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WARE N KU N DE D R . R O L F M . WO L F M E D I A G M B H | D Ü S S E L D O R F

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Lagerung

Sorten Qualitätsmerkmale

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Herkunft


Flandria

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Eine kluge Markenstrategie erfordert eine kluge Markenkommunikation. Leading Brands ist die perfekte Plattform für die B2B-Marken-Präsentation. Zielgruppe sind Entscheider im LEH. Leading Brands hat sich als führendes Nachschlagewerk für Obst- und Gemüsemarken etabliert. Im November 2013 erscheint die 4. Auflage. In den bislang veröffentlichten Ausgaben haben bereits mehr als 120 Unternehmen ihre Marken vorgestellt. Detaillierte Informationen und die Online-Ausgabe finden Sie unter www.fruchthandel.de/leading-brands

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Die Veröffentlichung ist vierfarbig und beinhaltet Text, Markenlogo und Fotos und ist in Deutsch und/oder Englisch möglich. Die Gestaltung der Advertorials erfolgt nach einem einheitlichen Layout-Raster im Verlag. Für die Gestaltung fallen keinerlei Zusatzkosten an. Auflage 10.000 Exemplare (Abonnenten Fruchthandel Magazin, zusätzlicher LEH-Verteiler, Verbreitung auf Messen und Kongressen) Termine Erscheinungstermin 16. November 2012 Anzeigenschluss 16. Oktober 2012 Kontakt Tel. +49-(0)211-99104-40 anzeigen@fruchthandel.de

FINANZIERT MIT UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄISCHEN UNION

Flanderns Agrar-Marketing-Büro: Cäcilienstraße 46, D-50667 Köln Tel. 0221/25 48 57 • Fax 0221/25 36 01 • vlam.belg.agrar@t-online.de

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FRUCHTHANDEL WARENKUNDE

Inhalt Impressum Fundierte Informationen für den Fruchtalltag ELSKA 4.0 – Schnelle, visuelle Entscheidungshilfe bei der Qualitätskontrolle von frischem Obst und Gemüse

1 2

Äpfel

4

3

Äpfel: Clubsorten

12

Ananas

16

Avocados

21

Bananen

25

Birnen

32

Chicorée

36

Citrus: Grapefruit und Pampelmusen

40

Citrus: Mandarinen

44

Citrus: Orangen

48

Erdbeeren

52

Kiwis

56

Kohl: Blumenkohl und Brokkoli

62

Melonen

66

Nüsse: Walnuss, Haselnuss und Mandel

70

Paprika

76

Copyright © Dr. Rolf M. Wolf Media GmbH Düsseldorf, 2012

Pfirsiche und Nektarinen

80

Pflaumen

84

Alle Rechte vorbehalten. Auch Teile dieser Veröffentlichung dürfen nicht reproduziert oder in irgendeiner anderen Form, elektronisch oder mechanisch auf Datenträger aufgenommen, nicht gespeichert oder fotokopiert werden, ohne dass hierzu die ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Herausgebers vorliegt. Der Inhalt dieser Veröffentlichung wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; eine Haftung für die Richtigkeit des Inhalts kann der Herausgeber jedoch nicht übernehmen.

Pilze: Kulturpilze

87

Salate

92

Spargel

98

in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn Herausgeber, Redaktion, Vertrieb: Dr. Rolf M. Wolf Media GmbH Lindemannstr. 12, 40237 Düsseldorf, Germany Telefon: +49-(0)211-99 10 40 Telefax: +49-(0)211-6 91 17 46 E-Mail: info@fruchthandel.de Web: www.fruchthandel.de Verantwortlich im Sinne des Presserechts Gabriele Bastian ISBN 978-3-924221-33-1

FRUCHTHANDEL WARENKUNDE

Tafeltrauben

103

Tomaten

108

1


FRUCHTHANDEL WARENKUNDE

Fundierte Information für den Fruchtalltag Nun liegt sie vor – die von zahlreichen Lesern des Fruchthandel Magazins lang erwartete Warenkunde Obst und Gemüse in einer Edition. Damit liegen zum ersten Mal in dieser Form gebündelt und komprimiert Fach-Informationen für die komplette Warenlieferkette – einschließlich des Lebensmitteleinzelhandels – vor. Eine fundierte Warenkunde ist unerlässlich für ein erfolgreiches Fruchthandelsgeschäft, genauso wie in der Aus- und Fortbildung. Fragen über Herkunft, Qualitätsmerkmale, spezielle Sorten oder Besonderheiten bei der Lagerung von Obst und Gemüse werden hier beantwortet. Wir haben zunächst die wichtigsten Produktgruppen von Ananas, Äpfeln, Bananen über Citrusfrüchte, Erdbeeren, Melonen, Salate, Tafeltrauben bis hin zu Tomaten ausgewählt. Natürlich ist unsere Warenkunde noch nicht beendet: Wir werden die Serie im Fruchthandel Magazin fortsetzen und weiter Hilfestellung im Fruchtalltag bieten. An dieser Stelle möchte ich Dr. Ulrike Bickelmann, Referat 413 und Hans-Georg Levin, Referat 421 bei der Bundesanstalt für Landwirt-

schaft und Ernährung in Bonn für die hervorragende Zusammenarbeit danken. Ohne die Unterstützung von Hans-Georg Levin und das zahlreiche von der BLE und ihm zur Verfügung gestellte Fotomaterial über Sorten und Mängel bei den Produkten wäre unsere Warenkunde nicht das, was sie heute ist. Bedanken möchten wir uns auch bei den Inserenten. Mit ihrer finanziellen Unterstützung haben sie es uns ermöglicht, dass wir allen Abonnenten ein Gratis-Exemplar zur Verfügung stellen können. Es war uns gemeinsam wichtig, eine übersichtliche und vor allem auch schnelle Wissensvermittlung auf fundierter Basis zu erarbeiten und ein im Fruchtalltag häufig genutztes Nachschlagewerk zu veröffentlichen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Gabriele Bastian

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FRUCHTHANDEL WARENKUNDE


ELSKA 4.0

Schnelle, visuelle Entscheidungshilfe bei der Qualitätskontrolle von frischem Obst und Gemüse Für die Vermarktung von frischem Obst und Gemüse bestehen europaweit sowie global geltende Vermarktungsnormen. Die Einhaltung der speziellen EU-Vermarktungsnormen ist auf allen Handelsstufen verpflichtend. Der Arbeitskreis Qualitätskontrolle bei Obst, Gemüse und Speisekartoffeln, einer Arbeitsgemeinschaft der Kontrollstellen des Bundes und der Länder beim Verband der Landwirtschaftskammern, hat in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V. (ATB) eine einheitliche, objektive Auslegung der Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse erarbeitet: den elektronischen Schadbildkatalog ELSKA. Bei der Erarbeitung von ELSKA fließen die Fachkenntnis von Kontrolleuren sowie Informationen aus internationalen Standardwerken der OECD und international getroffenen Vereinbarungen ein. Die Expertensoftware ELSKA stellt über 2.380 Bilder zur visuellen Erläuterung der obligatorisch geltenden EU-Vermarktungsnormen und der fakultativ anwendbaren UNECE-Normen von insgesamt 39 Erzeugnisarten* bereit. ELSKA unterstützt Erzeuger, Händler und Qualitätskontrolleure für Obst und Gemüse bei der täglichen qualitativen Beurteilung von frischem Obst und Gemüse, gibt Sicherheit bei der Bewertung der verschiedenen Kriterien und fördert die harmonisierte Auslegung der Vermarktungsnormen. ELSKA kann auch als visuelles Lexikon genutzt werden und ist im deutschsprachigen Raum einzigartig. ELSKA ist einfach zu bedienen: Je nach Auswahl des Menübaums wird jedes Erzeugnis nach der allgemeinen Vermarktungsnorm (AVN) bzw. speziellen Vermarktungsnorm (SVN) oder nach der UNECE-Norm eingesehen. Bildbeispiele erläutern die Normentexte. Smileys in Ampelfarben erlauben die rasche Bewertung der bildlich dargestellten Kriterien. Der dritte Menübaum dient zum Bewertungsvergleich der Normen nach AVN und UNECE-Norm. Der elektronische Schadbildkatalog ELSKA erscheint jetzt im August 2012 in der vierten Version. Dabei sind für den Nutzer wesentliche Neuerungen und Erleichterungen gegeben! ELSKA 4.0 enthält alle Texte der allgemeinen und speziellen Vermarktungsnormen gemäß der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011 in der von der BLE erstellten konsolidierten Fassung (www.ble.de/Kontrolle/Qualitätskontrolle/Vermarktungsnormen), sowie die deutschen Übersetzungen der UNECE-Normen (www.unece.org/trade/agr/standard/fresh/FFV-standardsE.html) mit dem aktualisierten Stand von Dezember 2011. Weiterhin neu: Das Heft Nr. 61 ist auf der DVD auch in elektronischer Form als pdf-Datei enthalten. Ausgestattet mit Such- und Lesezeichenfunktion ist das Heft Nr. 61 für reine DVD-Nutzer sehr bedienungsfreundlich. Mit einem veränderten Kopierschutz funktioniert ELSKA 4.0 nun auch auf Rechnern ohne optisches Laufwerk.

