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Einf端hrung 1

Henning Schmejkal


Indien

Volks  - und Stammeskunst Meisterstßcke der Kunsthandwerker


Indien

Volks  - und Stammeskunst Meisterstßcke der Kunsthandwerker

Henning Schmejkal


Autor & Herausgeber / Henning Schmejkal Lektorat / Sina Reetz Objektfotografie / Anja Nothdurft Feldfotografie / Henning Schmejkal Gestaltung & Layout / Fruehbeetgrafik · Atelier für Gestaltung und Fotografie – Leipzig Druck / Gutenberg Beuys · Gesellschaft für Digital- und Printmedien mbH – Hannover Bindung / Integralis – Hannover Copyright 2010 / Henning Schmejkal Kontakt / henning-ernst-kurt@web.de ISBN / 978 - 3 - 0 0 - 032437 - 6


Inhalt

007

[ ] Vorwort

012

[ ] Einführung

016

[ 01 ] Vishnu – Der Erhalter

028

[ 02 ] Hanuman – Der Affengott

040

[ 03 ] Krishna – Schwarm der Frauen

050

[ 04 ] Shiva – Der Zerstörer

080

[ 05 ] Mahadeoberge – Im Satpuragebirge

088

[ 0 6 ] Khandoba – Vater-Schwert

106

[ 07 ] Virabhadra – Der Siegreiche

120

[ 0 8 ] Ganesha – Beseitiger aller Hindernisse

134

[ 0 9 ] Durga – Die schwer Zugängliche

146

[ 10 ] Bastar – Dorf- und Familiengötter

158

[ 11 ] Pferd und Reiter – Schutz für das Dorf

170

[ 12 ] Sadhus, Priester und Ahnen – In Maharashtra

186

[ 13 ] Holzfiguren – Mutter mit Kind

198

[ 14 ] Holzspielzeug – Puppen

222

[ 15 ] Tempelfigruen und Ritualgegenstände

250

[ 16 ] Volks- und Stammesbronzen – Aus Tamil Nadu

286

[ 17 ] Mariammakult – In Tamil Nadu

302

[ ] Bildnachweis

303

[ ] Literaturverzeichnis

304

[ ] Dank


006 Vorwort

Hafen von Bombay / Guckkastenbild / 18 Jh.

Ansicht von der Stadt Goa / Guckkastenbild / 18 Jh.


Vorwort 007

Indien Reisen, Sammeln und Bewahren

S

eit vielen Jahren bereise ich als Kunstinteressierter den Subkontinent Indien und begeistere mich für die alte Volks- und Stammeskunst in Form von Bronze, Holz und Ton, deren Schönheit, Faszination, Einmaligkeit und Geschichte dazu führten, dieses Buch zu schreiben. Dabei flossen natürlich all meine Erfahrungen und Erlebnisse sowie die persönlichen Begegnungen mit den Kunsthandwerkern, die ich während meinen langjährigen Indienreisen machen durfte, mit in die Gestaltung ein. Meine besondere Bewunderung gilt dem Kunsthandwerk selbst, das in Indien eine sehr alte und bedeutende Tradition besitzt. Gerade die ausführenden Hände der Kunsthandwerker und die Herstellungsprozesse begeistern derartig, dass ihnen besondere Achtung und hohe Anerkennung gezollt werden müssen. Das so wertvolle Können und Wissen um die alte Tradition des Bronzegusses wurde vom Großvater zum Vater und zum Sohn weitergegeben und unter Beweis gestellt. Bei jeder einzelnen Bronzefigur der Klassik legen die Silpasastras (Sanskrittext) die Ausführung, Formen, Maße und Legierung jeder einzelnen Darstellung sehr genau fest. Da es bei der Volks- und Stammeskunst keine festgelegten Kriterien gab und gibt, war und ist die Schöpfungskraft der Künstler unermesslich reich an verschiedenen Formen und individueller Ausdruckskraft. Jede Ausführung der einzelnen Bronzen ist einmalig und wird nicht wiederholbar sein. Es sind Unikate, denn kein Stück gleicht dem anderen, da sie in der Technik der »Verlorenen Form« gegossen werden. Ich habe eine Vielzahl von eindrucksvollen Bronzefiguren auf den geschmückten Familien- und Hausaltären sehen dürfen, die von den Gläubigen liebevoll als Haus- oder Familiengötter verehrt werden. Gerade die Puja, die tägliche Verehrung mit entsprechender Zeremonie, verbunden mit dem Ritual der Danksagung und Fürbitte, die auf einen tiefen Glauben hinweisen, bleibt ein beeindruckendes

