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MONATLICH FÜR LAU

nacht I sicht 11-05

UNFASSBAR! DAS BILDERRÄTSEL

IHR KÖNNT EIN JAHRESABO DER NACHTSICHT GEWINNEN. DAMIT IHR NICHT DURCH MATSCH UND SCHNEE STAPFEN MÜSST, UM EURE LIEBLINGSZEITUNG LESEN ZU KÖNNEN VERLOSEN WIR 5 JAHRESABOS DER NACHTSICHT. FÜNF GEWINNERN LIEFERN WIR UNSERE POSTILLE EIN JAHR LANG FREI HAUS.

INNENDRIN

INTERVIEW MIT BOPPIN B IN DER TRAFOSTATION, JAZZFESTIVAL IN VIERSEN, STROM UND WASSER IM RHEYDTER SPÖ, THE BOSS HOSS IN WACHTENDONK, BORUSSIA AM HOHEN BUSCH

TIJGER FUHR ZUM FRISCHRENOVIERTEN EFFENAAR NACH EINDHOVEN UND SAH PETER PAN SPEEDROCK MIT "DE DICKE DENNIS". CHRISTIAN ARBEITETE ALS TONTECHNIKER AUF DER SPORTLERPARTY IN VIERSEN UND STAUNTE NICHT SCHLECHT ÜBER NEUE PARKMÖGLICHKEITEN.


nachI sicht

nachI sicht

ICH LES

GLEICH! Es war neulich, ein Montagabend im Oktober, 20 Uhr, Festhalle Viersen. Angekündigt war laut Programm "Ausgebucht... eine kabarettistische Lesung" mit Dieter Hildebrandt. Für Nichtkenner - frei nach Loriot könnte man sagen "Dieter Hildebrandt ist einer der bedeutendsten, lebendsten (!?) Vertreter des politischen Kabaretts in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg." Dabei gab es wirklich nicht viele große Vertreter dieses Faches: "Die Stachelschweine" in Berlin, Werner Fink, Ursula Herking, oder Lore und Kai Lorenz mit ihrem "Kom(m)ödchen" in Düsseldorf, und nicht zuletzt die "Münchner Lach- und Schießgesellschaft", deren Mitbegründer, Texter und "Darsteller" Hildebrandt bis zu deren Auflösung 1972 war. Seit über 35 Jahren ist er mit seinen Sendereihen "Notizen aus der Provinz" und nachher "Scheibenwischer" beinahe monatlich im Fernsehen präsent (aber immer im Spätprogramm, damit die Nation politisch nicht zu kritisch wird). In manchen Bundesländern (wie z.B. Bayern) wurde er auch einfach mal kurzerhand aus dem Programm genommen, wenn seine beißende Satire den Landesfürsten gerade nicht ins Konzept passte. Kurz gesagt: Er ist der Wes Montgomery-John MacEnroeWinston Churchill-Franz Beckenbauer des politischen Kabaretts in diesem, unserem Lande.

Und der war bei uns in Viersen. In der Festhalle! Meine Freude war groß, meine Erwartungen verhalten, denn schließlich sprach das Programm von einer "Lesung", also einem eher statischen Vorgang, bei dem nicht viel Raum für Improvisation bleibt. Hildebrandt kommt Punkt Acht auf die Bühne, dankt für den Begrüßungsapplaus und legt erst mal sein Buch auf den Tisch und beiseite. Denn es ist Montag und Angela Merkel hat vor wenigen Stunden ihr Kabinett in Spe vorgestellt und Hildebrandt wäre nicht Hildebrandt ohne zur aktuellen Lage im Besonderen und Allgemeinen seinen Kommentar abzugeben Er hat noch ein paar Blätter mit Notizen dabei, von denen einige augenscheinlich, da handgeschrieben, eben erst in der Garderobe entstanden sind. Und dann folgt ein Feuerwerk von intelligent-witzigen bis bissigen Bemerkungen zu politischem Possenspiel im Lande, zur Nationalmannschaft (Der Trainer hat gesagt: "Gegen die Türken müsst ihr zeigen, was ihr könnt!" – und da haben sie gehorcht) oder zum beginnenden Schiedsrichterprozess und der öffentlichen Diskussion über Fehlentscheidungen dieses Berufsstand ("Der DFB sagt: ‘Unsere Schiedsrichter verpfeifen sich nicht.‘). Dabei bedient sich Hildebrandt jener Sprechweise die kaum ein Zweiter so

beherrscht wie er. Jene Aneinanderreihung von kalkuliert gestammelten Satzfragmenten, die durch gezielte Weglassung doch den Sinn erahnen lassen, gleichsam als entstünde der Satz erst während des Sprechens als Gesamtbild im Kopf des Sprechers. Daraus entstehen Satzkreationen wie "Angst vor befreundeten Kräften" oder "Merkels Ängste Vertraute". Mitunter scheint es, als ob Hildebrandt gerade erst ein Wort in völlig neuer Bedeutung geschaffen hat. So ist der "Teilnehmer" am politischen Spiel jemand der sich seinen "Teil nimmt". Zwischendurch deutet er immer wieder mal auf sein Buch und sagt "Ich les gleich". Nach vierzig Minuten ist Schluss mit den Vorbemerkungen und das Publikum vom pausenlosen Gelächter sichtlich erschöpft. Hildebrandt beginnt mit der Lesung aus seinem Buch "Ausgebucht". Wer aber nun glaubte, wie ich, der langweilige Teil des Abends sei angebrochen, der irrte gewaltig! Gut, die großen Medienthemen waren mit dem ersten Teil großflächig abgehandelt. Aber in seinem Buch beschreibt Hildebrandt seine Beobachtungen auf den zahlreichen Tourneereisen kreuz und quer durch Deutschland. Dabei geht’s um die leisere aber allgegenwärtige Realsatire des Alltags, um nervtötende Mitreisende, um verspätete Züge und deren

Zugpersonal, um das lautstarke Mobiltelefonieren von Juppies oder einfach um komische Situationen mit seiner Frau Renate. Hildebrandts Vortrag ist, wie beim geschriebenen Wort wohl auch kaum anders möglich, geordneter als zuvor aber nicht weniger lebhaft. Zwischendurch kann er sich kleine Abstecher zu Themen wie Korruption ("Die Berlusconisierung Europas schreitet voran") oder Medienflut nicht verkneifen ("Die Frage, ob wir verblöden oder nicht, beschäftigt sich schon längst nicht mehr mit dem‚ oder nicht‘"). Dabei ist seine Sicht der Dinge nicht die eines alten Mannes mit der "früher war alles besser"Attitüde, sondern erstaunlich jung (er ist erst 78) und aufbegehrend. Die Sicht eines Menschen eben, der beneidenswert genau sieht, wenn der Kaiser keine Kleider an hat und das auch laut sagt. Nach zwei Stunden Programm und zwei Zugaben ist ein Abend mit unendlich vielen Lachern aber genug Stoff zum Nachdenken zuende. Erschreckend dabei war nur, dass man mit 35 schon zu den Jüngsten im Publikum zählte. Also Jungs und Mädels schwingt mal die Hufe und geht mal hin, es gibt einen Humor jenseits der Comedy und Hildebrandt ist einer seiner stärksten Vertreter. Text: Meikel Fotos: Mike Zimmermann

STROM UND

Passiert ja nicht allzu oft, dass der hiesige F.C. Viersen die Möglichkeit hat, gegen einen Bundesligisten anzutreten. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum hatten sich jedoch die Bundesligaprofis der Borussia aus Mönchengladbach angekündigt. Wir schickten zwei unserer Fußballkundigsten Mitarbeiterinnen zum Spiel. Lest, was YoGabi und Katharina beobachten konnten: Fotos: Mike

1.F.C. VIERSEN VS BORUSSIA

GELFRISUR VS. RINGELSOCKEN Wenn man am Samstag Nachmittag als Frau nicht zum Fußball gucken geht, dann verpasst man wirklich eine Menge! Nicht, dass ich mich selbst brennend für des Mannes liebsten Sport interessiere... Nein, nicht wirklich, aber da es mal langsam an der Zeit ist, sich nach einem adäquaten Schwiegersohn für meine Eltern umzusehen, habe ich mich diesen Samstag auf Anraten von Bommel zum lokalen Fußball Derby auf den Hohen Busch begeben. David gegen Goliath oder der 1.FC Viersen gegen Borussia Mönchengladbach. Wie bereitet man sich also auf solch einen Tag gebührend vor? Ja, genau, man blättert noch ein letztes mal durch seine "Bild der Frau", hält sich strikt an den Rat von "Dr. Geier" und durchforstet seinen Kleiderschrank nach einem tauglichen FuppesFlirtoutfit. Bei der Wahl seiner Garderobe sollte man aber bei solch einem Anlass natürlich darauf achten, dass man bzw. Frau nicht overdressed daher kommt: das schreckt die grölende Männerschar nur zu sehr ab! Innerhalb von 20 Minuten fertig gemacht und zum Stadion hin, rein in die gute Stube und Stellung an der ansässigen Bierbude genommen. Alles natürlich reine Taktik. Jetzt heißt es wohl Augen auf beim Männerkauf! Im Grunde kann das beim Fußballspiel nicht so schwer sein, immerhin stehen ja genug mehr oder minder knakkärschige Jungs auf dem Platz und noch vielmehr Geschöpfe der Spezies Mann drum herum. Aber immer schön der Reihe nach. Das erste, was mir während der Aufwärmphase in die Augen fiel, war Uwe Kamps, der mittlerweile als Torwarttrainer fungiert. Ich als Langhaarfetischistin war überaus begeistert von der Makellosigkeit seiner Mähne: kein bisschen Spliss und selbst beim schweißtreibenden Sport kein bis-

WASSER

wie sie ihre Hüften kreisen lassen. Gut, da bleiben nun doch nicht mehr ganz so viele Männer auf dem Platz übrig. Die Gladbacher Spieler habe ich ganz von meiner Must-have-Liste gestrichen: allein die hässlichen schwarz-weiß-geringelten Socken taten bei längerem Betrachten in den Augen weh. Besonders positiv ins Auge gefallen sind mir höchstens zwei, drei Spieler. Zum einen die Viersener Nr. 12 auf Grund der langen Haare und zum anderen der Herr Thijs auf Gladbacher Seite. Wäre die Nr. 12, deren Name mir leider nicht bekannt ist (Namen sind ja bekanntlich nur Schall und Rauch), nicht so dürr und würde sich etwas mehr um sein Haarstyling kümmern (so ein Haarband à la Francesco Totti steht nicht jedem!!!), hätte er ganz sicher Potenzial. Thijs ist mir wegen seiner Haarfarbe aufgefallen: mit dem knalligen Orange stach er als einziger aus dem monotonen blond-braun- Mix heraus. Dafür schon mal ein Plus, auch wenn er ja selbst nix damit am Hut hat und seine Haarfarbe wohl eher seinen Eltern zu verdanken ist. Die Herrschaften an der Bierbude lasse ich in meinem Artikel am besten ganz außen vor: zu alt, unzivilisiert, und ne eklige Bierfahne (0,2l für 1 Euro waren anscheinend sehr verlockend), grölend, pöbelnd und einfach nur absolut unsexy! Tja,

12.10.05 RHEYDTER SPÖ Zu Hause bleiben und Neuville gegen China Tore schiessen sehen (könnte ja passieren), oder einen auf Kultur machen. Letzteres bedeutet "Strom und Wasser" im Rheydter Spö, Heinz Ratz (Gesang, Bass), Fee Stracke (Klavier) und Benny Greb (Schlagzeug). Ach, ja eine Vorband gab es auch noch, den Namen habe ich leider nur so halb mitbekommen, Mike Godilla, oder so ähnlich, sorry! Auf meine artige Frage, ob ich Fotos machen darf, wird nicht nur freundlich genickt, sondern mir auch noch direkt ein Interview angeboten. Das konnte ich leider nicht machen, da der Babysitter meiner Freundin(natürlich für die Kinder) nicht so lange konnte. Vorne in der Kneipe noch ein wenig gequatscht, und dann rein ins Vergnügen, die Vorband

beginnt. Zwei Typen, einer farbig, mit langen Rastazöpfen, der Andere weiß, mit kurzen blonden Haaren, singen von Freundschaft, Liebe, Konrad dem Killer usw. dem Publikum gefällt es. "Strom und Wasser" Akustik- Punk- Kabarett, so die Eigenbeschreibung auf ihrer Homepage. "… das extremste, was unter der Bezeichnung Liedermacher eben noch so gelten kann!" Ikarus, der freundliche Terrorist; Lied von der magersüchtigen Zeit; Arschkacken Müllficken. Themen, Geschichten, Aspekte, neue Sichtweisen, all das wird uns um die Ohren gesungen. Heinz Ratz erzählt zwischendurch von seiner Familie und dass er in Wegberg beinahe in der Scheiße ertrunken wäre, aus dem Publikum kommt ein

"Ach, du warst das!". Währenddessen suche ich mir bessere Positionen, erstens um Fotos zu machen, zweitens hege ich die Hoffnung ihn besser zu hören. Denn ich will ehrlich sein, ich verstehe fast kein Wort. Auch die Positionswechsel verhelfen mir nicht zu mehr Textverständnis. Da die Anderen aber lachen, wird es wohl gut sein. Über das musikalische Können will ich lieber nichts schreiben, denn ich trau meinen Ohren nicht mehr. Wir müssen eher gehen (wegen des Babysitters) und leider auf das Interview verzichten. www.strom-wasser.de Text und Fotos: Elke

schen fettig. Selbst sein Trainingsanzug hat modische Qualität bewiesen. Für einen Mann in den Vierzigern hat er sich echt noch ganz gut gehalten. Fällt aber auf Grund seines Alters auch schon aus meiner anvisierten Zielgruppe heraus. Ha! Dafür haben sich am Spielfeldrand einige junge "Dreibeine" aufgewärmt. Sportlich, sportlich. Scheinen aber alle samt unter der Haube zu sein und regelmäßig mit zur Schwangerschafts-Beckengymnastik ihrer Frauchens zu gehen. Jedenfalls hat es so den Anschein, wenn man sieht

rentiert hat sich der Nachmittag anscheinend nicht für mich. Ich bin ohne gutaussehenden, sportlichen, superreichen, spendablen Mann nach Hause: Die Suche wird also weitergehen müssen. Falls sich nun ein Herr der Schöpfung angesprochen fühlt und alle wichtigen Kriterien erfüllt, der möge sich doch gerne bei mir melden. Beizulegen sind die letzten Kontoauszüge und nicht zu letzt ein schikkes Bild von dir in deiner Luxusvilla. Katharina

Na dat soll wat geben. 1. F.C. gegen Borussia Mönchengladbach daheim auf dem Hohen Busch. Durch bereits vorangegangene Besuche im Nordpark ist bei mir so was wie Halbwissen von Halbwissen vorhanden und ich mache mich bei strahlendem Sonnenschein auf, die Fußballwelt Viersens optisch und spirituell zu durchleuchten. Eigentlich interessieren mich sowieso nur die Spieler (ich mein die Aura und so...) und nicht das Spiel. Aber das könnt ihr euch ja sowieso denken. Angekommen umrunde ich zuerst mal den Rasen (ich mein, wegen der positiven Energie...) um den bestmöglichen Platz zu ergattern. An der Bierbude entscheide ich, hier is et. So so, der Rasen ist also grün. Dazu passen die schwarz-weißen Trikots der Borussen aber geradezu genial. Diese Männerbeine in Ringelsocke können einen schon ganz schön anmachen. Da, einen der Spieler kenne ich. Das ist doch der Uwe Kamps. Seine Fußballschuhe sind der Hammer. Silbern mit blau, einfach spacemäßig. Der sieht ja auch verdammt gut aus, der Uwe. Und da, der Milan Fukal, den würd ich auch nich von der Futonkante stoßen (ich mein, wenn ich einen solchen hätte und so....). Der hat so was cooles mit seinem Zickenbärtchen und erinnert mich von Weitem an Brad Pitt (den würd ich schon gar nich.... ihr wisst schon was). Gut, zurück zum Geschehen. Musik dröhnt aus den Lautsprechern und ich mein es wär Marschmusik, werde aber von meinem Zuschaunachbarn aufgeklärt, denn es handelt sich hier wohl um ein Vereinslied von früher (also doch...). Das ändert sich dann aber schlagartig als zwei Sambatänzerinnen den Platz betreten. So geile Weiber in knappen Bikinis mit dermaßen knackigen Ärschen, dass ich meine, dass man DAS als Frau Ü30 schon gar nich braucht. Ich mein, sich SOWAS Samstags Nachmittags ansehen und dann Abends auf ein aufregendes Date hoffen.

