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cassverlag Fr端hjahr 2016


Leseprobe | Ko Machida

D

er Kerl wollte nämlich nicht von alleine stehen, er fiel immer wieder um. Anfangs, der Bursche war immerhin der Gott des Glücks und der Güte, richtete auch ich ihn – ahh, der arme Daikoku, der gute Daikoku ist umgefallen – jedesmal wieder auf, aber kaum hatte ich mich versehen, lag er schon wieder auf der Seite mit seinem Glückshammer, tat aber, was mich maßlos ärgerte, denn schließlich war er umgefallen und lag da, nicht dergleichen, sondern grinste nur dämlich, im Liegen, eine jämmerliche Figur, der ich am liebsten gesagt hätte, sie solle sich endlich zusammenreißen. Natürlich war ich nicht so verstiegen zu glauben, daß eine Daikokufigur, ein Ding, sich von alleine aufrichten könnte, aber dieses dämliche Grinsen, dieser dummdreiste Gipfel blöden Lachens, brachte mich, und wenn ich zehnmal wußte, daß es sich nur um ein Ding handelte, auf die Palme. Der kommt weg, schwor ich mir deshalb, sooft mein Blick auf den blöden Daikoku fiel, wer stellte sich so was schon hin, aber wenn ich anfing zu trinken, vergaß ich offenbar alles mögliche wieder, fiel betrunken ins Bett und hatte am nächsten Morgen, völlig verkatert, schon das Aufstehen war lästig, nicht die Energie, den Daikoku wegzuwerfen, was, in Schleife wiederholt, dazu führte, daß er blieb, wo er war. Heute aber. Heute ist er dran. Ich werfe ihn weg, den blöden Daikoku. Und zwar eigenhändig. Abrupt stand ich auf, schnappte mir den Kerl, ging in die Küche und wollte gerade von den beiden Abfalleimern unter der Spüle den Deckel desjenigen anheben, der mit dem Etikett »Nicht brennbarer Müll« versehen war, als plötzlich meine Hand erstarrte. Durfte ich diesen impertinenten Daikoku da hineinwerfen, zum nicht brennbaren Müll? Gehörte er nicht eher in die Kategorie »Sperr- und Sondermüll«? Der Zweifel nagte. Nach Monaten der Abstinenz betrat ich deshalb mein ehemaliges, jetzt zur Rumpelkammer verkommenes Arbeitszimmer, wühlte mich durch Kartons, Kleiderkisten, MIDI-Geräte, Nakayama-Nackenmassagekugeln und anderen Krempel, zog schließlich unter einem SM-Magazin die Städtische Informationsbroschüre vom vorletzten Jahr hervor, ging damit wieder in die Küche und schlug die Seite »Leben, Umwelt, Müllentsorgung« auf. Nicht brennbarer Müll wurde dort als »nicht brennbarer bzw. zum Verbrennen nicht geeigneter Müll« definiert, während es bei Sperr- und Sondermüll lediglich hieß, er müsse telefonisch angemeldet werden, eine klare Definition wurde nicht gegeben. Gut, stellen wir das Ding mal mit dem nicht brennbaren Müll raus. Wenn dann aber, man weiß ja nie, der Müllmann denkt, Welcher Schwachkopf war das denn, Sperrmüll zum

