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Oktober 2021

Ausgabe 163

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EDITORIAL

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Liebe Leserinnen und Leser,

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ie halten heute die Oktober-Ausgabe des HäuserMagazins in der Hand, das in etwas neuem Gesicht erscheint. Das hat folgenden Hintergrund: Der Verleger des Magazins, Wolfgang E. Weber, ist leider plötzlich Anfang August verstorben. 17 Jahre lang hat er mit Herzblut, Engagement und Fachverstand das HäuserMagazin betrieben und nützliche Tipps und Ratschläge rund um das Thema Bauen gegeben. Sein Wunsch war, dass das Magazin weitergeführt wird. Unter dem Dach von FRIZZ Media & Marketing, das seit nunmehr 40 Jahren für das gleichnamige Stadt- und Kulturmagazin verantwortlich ist, hat es nun ein neues Zuhause gefunden. Wir möchten das HäuserMagazin in seinem Sinne gerne fortführen, da auch in den nächsten Jahren Bauen und Wohnen eine große Bedeutung haben werden und viele Erneuerungen, zum Beispiel hinsichtlich des Klimaschutzes, anstehen. Auch in Zukunft wollen wir Sie auf dem neuesten Stand halten.

In der vorliegenden Oktober-Ausgabe informieren wir Sie über aktuelle Themen zu Immobilien, Bauen, Wohnen und Lifestyle. Es gibt Tipps zum Grundstückskauf, zur Altersvorsorge, Elektro-Mobilität und Fördermöglichkeiten bei der energetischen Sanierung, zum Thema Home-Office, Dekound Wohntipps und vieles mehr. Zukünftig haben wir vor, auch neue Impulse zu setzen und regionalen und lokalen Themen mehr Raum zu widmen. Wir freuen uns, Sie weiterhin zu unseren Leser:innen zählen zu dürfen und Sie über aktuelle Themen informieren zu können. Das Magazin liegt weiterhin kostenlos an 900 Verteilerstellen aus und wird 10 mal im Jahr erscheinen. Über Ihre Anregungen, Themenvorschläge und Beiträge freuen wir uns sehr. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an: redaktion@haeusermagazin.de Ihre Martina Noltemeier HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

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Reichelsheim Wfl.: ca 158,94 m², Zi.: 3, Doppelgarage, Baujahr: ca. 1995, EA: bedarfsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 111,40 kWh/(m²a), Klasse: D, Energieträger: Öl

Höchst Wfl.: ca 170 m², Grdst.: ca. 1.009 m², Zi.: 5, Bauj.: ca. 1979, EA: verbrauchsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 87,80 kWh/(m²a), Kl. C, Energieträger: Elektroenergie

Höchst Wfl.: ca 169 m², Grdst: ca. 706 m², Zi.: 5, Baujahr: ca. 1956, EA: bedarfsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 218,20 kWh/(m²a), Klasse: G, , Energieträger: Öl

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Erbach - Erlenbach Wfl.: ca 301 m², Grdst.: ca. 694 m², Zi. 12, Bauj. ab 1900/1958, EA: bedarfsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 222,70 kWh/(m²a), Klasse: G, , Energieträger: Öl

Brombachtal - Kirchbrombach Wfl.: ca 184 m², Grdst.: ca. 1.227 m², Zimmer: 6, Baujahr: ca. 1988, EA: bedarfsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 198,80 kWh/(m²a), Klasse: F, Energieträger: Öl

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Erbach Wfl.: ca 90,70 m², Zi.: 4, Stellplatz: ja, Bauj.: ca. 1989, EA: verbrauchsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 91,70 kWh/(m²a), Klasse: C, Energieträger: Gas

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Erbach - Erlenbach Wfl.: ca 301 m², Grdst.: ca. 256 m², Zi.: 12, Bauj. ab 1900/1958, EA: bedarfsorientiert, Gebäudeart: Wohngebäude, Endenergiebedarf: 222,70 kWh/(m²a), Klasse: G, Energieträger: Öl

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Nachweis und Vermittlung von Immobilien in Vertretung der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH. Alle Objektangaben basieren auf uns erteilten Informationen, daher ist eigene Haftung für deren Richtigkeit ausgeschlossen und Irrtum sowie Zwischenverkauf / -vermietung vorbehalten. Nachweis und Vermittlung von Immobilien in Vertretung der.

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INHALT

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6 Bauen Nützliche Tipps und Empfehlungen

10 Immobilien Träume werden wahr: Häuser & Wohnungen in der Region

14 Wohnen Die eigenen vier Wände, Wohnkomfort pur

23 Lifestyle Dekorieren & Gestalten, Feng-Shui, Fitness

24 Garten Gartenanlagen, Fauna & Flora

26 Energie Energetische Sanierung

28 Finanzen Bausparen, Zinsen, Darlehen

30 Recht

Rechte und Pflichten als Eigentümer & Mieter

HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

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BAUEN

Großflächiger Glasfaserausbau in Darmstadt startet

ENTEGA investiert in Netz

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er Ökoenergie- und Telekommunikationsversorger ENTEGA wird die Wissenschafts- und Digitalstadt Darmstadt in weiten Teilen an sein modernes Glasfasernetz anschließen. „Unser Ehrgeiz ist es,

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Foto: unsplash

Quelle: entega

Darmstadt zu einem der ersten Oberzentren in Deutschland zu machen, in dem es sowohl in Privathaushalten, als auch bei Industrie und Gewerbe sowie öffentlichen Einrichtungen superschnelles

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Internet durch Glasfaser gibt. Dafür stellen wir in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in unser Netz bereit“, sagte die ENTEGA-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff bei einer Bürgerin-

formationsveranstaltung zum Ausbau des Glasfasernetzes im darmstadtium am 31.08.2021. 16 Gewerbemischgebiete und elf Privatschulen werden innerhalb 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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BAUEN

der nächsten zwei Jahre an das Glasfasernetz der ENTEGA angeschlossen. Rund 13.000 Darmstädter Wohnungen der bauverein AG sollen darüber hinaus bis Mitte 2024 mit der schnellen Zukunftstechnologie versorgt werden. Im Zuge der Streckenführung wird ENTEGA allen Gebäuden auf dem Weg zu den bauverein-Liegenschaften ebenfalls einen Glasfaseranschluss ermöglichen. Im Anschluss erfolgt dann die Erschließung von weiteren bisher noch nicht mit Glasfaser versorgten Haushalten innerhalb Darmstadts. Bürgerinformationsveranstaltung im darmstadtium Die Einzelheiten hierzu haben ENTEGA, bauverein und die Stadt Darmstadt am 31. August 2021 in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Kongresszentrum darmstadtium vorgestellt. Die hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, betonte zu Beginn in einer digitalen Grußbotschaft, dass die Landesregierung den Glasfaserausbau mit aller Kraft vorantreibt und diese Aufgabe ein Schwerpunkt der Digitalstrategie des Landes Hessen und ihres Ministeriums sei. „Die Zukunft liegt im Glasfaserausbau, dass wurde in der Digitalstadt Darmstadt früh erkannt. Mit dem marktgetriebenen Netzausbau wird ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region geleistet“, sagte Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus in ihrem Grußwort. Teamgedanke, Meilenstein und Schulterschluss „Der großflächige Glasfaserausbau in Darmstadt wird gemeinsam mit der Wissenschafts- und Digitalstadt Darmstadt und der bauverein AG realisiert. Dieser Teamgedanke ist mir sehr wichtig. Schnelles Internet in Darmstadt und Südhessen ist ein wesentlicher Teil unserer Zukunftsstrategie für eine moderne Daseinsvorsorge und einer digitalen Infrastruktur“, hob die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, Dr. Marie-Luise Wolff, in ihrer Rede vor Ort hervor. Sybille Wegerich, Vorständin der bauverein AG, sprach darüber hinaus von einem wichtigen Meilenstein beim Projekt Glasfaser für Darmstadt: „Der Erweiterung des bestehenden Kooperationsvertrages zwischen dem bauverein und der ENTEGA bei Neubauten – unter anderem in der Lincoln-Siedlung und dem Ludwigshöhviertel – um die rund 1.500 Bestandsliegenschaften ist ein wichtiger Meilenstein des gesamten Projektes. Somit können 13.000 Wohnungen des bauvereins in Darmstadt per Glasfaser versorgt werden.“ Auch Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschafts- und Digitalstadt Darmstadt äußerte sich bei der Bürgerinformationsveranstaltung im darmstadtium froh über die Ausbaupläne: „Darmstadt ist bekanntlich nicht nur Wissenschaftsstadt, sondern auch Digitalstadt. Die Versorgung mit Highspeed-Glasfaser unterstreicht dies eindrucksvoll. Der großflächige Ausbau ist ein hervorragender Schulterschluss der Stadtwirtschaft und wird dazu beitragen, dass Darmstadt beim Vergleich mit anderen deutschen Großstädten weiter in der Spitzenklasse spielt“. Ausbau auch in den Landkreisen Ende des vergangenen Jahres hatte ENTEGA den Zuschlag zum Glaserfaserausbau im Landkreis Darmstadt-Dieburg erhalten. Im Zuge des Ausbaus werden zusätzlich zu den „Weißen Flecken“ auch weitere Adressen entlang der Tiefbautrassen mit der modernen Glasfaserinfrastruktur versorgt. Bis Ende 2022 soll der Glasfaserausbau dort abgeschlossen sein. ENTEGA hatte darüber hinaus kürzlich auch im Landkreis Offenbach eine Ausschreibung zum Glasfaserausbau gewonnen. Mehr Infos: www.entega.de/glasfaser-darmstadt www.entega.de HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

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BAUEN

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Klimaschutz beim Bauen Deutsche fordern mehr Tempo.

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2 Prozent der Deutschen verlangen von der Politik mehr Tempo und staatlichen Druck beim klimaschonenden Bauen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der BHW Bausparkasse vor den Bundestagswahlen. Viele halten die Zeit gekommen für gesetzlich verordnete Investitionen: 70 Prozent sprechen sich für eine Solarpflicht aus, 72 Prozent fordern eine Modernisierungspflicht nach dem Kauf eines Altbaus. Die Investitionsbereitschaft der Eigentümer fällt jedoch noch bescheiden aus.

Einen passenden Bauplatz finden

Wer den perfekten Bauplatz finden möchte, sollte einige Tipps beachten.

