Page 1


Liebe GemeindebürgerInnen, liebe Jugend! Das Jahr 2012 gehört schon der Vergangenheit an, gestatten Sie mir einen kleinen Rückblick.

Jugendtreff „Kuhstall“ Am 20.10.2012 lud der Jugendtreff „Kuhstall“ zu einer kleinen Feier in den Pfarrhof Launsdorf ein. Die Jugendlichen berichteten über ihr Projekt „72 Stunden ohne Kompromisse“. Jeden Donnerstag treffen sich dort etwa 1521 Jugendliche, um sich sportlich zu betätigen, oder einfach nur zum Reden und Diskutieren. Bei dieser Gelegenheit überbrachte die Initiatorin dieses Jugendtreffs, unsere GR Sabine Wölbitsch, den Jugendlichen einen Scheck von € 200, gespendet von der freiheitlichen GemeindratsfrakS. Wölbitsch tion.

2012 war für uns freiheitliche Mandatare ein recht erfolgreiches Jahr. Im vergangenen Jahr konnte wieder mehr Geld für Straßenbau verwendet werden. So wurden im gesamten Gemeindegebiet viele Sanierungsmaßnahmen notwendige umgesetzt. Auf Grund der guten Kontakte unsererseits zu Landeshauptmann Dörfler konnte der Kreisverkehr bei der Osterwitzkreuzung fertiggestellt und offiziell eröffnet werden. Die reinen Baukosten in der Höhe von EUR 800.000,00 finanzierte das Land Kärnten. In einem Gespräch mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler, konnten wir erreichen, dass der 2. Bauabschnitt des Geh- und Radweges zur Auffahrt Burg Hochosterwitz im Herbst begonnen wurde. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 versprochen. Die Baukosten in Höhe von zirka EUR 160.000,00 werden

zu 2/3 vom Land Kärnten und 1/3 von der Gemeinde St. Georgen/Lgs. getragen. Dieser Geh- und Radweg wird nicht nur viele einheimische Bürger , sondern auch Gäste der Burg erfreuen. Für 2013 gibt es im Straßenbau auch sehr viele Projekte in Planung, wir werden versuchen möglichst viele davon umzusetzen.Um die Umwidmungswerber von Grundstücken und Häuslbauer etwas zu entlasten, wurde auf Antrag der Freiheitlichen und der VP die Kaution für Bebauungsverpflichtungen auf 10 % gesenkt. Ein Danke an alle Bürger, welche ihren Beitrag an der Gemeinschaft leisten. Liebe GemeindebürgerInnen, liebe Jugend, ich wünsche Euch alles Gute für das Jahr 2013.

Ihr Karl Kohlweg

F


Aus der Gemeindestube Wassergebühren von Seunig SPÖ mit ÖVP und Bürgerliste Ernst Grojer neuerlich erhöht! Nach der vorjährigen Wassergebührenerhöhung klemmt es beim Wassergebührenhaushalt (Vzbgm. Kreisel) schon wieder. Nachdem unsere Warnungen bezüglich des Zustandes der Leitungsnetze und der Hochbehälter seit 2002 von der SPÖ in den Wind geschlagen wurden, (noch vor der letzten Gemeinderatswahl hörte man von SP- Wasserreferenten DI Sacherer ganz andere Worte) kommt es jetzt ganz dick. Nach intensiven Parteiengesprächen einigte man sich auf ein 10-jähriges Investitionsprogramm in Einrichtungen der Wasserversorgung in der Höhe von ca. € 300.000. Deshalb wurde die Bereitstellungsgebühr von € 39,00 auf € 43,00 (d.s. +10,25%) und die Benützungsgebühr von € 0,45 auf € 0,50 (d.s. +11,1%) erhöht! SPÖ, ÖVP und BL Ernst Grojer beschlossen aber darüber hinaus auch eine jährliche Indexanpassung. So haben SPÖ, ÖVP + BL Ernst Grojer wie schon bei der Müllgebühr-