nicht brennbaren Müll zu stellen, verarschen kann ich mich alleine, und den Müll nicht mitnimmt, bleibt der behinderte Daikoku ewig an der Sammelstelle liegen, wird dort von Hausfrau A aus der Nachbarschaft erspäht, »Wer in aller Welt stellt denn so was raus? Nicht zu glauben!«, was Hausfrau B mit »Na wer wohl, dieser Kusunoki-san, wer sonst?« kommentiert, worauf Hausfrau A und Hausfrau C unisono »Wußt ich’s doch!« sagen, »Der ist irgendwie unheimlich, hat schon tagsüber eine Fahne und strolcht nur herum, furchtbar!« anschließen, um bei »Das ist ein Frauenschänder oder ein Mörder, der Kusunoki, das sieht man an den Augen!« zu landen, »Ja, der ist gefährlich!« »Der muß weg!«, bis am Ende womöglich Zettel an den Zäunen hängen – Mörder raus aus dem Viertel! – und die Steine fliegen. Sperr- und Sondermüll, andererseits, habe ich, um ihn ordnungsgemäß zu entsorgen, laut der Städtischen Informationsbroschüre telefonisch beim kommunalen Reinigungsservice als solchen anzumelden und auf dem Grundstück, versehen mit einem Etikett, daß er beim kommunalen Reinigungsservice angemeldet worden ist, fahrbahnüberstandslos an den Straßenrand zu stellen, ohne daß freilich ein fester Termin vereinbart werden könne, da Sperr- und Sondermüll anmeldepflichtig sei und in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen abgeholt werde. Was, mit anderen Worten, heißt: Stell den Schurken offen vors Tor, auf daß alle unter der Sonne die Schande sehen. Worauf dann wieder die Hausfrauen klatschen werden – »Ach, das ist doch ein Daikoku, wo kommt der denn her? Ist der nicht dem Mann von Frau Kusunoki wie aus dem Gesicht geschnitten? Der muß verrückt sein oder pervers.« »Der hat vielleicht Nerven, so etwas hier abzustellen!« »Mama, da liegt eine komische Puppe!« »Still, Takashi! Wenn du nicht fleißig lernst, wirst du wie Onkel Kusunoki!« – und ich in wieder derselben Klemme lande: grundlos verfolgt und diskriminiert. Schließlich hatte ich genug: Ich beschloß, mich strafbar zu machen. Ich nahm mir, mit anderen Worten, vor, mich des albernen Glücksgottes auf widerrechtliche Weise zu entledigen, auf einem frei­en oder ungenutzten Grundstück, in einem Ge­­ büsch, in einem einsamen Park, in einem Durch­­ gang zwischen zwei Gebäuden. Irgendwo.


cass | Erzählungen

Ko Machida Vom Versuch, einen Glücksgott loszuwerden Aus dem Japanischen von Katja Cassing u. Jürgen Stalph

Ko Machida

Vom Versuch, einen Glücksgott loszuwerden / Flußbettlibrett Zwei Erzählungen 176 Seiten / geb. mit Schutzumschlag Fadenheftung, Leseband, dt. Erstausgabe

Zum Buch Seit drei Jahren ohne Arbeit, weil Arbeit keinen Spaß macht, und seit drei Tagen ohne Alkohol, weil der einen fertigmacht und aufschwemmt, obwohl ein Schlückchen natürlich nicht schlecht wär, nur: woher nehmen, wenn nicht stehlen? Die liebe Ehefrau ist weg, die Wohnung leer bis auf einen kleinen Glücksgott aus Metall, der plötzlich ungeheuer nervt und weg muss, noch heute, stante pede, sofort. Aber ein Gott ist ein Gott, den kann man nicht einfach in die Mülltonne entlassen oder am Bahnhof ins nächste Blumenbeet stellen. Oder doch? So beginnt der Punkrocker Ko Machida sein literarisches Debüt, seinen Graßhoff im Bellman-Rausch, purple verhazed (acting funny, and knowing why), eine hochkomische Achterbahnfahrt, ein sorgfältig komponiertes Sprachfeuerwerk, überhäuft mit so gut wie allen Preisen, die das Land zu bieten hat. Weil eben: grandios.

Format 14 x 21 cm ISBN 978-3-944751-09-2 Euro 22,00

Neu­erscheinung Januar 2016

Ko Machida, geboren am 15. Januar 1962 in Sakai (Präfektur Osaka); Musiker (Punk-Rock), Schauspieler, Schrift­ steller. Prosadebüt 1996 mit Kussun daikoku (»Vom Versuch, einen Glücksgott loszuwerden«); seither zahlreiche Romane, Essay- und Lyrikbände; ausgezeichnet mit allen wichtigen Literaturpreisen Japans, u. a. dem Noma Newcomer Preis (1997), dem Akutagawa-Preis (2000), dem Hagiwara Sakutaro-Preis (2012), dem Kawabata Yasunari-Preis (2002), dem Tanizaki Junichiro-Preis (2005), dem Noma-Literaturpreis (2008).


