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N E W S L E T T E R D E R H AW I TA G R U P P E AUSGABE 1 | 2013

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Grüneköpfe Frank Apffelstaedt

Oliver Weiß

Simon Tabeling

Laborleiter streitet für gute Qualität

Juniorchef steigt in Geschäftsführung auf

Naturschützer arbeitet mit HAWITA an Renaturierung

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HAWITA eröffnet hochmodernes Substratwerk in Lettland

Boomregion Baltikum

Grüner Kopf Bernhard Steingröver

Unternehmen profitieren in den baltischen Staaten von einem hervorragenden Investitionsklima und einer boomenden Wirtschaft. Die HAWITA Gruppe hat sich in Lettland Torfvorkommen für mehr als 50 Jahre gesichert. Vorläufiger Höhepunkt des Engagements war im Oktober 2012 die Eröffnung eines hochmodernen Werkes für Blumen- und Pflanzenerde in Cesvaine.

Land voller Rohstoffe: Besonders der Sodentorf hat in Lettland eine hervorragende Qualiltät.

Lett

land ist klein. Selbst der Freistaat Bayern hat mehr Fläche. Aber bei weitem nicht so viel Landschaft. Verlässt man die pulsierende Hauptstadt Riga, sieht man Kilometer lange Mischwälder, die sich mit kargen Hochmooren abwechseln. Natur, soweit das Auge reicht. Weit hinter den Hauptverkehrsstraßen liegt das Torfgebiet von Cesvaine, das die Firma Nordtorf bewirtschaftet. Nordtorf ist ein Tochterunternehmen der HAWITA Gruppe. Insgesamt 3.000 Hektar Torfabbaugebiet bewirtschaftet die HAWITA Gruppe in Lettland. Die Flächen sind für deutsche Verhältnisse riesig. Sie sichern dem Unternehmen Rohstoffe zur Herstellung von Blumen- und Pflanzenerde für mehr als 50 Jahre – während in Deutsch-

land die Vorkommen langsam zu Ende gehen oder nur noch sehr schwer erschlossen werden können. Derzeit betreibt HAWITA drei Produktionen in Lettland. Hauptstandort ist Akniste im Süden des Landes nahe der litauischen Grenze. Auf 500 Hektar werden dort alle Arten von Torf gewonnen, vorwiegend der wertvolle Sodentorf, der in tieferen Regionen gestochen wird. Zudem wird der frisch gewonnene Torf in Akniste ebenso wie in Cesvaine direkt zu Substrat verarbeitet. Es entstehen alle Arten von torfhaltigen Erden für den professionellen Gartenbau, zum Beispiel baltisches Traysubstrat, Kultursubstrat und Presstopferde. Für den Export in über 45 Länder werden die Komponenten in

Akniste und Cesvaine auf sechs beziehungsweise vier hochmodernen Linien verpackt. Am dritten Standort, in Ozoli, baut HAWITA Torf ab, der zu Ballen gepresst und exportiert wird. Insgesamt fördert die HAWITA Gruppe in Lettland fast eine Million Kubikmeter Substrat jährlich. Die Qualität des lettischen Torfs lässt Experten schwärmen. Im Abbau sind zwei verschiedene Arten: Soden- und Frästorf. Während der Frästorf von der Oberfläche gewonnen wird, wird der Sodentorf im Sodenstechverfahren aus der Tiefe geholt. Frästorf wird mit großen Torfsaugern geerntet. Der Sodentorf wird mithilfe einer Stechmaschine gestochen und auf den Feldern mit der Hand gestapelt. In Lettland haben die Torffelder eine Mächtigkeit von bis zu neun Metern. Im Baltikum werden Weiß- und Schwarztorf gewonnen, die beide unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und deswegen je nach den Bedürfnissen der Gärtner zusammengestellt werden. Weißtorf ist jünger und lässt noch Fasergewebe von Pflanzen erkennen, während Schwarztorf in tieferen Schichten liegt und einen weitaus längeren Zersetzungsprozess hinter sich hat. Lettland ist nicht zuletzt deshalb für Substrathersteller so attraktiv, weil es alle Sorten von Torf in ausreichendem Maß gibt. n

Bernhard Steingröver ist Begründer des HAWITAEngagements in Lettland.

