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Liebe GemeindebürgerInnen! Liebe Jugend! Das Jahr 2013 war für uns Freiheitliche in der Gemeindestube sehr erfolgreich. Auf Grund der großzügigen finanziellen Zuwendung durch die damalige Landesregierung konnten wir einige Projekte in unserem Zuständigkeitsbereich umsetzen. So war es unserer Gemeinde möglich, mit zirka EUR 800.000,00 unser Wegenetz zu sanieren. Größere und kleinere Projekte konnten umgesetzt werden: wie die Dorfstraße Drasendorf, die Urtlreidn, ein Teilstück vom Strandbad in Richtung St. Peter, die Einbindung des Seekogelweges in die Längseestraße, der Kirchweg im Bereich Anwesen Funder, die Gösselinger Straße, die Straße nach Rottenstein und die Brücke über den E-Werkskanal in Pöl-

ling. Die Niederung zwischen Töplach und Drasendorf musste leider auf 2014 verschoben werden. Der Geh- und Radweg nach Hochosterwitz, welcher zu 2/3 von der Landesregierung finanziert wird, konnte entgegen der Zusagen durch die Landesstraßenverwaltung auch 2013 nicht fertiggestellt werden. Zusätzlich wurden weitere Pflegemaßnahmen wie Rissesanierungen, Oberflächenentwässerungen usw. durchgeführt. Im Bereich der Raumplanung wurde voriges Jahr ein örtliches Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben. In diesem Entwicklungskonzept soll in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die weitere Bebauungsentwicklung in unserer Gemeinde festgelegt werden. Wir werden uns auch weiterhin bemühen mit Ihrem Steuer-

geld sorgfältig umzugehen und zum Wohle unserer schönen Gemeinde zu arbeiten. Sollten Sie irgendwelche Anliegen haben, wenden Sie sich bitte an einen unserer Mandatare, welcher Ihre Anregungen gerne aufnehmen wird. Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, ich wünsche Ihnen im eigenen sowie im Namen aller freiheitlichen Mandatare ein gesundes und zufriedenes Jahr 2014.

Ihr Karl Kohlweg

Wohnungsvergabe in unserer Gemeinde Sie wollen sich eine Wohnung in unserer Gemeinde nehmen- nichts leichter als das- sollte man meinen!!!!!! Sie holen sich ein Formular, füllen aus wie groß die Wohnung sein sollte, wie viel sie monatlich kosten darf, wie viel Sie imstande sind an Anzahlung zu leisten, geben dieses Formular dann bei der Gemeinde ab und warten und warten und warten...... Was nämlich viele Bürger nicht wissen: man muss sich auch selbst darum kümmern und erfragen welche Wohnungen frei sind bzw. frei werden. „Dies sollte in Zeiten der modernen Medien für keinen Bürger ein Problem darstellen"meint unser Herr Bürgermeister. Für einen Teil mag das sicherlich zutreffen- nur sollte man das wissen,

vorausgesetzt die Wohnungen sind nicht schon vergeben bevor sie überhaupt frei werden! In den Ausschüssen „landen" ausschließlich Wohnungsvergaben, die schon mehreren Anwärtern versprochen wurden oder wo dann ein sozialer „Härtefall" dazwischenkommt, um dann argumentieren zu können, der Gemeinderat hätte ja so entschieden! So kam es auch schon vor, wie es sich später herausstellte, dass sog. „Härtefälle" gar keine waren, dass Leute, deren Antrag schon vor Jahren abgegeben wurde, einfach übergangen worden sind und etwas seltsame Reihungen vorgenommen wurden. In einem Fall wurde eine Wohnung bereits einem Anwärter versprochen, dieser hat dann die bestehende Wohnung gekündigt, um

dann zu erfahren, dass die versprochene Wohnung doch jemand anders bekommt. Also, sollten Sie sich in unserer Gemeinde für eine Wohnung interessieren, bringen Sie viel Geduld mit, interessieren Sie sich selbst dafür, welche Wohnungen frei sind oder es demnächst werden. Rechnen Sie mit leeren Versprechungen, aber irgendwann klappt es dann vielleicht doch! Deshalb unsere Forderung: Wohnungsvergaben nur im zuständigen „Sozialausschuss“ behandeln und nach objektiven, nachvollziehbaren Kriterien vergeben!! Das heißt auch, Benachrichtigung der Wohnungswerber über den aktuellen Stand ihres Wohnungsansuchens von der Gemeinde!!


