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2016

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Das Magazin für Studierende | Sommersemester

Die Leiter hoch

Was du über Jobmessen wissen musst 01_FFM_UNI_0416.indd 1

Just Dance

News aus Frankfurts Clubszene

Recht so? Neue Hochschulgesetze

›› 11.04.16 17:03


Stand März 2016 | © traffiQ Frankfurt am Main

Typisch Frankfurt: Hier steht man zusammen.

Gut vernetzt. Auch miteinander. Frankfurt wächst und unser Nahverkehr wächst mit. Alle Ziele in Frankfurt können mit Bussen und Bahnen gut erreicht werden. Jetzt und auch morgen – wir befördern pro Jahr 264 Mio. Fahrgäste aus 87 Nationen. Gemeinsam weiterfahren.

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Verkehrsinsel An der Hauptwache

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30.03.16 12:27


© crazymedia - fotolia.de

›› UNI FRIZZ INHALT 04

FORUM Spinnenforscher, Literaturzeitschriften, Campuskompass und Kooperation der Rhein-Main-Unis

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RECHT SO? Gesetze und Urteile, die den Hochschulalltag verändern

© sebra - fotolia.de

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DIE LEITER ERKLIMMEN Jobmessen – und was du darüber wissen musst

16 © underdogstudios - fotolia.de

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TANZEN IM SOMMERSEMESTER Neuigkeiten aus Frankfurts Clubszene

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EINE WACHSENDE RANDGRUPPE Studieren ohne Abitur

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VOM WOHNZIMMER BIS AN DEN HAFEN Filmevents, die euch die warme Jahreszeit versüßen

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Ausgehtipps fürs ganze Semester

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IMPRESSUM FRIZZ Das Magazin Uni-Special Herausgeber und Verlag SKYLINE Medien Verlags GmbH Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Tel. 069/97951720, Fax 069/9795 1729 ISDN 069/97 95 17 483 Internet-Adresse: www.frizz-frankfurt.de E-Mail Adresse: info@frizz-frankfurt.de Redaktion: Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Redaktionsleitung: Daniela Halder-Ballasch, Jürgen Mai Redaktionelle Mitarbeiter: Markus Farr, Michael Faust, Vanessa Gennaro, Sinan Kement, Antje Kroll, Sohra Nadjibi

Anzeigen: Erk Walter (verantw.), Uwe Bauer, Barbara Beaugrand, Anja Weigand Geschäftsführung: Erk Walter Assistenz: Yvonne Wittmann Gesamtherstellung: FRITZ&friends Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Tel. 069/97951741, Fax 069/9795 1729 Herstellungsleitung: Axel Wenzel Grafik: Silke Beck Scans: Friedhart Riedel Bildnachweis: Alle Fotos ohne nähere Angaben sind uns zur Verfügung gestellte Pressefotos. Druck und Verarbeitung: Druckhaus Main-Echo GmbH & Co. KG

VORSCHAU

Bankverbindung: Frankfurter Sparkasse, IBAN: DE59 5005 0201 0000 3454 66 Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Bei Anfragen bitte Rückporto beifügen. Die mit Namen gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die durch den Verlag gestalteten bzw. erstellten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages weiterver-wendet werden. ISSN: 0946-5537

SOMMER, SONNE, TANZEN! Festivals & Feste

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ANGEBOTE VERGLEICHEN, GELD SPAREN Girokonten für Studierende

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WIE BEI OMA Gemütliche Cafés

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ARENA Thea Dorn erzählt vom Ergebnis einer durchzechten Nacht

Bachelor – und dann? Masterfrühstück – eine gemeinsame Veranstaltung der Carl Remigius Medical School und der Hochschule Fresenius

Vorstellung der Masterangebote: Ÿ Carl Remigius Medical School Ÿ Hochschule Fresenius mit Gesundheit & Soziales, Wirtschaft & Medien und Chemie & Biologie } Veranstaltungsort: Limburger Straße 2 | 65510 Idstein | Haus B } Infos und Anmeldung unter: beratung@carl-remigius.de | beratung@hs-fresenius.de

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Informieren Sie sich in entspannter Atmosphäre und bei einem kleinen Frühstück über die vielfältigen Masterangebote der Carl Remigius Medical School und der Hochschule Fresenius. Studiengangsleiter, Studienberater und Studierende freuen sich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Fragen zu beantworten.

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›› Uni FRiZZ forum

Texte: Jürgen Mai & Daniela Halder-Ballasch

So wandelt sich Bockenheim

›› KULTURCAMPUS FRANKFURT: www.kulturcampusfrankfurt.de ›› TURMGESCHICHTEN: Raumerfahrung und -aneignung im AfE-Turm, erschienen im Verlag Westfälisches Dampfboot, ISBN: 978-3-89691-858-1, 24,90 €

© Cyrus Moser Architekten

Kulturcampus – und nun?

Wie geht es weiter mit dem Megaprojekt Kulturcampus auf dem ehemaligen Uni-Gelände in Bockenheim? Seit dem Durchbruch im vergangenen Oktober in Form der Finanzierungszusage durch das Land Hessen für den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) am Platz des jetzigen Juridicums hat sich einiges getan. Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat den formalen Rahmen geschaffen und dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans zugestimmt. Klar ist mittlerweile auch, dass auf dem Gelände des AfE-Turms zwei eher luxuriöse Hochhäuser (Foto) gebaut werden, ein Ankermieter ist die spanische Hotelgruppe Meliá, die Anfang 2019 eröffnen möchte. Auch der Bau einer Kindertagesstätte ist Teil des Konzepts. Wer zwischenzeitlich in Erinnerungen schwelgen möchte, kann sich die Publikation „Turmgeschichten: Raumer-

fahrung und -aneignung im AfE-Turm“ zulegen, die das Turmgeschehen aus raumtheoretischer Perspektive beleuchtet. Ebenfalls fix: In eine der alten Villen in der Georg-Voigt-Straße wird das europaweit einzige Tibethaus einziehen, dem es am bisherigen Standort in der Kaufunger Straße zu klein geworden ist. Ein wichtiger Baustein in dem Kulturcampus-Puzzle ist nach wie vor die Universitätsbibliothek, die wohl noch auf Jahre am jetzigen Standort in Bockenheim bleiben wird. Hier ließ nun Birgitta Wolff aufhorchen mit der Idee, den rund 165 Millionen Euro teuren Neubau an der Miquelallee im Westend mit Hilfe privater Investoren zu realisieren. Die Uni-Präsidentin träumt von einem Campus-Tower, der viel mehr ist als eine Bibliothek. Er soll auch Läden, Lokale und Räume umfassen, in denen Studenten an ihren Abschlussarbeiten schreiben und modellieren können. Wolff möchte damit den studentischen Wohlfühlfaktor im nach wie vor recht kargen Westend erhöhen. Während die „Leuchtturm“-Projekte also vorangetrieben werden, sind zwei Fragen nach wie vor offen: Welche weiteren Kultur-Einrichtungen können auf den Campus ziehen? Und: Wie wird der soziale Wohnungsbau entwickelt? Der Magistratsbeschluss sieht 30 % geförderten Wohnraum vor.

Studien zur Gesundheit von Hochschülern

Psychische Belastung nimmt zu

© Techniker Krankenkasse

›› TECHNIKER KRANKENKASSE: www.tk.de, Webcodes 718618 und 724598

Wie gesund sind die Studierenden in Deutschland? Eine schwere Frage, denn die Krankenkassen verfügen über relativ wenige Daten. Die Techniker Krankenkasse (TK) versucht mit einer Schwerpunktsetzung in ihrem Gesundheitsreport 2015 und der Zusatz-Umfrage „TK-CampusKompass“ Licht ins Dunkel zu bringen. Die Ergebnisse sind zweischneidig: Im Verhältnis zu erwerbstätigen Gleichaltrigen geht es den Studis in Deutschland gut und sie bekommen weniger Arzneimittel verschrieben. Allerdings sind sie öfter in psychotherapeutischer Behandlung. Auch der Anteil der Verordnungen von Psychopharmaka legte zu, seit 2006 um 43 % auf 3,85 %. Weiterhin kommt es zu deutlichen Differenzen zwischen den Fachbereichen: Während sich Mediziner, Psychologen und Studierende der MINT-Fächer überdurchschnittlich oft „gut“ oder „sehr gut“ fühlen, trifft das auf über 25 % der Geisteswissenschaftler nicht zu. Deutlich unterscheiden sich auch die Aussagen der Geschlechter: Von „stressbedingter Erschöpfung“ berichten rund ein Drittel der Männer, aber 54 % der Frauen. Die größten Belastungsgründe sind Prüfungen und die Mehrfachbelastung von Studium und Job.

TICKER Bye bye Thomas Rietschel (Foto): Der langjährige Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und prominente Vorkämpfer für das Projekt Kultur-Campus scheidet zum 30. April 2016 nach zwölf Jahren aus dem Amt und wird an diesem Tag im Rahmen eines Festakts verabschiedet. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Ab 1. Mai wird Christopher Brandt kommissarisch die HfMDK-Leitung übernehmen. +++ Vorbild Museums-ufer: Auf dem Alleenring soll in den nächsten Jahren eine CampusMeile entstehen, die die dort ansässigen Hochschulen (Goethe-Uni, Frankfurt University, School of Finance and Management) und Bibliotheken (u. a. Deutsche Nationalbibliothek) unter dem Motto „Wissen schafft Stadt“ verknüpft. Geplant sind u. a. ein Fahrradschnellweg, flächendeckendes W-LAN und gemeinsame Begegnungs- und Arbeitsräume. Die Studenten der Frankfurt University werden im Wintersemester 2016/17 im Rahmen eines Architekturwettbewerbs weitere Vorschläge entwickeln. +++ Ab in den Norden: Am 22. Mai findet im Wissenschaftsgarten das

Frühlingsfest des Campus Riedberg statt, mit Führungen zu Kunst und Natur im Garten, Musik und Infoständen. +++ Neuer Träger: Ab 2019 soll die Städelschule zu einer Hochschule des Landes Hessen werden. Bislang ist die Stadt Frankfurt der Träger. Eine entsprechende Absichtserklärung ist bereits unterschrieben. +++ Streit ums Klo: Die im neuen Studierendenhaus auf dem Campus Westend geplanten Unisex-Toiletten sorgen für Diskussionen. Während der AStA das Konzept befürwortet, kritisiert es der Ring Christlich-Demokratischer Studenten als „GenderGaga“. +++ Große Ehre: Der Seminarraum 1.811 an der Goethe-Universität wird fortan den Namen von Trude Simonsohn tragen. Die mittlerweile 95-Jährige berichtet seit Jahren in Schulen und Universitäten über ihre Holocaust-Erfahrungen. +++ Geld für die Forschung: Das Budget für die „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) beträgt für 2016 64 Millionen Euro.

© Björn Hadem

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© Sandy Hook

Jubiläum für Theater auf Naxos

Happy birthday, Willy! ›› Theater Willy Praml: Waldschmidtstr. 19, Frankfurt, www.theater-willypraml.de, www.studionaxos.de

Das Theater Willy Praml feiert Geburtstag: Seit nunmehr 25 Jahren lädt der Namensgeber zum Theater in der Naxoshalle ein. Deren rauer, industriekulturell-morbider Charme in Verbindung mit den von Praml oft bearbeiteten klassischen Stücken zieht die Besucher stets aufs Neue in ihren Bann. Der gebürtige Bayer hat Zeit seines Lebens immer wieder auch mit theaterfernen Gruppen gearbeitet, seien es Auszubildende oder Dorfbewohner. Für diese Spielzeit hat er sich erneut etwas Besonderes vorgenommen und bringt Heinrich Kleists Novelle „Erdbeben in Chili“ (1806) mit geflüchteten Künstlern aus Syrien, Irak, Iran oder Afghanistan auf die Bühne. Premiere ist am 10. Juni. Auch ansonsten präsentiert sich der Spielplan rege, nicht zuletzt weil sich die Plattform „Studio Naxos“ für den Theatermacher-Nachwuchs lebhaft entwickelt. Und im August kann noch mal gefeiert werden. Dann wird Praml 75!

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Hochschulen setzen sich ein

Immer wieder: Refugees welcome ›› FRA UAS WILLKOMMENSJAHR: www.frankfurt-university.de/willkommensjahr ›› ACADEMIC WELCOME PROGRAM: www.uni-frankfurt.de/awp ›› START INS DEUTSCHE: www.uni-frankfurt.de/58981340

© Karepa – Fotolia.com

Die Frankfurter Hochschulen zeigen weiterhin Einsatz rund um die Integration von Flüchtlingen. So startet die Frankfurt University of Applied Sciences in diesem Sommersemester ein Willkommensjahr im Fachbereich Ingenieurswissenschaft. Das Programm umfasst Grundkurse in Maschinenbau, Deutschkurse, Mentoren, ein gemeinsames Technik-Projekt mit regulären Erstsemestern, ein achtwöchiges Praktikum sowie die Vorbereitung auf die Prüfung „Deutsch für den Hochschulzugang“. Wer alle Prüfungen erfolgreich besteht, steigt im Sommersemester 2017 ins zweite Semester ein. Auch die Goethe-Uni hat verschiedene Aktionen und Projekte ins Leben gerufen: Das im Wintersemester 2015/2016 mit 30 Bewerbern gestartete „Academic Welcome Program for highly qualified refugees“ wird nun auf 50 Flüchtlinge ausgeweitet. Zudem wurde der seit Jahren ungenutzte Labsaal als Unterkunft hergerichtet und 120 Studierende unterschiedlicher Fachbereiche zu Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache weitergebildet. Nach der erfolgreichen Pilotphase wird „Start ins Deutsche“ ab Mai für weitere sechs Monate fortgesetzt.

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Studierende bis 30 Jahre erhalten in allen Spielstätten des Schauspiel Frankfurt ermäßigte Karten. Schauspielhaus, Kammerspiele, Box, Bockenheimer Depot: 8 Euro. Gastspiele und Premieren: 10 Euro. Auch im Vorverkauf! www.schauspielfrankfurt.de

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›› Uni FRiZZ forum Zwei neue Kitas am Riedberg

Karrierechancen für pädagogische Fachkräfte ›› Sozialpädagogischer Verein zur familienergänzenden Erziehung e. V., Mainkurstr. 2, Frankfurt, (069) 90 43 09 10, www.sozpaed-verein.de

Pädagogik-Studium abgeschlossen? Studium der Sozialen Arbeit absolviert? Dann aufgepasst! Im Frankfurter Stadtteil Riedberg eröffnen zwei Kinder-Tageseinrichtungen: Die Kita Königsblick und die Krabbelstube Pusteblume des Sozialpädago-

gischen Vereins zur familienergänzenden Erziehung e. V. suchen ab Sommer 2016 pädagogische Fachkräfte und bieten vielfältige Karrierechan-

cen – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion. „Denn Vielfalt beginnt bei uns – im Team“, sagt Tuncay Bayram, Leiter der Kita Königsblick. Die dynamischen Teams beider Kitas werden sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Qualifikationen zusammensetzen. So werden die Fachkompetenzen optimal genutzt. „Wir leben Vielfalt. So erfahren die Kinder, wie bereichernd es ist, dass jeder einzigartig ist.“

Der Spinnenforschung sei Dank

David Bowie lebt

›› SPINNE HETEROPODA DAVIDBOWIE: www.senckenberg.de

Am 10. Januar 2016 starb David Bowie – Stilikone, Vollblutmusiker, Idol für Generationen. Bowie wurde oft als Chamäleon bezeichnet, und in der Tat hat er eine tierische Verbindung zum Frankfurter Senckenberg Naturmuseum. Dort hat Peter Jäger eine in Malaysia bedrohte Spinnenart auf den Namen „Heteropoda davidbowie“ getauft. Diese befindet sich in guter Gesellschaft, denn Jäger hat bereits seltene Spinnen nach Kabarettist Dieter Hildebrandt oder Rockröhre Nina Hagen benannt. Immer mit dem Ziel, in der Öffentlichkeit wirksam auf das Artensterben hinzuweisen.