Mitte der 90-er Jahre des vorigen Jahrhunderts beginnt die Erfolgsgeschichte deutsch-lettischer Zusammenarbeit. Torfflächen werden in Deutschland immer kostbarer. Der Lohner Geschäftsmann Bernhard Steingröver sieht sich daher nach alternativen Rohstoffquellen um und wird in Lettland fündig. Nach einigen Startschwierigkeiten – ausländische Investitionen werden noch durch Regulierungen des Staates behindert – gründet Steingröver im Jahr 1996 zusammen mit der HAWITA Gruppe aus Vechta das Unternehmen „Nordtorf“. Mit jeder Menge Knowhow nimmt die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Im Mai 2012 übernimmt HAWITA Nordtorf schließlich zu 100 Prozent. Die Geschäftsführung liegt weiterhin bei Bernhard Steingröver (54), der seinen Lebensmittelpunkt schon vor vielen Jahren in die lettische Hauptstadt Riga verlegt hat.

Grüneköpfe

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Substratwerk Vechta wird umgebaut Das HAWITA-Stammwerk in Vechta wird in diesem Jahr modernisiert. Derzeit wird die Straße Langer Damm um etwa 50 Meter verlegt, über die die Lkw das Werk anfahren. Für die Fahrer gibt es künftig mehr Platz zum Rangieren. Zudem wird der Lagerplatz des Unternehmens erweitert.

Easypot bekommt vier Töpfe mehr Das Anzuchtsystem Easypot wird effektiver. Künftig enthält eine Palette 108 statt 104 gebrauchsfertige Vliestöpfe. Die HAWITA Gruppe produziert jährlich mehr als 200 Millionen der Vliestöpfe als Vermehrungssystem für Zierpflanzen, Gehölze und Stauden.

HAWITA vergibt Taspo-Award an Weber Grillhersteller Weber-Stephen hat den von der HAWITA Gruppe gestifteten TaspoAward für das beste Marketing gewonnen. Zu der Kampagne gehören eine Kooperation mit „Wetten dass?“, ein Making-of des Werbespots im Internet, der Song zum TV-Spot als Klingelton, ein Lkw-Auflieger, Fußball-Bandenwerbung und eine App.

Nach dem Abtorfen kommt der Naturschutz. Die HAWITA Gruppe unterstützt ein besonderes Forschungsprojekt auf renaturierten Flächen im Drebberschen Moor und arbeitet dabei mit Naturschützern und öffentlicher Verwaltung Hand in Hand.

Alles auf Anfan Quie

tschend hoppelt die Möppelbahn über die Gleise. Sie schlängelt sich durch die karge Landschaft des Drebberschen Moores. Ein Schwarm Kraniche zieht am Himmel vorüber. Vorbei an den aufgehäuften Torfmieten links und rechts geht es ins künftige Naturschutzgebiet. Viele hundert Meter weit sieht der Betrachter vor allem das dunkelgelbe Pfeifengras, das kniehoch auf den wiedervernässten Flächen wächst. Das soll sich bald ändern. Denn das ist noch nicht der Zustand, den sich Frank Apffelstaedt wünscht. Das Naturschutzgebiet entsteht erst noch auf 80 Hektar. Dennoch ist der Biologe des Naturschutzrings Dümmer zufrieden mit der Entwicklung. Er hat Kiebitz, Rothschinkel, Bekassine und andere Wiesenvögel auf der wieder vernässten Fläche entdeckt. Die Kraniche nutzen im Herbst das Gebiet zur Nachtruhe auf dem Weg gen Süden. Hier sind sie ungestört und sicher vor Feinden. „Dass wir diese Vögel hier finden, hat uns positiv überrascht“, räumt

Moormeister Bernd Blömer steuert die Moorbahn an den Torfmieten vorbei ins Naturschutzgebiet.

der Naturschützer ein. Die Renaturierung läuft besser als erwartet. Vor 20 Jahren hat die HAWITA Gruppe den letzten Torf von dieser Fläche abgeholt. 50 Zen-

timeter sind stehengeblieben, auf ihnen sollen die neuen Torfmoose in Zukunft gedeihen. Vor einem Jahr hat das Unternehmen die Fläche in den Naturschutz gegeben. An den Rändern

Grüner Kopf Der Streiter für Qualität: Oliver Weiß, Laborleiter

Impressum Herausgeber HAWITA GRUPPE GmbH Langer Damm 1 · 49377 Vechta Telefon 04441/9395-0 www.hawita-gruppe.de R e da k t i o n Freiwald Kommunikation Büro für Journalismus, PR und Marketing Oldenburger Straße 2 · 49377 Vechta Telefon 04441/951612-0 www.freiwald-kommunikation.de S at z www.bitters.de Druck www.riesselmann-druck.de

Grüne

köpfe erscheint vierteljährlich und kann als gedruckte und digitale Version abonniert werden. Infos dazu unter www.hawita-gruppe.de/de/gruene-koepfe Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Recyclingpapier aus verantwortungsvollen Quellen.

