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43 AUSGABE

n i z a g a y Cit M Ein Magazin der Aller-Zeitung

Herbst 2018

G I FH O R N

Stadtmarketing

Vorbereitungen für Weihnachtsmarkt Gifhorn laufen auf Hochtouren Im Porträt

Dr. Manfred Grieger: Stadtgeschichte – ein diskussiver Prozess In Gifhorn ist was los

3. Ball der Wirtschaft, Erntedankfest, Honky-Tonk, Welt-Kindertag u. v. m.

Den goldenen

Herbst genießen!


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30.09.2018

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Gifhorner City Magazin | 3

Aus dem Inhalt

8

City-Gemeinschaft Gifhorn Zwei Shoppingsonntage locken im Herbst in die City

12 14

Multimedia-Shows im Ratssaal Faszination Abenteuer-Reisen

Wirtschaftsvereinigung Gifhorn 3. Ball der Wirtschaft: Hochkarätige Charity-Gala

18

Erntedankfest Brauchtumsspektakel so bunt wie der Herbst

24

Oldies but Goldies Königlicher Fahrspaß im Mercedes-Benz 280 S

28  30

Klassik im Ring Barockmusik, Jazz und fliegende Fäuste

Mein Lieblingsplatz Jurek J. Karczewski: Auf der Aller-Brücke, mitten in der City

36 

Künstlerporträt Wolfgang Weber: Kunstwerke – gefunden auf göttlichen Pfaden

40

Im Porträt Dr. Manfred Grieger: Stadtgeschichte: im Klartext ein diskussiver Prozess

IMPRESSUM | Ein Anzeigenmagazin der Aller-Zeitung, M ­ adsack ­Medien Ostniedersachsen GmbH & Co. KG, Steinweg 73, 38518 

Auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung. Plötzlich freuen wir uns nach langen Wochen der Hitze und Trockenheit über Regen, über kühlere Temperaturen, über den Wind, der die Wolken am Himmel vor sich hertreibt, über fröhliche Kinder, die voller Begeisterung in Gummistiefeln durch Pfützen stapfen, und über die Natur, die sich in diesen Tagen in einem herbstlich bunten Kleid zeigt. Auch das neue City Magazin, die exklusive und kostenlose Sonderbeilage Ihrer Aller-Zeitung, ist herbstlich bunt – mit interessanten Themen, unterhaltsamen Geschichten und News aus der Gifhorner Geschäftswelt, aus Kultur und Lifestyle – und natürlich auch im Internet zu lesen. Zur Jahreswende 2009/2010 wurde das City Magazin aus der Taufe gehoben. Als Redakteurin dieser Publikation durfte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, über fast neun Jahre in insgesamt 43 Ausgaben durch die Wechsel der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter begleiten. Das hat wirklich Spaß gemacht! Vielen inte­ ressanten Menschen bin ich dabei in Interviews, bei Recherchen für Reportagen, Homestorys, Porträts und Berichte begegnet. Jeder einzelne hat mich auf seine Art mit neuem Wissen, Aha-Erlebnissen, aber auch mit Kunst und Emotionen bereichert, inspiriert und motiviert. Dafür wie auch für die Zusammenarbeit mit tollen Kollegen in Redaktion, Grafik und Verlag bin ich sehr dankbar. Doch alles hat seine Zeit. Das Leben ist Veränderung. „Wer sich nicht ändert, hat nicht gelebt“, sagt ein chinesisches Sprichwort, das ganz und gar meinem Lebensmotto entspricht: „Everything is possible – alles ist möglich“. Deshalb habe auch ich noch einmal nach einer beruflichen Veränderung gesucht und eine neue, spannende Herausforderung gefunden, auf die ich mich sehr freue. Alles hat seine Zeit – alles ist möglich. Dabei darf sich sogar ein Herbst wie ein zweiter Frühling anfühlen. Genießen Sie ihn!

Gifhorn | Redaktion Dirk Borth (verantw.), Barbara ­Bärbock (bc) | ­Titelfoto Jawwa/123RF  | Fotos ­Photo­werk, 123RF, Fotolia | Layout Heike Bode | Produktion Vanessa Ahrens, Ulrike Henkel |V ­ er­antwortlich für Anzeigen Gordon Firl | Druck Handels­agenturKlamt, „Druck-König“, Bernd Klamt, Im Winkel 6b, 38554 Weyhausen

Ihre Barbara Bärbock Redakteurin City Magazin

r/123RF

Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing Weihnachtsmarkt-Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren

© Danil Chepko/123RF, luisca

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!


4 | Gifhorner City Magazin

g tin ke ar m dt ta S & g un er rd fö ts af Wirtsch Weihnachtsmarkt-Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren Weihnachtszeit ist Märchenzeit. Das war schon zu allen Zeiten so. Und in Gifhorn erleben die fantasievollen und sagenhaften Geschichten auf besondere Weise gerade eine Renaissance! Die Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gifhorn GmbH (WiSta) stellt den Weihnachtsmarkt 2018, der vom 28. November bis zum 28. Dezember im Herzen der City stattfindet, unter das Motto „Gifhorner Märchentage“.

24 Geschichten für die „Gifhorner Märchensammlung“ „In Kooperation mit dem Ehrlich-Verlag, der Aller-Zeitung, der Stadt Gifhorn, der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, den Buchhandlungen Nolte und Dänzer sowie Schütte haben wir schon im Frühling zu einem außergewöhnlichen Kreativitätswettbewerb aufgerufen, der sich an Autoren aller Altersgruppen wie auch an alle, die Freude am Malen und Gestalten haben, wendet: Wir suchten die 24 schönsten Märchen beziehungsweise märchenhaften Geschichten sowie fantasievolle Bilder für die ‚Erste Gifhorner Märchensammlung’ – einen Märchenund Geschichtenband nach einer Idee von Christoph Peter Ehrlich, der sich mit seinem Verlag vor knapp zwei Jahren in unserer Stadt sesshaft gemacht hat und die Kulturlandschaft der Region wirkungsvoll bereichert“, erklärt Katja McFadden von der WiSta. Der Gifhorner Weihnachtsmarkt ist für Groß und Klein viel mehr als nur einen Besuch wert.

Einsendeschluss für das regionale Buchprojekt war der 31. August. Nun liegt es an den Juroren – allen voran WiSta-Chef Martin Ohlendorf, Peter F­ utterschneider, Karola Sauerländer, Alexa von der Brelje, Florian Schernich und last, but not least Christoph Peter Ehrlich – zu entscheiden, welche 24 Geschichten in die „Erste ­Gifhorner Märchensammlung“ aufgenommen werden. Verleger Ehrlich hat allen Grund zur Freude. „Insgesamt haben uns 56 Einsendungen erreicht  – geschrieben von ganz jungen Autorinnen und Autoren bis hin zu Menschen im fortgeschrittenen Seniorenalter, von Literaten aus Gifhorn und Umgebung, aber auch aus Düsseldorf und Dortmund, ja sogar aus Polen und Österreich. Entsprechend vielfältig sind die Themen. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit dem Löwen und dem Horn im Gifhorner Wappen, aber auch mit anderen Tieren wie Schwänen oder Unken, uralten Sagengestalten wie dem Wasser-


Gifhorner City Magazin | 5

10 Euro für alle Interessierten zu haben sein“, erklärt Christoph Peter Ehrlich und weiß: „Damit lässt sich allen großen und kleinen Märchenfreunden in jedem Falle zum Weihnachtsfest eine ganz besondere Freude machen.“

Im Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum der Lebenshilfe (GAZ) entstehen zurzeit 650 Weihnachtssterne.

mann. Und selbst das derzeit von vielen Kindern heiß geliebte Einhorn treibt es in einer Geschichte in Gifhorn umher“, verrät Ehrlich und weiß: „Das wird für die Juroren nicht ganz einfach und richtig spannend, entsprechend den vorgegebenen Kriterien die 24 Besten zu ermitteln.“

Erstauflage ist mit 1000 Exemplaren geplant Wer es dann wirklich mit seiner Geschichte, seinem Märchen ins Buch geschafft hat, für dessen Erstauflage 1000 Exemplare geplant sind, hat zudem die Chance, dieses auch selbst einer großen Öffentlichkeit vorzutragen. Wie bei einem Adventskalender öffnet sich dazu jeden

Tag das Fenster des Schütte-Türmchens zum Weihnachtsmarkt. Und der Autor darf – unterstützt von Tontechnik – seine Geschichte persönlich den Gästen des Gifhorner Weihnachtsmarktes vorlesen. Damit das jeder möglichst ausdrucksstark schafft, bietet die WiSta im Vorfeld dazu den ausgewählten Autorinnen und Autoren am 10. und 11. November einen Workshop mit dem Schauspieler HeinzDieter Vonau an. Wer sich dann selbst doch nicht ans Mikrofon traut, kann sein Märchen auch vortragen lassen. „Und das Buch selbst wird natürlich mit Beginn der Adventszeit sowohl bei Schütte als auch in den Gifhorner Buchhandlungen Dänzer und Nolte zum Preis von circa

650 Weihnachtssterne entstehen gerade im GAZ Die „Gifhorner Märchentage“ werden aber nicht nur in der Adventszeit neue Märchen und Geschichten präsentieren, sondern auch die Fußgängerzone märchenhaft verwandeln – ganz klassisch mit weihnachtlichem Lichterglanz und ganz besonderem Sternenzauber. Die WiSta baut in diesem Jahr dabei auf die tatkräftige Unterstützung des Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrums der Lebenshilfe (GAZ). „Die in unserer Holzmontage Beschäftigten haben unter Regie von Gruppenleiter Bernd Peters bereits >>


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Auf dem Marktplatz wird es wieder eine große Eislauffläche geben. Originelle Eislauf-Lernhilfen wie 2017 die Bobbys sind witzige Eyecatcher auf dem Eis. ­ egonnen, ­insgesamt 500 kleine und b 150 große Weihnachtssterne von Hand als Kleinserie zu fertigen. Für sie heißt es zurzeit: Raus aus der Routine der üblichen Fertigung von zum Beispiel circa 40 000 Transportkisten und rein in die Weihnachtsvorbereitung! Das wissen die meist seelisch kranken Menschen, die bei uns arbeiten und sich im Holzbereich qualifizieren, natürlich auch zu schätzen. Sie haben ganz besondere Freude daran. In den Farben Rot, Silber und Gold werden diese Sterne zusammen mit Original Herrnhuter Adventssternen in der weihnachtlich geschmückten Fußgängerzone dann ganz besondere Effekte setzen“, erklärt GAZ-Abteilungsleiter Maik Müller.

