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gesetzt. Laut Hyve-Gründer Johann Füller kostet eine solche Aktion die Unternehmen zwischen 50.000 und 100.000 Euro.

Digital Natives empfinden Arbeit als Spiel Für die jüngere Generation (die Digital Natives – also die heute 13- bis 30-Jährigen) bedeutet Arbeit denn auch längst nicht mehr nur Pflicht, Selbstbeschränkung und Selbstdisziplin, der Beruf soll vor allem eins bringen: Spaß. Dieser spielerische Ansatz bei der Arbeit hat nichts mit Un-Ernst, Un-Professionalität, mangelndem Pflichtbewusstsein oder blindem Idealismus jenseits des „egoistischen“ Interesses zu tun, mit dem, was man schafft, auch seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Im Gegenteil: Nur die Regeln, nach denen Karriere gemacht und Chancen ergriffen werden, verändern sich zurzeit wie im Fluge.

Im Internet werden aus unbeschriebenen Blättern über Nacht Rising Stars Welche neuen Chancen sich zum Beispiel für junge, unbekannte Designtalente durch Crowdsourcing eröffnen, zeigt das Beispiel Threadless.com. Das Unternehmen aus Chicago bringt prämierte T-Shirt- oder Kapuzenpullover-Designs von unbekannten Talenten in die Massenproduktion. Mithilfe einer vorgegebenen Design-Software können Internetnutzer individuell T-Shirts gestalten und sie bei Threadless einreichen. Die Community

Transkontinentaler Goldrausch Die Geschichte der Goldräusche in den USA des 17. und 18. Jahrhunderts ist legendär und lässt sich in den Historien detailliert nachlesen. Doch der Traum vom großen Fund hat sich weltweit, in Industrienationen wie in Entwicklungsländern bis heute gehalten. Die Chance auf den einmaligen Glücksgriff treibt nicht nur „freischaffende“ Goldsucher an – auch Heerscharen von Ausgebeuteten lassen sich damit in die Minen schicken. (s. Seite 5) Seite 10: Taucher auf Goldsuche im East Fork River, Kalifornien Seite 12: Goldwäscher Kevin Brown arbeitete als Animator in Hollywood, bevor er seinen Arbeitsplatz verlor und seither als Goldsucher sein Glück versucht. Seite 13: Goldmine im Kongo Seite 15: In den Kellern der Deutschen Bank, Frankfurt am Main. Die weltgrößten Goldreserven besitzen die USA, gefolgt von Deutschland. Im März 2012 besaß Deutschland 3.396 Tonnen Gold. Dies entsprach einem Marktwert von 135,8 Milliarden Euro. Die größten Goldbestände befinden sich jedoch in privaten Händen. Beispielsweise wird geschätzt, dass sich in Indien etwa 20.000 Tonnen Gold in privatem Besitz befinden. (Quelle: Wikipedia)

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