Oliver Weiß zeigt eine von tausenden Substratproben, die im Zentrallabor im hessischen Lauterbach lagern. Der 42-Jährige achtet genau auf die Qualität der HAWITAProdukte.

Es sollte was mit Erde sein. So viel war Oliver Weiß schon im Studium des Produktionsgartenbaus in Osnabrück klar. Dass er nun jeden Tag etliche Proben davon analysiert, ist sowas wie der Glücksfall für den 42-Jährigen. Ohne das Placet von Oliver Weiß verlässt keine Bestellung die HAWITA-Werke in Deutschland und dem Baltikum. Der bodenständige und gewissenhafte Gartenbauingenieur leitet seit dem Jahr 2004 das vierköpfige Labor der HAWITA Gruppe im hessischen Lauterbach. Im Wesentlichen analysiert der gebürtige Kasseler Substratproben, damit die Qualität immer gleich gut ist. Da müssen alle Zuschlagstoffe genau passen. Das entspricht schließlich auch den

Vorgaben der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen e.V. Dass er sich mit der Qualitätssicherung nicht nur Freunde macht, ist ihm bewusst. „Wenn es sein muss, streite ich für ein noch besseres Produkt“, sagt der Laborleiter. Er unterstützt auch den Außendienst in der Fachberatung, zum Beispiel bei der Frage, wie viel Dünger ein Boden verträgt. Bei Neuentwicklungen spielt Weiß eine entscheidende Rolle. So hat er jüngst das Traysubstrat mit Blähglas entwickelt. Er weiß: Die richtige Mischung in einem Substrat entscheidet über Wohl oder Wehe der Pflanze. Da kommt es auf Genauigkeit an. Weiß sagt es so: „Wenn es um unsere Substrate geht, bin ich mehr als genau.“

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Drei Fragen… an Frank Apffelstaedt, Biologe vom Naturschutzring Dümmer

Partner beim Naturschutz: (von links) Biologe Frank Apffelstaedt, Detlef Tänzer, Leiter der Naturschutzbehörde beim Kreis Diepholz, und HAWITA-Gesellschafter Simon Tabeling.

Frage: Herr Apffelstaedt, der Torfabbau gilt bei Naturschützern als nicht besonders beliebt. Warum kooperieren Sie trotzdem mit einem solchen Unternehmen wie der HAWITA Gruppe? Apffelstaedt: Wir haben ein gemeinsames Interesse, dieses Gebiet wieder in einen ökologisch wertvollen Zustand zu versetzen. Wir erhalten einen wertvollen Lebensraum zum Beispiel für Vögel. Und die Verantwortlichen bei HAWITA kommen ihrem Interesse und ihrer Verantwortung nach, abgetorfte Flächen der Natur zurückzugeben. Aber die Unternehmen sind doch zur Renaturie-

ang

rung verpflichtet, oder? Das stimmt. Aber in diesem Fall geht es über das gesetzlich geforderte Maß hinaus. Sonst wäre dieses Forschungsprojekt kaum von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert worden. Sie sehen: Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Solange es für den Erwerbsgartenbau keine echten Alternativen zu torfhaltigen Substraten gibt, müssen auch die Torfabbauunternehmen die Möglichkeit behalten, Torf

wurden 80 Zentimeter hohe Wälle aufgehäuft, die Entwässerungsgräben wurden teilweise zugeschoben, so dass sich das Regenwasser auf der Fläche hält.

Bundesstiftung Umwelt fördert Projekt In Deutschland ist es vorgeschrieben, dass abgetorfte Flächen in schützenswerte Landschaften verwandelt werden. Dass ein besonderes Naturschutzprojekt daraus wird, ist ein Sonderfall. Naturschutzring, Landkreis Diepholz und die HAWITA Gruppe wollen im Großen Moor praxistaugliche Handlungsleitlinien zur Moorrenaturierung entwickeln und die Lebensbedingungen der dort siedelnden Brut- und Rastvögel verbessern. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das Projekt mit 95.000 Euro gefördert. HAWITA-Gesellschafter Simon Tabeling ist sich seiner Verantwortung bewusst. „Wir haben uns die Schätze der Natur nur geborgt“,