Auf dem Marktplatz lockt die große Eislauffläche „Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder ab dem 28. November die ganze Advents- und Weihnachtszeit hindurch bis zum 28. Dezember auf dem Marktplatz mit der 200 Quadratmeter großen Eislauffläche zur Freude vieler großer und kleiner Schlittschuhläufer eine tolle winterliche Attraktion der Extraklasse. Da lassen sich wunderbar vor dem Rathaus auf blanken Kufen Pirouetten drehen und natürlich auch mit Unterstützung lustiger Eislauf-Lernhilfen die

Wünsch dir was!

ersten Schritte auf der Eisfläche versuchen, ohne gleich auf die Nase zu fallen. Selbstverständlich stehen auch wieder Schlittschuhe in verschiedenen Größen für einen geringen Obolus zum Verleih bereit“, weiß Katja McFadden. Darüber hinaus sind allein die etwa 35 Stände mit Kunsthandwerk und vielen leckeren Spezialitäten an jedem Tag einen Besuch des Gifhorner Weihnachtsmarktes mit der ganzen Familie wert. Und auf der Bühne am City-Brunnen gibt es so manche musikalische, unterhaltsame und kurz­ weilige Überraschung zu erleben. (bc) $

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Wehn wieder in der Stadthalle Gifhorn. Nina Siebert, Vorsitzende von „Helfen vor Ort e. V.“, erklärt: „Wir freuen uns schon riesig auf ein weiteres Konzerterlebnis des Extraklasse. Ich bin mir sicher, dass in dem hochkarätigen und abwechslungsreichen Musikprogramm für jeden Geschmack etwas dabei ist.“

Benefizkonzert Musik kann so viel Gutes bewirken Musik kann vielleicht nicht die Welt retten, aber auf alle Fälle viel Gutes bewirken. Bester Beweis sind die seit 2002 alljährlich stattfindenden Benefizkonzerte mit Musikern der Bundeswehr für „Helfen vor Ort e. V.“, eine Initiative der Aller-Zeitung. Sie sind für die Organisatoren, die Musiker und natürlich das begeisterte Publikum Her-

zenssache. Und nur gemeinsam lässt sich mit diesen besonderen Konzertstunden nachhaltig spürbar Gutes tun. Am Dienstag, 6. November, ist es wieder so weit. Dann gastieren die 50 Musikerinnen und Musiker des Heeresmusikkorps Hannover unter Leitung von Oberstleutnant Martin

In bewährter Weise bildet der Erlös des traditionsreichen Benefizkonzertes den Grundstock der weihnachtlichen Bescherung für circa 500 bedürftige Kinder aus circa 200 Familien sowie rund 150 Senioren in der Stadt und im Landkreis Gifhorn. Die Eintrittskarten sind zum Preis von 15 Euro wie immer ausschließlich in der AZ-Konzertkasse, Steinweg 73, erhältlich. Wann der Verkauf startet, wird rechtzeitig in der Aller-Zeitung bekannt gegeben. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Wer also Musik vom Feinsten genießen und damit anderen Menschen Gutes tun möchte – hat mit dem Besuch des Benefizkonzertes für „Helfen vor Ort e. V.“ eine ganz besondere Gelegenheit. (bc) $


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n r o h if G t f a h sc in e m e G City Zwei Shoppingsonntage locken im Herbst in die City Gifhorner Genossenschaften präsentieren sich

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„Mit dabei sind die Volksbank BraWo, die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG (GWG), die Energiegenossenschaft NaturEnergieRegion  eG, das EDEKA Center Wede, die RaiffeisenWarengenossenschaft und die Jagdgenossenschaft. Anlass ist das Raiffeisen-Jahr 2018, in dem der 200.  Geburtstag von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, einem der d an Vordenker und Mitbegründer der Genossenschaf tsidee, mit vielen © Deu tsche r_R aif f ei

Den Herbst in seiner bezaubernden Farbenpracht empfinden viele Menschen nicht nur in Feld und Wald, sondern auch mitten in der Stadt als die schönste Jahreszeit. Jeder genießt die herrlich goldenen Sonnenstrahlen, wohl wissend: Der trübe, graue November kriecht schneller herbei als gedacht. Auch die City-­ Gemeinschaft Gifhorn hat sich darauf eingestellt und gleich zwei verkaufsoffene Sonntage für den Herbst geplant. Bereits in wenigen Tagen, am 30. September, wird von 13.00 bis 18.00 Uhr mit einem überaus abwechslungsreichen Aktionssonntag, an dem sich diesmal auch die Gifhorner Genossenschaften in der Fußgängerzone präsentieren, der Sommer verabschiedet und der Hebst willkommen geheißen.

bundesweiten Aktionen begangen wird. In Deutschland sind die rund 8000 Genossenschaften mit 23 Millionen Mitgliedern die stärkste Wirtschaftsorganisation und als stabile und stabilisierende Unternehmen mit ihrem Förderauftrag ihren Mitgliedern verpflichtet“, erklärt Andreas Otto, geschäftsführender Vorstand der GWG. Unter Federführung der WiSta werden sich deshalb die Gifhorner Genossenschaften mit ihren einzelnen Friedrich-Wilhelm Raiffeisen


Besonderheiten am 30. September in der Fußgängerzone vor der Volksbank vorstellen. Außerdem wird es eine Ausstellung und einen Vortrag von Andreas Otto geben – beides dem Leben und Wirken des großen Reformers Raiffeisen gewidmet. Darüber hinaus laden die Gifhorner Genossenschaften an diesem Tag zu einer gemeinsamen Tombola ein, bei der es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Und das Mitmachen ist ganz einfach: Jeder, der einen Kassenbon oder eine Einkaufsquittung von diesem verkaufsoffenen Sonntag vorweisen kann, erhält ein Los und ist bei der Ziehung um 17 Uhr dabei.

Mode und mehr – tolle Angebote für Trendscouts Natürlich bieten die in der Fußgängerzone angesiedelten Geschäfte und Unternehmen an diesem Sonntagnachmittag überaus

entspannten herbstlichen Einkaufsspaß für die ganze Familie. Michaela Lippe, die in bewährter Weise auch diesmal wieder im Auftrag der City-Gemeinschaft Gifhorn für die Organisation der beliebten ShoppingSonntage verantwortlich ist, weiß: „Am 30. September ist in den Geschäften alles zu finden, was die neuesten Herbst- und

Winterkollektionen in Sachen Mode, Düfte, Nippes und Accessoires, Bücher und Medien zu bieten haben. Trendscouts können da wirklich wieder aus dem Vollen schöpfen.“ Den verkaufsoffenen Sonntag am 28. Oktober werden ganz sicher einige F­ amilien nutzen, um frühzeitig nach den ersten >>

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Kleinigkeiten für den Nikolaustag, Überraschungen zum Befüllen der Adventskalender oder sogar schon nach dem einen oder anderen Geschenk für die Lieben zum Weihnachtsfest Ausschau zu halten. So lässt sich halt von vornherein der Einkaufsstress in der Adventszeit bewusst vermeiden. Die Geschäfte in der Gifhorner Fußgängerzone haben jedenfalls auch an diesem Tag wieder von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und warten mit attraktiven Werbe- und Verkaufsaktionen auf.

Hüpfburg, Kugelbahn & Co. stehen für die Kinder bereit Und auch das Kinderprogramm entlang des Steinwegs bietet an beiden verkaufsoffenen Sonntagen so manche Überraschung für die Jüngsten. So ist am 30. September zum Beispiel beim Kistenstapeln Geschicklichkeit gefragt. Bungee-Trampo-

lin, Hüpfburg und Kinderschminkstation sind weitere Anziehungspunkte für die Jüngsten. „Ebenso wird am 28. Oktober für die kleinen City-Bummler jede Menge Kurzweil geboten“, freut sich Michaela Lippe und verrät: „Kugelbahn, Kerzenziehen und Wachshände, die kleine Ritterhüpfburg, Bungee-Trampolin, Kinderschminkstation und der Zirkuspavillon mit sechs innovativen Holzspielgeräten warten an diesem Tag nur darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.“

Gaumenkitzel auf dem Weg durch die City Dass an beiden Familien-Shopping-Sonn­ tagen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Unterwegs durch die City sind so einige Gaumenkitzel zu haben – der Küchenherd darf zu Hause also getrost mal kalt bleiben. Von der klassischen Bratwurst und dem Steak vom Grill über Crêpes, Backschinken, Schmalzkuchen bis zu Pizza oder Pommes ist so ziemlich alles zu haben, was das Herz begehrt.  (bc) $

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s w o h S ia d e m ti l u M im Ratssaal Faszination Abenteuer-Reisen vom Fachbereich Kultur der Stadt Gifhorn namhafte und weit gereiste Persönlichkeiten für vier interessante und spannende Vortragsabende gewinnen. Sie haben in fernen Ländern Ungewöhnliches gesehen und erlebt, sind in fremde Kulturen eingetaucht und vermitteln dem Publikum auf ganz

persönliche Weise, wie schön es ist, diese Welt zu entdecken. Beginn aller MultimediaShows im Ratssaal ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von 7 Euro sind nur an der Abendkasse erhältlich. Kombitickets zum Besuch aller vier Veranstaltungen kosten 21 Euro. (bc) $

Abenteuer in Grönland Mittlerweile zum fünften Mal in Folge macht der bekannte TV-Journalist und Moderator Peter von Sassen den Auftakt und stellt am Montag, 5. November, seine neue Live-Multimedia-Reportage „Abenteuer in Grönland – Mit Eisbrecher und Schlafsack zur nördlichsten Küste der Welt“ vor. Peter von Sassen, der gemeinsam mit dem amerikanischen Geophysiker Ken Zerbst unterwegs war, lässt damit das Publikum teilhaben an einer aufregenden Exkursion per Schiff und Flugzeug, mit Booten und zu Fuß entlang der einsamen Ostküste von Grönland – mit kleinen Inuit-Siedlungen und unberührter Natur, durch das größte Fjordsystem der Erde bis ins nördliche Packeis. Die Entdeckung einer neuen nördlichsten Landmarke im Eis – nach Abschluss

der Expedition „Ultima Thule 2008“ benannt – bescherte der Tour einen sensationellen Erfolg. Peter von ­Sassen musste dazu zunächst mit einem mächtigen Eisbrecher und später von einem Expeditions-Camp zu Fuß und per Helikopter in die Eiswelt vordringen. Er begegnete Eisbären und anderen faszinierenden Tieren der Arktis und lernte die fantastische Natur im Norden Grönlands lieben. Das besondere Arrangement brillanter Fotos, spannender Filmszenen und historischer Hintergründe auf der Großbild-Leinwand im WidescreenFormat 16:10, unterlegt mit großartigen Naturgeräuschen und einem emotionalen Soundtrack – alles natürlich live von Peter von Sassen kommentiert-, vermittelt dem Publikum das Gefühl, hautnah dabei zu sein.

