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Fotos: © WengerWittmann

immer sie wollen, das erzeugt heftig wechselnde Nutzungsmuster. Um diesen dynamischen Marktanforderungen begegnen zu können, ist eine neue Sichtweise auf die Kommunikationstechnologien und den Endkonsumenten nötig.“ So formuliert der CEO die neue Ausrichtung im unternehmenseigenen Magazin „Unite“. Schon jetzt erzielt NSN den Großteil seines Umsatzes mit Dienstleistungen und weniger mit dem Bau oder der Erneuerung der Netze. Denn immer häufiger lagern die großen Telekomanbieter ihre Serviceaufgaben aus und beauftragen die Ausrüster auch mit der Betreuung einzelner Dienstleistungen oder überlassen ihnen sogar den gesamten Betrieb der Netze. NSN managt mittlerweile ganz oder teilweise den Betrieb von 180 Kunden mit insgesamt mehr als 700 Millionen Endnutzern, der Bereich sorgt für etwa die Hälfte des gesamten Umsatzes. Rajeev Suri hatte bei Nokia großen Erfolg mit dem Ausbau der Serviceleistungen, für NSN sieht er besonders in Westeuropa und den USA dafür noch wertvolles Potenzial. Denn dort würden sich die Telekomanbieter stärker auf den gezielten Ausbau der Kundenbindungsmaßnahmen konzentrieren und den Betrieb der Netze zunehmend anderen überlassen. raumbrand 25

Ein solch grundlegender Strukturwandel bei einem Marktpartner dieser Größenordnung beschäftigt verständlicherweise nicht nur Mitarbeiter, Kunden und Wettbewerber. Was bleibt, was ändert sich? Wie geht es mit dem Branchenriesen weiter? Deshalb nutzte Nokia Siemens Networks den Auftritt auf dem wichtigsten Event der Branche, dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, um überzeugend Flagge zu zeigen. Denn man hatte natürlich erkannt, welche Möglichkeiten die Face-to-Face-Kommunikation gerade in dieser Situation des Umbaus bietet. Drängende Fragen rund um die Umstrukturierung des Produktportfolios persönlich beantworten zu können, ist sicherlich eine gute Chance, Sicherheit zu vermitteln, im Blickfeld zu bestehen, in seiner Community kontrolliert im Gespräch zu bleiben. Die Messe ist zudem ein einzigartiger und wertvoller Wertetreiber, um das neue Profil deutlich zu präsentieren. Bewusst wurde deshalb der Messestand nicht verkleinert oder in seinem gewohnt starken Impact verändert. Denn hier sollte generell die Chance genutzt werden, die Geschäftspartner „live“ vom neuen Weg zu überzeugen.

Die Farben und der Schwung des Logos standen Pate für die gesamte Architektur im Hospitality-Bereich

Fortsetzung auf Seite 52

[Forum IM] NSN

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Das Magazin für erlebbare Kommunikation im Raum

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