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Friday Magazine 26. September bis 2. Oktober 2014

No. 39

TEUERT BEZAHL

Eine K a u f s ü c h tti g e erzähl

BEAUTY

T o p - P r o d u-ku tped e r M a k es Prof i IEW: V R E T N I Y IM E L T H G I N KEIRA K

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E B E I L E G I W ” “E R H E M T H C I N S T B I


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SET REVLON2


Inhal t 10

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Süchtig nach Shopping: Leandra erzählt.

Cover-Foto: Henny Garfunkel/Redux/laif. Fotos Inhalt: Splash News (1), INFphoto.com (1), Lea Fischlin (1), Catherine Pearson (2), Joan Minder (1), Annick Ramp (1), zvg

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Keira Knightley hat mit uns in London über ihre junge Ehe gesprochen.

Die Manteltrends der Saison aus neuer Perspektive.

Mitarbeiter der Woche

4 6 8

Diesmal stellen wir euch gleich vier Mitarbeiter der Woche vor: May Sae-Ueng, Tomas Dikk, Flavio Leone und Lea Fischlin haben kreativ herumexperimentiert und für unsere Modegeschichte je einen Mantel aus den aktuellen Herbst/ Winter-Kollektionen fotografiert. Was dabei herauskam, seht ihr ab Seite 18.

May

10 14 16 18 22 24

To m a s

26 27 28 29 30 Fl a v i o

Am Start Sag mal... Was für eine Welt, Kolumne Leben: Süchtig nach Shoppen Stars: Keira Knightley Star Style: Lorde Mode: Mäntel Food: Anna Pearson, SlowFood-Köchin Beauty: BackstageMake-up Culture Club Interview: Alt-J Bezugsquellen, Impressum Rätsel, Horoskop Friday fragt

Lea

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Slow-Food-Köchin Anna Pearson macht Lust aufs Essen.

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Dark drauf: Sängerin Lorde im Star Style. Fr id ay N o.

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WIN

Am Start

Vollendet Mit der Jeansuhr von Guess führst du deinen Denimlook am Handgelenk weiter.

Eigentlich ist das Korkschaf Bééth von Seletti ja als Kinderstuhl gedacht. Wir stellen es aber lieber als Deko-Objekt ins Wohnzimmer.

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IN Das Comeback von Model Gemma Ward an der Show von Prada. Die neue Kosmetiklinie von Gucci.

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Zur Arbeit laufen.

OUT Den DJ mit Musikwünschen nerven. Die Handtasche in der Armbeuge tragen. Schiebermützen.

Physik am Finger

Wer keine schwarzen oder silbernen Smartphones mag: Das HTC One Mini 2 gibts jetzt auch in girly Pink.

Unendlich schön: die InfinityFingerringe von Avinas Jewelry.

Von StatementSweatern haben wir immer noch nicht genug: Das Modell Les Copines des Pariser Labels Club Petanque hängt ganz sicher bald in unserem Schrank.

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Redaktion: Marc-André Capeder / Fotos: Pelle Crepin (1), David Biedert (1), zvg

Die aufklebbaren SchmuckTattoos des amerikanischen Labels Lulu DK bringen deine Haut zum Funkeln und lassen sich, hast du genug davon, ganz einfach wieder ablösen.


S O L T I E Z N: MODhaEt eR in Ende

en Da s Wa ritbt s CO S e n d lic hit J et z t g h . W i r h a b e n m of i n Zü r i c s t a f s s o n , H e a d Ka ri n G ue n swe a r D esig n , Wo mg esp roc he n . er dré Caped

˚

Interview

: Marc-An

Karin, COS ist neu in der Schweiz, was genau macht euch aus? Bei COS gibts High-End-Design zu einem Preis, den man sich leisten kann. Wer bei uns ein Kleid kauft, kann das auch in drei Saisons noch tragen und sieht immer noch trendy aus.

Wie wichtig sind für euch die Trends der grossen Modehäuser? Wir versuchen, uns nicht darauf zu konzentrieren, sondern suchen Inspira-

Schwedische Mode auf zwei Stöcken: COS in Zürich.

tion in Kunst und Architektur. Wieso sind schwedische Brands so erfolgreich? Sie setzen auf Understatement. Die Produkte sind zeitlos, sie überdauern Trends und Saisons. Das kommt an. Wie viel Einfluss hat der Mutterkonzern H&M auf deine Arbeit? Was Design, Marketing und so weiter angeht, agieren wir völlig frei.

COS wird oft als Minimalisten-Marke bezeichnet. Wie findest du das? Wir bezeichnen uns selbst nie als Minimalisten. Aber klar, unsere Kollektionen kommen ohne Schnickschnack aus, und die Teile haben eine klare Silhouette. Falsch ist es also nicht.

• COS, Marktgasse 4, Zürich; cosstores.com

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Sag mal . . .

Wer ist schneller? Naomi Watts und Liev Schreiber sind klasse Eltern. Mit denen wird sogar der Schulweg zum lustigen Abenteuer.

Die oder die? Ist doch egal, Jessica Alba. Nimm beide, solche Dinger, 채h Melonen, kann man immer gebrauchen.

Stilwandel? Naja, Katie Holmes war eigentlich schon immer ziemlich Normcore unterwegs.

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Geht sie bowlen? Nee, Lady Gaga hat sich in Athen einfach mal wieder was Krasses überlegt, um aufzufallen.

Was gibts zu feiern? Rapper Jermaine Dupri (2. v. l.) hat Geburtstag. Skrillex, Usher, Chris Brown und One-Direction-Boy Niall Horan stossen in Las Vegas mit an.

Redaktion: Sabine Eva Wittwer / Fotos: Dukas (5), Reflex Media (1)

Auf dem Weg zur Army Shia LaBeouf? In seinem neuen Film «Fury» spielt er tatsächlich einen Soldaten. Aber hier schleppt er einfach sein Gepäck selber.