© Annette.hoffmann

Wenn der triste, graue November ins Land zieht, öffnen sich alle Jahre wieder mit der beliebten Veranstaltungsreihe „MultimediaShows im Ratssaal“ symbolische Fenster mit Blick in alle Himmelsrichtungen einer faszinierend bunten Welt. Auch in diesem Jahr konnte Organisatorin Annette Hoffmann


Als fesselnde Reise zu den außergewöhnlichsten Landschaften Europas und in die Tiefen des Gehirns lässt sich der Multimedia-Vortrag „FLOW – Leidenschaft Mountainbike“ von Harald Philipp am Montag, 12.  November, empfinden. Steile Bergpfade sind seine Radwege, die Alpen sein Spielplatz. Immer auf der Suche nach neuen Wegen, hat Harald Philipp Gipfel und Kletter-

steige in den Alpen und im Himalaya als Erster befahren und ist – auch ohne einen einzigen Rennsieg oder Titel – einer der bekanntesten Mountainbiker Deutschlands. Mit „FLOW“ zeigt er, warum das Bauchgefühl besser steuern kann als das Bewusstsein, warum Neugier zu Höchstleistungen treibt und warum man seine Ängste besser verfolgen sollte, statt vor ihnen zu fliehen. In zehn Kurzfilmen, die es nur im LiveVortrag zu sehen gibt, für den Harald

Philipp extra ein Drehbuch schrieb, fliegt das Publikum zum Beispiel durch entlegene Vulkanwüsten auf Island und spürt die Höhenangst auf fahrbaren Klettersteigen in den Dolomiten. Von den ersten selbst gebauten Trails im deutschen Mittelgebirge geht es bis zu Haralds Ruhepol in einem verlassenen Bergdorf in den Seealpen. Gefilmt wurde in Full-HD und 4 K mit Aufnahmen von Sebastian Doerk, Drohnenflügen von Christoph Thoresen und Time­lapses von Christoph Malin.

Mekong – von Vietnam nach Tibet

Im Oldtimer durch Afrika

Die spannende Geschichte einer über 5000 Kilometer langen Reise zu den Quellen eines der zwölf längsten Flüsse der Erde erzählt in seiner Multimedia-Show „Abenteuer Mekong – von Vietnam nach Tibet“ am 26. November Andreas Pröve. Der bekannte Fotoreporter und Buchautor, der als 23-Jähriger mit seinem Motorrad verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist, begibt sich immer wieder auf die Suche nach den Grenzen des Machbaren. Mit seiner Rollstuhlreise an den Ufern des gewaltigen asiatischen Stroms entlang

Sabine Hoppe und Thomas Rahn durchquerten mit ihrem Oldtimer-Lkw „Paula“, Baujahr 1977 (!), von 2009 bis 2015 insgesamt 54 Länder auf fünf Kontinenten. Sie legten insgesamt 120 000 ­Kilometer zurück und umrundeten die Erde. Nach dem Studium machte das junge Paar – beide 29 – aus seinem Traum eine Idee und ließ diese in sechs Jahren Wirklichkeit werden. „Abenteuer Afrika“ – so das Thema ihrer Multimedia-Show im Ratssaal am Montag, 19. November – erzählt von der finalen Etappe und der wohl größten Herausforderung ihrer langen Reise für Mensch und Maschine, dem Weg von der Südspitze Afrikas zurück in die Heimat. Dabei ging es bis an die Grenzen aller verfügbaren Kräfte über Stock und Stein, über Wellblechpisten und Sand, durch bekannte und unbekannte Gegenden des geheimnisvollen und unberechenbaren Kontinents. Gänsehaut gab es gratis dazu angesichts der spektakulären Landschaften, der roten Dünen, der grünen Berge, der dichten Wälder … Und unvergessen diese Spannung in der Luft, wenn man wilde Elefanten, Löwen und Geparden in unmittelbarer Nähe weiß und sich plötzlich gar nicht mehr so sicher ist, nur Beobachter oder mögliche Beute zu sein.

© Andreas Proeve

Seine Tour begann im hektischen Saigon, führte über Phnom Penh durch die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China. Dabei machte er sich wie schon so oft wieder vor allem in Handarbeit auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen unverfälschten Blick in die Lebensweise der Menschen. Flussaufwärts führte ihn die Tour ins tibetische Hochland. Bis an die äußersten Grenzen seiner Belastbarkeit gehend, kämpfte er um jeden Meter und erreichte schließlich in einer abenteuerlichen Trekking-Expedition sein Ziel: die Quelle des Mekong!

© Hoppe/Rahn

FLOW – Leidenschaft Mountainbike

© ManfredStromberg

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n r o h if G g n u ig in e r e v ts f Zehn Jahre Wirtscha

3. Ball der Wirtschaft: Hochkarätige Charity-Gala der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn der 3. Ball der Wirtschaft unmittelbar bevor. Unsere Journalistin ­Barbara Bärbock bat dazu den Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn, Thomas Fast, exklusiv zum Interview für das City Magazin.

Thomas Fast 

© Christian Lindenau

Im Mai feierte die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn ihr zehnjähriges Bestehen. Auf ihrem Erfolgskurs hat sich die Interessenvertretung für Unternehmen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Handel und Handwerk im Raum Gifhorn enorm profiliert. Immer wieder macht sie mit neuen, anspruchsvollen Zielen und attraktiven Veranstaltungen auf sich aufmerksam – aktuell steht am Samstag, 3. November, in Zusammenarbeit mit

Herr Fast, Sie hatten vor mehr als zehn Jahren die Idee, in Gifhorn eine Wirtschaftsvereinigung zu gründen, um Unternehmerinteressen zu bündeln, gemeinsamen Mehrwert zu schaffen. Wie sieht Ihr Resümee aus? Thomas Fast: Allein, wenn man bedenkt, dass am 27. Mai 2008 die Gründung der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn von sieben Unternehmern/Personen vollzogen wurde und wir heute 133 Mitglieder zählen, wurden die Erwartungen von damals weit übertroffen. Doch das Beste: In unseren Reihen gibt es nur Aktive, keine „Karteileichen“. Tolle Veranstaltungen verschiedenster Art – vom hochkarätigen

Sach- und Fachvortrag über Exkursionen, Unternehmensbesichtigungen bis hin zu diversen Events wie zum Beispiel unlängst ein Besuch der 2. Hamburger Rednernacht – begeistern auf ganz besondere Weise Menschen, die sich nicht zuletzt aufgrund ihrer gemeinsamen Interessen als Unternehmer verbunden fühlen. Wer an diesen Veranstaltungen teilnimmt, hat in aller Regel auch Spaß daran und nutzt dabei gern die Gelegenheit, ganz zwanglos neue, interessante Kontakte zu knüpfen. In der Wirtschaftsvereinigung werden gemeinsame Projektideen entwickelt und im Team umgesetzt. Was steht denn mometan konkret an? Thomas Fast: In einer von der Automobil­ industrie dominierten Region haben es Handwerksbetriebe oder Unternehmen aus dem Handel und der Gastronomie immer schwerer, Nachwuchs und Fachkräfte zu finden. Deshalb sind wir dabei, unter anderem mit AzubiConnect eine Praktikumsbörse


© Michael Franke, Photowerk

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einzurichten, treten mit den Schulen und Lehrern in direkten Kontakt, informieren sie über die Anforderungen der Wirtschaft, lernen auch viel von den Pädagogen über die Bedürfnisse und sehen uns als wichtigen Mittler zwischen Schulen und Unternehmen. Wie man erfolgreich gute Auszubildende rekrutieren kann, macht in Gifhorn Schütte-Inhaber Udo von Ey beispielhaft vor. Wer bei ihm engagiert und mit spürbarer Freude ein Praktikum absolviert, darf sich danach gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz ausrechnen. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit der WiSta und dem Landkreis ein Azubi-Netzwerk dazu beitragen, dass sich junge Menschen in unserer Region kennen und miteinander wohlfühlen. Der jährliche Tag der Auszubildenden – ein Event im Kultbahnhof – soll Tradition werden und diesen Gedanken aktiv unterstützen.

Apropos Event: Zwei Jahre sind verflogen. Nach 2014 und 2016 findet am 3. November mittlerweile zum 3. Mal der Ball der Wirtschaft statt. Was erwartet die Gifhorner bei dieser CharityBallnacht in der Stadthalle?

Thomas Fast: Auf jeden Fall wieder ein Event der Extraklasse, das es lohnt mitzuerleben. Unsere Gäste dürfen sich zu Anfang des Abends auf ein anspruchsvolles Tanzturnier mit den besten norddeutschen Nachwuchspaaren in den lateinamerikanischen Tänzen um den Mühlenstadt-Pokal der Stadtwerke Gifhorn freuen. Eine große Tombola mit attraktiven Preisen, ein >>


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Gala-Buffet mit erlesenen Köstlichkeiten aus der Küche von Roth of Switzerland und ein traumhaftes mitternächtliches Dessert-Buffet, gezaubert von den Konditoren der Firma Leifert, sorgen garantiert für exorbitante Überraschungen. Doch das Wichtigste an einer rauschenden Ballnacht ist natürlich für die meisten Gäste, selbst bis in die frühen Morgenstunden eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen. Livemusik vom Feinsten mit der Toni Pop Band aus Braunschweig ist auch bei unserem dritten Ball der Wirtschaft wieder erste Wahl. Der Erlös des Abends aus Spenden und Losverkäufen kommt wie immer einem guten Zweck zu. Welcher wird das diesmal sein?