FRUCHTHANDEL WARENKUNDE

ELSKA 4.0 ist als Bestandteil der Loseblattsammlung „Vermarktungsnormen für Gartenbauerzeugnisse und Kartoffeln“, Heft Nr. 61, beim Appelhans-Verlag, Braunschweig, erhältlich. Komplett kosten die beiden Bände Heft Nr. 61 inklusive der DVD 279 Euro, die DVD als Bestandteil der Ergänzungslieferung kostet 80 Euro, jeweils zuzüglich 7% MwSt. Ein Update erfolgt bei Bedarf. Bezug: E. Appelhans-Verlag GmbH & Co., Postfach 17 57, 38007 Braunschweig , T 0531/2 56 56-26 , F 0531/2 56 56-12 info@appelhans-verlag.de, www.heft61.de Kontakt: Dr. Sabine Geyer , Vorsitzende der Arbeitsgruppe Normenerläuterung-Bild, Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V., Max-Eyth-Allee 100, 14469 Potsdam T 0331/5699-315, F 0331/5699-849 sgeyer@atb-potsdam.de, http://ogs.atb-potsdam.de * Erzeugnisse in ELSKA 4.0 Obst: Äpfel+, Aprikosen, Avocados, Birnen+, Erdbeeren+, Kirschen, Kiwis+, Mangos, Melonen, Pfirsiche/Nektarinen+, Pflaumen, Tafeltrauben+, Wassermelonen, Zitrusfrüchte+ Gemüse: Artischocken, Auberginen, Blattgemüse, Bleichsellerie, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Chinakohl, Chicorée, Erbsen, Gemüsepaprika+, Gurken, Knoblauch, Kopfkohl, Kulturchampignons, Möhren, Porree/Lauch, Rosenkohl, Salate+, Schalotten, Spargel, Tomaten+, Wurzel und Knollengemüse, Zwiebeln, Zucchini +: Spezielle Vermarktungsnorm. Ohne +: AVN und UNECE-Norm

ELSKA 4.0 am Beispiel Wassermelonen, erläutert nach AVN-Norm.

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ÄPFEL |

Herkunft Der Apfel (Malus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt aus den Gebirgsregionen Westchinas. Er ist die Hauptobstart in den gemäßigten Klimazonen.

Elstar

Sortenbeschreibung Die Sortenvielfalt ist bei einem Obst, das wie der Apfel weltweit angebaut wird, sehr groß. Derzeit gibt es mehr als 20.000 Sorten und die Züchter sind weiterhin aktiv und erfolgreich. Viele alte Sorten werden in Hausgärten und Genbanken gepflegt, um ihre besonderen Eigenschaften zu erhalten. Im Erwerbsanbau sind in Deutschland etwa 20 Sorten mengenmäßig von Bedeutung. Über Clubsorten lesen Sie in einer gesonderten Warenkunde.

flachkugelig

kugelig

kelchwärts eingezogen n

Sommersorten: Akane (Primerouge®), Arkcharm, Astramel, Earligold, Gravensteiner, Jamba, James Grieve, Jerseymac, Klarapfel, Lodi, Sommerregent, Summerred, Sunrise

Grundformen bei Äpfeln Quelle: W. Hartmann, Farbatlas/ Alte Obstsorten

Herbstsorten (lagerfähig): Boskoop, Braeburn, Cox Orange, Cripps Pink (Pink Lady®), Fuji, Gala, Golden Delicious, Holsteiner Cox, Jonagold, Pinova Gelbe Sorten: Delblush (Tentation®), Deljeni (Primgold®) Gelber Edel, Golden Delicious

hochgebaut

walzenförmig

stumpf kegelförmig

Grüne Sorten: Granny Smith, Jim Brian (Early Smith®), Nicogreen (Greenstar®)

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FRUCHTHANDEL WARENKUNDE


Zweifarbige Sorten: Braeburn, Cripps Pink, Elstar, Fuji, Gala, Jonagold, Milwa (Junami®), Nicoter (Kanzi®), Scifresh (Jazz®) Rote Sorten: CIVG198 (Modi®), Jonagored, Rafzubex (Rubinette Rosso®) Red Delicious, RoHo 3615 (Evelina®)

Qualitätsmerkmale

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Reife: Äpfel müssen genügend reif sein. Die Grundfarbe der Schale sollte nicht mehr grün (Ausnahme grüne Sorten) sein und bei zweifarbigen Sorten sollte die Deckfarbe leuchtend rot sein. Das Fruchtfleisch ist fein in der Textur, knackig, saftig und aromatisch. Ungenügend entwickelte, unreife Äpfel sind hart, grob in der Textur, trocken und grasig im Geschmack. Sie reifen in der Regel nicht nach, werden nur gummiartig und schrumpeln. Überreife Früchte sind weich, mürbe, ggf. mehlig und schmecken fade, da die Fruchtsäuren abgebaut sind. Geschmack: Der Geschmack wird wesentlich von der Sorte und der Entwicklung der einzelnen Frucht bestimmt. Die optimale Ausstattung mit Inhalts- und damit Geschmacksstoffen haben nur gut entwickelte und gut ausgefärbte Äpfel. Frische: Äpfel behalten aufgrund ihrer natürlichen Schalenbeschaffenheit lange ihre Frische. Nur Äpfel, die ohne Kühlung und bei geringer Luftfeuchtigkeit gelagert werden, verlieren ihre Frische – ihre Schale beginnt zu schrumpeln.

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Keine Beschädigungen: Äpfel müssen während Ernte, Aufbereitung und Transport sehr schonend behandelt werden. Beschädigte Früchte bieten Eintrittspforten für Fäulniserreger und altern schneller, wenn ein Heilungsprozess angestoßen wird. Keine inneren Mängel: Früchte, die von außen nur schwer zu erkennende Mängel wie Stippigkeit, Glasigkeit oder Fleischbräune aufweisen, sind zum Verzehr nicht geeignet und können reklamiert werden.

Geschmack Die Apfelsorten lassen sich grob in vier Geschmacksgruppen einteilen: säuerliche Sorten: Boskoop, Glockenapfel, Kanadarenette

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FRUCHTHANDEL WARENKUNDE

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Golden G D li i Delicious

Teen T nrroy oy (Royal (R Roy oyal G Gala aalla®)

mild säuerliche/süße Sorten: Akane (Primerouge®), Braeburn, Delcorf (Delbarestivale®), Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Jonagold, Jonathan, Klarapfel, Sommerregent, Summerred süße Sorten: Cripps Pink (Pink Lady®), Fuji, Gala, Red Delicious aromatische Sorten: Alkmene, Cox Orange, Discovery, Elstar, Goldparmäne, Gravensteiner, Holsteiner Cox, Jamba, James Grieve, Rafzubin (Rubinette®)

RegionalSpezialität: Holsteiner Cox sortentypische Berostung

Zu den größten Anbaugebieten in Deutschland zählen übrigens das Alte Land bei Hamburg und die Bodensee-Region, Borthen, Rheinland und Werder. Auch die Gegenden am Neckar sowie um Dresden in Sachsen, die Anbaugebiete in Rheinhessen, dem Rheinland und Thüringen gehören zu den wichtigsten heimischen ApfelHerkünften. In Braeburn aus den Monaten Neuseeland September bis März (Mai) wird das Angebot an deutschen Äpfeln aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Österreich, China und Spanien ergänzt. Im Frühjahr und in den Sommermonaten liefern Neuseeland, Chile, Brasilien, Argentinien und Südafrika neuerntige Ware.