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as optimale Baugrundstück zu finden ist nicht immer leicht. Kompetente Helfer unterstützen bei der Suche. Baugrundstück vom Makler Gute Makler stehen künftigen Häuslebauern bei der Suche nach dem passenden Grundstück zur Seite. Sie kennen sowohl den Markt als auch das Baurecht. Nachteil: Die Kosten für die Leistungen des Maklers sind nicht unerheblich. Je nach Bundesland sind zwischen 3,57 und 7,14 Prozent Provision fällig – inklusive Mehrwertsteuer. Grundstück von der Kommune Anfragen bei Kommunen können erfolgversprechend sein. Aufstrebende kleine und mittlere Gemeinden, die Wohngebiete erschlossen haben,

Foto: unsplash.com

Quelle: IW

verkaufen Grundstücke oft sogar zu recht günstigen Preisen. Auch fallen meist keine Vermittlungskosten an. Bauplatz in Immobilienbörsen im Internet suchen Im Internet gibt es zahlreich regionale und überregionale Immobilienbörsen wie immowelt.de mit Grundstücksangeboten von Privatleuten und Maklern. Die Suche ist bequem, die Beschreibungen sind ausführlich – meist mit Fotos.

Die Deutschen stellen der Baupolitik der vergangenen Jahre ein schlechtes Zeugnis aus. Laut der BHW Umfrage, die das Institut Kantar unter 1.500 Bundes­bürgern ab 16 Jahren durch­geführt hat, zeigen sich 64 Prozent skeptisch, ob die Klima­z iele beim Bauen und Wohnen erreichbar sind. Anspruch und Wirklichkeit Eine Mehr­heit von 62 Prozent der Befragten bemängelt, dass die Bau­ politik in den vergangenen Jahren die energetische Alt­bau­moderni­ sierung nicht aus­reichend voran­ getrieben hat. 55 Prozent hadern mit der bisherigen Förderung von erneuer­baren Energien für Häu-

Quelle: BHW Pressedienst

ser. „Eigen­tümer wie Mieter erwarten von der Bau­ p olitik entschlossenes Handeln beim Klima­ schutz“, kommentiert Henning Göbel, Vorstands­vorsitzender der BHW Bausparkasse. „Es braucht jetzt eine gemeinsame Kraf t­ anstrengung und gezielte Förderung, damit diese Ziele zu schaffen sind.“ Dass Eigen­tümer stärker unter­s tützt werden müssten, zeigt die Erhebung deutlich. Zwar würden 53 Prozent der Eigen­ tümer strengere Auflagen und höhere Kosten zur Reduzierung von CO2-Emissionen akzep­tieren. Doch nur 14 Prozent wären bereit, über 25.000 Euro zu investieren. Deutlich mehr, 22 Prozent, würden bis 1.000 Euro und weitere 19 Prozent bis 5.000 Euro aufwenden. Kostenexplosion befürchtet 44 Prozent der Eigen­tümer und auch 39 Prozent der Mieter fühlen sich aktuell bereits belastet durch strenge Um­welt­auf ­lagen. Die Furcht vor finanziellen Sonder­ lasten ist weit verbreitet, unab­ hängig vom Einkommen. Auch 70 Prozent der Besser­verdiener befürchten eine Kostenexplosion. Mehr Infos: www.postbank.de

Bauträger-Grundstücke In Ballungsräumen, wo Grundstücke Mangelware sind, können künftige Bauherren beim Bauträger fündig werden. Ein Nachteil: Meist ist man dann auch vertraglich gebunden, mit diesem Bauträger das Haus zu bauen.

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BAUEN

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Baumaterialien werden knapp und teurer

Verbraucher müssen mit Augenmaß handeln

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eit einigen Monaten haben die Preise für Baumaterialien stark angezogen. Hinzu kommen Lieferengpässe im Zuge der Corona-Pandemie. Insbesondere die Preise für Konstruktionsholz, Dämmstoffe und Ziegel sind teilweise um über 100 Prozent gestiegen. Ein Ende der Entwicklung ist aktuell nicht in Sicht. Bauherren haben bisher bei laufenden Bauprojekten nur wenig davon gemerkt. Das könnte sich jedoch bald ändern: „Große Unternehmen können zur Zeit noch vielerorts auf Lagerbeständen zurückgreifen und weiterbauen. Kleine Betriebe, die nach Bedarf bestellen, geraten jedoch immer mehr un-

ter Druck“, sagt BSB-Bauherrenberater und Vorstand Andreas May. Für Verbraucher könnte diese Situation zu unvorhersehbaren Risiken führen: „Wenn der Bauablauf gestört wird, weil ein Gewerk aufgrund von Lieferengpässen nicht weiterbauen kann, droht ein Bauverzug für das gesamte Projekt.“ Aufmerksam müsse man werden, wenn Unternehmen Alternativen anbieten, um weiterbauen zu können. „Wenn eine Baufirma ein Ersatzprodukt anbietet, sollten Bauherren dringend mit einem unabhängigen Sachverständigen prüfen, ob der Einsatz geeignet ist. Bei unvorhergesehenen Wechselwirkungen drohen Spätfolgen und

Quelle: BSBev

Schäden, die Bauherren teuer bezahlen könnten“, so May. Dennoch sei im Interesse des Baufortschritts auch Kompromissbereitschaft seitens der Verbraucher gefragt. Wenn sich die aktuelle Situation langfristig verstetigt, könnten auch die Baupreise für Bauherren steigen. Zwei bis drei Prozent Mehrkosten für den Bau eines Hauses sind durchaus möglich. Bauherren, die vor einem Vertragsabschluss stehen, sollten Angebotsfristen deshalb ernst nehmen. Bei bestehenden Verträgen ist jedoch Obacht geboten. Darauf verweist BSB-Vertrauensanwalt und Vorstand Wendelin Monz: „Ist ein Vertrag geschlossen, sind die Preise

fest vereinbart. Kostenerhöhungen unterfallen hier dem alleinigen Risiko des Bauunternehmens.“ Sofern Firmen dennoch versuchen, Bauherren zu Nachträgen zu drängen, sollte man dem entschieden entgegen treten und einen Fachanwalt hinzuziehen. Wenn Lieferschwierigkeiten zu einem Bauverzug führen, ist es komplizierter: „Hier kommt es darauf an, ob der Verzug durch das Bauunternehmen verschuldet ist. Zunächst darf der Bauherr erwarten, dass fristgerecht fertiggestellt wird. Wird der Fertigstellungstermin überschritten, muss das Bauunternehmen darlegen, dass dies unverschuldet geschehen ist“, so Monz.

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Grundstückskauf Darauf sollten künftige Häuslebäuer achten

Quelle: IW | Foto: unsplash.com

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st das Grundstück gefunden, müssen künf tige Bauherren gründlich recherchieren, bevor sie den Kaufvertrag unterschreiben. Denn nicht auf jedem Grundstück kann man auch sein Traumhaus verwirklichen. Bebauungsplan checken Der Bebauungsplan gibt Auskunft darüber, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Als erstes sollten Häuslebauer in spe bei der zustän-

digen Gemeinde den Bebauungsplan einsehen, sofern es einen solchen gibt. Dieser gibt zum Beispiel Aufschluss darüber, welche Dachformen und wie viele Stockwerke gebaut werden dürfen, wie es also um die Bebaubarkeit bestellt ist. Auch zu Größe und Form des Eigenheims sowie den Mindestabständen zu Nachbargrundstücken macht der Bebauungsplan Vorgaben. Für manche Gebiete existiert

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aber kein Bebauungsplan. In solchen Fällen muss sich der Neubau an der Nachbarbebauung orientieren. In § 34 BauGB heißt es hierzu: „Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist.“

Grundbucheintrag checken Unabdingbar ist auch ein Blick ins Grundbuch. Hier finden sich Informationen über bestehende Hypothekenlasten, eingetragene Wegerechte oder ein mögliches Vorkaufsrecht der Gemeinde. Überprüfen, ob das Grundstück schon erschlossen ist Die Erschließung eines Grundstücks, etwa mit Abwasserkanälen, kostet viel Geld. 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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Ob ein Grundstück schon erschlossen ist oder nicht, wird in aller Regel schon im Angebot verraten. Unerschlossene Grundstücke mögen auf den ersten Blick günstiger erscheinen als erschlossene. Doch Bauherren sollten sich bewusst darüber sein, dass eine Erschließung, also Anschluss an die Kanalisation, Energie- und Wasserversorgung oder das Legen von Telefon- und Kabelanschluss erhebliche Summen kosten können. Je nach Grundstücksgröße und Erschließungsaufwand können hier schnell noch einige tausend oder gar zehntausend Euro an Extrakosten hinzukommen. Auch kann sich eine Erschließung ziemlich lange hinziehen und somit den Hausbau verzögern. Beschaffenheit des Grundstücks Genau unter die Lupe nehmen sollten Häuslebauer in spe auch die Beschaffenheit des Grundstücks und des Baugrunds. Hanglagen müssen anders bebaut wer-

den als ebene Flächen. Ist der Grundwasserstand beispielsweise enorm hoch, braucht das Haus unter Umständen eine aufwändige Kellerabdichtung. Es lohnt sich daher, im Vorfeld eine Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen. Meist bieten geotechnische Büros diese Dienstleistungen an.

viel günstiger war, als das heute der Fall ist. Grundstücke mit baufälligem Altbestand sind daher oft viel größer als heutzutage üblich. Das kann aber auch ein Vorteil sein, wenn man selbst einen großen Garten haben will oder die Möglichkeit hat, das Grundstück zu teilen.