Erlebnis. Ich habe aber auch beobachten müssen, dass viele Bronzen ein trauriges Schicksal erlitten: Sie landeten achtlos beim Metallverwerter und wurden zum Teil unwiederbringlich eingeschmolzen. Nicht weniger bemerkenswert sind auch die Fertigkeiten und Schöpfungen der Kunsthandwerker aus den Kasten der Tischler und Töpfer. Die Bandbreite der großartigen und einmaligen Kunstwerke reicht hier von abstrakten bis hin zu detailliert ausgearbeiteten Figuren. Die zum Beispiel mit viel Fantasie geschnitzten Holzpuppen, gestaltet als Spielzeug für die Kinder, oder die Mutter- und Kindfiguren als Vorbereitung auf das Leben weisen auf meisterhaftes Kunsthandwerk hin. Die geschnitzten Ritual- und Gebrauchsgegenstände zeugen von einer sehr bewusst gelebten Kultur. Die sehr eigenwilligen Terrakotten, die im Mariammakult in Tamil Nadu noch im Gebrauch sind, und die vielen großen Terrakottafiguren in Form von Göttern, Helden und Ahnen sowie deren Pferde und Elefanten, die zum Teil am Weg, im Wald oder am Dorfrand stehen und der Bevölkerung Schutz gewähren, deuten in ihrem archaischen Ausdruck auf eine sehr alte Kultur hin, die bis heute noch in ländlichen Gebieten zum Tragen kommt. Die Tradition und das Können der Kunsthandwerker werden so weiterhin gepflegt. Ich wünsche mir, dass mit meinem Beitrag die Traditionen und die Fertigkeiten der Kunsthandwerker in Metall, Holz, Ton und in vielen weiteren Bereichen nicht verloren gehen. Dass nicht nur wir Europäer diese Einmaligkeit erkennen und vor dem völligen Verschwinden schützen wollen, sondern dass auch dem indischen Volk die Wichtigkeit der Erhaltung dieser traditionellen Kunst in seiner Kultur bewusst wird und dass es seine Wurzeln des Glaubens, die durch die Verehrung mit den Bronzen zu Hause und in den Tempeln geschaffen wurden, nicht aufgeben wird. Die Inder müssen die Bedeutung der Erhaltung ihrer einzigartigen Handwerkertradition erkennen, um dem


008 Vorwort

Büßer / Bertuch / 1810

Untergang der eigenen alten indischen Kultur entgegenwirken zu können. Bedeutend kommt hinzu, dass diese Kleinode Jahre, gar Jahrhunderte den Menschen, der Familie, dem Dorf, dem indischen Volk Hilfe, Kraft und Trost gespendet haben. Der Glaube an seine Götter, ob Brahma, Vishnu, Shiva oder seine Volks- oder Stammesgötter, haben den Inder geprägt und ihm geholfen, das zum Teil schwere Leben, auch unter anderem das Unheil der Kolonisation der letzten Jahrhunderte, mit Würde zu ertragen. Ich möchte mit diesem Buch nicht nur Kunstinteressierte, sondern einen möglichst weiten Leserkreis ansprechen, da es sich lohnt, sich mit dieser alten traditionellen indischen Handwerkerkunst, die leider noch dem Untergang geweiht ist, auseinanderzusetzen. Dem Laien erschließt dieses Buch eine völlig neue Welt: eine Welt, in der Kunsthandwerk und Götterverehrung einander bedingen. Mein großer Dank richtet sich an die vielen unbekannten Kunsthandwerker und Künstler, die derartige Meisterwerke geschaffen haben. Dieses Buch gibt dem westlich orientierten Menschen die Möglichkeit, sich selbst einen

