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Der Stralsunder Bote - Mitteilungsblatt für die Hansestadt Stralsund www.freies-pommern.de

Ausgabe 1 / 2011

National, bürgernah und konsequent in der Stralsunder Altstadt ein weiterer Informationsstand aufgebaut werden.

Jene drei Begrifflichkeiten sind nicht nur Schlagwörter bei der nationalen Opposition, sondern auch Grundlage unseres politischen Denkens und Handelns. Gerade deshalb hatte der NPD-Kreisverband Nordvorpommern am 29. März zwei Informationsstände in der alten Hansestadt Stralsund durchgeführt. Der NPD-Stadtvertreter Dirk Arendt im Bürgergespräch auf dem Neuen Markt.

So fand bereits am frühen Vormittag eine konsequente NPD-Aufklärungsarbeit vor der Agentur für Arbeit unter dem Motto „Zukunft statt Arbeitsamt“ statt. Zahleiche Themenflugblätter und Zeitungen wurden wenige Meter von

der Arbeitsagentur entfernt an die Landsleute verteilt. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich beim Vorsitzenden der NPD-Fraktion im Landtag und NPD-Spitzenkandidaten bei den anstehenden Landtags-

wahlen, Udo Pastörs, im direkten Gespräch über die Qualität der Oppositionsarbeit im Land zu informieren. Anschließend konnte am Rande eines Wochenmarktes

Auch dort stellte sich ebenfalls das Stralsunder Bürgerschaftsmitglied Dirk Arendt den Fragen der interessierten Bürger. Schwerpunkt der Gespräche war die asoziale Familien- und Arbeitsmarktpolitik der volksfeindlichen Systemparteien und deren spürbare Auswirkungen im Land. Als Alternative wurden regional-, landes- und bundespolitische Konzepte der NPD aufgezeigt.

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Die Ereignisse des 01. April, in Stralsund sorgen im Nachhinein für mächtigen Wirbel. Zeitgleich fanden in der Hansestadt ein Konzert der antifaschistischen Szene sowie ein Skatturnier des NPD-Kreisverbandes Nordvorpommern statt. Haltepunkt für Bahnreisende war in beiden Fällen der Bahnhof. Während ein junger Nationalist bereits am Bahnhof wartete, um Gäste des Skatturniers abzuholen, wurde er von einem Trupp Antifaschisten, der offenbar in ähnlicher Absicht unterwegs war, gestellt. Dem Kameraden in Not gelang es, im Bürgerbüro anzurufen und in knappen Worten seine bedrängte Lage zu schildern. Rasch entschlossen formierte

sich etwa ein Dutzend Nationalisten und stürmte zum Ort des Geschehens, welcher nicht weit entfernt liegt. Schier überwältigt vom couragierten Antritt der nationalen Kräfte, unter denen sich auch der NPD-Stadtvertreter Dirk Arendt befand, und angesichts eines nunmehr ausgeglichenen Zahlenverhältnisses ergriffen die linken Freizeitrevoluzzer das Hasenpanier und flüchteten in ihre Autos. Gegen Mitternacht gab es dann erneute Auseinandersetzungen, wobei laut Polizeibericht auch Steine und Pfefferspray zum Einsatz gekommen sein sollen. Von neun Nationalisten wurden die Personalien aufgenommen. Am Sonntagabend setzte dann auf einschlägigen Blogs

© WIKIPEDIA

Endstation Bahnhof der linksextremistischen Szene des Landes eine Suada über angebliche Neonazi-Übergriffe ein. Auch die Ostseezeitung entblödete sich nicht, sich erneut zum Sprachrohr antifaschistischer Lügen und Halbwahrheiten zu degradieren und fabulierte von rechten Störaktionen. Zu den Vorwürfen äußerte sich Dirk Arendt wie folgt: „Daß es in Vorbereitung der diesjährigen Landtagswahlen immer wieder zu plumpen Versuchen der Kriminalisierung von NPD-Kandidaten und nationalen Aktivisten kommt, ist eigentlich nichts Neues. Daß

jedoch offensichtliche Lügen und Halbwahrheiten in solch entlarvender Art und Weise abgedruckt und verbreitet werden, zeigt nur, wie armselig und verkommen das System samt seiner willigen Helfer ist. Selbst der unbedarfteste Leser der Ostseezeitung merkt doch mittlerweile, daß hier etwas nicht stimmen kann. Fakt ist, wenn die Nationalisten nicht umgehend dem Kameraden zu Hilfe geeilt wären, wäre dieser unter Umständen schwer verletzt worden. In diesem Fall hätte man wohl vergebens nach einem medialen Aufschrei gesucht, während nun ein rechter Übergriff ersponnen wird.“


