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Das neue Leistungsglück Wege zur Spitzenleistung Gabriel Schandl

Karriere mit Stil

So treten Sie im Business wirksam und erfolgreich auf Elisabeth Motsch

GSA Convention 2013 Zukunft – Training Berichtet Thomas Lehnen

Die 4 Erfolgsfaktoren Für garantierten Umsatz Klaus Fink

Das richtige Buch zur richtigen Zeit Warum Experten sich von der Idee des Instant-Buches verabschieden sollten Monika B. Paitl


„Zukunft ist etwas, das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.“ William Somerset Maugham

zukunft-Training


editorial Liebe Freunde, liebe Kollegen Auch im neuen Heft von ZT finden wir sie wieder, die ständigen Positiv-Floskeln Leistungsglück, Erfolgsfaktoren, Karriere, Stil etc. Uns wird gelegentlich vorgeworfen, wo die kritische Stellungnahme bleibe. Ich erinnere mich, dass wir in den vergangenen Ausgaben auch immer wieder auf die wichtige und nicht selten negativ richtungsweisende Bedeutung von schlechter Laune, Karriereknick und Pleiten, Pech und Pannen, Bezug genommen haben. Ja es stimmt, dass wir den positiven und konstruktiven Ansätzen mehr Aufmerksamkeit widmen. Bewusst, wie auch in diesem Heft wieder, mit ausgesuchten Autoren. Der amerikanische Psychologe Myers wies vor ein paar Jahren darauf hin, dass in einem bestimmten Beobachtungszeitraum 40.000 Artikel über Depression, Angst und andere psychopathologische Erscheinungsformen veröffentlicht wurden und gleichzeitig nur 400 (!) Artikel über Freude, Glück, Optimismus und gute Laune. Daraufhin hat sich Martin Seligman entschlossen, die positive Psychologie als Denkmodell bzw. Theorie zu begründen und damit viel Aufmerksamkeit erhalten. Auch wenn er nicht selten, ob seiner (zu) positiven Ausrichtung - besonders in Deutschland - dafür getadelt wurde. Jahre zuvor hatte schon Arnovski den Wandel von der Pathogenes zur Salutogenese eingeleitet. Wodurch dieser mit dem Beratungs- und Coachingschlenker zum sogenannten ‚appreciate inquiriy‘ bereits die Lorbeeren erntete. Mittlerweile richtet auch die Erwachsenenpädagogik glücklicherweise ihren Fokus von der „Erzeugungsdidaktik“ zur „Ermöglichungsdidaktik“ und Autoren wie Arnold, Voß und andere lassen mit Büchern wie „Aberglaube Disziplin“ oder „Lernlust und Eigensinn“ den von Fritz B. Simon mit seinem Buch „Die Kunst nicht zu lernen“ schon vor Jahren vorgeformten Denkansatz erblühen. Dies ist eine Entwicklung, die wir mit unserem Magazin gerne unterstützen. Die TAM- Trainer Akademie-München schließt sich nun ebenfalls dieser neuen Sichtweise im Training an und im Mai nächsten Jahres findet dazu der Jubiläumskongress 40 Jahre TAM unter dem Motto „Der Mensch ist lernfähig aber unbelehrbar“ mit einem Füllhorn von modernen Denkern und attraktiven Referenten statt. Wilhelm Schmid, Tiki Küstenmacher, Sabine Asgodom, Lothar Seiwert, Rolf Arnold, Stéphane Etrillard und viele weitere honorige Akteure geben sich ein Stelldichein zum Geburtstagsjubiläum der TAM. ZT wird exklusiv darüber berichten. Ihnen wünsche ich einen schönen Herbst und wer eine Ermutigung für die tristen Tage sucht, findet hierzu etwas im Radio-Interview auf meiner Seite unter ‚www.helmutfuchs.de‘. Ihr Helmut Fuchs

Helmut Fuchs


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INHALT 06

Das neue Leistungsgl端ck Wege zur Spitzenleistung Gabriel Schandl

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im interview gabriel Schandl

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karriere mit stil So treten Sie im Business wirksam und erfolgreich auf Elisabeth Motsch

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gsa convention 2013 zukunft - training berichtet Thomas Lehnen

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Die 4 erfolgsfaktoren f端r garantierten umsatz Klaus Fink

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vortragsredner des Jahres 2013 zukunft - training informiert

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Das richtige buch zur richtigen zeit Warum experten sich von der idee des instant-Buches verabschieden sollten Monika B. Paitl foto credits Die verwendeten Fotos stammen von fotolia.de, pixeden.de oder aus dem privaten Archiv unserer Autoren. in zusammenarbeit mit TAM-Edition Verlag, Trainer-Akademie M端nchen & p5 media kontakt Web Redaktion Anzeigen

www.zukunfttrainining.de redaktion@zukunfttraining.de anzeigen@zukunfttraining.de

coverfoto Gabriel Schandl Copyright Gabriel Schandl

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D A S N E U E

LEISTUNGSGLÜCK VON GABRIEL SCHANDL

WEGE ZUR SPITZENLEISTUNG

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LEISTUNGSGLÜCK VON GABRIEL SCHANDL

WEGE ZUR SPITZENLEISTUNG

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om Wetter und von der Lust

Draußen regnet es. Ein grauer Tag, die Sonne ist nicht sichtbar. Wunderbar! Wirklich? Warum soll gerade dieser Tag wunderbar sein? Das ist wie immer eine Frage der Betrachtung. Für mich ist er der perfekte Tag zum Arbeiten. Weil ich etwas tun darf, was ich gerne mache. Wie viele Menschen können das von sich behaupten? Den meisten geht es so, wie es das Kult-Magazin „brand eins“ vor kurzem auf dem Titelblatt abbildete, da stand in einer Denkblase zu lesen (Achtung, jetzt wird es derb!): „Montags könnt‘ ich kotzen!“ Meine Befürchtung ist, dass es viele Menschen gibt, denen es so geht. Zu viele. Und vermutlich nicht nur am Montag. Das ist schade. Das ist nicht nur schade, das ist eine Tragödie. Es ist Verschwendung menschlicher Lebenszeit und -qualität. Wir müssen ja nicht gleich alle aufhören zu Arbeiten, wie es vor kurzem ein Buchtitel von bekannten Trendforschern und SprecherKollegen fordert. Wir sollten es nur schaffen, uns nicht morgendlich aus dem Bett quälen zu müssen, um eine Arbeit zu tun, die uns im Grunde nicht befriedigt. Denn darin werden wir nie gut werden. Ist ein Farbwechsel die Lösung? Das Leben sieht möglicherweise gelegentlich anders aus, wenn man es durch die rosarote Brille betrachtet. Ich bin allerdings der Meinung, selbige taugt am besten zum Fahrrad fahren. Weil sie einem die lästigen kleinen Flugtierchen von den Augen fern hält. Das ist dann auch schon alles. Das „Friede, Freude, Eierkuchen“ Dogma der „Denke positiv!“ Bewegung hat nicht funktioniert. Das ist schon sehr lange bekannt und es gibt immer noch viel zu viele Menschen, die sich in einer freizeitorientierten Schonhaltung durch den Job, die Jahre, ihr Hamsterrad und das Leben quälen. Ich plädiere nicht für einen neuen Juhu-Ansatz, der sagt, wir lieben uns alle und das Leben ist schön. „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen — man weiß nie was man kriegt“, hat schon Tom Hanks so treffend im Hollywood Streifen „Forrest Gump“ bemerkt. Nur manchmal müssen wir uns die-

„JEDE HERAUSFORDERUNG BEHERBERGT DIE MÖGLICHKEIT, SICH NEU ZU ERFINDEN.“ se Pralinenschachtel auch holen, erarbeiten und uns am besten vorher überlegen, welche Pralinen es sind, die uns schmecken und ob es überhaupt Pralinen sein sollen. Klar, das kostet Zeit. Aber statt „Kosten“ zu sehen, könnten wir dies als Investition betrachten. Eine Investition in uns selber — in unser Leben. Es muss ja nicht gleich ein 2-Jahres-Sabbatical sein, das wir uns dafür als Auszeit gönnen. Die kurze lange Zeit Diese not wendige Auszeit nehmen sich zu wenige Menschen. Wenn aber klar ist, dass sie uns gut tun würde und von enormer Relevanz ist, dann stellt sich die Frage: In welchem Ausmaß? Es kursierte einmal der Vorschlag als gute Idee, sich eine Auszeit von genau einem Prozent des Jahres zu gönnen. Das sind 4 Tage des Jahres oder 3,5, je nachdem wie Sie runden wollen. Wer nimmt sich diese Zeit? Zum Beispiel, um über sein Leben nachzudenken, seine Stärken, seine Lernerfolge - ganz nach dem Motto „War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer“. Oft bringen uns die schwierigsten Phasen unseres Lebens am stärksten weiter, weil sie uns dazu gebracht haben, uns weiterzuentwickeln. Das gilt auch für unseren Job oder unsere Partnerschaft. Jede Herausforderung, jedes Problem beherbergt die Möglichkeit, sich neu zu erfinden. Das schaffen Sie nicht? Das hat noch nie geklappt? Willkommen zum ersten Tag vom Rest Ihres Lebens! Lassen Sie uns das Leben vorwärts schauend und aus der Vergangenheit lernend gestalten. Ziele, Träume, Wünsche motivieren, selbst anzupacken und das Wunder zu sein, das wir uns wünschen. Manchmal genügen kleine Schritte dazu, manchmal braucht es Größeres. Die innere, stille Stimme ist oft ein gutes Leitsignal, das uns den Weg weist. Es ist die positive Eingebung, die Sehnsucht nach dem Guten, dem Richtigen, das uns auf den ganz persönlichen Pfad bringt, der für jeden einzigartig ist. So wie Ihr ganz besonderes TalenteBündel, mit dem Sie ausgestatten wurden. Diese Talente dürfen wir investieren, um mehr daraus zu machen, es ist sogar ein Auftrag! Derjenige, der am meisten daraus macht, wird auch am reichsten belohnt, nachzulesen im Kapitel