Ernte Lieferländer Mit einer Weltproduktion von 71 Mio t im Jahr 2009 (FAO) rangiert der Apfel nach Obstbananen auf Platz zwei vor Trauben (einschließlich Weintrauben) und Orangen. Die bedeutendsten Erzeugerländer der Welt sind China, die USA, die Türkei, Polen, der Iran, Italien, Frankreich, Indien, Russland, Brasilien, Chile, Deutschland und Argentinien. Die größten Apfelexporteure sind China, Chile, die USA, Frankreich und Italien; die Hauptimportländer sind die Russische Föderation, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Spanien (FAO).

Der Apfel ist eine Frucht, die nach der Ernte weiterreifen kann, sofern die Frucht zum Zeitpunkt der Ernte ihre sortentypische Größe erreicht und ihre physiologische Entwicklung abgeschlossen hat. Der Erntezeitpunkt richtet sich nach dem Verwendungszweck. Die Pflückreife für Äpfel, die länger gelagert werden sollen, liegt früher als für Äpfel, die für die Direktvermarktung bestimmt sind und genussreif geerntet werden. Frühsorten, wie der Klarapfel, sind nicht für eine längere Lagerung geeignet. Die Haupternte startet in Deutschland normal Ende August bzw. Anfang September. Dann sind die beliebten Sorten Elstar und Gala reif. Etwas später werden Jonagold, Jonagored und Brae-

DER RICHTIGE OBSTSPEZIALIST

Für alle Äpfel und Birnen Zertifiziert nach: HACCP, BRC, IFS, SKAL, RIK

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Granny Smith

Bio-Sorte Topaz

burn geerntet, die ebenfalls zu den zehn meistgekauften Sorten gehĂśren.

fe- und Alterungsprozess anstoĂ&#x;en, sollten sie mĂśglichst separat gelagert werden. BlattgemĂźse, Schnittblumen und Topfpflanzen welken unter Einfluss von Ethylen, MĂśhren werden bitter.

Nacherntebehandlung Lager- und Transportschäden In Deutschland ist das Tauchen der FrĂźchte in fungizidhaltige LĂśsungen nach der Ernte nicht erlaubt, wohl aber in einigen EUNachbarstaaten. Ă„pfel dĂźrfen nach der Ernte mit verschiedenen Zusatzstoffen gewachst werden. Dies muss bei der Abgabe an den Verbraucher mit der Angabe „gewachst“ gekennzeichnet werden. Seit wenigen Jahren hat sich zur Frischerhaltung der Ă„pfel bei einigen Sorten der Einsatz von SmartfreshÂŽ (Wirkstoff 1-MCP), einem Ethylenblocker, bewährt. Voraussetzung dafĂźr ist aber, dass vor dem Einsatz des Gases die Frucht bereits in einem verzehrreifen Zustand ist, weil danach der weitere Reifungsprozess blockiert ist.

Lagerung Nur gesunde und grob (nach Qualität) vorsortierte Ware eignet sich fßr eine Lagerung ßber einen längeren Zeitraum. In Abhängigkeit von der Sorte betragen die Lagerungstemperaturen 0 °C bis 4 °C. Je mehr Zucker die Frßchte enthalten, desto tiefer kann die Temperatur sein. Wird dies nicht beachtet, treten Lagerschäden wie Fleisch- oder Schalenbräune auf. Die Einlagerung erfolgt in Kßhllagern bzw. in CA-Lagern (Controlled Atmosphere), das sind Lagerräume, in denen die Zusammensetzung der Luft, d. h. ihr Gehalt an Sauerstoff und Kohlendioxid, kontrolliert bzw. reguliert wird. Äpfel, die ausgelagert werden, sollten innerhalb von 14 Tagen verbraucht werden, da sie nach der Kßhlung den Reife- und Alterungsprozess beschleunigt fortsetzen. Im Haushalt kÜnnen Äpfel im Gemßsefach des Kßhlschranks oder in einem kßhlen, frostfreien Raum (Keller oder Garage) gelagert werden. Da Äpfel das Reifehormon Ethylen abgeben und dadurch bei anderen Frßchten und Gemßsen den ReiFRUCHTHANDEL WARENKUNDE

Eine unsachgemäĂ&#x;e, raue Behandlung bei Ernte und Aufbereitung zeigt sich in Form von Beschädigungen, wie z. B. Fingernageloder Stielverletzungen sowie Druckstellen, die sich bei der reifen Frucht als Erstes in Form von Verbräunungen des Fleisches unter der Schale äuĂ&#x;ern. Im Lager treten neben verschiedenen Fruchtfäulen vor allem physiologische Mängel wie Stippigkeit, Glasigkeit, Fleisch- und Schalenbräune sowie Kälteschäden auf.

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Inhaltsstoffe Das kleine runde, kalorienarme Obst leistet einen enormen Beitrag zu Fitness und gesunder Ernährung. Ein mittelgroßer Apfel mit ca. 52 kcal pro 100 g sättigt nicht nur, sondern liefert auch ca. 2% des täglichen Energiebedarfs. Der Apfel ist – insbesondere unter der Schale – sehr gut mit Mineralstoffen und Vitaminen (Provitamin A, Vitamine des B-Komplexes, C, E, Niacin, Folsäure) ausgestattet. Es gibt viele Vitamin-C-arme Sorten (z. B. Gala, Granny Smith) aber auch Vitamin-C-reiche Sorten (z. B. Braeburn, Berlepsch, Ontario), die es fast mit Orangen auf-

Handelsübliche Verpackungen Lose Ware in 10-, 12-, 13-, 14-, 18-, 19-, 20- und 21-kg-Holzkisten, gelegte Ware in Kartonsteigen zu 6,5-, 7-, 8-, 10-, 12-, 13- und 14 kg netto sowie Kartons zu 12,5-, 17-, 18- und 20 kg netto. Für den LEH Kartonsteigen und Körbe zu 3- und 3,5 kg netto, Foodtainer mit vier bis sechs Früchten sowie 1- und 2-kg-Beutel.

Vermarktungsnormen Für Äpfel (Malus domestica) gelten in der EU auf allen Handelsstufen spezielle Vermarktungsnormen gemäß Anhang I Teil B Teil 1 der Verordnung (EU) Nr. 543/2011. Die Vermarktungsnormen sind in aktueller Fassung zu finden auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung www.ble.de Kontrolle/Qualitätskontrolle/Vermarktungsnormen.

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Wussten Sie, dass . . .

nehmen können. Äpfel enthalten außerdem Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die einen wichtigen Beitrag für Vitalität und Wohlbefinden leisten.

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... in Deutschland der Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch 1896 die erste Apfelplantage anlegte und zugleich die Dichtpflanzung mit Niederstammbäumen einführte? ... Der Apfel als Reichsapfel im mitteleuropäischen Kaisertum das Symbol des Besitzanspruches und das Zepter das Zeichen der Verfügungsgewalt war? Aber dieser Apfel war – gelegentlich –

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Umsatz wächst an einem Südtiroler Baum.

Erfolg erntet man beim Verbraucher – mit Natürlichkeit und Frische. Sowie mit dem Gütesiegel »geschützte geographische Angabe« (g.g.A.) der Europäischen Union. Die elf ausgezeichneten Südtiroler Apfelsorten reifen – wie seit 1300 Jahren – auf der Sonnenseite der Alpen. Angebaut in 8000 traditionell bäuerlichen Betrieben, wird ihre Qualität dabei mit modernsten Mitteln ständig kontrolliert. Diese Verkaufsargumente sind ganz nach dem Geschmack von immer mehr Verbrauchern. www.suedtirolerapfel.com


Besondere Info Stippigkeit (Außenansicht) unzulässig

Der Apfel ist das in Deutschland beliebteste Obst, er liegt seit Jahren auf Platz 1 der meistgekauften Obstarten. Laut AMI hat jeder Privathaushalt im Jahr 2010 im Durchschnitt 19,5 kg frische Äpfel verzehrt. Der Apfel taucht als Heilpflanze in einer alten babylonischen Schrift aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert auf. Auch die mittelalterliche Medizin schrieb dem Apfel allerlei heilkräftige Wirkungen zu. Die Mehrzahl der Früchte der damaligen Apfelsorten dürfte für den heutigen Geschmack noch reichlich sauer, gerbstoffhaltig und holzig gewesen sein. Vieles liegt noch im Dunkeln, wie, wann und welche Teile der Apfelpflanze genutzt wurden.

Schorffleck Zulässig in Klasse II

Bestätigte medizinische Wirkungen des Apfels

Leichte Druckstelle (Außenansicht) zulässig in Klasse II

Der Verzehr von Früchten mit Schale hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen im Allgemeinen eine adstringierende und eine abführende und keimtötende Wirkung.