Goethe-Uni, TU Darmstadt und Uni Mainz kooperieren

© Senckenberg

Allianz der Rhein-Main-Universitäten

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Seit Anfang des Jahres kooperieren die drei Rhein-Main-Universitäten noch intensiver als zuvor miteinander. Die bereits bestehende Zusammenarbeit in Forschung, Lehre, wissenschaftlicher Weiterbildung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses soll weiter ausgebaut werden. Die Allianz umfasst rund 107.400 Studierende, 1.440 Professuren und mehr als 70 Kooperationen. Gute Neuigkeiten für Studierende der drei Hochschulen, denn die neue Form der Zusammenarbeit soll die Studienmöglichkeiten erweitern. Sie können die Infrastruktur – etwa die Bibliotheken – aller Universitäten nutzen. Außerdem soll der Erwerb eines Teils der Studien- und Prüfungsleistungen an einer der anderen Universitäten leichter werden. Zudem sind weitere gemeinsame Studiengänge geplant.

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Studentenwerk Frankfurt führt neue Menülinie ein

Vitale Mensa

›› MENSAVITAL: www.mensavital.de, www.studentenwerkfrankfurt.de/ essen-trinken/mensavital

Neues Studentenwohnheim am Campus Riedberg

Zimmer frei?

95 Plätze hat das neue Wohnheim an der Max-von-Laue-Straße (Foto) auf dem Campus Riedberg der Goethe-Uni – und alle sind schon belegt. Die Einzelappartements sind rund 21 qm groß und haben ein eigenes Bad sowie eine Pantryküche. In dem im Passivhausstandard erbauten Gebäude gibt es für die Bewohner auch einen Gemeinschafts-, einen Musikübungs- sowie einen Fitnessraum und eine Waschlounge. Zudem stehen Fahrrad- und PKW-Stellplätze zur Verfügung. Die Mietpreise liegen bei 350 Euro, alle Nebenkosten inklusive. Noch mehr Wohnraum: Das Land Hessen hat dem Studentenwerk Frankfurt im Wintersemester 2015/16 zwei weitere Häuser zur temporären Nutzung übergeben. In der Stralsunder Straße 24-30 nahe des Campus Westend warten weitere 146 Plätze auf studentische Mieter, in der Platenstraße 4 nahe der U-Bahn-Station Dornbusch sind es 49 Plätze.

Baltische Sprachen als neuer Studienschwerpunkt

Experten für Baltistik

Mit „mensaVital“ führt das Frankfurter Studentenwerk eine neue Menülinie ein – und will damit einen Beitrag zur gesunden Ernährung der Esser leisten. Die ausgewogenen und vitalen Gerichte sollen sättigen, aber nicht schwer im Magen liegen. Die Portion jedes mensaVital-Gerichts ist ernährungsphysiologisch berechnet und hat rund 750 kcal. Das entspricht dem Energiebedarf einer Mittagsmahlzeit für einen Erwachsenen mit sitzender Tätigkeit. Außerdem sind die Zutaten vitaminschonend zubereitet, auf Frittiertes und Paniertes wird verzichtet. Die Menülinie ist nicht rein vegetarisch, auch Fisch, Fleisch und Veganes stehen auf den Speiseplan. Derzeit wird „mensaVital“ nur in der Mensa Casino auf dem Campus Westend der Goethe-Uni und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst angeboten. Wird das Angebot gut angenommen, ist die Einführung auch in den anderen Mensen des Studentenwerks vorgesehen.

Englisch, Französisch, Spanisch – wer lieber eine außergewöhnliche Sprache lernen will, ist am Institut für Empirische Sprachwissenschaft der Goethe-Uni richtig aufgehoben. Hier kann man seit 2005 baltische Sprachen lernen – und neuerdings auch einen Abschluss in Baltistik machen, nämlich im Rahmen eines Schwerpunktstudiums. „Das Litauische ist eine der wenigen lebenden Sprachen, die sich die Komplexität des Indogermanischen erhalten haben“, sagt Jolanta Gelumbeckaite (Foto), die seit März 2013 als Juniorprofessorin an der Goethe-Universität lehrt. Und was macht man damit nach dem Abschluss? Neben einer Wissenschaftskarriere gibt es auch andere Anwendungsmöglichkeiten, etwa im Bereich der Politik. 1822_Az_AdlerCard-Attila_2016_220x100_4c.qxp 06.04.16 13:34 Seite 1

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›› Uni FRiZZ forum HfMDK-Studenten drehen im Gallus

Kulturmut durch Crowdfunding

›› GALLUSWARTE – DER FILM: www.hfmdk-frankfurt.de/ studium-und-lehre/fachbereich-3/schauspiel-diplom (Klick auf Filme), www.startnext.com/galluswarte

„Galluswarte – Der Film“: So lautet der Arbeitstitel für das Machwerk von acht Studierenden aus dem zweiten Schauspiel-Jahrgang der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK), die in diesen Tagen die Galluswarte in ein Filmset verwandeln. Das Geld für den Dreh haben die Studis zuvor über die Crowdfunding-Plattform Kulturmut beschafft, die von der Aventis-Stiftung betrie-

ben wird. Gleich 20 Projekte konnten sich in der jüngsten Finanzierungsrunde über Gelder für ihr Kulturprojekt freuen und sammelten insgesamt 108.000 Euro ein. Weitere 200.000 Euro hat Aventis anschließend co-finanziert. Geleitet wird das Filmvorhaben von dem Berliner Regisseur Tobias

Lenel, der bereits zum dritten Mal mit HfMDKlern einen Frankfurt-Film dreht. „17 Minuten Hauptbahnhof “ und „Der Frankfurter Garten“ lauteten die Titel der Episodenfilme in den vergangenen Jahren.

Neues vom Praktikantenspiegel

Studententage am Schauspiel Frankfurt

›› PRAKTIKANTENSPIEGEL 2015: www.clevis.de

›› STUDENTENTAGE: 9.-14.5., Schauspiel Frankfurt, Neue Mainzer Str. 17, Frankfurt, ermäßigte Tickets für Vorstellungen: 6 €, Karten: (069) 21 24 94 94, www.schauspielfrankfurt.de, Anmeldung erforderlich unter uni@schauspielfrankfurt.de

Wie der Mindestlohn die Praktika verändert

Das Theater als Arbeitsplatz

Der alljährliche Praktikantenspiegel zeigt auch in seiner 2015er Auflage wieder spannende Entwicklungen aus der Welt der studentischen Praktika, von denen mehr als 7.500 Eingang in die Studie gefunden haben. Bei der Betrachtung des „durchschnittlichen Praktikums“ zeigt sich, dass in Hessen die Bezahlung über dem Bundesdurchschnitt liegt und dass bundesweit 42,11 % aller Praktikanten Überstunden leisten. Nur 14,31 % der Praktika werden im Ausland absolviert. Der Spiegel rankt zudem Unternehmen, die Praktika anbieten, anhand ihrer Arbeitgeberqualität und dem Markenimage. Hier liegt Audi an der Spitze, Schlusslicht ist die DEKA Bank. Fast noch spannender als der veröffentlichte Report sind die ersten Einblicke in die 2016er Studie, da sie erstmals die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf die Gestaltung von Praktika beleuchtet. Als Tendenz zeigt sich: Die Unternehmen möchten den Mindestlohn umgehen, indem sie Praktika auf drei Monate begrenzen. Die entsprechende Kennziffer hat sich auf 21 % bereits verdoppelt.

Sechs Tage Schauspiel pur. Blicke hinter die Kulissen eines städtischen Theaters. Kostenlose Workshops und Führungen. Das gibt es bei den Studententagen am Schauspiel Frankfurt. Regisseure, Maskenbildner und Schauspieler zeigen ihre Arbeitsfelder. Die Studierenden erfahren, wie aus Texten magische Bühnenwelten entstehen, und lernen die Arbeit des Inspizienten kennen, bei dem während einer Vorstellung die technischen und künstlerischen Abläufe zusammenlaufen. Neben Führungen durch die Kostümwerkstätten gibt es Workshops zu Theaterpraxis, Marketing und zur Entstehung eines Spielplans. Interessierte sollten bei der Anmeldung Folgendes angeben: Vorname + Name, Wohnort, Telefon, E-Mail-Adresse, Hochschule, Studienfach und Workshop-Nummer(n). Stücke sind an den Studententagen für 6 Euro (bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises) zu sehen.

Literaturzeitschriften an der Goethe-Uni

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Von Johnny und Otium

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›› OTIUM: www.zeitschriftotium.com ›› JOHNNY: www.facebook.com/JohnnyGoetheUniFrankfurt

Zwei Literaturzeitschriften gibt es an der Goethe-Uni: Otium und Johnny. Otium ist ein ästhetisches Heft mit künstlerischem Anspruch. Die Zeitschrift sieht sich als „Medium zum Austausch über Kunst“, veröffentlicht werden philosophische und literarische Texte. 2009 gegründet ist bereits die elfte Ausgabe erschienen. Der Inhalt: Gedichte und Prosa zum Thema „Die alten Geschichten“, Fotografien von Coco Hackel und ein Gespräch mit der Autorin Ann Cotten. Das Heft kann man online bestellen. Johnny, benannt in Anlehnung an Johann Wolfgang Goethe, wurde ins Leben gerufen anlässlich des 100. Geburtstags der Uni im Jahr 2014. Die Beiträge speisen sich aus Einsendungen an die Redaktion. Sie werden von den Mitgliedern der Redaktion besprochen und für die Zeitung ausgewählt. Texte können eingesendet werden an literaturzeitschrift.johnny@gmail.com. www.frizz-frankfurt.de

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›› uni FRiZZ STUDIUM & RECHT

Wann gibt es den ersten „Dr. (FH)“? Wie heißt das Gesetz? Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften, eine Novelle des hessischen Hochschulgesetzes Status? Seit 1. Januar 2016 in Kraft Worum geht es? Als erstes Bundesland hat Hessen die Möglichkeit geschaffen, dass Fachhochschulen, die mittlerweile offiziell Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) heißen, einen Doktor-Titel verleihen. Bislang war dies den Universitäten vorbehalten. Das Promotionsrecht wird jedoch nicht an ganze Institutionen verliehen, sondern nur an einzelne Fachbereiche, sofern diese „forschungsstark“ sind. Die Forschungsstärke wird, je nach Fach, definiert durch die Höhe der eingeworbenen Drittmittel des betreuenden Professors und die Zahl seiner Publikationen. Die HAWs werden nun damit beginnen, fachbereichsbezogene Promotionsordnungen zu erstellen. Zu-

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dem sieht das Gesetz vor, dass in jedem Promotionsausschuss Universitäts-Professorinnen oder -Professoren vertreten sein müssen und dass es in jedem Verfahren auch eine universitäre Begutachtung geben muss.

Chaos beim digitalen BAföG? Wie heißt das Gesetz? 25. Novelle des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) Status? Seit 27. Juli 2015 in Kraft Worum geht es? Die Bundesländer werden darauf verpflichtet, dass BAföG online beantragt werden kann. Laut Gesetzgeberdeutsch mit dem Ziel, „medienbruchfreier Prozesse, die zu vollständig auf elektronischem Weg durchgeführten Verwaltungsverfahren führen“. Hessen hat das elektronische Antragsverfahren als erstes Bundesland schon im November 2015 umgesetzt. Soweit, so gut. Chaotisch könnte es für all jene werden, die zu einer Hochschule in ein anderes Bundesland wech-

seln. Denn es sieht danach aus, dass die 16 Bundesländer – mindestens – drei unterschiedliche IT-Lösungen einsetzen werden. Das Deutsche Studentenwerk hat bereits gefordert, dass es ein bundesweites Antragsportal geben müsste, um dem Ziel des Gesetzes gerecht zu werden.

Streit um die Anwesenheitspflicht Wie heißt das Gesetz? Hochschulzukunftsgesetz Status? Seit 1. Oktober 2014 in Kraft in NordrheinWestfalen Worum geht es? Keine Angst, liebe Hessen. Was jetzt kommt, ist ein Gesetz aus Nordrhein-Westfalen. Aber das hat es in sich. Und da die Bundesländer ja immer mal wieder schauen, was den Nachbarn auf Gesetzgebungs-Ebene einfällt, möchten wir es nicht vorenthalten. Das Hochschulzukunftsgesetz beinhaltet ein explizites Verbot von Anwesenheitspflichten im Studium. Ausgenommen

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Recht so? Ob Vorlesungsskripte oder BAföG-Antrag, ob HiWiBezahlung oder Promotionsregelung, ob Juniorprofessur oder Anwesenheitspflicht im Seminar – vielfältige Bereiche des studentischen und universitären Alltags an den hessischen Hochschulen sind von neuen Gesetzen, Rechtsstreitigkeiten und Gerichtsurteilen betroffen. UniFRIZZ gibt einen Überblick.

sind Exkursionen, Sprachkurse und praktische Übungen. Wenn ein Professor dennoch eine Anwesenheitsliste zirkulieren lässt, kann es Ärger geben. So sind beim AStA der Uni Köln im vergangenen Semester etwa 110 Beschwerden eingegangen. Die Konsequenzen des Gesetzes sind noch offen: Lösung für die fast überall grassierende Raumnot? Ein probates Druckmittel der Studierenden, um attraktive Seminare einzufordern? Oder das Ende der Universität, so wie wir sie kennen? Seit einigen Monaten sind ähnliche Regelungen in SchleswigHolstein und Niedersachsen in Kraft.

Bye bye Juniorprofessur Wie heißt das Gesetz? Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften, eine Novelle des hessischen Hochschulgesetzes Status? Seit 1. Januar 2016 in Kraft Worum geht es? Die Juniorprofessur wird ersetzt durch die sogenannte Qualifikationsprofessur.