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So billig kommen Kinderschänder in Deutschland davon ... Die Mindeststrafe für Bankraub beträgt 5 Jahre Gefängnis. Juristisch nennt sich das „schwerer Raub unter Verwendung von Waffen“ und liegt schon vor, wenn der Täter mit einer Pistole in der Hand die Schalterhalle stürmt, ohne einen Schuß abzufeuern. Er mag nur 5 Euro erbeuten. 5 Jahre Gefängnis sind ihm dennoch sicher. Welche Strafen verhängt ein Staat, der seine Banken so entschieden beschützt, gegen Sexualstraftäter, die sich an Kindern und Jugendlichen vergehen? Strafen für Kinderpornographie Für die Verbreitung von Kinderpornographie ist eine Mindeststrafe von gerade einmal 3 Monaten Haft vorgesehen. Ein Perverser, der Bilder von vergewaltigten Kindern nicht nur besitzt, sondern auch verbreitet, ist nach seiner Verurteilung zu einem solch lächerlich nied-

rigen Strafmaß noch nicht einmal vorbestraft. 3 Monate Gefängnis entsprechen nämlich 90 so genannten Tagessätzen. Um im Führungszeugnis zu erscheinen, muß eine Bestrafung aber 91 Tagessätze umfassen. Ein Bewerber kann also mit einem sauberen Führungszeugnis bei einem Kindergarten einen Arbeitsplatz erhalten, obwohl er wegen Verbreitung von Kinderpornografie abgeurteilt wurde. Wer Arbeitskräfte zur Betreuung von Kindern sucht, sollte daher ein so genanntes „Erweitertes Führungszeugnis“ verlangen. Hier sind auch Strafen unter 91 Tagessätzen aufgeführt, wenn sich die Taten gegen Kinder gerichtet hatten. Strafen für den sexuellen Mißbrauch Für den „sexuellen Mißbrauch von Schutzbefohlenen“ gibt es auch nur eine Mindeststrafe von 3 Monaten. Pfarrer oder Lehrer, die ihre Machtstellung ausnutzen, um sich Minderjährigen sexuell zu nähern, scheinen in den Augen der Justiz also viel harmloser zu sein als Bankräuber. Die erhalten das Zwanzigfache als Mindeststrafe! Banken sind den Herrschenden 20 mal so wichtig wie die Sicherheit Minderjähriger vor perversen Pfarrern oder Lehrern! Der sexuelle Mißbrauch von Kindern wird mit einer Mindeststrafe von 6 Monaten bedroht, ein Zehntel dessen, was über den Bankräuber verhängt wird. In gravierenden Fällen ist sogar eine Mindeststrafe von einem Jahr vorgesehen. Als ob es hier leichte Fälle gäbe!

Beim schweren sexuellen Mißbrauch von Kindern rafft sich der Gesetzgeber zu einer Mindeststrafe von zwei Jahren auf. Dafür muß der Täter das Kind aber entweder vergewaltigt oder in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der seelischen oder körperlichen Entwicklung gebracht haben. Erst wenn das Kind in die Gefahr des Todes gebracht wurde, steigt die Mindeststrafe auf 5 Jahre an. Erst dann erreicht der Schutz der Kinder das Ausmaß der Sorge um die Banken. Wenn das Kind bei der Vergewaltigung stirbt, kann die perverse Bestie, die das angerichtet hat, immer noch mit 10 Jahren davonkommen. Lebenslänglich ist nicht zwingend, falls der Kinderschänder lediglich „leichtfertig“ war. Man hält ihm zugute, daß er es ja nicht so böse gemeint hat. Kuscheljustiz Als ob solche lächerlichen Strafen, die von manchem verkommenen Subjekt wohl geradezu als Einladung verstanden werden dürften, noch nicht genug wären, hält das staatliche Verwöhnpaket für Kinderschänder weitere Vergünstigungen bereit. Alle Bestrafungen, die zwei Jahre Gefängnis nicht überschreiten, können zur Bewährung ausgesetzt werden, was in der Praxis auch oft geschieht. Die Taten verjähren schnell. Die Verjährung beginnt, wenn die Opfer das 18. Lebensjahr erreichen. Bei der Verbreitung