Vor allem Menschen, die an einem übersäuerten Magen leiden, sollten regelmäßig einen Apfel essen.

vor UV-Schäden schützen. Dabei handelt es sich um natürliche Farbstoffe. Sie setzen sich in der Haut ab, verstärken die vom Menschen gebildeten Pigmente und reflektieren das Licht. Außerdem können sie bestimmte Radikale, die durch UV-Strahlung ausgelöst werden, neutralisieren Bei regelmäßigem Konsum wirken die Äpfel angeblich sogar wie ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 3. (Quelle: Pressebüro Genau-Dein-Obst)

OBST

JAN

FEB MÄRZ APRIL MAI

JUNI

Äpfel Monate mit starken Importen

Monate mit Angebot aus heimischem Anbau

JULI

AUG

SEP

OKT NOV

DEZ

©aid infodienst

Fleischbräune unzulässig

mit Sand oder Asche gefüllt als Memento Mori, zum Zeichen der Vergänglichkeit aller irdischen Macht. Gefasst ist er in ein christliches Kreuz, zum Zeichen der Herleitung des Machtanspruchs von einer höheren Macht, aber auch der Unterordnung unter diese. ... Äpfel die Haut vor Sonnenbrand und Hautkrebs bewahren können? Denn über 600 wertvolle Karotinoide sollen die Haut

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Naturgenuss, den man

sich gönnen muss!

Apfelanbau in der Steiermark hat eine lange Tradition. Schon die Kelten wussten die besondere Qualität unserer saftigen Äpfel zu schätzen. Die Steiermark gilt als der Obstgarten Österreichs. Nährstoffreiche Böden, das besondere Klima und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur schaffen ein Produkt höchster Güte. Mit dem Steiermark Genussapfel erleben Ihre Kunden die Natur und die Qualität einer einzigartigen Region: Dem Apfelland in der Steiermark. Der Genussapfel kennzeichnet Sorten, die zum jeweiligen Saisonzeitpunkt besonders schmackhaft und von ausgezeichneter Qualität sind – kurz gesagt: Naturgenuss, den man sich gönnen muss! www.steiermarkapfel.at

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Frutura Obst und Gemüse Kompetenzzentrum GmbH Fruturastraße 1 | A 8224 Hartl bei Kaindorf | Tel. +43 3334 418000 | www.frutura.at Lohstraße 132 | D 46047 Oberhausen | Tel. +49 208 46795 430 | eMail ch.soly@frutura.at

www.facebook.com/steiermarkapfel


ÄPFEL | CLUBSORTEN Allgemeines Um der Wertschöpfungskette bei Äpfeln weltweit neue Impulse zu geben, entwickelte sich vor etwa 25 Jahren eine andere Form der Vermarktung. Neue Züchtungen wurden nicht mehr frei verfügbar, sondern ausschließlich im Rahmen von festen Lizenzen für einen kontrollierten Kreis von Berechtigten zugänglich gemacht. Die „Club“-Sorten waren geboren. 1988 gab es vier Clubsorten mit einer Apfelmenge von 5.000 t. Heute existieren ca. 35 Sorten mit einer EU-Produktion von rund 450.000 t. Der Trend geht weiter.

Was sind die Vor- und Nachteile? Ein wesentliches Argument der Fürsprecher liegt in der homogenen Qualität einer Apfel-Clubsorte weltweit, weil für sämtliche Lizenznehmer und Clubmitglieder die gleichen streng kontrollierten Anbau- und Qualitätsregeln gelten. Gegenüber dem Fruchthandel Magazin betonte Urs Luder, CEO von Greenstar Kanzi Europe in Sint Truiden: „Der Sinn der Clubsorten liegt auch in der Schaffung von Mehrwert für alle Beteiligten, von der Baumschule über den Produzenten, Vertrieb bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel.“ Eine zentrale Steuerung der Quantität verhindere eine Überproduktion und damit auch einen Preisverfall. „Die Corporate Identity führt zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl der Beteiligten.“ Ein weiteres gewichtiges Argument ist die zentrale Steuerung von Marketing und Kommunikation. Durch einen gemeinsamen Marktauftritt international findet die Clubsorte mehr Beachtung. Kritik wird oft an den finanziell aufwändigen Sortenschutzmaßnahmen geübt. Außerdem wird von den Lizenznehmern eine Vorleistung verlangt, ohne dass ein Markterfolg wirklich garantiert werden kann. Ein weiterer Nachteil wird in der konsequenten Premium-Preis-Strategie in einem dynamischen Marktumfeld gesehen. Die gängigsten zur Zeit in Europa angebauten oder vermarkteten Clubsorten zeigt das Fruchthandel Magazin hier im Überblick und in alphabetischer Reihenfolge. Darüber hinaus gibt es weltweit eine große Zahl anderer Clubsorten:

Main-et-Loire), und eine Kreuzung zwischen Florina, Prima und Golden Delicious. Geschmack: Sehr festes, knackiges und saftiges Fruchtfleisch mit aromatischem Geschmack und ausgeglichenem Zucker-Säureverhältnis Farbe: Zweifarbig, grüngelbe Grundfarbe zu 90% mit tiefroter Deckfarbe und hellen Lentizellen überzogen Form: Kugelig, etwas ungleichseitig Kaliber: Mittelgroß (70/75 mm) Lagerfähigkeit: Hervorragend, von Oktober bis Mai Genussreife: Rund vier Wochen nach der Ernte (Mitte bis Ende September) Eigenschaften: Natürliche Resistenz gegen Schorf, fördert nachhaltigen Anbau durch reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Europäische Volumen: 16.000 t (Saison 2011/2012) Anbau: Ariane wird derzeit von 250 Erzeugern auf einer Fläche von 500 ha ausschließlich in Frankreich, vorrangig im Loire-Tal, im Südwesten und im Anbaubecken Rhône-Méditerranée (Südosten), kultiviert.

Les Naturianes® – Ariane

Cameo®/Camela® – Caudle

Herkunft: Der zweifarbige Apfel ist eine rein französische Entwicklung der Forschungsanstalt INRA (Institut national de la recherche agronomique), in Angers (Département

Herkunft: Der Amerikaner Darrel Caudle entdeckte 1980 den Apfel, bei dem es sich wahrscheinlich um eine Zufallskreuzung zwischen Golden Delicious und Red Delicious handelt. Die Sor-

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Greenstar® – Nicogreen

te Caudle wurde nach ihrem Entdecker genannt. Cameo® ist der Markenname. In England wurde 2007 ein besser gestreifter Klon mit Namen Cauflight entdeckt. Geschmack: Ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis. Geerntet wird der Apfel bei 12,5 und 13 Brixgraden. Das Fruchtfleisch ist fein, knackig und saftig. Der Duft ist mit Gala vergleichbar. Farbe: Zweifarbig, orangerot, stark gestreift, leicht rustikales Aussehen durch weiße und deutliche Lentizellen Form: Stumpf kegelförmig Kaliber: In den meisten Anbaugebieten im Durchschnitt 75/80 mm bis 80/85 mm, in UK Größen ab 65 mm Lagerfähigkeit: Kann in CA-Kammern über ein Jahr gelagert werden, in Kühllägern bis März, behält seine Knackigkeit Genussreife: Rund vier Wochen nach Ernte Eigenschaften: Nach Angaben des Clubs kaum druckstellenanfällig, Schorf wie Gala, mittlere bis schwache Mehltauprobleme Europäische Volumen: 2010 wurden rund 7.000 t geerntet. 2014 werden 14.000 t Cameo® erwartet. Deutschland (Bodenseeregion) ist das bisher wichtigstes Anbaugebiet mit ca. 130 ha.