Was für eine Welt

“ Wa s z u m H a lte n i n d e r N a ch t!”

k olu m ne

Selten hat eine so bissig gesungen wie Meghan Trainor (o.) in ihrem Überhit «All About That Bass», der sich gerade an die Spitze der US-Charts katapultiert hat. In ihrem Video singt sie, süss in Pink gekleidet, Deftiges: «Ich bring meine Kurven in Schwung / Geh voran und sag den dünnen Schlampen Hey! / Meine Mutter sagte mir, ich soll mich nicht um meine Grösse sorgen / Sie sagte, Jungs mögen mehr Arsch zum Halten in der Nacht.» Das ist ordinär, aber es kommt gut an: Das VorzeigeChubby-Girl steht für ein neues Selbstbewusstsein junger fülliger Frauen. Und wir reden hier nicht von bombastischen Körpern einer Beth Ditto, der Frontsängerin von The Gossip. Wir reden von diesen plus/minus 10 Kilo Über- statt Untergewicht. Grösse 40. Wenn nicht 42. Meghan wird von ihren Fans verehrt, weil sie auf den Schlankheitswahn pfeift oder zumindest so tut. Das wirkt zwar ein wenig nach guter Marketingberatung, aber man kann es auch als Haltung verstehen. In einer Branche, in der jahrzehntelang auf niemanden gesetzt wurde, der nicht perfekt ist, dürfen neuerdings auch Mädchen den Takt angeben, die vollschlank sind. In bester Gesellschaft ist Meghan Trainor mit Rapperin Nicki Minaj. Auch sie trägt offenbar schon lange eine Wut im Bauch und singt immer wieder laut und tief aus den Problemzonen heraus: «Fuck those skinny bitches!» Es ist grad sehr chic, über dünne Frauen herzuziehen. Diese Girls sollten nur eines dabei nicht vergessen: So wahnsinnig emanzipiert und modern ist es trotzdem nicht. Das ist es nie, wenn Frauen auf Frauen losgehen. Egal, ob dick, dünn oder vollschlank.

Pattinson in 2D verheiratet Es gibt sie noch, die Hardcore-«Twilight»Fans: Lauren Adkins (mit 25 auch kein Teenie mehr) ist so verschossen in Robert Pattinson, dass sie in Las Vegas eine lebensgrosse R-Patz-Kartonfigur geheiratet hat. Kosten der Zeremonie in der Viva-Las-Vegas-Kapelle: rund 3000 Franken. Danach entführte sie ihren 2D-Gatten in die Flitterwochen nach L. A.

Journalistin Martina Bortolani findet die Frage, ob Dick das neue Dünn sei, einen Gedanken wert. Aber viel mehr auch nicht.

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Redaktion: Martin Fischer / Fotos: Trevor Christensen (1), Reuters (1), Getty Images (1), face to face (1), Instagram Lauren Cullen (1), zvg

. S V K N A L H C S L L O V G A N Z S CH L A N K


Das ist ein Nacktbild Fotograf Trevor Christensen hat das «umgekehrte Akt­ foto» erfunden: Während die Porträ­ tierten ihre Kleider anbehalten, zieht Trevor sich aus. Das Resultat: Über­ raschende und wun­ derbar ehrliche Fotos wie dieses.

Kopftuch gegen Komplexe? Musliminnen, die Kopftuch tragen, fühlen sich in ihrem Körper wohler als westlich gekleidete. Diesen Schluss ziehen Londoner Psychologen aus einer Studie. Ein Kopftuch zu tragen, könne wie «ein Puffer gegen ein negatives Körperbild» wirken. So wählten Verhüllte auf die Frage, welche Körper sie schön fänden, jeweils einen aus, der ihrem eigenen ähnlich sieht. Westlich Gekleidete fanden dünnere schön. Und wir fragen uns: Was schränkt ein? Ein Kopftuch oder der Druck, gut aussehen zu müssen?

Intellekto-Hype Nächste Woche startet Lena Dunham mit ihrem ersten Buch zur Lesetour durch die USA. Die Hallen sind gross, die Gäste prominent – und die Tour ausverkauft. Der Onlinehandel mit den Tickets nimmt nun absurde Formen an: Ein New Yorker bietet seinen Platz für 900 Dollar an. Originalpreis: 38 Dollar.

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Leben

H C S U A R F U KA l echt h c s e i s r nte, wa: Leandra*, 18 , n o k n e p p t s h o l b st v e r t r a u e n t . h c i n e i s Wenn t und ohne Se i hrer KaufsnunicckhRamp gel aun erzähl t vonvonne Eisenring Fotos: A

˚

Auch müde oder mit Kopf­ schmerzen machte ich meine Route. Immer die gleichen fünf Geschäfte. Jeden Tag. Ich kaufte, so viel ich konnte. Kleider, vor allem Oberteile. Ich habe über 120 im Schrank. Alle Farben, alle Stile. Teure Kleider sagten mir nichts, die Quantität war wichtiger. Hatte ich Streit mit jemandem oder Stress im Büro, schleppte ich besonders viele Ta­ schen nach Hause. Ein­ kaufen beruhigte mich. War mein Konto leer – und das war es oft –, machte ich meine Route trotzdem. Ich liess die Stücke dann zurücklegen oder versuchte, alte Kleider zu verkaufen, damit ich an Geld kam. Abends surfte ich stun­ denlang durch Online­ shops und überlegte, was ich bestellen würde, sobald ich wieder Geld hätte. Ans Kaufen oder ans Geldbeschaffen dachte ich eigentlich immer. Je näher der Feier­ abend kam, desto unru­ higer wurde ich. Ich war

h Aufgezeic

net von Y

immer die Erste, die den Computer abgestellt und das Büro verlassen hat. Dass mich jemand auf meiner Tour begleitet, wollte ich nicht, das hätte alles unnötig verzögert. Ich ging auch nie in eine Umkleidekabine. Anpro­ bieren kostet Zeit. Wenn ich nur noch ein paar Franken übrig hatte, kaufte ich am Kiosk Ge­ winnlose. Oder im Not­ fall Lebensmittel. Süs­