Klingt weniger sexy, ist aber eigentlich ganz vernünftig. Nachwuchsforschern kann nun bei der Berufung zugesagt werden, dass ihre Professur in eine höhere Besoldungsgruppe überführt wird, sofern sie sich in Forschung und Lehre bewähren. Auch der Wegfall der bislang nach drei Jahren vorgesehenen, relativ bürokratisch-aufwändigen Zwischenevaluation wird als positiv gewertet. Aktuelle News hierzu gibt es auf www.juniorprofessur.org (Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur e. V.).

Pay me my money down! Wie heißt das Gesetz? Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte Status? Das Gesetz gibt es noch nicht, die Studierendenschaft und die Leitung der Goethe-Uni liegen darüber im Streit. Worum geht es? Trotz verbarrikadierter Eingänge zum Präsidium der Goethe-Universität im April 2015, trotz Warnstreik der wissenschaftlichen Hilfskräfte im Mai 2015, trotz Androhung weiterer Protestaktionen: Eine Einigung im Tarifstreit zwischen der Uni-Leitung und den Hiwis steht immer noch aus. Die rund 2.000 an der Hochschule beschäftigten Hilfskräfte fordern einen Tarifvertrag, u. a. mit Regelungen zu Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und einer eigenen Interessenvertretung. Am 16. Februar dieses Jahres erklärte die Uni den Abbruch der Verhandlungen. Uni-Präsidentin Birgitta Wolf vertritt die Position, dass ihre Hochschule nur dann einen Tarifvertrag für Hiwis auf den Weg bringen wird, wenn das Land Hessen dies vorschreibt. Von Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) hörte man in dieser Sache zuletzt jedoch nichts. Immerhin: Auch ohne Tarifvertrag kam es zu Verbesserungen, z. B. hat die Uni eine Erhöhung der Löhne beschlossen. Das Thema dürfte in diesem Sommersemester wieder hochkochen. So hat die Hilfskräfteinitiative (aktuelle Infos auf hiwis.tumblr.com) bereits angekündigt, „das Präsidium durch öffentlichkeitswirksame Aktionen an unsere unerfüllte Forderung nach einem Tarifvertrag für Hilfskräfte zu erinnern. Der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an der Universität ist für uns noch lange nicht vorbei!“

Streit ums Skript Wie heißt das Gesetz? Urhebergesetz, insbesondere § 52a, der die Intranet-Nutzung an öffentlichen Hochschulen regelt www.frizz-frankfurt.de

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Gesetze und Urteile, die den Hochschulalltag verändern Status? § 52a ist seit 2003 in Kraft, jedoch war der Umgang mit Skripten schon lange Zeit umstritten. Worum geht es? Das Zur-Verfügung-Stellen von Skripten ist an Universitäten gängige Praxis. Die Verwertungsgesellschaft VG Wort hat unlängst vor Gericht erreicht, dass diese Literatursammlungen nicht mehr – wie bisher – pauschal vergütet werden, sondern dass Seite für Seite abgerechnet werden muss. Die mutmaßliche Konsequenz: Die Lehrenden würden diesen Service einstellen, da der bürokratische Aufwand zu hoch wäre. Studierende müssten sich die Literatur stets selbst besorgen. Die Kultusministerkonferenz konnte die VG Wort davon überzeugen, im Jahr 2016 nochmals pauschal abzurechnen. In den kommenden Wochen soll über das weitere Verfahren beraten werden.

Wider die Dauerbefristung Wie heißt das Gesetz? Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, das den Hochschulen bislang einen Sonderstatus bei der Gestaltung befristeter Beschäftigungsverhältnisse einräumte Status? Seit 17. März 2016 in Kraft Worum geht es? Die Stellensituation des akademischen Mittelbaus ist katastrophal: 84 % der rund 160.000 Nachwuchswissenschaftler haben befristete Stellen, davon unfassbare 50 % mit einer Laufzeit von weniger als einem halben (!) Jahr. Karriereplanung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind daher in dieser Gruppe, die gerne auch als „akademisches Prekariat“ bezeichnet wird, oft Fremdwörter. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz sieht nun vor, dass es keine „sachgrundlosen Kurz-Befristungen“ mehr geben und sich die Vertragsdauer z. B. bei Doktoranden an der Dauer der Promotion orientieren soll. Zugleich wurde die maximale Dauer wissenschaftlicher Hilfstätigkeiten von vier auf sechs Jahre angehoben. Dies sind Schritte in die richtige Richtung, allerdings konnte sich der Gesetzgeber nicht zu festen Grenzen wie z. B. „Kein Vertrag kürzer als zwei Jahre“ durchringen und sieht Ausnahmen „bei guten Gründen“ vor. Hier darf man gespannt sein, was den Unis diesbezüglich einfällt. Vermutlich wird es weiterhin so sein, dass es viel Enthusiasmus und Idealismus bedarf, um eine Karriere im Wissenschaftsbetrieb anzustreben. Die durch den Gesetzestext aufgeworfene Frage, was eine „der angestrebten Qualifikation angemessene Laufzeit“ ist, dürfte sicherlich noch einige Arbeitsgerichte beschäftigen.

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›› UNI FRIZZ KARRIERE

Dein Studium ist bald geschafft. Nun muss ein Job her. Potenzielle Arbeitgeber kannst du hautnah bei Karrieremessen unter die Lupe nehmen. Mehr als 200 davon warten jährlich in Deutschland auf Studenten- und Absolventen-Frischfleisch. UniFRIZZ verrät dir, wie du deine Chance optimal nutzt, spannende Arbeitgeber von dir zu überzeugen. ›› Text: Daniela Halder-Ballasch

Jobmessen – und was du darüber wissen musst

AUSHÄNGESCHILD: DIE KURZBEWERBUNG Nimmt dir vor der Messe Zeit, um eine Kurzbewerbung zu erstellen. Sie sollte aus einem Kurzanschreiben mit Kontaktdaten und einem Lebenslauf (max. 1 Seite!) mit Foto bestehen. Vermerke im Anschreiben, dass du Anlagen wie Zeugniskopien oder Arbeitsproben bei Bedarf gern nachreichst. Achtung: Es kann sich auf lohnen, eine komplette Mappe mitzunehmen, da bei vielen Firmenkontaktmessen ein Bewerbungsunterlagen-Check angeboten wird.

DIE LEITER ERKLIMMEN

KLEIDER MACHEN LEUTE: DAS OUTFIT Bloß nicht verkleiden! Einen guten ersten Eindruck machst du in einem gepflegten Outfit, in dem du dich wohl und sicher fühlst. Die schmutzigen Lieblingssneakers gehören ebenso wenig dazu wie der stylische Minirock. Das richtige Outfit hängt auch von der Branche ab. Bei den Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern ist ein Anzug o.k., bei Kreativ-Unternehmen wirkt er aufgesetzt.

WOHL BEDACHT: DIE VORBEREITUNG Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Um nicht völlig planlos von Stand zu Stand zu stolpern, solltest du dir eine Agenda mit Zeitplan für die Messetage zusammenstellen. Welchen potenziellen Arbeitgeber willst du unbedingt aufsuchen? Welcher Vortrag aus dem Rahmenprogramm interessiert dich besonders? Für persönliche Gespräche solltest du je zwischen 30 und 45 Minuten einplanen. Anmelden kann man sich dafür häufig im Vorfeld auf der Messe-Webseite. Und nicht vergessen: Einige der Messen haben eine Anmeldefrist.

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JETZT WIRD‘S ERNST: DER MESSEBESUCH Mach dich kurz vor der Messe noch mal mit dem Saalplan vertraut, damit du eine Ahnung hast, wo du hin musst. Zum Aufwärmen kannst du einen ersten Rundgang machen. Und dann auf zum ersten Gespräch. Nach der Pflicht kommt die Kür: Hast du alle Vorstellungstermine absolviert, kannst du das Rahmenprogramm nutzen. Neben Vorträgen und Diskussi-

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onsrunden bieten viele Messen die Möglichkeit, kostenlos Bewerbungsfotos machen zu lassen.

Souverän und freundlich: Die Gespräche Komm pünktlich zu den vereinbarten Terminen. Stell dich vor (mit Vor- und Nachnamen), sei freundlich, aber nicht aufgesetzt. Vermeide Floskeln wie „Ich bin flexibel und teamfähig“, das hören Personaler den ganzen Tag. Informiere dich im Vorfeld über das Unternehmen. Dein Gesprächspartner wird sich darüber freuen, denn das zeigt Interesse und Motivation. Stell offene und ehrliche Fragen, auch das zeigt, dass du dich für das Unternehmen interessierst. Lass dir nach dem Gespräch eine Visitenkarte deines Ansprechpartners geben, damit du mit ihm in Kontakt bleiben kannst.

Nicht vernachlässigen: Die Nachbereitung Reflektiere noch mal die Ergebnisse deiner Gespräche. Wie hast du dich geschlagen? Was hast du über die Unternehmen erfahren? Hast du Feedback auf deine Bewerbungsunterlagen bekommen, das du gleich einarbeiten kannst? Bedank dich per E-Mail bei allen Ansprechpartnern für das gute und aufschlussreiche Gespräch und bekräftige den Wunsch, für das Unternehmen zu arbeiten – aber nur, wenn das der Wahrheit entspricht.

TERMINE Messen in Frankfurt ›› JURAcon, 10.5., Kap Europa an der Messe, www.iqb.de Mit rund 50 Ausstellern ist sie eine der größten Karrieremessen für Juristen in Deutschland. Wer sich vorher auf www.iqb.de/karriere-portal anmeldet, spart den Eintritt von 10 Euro.

›› meet@frankfurt-university, 12.+13.5., Frankfurt University of Applied Sciences, www.iqb.de Bei der Karrieremesse warten mehr als 20 Unternehmen sowie Bewerbungstrainings und Bewerbungsmappenchecks im Vorfeld.

›› Job Multiversum, 31.5., Industriepark in Höchst, www.job-multiversum.de Der Industriepark Höchst lädt Studierende und Absolventen des Ingenieurwesens und der Naturwissenschaften sowie Logistiker ein, die Produktions- und Forschungsstätten kennenzulernen und sich über Angebote für Jobs, Praktika, Diplom-, Bachelor-, Masterarbeiten und Stellen für Werkstudenten zu informieren.

›› meet@uni-frankfurt, 7.6., Goethe-Uni, www.iqb.de Karrierekontakte knüpfen und Angebote für Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten, Traineestellen und Festanstellungen checken kann man bei dieser Jobmesse.

Messen außerhalb von Frankfurt ›› connecticum 2016, 26.-28.4, Arena Berlin, www.connecticum.de/Jobmesse Deutschlands große Jobmesse für Studenten und Absolventen.

›› bonding Firmenkontaktmesse, nächste Termine: 2.+3.5. in Stuttgart, 24.+25.5. in Braunschweig, www.firmenkontaktmesse.de Von Studenten für Studenten: Die Messe richtet sich primär an Studierende der Wirtschaftswissenschaften und MINT-Fächer, bietet aber auch vereinzelt für andere Zielgruppen Veranstaltungen.

›› jobvector career day, 13.5., Messe München, Analytica, www.jobvector.de/ jobvector-career-day.html Bei der Karrieremesse für Naturwissenschaftler, Mediziner & Ingenieure kann man unter anderem kostenlos professionelle Bewerbungsfotos anfertigen lassen.

›› Online-Karrieretag, 19.5., DOCK.ONE in Köln, www.online-karrieretag.de Bei dieser Veranstaltung winken Jobs, Praktika und Werkstudentenstellen in der Online-Branche in den Bereichen Business, Online-Marketing, Design und Webdesign, Technik, Softwareentwicklung und Programmierung sowie Vertrieb.

›› KIT-Karrieremesse, 31.5.-2.6., Campus des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), www.karrieremesse.kit.edu An den ersten beiden Tagen ist die Messe für Studierende und Absolventen der Ingenieur-, Geistes- und Naturwissenschaften gedacht. Am 2. Juni kommen Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler zum Zug.

›› Sticks and Stones, 3.+4.6., Postbahnhof Berlin, www.the-rockstar.com Sie ist der „Rockstar unter den Karrieremessen“. Alle, die nicht ins Schema passen, werden sich hier wohl fühlen. Sogar Hunde sind willkommen. Bei Online-Anmeldung kostenlos, sonst 20 Euro Eintritt.

›› women&work, 4.6., World Conference Center Bonn, www.womenandwork.de/messe/messe Hier stehen Frauen im Mittelpunkt. Bei dem kostenfreien Messekongress heißt es für sie Kontakte knüpfen, berufliche Chancen ausloten und Informationen darüber austauschen, wie Frauenkarrieren heute aussehen können.

›› VDI Recruiting Tag, 16.9., darmstadtium in Darmstadt, www.ingenieurkarriere.de/recruiting-tag

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›› uni FRiZZ Club

Tanzen im Neuigkeiten aus Frankfurts Clubszene Sommersemester

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E Ic

Der Sommer wird heiß – ebenso wie Frankfurts Partynächte. Vielversprechende Neuzugänge sorgen dafür, dass der Spaß im Sommersemester nicht zu kurz kommt. ›› Text: Michael Faust Belle Club Ende mit Schrecken: Nach neun Jahren schloss das APT zu Halloween für immer die Türen. Ein Nachfolger für den Dauerbrenner auf dem Union-Gelände war mit dem Belluga Club schnell gefunden. Verantwortlich für den Club zeichnet Szenegröße Marin Pehar. Allerdings verlief der Start holprig: Nach einem Rechtsstreit wegen der Namensrechte firmiert der edle Laden nun unter „Belle Club“. Wie auch beim Vorgänger ist die Partyreihe „Student Affairs“ fester Bestandteil des Programms.

Dreikönigskeller Nach dem recht kurzfristigen Ende nach 28 Jahren zum Jahreswechsel war die Trauer unter den Anhängern des gemütlichen Kellergewölbeclubs groß. Lange mussten sie aber nicht auf die Traditionsmusikkneipe verzichten. Mitte März erfolgte die Wiedereröffnung. Viel soll sich nicht ändern. Auch unter dem neuen Inhaber Niko Collischonn gibt es Konzerte, DJ-Abende und Kneipenbetrieb in trauter Eintracht. Neu ist der Mittwoch, der ab sofort ganz im Zeichen des Feierabends steht und

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an dem die Kneipe für Special-Events inklusive Catering von der benachbarten Maaschanz öffnet.

Eulenhorst Nach dem unrühmlichen Abgang der „Freiheit 2112“ mit erheblichen Sachbeschädigungen blieben die Räumlichkeiten des legendären King Kamehamehas längere Zeit ungenutzt. Anfang des Jahres verwandelte sich das alte Industriegebäude auf dem Union-Gelände in einen Pop-up-Club, der unter dem Namen „Eulenhorst“ dort eine vorübergehende Bleibe fand. Seine eigentliche Heimat – das Gebäude des Atelierfrankfurt – ist wegen eines Wasserschadens derzeit nicht nutzbar. Immobilienmogul Ardi Goldman bot dem Macher Alexander Horn unbürokratisch Hilfe an. Nun wird in den mit Kunstinstallationen verzierten Räumlichkeiten noch mindestens bis Mitte des Jahres zu elektronischen Klängen getanzt.

