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n i z a g a y Cit M Ein Magazin der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung

Herbst 2018

WOLFSBURG

Künstlerporträt

Tim Dalhoff: Wenn Bilder zeigen, wie Dinge sich anfühlen Vor Ort in Fallersleben

Altes Amts­gericht erstrahlt nun in neuem Glanz Oldies but Goldies

Echt königlich: Fahrspaß im Mercedes-Benz

Herbst: Zeit der guten Laune!


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Aus dem Inhalt

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Herbst in Wolfsburg Tolle Highlights locken in die City

Vor Ort in Vorsfelde Motto mit langer Tradition: „Schenke Leben – spende Blut!“

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Meine Website – online und doch lokal  Waldow Sportswear: Meerzeit-Mode und mehr

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CongressPark Wolfsburg „Party like Gatsby – Spectacle Extraordinaire“

Im Porträt Uwe Winter, neuer BadeLand-Chef: Der Weg ist für ihn das Ziel

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Vor Ort in Fallersleben Altes Amts­gericht erstrahlt in neuem Glanz Fußdienst Heuberger Gut zu Fuß und seit 50 Jahren immer einen Schritt voraus!

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Delphin-Palast Victoria im neuen Gewand Oldies but Goldies Königlicher Fahrspaß im Mercedes-Benz 280 S

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Künstlerporträt Tim Dalhoff: Wenn Bilder zeigen, wie Dinge sich anfühlen

IMPRESSUM | Ein Anzeigenmagazin der Wolfs­bur­ger All­ge­mei­nen Zeitung, Madsack Medien Ostniedersachsen GmbH & Co. KG, Porschestraße 74, 38440 Wolfsburg | Redaktion ­Dirk Borth (verantw.), Barbara Bärbock (bc) | Fotos 123RF | Titelfoto Lev Dolgachov/123RF | Layout Heike Bode | Produktion Vanessa Ahrens | Ver­antwortlich für Anzeigen Gordon Firl | Druck Handelsagentur-Klamt, „Druck-König“, Bernd Klamt, Im Winkel 6b, 38554 Weyhausen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung. Plötzlich freuen wir uns nach langen Wochen der Hitze und Trockenheit über Regen, über kühlere Temperaturen, über den Wind, der die Wolken am Himmel vor sich hertreibt, über fröhliche Kinder, die voller Begeisterung in Gummistiefeln durch Pfützen stapfen, und über die Natur, die sich in diesen Tagen in einem herbstlich bunten Kleid zeigt. Auch das neue City Magazin, die exklusive und kostenlose Sonderbeilage Ihrer Wolfsburger Allgemeinen Zeitung, ist herbstlich bunt – mit interessanten Themen, unterhaltsamen Geschichten und News aus der Wolfsburger Geschäftswelt, aus Kultur und Lifestyle – und natürlich auch im Internet wieder unter www.waz-online.de/ magazine (Neues aus Wolfsburg und Umgebung) zu lesen. Im Frühling 2010 wurde das City Magazin aus der Taufe gehoben. Als Redakteurin dieser Publikation durfte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, über fast neun Jahre in insgesamt 34 Ausgaben durch die Wechsel der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter begleiten. Das hat wirklich Spaß gemacht! Vielen interessanten Menschen bin ich dabei in Interviews, bei Recherchen für Reportagen, Homestorys, Porträts und Berichte begegnet. Jeder einzelne hat mich auf seine Art mit neuem Wissen, Aha-Erlebnissen aber auch mit Kunst und Emotionen bereichert und inspiriert. Dafür wie auch für die Zusammenarbeit mit tollen Kollegen in Redaktion, Grafik und Verlag bin ich sehr dankbar. Doch alles hat seine Zeit. Das Leben ist Veränderung. „Wer sich nicht ändert, hat nicht gelebt“, sagt ein chinesisches Sprichwort, das ganz und gar meinem Lebensmotto entspricht: „Everything is possible – alles ist möglich.“ Deshalb habe auch ich noch einmal nach einer beruflichen Veränderung gesucht und eine neue, spannende Herausforderung gefunden, auf die ich mich sehr freue. Alles hat seine Zeit – alles ist möglich. Manchmal darf sich sogar ein Herbst wie ein zweiter Frühling anfühlen. Genießen Sie ihn! Ihre Barbara Bärbock Redakteurin City Magazin Wolfsburg

© Volff/123RF


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g r u b s f l o W in t s b r e H Tolle Highlights locken in die City

Der Herbst wird herrlich bunt – nicht nur, weil sich in der Natur das Laub an Bäumen und Sträuchern färbt und zauberhafte Herbstblumen in den Parkanlagen, Gärten und Anlagen in voller Pracht blühen, sondern weil es auch und gerade in dieser faszinierenden Jahreszeit viele verschiedene Veranstaltungen in Wolfsburg zu erleben gibt.

Wolfsburger Drachenboot Cup auf dem Allersee „Are you ready – Attention – Go!” heißt es am Samstag und Sonntag, 15. und 16. September, auf dem Allersee bei der Premiere des Wolfsburger Drachenboot Cups

2018. Weil es nach 17 Jahren keinen Ritz Carlton Cup Wolfsburg mehr im Hafenbecken der Autostadt gibt, hat sich der Wolfsburger Kanu-Club entschieden, eine ebenbürtige Drachenboot-Regatta auszurichten – kaum fünf Gehminuten vom bisherigen Austragungsort entfernt auf dem Allersee, im Naherholungsgebiet Allerpark. Hier werden beim ersten Wolfsburger Drachenboot Cup (WDC) ebenfalls verschiedene Pokale ausgefahren. Das Publikum darf sich also auch in diesem Jahr auf spannende und überaus fröhliche Wettkämpfe von insgesamt 60 Teams auf Streckenlängen von 100, 200 und 1000 Metern freuen.

Der Stadt Wolfsburg bleibt dank des Engagements aus dem Kanu-Club ein überaus beliebtes wassersportliches Highlight erhalten.

Premiere für Rumpelstilzchen im Figurentheater „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“: So tanzt der bekannteste Kobold aus der Grimmschen Märchenwelt um sein Lagerfeuer. Er freut sich auf den Besuch bei


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der ­Königin, die ja eigentlich eine Müllerstochter ist, um seinen versprochenen Lohn abzuholen. So viel sei vorab verraten: Das Honorar besteht nicht aus Gold. Um welche Belohnung es schließlich geht und warum Gold trotzdem eine wichtige Rolle spielt erfährt das Publikum am Ende des bunten Abenteuers. Alle Märchenfans dürfen sich auf ein illustres Spektakel in der Bollmohrscheune freuen. Die Inszenierung mit Stabmarionetten ist am Samstag, 8. September, um 15 Uhr als Premiere der Wolfsburger Figurentheater Compagnie, Am Hasselbach 4, zu erleben.

Die GlasArche hat in Vorsfelde angelegt Erstmals in Niedersachsen, mitten im Ortskern von Vorsfelde, direkt bei der St.-Petrus-Kirche, ist die GlasArche am 20. August vor Anker gegangen und noch bis zum 15. Oktober zu besichtigen und zu bestaunen. Die fünf Meter große gläserne Arche, getragen von einer Hand aus Eichenholz, befindet sich auf einer aufsehenerregenden Expedition zu den schönsten Natur- und Kulturgebieten Mitteldeutschlands. Sie will den Menschen

die Zerbrechlichkeit der Natur bewusst machen und daran erinnern, dass ihr Schutz in ihrer Hand liegt. Das Projekt wird von einer ökumenischen Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus der Katholischen Pfarrei St. Michael Wolfsburg-Vorsfelde und der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Petrus/Heiliggeist verantwortet. Während ihrer Zeit in Vorsfelde ist die GlasArche Treffpunkt und Veranstaltungsort der besonderen Art. So startet hier am Donnerstag, 13. September, um 15 Uhr zum Beispiel eine Wanderung mit Dr. Reinhold Schultz in den Drömling, am Samstag, 15. September, gibt der Gitarrist Martin Blohn ein Konzert in der Ge-

betsoase der St.-Petrus-Kirche. Und am Sonntag, 14. Oktober, wird um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst zur biblischen Geschichte von Noahs Arche gefeiert, ehe die GlasArche weiterreist.

8. Interkultureller FrauenSportTag Alle sportbegeisterten Frauen sind am Samstag, 20. Oktober, von 8.30 bis 15 Uhr in die Sporthallen des Schulzentrums Vorsfelde zum 8. Interkulturellen FrauenSportTag eingeladen. Mit dieser Initiative richtet sich der Stadtsportbund an Mädchen und Frauen ab dem 14. Lebensjahr mit und ohne Vereinszugehörigkeit und bietet ihnen jeweils die Chance, an >>


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schule München und Spezialist für swingendes und rockendes Piano sowie groovende Hammondorgel. Und der Tenorsaxofonist Claus Koch war bereits 2006 mit Pete York im Lindenhof. Wie nur wenigen anderen gelingt es ihm, Elemente des Swing, des Bebop und des Soul-Jazz auf natürliche Weise in seinem Spiel zu vereinen.

Verkaufsoffener Sonntag und Oktoberfest bis zu zwei von insgesamt 17 WorkshopAngeboten teilzunehmen. Ganz gleich, ob sportlich oder eher ungeübt, gibt es hier für alle, die Spaß an Bewegung haben, viele Möglichkeiten, aktiv zu werden – von der Faszienmassage mit der Blackroll über Step Aerobic, Kapow Fitness, Rückengymnastik oder Pilates bis hin zu Fit mit Brasils, Hot Iron, Toso X und Hula Hooping. Weil Bewegung in der Gemeinschaft noch viel mehr Spaß macht als allein, wird ausdrücklich ermuntert, auch noch andere Frauen – Freundinnen, Bekannte, Kolleginnen – mitzubringen. Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren können in zwei Gruppen mit altersgemäßen Sport- und Spielmöglichkeiten von erfahrenen Kräften betreut werden.

Pete York Quartett bei den Jazzfreunden Schon fünfmal begeisterte Pete York mit seinen Konzerten die Jazzfreunde Wolfsburg e. V. Im Jubiläumsjahr des Vereins darf der britische Schlagzeuger, der seit 1984 in Bayern lebt, natürlich nicht fehlen. Zu seinem Gastspiel am Freitag, 14. September, um 20 Uhr im Lindenhof Nordsteimke bringt er weitere hochkarätige Vertreter der Münchener Jazzszene mit, allen voran die kanadische Sängerin Nina Michelle, die neben ihrer eigenen Band zum Beispiel mit Max Greger jr., Charly Antolini und den Jazz Ladies, dem Munich Swing Orchestra und der SWR Big Band zusammenarbeitet. Andreas Kissenbeck ist Professor an der Musikhoch-

„O’zapft is!“, heißt es am 29. September, wenn mitten im Herzen der Stadt Wolfsburg auf dem Hugo-Bork-Platz das Oktoberfest eröffnet wird und bis zum 6. Oktober mit bayerischen Gaumenfreuden und schäumendem Gerstensaft Alt und Jung zum Feiern in der City einlädt. Stimmungsvolle Livemusik und ein Karussell geben dem Traditionsspektakel seinen ganz besonderen Charme und Charakter. Darüber hinaus öffnen viele Innenstadtgeschäfte am 30. September von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Bei der Gelegenheit kann jeder auf Schnäppchenjagd gehen, sich über die neuen Kollektionen trendiger Top-Marken informieren und entspannten Shopping-Spaß mit der ganzen Familie genießen.  (bc) $


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Zahngesundheit Zahnimplantate: Der Weg zu „festen Dritten“ Ein Unfall, eine stark fortgeschrittene Entzündung der Zähne, Knochenabbau als Folge von Parodontitis … Es gibt viele Ursachen für einen Zahnverlust. Im Zahnmedizinischen Kompetenzzentrum Reiche & Partner finden deshalb modernste Behandlungsmethoden Anwendung, um bei Patienten unter ästhetischen Gesichtspunkten die verlorene Kaufunktion wiederherzustellen. Dr. med. dent. Wilfried Reiche weiß aus seiner täglichen Praxis: „Besonders schwierig stellt sich die Situation für Menschen dar, die seit Jahren Zahnprothesen tragen, die dann nicht mehr halten. Essen und Sprechen werden zum Problem. Das führt zu Unsicherheiten in der Öffentlichkeit. Außerdem tragen konventionelle dritte Zähne bei Fehlbelastung zu einem schnelleren Abbau des Kieferknochens bei. Das ist schnell mit schmerzhaften