“DIE KLEIDER GABEN MIR SICHERHEIT.” sigkeiten. Das war nicht gleich befriedigend, aber immerhin konnte ich mir etwas kaufen. Begonnen hat meine Sucht vor zwei Jahren. Ich kam in die Lehre und verdiente endlich eige­ nes Geld – zwar nur 700 pro Monat, aber immer­ hin. Mit dem ersten Lohn ging ich shoppen. Ich wollte gut aussehen, mich schön kleiden. Ich

*Name von der Redaktion geändert

freute mich, wenn ich gefragt wurde, ob etwas neu ist. Früher wurde ich ge­ mobbt, war sehr schüchtern. Die neuen Kleider machten mich selbstbewusst. Ich hatte auch immer das Gefühl, nichts anzuzie­ hen zu haben, die neuen Sachen zu brauchen. Dabei zog ich alles nur einmal an. Oder einfach nach einer sehr langen Pause ein zweites Mal. Sonst hätte ich mich geschämt. Ich war rasch bekannt dafür, immer etwas Neues zu tragen. Skeptisch war niemand. Höchstens nei­ disch. Aber das machte mir natürlich nichts aus.

Wenn ich nichts kaufen konnte, war ich schlecht gelaunt und angespannt. Alles in meinem Leben drehte sich um Kleider, der Zahltag war der wich­ tigste Tag im Monat. Ich weiter auf S. 12

Fr id ay N o.

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In Leandras Schrank war kein Platz mehr: “Ich zog alles nur einmal an.”

Hauptsache kaufen: “Quantität war wichtiger als Qualität.”

“ZUR NOT KAUFTE ICH GEWINNLOSE ODER SÜSSES.” Ständig pleite: Für Leandra war der Zahltag der wichtigste Tag im Monat.

Jeden Tag shoppen: “Auch müde oder mit Kopfschmerzen machte ich meine Route.”

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Leben

Ganz normal durch die Stadt zu bummeln wird Leandra wohl nie können.

ging nie mit Freunden ins Kino oder etwas trinken, dafür hatte ich kein Geld. Mein Mittagessen nahm ich von zu Hause mit. Vor meinen Eltern versteckte ich die Einkäufe. Sie fanden es dumm von mir, dass ich alles Geld für Klei­ der ausgebe; sie sagten, ich hätte ein ernsthaf­ tes Problem. Ich fand das lächerlich. Meine Kolleginnen merkten nie etwas. Die fanden es ja toll, bewun­

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derten mein Styling. Nur meine beste Freun­ din hatte Mühe damit. Ich konnte immer weni­ ger mit ihr unterneh­ men, ich hatte ja nie Geld. Irgendwann sagte sie, sie wolle nicht mit mir zusammenziehen, wenn wir aus der Lehre sind – das war eigentlich immer unser Plan. Sie hatte Angst, dann alles alleine bezahlen zu müs­ sen. Wir stritten. Und wir streiten sonst nie. Ich versprach ihr, mich bei einer Beratungsstelle zu melden. Einfach um ihr zu beweisen, dass sie falschlag. Sie lag nicht falsch. Ich erfüllte alle Krite­ rien einer Kaufsucht. Damit hatte ich nicht


gerechnet. Ich liess mich überzeugen, eine Therapie zu machen. Ständig pleite zu sein, fand ich schliesslich auch nicht toll. Seit einem halben Jahr bin ich in Behandlung. Inzwischen weiss ich, dass ich mit den Kleidern vor allem meine Unsicherheit zu überdecken versuchte. Dass ich auf Schein statt Sein gesetzt habe. Das zu ändern, ist gar nicht so einfach. Mit einem Budgetplan versuche ich, meine Sucht in den Griff zu bekommen. Nur noch 200 Franken erlaube ich mir, fürs Shoppen auszugeben. Das gelingt bis jetzt ganz gut. Ich kann nun auch nach der

Arbeit heimgehen und muss nicht vorher meine Route ablaufen. Die Samstage sind aber immer noch gefährlich. Früher ging ich jeweils nach Deutschland oder in ein Shoppingcenter für eine ausgedehnte Tour. Jetzt schaue ich, dass ich dann nicht alleine bin. Sonst käme ich auf dumme Gedanken. Wie normale Leute durch die Stadt zu bummeln werde ich wohl nie können, einen Budgetplan werd ich wohl mein Leben lang machen müssen. Dieses Glücksgefühl nach einem Kauf hab ich immer noch.

B I S T D U T I G? S H O PPI N GS Ü CH Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, hast du möglicherweise ein Kaufproblem und solltest dich beraten lassen.

mir eigentlich gar nicht xmussWenn ich Geld habe, leisten konnte. ich es ausgeben. xunerklärlichen Oft verspüre ich den xetwas Ich habe schon oft Drang, gekauft, das ich loszugehen und etwas zu kaufen.

dann nie benutzt habe.

lich so wichtig war.

entkommen und mich zu entspannen.

xich Nach dem Kauf frag mich oft, ob es wirk-

xweilOftichkauf ich etwas, einfach Lust zum Kaufen habe.

xein Manchmal habe ich schlechtes Gewissen, nachdem ich mir etwas gekauft habe.

xetwas Ich habe schon oft gekauft, das ich

xunerfreulichen Ich kaufe ein, um dem Alltag zu Hier bekommst du Hilfe: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel: • upkbs.ch/patienten/ ambulantes-angebot/erwachsene Universitätsspital Zürich, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie: • www.psychiatrie.usz.ch