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25 des Matthäus Evangeliums. Das zu erkunden, macht unglaublich Spaß. Sich der Frage zu stellen: Was kann ich gut? Wofür bin ich hier? Was macht mir Freude? Um dann anschließend die eigene Karriere, das eigene Leben rund um die Antworten aufzubauen. Aus der Adler-Perspektive betrachtet Wozu sind Sie berufen? Diesen Ruf hören wir nur, wenn wir immer wieder still werden, um auf unser Innerstes zu hören. Die Schreie, Töne und Geräusche des Alltags sind laut genug, die Kunst besteht darin, sich dem wuseligen Kornfeld immer wieder zu entziehen, um aus der Adlerperspektive die „Dinge“ schwebend zu betrachten. Diese wunderbaren Tiere machen es uns vor: Beute zerlegen am Boden, zielen und planen im Himmel. Beides in Abwechslung, beides sich bedingend und notwendig, um zu überleben und für die eigene Brut sorgen zu können. Nur wir Menschen glauben, im Hamsterrad einen Gang zulegen zu können, solange, bis es uns rauskickt und wir mit blutiger Nase am Boden liegen. Ach ja, und die Schonbezüge gibt es ja für das Hamsterrad auch noch, damit

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man noch schneller laufen kann (die gibt es tatsächlich, fragen Sie in Ihrer nächsten Tierhandlung). Das kann es nicht sein. Es gibt viele gute Nachrichten, die klassische vom Leben nach dem Tod finde ich ganz großartig. Auch schön finde ich den Gedanken, dass es ein Leben VOR dem Tod gibt. Nicht, um hier auf hedonistische Art und Weise unsere Lust zu maximieren. Sondern um ein Leben zu führen, das Ziele UND Beziehungen im Auge hat und eine Balance findet zwischen Qualität und Quantität. Der Herbst hat den Frühling, der Sommer den Winter, der Tag die Nacht und der Regen den Sonnenschein. Ständig sind wir von Polaritäten umgeben, vom Wechselspiel der Natur. Nur wir Menschen glauben oft, uns über diese Grundgesetze stellen zu können, in dem wir Nächte durcharbeiten, oder die Sonntage opfern, unsere Feierabende, gar unsere Freizeit, weil es uns das Diktat der Dringlichkeit so vorschreibt. „Es ist unser Ego, das für Probleme sorgt.“ - Ken Blanchard Ist das so oder unterliegen wir hier einer Illusions-Blase, die dem falsch verstandenen Ego

das Gefühl gibt, unbedingt gebraucht zu werden und somit wichtig zu sein. Was, wenn wir schon wertvoll und geliebt wären, EGAL, was wir leisten, tun oder nicht tun? Alleine durch die Tatsache, dass wir hier sein dürfen, haben wir eine Daseinsberechtigung. Und jeder von uns wird genauso die Erde verlassen, wie er sie betreten hat: Nackt. Also wozu dann die Anhäufung von Gütern, Dingen und Erfolgen, die wir alle hierlassen werden? Am Sterbebett wird es darauf hinauslaufen, welche Beziehungen wir wie gelebt haben. Zu unserem Schöpfer, zu unserer Familie, zu unseren Freunden und zu allen Menschen, denen wir jemals begegnet sind. Wird dieser Zeitpunkt ein gedankliches Fest, an dem wir uns mit schönen Erinnerungen laben oder ein trauriges Mahl, zu dem wenige, dunkel gekleidete Menschen erscheinen? Es liegt in unserer Hand. Es sind unsere kleinen und großen Entscheidungen, die unsere Lebensqualität beeinflussen. Tun wir die richtigen Dinge und tun wir diese Dinge richtig? In dieser Reihenfolge machen diese Fragen Sinn. So schaffen wir die Grundlage für ein neues Gefühl des Leistungsglücks, das entsteht, nicht weil wir leisten müssen, sondern weil wir es


wollen. Und weil wir mehr zur Verfügung haben, als unsere Erfolge im Beruf. „Misserfolge sind oft das beste, was einem im Leben passieren kann.“ - Walt Disney Scheitern gehört dazu. Aber nimmt uns ein berufliches Scheitern unsere Lebensbasis oder ist sie einfach eine Etappe auf einer Reise? In seinem sehr persönlichen Buch „Erfolg & Erfüllung“ beschreibt der Weltbestsellerautor

in uns ruhen. Weil wir das gefunden haben, wofür unser Herz schlägt. Picasso sagte einmal, er arbeite nicht. Künstler empfinden ihre Tätigkeit nicht als Arbeit, obwohl sie vielleicht stundenlang an ihrem Kunstwerk tüfteln, feilen, sägen, hämmern oder malen. Wenn wir etwas, das viel Arbeit ist, nicht als solche empfinden, sind wir „richtig“. Wir sind im Stadium des Leistungsglücks. Nach dem Regen kommt ... ?

Kenneth Blanchard (Sein Buch „The One-Minute-

Dieses Glück hat alle seine Höhen und Tiefen,

Manager“ wurde 7 Millionen mal verkauft und

andauernder Erfolg wäre sowohl unrealistisch

in 20 Sprachen übersetzt) die Einstellung des

als auch langweilig. Aber es ist Glück. Und wir

legendären Trainers der Dallas Cowboys, Tom

sind für dieses Glück mit verantwortlich, ja so-

Landry. Dieser sagte auf die Frage, warum er

gar hauptverantwortlich. Nicht die Regierung

beim Spiel so ruhig bleiben könne, wie auch

ist es, nicht die Umstände, das Wetter oder

immer es verlaufen möge: „Das ist ganz einfach.

die Wirtschaftslage, sondern schlicht unsere

Bei mir gibt es eine wohlgeordnete Rangfolge.

Entscheidung ist es, wie wir mit uns, mit dem

Zuerst kommt Gott, danach meine Frau, dann

Leben, mit unseren Talenten umgehen. Inzwi-

meine Kinder und schließlich mein Beruf. Wenn

schen hat der Regen aufgehört. Ich finde diesen

ich sonntags verliere, bleibt mir noch eine Men-

Tag immer noch großartig und ich bin dankbar, dass ich ihn erleben darf. Ich freue mich, am Abend meine Familie erleben zu dürfen. Und ich freue mich auf den morgigen Tag, so ich ihn

ge übrig.“ Kann es sein, dass in der „entspannten Wachheit“ unsere beste Leistung entsteht? Wir bringen etwas Besonderes hervor, weil wir

erleben darf. Ich bin dankbar für die guten und die unangenehmen Tage, die hinter mir liegen, und von beiden könnte ich seitenweise berichten. Wenn das Leben morgen aus sein sollte, freue ich mich auf den Himmel, in der Gegenwart Gottes. Wenn das Leben weitergehen darf, will ich leisten, dabei glücklich sein und gleichzeitig unabhängig davon, was andere dazu sagen. Ich will mein Bestes geben, weil ich dann das Gefühl habe, meine Talente zu nutzen. Auch wenn mir das nicht immer gelingt. Und wenn sich jemand darüber freut, umso besser. Dabei kann es regnen. Oder auch nicht.

*** Gabriel Schandl

Autorenprofil Mag. Gabriel Schandl ist Speaker, Trainer, Dozent und Autor. Der 5 Sterne Redner gilt als führender Experte zum Thema „Spitzenleistung“. Er absolvierte ein Wirtschaftsstudium in Linz und Siena, Aus- und Weiterbildungen führten ihn nach Deutschland, in die USA und die Schweiz. Bereits in jungen Jahren baute er ein Trainer- und Spezialisten-Team mit auf, das in den letzten 10 Jahren weit über 20 Millionen Euro Umsatz durch professionelle Begleitung von Unternehmen im Aus- und Weiterbildungsbereich erzielte. Als langjähriger Unternehmensberater kennt er die Herausforderungen des UnternehmerDaseins genau. Von der Zeitschrift „Gewinn“ wurde er für seine Arbeit als einer der 100 besten Bildungsanbieter Österreichs ausgezeichnet. Seit knapp 20 Jahren ist Gabriel Schandl erfolgreich europaweit als Referent und Vortragsredner für Unternehmen aller Größen und vielfältiger Branchen tätig. Seine Trainings zeichnen sich durch einen ausgeprägten Motivationsfaktor, Humor und hohe Nachhaltigkeit aus. Seine unterhaltsamen und mitreißenden Vorträge rund um die Thematik „Spitzenleistung“ überzeugen durch ihre Authentizität und ihren hohen Nutzenfaktor. Gabriel Schandl ist Mitglied der German Speakers Association – GSA.

Gabriel Schandl www.gabrielschandl.com

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IM INTERVIEW Gabriel Schandl

S

ie propagieren „Das neue Leistungsglück.“ Was ist das?

Leistungsglück ist dann gegeben, wenn Menschen aus ihrer Schonhaltung herauskommen, aus ihrem Frust und Leistung als Glück, nicht als Pflicht oder Muss empfinden. Leistung per se ist leider oft negativ besetzt. Dies für uns aber ganz anders zu erfahren, ist eine Möglichkeit, die wir alle, jeden Tag, in jedem Job und an jedem Ort dieser Welt haben. Es ist eine Entscheidung: Will ich mein Bestes geben und das gerne? Wenn ja, entsteht das besondere Gefühl von Leistungsglück, das insofern wichtig ist, als das wir den Großteil unserer Wachzeit in der Arbeit verbringen. Es kann doch nicht sein, dass die schönste Zeit des Jahres der Urlaub sein soll, wie es uns oft von den Medien eingeredet wird. Da bin ich klar dagegen. Urlaub ist schön, aber genauso schön sollte die Arbeit sein, ansonsten ist es Verschwendung von Talent und Verschwendung von Lebenszeit. Abgesehen davon, dass bei dieser Art von Haltung die Ergebnisse auch bestenfalls durchschnittlich bleiben. Sie sprechen auch von der freizeitorientierten Schonhaltung. Was verstehen Sie darunter und wie wollen Sie diese „ausrotten“? Ich möchte gar nichts ausrotten. Ich möchte Menschen inspirieren, sich eine Umgebung zu suchen, in der sie ihr Bestes geben wollen und auch können. Es ist ja auch eine Frage der „Erlaubnis“, im Sinn von „Will mein Unternehmen das?“, sich mit mir beschäftigen, mich richtig einsetzen, mir Feedback und Weiterbildungsmöglichkeiten geben. Es gibt nicht nur Mitarbeiter, die durchschnittliche Leistung bringen, sondern auch durchschnittliche Unternehmen. Nicht jeder strebt zu den Sternen. Deshalb bleiben auch viele am Boden. Ich arbeite mit denen, die vorwärts kommen wollen, die sind bei mir richtig. Entwicklung, auch Wachstum sind menschliche Grund-