Aus der Traum, bei der Konkurrenz! Viersens FC will also durch Samba und Tanz das Ganze ein bisschen auflockern. Na ja, das mit dem Auflockern sehen die Spieler wohl anders. Die fangen jetzt nämlich an, zu meiner Verwunderung, Yogaübungen am Spielfeldrand zu machen. Da is Vrksasana (der Baum), Adho Muko Svanasana (der umgedrehte Hund), Ardha Matsyendrasana (die Drehhaltung) und noch so diverse andere Haltungen die ich definieren kann. El Fakiri macht seinem Namen auch alle Ehre und dehnt fleißig mit. Könnte ich doch auch mal anbieten, Yoga für die Bundesliga... so vor jedem Spiel nen Yogakurs mit den Jungs und hinterher Entspannen (!!!). Muss mal den Horst fragen was der davon hält. Übrigens der Horst ist auch da, ja der Köppel. Den erkenn ich aber erst als die Sambatänzerinnen an dem vorbeiwackeln und der sich umdreht, um ihnen nachzustieren. Frisurtechnisch wäre noch zu bemerken, dass manche Spieler soviel Gel in den Haaren haben, dass ich fürchte jeder Kopfball bleibt kleben anstatt ins Tor zu treffen. Aber vielleicht tut dat ja mit betoniertem Kopp nich so weh? Auch fällt mir auf, dass die Presse (einschließlich nachtsicht) ein modisches Desaster ist. Der Werner und der Michael, die YoGabi und der Tappi.... ach lassen wir das. Ringelsocken und Schlabbershorts sind eben nicht zu toppen. Letztendlich is das Spiel jedenfalls nich sooooo spannend und endet mit 3 zu 0 für Borussia. Spaß macht mir aber noch der vollgesoffene Fanclub der jedes Hoch lebe Boru(ss)ia mit "th" grölt und somit noch zur Völkerverständigung beiträgt. Vielleicht lispeln die aber auch alle nur wegen zuviel Bier? Juut, Fußball is nicht unbedingt meine Welt, aber ab und zu macht es schon Spaß sich alle möglichen Männer in allen möglichen Entwicklungsstadien (ich mein vom Primaten zum Rasenguru) ansehen zu können. So manch ein "Männer-Gott" hat da schon ganz schön an Glanz verloren und alles wieder in die richtigen Relationen gerückt. Denn ihr wisst ja Symmetrie is alles im Leben. In diesem Sinne, immer schön entspannt bleiben. YoGabi.


nachI sicht Interview mit der fränkischen Rockabilly-Combo "Boppin B” am 03.10.05 in der noch frisch renoviert riechenden Viersener "Trafo-Station". "Die Anstreicher müssen gerade zum Hinterausgang raus sein" war mein erster Gedanke, als wir an diesem Montag Nachmittag die Stufen zum Bühnenbereich der nigelnagelneuen "Trafo-Station" betraten. Drinnen war die Band bereits fleißig mit dem Aufbau beschäftigt. Man ließ uns aber nicht allzu lange warten und als sich die gesamten Herren Musiker um unseren mexikanischen Biertisch versammelt hatten, durfte ich endlich meinen ausgeklügelten Fragenkatalog auspacken. nachtsicht: Viele kennen euch sicher erst seit knapp einem Jahr, als ihr die CD "Bop around the Pop" mit den Sasha-Songs im RockabillyGewand herausgebracht habt. Euch gibt es aber in diesem Jahr schon 20 Jahre. Erzählt doch mal, wie ihr euch damals in den leider heute oft belächelten 80´ern gegründet habt.

20 Boppin B: Das macht am besten der Didi, denn der ist die ganze Zeit dabei. (Kontrabassist Didi ergreift das Wort). Der Ursprung liegt im Jahre 1985. Die Band wurde zunächst nur für ein Schulfest an einem Aschaffenburger Gymnasium gegründet. Thomas (Schlagzeug) und Golo (Gitarre) haben dort jedes Jahr mit anderen Musikern etwas aufgeführt, wie z.B. in einem Jahr eine Ramones-Coverband. Im Jahre 85 hat man dann eine Rockabilly-Performance gemacht und das Publikum war so begeistert, dass sofort Anfragen nach weiteren Auftritten kamen. Leider waren der damalige Sänger und der Bassist nicht für das Fortleben des Projekts zu begeistern und so wurde ich dann als bekannte Aschaffenburger "Bass-Hure" angesprochen. Mit einem Sänger aus Frankfurt waren wir dann komplett und im ersten halben Jahr nach Gründung hatten wir bereits rund 50 Auftritte hingelegt. Damals waren möglichst viele Auftritte schon eine unserer Maxime und das hat sich in den folgen Jahren auch nicht geändert. nachtsicht: Mitte der 80´er waren die legendären "Stray Cats" sehr angesagt. Waren sie damals für euch so etwas wie ein Vorbild ? Boppin B: Unbedingt. Es gab 1983 den sagenumwogenen Auftritt auf der Loreley, wo die Jungs einen magischen Gig gespielt haben. Als ich das sah, war ich völlig fasziniert vom Kontrabassisten Lee Rocker und seiner Art des Spielens. Das war für mich so eine Art Initialzündung.(Anm.: Es folgt eine kleine Diskussion über die aktuellen Werke des "Stray Cats" Frontmanns Brian Setzer, die ich aber dem Leser an dieser Stelle ersparen will). nachtsicht: Ihr seid sehr aktiv im Bereich Internet und eure Homepage ist relativ aufwendig. Ist das von den großen Bands oft verfluchte Internet für kleinere Bands wie euch nicht gerade eine gute Präsentations- und Vermarktungsplattform? Boppin B: Das Internet ist für uns als Band eine feine Sache. Da wir ja bekanntlich sehr viele

Gigs spielen, erhält der interessierte Fan hier immer kurzfristig Konzertinfos. Außerdem verkaufen wir auch unsere Musik und Merchandise über Netz. Wichtig ist ebenfalls der Kontakt zu den Fans, denn es ist toll, wenn man nach einem Konzert am nächsten Tag ins Gästebuch schaut und dort schon direkt Reaktionen auf den vorangegangenen Abend bekommt. Wir sind auch immer bemüht, unsere Homepage ständig zu aktualisieren, was ja leider auch nicht überall üblich ist. nachtsicht: Seit 20 Jahren seid ihr im Prinzip "on the road" und spielt knapp 200 Gigs pro Jahr. Zehrt das ständige Reisen und Auftreten nicht langsam an euren Kräften? Boppin B: Ich sehe das nicht so wild. Wenn man 20 Jahre z.B. bei Opel am Band steht ist das, denke ich, viel härter und vor allem monotoner als unser Job. Im Prinzip ist es doch klasse, wenn man wie wir unser Hobby zum Beruf gemacht hat und davon auch noch gut leben kann. Früher

you feel alright" und alles brüllt "Yeahh !!". Bei uns brüllt man einfach "Scheißkapelle" (lacht). Die akrobatische Rock´n Roll-Show Gegen 20.30 Uhr waren dann die mittlerweile gut durch mexikanisches Essen gesättigten Mitarbeiter der nachtsicht wieder in der Halle. Wirkte die Halle beim Interview am Nachmittag noch sehr hell und etwas kalt, so änderte sich dies dann am Abend. Stimmungsvoll beleuchtet und relativ ordentlich gefüllt, sah die Sache schon ganz anders aus. Aber ob der Sound was kann, bei den zwei kleinen Boxen? Ich erinnerte mich an die erste Stereoanlage meines Nachbarn Jochen. Seine billige Kompaktanlage von "Schneider" hatte wohl ähnlich unscheinbare Boxen. Aber Pustekuchen. Als die Jungs um 21.00h schwungvoll den Abend eröffneten, kam mir ein sauber abgemischter und druckvoller Sound entgegen. Boppin B merkte man ab der ersten Sekunde ihre ungemeine Spielfreude an. Neben den bereits erwähnten, langen Ansagen wurde auch mit diversen akrobatischen Einlagen die Show aufgelockert. Allen voran Kontrabassist Didi. Er sprang auf seinen Bass, hob ihn hoch (alles während er locker darauf weiterspielte) oder robbte auf ihm herum. Aber auch den Rest der Boppin Bande hielt es nicht auf dem Fleck. Gitarrist Golo oder Saxophonist Frank posten und spielten in den mehr oder weniger unmöglichsten Stellungen. Musikalisch gab es ein

JAHRE BOPPIN ALL OVER THE WORLD hieß es immer: "Musiker ist ein unsicherer Beruf. Man weiß nie, was morgen ist". Heute ist das doch anders. Du hast nirgendwo in der Industrie einen sicheren Job, aber als Musiker ist das Risiko kalkulierbarer und ich habe einen guten Überblick über die kommenden Aktivitäten. nachtsicht: Wie kam denn vor knapp einem Jahr der Kontakt zu "Dick Brave" resp. Sasha zustande? Immerhin habt ihr ja auch im Dezember 2004 auf seinem Abschiedskonzert in der Dortmunder Westfalenhalle gespielt. Boppin B: Ja, das war schon ein tolles Erlebnis vor 10.000 Leuten aufzutreten. Leider waren "Dick Brave and the Backbeats" in "orthodoxen" Rockabilly-Kreisen immer ein absolutes "No-Go". Es war auch angeblich nie ein richtiger Rockabilly freiwillig auf den Konzerten und der gängigste Spruch war immer: "Ich wollte ja nicht hin, aber meine Freundin wollte den Sasha ja unbedingt live sehen" (alles lacht). Aber zur Frage: Der Kontakt kam von Seiten des Management von Dick Brave. Wir haben damals als Antwort auf seine Rockabilly-Versionen einfach den Spieß umgedreht und zwei Sasha-Songs im Rockabilly-Style bei unseren Konzerten gespielt. Das kam beim Publikum sehr gut an und das hat man dann auch sein Management mitbekommen. Man bot uns dann an, eine ganze Platte nur mit SashaSongs einzuspielen, was wir dann auch gemacht haben. Mit den Absatzzahlen sind wir sehr zufrieden und an unseren Maßstäben gemessen, war die Platte ein toller Erfolg. nachtsicht: Gab es denn andersrum auch Kritik aus euren Fanreihen, dass ihr jetzt auch auf die "Sasha-Schiene" aufspringt? Boppin B: Interessanterweise nicht wegen der "Sasha-Cover", sondern weil wir auf einmal bei VIVA und MTV gespielt wurden und sogar bei dem Teenie-Event "The Dome" aufgetreten sind. Wir sehen das aber locker und sagen dann nur: " Na und, seid doch froh das dort auch mal gescheite Mucke läuft".

KURZ VOR DER ABREISE

JAZZFESTIVAL VIERSEN Der liebe Dieter hatte mit seinem Bericht vom Jazzfestival ein bisschen getrödelt und kurz vor Abreise zu seinem (ich schätze mal 7. oder 8.) Urlaub in diesem Jahr, erreichte uns dann dieser Brief: Moin Redaktion, Samstagmorgen 5:00, in 3 Stunden geht's los Richtung Formentera, jetzt also auf den letzten Drücker mein Text, here we go... Tom ist DER Alt-Hippie in Person, wir kennen uns jetzt über zwanzig Jahre und man läuft sich halt immer mal wieder über den Weg. Mittlerweile lebt Tom in einer Aussteiger-Kolonie in Südspanien, da wo man am Horizont schon Afrika sehen kann. Nur gelegentlich kommt er noch in die Gegend, um mal zu schauen, was die alte niederrheinische Heimat noch so macht. Das letzte Mal sind wir uns in Moers auf dem JazzFestival über den Weg gelaufen, wo ich mich in

nachtsicht: Was für Erfahrungen habt ihr denn bei den VIVA Auftritten gesammelt? Das ist doch sicherlich eine ganz andere Welt, wenn ihr auf einmal z.B. bei Sarah Kuttner in der Sendung spielt? Boppin B: Die ernüchterndste Erfahrung war sicher, dass man beim Fernsehen so gut wie nicht in der Lage ist, einen passablen Livesound zu mischen. Entweder du spielst live und es klingt grauenhaft, oder du läßt es besser bleiben und spielst direkt Playback. Witzig war die Erfahrung, als wir im Rahmen der Sendung "50 Jahre Rock n Roll" mit Thomas Gottschalk als Begleitband von Wanda Jackson ("Let´s have a Party") aufgetreten sind. In diesem Moment war mir gar nicht bewußt, wie viele Millionen Zuschauer vor dem Fernseher saßen. Man merkt allerdings dass nach solchen Fernsehauftritten die Läden auf der Tour plötzlich doppelt so voll sind. Die Leute sehen dann die Plakate und sagen: "Die kenne ich aus dem Fernsehen". nachtsicht: Hattet ihr in den letzten 20 Jahren auch mal die Nase voll von Rock´n Roll und wolltet einen "ordentlichen" Job machen? Boppin B: Es ist bei uns eigentlich immer so gut gelaufen, dass wir nie eine richtige Krise hatten. Wie bereits erzählt ist der Kern der Band schon 20 Jahre dabei. Mit Michael haben wir jetzt allerdings schon unseren vierten Sänger. Trotzdem war es nie eine Frage, ob wir aufhören sollen,

den kühlen Pfingstnächten an seinem Lagerfeuer wärmen durfte. Heute Abend, es ist der Eröffnungs-Freitag des Viersener Jazz-Festivals, lauschen wir gemeinsam im Festhallenkeller den chillig-groovigen Klängen des Xaver Fischer Trios. "Das is 'n Fender-Rhodes...", erläutert er mit Blick auf das E-Piano von Herrn Fischer. Tom ist vom Fach, hat früher mal die Rhytmus-Gitarre bei Rohöl gespielt und auch bei der Ganja Reggae Band. Zwei Bands aus dem Grenzland die seinerzeit in den ganz frühen Achtzigern durchaus lokalen Ruhm für sich beanspruchen konnten. Bei Rohöl blies übrigens seinerzeit der junge Markus Türk die Trompete, den Jazzinteressierten unserer Tage ja durchaus kein Unbekannter. Alte Bekannte treffen und sich beim Bierchen festquatschen ist ja eh so ein typisches Ding beim Viersener Jazz. Was gab es denn am Frei-