Fraktionsobmann Dr. Hans Slamanig

erhöhung vor einem halben Jahr (unter dem Motto: Warum übers Sparen nachdenken - der Bürger zahlt´s eh!) gemeinsame Sache zu Lasten der Gebührenzahler gemacht. Damit wird jegliches Sparen seitens der Gemeinde in diesen Bereichen ad absurdum geführt, denn es werden nun jedes Jahr automatisch die Wasser- und Müllgebühren um 3-4 % erhöht werden. Es gibt aber auch Erfreuliches zu berichten: Um die Bautätigkeit in unserer Gemeinde wieder zu erhöhen, wurde ein gemeinsamer Antrag von FP und VP betreffend einer 10%-igen Reduktion der Kautionsgebühr für die Bebauungsverpflichtung einstimmig angenommen. Ein umfangreiches Straßenprogramm von € 519.800 wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Die Sanierung der Urtlreiden und jener der Brücke in Pölling über dem Werkskanal schlagen besonders teuer zu Buch! Bei der Gemeinderatssitzung am 4.10.2012 kam es zu einem Eklat durch Bgm. Seunig (nachzulesen im öffentl. GR-Sitzungsprotokoll). Im Kontrollausschuss wurde ruchbar, dass Bgm. Seunig für eine private Geburtstagsfeier seiner Gattin in beiden Sälen des Gemeindeamtes lediglich € 144, statt der vorgeschriebenen € 300 bezahlt hatte. Auf die Aufforderung von GR Slamanig den Fehlbetrag nachzuzahlen, sagte Seu-

nig im Gemeinderat, dass er das nicht tun werde. Dies sei ein „Sondertarif“ für seine Gattin, da diese fallweise unentgeltliche Dekorierungsarbeiten im Amt mache. Nun, was werden sich die vielen Frauen und Männer denken, die ebenfalls freiwillig und unentgeltlich bspw. Wegkreuze auf öffentlichen Flächen schmücken, oder die Feuerwehrleute, welche oft unter gefährlichsten Bedingungen ihren Dienst an der Allgemeinheit versehen? Nie würden sie sich diese Eigenmächtigkeit des Bürgermeisters leisten und bspw. eine Gebührenvorschreibung der Gemeinde kürzen. Es ist nicht der Betrag von € 156 der sauer aufstößt, sondern sein dreister, vorhin genannter Rechtfertigungsversuch für sein Verhalten. Obwohl er als Bürgermeister ein Gehalt von € 44.500 jährlich bezieht und über ein üppiges Spesenkonto (Verfügungsmittel…etc.) von € 20.600 jährlich verfügt, sollte er über so ein Verhalten eigentlich erhaben sein. Aufgrund dieser Vorkommnisse seitens des Bgm. Seunig fordern wir Freiheitliche gleiches Recht für alle: daher 50%ige Preisreduktion bei den beiden Sälen im Kulturhaus für Feuerwehr und andere gemeinnützige Vereine! Nur aus medienrechtlichen Gründen: Für den Beteiligten gilt in diesem Fall die Unschuldsvermutung.


Volksbefragung Wehrpflicht Am 20. Jänner 2013 stellen Sie bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht die Weichen für die Zukunft des Bundesheeres. Sie können darüber entscheiden, ob Österreich weiterhin auf das System der allgemeinen Wehrpflicht setzt oder ein Berufsheer einführen soll. In den vergangen Jahren hat sich bei verschiedenen Naturkatastrophen wie Stürmen, Hochwasser oder Lawinen immer wieder gezeigt, welch wichtige Rolle die Grundwehrdiener bei humanitären Hilfseinsätzen spielen. Eine Berufsarmee würde dem Steuerzahler unterm Strich

4

mehr kosten als das derzeitige Modell und könnte viele solcher Einsätze nicht bewältigen. Unser Bundesheer bedeutet aber nicht nur Hilfe bei Katastropheneinsätzen, sondern auch vor allem Wertevermittlung und Kameradschaft für junge Generationen. Wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird, fällt auch der Zivildienst. Ob Rotes Kreuz, Pflegedienst oder Behinderteneinrichtungen – sie alle hätten mit massiven Personalproblemen zu rechnen. Ohne die Wehrpflicht ist die Zukunft unseres Sozial- und Gesundheitssystems nur mehr schwer sicherzustellen.

Alleine für Kärnten würde dies Mehrkosten in Höhe von 10 Millionen Euro bedeuten. Das Bundesheer hat uns immer geholfen, nun ist es an der Zeit, dass wir ihm helfen. Machen Sie von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch und nehmen Sie an der bevorstehenden Befragung teil. Wer für Österreich dient, bekennt sich zu unserer Heimat.

Mit freundlichen Grüßen – Die Freiheitlichen in St. Georgen

Gemeindekurier Jänner 2013  

Gemeindekurier der Freiheitlichen St. Georgen am Längsee

Gemeindekurier Jänner 2013  

Gemeindekurier der Freiheitlichen St. Georgen am Längsee