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Temporärer ImpressShowroom auf der Mailänder Kreativmeile Via Tortona

hatten wir nicht nur die Idee des roten Fadens weitergeführt, deutlich wurde damit die Offenheit und Transparenz unseres Auftritts wirkungsvoll umgesetzt. Diese ‚Möbelskizzen‘ haben weit mehr die Fantasie angeregt und Anlass zu Gesprächen gegeben, als das mit konkreten Einrichtungsgegenständen möglich gewesen wäre.“ Das außergewöhnliche Konzept des Messestandes hat jedenfalls für Furore gesorgt. „Natürlich haben auch ­andere sehenswerte Präsentationen geboten – aber ­Impress hat sich hier sehr klar und eigenständig positionieren können. Für uns als relativ junge Marke ein sehr wichtiger Erfolg. Der Auftritt ist überzeugend gelungen“, fasst Daniele Merla die Resonanz zusammen.

Mailand, Via Tortona Szenenwechsel: Die Mailänder Möbelmesse ist alljährlich das Branchenereignis schlechthin. Und eine extreme Herausforderung für die Aussteller – „Sehen und gesehen werden“ ist angesichts der Fülle an Unternehmen, Exponaten und Events ein schwieriges Unterfangen. Zwar bringt der gebürtige Mailänder Daniele Merla einen gewissen Heimvorteil mit, aber er weiß auch um die Not, in diesem Konzert unterschiedlichster Stile, Materialien, Design- und Kommunikations-Philosophien wahrgenommen zu werden. Aus gutem Grund hat man sich bei Impress für eine Teilnahme in der Zona Tortona entschieden. Das ehemalige Industrieareal gilt den Insidern längst als der innovativste und spannendste Bereich der Messe, die mittlerweile die ganze Stadt umfasst. Hier, in der Via Tortona 28, präsentierte sich das

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Unternehmen selbstbewusst, aber unprätentiös: Wie in einer modernen Galerie beim Aufbau wurden die verschiedenen Dekore großformatig gerahmt an den Wänden aufgereiht. Sie bildeten Kontraste und Harmonien und ließen sich immer wieder anders kombinieren. Die filigranen Drahtmöbel des Interzum-Standes wurden in künstlerischen Geflechten aufgegriffen, die in Vitrinen ausgestellt wurden und den Galeriecharakter noch unterstrichen. Doch damit nicht genug, waren für die Ausgestaltung der gesamten Fläche natürlich überall Impress-Dekore eingesetzt, sogar für die Tischplatten. Der Clou: Auch der Boden wurde mit einbezogen, nicht nur zur schlüssigen Abrundung des Ambientes, sondern vor allem auch, um die Widerstandsfähigkeit des Materials zu demonstrieren. Denn an interessierten Gästen fehlte es nicht, die sich mit eigenen Augen, Fingern und Füßen von der Qualität überzeugen konnten. Und offenbar wirkte das ungewöhnliche Raumgefühl auch für (Verkaufs-)Gespräche motivierend.

Doppelsieg in Konzept und Ausführung Die Besucher hat nicht nur das Konzept überzeugt, sondern ebenso die Ausführung: „Das sind ja alles Leute vom Fach, die natürlich auch ganz genau auf die Verarbeitung schauen.“ (Liane Klauke) Ausdrücklich wird da in der Impress-Zentrale die gute Zusammenarbeit mit ­WengerWittmann, den Münchner Messearchitekten gelobt. Noch einmal Klauke: „Wir haben uns von Anfang an verstanden gefühlt, die Chemie stimmt da einfach. Und die Sorgfalt in der Ausführung vom großen Ganzen bis zu den Details ist den Fachbesuchern wie den Kollegen wirklich aufgefallen. Das gilt gleichermaßen für Köln wie für Mailand.“ So haben Experimentierfreude und Professionalität, Transparenz und konsequente Produktpolitik ideal zusammen gewirkt.

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