von Kinderpornographie zum Beispiel dauert die Verjährung von diesem Zeitpunkt an 5 Jahre, beim sexuellen Mißbrauch von Kindern 10 Jahre. Ein Täter, der mit 25 Jahren eine 8-jährige sexuell mißbraucht, kann also zwanzig Jahre später nicht mehr verfolgt werden. Er ist dann erst 45 Jahre alt und immer noch gefährlich. Über den Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte dürfen sich die Kinderschänder auch freuen. Nicht einmal die mächtige Bild-Zeitung kann es wagen, sie mit vollem Namen zu nennen, weil sie dann sofort verklagt würde. Die Nachbarn werden nicht informiert, wenn ein verurteilter Pädophiler in ihren Block zieht. Sexueller Mißbrauch von Kindern gilt in Deutschland noch nicht einmal als Verbrechen! Denn das Strafrecht unterscheidet zwischen weniger schlimmen Taten – den „Vergehen“ – und den wirklich schlimmen, nämlich den Verbrechen. Ein solches liegt vor, wenn die Mindeststrafe ein Jahr Gefängnis beträgt. Volksabstimmung jetzt! Bei Bankraub ist das natürlich der Fall, und auch bei Meineid beispielsweise. Aber bei den meisten Sexualdelikten gegen Kinder nicht. Mit diesen skandalösen Zuständen muß Schluß gemacht werden. Sexualstraftaten gegen Kinder dürfen nicht verjähren! Sie müssen allesamt als Verbrechen gelten. Lebenslänglich muß die Mindeststrafe sein! Und eine Volksabstimmung über die Todesstrafe bei besonders schweren Verbrechen dieser Art muß statt finden!

Schützt endlich unsere Kinder. Schluß mit der Kuscheljustiz. Todesstrafe für Kinderschänder - Volksabstimmung jetzt!


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Vereinzelnd ließen sich auch selbsternannte „demokratische“ Abgeordnete aus der Stralsunder Bürgerschaft blicken. Jene sonst so „aufrechten Hüter der Demokratie“ schlichen in geduckter Haltung und mit ersichtlich neidvoller Miene am NPD-Stand vorbei. Man sah ihnen regelrecht an der Nasenspitze die Verwunderung darüber an, daß der NPD-Stand entgegen ihrer zelebrierten Ächtungs- und Verleumdungskampagnen von den Bürgern angenommen und nicht wie ersehnt gemieden wurde.

sam vorzuleben. Wutentbrannt vermochte sie es gerade noch selbst, eine ihr von Udo Pastörs übereichte Publikation mit zittriger Hand und unter offensichtlich großer Kraftanstrengung zu zerreißen, ehe ihr Gekeife im tosenden Gelächter und unter Kopfschütteln nicht weniger Passanten unterging. Völlig entkräftet und verspottet verließ die „Rote Ute“ dann ohne weiteren wahrnehmbaren Protest resigniert den Marktplatz. Solche Ereignisse zeigen einmal mehr, daß die Hetze gegen die NPD weniger

im Volk, als bei den eigenen „Anti-Rechts-“ Protagonisten verfängt. Dabei hätte doch die „Rote Ute“ einmal die Gelegenheit gehabt, vor nicht wenigen anwesenden Bürgern die NPD so richtig „zu entlarven“ oder die politischen Forderungen mit Sachargumenten der Lächerlichkeit Preis zu geben. Vielleicht bewahrt die Dame beim nächsten Mal einen kühlen Kopf und tritt der NPD souveräner entgegen. Die volkstreuen Aktivisten freuen sich bereits darauf.

„Demokraten“ erliegen ihrer eigenen Propaganda Einzig die „Rote Ute“ (Ute Bartel, SPD-Faktion in der Stralsunder Bürgerschaft Stralsund) vermochte den so oft verlangten zivilen Gehor-

Alles für alle, und zwar umsonst! Auch bei Klopapier? Erinnern Sie sich noch an die Wahlkampfparolen der LINKEN zur Bundestagswahl 2009, wo „Reichtum für alle“ gefordert wurde? Dies nahm sich ein Anhänger der linken Traumtänzer zu sehr zu Herzen und dachte sich vielleicht, einfach von anderen zunehmen, was ihm doch zustehe. Wenn es eben an materiellen Dingen fehlt, könne man sich doch bei anderen bedienen. So etwa auch beim Lokus-Inventar.

Udo Pastörs im Bürgergespräch

Am 01. Mai 2011 ist „Polen offen“

In der Reportage „Niedriglohn Made in Germany“ von Report München hieß es vor kurzem: „Polnische Arbeitsmarktexperten rechnen mit einer halben Million Arbeiter, die in Deutschland anheuern könnten.“ Laut einer aktuellen Umfrage der polnischen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ warten bereits jetzt schon über

eine halbe Million Polen in den Startlöchern, die beabsichtigen, ab dem 1. Mai in der BRD auf Arbeitssuche zu gehen.

