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Altheimer Pfarrzeitung Nummer 1/2020 längere Zitat  aus  einer  Ausstellung  "Passio"  auf  Seite  2.  Wir  haben  in  Mühlheim  im  Chorbogen  ein  wertvolles  Kruzifix  aus  alter  Zeit  (1527),  in  St.  Laurenz  ein  Kreuz  aus  der  Schwanthalerschule  (Barockzeit),  in  manchen  Häusern Altheims finden wir kostbare Kreuze,  oder  denken  wir  an  das  "Hohe  Kreuz"  beim  Kreisverkehr Richtigung Roßbach. 

Mosaik aus Ravenna, Christus Victor mit  Erzengeln Michael und Gabriel; Museum  für Byzantinische Kunst, Berlin

Kruzifixus, Spätmittelalter, Schlossmuseum.  Ich  stehe  immer  gebannt  vor  einem  Kreuz  mit  dem "Corpus Christi". Ich denke dabei nicht an  das  grausame  Martyrium  ­  deshalb  ist  das  Kreuz  mit  Corpus  sogar  in  den  orientalischen  Kirchen verboten, weil sie persönlich das Kreuz  so  stark  spüren,  dass  sie  im  Kreuz  lieber  das  Hoffnungszeichen  sehen  wollen  ­  ich  denke  an  die  Feindesliebe  und  die  Überwindung  des  Bösen.  Jesus  gibt  den Armen  und  Entrechteten  eine Würde. Dass das  Kreuz Jesu zur Ideologie  geworden  ist,  "verdankt"  es  dem    Unverständnis  und  der  Unvernunft.  Die  Argumente der Ostkirche haben etwas für sich,  aber  berechtigt  ist  wohl  auch  die  lateinische  Tradition  des  Westens.  Siehe  deshalb  das 

Die Fastenzeit,  oder  in  der  romanischen  Sprachen  auch  „Quadragesima“  genannt,  40  Tage, dient zur Vorbereitung auf das Osterfest.  Bekanntlich  ist  Ostern  das  Zentrum  unseres  Glaubens,  Tod  und  Auferstehung  des  Herrn,  und  im  österlichen  Geist  gestalten  wir  unser  Leben.  Große  Feste  wollen  vorbereitet  werden.  Deshalb die Besinnung, die Buße, die Umkehr.  Das  sogenannte  „Fasten“  verstehen  wir  im  christlichen  Glauben  vor  allem  in  geistlicher  Hinsicht:  Innehalten,  nachdenken,  auf  Ungerechtigkeiten  verzichten,  auf  das  Wort  Gottes  hören.  Wie  steht  es  mit  meiner  Beziehung  zu  den  Nächsten,  zu  mir  selbst,  zu  Gott?  Wie  lebe  ich,  wie  ungesund  vielleicht,  wie hastig, wie schlampig? Wie arbeite ich, wie  gewissenhaft bin ich?  Die Hl. Schrift sagt uns  zu  Beginn  der  Fastenzeit:  Wähle!  Dtn  30,  15­ 20.  Schließlich  wissen  wir,  dass  wir  selbst  bei  getreuer  Erfüllung  aller  Gebote  nicht  gerecht  sind.  Deshalb  ist  die  Hinwendung  zur  Gnade  Gottes  in  Jesu  Tod  und  Auferstehung  so  wichtig.  "Dass  wir  in  der  Erkenntnis  Jesu  Christi  voranschreiten  und  die  Kraft  seiner  Erlösungstat in einem Leben aus dem Glauben  bezeugen", so heißt es im Tagesgebet.  So  wünsche  ich  Ihnen  eine  sinnvolle,  Fastenzeit,  ein frohes Osterfest und eine schöne Osterzeit.  Pfarrer Franz Strasser


2 Von Beginn  an  wurde  die  Passion  auch  unter  dem  Aspekt  der  Nachfolge  und  Gemeinschaft  gesehen,  die  im Vollzug  des  Glaubens  und  der  Eucharistie  praktiziert  wird.  Die  sakramentale  Auffassung des Opfertodes war für das spätere  Mittelalter  und  seine  bildlichen  Darstellungen  bestimmend.  Bereits  in  frühchristlicher  Zeit  richtete  sich  die  fromme  Betrachtung  auf  den  Leidensweg selbst, als man in Jerusalem an den  historischen  Stätten  das  Gedächtnis  des  Leidens  Christi  liturgisch  beging  und  sich  vor  allem  im  Osten  die  Frömmigkeit  mehr  der  Passion und dem Opfertod Christi zuwandte.