Druckstellen, mitunter sogar Veränderungen der Gesichtszüge verbunden.“

Auch ästhetisch eine tolle Alternative Zahnimplantate bieten eine tolle Alternative. Sie sorgen für ein stabiles Fundament, auf dem fest und bequem eine Brücke oder Deckprothese sitzt, und stellen die natürliche Kaufähigkeit wieder her. Weil sie den Kieferknochen stimulieren, bleiben die Gesichtsstukturen erhalten. „Fehlen einzelne Zähne im Gebiss, ließe sich die Lücke natürlich auch mit einer Brücke schließen. Doch mindestens zwei benachbarte Zähne müssen dazu beschliffen und überkront werden, selbst wenn sie kerngesund sind“, erklärt Dr. Reiche einen weiteren Vorteil von Implantaten. Diese bestehen meist aus Titan, einem umfassend erforschten und seit Jahrzehnten in

allen Bereichen der Medizin bewährten Werkstoff. Doch auch Implantate aus Zirkonoxid und/oder Keramik erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Für Kronen, Brücken, Deckprothesen Dr. Reiche erläutert: „Die künstlichen Wurzeln werden in einem chirurgischen Eingriff unter Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose unter sterilen Bedingungen in den Kieferknochen eingebracht. Manchmal ist es notwendig, diesen dafür zusätzlich aufzubauen. Nach erfolgreicher Einheilung, die in der Regel drei bis sechs Monate dauert, werden auf den Zahnimplantaten Kronen, Brücken oder gut sitzende Deckprothesen konstruiert.“ Die Spezialisten aus dem Zahnmedizinischen Kompetenzzentrum Reiche & Partner beraten Patienten dazu gern individuell.  (bc) $

Gesunde Zähne bedeuten Lebensqualität

Wir helfen Ihnen gern bei allen Fragen und Problemen rund um Ihre Zähne

© Siblingstudio/123RF, Edwardolive/123RF

Dr.med. med. dent. dent. Wilfried Wilfried Reiche Dr. Reiche MSc. MSc. Parodontologie Parodontologie Spezialist Spezialist für Implantologie

Kiana Würth Dr. med. dent. Jennifer Schnoor Angestellte Zahnärztin Endodontie, Implantologie Dr. med. dent. Sebastian C.-B.Skwara Brinkmann ZA Eusebio Angestellte Implantologie,Zahnärztin Chirurgie Das Team des Zahnmedizinischen Kompetenzzentrums freut sich auf Ihren Besuch

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Wohlfühlatmosphäre beim DRK-Blutspendetermin. Jubilaren wird immer mit Präsenten für ihre selbstlosen Spenden gedankt.

e d l e f s r o V in t r O Vor

Gerhard und Anni Kupka

Motto mit Tradition: „Schenke Leben – spende Blut!“

How to be a hero? Wie wird man zum Held? Von Gerhard und Anni Kupka, die seit fast 50 Jahren federführend die BlustspendeAktionen des DRK-Ortsvereins Vorsfelde organsieren, kommt die Antwort prompt wie aus einem Munde: „Schenke Leben, spende Blut!“ Die vier Worte sagen klipp und klar, was zählt, worauf es ankommt, und wofür sie sich mit etwa 20 gleichgesinnten Frauen und Männern seit langer Zeit unentwegt ehrenamtlich im DRK-Ortsverein der Eberstadt engagieren. Pro Tag werden in deutschen Kliniken etwa 15 000 Blutspenden zur Behandlung von Patientinnen und Patienten benötigt. Rund 80 Prozent der Menschen brauchen mindestens einmal in ihrem Leben fremdes Blut oder daraus erzeugte Produkte. Sechs regionale DRK-Blutspendedienste mit mehr als 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Ärzten, Krankenschwestern, Chemikern, Biologen, Rettungsassistenten, Laborkräften, Technikern und Verwaltungs-

fachleuten übernehmen mit ihren Instituten und Zentren für Transfusionsmedizin die bundesweite Versorgung der Patienten und führen jährlich über 43 000 Blutspendetermine durch.

ten Sache verschrieben und sind bei den aufwändigen Vorbereitungen der Blutspendetermine, ihrer Durchführung und personellen Begleitung bis hin zum Abbau mit dabei.

Ehrenamtlich aktiv im DRK-Ortsverein

Jahrzehntelanges Engagement

„Ohne die tatkräftige Unterstützung von mehr als 200 000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes wäre das nie und nimmer zu bewältigen“, weiß Gerhard Kupka. Deshalb nimmt sich der 76-jährige Vorsfelder zusammen mit seiner 73-jährigen Ehefrau Anni seit Jahrzehnten bis heute nicht nur selbst in die Pflicht, sondern motiviert unablässig einen ganzen Stamm langjähriger Aktiver seines Ortsvereins immer wieder neu zur Mithilfe. Auch aus der sechsköpfigen Vorsfelder Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe um Florian Bullermann haben sich bereits vier junge Leute unter 20 Jahren der gu-

„Aktivistin der ersten Stunde war die unvergessene Käthe Schmidt, die schon 1962 begann, regelmäßige Blutspendetermine in Vorsfelde zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Umso bewundernswerter ist das jahrzentelange Engagement der vielen fleißigen Ehrenamtlichen im DRKOrtsverein Vorsfelde, die um Anni und Gerhard Kupka über die Jahrzehnte hinweg bis heute in engster Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst Springe jährlich neun Blutspende-Termine vor Ort in der Eberstadt und darüber hinaus zwei Termine bei McDonald’s organisieren und durchführen“, lobt O ­ rtsbürgermeister


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In Vorsfelde folgen ca. 200 Personen regelmäßig den Aufrufen zur Blutspende.

Gerhard Kupka (r.) ist seit Jahrzehnten unermüdlich im DRK Vorsfelde aktiv.

­ ünter Lach. Er weiß, dass bei einem solG chen Pensum von allen Aktiven viel Privates zurückgestellt wird, um alle Termine zu halten und betont: „Das ist heutzutage keineswegs Selbstverständlichkeit. Deshalb wurde das Ehepaar Kupka auch mit einer besonderen Vorsfelder Ehrung, der CarlGrete-Medaille, ausgezeichnet. Doch auch allen anderen Helferinnen und Helfern gebührt bei jedem Einsatz stets aufs Neue größte Anerkennung.“

zwei Prozent regelmäßig zur Blutspende – wobei mancher sicher auch an anderer Stelle, zum Beispiel am Arbeitsplatz, an Blutspendeaktionen teilnimmt“, erklärt Gerhard Kupka.

Obwohl es in Deutschland knapp 1,7 Millio­ nen aktive Blutspender gibt, die auf den Blutspendeterminen aus Nächstenliebe für das Leben anderer Menschen und das Gemeinwohl eintreten, täuscht diese Zahl doch leicht über eines hinweg: In Deutschlang könnten 33 Prozent aller Menschen Blut spenden. In der Realität tun es aber nur circa drei Prozent. „In Vorsfelde kommen von 12 786 Einwohnern nur

Damit sich Blutspender rundum wohlfühlen Umso wichtiger ist die Pflege des Vorsfelder Spenderstammes von circa 200 Personen. Sie alle sollen sich wohl- und wertgeschätzt fühlen. Deshalb gibt es vor jedem Blutspendetermin viel zu tun. „Etwa vier Wochen im Voraus ist an die Heidgartenschule, mit der wir seit etwa zehn Jahren bestens kooperieren, ein Antrag zu richten. Immerhin: Die Schule stellt für unsere gute Sache jeweils zwei Klassenzimmer, den Flur und die Aula zur Verfügung. Ein Klassenzimmer wird dann von uns als Küche, eines als Speiseraum umfunktioniert, in dem wir

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bis zu 28 Spenderinnen und Spender bewirten können. Die Anmeldungen finden im Flur statt, während die Aula der Ort ist, an dem in angenehmer Atmosphäre die eigentlichen Blutspenden stattfinden können. Und selbstverständlich muss nach jedem Termin von uns wieder überall klar Schiff gemacht und alles in seinen Ausgangszustand zurückversetzt werden. Das versteht sich von selbst“, erzählt Kupka. Seine Frau Anni bekräftigt: „Auch wenn wir dringend Nachwuchs aus jüngeren Jahrgängen benötigen und längst auf der Suche nach geeigneten Nachfolgern für uns ausschauen, sind wir Ehrenamtlichen natürlich ein eingespieltes Team, in dem sich ein Motto bewährt: Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende.“ Dabei denkt Anni Kupka an mindestens 160 bis 190 Brötchen, die mit Butter geschmiert und leckeren Zutaten belegt >>

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Der nächste DRK-Blutspendetermin in der Heidgartenschule Vorsfelde findet am 5. Oktober von 11 bis 19.30 Uhr statt.

werden müssen. „Ob Marmelade, Mett, Käse, Wurst oder Matjes – zwölf verschiedene Angebote sind bei uns Standard. Außerdem bieten wir Joghurt, Äpfel und eine ansprechende Getränkeauswahl von Wasser über Schorle und Cola bis hin zu Kaffee und Tee an“, freut sich Gerhard Kupka und weiß: Die Blutspenderinnen und -spender sind davon angetan und begeistert.

Dank für Jubilare, Motivation für Neue Darüber hinaus erhalten alle regelmäßigen Spender ab ihrer zehnten Blutspende in fünfer Schritten eine Auszeichnung. Zur 100. Blutspende wird ihnen ein opulenter Präsentkorb überreicht. Und auch Erstspender dürfen sich über eine kleine besondere Aufmerksamkeit freuen. Gerhard Kupka: „Über zu erwartende Jubilare

erhalten wir immer r e c ht z e i tig vor dem nächsten Blutspendetermin vom Blutspendeteam Springe eine kurze Info. Wir erfragen dann telefonisch, ob der oder die Betreffende auch tatsächlich zum Blutspendetag kommt, und können seinen Empfang entsprechend vorbereiten. Das ist ganz wichtig und funktioniert wie am Schnürchen. Bei unserem jüngsten Termin konnten wir zum Beispiel einen Spender für seine 180. Blutspende ehren. Das war natürlich was ganz Besonderes. Aber mit solchen Gesten wollen wir einerseits Danke sagen, andererseits auch neue potenzielle Spenderinnen und Spender motivieren und ermuntern, sich vertrauensvoll unserer guten Sache zu stellen.“

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Seit mehr als 35 Jahren!

Die Kupkas sind stadtbekannt und beliebt Dass Anni und Gerhard Kupka wegen ihres sozialen Engagements im DRKOrtsverein Vorsfelde stadtbekannt sind, liegt auf der Hand. Doch stadtbekannt reicht längst nicht mehr aus. Besser trifft es das Wort: beliebt! So folgen etwa 30 bis 35 ältere Menschen im Rollstuhl aus dem DRK-Seniorenheim Vorsfelde nur zu gern der herzlichen Einladung zur alljährlichen Gartenparty zu Hause bei den Kupkas. Der DRK-Shuttle sorgt für eine komfortable Beförderung der Senioren. Und mit Unterstützung weiterer Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz wird in zwei Festzelten bei Kaffee und Kuchen, deftigen Grillspezialitäten, frischen Salaten und musikalischer Unterhaltung durch die Drömlingsänger der guten Laune gefrönt. (bc) $

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Jährlich laden die Kupkas Roll­stuhlfahrer aus dem DRK-Seniorenheim zur Gartenparty ein.


