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›› FRiZZ Kunst

Redaktion: Beate Rappold

KUNSTBOX Installation

Unter dem Motto „Stabat Mater (ad libitum)“ wird eine eigens für das Landesmuseum entwickelte ortsspezifische Installation aus großformatigen Holzschnitten von Christoph M. Loos gezeigt, die von Zeichnungen und einer Audio-Installation ergänzt wird. Die Präsentation in Mainz ist die erste Station einer Ausstellungsreihe, die in fünf weiteren Institutionen Einblicke in das Schaffen des Künstlers und Kunsttheoretikers bietet. Loos gehört aktuell zu den renommiertesten Protagonisten einer zeitgenössischen Druckgraphik im deutschsprachigen Raum.

›› Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49 – 51, Mainz, Ausstellungsdauer: 30.10.2016 bis 9.4.2017, Öffnungszeiten: Di 10 - 20 Uhr, Mi - So 10 - 17 Uhr, Info 06131-28 57-210/www. landesmuseum-mainz.de

Zusammenspiel

Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Wissen und Nicht-Wissen sowie die Untersuchung einzelner Parameter eines scheinbar strengen Konzepts bestimmen die Zeichnungen von Judith Mall (Hamburg) und die Installationen von Markus Krug (München). Gemeinsam präsentieren sie ein raumgreifendes Zusammenspiel manueller und industrieller Ausprägungen. ›› Bellevue-Saal, Wilhelmstraße 32, Wiesbaden,

Eröffnung: 13.10.2016, 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 13.10. – 3.11.2016, Öffnungszeiten: Di – Fr 16 – 19 Uhr, Sa + So 14 – 18 Uhr, Info 0611-31 38 39 www.kunstverein-bellevue-saal.de

Objekte

Unter dem Motto „Vom Leben gesungen“ setzen sich die meist aus gefundenem Material gefertigten Installationen und Objekte auf eindrückliche Art und Weise mit unserer Gegenwart auseinander. Einfache Materialien wie Eisen und Holz bringen die in ihrer von der Künstlerin Uscha Rudek-Werlé geformten Gestalt den Abstand zwischen realer Umgebung und unseren Vorstellungen in Bewegung.

Typografie

Neueröffnung

›› Gutenberg-Museum , Liebfrauenplatz 5, Mainz

›› Galerie H22, Herderstraße 22, Wiesbaden

Ausstellungsdauer: 3.11.2016 – 30.4.2017 Öffnungszeiten: Di - Sa 9 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr Info 06131-12 26 40/www.gutenberg-museum.de

Ausstellungsdauer: bis 29.10.2016 Öffnungszeiten: Sa + So 14 - 17 Uhr, Do ab 19 Uhr Info 0171– 547503/www.galerie-h22.de

Was war und was ist das Erfolgsgeheimnis einer Schrift, die bis heute weit verbreitet und bekannt ist? Wie die typische deutsche Schrift FUTURA, die den Zeitgeist der Avantgarde der zwanziger Jahre fasste, bis heute einen internationalen Siegeszug antreten konnte, diese Fragen versucht die Sonderausstellung „Futura - Die Schrift“ zu beantworten. Im Rahmen des Museumsschwerpunkts „Typografie“ und in Kooperation mit der Hochschule Mainz verfolgt die Ausstellung die Entstehung und die Wege der Verbreitung der FUTURA einmal rund um den Globus. Vorgestellt wird der Entwurfs- und Gestaltungsprozess der einzelnen Buchstaben bis hin zur sukzessiven Publikation der ganzen Schriftfamilie. Zum anderen wird die Rezeptionsgeschichte aufgearbeitet. Gezeigt werden bedeutsame Originale - Entwurfszeichnungen, Schriftmuster und Drucksachen.

Um in der Wiesbadener Innenstadt ihre Arbeiten selbst zu präsentieren, haben acht überregional bekannte Künstlerinnen und Künstler eine Produzentengalerie eröffnet. In der ersten Ausstellung der neuen Galerie H22 zeigen die Fotografen Reinhard Berg, der an diesem Ort in den letzten 15 Jahren seine Galerie Lichtbild leitete, Ditta U. Krebs aus Wörrstadt sowie das Künstlerpaar me and she aus Wiesbaden ihre fotografischen Arbeiten. Das gesamte Spektrum ihres Kunstschaffens zeigen weiter die Maler Peter Bernhard aus Mainz-Kastel, Victor Mantsiou aus Frankfurt, der Spanier Amador Vallina, der auch Druckgrafiken und Skulpturen erstellt, sowie die Schweizer Bildhauerin Susan Geel aus Rüsselsheim. An jedem Donnerstag lädt die Produzentengalerie zum „Kunstsalon“. An die Tradition der Salons im 19. Jahrhundert anknüpfend, können sich Besucher in lockerer Runde mit einem der Künstler über Kunst und Kultur austauschen.

›› Kunstverein Eisenturm, Fritz-Arens-Platz 1,

Mainz, Ausstellungsdauer: 1. - 23.10.2016, Öffnungszeiten: Sa +So 13 - 17 Uhr, Mi 16 - 18 Uhr, Info 06131-97 27 603/www.kvem.de

Architektur

Der Architekt und Planer des Jugendstilbaus Lutherkirche Friedrich Pützer war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein hoch geschätzter Städtebauer und einflussreicher Kirchenbaumeister der evangelischen Landeskirche Hessens. Die Ausstellung präsentiert, erstmalig in einem von Pützer selbst entworfenen Gebäude, anhand von Fotos, Skizzen, Modellen und Zeichnungen wichtige Lebensstationen und exemplarische Werke des Architekten.

›› Lutherkirche Wiesbaden, Sartoriusstraße 16, Wiesbaden, Ausstellungsdauer: bis 31.10.2016, Öffnungszeiten: täglich 15 - 18 Uhr, Info 06119 06 73 25, www.lutherkirche-wiesbaden.de

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Oktober 2016

Radierung ›› Galerie Mainzer Kunst

Weihergarten 11, Mainz Ausstellungseröffnung: 8.10.2016, 11 Uhr Ausstellungsdauer: 8.10. – 12.11.2016 Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr Info 0178-55 66 707/www.mainzerkunst.de

Sie ist eine genaue Beobachterin von Menschen im Allgemeinen und deren Charakter. In ihren Arbeiten fängt sie Emotionen ein und übertreibt alles Ernsthafte wie auch Komische bis zum Grotesken. Ein gutes Glas Wein und Noten sind dabei für Gertrude Degenhardt unablässige Ergänzungen zum Hauptmotiv. Die in New York geborene und in Berlin aufgewachsene Künstlerin wirkt seit 40 Jahren wechselweise in Mainz und an der irischen Westküste. Ihre meisterhafte Technik setzte Degenhardt auch bei der Illustration zahlreicher Texte von O`Flaherty, Brecht, Biermann, Franz Josef Degenhardt und andewww.frizzgehtaus.de

ren politischen Autoren ein sowie bei der Gestaltung von Schallplatten-Covern für die Irish Folk- und Liedermacherszene. In der Ausstellung „Music In The Air!“ werden Pinselzeichnungen, Radierungen und Temperabilder gezeigt, die ihre unverwechselbare Handschrift tragen.

FRIZZ Das Magazin für Mainz, Wiesbaden & Umgebung  
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Stadtmagazin Oktober 2016

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