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Stars

e i l i m a F e n i “E ” ! n i e N ? n e plan

gain” A n i g e B “ omödi ehe mi t James k s e b e i L r gt in d eer noch jungen Ei sch bl ei ben . a w y e l t h r t ig Keira KnnN fang. In ishi e will abiaenir reali s n a u e eine n l äuf t s gu t – Interview: Violet K ˚ Ri g h t o


Fotos: Getty Images (1), Dukas (1), 2014 The Weinstein Company (2)

Keira Knightley macht es sich in der Ecke eines schicken Samtsofas im noch schickeren Londoner Ham Yard Hotel bequem. Obwohl die 29-jährige Britin schon viele Interviews gegeben hat und etwas müde ist, wie sie sagt, sieht sie makellos schön aus: Ihre braunen Haare glänzen wie in einer Shampoowerbung, sie trägt ein dunkelblaues Chiffonkleid mit kleinen Blüten und flache Schuhe mit einer Schleife vorne. Keira, dein neuer Film ist was für einen netten Kinoabend: lustig und leicht. Anders als deine letzten Rollen. Ja, nach «Anna Karenina» und «A Dangerous Method» habe ich etwas Natürlicheres machen wollen, um mich in eine andere Richtung zu entwickeln. Für die anderen Rollen musste ich viel auswendig lernen, für «Begin Again» sollte ich improvisieren. Ich habe mich anfangs sehr unwohl

gefühlt. Ich liebe monatelange Vorbereitungen, die Proben und all das Drumherum. In «Begin Again» singst du zum ersten Mal. Werden wir dich nun öfter singen hören? Nein, ich glaube nicht. Ich singe sehr ungern, habe kaum Ahnung von Musik, gehe auch nie zum Karaoke oder so.

“Ich bin keine Verfechterin der Ehe. Wenn man Lust dazu hat, dann heiratet man eben.” Aber dein Mann James Righton ist Musiker. Hat er dir geholfen? Wir haben uns sofort gestritten, als wir versucht haben, zusammen zu üben. Ich hatte aber ein paar Sitzungen Stimmtraining. Du wirst also nie mit den Klaxons, seiner Band, auf der Bühne stehen? Das wird garantiert niemals passieren (lacht). An eurer Hochzeit hattest du ein weisses Chanel-Kleid an, das du schon einmal getragen hattest. Die Presse war entsetzt. Das verstehe ich wirklich nicht! Was ist schlimm daran, wenn man ein Kleid, das man liebt, zwei- oder mehrmals trägt?! Und, wie gefällt dir die Ehe? Sehr gut, aber ich bin sicherlich keine Verfech-

terin der Ehe. Ich mach mir da keinen Druck und bin nicht so unrealistisch, an eine Märchenbeziehung zu glauben, die bis in alle Ewigkeit hält. Das ist doch heutzutage gar nicht mehr so. Ist Heiraten denn nicht mehr zeitgemäss? Sicherlich ist es nicht gut, aus den falschen Gründen zu heiraten – um versorgt zu sein zum Beispiel. Frauen sollten in der Lage sein, für sich selber zu sorgen. Und wenn man Lust dazu hat, dann heiratet man eben. Der nächste Schritt wäre, eine Familie zu planen. O Gott, nein! Stimmt es, dass du dir ein jährliches Budget von nur 50 000 Dollar gönnst? Die 50 000 Dollar sind eine Erfindung der Presse, aber es stimmt, dass ich eher bescheiden bin. Ich gebe für einige Dinge viel Geld aus, für meine Wohnung zum Beispiel, aber generell würde mich ein luxuriöses Leben nur von meinem Umfeld distanzieren. Ich habe einen kleinen und sehr engen Freundeskreis. Und ich will meine Freunde nicht vor den Kopf stossen. Was machst du lieber, als Geld auszugeben? Wenn ich zuhause bin, lese ich gern, im Moment liegt die Biografie über den Psychologen und HippieGuru Timothy Leary auf meinem Nachttisch. Und ich schaue gern Fussballspiele!

Das gab zu reden: An der Hochzeit mit Musiker James Righton trug Keira ein altes Kleid. Fr id ay N o.

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FÜ RS H ERZ Nachdem Gretta (Keira Knightley) herausfindet, dass ihr Rockstar-Boyfriend (Adam Levine) sie betrügt, ist sie deprimiert und allein in New York. Eine zufällige Begegnung mit einem Musikmanager (Mark Ruffalo) verändert nicht nur ihr, sondern auch sein Leben. Eine Liebeskomödie, die ohne die üblichen Klischees auskommt, zu Tränen rührt und dank des tollen Soundtracks einen bleibenden Eindruck hinterlässt. • “Begin Again - Can a Song Save Your Life?”, ab 2. Oktober im Kino

Neustart: Keira mit Mark Ruffalo in “Begin Again”.

Keira als SingerSongwriterin Gretta – auch wenn sie keine Ahnung von Musik hat.


Star Style

Y M H O H T O G

orde L n i r e g n ä ge Popssü ss und girl y. i r h ä j 7 1 e Di vi el vonDunkl e an so. la t h c i n t l ä h as i Cere Sit:eKazriniZewehidtlerdModeredaktion: Noëm Tex ˚


Beautyredaktion: Irène Schäppi / Fotos: revistamelomanos.cl/flickr (1), Splash News (1), zvg

Eyeliner Black Moon, ca. Fr. 40.– von Nars.