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IG Metall

Vorsorge, Schutz und Teilhabe: Deine SBV-Wahl 2018 „Deine Entscheidung – Deine Stimme – Deine SBV-Wahl 2018“: Unter diesem Motto finden vom 1. Oktober bis 30. November die nächsten SBV-Wahlen statt – und zwar in Betrieben mit mindestens fünf Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Arbeitnehmern. Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist – wie der Betriebsrat – eine Interessenvertretung. Die SBV leistet einen wesentlichen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe und sozialen Integration behinderter und beeinträchtigter Menschen im Betrieb. Die Teilhabe am Arbeitsleben spielt eine maßgebliche Rolle bei der sozialen Integration behinderter und ihnen gleichgestellter Menschen. Nach dem neunten Buch des Sozialgesetzbuches ist die SBV die rechtlich anerkannte Interessenvertretung schwerbehinderter Beschäftigter und besteht aus mindestens einer Vertrauensperson und einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter. Schwerbehindertenvertretungen haben wie die Betriebsräte eigene Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte. Sie sind beteiligt an den Sitzungen des Betriebsrates sowie an den

Besprechungen zwischen Arbeitgeber und dernde Organisationsprozesse, mit denen Betriebsrat. Unterstützt von Betriebsräten sich Schwerbehindertenvertretungen und und Vertrauensleuten sind sie eine starke Betriebsräte auseinandersetzen müssen. Interessenvertretung für behinderte und beeinträchtigte Menschen in den Unternehmen. Schwerbehindertenvertreter achten unter anderem darauf, dass geltende Gesetze, Vorschriften und Tarifverträge eingehalten werden. Sie sind WAHL DER SCHWERBEHINDERTENVERTRETUNG kompetente Ansprechpartner bei MaßnahZusammen stehen. men, den Arbeitsplatz zu sichern und beraten beispielsweise ArbeitSchwerbehindertenvertreter leisten einen nehmer, wenn sie den Grad ihrer Behindewesentlichen Beitrag zur Vorsorge, zum rung ermitteln und feststellen lassen wollen. Schutz und zur Teilhabe. Ihre zentralen Anliegen sind gute und barrierefreie ArZunehmender Stress und Arbeitsverbeit sowie eine inklusive Teilhabepolitik. dichtung im Betrieb machen auch vor Das heißt: Sie machen sich im Betrieb Menschen mit Behinderung nicht Halt. dafür stark, dass alle Menschen gleichGesundheitsrisiken nehmen zu, oft fehlt berechtigt miteinander arbeiten können, es an alters- und gesundheitsgerechten ihnen die gleichen Chancen und MöglichArbeitsbedingungen. Hinzu kommen der keiten offenstehen und niemand ausgedemografische Wandel und sich ständig ängrenzt wird. $

Dein Kreuz für

DEIN RÜCKGRAT

Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung 2018


12 | Wolfsburger City Magazin

l a k o l h c o d d n u e in l n o Meine Website – Waldow Sportswear: Meerzeit-Mode und mehr „Beach days are the best days!” Wer die Zeit am Strand und Meer zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wind und Wetter genießen will, braucht nicht viel – nur die passende Kleidung! Die gibt es längst nicht mehr nur in einschlägigen Boutiquen an der Küste, sondern seit September 2012 auch bei Waldow Sportswear im ersten Geschoss der Schillergalerie! Bereits die Website www.waldow-sportswear.de lässt erahnen: Der exzellente Multi-LabelStore ist ein Paradies für Freunde maritimer, sportlicher und lässig-eleganter Mode für sie und ihn bei kompetenter Verkaufsberatung und freundlichem Service. Ganz bequem mit dem Fahrstuhl über den Durchgang von Baby Walz zu erreichen, präsentiert Waldow Sportswear auf 800 Quadratmetern Verkaufsfläche 23 namhafte Labels – darunter CROSSFIELD, wind, Campione, COCCARA, Sailors & Brides, REGATTA, ICHI, elkline oder THE NORTH FACE. Sie alle sind in Wolfsburg mit Ausnahme von Jack Wolfskin einzig bei Waldow Sportswear zu haben! Für Firmengründer Wilfried Waldow ist das exklusive Modegeschäft längst ein Stück Lebensphilosophie geworden. Der bekennende Ostseefan verbringt seine Ferien nur zu gern auf Fehmarn. Dort wurde er auf die coolen Sport- und Freizeitoutfits von wind aufmerksam, die es im Raum Wolfsburg nirgendwo zu kaufen gab. Prompt etablierte er sie in der Region.

Waldow hatte eine echte Marktlücke entdeckt und eröffnete 2002 zunächst in Fallersleben seine erste wind-Boutique. Die fand so viele begeisterte Kunden, dass er schon ein Jahr später mit einer zweiten Filiale in Vorsfelde nachlegte. 2012 zog er schließlich mit seinen beiden Geschäften in ein größeres Objekt in der Wolfsburger Innenstadt, ehe er am 29. September 2016 seinen riesigen Multi-Label-Store in der Schiller-Galerie eröffnete. Store-Leiterin Gabi Krause hat diese Entwicklung beinahe vom ersten Tag an miterlebt und wurde Teil einer ganz besonderen Erfolgsgeschichte: „Diese Mode ist einfach toll, wirkt in jedem Fall individuell, lässigelegant und sportlich zugleich. Sie macht ihre Trägerinnen und Träger einfach um Jahre jünger, überzeugt in allen Preissegmenten durch Qualität und Passform, Funktionalität und natürlich die Vielfalt der Farben und Modelle in allen Größen von XS bis XXXXXXL.“ Lydia Braasch, Assistentin der Geschäftsführung, erklärt: „Auch Jeans der Marken C.R.O. und Paddock’s für Damen und Herren oder COCCARA für junge Leute werden bei uns gern gekauft. Handschuhe, Mützen, Schals und diverse Accessoires komplettieren unser Sortiment, in dem durchaus Trendsetter und Schnäppchenjäger das ganze Jahr über schnell fündig werden. Die neue Herbst-/Winterkollektion hält bereits bei Waldow Sportswear Einzug.“ (bc) $


CongressPark

„Party like Gatsby – Spectacle Extraordinaire“ Die „Goldenen 20er“ verkörpern eine einzigartige Ära. Kurz nach Ende des 1. Weltkriegs herrschte Sehnsucht nach Genuss und Leidenschaft. Es war das Zeitalter des Jazz, der Art-Déco und einer gesellschaftlichen Revolution, die sich auch stark in der Mode widerspiegelte. Bei den Damen löste das FlapperDress das Korsett ab, Kopfbänder wurden zur Bubikopf-Frisur getragen. Perlenketten, Federboa und die berühmte schwarze Zigarettenspitze galten als Must-haves. Die Herren trugen vornehmlich dunkle Sakkos mit Schulterpolstern und Brusteinsatz. Im Verlauf der 20er-Jahre wandelte sich dieser Stil hin zu Knickerbocker und Schiebermütze.

© Dom Martin

Und Gatsby? Er ist die Hauptfigur eines weltberühmten Romans „The Great Gatsby“ aus der Feder des amerikanischen Autors F. Scott Fitzgerald – manchen vielleicht

auch bekannt aus dem gleichnamigen Spielfilm mit Leonardo DiCaprio. Dieser verkörpert in dem Streifen den jungen, mysteriösen Millionär Jay Gatsby, der in seiner glamourösen Villa im Sommer 1922 wöchentlich ausschweifende Partys feierte.

Exorbitantes Event im Stil der Goldenen 20er-Jahre Ein Berliner Veranstaltungsbüro hat sich gleichermaßen von Roman und Film inspirieren lassen und „Party like Gatsby“ erschaffen. Mit der Veranstaltungsreihe wird die Idee eines exorbitanten Events der Goldenen 20er-Jahre im Jetzt und Heute erlebbar gemacht. Party wie Gatsby ist Party und Wahnsinn, verpackt in einer neuen Show für eine unvergessliche Partynacht: Weltklasse-Zirkus wird kombiniert mit Ka-

barett, Theater, unterhaltsamer Live-Band und talentierem Resident-DJ. Seit mittlerweile vier Jahren ist Jay Gatsby mit seinem Gefolge außergewöhnlicher Künstler weltweit unterwegs, hat vor allem Europa und die USA bereist und die Menschen begeistert. Nun holt der CongressPark Wolfsburg dieses einmalige Veranstaltungsspektakel in sein Haus und wird sich am 27. Oktober in die Gatsby-Villa verwandeln. Wer das Außergewöhnliche liebt, ist dabei, wird als Jay Gatsbys Gast Teil der wilden 20er-Jahre und erlebt stilecht gekleidet „Party like Gatsby – Spectacle Extraordinaire“. Weitere Informationen und Tickets gibt es dazu unter www.partylikegatsby.eu und www.congresspark-wolfsburg.de. (bc) $


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Im Porträt Der Weg ist für ihn das Ziel Auch vom Service im BadeLand-Restaurant ist Uwe Winter angetan.

Der neue BadeLand-Chef hat viel vor in Sachen Sanierung & Modernisierung.

Wellen, Wasser, Wellness. Einer, der sich damit von Berufs wegen bestens auskennt, ist Uwe Winter, seit Mai neuer Betriebsleiter im BadeLand Wolfsburg. In Fachkreisen gilt der 60-Jährige als Wellness-Experte. Hat er doch mit Hands-on-Mentalität deutschlandweit schon so manchem Familien-, Thermal- oder Freizeitbad, so manchem Kurort und mancher Ferienregion mit seinem ausgesprochenen Organisationstalent – die Wirtschaftlichkeit aller Investitionen fest im Blick – ordentlich auf die Sprünge geholfen. Wirklich sesshaft ist er dabei allerdings nie geworden. Der Weg ist für ihn das Ziel. Doch die Familie zog, bis die beiden Töchter erwachsen waren, immer mit. Winters Maxime: „Wer glücklich sein will, braucht Mut. Mut zur Verände-

rung, neue Brücken zu bauen, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen.“

Spaß und Freude am Tourismus Uwe Winter, der 1957 in Detmold im Lipperland geboren wurde, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. „Durch puren Zufall fand ich danach eine Anstellung bei einem Busunternehmen in Bad Salzuflen. In den Jahren bis 1984 lernte ich dort von der Pike auf alles, was man in der Reise- und Touristikbranche wissen und können muss. Von der Kataloggestaltung bis zum Hoteleinkauf. Selbst den Busführerschein habe ich in der Zeit gemacht und dann am Wochenende auch so manche


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Fahrt noch selbst übernommen. Ich hatte am Tourismusgeschäft plötzlich so viel Spaß und Freude, dass ich schließlich in Düsseldorf ein einschlägiges Studium aufnahm, welches ich 1987 als Betriebswirt für Tourismus und Fremdenverkehr abschloss“, erzählt Uwe Winter. Damit standen ihm auch bei großen Reiseveranstaltern viele Türen offen. In der spannenden Phase der deutschen Wiedervereinigung war Winter als Assistent der Vertriebsleitung der LTU-Tochter TRANSAIR tätig, ehe er zu Neckermann als Bezirksverkaufsleiter Nordrhein-Westfalen wechselte. „Neckermann expandierte in den 90er-Jahren stark und eine meiner maßgeblichen Aufgaben damals war es, das Franchise-System Holidayland zu etablieren“, erklärt Uwe Winter.

