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Fliegenfischen in traumhaft schรถner Natur


Unser Fischwasser, Großarler Ache ... glasklares Wasser am Ötzelsee ...

langsam fließend ...

wild rauschend ...

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... samt Nebenbächen ca. 30 km Länge gesunde, schöne und starke Fische ... unser Ziel bei der Aufzucht

die junge Großarler Ache ...

ideale Kinderstube ... www.almroesl.at

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Reine Vielfalt im Großarltal ... Das Herrliche an diesem Revier ist seine Vielfalt, vom wild rauschenden Gebirgsbach im Bereich der »jungen Großarler Ache«, oberhalb des Ötzelsees, bis hin zum ruhig mäandrierenden und völlig naturbelassenen Wiesenbach findet man hier alles, was sich das Herz eines Fliegenfischers wünscht. Im oberen Bereich der Großarler Ache konnte tatsächlich noch ein Stückchen unberührte Natur erhalten werden. Vermutlich auch deshalb, weil dieses Fischereirevier bis in den Nationalpark »Hohe Tauern« reicht. Glasklares Wasser wohin man schaut, kleine Bächlein voller Jungfische, die in die Ache münden und extensiv bewirtschaftete Blumenwiesen prägen hier das Bild. Das Ganze wird umrahmt von beeindruckenden Bergen und verschwiegenen Wäldern, die idealen Bedingungen für einen erholsamen Fischerurlaub.

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Bildhübsche Forellen und Saiblinge ... Die Forellen und Saiblinge sind der Umgebung entsprechend, wunderschön gefärbt und kämpferisch. Wenn eine Bachforelle in der Großarler Ache 1 kg und 50 cm erreicht hat, sieht man ihr das Alter an, solche Fische benötigen etliche Jahre, um diese Größe zu erreichen und sind deshalb auch nicht an der Tagesordnung. Trotzdem werden einige solcher Fische jedes Jahr gefangen. Der absolute Rekordfang - 3,25 kg 62 cm, gelang im Juli 2007 - Bachforelle - gefangen im Ortsbereich von Hüttschlag. Aber es müssen nicht gleich Fische mit 50 cm und mehr sein, schon eine bildhübsche »Rotgetupfte« mit 25 bis 30 cm mit der Trockenfliege gefangen, ist hier ein Erlebnis. Hell sind die Fische hier meist gefärbt, genauso wie der Flussgrund. Ein weiterer Bonus dieses Revieres ist die nahezu ständige Befischbarkeit des Gewässers, selbst nach starken Regenfällen steigt der Wasserstand nur allmählich und das Wasser trübt sich kaum ein – einer erfolgreichen Fliegenfischerei steht also trotz eines möglichen Schlechtwettereinbruches meist nichts im Wege. Ein unschätzbarer Vorteil an einem Forellenbach mitten in den Bergen, der sonst nach einem Gewitter schnell schlammig braun daher kommt und oft für längere Zeit nicht befischbar ist. Ausnahmen bestätigen diese Regel aber: Schwere Unwetter, wie sie im Juni des Jahres 2005 im Großarltal niedergingen, können sogar den Lauf der Ache verändern. Nach dem Rückgang solcher Hochwasserereignisse fühlt man sich irgendwo nach Alaska versetzt, hier ist die Naturgewalt noch ungezähmt und gestaltet die Flusslandschaft nach ihren eigenen Gesetzen. Dennoch haben die Fische hier Rückzugsgebiete, wo sie selbst solche dramatischen Ereignisse überleben können, und innerhalb einiger Monate haben sich die Fischbestände meist wieder erholt. Franz Zraunig sorgt zudem durch maßvollen Besatz dafür, dass die Fischbestände nach solchen Ausnahmeereignissen rasch wieder am ursprünglichen Level sind. www.almroesl.at

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Natürlicher Nachwuchs, der Grundstein für den guten Bestand ... Das Erfolgsgeheimnis für den tollen Fischbestand liegt hier nicht in maßlosem Besatz, sondern – wie könnte es anders sein – in den zahlreich vorhandenen natürlichen Kinderstuben der Fische. Einige kleine Bächlein, die direkt aus Quellen gespeist werden, sind hochwassersicher und haben während des ganzen Jahres eine nahezu konstante Wassertemperatur. Hier können Forellen und Saiblinge zum Laichen aufsteigen und die Brütlinge unter idealen Bedingungen aufwachsen. Franz Zraunig, Bewirtschafter und selbst begeisterter Fliegenfischer, zeigt seinen Gästen nicht nur die »Großen Fische« in seinem im Eigenbesitz befindlichen Gewässer, sondern auch die zahlreichen Zubringerbächlein mit dem natürlichen Nachwuchs der Forellen und Saiblinge.