wenn mal ein Sänger ausgestiegen ist. Der Job als Musiker ist auch etwas Besonderes, was man nicht so schnell hinwirft, denn in welchem Job bekommt man schon soviel Reaktionen auf seine Arbeit und im besten Fall auch soviel Zustimmung. nachtsicht: Was macht ihr gegen die Routine auf der Bühne, wenn ihr mal wieder endlos auf Tour seid? Wie verhindert ihr, dass euch langweilig wird? Boppin B: Zum Glück ist eigentlich kein Auftritt bei uns wie der andere. Man hat immer andere Leute vor der Bühne und jeder Abend entwickelt sein Eigenleben. Da braucht man nicht allzuviel planen, denn es ergeben sich immer wieder neue Situationen wie z.B. Ansagen, die auch mal komplett danebengehen oder auch Gags, die sich entwickeln. Das Ganze entwickelt dann eine gewisse Eigendynamik. Außerdem verändern wir immer unser Setlist etwas. Dann spielen wir mal wieder ein uraltes Stück oder ändern mal das Arrangement eines Liedes. nachtsicht: Zum Schluß möchte ich gerne noch wissen, woher der Begriff "Scheißkapelle" kommt, mit dem ihr auf euren Konzerten gerne kokettiert? Boppin B: Wir spielten vor einigen Jahren einmal im Rahmen eines "Rockabilly-Festivals" in Voerde. Unser Auftritt war wohl für einige Rockabillys zu weich und deshalb brüllten sie immer "Scheißkapelle". Wir kommentierte dann von der Bühne dazu " OK, wir sind in Deutschland und hier muß alles seine Ordnung haben. Deshalb brüllen ab jetzt bitte alle SCHEIßKAPELLE". Der ganze Saal lachte sich kaputt, brüllte "Scheißkapelle" und damit hatten wir den anderen den Wind aus den Segeln genommen. Seitdem ist dies ein geflügeltes Wort und wir sind sogar beleidigt, wenn wir live nicht kollektiv als Scheißkapelle "beschimpft" werden. Das ist unsere Art der Antwort auf das immer gleiche, alberne Spielchen bei Konzerten: Der Sänger brüllt "Do

tag noch an Musik zu hören? Ich gestehe, dass ich für Louis Sclavis feinsinnige Improvisationen nicht in hinreichend akademischer Laune war. Dafür wurde es dann bei Niels Landgrens Abba-Projekt wieder ganz nett. Funkige Grooves, 'ne hübsche Blondine im knappen Outfit, die sowohl Singen als auch Trompeten konnte, dazu der Meister selbst mit seinem jungenhaften Charme, 'n bissken gerappt wurde auch. Nur die Bestuhlung störte, die Leute haben dann einfach trotzdem getanzt, schöner Ausklang! Tja, jetzt geht gleich der Zug zum Flughafen, schnell den Samstag im Schnelldurchgang: Tania Maria verpasst, die muss die Leute richtig mitgerissen haben, aber da stand der Vatter noch unter der Dusche. Ravi Coltrane kam hinterher in der Presse nicht besonders gut weg, ich fand ihn stark. Da spürte man den unglaublichen Background der us-amerikanischen Jazzgeschichte, den der Mann wortwörtlich im Blut hat. Zwischendurch auf dem Gang: Unser aller Lieblings-Ex-Cut-Up-Betreiber, Ex-NachtsichtTitelmodel und ewiger Punk Olaf kaute Bürgermeister "Tönne" ein Ohr ab und der nahm sich

bunte Mischung aus Sasha-Hits wie z.B. "Lonely", "We can leave the world behind" oder "If you believe", eigenen Songs wie das lustige "Ein toller Tag" und Rockabilly- Versionen von z.B. "Sex Bomb" oder "The lion sleeps tonight". Nach 90 Minuten war dann leider schon Schluss, da von Seiten der Nachbarn schon im Vorfeld durchgesetzt wurde, dass spätestens um 22.30 Uhr Schluss mit "lauter Rockmusik" sein muss. Trotzdem kam die Band nochmals zurück und gab mit einer knalligen Interpretation des Ramones-Klassikers "Blitzkrieg Bop" und ihrer Version des 2002er Sasha-WM-Songs "This is my time" noch zwei Zugaben. Man kann hier nur von einer absolut würdigen Bühneneinweihung der "Trafo-Station" sprechen. Die sympathischen Boppin B sind ganz großes Entertainment und das hat wohl jeder Anwesenden an diesem Abend gemerkt. Bitte bald mehr davon in der "Trafo-Station"!!! Text : Udo Fotos: Christian Jödden Boppin B sind: Michael Treska: Gesang, Golo Sturm: Gitarre, Thomas Weiser: Standschlagzeug, Frank Seefeldt: Saxophon, Didi Beck: Kontrabaß Plattentipps: 1. "Hits" aus dem Jahre 1998. Hier covert sich die Band durch die Popmusik der 90er. Es gibt sehr schöne Rockabilly und Ska-Versionen der Songs von u.a. Roxette, Ace of Base, Right said Fred oder auch den Scorpions. Höhepunkt ist aber die Version des ersten Fanta Vier-Hits "Die da" mit etwas abgewandeltem Text. 2. "We can leave the world behind" Maxi-CD 2005. Neben dem Titelsong und "Rooftop” bittet diese Maxi vor allem im Video-Berich einiges. Es gibt die gut gemachten Clips zu "If you believe", "We can leave the world behind" und ein interessantes Making-of inkl. Dick Brave. Sehr kurzweilige Unterhaltung und das alles zum Preis einer Maxi-CD Internet: www.boppinb.de

die Zeit und hatte offensichtlich tatsächlich ein Ohr auch für Dinge abseits des Mainstream. Keine Ahnung, um was es in dem Gespräch ging, fand ich aber gut. Stephan Mattner im Keller: ruhig, intensiv, souverän und mit subtilem Humor präsentierte zeitgenössische Jazz-Klänge. Der Abschluss auf der großen Bühne: Wolfgang Haffner und Band, mir persönlich etwas zu glatt. Technisch brilliant, musikalisch durchaus abwechslungsreich, versierter Stilmix aus Jazzrock, Soundtrack-artigen Klangcollagen und gefälligen Grooves. Mir fehlte trotzdem so was wie "Spirit" oder "Soul", ganz ähnlich wie bei der Inchillada vom Catering, wobei ich jetzt nicht soweit gehen möchte, die Bestandteile von Haffners Musik als "Formfleisch, paniert" zu diffamieren. Text und Fotos: Dieter Übrigens, der Inchillada war ein letzter Burrito, mit einer eigens für Dieter zusammengekratzten Mischung, weil man sich ja schließlich kennt und vertraut. Im nächsten Jahr früher bestellen und mehr Spirit und Soul genießen. Gruß YoGabi

vorI sicht Regler hoch für den Niederrhein - Sampler Vol. 2 Die Krefelder Musiker Initiative (KMI) wird Anfang 2006 einen weiteren CD -Sampler auflegen und bietet daher allen engagierten Nachwuchsbands am linken Niederrhein an, sich ab sofort um die Teilnahme zu bewerben. Angesprochen fühlen dürfen sich alle vertragslosen Newcomerbands mit einem Altersdurchschnitt von höchstens 23 Jahren, die am linken Niederrhein zwischen Mönchengladbach und Kleve siedeln. Die 12-16 von einer Jury für den Sampler ausgewählten Titel - die nicht länger als fünf Minuten sein dürfen !- werden dann im Dezember im prima ausgestatteten KMI-Studio neu eingespielt, sofern der eingereichte Song keine ansprechende Aufnahmequalität hat. Um die ganze Sache zu finanzieren , müssen die Bands allerdings eine moderate Unkostenpauschale beisteuern. Für das Projekt ist bei der Euregio- Nord eine Förderung des Projektes beantragt worden und es bestehen schon Kooperationsvereinbarungen mit der populären Giglocation Peron 55 in Venlo und deren Stadtverwaltung. Weitere Auftrittsmöglichkeiten im Großraum zur Präsentation des Samplers im neuen Jahr werden gewiss noch aufgetan. Also: Fleißig proben , um dann einen knackigen Demosong samt Bandinfo bis zum 15.11.05 an die KMI schicken. PeSch c/o Jordi Preußer, Trift 55, D - 47809 Krefeld Weitere Infos unter www.kmi-online.de Weitere Fragen bitte per E-mail an vorsitz@kmionline.de

Wahnsinnsbesetzung bei der GO MUSIC Die inzwischen erfolgreich ins zehnte Jahr gegangene GO MUSIC des Bassisten Martin Engelien wartet im gern als trübe gescholtenen Monat November mit einer äußerst vielversprechenden VIP- Besetzung auf. Niemand geringeres als der Trommler der weltbekannten Simple Minds, Mel Gaynor, mag es sich nicht nehmen lassen, erneut an den beliebten, linksniederrheinischen GO MUSIC- Sessions teilzunehmen. Und das, obwohl der Mann doch ganz schön busy sein muss, denn neben seinen Bands bedienen sich auch regelmäßig Elton John, Tina Turner, Robert Palmer, The Pretenders und viele andere namhafte Künstler der Fähigkeit dieses außergewöhnlichen Drummers. Das exquisite Goldkehlchen gibt diesmal die Sängerin Sylvia Gonzalez Bolivar, die Anfang des Jahres mit dem vergoldeten Flutkatastrophensong ”Liberatio” gemeinsam mit RTL einen großen Batzen Geld für die Opfer des Tsunami eingespielt hat. Das Gelegenheits-Quartett komplettiert diesmal der österreichische Gitarrist Benni Bilgeri, der den jüngsten EurovisionsJingle verfasste und bereits vielen Fernsehspots und Shows zu einer musikalischen Identität verhalf, wie etwa den Schweizer Nachrichten oder

GEH AUF,

NICHT KAPUTT,

DU SAU! Das gegen den Strom schwimmen nimmt selbst außerhalb experimenteller Sexualpraktiken mitunter bizarre Züge an. Ich dachte mir, auch wenn Fliegen doch so viel billiger geworden ist, den Tomatensaft gibt's auch ohne lästige Fremde mit Fremden. Also ruckizucki ab zum Mitarbeiterverknechtungsdiscounter LIDL - seitdem ich ja erfahren habe, wie schlecht es dem freundlichen Service Personal eigentlich dort geht und wie groß doch das alltägliche Leiden ist, sehe ich großzügig darüber hinweg, unmittelbar an der Kasse meinen Bon kurz noch mal doppelt durchzurechnen und zwinker, lässig wissend, der Kassendomtöse zu, zerknülle

auch Werbespots von Toblerone, Esso etc. Der emsige Saitenzupfer ist auch weltweit gern als Session-Musiker für Größen wie Al Jarreau, Tom Waits, Katrina and the Waves, Pointer Sisters sowie Zucchero gesehen. Wer sich diese erlesene Schar an Gastmusikern bei Herrn Engelien nicht live and in Person reintut, dem geht es wahrscheinlich zu gut. Und neben diesem herausragenden musikalischen Aufgebot gilt natürlich auch für die kommende GoMusic-Reihe, dass alle sessionwilligen Musiker ihre tragbaren Instrumente mitbringen und nach dem Hauptprogramm mit einsteigen können. Oder, mit befreundeten Bandkollegen hier Stücke erarbeiten, die sich im Proberaum mit der eigenen Band nicht umsetzen lassen. Bei den genannten Leuten on Stage: ein Wahnsinnsangebot!!! PeSch

Donnerstag, 3.11. Cafe Galerie Message, Mönchengladbach, Freitag, 4.11. Sandkaul, Wachtendonk Samstag, 5.11. Jazzkeller, Krefeld Sonntag, 6.11. Okie Dokie, Neuss jeweils ab 20:00 Uhr und mit offenem Ende

Regal finden kann. "Wow". Auch im Land der Fish’n’Chips essenden Bevölkerung konnten Michael Gronau und Holger Wagner das Publikum von ihren LIVE Qualitäten überzeugen. Der Höhepunkt in diesem Jahr war allerdings das Konzert auf dem MERA LUNA Festival. Hier standen sie mit den legendären Sisters of Mercy auf der Bühne. Welch ein super Gefühl, sagten mir die Jungs vom linken Niederrhein. Übrigens traten sie hier mit neuer LIVE Unterstützung von "Andreas Kaut" auf. Vielen bekannt aus dem Cafe ZARA in Rheydt." Inspiriert wurden die IMMIs aber nicht durch die Sisters, doch eher durch Bands wie The Cure, Joy Divsion, Echo and the Bunnymen oder auch U2. Ihr erstes Ziel war es, irgendwann einmal eine CD zu veröffentlichen. Das daraus jetzt bereits fünf Stück geworden sind, wer hätte das gedacht. Komischerweise sind In Mitra Medusa Inri in Mönchengladbach noch relativ unbekannt. Doch das sollte sich dieses Jahr ändern. Im März spielten sie bereits vor vollem Haus im Rheydter "Spö" und nun, gegen Ende des Jahres, stehen die Jungs auf der Bühne des Galerie Cafe Message auf der Sophienstraße. Der Kreis schließt sich. Im Rahmen der Mönchengladbacher Kulturnacht "Nachtaktiv" geben sie ihr bestes. Also, es lohnt sich wirklich, die Beine unter die Hände zu nehmen und am 05.11.05 ab ca. 22:00h den Klängen des Geheimtipps "In Mitra Medusa Inri" zu lauschen. Andrea K.

Hinrich Franck mit Trio Im Frühjahr 2005 gründen Hinrich Franck (wurlitzer, hammond, voc) und Jörg Lehnardt (git, voc) - ein Trio mit dem Namen: Nicht-Vor-DenKindern. Zusammen mit Heiko Braun (drums, voc - ex Xavier Naidoo) entwickeln sie einen Stil, der das klassische Orgel- bzw. Jazzpiano-Trio auf wundersame Weise mit elektronischen bis schwer-metallischen Klängen mixt. Das Repertoire aus dem All-Amerian-Songbook und aus diversen Popsongs wird durch Hinrich Francks schnoddrig vorgetragene deutsche Texte, durch 3-stimmige Beatgesänge und Lagerfeuermelodien, zu einer sehr spezielle Sichtweise menschlicher Befindlichkeiten.

03.11. Nicht-Vor-Den-Kindern, Connys Come In Boisheim, 20.00 Uhr

05.11. In Mitra Medusa Inri & Bucket Boys, Galerie Cafe M’gladbach, 21.00h

Die Bude steht noch! Wer Fandango auf dem Viersener Kneipenfestival gesehen hat und den Auftritt vorzeitig verlassen musste, wird sich wundern. Elenis Music Cafe steht noch. Die Jungs und das Mädel haben es doch nicht bis zum Äußersten kommen lassen und den Laden mit ihrer aufrichtigen Live Show abgerissen. UM erst mal ein bisschen Gras über die Sache wachsen zu lassen, könnt ihr sie jetzt zuerst mal in Boisheim bewundern. Bestaunt druckvoll und mit Leidenschaft gespielte Gitarrenriffs, einen knurrenden Bass zum groovenden Schlagzeug, das Ganze garniert mit einer rauhen und einer klaren Stimme. Ach so, und lasst eure Biergläser nicht auf der Theke stehen, könnte sein, dass jemand über die Theke latscht.