Leseprobe 2 | Ko Machida

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ach einer Weile stieß ich auf etwas Komisches. Am Ende des Bürgersteigs, welcher Idiot sich das wohl ausgedacht hatte, stand ein ungefähr 80 cm breiter und 50 cm hoher und tiefer, weißgestrichener Betonklotz mit lächerlichen gelben Blumen drin. Was für eine scheinheilige, durchsichtige Scheiße! Soll das etwa die Leute, die dran vorbeigehen, erfreuen, ein wenig Frieden in ihre Herzen tragen, ihr Dumm­beutel? Mit so was erfreut man die Leute nicht, mit so was wühlt man sie eher auf, was schon an den armseligen, halb zugrunde gegangenen Blumen und dem dafür üppig wuchernden, vom Wind hergetragenen Unkraut zu sehen war. Noch dazu hatten die Leute das Beet in einen Müllhaufen verwandelt, in einen bequemen Abfalleimer, in dem leere Dosen, Essensschachteln, Kondome, Kippen und Papier­t aschentücher lagen. Damit nicht genug, hatten ein paar Clowns auch dem Betonklotz selbst die Ehre gegeben und mit Hiroko Nakagawa fickt mit jedem und anderen vulgären Sprüchen und Bildern beschmiert; Unsummen in so einen Quatsch zu stecken, war reiner Blödsinn und kaum zu entschuldigen, Verschwendung von Steuermitteln nannte man so etwas, den Sesselpupern, die sich das ausgedacht hatten, sollte man das Gehalt entziehen. Quatsch hoch zehn, wirklich! Doch während ich so dastand und den Kasten betrachtete, kam mir der Gedanke, daß für meinen Tropf von Glücksgott dieses Müllbeet genau das Richtige sei. Hier würde ich ihn wegwerfen, blendende Idee! Ich stellte ihn ins Beet, jawoll, mein Freund, auf Wiedersehen, und wandte mich, den war ich los, sollte er da grin­sen, bis er schwarz wurde, der Schleimbeutel, zum Gehen, nur um nach ein paar Schritten wieder kehrtzumachen.

Ich hatte mich des Glücksgottes entledigt, ohne Zweifel. Aber so war das irgendwie witzlos. Er steckte nämlich noch in der Zeitung, und solange das so war, wäre er für die Passanten bloß Müll, kein Glücksgott. Da ich nun schon diesen wunder­baren Platz zum Wegwerfen, vielmehr diese dem Glücksgott höchst angemessene Stätte gefunden hatte, sollte ich den Schlamper, damit ihn alle sähen, aus der Zeitung wickeln, was erstens ihm selber lieber sein dürfte und zweitens mich für meine Mühen entlohnen würde. Ich wickelte ihn also aus und stellte ihn noch einmal richtig hin. Aber irgend etwas stimmte nicht. Der Müll ließ den Daikoku nicht richtig zur Geltung kommen. Also nahm ich erst einmal den ganzen Müll aus dem Kasten heraus und plazierte dann mit größter ästhetischer Sorgfalt das Zeug Stück für Stück neu. Als ich nach einigem Hin- und Her- und Umstellen zu einem Ergebnis gekommen war, mit dem ich einigermaßen zufrieden sein konnte, und den übriggebliebenen Müll in die jeweils passenden Abfalleimer eines Convenience Stores geworfen hatte, spürte ich, während ich das fertige Glücksgottbeet einer letzten Prüfung unterzog, auf einmal einen Blick auf mir und sah zur anderen Straßenseite: Dort war eine nagelneue moderne Polizeiwache und darin ein Schutzmann, der zu mir herüberschaute. Das hatte mir gerade noch gefehlt.


