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CXTUT]aPdbRW 0[XRT:T[[TaX]STa6P[TaXTX\:T[[Ta:[dQ Die Galerie im Keller-Klub zeigt Alice Keller mit ganz neuen Acrylarbeiten. Die 1967 in Darmstadt geborene KĂźnstlerin macht sichtbar, dass es keine endgĂźltigen LĂśsungen gibt, sondern immer

nur Veränderungen, unendliche Varianten von Wahrnehmungen. Die Bilder sind von einer emotionalen Kraft und Dynamik. Durch den hohen Grad der Abstraktion werden die gewĂśhnlichen Dinge mit einer poetischen Dimension ausgestattet. â&#x20AC;&#x17E;â&#x20AC;Ś Alice Kellers Bilder sind Metamorphosen der sichtbaren Realität und zugleich der eigenen Innenwelt von rätselhaftem Charakter: Verwandlung und Veränderung beherrschen ihre Bildwelt als Prinzip, daher der Reichtum an Formen und die Lebendigkeit der Bildsprache. Im Zeitalter eines alles Ăźberschwemmenden, alles mit sich reiĂ&#x;enden Informationsstroms, einer Welt rasant zunehmender Automation, verwandelt die KĂźnstlerin elementare Gegebenheiten zu Bildern von meditativer Kraft.â&#x20AC;&#x153; (Rita Latocha). <= ((!( 6P[TaXTX\:T[[Ta:[dQBRW[^Â&#x2022; 3Pa\bcPSc CT[)% $ !#  sUU]d]VbiTXcT])3XBPYTfTX[bPQ!DWa fffZT[[TaZ[dQST

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0dbbcT[[d]Vida3Pa\bcxScTa 1aP]S]PRWc (## :d]bc0aRWXe3Pa\bcPSc Am 11. September wird OberbĂźrgermeister Jochen Partsch die Ausstellung â&#x20AC;&#x17E;Das Feuer fraĂ&#x; die halbe Stadt â&#x20AC;Ś- Bilder zur Brandnachtâ&#x20AC;&#x153; um 17 Uhr erĂśffnen. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kulturamts der Stadt, dem Stadtarchiv und dem Kunst Archiv Darmstadt e.V. und erinnert an die Darmstädter Brandnacht am 11. September 1944, in der fast 80 Prozent der Stadt zerstĂśrt wurde und Ăźber 12.000 Menschen ihr Leben verloren. Ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiteten Darmstädter KĂźnstler, indem sie die Ereignisse auf unterschiedliche, immer tief erschĂźtternde Weise auf Papier und Leinwand bannten, darunter Karl Deppert, Willi Hofferbert, Annelise Reichmann, Marcel Richter, Eberhard Schlotter, Lothar Toller, Ernst Vogel. Fotografien von der zerstĂśrten Stadt sind Teil der Ausstellung. fffZd]bcPaRWXeSPa\bcPScST

3da\bcxScTa1aP]S]P\T] :P[[XVaP_WXbRWTb<PW]\P[ Der Darmstädter KĂźnstler Louise Bostanian mĂśchte mit seinem Projekt â&#x20AC;&#x17E;Durmstädter Brandnamenâ&#x20AC;&#x153; die Schrecken des Krieges und das Leiden seiner Opfer sichtbar machen. Auf einem riesigen Papierbogen will er in kalligraphischer Schrift die Namen all jener verewigen, die in der Darmstädter Brandnacht verstarben beziehungsweise diese er- und Ăźberlebten. Mithilfe historischer Totenlisten aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt konnten bereits rund 4.000 Brandnamen â&#x20AC;&#x17E;eingebranntâ&#x20AC;&#x153; werden. Es ist geplant, das Kunstwerk am 11. September in Darmstadt zu zeigen. Weitere Namen will Louise Bostanian danach noch Ăźber ein paar Monate hinzufĂźgen. Es werden Posterdrucke des Mals erhältlich sein, wobei alle Einnahmen der Initiative Denkzeichen GĂźterbahnhof zur Restaurierung des zerstĂśrten Denkmals gespendet werden sollen. fffQaP]S]P\T]X]U^