eigenschaften, die uns dorthin gebracht haben, wo wir heute sind. Nicht alles davon ist gut. Aber ich glaube, kaum jemand von uns möchte im Mittelalter gelebt haben. Höchstens für ein Wochenende mit entsprechender Zeitmaschine. Meine Hoffnung ist, dass wir Menschen uns in eine Richtung entwickeln, die uns alle weiterbringt, anstatt Profite und Renditen zu maximieren. Jedes Unternehmen sollte Gewinn erwirtschaften, bitte verstehen Sie mich da richtig, allerdings muss der Mensch mit seinen Talenten, Wünschen und Fähigkeiten im Mittelpunkt bleiben, egal, ob das der Kunde ist, die Führungskraft oder der Mitarbeiter. Muss es immer Spitzenleistung sein? Ist dieser Druck nicht manchmal für Führungskräfte wie für Mitarbeiter zu hoch? Dauerhaft Spitzenleistung aufrechterhalten, ist das überhaupt möglich? Nein, keineswegs. Draußen scheint ja auch nicht ständig die Sonne. Der Winter wechselt den Sommer ab und der Tag die Nacht. Das ist gut so. Auch wir Menschen haben Höhen und Tiefen. Aber viel zu viele verharren in einer Art Schockstarre, sobald sie ihrem Beruf nachgehen und sind frustriert, schlicht deswegen, weil sie das Falsche tun. Jeder von uns ist ein Meisterstück mit ganz besonderen Talenten. Die einen sind introvertiert und lieben es, in Zahlen zu stochern, die anderen sind extrovertiert und reden lieber mit Menschen. Wunderbar! Stellen Sie sich vor, jeder könnte das gleiche. Der Druck, von dem Sie reden, ist heute leider überall hoch. Aber viel von diesem Druck machen wir uns auch selber. Wer sagt denn, dass wir ständig noch schneller laufen müssen im Hamsterrad? Wie wäre es, mal auszusteigen für einen Moment und nachzudenken, ob das, was ich mache, das Richtige ist und ob ich es gut mache und noch besser machen kann. Operative Hektik ist ein Zeichen für geistigen Stillstand. Dass sich da Druck aufbaut, ist ganz klar.

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Wie können Unternehmen die für sie jeweils passende „Spitzenleistung“ identifizieren und festlegen und diese ihren Teams entsprechend kommunizieren? Die allererste Frage muss sein: Wovon träumt jemand? Walt Disney wollte ein Lächeln auf die Gesichter von Menschen zaubern. Bill Gates träumte davon, dass in jedem Haushalt ein PC steht. Martin Luther King träumte von Rassen-Gleichheit und Gandhi von einem befreiten Indien. Sie alle hatten große Träume. Und viele Menschen, die sich gerne dieser starken Vision anschlossen und sie zu dem machten, was sie heute ist: Etwas Großes. Keiner hätte es alleine geschafft. Jetzt heißt das nicht, dass wir die nächsten Gates, Disneys oder Gandhis sein müssen. Es geht darum, still zu werden und sich zu fragen: Wofür will ich meine Talente einsetzen? Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Wenn sie in Folge dem nachgehen, werden sie darin auch richtig gut und es entsteht mittel- und langfristig Spitzenleistung. Und wenn die Vision dann nicht nur stark sondern auch einfach ist, dann finden sie – fast automatisch – auch die Menschen, die da mitmachen. Ich erzähle Ihnen ein Beispiel. Eine starke und gleichzeitig einfache Vision lässt sich in einem Satz festmachen. Vor kurzem fand die Convention der German Speakers Association statt. Da wurde jemandem eine Auszeichnung verliehen, der sich seit Jahren gegen die weibliche Genitalbeschneidung einsetzt. Seine größte Angst ist es, dass er nicht mehr alt genug wird, um diesen furchtbaren Ritus abschaffen zu können. Nachdem uns dieser Mann in wenigen Minuten seine Vision erzählte, erfolgte ein Spendenaufruf. Wieviel kommt da zustande bei ca. 400 Teilnehmern? 10.000 Euro? Oder gar 30.000? Ab Tag darauf waren es 50.550,Euro. Eine starke Summe für eine starke Vision. Mit diesem Geld kann ein komplettes Krankenhaus mit Geburtenstation in Afrika gebaut werden, um die leidenden Frauen zu betreuen. Der Mann, der das mit

oder wirtschaftlichen Bereich beschränkt. Sie umfasst unsere Gesellschaft, unser Leben. Ob es die Mütter sind, die im täglichen Kampf mit ihren Kids Spitzenleistung bringen, die Krankenschwestern dieser Welt oder auch die Wirtschaftsbosse. Wenn jeder – dort wo er ist – sein Bestes gibt, entsteht daraus etwas Besonderes. Ich liebe das. Jeder ist doch unterschiedlich belastbar. Der eine bricht schon nieder, während der andere immer mehr Herausforderungen braucht, um noch bessere Leistung zu erzielen. Hier kann Spitzenleistung nur auf verschiedenen Niveaus erfolgen. Wie bringen Unternehmen diese Unterschiedlichkeiten ihrer Mitarbeiter unter einen Hut? Indem ein hohes Verständnis der Führungskraft in die menschliche Eigenart, die persönlichen Besonderheiten der Mitarbeiter existiert und genutzt wird. Diese hohe Verantwortung ist auch eine besondere Aufgabe. Jeden zu kennen und zu wissen, wie er und sie noch eine Spur besser werden kann. Die Spitzenleister finden und halten, das ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben. Deshalb sind regelmäßige Ausund Weiterbildungen für Führungskräfte sehr wichtig, auch wenn sie die stille Intuition, das Gespür für den Menschen nicht ersetzen können. So können sie sie immerhin sinnvoll ergänzen. Tolstoi sagte einmal: „Man kann ohne Liebe Holz hacken, aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.“ Ein guter Punkt. Durch die Liebe zu den Menschen entsteht die Bereitschaft, sich mit ihnen zu beschäftigen, schon weit vor Resultaten und Ergebnissen, die am Schluss natürlich auch wichtig sind. Aber auch diese werden nur von Menschen erzielt, die gerne und gut leisten, weil sie richtig eingesetzt sind. Dann setzen sie sich auch richtig ein. Was ist anders in den Köpfen der Menschen, wenn Sie die Bühne verlassen haben, nach einer Ihrer Keynotes zum Thema „Das Beste geben“?

seiner Frau vorantreibt, heißt Rüdiger Nehberg. Wenn man den Namen zuvor noch nicht kannte, kennt man ihn jetzt. Spitzenleistung ist nicht auf den sportlichen

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Sie werden erinnert daran, dass sie mehr können, als sie glauben. Sie sind nicht nur ein klein wenig


stolzer auf sich als vorher, sondern empfinden auch einen neuen Willen,, etwas von dem Gehörten in die Tat umzusetzen. Sie hören wieder stärker auf ihre innere Stimme und überlegen, wie sie ihre Talente noch besser einsetzen können. Wenn es Führungskräfte sind, werden sie anders – noch wertschätzender – mit Mitarbeitern umgehen. Wenn es Mitarbeiter sind, haben die richtig Bock darauf, ihre Kunden zu begeistern. Wenn es Verkäufer sind, wollen die danach nur noch eines: Ihre Kunden erfolgreicher machen. Das klingt jetzt sehr anspruchsvoll aber ich liebe hohe Ansprüche, deshalb ist mein Thema ja auch rund um Spitzenleistungen aufgebaut. Was war Ihre bisherige persönliche Spitzenleistung im Leben? Meine vier Kinder. Obwohl ich da nicht viel dafür kann, es ist vielmehr ein Gottes-Geschenk, so ein „neuer“ Mensch, ein kleines Wesen, das ich einige Jahre begleiten darf, bis es erwachsen ist und dann gerne auch noch da sein möchte für jeden einzelnen von ihnen. Beruflich kann ich sagen, dass ich heute das tue, was mir am meisten Spaß macht und was ich – mit Verlaub – glaube, gut zu können: Menschen inspirieren und motivieren, ihr Bestes zu geben – ohne sich dabei aufzugeben. Nur wer seine Talente nützt, kann und wird etwas bewirken. Daran möchte ich noch ganz viele Menschen erinnern. Dann wird unsere Welt vielleicht eine Spur besser. Weil die Menschen glücklicher werden.

*** Herr Gabriel Schandl, vielen Dank für das Interview!

Fotos: Doris Wild Assistenz: Jara Oberpeilsteiner Interview: Monika Paitl, communications9 Location Fotos: Schloss Leopoldskron, Salzburg Stil- und Outfitberatung: Elisabeth Motsch

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(Werbea

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anzeige)

Dr.Helmut Fuchs: Gut Gelaunt Gewinnt

Der moderne Mensch ist ein Anfänger in seinen Lebensverhältnissen und braucht dringend Unterstützung um ein ordentliches Leben auf die Reihe zu bekommen. Nur die wenigsten Menschen haben im Elternhaus oder in der Schule gelernt, wie man eine gute Stimmung entwicklen kann und warum eine gute Stimmung das Fundament für einen gelungenen Lebensentwurf darstellt. Dieses Buch, die Erklärungen, Tests und Handlungsanweisungen sind ein Ergebnis des WIFAL (Wissenschaftlichen Instituts für angewandte Launologie) in Berlin. Das beigefügte 10 tages-Trainingsprogramm stellt eine wirksame Hilfe dar, die auch für Ungeübte einen praktikablen Einstieg in die Übernahme der persönlichen Verantwortung für die eigene Stimmungslage ermöglicht.

Dr.Helmut Fuchs, hat als Trainer zahlreiche Auszeichnungen erhalten und wurde als Vortragsredner des Jahres 2013 ausgezeichnet. Die von ihm entwickelte Protowissenschaft LAUNOLOGIE und das WIFALInstitut Berlin sind die jüngsten Stationen eines erfolgreichen Fachbuchautors, Trainers, Coachs und Speakers.

Besonders Führungskräfte können von diesen Einladungen profitieren und nach dem Motto „Gute Stimmung-Gute Leistung“ ein Klima der wertgeschätzen Zusammenarbeit herstellen. Auch Eltern sind gut beraten, diese Empfehlungen für ihren Erziehungsprozess mit der nötigen Sorgfalt und dem entsprechenden Engagement tatkräftig zu leben. Legen Sie los. Wenn nicht jetzt - wann dann? Gebunden, 364 Seiten 24,95 EUR [D] November 2013 TAM edition

Petra Sinn, Co-Autorin, arbeitet als Wirtschaftspsychologin, Trainerin und Coach im Bereich Vertrieb und Businesstraining und hat eigene Programme zum Thema Remote-Detailing speziell für den Pharmabereich entwickelt und geschult und mit SMART-med ein spezielles Schulungsprogramm für Arztpraxen erfolgreich platziert.