WIR SIND AN IHRER SEITE

Das Organisatorenteam hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Erlös des Abends –

© Michael Franke

TIPP: Für alle, die ihre Tanzkünste vor der Ballnacht noch etwas auffrischen wollen, bietet der Tanz-Sport-Club Gifhorn, Adam-Riese-­ Straße 14, jeweils montags am 15., 22. und 29. Oktober von 20.30 bis 22.00 Uhr einen Tanzworkshop mit den Schwerpunkten Wiener Walzer und Discofox an. Kosten: 30 Euro pro Person. Anmeldungen sind per Mail an praesident@ tsc-gifhorn.de oder telefonisch unter 0170 763 45 96   möglich.

wir hoffen wieder auf eine Summe zwischen 8000 und 10 000 Euro – das Kindernetzwerk United Kids Foundations der Volksbank Brawo zu unterstützen. Konkret ist vorgesehen, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus unserer Region einen Ferienaufenthalt in der PerspektivFabrik der Henry Maske Stiftung „A Place for Kids“ im brandenburgischen Mötzow zu ermöglichen. Kindern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wird hier jede Menge Selbstwertgefühl vermittelt. Sie lernen hier, ihre Talente zu entdecken

und einzusetzen, und kommen immer mit einem ungeheuren Motivationskick zurück, der ihnen hilft, ihre Zukunftschancen selbstständig zu ergreifen. Den Ball der Wirtschaft können nicht nur Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung erleben … Genau. Alle Menschen, die einen eleganten und unterhaltsamen Abend genießen möchten, sind dazu ausdrücklich eingeladen. Die Gesamtzahl der Ballgäste ist auf 350 begrenzt. Der Verkauf der Eintrittskarten zum Preis von 69 Euro in der AZ-Konzertkasse im Steinweg 73 hat bereits begonnen. Enthalten im Preis sind hervorragendes Essen, Musik und gute Laune. Der Ball Beginnt um 18.30 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Und: Festliche Abendrobe ist ausdrücklich erwünscht.  (bc) $

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Betreuung mit Herz

Ilios heißt Sonne in allen Lebenslagen

Es gibt Situationen im Leben, die treiben jeden Menschen an den Rand seiner Kräfte. Das kann eine schwere Krankheit genauso sein wie das an sich freudige Ereignis von Familienzuwachs. Und das kann Menschen im fortgeschrittenen Alter gleichermaßen betreffen wie junge Familien. Plötzlich sieht man angesichts einer ganzen Reihe von Problemen nur noch schwarz und fühlt sich hoffnungslos überfordert. Doch zum Glück gibt es „Ilios – Betreuung mit Herz“, ein junges Unternehmen zur schnellen, professionellen und individuellen Organisation von Alltagshilfen mit Sitz in Müden. Sein altgrie-

chischer Name bedeutet „Sonne“ und die ist hier gelebte Firmenphilosophie. Die 29-jährige Juristin Sarah Vollmerhausen hat „Ilios“ – ursprünglich spezialisiert auf Berufsbetreuung – 2014 nach Beendigung ihres Studiums in Kiel gegründet. Dann machte sie nach der Geburt ihres ersten Kindes, selbst vier Monate lang schwer erkrankt, die bittere Erfahrung, keinerlei Haushalts- oder Alltagsunterstützung zu haben. „Wieder gesund, zog ich mit Mann und Kind 2015 zurück in meine Heimat im Landkreis Gifhorn und erweiterte umfassend das Angebotskonzept meines Unternehmens

für die Organisation von Alltagshilfen in allen Lebenslagen. Das reicht mittlerweile vom Einkauf & Begleitservice bei Arzt- oder Friseurbesuchen über Boten- und Behördengänge, den Hausputz, die Garten- und Grabpflege, Büroarbeiten, die Unterstützung bei Antragstellungen, Umzugshilfe bis zum Haushüter-Service, der Freizeitgestaltung oder dem Ausrichten von Feiern. Viele Leistungen sind über die Kranken- und Pflegekasse abrechenbar“, erklärt Vollmerhausen. Die Nachfrage ist enorm, ihr Unternehmen mit derzeit 22 Beschäftigten entsprechend gewachsen. Etwa 90 Haushalte im Umkreis von 35 Kilometern gehören zurzeit in ihren Aktionsradius. Tendenz: steigend. Deshalb hat sich die mittlerweile zweifache Mama selbst Unterstützung in die Firmenleitung geholt. Ihre eigene Mutter, Marion Höbelt, übernahm die Koordination der Hauswirtschaft sowie die Personalführung, und die gelernte Physiotherapeutin Miriam Nülle leitet den Fachbereich Alltagsbegleitung. Ilios, die Sonne, wird natürlich vom ganzen Team in jedes Herz getragen. (bc) $

Service für Senioren, pflegebedürftige Personen sowie pflegende Angehörige nach § 45 SGB XI

Unsere Leistungen rechnen wir direkt mit Ihrer Pflege- oder Krankenkasse ab

Hilfe während und nach der Schwangerschaft und für Familien über die Krankenkasse Individuell gestaltete Betreuungspakete für Senioren und pflegebedürftige Personen

Leistungen im Überblick: ➢ Einkauf- & Begleitungsservice

➢ Gartenarbeit & Grabpflege

➢ Hilfe im Haushalt über die

➢ Unterstützung im Altenheim

Pflege- und Krankenkassen ➢ Freizeitgestaltung & Betreuung ➢ Vermittlung von Dienstleistungen ➢ Botengänge & Servicefahrten

➢ Haushüter-Service ➢ Unterstützung bei der Antragstellung auf Entlastungsleistungen & Haushaltshilfe

➢ Büroarbeit Bei nicht vorliegenden Voraussetzungen für Kassenabrechnungen, bieten wir Ihnen alle Leistungen auch als Privatleistung an.

Die Juristin Sarah Vollmerhausen (r.), ihre Mutter Marion Höbelt und Miriam Nülle (nicht im Bild) stehen als Leitungs-Trio an der Spitze von „Ilios – Betreuung mit Herz“.

Unsere Kontaktdaten: ILIOS Betreuung  Postfach 29  38534 Meinersen  Telefon:

05375- 4580606

E-Mail: ilios-betreuung@outlook.de  Homepage: www.ilios-betreuung.de


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Erntedankfest

Brauchtumsspektakel so bunt wie der Herbst

Bereits um 9.00 Uhr beginnt der Erntedankfest-Markt. Von 9.45 bis 9.55 Uhr lassen die Jagdhornbläser des Hegeringes Gifhorn unter der Leitung von Wolfgang Grohmann zur Eröffnung des Bühnenprogramms traditionelle Weisen erklingen.

Ein Fest für die Sinne „Erntedank ist ein bei Alt und Jung überaus beliebtes Fest für die Sinne, das immer in bewährter Weise von der Stadt Gifhorn in enger Zusammenarbeit mit der EvangelischLutherischen Kirchengemeinde St. Nicolai Gifhorn und der Katholischen Kirchengemeinde St. Altfried, der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn, brauchtumspflegenden Vereinen und Verbänden sowie Privatleuten aus Gifhorn und den umliegenden Ortschaften ausgerichtet wird. Nahtlos schließt sich der Wochenmarkt an, der sich an diesem Tag mit seinen Ständen bis zum City-Brunnen erstreckt“, erklärt Serina Hoffmann vom Kulturbüro der Stadt Gifhorn.

Höhepunkt: Erntedank-Gottesdienst Ein Höhepunkt, ohne den das Erntedankfest gar nicht denkbar wäre, ist von 10.15 bis 10.45 Uhr der ökumenische ErntedankGottesdienst – diesmal mit Pastor Michael Groh von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und Pastoralreferent Martin Wrasmann von der Katholischen Kirchengemeinde. Die musikalische Begleitung übernehmen der Heidechor GifhornNeubokel und der Posaunenchor.

Nach dem Gottesdienst geht stimmungsvoll auf der Bühne die Post ab – von 11.00 bis 11.30  Uhr mit „ZuCre“, der ZumbaDancecrew des SV Triangel, und danach bis 13.30 Uhr mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn unter Leitung von Anita Keller. Zur Mittagsstunde um 12.00 Uhr folgt ein weiterer symbolträchtiger Brauch: das Einbringen der neuen Erntekrone durch die Frauen und Männer der USK-Trachtentanzgruppe ins Rathaus.

Deftige Schmankerl und süße Köstlichkeiten Auf dem Marktplatz können sich alle Gäste indessen beliebte, deftige Schmankerl – zum Beispiel den Eintopf aus der Feldküche der Freiwilligen Feuerwehr oder Burger und Fleischspezialitäten vom Galloway Hof – schmecken lassen und ihren Durst löschen. Überaus beliebt ist gewiss auch diesmal wieder der große Kuchenbasar der Trachtentanzgruppe des USK, der mit leckeren, hausgebackenen süßen Spezialitäten und aromatischem Kaffee zum Schlemmen und Genießen einlädt. Für die Kinder hat Familie Krischke aus Tappenbeck zünftigen Spielspaß zu bieten. (bc) $

© Michael Franke, Oksana Alekseeva/123RF

Herbstzeit ist Erntezeit. Dann wird eingefahren, was im Frühling in den Gärten und auf den Feldern gesät oder gepflanzt und über den langen Sommer hinweg gehegt, gepflegt und gegossen wurde. In der Mühlenstadt Gifhorn ist mit dem Herbst ein wunderschönes altes Brauchtumsspektakel verbunden: das Erntedankfest. In diesem Jahr wird am Samstag, 22. September, auf dem Gifhorner Marktplatz wieder von 9.00 bis 13.30 Uhr zünftig gefeiert. Tausende Menschen aus der Stadt und dem Landkreis lassen sich dieses Fest, das offiziell um 10.00 Uhr von Bürgermeister Matthias Nerlich eröffnet wird, nicht entgehen und sind dabei.