Ihren Berufskolleginnen im gleichen Alter entspricht Ella Marija Lani Yelich-O’Connor, wie Lorde mit bürgerlichem Namen heisst, in vielerlei Hinsicht gar nicht. Sexy DuckfaceInstagram-Selfies von ihr sucht man vergebens, berühmt wurde sie mit einem Song, der den protzigen StarLifestyle kritisiert. Ihr Stil? Sicher nicht girly. Die Neuseeländerin mit der dunklen Stimme wirkt feenhaft, kombiniert ihre braunschwarzen Locken und den SchneewittchenTeint mit betonten Augenbrauen und weinrotem Lippenstift in allen Schattierungen. Ihre Outfits sind oft Gothic-inspiriert und sehr Neo-90s. Plateauschuhe, bodenlange Kleider und trotzdem oft ein bisschen bubenhaft. «Ich bin ein Mädchen, ziehe aber auch gern JungsKlamotten an», sagt Lorde. Und: «Vorgeschriebene Ideale, wie Mädchen auszusehen haben, gibts nicht mehr.» Das mögen wir, Lorde!

Socken, ca. Fr. 5.– von Topshop.

Parka von Diesel, Fr. 379.– bei Globus.

T-Shirt, ca. Fr. 55.– von Weekday. Minirock, Fr. 62.– von American Apparel.

Tasche, Fr. 59.95 von Mango.

Nagellack Green & Bronx aus der Blogger’s Choice Colour Collection, Fr. 6.50 von Manhattan. Sonnenbrille, Fr. 115.– von Max & Co.

Schuhe, ca. Fr. 145.– von Vagabond.

Lippenstift Heroine, Fr. 28.– von Mac.

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Gibt lockigem Haar Halt: Be Curly Curl Enhancing Hair Spray mit Weizenprotein von Aveda, Fr. 38.50 beim Coiffeur.


Mode

MAY SAE-UENG, 24, besucht an der Schule für Gestaltung in Bern den Studiengang Fotodesigner im 4. Semester. “An der Fotografie fasziniert mich vor allem das Licht-undSchatten-Spiel.”

Mantel mit Gürtel, Fr. 1400.– von Claudia Bertini

COATING

Vier junge Fotografen haben von uns den Freipass erhalten, einen Mantel zu zeigen, wie sie ihn sehen.

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LEA FISCHLIN, 25 Grafikerin & Fotografin, Zürich “Mein Traum wärs, den Fotografen Joel Sternfeld auf einer Amerikareise zu begleiten.”

Mantel mit grossem Revers, Fr. 290.– von COS


Mantel aus Walkloden, Fr. 840.– von La Première

TOMAS DIKK, 29 Fotograf, Zürich “An der Arbeit als Fotograf interessiert mich, dass man durch die Auseinandersetzung immer auch Neues über das Abgebildete lernt.”


FLAVIO LEONE, 23 Fotoassistent bei “anna belle” und Musikliebhaber, Zürich “Ich möchte meine Faszination für Musik fotografisch ausleben.”

Model Seite 20: Anna P. @ Scout

Mantel in Flausch optik, Fr. 279.– von Jacquemus pour La Redoute

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Food

, s s u n e G m u t h e g ” s e E t “ o b r e V m u nicht

r ü n d et g e g t i m z i Schwe r Bio” u h n t “ u o e i Y w d n o t Slow Fo eraus. Mit Dogmeviel anfangen . a h , 2 3 , n r so ht hh Anna Peat bald ein Kochbuc ukte” kannannsie nic und bringine tierischen PrInotervdiew: Melanie Biederm ˚ o d e r “ ke

Anna liebt Fingerfood. Besonders, wenn er wie hier aus Sizilien kommt.

Anna hat schon oft zu Tafelrunden bei sich zuhause geladen.

Da liegen Sbrinz, Spargeln und Blüten.

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wussten Umgang mit Essen und allem, was damit zu tun hat: Woher kommt es? Wie wird es produziert? Und was ich persönlich sehr sym-

“Ich hab recht Mühe mit dieser Zeigefingermentalität.” pathisch finde: Bei all dem steht immer auch der Genuss im Vordergrund. Woher kommt deine Leidenschaft fürs Essen und Kochen? Es macht mich einfach glücklich. Aber dass ich das mal professionell machen würde, hätte ich nicht gedacht. Ursprünglich hatte ich einen ganz anderen Weg gewählt. Nämlich? Ich habe Design in Zürich studiert, konnte mich aber nicht so recht mit der Szene identifizieren. Ausserdem sitzt man als Gestalterin viel am Computer. Ich wollte wieder mehr mit Menschen zu tun haben. Trotzdem zögerte ich und dachte mir: Du gehst doch nicht fünf Jahre studieren, um dann zu kochen, oder? Wie kam es dann doch dazu? Ich konnte im Restaurant meiner Tante ein Praktikum

Fotos: Catherine Pearson (4)

Anna, gerade ist ja alles, was mit Essen und Nachhaltigkeit zu tun hat, sehr hip. Was hältst du davon? Ganz ehrlich: Wenn Nachhaltigkeit bloss ein Trend ist, dann guet Nacht am sächsi. Öko-Hipstertum ist also nicht so deine Welt? Ich finds schwierig, wenn etwas nur interessiert, weils grad cool ist. Nimm illegale Restaurants, da geht doch kaum jemand wegen des Essens hin. Aber wenn sich dank eines Trends ein echtes Interesse entwickelt und ein Umdenken stattfindet, dann solls von mir aus auch hip sein. Du bist bei Slow Food aktiv. Worum gehts da? Wir orientieren uns am Grundsatz: «Gut, sauber und fair.» Das heisst konkret? Uns gehts um den be-


Zwei Saiblinge, bereit, in Annas Pfanne zu landen.

machen. Nach zwei Wochen wusste ich: Kochen ist das, was ich wirklich machen will! Was hat dir dort so gefallen? Kochen spricht alle Sinne an, man kann andere Menschen mit einem guten Essen glücklich machen. Und die Produkte erst: Käse zum Beispiel, das ist ein wunderschönes Lebensmittel.