Einblick in die vielfältige indische Kultur zu verschaffen und sich die Kunst, Religion und Riten der Inder näher zu erschließen. Ich habe die Hinweise und Erklärungen von Indern, Sammlern und Händlern vor Ort wie auch hier in Europa in meine Überlegungen und Aussagen mit einbezogen, da die Kenntnisse und Erfahrungen gerade dieser Menschen über die gelebte Tradition mit ihren täglichen Ritualen am Familienaltar wie im Tempel vertraut sind. Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch viele Interessenten findet, und wünsche jedem Leser und Betrachter eine erlebnisreiche innere Reise durch die indische Kultur mit vielen neuen tiefen Erkenntnissen. Henning Schmejkal


Vorwort 009

Mallet / 1685


010 Vorwort

Bertius / 1618

India - Il Theatro del Mondo / 1655


Vorwort 011

AFGANISTAN Jammu und Kashmir

CHINA

Himachal Pradesh Punjab

PAKISTAN

Uttaranchal

H

Haryana

I

Delhi

Arunachal Pradesh

M

NEPAL A

L

Uttar Pradesh

Rajasthan

Ganges

Pushkar

Sikkim BHUTAN

A

Y

Varanasi

A

Assam

Meghalava Bihar

Jharkand

Bhopal

Gujarat Narmada

Manipur

BANGLADESH

Tripura

Madhya Pradesh

Nagaland

Mizeram

West Bengal Kolkata

Pachmarhi

BURMA

Chhattisgarh Nashik

Orissa

Maharashtra Bastar

Mumbai Pune Jejuri Hyderabad

Golf von Bengalen

Andra Pradesh Goa Karnataka

Arabisches Meer

Tirupati Chennai Mamallapuram

Bengaluru Salem

Tamil Nadu Kerala

Valangaiman Pudukottai Madurai

N

I n di e n

Sri Lanka

0

Indischer Ozean Malediven

km

500


012 Einführung

Einführung Menschen, Kunst und Handwerk

Zunna-Basar / Pune / 1993

D

ieses Werk ist ein Angebot, Entdeckern und Freunden der indischen Kunst und Kultur eine Möglichkeit zu bieten, sich in die Materie der indischen Volks- und Stammeskunst einzuarbeiten und einzufühlen. Kennern und Sammlern kann es weitere Anregungen geben und als wertvolle Hilfe bei der genaueren Bestimmung der Götter, Gottheiten, ihrer Reittiere und einiger Ritualgegenstände dienen. Die vielfältige hinduistische Götterwelt lernte ich durch Besichtigungen der großen und der kleinen Tempel in den Städten und auf dem Land kennen. Hinzu kamen die individuellen Hausaltäre mit ihrer eigenwilligen Gestaltung, die mir die Einheimischen zeigten. Die Besuche der Museen in den Städten schulten ergänzend mein Auge. Ausflüge auf die Basare der Großstädte wie den Chor-Basar in Mumbai oder den Zunna-Basar in Pune erweiterten mein Fachwissen.

Ravi Ravindran / Mammalapuram / 2006

Ich wurde von der Vielzahl der verschiedenen Götterdarstellungen inspiriert und angeregt, mich noch intensiver in die Materie einzuarbeiten. Ich holte mir Rat bei örtlichen Handwerkern und Künstlern, die heute noch Figuren in der alten Technik herstellen. Ich lernte 1992 den Künstler Ravi Ravindran in Mammalapuram kennen, der heute zu den bedeutenden Künstlern in Tamil Nadu zählt. Ihm schaute ich bei seiner Arbeit auf die Finger und war sehr erstaunt, mit welcher Schnelligkeit die Kunstwerke in Wachs geformt und später in der Technik der »Verlorenen Form« gegossen werden. Besonders möchte ich auf den im Westen kaum bekannten Mariammakult in Tamil Nadu (Kapitel 17) hinweisen, der eine ungeahnte kreative Gestaltung in Form von Terrakottafiguren hervorgebracht hat. Die Künstler gestalten derartige Figuren in tiefer Verbundenheit mit der Göttin Mariamma. Diese Figuren sind bewusst dem Verfall ausgesetzt, da sie zum Teil nach der Zeremonie im Tempel zum Fluss gebracht und der Göttlichkeit zurückgegeben werden, wo sie sich im Laufe der Zeit im Wasser auflösen. Die Stücke, die aus Holz hergestellt wurden, wie die