Götz Widmann im Spö Über Götz Widmann haben wir ja schon das ein oder andere Mal berichtet, trotzdem immer wieder schön, ihn hier in unserer Nähe zu haben. Frei von jedem Correctnesskrampf rockt er sich durch sein Programm, ausgestattet mit allem, was einen guten Songschreiber ausmacht: freier Geist, kühne Gedankenflüge, Humor, Leidenschaft, Tempo, Eleganz und bei aller Bosheit eine aus der tiefsten Seele kommende Menschenliebe. Wie kaum einem anderen gelingt es ihm, einen bei den eigenen Gefühlen zu packen, daß man sich ständig fragt: singt der von mir? 17.11. Götz Widmann, Spö Mg-Rheydt, 21.00

Wohin? a) ARD, b) ZDF, c) RTL, d) MAGNAPOP Für all die, die nen Abend mit Günther Jauch oder Thomas Gottschalk vor der Glotze nicht wirklich prickelnd finden, haben die Jungs vom Magnapop mal wieder ein feines Live-Programm auf die Beine gestellt. Am 18. 11. könnt ihr Studio Grande und Confusion Sucks in Krefelds independesten Independent-Club abfeiern. Ne feine Sache, wenn man weiß, das sich andernorts die Leute darüber streiten, ob der 2362 Papst nu Jupp oder Karl Heinz geheißen hat. Aber bevor wir jetzt vollkommen abschweifen, noch kurz was zu den Bands: Studio Grande kommen aus Krefeld. Nicht weit vom Bahnhof schreiben sie ihre Songs. Die Stimme von Studio Grande gehört Kai Berner. Früher hat er bei den Birdy Num Nums gesungen, die mal die Single des Monats im Musikmag 'Spex' hatten und als die deutschen Lemonheads und Teenage Fanclub galten. 11 in Frauennamen gewandte Stücke lassen Confusion Sucks auf dem musikalischen Catwalk stolzieren. Die fünfköpfige Rasselbande mit extravaganter Instrumentierung (SixString, Saxophon, Orgel, Keyboard, und Schlagzeug) haben das Frickeln satt und feuern nun in alle Richtungen. Punk als Haltung, nicht als Hort in die Ecke geschmissener KLamotten. Eigenwillige Zustandsbeschreibungen Prosa in Pop. Hier fängt der Witz erst nach der Pointe an. Da kommt so schnell keiner davon. 18.11. Studio Grande & Confusion Sucks, Magnapop Krefeld, 22.00h

In Mitra Medusa Inri -Dark Wave vom Feinsten Seit über 15 Jahren sind die Düster-Rocker von In Mitra Medusa Inri schon mit ihrer Botschaft "Glaubt an euch selbst und versucht eure Träume zu verwirklichen" unterwegs. "IMMI" haben schon so einige Träume in die Wirklichkeit umgesetzt. Im April dieses Jahres veröffentlichten sie ihr mittlereile fünftes Album "Without a view of things", das man sogar bei Saturn im CD

das belastende Stück Zellulose und werfe es elegant über die linke Schulter ... ja, endlich einer von den Guten. Littiti... Zuhause angekommen, war der Saft schön vom umliegenden Tiefkühlfraß angeeist und schrie unüberhörbar nach Verzehr. Von mir aus gerne. Also ich fachmännisch die Klaue angelegt, um voller Anmut und männlicher Härte die notwendige Knack-ah-ist-auf Drehung durchzuführen. Nix. Entweder war ich zu schwach oder mein Handschweiß zu stark, also noch mal. Und nach einem leisen Ächzen habe ich den Saukackdreckspillemannverschluss in der Hand. Zwar noch mit hauchdünnem Kontakt zum System, aber völlig Funktionslos das Schwein. Und jetzt? Eigentlich fand ich ja diese neue Verschlussoffensive der letzten Jahre liebreizend, schon alleine, weil man nicht mehr soviel Zeit in der Unfallaufnahme wegen Lebensmittelvergiftung verbringen musste und der 4Wochen Rekord für frische Vollmilch mich tief bewegte. Wie auch immer, ich hatte einen Riesenhals, somit erst mal 'ne Viertelstunde fluchen und toten Gegenständen den Vogel zeigen, gerne flankiert durch Unkenrufe unter Verwendung von 'Littiti'. Dann erinnerte ich

17.11. Fandango, Connys Come In Boisheim, 20.00h

mich aber an eine ferne Aufschneidergeschichte eines Freund des Hauses, welcher ein erworbenes Brötchen für zu weich und 'knätschig' hielt, das dann per Telefon der LIDL Mannschaft mitteilte und diese ihn mit einem ausgewachsenen Frühstückskorb als Kunden zurückkauften. Ha, das kann ich auch. Ich den Schlaumeier aufgesetzt, Digitalkamera benutzt und an den Rechner. Der Brief... Sehr gehrte Damen und Herren ... schätze ihre Produkte außerordentlich ... treuer Kunde in schweren Zeiten ... aber ... also das war ja nicht das erste Mal ... bin ja nicht kleinlich ... aber ... ich möchte mich auch nicht über die Maßen ... aber ... also das mit dem Tomatensaft ... Vielflieger ... Miles and more ... ein bisschen zu viel Jod ... wollte ich nur mal drauf hinweisen, vielleicht könnten Sie Ihren Zulieferer ... Mit freundlichem Gruß ... In den Tagen danach war ich aber ganz schön uffjerecht. Briefkasten? Emails? Paketdienst? Spedition? Funktioniert die Türklingel noch? Nicht jetzt - ich ruf zurück! Aber nix. 2 Tage lang keinerlei Regung. Jar nüscht. Dann ein Kuvert, so schlicht und edel wie

vom Finanzamt, nur nicht auf Öko gemacht. Ein Scheck, aber nein, das wär doch nicht nötig gewesen, ich bin doch auch nur ein Kunde wie jeder andere, nicht doch. Und? Scheiße! Nix is ... Nix is... Sehr geehrter Herr Bögels ... vielen Dank für Ihr Schreiben ... wir freuen uns, Sie als Kunden ... werden Zulieferer darauf hinweisen ... Interesse an zufriedenen ... hoffen Sie als Kunden ... Mit freundlichen Grüssen, Kriggel Toll. Super. Nix. Keinerlei Reparation, Wiedergutmachung oder Kundenkaufung. Die Kanisterköppe! Ab sofort wird wieder kontrolliert und ich fahr den Kundenberatern mit dem Einkaufskäfig die Hacken so was von blutig und die Tiefkühler lass ich immer auf und in den Pfandflaschen da lass ich jetzt immer noch 0,2 drin, dass das schön stinkt und ich kauf nur die ungesunden Sachen und dann irgendwann, wenn ich noch größer und noch fetter bin und den 2. Infarkt hatte, dann, ja dann, dann gibt's 'ne Schmerzensgeldklage, die sich nicht gewaschen hat! Ich mein, man muss sich ja nicht über jeden Scheiß aufregen, sind ja auch alles nur Menschen, aber irgendwann, da geht's einfach zu weit. Wim


nachI sicht

IN DER

nachI sicht SPEEDROCKCITY

SPORTLERVIERSENER

FESTHALLE

08. OKTOBER 2005 Kinder, letztens war ich wieder mal arbeiten und zwar als Tontechniker für "Die Tolle Bänd". Die "DTB" spielte im Rahmen der Sportlerparty in der frisch gestrichenen Viersener Festhalle auf. Die Voraussetzungen waren folgende: Gute Band in akustisch beschissener Halle. Wer erzählt eigentlich den Unsinn, dass die Festhalle eine "ach so tolle" Akustik bietet? Für rein unverstärkte Darbietungen mag das ja mit Abstrichen noch zutreffen, aber spätestens nachdem der erste Gitarrenverstärker mit Strom gefüttert wird, ist alles vorbei. T’schuldigung für diesen kleinen Exkurs, das musste ich mir einfach mal von der Seele schreiben. Auch ich schieb manchmal Frust am Arbeitsplatz. Auch Rock’n’roll ist Arbeit. Zurück zur Party.

Wer sich schon mal Freunde zum Spieleabend nach Hause einlädt, der weiß es genau: Party will gelernt sein und Party bereitet Arbeit. Trotzdem war ich etwas verwundert, dass die Veranstalter mit beeindruckender Man-Power schon fleißig am brasseln waren, als ich noch mit meinem Mikrophonkoffer bewaffnet, fluchend an der verschlossenen Außentür des Bühnenbereichs rüttelte. Nach einem freundlichen aber bestimmten "ich will hier rein!" wurde mir geöffnet. Flugs durch die kurzen Gänge geeilt und erstmal den großen Auftritt auf der Bühne gesucht. Nanu? Hab ich

PAN SPEEDROCK EINDHOVEN! PETER IM EFFENAAR

PARTY

Wahrnehmungsstörungen oder stehen da wirklich zwei Autos auf der Bühne? Mein Gesichtsausdruck und ein hilfloser Fingerzeig auf die Automobile wurde von den übrigen Kollegen der Licht und Tontechnik mit Kopfschütteln und einem "Frag nicht" beantwortet. Im Nachhinein stellte sich raus, dass ein Autohaus die beiden Gefährte aus Sponsoring-Gründen auf der Bühne geparkt hatte. Ok, das ist verständlich. Wenn ich da genauer drüber nachdenke, wäre das auch eine zukünftige Option für mein eigenes Spaßmobil. Zumal die Stadt Viersen angeblich das kostenlose parken an Samstagen zwecks Haushaltsoptimierung ersatzlos streichen will. Logisch, dass man da auf vor Ort vorhandene Standplatz-Ressourcen zurückgreift.

Egal, ich war zum Arbeiten da und nicht als Parkraum-Manager. Kurz die Anlage eingemessen und einen längeren Soundcheck gemacht. Ja, die Festhalle ist immer noch "Rock’n’roll" untauglich, trotzdem war der Sound recht annehmbar. Bis zum Einlass war noch eine gute Stunde Zeit, so dass ich mich für euch ein wenig in Viersens guter Stube umgesehen habe. Die Getränkeprofis von Mäurers hatten ebenfalls ihren "Zapfanlagen-Soundcheck" schon beendet und rückten nur noch ein, zwei Gläser zurecht. Die zweckmäßige Deko im

Hauptsaal mit Bierzeltgarnituren und Sonnenschirmen stand ebenfalls in den Startlöchern. Zudem wurden für Live Musik Allergiker gleich zwei Dance Floors geboten. Den Saal der angrenzenden Musikschule sollte ein DJ rocken und im Festhallenkeller gab es ebenfalls Musik aus der Konserve, so dass selbst in Spielpausen der Band eine musikalische Grundversorgung stets garantiert war. Auffallend war das Engagement des Veranstalter-Teams von "Mehr Pepp" vor, während und nach der Veranstaltung. Frauen wurden beispielsweise auf Wunsch von der Security zum Auto begleitet (nein, nicht was ihr jetzt denkt), Bürgermeister Tönne wurde von Moderator Frank Nießen zum Kurzinterview genötigt und auf der "Mehr Pepp" Website gibt

es zahlreiche Bilder der Veranstaltung zum anschauen und zum Nachbestellen. Also, von der Papierform her gute Ausgangsvorrausetzungen für eine gelungene Party. Damit auch den (Trink)-Sportlern der Start in die Party nicht zu schwer fiel, waren im moderaten Eintrittspreis von 9,- EUR gleich drei Freigetränke enthalten. Eine durchaus sportive Einstellung zur customer satisfaction. Gegen 21 Uhr füllte sich die Festhalle zusehends und als gegen 21.30 Uhr das Intro der "DTB" erklang, war der Saal voll. Also, mit Menschen. Souverän führte die Kappelle alle Anwesenden durch die Highlights der bekannten Top40 Welt. Auch ohne ABS oder Traktionskontrolle präsentierte sich die Band von ihrer sportlichen Seite. Auf den spontan beim Soundcheck geplanten, gestellten Autounfall, wurde dann letztlich verzichtet, zumal die Kappelle das Publikum sehr früh in ihrer Hand hatte. Der Abend gestaltete sich sehr kurzweilig und rund, bis…ja, bis der nach dem

zweiten Set der traditionelle Stimmungskiller einer jeden Veranstaltung drohte: Verlosung! Schockschwere Not…Verlosung, dass ist fleischgewordenes EventArmageddon. "Wir haben einen Gewinner…die 314. Wer hat die 314? Hallo, die 314…der Kuli samt kariertem Schreibblock geht an die 314? Bist Du die 314?..."Nein die 257, ich hab den Aufkleber gewonnen!" Diese Szenen kennen wir alle, da hilft oftmals nur noch hemmungsloses Kompensationssaufen. Aber, der Fußballgott stand uns zumindest in diesem Punkt bei. Die Verlosung war schnell über die Bühne gebracht und richtig anständige Preise galt es zudem einzustreichen. Puh…Glück gehabt. Im dritten und vierten Set gab die Bänd noch einmal alles. Dem Publikum

wurde konditionell einiges abverlangt und wer bis zum letzten Stück gegen 02.20 Uhr noch im Saal war, den hätte ich am liebsten selbst eine Siegerurkunde in Punkto Party-Marathon Tauglichkeit ausgestellt. Nachdem die Band nach einigen Zugaben als klarer Sieger durchs Ziel ging, vermeldete Moderator Frank, dass die Party im Festhallenkeller mit dem DJ weitergeht. Respekt, einige Anwesende nahmen das Angebot an, umarmten den Schmerz und begaben sich zur Konservenberieselung zu den Kellerkindern. Meine Wenigkeit packte seine Mikros ein, half den Kollegen vor Ort beim Abbau der PA und lag dann gegen fünf Uhr in der Frühe auch endlich im Bett. Klarer Fall – ich brauche mehr Kondition. Ansonsten Daumen hoch für die Sportlerparty! Text: Christian / Fotos: Mike

www.mehr-pepp.de www.dietollebaend.com

Freitag, 7. Oktober 2005 nach langer Pause, auf in die heiligen Hallen des Effenaar in Eindhoven! Die Umbauphase ist offiziell beendet und wir sind neugierig auf das, was uns erwartet. Viele viele gute Konzerte haben wir hier im Laufe der Jahre schon gesehen und die Präsentation der umgebauten Location im Internet versprach im Vorfeld auch schon Einiges. Gut gelandet und da liegt es in seinem Glanze vor uns das "neue Effenaar" am alten Platz. Von außen schon mal beeindruckend klotzig und modern gestaltet. Was folgen sollte, setzte dem Ganzen allerdings die Krone auf. Von außen hui, von innen pfui? Von wegen!! Auch wenn hier und da noch etwas Farbe an die Wände könnte, die (auch als Notausgang beschilderte!!) Treppe schon fast den Hobbybergsteiger anspricht .... ist der "grote Zaal" bereits auf den ersten Blick der Knaller für Konzerte. Ne gute Ecke größer als der Alte, wahrscheinlich doppelt so hoch, ne riesen

Bühne und damit man auch hinten noch was sieht ist das ganze ein wenig stufenartig angelegt. Wenn jetzt der Sound noch stimmt, ham se hier alles richtig gemacht!! Die Soundprobanden "Peter Pan Speedrock", sind als Söhne Eindhovens zum Heimspiel geladen. Weitere Bands sollen "The Seizures" und die "The Turbo A.C.´s" aus New York sein. Letztere haben vor 2 Wochen in München schon einen freudigen Eindruck bei mir hinterlassen, auch wenn´s eher das Unterbewusstsein war welches diese Info gespeichert hat! Somit ein prima Lineup und los geht´s! Den Opener machen "The Seizures" aus good old Germany, da wo der Audi wohnt. Die Herren hängen sich ordentlich rein, bieten ein gutes Set und wissen zu gefallen. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe, wenn doch alle im Saal auf ihre Lieblinge warten. Was allerdings schnell klar wird, der Sound hier ist richtig fett und die schlichte Bühnenoptik kann alles. Einfach ist halt

manchmal mehr! Es folgen die "Turbo AC’s" aus Übersee mit nem grundsoliden Set und rocken die Hütte schon mal auf die richtige Betriebstemperatur. Mein Unterbewusstsein sollte recht behalten "live fast die slow"! Die Stimmung im Saal ist bestens, das Bier fließt in Strömen und die Spannung steigt. Eindhoven, Rock City? Den Beleg hierfür erbringen "Peter Pan Speedrock" zum Finale dann allerdings! Dass die Kollegen immer fein am Gas hängen, ist bekannt. Dass sie zuhause immer besonders motiviert sind, ist auch bekannt. Heute gibt´s zur Feier des Tages allerdings ne Extraportion ganz großen Sport! Das hier ist eine Vollspannbreitseite, die Luft brennt, der Saal tobt, ein feiner Pit, lüsterne Frauen die einem an den Arsch gehen. Rock´n´Roll für Jung und Alt soweit die Knochen tragen. Die Jungens machen richtig Druck und es ist einfach ne Riesenparty für alle "live fast - die young"! Das es sich bei den drei Speedrockern um "big boys

with big toys" handelt steht außer Frage, ebenso das "de dikke Dennis" der dicke Dennis ist und allein optisch als Unterstützung auf der Bühne ne Augenweide ist! Fazit: Konzerte im Effenaar immer wieder gerne, mit "Peter Pan Speedrock" allerdings Pflicht!! Gitarre, Schlagzeug und Bass reichen völlig aus um richtig geile Mucke zu machen! p.s. An Autobahntankstellen im Nachbarland gibt´s noch immer kein Bier! [text: tijger / fotos: Dirk Bienen-Scholt]