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mit STIL

So treten Sie im Business wirksam und erfolgreich auf VON ELISABETH MOTSCH

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KA R R I E R E

mit STIL

So treten Sie im Business wirksam und erfolgreich auf VON ELISABETH MOTSCH

„Gutes Benehmen wieder gefragt“ ist ein Buchklassiker im Bereich von Etikette- und Stilbüchern, den fast jeder kennt. Ich gehe hier sogar einen Schritt weiter und proklamiere: „Gutes Benehmen immer gefragt.“ Ohne gutes Benehmen, ohne ein gewisses Gefühl für Stil, Auftritt und Wirkung kommen wir einfach nicht weiter. Weder im beruflichen Bereich, noch im Privatleben. Und zwar echtes gutes Benehmen, mit Leichtigkeit zelebriert, ohne verkrampftes Bemühen oder verzweifeltes Schielen auf die „anderen“ und sich fragen „wie machen es denn die?“ Ganz besonders gefragt ist Stil, wenn Sie Ihre Karriere positiv vorantreiben wollen. So manche Karriereleitern krachten schon kläglich in sich zusammen, weil der vielversprechende Kandidat oder die Kandidatin im unpassenden Moment das falsche Besteck zur Hand nahm, anlässlich der Abendeinladung beim Oberboss. Nein, ich scherze nicht. Viele Menschen legen hier sehr hohe Ansprüche an den Tag und beurteilen Ihre Mitmenschen nach deren Wissens- und Anwendungsstand an Etikette und Stil in allen möglichen Bereichen. Durchaus zu Recht!

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er Karriere machen will, braucht Stil. Gerne auch einen eigenen Stil, der an Ihre Persönlichkeit, Ihr Aussehen und Ihre individuelle Philosophie angepasst sein kann. Aber um diese Anpassung für Sie selber erfolgreich vornehmen zu können, müssen Sie die Grundregeln kennen. Nur Regeln, die wir kennen, können und dürfen wir langfristig leicht nach

derbarer unternehmerischer Vergleich, wie ich finde. Wenn Sie Gewinner im täglichen Umgang mit Ihren Vorgesetzten, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Kunden und Kundinnen sein wollen, beweisen Sie und leben Sie Stil, Kultur und Souveränität. Karrierebooster Umgangsformen

unseren Vorstellungen zurechtbiegen. Nur so

Hinter jedem großen Unternehmen stehen

bleiben wir authentisch. Nur so bleiben wir wir

Menschen, Persönlichkeiten, und um genau

selbst. Nur so wirken wir.

diese Persönlichkeiten geht es. Sie sind der Mit-

Manieren haben wieder Saison

telpunkt. Nicht die Art des Business, sondern jene, die es abschließen, sind wichtig gewor-

Es ist z.B. üblich, dass amerikanische Firmenchefs ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie deren Partner und Partnerinnen, wenn sie in der engeren Wahl für eine hochrangige Position stehen, zum sogenannten „Gabeltest“ einladen. So können sie leicht feststellen, wie ihre zukünftigen High Potentials bei Geschäftsessen mit Kunden abschneiden, sich benehmen und wie souverän sie auftreten. Dieser Trend schwappt auch mehr und mehr auf den deutschsprachigen Raum über. Wer hier nicht besteht, ist sofort weg vom Fenster für den TopJob. Fachliche Kompetenz und Kommunikationstechniken werden heute vorausgesetzt, in-

Es geht längst nicht mehr nur darum, was, son-

den. Auf sie kommt es an. Menschen schließen

dern wie wir etwas tun – sei es im Beruf oder

mit Menschen Verträge. Menschen vertrauen

im Privatleben. „Wer im Verkehr mit Menschen

anderen Menschen. Daher gewinnen gute

Unternehmensstrukturen zur Verfügung. Wie

die Manieren einhält, lebt von den Zinsen. Wer

Umgangsformen zunehmend an Bedeutung

aber steht es mit dem Wissen um die Regeln

sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital

und sind in den meisten Fällen sogar stark ge-

für das Miteinander, also die Umgangsformen?

an“, meinte Hugo von Hofmannsthal. Ein wun-

schäftsentscheidend.

Die Etikette ist schließlich der Ausdruck unse-

tensiv trainiert und ausgebaut. Dafür stehen Seminare und kostenintensive Trainings in den

M E H R I N F O R M AT I O N E N Z U M T H E M A : Elisabeth Motsch Karriere mit Stil Top-Umgangsformen im Business ca. 300 Seiten 24,90 Eur[D] ISBN-13: 978-3-85499-540-1 Januar 2014 http://www.motsch.at/publikationen.html

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res gegenseitigen Respekts. Ich stellte in den letzten Jahren immer wieder fest, dass gerade viele junge Menschen diese Aspekte nicht mehr

zu mehr Wirksamkeit in der Welt verhelfen. Sein

lernten, meist leider nicht im Elternhaus, und

Buch diente als Orientierungshilfe in einer Welt

„Das Auftreten, der Habitus und eine natürliche Souveränität sind für die Karriere wichtiger als

des Umbruchs, in der Landes- und Klassengren-

alle Zeugnisse“ – so das nicht so sehr überra-

zen durchlässig wurden und Menschen aus

schende Ergebnis einer Studie der Universität

dieses Manko auch später aus eigenem Antrieb

verschiedenen Schichten plötzlich miteinander

Darmstadt. Manager und Managerinnen – so

bis vor kurzem nicht ausgleichen wollten. Da-

in Kontakt kamen. Diese neue „Vermischung“

viele akademische Titel sie auch besitzen - wer-

bei können diese sozialen Kompetenzen so kar-

schrie geradezu nach neuen Regeln.

den es nicht sehr weit bringen, wenn sie sich

deswegen dieses Wissen durch meine Vorträge,

Diese dann neu vorgegebenen Regeln gaben

Kulturkreisen und Ländern nicht zu benehmen

Seminare und Artikel begeistert nach draußen

Halt in einer unsicheren Zeit. Hier schließt sich

wissen. Das Schlagwort Diversity gilt auch hier

und mache die wichtigen Erfolgs-Komponen-

auch perfekt der Kreis zum Thema Umgangs-

ganz massiv.

ten so sichtbar und nachlebbar wie möglich.

formen heute. Durch die rasche Globalisierung

riere- und lebensentscheidend sein. Ich trage

Regeln zum leichteren Miteinander

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und unsere so rasend schnell wachsende Mobi-

in den verschiedenen Situationen, Bereichen,

Gute Manieren als „Verkaufsargument“

lität bewegen sich Menschen heute flexibel in

Benimm-Regeln sind klare und wichtige Ori-

„Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als

vielen verschiedenen Milieus und Kulturen. Fir-

entierungshilfen. Nur wer die Umgangsfor-

wozu er sich selbst macht“, meinte Ende des 18.

menchefs von heute verlangen von ihren Mitar-

men automatisch beherrscht, kann sich ganz

Jahrhunderts Adolph Freiherr von Knigge. Der

beitern neben fachlicher Qualifikation auch ein

und intensiv auf die Konversation und seinen

sehr bekannte Herr Knigge wollte damals gar

hohes Maß an stilsicherem Auftreten in jeder

Gesprächspartner konzentrieren und dabei

nicht gute Manieren lehren, sondern Menschen

nur denkbaren Situation.

souverän einen guten Eindruck machen. Wer

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nicht erst über seine Wirkung und sein stilvolles

nimmregeln und Etikette wurden in den letzten

Auftreten nachdenken muss, zeigt automatisch

Jahrzehnten leider wenig geschätzt und kaum

Klasse.

noch unterrichtet. Weder in der Schule noch im

Das Image eines Unternehmens bestimmt wesentlich den wirtschaftlichen Erfolg und wird auch durch höfliches und korrektes Auftreten der Mitarbeiter beeinflusst. Produkte und Dienstleistungen verkaufen sich heute nicht mehr allein aufgrund ihrer Qualität. Auch hier zählt die stilvolle erste Ansprache und der personalisierte, erinnerungswürdige Service. Gute

Tanzkurs. Heute verzeichnen wir zu meiner gro-

für alle möglichen Situationen, in die man frei-

Gute Umgangsformen sollen kein starres Korsett sein, sondern zu einer Selbstverständlichkeit werden. Suchen Sie in der Fülle der Möglichkeiten Ihren ganz persönlichen Weg, denn Sie sollen dabei authentisch bleiben und sich wohl fühlen. Etablieren Sie sich als ihre eigene Erfolgsmarke, dann steht Ihrer Karriere mit Stil

willig oder unfreiwillig nur geraten kann.

nichts im Wege.

ßen Freude eine starke Umkehr dieses Trends. Tanzschüler wünschen sich plötzlich zusätzliche Benimm-Zertifikate, Seminare über stilvolles Auftreten boomen und Medien publizieren mit Freude verschiedenste Knigge-Anleitungen

Manieren sind ein größerer Verkaufs-Beeinflus-

Gutes Benehmen lässt sich nämlich nicht ein-

ser, als Sie vielleicht denken mögen.

fach von anderen abschauen, sondern muss

Gutes Benehmen – immer gefragt

richtige Rhetorik oder die Umgangsformen geht, Sie sind es sich wert, Ihr bestes Selbst zu sein.

erklärt und trainiert werden. Der Weg zu gutem Benehmen ist durchaus Arbeit, erfordert ein

Gutes Benehmen und feine Umgangsformen

positives Vorbild und hohe Konsequenz. Aber

zeigen Ihre ganz spezielle Wertschätzung für

diese Arbeit an sich selbst lohnt sich. Ob es um

alle Personen, mit denen Sie zu tun haben. Be-

Kleidung, Pünktlichkeit, die passende Brille, die

*** Elisabeth Motsch

Autorenprofil Elisabeth Motsch, Autorin, Trainerin und Speaker, ist Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kleidung und Umgangsformen. Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei der Stil-Expertin schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man seine Umgangsformen und sein Outfit gezielt einsetzen kann. Die Karrierefrau mit internationalem Background verbindet sprühende Leidenschaft für Menschen, Mode und Stil mit fachlicher Kompetenz und jeder Menge Erfahrung. Sie arbeitet als Trainerin für nationale und internationale Unternehmen und begleitet Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft auf ihrem Weg nach oben. Die Toprednerin ist auf Kongressen sowie Veranstaltungen eine gefragte Vortragende und gibt ihr Wissen nun auch als Dozentin an der Berliner Steinbeis-Universität weiter. Im Januar 2014 erscheinen im Trauner Verlag die Bücher „Karriere mit Stil – Top Umgangsformen im Business“ und „Meine Gäste - meine Fans“. Im Goldegg-Verlag dann im Februar 2014 das Buch „Dresscode im Business“ (Arbeitstitel) gemeinsam mit dem Branding-Experten Jon Christoph Berndt aus München. Sie ist Mitautorin des Buches der GSA-Edition: „Die besten Ideen für eine starke Persönlichkeit“ Hrsg. Jörg Löhr.