Ecce-Homo-Figur, Pfarrkirche St. Laurenz

PASSIO Ich konnte  letzten  Sommer  zufällig  eine  Ausstellung  zu  diesem  Thema  im  St.  Pöltener  Diözesanmuseum besuchen.  Ich darf zitieren:  „Die  Leidensgeschichte  und  der  Sieg  Christi  über  den  Tod  wurden  in  der  christlichen  Kunst  ab  dem  4.  Jahrhundert  szenen­  und  inhaltsreich  dargestellt.  Ihre  Darstellungen  basieren  auf  den  vier  Evangelien  und  den  apostolischen  Briefen,  in denen der Leidensweg Jesu als Erfüllung des  im  Alten  Testament  festgeschriebenen  göttlichen  Willens  verstanden  wird.  Zahlreiche  Bezüge  und  Zitate  aus  dem Alten  Bund  lassen  den  gehorsamen  Tod  Jesu  als  Vollendung  des  großen  Heilswerks  erscheinen,  in  dem  sich  die  Souveränität  des  Gottessohnes  gegenüber  dem  Leiden  offenbart.  Die  als  Einheit  verstandene  Botschaft  von Tod  und Auferstehung  ist  gemäß  frühchristlicher  Theologie  zentrale Aussage  der  Verkündigung. Christi Sterben ist Sühnopfer für  die  Schuld  der  Menschheit,  gleichzeitig  führt  der  Sieg  über  Tod  und  Satan  zu  Erhöhung  und  Verherrlichung,  das  Kreuz  wird  zum  Zeichen  des Triumphes. 

Dieses kontemplative  Verständnis  leitete  auch  den  Historisierungsprozess  und  die  Veranschaulichung des Passionsgeschehens ein,  die  im  Mittelalter  sowohl  in  Theologie  und  Volksfrömmigkeit  als  auch  in  bildlichen  Darstellungen und dramatischen Aufführungen,  wie  den  Passions­  und  Osterspielen,  ihren  Höhepunkt  fanden.  Dabei  wurden  die  biblischen  Geschehnisse  persönlichen  Betrachtungen  unterzogen,  die  Vorgänge  werden  wirklichkeitsnah  vorgestellt,  um  zur  seelischen  Aneignung  und  zur  compassio,  der  Teilnahme und dem Mitleiden, anzuregen.  Nach  Wiederaufnahme  der  Passionsthemen  in  der  Kunst  der  Gegenreformation  wurde  die  Meditation  des  Leidens  Christi  in  kirchlichen  Andachten  wie  bei  den  um  1700  auch  im  Kircheninneren angebrachten  Kreuzwegstationen  oder  den  in  der  Karwoche  aufgestellten  Heiligen  Gräbern  gehalten.  Von  den  traditionellen  Passionsthemen  wurden  besonders  diejenigen,  in  denen  der  Ausdruck  des  Schmerzes  –  wie  beim  Ecce  Homo,  der  Kreuztragung,  der  Beweinung  oder  der  Pietà  –  gesteigert wird, dargestellt."

Quizfrage: Wo ist  in Altheim diese  Pietà zu finden? 