Es stinkt zum Himmel

Der beißende Gestank des Putenstalls und die seltsamen Wendungen des Bürgermeisters Seunig. Die massive Geruchsbelästigung der Launsdorfer durch den Putenstall am Bahnweg und jener der Biogasanlage haben ein nicht mehr zu tolerierendes Ausmaß erreicht. Dass der Putenstall seit 1988 in Launsdorf steht, dafür trägt die Seunig-SPÖ ein gerüttelt Maß an Mitschuld! Alternativstandorte wurden damals von der SPÖ kategorisch abgelehnt und sogar der Raumordnungsbeirat mit dem damaligen LR Max Rauscher (SPÖ) an der Spitze wurde in dieser Angelegenheit bemüht – schließlich wurde auf Drängen der örtlichen SPÖ dieser problematische Standort in Launsdorf verfügt. In all den Jahren hat sich das Geruchsproblem mehr und mehr aufgeschaukelt (zusätzliche Biogasanlage mit Putenstall im südlichen Bereich Launsdorfs) und bedarf dringend einer vernünftigen Lösung! Zu diesem Zweck hat die Gemeinde eine Feststellungsklage bei Gericht auf Einhaltung der Widmungsvereinbarung vom 25. 9. 2001 eingebracht!

„Vereinbart wird, dass der bestehende Putenstall am derzeitigen Standort am Bahnweg auf der Parzelle 1730, KG. Launsdorf spätestens nach 13 Jahren aufgelassen bzw. stillgelegt wird, wenn die Parzellen 1778 und 1780 KG. Launsdorf in Grünland landwirtschaftliche Produktionsstätte industrieller Prägung gewidmet werden. Die 13 jährige Frist beginnt mit Erteilung der Baubewilligung für die landwirtschaftliche Produktionsstätte industrieller Prägung. Der Grundstückseigentümer verpflichtet sich schon jetzt für sich und seine Rechtsnachfolger, dass der derzeitige Putenstall nach Ablauf der Frist von 13 Jahren nicht mehr für die Tierhaltung verwendet wird und die Gemeinde St. Georgen am Längsee die bestehende Widmung in Bauland – Dorfgebiet ändern kann. Vereinbart wird, dass im bestehenden Stallgebäude im Bereich des Wohnhauses auf der Baufläche 101, KG. Launsdorf die Putenhaltung sechs Monate nach Erteilung der Baubewilligung für die landwirtschaftliche Produktionsstätte industrieller Prägung. auf den Parzellen 1778 und 1780, KG. Launsdorf eingestellt wird.“

Besuchen Sie auch unsere Homepage unter: www.freiheitliche-stgeorgen.at Für den Inhalt verantwortlich: Die Freiheitlichen in St. Georgen, Dr. Hans Slamanig, 9314 Launsdorf

Bei dieser Klage geht es also in erster Linie darum, wann die 13-jährige Frist zur Stallschließung in Launsdorf zu laufen beginnt und wann diese endet. (2014 oder gar erst 2018!) Aber was gilt nun in dieser Sache wirklich, Herr Bürgermeister Seunig? Einhaltung der Widmungsvereinbarung von 2001 mit Standortverlegung des Putenstalles laut diesem Vertrag in den Nahbereich der Biogasanlage oder Ihre Stellungnahme in der „Krone“ vom 16. 12. 2013, wo es heißt: „Mit dieser Klage will die Gemeinde diesen Standortwechsel zur Biogasanlage verhindern“. Da kenne sich einer aus! Wir Freiheitliche stehen für: 1. Schließung des Putenstalles gem. Vereinbarung vom 25. 9. 2001 2. Dem Willen der über Gebühr strapazierten Launsdorfer Bevölkerung Rechnung tragen, d. h. keine Verlegung des Stalles zur Biogasanlage oder an andere Standorte im Nahbereich von Launsdorf. Der Betreiber wird unproblematische Standorte ins Auge fassen müssen, das sollte er als eine Person der Öffentlichkeit und des örtlichen Wirtschaftslebens bedenken! 3. Peinlichst genaue Einhaltung der behördlichen Vorschriften für den Betrieb der bestehenden Biogasanlage. Herr Bürgermeister, nach Vorliegen der Messungen der Umweltabteilung, der Fragebogenaktion u.a.m. heißt es handeln!