Grundstück mit Abrisshaus Manche Grundstücke sind mit Altbestand bebaut. Dann stellt sich die Frage: Sanieren oder abreißen und neu bauen? Foto: Gabort/AdobeStock.com Bisweilen werden bereits bebaute Grundstücke mit einem alten, baufälligen Gebäude angeboten, oft günstiger als unbebaute Grundstücke. Das hat seinen Grund: Die Abrisskosten eines alten können – je nach Größe, Bauausführung und verwendeten Materialien – schnell mehrere zehntausend Euro betragen. Zudem ist zu beachten, dass vor Jahrzehnten Grund und Boden

Altlasten auf dem Grundstück Informieren sollten sich künftige Bauherren vor dem Kauf auch über eventuelle Altlasten auf dem Grundstück. Altlasten sind umweltgefährdende Stoffe wie Chemikalien, Öl oder Elektronikschrott. Meist kommen sie auf alten Industrie- und Gewerbegrundstücken vor, oder auf Grundstücken, auf denen Abfälle gelagert wurden. Um Altlasten ausschließen zu können, sollten Bauherren eine (meist kostenpflichtige) Anfrage beim zuständigen Altlastenkataster oder beim Bauamt stellen. Auch die Umweltämter der Landkreise können

darüber informieren, ob ein Grundstück eine Altlastenverdachtsfläche ist. Im Zweifel lohnt es sich, ein Baugrundgutachten anfertigen zu lassen. Diese Dienstleistung wird von manchen Ingenieurbüros oder Geotechnikern angeboten. Vier Probebohrungen kosten meist zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Nicht viel Geld, wenn man an spätere gerichtliche Auseinandersetzungen denkt. Wohnumfeld prüfen Wichtig bei der Suche nach dem perfekten Baugrund ist auch das Wohnumfeld. Künftige Bauherren sollten daher die Lage des Grundstücks, also die Infrastruktur, das Freizeitangebot in der näheren Umgebung sowie die verkehrstechnische Anbindung genau unter die Lupe nehmen. Auch lärm- und geruchsbelästigende Betriebe in der Nachbarschaft können jedes noch so tolle Grundstück bald zum Albtraum machen.

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Nachfrage nach Wohneigentum steigt weiter – Wertzuwächse auf Niveau der Vorjahre Wert von Eigentumswohnungen plus 9 Prozent, Einfamilienhäuser plus 7,6 Prozent Top-7-Metropolen mit stärkstem Wertzuwachs

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er deutsche Wohnungsmarkt ist derzeit von drei wesentlichen Trends gekennzeichnet. Erstens: Die Nachfrage nach Wohneig e n t um s te ig t . Zw e i te ns: Eigentümer können sich über weitere Wertzuwächse ihrer Wohnung beziehungsweise ihres Hauses freuen. Die Wertzuwächse bewegen sich auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Drittens: In Kleinstädten haben die Preise für Wohneigentum das Niveau des Jahres 2000 erreicht und nun überschritten. Das sind die zentralen Ergebnisse aus dem IVD-Wohn-Preisspiegel 2021/2022 auf Basis von Daten aus 400 Städten aus dem ersten Halbjahr 2021. Wohneigentümer profitieren weiter von Wertzuwächsen. So ist eine Bestandswohnung mit mittlerem Wohnwert derzeit rund 9 Prozent mehr wert als im Vorjahr (2020: 7,5 Prozent). Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt rund 2.550 Euro je Quadratmeter. In den Top7-Städten fiel der Wertzuwachs mit 10 Prozent (2020: 8,8 Prozent) am stärksten aus. Die Preisdynamik bewegt sich damit aktuell auf dem Niveau der Jahre 2017, 2018 und 2019. Im ersten Corona-Jahr 2020 war eine leicht abflachende Dynamik zu verzeichnen. Berlin bleibt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.200 Euro (Bestand, mittlerer Wohnwert) die günstigste der Top7-Städte. Mit Abstand am teuersten ist weiterhin München mit 6.800 Euro pro Quadratmeter.

Im Neubausegment mit mittlerem Wohnwert hält sich die bundesweite Wertdynamik konstant bei 7,1 Prozent (2020: 7,0 Prozent). Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Preis einer solchen Wohnung bei rund 3.960 Euro pro Quadratmeter. In den Top-7-Städten belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 5.540 Euro pro Quadratmeter. Bei Einfamilienhäusern hat der durchschnittliche Wertzuwachs bundesweit leicht an Tempo verloren, auch in den Top-7-Städten. Im Bestand mit mittlerem Wohnwert stieg der Wertzuwachs um 7,6 Prozent (2020: 8,5 Prozent). In den Top-7-Städten liegt der Preis eines Einfamilienhauses mit mittlerem Wohnwert bei durchschnittlich 7,6 Prozent, also niedriger als im Vorjahr (2020: 10,3 Prozent). Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Einfamilienhaus jetzt rund 450.000 Euro.

pro Quadratmeter, ein Einfamilienhaus im Bestand mit mittlerem Wohnwert derzeit im Durchschnitt rund 217.000 Euro. Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD: „In den vergangenen acht Monaten ist die Nachfrage nach Wohneigentum vor allem im Speckgürtel der Großstädte und in Kleinstädten noch einmal deutlich gestiegen. Das zeigt eine aktuelle IVD-Umfrage. 62 Prozent der Immobilienunternehmen verzeichnen ein wachsendes Interesse an Eigenheimen im Speckgürtel, 57 Prozent in Kleinstädten. Dieser Trend spiegelt sich in den Preisdaten wider. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Wohneigentum

auch weiterhin hoch bleibt. Vielen Menschen ist in der Corona-Krise bewusster geworden, wie wichtig die eigenen vier Wände sind – sei es als Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus. Diesem Wunsch nach Wohneigentum sollte die neue Bundesregierung gerecht werden. Sie sollte eine möglichst breite Förderung für junge Familien auf die Beine stellen. Unter anderem sollte das erfolgreiche Baukindergeld fortgesetzt und erweitert, die Grunderwerbsteuer gesenkt, Freibeträge gewährt sowie KfW-Bürgschaftsprogramme aufgelegt werden.“ Mehr Infos: www.ivd.net

Quelle: IVD Wohnpreisspiegel 2021/22

Bei Reihenhäusern hat sich die Dynamik mit 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr etwas erhöht (2020: 6,8 Prozent). Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Reihenhaus im Bestand nun rund 358.000 Euro. In den Kleinstädten (5.000 bis 20.000 Einwohner) liegt der Wertzuwachs von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern zwischen 6 und 9 Prozent. Die Preise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert hatten 2020 erstmals wieder das Preisniveau des Jahres 2000 erreicht und nun überschritten. Eine Eigentumswohnung kostet in Kleinstädten derzeit durchschnittlich rund 1.330 Euro

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Foto: Armelle Habib

Zehn Einrichtungs-Ideen für das Home-Office

Zählen Sie zu den Glücklichen „Heim-Arbeitern“, sollten Sie sich das Home-Office einrichten – und zwar smart!

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er in den eigenen vier Wänden der Berufung folgt, sollte das heimische Arbeitszimmer entsprechend wohnlich, aber auch funktional gestalten. Ob separater Büroraum oder Arbeitsnische: Mit diesen Ideen wird das häusliche Arbeitszimmer zum praktisch-schönen Home-Office.

1. Gute Integration Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist enorm wichtig, um produktiv und gut arbeiten zu können. Finger weg also von sterilen Arbeitszimmerlösungen. Wenn kein eigenes Zimmer zur Verfügung steht, lassen sich auch Nischen unter der Treppe oder in Schrägen nutzen, um einen schönen Schreibtisch aufzustellen und den Arbeitsbereich durch halbhohe Regale oder Container optisch vom Wohnraum abzutrennen. 2. Konsole statt Tisch Im digitalen Zeitalter beheimatet der Schreibtisch in der Regel einen flachen Monitor oder das Laptop. Wer wenig Platz für einen Schreibtisch hat, kann daher auch auf schmale Konsolen zurückgreifen. Diese lassen sich, zum Teil sogar ohne Beine, einfach an die Wand montieren. So bleibt kreativer Raum für Gedanken und Umsetzungen.

3. Funktional und schön Eine schöne Vollholzplatte entlang der ganzen Wand - schlicht und ästhetisch bietet eine solche Lösung Platz für gleich mehrere Arbeitsplätze. Als Anker fürs Auge dienen Memoboard, Bilder oder kleine Utensilos, die an der Wand über der Tischplatte angebracht werden können. Alles andere wird bequem weggeräumt und zwar in die Container, die unter der Tischplatte ausreichend Stauraum bieten. 4. Würfelkommoden Ob hängend oder übereinander gestapelt, in Form einer Treppe oder als Bank arrangiert - zusammengesetzte Würfelkommoden sind flexibel und bieten erstaunlich viel Stauraum. In vielen Ausführungen erhältlich - ob weiß, bunt oder aus edlem Holz - verstauen sie flexibel Ordner und Co. 5. Ordnungshelfer Stifte, Büroklammern, Briefumschläge - am Arbeitsplatz gibt es viele kleine Dinge, die im Zaum gehalten werden wollen. Zwar gibt es etliche schöne Bürohelfer wie Dosen, Kisten, Stifte- und Zettelhalter. Damit die Arbeitsfläche aber nicht zu voll wird, kann man die Wand-

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fläche nutzen und Behälter in unterschiedlichen Größen montieren. Der Bereich lässt sich durch einen farbig gestrichenen oder tapezierten Untergrund zusätzlich verschönern.

Quelle: BE

8. Farbtupfer Farbe verändert einen Raum, über farbliche Akzente lassen sich zudem mit einfachen Mitteln Nischen und Raumzonen schaffen. Fröhlich bunt oder schlicht und ruhig - sinnvoll ist es, wenn die Farbe die Stimmung unterstützt, die man sich wünscht, um motiviert arbeiten zu können.

6. Der richtige Sitz Der richtige Sitz am heimischen Arbeitsplatz schont den Rücken und macht gutes Arbeiten möglich. Ob nun Stehsitz, Sitzball, ein guter anpassungsfähiger Bürostuhl oder ein Wackelstuhl, der Markt hält für jeden Bedarf etwas bereit. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, vor dem Kauf Probe zu sitzen. Bei empfindlichen Böden wie Parkett oder Holzdielen sollte auch die Bodenschutzmatte nicht vergessen werden.

9. Schlicht und flexibel Für jeden, der es reduziert und dennoch flexibel mag, ist vielleicht ein Faltsekretär genau das Richtige. Mit dem ausklappbaren Schreibtisch kann man kurzer Hand seine Arbeit in den Raum verlagern, der gerade frei ist, oder bei schönem Wetter einfach das Gartenbüro eröffnen.

7. Licht Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz beugt Erschöpf ung und Kopfschmerzen vor. Ideal ist eine Kombination aus indirekter und direkter Beleuchtung, keine davon darf blenden. Außerdem ist die Farbe des Lichtes wichtig, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dabei ist ein eher bläuliches Licht ak tiv ierend, während ein warmweißes Licht entspannt.