Herkunft: Die Sorte Nicogreen ist eine Kreuzung aus Delcorf und Granny Smith und wurde in Kooperation zwischen der belgischen Universität Leuven und dem belgischen Apfelspezialisten und Baumschulunternehmen Nicolai entwickelt. Greenstar® ist der Markenname. Geschmack: Der Apfel hat ein mild schmeckendes Fruchtfleisch mit wenig Säure. Das Fruchtfleisch ist sehr fest und knackig bei mittlerer Saftigkeit. Farbe: Gelb-grünliche Grundfarbe, die sonnenseits auch leicht rötlich werden kann Form: länglich stielbauchig Kaliber: ab 65 mm, mehrheitlich 70 bis 90 mm Lagerfähigkeit: In CA Kammern bis zu einem Jahr, bleibt frisch, knackig und saftig Genussreife: Ab Ernte (September) Eigenschaften: Keine Oxidation: das Fruchtfleisch verfärbt sich nicht nach dem Anschneiden Europäische Volumen: 10.000 t (Saison 2011/2012)

Evelina® – RoHo 3615

Honeycrunch® – Honeycrisp

Herkunft: Die Sorte RoHo 3615 ist eine Mutante von Pinova und wurde in Deutschland von Pflanzen Hofmann GmbH gefunden. Geschmack: Ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis mit Tendenz zur Süße bei festem, knackigem, aromatischem Fruchtfleisch Farbe: Grün-Gelbliche Grundfarbe bei 60% bis 70% rot, gestreift Form: Einheitliche konische Fruchtform, hochgebaut Kaliber: Ähnlich wie Pinova, mittlere Größe Lagerfähigkeit: Hervorragend, da gutes Shelf-life Genussreife: Wie Pinova-Standard, Anfang bis Mitte Oktober Eigenschaften: Optimale Ausfärbung der Früchte

Herkunft: Die Sorte Honeycrisp wurde von der Universität Minnesota aus der Kreuzung von Macoun und Honeygold gezüchtet und kommt unter dem Markennamen Honeycrunch® in den Handel. Die französische Obstgenossenschaft Pomanjou aus dem LoireTal erwarb die europäischen Sortenrechte. Geschmack: Außergewöhnlich knackiges und sehr saftiges Fruchtfleisch mit fein säuerlich-süßem Geschmack Farbe: Zweifarbig, streifig-flächige, leuchtend rote Ausfärbung auf grünlichem, bei Genussreife gelbem Grund Form: Rund bis leicht konisch Kaliber: Mittel bis groß, im Durchschnitt bei 75 mm bis 90 mm Lagerfähigkeit: Gute Lagereigenschaften, von Oktober bis Mai Genussreife: Schon bei Ernte Mitte September genussfähig Eigenschaften: Alternanz-Gefahr, relativ frosthart, mehltauanfällig, geringe Schorf- und Krebsanfälligkeit Europäische Volumen: 16.000 t (Saison 2011/2012). Der Anbau erfolgt überwiegend im französischen Loire-Tal (13.000 t) sowie im Alten Land in Deutschland (3.000 t).

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Jazz® – Scifresh Herkunft: Die Sorte Scifresh ist eine neuseeländische Kreuzung zwischen Gala und Braeburn. Der Markenname ist Jazz®. Geschmack: Aromatisch, angenehm frisch, süßer als Braeburn, ausgewogene Säure Farbe: Zweifarbig, rot bis orange/gelb Form: Stielbauchig, gleichmäßig Kaliber: Größer als Gala Lagerfähigkeit: Gute Lagereigenschaften Genussreife: Ganzjährig verfügbar, aus europäischer Produktion ab Mitte Oktober bis Ende März, aus neuseeländischer Produktion von Mai bis September Europäische Volumen: Steigende Anbautendenz in Großbritannien und Frankreich

Junami® – Milwa Herkunft: Festfleischige Kreuzung aus (Idared x Maigold) x Elstar, Eidgenössische Forschungsanstalt Wädenswil, Schweiz Geschmack: Ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis, lieblicher als Elstar Farbe: Hellrot bis dunkelrot und grüngelbe Grundfarbe, durchschnittlich 75% rote Farbe Form: Rund und glatt Kaliber: Mittelgroß, 70/75 mm bis 75/80 mm Lagerfähigkeit: Acht Monate im ULO, genussreif nach Lagerung ab Dezember, fast keine Abnahme der Festigkeit Genussreife: Anfang November bis Ende Juni Eigenschaften: Saftig und knackig mit feinzelligem Fruchtfleisch, gutes Shelf-Life Europäische Volumen: In den Niederlanden stehen 1,8 Mio Bäume Deutsche Volumen: 300 t (Saison 2011/2012), 300.000 Bäume derzeit gepflanzt, viele davon kommen in den nächsten Jahren in Produktion

Kanzi® – Nicoter Herkunft: Die Sorte Nicoter ist eine Kreuzung zwischen Gala und Braeburn und wurde in Kooperation zwischen der belgischen Universität Leuven und dem belgischen Baumschulunternehmen Nicolai entwickelt. Kanzi® ist der Markenname.

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Geschmack: Saftiges und festes Fruchtfleisch, optimales Zucker-Säureverhältnis angenehmes Aroma, glatte, gleichmäßige Schale Farbe: Zweifarbig, gelb-grüne Grundfarbe mit hellroter Rötung Form: Stielbauchig Kaliber: Ab 65 mm, mehrheitlich 70 bis 85 mm Lagerfähigkeit: Ausgezeichnet, minimal acht bis neun Monate Genussreife: Oktober bis Juni Eigenschaften: Besonders gute Lagerfähigkeit im Handel und zu Hause Europäische Volumen: Rund 40.000 t (Saison 2011/2012)

Fuji Kiku® 8 – Brak Herkunft: Der Obsterzeuger Luis Braun entdeckte in Japan 1990 einen besonderen Fuji-Zweig. Daraus entwickelte er den Kiku®Apfel (Sortenname Brak). Geschmack: Das knackig frische Fruchtfleisch ist saftig und mit süßer Note bei ausgeglichenem Zucker-Säureverhältnis. Die Brixwerte liegen zwischen 14 und 17 Grad. Farbe: Zweifarbig, die Grundfarbe ist gelblich bis hell grün, die Deckfarbe rubinrotgestreift. Form: Leicht kegelförmig, stielbauchig Kaliber: 70 mm bis 90 mm Lagerfähigkeit: Sehr gute Lagereigenschaften, behält Geschmack und Frische Genussreife: November bis Juni Eigenschaften: Entwickelt ein „Honigherz“, das nach Aussage von Luis Braun bei richtiger Ausbildung und richtigem Maß sehr gute Geschmackseigenschaften hat.

Modì® – CIVG198 Herkunft: Die Kreuzung aus Gala und Liberty wurde 1987 in der italienischen Forschungsanstalt C.I.V. gezüchtet. Geschmack: Aromatisch, festes gelbliches Fruchtfleisch, sehr saftig, besonders ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis Farbe: Stark kirsch- bis tiefdunkelrot Form: Länglich, regelmäßig Kaliber: Mittel bis groß Lagerfähigkeit: Hervorragende Eigenschaften, der Apfel hält sich auch bei Raumtemperatur über Wochen frisch. Genussreife: Zeitgleich mit Golden Delicious von September bis Mai

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Eigenschaften: Hohe Resistenz gegen Schorf und auch gegen Feuerbrand Europäische Volumen: Das Produktionsziel bis 2015 beläuft sich auf 48.000 t

Pink Lady® – Cripps Pink Herkunft: Die Eltern sind Lady Williams und Golden Delicious. Der Apfel ist aus einer Züchtung von John Cripps von der australischen Forschungsanstalt Stoneville hervorgegangen. Der Sortenname ist Cripps Pink, Pink Lady® der Markenname. Geschmack: Das Fruchtfleisch ist saftig, aromatisch und sehr fest. Farbe: Bis zu 75% pinkrosa, hellgrün bis gelb Form: Regelmäßige, dem Golden Delicious ähnliche Form Kaliber: Mittelgroß Lagerfähigkeit: In CAKammern bis Ende Mai ohne Qualitätsverluste möglich Genussreife: Ende Oktober bis November Eigenschaften: Schorfanfällig, leichte Anfälligkeit für Feuerbrand, Früchte sind druckanfällig, guter Ertrag Europäische Volumen: 123.000 t (Saison 2011/2012)

Red Prince® – Red Jonaprince Herkunft: Die Sorte Red Jonaprince ist eine Mutante von Jonagold und wurde 1994 im niederländischen Weert gefunden. Die Brüder Princen entwickelten ihn weiter. Geschmack: Der Apfel verfügt über ein knackiges, c re m i g - w e i ß e s Fruchtfleisch mit eher süßlicher Note. Durchschnittlicher Brixwert: 13,5 Farbe: Einfarbig, vollumfänglich tiefrote nicht streifige Deckfarbe mit bis zu 90%igem einheitlichem Farbbild Form: Rund und stielbauchig Kaliber: Im Durchschnitt 75 mm Lagerfähigkeit: Sehr gute Eigenschaften, lagerfähig bis weit in den Sommer hinein. Genussreife: Ab Ernte, Vermarktung Oktober-Juli/August Volumen: > 30.000t