Kontrastprogramm: Von München nach Sylt Dann suchte und fand Peter Maffays Musical „Tabaluga und Lilli“ für seine Produktionen mit EM.TV in Uwe Winter einen geeigneten Vertriebsleiter. Doch: Der Erfolg eines Musicals ist abhängig von tausenderlei Faktoren – harten und weichen. Musicalmachen

ist ein riskantes Geschäft. „Tabaluga und Lilli“ in Oberhausen gehörte zu den Flops. Uwe Winter kommentiert: „Auch wenn dieses In-

Nordseeinsel Sylt zogen. Das reinste Kon­ trastprogramm“, schmunzelt Winter und fügt hinzu: „Die sieben Jahre Inselleben möchte ich natürlich nicht missen. Und als Kurdirektor „Wer glücklich sein will, braucht in einem traumhaften Mut. Mut zur Veränderung, neue Büro in Keitum zu arbeiBrücken zu bauen, alte Pfade zu ten war durchaus eine verlassen und neue Wege zu gehen.“ tolle Sache. Wenn man allerdings zum Beispiel UWE WINTER mit den Kindern für jeden Besuch beim Kietermezzo nur von kurzer Dauer war, konnte ferorthopäden oder diverse Einkäufe und ich hier interessante Eindrücke aus dieser Besorgungen erst mit dem Autozug über Branche sammeln.“ Doch glücklicherweise den Hindenburgdamm aufs Festland fahren erreichte mich zur richtigen Zeit ein Anruf muss, hat der Spaß auch seine Grenzen.“ der FTI aus München, die einen Verkaufsleiter für Nordrhein-Westfalen suchten. Während Sehnsucht nach dem Wind der Veränderung der Einarbeitug in München hatte ich die Möglichkeit, meine Gedanken und Ideen zu neuen Franchisekonzepten zu Papier zu Wieder wuchs für Uwe Winter die Sehnsucht bringen. Als Ergebnis wurde ich zum Benach dem Wind der Veränderung. Seine reichsleiter Franchise berufen. Ich zog mit immensen beruflichen Erfahrungen hatten meiner Familie von Düsseldorf also nach Gewicht, warum gerade er gefragt wurde, in München und erarbeitete für FTI ein neuBad Bevensen erstmals in Personalunion die es Franchise-Konzept, bevor wir 2001 aus Geschäftsführung der Marketing GmbH und der bayerischen Landeshauptstadt auf die der Kurgesellschaft zu übernehmen. >>

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Das BadeLand – ein tolles Freizeitbad mit attraktiven Möglichkeiten der Erholung.

Der erste Eindruck ist der beste. Uwe Winter war inkognito spontan begeistert.

Diesem Mann traute man eben zu, dem Kurort in der Lüneburger Heide zu deutlich mehr Attraktivität zu verhelfen. Die Einführung der Therme-Plus-Karte und einer Elektro-Kurbahn, die im Stundentakt kostenlos Gäste von A nach B transportiert, sorgten schnell für positive Schlagzeilen. Ein richtiger Hit wurde jedoch die „SOLE und SALZWelt“, eine Saunalandschaft auf Stelzen – unter Winters Federführung gebaut – die einen freien Blick über den Kurpark in die Weite gewährt, wie man ihn selten findet. „Es ist die Ironie des Schicksals, die sich dann plötzlich einschaltet, wenn man es am wenigsten erwartet. Wir hatten in Bad Bevensen gerade auch privat unseren Traum vom amerikanischen Holzhaus ausgeträumt und in die Tat umgesetzt, als 2014 eine Anfrage aus Bad Dürrheim kam, wo der Bau einer attraktiven Saunalandschaft und die Generalsanierung des in die Jahre gekommenen Hallenbads Minara auf der Agenda standen“, so Uwe Winter. Abermals konnte er nicht widerstehen. Und auch dort hat er alles in gewohnt zuverlässiger Weise auf den

Uwe Winter vor der Banja, einem Dampfbad nach russischem Vorbild.

Weg gebracht, um nun im BadeLand Wolfsburg nach dem Abschied des langjährigen BadeLand-Chefs Torsten Krier noch einmal zu neuen Ufern zu schwimmen.

Mit dem BadeLand-Team auf zu neuen Ufern Winters erster Eindruck: „Ein attraktiver Bau, mit tollem Ambiente, eingebettet in den landschaftlich reizvollen Allerpark mit Blick auf den See. Vorab habe ich dem BadeLand schon mal inkognito einen Besuch abgestattet, die Panorama-Sauna genossen und war vom Entree und Service bis zur Verabschiedung hier ausgesprochen positiv angetan. Das Personal ist wirklich top. Und wer unser Team zum Beispiel als Bademeister oder im Servicebereich verstärken möchte, ist herzlich willkommen.“ Das BadeLand Wolfsburg wird in den nächsten zwei Jahren seine ganze Kraft in die Sanierung und Erneuerung der Technik investieren. Wasserleitungen, das Lüftungssystem und die Heizanlage müssen erneuert werden. Uwe Winter: „Wir gehen das unverzüglich an. Allerdings kann das nur

in zwei Bauabschnitten vernünftig realisiert werden. Der erste – für das BadeLand – hat bereits begonnen. Der Beginn des zweiten Abschnitts für die Saunalandschaft wird sich noch bis zum nächsten Jahr ziehen. Hierfür bitten wir unsere Gäste um Verständnis.“ Dennoch hat der neue BadeLand-Chef auch und gerade für die Sauna-Freunde wirklich tolle Neuigkeiten zu verkünden: „Erst vor wenigen Tagen haben wir nach umfassenden Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss anstelle der Kräutersauna eine klassische finnische Aufguss-Sauna in Betrieb genommen und die Aktionssauna mit neuem Aufgussofen vergrößert. Ausgestattet mit einer modernen Ton- und Lichtanlage lassen sich hier ganz besondere Events ausrichten. Außerdem wollen wir ab Mitte September wieder die beliebten Wellness­ tage anbieten. Sie sind als Komplettpaket mit Aufenthalt in der Saunalandschaft und Tischreservierung in unserem Restaurant entspannt auch online zu buchen. Schließlich bedeutet Zeit, die wir uns nehmen, Zeit, die uns etwas gibt.“  (bc) $


Gastronomie

Kaiserlicher Genuss mit ChiliHonig-Kürbis

Wer gern in den österreichischen Alpen wandert und die Gipfel stürmt, der weiß nach anstrengendem Kraxeln „drobn aufm Berg“ nicht nur einen majestätischen Rundumblick und das Gefühl zu schätzen, die ganze Welt liege einem zu Füßen. In nahezu jeder Almhütte und Jausenstation verspricht die wohl bekannteste Süßspeise aus der österreichischen Küche einen Genuss, den der Legende nach schon Kaiser Franz Joseph I. auf seinen Jagdgesellschaften liebte. Ihm zu Ehren wurde jenes einfache Gericht – wie Palatschinken aus Eiern, Mehl und Mandelsplittern, Zucker, Milch, Rosinen und Vanillemark mit etwas Butter in der Pfanne ausgebacken, dann aber mit zwei Pfannwendern zerrupft, mit Puderzucker bestäubt und traditionell mit Zwetschgenröster, Apfel-Birnen-Kompott oder Apfelmus serviert – Kaiserschmarrn genannt.

© Karandaev/123RF

Schnell verbreitete sich das Gericht zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie erst in Ungarn, ehe es auch

die Gunst der „Flachlandtiroler“ und der Norddeutschen eroberte. Immer neue Variationen – zum Beispiel als Kirsch-, Mirabellen-, Weichsel, oder Apfelschmarrn, als Grieß-, Nuss oder Sauerrahmschmarrn – machen das Schmankerl aus der heißen Pfanne in seiner Vielfalt stets zur gelungenen Überraschung.

Rezept dazu finden interessierte Hobbyköche natürlich wieder auf der Homepage www.brackstedter-muehle.de und können die Spezialität damit auch ohne anstrengende Bergwandertour selbst zubereiten und genießen. (bc) $

Fantasievolle Kreation Passend zum Herbst hat Sebastian Adamietz aus dem fantasievollen Küchenteam der Brackstedter Mühle den Kaiserschmarrn mit Chili-Honig-Kürbis, karamellisierten Kürbiskernen, Kürbisöl und Vanilleeis zu einem exzellenten Gaumenschmaus kreiert. Kaiser Franz Joseph I. würde ihn ganz sicher vor Begeisterung mit einem Jodler honorieren. Kitzeln doch neben dem Hokaidokürbis eine Chilischote, Honig, Weißwein, weißer Balsamico, Sternanis und Zimt, Olivenöl sowie Salz und Pfeffer wirklich alle Geschmacksnerven wach. Das genaue

P R O F I -T I P P Wer den Kaiserschmarrn lieber herzhaft möchte, der fügt der Teigmischung einfach mal verschiedene Kräuter, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Speck, Pfifferlinge, Käse, Spargel oder andere Gemüsesorten hinzu. Und der Puderzucker lässt sich leicht durch bunten Pfeffer und Rosenpaprika ersetzen.


Das einstige Amtsgericht am Hofekamp beeindruckt mit monumentalem Charakter.

Vor Ort in Fallersleben

Altes Amts­gericht erstrahlt wieder in neuem Glanz Wenn alte Häuser reden könnten, hätten sie viel zu erzählen: Geschichten aus der Geschichte. In der Hoffmannstadt Fallersleben sind viele historische und denkwürdige Gebäude erhalten geblieben. Etliche von ihnen erstrahlen nach aufwendigen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten als Zeugen vergangener Zeiten in neuem Glanz und machen den besonderen Charme Fallerslebens aus. Überaus repräsentativ und schöner als je zuvor präsentiert sich seit März nach über dreijähriger und 1,4 Millionen schwerer Generalsanierung das einstige Amtsgericht am Hofekamp. Zeit seines Bestehens war es als zentrale Behörde dieses Bezirks zuständig für 30 Dörfer. Doch die Einwohnerzahl Wolfsburgs wuchs so rasant, dass die Stadt nach der Gebietsreform und der Eingemeindung Fallerslebens auch die Bildung eines neuen Amtsgerichtsbezirks – verbunden mit dem Bau eines entsprechend größeren neuen Amtsgerichts – beantragte. Das eindrucksvolle

Gebäude in Fallersleben mit teilweise monumentalem Charakter, in dem ursprünglich Gerichtsverhandlungen geführt und Urteile gesprochen wurden, erhielt 1987 eine neue, repräsentative Bestimmung. Es wurde Verwaltungsstelle für Fallersleben, dient der Stadt Wolfsburg als Außenstelle der Meldeamts, der Kfz-Zulassungsstelle und als Standesamt. Auch das Büro der Ortsbürgermeisterin ist hier zu finden. Im ersten Obergeschoss hat die Stadtteilbibliothek ihr Domizil. Und im Dachgeschoss ist das Büro des Bodendenkmalpflegers/ Grabungstechnikers untergebracht. Weitere Räume werden als Lager genutzt.

Zahn der Zeit hatte unaufhaltsam genagt „In jedem Haus mit regem Publikumsverkehr machen sich natürlich über die Jahre Gebrauchs- und Abnutzungsspuren bemerkbar. Wenn Modernisierungsund Wert­ erhaltungsmaßnahmen aus


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f­ inanziellen Gründen nicht regelmäßig auf der Agenda stehen können, weil es ja auch noch andere Objekte gibt, nagt der Zahn der Zeit unaufhaltsam. Das hat natürlich zur Folge, dass es irgendwann zum Reparaturstau kommt – so wie wir es bei unserem Alten Amtsgericht erleben mussten“, erklärt Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist. Der Ortsrat habe daraufhin bei der Stadtverwaltung massiven Druck gemacht und eine Prüfung erwirkt, deren Ergebnis letztlich keinen Aufschub einer Generalsanierung mehr duldete. Bärbel Weist zählt auf: „Schon in den Fluren wurden die Besucher von einem armseligen Sammelsurium zusammengewürfelter, abgenutzter Möbel mit dem ‚Charme’ der 50er-Jahre verschreckt. Noch viel schlimmer die Toiletten: Uralte WCund Waschbecken, Rohre und selbst die Türen machten den Gang zum ‚stillen Örtchen’ zum Negativerlebnis schlechthin. Die Küche mit fleckigen Wänden und schrottreifem Inventar ein einziges Desaster. Und durch das morsche Holz der alten Fensterrahmen hätte man mühelos mit bloßem Finger ein Loch bohren können. Es war also allerhöchste Zeit, hier was zu tun. Im Zuge der Komplettsanierung für den Innenbereich, inklusive Dachreparatur, Wärmedämmung, Brandschutzmaßnahmen und Fassadenanstrich wurde zudem eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes über die Südseite in Verbindung mit dem Einbau eines Aufzugs mit Haltestellen vom Kellergeschoss bis ins Obergeschoss zu einem außerordent-

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lich wichtigen Thema. Tiefe Risse und abgeplatzte Steine machten mithin auch die Sanierung der imposanten Freitreppe unumgänglich.“

Generalsanierung war unumgänglich Im März 2012 stand letztlich das komplette Sanierungskonzept, für dessen Umsetzung die Stadt Wolfsburg 1,4 Millionen Euro einplanen musste. Um die umfangreichen Maßnahmen voranzutreiben, machte Oberbürgermeister Klaus Mohrs das Projekt gar zur Chefsache und half sogar eigenhändig am 29. November 2014 beim Auszug der Verwaltungsstelle in ein ContainerÜbergangsquartier.

wie im Service hinnehmen. Unser beliebtes Trauzimmer war zum Beispiel fast zwei Jahre lang geschlossen. Die Kfz-Zulassungsstelle war vorübergehend gänzlich ausgesiedelt, die Bürgerdienste arbeiteten im Container und die Bücherei war zeitweise ganz geschlossen. Ich selbst habe so manche Bürgermeister-Sprechstunde bei mir zu Hause durchgeführt“, erklärt Bärbel Weist.