betont der 35-Jährige. Wir möchten dazu beitragen, dass Moorflächen in Zukunft so gut wie möglich renaturiert werden können.“ In erster Linie geht es darum, den Lebensraum für Vögel nutzbar zu machen. Dafür wurden nicht wie üblich die Flächen komplett eingeebnet. Stattdessen bleiben Unebenheiten stehen, um so unterschiedlich hohe Wasserstände zu erzeugen, erklärt Naturschützer Apffelstaedt. Was vielfach vergessen wird: Intakte Moore dürfen in Deutschland ohnehin nicht angetastet werden. Sie stehen unter Naturschutz. Die Flächen, die die HAWITA Gruppe abbaut, waren vorher landwirtschaftliche Flächen. So entstehen nach dem Torfabbau für den Naturschutz wertvollere Flächen als vorher, sagt Naturschützer Apffelstaedt (siehe Interview rechts). Es geht darum, ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit des Moores zu schaffen, betont Detlef Tänzer, Leiter der Naturschutzbehörde beim Kreis Diepholz. Deswegen soll auch ein

Moorinformationszentrum entstehen, das über Nutzung und Naturschutz objektiv informieren soll.

zu gewinnen. Wenn die Natur danach davon profitiert und wir die Flächen für Naturschutzprojekte gewinnen können, schaffen wir eine Win-Win-Situation.

Der Moormeister greift (noch) ein Was haben Sie bei ihrem Forschungsprojekt

Moormeister Bernd Blömer hat in dem wiedervernässten Gebiet die Birken samt Wurzeln herausgenommen, jetzt wachsen nur noch vereinzelt junge Bäume zwischen dem Pfeifengras. Die HAWITA Gruppe kümmert sich um die Pflege der Landschaft. Hilfreich ist dabei, dass das Moor an anderer Stelle noch bewirtschaftet wird. So kann die Infrastruktur des Torfabbaus zum Naturschutz genutzt werden. Bald soll die Fläche im Drebberschen Moor sich selbst überlassen werden. Die Natur nimmt dann ihren Lauf. Es kommen mit der Zeit für Moorgebiete typische Pflanzen wie das charakteristisch weiße Wollgras und natürlich die Torfmoose, die im Laufe der Zeit wieder neuen Torf bilden. n

herausgefunden? Dass dieses neu entstehende Moor schon jetzt ein wichtiger Ersatzlebensraum ist für viele Tiere, die von anderen Flächen verdrängt werden. Das gilt besonders für Wiesenvögel, wie z. B. Kiebitz, Rotschenkel, Bekasssine oder Wiesenpieper. Sie sind allesamt auf feuchtes oder nasses Grünland angewiesen. Weil es kaum noch feuchte Weiden und Wiesen gibt in unserer Gegend, suchen sie sich das Moor als Lebensraum. Hier gelingt ihnen eine erfolgreiche Aufzucht ihrer Jungen. Zudem gibt es außerhalb von Schutzgebieten kaum die Möglichkeit, so große zusammenhängende Flächen wie hier zu vernässen und als wertvollen Lebensraum zu entwickeln. Insofern ist dieses Projekt ein echter Glücksfall für den Naturschutz.

Tipps für den Gartenbau

So werden Sie Trauermücken wieder los Trauermücken (Bradysia spec.) können in der dunklen Jahreszeit in vielen Gewächshauskulturen zur Plage werden. Nicht so sehr wegen

der ausgewachsenen Insekten, die durch das Gewächshaus schwirren. Die Larven sind das Problem. Sie ernähren sich nämlich nicht nur

von verrotteten Pflanzenteilen sondern fressen auch die Wurzelspitzen und schädigen damit die Pflanze. Bis der Gärtner den Schaden erkennt, ist es meistens schon zu spät. Deswegen sollte man die Trauermücken vorbeugend, am Beginn der Kultur, bekämpfen. Bewährt hat sich der Einsatz von Nematoden (Steinernema sp.), Raubmilben (Hypoaspis sp.) und Bacillus thuringiensis Präparaten (z.B. BioMükk). Oftmals ist eine Kombination am erfolgreichsten. Die genannten Anwendungen entfalten ihre optimale Wirkung bei unterschiedlichen Temperaturen. Bei Bio Mükk liegt diese eher im höheren Bereich, was für den Einsatz in Vermehrungen spricht.