Karlson Mit dem Karlson bereichert seit Ende 2015 ein weiterer Neuzugang die Szene. Das offene Raum-

konzept betont ganz klar die Kernkompetenzen des Elektro-Clubs in den Räumlichkeiten des ehemaligen Golden Gate Clubs: angesagte DJs, gute Musik und vor allem Tanzen. Auch Freunde von Black Beats können sich freuen: Seit Anfang April steigt mittwochs die Studentenparty „Uni. Que“. Die Einlasskriterien beziehen sich primär auf die Attitüde und weniger auf Äußerlichkeiten. Dementsprechend bunt gemischt ist das Publikum. Verantwortlich für den Club in der Karlstraße 17 zeichnet niemand Geringeres als die EDMW Gastronomie GmbH (u. a. Velvet, AdLib) um Geschäftsführer Rusbeh Toussi.

Ninti‘s Das Ninti‘s in der Mainzer Landstraße 229 wird bereits regelmäßig als Location für ausgewählte Partys genutzt. Bis aber das gesamte Club/Gastronomie/Kultur-Projekt fertiggestellt ist, werden noch einige Monate vergehen und das Jahr 2016 schon langsam auf die Zielgerade einbiegen. In dieser Zeit wollen die Macher um Hannibal Tarkan Daldaban den Underground-Charme erhalten.

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SKYclub/Rush SKYclub, Rush und wieder zurück: Nach sechs Monaten als Eventlocation findet in der Düsseldorfer Straße wieder regelmäßiger Clubbetrieb statt. Freitags steigen Mottopartys (u. a. Studenten, Latin Sounds, Balkan Beats, Gay). An den Samstagen dominieren Black Beats.

Yachtklub Der Lotse ist wieder an Bord: Nachdem Hans Romanov Ende 2012 das Steuerruder auf dem Yachtklub aus der Hand gab und die Drei vom Main („D3“) übernahmen, widmete sich die Szenegröße anderen Projekten wie dem Neglected Grassland

und dem Sacramento. Pünktlich zur neuen Saison kaufte Klaus Unkelbach, Inhaber des MTW und Robert Johnson, Romanov sein Schiff zurück. Kulinarisch stellt sich der Yachtklub ebenfalls neu auf: Das Boot soll schon tagsüber öffnen und will die Gäste mit Tapas, Snacks und Kuchen verköstigen. Das kleine Restaurant Bidlabu in der Innenstadt ist dabei der gastronomische Partner. Ansonsten soll sich von Betreiberseite gar nicht viel ändern. Vielmehr dürfen sich die Gäste bei der Raumgestaltung und dem Programm einbringen. In See stechen können die Besucher – je nach Wetterlage – vermutlich bis Oktober.

Party zum Semesterbeginn Campus Collide am 23.4. in der Batschkapp Das neue Semester startet mit einer ausgelassenen Party. DJ Cobus heizt mit Hip-Hop, MashUp, R‘n‘B und Trap kräftig ein.

Student Affairs Special am 22.4. im Travolta Im kleinen, aber feinen Club von Szenegröße Dennis Smith bleibt bei Black Beats und Mash-ups von Leon sowie einem Surprise-Act kein Auge trocken.

Uni.Que am 27.4. im Karlson Im sonst eher elektrolastigen Karlson steigt bei „Uni.Que“ eine gepflegte Hip-Hop-Sause.

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›› uni FRiZZ studium

Studieren ohne Abitur

Eine wachsende Randgruppe Studieren ohne Abitur – das geht tatsächlich. Ein Blick auf eine kleine, aber kontinuierlich wachsende Randgruppe. ›› Text: Jürgen Mai

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chule – Abitur – Studium. So lautete über viele Jahre der Dreiklang des Hochschulzugangs. In den vergangenen Jahren haben jedoch die Zwischentöne zugenommen, und die Hochschulen haben sich geöffnet. In den Fokus rücken dabei auch Menschen ohne Abitur, die im Rahmen ihrer beruflichen Laufbahn so viele Kompetenzen angehäuft haben, dass ihnen ein Studium zugetraut wird. Prof. Dr. Frank Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), sagt zu diesem Thema: „Ziel ist die Öffnung der Hochschule für eine größtmögliche Bandbreite an berufsfeldspezifischen (Aus-)Bildungswegen sowie Qualifikations- und Kompetenzprofilen.“ Vor wenigen Wochen hat eine Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die Relevanz dieser Gruppe unterstrichen. Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland erstmals die Marke von 50.000 Studierenden ohne Abitur geknackt. Dies entspricht einer Verdopplung seit 2010. Mit 14.400 stieg die Zahl der Erstsemester ohne Hochschulzugangsberechtigung ebenfalls auf einen Rekordwert. Laut CHE entspricht dies einem Anteil bei den Studienanfängern von 2,8 %. CHE-Expertin Sigrun Nickel kommentierte: „Vor allem Fachhochschulen haben sich für beruflich Qualifizierte geöffnet.“ An der Frankfurt UAS fangen im Sommersemester 2016 24 Studierende ohne Abitur neu an, im vorherigen Wintersemester waren es 35. Ähnlich liegen die Zahlen an der Goethe-Uni. Dort haben im Wintersemester 2015/16 40 „beruflich Qualfizierte“ das Studium aufgenommen.

Freifahrtschein für Meister – und andere! Die Wege, ohne Abitur ein Studium aufzunehmen, sind vielfältig. Wer über bestimmte berufliche Vorbildungen verfügt, erhält die allgemeine Studienberechtigung und darf jede Fachrichtung an jeder Hochschule in Hessen studieren. Hierzu zählen Meister gemäß Handwerksordnung, von A wie Augenoptiker bis Z wie Zupfinstrumentenmacher. Gleiches gilt für Absolventen beruflicher Fortbildungen mit einem Umfang von mindestens 400 Unterrichtsstunden, sofern die Prüfung gemäß Berufsbildungsgesetz (§ 53, 54) und Handwerksordnung (§ 42) geregelt ist, wie bspw. bei Fachwirten oder IT-Entwicklern. Auch im nautischen oder technischen Schiffsdienst kann man sich qualifizieren, z. B. als Kapitän auf Fischereifahrzeugen in der Großen Hochseefischerei. Ein Abschluss an einer Fachschule wird ebenfalls angerechnet, z. B. als staatlich anerkannter Erzieher, Agrarbetriebswirt oder Gestalter. Gleiches gilt bei einem Fortbildungsabschluss für Berufe im Gesundheitswesen oder für sozialpflegerische/sozialpädagogische Berufe wie Fachkinderkrankenpfleger unterschiedlicher Fachrichtungen oder Motopäden.

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So funktioniert die Zugangsprüfung Ein weiterer Weg zum Studium führt über eine Zugangsprüfung, die aus einem mündlichen und einem – meist vier Wochen später stattfindenden – schriftlichen Teil besteht und an deren Ende die fachgebundene Studienberechtigung wartet. Zulassungsvoraussetzung ist eine „abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung sowie eine anschließende mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem zum angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich“. Die hessischen Hochschulen haben sich die Prüfungen aufgeteilt. So prüft die Frankfurt UAS Interessenten für Rechtsund Wirtschaftswissenschaften einschließlich Wirtschaftspädagogik, während die Goethe-Universität für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften sowie Medizin verantwortlich ist.

„Können Sie einschätzen, ob ich das schaffe?“ Zum Stichtag 15. August 2015 gab es an der Frankfurt UAS 88 Interessenten, von denen 87 zur Prüfung zugelassen wurden. Zur Prüfung erschienen sind 70, bestanden haben 52. Bei der aktuellen Runde mit Stichtag 15. Februar 2016 lag die Zahl der Interessenten ähnlich hoch. Bettina Fischer-Gerstemeier von der Abteilung Studierendenbetreuung der Frankfurt UAS weiß: „Viele von den erfolgreichen Prüflingen studieren anschließend an einer privaten Hochschule, weil es dort gerade im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich zahlreiche berufsbegleitende Angebote gibt.“ Die häufigsten Fragen, denen sie sich in ihrem Beratungsalltag gegenüber sieht, lauten: Was kommt in der Prüfung dran? Wie kann ich mich vorbereiten? Und: Können Sie einschätzen, ob ich das schaffe? Das kann Fischer-Gerstemeier natürlich nicht vorhersagen, ihre Erfahrung lehrt jedoch: „Wer in seinem beruflichen Metier bleibt, der hat gute Chancen, die Prüfung zu bestehen. Schuster bleib bei deinen Leisten!“ Wo viele Prüflinge für ein späteres erfolgreiches Studium Nachholbedarf haben, sind die Bereiche Fremdsprachen, Mathematik und wissenschaftliches Arbeiten. Der bislang außergewöhnlichste Fall, mit dem Fischer-Gerstemeier zu tun hatte, war eine Frau, die bereits ein Studium an einer kostenpflichtigen privaten Hoch-

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schule aufgenommen hatte und die Prüfung für Interessenten für Rechtsund Wirtschaftswissenschaften später nachholen wollte – woraufhin festgestellt wurde, dass ihr die Voraussetzungen fehlen. Die Frau wollte daraufhin die Frankfurt UAS als prüfende Hochschule in diesem Bereich verklagen, musste jedoch später einsehen, dass der Fehler nicht bei der Frankfurt UAS, sondern bei der vorschnell handelnden privaten Hochschule lag.

Neuer Modellversuch In Zukunft wird es weitere Möglichkeiten geben, ohne Abitur ein Studium aufzunehmen. So wurde im Dezember 2015 ein Modellversuch zur „Erprobung neuer Wege des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte“ ins Leben gerufen. Teilnehmen kann, wer einen Realschulabschluss hat und eine dreijährige Berufsausbildung, die nach dem 1. Januar 2011 mit einer Durchschnittsnote von 2,5 oder besser abgeschlossen wurde. Hier entfällt also die bislang geforderte dreijährige Berufspraxis.

Geringere Erfolgswahrscheinlichkeit und Habitus-Probleme In der jüngeren Vergangenheit wird zunehmend über die Gruppe der Studierenden ohne Abitur geforscht. So ergab eine in der Zeitschrift für Soziologie veröffentlichte Analyse von Tobias Brändle und Holger Lengfeld, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Studium erfolgreich abschließen, um 20 % niedriger ist. Gründe hierfür seien zum einen fachliche Lücken, zum anderen habituelle Unterschiede, da viele dieser Studierenden nicht aus Akademikerfamilien stammen. Für die Studie wurden 4.000 Studenten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg über sieben Jahre beobachtet.

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›› uni FRiZZ kino

Filmevents, die euch die warme Jahreszeit versüßen

Vom Wohnzimmer bis an den Hafen Open-Air, japanisch, am Hafen, im Garten – die Frankfurter Kinolandschaft treibt spannende Blüten. UniFRIZZ hat die besten zusammengestellt. ›› Text: Daniela Halder-Ballasch

Japan auf der Leinwand: 16. Nippon Connection ›› 24.-29.5., verschiedene Veranstaltungsorte in Frankfurt, www.nipponconnection.com

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Sechs Tage voller japanischer Filmkunst und Kultur – das ist das 16. Nippon Connection Filmfestival. Das weltweit größte Festival für japanischen Film zeigt rund 100 neue Produktionen, darunter Kurz- und Langfilme, alternatives Kino und Blockbuster, von denen einige von Filmschaffenden vorgestellt werden. Ein Schwerpunkt des Festivals sind in diesem Jahr neue Animationsfilme aus Japan. Jenseits der Leinwand bietet die Nippon Connection ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Konzerten und Ausstellungen, bei dem die Besucher in Japans facettenreiche Kultur eintauchen können.

Sehen und schmecken: Kino kulinarisch

Von Havanna nach Höchst: Cuba im Film

›› Kino im Lederpalast, Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Str. 86, Offenbach, 8 € (exklusive Essen), Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 20 Uhr, www.lederpalast.de

›› 2.-12.6., Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46a, Frankfurt, www.cubafilm.de Das mittlerweile 21. Festival „Cuba im Film – Festival de Cine Cubano“ im Filmforum Höchst zeigt zahlreiche aktuelle Produktionen. Die handverlesenen Filme wurden wie immer auf dem Festival „Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano“ in Havanna ausgewählt. Dazu kommt ein Kurzfilmwettbewerb, bei dem hessische Filmstudenten die Jury bilden, ein Konzert, eine Lesung sowie eine Ausstellung.

Der Lederpalast in Offenbach wartet monatlich mit den beiden festen Reihen „Kino Kulinarisch“ und „Stummfilm und Ton“ auf. Bei ersterer gibt es neben einem Film passende Speis und Trank, nächstes Mal am 29. April mit der herzerwärmenden Komödie „Man lernt nie aus“. Zweitere kombiniert Cineastik und Akustik, Stummfilme und Livemusik – wie am 20. April mit „The Diamond Show“.

Bei Nacht: Hafenkino Open Air

Kultur für alle: Wohnzimmerkino ›› Wohnzimmerkino im Offenen Haus der Kulturen, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26, Frankfurt, 19 Uhr, Eintritt frei, www.offenes-haus-der-kulturen.de Das offene Haus der Kulturen ist ein interdisziplinäres Kulturzentrum, das Frankfurter Bürger, Künstler und Kulturschaffende selbstverwaltet führen. Neben Sonntagscafés gibt es auch Filme zu sehen. Das Filmkollektiv Frankfurt zeigt Filmreihen (z. B. eine „Hommage an Eloy de la Iglesia“, 29.4.), und zwei Mal im Monat wird zum „Wohnzimmerkino“ geladen („Actionfilm für die ganze Familie“, 23.4.). Nach der Vorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion des Films.

›› Ladenkino im Artefakt Offenbach, Starkenburgring 4, Offenbach, 12 € inklusive Verpflegung, Einlass: 19.30, Filmbeginn: 20 Uhr, www.artefakt-offenbach.de Dass Filme nicht nur im Kino laufen müssen, beweisen die meisten unserer Tipps. Ein weiterer nicht ganz gewöhnlicher Ort ist das Fahrrad- und Taschengeschäft Artefakt, in dem einmal im Monat die Leinwand flimmert. Nächste Termine: Am 23. April läuft „Barbara“, am 14. Mai „Oh Boy“.

Film und Wein und Bier: Junger Filmclub Treppe 41 ›› Junger Filmclub Treppe 41 im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt, 22.30 Uhr, www.deutsches-filmmuseum.de Das Kino des Deutschen Filmmuseums gibt monatlich zwei Programmplätze in die Hände der jungen Filmliebhaber. Vorgestellt wird ein Film, danach folgt das Treppengespräch mit Wein und Bier. Den „Jungen Filmclub Treppe 41“ gibt es im Mai seit einem Jahr. Gefeiert wird mit den Filmen „Spring Breakers“ (6.5.), der auch schon bei der Filmclub-Premiere im Mai letzten Jahres lief, und „Spellbound“ (20.5.).