Lob und Begeisterung von allen Seiten

Doch wie heißt es so schön: Was lange währt, wird gut. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, findet auch bei den Fallerslebern nichts als Begeisterung und lobende Worte. „Viele Leute kamen auch gleich zum Tag der offenen Tür, um das respektable Ergebnis „Sowohl alle, die in diesem Hause ihren Arbeitsplatz haben, wie selbst in Augenschein auch unsere Bürgerinnen und Bürger zu nehmen“, freut sich mussten währenddessen große Bärbel Weist und ist Beeinträchtigungen im Arbeitsalltag selbst außerordentlich wie im Service hinnehmen.“ zufrieden.

BÄRBEL WEIST

Ein Jahr sollte ursprünglich für die Generalsanierung des Alten Amtsgerichts reichen, letztlich hat alles deutlich länger gedauert. Erst im Februar/März 2018 waren die letzten Handwerkerarbeiten abgeschlossen. „Sowohl alle, die in diesem Hause ihren Arbeitsplatz haben, wie auch unsere Bürgerinnen und Bürger mussten währenddessen große Beeinträchtigungen im Arbeitsalltag

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Was die Generalsanierung zu einer ganz besonderen Herausforderung machte, war natürlich der Einbau des Aufzugs mit Haltestellen vom Keller- bis ins Obergeschoss, denn: Bei den Abbrucharbeiten für den Aufzugsschacht stießen die Bauarbeiter auf den sogenannten blauen Beton – extrem hart und dick, wie er bei Bunkeranlagen anzutreffen ist. Zudem waren durch den Aufzugs-Einbau diverse >>

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Standesbeamtin Michaela Brinschwitz im neu gestalteten Trauzimmer.

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist freut sich: Sämtliche Räume im Alten Amtsgericht strahlen heute zeitgemäßen Charme aus.

Raumverschiebungen in den einzelnen Etagen notwendig. Doch das ist nun endlich Schnee von gestern. Moderne Sanitäranlagen, neue Anstriche an Wänden und Decken, neue Bodenbeläge in sämtlichen Räumen – im Wartebereich für die Melde- und Zulassungsstelle sogar als aus Naturstein – und natürlich eine zeitgemäße Möblierung haben der Verwaltungsstelle Fallersleben ein besucherfreundliches Erscheinungsbild gegeben.

Tolles Ambiente für den Start ins Eheglück Über das neu gestaltete Trauzimmer freuen sich vor allem Verwaltungsstellenleiter Sascha Ehrhoff und seine Stellvertreterin, Michaela Brinschwitz, die beide zugleich auch Standesbeamte sind und etwa 120 Trauungen jährlich zelebrieren. Brinschwitz: „Standesbeamtin ist für mich die schönste Aufgabe, die mir mein Dienstherr übertragen hat. Immer mehr Paare, die sich zum Beispiel nicht kirchlich trauen lassen, kommen mit gewachsenen Ansprüchen zu uns. Nun stimmt auch das Ambiente in diesem Haus wieder für den Start ins Eheglück. Und die neugestaltete Freitreppe vor dem altehrwürdigen Portal ist natürlich eine Traumkulisse für jedes Hochzeitsfoto.“

Behaglichkeit in der Stadtteilbibliothek Auch Bürgermeisterin Bärbel Weist fühlt sich in ihrem Büro – dem ehemaligen Wachtmeister-Zimmer (im übrigen das kleinste Zimmer im ganzen Haus) sehr wohl. Mit einem Schmunzeln fügt sie hinzu: „Es gibt natürlich noch drei deutlich kleinere Räume in diesem Objekt, aber die

bestehen völlig außer Konkurrenz: die alten Gefängniszellen im Keller. Unser Kultur- und Denkmalverein hat sich dafür eingesetzt, sie mit musealem Charakter der Nachwelt zu erhalten. Und ganz ehrlich: Gemütlich war es da unten bestimmt nicht. Doch wahrscheinlich interessieren sich gerade deshalb viele Menschen für einen Besuch der Arrestzellen. Deshalb planen wir, das frühere Gefängnis in die Stadterlebnisführungen des Kultur- und Denkmalvereins einzubeziehen.“ Wesentlich behaglicher ist es dagegen in den großzügigen und neu gestalteten Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek im ersten Obergeschoss. Große und kleine Leseratten ließen sich gar nicht lange bitten, ihre Bücherei nach der langen, sanierungsbedingten Schließung wieder in Beschlag zu nehmen. Und wer schon mal ein bisschen probeschmökern möchte, lässt sich hier nur zu gern in einer der kleinen Sitzgruppen nieder und vergisst schon mal ganz schnell die Zeit.

Nur noch die alte Mauer an der Ostseite Bärbel Weist resümiert: „Unser Altes Amtsgericht und die dazugehörigen Außenanlagen mit Springbrunnen, Blumenbeeten und Bänken sind im Ensemble ein Schmuckstück geworden. Umso mehr fällt nun auf: In einem ziemlich traurigen Zustand befindet sich noch die an der Ostseite, zur Hoffmannvon-Fallersleben-Straße gelegene Mauer. Die einhellige Meinung des Ortsrats dazu: Es muss doch möglich sein, die Sanierung dieser Mauer noch in diesem Jahr vorzunehmen. Dann ist das gesamte Projekt wirklich rundum gelungen.“ (bc)$


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g r u b fs l o W n r o h if G e ss Sparka Individueller Wohnkomfort im Steimker Quartett Im östlichen Teil von Wolfsburg wächst der neue Stadtteil Steimker Gärten. Auf fast 5000 Quadratmetern inmitten des Areals entstehen bis 2020 vier markante Gebäude – das Steimker Quartett. Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ist Finanzierungspartner für die 73 hochwertig ausgestatteten Eigentumswohnungen. Aktuell werden davon 39 vermarktet. Für die Planung ist die Meyer Projektentwicklung GmbH verantwortlich. Schon auf den ersten Blick zeigt sich, wie facetten- und detailreich die Häuser gestaltet sind. Begrünte Dächer zeugen von nachhaltiger Bauweise. Klinkerriemchen und helle Putzfassaden zieren abwechselnd Außenfassaden und Balkone. Als verbindendes Element erhalten alle Häuser Fassadenelemente aus Holz. Die Bewohner dürfen Individualität und größten Komfort erwarten. Die 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 64 und 198 Quadratmeter groß. Sie be-

stechen durch großzügige Grundrisse. Astrid Strauß, Immobilienberaterin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, kennt die Vorzüge: „Es ist ausreichend Platz, um persönliche Ideen zu verwirklichen. Aus einer Vielzahl von Ausstattungsvarianten kann der persönliche Favorit gewählt werden. Wir möchten für jede Lebenssituation das richtige Umfeld schaffen.“ Die Wohnungen werden bezugsfertig verkauft. Die vier Gebäude sind über eine Tiefgarage mit insgesamt 94 Stellplätzen

verbunden. Zehn davon sind rollstuhlgerecht. Alle Wohnungen sind barrierefrei mit dem Aufzug erreichbar. Im Winter sorgt eine Fußbodenheizung für wohlige Wärme. Im Sommer schützen elektrisch gesteuerte Rollläden vor Hitze und bieten Sichtschutz. Teils bodentiefe Fenster ermöglichen ein großzügiges Raumgefühl und sorgen für viel Licht in den Räumen. Balkone, Loggien oder Terrassen mit Blick auf die grüne Umgebung erweitern das Wohnen im Steimker Quartett.  $


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SCHNAPPSCHÜSSE

Fußdienst Heuberger

Seit 50 Jahren immer einen Schritt voraus! „Unsere Füße tragen uns durchs ganze Leben.“ Schon jeder hat diesen uralten Spruch bestimmt mal von Mutter oder Großmutter gehört, belächelt und – ganz ehrlich – leider wohl viel zu selten mal drüber nachgedacht, was er konkret bedeutet: Im Laufe unseres Lebens tragen unsere Füße uns unglaubliche circa 130 000 Kilometer weit, also dreimal um die Erde! Umso mehr haben sie deshalb ganz besondere Pflege und Zuwendung verdient, und niemand sollte warten, bis – aus ganz verschiedenen Gründen - der Schuh drückt!

Der Fußdienst Heuberger schreibt eine echte Bilderbuchgeschichte – dokumentiert mit vielen Fotos aus fünf Jahrzehnten. Unvergessen darunter eine Begegnung mit Star-Fußballer Rudi Völler und ein chinesisches Zertifikat für Fußpflege.

Margrit und Wolfgang Heuberger können ein Lied davon singen. Ihr Fußdienst Heuberger – Praxis für Podologie – besteht im Januar 2019 seit 50 Jahren und ist in Sachen Fußgesundheit natürlich die erste Adresse in Wolfsburg. Das Geschäft in der Schillerstraße 46 mit vielen langjährigen Stammkundinnen und -kunden hält sie jung und immer auf Trab. Die 72 Jahre sieht man ihr ebenso wenig an wie ihm die 76! Kein Wunder, dass die beiden noch lange nicht ans Aufhören denken. Aber ihr bevor-

stehendes Jubiläum ist es natürlich wert, Rückblick zu halten, sich zu erinnern, wie mal alles anfing und sich ihr renommiertes Familienunternehmen entwickelte.

Gelebter Traum: das eigene Geschäft „Als gebürtiger Wolfsburger war ich gelernter Schuhmacher. Meine Frau Margrit stammt aus Rühen und hatte eine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht. Schon ein Jahr nach unserem Kennenlernen 1963 in Rühen haben wir geheiratet. Und ein eigenes Geschäft war unser großer Traum“, erzählt Wolfgang Heuberger. Um den zu verwirklichen, musste er in Hannover aber erst ein Meisterstudium erfolgreich absolvieren. Weil das für das junge Paar finanziell schwierig war, arbeitete Margrit Heuberger wegen eines besseren Einkommens vorrübergehend im Volkswagen-Werk. Doch die Mühen hatten sich gelohnt. „War es Schicksal, war es Fügung – ausgerechnet in Hannover erfuhr ich vom Vertreter eines Schuhherstellers, dass mitten im Herzen


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Gelegenheit, sich mittels Monitor der WAZ Mediabox über die moderne Fußpflege des Fußdienstes Heuberger zu informieren wie über Aktuelles aus der Stadt und Region. Auch das gehört zur Umsetzung der Heuberger-Firmenphilosophie „Immer einen Schritt voraus“.