PPS: www.peterpanspeedrock.com The Turbo A.C.´s: www.turboacs.com The Seizures: www.seizures.de Organisation/Location: www.effenaar.nl Weitere Fotos: www.2toneboys.de

DIE

GLORREICHEN

SIEBEN

Zum Saisonabschluss der "Blauen Lagune" in Wankum spielten die Berliner "The Boss Hoss" am 15.10.05 in der dortigen Veranstaltungshalle - Wilder Westen inklusive!! Cowboyalarm am Niederrhein. Das war mein erster Eindruck, als wir die Halle der blauen Lagune betraten. Überall sah man Leute mit allen möglichen Arten von Cowboyhüten - Leder, Stoff oder Tigerfell. Selbst das Thekenpersonal war komplett im Westernstyle eingekleidet. Lediglich die Schwingtür fehlte noch zur perfekten Saloon-Atmosphäre. Der Sandboden in der Halle erinnerte zwar etwas an die letzte Beachparty, aber ansonsten war das Ambiente für den Abend sehr nett und stimmte auf die passende Livemusik ein. Pump up the jam Als Anheizer durften um 20.30 Uhr "Lee Budah” aus dem Ruhrgebiet auf die Bühne. Die Band mühte sich zwar tapfer, aber der Funke wollte in den kommenden knapp 50 Minuten einfach nicht überspringen. Mit ihrer Musik, die man vielleicht als "Deutsch-Rock unplugged" bezeichnen kann, kam leider keine Stimmung auf. Auch die Mundharmonika-Einlagen wollten kein wirkliches

Country-Feeling aufkommen lassen. Lediglich die sehr skurrile Version des alten Disco-Brüllers "Pump up the Jam" entlockte dem Publikum etwas mehr als den üblichen Höflichkeitsapplaus. Unterhemden und Sonnenbrillen Um 22.00 Uhr schlenderten dann die sieben Musiker von "The Boss Hoss" gemütlich auf die geräumige Bühne. Mit dem Elvis-Song "A little less conversation" und "Hey Joe" erwischten die Jungs, die alle uniform in weißen Unterhemden, Cowboyhütten und Sonnenbrillen auftraten, einen ganz passablen Start. Alle Ansagen erfolgten in betont breitem "Nashville-Slang-amerikanisch". Die beiden Frontmänner saßen singend auf Barhockern und benutzen diese teilweise auch als Sattel. Schon relativ früh brachte die Band ihren ersten Hit "Hey-Ya", aber erst mit dem White Stripes-Feger "Seven Nation Army" brachen dann endgültig alle Dämme beim Publikum. Wankum entdeckt das Stagediven Ab jetzt gab es kein Halten mehr und Nellys "Hot in here" wurde zur Hymne von diversen Stagedivern. Die Band hatte sichtlich Spaß am wildge-

wordenen niederrheinischen Partyvolk. Bei "This corrosion" (im Original von den "Sisters of mercy") wurde sogar ein Moshpit gebildet. Der Pogo-Mob hielt eisern bis zur letzten Zugabe durch. Musikalisch war es beeindruckend, wie das Septett olle Kamellen wie "Unbelievable" von EMF zu einem grandiosen Country-PogoSong verwurstete. Danach war dann zunächst Schluss, aber man ließ sich nicht lange bitten und mit Becks "Loser" und "Word up" gab es noch zwei umjubelte Zugaben. So wurde es nach dem etwas beschaulichen Beginn dann doch noch eine wilde Country-Party. Ich war nach dem Auftritt klitschnaß, was aber weniger Schweiß, als viel mehr Bier war, das mir und anderen Gästen als unfreiwillige Dusche von einigen Heinis verabreicht wurde. Fazit: Hat sich auf jeden Fall gelohnt und "The Boss Hoss" haben an diesem Abend sicher viele neue Fans gewonnen. War aber auch klar, denn wo sonst fühlen sich Berliner Cowboys am wohlsten, als bei uns im "wilden Westen". Darauf ein lautes "Yiiiiiiiiieeeeeeeh-Haaaaaaaaa"!!! Text: Udo Fotos: Marcus Brüggemann

The Boss Hoss sind: Boss: Gesang Hoss: Gesang und Akustikgitarre Russ: Gitarre Guss: Kontrabaß Frank: Standschlagzeug Hank: Mandoline, Waschbrett Ernesto: Percussion "Just for Fun" gründeten vor zwei Jahren mehre befreundete Musiker, Produzenten und Songwriter in Berlin eine "Spaß-Band", die sich zum Ziel gesetzt hatten, Popsongs im Country-Style zu covern. Nachdem die Band mit dem Eminem-Cover von "Without me" einen kleinen Hit landete und die Nachfrage stetig zunahm, ging man Ende 2004 ins Studio und veröffentlichte dann im Frühjahr diesen Jahres das Debut-Album. Das Ergebnis sind zwei Hit-Singles, 60.000 verkaufte Debut-Alben und viele Auftritte. Die Band tourt seit Mitte Oktober sechs Wochen quer durch unser Land und man kann sie u.a. am 08. November noch in der Krefelder "KuFa" live bewundern. Veröffentlichungen : "Internashville Urban Hymns"- CD (Mai 2005) "Cowboys live"- DVD (November 2005) Internet: www.thebosshoss.com


Lange Nacht der Museen Kunstwerk, Köln 19:00

nachtIschicht

6 sonntag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Embryo Werkhaus, Krefeld 19:30 HOLLAND:

1 dienstag

3 donnerstag

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

TRECKERLAND:

TRECKERLAND:

Jarabe De Palo Kulturfabrik Krefeld 19:30 HOLLAND:

Kick Out The Jams Azijnfabriek, Roermond 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

Oasis Philipshalle Düsseldorf 19h The Showcase MTC, Köln 20:00 TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

10nach8Club MK-2, Düsseldorf Extrem Couchin Lauschgift, Köln 20:00 6vor6 Nachtflug, Köln 22:00

Scumbucket Kulturfabrik Krefeld 20:00 Hinrich Franck mit seinem Trio “Nicht vor den Kindern Connys Come In, Boisheim 20:00 H2O Öffentl. Probe der Jazzband Windmühle, Viersen 20:00 Go-Music Session Galerie Cafe Message, M’gladbach 20:00 Jazz Attack Jazzkeller, Krefeld 20:30 AM GROSSEN FLUSS:

Richard Bargel MTC, Köln 20:00 Babylove & the Van Dangos Sonic Ballroom, Köln 21:00

2 mittwoch

Neck (IRL), Circle J (NL), Rob is a DJ Perron55, Venlo 20:30

Relax 013 Tilburg 20:00

The Stilettos / Dr. Norton Sonic Ballroom, Köln 21:00 INNE PÖTTE:

TRECKERLAND:

Sarah Connor Westfalenhallen Dortmund 20:00

Go Musik International Jazzkeller, Krefeld 21:00

TÄNZCHEN TRECKERLAND:

Dance´n Drink – reloaded ! Teatro Köln

Bettgeflüster… – Relaxing Chill Sounds Lauschgift, Köln

Soulmovement Lauschgift, Köln

Ladies Delight Anaconda, Düsseldorf 20:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Urknaller - Vince Ebert Kommödchen, Ddorf 20:00 TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

Prog Shop MTC, Köln 20:00 Nine Black Alps Gebäude 9, Köln 20:00 Sigur Ros Palladium, Köln 20:00

don´t have to pay Fifichoo, Köln 23:00 Hit-me-with-yourrhythm-stick Sonic Ballroom, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

"Die verrückten Vier" Kulturbunker Mülheim, Köln 19:00

Stenzel & Kivits Bahnhof Langendreer, Bochum 20:00

Volker Pispers "...Bis neulich! ZAKK, Düsseldorf 20:00

SCHLOSS-PARTY I Pulp, Duisburg 22:00

"Dechristianizing Krefeld" Schymy's Pub, Krefeld 20h El Macareno Flamenco Puro Kulturfabrik Krefeld 20:00 HOLLAND:

ROWWEN HÈZE 013 Tilburg20:00

La Schmoov Bahnhof Langendreer, Bochum 23:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

Ma`Ma`Lässig: Tatort Küche Werkhaus, Krefeld 20:30 AM GROSSEN FLUSS:

"Süchtig" Gloria-Theater, Köln 19:30 Griess gegen Griess Robert Griess Kommödchen, Ddorf 20:00 Heike Makatsch: Keine Lieder Über Liebe ZAKK, Düsseldorf 20:00

5 samstag

DONNERSNACHT Soundgarden, Dortmund 21:00 K A B A R E T T / T H E AT E R

AM GROSSEN FLUSS:

Chris Leos Vage Angels Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00

Rhythm Shaker Anaconda, Düsseldorf 20:00 Celebreighties MK-2, Düsseldorf 22:00

Ballroom Blitz! Sonic Ballroom, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

FUN CULO Hotel Shanghai, Essen BO-YS-Gay-Party Bahnhof Langendreer, Bochum 22:00 SCHLOSS-PARTY II Pulp, Duisburg 22:00 Hatschii und Ruhrgebeat machen Musik Stargate, Bochum 22:00 Mono Musik Druckluft, Oberhausen 23:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

Ingo Appelt - Retter der Nation Tour Kulturfabrik Krefeld 19:30 AM GROSSEN FLUSS:

"Süchtig" Gloria-Theater, Köln 19:30 Michael Ehnert Kommödchen, Ddorf 20:00 Supermuschi Reloaded Gebäude 9, Köln 21:00 TRECKERLAND:

ARTOMATENPARTY Projekt 42, Mönchengladbach 18:00 AM GROSSEN FLUSS:

Lange Nacht der Museen Kulturbunker Mülheim, Köln

Black Mic Mac Bahnhof Langendreer, Bochum 23:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

Martin Maier-Bode & Jens Neutag "Doppelpass" Werkhaus, Krefeld 20:30 AM GROSSEN FLUSS:

Kindertheater Spektakulum, Ddorf 11:00 "Krieger" Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 "Flußfahrt ins Innere" Gebäude 9, Köln 21:57 NIX VON ALLEM

6vor6 Nachtflug, Köln 22:00

PHONOGENIC Gebäude 9, Köln 23:00 Bodycheck Gloria-Theater, Köln 23:00 HEINEKEN SPECIAL Nachtflug, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

Frauenabend Bahnhof Langendreer, Bochum 20:00 SCHLOSS-PARTY II Pulp, Duisburg 22:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

Chr. Ehring & M. Maier-Bode "Spaßparteitag" Werkhaus, Krefeld 20:30 AM GROSSEN FLUSS:

KampfzoneEins Gebäude 9, Köln 21:00

13 sonntag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

Jazz 'n Art Kunstwerk, Köln

12 samstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

November Nights Quartier Latin, Kaldenkirchen 20:00 Krefelder Unplugged Night Jazzkeller, Krefeld 21h

MANGLED 013 Tilburg 16:00 Hackensaw Boys Perron55, Venlo 17:00 FISH 013 Tilburg 20:00 Satanic Surfers + Venerea Effenaar, Eindhoven 20:00 The Boss Hoss Doornroosje, Nijmegen 20:00

INNE PÖTTE:

9 mittwoch

TRECKERLAND:

HOLLAND:

BONG-RA 013 Tilburg 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

INNE PÖTTE:

EGOEXPRESS Hotel Shanghai, Essen Denyo – „The Denyos“ Hundertmeister, Duisburg 20:00 The Baboonz Druckluft, Oberhausen 20:00

Kieran Goss Zeche Carl, Essen 20:00

Grey De Lisle 013 Tilburg 20:00

Schwoofen mit DJ Andreas Connys Come In, Boisheim 21:00

HAPPY BIRTHDAY NEIL Druckluft, Oberhausen 21:00

Dieter Nuhr Westfalenhallen, Dortmund 20:00

Underworld 013 Tilburg 20:00

Altern.-BECK'S-1-Euro-Party Halle Luja, Oedt 22:00

Kool Keith + KutMasta Kurt + Jacky Jasper Doornroosje, Nijmegen 20:00

rockbar - die party Kulturfabrik Krefeld 22:00

TÄNZCHEN HOLLAND:

No Blues feat. Ad van Meurs Perron55, Venlo 17:00 AM GROSSEN FLUSS:

“TeaDance” Lauschgift, Köln Breakfast Beats Teatro Köln 6:00 GREENKOMM Nachtflug, Köln 7:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

"Süchtig" Gloria-Theater, Köln 19:30 NIX VON ALLEM TRECKERLAND:

Cereal Killer Trafostation, Viersen 11:00 KINDERKINO Connys Come In, Boisheim 14:00 AM GROSSEN FLUSS:

"entity Mülheim" Kulturbunker Mülheim, Köln Brötchen & Lesung ZAKK, Düsseldorf 11:00 BEWEGTBILDER Kulturbunker Mülheim, Köln 12:00 neue Worte im zakk ZAKK, Düsseldorf 18:00

HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

Sixpack MTC, Köln 20:00 The Applicators Angels Poetry Sonic Ballroom, Köln 21:00 INNE PÖTTE:

Paula Hundertmeister, Duisburg 20:00 GOLDEN PUDEL Hotel Shanghai, Essen TÄNZCHEN TRECKERLAND:

BLUE LOUNGE SESSION Projekt 42, Mönchengladbach 21:00 AM GROSSEN FLUSS:

Bettgeflüster… – Relaxing Chill Sounds Lauschgift, Köln Ladies Delight Anaconda, Düsseldorf 20:00 K A B A R E T T / T H E AT E R INNE PÖTTE:

Achim Knorr Zeche Carl, Essen 20:00

10 donnerstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Jazz Jam Session Connys Come In Boisheim 20:00

HOLLAND:

DEEJAY! OPEN PODIUM Azijnfabriek, Roermond 21:00 AM GROSSEN FLUSS:

Dance´n Drink – reloaded ! Teatro Köln LETS ROCK Party Privilege, Köln Oriental Dance Night ZAKK, Düsseldorf 22:00

TÄNZCHEN TRECKERLAND:

MAINSTATION Trafostation, Viersen 21:00 80er Party Kulturfabrik Krefeld 21:00 80er Party BaCa, Kaldenkirchen 22:00 Ü-ber 30 Party Windmühle, Viersen 22:00 Tropical Island Halle Luja, Oedt 22:00 BASS CULTURE Projekt 42, Mönchengladbach 22:00

AM GROSSEN FLUSS:

Phil Collins LTU Arena Düsseldorf 17:00 DISWOJDAS ORKIESTRA ZAKK, Düsseldorf 20:00 TÄNZCHEN HOLLAND:

HIPHOPCAFÉ Azijnfabriek, Roermond 19:00 AM GROSSEN FLUSS:

K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Jäger der verlorenen Story Gloria-Theater, Köln 19:30 INNE PÖTTE:

NIX VON ALLEM TRECKERLAND:

"Blatt des Monats" Werkhaus, Krefeld Lazy Sunday Trafostation, Viersen 11:00 AM GROSSEN FLUSS:

FRAUENFRÜHSTÜCK ZAKK, Düsseldorf 11:00

AM GROSSEN FLUSS:

Simply Red Kölnarena, Köln 19:00 Volga Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 The Toasters ZAKK, Düsseldorf 20:00 Phillip Boa Gloria-Theater, Köln 20:00 INNE PÖTTE:

Peter Maffay Westfalenhallen, Dortmund 20:00 Family*5 Hundertmeister, Duisburg 21:00

HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

Sonic Planet Perron55, Venlo 22:30

The Showcase MTC, Köln 20:00

30PLUS - PARTY ZAKK, Düsseldorf

SOUL HEAVEN Nachtflug, Köln 23:00

Rhythm Shaker Anaconda, Düsseldorf 20:00

You are so beautiful, you don´t have to pay Fifichoo, Köln 23:00

GROSSE-LEUTE-PARTY Alter Wartesaal, Köln 21:00 Beat On The Brat Sonic Ballroom, Köln 21:00 YARD VIBES ZAKK, Düsseldorf 22:00 JUST BALLIN Checker's Club, Ddorf 22:30

Sleater-Kinney Gebäude 9, Köln 21:00 Reatards, Tokyo Elektron, Angry Angels Sonic Ballroom, Köln 21:00

Tian Et Al Connys Come In, Boisheim 20:00 Jazz Attack Jazzkeller, Krefeld 20:30

TRECKERLAND:

Melotron Kulturfabrik Krefeld Confusion Sucks + Studio Grande Magnapop, Krefeld Independend Pop/Folk Festival Schymy's Pub, Krefeld 20h Hart aber Herzlich Drop inn, Goch 21:00 HOLLAND:

PETE PHILLY & PERQUISITE 013 Tilburg 20.00

INNE PÖTTE:

VIVE LA FETE Hotel Shanghai, Essen SHNARPH! Pulp, Duisburg 20:00

Swingerclub Lauschgift, Köln People from the City Teatro Köln 22:00 SOUL DELICIOUS Checker's Club, Ddorf 22:30 INNE PÖTTE:

DONNERSNACHT Soundgarden, Dortmund 21:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Queen Bee Gloria-Theater, Köln 19:30 NIX VON ALLEM AM GROSSEN FLUSS:

Cinepänz Kinderfilmfestival Kulturbunker Mülheim, Köln 10:00 Damenwahl ZAKK, Düsseldorf 20:00

Gute Seiten, schlechte Seiten ZAKK, Düsseldorf 18:00

19 samstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Fusebuster Tach, Kaldenkirchen 20:00 BM/DM Metal Festival Schymy's Pub, Krefeld 20h

Von Elektronik Quartier Latin, Kaldenkirchen 21:00

Stuurbaard Bakkebaard Perron55, Venlo 21:30 AM GROSSEN FLUSS:

Tenfold Loadstar & Gäste Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 Vive La Fete Gebäude 9, Köln 20:00 INNE PÖTTE:

HELLFUELED Zeche Carl, Essen 20:00 DACIA & THE WMD Pulp, Duisburg 20:00 Pitchtuner Druckluft, Oberhausen 21:00 TÄNZCHEN TRECKERLAND:

Full Moon Party BaCa, Kaldenkirchen 22:00 KRAFTSTOFF Halle Luja, Oedt 22:00 BASSBLÜTEN vs. COOKY LOUNGE Projekt 42, Mönchengladbach 22:00

Dance´n Drink – reloaded ! Teatro Köln Dirty Diamonds Sonic Ballroom, Köln 20:00 BACK TO THE 80´S PARTY ZAKK, Düsseldorf 21:00 STUDANCE 4 STUDENTS Checker's Club, Ddorf 22:00

80er PARTY Alter Wartesaal, Köln 23:00

The Bamboo Kids, Silly Encores Sonic Ballroom, Köln 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

STRAWL, OUT OF MANY Azijnfabriek, Roermond 21:00

Hulk + El Guapo Stuntteam Effenaar, Eindhoven 20:00

Bernadette La Hengst Gebäude 9, Köln 21:00

NIX VON ALLEM

Fandango Connys Come In, Boisheim 21:00

Freistil Local Edition Harpune, Düsseldorf 23:00

Relax + Mosqio Doornroosje, Nijmegen 20:00

Queen Bee Gloria-Theater, Köln 19:30

THE BAMBOO KIDS 013 Tilburg 20:00

Bloodhound Gang - Sold Out Effenaar, Eindhoven 20:00

AM GROSSEN FLUSS:

The Funky Chicken Label Night Funky Chicken Club, Köln

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

AM GROSSEN FLUSS:

Manfred Mann's Earth Band Kulturfabrik Krefeld

TÄNZCHEN 10nach8Club MK-2, Düsseldorf

18 freitag

TRECKERLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

HOLLAND:

Aighetta Quartett Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00

GLAMOUR BLANC Nachtflug, Köln 23:00

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

TÄNZCHEN

X_CLUSIVE Azijnfabriek, Roermond 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

17 donnerstag

15 dienstag

Steve Lukather & El Grupo 013 Tilburg 20:00

"Carneval Noir" Hotel Shanghai, Essen

Gem Doornroosje, Nijmegen 20:00

Christina Stürmer Yard Club, Köln 20:00

SOULTRASH Magnapop, Krefeld 22:39

INNE PÖTTE:

THE NEW QUARTET 013 Tilburg 20.00

Comedy Carl Zeche Carl, Essen 20:00

STUDANCE 4 STUDENTS Checker's Club, Ddorf 22:00

Punkstelle Sonic Ballroom, Köln 23:00

HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

FIESTA LUCHA AMADA Gebäude 9, Köln 23:00

Noppdorf Projekt 42, M’gladbach 20h

Der Räuber Hotzenplotz Zeche Carl, Essen 15:00

Soho Party Night Projekt 42, Mönchengladbach 22:00

DEPECHE MODE RELEASE PARTY Alter Wartesaal, Köln 23:00

Loikemie Kulturfabrik Krefeld 20.00h

HOLLAND:

Breakfast Beats Teatro Köln 6:00

CELEBRATE THE 90S ZaKK, Düsseldorf 22:00

Cocoon meets harpune Harpune, Düsseldorf 23:00

TRECKERLAND:

Cinepänz Kinderfilmfestival Kulturbunker Mülheim, Köln 10:00 und 15:00

STEREOLABOR Magnapop, Krefeld 21:00

Draiwnsounde und Serenity Kulturfabrik Krefeld 20:00

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

AM GROSSEN FLUSS:

No Turning Back Riot Beat Shot MTC, Köln 20:00

TÄNZCHEN

16 mittwoch

NIX VON ALLEM

Murderjunkies Sonic Ballroom, Köln 21:00

TRECKERLAND:

Cinepänz Kinderfilmfestival Kulturbunker Mülheim, Köln 10:00 und 13:00

Ladies Delight Anaconda, Düsseldorf 20:00

Phil Collins LTU Arena Düsseldorf 17:00

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

AM GROSSEN FLUSS:

AM GROSSEN FLUSS:

Lagash ZAKK, Düsseldorf 20:00

Supernichts Die Rote Suzuki Sonic Ballroom, Köln 21:00

NIX VON ALLEM

TÄNZCHEN

Relax Perron55, Venlo 21:30

Tapetenwechsel Lauschgift, Köln

HOUSEFRAUENREPORT Nachtflug, Köln 23:00

True Note Club “Soul Survivor” Hundertmeister, Duisburg 23:00

Soul 4 Real Teatro Köln 23:00

T.Raumschmiere & band Effenaar, Eindhoven 20:00

AM GROSSEN FLUSS:

AGENDA: OUT OF STEP! Gebäude 9, Köln 23:00

Tanzstelle Druckluft, Oberhausen 22:22

KITKATCLUB Alter Wartesaal, Köln 22:00

BEEF! 013 Tilburg 20:00

HOLLAND:

Soul 4 Real Teatro Köln 23:00

SCHLOSS-PARTY – hart und herzig Pulp, Duisburg 22:00

Nimm 2 Harpune, Düsseldorf 23:00

HOLLAND:

70er Jahre Party Kulturfabrik Krefeld 22:00

TRECKERLAND:

MR.B. Windmühle, Viersen 20:00

SCHATTENREICH vs. LICHTBLICKE Pulp, Duisburg 21:00

Cycle of Live Druckluft, Oberhausen 22:00

TRECKERLAND:

CAPRI CLUB Magnapop, Krefeld 22:00

NIX VON ALLEM

BM/DM Metal Festival Schymy's Pub, Krefeld 20h

INNE PÖTTE:

On The Rocks live Projekt 42, M'gladbach 20h

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN NachtAKTIV MusicBunker M’gladbach 15:00

SOUL DELICIOUS Checker's Club, Ddorf 22:30

Hasta La Muerte Trafostation, Viersen 21:00

CLUBNIGHT: BLING! Perron55, Venlo 22:00

You are so beautiful, you

People from the City Teatro Köln 22:00

Ska-Abend Schymy's Pub, Krefeld 20h

Club der Quertreiber Kulturbunker Mülheim, Köln 21:00 FRAUENSCHWOOF ZAKK, Düsseldorf 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

Ü-ber 30 Party BaCa, Kaldenkirchen 21:00

Mixed Tunes Anaconda, Düsseldorf 20:00

KING KONG CLUB Hotel Shanghai, Essen

Schluff Jull Galerie Cafe Message, M’gladbach 20:00

Michael Bolten Alles andere ist nur Fußball ZAKK, Düsseldorf 20:00

TRECKERLAND:

X_CLUSIVE Azijnfabriek, Roermond 21:00

Griess gegen Griess Robert Griess Kommödchen, Düsseldorf

Sticks and Strings Konzert der 2. und 3.platzierten Band des Wettbewerbs Drop inn, Goch 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

TÄNZCHEN

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

Laith Al-Deen Westfalenhallen, Dortmund 20:00

John Watts (Fischer-Z) Trafostation, Viersen 20:00

NIX VON ALLEM

TÄNZCHEN

Boxer Sport Labelnacht Harpune, Düsseldorf 23:00

TRECKERLAND:

6vor6 Nachtflug, Köln 22:00

Gerd Köster Zeche Carl, Essen 20:00

11 freitag

GLAMOUR BLANC Nachtflug, Köln 23:00

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

10nach8Club MK-2, Düsseldorf

M.A.M.A. / Miss June Sonic Ballroom, Köln 21:00

D.I.T.C. Hundertmeister, Duisburg 19:00

4 freitag

AM GROSSEN FLUSS:

The Bogtrotters Spektakulum, D’dorf 20:00

HEINEKEN BLACK MUSIC NIGHT Checker's Club, Ddorf 22:30

Wenn verschiedene Frauen unter einem Dach ziehen ZAKK, Düsseldorf 19:30

TÄNZCHEN

AM GROSSEN FLUSS:

MONKEY STATION! Gewölbe im Westbahnhof, Köln 23:00

AM GROSSEN FLUSS:

Fifty Foot Combo The Floozies Sonic Ballroom, Köln 21:00

INNE PÖTTE:

Kordula Völker Ich hatte doch nur Heintje Hundertmeister, Duisburg 20:00

SATURDAY NIGHT FLASH Yard Club, Köln 22:00

NIX VON ALLEM

Granada 74 / Flower MTC, Köln 20:00 South San Gabriel Gebäude 9, Köln 21:00

Goldie Effenaar, Eindhoven 20:00

FRIDAY NIGHT FEVER Yard Club, Köln 22:00

AM GROSSEN FLUSS:

AM GROSSEN FLUSS:

Jasper Steverlinck ('the voice of Arid') Effenaar, Eindhoven 20:00

INNE PÖTTE:

SOUL DELICIOUS Checker's Club, Ddorf 22:30

K A B A R E T T / T H E AT E R

MILLENCOLIN + FLOGGING 013 Tilburg (Holland) 20:00

UNDERWORLD - ausverkauft 013 Tilburg 20:00

Die Ratten und das Pack - Who killed the Kennedys Gebäude 9, Köln 21:00

HEAVY METAL COLOGNE Privilege, Köln 22:00

DONNERSNACHT Soundgarden, Dortmund 21:00

HOLLAND:

Coen Wolters Connys Come In Boisheim 21:00

People from the City Teatro Köln 22:00

SCHATTENREICH vs. LICHTBLICKE Pulp, Duisburg 21:00

The BossHoss Kulturfabrik Krefeld

HOLLAND:

MITTERNACHTSSPITZEN Alter Wartesaal, Köln 20:15

EXPRESS SINGLE PARTY Alter Wartesaal, Köln 21:00

„Tango Y Mas Allá“ Bahnhof Langendreer, Bochum 20:00

TRECKERLAND:

Seedcake Trafostation, Viersen 20:00

AM GROSSEN FLUSS:

"Sportclub Köln" Lauschgift, Köln 21:00

INNE PÖTTE:

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

AM GROSSEN FLUSS:

Deafening Silence Quartier Latin, Kaldenkirchen 20:00 Bucket Boys, In Mitra Medusa Inri Projekt 42, M’gladbach 20:00

FRIDAY NIGHT PARTY Projekt 42, Mönchengladbach 23:00

FREESTYLE Projekt 42, M’gladbach 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

Pit of Doom, The Bonny Situation Druckluft Oberhausen 20:00

ROCK OFF! Magnapop, Krefeld 22:00

TÄNZCHEN

Morgan Heritage Effenaar, Eindhoven 20:00

Stratovarius vs. Hammerfall Palladium, Köln 20:00

Juicy Playground Kulturfabrik Krefeld 22:00

I AM KLOOT ZAKK, Düsseldorf 21:00

Teenage Fanclub 013 Tilburg 20:00

Muff Potter Underground, Köln 20:00

Back to the 80ties Jazzkeller, Krefeld 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

Walter Trout and the Radicals Effenaar, Eindhoven 20:00

AM GROSSEN FLUSS:

Maxim Club Night Seven, Geldern

HOLLAND:

Wisehead, The Skarabeez, Sideshift Harry Effenaar, Eindhoven 20:00

Yello Lemon Tree, Genetic Failure, Sixty Nine u.a Azijnfabriek, Roermond 21:00

Full Moon Party BaCa, Kaldenkirchen

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

Stratovarius, Hammerfall 013 Tilburg 20:00

8 dienstag

HOLLAND:

Madrugada Effenaar, Eindhoven 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

Flyswatter, Stigma, Karma Spektakulum, D’dorf 20:00 Mitchel Brothers, Northern Light u.a. Gebäude 9, Köln 20:00 Los De Abajo, support: Me In The Bucket ZAKK, Düsseldorf 20:00 Shit & Shine, End of Level Boss Sonic Ballroom, Köln 21:00 INNE PÖTTE:

Sam Prekop Hundertmeister, Duisburg 21:00 TÄNZCHEN TRECKERLAND:

Chicken of the Manage Game Trafostation, Viersen 20:00 Ü-ber 30 Party BaCa, Kaldenkirchen 21:00 Bamboocha - die Party Jazzkeller, Krefeld 21:00 MAGNAVIBES Magnapop, Krefeld 22:00 SMUT CLUB Halle Luja, Oedt 22:00 SOUNDSURVIVOR Projekt 42, Mönchengladbach 22:00 tanz-bar! queAr beAt! Galerie Cafe Message, Mönchengladbach 22:00 HOLLAND:

MIAU MON AMOUR Gebäude 9, Köln 23:00

X_CLUSIVE Azijnfabriek, Roermond 21:00

GLAMOUR BLANC Nachtflug, Köln 23:00

Funky Orange Perron55, Venlo 22:30

You are so beautiful, you don´t have to pay Fifichoo, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

HEIMATMELODIE - Minimal Techno Hotel Shanghai, Essen BREAK OUT Bahnhof Langendreer, Bochum 23:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Sofageflüster mit Heike Smets ZAKK, Düsseldorf 18:00

AM GROSSEN FLUSS:

SKA NIGHTER ZAKK, Düsseldorf RAKKAS PARTY Checker's Club, Düsseldorf Rhythm Shaker Anaconda, Düsseldorf 20:00 NOH Tribehouse, Neuss 22:00 „The Boogie Night“ Tiefenrausch, Bonn 22:00 SOULCHANNEL Alter Wartesaal, Köln 22:30 Motor City Rocks! Harpune, Düsseldorf 23:00 Soul 4 Real Teatro Köln 23:00 Melange Galore Gloria-Theater, Köln 23:00 NIGHTKOMM Nachtflug, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

Globalibre – World Club Culture mit DJ Gärtner Bahnhof Langendreer, Bochum SCHLOSS-PARTY II Pulp, Duisburg 22:00 Philly Rok´s B Day Exes Lighthouse21, Essen 22:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

Thomas Philipzen "Bis hierher und noch weiter “ Werkhaus, Krefeld 20:30


BLOOD OR WHISKEY 013 Tilburg 20:00 Racoon - Sold Out Effenaar, Eindhoven 20:00 Wintertuin Festival Doornroosje Nijmegen 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

Soul United Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 Less Kro / Speedswing Sonic Ballroom, Köln 21:00 TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

Nachtfieber Lauschgift, Köln People from the City Teatro Köln 22:00 SOUL DELICIOUS Checker's Club, Ddorf 22:30 INNE PÖTTE:

DONNERSNACHT Soundgarden, Dortmund 21:00 K A B A R E T T / T H E AT E R INNE PÖTTE:

AM GROSSEN FLUSS:

Queen Bee Gloria-Theater, Köln 19:30

20 sonntag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN HOLLAND:

Score Bigband + Ack van Rooijen Perron55, Venlo 17:00 Zuid Nederlands Jazz Festival Effenaar, Eindhoven 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

The Brimstone Solar Radiation Band Gebäude 9, Köln 20:00 The Used, Killswitch Engage, Rise Against u.a. Palladium, Köln 20:00 TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

AL DENTE goes Hip Hop MTC, Köln Breakfast Beats Teatro Köln 6:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Fang den Mörder Gloria-Theater, Köln 19:30 "ANDANÇAS" Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 Am 8. Tag schuf Gott den Rechtsanwalt Kommödchen, Ddorf 20:00 INNE PÖTTE:

DIE MACHT DER WORTE - RELOADED Pulp, Duisburg 19:30 NIX VON ALLEM AM GROSSEN FLUSS:

ATTAC POLITISCHES FRÜHSTÜCK ZAKK, Düsseldorf 11:00

POESIESCHLACHT PUNKTACHT ZAKK, Düsseldorf 20:00

22 dienstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN HOLLAND:

RICHARD BONA 013 Tilburg 20:00 Wintertuin Festival Doornroosje, Nijmegen 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

David Judson Clemmons MTC, Köln 20:00

HOLLAND:

Wintertuin Festival Doornroosje, Nijmegen 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

Atsuhiro Ito Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00 In December, Strike9 MTC, Köln 20:00 Millionaire Gebäude 9, Köln 21:00 Sun Eats Hours / Phoney 14 Sonic Ballroom, Köln 21:00 INNE PÖTTE:

Ars Vitalis – Das Jubiläum Hundertmeister, Duisburg 20:00 Mundstuhl Zeche Carl, Essen 20:00 NIX VON ALLEM TRECKERLAND:

PIP 42 POETEREY IM PROJEKT 42 Projekt 42, Mönchengladbach

Gwyn Ashton & Band Schymy's Pub, Krefeld 20h The Blizzards Halle Luja, Oedt 20:00 Confusion Sucks Connys Come In, Boisheim 21:00 Funkaua! Magnapop, Krefeld 21:30 HOLLAND:

MOLENROCK INDOOR FESTIVAL Azijnfabriek Roermond 20:00 Wintertuin Festival Doornroosje, Nijmegen 20:00 AM GROSSEN FLUSS:

Die Kassierer ZAKK, Düsseldorf 20:00 Tracy Chapman Palladium, Köln 20:00 Antidote / Blondievision Sonic Ballroom, Köln 21:00 INNE PÖTTE:

YOUTH ROCK CONTEST NRW 2005 Finale Pulp, Duisburg 15:00 The Original Temptations & The Four Tops Westfalenhallen, Dortmund 20:00

Cowboys on Dope Galerie Cafe Message, Mönchengladbach 20:30

TÄNZCHEN 10nach8Club MK-2, Düsseldorf

THE CLASH OF THE COVERBANDS 013 Tilburg 20:00

6vor6 Nachtflug, Köln 22:00

THE FIGHT 013 Tilburg 20:00 Wintertuin Festival Doornroosje, Nijmegen 20:00

NIX VON ALLEM AM GROSSEN FLUSS:

Cordula Straatmann ZAKK, Düsseldorf 20:00

Plaeto + Big Low Perron55, Venlo 21:30 AM GROSSEN FLUSS:

23 mittwoch RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Vdelli Australian Blues Rock Connys Come In, Boisheim 20:00

AM GROSSEN FLUSS:

Ladies Delight Anaconda, Düsseldorf 20:00 NIX VON ALLEM AM GROSSEN FLUSS:

ALEXA HENNIG VON LANGE ZAKK, Düsseldorf 20:00

24 donnerstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Jazz Session Jazzkeller, Krefeld 20:30 Epica & Flowing Tears Kulturfabrik Krefeld 20:00 HOLLAND:

THE LOCUST 013 Tilburg 20:00

Maxim Club Night Seven, Geldern

Coca Disco – House Lauschgift, Köln Sweet As Candy Sonic Ballroom, Köln 20:00 DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN... ZAKK, Düsseldorf 21:00 Bärenparty Gloria-Theater, Köln 22:00 STUDANCE 4 STUDENTS Checker's Club, Ddorf 22:00 GLAMOUR BLANC Nachtflug, Köln 23:00 You are so beautiful, you don´t have to pay Fifichoo, Köln 23:00 INNE PÖTTE:

VENDREDI GROTESQUE Hotel Shanghai, Essen Friday Night Beatz – all you can dance Bahnhof Langendreer, Bochum 23:00 K A B A R E T T / T H E AT E R INNE PÖTTE:

MARIO BARTH Westfalenhallen, Dortmund 20:00

TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

Breakfast Beats Teatro Köln 6:00 K A B A R E T T / T H E AT E R TRECKERLAND:

29 dienstag RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TÄNZCHEN TRECKERLAND:

Dance in the city Jazzkeller, Krefeld 21:00

CLUB WORK ORANGE Projekt 42, Mönchengladbach 23:00 HOLLAND:

CLUBNIGHT: ALTERNATIVE Perron55, Venlo 22:30 AM GROSSEN FLUSS:

Bunkernacht - Industrial Beats & Noises Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00

LETS ROCK Party Privilege, Köln

Wilde Zeiten MTC, Köln 20:00

PULP GOES OPER (-ette) Pulp, Duisburg 19:30

KomMaRocke-Party Halle Luja, Oedt 22:00

Dance´n Drink – reloaded ! Teatro Köln

The Jai Avai Salent Kulturbunker Mülheim, Köln 20:00

INNE PÖTTE:

Balearic Beats MK-2, Düsseldorf

AM GROSSEN FLUSS:

The Flesh

Ähnlichkeiten Kulturbunker Mülheim, Köln

Abi Party des WJG BaCa, Kaldenkirchen 21:00

ON THE ROCKS Projekt 42, Mönchengladbach 23:00

AM GROSSEN FLUSS:

AM GROSSEN FLUSS:

tanz-bar! queAr-beAt! Galerie Cafe Message, Mönchengladbach 22:00

TRECKERLAND:

TÄNZCHEN

Fred Eaglesmith Perron55, Venlo 21:30

KINDER-ADVENTS-KINO Connys Come In, Boisheim 15:00

DHOOM MACHALO Gebäude 9, Köln 23:00

TÄNZCHEN

FESTIVAL Azijnfabriek, Roermond 14:00

Auktion "Kunst für Kunst" Werkhaus, Krefeld 11:30

Tangoluna Trafostation, Viersen 21:00

The Levellers Zeche Carl, Essen 20:00

MOLENROCK INDOOR

Lazy Sunday Trafostation, Viersen 11:00

The Bones & Broilers Underground, Köln 20:00

INNE PÖTTE:

HOLLAND:

Mando Diao, Turbonegro, Life of Agony u.a. Palladium, Köln 16:00

Rhythm Shaker Anaconda, Düsseldorf 20:00 Minus Night Tribehouse, Neuss 22:00 COCK-PIT –the circuit party for Men Only! Alter Wartesaal, Köln 22:00 THE ASIAN PLAYERS CLUB Checker's Club, Ddorf 22:30 Familientreffen Harpune, Düsseldorf 23:00 Soul 4 Real Teatro Köln 23:00

AM GROSSEN FLUSS:

Runrig Palladium, Köln 20:00 Supersystem Gebäude 9, Köln 21:00 Cameran / Culm Sonic Ballroom, Köln 21:00 TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

10nach8Club MK-2, Düsseldorf 6vor6 Nachtflug, Köln 22:00 K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

Jauchzet, frohlocket! Kommödchen, Ddorf 20:00

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN TRECKERLAND:

Bout D`Chou Projekt 42, M'gladbach 21h HOLLAND:

BLØF 013 Tilburg 20:00

Watcha Clan Gebäude 9, Köln 21:00

AM GROSSEN FLUSS:

Hetzjagd - Am Ende zählst nur Du Gebäude 9, Köln 21:00

Veranstaltungskalender: veranstaltungen@nachtsicht-online.de Tauschbörse: kistebier@nachtsicht-online.de Redaktionelle Mitarbeit: Christian Boche, Dominik Boenigk, Elke Brocker, Gabriele Cohnen (YoGabi), Miranda Dubbeldam (Frau Antjes Schwester), Ralf Greven (Rallef), Udo Gröbbels, Katharina Kirschner, Michael Heigrodt (Meikel), Michael Hülbusch (Öli), Dr Katharina Hüsers, Dieter Mai, Markus Pauke, Britta Polzuch, Frank Polzuch, Wim Roegels, Perry Schäfer, Roman Stieger (tijger), Marcel Thebach (Speedy Linus), Mike Zimmermann Gestaltung & Layout: Vollmer, Eggen Agentur für MarketingKommunikation & Design AD Simone Tuttlies www.vollmer-eggen.de Druck: Sieben GmbH Johann Georg Halske Str. 7 41352 Korschenbroich Titelfoto: Mike Zimmermann Verbreitete Auflage: 6000 Exemplare nachtsicht Erscheint kostenlos monatlich zum Monatsende am "linken” Niederrhein in ausgewählten Kneipen, Clubs, Diskotheken, Musikschulen, öffentlichen Plätzen. Es gilt die Anzeigenpreisliste 3/2004. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen ist kostenlos und ohne Gewähr. Abdruck und Vervielfältigung von redaktionellen Beiträgen und Anzeigen bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Verlags.

Seuchen und andere Schweinereien Wenn auch schon längst verhallt, so klingt doch in weiter Entfernung noch ein Schlagwort in unseren mühselig zusammengeklatschten Hirnhälften: Rinderwahnsinn! Einst ein riesiges Thema, weil auch hier der Rat "Kondome schützen" nicht wirklich weiterhalf, zwangen wir uns seinerzeit dazu, beim Kauf von Rindfleisch zunehmend auf das Etikett zu achten und verzichteten sogar auf unser Leibgericht, Rinderhirn in Rotweinsauce. Und wer denkt denn gar noch an Schweinepest? Wer kümmert sich denn noch um Salmonellen in Gehacktem? Mettbrötchen mit Zwiebelringen schmecken einfach gut und doch, sollten wir mit Vorsicht und Bedacht an den Verzehr herangehen! Und weil Salmonellen nicht nur auf Gehacktes stehen, bevölkern sie auch Speisen, wie Eier, Softeis, Mayonnaise und vieles mehr. Habt Ihr schon von pestizidverseuchten Pfirsichen im Supermarkt gehört? Ganz gefährlich sind übrigens importierte Weintrauben aus Griechenland! Vorsicht bei Paprika aus Ungarn, hier droht eine Schimmelpilzvergiftung. Nitritverseuchter Spinat? Gibt’s im Supermarkt! Um die Sache rund zu machen möchte ich noch dringend um Vorsicht bei dem Verzehr von Meeresfrüchten bitten. Mit einer ordentlichen Fischvergiftung ist nicht zu spaßen. Summa summarum, der gewissenhafte Bürger, dessen Gehirn noch nicht völlig zerfressen von mannigfaltigen Parasiten ist und der nicht an Spulwürmern leidet, die sich durch die Kapilare bis in die Leber hineinfressen, stellt sich heute doch die Frage, was darf ich denn überhaupt noch essen. Oder anders gefragt. "Welcher Tod ist mir lieber?" Ein langsames Verhungern, weil ich auf schädliche Nahrung verzichten möchte und gesund sterben will, oder

lieber ein kurzer wahnsinniger innerer Wurmfrasszerfall mit integrierter Pilzvergiftung? Und genau in dem Moment pfeifen es die Spatzen vom Dach und singen uns rechtzeitig zur Erkältungszeit das Lied von der Vogelgrippe! Jetzt ist auch der letzte Hoffnungsschimmer vergangen und hat den äußerlich goldenen Oktober mit einer düsteren Wolke verklärt. Besonders traurig in diesem Falle ist zudem, dass wir nun auch unser gutes altes Volksliedgut und damit einen wesentlichen Bestandteil unseres Kulturerbes völlig neu überdenken müssen. Wer in den heutigen Tagen noch lustig singt "Alle Vögel sind schon da" , der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Und wer nicht des Sarkasmus bezichtigt werden will, dem Rate ich von heiteren Gesängen wie "Fiederallala, Fiederallala...." dringend ab. Was empfinden wir heute bei Texten wie "Kuckuck, Kuckuck rufts aus dem Wald" ? Es schreit aus unseren Kehlen "Jo Kuckuck bleib mal besser wo Du bist, oder geh dorthin, wo der Pfeffer wächst. Am besten wo der ungarische Pfeffer wächst!" Es ist schon sehr traurig, aber wer sich heute in einen Supermarkt oder ein Lebensmittelgeschäft wagt, der ist einer akuten Gefahr ausgesetzt. Meine Empfehlung lautet daher: Bitte zieht Euch Schutzanzüge und Mundschutz, besser noch Gasmasken an, bevor Ihr solche todbringenden Lokalitäten frequentiert. Haltet Euch nicht lange dort auf und vor allem mein Rat an die betagtere Generation – verlagert Eure langen samstäglichen Gespräche im Supermarkt an einen anderen Ort und macht somit die Notausgänge frei! Und noch was, auch wenn es noch so ungefährlich klingen mag. Die Gefahr lauert auch in mutmaßlich harmlosen Geschäften, wie den sogenannten "Tante Emma Läden". Mit dieser Bezeichnung wird die Gefahr nur heruntergespielt. Es wird nicht mehr lange dauern, da wird die Bezeichnung "Tante Emma" als Schimpfwort in unseren Wortschatz einziehen und wer den anderen böswillig als "Tante Emma" bezeichnet , dem droht ein ordentliches Bußgeld. Es war immer schon so, dass solche Katastrophenzeiten die Basis für das Handwerk

von Abzockern u n d Ve r b r e chern war. Deswegen auch an dieser Stelle, denkt 2 mal nach, bevor Ihr zukünftig glaubt, Ihr wäret in eim "Onkel Walter-Laden" sicherer!! Was Tun? Tja, das ist eine gute Frage. Als Mittel der Wahl käme für denjenigen, der ganz auf Nummer sicher gehen will zunächst einmal nur ein 6wöchiges Heilfasten in Frage, währenddessen man entspannt beobachten kann wie die Lage sich weiter entwickelt. Da das aber mit sehr viel Ausdauer und Disziplin verbunden ist, wird die Durchhaltequote wohl nur sehr niedrig anzusetzen sein. Wenig ins Gerede sind bisher Spinnen gekommen. Diese besuchen unsere Räumlichkeiten jetzt, wo die Tage kälter werden ja geradezu ständig. Kurz anfrittiert könnten sie ein kross-knuspriger Snack werden. Aber, watt d’r Buur nit kennt, dat fritt e nit. Wir sind leider wenig aufgeschlossen für Innovationen und Alternativen. Aus diesem Grunde bleibt eigentlich nur noch eine Option übrig und die empfehle ich natürlich, weil ich Euch lieb habe. Die Kartoffel scheint ein recht angenehmer Zeitgenosse zu sein. Sie ist für uns verfügbar, wir kennen sie und wir haben sie lieb gewonnen. Meinem sensiblen Gespür für drohende Gefahr und meinem äußerst gesunden Instinkt ist es deshalb auch zu verdanken, weshalb ich heute so eine furchtbare Lust auf Reibekuchen hatte. Das habe ich mir zum Anlass genommen, diesen Artikel zu verfassen, um Euch ein wenig mehr Sicherheit bieten zu können. Esst Reibekuchen, dann kann Euch nichts passieren! Bis bald, Euer Speedy Linus