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Unter freiem Himmel und nah am Wasser – am ersten Juniwochenende startet das Hafenkino wieder in die Open-Air-Kino-Saison. Donnerstags, freitags und hin und wieder auch samstags zeigt der Hafen 2 Publikumslieblinge und Arthousefilme. Bei Regen finden die Vorstellungen in der Halle statt. Vor dem Film versüßt meist noch ein Konzert das Warten auf die Dunkelheit.

Filme im Garten: Städel Sommerkino ›› 13.-16.7., Städel Museum, Dürerstr. 2, Frankfurt, www.staedelmuseum.de

Filme und Fahrräder: Ladenkino

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›› 3.6.-28.8., Hafen 2, Nordring 129, Offenbach, Einlass: 21 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit, www.hafen2.net

Beim kostenlosen Sommerkino fläzen sich Kunst- und Filmbegeisterte auf das begrünte Dach des Städel-Erweiterungsbaus. In Vorbereitung auf die Sonderausstellung „Georg Baselitz. Die Helden“ (30.6.-23.10.) werden thematisch „gebrochene“ Helden bzw. die Suche nach Identität im Fokus stehen. Auf dem Programm steht u. a. der Dokumentarfilm „Georg Baselitz“ von Evelyn Schels.

Kurz und kompakt: Shorts at Moonlight ›› 13.-31.7., Höchster Schloss Frankfurt; 3.-7.8., Kreishauspark, Hofheim; im August im Kurfürstlichen Schloss Mainz (genaues Datum steht noch nicht fest), Einlass: 19.30 Uhr, Filmbeginn ab Einbruch der Dunkelheit, www.shorts-at-moonlight.de Kurzfilme im Mondlicht – und das in schönem Umfeld: An den drei Spielorten FrankfurtHöchst, Hofheim, Mainz warten Schlösser und Parks auf das Publikum – und natürlich jede Menge (Kurz-)Filmgenuss. An jedem Abend werden fünf bis sechs kurze Filme zwischen einer und 30 Minuten gezeigt. Das Publikum wählt seine Lieblinge, die am letzten Abend in jeder Location bei einem „Best-of“ gezeigt werden.

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›› uni FRiZZ vorschau

Texte: Markus Farr, Antje Kroll, Sorah Nadjibi

Ausgehtipps fürs ganze Semester

VORSCHAU Talk Radio Inside WikiLeaks

The jungle Book

›› APRIL FILM 2016 ist das Kino-Jahr der Biopics, Fortsetzungen und Remakes, und deshalb starten wir mit der Real-Verfilmung von The Jungle Book (Kinostart: 14.4.). Im Biopic The Lady in the Van spielt Maggie Smith eine Dame, die im London der 70er Jahre in einem Bus lebt (14.4.). Die Kommune von Thomas Vinterberg wurde in diesem Jahr bereits auf der Berlinale gefeiert, Gerard Butler spielt im Fantasy-Sandalenfilm Gods of Egypt den Gott der Dunkelheit (beide 21.4.). Nächstes Star-Vehikel für Melissa McCarthy wird die Komödie The Boss , während Bauernopfer – Spiel der Könige das Leben von Schachweltmeister Bobby Fischer (Tobey Maguire) in der Zeit des Kalten Kriegs zeigt (beide 28.4.). Tom Tykwer hat Dave Eggers Roman Ein Hologramm für den König mit Tom Hanks verfilmt, und auch die Comic-SciFi-Reihe The First Avenger: Civil War mit Robert Downey Jr. und Scarlett Johansson muss weitergehen (beide 28.4.).

LIVE FRIZZ Das Magazin präsentiert das Konzert von Wunderkind Birdy (19.4., Batschkapp). Songwriter-Legende Donovan gibt sich im Frankfurter Hof in Mainz die Ehre (19.4.). Standesgemäß in der Stadthalle Offenbach: Kollegah (21.4.). FRIZZ Das Magazin präsentiert Juliette & The Licks (22.4., Batschkapp). Xavier Rudd spielt im Schlachthof Wiesbaden (22.4.), Sarah Connor in der Frankfurter Festhalle (23.4.). Wie wär’s mit ein bisschen Luxuslärm (23.4., Batschkapp)? Oder doch lieber Wolfmother (23.4., Schlachthof Wiesbaden)? a-ha konzertieren in der Festhalle (24.4.). FRIZZ Das Magazin präsentiert Gleis 8 am 25.4. in der Batschkapp. Die wunderbare Holly Golightly (26.4., Zoom), die zerbrechliche LEA (28.4., Brotfabrik) und die schwelgerischen Get Well Soon (30.4., Mousonturm) beschließen den Monat.

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Juliette & The Licks

BÜHNE Am 22.4. wird Der alte Affe Angst in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt uraufgeführt. Die Inszenierung des jungen Regisseurs Ersan Mondtag basiert auf dem Film von Oskar Roehler. Ein Paar taumelt dem Abgrund entgegen, erkennt am Ende jedoch, dass sich das Ringen um die Liebe lohnt. Nach der bereits ausverkauften Premiere ist das Stück am 23.4. zu sehen. Ich stemm‘ die Fleischworscht mit aaner Hand: Bäppi La Belle steht wieder mit dem Pianisten Gregori Dörr auf der Bühne. Angekündigt wird: „Noch mehr Frankfurter Wortwitz, noch mehr Fleischworscht – noch mehr Bäppi.“ Zu sehen am 23., 24. und 30.4. Being Pagat. Am Anfang heiße ich Ende. Und am Ende Michael Ende – so der Titel der Inszenierung des TheaterUmriss, die am 28. und 29.4. in den Landungsbrücken Frankfurt in die fantastischen Welten des Autors Michael Ende einlädt. Am 29. und 30.4. zeigt das Kellertheater George Feydeaus Meisterwerk des rasanten französischen Boulevardtheaters Floh im Ohr. Durch Eifersucht, schamlose Begierde und bürgerliche Moral gerät das Leben eines Generaldirektors mitsamt Familie und Personal völlig außer Kontrolle. Für doppelbödigen Sprachwitz sorgt Elfriede Jelineks deutsche Übersetzung.

KUNST Jukebox. Jewkbox! im Museum für Kommunikation präsentiert die Geschichte der ersten Grammofone und Schellackplatten bis zur Auflösung des Mediums durch das World Wide Web. Jüdische Erfinder, Musiker und Songwriter führen auf eine Entdeckungsreise durch unbekannte Welten der populären Kultur (bis 29.5.). Mechanismen der Gewalt im Frankfurter Kunstverein zeigt zwei künstlerische Positionen, die Aspekte von Macht und ihrer Ausübung verhandeln. Die guatemaltekische Performance-Künstlerin Regina José Galindo setzt ihren eigenen Körper physisch und psychisch extremen Situationen aus, während der italienische Bildhauer Arcangelo Sassolino in mechanischen Skulpturen

industrielle Materialien an die Grenzen ihrer Widerstandsfähigkeit bringt (bis 17.4.). Die interaktive Ausstellung Zusammen Sammeln. Wie wir uns an Filme erinnern im Deutschen Filmmuseum fordert zum Dialog auf. Die Besucher sind dazu angehalten, persönliche Erinnerungsstücke, die sie mit ihrem eindrücklichsten Filmerlebnis verbinden, mitzubringen (bis 15.5.).

›› MAI FILM Das Erotik-Drama „Der Swimmingpool“ von 1969 wurde neu verfilmt mit Tilda Swinton und Ralph Fiennes: A Bigger Splash (5.5.). In Race spielt Stephan James den legendären Leichtathleten Jesse Owens, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Deutschland die Goldmedaille gewann (5.5.). War auch klar: Angry Birds – Der Film (12.5.). Der Filmkünstler Omer Fast hat Tom K. McCarthys Roman 8 1/2 Millionen verfilmt (12.5.). Kein Spaß: In Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn spielt Daniel „Harry Potter“ Radcliffe den Gehilfen Igor (12.5.). Zach Braff hat die Seniorenkomödie „Die Rentnergang“ von 1979 mit Morgan Freeman und Michael Caine neu verfilmt: Abgang mit Stil (19.5.). In Money Monster inszeniert Jodie Foster George Clooney als Finanz-Guru (19.5.). Oliver Stone verfilmt in Snowden das Leben des Informanten mit Joseph Gordon-Levitt in der Titelrolle (19.5.). X-Men: Apocalypse geht natürlich auch weiter (19.5.), dafür aber auch Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln ohne Tim Burton, aber mit Johnny Depp (26.5.).

LIVE Method Man & Redman spielen in der Batschkapp (2.5.), Motorpsycho im Schlachthof Wiesbaden (5.5.) und die Puhdys mit City und Karat in der Jahrhunderthalle (6.5.). Adam Green gastiert im Zoom, AnnenMayKantereit in

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© Yann Orhan

›› The Walk

der Batschkapp (beide 6.5.). Nochmal Schlachthof: Public Image Ltd. (10.5.). Gregory Porter (14.5.) musiziert ebenso in der Alten Oper wie Yes (19.5.). Teho Teardo & Blixa Bargeld beehren den Mousonturm (21.5.), Nelly die Jahrhunderthalle und Kitty, Daisy & Lewis das Gibson (beide 24.5.). Herbert Grönemeyer ist im Messepark Mainz-Hechtsheim zu Gast (26.5.), während in Frankfurt das Women of the World Festival stattfindet, u. a. mit Glasperlenspiel (26.5., Palais Frankfurt), Silbermond (27.5., Festhalle), Garbage (27.5., Alte Oper), Frida Gold (27.5., Gibson) und Mia . (28.5., Sankt Peter). Fehlen noch: The Corrs (28.5., Festhalle), Gregor Meyle (29.5., Gibson) und Tortoise (30.5., Das Bett).

BÜHNE Das Ensemble 9. November zeigt vom 3. bis 7.5. im Gallus Theater Mein Freund Gulliver frei nach dem Roman von Jonathan Swift. Aus der Ferne wird alles klein, was in der Nähe erschreckend groß ist. Überbordende Sprachkaskaden, fantasievolle Kostüme und der experimentierfreudige Einsatz von Musik zeichnen die Inszenierungen des Ensembles aus. Die lustigen Weiber von Windsor, eine musikalische Komödie nach der Oper von Otto Nicolai, wird am 7., 15. und 21.5. im Papageno Musiktheater im Palmengarten aufgeführt. Sir John Falstaff fürchtet, sein bequemes Leben aufgeben zu müssen, falls es ihm nicht gelingt, Geld aufzutreiben. Zwei wohlhabende Damen, an die er identische Liebesbriefe schreibt, sollen ihm helfen. Am 13.5. feiert im English Theatre Bad Jews Premiere. Joshua Harmons wilde Satire erzählt die Geschichte eines Erbschaftsstreits, der sich zu einer Familienkrise ausweitet (bis 1.7. täglich außer montags). Räuber INNEN – sieben Darstellerinnen spielen Friedrich Schillers „Die Räuber“ und zeigen, wie Frauen männliche Gruppendynamiken und Gewalt erleben. Die Inszenierung des theaterperipherie ist am 18.5. und 24.6. im Titania zu sehen.

Jukebox Olgas Raum Olgas Raum

Beyoncé

Andreas Die unendliche WeltBourani der Dadamaino Der Tod und das Mädchen

KUNST

LIVE

Schauplätze und Leben der Pariser Banlieues stehen im Zentrum der Arbeiten von Mohamed Bourouissa in der Basis. Die Fotografien und Filme setzen sich mit Fragen nach sozialer Zugehörigkeit und unterdrückten, randständigen Kulturen auseinander (5.5.-10.7.). In der Kunsthalle Ludwig wird das Fotokunstprojekt Im letzten Hemd gezeigt. Der Fotograf Thomas Balzer porträtiert Menschen jeden Alters, die sich im Rahmen dieses Fotokunstprojekts mit der eigenen Sterblichkeit konfrontieren. Alle Teilnehmer werden aufgebahrt im letzten Hemd (6.5.-17.6.). Eine Hommage an die Mailänder Avantgardekünstlerin Eduarda Emilia Maino ist die Ausstellung Die unendliche Welt der Dadamaino in der Frankfurter Westend Galerie. Dadamainos Experimente mit exakten Formen und Farben im Sinne der Op Art sind ebenso zu sehen wie leisere Werke aus den 70er und 80er Jahren (bis 27.5.).

Jazz im Juni gibt es mit Hugh Maskela & Larry Willis in der Centralstation Darmstadt (1.6.), während Spain im Offenbacher Hafen 2 (1.6.) die Sonne reinlassen. Bryan Adams rockt in der Frankfurter Festhalle (3.6.). US-Rapper Flo Rida (4.6.) gibt sich ebenso

›› JUNI FILM Cate Blanchett und Robert Redford brillieren im Enthüllungs-Drama Der Moment der Wahrheit , Ryan Gosling und Russell Crowe in der 70er-Jahre-Polizisten-Komödie The Nice Guys (beide 2.6.). Josef Hader spielt in Maria Schraders Biopic Vor der Morgenröte den Schriftsteller Stefan Zweig (2.6.). Die Romanverfilmung Stolz und Vorurteil & Zombies thematisiert komödiantisch eine Zombie-Seuche im England des frühen 19. Jahrhunderts (9.6.). Jean-Marc Vallées Drama Demolition – Liebe und Leben lockt mit Jake Gyllenhaal und Naomi Watts in den Hauptrollen (16.6.). In Nine Lives darf sich Kevin Spacey als fieser Geschäftsmann in eine Katze verwandeln (23.6.). Und Ben Wheatley verfilmt J. G. Ballards Hochhaus-Horror High-Rise mit Tom Hiddleston und Sienna Miller (30.6.).

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in der Jahrhunderthalle Höchst die Ehre wie Niedeckens BAP (5.6.). Hoher Besuch in der Festhalle: Sir Elton John klimpert am 7.6., während die Grande Dame des Rhythm’n’Blues Bonnie Raitt in der Alten Oper gastiert (7.6.). Auch Folkrock-Legende Graham Nash bevorzugt die Alte Oper (14.6.), während The Heavy die Batschkapp entern (18.6.). Udo Lindenberg kommt gleich zweimal in die Festhalle (21.+22.6.), Megadeth brauchen nur einmal, um die Batschkapp in Trümmer zu spielen (29.6.).