Elisabeth Motsch www.motsch.at

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Zukunft – Training BERICHTET

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GSA

CONVE NTION 2013 Über die GSA Die German Speakers Association e.V. ist die führende Organisation im deutschsprachigen Raum für professionelle Referenten, Trainer und Coaches. Über den Dachverband Global Speakers Federation (GSF) ist die GSA mit über 6000 Experten im Netzwerk weltweit verbunden. Sie vereint Experten der verschiedensten Sparten, die eines gemeinsam haben: die Wissensvermittlung an Publikum. Ziel ist es, ein Forum für professionelle Speaker zu kreieren, um von den Besten zu lernen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und Umsätze zu steigern.

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REDAKTION

F

rüh morgens frage ich Martina Wagner, eine der Absolventinnen der diesjährigen GSA University, woran Sie denn gerade denke, so kurz vor dem großen Auftritt. „Ich versuche in die richtige Stimmung zu kommen“, kommt mir nach kurzem Überlegen die Antwort entschlossen entgegen. „Vom Input her mach ich mir eher weniger Sorgen“. Kritische Blicke von den Prüfern Sabine Asgodom und Michael Rossié lassen mich von weiteren Fragen an den Prüfling absehen, so kurz vor Beginn der zweiten mündlichen Abschlussprüfung an diesem Tage. Bis zum Nachmittag werden in 45-minütigen Intervallen alle Prüflinge des diesjährigen Jahrgangs in den Seminarräumen des Hilton-Hotels das Meisterstück ihrer Ausbildung abliefern – unter den Augen des Who-is-Who der Speaker-Szene Deutschlands. Markus Hofmann, Andreas Buhr, René Borbonus, Klaus-J. Fink, Martin Limbeck, Hans-Uwe Köhler, um nur ein paar Namen zu nennen, sind z.T. gleichzeitig Dozenten und Prüfer und begleiten die Zertifikatsanwärter für insgesamt ein Jahr. Bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, die an diesem Tage mit dem Bestehen der Prüfung auch für Martina beendet sein könnte.

Von den eben genannten Speakern finden sich auch einige auf der Rednerliste der vom 5.-7.9.2013 stattfindenden 8. Internationalen GSA Convention wieder. Dem alljährlich wiederkehrenden ‚Familientreffen‘, oder auch ‚Weihnachtsfest der Branche‘, wie die scheidende Präsidentin Gaby S. Graupner die Veranstal-

äußerte Botschaft beim Publikum bewirkt, zu

tung in ihrer Begrüßungsrede bezeichnet. ‚Die

und den man anderen zollen sollte. Auch den

Macht der Worte – Worte schaffen Wert(e)‘ war das Oberthema des in diesem Jahr in München stattfindenden Kongresses. Als Medienpartner waren wir von Zukunft-Training zum ersten Mal mit dabei, um einen tieferen Einblick in die GSA als Verein zu erlangen und gleichzeitig den ZTLesern umfassend darüber zu berichten. Mit Respekt kommen wichtige Botschaften besser an.

dem der professionelle Redner spricht. Worauf beispielsweise René Borbonus verweist, der in seinem Vortrag ‚Respekt! Ein Plädoyer für eine fast vergessene Tugend‘ über die Gefährlichkeit sprach, nicht ganz die Wahrheit zu sagen. Über den Respekt, den man sich erarbeiten muss Kollegen und Mitbewerbern, die oftmals harte Konkurrenten um Aufträge, Aufmerksamkeit und Gagen darstellen. Mit Respekt, so Borbonus Credo am Ende, kommen wichtige Botschaften besser an. Weitere Key-Notes der Veranstaltung hielten Speakerpersönlichkeiten wie Sabine Asgodom, Peter Brandl, Jennifer de St. Georges (USA), Eric Adler, Hans-Uwe Köhler. Die Vorträge kreisten

Das Thema Wertevermittlung, das auch die

eng um die Themenkomplexe Worte und Wer-

Redaktion von Zukunft - Training in der Ma-

te. Asgodom beispielsweise mahnte in ihrem

gazingestaltung stets beschäftigt, ist zentral.

Vortrag vor dem überbordenden Auszeich-

Was eine Publikation mit dem geschriebenen

nungs- und Betitelungswahn der Branche.

Wort versucht zu erreichen, versuchen Spea-

Adler referierte über die Fähigkeit der Sozial-

ker bekanntermaßen mit dem gesprochenen.

kompetenz, die wir mehr und mehr vernach-

Oft fiel bei der GSA Convention in diesem

lässigen, v.a. auch bei der Wertevermittlung

Zusammenhang der Begriff ‚Verantwortung‘.

gegenüber den nachfolgenden Generationen, unseren Kindern.

Das Bewusstsein dafür zu haben, was die ge-

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Während der Pausen, den Kaffee- und LunchBreaks, ging es allgemein sehr respektvoll, freundlich und familiär zu. Man begegnete sich bewusst auf Augenhöhe. Es entwickelten sich permanent gute und interessante Gespräche, sowohl mit neuen als auch mit langjährigen Mitgliedern des Vereins. So glich die Freundlichkeit der Anwesenden auch die durchaus zu bemängelnde Verpflegung seitens des Hotels wieder aus. Sowohl für den fachlichen Austausch als auch für die Wissenserweiterung bot die GSA Convention einen tollen Rahmen. Während der PEG (Professional Expert Groups), Workshops und moderierten Diskussionsrunden hatte man die Möglichkeit, von Experten wie Rainer Krumm, Stephan Heinrich, Suzanne GriegerLanger, Wibke Regenberg u.v.m. zu lernen, sowie auch selbst eigene Fragen anzubringen. Und dies zu vielfältigen Themen wie Verkauf, Buchveröffentlichung, Marketing, Vermarktung oder Verhandlungsstrategie – man ist bei der German Speakers Association bemüht, für

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jedes Mitglied und Fachgebiet ein Thema mit Mehrwert anzubieten. Zu diesem Zweck wurde auch der One Million Dollar Table (OMDT) zum Erfahrungsaustausch ins Leben gerufen, der in München zum zweiten Mal unter der Leitung des neuen GSA-Präsidenten Andreas Buhr stattfand. So profitieren alle Mitglieder vom Austausch im Netzwerk, je nach Bedürfnis und der eigenen Möglichkeit, Wissen zu bekommen und weiter zu geben, auf verschiedene Art und Weise. Ein Ansatz, den vor allem Gaby Graupner in ihrer zweijährigen Amtszeit vertreten hat und der mittlerweile sowohl bei den großen Veranstaltungen wie der Convention, als auch im kleinen Rahmen innerhalb der sogenannten Regionalgruppen, vom gesamten GSA-Team gepflegt wird.

Speakers Federation), Dr. Wolfgang Riebe (ZA) und Michard McCann (UK). Diese haben z.T. Workshops geleitet und teils auch die große Bühne des Ballsaals betreten. Letzterer hat seinem Vortrag den Titel ‚The Power of The Spoken Word‘ gegeben. Und die Worte, mit denen er seine Geschichte erzählt hat, waren tatsächlich mächtig. Er hat die zuhörenden Gäste in seinen Bann geschlagen und zu Standing Ovations gebracht – welche meines Erachtens während der gesamten Veranstaltung insgesamt etwas zu häufig gegeben wurden. Dies lag wohl auch daran, dass die Liste der vergebenen Preise fast länger war als die der Vortragenden.

Nun richtet sich die GSA Convention auch international aus, was sichtlich als ein großes Bemühen der Veranstalter zu erkennen war. So waren in München auch wieder einige internationale Gäste anwesend, wie bspw. Lesley Everett, die Präsidentin des Dachverbandes GSF (Global

- Friedrich Nietzsche

„Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen, lenken die Welt.“

Neben den eben schon hervorgehobenen Reden von Borbonus und McCann gab es noch eine, die ganz besonders hervorgetreten ist. Und zwar die Laudatio von Markus Hofmann


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für Rüdiger Nebherg, zur Aufnahme in die GSA Hall of Fame. Nehberg wurde am Freitagabend für sein Lebenswerk geehrt. Für die Rede wurde im Rahmen der abendlichen Gala zudem eine eigene Spendenaktion organisiert, bei der über 50.000 Euro für Nehbergs Initiative TARGET gesammelt wurden. Diese setzt sich nun schon seit Jahren dafür ein, dass die weibliche Genitalverstümmelung in Afrika vorboten wird. Im Laufe der Jahre hat er in Gesprächen mit obersten Vertretern der mächtigsten Glaubensgemeinschaften des Kontinents, den Sultanen, Sheikhs und Muftis, schon viel erreicht. Er macht aber unermüdlich weiter um sein Ziel bis zum Ende zu verfolgen – das Verbrechen der weiblichen Beschneidung aus der Welt zu schaffen. Die Rede Hofmanns, laut eigenen Angaben die besterecherchierte Rede seines Lebens, verursachte bei den Zuhörern Gänsehaut. Nehberg zeigte sich tief bewegt und auch die im Saal Anwesenden waren sehr bewegt. Eine grandiose Wortwahl und Dramaturgie, vorgetragen mit

einer beispiellosen Intensität und mit starken Emotionen, stellen für mich die Versinnbildlichung des Themas der GSA Convention und die Stellung der Teilnehmer und ihrer Arbeit in unserer Gesellschaft dar. Der Saal hat die Botschaft aufgenommen und direkt in lang anhaltenden Applaus und Spenden umgesetzt. Was Worte schaffen können, genauer gesagt im Menschen bewegen, das hat dieser Vortrag gezeigt. Neben Rüdiger Nehberg wurde auch Gregor Staub in die GSA HoF aufgenommen, die damit in einer Reihe stehen mit Persönlichkeiten wie dem Journalisten Ulrich Wickert, Zeitmanagement-Experte Prof. Dr. Lothar Seiwert, Komiker Emil Steinberger und dem Bergsteiger Reinhold Messner sowie dem Verleger Dr. Florian Langenscheidt - um nur einige Preisträger der vergangenne Jahre zu nennen. Den im Jahre 2010 von Lothar Seiwert (GSAPräsident 2009 – 2011) ins Leben gerufenen Deutschen Rednerpreis der German Speakers Association erhielt in diesem Jahr Dieter Zetsche. In den Jahren zuvor ging er an

Margot Käßmann und Hans-Dietrich Genscher. Abschließend wurden im Rahmen der Abschlussveranstaltung noch die Absolventen der GSA University auf die große Bühne gerufen, um dort ihre Zertifikate entgegen zu nehmen. Für Danksagungen war dann natürlich auch noch reichlich Platz. Mit bei den erfolgreichen Absolventen war auch Dr. Erkan Altun, mit seinem Thema ‚Werteverteidigung. Erfolg durch starke Werte.‘. Ausgezeichnet als Bester des Jahrgangs hat er mit seiner Key-Note nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch ins Mark der Veranstaltung getroffen. Den erfolgreichen Rechtsanwalt werden wir von ZT nun in seinem weiteren Werdegang als Speaker ein Stück weit begleiten. Mehr dazu lesen Sie in den kommenden Ausgaben von Zukunft-Training. Bleiben Sie neugierig.