O

h Vreneli, my pretty maid, pray tell me where’s your home? My home, she said’s in Switzerland, ‘tis made of wood and stone. My home, she said’s in Switzerland, ‘tis made of wood and stone. Yodel-ay-ee yodelay-ee-ooo – Mann, bin ich blöd? Hier in diesem Kentucky Fried Chicken Oh Vreneli zu schmettern? Das Personal und die Kunden kucken mich an, als hätten sie ‘ne Erscheinung. Kuckt nicht so, Leute. Ich bin nicht verrückt! Ich kann nur nicht aufhörn zu singen, kaum bin ich am Ende, yodelay-ee-oo, geht’s mit My pretty maid, pray tell me where’s your home? wieder los, nichts zu machen, ehrlich. Aber daß ich hier Oh Vreneli schmettere, kommt nicht von ungefähr, ich mag Folksongs, mochte ich schon immer. Und als ich deshalb vor einer halben Stunde in diesen folksongfreundlichen Laden spazierte, diesen überfüllten Kentucky Fried Chicken, dachte ich im selben Moment, lechts und rinks sind ja nicht zu velwechsern, so eine muß man machen. Eine was? Na, eine Fork eben, eine Gabelschlange. Also den, der sich die ausgedacht hat, hab ich schon immer für ein Genie gehalten, nehmen wir zum Beispiel Telefonzellen. Drei an der Zahl. Alle besetzt. In welchem Fall ist dann die durchschnittliche Wartezeit am kürzesten, wenn sich die Wartenden für jeweils eine Zelle entscheiden und drei Schlangen bilden, oder wenn sie zunächst eine Schlange bilden und der Reihe nach in die jeweils freiwerdende Zelle gehen, sprich eine Gabelschlange bilden? Yodel-ay-ee-oo. Natürlich bei der Gabelschlange. Deshalb liebe ich sie ja so, so sehr, daß ich immer, wenn möglich, Werbung dafür mache, aber was die Kunden in dieser Hähnchenbude betraf, die drängten nur blöde an die Theke und machten überhaupt keine Anstalten, eine einzige Schlange zu bilden. Gibt’s ja nicht, dachte ich, die kennen dieses wunderbare System nicht, na, da wollen wir es ihnen doch mal zeigen, und stellte mich zwischen Theke und automatischer Eingangstür mitten in den Laden und wartete darauf, daß eine Kasse frei würde. Aber trotz meines demonstrativen Körpereinsatzes strömten immer mehr Kunden von hinten an mir vorbei, nur um sich wieder vor der Theke zu knubbeln, so daß ich nach kurzem Nachdenken anfing »Gabelschlange, Gabelschlange« zu murmeln, »Gabel-

Leseprobe 3 | Ko Machida

schlange, Leute, geht einfach schneller«, in der Hoffnung, daß sie zu­rück­kämen und sich hinter mir anstellten, aber nicht nur, daß keiner zurückkam und sich hinter mir anstellte, nein, ein junger Mann, der nach mir kam, stieß mich mit einem »Du stehst im Weg, Mann! Idiot!« sogar zur Seite. Ich sah rot beziehungsweise explodierte. Was wohl verständlich ist, schließlich demonstrierte ich hier die Gabel aus purer Freundlichkeit, zum Wohle aller. Dafür wurde ich als »Idiot« beschimpft. Und: zur Seite gestoßen. Was für ein egoistisches Arschloch, ich glaub’s ja nicht, regte ich mich auf und war schon drauf und dran, dem Typ an die Gurgel zu gehen, als mir – was mir wahrscheinlich, wenn ich meine jetzige Situation genau bedacht hätte, nicht passiert wäre – in dem Versuch, meine Nerven wieder zu beruhigen, Oh Vreneli herausrutschte, das ich zunächst nur leise, dann aber unwillkürlich immer lauter und schließlich aus vollster Kehle sang. Yodel-ay-ee-oo! (Aus: Flußbettlibrett)


cass | Sachbuch

Götz Wienold

Stille und Bewegung Semiotische Studien aus Japan

Götz Wienold

Stille und Bewegung Semiotische Studien aus Japan 232 Seiten mit Abbildungen

Zum Buch Arrangements von Naturdingen im heutigen Japan, ihre Gestalt und Betrachtungsweise sind das Thema dieses Buches: Was sieht man, wie kann man es sehen, wie es »lesen« und interpretieren? Die sieben Studien gelten vornehmlich Gärten und öffentlichen oder halb­öffentlichen Anlagen mit Naturdingen, wie einem mit Stein, Baum und Strauch ausgestalteten Eingang zu einem Gelände. Ihre Absicht ist es, die besondere, dem Japanbesucher auffällige Zeichenwelt mit der ihr eigenen Anziehungskraft aufzuschließen und auf vielleicht ungewohnte Weise zur Kenntnis und Schätzung Japans beizutragen, die japanische Umgebung gar mit neuen Augen zu sehen. Das Buch wird so auch eine Tour durch japanische Orte. Die Studie zu den Gärten mag Japanreisende auf eine Fahrt nach Kyoto oder Kamakura begleiten.

geb. mit Schutzumschlag aus Steinpapier Fadenheftung, Leseband Format 14,5 x 22 cm ISBN 978-3-944751-06-1 Euro 34,00

Auch ohne semiotische Vorbildung mit Genuss und großem Gewinn zu lesen. Peter J. Alexander, OAG-Notizen

Der Schutzumschlag wurde auf umweltfreundlichem, in der Haptik »kühlem« Steinpapier gedruckt.