Fliegenfischen vom Feinsten ... Ich persönlich fische am liebsten bachaufwärts der Brücke beim Ötzelsee – und dann wieder weiter unten – dort wo die ruhigen Mäander wieder in schnellere Riffel und Rauschen übergehen. Dort kann man mit der Trockenfliege einfach herrlich fischen. Die Fische steigen fast immer, es sind keine weiten Würfe notwendig und auch den einen oder anderen Fehler beim Service verzeihen die Fische in diesen Bereichen. Meine Lieblingsstrecke reicht von der Brücke bachaufwärts bis zu ei6

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ner Furt. Dort liegt unterhalb einer Rausche ein relativ seichter Pool. Die Bachforellen und Bachsaiblinge sind sehr dankbar für jede angebotene Trockenfliege – dort fange ich fast immer einige schöne Fische. Tipp am Rande: Auf Höhe des Ötzelsees findet man am Ufer der jungen Großarler Ache Felsen und Steine, die mit leuchtend roten Moosen überzogen sind – die gleichen Moose wie ich sie bisher nur in der Wildmark Schwedens gefunden habe.

Blühende Almwiesen und ruhige Mäander ... Etwa ab der Brücke auf Höhe des Ötzelsees fließt die Großarler Ache dann schön gemächlich dahin. Tiefe türkisfarben schimmernde Gumpen münden in seichte Überzüge und wechseln mit tiefen Prallufern voller Totholz. Das glasklare Wasser und die meist ruhige Wasseroberfläche gestatten einen ungehinderten Blick bis zum Grund des hier völlig naturbelassenen Gewässers. Fische kann man hier jede Menge beobachten, sie zu fangen ist aber meist eine Herausforderung. Es ist faszinierend und frustrierend zugleich – überall stehen hier herrliche Bachforellen und Saiblinge – sie steigen meist sogar zur angebotenen Fliege – drehen aber im letzten Moment oft wieder ab. Speziell an sonnigen Tagen sind die Fische in diesem Bereich recht vorfachscheu. ... weiter auf Seite 10 www.almroesl.at

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Gewässer und Fangstrecken Bereich A Großarler Ache vom Museum Kösslerhäusl flussabwärts bis Reviergrenze Streckenlänge: ca. 7 km an der Großarler Ache, plus Einmündungen der verschiedenen Seitenbäche aus den Almtälern. Langsam fließend bis wild rauschend (b = 3 bis 14 m). Bestand: vorwiegend Gebirgsbachforellen, vereinzelt Äschen und Saiblinge. Köder + Gerät: nur mit einer Fliegenrute, alle künstlichen Fliegen (Trocken- und Nassfliegen, Nymphe etc.) nur mit Einzelhaken und Schonhaken bzw. auf alle Fälle ohne Widerhaken. Fangbestimmungen: Grundsätzlich gilt hier im Bereich A auch catch and release. In Absprache mit Herrn Zraunig kann aber einmal pro Woche bzw. Hotelaufenthalt ein Fisch (Fische) für ein besonderes Abendessen entnommen werden. Gerne bereiten wir Ihnen den Fisch in unserer Hotelküche zu! Fische dürfen nicht gekeschert werden!

Gasthof Neumayr Aigenbach

Güterweg Bach

Grießbichl / Zan

Toferba

Güterweg Hi

Bereich B Museum Kösslerhäusl bis zum Talschluss, einschließlich Ötzelsee Streckenlänge: See ca. 2 ha groß, nur zu Fuß zu erreichen, und ca. 17 km Strecke an der Großarler Ache, überall an diesem Streckenbereich gilt strenges »catch and release«, fly only! Bestand: Bachforellen bis zu 60 cm Größe, Bachsaiblinge, Seesaiblinge, Seeforellen im Ötzelsee, vereinzelt Äschen, speziell im Bereich von Hüttschlag. Köder + Gerät: nur mit einer Fliegenrute, Trockenfliege, Nassfliege und Nymphen, Streamer, nur mit Einzelhaken und nur mit Schonhaken bzw. ohne Widerhaken. 8

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Aparthote l

Ellmautal

Großarl Großarler Ache - Bereich A: Gstattgasse Bichlgasse Harbach

Bachforellen (vereinzelt Äschen und Saiblinge)

Legende Gewässer

Heimatmuseum Denkmalhof Kösslerhäusl

Straße Bereich A Bereich B

ndl

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Aschau

Wolfau

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Hüttschlag bis Talschluss und Ötzelsee - Bereich B:

altes Seegut

Ötzelsee

Bachforellen, Saiblinge (vereinzelt Äschen und Seeforellen)