Einführung 013

Kunsthandwerker / Salem / 2009

Mutter- Kindfiguren, die Puppen, die Tempelfiguren und Ritualgegenstände sind von einer bemerkenswerten archaischen Schönheit. Auch sie sind dem Verfall durch Witterungseinflüsse und Unachtsamkeit preisgegeben. So erscheint es begrüßenswert, dass Museen und Sammler sich dieser alten Stücke annehmen, schützend aufbewahren und dem indischen Volk präsentieren. Aber leider wird diese Volks- und Stammeskunst aus Indien international noch wie ein Stiefkind behandelt. Nur einige Museen in Deutschland wie in Berlin, Heidelberg, Hildesheim, Köln und Stuttgart haben sich in den letzten 20 Jahren an diese Kunstrichtung herangewagt. Ich bin der festen Überzeugung, dass in den nächsten Jahrzehnten weitere überregionale Ausstellungen stattfinden werden, weil die ursprünglichen und unverfälschten kleinen Kunstwerke alles in sich vereinen, das auch den großen Tempelbronzen zugesprochen wird. In den letzten Jahren hat sich dank des wirtschaftlichen

Metallverwerter / Pune / 2007

Aufschwungs in Indien eine Käufer- und Sammlerklientel etabliert, die ihr Geld in die kleinen alten indischen Kunstwerke investiert. So bleiben die Kulturgüter im Land und die Meisterstücke den nachfolgenden Generationen erhalten. Museen indischer Großstädte gestalten bereits ihre Räumlichkeiten neu. Wo früher noch die Exponate in verstaubten Vitrinen standen oder lagen, werden heute die kleinen Meisterstücke würdig präsentiert und mit entsprechender Beschriftung versehen. In Pune befindet sich das Raja Dinkar Kelkar Museum mit einer sehr bedeutenden Sammlung alter indischer Kunst und in Gurgaon das K.C. Aryan`s Home of Folk Art Museum mit einer besonderen Sammlung der Volks- und Stammeskunst. Endlich kann der Interessierte die Einmaligkeit und Schönheit bewundern und sich in vergangene Zeiten versetzen lassen.


014 Einführung

Trimurti Kreislauf des Lebens

D

ie drei großen hinduistischen Götter Brahma, Vishnu und Shiva bilden eine Einheit, die das Prinzip des Lebens darstellt. So symbolisiert der Gott Brahma die Schöpfung, der Gott Vishnu die Erhaltung und der Gott Shiva die Zerstörung. Doch werden sie nicht nur als Einheit gesehen, sondern jeder einzelne Gott wird von seinen Anhängern als universeller, absoluter Gott angesehen und verehrt. Der Gott Brahma mit seinem Tragtier Hamsa, einer Wildgans, findet in der heutigen Zeit nur noch wenig Beachtung, da der Schöpfungsprozess abgeschlossen ist. Daraus hat sich ergeben, dass in Indien nur ein einziger großer Brahmatempel zu finden ist. Eine Legende berichtet über den ausgewählten Ort, an dem sich Brahma manifestiert haben soll: die heutige heilige Stadt Pushkar mit dem Jayeshtasee in Rajasthan. Alljährlich findet hier das große religiöse Pilgerfest Pushkar-Mela statt. Im Oktober/ November in der Vollmondnacht besuchen die indischen Götter Pushkar. Das ist der Grund, warum hunderttausende Pilger zu dieser Zeit nach Pushkar kommen, um ein Bad im See zu nehmen. Gleichzeitig findet der berühmte Viehmarkt mit dem traditionellen Kamelrennen statt - heute eine riesige Touristenattraktion. Bronzedarstellungen, die Brahma zeigen, findet man sehr selten, da sein Kult wenig verbreitet ist und somit nur wenige in Auftrag gegeben werden. Ikonographisch wird Brahma grundsätzlich mit vier Köpfen dargestellt, die symbolisch in alle vier Himmelsrichtungen schauen. Seine Attribute sind Wassergefäß, Opferlöffel, Gebetskette und Buch. Bei den Volksund Stammesbronzen wählen die Kunsthandwerker eigenwillige Wege der Darstellung: einköpfig und manchmal mit sechs Armen. Der Gott Vishnu mit dem mystischen Vogel Garuda als Reittier steht für die Erhaltung und Bewahrung. Diese Aufgabe erfüllt er immer dann, wenn das Gleichgewicht der kosmischen und menschlichen Ordnung ins Wanken gerät, wenn Chaos auf der Erde herrscht oder das Gute geschützt werden muss. Hierzu inkarnierte Vishnu bereits neun Mal. Die zehnte Inkarnation als Kalkin steht noch