Was ist denn an Käse so schön? Nur ein Beispiel: Wir haben einmal einen Käser im Toggenburg besucht. Er macht rund 20 Sorten und kennt seine Kühe beim Namen. Da steckt so viel Leidenschaft drin, so ein Käse hat fast schon eine Seele. Was hältst du von Veganismus? Ach... ich verstehe die Motivation von Veganern, aber ich glaube nicht, dass die Lösung darin besteht, auf tierische Produkte zu verzichten, sondern darin, sie bewusster zu konsumieren. Ich hab recht Mühe mit dieser Zeigefinger-Mentalität. Und Slow Food zielt nicht auf Moral? Ich bin sicher ein sehr idealistischer Mensch. Aber wenn jemand mal Bock auf Ananas hat, soll er sie sich gönnen. Es geht

nicht um Verbote. Wir möchten aufzeigen, wie man mit einem bewussten Verhalten im Alltag positiv Einfluss auf unser Lebensmittelsystem nehmen kann. Realitycheck: Was kauft man, wenn das Bio-Gemüse aus Spanien kommt und das konventionelle aus der Schweiz? Schwierig. Generell versuch ich schon, Bio zu kaufen. Aber seit diese Produkte mehr nachgefragt werden, wird halt auch da importiert. Ich würde das aus der Schweiz nehmen. Annas Kochbuch «zu Tisch.» dokumentiert Tafelrunden, die sie mit ihrer Schwester Catherine veranstaltet hat. Neben Rezepten enthält es Porträts, Infos und wunderschöne Bilder. Erhältlich ab 4.Oktober in ausgesuchten Geschäften und auf Annas Site:

• annasfinest.ch

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GELESEN Der Fussball ist ein Gott

GELESEN Kann man Fussball hassen und trotzdem ein Mann sein?

Zwei Beiträge aus dem Tages-Anzeiger. Gedruckt, online, als App und in unserer Vielfalt an Blogs.

g A m A n flai enn war It a Die Slow-Food-Bewegung wurde in den 80ern im Piemont gegründet: Nach der Eröffnung des ersten McDonald’s in Rom fürchtete man den Untergang der italienischen Küche. Heute kann man Slow Food in Italien sogar studieren. Slow Food Schweiz ist seit 1993 aktiv. 2011 hat Anna Slow Food Youth mitgegründet, seither engagiert sie sich für nachhaltiges Essen.

• slowfood.ch, slowfoodyouth.ch

ch a s Ko ch b u t au s Ann E in R e ze pe st d u o n li n e a u f fi n d


B e a u ty

Make-upStylist Uzo legt für Designerin Tanya Taylor Hand am Model an.

Da wird gearbeitet: Backstage bei Maison Martin Margiela.

Lippenstift «Wenns backstage besonders schnell gehen muss, brauche ich eigentlich nur einen roten Lippenstift, etwas Lipgloss und einen schwarzen Eyeliner», sagt Tom Pécheux.

R O V WOWHOW DER S ks sind e e e W n o i h s wi An d en Fpaä sse so begehr taren Ba cksta gseer im Lotto. Wirmwi t di e ein Sechd wi ssen nun , wo ten . drin un -up-Profi sSchaärpbpi ei Make Redaktion: Irène ˚ Fr id ay N o.

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Pure Color Lipstick Envy Impassioned, ca. Fr. 45.– von Estée Lauder

Abschminken «Falls man diesen Make-upEntferner nicht schon dabeihat, kann man sicher sein, dass das Model einen in der Tasche hat», sagt Yadim Carranza, der unter anderem die Beautylooks für Cushnie et Ochs, Opening Ceremony und DKNY kreiert hat. Milde 3-in-1-Reinigungslösung für empfindliche Haut: Sensibio H2O Solution Micellaire von Bioderma, ab ca. Fr. 10.– auf adlershop.ch

Fotos: imaxtree.com (2), zvg

Ohne Lippenstift gehts nicht raus: Look bei Jasper Conran.


Beruhigende Hautcrème Models werden am Tag manchmal bis zu fünfmal abund neu geschminkt. «Es ist wichtig, dass wir der Haut der Girls Sorge tragen», sagt Make-up Artist Alice Lane. Sie schwört auf beruhigende Crèmes wie die Skin Food Hautcreme von Weleda. Rouge-Stift «Crèmige Rouge-Stifte verleihen den Wangen der Models einen natürlichrosigen Hauch, so als ob sie sich gerade frisch verknallt hätten», meint Uzo. Sie ist International Lead Make-up Stylist von Nars und hat die Show von Tanya Taylor geschminkt. Rouge-Stick Matte Multiple, hier in der Nuance Anguilla, ca. Fr. 70.- von Nars

Lippenbalsam Lippenbalsam als AugenMake-up: das Geheimnis von Aaron de Mey, der die Key-Looks für Designer wie Rebecca Minkoff schminkt. Sein Tipp: Den Lippenbalsam nicht direkt aufs Augenlid schmieren, sondern mit den Fingern auftragen.

Skin Food Hautcreme mit Extrakt aus Stiefmütterchen und Bio-Ringelblumen, ab Fr. 7.80 von Weleda

Lippenpflege Baby Lips, ca. Fr. 5.– von Maybelline

Highlighter

Gesichtsöl Starvisagist Tom Pécheux kann nicht arbeiten ohne das Gesichtsöl von Rodin: An Fashionshows hat er immer ein Fläschchen dabei und trägt den Models vor dem Make-up einige Tropfen auf: «Das gibt dem Teint einen schönen Glow.»