Danke! Wieder ist ein Jahr vergangen, wir lehnen uns zurück und lassen es revue passieren. Es ist die Zeit um die Seele baumeln zu lassen und Danke zu sagen. Danke Hr. Bürgermeister für die schöne Wahlveranstaltung im letzten Feber, pardon, Sie nannten es Ihre Geburtstagsfeier um wohlfeile € 5.897,–, welche zur Hälfte (€ 2.948,– ) mit Steuergeld (Verfügungsmittel) bezahlt wurde. Danke für die äußerst erfolgreiche Fortführung des Jugendtreffs „Kuhstall". Ups, das war ja gar nicht Ihre Idee, Sie haben dieses Projekt ja anfänglich blockiert und hinausgezögert. Danke für die Förderung unserer Turngruppen im Sinne unserer „Gesunden Gemeinde"– ach ja, dieser Antrag von den Freiheitlichen wurde von Ihnen ja vom Tisch geschmettert mit der Begründung,

dass die Gemeinde vor Jahren neue Turnmatten für die Volksschulen angeschafft hätte! Danke für die längeren Kindergartenöffnungszeiten und für den Sommerkindergarten, welcher für viele Eltern eine maßgebliche Erleichterung der Kinderbetreuung über den Sommer darstellt – aber auch in diesem Fall waren Sie und Ihre Fraktion anfänglich dagegen! Danke für die „tollen“ Erneuerungen im Strandbad unserer Gemeinde – nur leider wurden wieder mal keine wesentlichen durchgeführt. Danke, dass viele Entscheidungen unnötig lange hinausgezögert oder überhaupt verhindert wurden – wie die Beseitigung der Gefahrenstelle „Einbindung von Längseestraße in Siedlung Salzburger Feld“. Danke für die angeblich kostenlose E– Tankstelle bei der Ge-

Seit den letzten Landtagswahlen ist es um die Vollendung des Geh- und Radweges nach Hochosterwitz ziemlich still geworden. Vielleicht geht`s nach einem Jahr Pause endlich weiter.

Muss das sein?

Friedhofsmauer in Launsdorf

meinde um nun doch € 5.000,– Gemeindeanteil, die so zahlreichen Elektroautobesitzer unserer Gemeinde wissen das zu schätzen! So denken wir lange hin und her, da muss es doch irgendwas geben, wofür wir Ihnen danken können – irgendwas...............? Ach ja, da gibt es doch etwas – danke für die Erhöhung der Wasser- und Müllgebühren mit automatischer Indexanpassung, die es der Gemeinde jetzt erlaubt, jedes Jahr tiefer in die Taschen unserer Bürger zu greifen, ohne dies lange begründen zu müssen. In diesem Fall fanden Sie aber auch die Unterstützung von ÖVP und Ernst Grojer! Wir wussten doch – da war noch was! In diesem Sinne auf ein ebenso erfolgreiches 2014!

Freiheitliche Gemeinderatsfraktion spendet Sitzungsgeld der letzten GR-Sitzung vom 11. Dez. 2013 den Opfern des tragischen Unglücks in Hochosterwitz.

Gemeindekurier Jänner 2014, Freiheitliche St. Georgen am Längsee  

Gemeindekurier Jänner 2014, Freiheitliche St. Georgen am Längsee

Gemeindekurier Jänner 2014, Freiheitliche St. Georgen am Längsee  

Gemeindekurier Jänner 2014, Freiheitliche St. Georgen am Längsee

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