10. Home-Office-Gemeinschaft Kein Platz für ein Arbeitszimmer, doch das Kind hat seinen eigenen und oft ungenutzten Schreibtisch? Wie wäre es mit einer Zweckgemeinschaft? Am Vormittag dient es dem elterlichen Home-Office und am Nachmittag darf sich der Sprössling austoben. Schön gestaltet und mit klar getrennten Stauraumbereichen konkurrieren vielleicht bald alle um dieses Arbeitsrefugium. 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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Stilvolle Herbstdeko Farbenspiel für Ihr Zuhause

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m Herbst zeigt die Natur ein wahres Farbenspiel: Von leuchtendem Orange, intensivem Rot und warmen Brauntönen ist hier alles dabei. Um sich ein paar herbstliche Farbtupfer auch nach Hause zu holen, braucht es nicht viel. Mit einfachen Mitteln, ein paar farbenfrohen Akzenten und herbstlichen Pf lanzen gelingt eine schlichte und kreative Deko, die an grauen Tagen für gemütliches Ambiente und gute Stimmung sorgt. Die Gefäße aus der Color-Collection von LECHUZA in trendigen aber auch zeitlosen Natur- und Grautönen wie Sandbraun, Schiefergrau oder Weiß sind treue Begleiter durch die verschiedenen Jahreszeiten und werden mit saisonalen Pflanzen immer wieder aufs Neue zu stilvollen Einrichtungselementen. Bepflanzt mit orangeleuchtenden Herbstblumen oder Zimmerpflanzen in Beerentönen werden die Gefäße zum echten Hingucker in jedem Zuhause und holen ganz einfach einen Hauch von Herbst nach drinnen. HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

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Auch auf dem Tisch darf es im Herbst bunt zugehen. Zahlreiche Inspirationen für eine kreative Herbsttafel findet man in der Natur: Augen auf beim nächsten Spaziergang, denn hier findet man die besten Materialien für den Tischschmuck! Bunte Blätter, glänzende Kastanien, duftendes Moos sowie Rinden- und Holzstücke zaubern einen individuellen Charme auf den Tisch. Ergänzt mit Zierkürbissen in verschiedenen Farben und Formen und den passenden Pflanzen und schon ist die Herbstdeko perfekt. Mit der kugelrunden Form ist das Tischgefäß PURO die perfekte Wahl für die Halloween-Deko. Vom knalligen Blutorange bis zum dezenten Sandbraun findet man hier für jede Inszenierung den passenden Farbton. Für eine schaurig-schöne Halloween-Deko darf es ruhig auch ein bisschen mehr sein: Einfach mit einer selbst geschnitzten, unheimlichen Kürbislaterne kombinieren und fertig ist die Herbstdeko mit Gruselpotenzial. Mehr Infos: www.lechuza.com

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Botanik, Geometrie und wie gemalt

Foto: AS Creation

Neues Wohnglück mit Tapeten

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ekorative Wandkleider geben dem Zuhause eine Struktur und unterstützen die Raumnutzung. „Neues Wohnglück mit Tapete“ – das ist das Motto des Deutschen Tapeten-Instituts für die Trends 2021. Wir stellen Ihnen die aktuellen Trends vor. Trend 1: Botanik trifft auf Geometrie Nahezu alle Hersteller setzen den Trend „Urban Jungle“ fort und stillen die Sehnsucht nach Natur. Neu

ist die ausdrucksstarke Kombination von floralen Motiven mit geometrischen Mustern – großformatige Blumen werden von Rauten, Kreisen oder Strichen aufgebrochen und neu zusammengesetzt. Linien kreuzen oder lassen das Muster in Kachel-Form erscheinen. So kommen beide Welten in Kontakt und bilden ein modernes Match der beliebtesten Muster im Tapetenbereich. Besonders effektvoll kommen diese Tapeten an großen Flächen in Wohnzimmer oder Flur zur Geltung.

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Trend 2: Filigrane Linien: Tapeten in Schwarz-Weiß Wer bislang noch kein Tapetenfan war, wird sich spätestens in diesem Jahr in die coolen Designs in Schwarz-Weiß verlieben. Ob elegant in einer Anmutung von Art Déco mit zarten, geometrischen Linien, fantasievoll-exotisch in Grauschattierungen oder abstrakt wie mit einem Bleistift gezeichnet – die neuen Tapetenmuster brauchen keine Farbe, um ihre Strahlkraft zu entfalten. Sie lieben die Harmonie

und überraschen mit ihrer außergewöhnlichen Raumwirkung. Trend 3: Wie gemalt: neuer Ausdruck für beliebte Formen Bei floralen, geometrischen und Retro-Motiven - die aktuellen Dessins muten wie gemalte Kunstwerke an. Organische Formen in pastelligen Wassermalfarben sind hier eine echte Überraschung, wecken Kindheitserinnerungen und strahlen eine unbekümmerte Ruhe aus. 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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Foto: Erfurt

Ebenso kommen Motive im Stil der Illustration auf den Plan. Die abstrakten Urban Jungle Motive wirken zeitloser, nehmen sich in der Farbintensität zurück und bieten die Bühne für einen Ort der Entspannung. Die neuen Wandgemälde (engl. „Murals“) verdrängen Bilder und Fotos von den Wänden und reduzieren die Dekoration der Räume auf einen absoluten Hingucker. Diese Trends bleiben: Urban Jungle, Haptik, geometrische Formen und „Lookalikes“ – Tapeten, die täuschend echt wie Marmor, Stein oder Kalkputzwände aussehen.

Digitaldruck liefert Natürliche Farben im Trend Farben: Natürlichkeit und natürli- gestochen scharfe Bilder che Farben sind auch bei Tapeten Mit modernen Digitaldrucken werangesagt. Der Trend zu sanften den individuelle Wünsche wahr: ob und matten Tönen hält an. Dazu großformatige Blumenprints, Fische passen pastellige Grau-, Braun-, an der Wohnzimmerwand oder AbBeeren- und Rosétöne, aber auch straktes im Schlafzimmer – alles ist Petrol oder Schwarz-Weiß. Beliebt möglich. Die Digitaldrucke komsind Tapeten, die sich auch gut an- men in absolut brillanter Druckquafassen lassen – eine schöne Hap- lität daher. tik wird durch textile Oberflächen, „JahrhundertWände“ –das sind Strukturen, Glasperlen und Appli- nicht nur gestochen scharfe Dikationen erreicht. Wie auch schon gitaldrucke, sie tragen auch noch im letzten Jahr sind Tapeten mit ef- der Nachhaltigkeit Rechnung und fektvollen Matt- und Glanzflächen bieten vielseitige Motive von floral beliebt. über vintage zu grafisch. Jedes Mo-

Foto: Erismann

tiv lässt sich in drei Bildebenen darstellen; in einer ausgewählten Materialstruktur, einem Grafik- oder Fotodesign und einer Farbgebung. Dadurch sind der individuellen Raumgestaltung kaum noch Grenzen gesetzt. Martina Noltemeier  Weitere Infos: www.tapeten.de www.erfurt.com www.marburg.com

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Foto: designbotschaft.com

Wohnstile

Einrichten von klassisch bis retro

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ie einen mögen es gemütlichverspielt, die anderen urbanreduziert: Jeder drückt in der Einr i ch t un g s e i n e n e i g e n e n Geschmack aus. Doch wodurch zeichnen sich die verschiedenen Wohnstile eigentlich aus? Eine kleine Stilkunde von Landhaus bis Retro-Chic. Das Wohnen ist eine sehr persönliche Angelegenheit. So unterschiedlich die Geschmäcker und Ansprüche an Funktionalität auch sind, lassen sich die meisten doch von den klassischen Wohnstilen beeinflussen. So lebt der skandinavische Stil zum Beispiel von natürlichen Materialien und hellen

Farben, wohingegen die klassischelegante Einrichtung eher von massiven und zeitlosen Möbeln geprägt ist. Skandinavischer & Landhausstil: Unbeschwert und gemütlich Der skandinavische Einrichtungsstil ist schlicht, praktisch und wird meist durch seine Luftigkeit und natürlichen Materialien als sehr angenehm empfunden. Vor allem helles Holz in gerader Formensprache steht neben anderen natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen und Leder im Vordergrund. Als Umgebung eignen sich schlicht weiß gestrichene Wände und ein Holzboden. Akzente wie

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klare, kräftige oder auch Pastellfarben lockern die reduzierte Umgebung in Form von grafischen Stoffmustern oder stilisierten Naturmotiven auf. Vergleichbar, aber doch etwas üppiger ist der Landhausstil. Hier kommt es nicht so sehr auf Geradlinigkeit an, im Vordergrund stehen Gemütlichkeit und ein Hauch Nostalgie. Zwar dominiert auch hier die Farbe Weiß, diese wird aber oft mit antiken Möbeln sowie zahlreichen Accessoires wie Kissen und Decken oder auch Körben und Gießkannen aus Zink kombiniert. Die Muster der Stoffe sind in ihrer Wirkung opulenter, wenn auch regional unterschiedlich. Im Landhausstil sind

süddeutsche Karos genauso zu finden wie französische Toile de Jouy-Motive. Klassischer Stil: Elegant und zeitlos Der klassische Einrichtungsstil ist geprägt von hochwertigen Möbeln und luxuriösen Materialien Eleganz lautet das Motto. Schnell wechselnde Trends sind für den klassisch-eleganten Stil unerheblich, denn dieser überdauert in seiner Zeitlosigkeit jede Modeerscheinung. Schwere Schreibtische, große Regale, Vitrinen mit Glastüren und sogar große Lüster sind typische Einrichtungsgegenstände dieses Stils. An Materialien werden vor10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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wiegend Glas, glänzendes Metall und massives Holz eingesetzt und mit hochwertigen Textilien wie Leder und seidigen Stoffen kombiniert. Wichtig ist hier vor allem das perfekt aufeinander abgestimmte Gesamtbild. Die möglichst hohen Wände werden in zarten Farben gestrichen und Stuckelemente sind sehr willkommen. Der Boden ist im besten Fall aus Echtholzparkett im Fischgrät-Muster. Der elegante Gesamteindruck wird von großen Dekorationen wie Kerzenständern oder Tischleuchten in Gold, Messing und Silber unterstrichen. Industrial Style: Rau und lässig Der Industrial Style ist, wie der Name schon sagt, von dem rauen Charme industrieller Umgebungen wie Fabrikhallen inspiriert. Die passende Umgebung für den industriellen Stil ist demnach vielleicht ein Loft oder jedenfalls ein weitläufiger, offener Raum, in dem sich der lässig-moderne und gezielt abgenutzte Stil entfalten kann. In der Einrichtung verwendete Materialien sind vor allem Holz,