BÜHNE Der Mousonturm lädt vom 3. bis 24.6. zum Festival Projeto Brasil mit Tanz, Performance, Theater und Musik aus Brasilien. Der Schwerpunkt liegt bei künstlerischen Herangehensweisen, die einen Bezug zur Subkultur der Favelas haben. Das Theater Willy Praml bringt Heinrich von Kleists Das Erdbeben in Chili als multinationales Projekt mit Darstellerinnen und Darstellern aus Syrien, Irak, Iran und Afghanistan auf die Bühne. Nach der Premiere am 10.6. ist das Stück am 12., 19., 22., 24.-26., 29. und 30.6. zu sehen. Rob Vriens Inszenierung On Air: Woyzeck nähert sich Georg Büchners Drama von der musikalischen Seite. Durch den Einsatz von Turntables, Akkordeon und Stimmen entfaltet Büchners Text eine ebenso eindrucksvolle wie verstörende Kraft: Zu erleben am 14., 16. und 17.6. im Theaterhaus. Seit 1987 schlägt alljährlich Comoedia Mundi seine Zelte am Mainufer auf. Vom 25.6. bis 8.8. stehen beim Theaterfestival Tangente u. a. Hamlet (28.+29.6., 13.-16., 3.-7.8.), Konzerte, Lesungen und Kindertheater auf dem Programm.

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›› ›› uni FRiZZ vorschau

© Georg Baselitz

Udo Lindenberg

Projeto Brasil

KUNST Die Themenausstellung Pioniere des Comic in der Schirn zeigt Arbeiten von Künstlern, die experimentierfreudig die künstlerischen und inhaltlichen Maßstäbe des frühen Comics als erstem Massenmedium der Geschichte setzten (23.6.-18.9.). Das Werkstattbüro von Studio Mumbai wurde 2005 als eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sich dem architektonischen Entwurf und dem Design widmet. Between the Sun and the Moon

– Studio Mumbai. Die Wiederentdeckung des Indischen Handwerks im Deutschen Architekturmuseum, zeigt die Arbeit des Büros. Bei Planungen von Studio Mumbai treten moderner Entwurf, Materialität und traditionelles Handwerk in einen selbstverständlichen Dialog mit der Umgebung (bis 21.8.). Zum 50. Todestag Ludwig Meidners widmet das Museum Giersch der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt dem expressionistischen Künstler die Ausstellung Horcher in die Zeit – Ludwig Meidner im Exil (bis 10.7.).

›› SPÄTSOMMER FILM Die Animationsfilmfortsetzung Ice Age 5 – Kollision voraus! spielt diesmal im Weltall (7.7.). Roland Emmerich hat sich persönlich der Fortsetzung von Independence Day 2: Wiederkehr mit Jeff Goldblum und Liam Hemsworth angenommen (14.7.). Steven Spielberg verfilmt mit BFG – Big Friendly Giant eine Roald-Dahl-Kindergeschichte (21.7.). Chris Pine und Zachary Quinto müssen in Star Trek Beyond wieder in die Enterprise-Uniformen schlüpfen (21.7.), während alles auf die Neuverfilmung von Ghostbusters mit Kristen Wiig und Melissa McCarthy wartet (28.7.). Auch Legend of Tarzan wird neu verfilmt – mit Alexander Skarsgård in der Titelrolle (28.7.). Julieta ist der Titel des neuen Films von Pedro Almodóvar (4.8.). Matt Damon darf

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Georg Baselitz

zurück in seine Paraderolle als Jason Bourne (11.8.). Elliot – Das Schmunzelmonster darf als Realfilm-Remake zurück auf die Leinwand (25.8.), und der Monumentalfilm aller Monumentalfilme wird ebenfalls neu aufgelegt: Ben Hur mit Jack Huston und Morgan Freeman (1.9.).

LIVE Sommerzeit, Open-Air-Zeit: Los geht’s in Mainz mit Glen Hansard im Volkspark (1.7.), gefolgt von Mark Forster in der Zitadelle (9.7.). Cat Power (12.7.), Tocotronic (14.7.) und die Tindersticks (16.7.) spielen alle in der Centralstation Darmstadt. Dazwischen schieben sich am 15.7. Bad Religion (Schlachthof Wiesbaden) und Sido (Schlosshof Butzbach). Rihanna beehrt die Commerzbank-Arena (17.7.), während David Gilmour das Bowling Green Wiesbaden bespielt (18.7.). Frank Turner macht es eine Nummer kleiner am 20.7. in der Zitadelle zu Mainz. Wir alle freuen uns auf Superstar Beyoncé in der Commerzbank-Arena und auch ein bisschen auf Simply Red im Volkspark Mainz (beide 29.7.). Auch Sting treibt es auf das Bowling Green in Wiesbaden (31.7.), während Johannes Oerding (18.8.) ebenso wie Helge Schneider (1.9.) das Amphitheater Hanau bevorzugt. Und noch eine Legende: Billy Joel in der Commerzbank-Arena (3.9.). Und nochmal Amphitheater Hanau: Die Lochis spielen am 9.9., Dieter Thomas Kuhn am 16.9. und Element of Crime am 23.9.

BÜHNE „Kreativität anstatt Konsum“ ist das Motto der legendären Sommerwerft , die der Verein protagon – Freunde und Förderer freier Theateraktion zum 15. Mal organisiert. Vom 22.7. bis 7.8. beleben Theater, Musik, Poesie, Tanz, Film und andere Künste das Mainufer an der Weseler Werft. Der Eintritt ist frei. Barock am Main zeigt vom 13.7. bis 7.8. im Bolongarogarten Höchst Der Herr von Wutzebach , eine Komödie in hessischer Mundart von Rainer Dachselt nach Molières „Mon-

Herbert Grönemeyer

sieur de Pourceaugnac“. Es geht um ein Landei, dem im Dschungel der Großstadt übel mitgespielt wird. Die Hauptrolle spielt Michael Quast. Das Stalburg Theater unterhält vom 15.7. bis 14.8. bei freiem Eintritt im Günthersburgpark mit Stoffel, dem „Stalburg Theater Offen Luft-Festival“. Geboten werden Musik, Kabarett, Lesungen und Theater. Für Kinder gibt es mit „Stoffelchen“ ein eigenes Programm. Die Alte Oper präsentiert vom 30.8. bis 4.9. das Musical Porgy and Bess . George Gershwins Meisterwerk mit weltbekannten Titeln wie „Summertime“, „It Ain‘t Necessarily So“ und „I Got Plenty O‘Nuttin“ ist von Spirituals, Gospels, Swing und Blues inspiriert.

KUNST Kader Attia zählt seit seiner aufsehenerregenden Präsentation auf der letzten documenta zu den international führenden Künstlern seiner Generation. Das MMK 1 widmet ihm eine Einzelausstellung. In Sacrifice and Harmony erforscht er die Auswirkungen der westlichen kulturellen Hegemonie auf nicht-westliche Kulturen. Attia wuchs als Kind algerischer Einwanderer in den Pariser Banlieues auf (bis 14.8.). Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Frankfurt ein einzigartiges Modernisierungs- und Gestaltungsprojekt, das den Anspruch hatte, eine neue Stadt und eine neue Gesellschaft zu erschaffen. Die Ausstellung Alles neu!

100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main im Museum Angewandte Kunst zeigt eine systematische Aufarbeitung dieser Epoche für den Bereich Typografie und Grafikdesign (bis 21.8.). Georg Baselitz zählt zu den prägendsten Malern und Bildhauern unserer Zeit. Seine Helden -Bilder gelten als Schlüsselwerk der deutschen Kunst der 1960er Jahre. Die Einzelausstellung im Städel zeigt rund 70 Gemälde und Arbeiten auf Papier (30.6.-23.10.).

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06.03. - 26.06.2016

DARREN ALMOND SCHATTEN UND LICHT FOTOGRAFIE FILM

In Darren Almonds Werken wird die symbiotische Verbindung von Licht und Zeit sichtbar und gleichsam eingefroren. Der geographische Bogen der Schau spannt sich von Rügen und der Eifel über Italien, Frankreich bis nach Russland, Japan und Indonesien. In seinen Videoarbeiten nimmt Darren Almond den Menschen in den Fokus – so auch in der gezeigten Arbeit „Bearing“. KOPFSTAND! KUNSTABEND MIT STUDIERENDEN Mittwoch, 27. April 2016, 19 Uhr Der Eintritt ist für alle Besucher frei! Studierende bringen den Besuchern die Werke von Darren Almond mit überraschenden Vermittlungsmethoden näher. Es wird geredet, nachgedacht, gezeichnet und geschrieben. Zum Ausklang gibt es Wein und Musik. Alle Kopfstand-Termine unter: www.museum-sinclair-haus.de

Civil Dawn@Mt.Hiei 3, 2008 © Darren Almond, courtesy Galerie Max Hetzler

17.07. - 25.09.2016

SÜNDE UND ERKENNTNIS DIE FRUCHT IN DER KUNST GEMÄLDE ZEICHNUNG SKULPTUR

Das Museum Sinclair-Haus zeigt die einzigartige Sammlung Prof. Dr. Rainer Wild, in der das Motiv der „Frucht“ in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im Fokus steht. In der Kunst sind Früchte seit jeher Symbol für Leben und Vitalität, aber auch für Vergänglichkeit und Verfall. Und bis heute ist der Apfel, von dem Adam und Eva kosteten, ein Symbol für Verführung, Sünde und Erkenntnis gleichermaßen. Zu sehen sind u.a. Werke von Pablo Picasso, Giorgio de Chirico, Emil Nolde, Paul Klee, Joseph Beuys, Andy Warhol, Karin Kneffel und Ai Weiwei.

Museumseintritt für Studenten: 3€ Joseph Beuys, Capri Batterie, 1985 © Joseph Beuys, VG Bild-Kunst, 2015

MUSEUM SINCLAIR-HAUS

Bad Homburg v.d. Höhe Löwengasse 15 | Eingang Dorotheenstraße

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›› uni FRiZZ Festivals & Feste

Musik-Festivals 20. Orange Blossom 13.-15.5., Beverungen

Auf der Bühne: Get Well Soon, Die Nerven, Pleasant Grove

›› Karten: ausverkauft, Ticketbörse auf der Festival-Webseite www.orangeblossomspecial.de

42. Open Ohr

13.-16.5., Zitadelle Mainz Auf der Bühne: Balthazar, Orkesta Mendoza, Dunkelbunt

›› Karten: 11-58 € www.openohr.de

56. Hessentag 20.-29.5., Herborn

Namika

Lokua Kanza

Auf der Bühne (Auswahl): Rea Garvey, Revolverheld und Christina Stürmer (21.5., ab 39,50 €), Deichkind (22.5., ab 29,60 €), Sarah Connor (24.5., ab 44,90 €)

›› www.hessentag2016.de

Rock im Revier

26.-28.5., Westfalenhalle Dortmund Auf der Bühne: Mando Diao, Iron Maiden, Nightwish, Garbage

›› Karten: 59-125 € www.rock-im-revier.de

18. Schlossgrabenfest 26.-29.5., Darmstadt Innenstadt

Auf der Bühne: Namika, Miss Platnum

›› Karten: umsonst und draußen www.schlossgrabenfest.de

28. Africa Festival

26.-29.5., Mainwiesen Würzburg Auf der Bühne: Hot Water Band, Lura, Tiken Jah Fakoly, Lokua Kanza

Iggy Pop

sonne!

›› Karten: 35,20-119,90 € www.africafestival.org

17. Immergut

Die Festival-Szene ist in Bewegung

27.+28.5., Bürgerseeweg in Neustrelitz Auf der Bühne: Jochen Distelmeyer, Tocotronic, We Are The City, Maximo Park

2016 wird es kein Folklore in Wiesbaden, kein Phono Pop in Rüsselsheim und kein Rock’n’Heim auf dem Hockenheimring mehr geben. Die Auswahl bleibt riesig, abhängig von Reisefreude, Geldbeutel und Musikgeschmack. Egal wofür ihr euch entscheidet, denkt an die Worte des LCD Soundsystem: „If it’s a funeral let’s have the best funeral ever!“ ›› Text: Jürgen Mai

›› Karten: ab 68 € www.immergutrocken.de

Rockavaria

27.-29.5., Olympiapark München Auf der Bühne: Iggy Pop, In Extremo, Dog Eat Dog, Iron Maiden, Slayer

›› Karten: 74,50-159 € www.rockavaria.de

10. Folk Festival 3.+4.6., Burg Eppstein

Auf der Bühne: Skerryvore, Mrs. Greenbird

›› Karten: ab 22 € www.dekaart.de Chefboss

6. Maifeld Derby

3.-5.6., Maimarktgelände Mannheim Auf der Bühne: James Blake, Daughter, Dinosaur Jr., Flume

›› Karten: ab 43 € www.maifeld-derby.de

31. Rock am Ring/ Rock im Park

3.-5.6., Flugplatz Mendig (Vulkaneifel) bzw. Zeppelinfeld (Nürnberg) Auf der Bühne: Black Sabbath, Red Hot Chili Peppers, Fettes Brot, Tenacious D, Volbeat, Chefboss

›› Karten: RIP ab 195 €, RAR ausverkauft, auf https://rock-am-ring.spektralwerk.de werden 500 Volunteer gesucht www.rockamring.de, www.rockimpark.de

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Christina Stürmer

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STRASSENFESTE, EVENTS & SPORT 47. Pink Pop

10.-12.6., Landgraaf bei Heerlen (Niederlande) Auf der Bühne: Red Hot Chili Peppers, Rammstein, Paul McCartney, James Bay, Skunk Anansie, Years & Years, Kygo

›› Karten: ab 95 € www.pinkpop.nl

Umsonst und draußen 16.-19.6., Mainwiesen Würzburg

Auf der Bühne: Die Nerven, 8Kids, Lilly, Solid Ground

›› Karten: umsonst und draußen www.umsonst-und-draussen.de

Rock am Tännchen/ Pop am Tännchen

24.+25.6., Darmstadt Weiterstadt Auf der Bühne: Joe Blob & The 69ers, Wortblind, Masheé

›› Karten: umsonst und draußen www.facebook.com/RockamTaennchen

Hurricane/Southside

24.-26.6., Scheeßel bzw. Neuhausen ob Eck Auf der Bühne: Rammstein, Mumford & Sons, The Prodigy, Deichkind, AnnenMayKantereit, Bloc Party

›› Karten: ausverkauft www.hurricane.de, www.southside.de

Roskilde Festival

25.6.-2.7., Roskilde (Dänemark) Auf der Bühne: Red Hot Chili Peppers, Tame Impala, New Order, PJ Harvey, LCD Soundsystem

›› Karten: ca. 145-285 € www.roskilde-festival.dk

31. Summerjam

1.-3.7., Köln Fühlinger See Auf der Bühne: Gentleman & Ky-Mani Marley, Selah Sue, Namika, Sean Paul, Parov Stelar

›› Karten: ab 117 € www.summerjam.de

24. Open Doors 1.-3.7., Neu-Isenburg

Auf der Bühne: Free Electric Band, Roy Hammer & Die Pralinées, Paddy Goes To Holyhead, Makia, Best Before After

›› Karten: umsonst und draußen www.open-doors-festival.de

19. Splash!

8.-10.7., Gräfenhainichen Ferropolis Auf der Bühne: Beginner, Eko Fresh, Wiz Khalifa, Stormzy, Angel Haze, Haftbefehl

›› Karten: ab 49,90 € www.splash-festival.de

17. Traffic Jam

15.+16.7., Dieburg Verkehrsübungsplatz Auf der Bühne: Silverstein, Madball, Being As An Ocean, Rise Of The Northstar

›› Karten: ab 36,20 € www.trafficjam.de

Melt!