«Es kann nur einen geben», sagt Troy Surratt über den Highlighter Touche Éclat. Der Make-up Artist, der oft mit Marc Jacobs zusammenarbeitet, verwendet den Highlighter zwar am liebsten unter den Augen der Models, lässt damit aber auch kleinere Unebenheiten oder Rötungen verschwinden. Touche Éclat, Fr. 55.– von Yves Saint Laurent

Das Olio Lusso Face Oil von Rodin besteht aus elf Ölen, ca. Fr. 185.– auf niche-beauty.ch ANZEIGE

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Flip Flip

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film

SCR E E N H OTS

Hingehen!

“Chrieg” Der Schweizer Regisseur Simon Jaquemet wird bereits mit Grössen wie Lars von Trier verglichen. Die Gründe: sein Coming-of-Age-Film über den 15-jährigen Matteo im Erziehungscamp und sein Mut, Moralfragen auch mal offenzulassen.

ieses al zeigt d ere v ti s e F m Un s h Fil D a s Zurictmals auch Serien . eid en b rs s e u r a h n a J ko m m e FavoritenKategorien .

Das Plakatfestival Weltformat 14 funktioniert Luzern kurzerhand in eine gratis Grossraumgalerie um. An sechs Orten, quer über die Stadt verteilt, sind Plakate ausgestellt – drinnen und draussen. • 27. September bis

• So 28.9., 20.45 Uhr; Mo 29.9., 20.30 Uhr und Fr 3.10., 19.45 Uhr

5. Oktober; weltform.at

SERIE

“Birdman” Ein gealterter Superheld kämpft gegen seine Bedeutungslosigkeit an. Regie-Gott Alejandro González Iñárritu scharte dafür ein Cast von Emma Stone bis Edward Norton (r.) um sich. Da hüpft unser Herz!

• So 28.9., 21.30 Uhr

“Hand of God” Ein moralisch flexibler Richter mit zerrütteter Familie ermittelt in eigener Sache und verliert dabei fast den Verstand. Die bildgewaltige TV-Serie von Marc Forster verspricht Grosses!

• Sa 27.9., 19 Uhr

kunst

Rein Design

Soundcheck

In der ehemaligen ToniMolkerei eröffnet das Schaudepot mit einem umfassenden Blick auf hundert Jahre Schweizer Design. Mit dabei: die Hermes-Baby-Schreibmaschine, Eternitstühle und dieses Dreirad.

p o p / e le c t r o

SBTRKT: “Wonder Where We Land” Vom Londoner Maskenmann, der seine tropische Zukunftsmusik jetzt mit Grössen wie Warpaint, A$AP Ferg oder Jessie Ware spielt. Für romantische Clubkids und Raver mit Soul.

• 100 Jahre Schweizer Design, bis 8. Februar. Vernissage heute Freitag; museum-gestaltung.ch

(Musikvertrieb)

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b uc h

Es ist herzerwärmend, wenn Bestsellerautor Paul Auster sein Buben-Ich vorstellt und aus einer Perspektive schreibt, in der Sinn und Rationalität noch etwas anderes bedeuteten. Seine Frage, wann ein kindliches zu einem erwachsenen Bewusstsein wird, fesselt.

• “Bericht aus dem Inneren”, Fr. 29.90 (Rowohlt)


Sie sind Alt-J: Thom, Joe und Gus.

H i , Th o m!

Wie unterscheidet ihr drei euch voneinander? Keyboarder Gus ist immer klar im Kopf, und er ist witzig. Joe, der Sänger, ist speziell, klug und hat Visionen. Und ich bin sehr interessiert, an allem Möglichen, aber vor allem an Musik. Es braucht alle drei, um die Band zu dem zu machen, was sie ist.

G A M Y E L I “M ” K I S U M UNSEREMal wurde das ersnte

M illio n . Au c h vo Ü b e r ei nevo n Alt - J g e ka uf tTho m ü b e r Al bu m y r u s . D r u m me r iley . M M iley C lg u n d S M S mFit cher is o in f rt r a E :M Interview

Redaktion: Melanie Biedermann, Martin Fischer, Karin Zweidler Fotos: Gabriel Green (1), Karen Ballard/Amazon (1), grillitype.com (1), zvg

˚

Thom, du hast einen Remix für Miley Cyrus gemacht. Wie gut kennst du sie? Ich habe sie erst einmal getroffen. Aber wir schreiben ab und zu SMS. Sie ist ein Fan der Band, sie mag unsere Musik sehr. Und umgekehrt? Seit ich Miley kennen gelernt habe, bin ich auch Fan von ihr! Sie ist cool und entspannt, es ist angenehm, mit ihr zu reden. Was stand in Mileys letztem SMS? Sie hat mich gefragt, ob ich bei ihrer Charity für obdachlose Jugendliche mitmachen will. Ich merke gerade, dass ich ihr noch nicht zurückgeschrieben habe! Ihr habt als Indieband über eine Million Stück eures Debüts verkauft, ein Megaerfolg. Wie habt ihr den gefeiert? Gar nicht! Die News kamen per E-mail von unserem

Manager. Der Moment war nicht so aufregend, wie er wohl hätte sein müssen. Wir waren gerade im Studio und irgendwie zu beschäftigt, um zu feiern. Hast du dir vom verdienten Geld wenigstens etwas gegönnt? Ja, ich bin schon besser dran als früher (lacht). Ich kaufe gern Sachen für meine Wohnung. Oder Musiksoftware, die zum Teil richtig teuer ist. Und Turnschuhe, ich liebe Nikes! Vom neuen Album werdet ihr wohl noch mehr verkaufen. Feiert ihr die nächste Million? Auf jeden Fall. Dann würde ich mit den Jungs und unseren Freundinnen chic essen gehen. Irgendwo im East End in London, im «Shoreditch House» zum Beispiel. Und danach im

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Club Birthdays weiterfeiern. Und zu lange aufbleiben und mich am nächsten Tag mies fühlen. Zu welcher Musik tanzt ihr? Auf wen wir uns in der ganzen Band einigen können, ist A$AP Rocky. Wir mögen alle Hip-Hop.