*** Thomas Lehnen

Autorenprofil Thomas Lehnen studierte Betriebswirtschaft und Philosophie und entdeckte während seiner Zeit im Nationalen Vorstand des MTP e.V. seine Leidenschaft für den Bereich der Aus- und Weiterbildung. Dort verantwortlich für die Bereiche Kommunikation, Presse, Personalmanagement und -entwicklung wurde er 2009 in Frankfurt zum Management-Trainer ausgebildet. Seitdem ist er selbstständig, und dabei unter anderem auch als Trainer aktiv. Nach seinen Studien in München zog es ihn nach Auslandsaufenthalten in Sydney und Luxemburg Anfang 2013 nach Berlin. Seit Februar ist er Teil des Zukunft-Training Teams. Im August stieg er in die Geschäftsführung mit ein und verantwortet aktuell die Bereiche Marketing, PR und Cooperations.

Thomas Lehnen www.zukunfttraining.de

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Versucht die Zukunft zu verändern – Visionär, kraftvoll, durch Worte

Unterstützt Rüdiger und Annette Nehberg bei ihrem Kampf für die Menschenrechte

Spenden Sie für eine gute Sache 30 1

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Gemeinsam gegen Weibliche Gemeinsam gegen Weibliche Genitalverstümmelung! Genitalverstümmelung!

Täglich werden mehr als 8000 Mädchen ihrer Genitalien und Würde beraubt. Alle 11 Sekunden eins. Weltweit sind 150 Millionen Frauen betroffen. Unterstützen Sie Täglich werden mehr als 8000 Mädchen ihrer Genitalien und Würde beraubt. Alle uns im Kampfeins. gegen dieses sind Verbrechen. 11 Sekunden Weltweit 150 Millionen Frauen betroffen. Unterstützen Sie uns im Kampf gegen dieses Verbrechen. Jede Spende zählt! TARGET e.V. Ruediger Nehberg Sparkasse Holstein BLZ 213 522 · KontoNehberg 50 500 Jede Spende zählt!· TARGET e.V. 40 Ruediger Sparkasse Holstein · BLZ 213 522 40 · Konto 50 500 www.target-nehberg.de www.target-nehberg.de AZ Target 1363 148x210 PRINT.indd 1

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ERFOLGSFAKTOREN FÜR GARANTIERTEN UMSATZ VON KLAUS FINK

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DIE

ERFOLGSFAKTOREN FÜR GARANTIERTEN UMSATZ VON KLAUS FINK

Verkaufserfolg ist kein Mysterium. Das war es auch noch nie. Unabhängig von Marktsituation oder Konjunkturlage gab es sie immer und wird es sie immer geben: erfolgreiche Verkäufer, die „in jeder Lebenslage“ Umsätze schreiben. Weil sie nämlich die Regeln und Instrumente ihres „Maul-Werks“ beherrschen – mit einer Sicherheit, die auch dem guten Handwerker eigen ist, der ganz genau weiß, wann er welches Werkzeug einsetzen muss, um seinen Job gut zu machen.

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K

laus-J. Fink, Erfolgstrainer im Bereich Neukundengewinnung, beschreibt die Faktoren, die Voraussetzung sind für jeden Verkäufer, um langfristig erfolgreich zu sein.

Erfolgsfaktor 1: Die verkäuferische Persönlichkeit Für (fast) jeden Menschen sind Wohlwollen und Akzeptanz durch unsere Mitmenschen geradezu lebensnotwendig. Wir richten unser Handeln oft bewusst oder auch unbewusst darauf aus, Zuneigung, Anerkennung und Bestätigung von anderen zu erhalten. Im Gegensatz dazu hat sich ein Verkäufer für einen Beruf entschieden,

„JEDES NEIN BRINGT DEN VERKÄUFER EINEN KLEINEN SCHRITT NÄHER ZUM NÄCHSTEN JA.“

in dem er mit verhältnismäßig viel Ablehnung fertig werden muss. Die Anzahl der „KundenNeins“ ist im Vergleich zu Erfolgserlebnissen (z.B. vereinbarten Terminen) ziemlich hoch. Die ausgeprägte Sensibilität, die von einem Verkäufer im Umgang mit Menschen verlangt wird, kann hier zum Verhängnis werden, wenn diese Neins (zu) persönlich genommen werden. Es ist also sehr wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass jedes Nein den Verkäufer einen kleinen Schritt näher zum nächsten Ja bringt. Diese Frustration ist die Kehrseite des Erfolgs, ein gewisses Potential an Ablehnung stellt geradezu die Basis der verkäuferischen Tätigkeit dar. Ein guter Verkäufer ist sich dessen bewusst, er hat die psychische Stabilität, das Kunden-Nein zu ertragen. Er kennt die mentalen Gesetzmäßigkeiten, verfolgt seine Linie diszipliniert und fleißig weiter und lässt sich von seinen Verkaufszielen nicht abbringen. Erfolgsfaktor 2: Identifikation mit der eigenen Tätigkeit Die persönliche Identifikation des Verkäufers mit seiner Tätigkeit und mit dem Produkt ist eine maßgebliche Voraussetzung für seinen Erfolg. Diese Erkenntnis gilt in der Vertriebslandschaft als alter Hut, trotzdem lohnt es sich, ihr immer wieder verstärkt Beachtung zu schenken. Das Vorhandensein bzw. Fehlen dieser Identifikation spiegelt sich nämlich deutlich in den Formulierungen des jeweiligen Verkäufers

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im Kundengespräch wider. Und wirkt sich direkt auf das Gesprächsergebnis aus. Der erfolgreiche Verkäufer weiß, dass der persönliche Kontakt mit ihm für den Kunden immer mit Vorteilen für diesen verbunden ist, denn er erhält von ihm wesentliche Informationen über Produkt bzw. Dienstleistung. Ein Verkäufer mit dem Bewusstsein darüber, dass beide Seiten von der angestrebten Geschäftsbeziehung profitieren können, verfügt über eine starke Identifikation, er eröffnet das Gespräch nicht mit

Verlegenheitsformulierungen,

sondern

freundlich und selbstbewusst – und wird dann auch genau so von seinem Gesprächspartner wahrgenommen. Diese Sicherheit spürt das Gegenüber und lässt sich gerne überzeugen. Denn das ist es, was sich der Kunde wünscht: einen souveränen Gesprächspartner.

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Erfolgsfaktor 3: Klare Strategien Der dritte wesentliche Erfolgsfaktor neben einer positiven Grundeinstellung und einer hohen Identifikation ist die Anwendung klarer, erfolgsorientierter Strategien. Dazu gehören die Wahl der passenden Zielgruppe, die optimale Akquiseform und ein durchdachter After-salesService. Das Prinzip von „anhauen, umhauen, abhauen“ aus den Anfangszeiten des Vertriebs funktioniert nicht mehr. Damals ging es um das Einmalgeschäft. Heute reicht es nicht mehr aus, einen Kunden zufrieden zu stellen, der Verkäufer muss ihn begeistern bzw. positiv verblüffen. Um den Kundenbezug tragfähig zu gestalten, empfiehlt sich die Pflege des persönlichen Kontakts, etwa durch ein regelmäßiges Telefonat. Mit solchen so genannten „Kuschel-Calls“ bindet der Verkäufer seinen Kunden auf positivste Weise an sich. Er bleibt in seinem Bewusstsein und wird seinen Kontakt bei Gelegenheit auch gerne weiterempfehlen.

Erfolgsfaktor 4: Verkäuferische Fähigkeiten Für einen so genannten „Maul-Werker“ haben seine rhetorischen Fähigkeiten einen enorm hohen Stellenwert. Zu den größten Fehlern eines Verkäufers gehört es, auf die Bedürfnisse des Kunden zu wenig einzugehen, sein Standard-Verkaufsgespräch runterzuspulen und nicht vorbereitet zu sein auf klassische Kundeneinwände. Dem kann er mithilfe ausgefeilter rhetorischer Strategien entgegenwirken. Ein erfolgreicher Verkäufer beherrscht diese Strategien, er konzentriert seine Kräfte und arbeitet kontinuierlich daran, seine Stärken auszubauen. Er wirkt authentisch in der Gesprächsführung und ist auf Standardfragen und -einwänden seines Kunden vorbereitet. Seine Verkaufspräsentation zeichnet sich aus durch eine ausgeklügelte Fragetechnik und sein Redeanteil ist geringer als bei den meisten Verkäufern. Er


kennt Techniken wie den ‚Sie-Standpunkt’, entwickelt maßgeschneiderte Gesprächeröffnungen und persönliche Einwandbehandlungen. Diese Techniken sind alle erlernbar. Und ohne sie ist ein erfolgreiches Gespräch mit dem „modernen“ Kunden kaum noch möglich. Denn der Glaube, dem immer noch viele Verkäufer anhängen, dass ein fundiertes Fachwissen die Argumentationsstärke erhöht, lässt sich in der Praxis nicht bestätigen. Generell sei hierzu gesagt, dass ein Verkäufer sich darüber bewusst sein muss, dass er sich weniger für ei-

TopSelling – das Fazit Erfolgreiche Verkäufer unterscheiden sich von ihren mittelmäßigen Kollegen weniger durch ihre Argumentationskraft im Kundengespräch als vielmehr durch •

ihre Persönlichkeit und die Einstellung zu ihrer Tätigkeit,

den Identifikationsgrad mit ihrer Arbeit,

den strategischen Überbau, der ihnen die kontinuierliche Marktbearbeitung erlaubt, und

durch eine Vielzahl an Kompetenzen, die sie zur Exzellenz ausgebildet haben.