3 Rückblick seit November 2019 Am Christkönigssonntag  begannen  wir  wieder  die  Firmvorbereitung.  33  Kinder  haben  sich  gemeldet.  Sie  absolvieren  gewisse  Projekte,  liturgische  Feiern,  besuchen  Firmstunden.  Der  Glaube  lebt  wesentlich  von  der  Gemeinschaft  und der gepflogenen Übung. Die Firmung wird  dann  genau  am  Pfingstsonntag  sein,  31.  Mai  2020.  Als  Firmspender  dürfen  wir  Bischof  emeritus, Dr. Maximilian Aichern begrüßen. Er  kennt die Pfarre Altheim, er kennt ganz OÖ und  viele  Länder  darüber  hinaus.  Er  wurde  einmal  zum  beliebtesten  Oberösterreicher  des  Jahres  gewählt.  Ich  habe  große  Achtung  vor  seiner  Weisheit  und  Lebenserfahrung.  Möge  etwas  von seinem Beispiel auf die Firmlinge und uns   alle  überspringen.  Ich  danke  auch  dem  Chauffeur  und  Zeremoniär  Mag.  Thomas,  der  besucht werden, da uns dafür die Leute fehlten.  diesen Termin uns vermittelte.  Es konnten 7.600.­€ gesammelt werden. Danke  Mit  einer  Adventkranzsegnung  begannen  wir  und  Vergelt‘s  Gott  dafür.  Der  Segen  der  wieder  die  „stille“  Zeit  im  Jahr.  Danke  der  Heiligen Drei Könige möge Sie in diesem Jahr  Kinderliturgiegruppe  für  die  Mitgestaltung  2020 begleiten.  dieser Feier.  In  den  Kindergärten  wurde  der  Advent  Generell  konnten  wir  das  Weihnachtsfest  und  ebenfalls  begonnen.  Die  Geschichten  dieser  die  Weihnachtstage  bei  relativ  milden  Zeit können den Kindern helfen, sich in unserer  Temperaturen  feiern.  Wenn  wir  nur  daran  unübersichtlich  gewordenen  Welt  zu  denken,  was  sich  in Australien  abgespielt  hat!  orientieren.  Das  Kinderglück,  die  Flucht,  die  Danke  den  Wortgottesdienstleitern,  dem  Hirten, die Hl. Drei Könige. Die starken Bilder  Organisten,  allen  an  der  Liturgie  beteiligten  der  Seele  sprechen  unbewusst  die  Kinder  an  Personen.  Die  Weihnachtsbotschaft  von  der  Erlösung, von der Rettung, von der Geburt des  und bewegen ihre Phantasie.   göttlichen  Kindes,  das  wertet  unser  Leben  auf  Der  Eltern- und Patenabend der  Firmlinge  und  zeigt  uns  den  Weg  Gottes  zu  den  anfangs Dezember war wieder gut besucht. Wir  Menschen. versuchten  uns  in  die  Situation  der  Kinder  mit  13  Jahren  hineinzudenken,  stellten die  Projekte  vor  –    und  erarbeiteten  eine  Bibelstelle  zum  Thema: Berührt und begeistert. Mt 9, 36 – 10, 8  (11. So. i. J.)  Die Not der Menschen einerseits,  andererseits  Jesu  Worte  und  sein  heilendes  Wirken.  Jesus  bevollmächtigt  daraufhin  die  JüngerInnen,  es  ebenso  zu  tun.    Macht  die  Völker (griech: „ethne“) zu meinen Jüngern und  tauft  sie  auf  den  Namen  des  dreifaltigen  Gott:  aus  der  kollektiv  zusammengewürfelten  Schar  der  Menschen  wird  das  neue  Gottesvolk  aus  vielen  Völkern  und  Sprachen.  „Gehet  nun,  Die  Jugendgruppe des Stadtmusikkapelle. macht zu Schülern alle Völker.“  Silvester ist gekommen, Rückschau und  Danksagung wurde gehalten. Erfreulich war,  Die  Sternsingerproben  fanden  statt.  dass die Kirchenaustritte (wieder)  Schlussendlich  gingen  ca.  35  Kinder  und  zurückgegangen sind (ca. 24), vier  Begleiter  für  eine  faire Welt  zu  den  Menschen.  Wiedereintritte gab es, 24 Taufen.  Leider  konnten  (wieder)  nicht  alle  Häuser 