Herzenssache: bester Service am Kunden

zum Beispiel als Diabetiker genau die Kompetenz, die sie für ihre Füße brauchen, und wissen sich mit speziellen Problemen bei den Heubergers in besten Händen. Arbeiten sie doch Hand in Hand mit den Wolfsburger Diabetes-Ärzten zusammen und halten ihre Kompetenz durch stetige Fortbildungen immer auf der Höhe der Zeit. Ob Hornhaut-Rhagaden oder Schweißfüße, ob Schuppenflechte oder Nagelpilz, Hühneraugen oder eingewachsene Nägel, Warzenbehandlungen, Behandlungen mit Nagel- oder Zehenkorrekturhilfen und natürlich exzellente, wohltuende Pflegen und Massagen zum Beispiel für eine bessere Durchblutung und die Förderung der Beweglichkeit von Füßen und Beinen mit hochwertigen Naturprodukten – die Heubergers kennen sich bestens aus. Gern nutzen die Kunden und Patienten im kleinen Warteraum die

„Seit 1969 Mitglied im Fußpflegerverband Niedersachsen/Bremen, dessen Vorsitzender ich 22 Jahre lang war, als Mitglied im Diabetikertreff Wolfsburg und Umgebung, aber auch als jahrelanger, ehemaliger Mitarbeiter im Gesundheitsausschuss der Stadt Wolfsburg werde ich auch immer wieder um Fachvorträge zur Fußgesundheit gebeten. Das geht eigentlich weit über unseren Beruf hinaus, aber gesellschaftliches Engagement war und ist für uns ein Leben lang eine Herzenssache“, erklärt Wolfgang Heuberger. So referiert das Unternehmerpaar in dieser Mission bis heute gelegentlich beim DRK, in Seniorentreffs, im Kneipp-Verein, bei der AWO, aber auch in Kindergärten und appelliert immer wieder an junge Eltern: „Auch und gerade Kinderfüße brauchen besondere Aufmerksamkeit und Pflege!“ Alten oder gehbehinderten Menschen aus der Kernstadt bieten die Heubergers zudem Hausoder Heimbesuche an. So verstehen sie besten Service am Kunden – nun schon fast seit 50 Jahren.  (bc) $

Wolfgang Heuberger zeigt: Urkunden und Zertifikate für stetige Fortbildungen füllen dicke Ordner.

Margrit Heuberger hat ein Händchen für schöne, gepflegte Füße.

Margrit und Wolfgang Heuberger – Geschäftsleute mit großem Herz für ihre Kunden.

Wolfsburgs Frau Meis, die Inhaberin eines Geschäftes mit Verkauf von Gesundheitsschuhen, Schuhreparatur und Fußpflege in der Porschestraße 96, einen Nachfolger suchte. Das war unsere Gelegenheit. Am 1. Januar 1969 übernahmen wir das Unternehmen als Fußdienst Heuberger!“, so der Firmenchef. Dass der Laden allerdings in der ersten Etage eingerichtet war, erwies sich insbesondere für ältere oder gehbehinderte Kunden alles andere als ideal. Die Heubergers suchten und fanden in nächster Nähe eine optimale Alternative und wechselten in die Porschestraße 47. „25 lange Jahre war das unser Stammsitz, im Herzen der City. Dann plante die Stadt Wolfsburg den Bau eines Kaufhauses an dieser Stelle. Diese Pläne zerschlugen sich später wieder, aber da waren wir schon in die Schillerstraße umgezogen, unseren heutigen Geschäftssitz. Den Schuhverkauf hatten wir bei der Gelegenheit abgegeben. Seit 19 Jahren konzentrieren wir uns ausschließlich auf die medizinische Fußpflege und Podologie und haben bis heute fünf medizinische Fußpflege-Fachkräfte bei uns beschäftigt“, erklärt Margrit Heuberger.

Kompetenz auf der Höhe der Zeit Die Praxis ist vergleichbar mit dem Leben in einem Taubenschlag. Die Kundinnen und Kunden geben sich die Klinke in die Hand. Viele Kassenpatienten finden hier


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Delphin-Palast Victoria im neuen Gewand „Kino ist ein Vorwand, sein eigenes Leben ein paar Stunden lang zu verlassen“, behauptet einer der weltweit erfolgreichsten Filmproduzenten, Steven Spielberg. Ein Grund mehr, unbedingt das neue Victoria-Kino im traditionsreichen Delphin-Palast im Herzen der Wolfsburger City zu besuchen, das sich ab dem 29. September seinen Gästen in neuem Gewand präsentiert. „Victoria wird eine richtige Diva in unserem legendären Hause und momentan einer entsprechend teuren Verjüngungskur unterzogen“, erklärt Ralf Christians, seit zehn Jahren Betreiber des Delphin-Palastes. Sein Teamkollege Leif Boltz verrät: „Ein gutes Jahr lang liefen zu diesem spektakulären Umbau die Planungen, ehe am 9. August die Handwerker anrückten. Am 29. September dürfen sich unsere Gäste auf den spannenden Moment der Einweihung eines für Wolfsburg einzigartigen Luxus-Kinos freuen, ohne Werbung, ohne Aufschläge bei Filmüberlängen und

überhaupt ohne an der Schraube des Eintrittspreises zu drehen.“

Mit 60 Plätzen und traumhaftem Komfort Statt der bisher 135 wird es dann im Victoria-Kinosaal nur noch 60 Plätze geben. Und die bieten mit individuell verstellbaren Sitzen und Rückenlehnen, doppelten Armlehnen und kleinen Tischchen allen Besuchern einen traumhaften Komfort, wie er vergleichsweise nur in noblen Logenbereichen zu finden ist. „Die Stühle selbst sind herrlich breit und bequem und eine individuelle Sonderanfertigung der norwegischen Firma Skeie. Beim Bezug wählten wir bewusst statt Leder ein langlebiges und hochwertiges Gewebe aus Naturfasern, das sich einfach nur gut anfühlt. Kino muss man schließlich genießen“, sind sich Christians und Boltz einzig. Deshalb wird auch weder bei der Dämmung, der Wandbespannung,

dem Teppichboden oder dekorativen ­Accessoires gespart und schon gar nicht an einem neuen Soundsystem, verbesserter Projektionstechnik und einer neuen Leinwand. Cineasten dürfen also gespannt sein auf den 29. September, wenn zur Einweihung des Victoria-Kinos „Phantomschmerz“ gezeigt wird – ein brandneuer Streifen, der schon vor dem Kinostart in Deutschland mit einer Reihe internationaler Preise ausgezeichnet wurde. Prominenter Besuch aus der Produktionsfirma Camcore hat sich dazu schon angekündigt. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.  (bc) $

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ls te r a B a ik n o M t u it st in Kosmetik

Sauerstoffkur: Ideal zur Hautverjüngung Eine makellose Haut wird gern mit jugendlicher Frische und Vitalität gleichgesetzt. Deshalb streben längst nicht mehr nur Filmstars danach, diese über viele Jahre zu erhalten, und scheuen dafür noch nicht einmal die Risiken chirurgischer Eingriffe. Dabei gibt es im Kosmetikinstitut Monika Bartels mit der ECHO-2-Sauerstoffbehandlung und -Kuranwendung eine wirkungsvolle Alternative, das Hautbild schnell wieder straffer und jünger aussehen zu lassen – fast wie geliftet, aber ohne Skalpell! Monika Bartels erklärt: „Die Haut ist unser größtes Organ, hat viele Funktionen zu erfüllen. Und doch tun wir manchmal zu wenig, was ihr guttut, und zu viel, was ihr schadet. Zu viel Sonne, zu wenig Flüssigkeit und frische Luft, zu wenig Schlaf, unzureichender Schutz vor Kälte und vielleicht sogar Rauchen … hinterlassen deutliche Spuren. Dagegen lässt sich einiges tun. Wir können die Hautzellen wieder prall mit frischem Sauerstoff durchfluten.“

Drei synergetische Schritte führen im Kosmetikinstitut Monika Bartels zum Langzeiterfolg: Auf die vorbereitende Entkrustung der Haut und die Aktivierung des Lymphsystems folgen die Anregung der Durchblutung und Nährstoffverwertung und schließlich die intensive Sauerstoffversorgung aller Hautschichten. Hochfeiner Sauerstoff ist eines der wertvollsten Produkte aus der Natur. Kein Leben ist ohne Sauerstoff denkbar. Deshalb gilt auch in der modernen Kosmetik: Nichts vermag alternde oder geschädigte Haut schneller und gründlicher wiederzubeleben als reiner Sauerstoff! Monika Bartels: „Abhängig vom Zustand und Bedarf der Haut reichere ich hoch naturreine Vitamine, Enzyme, Mineralien oder

Innovativ & spektakulär: !! Die ECHO-2-Sauerstoffbehandlung und -Kuranwendung lassen neue Lebendigkeit in die Haut fließen. Sie verjüngt sichtbar!

Aminosäuren mit Sauerstoff an und pumpe sie über die geöffneten Poren mittels der ECHO-2-Methode als zusätzliches Reanimations-Elixier in die Haut. Meine Kundinnen empfinden das als sanft und angenehm. Schon nach nur einer Behandlung zeigt sich ihre Haut deutlich erholt, frischer, feiner und reiner. Nach einer Kur sind viele Spuren vorzeitiger Hautalterung wie weggewischt. Deshalb rate ich allen: Lassen Sie Ihre Haut aufatmen!“ (bc) $

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Oldies but Goldies

Königlicher Fahrspaß im Mercedes-Benz 280 S Im edlen 904-Dunkelblau rollt er unter den Automobilen im Straßenverkehr zeitlos elegant dahin und wirkt wie die faszinierende Feinmechanik eines Original Glashütte Senator Tourbillons in der modernen Ära der Quarzwerke: der Mercedes-Benz 280 S W 108. Kaum zu glauben, dass diese Nobellimousine schon 48 Jahre auf dem Buckel haben soll! Doch dem Wagen konnte offensichtlich gar nichts Besseres passieren, als 1975 – kaum fünf Jahre alt – in die Hände von Gerhard Gomerski zu fallen. Der gebürtige Frankfurter ist passionierter Kfz-Meister und hat in der Werkstatt seines Vaters, die er später zusammen mit seinem Bruder weiterführte, vor allem Mercedes- und BMWFahrzeuge gewartet und repariert. „Allerdings meist große und kräftige Wagen. Die richtig eleganten waren damals eher seltener“, erinnert sich Gomerski und bekennt: „Umso mehr bewunderte ich immer den tollen ‚Schlitten’, wenn der Inhaber einer Lichtpausanstalt in unserer Werkstatt damit

zum Service vorfuhr. Als er den markanten Wagen dann zum Verkauf anbot, konnte ich beim besten Willen nicht widerstehen.“

Nobelhobel lässt keine Wünsche offen Gerhard Gomerski fährt seinen MercedesBenz 280 S sommers wie winters auf allen Wegen, hätschelt ihn aber von der ersten Stunde an mindestens genauso sehr, wie er ihn gern auch auf langen Reisen in den Süden strapaziert und herausfordert. „Weil während meiner Zeit im Frankfurter Raum zu unserem Freundeskreis auch eine Karosseriewerkstatt gehörte, köderte ich mir dort recht schnell einen zweiten, aber kaputten Wagen zur Ersatzteilgewinnung“, verrät er und hat peu à peu mit viel Liebe zum Detail das aus seinem Benz gemacht, was er heute ist: ein echter „Nobelhobel“ mit getönten Scheiben, elektrischen Fensterhebern, Kühlanlage, beheizbarer Verbundglas-Heck-

scheibe, Nebelscheinwerfern, Kopfstützen und Mittelarmlehne, teilweise verändertem Armaturenbrett und sogar einer abnehmbaren Anhänger-Kupplung, für die es allerdings ebenso einer Ausnahmegenehmigung zur Auflastung bedurfte wie für die rechtzeitig vorausschauende Umrüstung des Wagens von Diagonal- auf Stahlgürtelreifen! „Der Aufwand hat sich in jedem Falle gelohnt. Wäre ich bei Diagonalreifen geblieben, würde ich jetzt wahrscheinlich längst auf dem Schlauch stehen, denn die alten Reifen gibt es schon gar nicht mehr. Die meisten anderen Original-Ersatzteile hingegen waren und sind bei Mercedes kein Problem. Sogar die charakteristischen Felgen-Originale, die im Volksmund wegen ihrer Größe und Auffälligkeit ‚Kanaldeckel’ genannt wurden, konnte ich noch für meinen Benz bekommen“, freut sich Gomerski und hat natürlich weitestgehend jede Reparatur eigenhändig an seinem Wagen vorgenommen. Schnell merkte er da-


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bei: „Wenn ich erst mal anfange, bin ich kaum mehr zu bremsen!“ Immer wieder war und ist der Oldtimerfreund auf der Suche nach Details, die seinen Mercedes-Benz 280 S zu einem unverwechselbaren Unikat machen, das auf Ausstellungen reihenweise Liebhaberherzen höher schlagen lässt. Obwohl die Limousine dank jeder Menge Chrom mit der Sonne um die Wette glänzt, kamen zum Beispiel noch zwei Talbot-Spiegel auf den Kotflügeln hinzu. Und die Krönung sind natürlich die Standarten aus bordeauxrotem Königssamt mit Gomerskis Monogramm „GG“ bestickt! Mit dem Stern auf dem beeindruckenden Kathedralen-Grill macht alles zusammen natürlich ordentlich was her.