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Rubens® – Civni Herkunft: Die italienische Forschungsanstalt C.I.V entwickelte 1985 den Apfel aus einer Kreuzung zwischen Gala und Elstar. Sortenname ist Civni, Markenname Rubens®. Geschmack: Frisches, feines Fruchtfleisch, knackiger als Elstar und säuerlicher als Gala. Ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis, saftig und aromatisch. Farbe: Ähnlich wie Elstar, grün-rot bis hellrot gestreift. Form: Ähnlich wie Elstar Kaliber: Mittelgroß Lagerfähigkeit: Sehr gute Lagereigenschaften, besser als Elstar und Gala Genussreife: Ab Ende September bis März Eigenschaften: Typisch ist die tiefe, berostete Kelchgrube

Wellant® – Fresco Herkunft: Die Sorte Fresco stammt vom niederländischen Forschungsinstitut Plant Research International in Wageningen und ist eine Kreuzung aus Elstar, Selekt.Nr. CPRO und Elise. Markenname ist Wellant® Geschmack: Süßliches, rubinetteähnliches, sehr aromatisches, gelb-weißliches Fruchtfleisch mit durchschnittlichen Brixwerten von 15,0 Farbe: 50% bis 90% dunkles Rot, abhängig von Tag und NachtTemperaturunterschieden, grüngelbe Grundfarbe, geflammt, Lentizellen sind deutlich zu sehen, leichte Rauschaligkeit Form: Hochgebaut, ähnlich wie Elise Kaliber: Mittelgroß bis groß, zwischen 70 mm und 95 mm Lagerfähigkeit: Gute Eigenschaften Genussreife: Rund vier Wochen nach Ernte, ca. Anfang November Eigenschaften: Kelchgrube kann leicht berostet sein

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ANANAS |

Herkunft Die Ananas (Ananas comosus) gehört zur Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae) und ist im nördlichen Südamerika (Nordbrasilien, Kolumbien, Venezuela, Französisch-Guayana) beheimatet. Schon lange vor der Ankunft der Spanier wurde die Pflanze mit dem Namen „nana“ (= köstliche Frucht) von den Tupi-Guarani kultiviert und in den Tropen ganz Amerikas verbreitet. Mit Kolumbus und nachfolgenden Entdeckern gelangte die Ananas nach Europa und von dort im Laufe des 16. Jahrhunderts in alle Welt. Die drittwichtigste Tropenfrucht nach Banane und Mango wird heute in etwa 70 Ländern der Tropen und teilweise auch Subtropen angebaut.

Sortenbeschreibung Die Ananas ist eine bis 1 m hohe Ganzrosettenpflanze mit gestauchtem Wuchs und schwachem Wurzelsystem. Die länglichen, sortentypisch glattrandigen oder gezähnten Blätter sind 70 cm bis 100 cm lang und an der Basis bis 7 cm breit. Die Blattbasen bilden am Grund einen Becher, in dem sich das Wasser sammelt, das von den Blättern aufgenommen werden kann. Nach der vegetativen Phase treibt die Pflanze aus der Rosettenmitte eine locker beblätterte, kolbig verdickte Achse aus, an deren Spitze ein bis 30 cm langer Blütenstand (Ähre) gebildet wird. Die Blüten sind weiß oder rötlich-violett und sitzen in enger schraubiger Folge übereinander angeordnet, jeweils in der Achsel eines oft rot gefärbten Tragblattes. Die letzten laubblattartigen, grünen Tragblätter an der Ährenspitze sind steril und bilden eine rosettenartige Krone. Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp. Die unterständigen Fruchtknoten entwickeln sich zu samenlosen Beeren und verwachsen mit der Ährenachse und den Tragblättern zu einem einheitlichen, fleischigen Fruchtverband aus bis zu 200 Einzelfrüchten. Nur die abgeplatteten Oberseiten der Einzelfrüchte (Augen) sind an der Fruchtoberfläche zu sehen. Selbst die Trag-

AnanasPräsentation im LEH mit Convenience-Produkten

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blätter, deren verhärtete Spitzen herausragen, werden innerhalb des Fruchtverbands fleischig. Im Anbau unterscheidet man drei Phasen: Die vegetative Phase dauert 12 bis 18 Monate von der Pflanzung bis zur Blüte. Gepflanzt wird einreihig bzw. in 2er-, 3er- oder 4erReihen, die Pflanzdichte beträgt je nach Sorte, Anbaubedingungen und angestrebter Fruchtgröße 29.000 bis 86.000 Pflanzen/ha. Die Frucht-Phase dauert fünf bis sieben Monate von der Blüte bis zur Ernte. Im kommerziellen Anbau wird die Blüte durch Ethylenbehandlung künstlich induziert, da eine gleichmäßige Blüte und Fruchtentwicklung unabdingbar sind. Sechs bis acht Wochen nach der Behandlung entwickelt sich der Blütenstand. Die Schosser-Phase dauert einen Monat von der Ernte bis zum Kulturende, sie dient der Erzeugung von Schossern für die Vermehrung. Das sog. Ra-

Sorte MD-2

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Sorte Smooth Cayenne im Packstück

Sorte Christopher Columbus im Packstück

toon-Verfahren ermöglicht zwei oder mehr Ernten, dabei werden nach der Ernte der Frucht des Haupttriebes die Seitentriebe zur Fruchtbildung angeregt. Obwohl es weltweit mehr als 100 Ananassorten gibt, werden nur wenige kommerziell angebaut und international gehandelt, meist unter Firmen- oder Handelsnamen. Viele Sortennamen sind Synonyme ein- und derselben Sorte oder regionale Selektionen daraus. Die wichtigsten Sorten sind: Smooth Cayenne (Syn. Cayena lisa, Cayenne lisse, Champaka, Maipuri, Kew, Sarawak, Esmeralda, Claire, Typhoon, Saint Michel) Gewicht 1,5 kg bis 2,5 kg, Form zylindrisch-oval, Farbe gelb-orange, Fleisch hellgelb, weich, saftig, 13–19° Brix, hoher Säuregehalt, wenig Vitamin C, ursprüngliche Herkunft Französisch-Guayana, bis Ende der 1990er Jahre Hauptsorte für Frischmarkt und Verarbeitung. Sorte Christopher Columbus

Sorte Queen im Packstück

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Sorte Smooth Cayenne

MD-2 (Syn. Golden Ripe, Golden Sweet, Extra Sweet, verkauft u unter Handelsnamen wie z. B. Del Monte Gold® Extra Sweet, D Dole Tropical Gold®, Maui Gold® usw.) Hybridsorte aus Hawaii, G Gewicht 1,3 bis 2,5 kg, Form zylindrisch mit eckigen Schultern, g große, flache Augen, Farbe orange-gelb, Fleisch gelb, kompakt, f faserig, süß, 15–17° Brix, säurearm, hoher Vitamin-C-Gehalt, F Fruchtachse ist dünn, zart und essbar, heute Haupt-Frischm marktsorte im internationalen Handel. C CO-2 (Schwester von MD-2), Hybridsorte, Gewicht 1,3 kg bis 2 kg, Form zylindrisch mit eckigen Schultern, große, flache 2,6 Augen, Farbe orange-gelb, Fleisch hell- bis goldgelb, süß, 15–17° Brix, säurearm, hoher Vitamin-C-Gehalt. Honey Gold (MA-2, Del Monte Honey Gold®), Klon-Selektion von Tainung 11, Gewicht 0,4 kg bis 1 kg, Form zylindrisch oder leicht konisch, Farbe intensiv gelb, Fleisch hellgelb, süß, 14–18° Brix, aromatisch, hoher Säuregehalt, mittlerer Vitamin-C-Gehalt, gutes Shelf life. Queen (Syn. Queen Victoria, Victoria, Ripley Queen, Mauritius, Malacca, Red Ceylon, Moris), Gewicht 0,5 kg bis 1,5 kg, Form zylindrisch bis konisch, kleine, vorstehende Augen, Farbe intensiv gelb, Fleisch goldgelb, knackig, saftig, süß, 14–18° Brix, exzellentes Aroma, gutes Shelf life, meist Luftfracht. Singapore Spanish (Syn. Singapore Canning, Ruby, Red Pione, Nanas Merah, Nangka, Gandul) Gewicht 1 kg, Form zylindrisch, Farbe kupferrot bei Reife, Fleisch goldgelb, 10–12° Brix, wenig aromatisch, gute Saftfarbe, Frucht für Konservenindustrie in Südasien, insbesondere Malaysia. Red Spanish (Syn. Espaniola Roja, Black Spanish, Key Largo, Havannah, Habana, Cubana, Native Philippine Red) Gewicht 1,2 kg bis 2 kg, fassförmig, Farbe orange, Fleisch hell, aromatisch, ca. 12° Brix, weit verbreitet in Venezuela und der Karibik. Sugarloaf (Syn. Kona Sugarloaf, White Sugarloaf, Pain de Sucre, Pan de Azucar) Gewicht 0,5 kg bis 2 kg, Form konisch, Farbe dunkelgrün, Fleisch weich, weiß bis cremeweiß, saftig, sehr süß,