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DRK

Hausnotruf – Sicherheit zu Hause und sogar unterwegs! Nichts gibt einem Menschen gleichermaßen Freiheit und Geborgenheit wie das eigene Zuhause. Verständlich, dass jeder – unabhängig vom fortschreitenden Alter, von einer Behinderung, einem gesundheitlichen Handicap, einer plötzlichen Krankheit oder besonderen Lebensumständen – dieses Gefühl bewahren möchte. Auch und gerade wer allein lebt, legt großen Wert auf die Sicherheit, im Fall einer akuten Notsituation rasche Hilfe zu bekommen. Das Hausnotrufsystem des DRK macht das möglich. Rüstem Kilic, seit 2011 Leiter und Koordinator Hausnotruf des DRK-Kreisverbandes Gifhorn, erklärt: „Wir verfügen mittlerweile über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Hausnotrufversorgung und sind rund um die Uhr einsatzbereit. Sicherheit in allen Lebenslagen ist heute so einfach zu bekommen wie noch nie: per Knopfdruck jederzeit von jedem Platz in der Wohnung oder des Eigenheimes. Ein kleiner schnurloser Sender wird dazu einfach als Armband oder Kette am Körper getragen, sodass im Bedarfsfall sofort eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale hergestellt bzw. unverzügliche Hilfe veranlasst werden kann. Bei Einstufung in einen Pflegegrad wird diese Grundversorgung sogar von der Pflegekasse bezuschusst.“

Das hat sich natürlich herumgesprochen. Die Zahl der Teilnehmer am Hausnotruf­ system des DRK-Kreisverbandes ist von circa 200 im Jahr 2011 bis heute auf rund 500 gewachsen. Tendenz: weiter steigend. Neue Optionen machen dank modernster Technik das DRK-Hausnotrufsystem immer attraktiver – zum Beispiel in Kombination mit einem speziellen Rauch- oder Sturzmelder. Ganz neu ist der MobileCare.smart im Angebot, das mobile Notrufund Ortungssystem für jedermann. „Das ist vor allem für Menschen interessant, die (noch) agil, sportlich und viel unterwegs sind“, so Christina Kampen, Mitarbeiterin des Hausnotrufsystems des DRK. Klein wie ein SchlüsselanChristina Kampen und Rüstem Kilic sind die kompetenten Ansprechpartner beim DRK zu allen Fragen um den Hausnotruf.

Am Wasserturm 5 · 38518 Gifhorn · Telefon 05371 804-0 · www.drk-gifhorn.de

hänger, mit Ein-Knopf-Bedienung, AnrufFunktion, GPS-Ortung, Freisprecheinrichtung, Spritzwasserschutz, sieben Tagen Akku-Laufzeit und kompaktem Design, ist es für Senioren, Risikopatienten, Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, Kinder und Outdoorsportler gleichermaßen geeignet und empfehlenswert. Zu allen Fragen rund um das Hausnotrufsystem des DRK stehen Rüstem Kilic und Christina Kampen Interessierten montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr telefonisch unter 05371 804 670 zur Verfügung und kommen zu einer umfassenden Beratung auch nach Terminvereinbarung ins Haus. (bc) $


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Bäckerei & Konditorei Weiß-blaue Geschichten aus Küche und Backstube felei im Hof und auch im Schlosscafé vom 1. bis zum 31. Oktober typisch bayrische Oktoberfest-Schlemmereien an.

Schlemmen wie beim Oktoberfest

Das Team um Nils Leifert ist schon ganz und gar in Wiesn-Stimmung. Die Gäste dürfen sich den ganzen Oktober über auf bayrische Schmankerl freuen. Herbstzeit – Oktoberfestzeit! Das ist seit der unvergessenen Hochzeitsfeier von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 17. Oktober 1810 in München Tradition. Denn: Zur allgemeinen Belustigung der Hochzeitsgäste wurde damals auf der nach der Braut benannten Theresienwiese ein Pferderennen veranstaltet, bei dem auch eine Brotzeit und Bier gereicht wurden. Weil das den Bayern von Stunde an sehr gefiel, sagten sie sich „Einmal ist keinmal“ und machten aus dem illustren Fest ein mittlerweile über 200-jähriges Traditionsspektakel. Das erfreute sich bald einer so einzigartigen Beliebtheit, dass daraus schnell das größte Volksfest der Welt

wurde – mit Hunderttausenden Zuschauern, Blasmusik und einem gut sieben Kilometer langen Trachtenumzug von der Maximiliansstraße durch die ganze bayrische Landeshauptstadt hin zur Wiesn. Längst ist das zünftig-fröhliche Oktoberfest auch bei den Norddeutschen zum absolut beliebten Brauch geworden. Und in Gifhorn muss man für den Genuss so mancher Wiesn-Schmankerl nicht mal mehr in Dirndl, Lederhosen und Haferl-Schuhen eine Ehrenrunde drehen. Denn: Die Bäckerei und Konditorei Leifert bietet mitten in der City im Leiferts, in der Waf-

„Einen ganzen Monat lang wollen wir unsere Gäste kulinarisch mit zünftigen weißblauen Geschichten aus unserer Backstube und Küche verwöhnen“, verrät mit einem Augenzwinkern Geschäftsführer Nils Leifert. Der 25-jährige Juniorchef des renommierten Familienunternehmens ist für immer neue Überraschungen schon bekannt. Weil seine Freundin Jana ein hübsches Bayern-Madl ist, kennt er längst nicht nur so ziemlich alles, was beim traditionellen Oktoberfest auf den Tisch gehört, sondern will die Gifhorner an diesem Schlemmerfest ordentlich teilhaben lassen – und das am besten von morgens bis abends. Los geht es also für jeden, der nicht extra nach München reisen will, an jedem Oktobertag mit einem Bayrischen Frühstück. Und Herrschaften, da vergesst’s ihr Rührei und Früchtemüsli am besten mal! Stattdessen ist die berühmte Münchner Weißwurst mit süßem Senf und frisch gebackenen Brezeln angesagt. Alternativ passt


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„Natürlich darf ein guter Kaffee nicht fehlen, aber wer OktoberfestStimmung echt bayrisch zelebrieren will, der zischt schon zum Frühstück ein süffiges Weizenbier, das es für alle, die danach zur Arbeit gehen oder wieder hinterm Steuer sitzen müssen, natürlich auch alkoholfrei gibt“, erklärt Filialbetreuer Jan Albers.

Herzhaft, üppig, deftig und süß! Richtig üppig geht es dann ab der Mittagszeit bis zum Abend zur Sache. „Wir bieten für einen zünftigen Oktoberfest-Schmaus Leberkäs-Semmeln, auch Leberkäs mit Laugenkastanien und süßem Senf, Nürnberger Würstchen in der Semmel, mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut und natürlich Weißwurst, Weißwurst, Weißwurst an. Auf die schwört der Bayer, aber eben auch der Gifhorner beim Oktoberfest doch gleichermaßen. Die gehört einfach dazu wie das Amen in der Kirche“, lacht Nils ­Leifert und hat natürlich bei

seinen Planungen auch an alle gedacht, für die erst mit einer süßen Verführung die Schlemmerei komplett ist. Wiesn-Amerikaner gehören bei Leiferts ebenso dazu wie ein sahnigcremiger Klassiker als Fortissimo: Bayrisch Creme mit Beerensauce! Wer da keine Fontänen auf der Zunge spürt, ist selbst schuld! Und weil normalerweise zu jedem Oktoberfest auch Herzen verschenkt werden, müssen sich wohl Leiferts Lebkuchenbäcker auf Haserl, Spazerl und Mauserl einstellen – zum Anbeißen süß, versteht sich! (bc)  $

Bayrisches Frühstück

Weißwurst-Teller

Nürnberger Würstchen

ÜBRIGENS Das Leiferts hat montags bis freitags von 7.00 bis 18.30 Uhr, samstags von 7.00 bis 18.00 Uhr und sonntags von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. In der Waffelei im Hof kann montags bis freitags von 11.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr nach Herzenslust geschlemmt werden. Das Schlosscafé öffnet seine Pforten montags bis freitags von 7.00 bis 14.00 Uhr, samstags von 7.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 8.00 bis 17.00 Uhr.

© Photowerk, Miriam Ebeling/123RF, Patrick Marcel Pelz/123RF

auch ein üppiger Frühstücksteller mit cremigem Obazda – verfeinert mit fein gehackten roten Zwiebeln und Apfelstückchen–, Leberkäs-Aufschnitt und frischem Kümmelbrot. Hmmm! Deftig, würzig, süß und ein bissel scharf treffen damit die verschiedensten Geschmacksnuancen aufeinander, dass schon mal beim Frühstück einer echten Gaudi nichts mehr im Wege steht.


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Weltkindertag

Sogar eine Grille kommt zu Besuch in die Grille.

Open-Air-Fest mit vielen Attraktionen vor der Grille Kreativangebote und Mitmach-Aktionen

In über 145 Staaten der Welt wird in jedem Jahr der Weltkindertag gefeiert – in einigen Ländern am 1. Juni, in anderen, so auch in Deutschland, am 20. September. Für das Freizeit- und Bildungszentrum Grille als Einrichtung der Jugendförderung der Stadt Gifhorn, Ludwig-Jahn-Straße 12, ist aus dem Weltkindertag eine großartige und überaus beliebte Traditionsveranstaltung geworden, die in diesem Jahr mittlerweile in ihre 19. Runde geht – mit jeder Menge Action, Spiel und Spaß und tollen Acts auf der großen Showbühne. Für Marion Friemel, verantwortlich für Planung und Organisation vieler schon legendärer Grille-Veranstaltungen, ist es ganz einfach Herzenssache, dass jede Aktion, jedes Fest ein Highlight wird. So hat sie auch für den 20. September zum Gifhorner Weltkindertag wieder ein fulminantes und abwechslungsreiches Drei-Stunden-Programm auf die Beine gestellt, das Groß und Klein gleichermaßen begeistert, verzaubert und in Atem hält. Nunmehr zum zweiten Mal findet die Open-Air-Veranstaltung zum Weltkindertag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr aufgrund von Großbaustellen nicht mehr mitten in der City, sondern auf dem Grille-Parkplatz und dem daneben

liegenden Südstadt-Parkplatz statt, die deshalb an diesem Tag nicht zum Abstellen der Autos zur Verfügung stehen. Es empfiehlt sich, von vornherein weiträumig andere Parkmöglichkeiten zu nutzen.