Reihensechszylinder mit starken 140 PS Wer so auf große Fahrt geht, muss sich hinterm Lenkrad, als Beifahrer, erst recht aber im ach so geräumigen Fond des Wagens

einfach königlich fühlen! Man(n) gönnt sich ja sonst nichts! Der 2,8 Liter große und 140 PS starke Reihensechszylinder unter der Haube des W 108 mutet jedenfalls wie ein behaglich knisternder Kamin im Salon eines Herrenhauses an. Dazu die klassischen

Wenn ich erst mal anfange, bin ich kaum mehr zu bremsen!“ GERHARD GOMERSKI

Rundinstrumente im Armaturenbrett, die – sorgsam sortiert und platziert – an eine teure Uhrensammlung erinnern. In diesem Ambiente lehnt sich jeder gern entspannt zurück, um dem klassischen Motorenklang zu lauschen, in dem feine Ohren das charakteristische Rasseln der Duplex-Rollenkette für den Nockenwellenantrieb als musikalische Untermalung empfinden.

Gemütlich, aber Bremsen will gelernt sein! Um den Komfort und die Gemütlichkeit des noblen Oldtimers, der immer noch Spitzengeschwindigkeiten von 186 km/h schafft, aber wirklich bis ins Letzte genießen zu können, braucht es schon ein besonderes Fahrgefühl für die antiquierte Fahrwerktechnik, sprich: das Eingelenk-Pendelachsenfahrwerk der Heckflosse. Besonders das Bremsen will gelernt sein, damit sich das Heck nicht plötzlich jäh aufrichtet – durchaus vergleichbar mit einem ungestümen Vollblutaraber, der jeden ungeübten Reiter nur abwerfen will. Als Mitglied des Motor-Sport-Clubs Fallersleben im ADAC weiß Gerhard Gomerski natürlich bestens, seinen Oldtimer zu beherrschen. Und mit Lebensgefährtin Elke Schickberger oder deren Sohn Sascha als Beifahrer hat er bei Oldtimer-Rallyes schon manchen begehrten Pokal in seinem Mercedes-Benz 280 S nach Hause gebracht.  (bc) $


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Eine Heilpraktikerin bei der Dunkelfelddiagnose.

Die Heilpraktikerin Sabine Linek

Naturheilpraxis Sabine Linek

Blut – der Schlüssel zur Gesundheit Die Einladung zum Abendessen ist für Sara L. ein großes Problem. Einerseits ist sie gerne unter Menschen und mag die herzliche Stimmung mit den Freunden, andererseits fürchtet sie die Folgen, denn sie leidet unter einem Reizdarmsyndrom. Die Symptome wie Blähungen, Übelkeit und Durchfall wirken sich auf ihre psychische Verfassung aus. Die Vorsicht bei der Auswahl der Speisen wird von den anderen oft missverstanden. Seit Jahren kämpft sie mit ihrem Leiden. Ein Reizdarmsyndrom verkürzt weder die Lebenszeit noch ist es eine lebensbedrohliche Erkrankung. Jedoch ist die Lebensqualität häufig stark eingeschränkt – 60 Prozent der Betroffenen leiden auch an einer Depression. Betroffene fühlen sich von Arzt, Familie und Freunden häufig nicht ernst genommen. In Deutschland und in den meisten Ländern der westlichen Welt gibt es hervorragende Ärzte, denen ein breites Spektrum an analytischer Technologie zur Verfügung steht.

Dunkelfeld-Mikroskopie Aber immer mehr Patienten finden trotz dieser medizinischen Fortschritte keine

langfristige Linderung ihrer Beschwerden. Sie suchen dann einen anderen Weg, mehr als nur die Behandlung ihrer Symptome, mehr als die Diagnose in wenigen Minuten und mehr als ein Rezept für Medikamente, deren Beipackzettel einem medizinischen Horrorroman gleicht. Einen besonderen Weg schlägt deshalb auch die Heilpraktikerin Sabine Linek ein, wenn es um die Behandlung ihrer Patienten geht. Die von ihr ausgebildeten Heilpraktikerinnen wenden zur Diagnose die Dunkelfeld-Mikroskopie an, ein Tropfen Blut wird in hoher Vergrößerung analysiert.

SanaZon-Therapie Dabei gilt es, sich mit diesem Tropfen Blut ein Gesamtbild zu schaffen. Gut eine Stunde dauert diese „Reise durch den Körper“, die zusammen mit dem Patienten am großen Bildschirm durchgeführt wird. Nach der Diagnose stellen die Heilpraktikerinnen für jeden Patienten eine individuelle Behandlung zusammen, deren Grundlagen die von Sabine Linek unter

Naturheilpraxis Sabine Linek: Am Kurgarten 2 23570 Lübeck-Travemünde Telefon 04502 880414 Internet www.linek-naturheilpraxen.de Folgen Sie uns auf Instagram!

dem Namen SanaZon-Therapie zusammengefassten Methoden sind. Die besondere Kombinations-Behandlungsmethode konnte vielen Patienten bereits helfen. Zum Teil mehr als 1000 Behandlungen monatlich werden in ihren drei Praxen in Gifhorn, Travemünde und Bad Griesbach durchgeführt. Viele Menschen empfinden nach Sabine Lineks SanaZon-Therapie ein neues Körpergefühl. Aus den verschiedensten Ländern Europas, aber auch weltweit reisen die Patienten nach Gifhorn, der Mühlenstadt im Süden der Lüneburger Heide, und hier behandeln die von Sabine Linek ausgebildeten Heilpraktikerinnen Susanne Apelt, Antje Hellmann und Elke Redlich die Patienten. Zusätzlich mit den weiteren Mitarbeiterinnen wird eine angenehm menschliche, entspannte Umgebung für den Patienten geschaffen. Neben der SanaZon°-Therapie werden in der Praxis in Gifhorn noch die Dorn-Therapie und die Trigger-Osteopraktik angewandt. $


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Gesundheit

Gewusst, wie: Stress lass nach!

Keiner will ihn, keiner braucht ihn – und doch scheint ihn fast jeder zu kennen, fast jeder zu haben: Stress! Dabei steht wie das Amen in der Kirche fest: Stress passiert nicht. Stress ist einfach nur die ganz individuelle Art und Weise, auf Dinge zu reagieren. Der US-amerikanische Schriftsteller Donald A. Tubesing schrieb sehr treffend: „Stress ist wie ein Gewürz – die richtige Menge bereichert den Geschmack eines Gerichts. Zu wenig lässt das Essen fade schmecken, zu viel schnürt einem den Hals zu.“

© Belchonock/123RF, Deagreez/123RF

Ganz klar: Es ist immer jene Überdosis von Stress – im Berufsalltag wie auch im Privaten – unter deren Druck und Last Jung und Alt gleichermaßen stöhnen und ächzen. Allerdings kann für den Einen unter denselben Anforderungen alles im Lot, alles im grünen Bereich sein, während ein Anderer bereits den erträglichen Stresspegel schon überschritten hat, zusammenbricht und untergeht. „Stress kann nicht objektiv gemessen werden. Er ist vielmehr eine

Frage der subjektiven Wahrnehmung. Und doch trägt der heutige immer turbulentere und Kräfte zehrende Lebenswandel, das ständige Streben nach Höher, Schneller, Weiter, unwillkürlich dazu bei, dass Stress ganz klar zum negativen Phänomen unserer Zeit wird“, erklärt Apotheker Dietmar Helmke, Leiter der Apotheke Nordsteimke.

Linderung mit Vitamin B12 und Ritualen der Ruhe Jeder Mensch sollte deshalb lieber einmal mehr aufmerksam in sich hineinhören, Alarmsignale erkennen und ernst nehmen und im Notfall natürlich sofort auf die Stressbremse treten. „Erfahrungsgemäß kommt in Zeiten besonderer Belastung neben Ruhe und Erholung oftmals eine ausgewogene, Vitamin B12reiche Ernährung deutlich

zu kurz. Meinen Kunden empfehle ich gern entsprechende Aufbaupräparate wie Vitasprint B 12 oder Orthomol Vital. Ihre Vitaminkomplexe stärken speziell die Nerven und verbessern deutlich das allgemeine Wohlbefinden“, so Helmke. Darüber hinaus empfiehlt er eine simple Antistress-Strategie, die leicht im Alltag umzusetzen ist. Der Gesundheitsexperte: „Wer Prioritäten setzt, sich mit To-do-Listen den Alltag strukturiert organisiert, sich konsequent und immer wieder auch Zeit zum Durchatmen und Bewegen nimmt, kleine Rituale der Ruhe wie zum Beispiel einen täglichen Spaziergang oder das abendliche Glas Milch mit Honig vor dem Schlafengehen zelebriert und natürlich auf eine gesunde Ernährung mit reichlich Kalium, Magnesium und B-Vitaminen achtet, wird schnell spüren: Das wirkt besser als der vermeintliche Zauberspruch: „Stress lass nach!“ (bc) $

Wir bieten:

Unsere Gesundheitskarte:

• Alle Vorteile bei Service-, Rabatt- und Prämien-Aktionen • Ihre Arznei- und Hilfsmittelversorgung in Ihrer Nähe • Sicher, bequem und schnell • Jahresrechnung für Ihre Krankenkasse und das Finanzamt • Wir prüfen Ihre Arzneimittel auf Verträglichkeit • Wir wissen stets, ob Sie befreit sind

1. Prüfung der Sicherheit und Verträglichkeit Ihrer Arzneimittel 2. Computer-Gedächtnis, wenn Sie mal nicht wissen, wie Ihr Medikament heißt

Dietmar Helmke Apotheker Hehlinger Straße 21 · 38446 Wolfsburg Telefon 05363. 12 44 · Telefax 05363. 12 48

3. Wir erstellen Ihnen Sammelquittungen für das Finanzamt oder die Krankenkasse


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Fotograf Tim Dalhoff: der Neue im Künstlerdomizil Burg Neuhaus.

t ä r t r o p r e l t s n ü K

Wenn Bilder zeigen, wie Dinge sich anfühlen „Fotografiere nicht, wie es aussieht, sondern wie es sich anfühlt.“ Wer den Rat des international bekannten Altmeisters der Fotografie, David Allan Harvey, beherzigt, weiß: Das ist ein verdammt schwerer Job. Doch wer ihn technikverliebt und besessen bis ins Detail beherrscht, kann in diesem hart umkämpften Metier richtig punkten, in Kunstausstellungen und bei den Marketingchefs in der Industrie gleichermaßen auf sich aufmerksam machen. Einer, der genau das geschafft hat, ist der Fotograf Tim Dalhoff, der im März im beliebten Künstlerdomizil Burg Neuhaus ein Atelier bezog.