Beton, Metall und Stahl. Übermäßige Accessoires oder Dekoration sind hier nicht angesagt, allenfalls werden ein sehr großes Bild oder ein imposantes Werkzeug ausgestellt. In Kombination mit modernen, geradlinigen Möbeln wirken vor allem Gegenstände aus vergangenen Zeiten als ideale Stilbegleiter: So wird eine alte Werkbank zum Schreibtisch, eine Hallenlampe leuchtet das Loft aus oder Drehbankstühle mit abgeplatzter Lackierung dienen als Sitzgelegenheit. Die Wände sind pur aus Sichtbeton oder altem Backstein und auch der Boden erinnert eher an Industriehallen. Der Gemütlichkeit dient aber zum Beispiel ein überdimensionales Sofa in der Mitte des Raumes, das zum Entspannen einlädt. Retro Chic: Fünfziger- bis Siebzigerjahre Der moderne Retro-Stil mischt ideenreich typisches Design der Fünfziger- bis Siebzigerjahre mit zeitgenössischem Stil. In diesem bunten Stilmix findet sich zum Beispiel ein Nierentisch vom Flohmarkt neben

Foto: designbotschaft.com

bunten Designerstühlen aus Kunststoff und Omas Kommode. Auch aktuelle Wohntrends lassen sich gerne von vergangenen Jahrzehnten inspirieren: So spiegelt sich der Stil der Sechzigerjahre derzeit in fast allen modernen Entwürfen wider. Generell zeichnet den Retro-Stil ein gewisse Nostalgie aus sowie das Motto: Erlaubt ist, was gefällt. Die Kombinationen reichen von pastelligen bis zu knalligen Farben, von gra-

fischen Mustern bis zu organischen Formen aus verschiedenen Epochen. Kunst- und Schaumstoffe finden genauso Verwendung wie Leder und Federkern. Hauptfarben sind Natur, Schwarz, Petrol, Orange und Flaschengrün. In Möbeln als auch Accessoires finden sich Materialien wie Chrom, Stein, Holz und Marmor. Mehr Infos: www.bauemotion.de

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Info Raumausstattung Buttmi wurde vor 186 Jahren gegründet. Daniel Buttmi, Raumausstatter-Meister und Inneneinrichter und seine Frau Beatrice Buttmi, Inneneinrichterin und Betriebswirtin beraten ihre Privat- und Firmen-Kunden persönlich und individuell mit Begeisterung und großem Know-How. Die Leistungen reichen von einer Komplettgestaltung im Rohbau bis hin zu Umgestaltungen bestehender Wohnungen, privat oder gewerblich. Hier findet man auch Stoffe, Bodenbeläge, Teppiche, Kissen und Sonnenschutz. Außerdem: das Polstern von Stühlen, Sesseln und Sofas und Wandgestaltungen. Auch Teppiche in individuellen Größen können durch kleine Manufakturen angefertigt werden. Ein besonderer Wert wird auf die hohe Qualität und Nachhaltigkeit der Waren gelegt. Buttmi Raumausstattung Darmstadt Rheinstraße 37 64283 Darmstadt Tel.: 0 61 51 / 2 20 96 E-Mail: info@buttmi.de Mo-Fr: 7.30-18, Sa: 10-14

Ausgewogene Proportionen

Foto: jab

Sofa „Soulmate“ bei Buttmi Raumausstattung

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ofas – als Rückzugsort für Zuhause und Blickfang im Wohnzimmer – sind im Trend. Neu bei Buttmi Raumausstattung in Darmstadt ist das exklusive Sofa „Soulmate“ von Ipdesign, das viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Es setzt auf ausgewogenen Proportionen. Organische Strukturen, konkave und konvexe Formen lassen Kontraste entstehen und verleihen dem Design einen skulpturalen

Charakter. Die voluminösen Polster Die Bezugsstoffe/Polsterstoffe sind schaffen trotz der spannungsvollen frei wählbar: Buttmi RaumaustatLinienführung ein entspanntes tung kann auf alle Polsterstoffe aus Ambiente. Das Sofa gibt es in ver- dem Hause JAB, bekannt für seine schiedenen Ausführungen mit An- hochwertigen Textilkreationen, zubauelementen und Eckteilen, so- greifen. So können sich die Kunden dass es Sitzmöglichkeiten für jede ihren Wunschstoff heraussuchen. Situation bietet. Die Holzteile des „Wir greifen auf einen RiesenfunSofas sind aus massiver Esche, die dus an Stoffen zurück, anders als Oberfläche kann in verschiedenen im Möbelhaus, in dem es eine beFarbstellungen gebeizt oder la- grenzte Auswahl gibt. Bei uns ist ckiert werden. jedes Sofa ein Unikat“, schwärmt

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Weitere Infos: www.buttmi.de

Text: Martina Noltemeier

Inhaberin Beatrice Buttmi. Auch Fremdstoffe werden nach Prüfung auf Geeignetheit verarbeitet. Das Design von „Soulmate“ stammt von Graft. 1998 wurde das Architektur-Label von Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit in Los Angeles gegründet und arbeitet seither weltweit in den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Design und Kommunikation. 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


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Für Ihren Schlaf sind wir hellwach!

Für Ihren Schlaf sind wir hellwach! Kohlpaintners Betten- und Matratzenwelt: Schlafen wie im Märchen muss kein Traum bleiben

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chlafen wie im Märchen? Das muss kein Traum bleiben! Wer beim Matratzen-Kauf die Augen offenhält, der kommt hier im Umkreis an Kohlpaintner‘s Bettenund Matratzenwelt in Groß-Zimmern in der Waldstraße 55 kaum vorbei. "Für Ihren Schlaf sind wir hellwach!", heißt dort der Leitsatz der Profis, die auch im Netz auf Bewertungsportalen Bestnoten und viel Lob für ihre Beratung erhalten. Regionale Hersteller Anders als viele andere Produkte lassen sich Matratzen nicht einfach per Mausklick online ordern. Jedenfalls dann nicht, wenn es die richtige Matratze sein soll. "Im heutigen Angebots-Dschungel ist es nicht leicht, die perfekte Matratze für sich zu finden", wissen die Fachleute bei Kohlpaintner. Sie nehmen sich deshalb Zeit für die Beratung. Und ganz wichtig: Der Kunde kann vor Ort probeliegen. "Nur so können wir auch sicherstellen, dass die Matratze orthopädisch zum Kunden passt," erklärt der Junior-Chef Jan Kohlpaintner. "Und nur so kann der Kunde fühlen, ob ihm die Matratze zusagt." Und noch etwas betont der Junior-Chef, worin sich das Unternehmen vom Online-Handel abgrenzt: "Wir bieten unseren Kunden ausschließlich Neuware und keine MaHÄUSERMAGAZIN | 10.2021

tratzen, die eventuell bereits beschlafen sind." Service, Qualität und Gesundheit stehen an oberster Stelle, heißt der Leitsatz des Familienbetriebs, weshalb die Mitarbeiter auch regelmäßig durch Schulungen auf dem Laufenden gehalten werden. Um hohe Qualität zu gewährleisten, setzt man bei Kohlpaintner auf regionale Hersteller, die Hochwertigkeit ihrer Produkte nachweisen können. "Alle Matratzen, die wir anbieten, sind zu 100 Prozent schadstofffrei, und zwar nicht nur der Bezug, sondern auch der Kern der Matratzen erfüllt den Standard 100 von Öko-Tex", führt Jan Kohlpaintner aus.

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Ist die ergonomisch richtige Matratze gefunden, können Kunden auch das für sie geeignete Material des Bezugsstoffs wählen. Das gleiche gilt für Bettgestelle, Bettwäsche und Bettbezüge. Betten mit Komforthöhe und ausgefallenem Design zählen ebenfalls zum Sortiment. Auf Wunsch werden die Artikel kostenlos nach Hause geliefert und Alt-Teile gratis entsorgt. Waldstraße 55, Groß-Zimmern Tel.: 06071 / 42825 E-Mail: kohlpaintner@gmx.de Mo-Fr: 9.30-19, Sa: 9.30-16 Weitere Infos: www.matratzenwelt.de

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Ofensystem KINGFIRE Ofen + Schornstein = Eins

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Quelle: BE

ie Schiedel Ofenlösung KINGFIREzeichnet sich dadurch aus, dass ein Scheitholz-Kamineinsatz bereits fix und fertig in einem Schornstein integriert ist und daher keine zusätzliche wertvolle Stellfläche im Wohnbereich mehr benötigt wird. Das Ofensystem (Ofen + Schornstein = Eins) wird in

einem Stückbereits in der Rohbauphase mit dem Kran fix und fertig eingehoben und ist sofort betriebsbereit. Als raumluftunabhängiges, geprüftes und zugelassenes System ist KINGFIRE für energieeffiziente Neubauten mit dichter Gebäude-

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hülle bestens geeignet. Die Scheitholz-Modelle der KINGFIRE Ofenfamilie wurden vom Sentinel Haus Institut auf Schadstoffe geprüft und als erster Kaminofen als wohngesund empfohlen. Um individuellen Ansprüchen gerecht zu werden, ist die Optik eines

Ofens und eine breite Vielfalt in der Gestaltung äußerst wichtig. Auch die Außenverkleidung des SpezialBetonschachtes der KINGFIRE-Varianten kann an innenarchitektonische Design-Wünsche angepasst und ganz individuell gestaltet werden. So wird jedes Endprodukt designmäßig ein Unikat.