Sorte Queen

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Schimmel an der Stielschnittstelle – unzulässig

säurearm, Fruchtachse essbar, wenig transportfest (meist Luftffracht), verbreitet in Zentral- und Südamerika, auf den Philippin nen, in Westafrika. P Perola (Syn.Pernambuco, Branco de Pernambuco, Abacaxi, A Abakka, Eleuthera) Gewicht 0,9 bis 1,6 kg, Form oval bis konisch, F Farbe grün mit gelbem Fleck im Auge, Fleisch weich, weiß, saftig, ssüß, 13–16° Brix, sehr aromatisch, Hauptsorte Brasiliens. P Perolera (Syn. Lebrija, Motilona, Capachera, Tachirense) Gew wicht 1,5 bis 3 kg, Form unregelmäßig zylindrisch, Farbe gelb bis o orange, Fleisch hellgelb bis gelb, fest, süß, 12° Brix, wichtige Sorte iin den nordöstlichen Anden Kolumbiens und Venezuelas.

Qualitätsmerkmale

Frucht mit Kälteschaden (Krone entfernt) – unzulässig

Frucht mit Druckstelle (Außenansicht) – unzulässig

Dieselbe Frucht (Innenansicht) – unzulässig

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Entwicklung und Reife: Unterentwickelte, unreife Früchte hab ben faseriges, weißlich-opakes Fleisch (Luft in den Zellen) und H Hohlräume in den Einzelfrüchten. Sie duften nicht und sind sehr ssauer. Voll entwickelte, reife Früchte sind schwer für die jeweilige G Größe, die Augen sind sortentypisch geformt (5–6-eckig, flach o oder vorstehend) und die Spitzzen der Tragblätter vertrocknet. D Das Fleisch ist mehr oder wenigger gelb (selten cremeweiß wie zz. B. bei Sugarloaf) und leicht d durchscheinend (Zellen mit Saft Frucht ggefüllt). Die Früchte duften und mit sind aromatisch-süß. Die ReiFleischfe erfolgt innerhalb der Frucht bräune von der Basis zur Krone. Über– unzureife Früchte werden weich, das lässig Fleisch wird glasig und beginnt zu fermentieren. Frische: Frische Ananas haben ein gesundes, grünes Laub, eine glänzende, klare Schalenfarbe u und geben auf leichten Fingerd druck etwas nach. Matt aussehende und schon weiche Früchte ssind überlagert und nicht mehr zum Verzehr geeignet. F Farbe der Schale: Unter tropischen Anbaubedingungen verhind dern die hohen Tag-/Nachttemperaturen, dass bei reifen Früchtten die grüne Schalenfarbe abgebaut wird. In diesen Fällen ist eeine grüne Schale kein Mangel. Ananas können vor der Ernte im F Feld entgrünt, d. h. mit Ethylen behandelt werden, damit sie eine g gelb-orange Farbe ausbilden. Keine Druckstellen: Ananas, insbesondere Früchte mit durchK sscheinendem Fleisch, sind sehr empfindlich für Druckstellen, d die bei Ernte, Transport, Aufbereitung und Verpackung auftreten können. Das beschädigte Fleisch, in dem Zellsaft austritt, färbt sich zuerst strohfarben, später bleigrau und bildet Eintrittsp pforten für Krankheitserreger. K Keine Kälteschäden: Ananas, die Temperaturen unter 7 °C ausggesetzt werden, erleiden Kälteschäden. Werden diese Früchte aaus der Kühlung genommen, entwickeln sie eine braun-stumpfe S Schale und glasiges, grau bis braun verfärbtes Fleisch. K Kein Schimmel: Die Schnittstelle des Fruchtstieles ist besonders aanfällig für Schimmelbefall, sie wird deshalb in der Regel nach d der Ernte mit einem Fungizid behandelt. Trotzdem kann sich w während Transport oder Lagerung Schimmel bilden. K Keine Fäulnis: Fäulnisstellen sind äußerlich an Verfärbungen bzw. weichen Stellen der Schale erkennbar. Im Inneren breiten

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Sorte Sugarloaf (Pain de Sucre)

sie sich als Weichfäulen aus oder bleiben als schwarze Trockenfäule auf die Einzelfrüchtchen beschränkt.

Geschmack Der Geschmack der Ananas ist abhängig von der Sorte, dem Reifegrad, der Jahreszeit, der Herkunft und den Anbaubedingungen. Vor allem der Zuckergehalt und das Zucker-/Säureverhältnis entscheiden darüber, ob die Frucht einen angenehmen, süßsäuerlichen Geschmack aufweist. Hohe Sonneneinstrahlung und warme Temperaturen fördern die Zuckerbildung, sog. Winterfrüchte, die bei kühleren Temperaturen reifen, enthalten weniger Zucker und mehr Säure.

Lieferländer Die Weltproduktion von Ananas beträgt gut 19 Mio t, wobei der Hauptanbau in Asien (50%) stattfindet, gefolgt von Amerika (36%) und Africa (13%). Die vier größten Produzenten sind die Philippinen, Brasilien, Costa Rica und Thailand, gefolgt von China, Indien, Indonesien und Nigeria (FAO, 2010). Viele Anbauländer produzieren allerdings nur für den Lokalmarkt oder die Konservenindustrie. Mit Abstand größter Exporteur ist Costa Rica, gefolgt von den Philippinen, Ecuador, den USA, der Elfenbeinküste, Panama, Mexiko, Honduras, Portugal, Malaysia, Brasilien, Frankreich, Ghana und Guatemala. Bedeutende Re-Exportländer sind Belgien, die Niederlande, Deutschland, Großbritannien und Italien. Hauptimportländer sind die USA, Belgien, Deutschland, die Niederlande, Großbritannien, Japan, Italien, Spanien, Kanada und Frankreich (FAO, 2009). Ananasfrüchte werden in Deutschland ganzjährig angeboten mit monatlich schwankenden Einfuhrmengen von 10.000 t bis

AnanasSortierung und -Verpackung in Ecuador

23.000 t. In den Monaten April bis Juni ist der Verbrauch am höchsten. Unser Hauptlieferland (70%) ist Costa Rica, gefolgt von Südafrika, Panama, Honduras, Ecuador, der Elfenbeinküste, Ghana und Kamerun (Statistisches Bundesamt, 2011). Der überwiegende Teil der Einfuhren erfolgt per Schiff in Kühlcontainern, Flugware ist immer noch bei qualitativ sehr hochwertigen sowie weniger haltbaren Sorten bestimmter Herkünfte üblich.

Ernte Als nichtklimakterische Frucht reift die Ananas nach der Ernte nicht nach, der Zuckergehalt nimmt nicht mehr zu, nur die Umfärbung der Schale nach Gelb oder Orange setzt sich bei Zimmertemperatur fort. Deshalb muss die Frucht zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet werden. Dieser ist u. a. abhängig von der Sorte und der Nutzung (Frischmarkt, Luft- oder Seefracht, Verarbeitung). Neben der Fruchtfarbe dient vor allem der Brixwert bzw. das Zucker-/Säureverhältnis zur Reifebestimmung. Die Ernte erfolgt von Hand, in Großplantagen meist mit maschineller Unterstützung (Schlepper oder selbstfahrende Ernter mit Förderbändern und Großkisten). Die Früchte werden mit der Krone nach unten in die Großkisten gelegt und nach Möglichkeit vor Sonneneinstrahlung (Sonnenbrandgefahr) geschützt. Die Großkisten werden in der Packstation von Hand oder über ein Wasserbad entleert. Im Wasserbad können sehr reife (glasige) Früchte als „sinkers“ aussortiert werden. Anschließend werden die Früchte gewaschen, getrocknet, nach Mängeln sortiert, in der Regel gewachst (mit oder ohne Fungizidzusatz), nach Gewicht und Farbe sortiert, verpackt, palettiert und mittels Durchströmkühlung auf 10 °C heruntergekühlt. Alternativ können Ananas auch auf dem Feld sortiert und verpackt werden. Die Erntemengen liegen zwischen 30 und über 100 t/ha. Der Transport in Kühl-

Ananasplantage, Sorte Queen


Besondere Info

Ananas-Ernte in Oahu, Hawaii

Die Ananas-Lieferungen nach Deutschland sind in den letzten 15 Jahren drastisch angestiegen, von 44.000 t in 1995 auf 205.000 t in 2009, mit leichtem Rückgang in 2010. Dieser Anstieg ist vor allem auf die neue Sorte MD-2 zurückzuführen, die durch ihren süßen und vor allem weniger säuerlichen Geschmack beim Verbraucher ankommt. Frische Ananas belegen bei uns Platz 10 unter den Top Ten der meistgekauften Obstarten mit einem Verbrauch von 2,4 kg pro Privathaushalt und Jahr. Hinzu kommen noch Einfuhren in Höhe von ca. 70.000 t an Ananaskonserven (AMI-Marktbilanz Obst 2012).