Tolles Showprogramm auf der Bühne

Doch nicht nur auf der großen Showbühne geht es rund. Wie alle Jahre wird dank der Zusammenarbeit mit zwei starken Partnern – der Fritz-ReuterRealschule Gifhorn und der Lebenshilfe Gifhorn – so viel Sehens- und Erlebenswertes geboten, dass es schon eine gewisse Kondition braucht, um an diesem Nachmittag alles zu erfassen, alles auszuprobieren und überall mitzumachen. Beide Einrichtungen locken mit reizvollen Kreativangeboten, aber auch beachtlichen Aktionen zum Genießen. So gibt es zum Beispiel wieder die große Kaffeetafel mit leckeren, selbst gebackenen Köstlichkeiten, die Saft-Bar,

„Bei schätzungsweise 1500 bis 2000 Besuchern wie im vergangenen Jahr ist das Areal der beiden Parkplätze für den Weltkindertag einfach ideal“, schwärmt Marion Friemel und freut sich bereits auf das attraktive und abwechslungsreiEin abwechslungsreiches che Showprogramm, Musik- und Showprogramm bei dem sich zum begeistert Groß und Klein. Beispiel der Chor der Imanuel-Schule, der SchiffchenChor der Freien Kirche Gifhorn, Formationen der Tanzschule Berger sowie junge Musiker der Kiwi-Musikschule präsentieren.


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Rasantes Highlight: Die mobile Kartbahn des ADAC. eine Feuerschale, in der Marshmallows gebruzzelt werden, und den beliebten Luftballon-Weitflug-Wettbewerb, dessen Sieger vom vergangenen Jahr zugleich bekannt gegeben und prämiert werden.

Spaß mit Grille Waldemar und Meerjungfrau Andrea „Als besondere Attraktionen bereichern unser Fest zum Weltkindertag in diesem Jahr der Riesenseifenblasen-Künstler Eddie Scott und die Grille Waldemar. Unsere Fotobox bietet Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto zusammen mit der bezaubernden Meerjungfrau Andrea in einer Riesenmuschel.

Ein Bällebad verEin Foto mit der bezaubernden Meerjungfrau Andrea gefällig? spricht großen Spaß für die ganz kleinen Gäste. Und zwei neue Hüpfburgen – der Kletterberg und Elsa, die Eiskönigin – locken zu kühnen Sprüngen. Die mobile Kartbahn des ADAC ist natürlich auch ein absolutes Highlight, setzt allerdings vor Benutzung die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten unbedingt voraus“, erklärt Marion Friemel und freut sich ebenso, dass auch Polizei und Feuerwehr wieder mit spannenden Angeboten dabei sind und Sven Wiese in bewährter Weise für das leibliche Wohl aller Gäste sorgt. (bc) $


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Oldies but Goldies

Königlicher Fahrspaß im Mercedes-Benz 280 S Im edlen 904-Dunkelblau rollt er unter den Automobilen im Straßenverkehr zeitlos elegant dahin und wirkt wie die faszinierende Feinmechanik eines Original Glashütte Senator Tourbillons in der modernen Ära der Quarzwerke: der Mercedes-Benz 280 S W 108. Kaum zu glauben, dass diese Nobellimousine schon 48 Jahre auf dem Buckel haben soll! Doch dem Wagen konnte offensichtlich gar nichts Besseres passieren, als 1975 – kaum fünf Jahre alt – in die Hände von Gerhard Gomerski zu fallen. Der gebürtige Frankfurter ist passionierter Kfz-Meister und hat in der Werkstatt seines Vaters, die er später zusammen mit seinem Bruder weiterführte, vor allem Mercedes- und BMWFahrzeuge gewartet und repariert. „Allerdings meist große und kräftige Wagen. Die richtig eleganten waren damals eher seltener“, erinnert sich Gomerski und bekennt: „Umso mehr bewunderte ich immer den tollen ‚Schlitten’, wenn der Inhaber einer Lichtpausanstalt in unserer Werkstatt damit

zum Service vorfuhr. Als er den markanten Wagen dann zum Verkauf anbot, konnte ich beim besten Willen nicht widerstehen.“

Nobelhobel lässt keine Wünsche offen Gerhard Gomerski fährt seinen MercedesBenz 280 S sommers wie winters auf allen Wegen, hätschelt ihn aber von der ersten Stunde an mindestens genauso sehr, wie er ihn gern auch auf langen Reisen in den Süden strapaziert und herausfordert. „Weil während meiner Zeit im Frankfurter Raum zu unserem Freundeskreis auch eine Karosseriewerkstatt gehörte, köderte ich mir dort recht schnell einen zweiten, aber kaputten Wagen zur Ersatzteilgewinnung“, verrät er und hat peu à peu mit viel Liebe zum Detail das aus seinem Benz gemacht, was er heute ist: ein echter „Nobelhobel“ mit getönten Scheiben, elektrischen Fensterhebern, Kühlanlage, beheizbarer Verbundglas-Heck-

scheibe, Nebelscheinwerfern, Kopfstützen und Mittelarmlehne, teilweise verändertem Armaturenbrett und sogar einer abnehmbaren Anhänger-Kupplung, für die es allerdings ebenso einer Ausnahmegenehmigung zur Auflastung bedurfte wie für die rechtzeitig vorausschauende Umrüstung des Wagens von Diagonal- auf Stahlgürtelreifen! „Der Aufwand hat sich in jedem Falle gelohnt. Wäre ich bei Diagonalreifen geblieben, würde ich jetzt wahrscheinlich längst auf dem Schlauch stehen, denn die alten Reifen gibt es schon gar nicht mehr. Die meisten anderen Original-Ersatzteile hingegen waren und sind bei Mercedes kein Problem. Sogar die charakteristischen Felgen-Originale, die im Volksmund wegen ihrer Größe und Auffälligkeit ‚Kanaldeckel’ genannt wurden, konnte ich noch für meinen Benz bekommen“, freut sich Gomerski und hat natürlich weitestgehend jede Reparatur eigenhändig an seinem Wagen vorgenommen. Schnell merkte er da-


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bei: „Wenn ich erst mal anfange, bin ich kaum mehr zu bremsen!“ Immer wieder war und ist der Oldtimerfreund auf der Suche nach Details, die seinen Mercedes-Benz 280 S zu einem unverwechselbaren Unikat machen, das auf Ausstellungen reihenweise Liebhaberherzen höherschlagen lässt. Obwohl die Limousine dank jeder Menge Chrom mit der Sonne um die Wette glänzt, kamen zum Beispiel noch zwei Talbot-Spiegel auf den Kotflügeln hinzu. Und die Krönung sind natürlich die Standarten aus bordeauxrotem Königssamt mit Gomerskis Monogramm „GG“ bestickt! Mit dem Stern auf dem beeindruckenden Kathedralen-Grill macht alles zusammen natürlich ordentlich was her.

Reihensechszylinder mit starken 140 PS Wer so auf große Fahrt geht, muss sich hinterm Lenkrad, als Beifahrer, erst recht aber im ach so geräumigen Fond des Wagens

einfach königlich fühlen! Man(n) gönnt sich ja sonst nichts! Der 2,8 Liter große und 140 PS starke Reihensechszylinder unter der Haube des W 108 mutet jedenfalls wie ein behaglich knisternder Kamin im Salon eines Herrenhauses an. Dazu die klassischen

„Wenn ich erst mal anfange, bin ich kaum mehr zu bremsen!“ GERHARD GOMERSKI

Rundinstrumente im Armaturenbrett, die – sorgsam sortiert und platziert – an eine teure Uhrensammlung erinnern. In diesem Ambiente lehnt sich jeder gern entspannt zurück, um dem klassischen Motorenklang zu lauschen, in dem feine Ohren das charakteristische Rasseln der Duplex-Rollenkette für den Nockenwellenantrieb als musikalische Untermalung empfinden.

Gemütlich, aber Bremsen will gelernt sein! Um den Komfort und die Gemütlichkeit des noblen Oldtimers, der immer noch Spitzengeschwindigkeiten von 186 km/h schafft, aber wirklich bis ins Letzte genießen zu können, braucht es schon ein besonderes Fahrgefühl für die antiquierte Fahrwerktechnik, sprich: das Eingelenk-Pendelachsenfahrwerk der Heckflosse. Besonders das Bremsen will gelernt sein, damit sich das Heck nicht plötzlich jäh aufrichtet – durchaus vergleichbar mit einem ungestümen Vollblutaraber, der jeden ungeübten Reiter nur abwerfen will. Als Mitglied des Motor-Sport-Clubs Fallersleben im ADAC weiß Gerhard Gomerski natürlich bestens, seinen Oldtimer zu beherrschen. Und mit Lebensgefährtin Elke Schickberger oder deren Sohn Sascha als Beifahrer hat er bei Oldtimer-Rallyes schon manchen begehrten Pokal in seinem Mercedes-Benz 280 S nach Hause gebracht.  (bc) $


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HonkyTonk-Festival

sentieren das Alt Gifhorn, das Anno Tobak, die Brasserie Paula’s, das Cappu Bistro, das H1, das Retro, das Kaufhaus Schütte, Mr. Barman’s und die Rock Bar Flax großartige Musik-Acts verschiedenster Stilrichtungen. Egal ob Blues, Pop, Rock, Soul, Folk oder Funk – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.

Lange Partynacht in neun Kneipen! Schon wieder ist ein Jahr vergangen und die Honky-Tonk-Fans können es kaum erwarten, am Samstag, 20. Oktober, in der Gifhorner Innenstadt wieder ihre traditionelle lange Partynacht zu feiern. Neun handverlesene Bands laden in den neun angesagtesten Gifhorner Kneipen bei fetzigen Klängen zum mitreißenden musikalischen Wechselbad ein.