4 Mit dem  1.  1.  2020  begannen  wir  eine  neue Dekade, ein neues Jahrzehnt. Es begann gleich  wild  im  Iran  mit  einem  (versehentlichen)  Flugzeugabschuss.  Wie  unsicher  ist  alles  geworden. Wir erleben nicht nur eine dauernde  Klimakrise  (Stichwort  „Australien“),  sondern  diskutieren  ständig  über  Politik  und  Wahlen,  und haben eigentlich nichts mehr im Griff. Die  Krise  ist  ein  Normalzustand  geworden.  Unser  Gewissen  ist  neu  herausgefordert.  Wie  leben  wir,  was  essen  wir,  wie  viel  Plastikmüll  und  Alumüll  hinterlassen  wir?  Wie  verbringen  wir  den  Urlaub?  Wohin  fliegen  wir?    Weniger  ist    mehr und bedeutet mehr Freiheit. Die imperiale  Lebensweise führt logisch zu einer Klimakrise.   Wir  brauchen  dringend  eine    Vision  der  Zukunft,  in  der  niemand  mehr  in  Not  lebt  und  zugleich  die  Grenzen  des  Planeten  nicht  gesprengt  werden.  Als  Christen  kennen  wir  einen  Grund  zur  Hoffnung,  doch  der  Glaube  kann  die Vernunft  nicht  ersetzen.  Sie  ergänzen  einander.  Der  Anbetungstag  am  18.  1.  stand  unter  dem  Thema: Hl. Firmung, Hl. Geist.  So. 2. 2. Kindersegnung.  Die  Täuflinge  des  letzten  Jahres  waren  da.  Die  Geschichte  des  Tages  von  der  Darstellung  des  Herrn  im  Tempel offenbart uns das Geschenk der Kinder  –  und  ein  Eingeständnis,  dass  wir  zwar  das  Beste  wollen  für  die  Kinder,  sie  aber  Gottes  Segen  anvertrauen  möchten.  Was  braucht  der  Mensch:  Licht,  Orientierung,  Zuwendung,  Brot,  und  auch  den  Schutz  Gottes.  Wir  anvertrauen  deshalb  die  Kinder  und  uns  selbst  dem  Schutz  Gottes.  Danke  der  Kinderliturgiegruppe  für  die  Gestaltung  und  allen, die gekommen sind.  Am  Do.  13.  2.  wurden  die  Seelsorger  unseres  Dekanates  Altheim  zur  Dekanatskonferenz  nach  Kirchdorf  geladen.  Past. Ass.  Patrizia  u.  Hr. Dechant Propst Markus fragten uns, ob wir  eine  „Pionierpfarre“  der  sogenannten  Strukturreform  sein  möchten.  Anscheinend  drängen  viele  Pfarren  dorthin.  Ich  deponierte  schon  oft  meine  Bedenken.  Zusammenfassend  argumentierten  der  Dechant  und  die  Assistentin,  wir sollten den Ehrenamtlichen etwas zutrauen und die Pfarren in die Selbstständigkeit entlassen.  Bitte,  gerne!  Ich  möchte ja eine Pfarre nicht autoritär führen. Für  die    Feier  der  Sakramente,  für  die 

Verkündigung, die  Caritas,  dazu  sind  überall  sehr viele Leute gefragt – und dürfen sich gerne  engagieren.

Bericht aus dem Kindergarten Bettmesserstraße Seit  Herbst  2019  gibt  es  an  unserem  Standort  eine  5.  Gruppe.  Diese  ist  als  Containergruppe  konzipiert,  dank  unseres  Architekten  aber  äußerlich unserem Haus angepaßt. Auch innen  ist  es  ein  großer,  gemütlicher  Gruppenraum  geworden,  der  von  momentan  18  Kindern  besucht wird. Fr. Sabine Vorich und Fr. Daniela  Ecker  betreuen  die  Kinder  und  wir  sind  alle  sehr  zufrieden  mit  dieser  Lösung  des  Platzproblems für die Kindergartenkinder. Ansonsten haben wir wieder viele gemeinsame  Erlebnisse und Angebote in unserem Haus wie  z.  B.:  Dino­Spaß,  Ausgang  zur  Schulküche,  tägl.  Gesunde  Jause,  Besuch  im  Altersheim,  Erntedankfest, Martinsfest, Nikolausfeier,…. Für die nächsten Wochen und Monate ist unser  Kalender auch gut gefüllt: Wir erhalten Besuch  von  ÖAMTC  zum  Thema:  1x1  des  Straßenverkehrs,von  ROKO  erfahren  wir  einiges  zum  Thema  Erste  Hilfe,  religöse  Geschichten  erfahren  wir  von  Carina  und  Herbert  Stelzhammer  kommt  regelmäßig  zum  Vorlesen.  Ganz  neu  ist  unsere  „Spürnasenecke“.  Hier  haben  wir  Materialien  zum  Experimentieren,  zum  Beobachten,  zum  Programmieren  und  vieles  mehr. Angela Herlbauer, Leiterin