Inhaltsstoffe containern per Schiff von Zentralamerika nach Europa dauert 14 Tage.

Nacherntebehandlung Ananasfrüchte dürfen nach der Ernte gemäß Zusatzstoff-Zulassungsverordnung mit Bienenwachs, Candelillawachs, Schellack, Montansäureestern und Polyethylenwachsoxidaten (Höchstmenge jeweils: quantum satis = die nach guter Herstellungspraxis erforderlicher Mindestmenge) oder Carnaubawachs (Höchstmenge: 200 mg/kg) gewachst werden, sofern die festgesetzten Mengen nicht überschritten werden. Eine Kennzeichnung dieser Wachsbehandlung ist nicht vorgeschrieben. Da das Wachs auf die Krone phytotoxisch wirken kann, sollte nur die Frucht behandelt werden. Das Wachs schützt vor Kälteschäden, Transpirationsverlusten und verbessert das Aussehen. Wenn keine Entgrünung auf dem Feld stattgefunden hat, kann auch noch nach der Ernte mittels Ethylen entgrünt werden.

Die Ananas hat durchschnittliche Mineralstoff- und Vitamingehalte. Der Kohlenhydratgehalt schwankt je nach Sorte und Reifegrad zwischen 10% und 20%, vorherrschender Zucker ist Saccharose neben Glukose und Fruktose. Der Säuregehalt schwankt zwischen 0,6% und 1,2%, Hauptsäure ist Zitronensäure, gefolgt von Apfelsäure. Der Vitamin-C-Gehalt liegt im Schnitt bei 19 mg pro 100 g, kann bei Sorten wie MD-2 aber auch 70 mg erreichen. Das Ananasaroma setzt sich aus mehr als 200 flüchtigen Stoffen, überwiegend Estern, zusammen. Die Frucht enthält Bromelain, ein Gemisch aus zwei Eiweiß spaltenden Enzymen, die eine verdauungsfördernde Wirkung haben. Frische Fruchtstücke oder frischer Ananassaft können daher auch als Fleischzartmacher verwendet werden, gleichzeitig verhindern sie aber das Festwerden von Speisen mit Gelatine und lassen Milchprodukte bitter schmecken. Bromelain wirkt außerdem gerinnungs- und entzündungshemmend und wird daher auch medizinisch verwendet.

Lagerung Ananas können gekühlt bei 7,5 °C bis 12 °C und 90% bis 95% relativer Luftfeuchtigkeit zwei bis vier Wochen transportiert bzw. gelagert werden. Weniger reife Früchte benötigen eine Temperatur von 10 °C bis 12 °C.

Lager- und Transportschäden Werden die Früchte – vor oder nach der Ernte – Temperaturen unter 7,5 °C ausgesetzt, entwickeln sich Kälteschäden. Zu den Symptomen gehören: a) Welke der Krone, b) die grüne Schale färbt sich nicht gelb, c) gelbe Früchte werden braun und matt, d) glasiges Fruchtfleisch, das sich von außen nach innen ausbreitet, e) Fleischbräune. Die Fleischbräune beginnt als kleine gräulichglasige Zone an der Basis der Einzelfrüchte nahe der Fruchtachse und wird später braun-schwarz.

erhalten bleibt, um Druckstellen an der Fruchtbasis durch das hohe Eigengewicht zu vermeiden. Als Sonderaufmachung gibt es auch Früchte ohne Krone in 14-kg-Kartons.

Vermarktungsnormen Für Ananas (Ananas comosus) gilt in der EU auf allen Handelsstufen die allgemeine Vermarktungsnorm gemäß Anhang I Teil A der Verordnung (EU) Nr. 543/2011. Gemäß Artikel 3 Abs. 1 können Ananas alternativ zur allgemeinen Vermarktungsnorm auch nach der UNECE-Norm für Ananas (FFV-49) aufbereitet angeboten werden. Die Vermarktungsnormen sind in aktueller Fassung zu finden auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung www.ble.de Kontrolle/Qualitätskontrolle/Vermarktungsnormen.

Ananasfrüchte werden nach Größe (Gewicht) sortiert überwiegend liegend in offenen oder geschlossenen Kartons verpackt, meist zu 10 kg bis 12 kg netto mit fünf bis zwölf Früchten. Bei einigen Herkünften aus Afrika erfolgt die Aufmachung auch aufrecht stehend zu sechs Früchten in Kartons mit Deckel und Innenteilern. Dazu ist es notwendig, dass ein Stück Stiel an der Frucht

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OBST

JAN

FEB MÄRZ APRIL MAI

JUNI

JULI

AUG

SEP

OKT NOV

DEZ

Ananas Monate mit starken Importen

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©aid infodienst

Handelsübliche Verpackungen


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Inhalt Impressum Fundierte Informationen für den Fruchtalltag ELSKA 4.0 – Schnelle, visuelle Entscheidungshilfe bei der Qualitätskontrolle von frischem Obst und Gemüse

1 2

Äpfel

4

3

Äpfel: Clubsorten

12

Ananas

16

Avocados

21

Bananen

25

Birnen

32

Chicorée

36

Citrus: Grapefruit und Pampelmusen

40

Citrus: Mandarinen

44

Citrus: Orangen

48

Erdbeeren

52

Kiwis

56

Kohl: Blumenkohl und Brokkoli

62

Melonen

66

Nüsse: Walnuss, Haselnuss und Mandel

70

Paprika

76

Copyright © Dr. Rolf M. Wolf Media GmbH Düsseldorf, 2012

Pfirsiche und Nektarinen

80

Pflaumen

84

Alle Rechte vorbehalten. Auch Teile dieser Veröffentlichung dürfen nicht reproduziert oder in irgendeiner anderen Form, elektronisch oder mechanisch auf Datenträger aufgenommen, nicht gespeichert oder fotokopiert werden, ohne dass hierzu die ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Herausgebers vorliegt. Der Inhalt dieser Veröffentlichung wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; eine Haftung für die Richtigkeit des Inhalts kann der Herausgeber jedoch nicht übernehmen.

Pilze: Kulturpilze

87

Salate

92

Spargel

98

in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn Herausgeber, Redaktion, Vertrieb: Dr. Rolf M. Wolf Media GmbH Lindemannstr. 12, 40237 Düsseldorf, Germany Telefon: +49-(0)211-99 10 40 Telefax: +49-(0)211-6 91 17 46 E-Mail: info@fruchthandel.de Web: www.fruchthandel.de Verantwortlich im Sinne des Presserechts Gabriele Bastian ISBN 978-3-924221-33-1

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Tafeltrauben

103

Tomaten

108

1


Inserentenverzeichnis Albafruit Sarl 7 Berning & Kruchen GmbH 5 Bison Schweiz AG 2 Ludwig Blendinger GmbH & Co. KG 99 Camposol SA 101 Cobana Fruchtring GmbH & Co. KG 27 Comprehensive Purchasing Services GmbH 95 dennree GmbH 4. US EOS – Export Organisation Südtirol 9 Eurofins Food GmbH 75 Fruchtagentur GmbH „Altes Land“ 53 Frutura Obst- & Gemüse Kompetenz-Zentrum GmbH 11 Global Fruit Point GmbH 105 Groda AGF BV 4, 33 Grundhöfer GmbH 37, 49, 54, 64, 79, 94, 104, 111 Kölla GmbH & Co. KG 107 Ernst Lüders KG 71 Maurer Parat GmbH 65

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