Allgemeine Bestimmungen: Fischen ist nur bei Tageslicht erlaubt. Am Ötzelsee nur vom Ufer aus. Kein Bellyboat erlaubt. Auf allen Strecken ist das Mitführen und Benützen von Setzkeschern untersagt. Die Fischersaison beginnt mit 1. Mai und endet mit 30. September. www.almroesl.at

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Mit verhaltenen Würfen, kleinen Fliegen und feinen Vorfachspitzen gelingt es aber dennoch meist einige der bildhübschen Salmoniden zu überlisten. Einfach ist es in diesem Bereich fallweise nicht, das muss ich ehrlich gestehen. Ein Paradebeispiel ist der tiefe Gumpen unterhalb der Brücke beim Ötzelsee. Dort stehen immer ein paar schöne Fische. Die jedoch davon zu überzeugen, unsere Trockenfliege zu nehmen, ein mühsames Unterfangen ist. Am besten sucht man sich Bereiche mit bewegter Oberfläche und rascherer Strömung, dort stehen die Chancen deutlich besser. Aber auch an bedeckten oder windigen Tagen lassen sich die Fische hier vergleichsweise leicht fangen. Allerdings fallen an solchen Tagen dann die traumhaften »Einblicke« ins Gewässer weg. Die meisten Fliegenfischer werden von den tiefen Gumpen geradezu magisch angezogen. Dort stehen viele und große Fische, die bevorzugt angeworfen werden und daher besonders schlau sind. Ich wandere gerne weiter flussab, dorthin wo kaum jemand fischt (und solche Plätze gibt es hier massenhaft) und werfe Fische an, die in unmittelbarer Ufernähe z.B. unter überhängenden Ästen oder Grasbüscheln stehen. Meist bin ich dort recht erfolgreich, und immer wieder erstaunt, welch große Fische im seichten Wasser hinter einer geeigneten Deckung lauern. Vorsichtiges Anpirschen ist aber wegen des klaren Wassers notwendig, sonst gehen die Forellen und Saiblinge gleich auf Tauchstation. Wer sich hier vorsichtig am Ufer bewegt, kann neben den Fischen auch zahlreiche seltene Libellen wie Quelljungfern und Heidelibellen beobachten.

Farbenprächtige Saiblinge und starke Forellen im Ötzelsee ... Nahe dem Talschluss liegt der ca. 2 Hektar große Ötzelsee, er wurde vor Jahren künstlich geschaffen und ist kaum tiefer als 3,5 Meter. Man sieht auch ohne Polbrille praktisch überall bis auf den Grund – und vor allem sieht man die vielen Fische. Bachforellen, Seesaiblinge, Bachsaiblinge und sogar einige Seeforellen kommen im Ötzelsee vor. Die See- bzw. Bachsaiblinge sind hier im Vergleich zu den Forellen klar in der Mehrheit. Während die Bachsaiblinge noch ganz gerne auf die Trockene 10

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steigen, braucht man dies von den Seesaiblingen nicht zu erwarten. Um die wunderschönen Seesaiblinge zu überlisten, sollte man am Ötzelsee eher mit der Nymphe fischen, wobei ich zu kleineren grünen Goldkopfnymphen rate. Man sollte seine Nymphe auch nicht allzu schnell durchs glasklare Wasser zupfen, sondern sie eher ganz langsam aufsteigen – bzw. absinken lassen. Die Bachforellen stehen gerne etwas »in Deckung« entlang des Ufers unter den überhängende Büschen – wer sich dort vorsichtig anpirscht, hat gute Chancen ein starke »Rotgetupfte« zu fangen – ob mit der Trockenfliege oder der Nymphe www.almroesl.at

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hängt von den Umständen bzw. der Witterung ab. Es gibt Tage, an denen steigen die Forellen wie verrückt, dann wieder kann man sie nicht dazu bewegen an die Oberfläche zu kommen. An windigen Tagen oder bei Schönwetter gegen Abend, wenn der Fallwind von den Berghängen herunter kommt, haben sich »Daddy Long Leg« also Schnaken-Imitationen sehr bewährt. Generell sollte man am Ötzelsee lange Vorfächer mit feinen Spitzen verwenden. Wenn die Fische heikel oder schnurscheu sind, empfehle ich Trockenfliegenmuster der Größe 18 bis 20, am besten Imitationen von geflügelten Ameisen. Wer mit kleinen Streamern und Cleartipp-Leinen fischt, hat hier auch die Chance, eine große Bachforelle oder gar eine schöne Seeforelle zu fangen – starke Exemplare kommen hier vor, sind aber entsprechend vorsichtig. Die aussichtsreichste Zeit für die »Großen vom Ötzelsee« ist der frühe Morgen und dann wieder die Abenddämmerung – dann rauben die Kapitalen gerne in Ufernähe ...