5 Vorschau: Aus dem  reichen  Schatz  der  Bibel  und  der  christlichen  Tradition  seien  ein  paar  Sonntage der Fastenzeit zitiert. 1. Sonntag der Fastenzeit 1. 3.  „Wüste und Versuchung“.  Wie  könnte  ich  mein  Leben  vereinfachen  und  welche  Gefahren  verführen  mich? 2. Sonntag der Fastenzeit 8. 3. „Aufstieg“ Die  Fastenzeit  gleicht  einem  hohen  Berg.  Allein  unsere  persönlichen  Probleme  kosten  uns schon Kraft, und unsere Haltung sollen wir  auch noch überdenken? Wir sind aufgebrochen  wie  zu  einer  Bergtour.  Der  Anstieg  ist  Rembrandt, Auferweckung des Lazarus. schwierig.  Können  wir  durchhalten,  hinaufsteigen  bis  zum  Gipfel?  Oben  ist  uns  tödlichen Schwerkraft?  eine „Verklärung“ verheißen.   Palmsonntag 8. 4. „Passion“.  Diese  Geschichte  wurde  von  den  Christen  zuerst  erzählt  und  aufgeschrieben,  die  Leidensgeschichte  des  Herren,  damit  kein  Zweifel  entsteht:  Jesus,  der  wirklich  gelitten  hat  und  gestorben  ist,  ist  auch  wahrhaft  auferweckt worden.   Die  üblichen  Gesetze  der  Gewalt,  des  Todes,  des  Bösen  wurden  im  Kreuz  Jesu   überwunden,  und  ein  neuer Weg  des  Glaubens  und  der  Hoffnung  wurde  von  Gott  her  eröffnet. 

3. Sonntag der Fastenzeit 15. 3. „Wasser“  ­  das  Grundelement  des  Lebens.  Was  verlangt  nach Aufblühen und neuem Leben? Was sollte  an  mir  abgewaschen  werden?    Das  Evangelium  von  der  Frau  am  Jakobsbrunnen  spricht  eine  innere  Wahrheit  an:  In  der  Seele  des Menschen vermag eine innere Quelle des  Lebens zu entspringen.   4. Sonntag der Fastenzeit 23. 3.    „Sehen und Glauben“.  Das  Evangelium  erzählt  von  einem  „Blindgeborenen“.  Das  Licht  des  Glaubens deutet unser irdisches Sehen.   5. Sonntag der Fastenzeit 1. 4. „Auferweckung“.  Das  Evangelium  von  der  Auferweckung  des  Lazarus  ist  ein  großer  Kontrast  zur  sonstigen  Schwerfälligkeit  und  Vergänglichkeit  unseres  Lebens.    Gibt  es  irgendwo  ein  Erheben,  ein  Entkommen  der 

Christus und die Samaritern ­ 3. So. d.  Fastenzeit.  Angelika Kauffmann, 1796, München Die  folgenden Sonntage der Osterzeit  offenbaren  uns  in  vielfältiger  Weise  das  Angesicht  Gottes,  als  Vater  und  Sohn  und  Heiliger  Geist.  Wir  hören  viele  schöne  Stellen 


6 von der  Selbstoffenbarung  JESU  nach  dem  Johannesevangelium.  Schließlich  wird  die  Osterzeit  abgeschlossen  mit  dem  Sonntag  der  Heiligsten Dreifaltigkeit.  Ich  sah  zufällig  ein  Bild  im  L'Osservatore  Romano,  das  bei  aller  Anschaulichkeit  die  Transzendenz  Gottes  wahrt.  

der Türkei, in Griechenland und Europa – und  ziemlich  viele  im  kleinen  Land  Libanon.  Ich  telefonierte  gerade  jetzt  einmal  mit  Stefan  Maier,  der  von  der  Caritas  Salzburg  ganz  zu  diesem  Hilfswerk  „Christlicher  Orient“  gewechselt ist. Er würde auch gerne zu einem  Vortrag  kommen,  wenn  wir  ihn  einladen!  (Aber  ich  möchte  nicht  bei  leerem  Pfarrsaal.)  Ich  möchte  hier  eines  seiner  Projekte  bewerben  und  drucke  aus  der  Zeitung    ICO/ Febr. 2020, gerne etwas ab:  ICO-Hilfe für Kinder im Libanon. Konkret ein Schulprojekt im Libanon:  Zur Website – siehe  Hilfe für Kinder — die beste Investition in die Zukunft