Wissen und Können, Verhalten und Einstellung – das sind für TopSeller die zwei Seiten der Erfolgsmedaille.

nen Wissensberuf, sondern an erster Stelle für einen Verhaltensberuf entschieden hat. Nicht die „Produktprofessoren“ erzielen die höchsten Umsatzergebnisse, sondern diejenigen, die über eine solide fachliche Grundausbildung verfügen und ihr Ziel mit verkäuferischem, d.h. vor allem rhetorischem Geschick verfolgen.

*** Klaus Fink

Autorenprofil Klaus J. Fink ist studierter Jurist, Speaker und Erfolgstainer, Bestseller-Autor und Herausgeber von Video- und Audiotrainings. Er gilt als absoluter TopSpeaker zu den Themen Verkauf, Neukundengewinnung, Empfehlungsmarketing und Vertriebsaufbau. Als Keynote-Speaker zu den Themen Verkauf, Motivation und Persönlichkeit ist er bekannt für seinen mitreißenden, eloquenten Vortragsstil. Klaus-J. Fink ist Dozent an der European Business School, Gastredner an der Europäischen Fachhochschule in Brühl sowie Lehrbeauftragter an der Steinbeis Hochschule Berlin. Klaus J. Fink ist mehrfacher „Trainer des Jahres“. 2012 Aufnahme in die „Hall of Fame“ der German Speakers Association anlässlich der Ehrung für sein Lebenswerk.

Klaus J. Fink www.fink-training.de

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DES JAHR ES

2 013 Margit Her tlein und Dr. Helmut Fuchs wurden in Berlin als „Vor tragsredner des Jahres 2013“ ausgezeichnet.

Am 28. September 2013 erkor das Online-Portal Vortragsredner.de erneut die „Vortragsredner des Jahres“ und würdigte damit dieses Jahr wieder zwei hochkarätige und herausragende Speaker-Persönlichkeiten. Die Auszeichnung erhielten in diesem Jahr Margit Hertlein, die mit ihren ungewöhnlichen und humorvollen Konzepten begeistert, und Dr. Helmut Fuchs, der das erlebnisorientierte Lernen im Management etabliert und die Protowissenschaft Launologie entwickelt hat.

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M

it der Auszeichnung der „Vortragsredner des Jahres“ werden jedes Jahr zwei au-

pen über längere Zeiträume in ihren Bann ziehen können.

deutschsprachigen Raums versammelt sind.

Als Gründer von Vortragsredner.de und Initiator des „Vortragsredners des Jahres“ liegt es Stéphane Etrillard besonders am Herzen, dass Speaker ausgezeichnet werden, die dank ihrem Können und ihrer Innovationskraft neue Impulse setzen und über die Branchengrenzen hinweg nachhaltig Wirkung zeigen.

Dementsprechend anspruchsvoll sind die Kri-

Eine weitere Besonderheit: Geehrt werden

terien, nach denen die „Vortragsredner des

seit 2011 jeweils eine Vortragsrednerin und

Jahres“ bestimmt werden. Zu den insgesamt

ein Vortragsredner, denn „noch immer werden

sechzehn strengen Kriterien gehören unter

Frauen in der Branche völlig zu Unrecht zu sel-

anderem Innovationsreichtum, ein ausgewie-

ten gewürdigt“, so Stéphane Etrillard, Gründer

sener Expertenstatus und eine hervorragende

von www.vortragsredner.de. In den letzten

Marktreputation; außerdem müssen die Kandi-

Jahren trug Stéphane Etrillard, selbst Vortrags-

datinnen und Kandidaten seit mindestens fünf Jahren erfolgreich als Vortragsrednerinnen und -redner aktiv sein und große wie kleine Grup-

redner und einer der führenden europäischen

ßergewöhnliche Persönlichkeiten der Rednerbranche

geehrt. Die Auszeichnung wird vom OnlinePortal Vortragsredner.de vergeben, auf dem einige der besten und gefragtesten Speaker des

Managementtrainer, Autor von zahlreichen Büchern und Audio-Coaching-Programmen

wesentlich dazu bei, den Beruf des Vortragsredners bekannter und vor allem den Begriff Vortragsredner salonfähig zu machen. Die Entscheidung für die diesjährigen Preisträger wurde von einer Jury getroffen, die sich neben Vortragsredner.de aus Veranstaltern, Verlagen und diversen Akteuren und Beobachtern der Weiterbildungs- und Speakerbranche zusammensetzt. „Vortragsrednerin des Jahres 2013“ ist Margit Hertlein Margit Hertlein hat eine „Lieblingsturnübung“: sich selbst auf den Arm nehmen. Dass es sich dabei nicht um einen PR-Gag handelt, sondern um eine besondere Einstellung zu sich selbst und zu ihrer Arbeit, stellt sie in ihren Vorträgen, Trainings und Coachings immer wieder unter Beweis. So verwundert es nicht, dass sie inzwischen als die Expertin für den humorvol-

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len Blick auf den Unternehmensalltag gilt, und auch viele andere Menschen für ihre kleine Übung in Humor und Gelassenheit begeistern kann. Ihre Arbeit mit den Schwerpunkten Präsentation und Kommunikation ist geprägt von innovativen Ideen und Kreativität, was sich zum Beispiel in ihren unkonventionellen Trainingskonzepten niederschlägt, die langanhaltend in den Unternehmensalltag ihrer Coachees hineinwirken. Humor und Hartnäckigkeit, Kreativität und Kundenorientierung – mit diesen Eigenschaften überzeugt Margit Hertlein seit mehr als zwei Jahrzehnten ihr Publikum, ihre Leserschaft und ihre Coachees. „Vortragsredner des Jahres 2013“ ist Dr. Helmut Fuchs Dr. Helmut Fuchs hat die gute Laune in die Speaker- und Coachingbranche gebracht. Als Begründer der Launologie – einer Teilwissen-

schaft der positiven Psychologie, die sich mit der Untersuchung der guten Laune befasst – und als Vorreiter des erlebnisorientierten Managementtrainings und neuen Lernens hat er hier wirkungsvolle Impulse für ein neues Denken gesetzt. In seinen Seminaren, Vorträgen und in mehr als fünfzig Fachbüchern eröffnet er neue und zukunftsweisende Perspektiven für das Managementtraining und für das Management. Dr. Helmut Fuchs ist ausgebildeter Psychotherapeut, Wirtschaftspsychologe und -pädagoge und versteht sich als Handwerker. Er arbeitet seit über dreißig Jahren als Cheftrainer und Inhaber der renommierten TAM-Trainer Akademie München an der Schnittstelle zur strategieorientierten Weiterbildung. Sein sehr erfolgreiches Programm „Psychologisches Kabarett“ begeistert die Zuhörer und sensibilisiert sie für die zentrale Botschaft „Der Mensch ist lernfähig- aber unbelehrbar!“

Mit Margit Hertlein und Dr. Helmut Fuchs sind zwei außergewöhnliche Menschen und zwei erstklassige Speaker und Weiterbildner als „Vortragsredner des Jahres 2013“ ausgewählt worden. Beide zeigen, wie ein innovativer Geist zusammen mit mit inhaltlicher Substanz und langjähriger Qualität eine ganze Branche bereichern können und dass starke Ideen weite Kreise ziehen.

*** Kontakt Presse: Thomas Lehnen Zukunft-Training bei TAM-edition Torstraße 37 10119 Berlin Tel.: +49 (0) 176 702 763 78 tl@zukunfttraining.de www.zukunfttraining.de

Über Vortragsredner.de

Wer für eine Veranstaltung einen passenden Redner sucht, kennt das Dilemma: Das Angebot ist zwar groß und breit gefächert, doch es ist schwierig und mühsam, die wirklich besten Redner zu finden, da die Vielzahl der Angebote die Entscheidung erheblich erschwert. Für die Redner stellt sich häufig die Frage, wie sie schnell und direkt von potenziellen Auftraggebern wahrgenommen werden. Das Internetportal Vortragsredner.de setzt genau an dieser Stelle an und führt beide Seiten zusammen, indem es hoch qualifizierten Rednern eine leistungsfähige Präsentationsplattform bietet und Interessenten wertvolle Entscheidungshilfen liefert.

www.vortragsredner.de

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(Werbea

www.pebltree.com

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anzeige)

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das

Buch richtige

W ar u m E xp e r te n s i In s t an t - B u c he s v e r

VON MONIK

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KA B. PAITL

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W ar u m Expe rt en s i c h v o n d er I d ee d es In s tan t- Bu ches v era b s c hied en s o l l t en VON MONIKA B. PAITL

Experten brauchen ein Buch. Das ist eine allgemein bekannte Tatsache der Speaker- und Trainerbranche. Dieser Erkenntnis schließe ich mich inhaltlich absolut an. Bei der Frage, welche Art von Buch Experten, Redner und Trainer brauchen, werde ich in der letzten Zeit jedoch immer nachdenklicher. Das Buch als schnelles Produkt - am besten gestern - als reines Marketinginstrument, damit „man was in der Hand hat, auf dem sein Name als Experte steht“ lehne ich persönlich ab. Ein Buch wie ein Instantgericht, einmal geschüttelt, zweimal gerührt und dann in der Mikrowelle erwärmt. Trotz künstlich beigestreuter Geschmacksverstärker – the tricks of the trade – mundet es trotzdem nicht. Austauschbar, langweilig und ohne jede tiefe Würze. Ein solches Gericht wird unseren Geschmacksknospen kaum großen Genuss bringen bringen. Bei Büchern ist es ganz genau so. Instant-Bücher nenne ich diese Konstrukte. Sie sollen „instantly“- sofort - und ohne langes Zubereiten oder darüber Nachdenken zur Verfügung stehen. Die Inhalte solcher Bücher werden flach und oberflächlich bleiben, kaum aufrütteln oder inspirieren, keine neuen Ansätze präsentieren, sondern Altbekanntes zum hundertsten Mal aufwärmen. Wollen Sie so etwas lesen? Wollen Sie so etwas veröffentlichen?