Unberührte Natur als Draufgabe ... Zusätzlich zur Fischerei kann man im Großarltal herrlich Wanderungen unternehmen, rund 40 Almen (mit bewirtschafteten Hütten) sind auf markierten Wegen erreichbar. Der Bereich Hüttschlag ist vom Massentourismus bisher weitgehend verschont geblieben – die ideale Vorraussetzung für Urlaubsgäste, die neben der Fliegenfischerei intakte Natur erleben möchten.

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Einzigartig und faszinierend ... Gönnen Sie sich manchmal etwas Besonderes ? – Wir haben es für SIE ! Im Bereich des Talschlusses fließt die Großarler Ache auf einer Strecke von ca. 3 km Länge sehr ruhig und langsam. Eingebettet in die Bergwelt der Hohen Tauern haben wir hier die besten Gegebenheiten, um Fliegenfischerkurse abzuhalten. Dies kommt besonders dem Anfänger durch genügend freien Rückraum entgegen. Auch bei Hochwasserstand oder bei Schmelzwassertagen im Frühjahr haben wir in diesem Bereich kaum Eintrübungen im Wasser und können dort die ganze Saison über dem Fliegenfischersport nachgehen. Und die vielen verschiedenen Streckenabschnitte entlang unseres über 30 km langen Fischwassers fordern geübte und versierte Fliegenfischer immer wieder aufs Neue heraus.

Wir wollen Ihnen keinen speziellen Stil lehren, sondern werden Ihnen beibringen, unterschiedliche Techniken in der richtigen Situation und Ihrem Können entsprechend auch einzusetzen. Die Kurse sind in wurftechnischer und didaktischer Hinsicht immer auf dem neuesten Stand. Wir stellen uns dabei ganz auf Ihre Vorkenntnisse ein. Videoanalysen mit digitaler Technik gewährleisten einen zusätzlichen Lernerfolg. Aktuelle Termine, Preise, Pauschalen und Leistungen erfahren Sie bei uns im Hotel ! © Fotos & Texte: Wolfgang Hauer und Franz Zraunig 14

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design & print: www.stepandruck.at · 03 / 2013

Unser Haus, das »Landhotel Almrösl«, liegt im Zentrum der Nationalparkgemeinde Hüttschlag im Großarltal. In diesem kleinen Bergdorf hat zwar der Komfort, jedoch nicht die Hektik der modernen Zeit Einzug gefunden. Lassen Sie sich einfangen in diese Atmosphäre von Geselligkeit, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit und tauschen Sie Ihren Alltag mit seinen Sorgen für ein paar unvergessliche Fischertage bei uns in den Bergen.


Anfängerkurse: Der Kurs konzentriert sich auf das Erlernen der Wurftechnik. Unser exklusives Kursgewässer ist der Talschlussbereich von Hüttschlag mit dem Ötzelsee und an der »jungen Großarler Ache«. 1. Tag: Materialkunde, Einleitung mit Geschichte über verschiedene Wurftechniken und deren Umsetzung. Wurftraining am Sportplatz in Hüttschlag. Erlernen des einfachen Grundwurfes mit Ableitungen und Fehlererkennung, um Ihren Wurfstil zu verbessern. Wertvolle Tipps zum Thema Gewässerlesen (wo steht der Fisch?) und grundsätzliche Einsicht zum Thema »Insektenkunde«. 2. Tag: Learning by doing! Wiederholung und Umsetzung des Erlernten vom Vortag, sammeln praktischer Erfahrungen am stehenden und fließenden Gewässer. 3. Tag: Wiederholungen und Festigung des Grundwurfes und Rollwurfes sowie deren Ableitungen, viele Übungen am Wasser und mehr zum Thema Gewässer, Fischunterstände, Insekten, Materialien und Knoten. Allabendlich laden wir bei uns im Hotel zum »Fischerstammtisch« ein. Erfahrungsaustausch, Videoanalyse auf Großbildleinwand oder PC. Erste Instruktionen und Demonstrationen im Fliegenbinden – wobei jeder Kursteilnehmer lernen soll, seine erste Fliege zu binden. Gemütliches Zusammensitzen in heimeliger Atmosphäre!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

A p arthotel

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Gerne übermitteln wir Ihnen auf Anfrage die genauen Preise und Pauschalen! Landhotel*** Aparthotel****

ALMRÖSL Familie Zraunig

5612 Hüttschlag im Großarltal 80 Tel.: +43 (0) 64 17/ 601 Fax: +43 (0) 64 17 / 601 47 www.almroesl.at · info @ almroesl.at

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