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4a^cXbRW\Xc1PdRWd]SCPX[[T 1[d\T]EPbT]X\8]bcXcdcUÂ?a =TdTCTRW]XbRWT5^a\ â&#x20AC;&#x17E;Vasen sind erotisch, Vasen haben Bäuche und Taillen, und durch das Spiel des Lichts kommt permanent wechselnd, ein besonderer Glanz zum Vorschein.â&#x20AC;&#x153;, so Michael Schneider, Leiter des Instituts fĂźr Neue Technische Form (INTEF). Auch auf die Architektinnen Anke Mensing und Ute Schauer Ăźben Vasen aus Glas, Kunststoff, Keramik, Kautschuk oder Porzellan einen groĂ&#x;en Reiz aus. Sie sichteten die Sammlung von Michael Schneider und wählten daraus mehr als 550 Blumenvasen aus. Schier atemberaubend ist die Glasmenge von groĂ&#x;en und kleinen, dicken und schlanken, hohen und kurzen Vasen-

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formen. â&#x20AC;&#x17E;FĂźr Designer ist die Beschäftigung mit Vasen die KĂźrâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Michael Schneider. Dabei basiere alles auf Funktionalität und mĂśglichst viel Raumeinsparung. â&#x20AC;&#x17E;Dadurch sind viele technische und ästhetische Neuerungen entstanden, die dann auch auf andere Bereiche Ăźbertragen werden konnten.â&#x20AC;&#x153; Zu sehen: Klassiker, EntwĂźrfe von Wilhelm Wagenfeld, Heinrich LĂśffelhardt oder Hans Theo Baumann, einfache Keramikvasen in Schwarz und WeiĂ&#x; glasiert von Jan Bontjes van Beek, Kunststoffvasen von Enzo Mari und vieles mehr. Ă&#x153;ber die Mattscheibe zweier Monitoren laufen im INTEF zudem endlos BlumenBilder. <= QXb #( 8]bcXcdcUÂ?a=TdTCTRW]XbRWT5^a\5aXTST]b_[Pci 

Im Rahmen des Kultursommers SĂźdhessen 2014, 20. und 21. September, zeigen Vesna Bakic und Irmgard Spierer in der Galerie Vesna Bakic ART unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Kreativität hat keinen Urlaubâ&#x20AC;&#x153; Arbeiten und Ideen und bieten den Besuchern Materialien und Impulse fĂźr die gemeinsame Kreativität an (www. vesnabakicart.de). Die Galerie & Atelier Trautmann bietet fĂźr Kinder ab ca. 5 Jahren an, sich an SchĂźtttechnik zu versuchen, auĂ&#x;erdem kĂśnnen sich Kinder und Erwachsene am Malen mit dem heiĂ&#x;en Eisen, Encaustic, vertraut machen. fff\PaXPcaPdc\P]]ST

<^eX]VBcX[[b 0dbbcT[[d]V11:3Pa\bcPScX\0cT[XTa< Im Atelier M zeigt der BBK Darmstadt vom 14.9. - 5.10. eine Ausstellung im Rahmen des â&#x20AC;&#x17E;Zeitgleichâ&#x20AC;&#x153;-Konzepts 2014. Im Mittelpunkt der Gemeinschaftsausstellung von Klaus Blecher, Erika Heine, Gisa Hillesheimer, Brigitte Kottwitz, Ulrich Muders, Anette Seelinger und Annmarie Sidor stehen die Medien: digitale und analoge Fotografie sowie Video. Bewegte und bewegende Bildwelten zeigen eine beziehungsreiche Werkschau mit jeweils unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Zeit. Bewegung, Transformation und Stillstand formen den Spannungsbogen und geben der Ausstellung ihren Titel: moving stills. fffPcT[XTa\SPST

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FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 9 / 2014 - Ausgabe 378  
FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 9 / 2014 - Ausgabe 378  

Das Stadt- und Kulturmagazin für Darmstadt und die Region erscheint seit April 1983 monatlich und kostenlos zum Mitnehmen. Aus der Stadt, fü...

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