© Jutta Nowack / pixelio.de

Am 01. Mai 2011 öffnet sich das Einfallstor nach Deutschland für osteuropäische Billiglöhner. Dann fallen nämlich sämtliche Arbeitsmarktbeschränkungen für EU-Neumitglieder, und es tritt auch für Polen und Tschechen die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit ein. Somit können EUAusländer aus ganz Osteuropa hierzulande uneingeschränkt nicht nur im grenznahen Raum - zur Lohndrückerei in einheimischen Unternehmen herangezogen werden.

Darauf bereiten sich profitgierige Zeitarbeitsfirmen schon seit längerem vor und gründeten bereits Niederlassungen in Polen. Ihr Vorteil liegt klar auf der Hand: mit polnischen Billiglöhnern können gegenüber jedem deutschen Zeitarbeiter über fünf Euro die Arbeitsstunde eingespart werden! Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, warum sich die globalisie-

rungsgeilen Bonzen aus Politik und Wirtschaft für die totale Grenzöffnung stark machen. Die volkstreue Bewegung hat schon lange vor der schleichenden Grenzöffnung mit Beginn am 01. Mai 2004, in fast schon hellseherischer Art und Weise, das drohende Szenario von Lohndrückerei in einem unverhältnismäßigen Konkurrenzkampf vorrausgesagt. Es kann also keiner sagen, er habe es nicht kommen sehen! Alle Deutschen, die auch in Zukunft zu menschenwürdigen Bedingungen und Löhnen in ihrer Heimat arbeiten und leben wollen, sind aufgerufen, gegen das herrschende System und die herrschenden Parteien Widerstand zu leisten. Denn nur in einem freien Deutschland werden gerecht bezahlte Arbeitsplätze für Deutsche erhalten und geschaffen!

Bekanntlich hatte ein 23 Jahre altes Mitglied der LINKEN in der Stralsunder Bürgerschaft in der Vergangenheit rund 200 Rollen Klopapier aus den RathausToiletten gestohlen. Immer wieder hätten sich Rathausmitarbeiter über den raschen Schwund der Rollen gewundert, bis den Übeltäter patente Reinigungskräfte auf frischer Tat ertappten. Es bleibt abzuwarten, ob die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Diebstahl tätig wird oder solche „Nichtigkeiten“ einfach als geringfügig abtut. Hatte der Dieb doch nur einer linken Losung Folge geleistet. Mehr Informationen und Nachrichten unter www.freies-pommern.de


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Offenbar wird so viel Geld für die Banken und die europäischen Pleiteländer benötigt, daß keine Begründung zu dämlich ist, um auf Kosten finanziell schwacher deutscher Familien zu sparen.

• Impressum Funk: 0162 / 77 53 616 der-stralsunder-bote@gmx.de V.i.S.d.P.: Dirk Arendt, Postfach 3150, 18416 Stralsund - E.i.S.

Wenn der Volkszähler dreimal klingelt…

Zur Befragung ab dem 09. Mai 2011 werden 80.000 ehrenamtliche Befrager ausrücken und die Klingelknöpfe drücken. Dabei geht es nicht nur darum, die Bevölkerungszahl möglichst amtlich korrekt zu ermitteln, auch soll gleichzeitig eine erneute Gebäude- und Wohnungszählung durchgeführt werden. Alle Eigentümer und Verwalter sämtlicher Gebäude

mit Wohnraum sollen überprüft werden und unterliegen dabei einer Auskunftsverpflichtung. Hier wirklich belastbare Zahlen zu haben, wäre für den Staat natürlich höchst erfreulich. Sollte die drohende Staatspleite kommen, dann könnten zielsicher wieder die Vermögenden in Haftung genommen werden. Nach dem Krieg gab es so etwas in Deutschland schon einmal, damals gab es das Lastenausgleichsgesetz. Danach durften die Vermögenden (insbesondere Immobilienbesitzer) die Hälfte ihres Vermögens nach dem Stand vom 21. Juni 1948 an das Finanzamt abführen. 30 Jahre lang durften in 120 vierteljährlichen Raten die Beträge abgestottert werden. Anders als bei den Wohnimmobilien verläuft die eigentliche Zählung und Befragung der Bevölkerung ganz anders. Lediglich rund 10 Prozent der Einwohner sollen aufgesucht

werden und Rede und Antwort stehen. Was bei Immobilien unmöglich ist, funktioniert bei Menschen offenbar statistisch problemlos. Denn die Daten von rund 8 Millionen Menschen werden hochgerechnet und dienen dann angeblich als zuverlässige Grundlage dafür, um beispielsweise Steuermittel gerecht zu verteilen oder die Abgrenzung von Wahlkreisen genau vornehmen zu können. Die Auskünfte eines jeden Zehnten reichen offensichtlich auch völlig aus, um genaue Rückschlüsse zu ziehen, wer wo zur Arbeit fährt oder wie groß der zukünftige Bedarf an Kinderspielplätzen wirklich ist. Nebenbei ist bei dieser Art der Datenerhebung die Gefahr relativ gering, womöglich irgendwelche Illegalen aufzuscheuchen oder gar zu ermitteln.