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Farben im Feng Shui Das Element Erde, alles zwischen Gelb und Braun

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eim Einrichten einer Wohnung oder beim Renovieren steht man oft vor der Frage: wie wird das wirken? Passen die Farben überhaupt zusammen? Welche Farben geben uns Schwung in den Räumen, in denen wir uns aufhalten und bewegen und welche geben uns in Schlaf- oder Kinderzimmer die nötige Ruhe? Die chinesische Raumharmonielehre Feng Shui hat zum Ziel, mehr positive Vitalkraft in Räumen zu erzeugen und damit ihre Bewohner energetisch zu unterstützen. Die Basis dieser Harmonielehre ist die Ausgewogenheit zwischen Yin und Yang, also eine energetische Balance der Gegensätze des Lebens. Dabei spielen auch die fünf Wandlungsphasen, bekannter als die fünf Elemente, eine entscheidende Rolle. Jedes dieser Elemente hat eine spezielle Dynamik, die durch bestimmte Farben repräsentiert wird. Die Farben Gelb, Beige und Braun repräsentieren die Energie der Erde. Es ist die gereifte, stabilisierende Energie, die wir im Spätsommer erleben, wenn sich in der Natur die Kräfte langsam wieder nach innen bewegen, sich die ersten Blätter gelb färben, die Tage wieder kürzer werden und die Früchte an den Bäumen gereift sind. Die Erdfarben haben ein breites Spektrum und reichen von Hellbeige über alle Gelbtöne und erdiges Braun bis hin zu Dunkelbraun. Das Element Erde ist stabilisierend und erdend. Dieses Farbspektrum passt in jeden Raum und in jede Himmelsrichtung. Aber vor allem der Südwesten und auch der Nordosten werden der Erde zugeordnet. HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

Die monatlichen Feng Shui Einflüsse Oktober 2021 - 8.10.bis 6.11.2021 Der Monat des Erde Hundes

Nicole Zaremba Hier beschreibe ich die monatlichen Einflüsse in den unterschiedlichen Bereichen jeder Wohnung. Diese sind vor allem dann zu beachten, wenn der Eingang oder das Schlafzimmer liegt. Südosten: Achtung, Herausforderung und Bremsenergie Abhilfe: viel Metall in den Südostbereich stellen Osten: Romanzen und Flirt, bei Kindern gut fürs Lernen und für die Kreativität Abhilfe: Feuerelement (rot) in den Ostbereich Norden: Krankheitspotenzial und Unterleibsprobleme Abhilfe: Schweres Metall in den Nordbereich stellen Süden: gut für Wissen, Forschen, Lernen und Kommunikation Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Süden stellen Nordosten: gut für Beförderung, Freude und Vision, Innovation, Achtung Feuergefahr Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Nordosten Südwesten: Starke Emotionen, Streitigkeiten, auch viel Wachstum oder Chaos Abhilfe: Etwas Rotes oder eine Kerze in den Südwestbereich bringen Westen Erfolg und gutes Gelingen Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Westen Nordwesten: Spiritualität, aber auch Kommunikationsprobleme und Verletzungsgefahr Abhilfe: Blaue Wasserschale in den Nordwestbereich Keine Grab- oder groben Renovierungsarbeiten beginnen im Nordosten, Südwesten, Osten, Südosten, Norden und Nordwesten. Beginnen Sie mit den Arbeiten im Süden oder Westen.

Erdfarben kann man gut mit weiß, creme und den Feuerfarben Rot, Orange oder Rosé kombinieren. Weiße Türen und eine weiße Decke lassen sich gut mit einem braunen Fußboden (Holz, Laminat, Kork oder Teppich), einer kühlbeigen oder zart rosafarbenen Wand oder roten Kissen kombinieren und können sehr edel aussehen. Möchten Sie mehr über harmonische Farben und Feng Shui für Ihre Wohnung wissen? Ich freue ich mich auf Ihren Anruf unter der Telefonnummer 06162 - 941788. Mit herzlichen Grüßen, Nicole Zaremba

Seminare und Vorträge 05. und 12.10.2021 jeweils 17.00 – 20.00 Uhr Basiskurs Feng Shui online Schwerpunkt: Harmonische Farben und stärkende Symbole 30.11.2021 19.00 - 19:50 Uhr Kostenloser Online Vortrag zum Thema: Gute Energie im Kinderzimmer - wie kann ich mein Kind optimal unterstützen? 21. - 23.10.2021 Einstieg ins traditionelle, klassische Feng Shui - Elementarkurs der Yap Cheng Hai Academy online. Gut geeignet für Quereinsteiger, die nach Tiefe und Erklärungen suchen.

Basiskenntnisse im Feng Shui sind erforderlich. Weitere Infos und Anmeldung: info@klassisches-feng-shui.de Coaching Neu im Angebot: Einzelgespräche zum Erkennen und Lösen versteckter Emotionen und Traumata. Befreien Sie sich von bremsenden Ängsten und gestalten Sie Ihr Leben in Freude. Abrechnung mit Privatkassen möglich. Weitere Infos und Anmeldung für Seminare und Beratungen unter: Tel.: 06162 / 941788 oder E-Mail: info@klassisches-feng-shui.de 23


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Foto: Bundesgartenschau Erfurt 2021 gGmbH, Fotograf: Steve Bauerschmidt

BUGA-Countdown läuft Gießkannenfamilie als besondere BUGA-Erinnerung

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ahlien, Herbstastern, Zinnien und viele Stauden mit reichem Blütenflor sind bis zum 10.10.21 die Hauptdarsteller des BUGA-Countdowns auf beiden Ausstellungsflächen. Mehr als 200 Dahliensorten sind der besondere Anziehungspunkt im egapark, die große Staudenschau wandelt ihr Farbspektrum mit Gelb-, Orange und Rottönen hin zum Indian Summer. In den Erfurter Gartenschätzen auf dem Petersberg hat der Herbst Einzug gehalten, verschiedene Gemüsesorten wachsen in Erntegröße in den Streifenpflanzungen, Sorten aus der reichen Erfurter Gartenbautradition und neue Züchtungen. Auf beiden BUGA-Flächen zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite und liefert ganz viele Argumente, noch einmal über die BUGA-Flächen zu bummeln. Was erwartet die Besucher noch bis zum BUGA-Abschluss am 10. Oktober in der letzten Themenwoche "Herbstzauber - Das BUGA-Finale? Höhepunkte 8.Oktober, 18 Uhr - Sparkassenbühne - Taschenlampenkonzert mit der Band Rumpelstil 9. Oktober, 19 Uhr - Sparkassenbühne - Gestört aber GeiL Für beide Konzerte sind Platzkarten notwendig.

Florale Themenwelten in den Hallenschauen Zwei Hallenschauen sind bis zum 10. Oktober 2021 auf der BUGA zu bewundern: Grüne Überraschungen aus Baden-Württemberg die Bundesgartenschau zieht weiter 2. - 10. Oktober 2021 - Halle 1 Die Abschlussschau der BUGA 2021 in Erfurt soll sich noch einmal fulminant präsentieren, die Besucher begeistern und in Erstaunen versetzen. Mit einem bunten, farbenfrohen Gruß nimmt die BUGA Erfurt 2021 Abschied und macht Lust auf die BUGA 2023 in Mannheim.

Quelle: www.presseportal.de

furt gesetzt. Die Arbeiten der Floristen nehmen das Thema Orchideen, der letzten Hallenschau im Glashaus, auf und werden die Besucher mit außergewöhnlichen Arrangements exotischer Blumen begeistern. Großes Gießkannenfinale im BUGA-Endspurt Der BUGA-Endspurt bis zum 10. Oktober 2021 hält noch einige Höhepunkte bereit. Nach langer Abwesenheit auf der BUGA und in den Verkaufsstellen, nach einer Reise mit Umwegen sind die BUGA-Maskottchen endlich angekommen. Kannelore, Gießbert, Blumian und Gießabella wurden aus der Transportverpackung befreit und stehen in voller Schönheit zum Verkauf bereit.

Der Landesverband Gartenbau Baden-Württemberg-Hessen e. V. wird mit einer spannenden Hallenschau mit Wein und Obst einen Ausblick auf die BUGA 2023 in Ba- Das Warten der vielen Maskottden-Württemberg und das "Ländle" chenfans hat nun endlich ein Ende geben. - die gesamte Familie kann als besondere BUGA-Erinnerung mit Exotische Blütenpracht nach Hause genommen werden. Floristikschau des Fachverbandes Jeweils 2500 Stück von jeder Kander Deutschen Floristen ne - in Summe 10.000 - freuen sich in den (leider) letzten Wochen der 7. - 10. Oktober 2021 - Glashaus Mit der Floristikschau des Fach- BUGA in Erfurt auf gartenfreundverbandes der Deutschen Flo- liche, pflanzenaffine Gastfamilien. risten, werden ein Höhepunkt und Wie bisher gibt es Kannelore und gleichzeitig der Schlusspunkt der Gießabella für 24,95 EUR und den Hallenschauen der BUGA 2021 Er- Kannennachwuchs für 12,95 EUR.

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Bei dieser Lieferung handelt es sich um die unweigerlich letzten Exemplare - wenn sie verkauft sind, ist Schluss. Wer sich ein oder alle Maskottchen sichern möchte, sollte die Chance ab Samstag im egapark auf dem BUGA-Gelände nutzen", appelliert BUGAGeschäftsführerin Kathrin Weiß an alle Gießkannenfans. Dauerkarteninhaber und alle die, nochmals einen schönen Tag auf dem BUGA Gelände verbringen und den herbstlichen Blütenf lor bewundern möchten, können dies mit dem Gießkannenverkauf verbinden. Verkauft werden die BUGA-Maskottchen im egapark und in begrenzter Stückzahl in der Erfurt Tourismus GmbH am Benediktsplatz, im Hofladen auf dem Petersberg, in der Buchhandlung Peterknecht, in der Thüringer Tourismus GmbH am WillyBrandt-Platz. Die BUGA-Maskottchen sind bei den Besuchern sehr beliebt. Die erste Charge war schnell ausverkauft. Ihre blumigen Namen haben sie im Ergebnis eines öffentlichen Wettbewerbes erhalten. Weitere Infos: www.buga2021.de 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


GARTEN

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K

ontakte reduzieren und zu Hause bleiben, um sich und andere nicht zu gefährden – das begleitet uns jetzt schon viele Monate. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und im eigenen Garten knackfrisches Obst und Gemüse anbauen? Wer Selbstversorger wird, muss sich im Supermarkt nicht mehr um die letzte verschrumpelte Aubergine balgen, die, in Spanien oder der Türkei angebaut, außerdem einen weiten Weg hinter sich hat und möglicherweise bedenkliche Pestizide enthält.

Allem gewachsen

Selbstversorger werden – Obst & Gemüse unter Glas anbauen

Also her mit einem Gewächshaus und all den leckeren Vitaminbomben, die unter Glas geschützt heranreifen können, um später auf dem Teller zu landen! Doch welche Gewächshaus-Variante passt am besten zu den persönlichen Bedürfnissen? WAMA bietet eine breite Produktpalette an witterungsbeständigen Modellen für jeden Anspruch sowie jegliche Grundstücksgröße.