Die Schwestern  vom  Guten  Hirten  in  der  Ortschaft  Hammana  benötigt  dringend  finanzielle  Unterstützung,  um  auch  Kindern  aus bedürftigen Familien, die angesichts der  schlechten  Wirtschaftslage  die  Schulkosten  nicht  aufbringen  können,  dennoch  den  Schulbesuch  zu  ermöglichen.  Die  Schwestern  in  Hammana  haben  für  das  Schuljahr  2019/2020  insgesamt  6.500  Euro  bei der ICO beantragt. Bitte helfen Sie mit!  a)  Bildungspartnerschaften:  30.­€/Monat,  um  Kindern  aus  bedürftigen  Familien  den  Schulbesuch zu ermöglichen. b)  Dauerauftrag  in  beliebiger  Höhe  für  die  Aktion  „Hilfe  für  Kinder  –  Investition  für  die Zukunft“. Die Mittel werden jeweils dort  Seitenaltäre  der  Meßkircher  St.  Martinskirche,  verwendet, wo gerade der dringenste Bedarf  Standflügel:  Heilige  Dreifaltigkeit,  um  herrscht.  c) Einmalige Spende für diese Aktion.  1535/40.  Danke!  Adresse:  Hilfswerk  Initiative  Vielleicht haben Sie in der LKZ von der Feier  Christlicher Orient zum  90igsten  Geburtstag  von  Ehrenprälat  Dr.  Hypo OÖ Iban: AT42 5400 0000 0045 4546 Hans  Hollerweger  gelesen.  Er  unterstützt  seit  30  Jahren  die Christen im Nahen Osten,  sei  es  in  der  Südtürkei,  Syrien,  Irak,  Palästina,  Libanon. Er  hat  es  erkannt,    als  die  schlimmen  Kriege  dort  noch  nicht  ausgebrochen  waren,  dass  diese  Kirchen  für  den  Westen  eine  große  Bedeutung  haben.  Es  sind  unsere  älteren  Brüder  und  Schwestern  im  Glauben.  Es  ist  dann  alles  sehr  schlimm  geworden:  Irakkrieg  2003,  Syrienkrieg  seit  acht  Jahren,  die  grausame  IS­Herrschaft,  die  besonders  die  Christen  getroffen  hat,  die  zerstörten  Kirchen,  die Mauer in Israel.   Kinder dieser Schule vom Guten Hirten. Die Millionen Geflüchteten finden Zuflucht in 


7 Kirchenrechnung 2019 St. Laurenz Einnahmen: Begräbnisse, Trauungen, Spenden: 24.207.­ € (Vorjahr: 16.498.­€  (Vorvorjahr  14.054)  Grabgebühren: 21.680.­(€ 16.768.­€ (16.428) Grabstätte Urnenfriedhof: 2.527.­€ (5.494.­€  (7.850)  Kirchenbeitragsanteil: 30.317.­€ ( 29.415.­ €  (28.888) Zuschuss DFK f. Heizung und Beleuchtung:  3.214.­€ (24.108.­€)  Tafelsammlungen: 19.018.­€ (10.217.­€  (10.812)  Hl. Messen: 11.272.­€ (14.606.­€ (10.252)  Mieteinnahmen: 15.997.­€ (3.890.­€ (6.270) Summe insgesamt: Einnahmen: 116.853.-€ (132.144.­€)  Aufwand: Liturgie, Pastoral: 5.187.­€ ( 5.058.­€ (Vorjahr:  6.522.­)  Personal: 10.142.­€ (12.732.­€ (16.183)  Instandhaltung Kirche, Friedhof: 10.811.­€   ( 71.692.­€ (25.725.­)  Instandhaltung Marktkirche: 5.938.­€ (3.000.­ €) Entsorgung Friedhof; Strom, Heizung: 14.673.­ € (9.408.­€ (8.976.­) Honorare: 4.113.­ € (3.536.­€ (3.720.­) Pfarrblatt:, Büro;  3.696.­€ 4.063.­€ (3.124.­)  Versicherungen: 5.188.­€  Sonstiger Aufwand, Bankspesen: 3. 828. € Summe insgesamt: Ausgaben: 65.391.­€ (­  137.715.­ € ) Vermögen gesamt: 135.957.-€ (83.690.-€) Gesammelte Kollekten für caritative Zwecke, die unmittelbar nach der Sammlung weitergesandt werden: 20.617.-€ (21.575. -€ (23.220)) (Sternsingen, Epiphanie, Caritas­Osthilfe,  Suppenküche, Caritas­Haussammlung, Miva­ Sammlung, Caritas­Augustsammlung,  Missionssonntag, Elisabethsammlung, Aktion  SSF) Marktkirche St. Sebastian Einnahmen Tafelsammlungen: 1.233; (3.515.­  € (3.103)  Zuschuss v. St. Laurenz: 5.000.­ (3.000.­€  Aufwand: Personal, Betriebskosten: 7.605.­  (8.321.­€ (9. 141.­)  Abgang: - 139.- (­ 1.796.­)  Pfarrcaritaskindergarten Bettmesserstr. u.