15.-17.7., Gräfenhainichen Ferropolis Auf der Bühne: Deichkind, Jean-Michel Jarre, La Fleur, DJ Koze, Ellen Allien, Peaches, Olover Koletzki

›› Karten: ab 136 € www.meltfestival.de

41. Flörsheimer Open Air 15.-17.7., Flörsheim Mainufer Auf der Bühne: t.b.a.

›› Karten: umsonst und draußen www.floersheimer-openair.de

Nacht der Museen

Schweizer Straßenfest

Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt

Christopher Street Day

23.4., Frankfurt & Offenbach

1.5., Radrennen in Frankfurt und Umgebung

24. Steinbruchfestival 15.-17.7., Mühlheim Steinbruch „Am grünen See“

Bornheimer Weinfest

Auf der Bühne: Lady Moustache, Revolte Tanzbein, Rabaukendisco, The Hempolics

›› Karten: t.b.a. www.steinbruchfestival.de

4.-8.5., Frankfurt, Obere Berger Straße

Grüne Soße Festival 7.-14.5., Frankfurt, Roßmarkt

Burg Herzberg Festival

Wäldchestag

28.-31.7., Burg Herzberg

14.-17.5., Frankfurt, Stadtwald, Am Oberforsthaus

Auf der Bühne: Patrice, Funny van Dannen, Nigel Kennedy, Element of Crime, Scarecrow

Rödelheimer Musiknacht

›› Karten: ab 109 € www.burgherzberg-festival.de

21.5., Frankfurt, Rödelheim

Fressgass‘ Fest

24. Trebur Open Air

25.5.-3.6., Frankfurt, Fressgass‘

29.-31.7., Trebur

Auf der Bühne: The Subways, Bonaparte, Antilopen Gang, Massendefekt, Fjort

›› Karten: ab 44,90 € www.treburopenair.de

Offenbacher Woche 2.-5.6., Offenbach, Innenstadt

Burgfest

27. Wacken Open Air

3.-5.6., Königstein

4.-6.8., Wacken

Auf der Bühne: Iron Maiden, Henry Rollins, Therapy?, Torfrock, Steel Panther, Whitesnake, Foreigner, Lamb of God

›› Karten: ausverkauft, Tickettauschbörse auf der Webseite www.wacken.com

Berger Straßenfest

Osthafenfestival

16.+17.7., Frankfurt, Osthafen

Mainfest

5.-8.8., Frankfurt, Römerberg und Mainkai

Lichterfest

6.8., Offenbach, Büsingpark

Frankfurt City Triathlon 7.8., Frankfurt und Umgebung

Open Air Filmfest

11.-15.8., Darmstadt Weiterstadt

Zehntscheunenfest 12.-14.8., Frankfurt-Praunheim

Bernemer Kerb

12.-17.8., Frankfurt, Alt-Bornheim

Apfelwein-Festival

12.-21.8., Frankfurt, Roßmarkt

Sachsenhäuser Brunnenfest

Theatrium/ Wilhelmstraßenfest

CRAFT Women’s Run

10.-14.8., Eschwege

Rosen- und Lichterfest

Auf der Bühne: Limp Bizkit, Die Fantastischen Vier, Madsen, Feine Sahne Fischfilet, Moop Mama, Wizo

Lamboyfest

10.-12.6., Frankfurt, Palmengarten

19.-22.8., Frankfurt-Sachsenhausen

20.8., Frankfurt, Commerzbank-Arena und Stadtwald

Sommernachtsfest 20.8., Bad Soden

10.-12.6., Hanau-Lamboy

Museumsuferfest

10.-17.8., Budapest, Donauinsel Óbuda

J.P. Morgan Corporate Challenge

Burgfest

Auf der Bühne: David Guetta, Kodaline, Muse, Rihanna, Bloc Party, Jain, SIA, The Lumineers, Years & Years, Róisín Murphy

15.6., Frankfurt, Innenstadt

26.-28.8., Eppstein

Volksfest

Rheingauer Weinmarkt

17.-27.6, Aschaffenburg, Untermain

31.8.-9.9., Frankfurt, Fressgass‘

Afrikanisches Kulturfest

Laternenfest

18.+19.6., Frankfurt, Rebstockpark

2.-5.9., Bad Homburg

Mainuferfest

Berger Markt mit Stadtschreiberfest

›› Karten: ab 59 € www.open-flair.de

Sziget Festival

›› Karten: 60-254 € www.szigetfest.de

33. Haldern Pop 11.-13.8., Rees-Haldern

Auf der Bühne: Glen Hansard, Walkin on Cars, Thees Uhlmann, Alex Vargas

›› Karten: 114 € www.haldern-pop.de

Opernplatzfest

Taubertal Open Air

22.6.-1.7., Frankfurt, Alte Oper

11.-14.8., Rothenburg ob der Tauber Auf der Bühne: Limp Bizkit, Wolfmother, K.I.Z., Sum41, Wanda, Die Fantastischen Vier

›› Karten: ab 57 € www.taubertal-festival.de

Johannisnacht

24.-27.6., Mainz, Innenstadt

Höchster Schloßfest 25.6.-11.7., Frankfurt-Höchst

Highfield

Heinerfest

19.-21.8., Leipzig-Grospösna, Störmthaler See

30.6.-4.7., Darmstadt, Innenstadt

Auf der Bühne: Rammstein, Deichkind, AnnenMayKantereit, Scooter, Skunk Anansie, Wanda, Olli Schulz, Joris

›› Karten: ab 149 € www.highfield.de

18.+19.6., Offenbach, Isenburger Schloss

Ironman European Championship 3.7., Frankfurt und Umgebung

26.-28.8., Frankfurt, Museumsufer

2.-6.9., Bergen-Enkheim

Herbst-Dippemess

9.-18.9., Frankfurt, Festplatz am Ratsweg

Lauf für mehr Zeit 11.9., Frankfurt, Innenstadt

Frankfurter Oktoberfest

15.9.-9.10., Frankfurt, Commerzbank-Arena, Parkplatz P9

Race for the Cure

25.9., Frankfurt, Innenstadt

Buchmesse

19.-23.10., Frankfurt, Messe

Hafenfest

8.-11.7., Wiesbaden-Schierstein, Hafen

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15.-17.7., Frankfurt, Innenstadt

4.+5.6. Frankfurt, Untere Berger Straße

10.+11.6., Wiesbaden

Open Flair

9.7., Frankfurt, Schweizer Straße

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ALTER 7-30 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 10,75 %/16,25 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash-Group*, außerhalb Deutschlands 1 % Gebühr (mindestens 5,98 €) BONUS & SONSTIGES 1 Jahr lang kostenfreies Musikstreaming mit der StartKonto Music App / kostenlose Kreditkarte bei 300 € monatlichem Geldeingang

Consorsbank

ALTER 18-95 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 7,98 %/7,98 % KOSTENFREI BARGELD weltweit mit VISAKreditkarte BONUS & SONSTIGES 50 €, falls erster Gehaltseingang (auch: BAföG, Sold und Rente) innerhalb von zwei Monaten nach Kontoeröffnung

DAB-Bank Girokonto

HypoVereinsbank KontoStart

Deutsche Bank Junges Konto

ING-DiBa Student

ALTER 18-85 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 7,5 %/12,5 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash-Group*, weltweit mit Gratis-Mastercard

ALTER 14-30 GIROZINS 0,50 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 7,95-10,95 %/14,9 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash-Group*, weltweit an allen Geldautomaten der Deutsche Bank Gruppe und ihrer Kooperationspartner wie z. B. Bank of America (USA), Barclays (z.?B. Großbritannien) oder BNP Paribas (Frankreich) BONUS & SONSTIGES 50 € iTunes-Gutschein (bis 31.3.2016 – danach noch mal checken)

DKB-Bank Girokonto

ALTER Keine Beschränkung GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 6,9 %/6,9 % KOSTENFREI BARGELD weltweit mit VISA-Karte BONUS & SONSTIGES Mitgliedschaft im DKB-Club mit zahlreichen Bonusprogrammen für Kontoinhaber möglich

GLS-Bank Junges Konto

ALTER 18-27 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 7,13 %/7,13 % KOSTENFREI BARGELD 19.600 Automaten der Volks-, Raiffeisen- und Spardabankender Kunde entscheidet, in welchem Bereich (Energie, Ernährung, Bildung, Soziales oder Wohnen) sein Geld eingesetzt wird.

ALTER 14-26 GIROZINS 1,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 10,89 %/10,89 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash-Group* kostenlose MasterCardS

ALTER 18-35 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 7,5 %/7,5 % KOSTENFREI BARGELD euroweit mit VISAKreditkarte BONUS & SONSTIGES 75 € Gutschrift und 6-Monats-Abo von DIE ZEIT, falls an zwei aufeinander folgenden Monaten Geldeingänge über mindestens 300 € getätigt werden

Nassauische Sparkasse Naspa Giro 18Plus

ALTER 18-30 GIROZINS Bis 1.000€ 0,50 %, 1.000-5.000€ 0,10 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 11,09%/11,09% KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an 25.000 Automaten der Sparkassen BONUS & SONSTIGES Monatliche Gebühr 3,50€, dafür Zusatzleistungen wie MasterCard Basis, Internationaler Studentenausweis und Schlüsselfundservice

Norisbank Top-Girokonto

ALTER Keine Beschränkung GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 10,85 %/13,25 % KOSTENFREI BARGELD weltweit mit GratisMastercard BONUS & SONSTIGES Dispo-Kredit und Kreditkarte nur bei regelmäßigen Zahlungseingängen

Postbank Studentengiro

ALTER 22-35 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 10,75 %/14,95 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an rund 3.000 Cashpool-Automaten (z. B. Targobank, Degussa Bank, Santander, Sparda-Bank), im Ausland mit der VISA VarioStar Card BONUS & SONSTIGES 1 Campus Sweater kostenfrei bei Abschluss / VISA VarioStar Card 12 € Jahresgebühr

Sparda-Bank Hessen SpardaGirokonto

ALTER Ohne Beschränkung GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 9,5%/14,5% KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an rund 3.000 Cashpool-Automaten (z. B. Targobank, Degussa Bank, Santander, Sparda-Bank)

Targobank Starter-Konto

ALTER 7-29 GIROZINS 0,00 % DISPOZINS/ÜBERZIEHUNGSZINS** 8,56 %/12,11 % KOSTENFREI BARGELD in Deutschland an rund 3.000 Cashpool-Automaten (z. B. Targobank, Degussa Bank, Santander, Sparda-Bank) BONUS & SONSTIGES Zur Cash-Group gehören: Berliner Bank, Commerzbank, DABBank, Deutsche Bank, Hypovereinsbank, Norisbank, Postbank.

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** Die Zinssätze können von den hier angegebenen abweichen, da sie ggf. monatlich angepasst werden.

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› Angebote vergleichen, Geld sparen

Ohne Girokonto geht in Deutschland nichts. UniFRIZZ hat die Angebote für Studierende von 14 Banken verglichen, um euch auf der Suche nach der individuell passenden Balance aus Service und Gebühren zu unterstützen. ›› Text: Jürgen Mai

© underdogstudios - fotolia.de

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as Girokonto ist der Begleiter für alltägliche Finanztransaktionen. Egal ob Miete, Semestergebühren, Einkäufe für den WG-Kühlschrank, Bargeld fürs Ausgehen am Wochenende, das wissenschaftliche Fachbuch aus dem Online-Antiquariat zur Vorbereitung des Block-Seminars oder der Geldeingang als Lohn für den Job in den Semesterferien – ohne Girokonto, dessen Wortbedeutung auf das Italienische (Giro = Kreis/Umlauf) bzw. Griechische (Gyros = rund) zurückgeht, wäre man aufgeschmissen. Worauf sollten Studierende bei der Anbieter-Auswahl achten? An erster Stelle stehen hier natürlich niedrige Gebühren – da das Geld im Studium in der Regel knapp ist, haben wir fast ausschließlich Angebote aufgeführt, bei denen die Kontoführung gratis ist. Ein weiterer wichtiger Eckpunkt ist die Zahl der Geldautomaten, bei denen ihr kostenfrei abheben könnt. Denn es hilft nichts, wenn euch hier nur ein dünnes Netzwerk zur Verfügung steht und ihr oft bei fremden Geldinstituten gegen Extragebühr abheben müsst.

Online-Direktbanken, die in der Regel nicht über Filialen verfügen, gleichen diesen Makel oft mit einer kostenlosen Kreditkarte aus, mit der ihr flächendeckend Geldautomaten zum Abheben nutzen könnt. Wenn ihr häufig Bargeld einzahlen möchtet wie z. B. die weihnachtlichen Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa, solltet ihr die „Filialfrage“ anders bewerten. Einmal-Prämien wie z. B. „100 € für die Kontoeröffnung“ sind sicherlich ein „Nice to have“, sollten jedoch nicht ganz oben auf der Prio-Liste stehen. Angesichts der momentanen Niedrigzins-Phase quasi zu vernachlässigen sind die Guthabenzinsen. Deutlich wichtiger ist die Höhe der Dispozinsen, vor allem falls ihr zu denjenigen zählt, die ihr Konto hin und wieder überziehen. Bei einigen Banken unterscheiden sich zusätzlich die Zinssätze für Dispokredit (kann jederzeit und ohne Rücksprache mit der Bank genutzt werden) und Überziehungskredit, der ins Spiel kommt, wenn der Dispokredit ausgeschöpft ist.

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›› uni FRiZZ Gastro

Redaktion: Daniela Halder-Ballasch

Wie bei

oMa Gemütliche Cafés

Mola

CaFé iM GlüCk

aMélie‘s WohnZiMMeR

Hessisch-türkische Freundschaft

Frühstück im Oma-Sessel

Die wunderbare Welt der Amélie

Hausgemachter Kuchen und richtig guter Kaffee – das gibt es in vielen Cafés in der Stadt. Wer zudem noch eine gemütliche Atmosphäre schätzt, liegt mit unseren Tipps goldrichtig.

Stylisches Café mit frischem Kuchen. Auf der Tageskarte gibt es immer spannende Speisen und Getränke zu entdecken.

Urige Polstermöbel, Fotos aus alten Zeiten des Nordend und leckere Stückchen vom Chef persönlich.

Wohnzimmer-Wohlfühlatmosphäre und leckere (Kuchen-)Spezialitäten – hier schlägt das Kaffeeliebhaberherz höher!