DAS SCHWIERIGSTE

BILDERRÄTSEL

Vergesst alles, was ihr bisher gesehen habt und macht euch frei von konventionellen Gedanken: Hier ist es, das ultimative nachtsicht-Bilderrätsel. Unter allen richtigen Lösungen verlosen wir fünf Jahresabos der nachtsicht. Ihr bekommt unser Blatt dann ein Jahr lang frei Haus geliefert. Lösungen bitte per email an redaktion@nachtsicht-online.de, per Postkarte an Redaktion nachtsicht, Hohlstr.38, 41717 Viersen oder einfach auf unserer Internetseite: www.nachtsicht-online.de am Gewinnspiel teilnehmen.

ALLER ZEITEN!

IN ENGLISH, PLEASE

VORNAME

AM GROSSEN FLUSS:

MOST WANTED Nachtflug, Köln 23:00

K A B A R E T T / T H E AT E R

Anzeigen: Rene Niersmann: rene@nachtsicht-online.de Ralf Greven: rallef@nachtsicht-online.de

Bennet Doornroosje, Nijmegen 20:00

Nena und Band Kölnarena, Köln 19:00

Oldie(s) Night Bahnhof Langendreer, Bochum 22:00

Redaktion: Christoph Tappesser (bommel) (v.i.S.d.P.) redaktion@nachtsicht-online.de

Fred Eaglesmith + Willy P.

GOGO CRAZY Gebäude 9, Köln 23:00

SUBSTANCE NIGHT Hotel Shanghai, Essen

Herausgeber: nachtsicht Verlag Christoph Tappesser Hohlstr.38 41747 Viersen fon: 02162/5011556 fax: 02162/5011557 redaktion@nachtsicht-online.de www.nachtsicht-online.de

Alpha Blondy Effenaar, Eindhoven 20:00

Kings of Nuthin' MTC, Köln 20.00

INNE PÖTTE:

Impressum:

So direkt zur Sache! Ich hatte heute tierisch Lust auf Reibekuchen! Themenwechsel! Die Tomaten sind weg! Hatte ich im April noch voller Euphorie von Ihrer Ankunft berichtet, muss ich heuer feststellen, dass sie wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Aber was hatten wir für eine geile Zeit zusammen. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder, gleiche Zeit gleicher Ort! Mit diesen kleinen einleitenden Sätzen kann ich a: einen gelungenen Übergang zum Hauptthema dieses Reports herstellen – Richtig, es geht um Nahrungsaufnahme – und b: mit Bravour beweisen, dass man nicht immer mit den Worten beginnen muss, wie verkatert man doch sei und wie viele Bierchen am Vorabend für einen gepflegten Absturz gesorgt haben.

30 mittwoch

„The Boogie Night“ El Divino, Köln 23:00

Beat On The Brat Sonic Ballroom, Köln 23:00

– Reibekuchen!

SPEEDY LINUS

200 Sachen Trafostation, Viersen 20:00

TRECKERLAND:

HOLLAND:

AM GROSSEN FLUSS:

TRECKERLAND:

NIX VON ALLEM

Punk `n` Ska Show III Kulturfabrik Krefeld

nachI sicht

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

Impro Sternennacht Gloria-Theater, Köln 19:30

TRECKERLAND:

TEMPEAU Zeche Carl, Essen 20:00

27 sonntag

AM GROSSEN FLUSS:

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

Rufus Wainwright Gloria-Theater, Köln 21:00

Grand Prix ECG Plattenbörse Gloria-Theater, Köln 14:00

Hagen Rether: "Liebe" Kulturfabrik Krefeld 20:00

25 freitag Socks, Fortunate Days, Pharic Rock-Kultur-Werkstatt, Viersen 20:00

Christina Stuermer Kulturfabrik Krefeld

AM GROSSEN FLUSS:

TRECKERLAND:

Poetry Reading ZAKK, Düsseldorf 20:00

Trash Money & Martini henry Rifles Hotel Shanghai, Essen

Na Sabine, wie sieht´s aus in München?! Projekt 42, M'gladbach 20h

NIX VON ALLEM

RÖCKCHEN/PÖPPCHEN

AM GROSSEN FLUSS:

Amusement Parks On Fire Gebäude 9, Köln 21:00

Adam West / Separates Sonic Ballroom, Köln 21:00

26 samstag

TÄNZCHEN AM GROSSEN FLUSS:

Ladies Delight Anaconda, Düsseldorf 20:00

1.SILBE

KÖRPER+wann wirds benutzt?

K A B A R E T T / T H E AT E R AM GROSSEN FLUSS:

"Süchtig" Gloria-Theater, Köln 19:30 NIX VON ALLEM AM GROSSEN FLUSS:

ROBERT GERNHARDT ZAKK, Düsseldorf 20:00

INNE PÖTTE:

Entre dos rios (Zwischen zwei Flüssen) Zeche Carl, Essen 20:00

NUR 2. SILBE

H

S

IN ENGLISH, PLEASE

EINFACH


nachI tisch

DER KLEINE

PETER TEIL 16 Der kleine Peter ging ans lauwarme Telefon, welches seit Stunden unerbittlich hölzern schepperte. "Wuttke!" -"Peter, bist Du das?", klang es am anderen Ende der Leitung. "Ja, Peter Wuttke hier!" - "Peter, hier ist Tante Hildegard, ich melde mich aus dem Erdkern" "Oh ja Tante Hildegard, bist Du gut angekommen?" "Soweit ja, das Wetter ist herrlich und das Essen ist gut!" - "Wann kommst Du denn zurück? - " Ich nehme den 18.00 Uhr Bus und tauche gegen abend wieder auf!" -""Toll Tante! Bringst Du mir was schönes mit?" - "Hmmm.., was möchtest Du denn haben , Peter?" - "Darum geht es nicht, mir ist wichtig, dass

GRENZVERKEHR

FRAU ANTJES SCHWESTER BERICHTET: Frau Antjes Schwester kommt aus Holland, wohnt am Niederrhein und besucht Veranstaltungen.

Hansen Weltmeisterin Rita aus dem Stall holt! " - " Peter, Du weisst, dass das sein muss und ich bin ja nicht umsonst hierher gekommen!" - "Heisst das, dass ich ohne Nachtisch ins Bett muss?" - " Die Nachrichten werden darüber berichten!" - " Aber Tante Hildegard, ich habe so lange darüber nachgedacht, warum Kandidat Reibach nicht ohne Kulturbeutel ins Grass gebissen hat, Graf Oleander hatte es doch versprochen?!" - "Peter, dass ist jetzt nicht unser Thema. Und das Gespräch ist teuer." - "Ja gut, dann leg ich jetzt auf!" - " Machs gut Peter!" Peter legte den Hörer beiseite und schaute noch eine Weile aus dem Fenster. Es mochte ihm einfach nicht in den Kopf gehen, warum die alte Schachtel so eine Querdenkerin sein musste. Er ging zur Ruh. Morgen würde es sicherlich besser werden.

Komische Gesichter Zusammen mit ne Freundin sind wir letztens zur Conny’s gefahren. ‘ne Jazzduo war angesagt. Nit dat ich normalerweise so auf Jazz stehe, bin aber der meinung dat mann alles mal ausprobieren muss. Da ich einer der Guitaristenduo kannte, sind wir janz mutig schon relativ früh gefahren. Der Markus Vögeler der ich bis an den Tag nur von der Ranzigtruppe kannte, hab ich jetzt wirklich mal mit ‘ne janz andere Gesicht gesehen. Und wat für eine….! Der flitste nicht nur mit seine Finger über die Guitarrenseiten und machte damit Musik aber sein ganzes Gesicht spielte auch mit. Ich bin wirklich kein Jazzprofi nur anscheint gehört sowat dazu, weil der andere , Tobias Janssen, genau datselbe tat. War aufjedenfall lustig anzuschauen und es löste bei mir schon ein heftiges schmunzeln aus. Ich hätte gerne auch laut gelacht, nur die Leute die da waren, waren sehr auf die Musik konzentriert das ich mich nit traute. Mit der Musik konnte ich am Anfang nit soviel damit anfangen. Der erste drei Nummer haben mich wirklich richtig Nervös gemacht. Normalerweise wippe ich gerne auf der Melodien mit und jetzt ging dat irgendwie nit. Sobald ich

dachte das ich das Ritmus gefunden hatte, waren die schon wieder mit wat anderes dran. In der zweite Set haben die zur meiner Glück wat zugänglichere Musik gemacht. War echt cool zu sehen dat die sehr juut das Fingerspiel beherrste. (Mmm, vielleicht sollte ich mich mehr auf Guitaristen konzentrieren….). In abwechslung nahm dann der eine, dan wieder der andere die Vordergrund im Spiel. Die zwei hatten deutlich spass auf der Bühne und die Leuten hat es auch richtig juut gefallen. Ich konnte noch kurz mit Tobias Janssen sprechen. Da ich nix von Jazz weiss und somit auch keine anständige Fragen stellen konnte haben wir nur ne bisken small talk gemacht. Der erzählte mir dat er in Arnheim studiert hat und deswegen auch ein bischen Holländisch konnte. Wer sowat kann hat natürlich mein höchste sympathie. Ut war ne Netter Abend. Bisher haben mir die Abend bei Conny’s sowie so immer gut gefallen und dies war wieder einer davon. Ach so, wenn ihr mal mein Stimme hören wollt, jeden Monat bin ich mit ne neue Story in internet unter www.nachtsicht-online.de

Meditation Meditation (lat. das Nachdenken über... oder ....die Mitte) ist eine Konzentrationsübung mit dem Ziel, einen veränderten Bewusstseinszustand (z.B. Erleuchtung) zu erreichen. Meditation ist die absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand. Die Konzentration wird dabei nicht durch den Verstand gesteuert, sondern ergibt sich als Folge der Versenkung. Der Zustand der entspannten Aufmerksamkeit lässt sich am ehesten in einer Umgebung ohne Störreize erreichen. Neurologisch geht ein meditativer Zustand oft mit einer Änderung des Hirnwellenmusters einher. In den westlichen Ländern wird deshalb die Medita-

tion. bzw. die Fähigkeit seine Sinne ruhen zu lassen als Mittel gegen Zivilisationskrankheiten und Stress geschätzt. Man kann die Meditation als passive (kontemplative) oder als aktive Form ausführen. Bei uns ist oft nur die passive Meditation ohne äußere Reize gemeint, andere Formen werden eher als Entspannungsübungen verstanden. Viele Religionen verstehen die Meditation als Annäherung an ein höheres Wesen ("Gott") oder einen höheren Bewusstseinszustand (Erleuchtung).

Zum Schluss noch `nen Spruch: Wenn du loslässt hast du zwei Hände frei...

EFIX

FRAGT

LESER ANTWORTEN Mal gesetzt den Fall, ich wäre von Beruf Fakir und würde meine Fussnägel so lange nicht schneiden, bis sie sich nach hinten biegen. Dann würden die ja irgendwann wieder den Fuss berühren und permanent die Haut zerkratzen. Infolgedessen würde sich ja eine Entzündung bilden, die das Nagelbett angreift. Wer übernimmt den entstandenen Schaden? Bezahlt dann das Sozialamt ein neues Bett oder eher die Krankenkasse die Heilung? Bezahlt das Sozialamt das Bett? Scheiss auf Kasse und Bett. ab 15 cm kannse dich zum Pennen kopfüber anne Gardinenstange hängen und dir ne Goldkante auf die Stirn malen. Wennze dann im Weg hängs kann man dich easy hin und her schieben. Aus dem nachtsichtforum Bezahlt das Sozialamt das Bett? Nein, da Herr Efix einer Berufstätigkeit, ergo der des Fakirs, nachgeht, fällt er demnach nicht in die Grundsicherung für Arbeitssuchende ("Die Hard(tz) IV")und hat demnach keine Kostenerstattungsansprüche seitens des Sozialträgers. Zahlt die Krankenkasse? Ja, sofern als Fakir Krankenversicherungsbeiträge geleistet wurden. Wer zahlt also? In Anlehnung an Gerhard Schröders Mitnahmementalitätsaussage, zahlen Sie selbst, Herr Efix aufgrund Ihrer vermutlich nicht abgeschlossenen Berufsrisikoversicherung. Kurzum: Struwwelpeter hatte ein ähnliches Problem wie Sie. Unbekannt ist die Tatsache,

dass er eine reiche Podologin (Fußpflegerin) heiratete und sie lebten glücklich und nagelnd bis an ihr seliges Ende. Miss Elli Gegenfrage: Würde ich sie mir als Fakir solange wachsen lassen, bis sie sich kräuselnd in den Rachen strecken, wäre ich dann ein Kostverächter oder ein Seppelfricke? Böse Zungen sollen sich dem waghalsig zugewendet haben! Auch ein Problem, wie ich finde! Aus dem nachtsichtforum Die Frage für den Dezember lautet: Wenn männliche, eineiige Zwillinge weibliche, eineiige Zwillinge heiraten und beide Pärchen bekommen Kinder, sehen die Kinder dann gleich aus?

Nachtsicht November 2005  

INNENDRIN 11-05 DAS IHR KÖNNT EIN JAHRESABO DER NACHTSICHT GEWINNEN. DAMIT IHR NICHT DURCH MATSCH UND SCHNEE STAPFEN MÜSST, UM EURE LIEBLING...

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