Alt-J fächern ihren SmartPop noch weiter auf. Wer das erste Album liebte, wird sich mit «This Is All Yours» (Musikvertrieb) neu verlieben. Und wer die Jungs noch nicht kennt: Reinhören! Zum Beispiel in die Singles «Every Other Freckle» und «Hunger of the Pine» (mit Miley-Sample!).

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REDAKTION Chefredaktor Marco Boselli Redaktionsleitung Kerstin Netsch, Sabine Eva Wittwer Art Directors Mara Mürset, Annie Wehrli Produktionsleitung Tomas Rabara Redaktion Melanie Biedermann, Marc-André Capeder, Martin Fischer, Marie Hettich, Karin Zweidler (Praktikantin) Mode Martina Loepfe (Leitung), Birgit Kraner, Jennifer Tschugmell (Assistentin), Noëmi Ceresola (Prak tikantin) Beauty Irène Schäppi Bildredaktion Nadine Hofer, Ulrike Hug, Verena Tempelmann Grafik Sofie Erhardt, Denise Maritsch Produktion Antonio Haefeli Korrektorat Martina Erzinger, Bernd Gregorius Ständige Mitarbeit Erich Bauer Sekretariat Stefanie Goetz

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BEZUGSQUELLEN


p o k s o Hor

a)

4 ktober 201 O . 2 is b r e b 26. Septem

WAAGE

WIDDER

(24.9. – 23.10.)

Am Wochenende chillen? Leider nein. Dich erwarten diverse Pflichten und Termine. Konzentriere dich dabei vor allem auf Details.

SKORPION

Finde die Fehler

Redaktion: Erich Bauer; astro-bauer.de / Fotos: mauritius images (2), Splash News (1)

Was haben wir im zweiten Bild verändert? Finde es heraus und gewinne 50 Franken in bar. Sende ein SMS mit FINDEN und der Anzahl Fehler (z. B. FINDEN5) an 2020 (Fr. 1.50 pro SMS). Gratis-Teilnahme auf friday-magazine.ch/finden

b)

STIER

(21.4. – 21.5.)

ZWILLINGE

(22.5. – 21.6.)

Die Woche ist ideal, um lästige Gewohnheiten wie Rauchen, Fastfood futtern usw. loszuwerden. Leuten, die dir nicht guttun, solltest du jetzt endlich den Laufpass geben.

(23.11. – 21.12.)

Toleranz und Flexibilität: Mit diesen Königstugenden wappnest du dich am effektivsten gegen Sturköpfe und Miesepeter. Entwarnung gibts am Montag: Das Klima entspannt sich deutlich.

STEINBOCK

(22.12. – 20.1.)

Aus angeblich gut informierten Kreisen wird am Samstag und Sonntag jede Menge Klatsch in Umlauf gebracht. Ohren zuklappen, vertrau auf deinen gesunden Menschenverstand.

WASSERMANN

Teilnahmeschluss: Donnerstag, 2. Oktober, 23.59 Uhr. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Lösung des Rätsels der vergangenen Nummer: 4 Fehler

Gwyneth Paltrow, am Samstag 42.

(24.10. – 22.11.)

Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um abzuspecken. Beste Bedingungen für ein Upgrade deines Fitnessprogramms hast du jedenfalls.

SCHÜTZE

(21.3. – 20.4.)

Kleine Ego-Krisen heilst du jetzt am wirkungsvollsten mit einem Coiffeurbesuch oder beim Shoppen. Am Abend auf der Couch entspannen, der Die Job ist stressig genug. Pflicht ruft:

(21.1. – 19.2.)

Egal, wem du begegnest: Setz dein freundlichstes Lächeln auf. Der Kosmos kündigt an, dass du an diesem Wochenende eine schicksalhafte Begegnung machst.

KREBS

(22.6. – 22.7.)

Der Partner nörgelt, die Kollegen sticheln: Damit musst du bei diesen Sternen rechnen. Aber an deiner Gelassenheit perlt das ab wie Wasser an Goretex. Eine starke Leistung.

Deine Laune war schon mal besser – und bessert sich augenblicklich, wenn du am Wochenende eine kleine Auszeit nimmst und für dich bleibst.

LÖWE

FISCHE

JUNGFRAU

(20.2. – 20.3.)

Dein Motto fürs Wochenende: Nichts muss, alles kann. Sag alle Termine ab, gestalte die Tage, wie es dir gefällt; macht dich fit für die Arbeitswoche.

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Liebe

(23.7. – 23.8.)

Du neigst zur Selbstkritik. Dabei machst du fast alles richtig. Und die Kritik von anderen darfst du jetzt sowieso nicht ernst nehmen.

(24.8. – 23.9.)

Unterlagen verlegt, Termin verpennt? Solche Missgeschicke können jetzt dauernd passieren. Vorsicht: Ab Montag sitzt das Geld allzu locker.

Geld

Fitness


Friday fr a g t

Mara, 22, Pflegehelferin, Ostermundigen BE Was wäre das Abenteuer deines Lebens? Auswandern, unbedingt. Einfach mal gehen, das fasziniert mich. Wo würds denn hingehen? Irgendwohin, wo die Sonne scheint. Mein Heimatland Italien wär schön. Wobei ... auch Kanada oder sonst ein Land kommen infrage. Bist du etwas sprunghaft? Sehr! Es ist manchmal bestimmt anstrengend mit mir (lacht). Kann dein Freund damit umgehen? Zum Glück ja! Er ist Südländer, der kommt mit meinem Temperament gut klar.

Redaktion: Karin Zweidler / Foto: Esther Michel

Wir haben Mara in der Berner Altstadt getroffen.

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