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„WENN SIE DER IMPULS ERFASST, EIN BUCH ZU VERÖFFENTLICHEN“

anke für Tiefe

Verstehen Sie mich nicht falsch, es gibt zahlreiche Autoren, die zu Recht angesehen sind. Sie schreiben Bücher, weil sie wirklich etwas zu sagen haben. Ich kenne viele solcher Beispiele und verbringe vergnügliche, lehrreiche Stunden mit deren Büchern. In diesen Werken geht es um Wissen, Methodik und Inspiration, den Blick über den Tellerrand und eine neue, überraschende Perspektive auf durchaus schon bekannte Themen. Vor allem aber geht es um Tiefe. Eine Wissensökonomie braucht deshalb gute Bücher wie die Luft zum Atmen. In Büchern wird Wissen zu Erkenntnis und neue Wege können sich auftun. Ein Buch erkaufen? Nein, Sie können kein Buch kaufen. Außer in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, aber das hat dann schon ein anderer geschrieben und unter seinem Namen veröffentlicht. Einen Ghostwriter in Ihren Vortrag zu bitten und ihn dann daraus ein Buch machen zu lassen, funktioniert nicht. Nie. Das ist reine Utopie. Auch Seminarunterlagen einfach beim durch Sie engagierten Writer abzugeben und ihm oder ihr zu sagen „Machen Sie mal, schreiben Sie mal“ ist sicher nicht der Weg zu einem Buch, das Sie als Experte eindeutig positioniert auf dem Markt. Klar, es gibt wunderbare und von mir auch sehr geschätzte Ghostwriter , die aus jedem Thema ganz eigenständig etwas sehr Gutes machen können. Aber es ist dann eben nicht wirklich Ihr Buch. Ihr Baby, Ihr ureigenes Gedankengut. Es ist ganz allein Ihre Wahl, wie tief Sie sich diesem Prozess hingeben wollen. Die grundlegende Frage beim Ghostwriting Prozess, bei dem Autoren oft kaum involviert sind, ist doch: Wollen Sie das? Jemand nimmt Ihre Unterlagen und macht was draus. Wo sind Sie da? Wo ist Ihre individuelle Energie? Ja, Text strahlt viele Schwingungen aus. Text lebt. Ich kann sofort erkennen, in welchem geistigen „Modus“ jemand einen Text verfasst hat. Die meisten Leser können das auch, zwar eher unbewusst, aber sie erkennen diese Stimmungen genau. Wenn Sie also Ihre Kunden von morgen mit Ihrer ganz eigenen Schwingung und Energie erreichen wollen, dann - sorry, aber so ist es - müssen Sie selber zu einem hohen Prozentsatz ran. Auch wenn Sie einen Ghostwriter engagieren. Wobei ich hier den Ausdruck Teamwriter vorziehe. So bleibt es Ihr Buch, Ihr Projekt, Ihr Inhalt. Das Buch als Teamwork, das ist eine wunderschöne, runde Sache.

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Worte und Macht Was Sie an Inhalt, an eigenem selbst erlebtem und gelebtem Input nicht hineinfließen lassen, ist schlicht und ergreifend nicht drin. „Die Macht der Worte“ ist unglaublich groß. Nutzen Sie sie. Nutzen Sie diese Macht, die Ihre eigenen Erlebnisse Ihnen verleihen. Oh ja, Worte haben Macht. Und was für eine. So wie Worte Macht haben, hat Text Energie. Diese Energie kommt beim Leser an. Wenn keine drin ist, kommt logischerweise auch nichts an. Oder eben nur in Form von leeren Phrasen, flachen Formulierungen, Worthülsen. Da steht zwar etwas. Aber es sagt nichts Bleibendes aus. Die Leser merken das.

schreiben. Naiv? Vielleicht. Aber als Leserin würde ich gerne genau so ein Buch, das aus der puren Freude am Schreiben entstanden ist, in Händen halten. Die großen Komponisten dieser Welt haben auch komponiert, weil es über sie kam, und nicht, weil Sie meinen, sie bräuchten in fernen Zukunftszeiten eine CD fürs Mar-

Warum ein Buch? Hier sollten Sie sich die folgenden drei Fragen stellen: Warum ein Buch? Warum ein Buch jetzt? Warum ein Buch jetzt durch mich? Vor allem dann, wenn Sie eben kein Instant-Buch schreiben wollen. Sehen Sie Ihr zukünftiges Werk als reines Marketinginstrument zu Positionierungszwecken an? Oder wollen Sie Ihre Mission, Ihre Leidenschaft und Ihr Wissen wirklich selbst und unter intensivem eigenen Einsatz in

und hat sich überlegt, wie er es einst auf You-

Wann die Zeit reif ist für ein Buch, das stellt sich

kann? Nein, das Werk soll entstehen, wenn es

von Fall zu Fall unterschiedlich dar. Aus meiner

ins Leben drängt, wenn es da ist. Danach kann

Schreibsicht – unter Weglassung aller gedank-

es losgelassen werden und seinen Weg gehen. Das wäre der Idealfall, der so in der Praxis heute natürlich nicht stattfindet. Ich ziehe den Vergleich nur deswegen, um klar zu machen, dass

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Da wir aber in unserer Branche natürlich auch Marketing-Aspekte berücksichtigen müssen - alles andere wäre naiv - ist ein strategisches, aber doch sinniges und sinnvolles Buch auf jeden Fall von Bedeutung. Ich denke jedoch, dass Strategie und Freude am Buch sich hier nicht unbedingt ausschließen müssen, sondern sich perfekt ergänzen können.

Komposition seines Violinkonzerts Nummer

Wann beginnen?

spontan sagen: „Wenn Sie der Impuls erfasst, eines zu machen“. Wenn Sie so richtig Lust darauf

so ein Buch eben auch ein Stück weit eine Mission sein sollte.

keting. Oder meinen Sie, Mozart ist nach der zwei durch die Straßen von Salzburg gelaufen

lichen Marketingaspekte – würde ich hier ganz

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haben. Ohne Gedanken an Marketing, Verkauf, Autorität durch Autorenschaft. Sondern weil Sie es einfach wollen. Nein, noch besser, weil Sie müssen! Weil es Ihr innerster Drang ist. Weil es Sie in den Fingern juckt, sich über Ihr Keyboard zu hängen und zu schreiben, zu schreiben, zu

Tube am besten einstellen und vermarkten

die Welt bringen? Beides ist natürlich legitim. Jedoch, Zweiteres ist so unendlich schöner und


befriedigender für alle Beteiligten. Jedes Buch

fragen, neu zu interpretieren. Und sich dabei

bedeutet eine neue Geburt. Jede Geburt ist

positiv weiter zu entwickeln. Das ist unheimlich

schmerzhaft, machen wir uns nichts vor. Sind

bereichernd. Beide arbeiten übrigens mit Bu-

Sie bereit, diese „Schmerzen“ des Buch-Entste-

chexperten, sich dem Entstehungsprozess voll

hungsprozesses auf sich zu nehmen? Sich auch

und ganz hinzugeben, heißt ja nicht, dass Sie

etwas zu quälen, zu leiden? Ihr Buch sozusagen

alleine sein müssen.

zu Ihrem Herzensprojekt zu machen? Trotzdem sind diese beiden voll und ganz daDas Buch als Herzensprojekt Ich begleite momentan zwei Autoren auf diesem manchmal steinigen, aber auch sehr spannenden und intensiven Weg. Beide sind mit Leidenschaft und Freude dabei, kämpfen für Ihre Inhalte und Überzeugungen und geben nicht auf, bis die Worte und Kapitel sich

bei, in jedem Schritt. Sie sind involviert, liefern Inhalte und gehen alle Kapitel mit ihrem Teamwriter immer wieder durch. Diese beiden können – sobald die Bücher erschienen sind – auf jeden Fall von sich sagen „Es ist MEIN Buch“. Ja, es ist Euer Buch, ohne den geringsten Zweifel. Verdient und erarbeitet im Schweiße des Key-

so darstellen, wie sie das wollen. Es ist eine

boards. Harte Arbeit, harte Zeiten und so große

unglaubliche Freude, dabei zu sein und diesen

Freude bei Vollendung und Annahme durch ei-

Entstehungsprozess zu begleiten. Diese beiden

nen Verlag. Worum es hier geht, ist die Zeit und

Autoren kommen so viel weiter auf ihrem Weg,

die Energie, die Sie von sich für Ihr Buch geben.

menschlich, wie als Experten. Sie sind nochmals

Das ist - wenn Sie das richtig machen - ein rich-

in intensiver Form aufgerufen, sich mit ihren In-

tig großes Stückchen Lebenszeit, vor allem,

halten, ihrem (Business-) Leben, ihrem Wissen

wenn es nicht bei Buch eins bleibt . Was ja meist

auseinanderzusetzen. Es eventuell zu hinter-

nicht der Fall ist.

Das richtige Buch zur richtigen Zeit Ein Buch, das Ihr echtes Herzensprojekt ist, ein Buch, das zur richtigen Zeit in die Entstehung geht, wird immer einen Verlag finden. Es ist gar nicht möglich, dass es keine Resonanz erzeugt, wenn es im richtigen Spirit und in der richtigen Überzeugung geschrieben wurde. Nicht diktiert vom Ego – ich brauche unbedingt ein Buch – sondern aus der Mission heraus: Ich habe etwas zu sagen, etwas, das die Welt brauchen kann, das diese eventuell ein Stück besser macht, das einigen Menschen wahren Nutzen und weitere Entwicklung bringt. Wenn Sie so denken, dann sind Sie vermutlich bereits dabei, das richtige Buch zur richtigen Zeit zu publizieren. *** Monika B. Paitl

Autorenprofil Monika B. Paitl gründete nach Jahren internationaler Karriere in der Automobil- und Elektronikindustrie communications9 und bringt ihre Erfahrungen in den Bereichen Management, PR, Social Media, Event und Weiterbildung in ihre Agentur ein. communications9 ist die inhabergeführte strategische Agentur für Management und PR für deutsche und internationale Keynote Speaker, Trainer und Coaches. Gemäß dem Motto „linking the speaking world.“ verbindet sie die Welt der Sprecher, Trainer und Coaches mit der der Medien und Unternehmen.

Monika B. Paitl www.communications9.com

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Zukunft-Training — 19 — Oktober 2013  

Die 19. Ausgabe des Trainermagazins Zukunft-Training. Mit Beiträgen von Gabriel Schandl, Monika Motsch, Klaus J. Fink, und Monika Paitl.

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