Prägnant reduziert auf das Wesentliche Seine Bilder von Industriebauten, HighTech-Produkten, architektonisch interessanten Gebäuden oder zum Beispiel funktional geformten Lenkern für die neuesten Sport-Bikes sind moderne Kunstwerke, die in ihrer Art für Aufsehen sorgen. Prägnant und reduziert auf das Wesentliche lassen sie weder Ablenkung zu noch geben sie auch nur einen Hauch des enormen Arbeitsaufwands preis, der für das Foto nötig

war. „So soll, so muss das sein“, sagt der Profi lächelnd, der erst seit knapp fünf Jahren Wolfsburg zu seiner Wahlheimat gemacht und in der Stadt und Region, aber auch weit darüber hinaus einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Seine hochkarätigen Arbeitsaufträge sprechen ihre eigene Sprache.

Wolfsburg zur Wahlheimat gemacht Tim Dalhoff: „Meine Großeltern lebten in dieser jungen, modernen und dynamischen Stadt, die ich von Besuchen seit meiner Kindheit kenne, liebe und schätze und nun zur Wahlheimat für meine Familie gemacht habe. Ich fühle mich hier rundum wohl, habe sogar schon ewig und drei Tage echte Lieblingsplätze für mich ausgemacht: an den Teichen bei Rothehof zum Beispiel und natürlich in Altwolfsburg. Nur das urbane Leben, langjährig gewachsene Strukturen, die Subkultur, wie man sie in Berlin, Düsseldorf oder Essen findet, suche ich in Wolfsburg noch vergebens. Doch viele spannende Objekte wiegen das natürlich für mich als Fotograf auf andere Weise wieder

auf. Ich denke nur an das Scharoun-Theater, das Kraftwerk, die Häuserblocks in der Innenstadt, das phæno … Überhaupt diese Kontraste aus Avantgardistischem und Futuristischem auf der einen und den architektonischen Zeitzeugen der 60er- und 70er-Jahre auf der anderen Seite sind es wert, in einem fotografischen Stadtporträt dargestellt zu werden. Diesem Gedanken, der mich mehr und mehr beschäftigt, möchte ich mich gern einmal stellen.“

Praktikum im Fotostudio mit Folgen 1984 in der Ruhrpott-Stadt Essen geboren und in Wuppertal im Bergischen Land aufgewachsen, hatte Tim Dalhoff eigentlich nach seiner Schullaufbahn den Wunsch zu studieren. Eher zufällig landete er für ein Praktikum in einem Fotostudio seiner Heimatstadt, das sich insbesondere auf Architekturfotografie, Stills und Werbung für renommierte Kunden aus dem Investitionsgüterbereich spezialisiert hatte. „Hier durfte ich erleben, wie zum Beispiel Designer-Leuchten aus den Kollektionen von Poul Henningsen, Arne Jacobsen etc. für den dänischen Hersteller Louis >>


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Poulsen fotografisch in Szene gesetzt wurden – und merkte ganz schnell: Die Fotografie ist ein absolut spannendes Metier, in dem ich meine Affinität für Technik, insbesondere für die Feinmechanik der Fotografie-Technik, mit ganz neuen Augen entdeckte. Die Folge: Ich warf meine Studienpläne über Bord und absolvierte in eben diesem Studio eine zweieinhalbjährige Ausbildung zum Fotografen“, erzählt Dalhoff. Doch damit war erst der Anfang gemacht, der Grundstein gelegt für ein Berufsleben, das aufgrund seiner Vielfalt kaum reizvoller sein kann. Freiberuflich auf eigenen Beinen stehend, sammelte Dalhoff zunächst auch als Assistent bei gestandenen Berufskollegen weitere wichtige Erfahrungen, bekam immer tiefere Einblicke in große Produktionen – etwa in den Bereichen Mode oder Automotive. Und: „Mein Hobby, der Radsport als Extremsport mit dem Mountainbike auf der Straße, in Skateparks, aber auch im urbanen Raum, dem ich mich seit meinem 16. Lebensjahr verschrieben habe, bedeutete plötzlich mehr und mehr auch eine fotografische Herausforderung für mich“, so Dalhoff.

Der Reiz von Fotografie und Extremsport

Mit Fachkamera, Licht und Leidenschaft

Dokumentationen, die dabei entstehen, sind für ihn deshalb von ganz besonderem Reiz. Dazu geht es oft und gern in die Alpenregionen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und der Schweiz. Auf seinem eigenen Bike kommen da schnell aufgrund des erforderlichen Equipments 30 bis 35 Kilo Gepäck zusammen. „Auch Fotografie kann ein echter ‚Extremsport’ werden! Licht, Stative, Kameras, Blitz, Generator mit Akku-Lösung und die eine oder andere Raffinesse gehören eben dazu, wenn Stunts an wirklich entlegenen und ungewöhnlichen Orten festgehalten und keine Abstriche an meinen geplanten Inszenierungen gemacht werden sollen. Der Sportler bringt schließlich sein ganzes Potenzial mit. Dem will und muss ich einfach mit meinen Möglichkeiten gerecht werden. Erst wenn ich zum Beispiel die extrem kurzen Verschlusszeiten der Kamera durch das Licht relativiere, gibt es jene besondere Dynamik, die das Bild wirklich brilliant werden lässt. So entwickelt sich mit jedem Auftrag immer mehr meine ‚Handschrift’ als Fotograf.“

Dalhoffs Studio auf Burg Neuhaus ist nicht eben groß, aber dennoch ein geradezu beneidenswertes Refugium, ein Arbeits- und Rückzugsort für den passionierten Kreativgeist. Herzstück ist des Raumes ist eine supermoderne digitale Fachkamera. Außerdem äußerst wichtig: die Lichtformer. Voller Leidenschaft erklärt Dalhoff: „Mit ihnen kann ich prägnante Teile eines Produktes plastisch so zeigen und darstellen, dass sie allein mit dem Auge und ganz ohne Berührung mit der Hand beinahe greifbar werden. Wobei: Ganz egal, ob Architektur, Produkt-, Still Life-, Radsport- oder allgemeine Sportfotografie – für mich hat alles seinen ganz eigenen Reiz, die Abwechslung macht meinen Job  – natürlich immer auch mit künstlerischem Anspruch – erst richtig spannend.“

BEQUEME BEQUE SCHUHE sind besonders für Diabetiker und Menschen mit Fußdeformitäten wie z.B. Hallux valgus wichtig. Deshalb bieten wir Ihnen ganz neu die OrthopädieschuhtechnikinunseremHausan.Eineständigwechselnde,große Auswahl bequemer und moderner Schuhe finden Sie jetzt in der Alessandro-Volta-Straße 20.

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Campus 6, Klinikum Gifhorn Tel. 05371 / 5899652

Doch weil die schönsten Momente mit Ehefrau Jenny und Töchterchen Lotta oft ganz plötzlich passieren, zückt selbst der Profi Tim Dalhoff dafür „ruck, zuck“ auch mal nur die Smartphone-Kamera.  (bc) $

passenden – Schuhs ist deshalb besonders wichtig. Orthopädische Einlagen entlasten bei Bedarf zusätzlich Füße, Knie- und Hüftgelenke sowie den Rücken. Alle Modelle können direkt in der großen hauseigenen Werkstatt weiter bearbeitet und angepasst werden. Tun Sie Ihren Füßen etwas Gutes!

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Fit & Gesund

Den Herbst cool und lässig genießen

© Citalliance/123RF, Ittipol/123RF, Serezniy/123RF, Jozef Polc/123RF

Nach diesem Rekordsommer sollten alle Akkus eigentlich bestens aufgeladen sein. Ein Garant, um fit und gesund auch durch den Herbst zu kommen, um ihn auch cool und lässig genießen zu können, ist das allerdings noch nicht. Denn wenn erst einmal die Tage wieder merklich kürzer werden, das nasskalte Schmuddelwetter heranzieht, dann kann das natürlich durchaus auf die Stimmung schlagen und die Abwehrkräfte des Körpers stark beanspruchen. Der ständige Wechsel zwischen den warmen Temperaturen in beheizten Wohn- und Arbeitsräumen sowie Feuchtigkeit, Wind und Kälte im Freien verheißen für den Körper enormen Stress und machen ihn damit deutlich anfälliger für Erkältungen und grippale Infekte.


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VORBEUGEND VIEL BEWEGUNG AN DER FRISCHEN LUFT Dem lässt sich allerdings vorbeugen – zum Beispiel mit viel Bewegung an der frischen Luft. Zwar sollte man es nicht gleich übertreiben, aber ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen oder Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren regen die Durchblutung an und bringen den Kreislauf ordentlich auf Trab. Mit der regen Durchblutung werden die Abwehrstoffe gleichmäßig verteilt, sodass sie das Im-

munsystem schon mal in Alarmbereitschaft versetzen können. Weil frische Luft so wichtig ist, gilt natürlich auch für zu Hause: Mehrmals täglich die Wohnräume lüften! Ideal ist es, dreimal täglich die Fenster zu öffnen – am besten gleich morgens, nach dem Aufstehen, abends, wenn man vom Job kommt und dann noch mal fünf Minuten vor dem Schlafengehen.

STARKE ABWEHRKRÄFTE MIT VITAMIN C UND ZINK Es müssen ja nicht immer Apfel oder Salat sein. Aber gerade zu dieser Jahreszeit sollte jeder, der sich vor Erkältung und grippalen Infekten schützen will, besonders auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung achten. Apfel- und Orangensaft, eingelegte Gurken oder gekochtes Gemüse enthalten viele wertvolle Vitamine. Und weil neben Vitamin C auch Zink ein nützlicher Helfer ist, die Abwehrkräfte zu stärken, sollten auch Rind- und

Schweinefleisch, Geflügel, Eier, Käse und Milch auf dem gedeckten Tisch zu finden sein. Außerdem haben die heimischen Kohlsorten und andere Wintergemüse jetzt Hochsaison. Mit Grünkohl, Brokkoli und Kohlrabi, Kartoffeln, Steckrüben und Champignons lassen sich leicht abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zaubern. Auf Nahrungsergänzungsmittel und Vitamintabletten darf so gern verzichtet werden.

VIEL TRINKEN, ALKOHOL UND NIKOTIN MEIDEN Umso wichtiger ist bei einer gesunden Ernährung die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit. Am besten wählt man möglichst kalorienfreie Getränke, zum Beispiel Mineral- oder Leitungswasser oder Früchte­ tee. Zwischen 1,5 und zwei Litern darf und sollte man sich auf alle Fälle täglich davon genehmigen – ganz besonders, wer sich über Stunden in Räumen mit trockener Heizungsluft aufhält. So bleiben die Bronchien feucht und Bakterien werden mal eben einfach so weggespült.

Dass es sich vor allem aber nicht nur in der Übergangszeit lohnt, Zigaretten und Alkohol zu meiden, versteht sich von selbst. Wer will schon sein Immunsystem stressen und es anfällig für Krankheitserreger machen? Viel sinnvoller sind da erholsame und gemütliche Stunden auf der Couch für Körper, Geist und Seele bei leiser Musik, mit einem guten Buch und einem aromatischen Kaffee oder Tee – und natürlich ausreichend Schlaf, bei dem sich gut neue Kraft schöpfen lässt.  (bc) $


Ein harmonisches Zusammenspiel. Inmitten des neuen Wolfsburger Stadtteils Steimker Gärten bilden vier markante Gebäude das Steimker Quartett. Nachhaltige Materialien kennzeichnen die unterschiedlich gestalteten Fassaden. Das Ensemble vereint 73 hochwertig ausgestattete Wohnungen, deren großzügige Grundrisse zwischen 64 und 198 m² attraktiven Lebensraum für Singles, Paare und Familien bieten. Klare Strukturen, barrierefreie Erreichbarkeit mit dem Aufzug, die hauseigene Tiefgarage mit 94 Stellplätzen und Balkone, Loggien oder Terrassen in einem grünen Umfeld mit bester Infrastruktur vermitteln Wohnkomfort auf höchstem Niveau.

steimker-quartett.de

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg Immobilienvermarktung Porschestraße 70 | 38440 Wolfsburg Astrid Strauß und Frank Lätsch 05361 187-325 steimker-quartett@spk-gifhorn-wolfsburg.de

City Magazin Wolfsburg, Ausgabe 3/2018  

Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung...

City Magazin Wolfsburg, Ausgabe 3/2018  

Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung...

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