Götz Wienold, emeritierter Professor für Linguistik / Germanistik der Dokkyo Universität in Soka, von 1970–1992 o. Professor für Sprachwissenschaft der Universität Konstanz, hat zahlreiche linguistische und semiotische Unter­ suchungen zur japanischen Sprache und Kultur publiziert, u. a. zur linguistischen Typologie des Japanischen und zur Übersetzung japanischer literarischer Texte. Er ist Autor des Buches Inschrift und Ornament oder Die Entfärbung der Objekte: Englische Inschriften in der japani­schen Kultur der Gegenwart (Tübingen: Stauffenburg, 1995).


cass | Roman

Nanae Aoyama Eigenwetter Aus dem Japanischen von Katja Busson

Zum Buch Chizu ist zwanzig. Ihr Leben scheint ihr sinnlos und leer. Studieren will sie nicht. Als ihre Mutter einen Job in China annimmt, geht sie nach Tokyo und zieht bei der einundsiebzigjährigen Ginko ein, einer entfernten Verwandten. Doch die alte Frau hat keineswegs, wie Chizu glaubt, nur noch den Tod vor Augen. Sie ist lebenslustig und auf ihre Art weise. Ein Jahr des Zusammenlebens beginnt, ein bisschen boshaft, ein bisschen unsicher. Man siezt sich, man duzt sich. Und fängt an, sich zu verstehen.

Nanae Aoyama

Eigenwetter Roman

Meisterhaft beiläufig erzählt wie in einem Film von Yasujiro Ozu Tobias Lindemann, Libroskop

156 Seiten / Klappenbroschur Panoramaumschlag Format 14 x 21 cm ISBN 978-3-944751-05-4 Euro 17,00

Nanae Aoyama wurde 1983 in Saitama geboren. Ihr schriftstellerisches Debüt gab sie 2005 mit der Novelle Mado no akari (»Licht im Fenster«), für das sie mit dem Bungei-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Es folgten weitere Veröffentlichungen und Preise, darunter 2007 der Akutagawa-Preis für Hitori-biyori (»Eigenwetter«).


Autor Dazai, Osamu Kim, Yi-seol Kim, Ae-ran Kaneshiro, Kazuki Kaneshiro, Kazuki Kurumatani, Choukitsu Kita, Morio Kobayashi, Takiji Osawa, Arimasa Nakamura, Shun‘u Knipping, Erwin Lindau, Rudolf

Titel Gezeichnet (155 S. frz. Broschur) Willkommen (176 S. geb. mit LB) Lauf, Vater, lauf (224 S. frz. Br.) Go! (208 S. geb. mit LB) Fly, Daddy, Fly (192 S. geb. mit LB) Versuchter Liebestod (224 S. geb. mit LB) In Nacht und Nebel (176 S. frz. Br.) Das Fabrikschiff (112 S. frz. Br.) Der Hai von Shinjuku II Rache auf chinesisch (324 S. geb. mit LB) Sterne der Hoffnung (147 S. geb. mit LB) In japanischen Diensten (224 S. geb. mit LB) Reise um Japan (368 S. frz. Br.)

ISBN 978-3-944751-03-0 978-3-944751-04-7 978-3-944751-02-3 978-3-9899022-5-0 978-3-9809022-7-4 978-3-9809022-6-7 978-3-9809022-9-8 978-3-9809022-8-1 978-3-9809022-3-6

Preis (EUR) 12,95 17,80 16,00 17,80 17,80 22,00 15,95 9,80 19,80

978-3-9809022-1-8 978-3-944751-01-6 978-3-944751-00-9

38,00 28,00 22,00

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Inhalt: Stand November 2015 Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. Gestaltung: FRUEHBEETGRAFIK / Thomas Puschmann, Leipzig Zeichnungen S. 1, 4 und 5: Maki Shimizu, Berlin

Cass-Verlagsvorschau / Frühjahr 2016  

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