Wiesnerstraße Einnahmen: Nachmittagsbetreuung: 15.485.­€ (Vorjahr:  17.772.­€) Mittagessen Beiträge: 22.715.­ (25.697.€  (23.926) Busbegleitung 3.496.­€ (3.115.­€ ) Subvention Land: 337.007.­ € ( 345.705.­ €  (382.679)  Subvention Stadtgemeinde:  228.000.­  €(269.074.­€ (219.550.)  E insgesamt: 611.543.- (Vorjahr) 664.150.-€ Ausgaben:  Verpflegung: 24. 162.­ (Vorjahr: 26.594.­€  (23.470.)  Werkmaterial: 4476.­€ (4.051.­€  Personalaufwand: 458.976.­€ (399.504.­€  SV­Beiträge: 97.292.­ € ( 87.991.­€ DB­Beiträge:17.725.­€ (16.020.­€  Sonstiger Aufwand: 77.817.­€ ( 75.529.­€  A insgesamt: 680.192.-€ (624.271.­€)    Abgang : -68.657.-€ (Vorjahr: - 1.191.-€) Schulden: -69.848,77 Kommentar meinerseits: Da uns die Gestaltung  des neuen Friedhofs im Herbst 2019  (Kostenvoranschlag ca. 90.000.­€) nicht  genehmigt wurde, mussten wir das natürlich  ansparen. Deshalb scheint jetzt ein kleines  Vermögen auf, das aber eigentlich schon gut  verplant ist.  Es sollte ja auch der Turm restauriert werden.  (Ca. 20.000.­€), die Orgel, die Sakristei.  Viele  Messintentionen werden hier in Altheim  gelesen, sodass pro Messe 9.­€ der Pfarre  verbleiben. Ich danke Fr. Dina Adlmanseder für die  Buchhaltung und Matrikenführung.  Ich danke ferner dem PKR und PGR für die  notwendigen Beschlüsse und vorallem für  praktisches Mitdenken!  Die Kirchenrechnung wurde wieder geprüft  von Hr. Anton Burgstaller und Franz  Leingartner.  Schließlich macht der größte Teil an  Einnahmen der Kirchenbeitrag aus:  30.317.­€   Ich möchte wieder herzlich allen  Kirchenbeitragszahlern danken!  Wofür die  Kirche steht, können Sie sozusagen alltäglich  erleben: Siehe Verkündigung, Liturgie, Caritas,  siehe Denkmäler in unserem Land. Dazu  kommt noch das Engagment aller  Sonntagsbesucher und Begräbnisbesucher.  