Bei Livemusik geht die Post ab Pünktlich ab 20 Uhr geht bei Livemusik ordentlich die Post ab. Und das Honky-TonkFestival Gifhorn wird wieder zum Magneten für alle Nachtschwärmer, die gern feiern, tanzen und honken. Unter dem bewährten Motto „Einmal zahlen und überall dabei“ prä-

Vorverkauf startet am 25. September Der Vorverkauf der Honky-Tonk-Eintrittsbändchen zum Preis von 13  Euro startet am 25. September in der AZ-Konzertkasse im Steinweg 73, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und in allen beteiligten Locations. Auf www.honky-tonk.de kann man sich sein Ticket bereits downloaden. An der Abendkasse kosten die Eintrittsbändchen wie immer 15 Euro. Doch Sparfüchse kennen natürlich längst die Early-Bird-Aktion des Veranstalters und nutzen diese vom 10. bis zum 22. Oktober im Kaufhaus Schütte, wo die Bändchen für nur 11 Euro zu haben sind. Diese Aktion ist allerdings auf 200 Bändchen limitiert. Deshalb heißt es: Schnell sein!


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Jackbeat, Dizzy Dudes, Larkin & Co. Wer heute schon wissen will, was beim Honky-Tonk-Festival 2018 in Gifhorn geboten wird, bekommt natürlich schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Jackbeat – zu erleben im Anno Tobak – sind zum Beispiel dem Sound der 60er-Jahre verfallen und katapultieren diesen als Trio mit Gitarre, Bass und Drums leidenschaftlich ins Hier und Jetzt. Jule Werners Oldie-Express hat sich voll und ganz dem Retro-Schlager und den Beat-Klassikern der 50er-, 60er-,

70er- und 80er-Jahre verschrieben und präsentiert damit in der Brasserie Paula’s ein keineswegs alltägliches Programm. Unübersehbar ist der Spaß an Musik und Hüftschwung gleichermaßen, wenn ­Dizzy Dudes den klassischen Rock ’n’ Roll mit modernen Melodien aufpeppen. Wo? Im Retro! Soul-, Funk- und Partyklassiker gibt es bei Schütte. Jamstreet wird hier für Stim-

mung sorgen. Wer Lust auf Celtic-PowerFolk hat, ist bei Larkin im Mr. Barman’s an der richtigen Adresse. Four Roses geben in der Rock Bar Flax ihren Fans alles, was ein Rockerherz begehrt. Weitere Infos auf www.honky-tonk.de.(bc)  $

Jetzt gewinnen! Leserinnen und Leser des City Maga-

Dizzy Dudes

zins Giforn haben wieder mit etwas Glück die Chance, kostenlos beim Honky-Tonk-Festival auf die Piste gehen zu können, wenn sie eine E-Mail an anzeigen@aller-zeitung.de mit dem Stichwort „City Magazin – Honky Tonk“ senden. Unter allen Einsendungen verlosen wir dreimal zwei Eintrittsbändchen. Die Gewinner

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werden per E-Mail informiert.

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28 | Gifhorner City Magazin

Klassik im Ring

Barockmusik, Jazz und fliegende Fäuste Normal kann jeder. Ungewöhnliche Erfolge wachsen auf ungewöhnlichen Wegen. Der Kulturverein Gifhorn e. V. hat 2016 in Kooperation mit dem Boxclub Gifhorn einen ganz besonderen Weg eingeschlagen, um ein breiteres, jüngeres Publikum für klassische Musik zu begeistern. Mit „Klassik im Ring“ wurde ein Veranstaltungsformat aus der Taufe gehoben, das Hochkultur und Sport auf einzigartige Weise verbindet und von der ersten Stunde an von fulminantem Erfolg gekrönt ist. Am 19. Oktober steigt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) in der legendären Boxmühle im Cardenap mittlerweile die dritte Auflage von „Klassik im Ring“ und sorgt mit seinem exzellenten Mix aus Boxkampf, klassischer Musik und Catering bei Freunden des Boxsports wie auch bei passionierten Konzer tbesuchern gleichermaßen für Kribbeln im Bauch.

Mit Saxofon und Viola da gamba Dr. Elga Eberhardt, Veranstaltungsplanerin des Kulturvereins Gifhorn e. V., und Werner Kasimir, Vorsitzender des Boxclubs

Christian Elin und Friederike Heumann

Gifhorn, freuen sich, dass es wiederum gelungen ist, ein faszinierendes abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen, das seinesgleichen sucht. Diesmal heißt das musikalische Motto „Barock meets Jazz“. Dazu steigt das Duo Christian Elin (Saxofon) und Friederike Heumann (Viola da gamba) in den Hauptring und nimmt die Gäste mit auf einen spektakulären Wandel zwischen musikalischen Welten und Epochen. Renaissanceund Barockmusik treffen dabei auf die Moderne. „Christian Elin und Friederike Heumann spüren mit großer Spielfreude und technischer Meisterschaft diesen Verbindungen


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nach und finden bei ihrer Begegnung zu einer ganz eigenen, zeitlosen Klangsprache. Das Publikum darf sich auf einen spannenden Brückenschlag freuen, der sowohl Barockfans als auch jazzbegeisterte Hörer mit beglückenden Kontrapunkten und einem Gefühl von Zeitlosigkeit beschenkt. Auf dem Programm stehen Werke von Diego Ortiz, François ­Couperin, Georg Philipp Telemann und Johann ­Sebastian Bach in Kombination mit modernen, jazzinspirierten Kompositionen“, erklärt Dr. Elga Eberhardt.

Akrobatisches Feuerwerk und Boxschaukampf Einen reizvollen Kontrast zu den Harmonien in Noten bieten natürlich wieder ein Boxschaukampf mit fliegenden Fäusten sowie kleine, pikante Gaumenfreuden. Zum Opening zünden wie schon im vergangenen Jahr die Cheerleader des MTV Gifhorn mit ihrer Show ein akrobatisch-tänzerisches Feuerwerk und heizen die Stimmung für den Abend ordentlich an. (bc) $

Cheerleader des MTV Gifhorn

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Mit über 2.300 Wohnungen in Gifhorn und Umgebung ist die GWG der größte Vermieter vor Ort. Obwohl wir im eigentlichen Sinn gar kein Vermieter sind Mieter sind bei uns nämlich Mitglieder und somit Mitbesitzer ihrer vier Wände!

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© Peter Amann, Cagla Canidar, smilefotografie

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30 | Gifhorner City Magazin

Mein Lieblingsplatz Auf der Aller-Brücke, mitten in der City Ein goldener Herbsttag wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne lacht. In der Gifhorner Fußgängerzone herrscht geschäftiges Treiben. Jurek J. Karczewski liebt es, im Herzen der Stadt den Pulsschlag der Zeit hautnah zu spüren – allein, zu zweit mit Ehefrau Elisabeth oder auch mit den rund 20 Sängerinnen des Internationalen Frauenchores Temperamentos. Der 1959 in den Masuren geborene und aufgewachsene Berufsmusiker ist seit Gründung des Chores im Jahre 2011 musikalischer Leiter und einziger Mann der stimmgewaltigen und temperamentvollen Gifhorner Formation, die zurzeit Frauen aus elf Nationen vereint und zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt und Region mitgestaltet.

Wenn Jurek Karczewski an seinem Lieblingsplatz auf der Aller-Brücke nahe der bekannten Ziegenplastik des Künstlers Josef Baron verweilt, lauschen seine Oh-

Die Gitarre ist seit frühester Kindheit ständiger Begleiter des gelernten Radio- und Fernsehmechanikers, der mit der Musik der Beatles groß geworden ist. Er war etwa zwölf Jahre alt, als ihm seine Mutter mit dem „Als junger Mann hatte ich kühne Pläne, Instrument einen große Träume – zu groß, als dass sie sich ­H erzenswunsch seinerzeit im System der Mangelwirtschaft Polens verwirklichen ließen …“ erfüllte. Von Stunde an spielte er sich die Finger JUREK J. KARCZEWSKI wund, übte und übte zunächst als Autodidakt Griffe für ren zunächst dem Stimmengewirr der Passanten, bis seine Gedanken plötzlich Begleitakkorde, belegte Kurse und führte spazieren gehen – manchmal Jahre zurück ehrgeizig sein Können Schritt für Schritt in die Vergangenheit. zur Perfektion.

Wir bieten Ihnen für jeden Anlass den richtigen kulinarischen Begleiter – regionale und hofeigene Produkte in stilvollem, rustikalem Ambiente!

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Gifhorner City Magazin | 31

„Als junger Mann hatte ich kühne Pläne, große Träume – zu groß, als dass sie sich seinerzeit im System der Mangelwirtschaft Polens verwirklichen ließen. Also zog ich 1981 nach Deutschland. Seit 1982 bin ich in Gifhorn zu Hause und fühle mich hier mit meiner Frau überaus wohl“, erklärt Jurek Karczewski. 1991 machte er seine Passion zum Beruf, ist heute mit „Jureks Musik“ als Alleinunterhalter, im Duo „Sweet Harmonie“ und mit seiner Tanz- und Unterhaltungsband „Lipstick“ vielerorts ein Name, ein Begriff. Zuvor mischte er schon kräftig im Gifhorner „Little Dance Orchester“ und im Braunschweiger „Sound Express“ mit. Neben Gitarre, Schlagzeug und Keyboard wurde schließlich auch der Gesang immer wichtiger. „Ich nahm deshalb Unterricht bei dem legendären und unvergessenen Heidechorleiter Olaf Herre und habe unter seinen Fittichen wirklich viel gelernt“, so Jurek Karczewski, der seit 1991 selbst ein gefragter Gitarrenlehrer ist. An mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus zwei Generationen hat er inzwischen sein Können auf dem klangvollen Saiteninstrument weitergegeben. Heute freut er sich: „Die hoffnungsvollsten Talente von einst haben schon eigene Bands, einer hat es sogar geschafft, Berufsmusiker zu werden, und bereist auf Da, wo das Leben pulsiert, ist der Lieblingsplatz des Musikers und Temperamentos-Chorleiters einem Aida-Kreuzfahrtschiff die ganze Jurek J. Karczewski: Mitten in der Gifhorner City. Welt. Das macht mich glücklich und stolz.“(bc)  $

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32 | Gifhorner City Magazin

Kulturverein

Faszinierend bunte Veranstaltungsvielfalt Stadthalle. Es gastiert das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Als Solist begleitet der in England geborene Pianist Nicholas Rimmer das Projekt. Unter Leitung des international renommierten Dirigenten Thomas Posth erklingen unter anderem die Sinfonie Nr. 5 von Dimitri Schostakowitsch und das Klavierkonzert A-Dur KV 488 aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart.