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Michael Nauheim

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Hauptvertretung der Allianz Pfungstädter Straße 46 64297 Darmstadt michael.nauheim@allianz.de www.allianz-nauheim.de Telefon 0 61 51.5 49 00 WhatsApp 0 15 73.5 39 63 63 HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

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ENERGIE

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Energetische Modernisierung Förderungsmöglichkeiten für mehr Effizienz

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ach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums verbrauchen Privatpersonen rund 35 Prozent der Endenergie in den eigenen vier Wänden. Ein Großteil für Warmwasser und Heizung. Angesichts des Klimawandels hat die Bundesregierung mit der Aktion "Energieeffizienz Gebäude" das Ziel, so gut wie alle Gebäude in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wie ernst es dem Bund dabei ist, lässt sich nicht zuletzt durch die Verabschiedung des neuen Klimaschutzgesetzes erkennen. Eins der wichtigsten Resultate ist, dass energetische Sanierungen seit 2021

stärker gefördert werden. Seit 2000 waren es etwa fünf Millionen Haus- und Wohnungseigentümer, die mit Hilfe von Fördergeldern ihre Immobilie energetisch saniert haben. Mit Beginn des Jahres 2021 gibt es nun verbesserte Fördermöglichkeiten. Fördermittel durch den Bund Insgesamt können Immobilienbesitzer verschiedene Fördermittel, zum Beispiel von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), in Anspruch nehmen. Daneben gibt es auch

Was ist eine energetische Sanierung? A

ls „energetische Sanierung“ werden bauliche Änderungen an einem Gebäude bezeichnet, die dazu dienen, den Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Lüftung zu senken. Das spart Ihnen nicht nur Kosten, sondern entlastet die Umwelt. Mögliche Sanierungsmaßnahmen • Erneuerung alter Fenster & Türen • Wärmedämmung für Dach, Fassade, Kellerdecke • Heizungssanierung • Integration von Solarthermie-Anlagentechnik

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Unterstützung durch regionale Energieversorger, Länder, Kommunen und einzelne  Maßnahmen verschiedener Bundesministerien. Außerdem gibt es die Möglichkeit von Steuerersparnissen zu profitieren. Seit Anfang 2021 gibt es zusätzliche Steuerfreiheiten für die energetische Sanierung von Wohneigentum. Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Die energetische Förderung durch den Bund ist mit der "Bundesförderung für effiziente Gebäude" neu

aufgesetzt worden. Seit 2021 firmieren verschiedene Förderprogramme der KfW und des BAFA unter dem Dach der BEG. Durch diese Zusammenlegung der insgesamt zehn Förderprogramme zu drei ändern sich die Zuständigkeiten der beiden Förderinstitute. Das Programm ist in Teilen bereits im Januar 2021 gestartet. Mit der Novelle gibt es ein zentrales Antragsformular. Das sorgt nicht nur für bürokratische Erleichterungen: Durch attraktivere Förderkonditionen soll der Anreiz, in Energieeffizienz zu investieren verstärkt werden.

Quelle: BE, Foto: unsplash.com

• Installation von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Welche energetischen Maßnahmen für Ihr Haus sinnvoll und möglich sind, erfahren Sie im Gespräch mit einem Sachverständigen. In einigen Fällen besteht für Käufer von Bestandsimmobilien eine Pflicht zur energetischen Sanierung: Häuser, die vor 2002 erbaut wurden, müssen nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) innerhalb von zwei Jahren nach Einzug saniert werden. die Dämmung von Rohrleitungen und Dach notwendig.

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ENERGIE

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Förderprogramm Photovoltaik Wissenschaftsstadt Darmstadt

D

ie Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich in diesem Jahr an der bundesweiten StädteChallenge Photovoltaik (PV), initiiert im Rahmen des „Wattbewerbs“ von „Fossil Free Karlsruhe“. Der Wettbewerb ist mit Unterstützung von Parents for Future Germany und Fridays for Future Germany am 21. Februar gestartet. Ziel ist es, dass schnell viele Dächer mit PVAnlagen ausgestattet werden, um sozusagen ein exponentielles Wachstum bei der Photovoltaik in den teilnehmenden Städten zu erhalten. Mit einem Förderprogramm möchte die Stadt den Ausbau von Photovoltaik vorantreiben. Mehr Photovoltaik, warum? Eine eigene Photovoltaikanlage zu betreiben bedeutet aktiv die Umwelt zu schützen. Sonnenenergie ist zu 100% klimaneutral und bei dessen Erzeugung fallen keine klimawirksame CO2 Emissionen an. Die Installation einer Photovoltaikanlage spart zudem bares Geld. Die jährlichen Stromkosten sinken erheblich und die Einspeisevergütung sichert eine langfristige Rendite. Mit dem Förderprogramm Photovoltaik möchte die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet weiter vorantreiben. Private Haushalte erhalten einen Anreiz, Potenziale für die Erzeugung von Sonnenenergie in den eigenen vier Wänden zu nutzen. Welche Maßnahmen werden gefördert? Kostenlose Energieberatung: Personen mit Wohnsitz in Darmstadt können den „Eignungs-Check Solar“ der Verbraucherzentrale Hessen kostenlos in Anspruch nehmen. Terminvereinbarung kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 www.verbraucherzentrale-energieberatung.de Aufdach-Photovoltaikanlagen: Die Wissenschaftsstadt fördert die Errichtung von Aufdach-Photovoltaikanlage im Stadtgebiet. HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

Mini-PV-Anlagen/„Balkonmodule“: Gefördert wird außerdem die Aufstellung von Mini Anlagen “Balkonmodule“ im Stadtgebiet. Welche Schritte sind erforderlich? Machen Sie sich mit den Fördervoraussetzungen vertraut. Lassen Sie sich von der Verbraucherzentrale, einem Solarfachbetrieb oder einer anderen fachkundigen Stelle beraten, ob ihr Zuhause für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist. Lassen Sie die Anlage errichten und melden Sie diese an. Laden Sie den Förderantrag (Aufdach / Mini-PV) herunter und reichen Sie diesen mit allen notwendigen Unterlagen ein Das Förderprogramm Photovolatik ist eine freiwillige Leistung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ein Rechtsanspruch auf Bewilligung von Zuwendungen besteht nicht. Die Förderung erfolgt im Rahmen der haushaltsrechtlich zur Verfügung stehenden Mittel. Wie hoch ist die Förderung? Aufdach-Photovoltaikanlagen werden mit 150 EUR pro Kilowatt-Peak (kWp) installierter Leistung gefördert. Die maximale Fördersumme beträgt 1.500 EUR pro Haushalt. Mini-PV-Anlagen „Balkonmodule“ werden pro Anlage mit einem Zuschuss von 50 % der Anschaffungsund Installationskosten gefördert. Die Förderung beträgt maximal 200 EUR und ist auf eine Anlage pro Haushalt beschränkt. Wer kann einen Antrag stellen? Nur private Haushalte können einen Antrag stellen. Antragsberechtigt für die Förderung von Aufdach-Photovoltaikanlagen sind Personen mit Wohneigentum. Antragsberechtigt für die Förderung von Mini-PVAnlagen/“Balkonmodule“ sind sowohl Personen, die zur Miete leben als auch Personen mit Wohneigentum. Weitere Infos: www.darmstadt.de

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FINANZEN

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Altersvorsorge Eigenheim

Laut einer Erhebung sehen drei Viertel der Befragten in Immobilien die beste Geldanlage – zwei Drittel halten das eigene Zuhause für die beste Altersvorsorge.

I

mmobilien sind nach Einschät- se generell eine sichere Altersvorzung der meisten Menschen in sorge biete, meinen 79 Prozent. DieDeutschland der ideale Weg, Ver- se Ansicht vertreten immerhin auch mögen aufzubauen und für das 69 Prozent der Mieter, unter den ImAlter vorzusorgen. Das geht aus mobilieneigentümern sind es sogar dem Kantar-Trendindikator 2021 90 Prozent. hervor, der unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen er- „Die Menschen sind sich bewusst, hoben wurde. 75 Prozent der Be- welch großen Wert ein Eigenfragten gaben an, dass sie eine heim für Vermögensaufbau und Immobilie für die beste Geldanla- Altersvorsorge hat. Dennoch hat ge halten. Vor zehn Jahren waren Deutschland eine der niedrigsten es 66 Prozent. Wohneigentumsquoten in Europa . Es ist deshalb eine wichtige AufNahezu zwei Drittel (64 Prozent) der gabe der Politik, mehr Menschen Deutschen betrachten eine eigene den Weg ins eigene Zuhause zu Immobilie zudem als beste Alters- ermöglichen“, ordnet Axel Guthvorsorge. Dass ein eigenes Zuhau- mann, Verbandsdirektor der Lan28

desbausparkassen, die Ergebnisse ein. Gerade im Hinblick auf die in der kommenden Legislaturperiode anstehende Reform der geförderten privaten Altersvorsorge gelte es, die Präferenzen zu berücksichtigen: „Welcher Weg auch immer beschritten wird, sei es eine Vereinfachung von (Wohn-) Riester oder eine weiterreichende Systemumstellung, eines darf dabei nicht herauskommen: Dass die Menschen in Deutschland am Ende weniger Geld übrig haben, um mit den eigenen vier Wänden Vermögen aufzubauen.“ Selbst genutztes Wohneigentum müsse weiterhin als gleichwertige und

förderbare Altersvorsorge anerkannt bleiben, so Guthmann. Der große Vorteil des Wohnens im Eigentum liege in der ersparten Miete, dieser komme im Alter besonders zum Tragen, erläutert Guthmann. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verwenden Mieter im Rentenalter im Schnitt 34 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens zur Deckung ihrer Wohnkosten, Eigentümer dagegen nur 15 Prozent. Guthmann: „Vor dem Hintergrund der ohnehin geringeren Alterseinkommen kann das einen substanziellen Unterschied an Lebensqualität ausmachen“. 10.2021 | HÄUSERMAGAZIN


FINANZEN

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Grüne Anlage Megatrend

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icht nur das gute Gefühl spricht für grüne Investments – auch die Gewinnaussichten sind vielversprechend. Doch Vorsicht: Es gibt keine Garantie, dass vermeintliche Trend-Branchen tatsächlich so erfolgreich sind, wie sie heute gehandelt werden. Knapp jeder zweite Deutsche (44 Prozent) bezeichnet die soziale und ökologische Nach­ haltigkeit als wichtigen Aspekt einer Geld­ anlage, so das Ergebnis einer aktuellen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank. Nur jedem Fünften (21 Prozent) ist es unwichtig, ob Geld nachhaltig angelegt ist; jedem Dritten (35 Prozent) ist es egal. „Immer mehr Menschen wollen nicht von Unter­nehmen profitieren, die ihre Gewinne auf Kosten von Mensch und Umwelt erwirtschaften“, sagt Karsten Rusch von der Postbank. Und auch seitens der Politik ist die nach­haltige Geldan-