8 Weitere Termine:  Mi.  4.  3.  19.  30  Uhr Elternabend zur Erstkommunion Do.  21.  5.  um  8.  30  Uhr  Erstkommunion:  Psalm 1: Wer sich auf Gott verlässt, ist wie ein  Baum  am  Wasser  gepflanzt  ist Do.  19.  3.  um  19.  30  Uhr  Josefimesse  der  Zimmerleute  der  Fa.  Wiehag.  Besonders  sind  auch die Josefs/Josefines eingeladen!  So. 29. 3. um 14. 00 Uhr Familienkreuzweg  in Eberschwang So. 5. 4. Palmsonntag; 8. 30 Uhr Palmweihe,  Prozession, Leidensgeschichte  Mo. 6. 4.  in  der  Karwoche:  Kreuzweg der Firmlinge  und  Angehörigen  und  Paten  ­  auf  den  Schellenberg/Simbach.  Treffpunkt  17.  00  Uhr  Parkplatz  St.  Laurenz,  Beginn  in  Kirchberg ca. 17. 30 Uhr. 

Der Grab­Epitaph von Baumeister Sebastian  Junger hat einen Schutz verdient! 

Standesnachrichten seit Nov. 2019 Verstorben sind: Erwin Helmreich  *1943;  Karl  Maier  *  1939;  Anton Rautner *1957; Gottfried Spitzer *1933;  Maria  Hinterberger  *1925;  Herbert  Friedl  *1957; Ernestine Friedl *1928; Anton Ullmann  Gründonnerstag  9.  4.  um  19.  30  Uhr  Feier  *1923;  Ernst  Penzenstadler  *1931;  Maria  Mühringer  *1941;  Margarete  Niederwinkler  vom Letzten Abendmahl Karfreitag  10.  4.  um  15.  00  Uhr  Feier  vom  *1940;  Friedrich  Müller  *1925;  Erich  Unfried  *1949; Paula Penninger *1926; Franz Schüßler  Leiden und Sterben des Herrn Karsamstag 11. 4.  von  13.  00  –  16.  30  Uhr  *1940.  Anbetung  vor  dem  Hl.  Grab;  13.  00  Uhr  Getauft wurden:  Feierstunde der Erstkommunionkinder;  Sebastian Priewasser, Weirading; Leni Johanna  20. 00 Uhr Osternachtsfeier: Lichtfeier,  Elisabeth  Junge,  Gaugsham;  Valentin  Maier,  Wortgottesdienst, Eucharistiefeier,  Oberach;  Jannes  Lüftenegger,  Wagham;  Liam  Speisensegnung Rupert  Winterer,  Seibersdorferstraße;  Felix  Ostersonntag 12. 4. um 8. 30 Uhr St. Weinberger,  Lüfteneck;  Maximilian  Prandl,  Lichtenwörth; Laurenz (keine Messe in der Marktkirche) An den Sonntagen der Osterzeit sind um 8. 30  Uhr  die  Erstkommunionkinder  in  besonderer  Impressum: Röm.­kath. Pfarramt Altheim, Weise  eingeladen!  Sie  lernen  so  die  Feier  der  St. Laurenz 26, A­4950 Altheim Für den Inhalt verantwortlich: MMag. Dr. Franz  Hl. Messe kennen und üben ihre Kommunion.  Sa  25.  4.  um  3.  00  Uhr Abfahrt/Stadtplatz  zur  Strasser; Kontakt: pfarre.altheim@dioezese­linz.at Wallfahrt nach Altötting.  So.  3.  5.  um  6.  00  Uhr Abgang  zur  Wallfahrt http://pfarre­altheim.dioezese­linz.at/ PGR­Obfrau: Margarete Hagn; PKR­Obmann:  nach Maria Schmolln. Josef Gadringer So.  10.  5.  um  19.  00  Uhr  Abschlussfeier  der  Auflage: 1800 Stück Erscheinungsweise:  vierteljährlich, Periodika; Bankverbindung:  Firmlinge.  So. 31. 5. Pfingsten:  9. 00 Uhr Hl. Firmung  Pfarramt Altheim  VB OÖ, Filiale Altheim mit Bischof emeritus Maximilian Aichern. AT65 4480 0300 8778 0100 

Sonstiges: Ich danke  dem  Bauhof,  der  kürzlich  die  Dachrinne des Benefiziums säuberte.  Danke  dem Verein  für  Zeitspuren  und  Hr.  Ing.  Rudolf  Mitterbauer  für  das  Anbringen  einer  Schutztafel  vor  dem  schönen  Grabstein  von  Sebastian Junger.  Danke  den  fünf  Mesnerinnen  und  den 

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Pfarrzeitung Altheim März 2020  

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