Wider den Volkst d In der BRD liegt die Anzahl der Kinder seit Jahrzehnten unter dem Wert, der für eine langfristige stabile Bevölkerungsentwicklung notwendig wäre. Verharmlosend wird diese Entwicklung „Demographischer Wandel“ genannt, der auch um Mecklenburg-Vorpommern keinen Bogen macht. In der Geschichte des Landes reduzierte sich die Einwohnerzahl zuerst durch die „Abwanderungswelle“ 1989/1990 im Zuge der Teilwiedervereinigung. Danach ließ der „Geburtenschock“ mit seinem Tiefstand 1994 die Einwohnerzahl rapide schrumpfen. Im Allgemeinen schrumpfte der Anteil der Jugend an der Gesamtbevölke-

rung von ehemals 28 Prozent im Jahr 1990 auf 18,5 Prozent im Jahr 2004 bei gleichzeitiger Abnahme der Bevölkerungszahl um nahezu 300.000 Landsleute. Ein einmaliges kommunales Begrüßungsgeld für jedes deutsche Kind bildet daher einen sinnvollen Anreiz für junge Familien. Beispielsweise können davon die Ausgaben zur Erstausstattung für Neugeborene teilweise bestritten werden. Die Kommunen des Landes sehen sich aber finanziell zunehmend nicht mehr in der Lage, kommunale Begrüßungsgelder an neugeborene Gemeindemitglieder auszuzahlen. Demgegenüber finanziert

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Die letzte große Volkszählung gab es in der Bundesrepublik im Jahre 1987. Zeit also, einmal zu überprüfen, wie viele Menschen denn tatsächlich im Lande leben. Zwar wurde die Bevölkerungszahl in den letzten Jahrzehnten fortgeschrieben, aber natürlich schleichen sich zunehmend Fehler ein. Als man 1987 die Daten mit der Fortschreibung der letzten Zählung aus 1970 verglich, stellte sich heraus, in der Bundesrepublik gab es tatsächlich 1,3 Millionen Wohnungen weniger als errechnet.

© pi xeli

Auf welcher Südseeinsel haben diese Leute den Winter 2009/2010 verbracht? Haben Sie die eisige Kälte und die Schneemassen nicht bemerkt? Ausgerechnet nach dem härtesten Winter seit Menschengedenken verkündet diese Bundesregierung, daß das Heizen wieder billiger geworden sei. Auch die massiv ansteigenden Heizölpreise scheinen in Berlin niemanden zu irritieren.

Zensus Mai 2011:

ies / pixelio.de

Im Jahre 2009 wurde der Heizkostenzuschuß für Wohngeldempfänger eingeführt. Dieser leitete sich von der Haushaltsgröße her und wurde zusätzlich zum Wohngeld gewährt, das sich aus der Miete ergibt. Für einen Ein-Personen-Haushalt machte dieser Zuschuß 24 Euro aus, ein Zwei-Personenhaushalt bekam 31 Euro. Weitere 6 Euro gab es für jedes zusätzliche Mitglied des Haushaltes. Die Bundesregierung hat nun beschlossen, diese Wohltat wieder einzukassieren. Die Begründung ist reiner Hohn. Angeblich seien erfreulicherweise die Energiekosten gesunken, so dass ein Zuschuß zu den Heizkosten gar nicht mehr nötig wäre.

d Fr frie

Heizkostenzuschuß gestrichen!

in der Gemeinde Poseritz auf der Insel Rügen der dortige Bürgermeister ein Begrüßungsgeld aus seiner ehrenamtlichen Aufwandsentschädigung. Die NPD in der Stralsunder Bürgerschaft stellte bereits 2004 einen Antrag, ein einmaliges Begrüßungsgeld für Neugeborene deutscher Herkunft aus der Stadtkasse zur Verfügung zu stellen. Nur wollten die zahlreich in der Bürgerschaft vertretenen Gutmenschen der Altparteien von CDU bis Die Linke dem Vorschlag nicht folgen – geschweige denn, daß es ihnen etwa heute in den Sinn käme, sich das soziale Handeln des Poseritzer Bürgermeister zum Vorbild zu nehmen….


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