HÄUSERMAGAZIN | 10.2021

Quelle: www.postbank.de

lage erwünscht: „Laut EU-Gesetz müssen Finanz­berater ihre Kunden zukünftig auf nachhaltige Invest­ ments hinweisen und dazu beraten. So sollen noch mehr Gelder in grüne und sozial­verträgliche Branchen fließen.“ Klimaschutz fördern Für eine nachhaltige Geldanlage gilt: Nicht nur das gute Gefühl, sondern auch der Ertrag muss stimmen. „Die Chancen und Risiken nach­haltiger Geld­ anlagen unter­ s cheiden sich grund­s ätzlich nicht von denen konventioneller Investitionen. Doch wer heute Geld in eine grüne Anlage steckt, kann an wichtigen globalen Trends teilhaben“, sagt Karsten Rusch. Zum Beispiel „Klima­n eutralität“: Mit dem Pariser Klima­abkommen haben sich 195 Staaten dazu verpflichtet, den Ausstoß von Treib­ haus­gasen zu verringern und da-

mit die Folgen des Klima­w andels abzumildern. Gleichzeitig setzen die Staaten – mehr oder weniger starke – Anreize in Form von Steuer­e rleichterungen und Finanz­s pritzen, um grüne Technologien zu fördern. Davon profitieren die entsprechenden Unternehmen und ihre Anleger. Wette auf die Zukunft „Immer mehr Invest­ m entfonds und ETFs greifen das Thema Nach­ haltigkeit auf “, erklärt der Postbank Experte. Diese Fonds wählen Anlage­gegenstände nach sogenannten ESG-Kriterien aus. Das Kürzel ESG steht für die englischen Begriffe von „Umwelt“, „Soziales“ und „Unternehmens­f ührung“. Ein guter Einstieg ist die Investition in einen sehr breit gestreuten Fonds. „Für risiko­ b ewusste Anleger kann zusätzlich ein sogenannter Themen-Fonds interessant sein, der sich mit nachhal-

tigen Themen beschäftigt und entsprechende Einzel­t itel auswählt“, sagt Karsten Rusch. Themen-ETFs oder -Invest­ment­fonds investieren gezielt in ein bestimmtes Segment, zum Beispiel in Unter­ nehmen aus dem Bereich erneuer­ bare Energien oder in sogenannte Green Bonds – Anleihen, deren Emissions­erlös zur anteiligen oder voll­ständigen Finanzierung grüner Projekte verwendet wird. ThemenFonds werden derzeit sehr stark nachgefragt. „Bei Fonds, die einen thematischen Schwer­punkt haben, ist das Verlust­r isiko, aber auch die Rendite­chance höher als bei einer Anlage, die branchen­übergreifend investiert“, meint der Postbank Experte. „Anleger sollten sich bewusst sein: Je spezieller die thematische Ausrichtung, desto spekulativer ist die Investition. Ein Themen-Fonds eignet sich daher vor allem als Beimischung in einem breit aufgestellten Portfolio.“

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RECHT

des Oberlandesgerichts Hamm (Aktenzeichen 12 UF 170/15) verlangen, dass bereits in der Trennungsphase und nicht erst nach erfolgter Scheidung eine gemeinsame Erklärung an den Vermieter formuliert wird. In dieser wird ein Ausscheiden des Ausgezogenen aus dem Mietverhältnis bei der Scheidung festgelegt.

Wohnung adieu

Quelle: LBS

Bei Trennung und Scheidung geht es oft auch um Immobilien

W

enn sich Paare trennen, dann hat das viele Konsequenzen, zum Beispiel Unterhalts- und Sorgerechtsfragen. Aber auch die gemeinsam bewohnte Immobilie ist häufig Gegenstand der Auseinandersetzungen. Denn aus einem Haushalt werden plötzlich zwei, ein Beteiligter muss sich eine neue Wohnung suchen und auch das bestehende Mietverhältnis kann betroffen sein. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS stellt in seiner Extra-Ausgabe einige Urteile deutscher Gerichte zu diesem Themenkreis vor.

Urteile im Detail Geldgeschenke der Eltern sind im Zusammenhang mit der Immobilienfinanzierung durchaus üblich. In einem Fall hatten Schwiegereltern einem Ehepaar einen Geldbetrag geschenkt, damit das Darlehen für einen Hauskauf abgelöst werden könne. Doch dann wurde die Ehe geschieden. Das Oberlandesgericht Bremen (Aktenzei-

chen 4 UF 52/15) urteilte, in solch einer Situation könne ein Anspruch auf Rückzahlung des hälftigen an das Ehepaar geschenkten Geldbetrages gegenüber dem Schwiegerkind entstehen. Denn die Grundlage für die ehebezogenen Geldzahlungen sei weggefallen. Eine bevorstehende Scheidung kann Auslöser für eine Eigenbedarfskündigung sein. Wenn beide Partner eine räumliche Trennung anstreben, ist es möglich, eine bislang vermietete Immobilie zu beanspruchen. Das Landgericht Heidelberg (Aktenzeichen 5 S 42/12) stellte klar, dass dazu die häusliche Gemeinschaft nicht schon aufgelöst oder die Scheidung eingereicht sein muss. Es genügt die ernsthafte räumliche Trennungsabsicht. Überlässt ein Ehegatte nach einer Trennung die gemeinsam gemietete Wohnung dem anderen Partner zur alleinigen Nutzung, dann entstehen daraus gewisse Ansprüche. Der Betroffene kann nach Ansicht

Manche Paare sind in der Lage, auf eine Zweitwohnung zurückgreifen zu können, wenn sie eine räumliche Trennung anstreben. Zwei Partner praktizierten das innerhalb einer Stadt. Die Ehefrau blieb im Einfamilienhaus, der Ehemann wechselte in eine kleinere Wohnung, die er allerdings nicht als Hauptwohnsitz anmeldete. Die Kommune zog daraufhin den Mann für die Zweitwohnungssteuer heran. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen 14 A 2608/05) hatte daran nichts zu beanstanden. Im Zuge einer Scheidung kann jeder der Betroffenen einen Anspruch auf Zuweisung der Ehewohnung zur alleinigen Nutzung stellen. So tat es eine Frau, die seit 16 Monaten rechtskräftig geschieden war. Sie lebte immer noch mit ihrem Ex-Ehemann im gemeinsamen Haus – er im ersten Stock, sie im Erdgeschoss. Das Oberlandesgericht Bamberg (Aktenzeichen 2 UF 154/16) lehnte diesen Antrag ab. Die Begründung: Solch ein Anspruch könne lediglich innerhalb eines Jahres nach der Scheidung geltend gemacht werden. Im Rahmen eines Ehescheidungsverfahrens kommt es immer wieder vor, dass von Fachleuten ein Wertgutachten für eine Immobilie erstellt wird. Ein Ehemann ver-

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anlasste das, es entstanden Kosten in Höhe von knapp 1.900 Euro. In seiner Einkommensteuererklärung machte er dies als außergewöhnliche Belastung geltend. Doch mit dieser Auffassung konnte er sich vor dem Finanzgericht Hessen (Aktenzeichen 13 K 985/13) nicht durchsetzen. Es fehle hier an der Zwangsläufigkeit der Ausgabe, denn das Gutachten sei nicht verpflichtend gewesen, sondern nur als sinnvoll betrachtet worden. Wer hat eigentlich nach der Trennung eines Paares und dem Auszug des einen Partners aus der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung die Mietkosten zu bezahlen? Das Oberlandesgericht Köln (Aktenzeichen 10 UF 16/18) stellte folgende Berechnung auf: Der in der Wohnung verbliebene Ehemann, der monatlich 800 Euro bezahlte, hätte als Single auch in einer Wohnung für 600 Euro leben können. Deswegen entstanden ihm Mehrkosten in Höhe von monatlich 200 Euro, an denen sich die Ex-Partnerin zur Hälfte beteiligen musste. Eine andere Frage betrifft die Mietkaution. Im konkreten Fall hatte ein Partner als Alleinmieter diese Summe beglichen. Als er auszog und der Ehefrau die Wohnung überließ, forderte er die Mietkaution von ihr. Nach Überzeugung des Kammergerichts Berlin (Aktenzeichen 19 UF 39/17) musste er damit allerdings warten. Er könne den Betrag erst zum Ende des Mietverhältnisses beanspruchen oder – falls die Ehefrau dauerhaft in der Wohnung bliebe – im Zuge seiner Zustimmung zur Überlassung des Mietverhältnisses eine entsprechende Vereinbarung treffen.

Impressum Häusermagazin | Birgit Adler Rheinstr. 30, 64283 Darmstadt Fon: 06151 / 91 58 91 Fax: 06151 / 91 58 58 E-Mail: info@haeusermagazin.de Verlags-, Redaktions- und Anzeigenleitung Birgit Adler Redaktion Martina Noltemeier, 06151 / 91 58 91 redaktion@haeusermagazin.de Internet & Socialmedia Josephine Adler, 06151 / 91 58 91 Anzeigen Josephine Adler, 06151 / 91 58 91 Cornelia Melber, 06151 / 91 58 10 Narine Hovhannisyan, 06151 / 91 58 11

Ursula Pfeiffer, 0170 / 904 9730 Yvonne Popall, 040 / 285 16648 Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2 Anzeigen senden Sie bitte an: anzeigen@haeusermagazin.de Erscheinungsweise 10-mal im Jahr (Doppelausgaben Sommer/Winter), 17. Jahrgang Copyright Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck von Artikeln und Bildern (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Anzeigen, die von Häusermagazin gestaltet wurden, unterliegen dem Copyright des Verlages.

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Beiträge BHW: BHW; IW: Immowelt.de SH: Bausparkasse Schwäbisch-Hall LBS: Landes-Bausparkasse PR-Nord BE: bauemotion; epr: Easy Press BSBeV: Bauherren-Schutzbund e.V. www.mynewsdesk.com, www.presseportal. de, BHW Pressedienst, IVD – Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. Rechtshinweis: Inserenten sind für die gesetzlich vorschriftsmäßigen Inhalte Ihrer Anzeigenwerbung eigenverantwortlich. Redaktionsschluss der November-Ausgabe: 15.10.2021

DIE AUSGABE

NOVEMBER erscheint am 29. Oktober

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HÄUSER Magazin ist das Print-Medium für Immobilien, Bauen, Wohnen und Lifestyle in Südhessen. Es erscheint zehn Mal jährlich und liegt an za...

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