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EssEn: sErvicE: AmbiEntE:

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EssEn: sErvicE: AmbiEntE:

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Das Mola am Südbahnhof ist einer der In-Places in Sachsenhausen. Polsterstühle, Retro-Tische – die 50er-Jahre-Möbel und Vintage-Zuckerdosen hat Inhaber Özcan Kara eigenhändig auf Flohmärkten zusammengesucht. Auf dem Boden ist Backstein in Fischgrät-Anordnung verlegt. Toll ist vor allem das internationale, bunte Publikum. Die Servicekräfte sind hip gekleidet und sehr nett. Hier wird man rund um die Uhr glücklich. Es gibt Frühstück bis 18 Uhr, darüber hinaus hessische Spezialitäten wie Handkäs’ und türkische Speisen wie Sosyete mantisi (Teigschnecke mit Hackfleisch). Wir kosten den kräftigen Cappuccino (3,20 €) mit cremigem Milchschaum. Eine Auswahl an hausgemachten Kuchen wartet im Kühlschrank. Der obligatorische Rüblikuchen (3,60 €) ist saftig, der Rhabarberkuchen (3,20 €) mit süßem Streusel ist gut, aber nicht spektakulär. Zum Abschluss dürfen es der hausgemachte Mango-Eistee (4,50 €) und die Fruchtbombe (5 €), eine Mischung mehrerer Obstsäfte, sein. Daniela Halder-Ballasch

Wir stehen an der Theke des Café Im Glück und können uns einfach nicht zwischen all den Leckereien entscheiden. Eine Bäckerei aus dem Taunus beliefert das kleine Lädchen jeden Morgen frisch. Was im Laufe des Tages aus ist, ist aus. Zum Glück sind wir frühe Gäste und haben die Wahl zwischen Croissant, Schokound Creme-Stückchen, Törtchen, Laugengebäck, belegten Broten und Brötchen. Wir bestellen ein französisches Frühstück (Croissant mit Butter und Marmelade, 2,80 €) und ergänzen es um ein Krustenbrötchen (0,90 €). Außerdem ordern wir ein belegtes Brot mit Salami, Salat und Ei (3,30 €). Dazu gibt es köstlichen, frisch gemahlenen Kaffee (2,60 €) und Kakao (2,40 €). Das Croissant ist saftig-lecker, das Brötchen schön knusprig. Auch das belegte Brot mundet. Wir sind zwar satt, können den kleinen Törtchen (je 2,60 €) aber nicht widerstehen und geben uns einmal der Versuchung mit Maracuja und einmal dem Schoko-Törtchen hin – beide Varianten machen uns zu Gästen im Glück. Vanessa Gennaro

›› Mola Diesterwegstr. 39 (sachsenhausen) (069) 15 04 66 66, www.mola-frankfurt.de Mo-Fr 8-23, sa+so 10-23 Uhr

›› Café Im Glück Gluckstr. 17 (Nordend) (069) 95 01 68 17 Di-Fr 7.30-18, sa+so 8.30-16 Uhr

EssEn: sErvicE: AmbiEntE:

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„Die Welt draußen lassen und im Wohnzimmer Ruhe finden“, lautet die Devise von Frank Papra, dem neuen Inhaber des kleinen Sachsenhäuser Cafés – und tatsächlich: Hier wird Entschleunigung abseits von Tablets, WLAN und Co. groß geschrieben. Amélie kann aber nicht nur atmosphärisch, sondern auch kulinarisch überzeugen: Der Kaffee (2,20 €) und der Cappuccino mit Milchschaum (2,90 €) sind schmackhaft, hätten aber eine Spur stärker sein können. Das Kännchen mit dem Gewürztee „Spiced Chai“ (3,60 €) gibt dagegen keinerlei Anlass zur Kritik. An der Kuchentheke mit reichaltiger Auswahl entscheiden wir uns für die gemischte Obsttorte (3 €) und ein gedecktes Apfeltörtchen (2,90 €). Der Teig der Testkandidaten ist angenehm saftig bzw. mürbe, und auch die Früchte lassen keine Wünsche offen. Zusätzlich bestellen wir noch zwei warme Pfannkuchen mit Vanilleeis (4,50 €), bei denen das Eis auf charmante Art das feine Aroma unterstreicht. Michael Faust ›› amélie‘s Wohnzimmer affentorplatz 20/Ecke schifferstr. (sachsenhausen) (069) 66 05 49 26, www.amelies-wohnzimmer.de Mi+Do 9-18, Fr 10-22, sa+so 10-18 Uhr

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“BREAKFAST DEAL” Mo - Fr: 8 – 13

Brötchen o. Croissant o. Rühreier mit 1 Heißgetränk 4,95 €

“MAHL ZEIT?” Mo - Fr: 12 – 14.30 Wechselnde Gerichte mit 1 Softdrink 7,45 €

Mellow Yellow

Frau Grau

Senfgelb und Petrol

Wie bei Oma

Hübsches Kleinod mit viel spannender Kuchenauswahl auf der Café-Meile Berger Straße.

Eine besondere Geschichte: Bio-fairregional, so viel wie möglich, dennoch faire Preise. So macht ein Café Spaß.

Essen: Service: Ambiente:

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Essen: Service: Ambiente:

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An Sa-, Sonn- und Feiertagen “ALL YOU CAN EAT” Frühstücksbuffet 10,95 € p.P.

“WECHSELNDE GERICHTE…” Käsespätzle o. Pizza mit Salat, Paella…

Am Anfang der Berger Straße, direkt neben dem Bethmannpark, liegt seit letztem Herbst ein kleines, hübsches Café. Senfgelbe Hockerchen, metallene Tische, eine große hölzerne Uhr mit römischen Ziffern an der Wand, die in Petrol gestrichen ist, sorgen für eine angenehm ästhetische Atmosphäre. Unter den Kaffeespezialitäten finden sich guter Cappuccino (groß, 3,50 €) wie auch kräftiger MokkaLatte-Macchiato (3,90 €). Aus den zehn Kuchen, die zur Auswahl stehen – allesamt köstlich aussehend, sodass die Wahl schwer fällt – suchen wir den saftigen Kirschstreusel mit Pudding (3 €) und den trotz Buttercreme-Frosting etwas trocken geratenen, aber dennoch leckeren Schweizer Sahnekuchen (3,50 €) aus. Wir finden Erfrischung mit dem James Lind Vitamintee in der Geschmacksrichtung Mate Zitrone (3,80 €) und fläzen uns noch eine Runde auf die hübschen, nicht allzu bequemen Hocker, um noch eine Weile das Geschmackserlebnis zu genießen. Daniela Halder-Ballasch

Beim Betreten fühlen wir uns wie in den 50er Jahren. Dafür sorgen altes Holz-Mobiliar, eine grüne Couchgarnitur, Kissen mit Tiermotiven und Häkeldeckchen. Die Geschichte dazu ist speziell: Die Cafébetreiber bezogen einst in Höchst eine Wohnung, in der zuvor Wilhelmine Grau lebte. Alles wegzuwerfen brachten sie nicht übers Herz, sodass einiges davon in das Café wanderte und den Namen inspirierte. Die Frühstücksvarianten für den kleinen, mittleren und großen Hunger (5-11,50 €) sehen appetitlich aus und punkten mit regionalen und fair gehandelten Zutaten. Wir belassen es für heute bei einem extrem leckeren Stück Birne-SchmandKuchen aus der kreativen Kuchentheke (3 €) – die Entscheidung gegen den namibischen Schoko-Bananen-Kuchen fiel schwer – und einem kräftigschmackhaften Latte Macchiato (3,20 €) mit Kaffee aus der Mikro-Rösterei Hoppenworth & Ploch im Nordend. Der Service ist freundlich-charmant, wenn auch ein wenig – positiv – schusselig. Jürgen Mai

›› Mellow Yellow Berger Str. 4 (Nordend) (069) 56 99 93 65, www.facebook.com/mellowyellowffm Mo-Fr 9-19, Sa+ So 10-19 Uhr

›› Frau Grau Albanusstr. 16 (Höchst) (069) 20 28 43 18, www.frau-grau.de Sa+So 10-18 Uhr, unter der Woche wechselnde Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen – Webseite checken.

Bockenheimer Landstraße 141 60325 Frankfurt-Bockenheim 069 – 79 403 999 www.cafe-extrablatt.com Mo-Do 8 - 1 Fr + Sa 8 - 2 So + Feiertage 9 - 1

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›› uni FRiZZ Arena

Texte: Daniela Halder-Ballasch & Jürgen Mai

In einem Meer von Unverständnis von Inselchen zu Inselchen zu springen Thea Dorn erzählt vom Ergebnis einer durchzechten Nacht

© Karin Rocholl

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embel, Bürger, Banken. Das fällt Thea Dorn als erstes ein, wenn sie an Frankfurt denkt. Zwar hat die Schriftstellerin „leider nur“ in Gravenbruch und im Taunus gewohnt, aber nach der Schulzeit absolvierte sie die ersten drei Semester ihres Studiums der Philosophie und Theaterwissenschaft in Frankfurt. „Ich habe die Stadt immer als meine Heimat empfunden. Sobald die ersten Hochhäuser in Sicht kamen, hatte ich das Gefühl: Hier beginnt die Welt!“ Sie genoss die endlosen Diskussionen im Fachschafts-Café, die „viel hitziger, vergnüglicher und erkenntnisreicher waren als die meisten der heillos überfüllten Proseminare“. Dennoch war sie vom Studium an der Frankfurter Uni, das gibt sie zu, „eher verwirrt“. Dazu trug auch Frauenfeindlichkeit bei: „Irgendwann im zweiten Semester habe ich mich endlich getraut, im Seminar etwas zu sagen – der Beitrag wurde vom Professor geflissentlich ignoriert. Zehn Minuten später sagte ein männlicher Kommilitone ungefähr das Gleiche, und plötzlich war‘s ein wertvoller Beitrag. Diese Erfahrung wiederholte sich regelmäßig.“ Auch ihr Semester in Wien empfand sie als zäh. An der FU Berlin machte sie die schönste Erfahrung ihres Studiums: Im vierten oder fünften Semester hatte sie zum ersten Mal den Eindruck, dass sie bestimmte große Gedankenlinien in der Philosophie nachvollziehen kann, anstatt „in einem Meer von Unverständnis von Inselchen zu Inselchen zu springen“. Viel feiern ging sie nicht. „Ich war nie das ganz große Party-Animal – bin lieber mit Freunden ausgegangen, um bis zum Sonnenaufgang zu diskutieren“, verrät die Autorin, die eigentlich

Christiane Scherer heißt. Ihr Künstlername leitet sich von Theodor Adorno ab und ist „das launige Ergebnis einer durchzechten Nacht“. Erste Berührungspunkte mit dem großen deutschen Philosophen hatte sie bereits zur Schulzeit, als sie sich „größenwahnsinnigerweise“ im mündlichen GesellschaftskundeAbitur über ihn prüfen ließ. Thea Dorn ist vielseitig. Sie verfasste Bücher, Theaterstücke und Tatort-Drehbücher und moderierte diverse Literatur- und Kulturformate. Gerade hat sie „Die Unglückseligen“ veröffentlicht. Der Roman erzählt von einem 240-jährigen Wissenschaftler, der auf eine 40-jährige Forscherin trifft, die so rabiat an die Möglichkeiten des technologischen Fortschritts glaubt, dass sie sogar bereit ist, mit dem Teufel zu paktieren. Das Buch beschreibt die 45-Jährige als „bisher größte Herausforderung meines Lebens“. Dafür gab sie nach elf Jahren ihre Büchersendung beim SWR auf, zog sich fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und ging manchmal eine ganze Woche nicht vor die Tür. „Trotzdem war es eine herrliche Zeit. Ich habe das Glück der ‚völligen Mirselbstgehörigkeit‘ genossen.“

Die Lieblinge der Profs

Zu guter Letzt: Der Absacker

Der beliebte Mathe-Professor: Dr. Hartwig Bosse

Hesseneck ›› ZUM HESSENECK: Hesseneck 9, Frankfurt-Bockenheim, (069) 77 49 94, ab 18 Uhr, Ende flexibel

Dr. Hartwig Bosse ist Leiter des Fachzentrums Mathematik an der Goethe-Uni – und hat 2015 den ersten Platz beim 1822-Universitätspreis für gute Lehre gewonnen. Das sind seine Lieblinge: Lieblingsbuch: Es sind zwei. Das Sachbuch „Irrationality“ von Stuart Sutherland liefert einen Einblick in die vielen vernünftigen Gründe, die Menschen zu unvernünftigen Entscheidungen bringen. „Game Theory and Strategy“ von Philip D. Straffin ist eine Art Fachbuch über Spieltheorie und erläutert die Auswirkungen der Spieltheorie im echten Leben. Es bietet eine Sammlung von „logischen Gründen“, zu unlogischen Entscheidungen zu kommen. Lieblingsort: Das Café Metropol in Frankfurt, da gibt es echt gutes Frühstück und leckeren Kuchen. Und dann ist da meine alte Heimat auf dem Dorf, wo meine Eltern in einer Windmühle mit Blick auf den Harz wohnen. Einer der besten Plätze der Welt. Lieblingsfilm: „Schwarze Katze weißer Kater“ von Emir Kusturica. Die Komödie aus den 90ern erzählt von den Irrungen und Wirrungen der schlitzohrigen Kleingangster im rumänischen Hinterland. Es läuft vieles schief, aber am Ende geht irgendwie trotzdem alles gut aus. Lieblingsmusik: Meine Lieblingsbands sind die Chemical Brothers und die Foo Fighters. Ich höre aber auch gerne aktuellen argentinischen Tango, und genauso gut läuft bei mir sonntagmorgens Jazz von Dave Brubeck. Lieblings-Pod-Cast: Vermutlich die Fridaynight-Comedy der BBC. Sehr aktuell, sehr komisch und sehr britisch. Unterwegs auf dem Fahrrad zum Hörsaal höre ich den wöchentlichen Nature-Podcast, um wissenschaftlich am Ball zu bleiben. Leibgericht: Da bin ich klassisch deutsch: Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen.

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Ich betrete das Hesseneck um 23 Uhr und bestelle ein großes Pils (2,80 €). Dunkelgelb verrauchte Wände, Holz-Mobiliar, fast voll besetzte Tische mit Besuchern aus unterschiedlichen Altersstufen von der StudentenClique bis zu den „Oldies“ an der Theke sowie eine mitunter seltsame Dekoration aus Geschichtspostern und Kinderbildern vermitteln einen bizarren, aber gemütlichen Eindruck. Etwa eine halbe Stunde später passiert das, was mir eine Ahnung davon vermittelt, warum das Hesseneck den Ruf hat, DIE Adresse in Bockenheim für einen Absacker zu sein: Um 23.30 Uhr, wenn andere Kneipen langsam die letzte Runde avisieren, kommt es zum Schichtwechsel! Ulla – Typ Mannsweib mit osteuropäischem Akzent – übernimmt die Theke. Spätestens da ist klar: Im Hesseneck läuft der Zapfhahn bis zum Morgengrauen, denn Ulla wirft niemanden raus.

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