Normalerweise wird Bio Mükk flüssig angegossen. Gute Erfolge wurden mit Bio Mükk auch erzielt, wenn es bereits in das Substrat eingemischt wurde. Durch die Einmischungstechnik wird eine gute Verteilung im Substrat gewährleistet. Die nach der Eiablage schlüpfenden Larven treffen sofort auf das Futter. Das biologische Insektizid wirkt als Fraßgift ausschließlich über den Verdauungstrakt von Mückenlarven. Wichtig ist eine schnelle Verwendung des gelieferten Substrates, da das Präparat biologisch abgebaut wird. Bereits zwei bis drei Wochen nach der Einmischung muss in flüssiger Form nachgegossen werden. n Hans Jürgen Luck

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Technoplant erweitert Angebot an stylischen Pflanzschalen

Orion startet voll durch Mit

einem erweiterten Sortiment an Blumenampeln und Pflanzgefäßen startet die HAWITA-Tochter Technoplant in die Gartensaison 2013. So hat das Unternehmen seine beliebte Orion-Serie die Pflanzschalen in den Größen 17,19, 23 und 27 Zentimetern Durchmesser im Angebot. Die Schalenserie war erst vor einem Jahr an den Start gegangen. Mit gutem Erfolg,

bilanziert Stefan Arlinghaus, Vertriebsleiter von Technoplant. „Wir haben darauf geachtet, besonders stabile aber auch stylisch aussehende Töpfe zu entwickeln“, sagt Arlinghaus. Der Trend geht nach wie vor zu bunten Töpfen. Im Winter seien die Farben Silber und Gold gefragt, im Sommer alle Pflanzenfarben, von Grün bis Lila. Auch auf die Stabilität legt das Unternehmen aus dem südoldenburgischen Emstek viel Wert. So wurden die Ränder extra verstärkt, das sorgt für besondere Haltbarkeit. Von Orion gibt es übrigens auch eine Ampelserie im Durchmesser von 25 und 27 Zentimetern und einem Volumen von fünf bzw. sechs Litern. Neu ist auch die Aufhängung – eine besonders stabile Kunststoff kordel. n www.hawita-gruppe.de/de/kunststoff

Simon Tabeling steigt in HAWITA-Geschäftsführung ein

Dritte Generation sichert im Familienunternehmen die Zukunft Hans Tabeling hat die Weichen für die Zukunft in der HAWITA Gruppe gestellt. Sein Sohn Simon ist jetzt nicht nur Geschäftsführer der Gruppe sondern auch von den acht Tochtergesellschaften. „Ich gehe aber noch nicht in Rente“, verspricht der 63-Jährige, der seit 30 Jahren den Betrieb leitet und auch weiterhin der Führung des Unternehmens angehört. Dritter Geschäftsführer ist weiterhin Hans-Bernd

Simon (links) und Hans Tabeling leiten die HAWITA Gruppe.

Haskamp. Auch an der Ausrichtung des Unternehmens werde sich nichts ändern. Der 35-jährige Simon Tabeling ist mit der HAWITA Gruppe quasi aufgewachsen. Seit 2006 arbeitet er in dem von seinem Großvater in Vechta gegründeten Betrieb. Zuvor hatte der passionierte Jäger in Bremerhaven BWL studiert und im Marketing eines Unternehmens in Kanada gearbeitet. n

Wir sehen uns auf der IPM: Halle 3, Stand 3B41

HAWITA zeigt Neuheiten auf Internationaler Pflanzenmesse Mehrweg- und Vermehrungssysteme, die baltischen Substrate, die gesamte Biolinie und neue Pflanzgefäße sind die Themen der HAWITA Gruppe auf der diesjährigen Internationalen Pflanzenmesse in Essen. Vom 22. bis 25. Januar zeigt das Unternehmen in Halle 3 an Stand 3B41 die ganze Bandbreite rund um Substrate, Blumenerden und Kunststoffgefäße für den professionellen Gartenbau und den Endverbraucher. Im Mittelpunkt stehen die neuen baltischen Substrate, die seit der Eröffnung des neuen Werkes in Cesvaine (Lettland) auf dem Markt sind. Sie zeichnen sich aus durch ihre besondere Vielfalt. Mittlerweile für fast jede Anwen-

dung hat HAWITA das entsprechende Substrat aus dem Baltikum im Programm. Außerdem geht es bei der Messe um umweltfreundliche Mehrwegsysteme. Zudem stellt das Tochterunternehmen Technoplant die neuen Pflanzschalen vor, die die Serie Orion komplettieren. Geschäftsführer Simon Tabeling freut sich auf viele Gespräche mit Kunden und Kooperationspartnern aus der ganzen Welt: „Die IPM ist für uns der Höhepunkt des Geschäftsjahres und eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen.“ n www.ipm.messe-essen.de Auch in diesem Jahr hat die HAWITA Gruppe einen der größten Messestände auf der IPM.

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HAWITA Gruppe "Grüne Köpfe" 1/2013  

Der Kundennewsletter der HAWITA Gruppe. Für Kunden im professionellen Gartenbau.

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