aus. Diese Herabkünfte zur Erde werden als Avataras bezeichnet (siehe Seite 22). Bronzedarstellungen zeigen ihn auf einem Lotus, dem Zeichen der Reinheit, auf Garuda fliegend oder auf der Schlange liegend. Aber auch hier folgen die Kunsthandwerker der Volks- und Stammesbronzen ihren eigenen Vorstellungen und Phantasien. Vishnutempel befinden sich wohl in jeder Stadt und auf den Dörfern und werden regelmäßig von den Gläubigen besucht. Vishnuverehrer erkennt man an dem Zeichen auf der Stirn. Verschiedenartig senkrecht, zwei Striche mit einem Punkt dazwischen oder einem V ähnelnd mit oder ohne Punkt im V. Meist rot auf weißem Untergrund. Der Gott Shiva mit seinem weißem Stier Nandi steht für die Zerstörung. In vielen Tempeln in den Städten und auf dem Land wird Shiva symbolisch als Steinsäule in Form eines Phallus auf einem Sockel, der zu einer Yoni ausgeformt ist, dargestellt, dem so genannten Shive-Linga oder auch Shiva-Lingam. In der klassischen Bronzekunst ist der kosmische Tanz, Shiva-Nataraja, wohl eine der gelungensten Darstellungen, an Schönheit und Ausgewogenheit kaum zu übertreffen. Derartige Bronzen gibt es nicht bei der Volks- und Stammeskunst. Hier überwiegen die kleinen archaischen Bronzen, die auf dem Hausaltar verehrt werden. Die heilige Stadt Varanasi am Ganges, das ehemalige Benares, wurde einer Legende nach von Gott Shiva gegründet und ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Indien. Hier zu sterben und verbrannt zu werden ist der größte Wunsch eines jeden Hindus. Shivaiten, Verehrer vom Gott Shiva, erkennt man an dem Zeichen auf der Stirn, drei waagerechte weißgraue Striche, meist aus Asche, mit einem leicht ovalen roten Punkt in der Mitte, dem dritten Auge. Weitere Varianten sind oftmals vor Ort zu sehen und zu bewundern.


Einführung 015

001 Brahma

002 Vishnu

003 Shiva

Maharashtra / 19. Jh. Gelbguss / Höhe 13 cm

Tamil Nadu / 19. Jh. Gelbguss / Höhe 16 cm

Madhya Pradesh / 19. Jh. Gelbguss / Höhe 11,5 cm

Gardener / 1858

INDIEN Volks- und Stammesbronzen_Vorspann  

Dieses Buch präsentiert den bisher kaum bekannten Reichtum der indischen Volks- und Stammeskunst. Durch eine Vielzahl ausgewählter Meisterst...

INDIEN Volks- und Stammesbronzen_Vorspann  

Dieses Buch präsentiert den bisher kaum bekannten Reichtum der indischen Volks- und Stammeskunst. Durch eine Vielzahl ausgewählter Meisterst...

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