© Privat

Konstanze Kuß

Musikalische Lachpartie Wenn in der Natur Malermeister Herbst gekonnt nach allen Regeln der Kunst mit den Farben spielt, startet auch der Kulturverein Gifhorn e. V. traditionell in seine neue Saison. Und die hat auch in diesem Jahr wieder eine faszinierend bunte Vielfalt an Veranstaltungen zu bieten. Da gibt es für jeden Geschmack garantiert etwas Passendes.

20. September um 19.30 Uhr innerhalb der Kabarett-Tage „Heiße Kartoffeln“ Rüdiger Hoffmann im Theatersaal der Stadthalle Gifhorn in seinem Programm „Ich hab’s doch nur gut gemeint“ herrlich absurde Alltagsdramen in kabarettistische Glanznummern verwandelt und auftischt.

Festliches Sinfoniekonzert Kabarettistische Glanznummern

Richtig festlich wird es dagegen am 9. Oktober um 19.00 Uhr beim traditionellen Sinfoniekonzert anlässlich des Tages der Deutschen Einheit – ebenfalls im Theatersaal der

Wer’s gern scharf gewürzt mag, sollte beispielsweise dabei sein, wenn am

© Adreina Francese-Thomas

Oper légère

© Irene Zandel

Nicholas Rimmer

Unter dem Motto „Abschied ist ein schweres Schaf“ geben am 27. Oktober um 20.00 Uhr im Rittersaal von Schloss Gifhorn Die Bösen Schwestern eine musikalische Lachpartie zum Besten, die das Leben und den Humor feiert. Vom deutschen Schlager bis zu den Bee Gees, von Chris de Burgh bis zu Haindling gibt es nichts, was Anita und Magda nicht im Paket hätten, und es ist wie alle Programme der Bösen Schwestern grotesk, zu Herzen gehend, zum Totlachen eben.

Erinnerungen an Syrien Syrien machen Hildegard und Heiner Groppe-Reiners am 30. Oktober um 19.00 Uhr zum Thema ihres Vortrages im Kavalierhaus, Steinweg 3. Während eines längeren Aufenthaltes in und um Aleppo lernte das Ehepaar in den Jahren 2007 und 2008 das Land mit seinen Sehenswürdigkeiten und den Alltag der Menschen dort hautnah kennen. Der Vortrag (Eintritt frei) versteht sich als Erinnerung an ein schönes und lebendiges Syrien. Er soll allen zurzeit hier lebenden Syrern Mut machen, im Frieden wieder mit Zuversicht in ihre Heimat zurückzugehen.


Musikalisch-poetische Reflexionen Musikalische und poetische Reflexionen zur Frage „Was will der Mensch?“ stellen der Schweizer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Stefan Kurt und Ulf Schneider, einer der besten deutschen Violinisten, am 2. November um 20.00 Uhr im Rittersaal von Schloss Gifhorn in den Raum und tragen Werke von Elias Canetti, Johann ­Sebastian Bach und György Kurtág vor.

Concert Royal Köln

in Musik, Malerei und Literatur in den Vordergrund traten. Das Ensemble Concert Royal Köln (ECHO-Klassik-Preisträger 2015) mit Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg (Orgelpositiv) stellt am 23. November um 20.00 Uhr im Rittersaal von Schloss Gifhorn unter anderem Werke von Johann Wilhelm Hertel, Gottfried August Homilius und Gotthilf Friedrich Ebhardt in den Mittelpunkt seines Konzertabends.

Märchenhaftes mit Flöte & Harfe

Werke der Empfindsamkeit Kompositionen aus der Zeit zwischen Barock und Klassik sind als „Musik der Empfindsamkeit“ in die Geschichte eingegangen. Sie dokumentieren die Wende zwischen der strengen, kontrapunktischen Musik des Barock mit seinem bekanntesten Vertreter, Johann Sebastian Bach, und der Zeit, in der Empfindungen und Ausdruck

Nur einen Tag später, am 24. November, gibt es an gleicher Stelle um 15.00 Uhr unter dem Titel „Verhext!“ Märchenhaftes von Dornröschen, Harry Potter und Butterbroten in einem Familienkonzert zu erleben. Gudrun

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Gudrun Wagner

© Karolina Plachetko

© Sebastian Zappe

Gifhorner City Magazin | 33

Trojka

Wagner und Konstanze Kuß verzaubern mit Flöte und Harfe Alt und Jung durch Musik von Grieg, Mozart und Debussy.

Oper légère und Trojka 2019 in Gifhorn Mit Stimme und Piano präsentieren am 12. Januar 2019 um 20.00 Uhr im Rittersaal Franziska Dannheim (Sopran) und JeongMin Kim (Klavier) Oper légère und versetzen alle Freunde der „Fledermaus“ auf herzerfrischend virtuose Weise in Champagnerlaune. Dem folgt am 25. Januar um 20.00 Uhr ebenfalls im Rittersaal ­Trojka. Das Dresdner Dreigespann, bestehend aus Matthias Hübner (Cello), Albrecht Schumann (Piano) und Rico Wolf (Gitarre), präsentiert konzertanten Folk vom Feinsten.  (bc) $

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34 | Gifhorner City Magazin

Lesezeit im

Herbst

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Gifhorner City Magazin | 35

Ein Lesetipp von

Ein Lesetipp von

Julia Schröder

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Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied

Vox

von Victoria Schwab

Stellen Sie sich vor, Sie dürfen nicht reden. Nur, weil Sie das falsche Geschlecht haben. Das ist die Welt von Jean ­McClellan. Früher einmal angesehene Wissenschaftlerin mit Doktortitel in Neurolinguistik, jetzt Hausfrau und Mutter. Mit der neuen Regierung gab es neue Gesetze. Frauen und Mädchen dürfen nicht arbeiten, nicht lesen und nicht mitentscheiden. Das Schlimmste: Sie dürfen nur 100 Wörter am Tag reden. Als die Regierung jedoch um Jeans Hilfe bittet, sieht sie die Chance, das System zu stürzen. Dieses Buch erwischt jede/-n eiskalt!

„Sunai, Sunai, schwarze Augen, ihr Lied wird dir die Seele rauben.“ Jeder in Verity City kennt das Lied über die grausamen Monster, die Menschen verschlingen. Sie entstehen aus den Schatten jener Menschen, die Verbrechen begehen. Je brutaler das Verbrechen, desto grausamer werden die Monster. August ist eines dieser Monster, ein Sunai. Doch er möchte am liebsten wie ein Mensch leben, diese Chance scheint er zu bekommen, als er auf eine normale Schule geschickt wird. Allerdings nur, um sich der Tochter des Feindes zu nähern, dessen kleiner Monstersammlung noch ein Sunai fehlt.

von Christina Dalcher

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Ein Lesetipp von

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Sven Scheel Liebe & Verderben Junger Mann Sie war das Schönste, was er je gesehen hatte, und der kleine Altersunterschied konnte doch sicher kein Problem für die erste große Liebe darstellen, oder? Der Plan war klar: endlich abnehmen und Elsas Herz gewinnen. Es wäre alles so einfach gewesen, wäre da nicht ein kleines Problem, ihr Ehemann. „Junger Mann“ gibt einen herrlichen nachvollziehbaren Einblick in die verkorkste Logik eines verliebten 14-Jährigen.

1974 zieht die junge Leni mit ihrer Familie nach Alaska. Die Schönheit des Sommers ist geradezu gemacht für die erste Liebe, und so findet Leni in Matthew, dem Nachbarsjungen, einen Vertrauten und Freund. Doch als der Winter hereinbricht, müssen die beiden um ihre Liebe bangen, denn Lenis Vater kämpft mit den Nachwirkungen des Vietnamkrieges und die beiden geraten in große Bedrängnis. Emotional, bildgewaltig und fesselnd. So schildert Kristin Hannah die Geschichte dieser Liebe und die tiefe Verbundenheit zwischen Mutter und Kind.

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von Kristin Hannah


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Künstlerporträt

Kunstwerke – auf göttlichen Pfaden gefunden „In den kleinsten Dingen zeigt die Natur ihre allergrößten Wunder.“ Was schon vor circa 300 Jahren den schwedischen Naturforscher Carl von Linné faszinierte, inspiriert heute mehr denn je Pastor a. D. Wolfgang Weber, der seit 2013 mit seiner Familie in Gifhorn lebt. Er versteht sich als Finder und Präsentator erlesener Kunstwerke der Natur, gefunden auf göttlichen Pfaden. Deshalb bezeichnet er seine eigenen künstlerischen Arbeiten als Verneigung vor dem Schöpfer. Im Januar 2018 trat Wolfgang Weber mit seiner Homepage „konsonant“ in der adjektivischen Bedeutung von „harmonisch zusammenklingend“ an die Öffentlichkeit. Hier lässt er den Betrachter seiner Werke schnell über den Blick auf das Kleine einen neuen Blick auf das große Ganze gewinnen.

Erstens kommt es anders … Wolfgang Weber wurde am 31. Dezember 1964 im baden-württembergischen Aalen als zweiter von vier Söhnen einer Handwerkerfamilie geboren. Der Vater war Schlosser, die Mutter Hausfrau. Mit handwerklichem Geschick gesegnet, hat er in der väterlichen Werkstatt viel gelernt und mitbekommen. Ein begehrter Ausbildungsvertrag zum Raumausstatter war bereits unterzeichnet, die berufliche Zukunft schien sonnenklar. „Plötzlich machte das Lernen in der Schule deutlich mehr Spaß, weniger Mühe. Die sehr guten Zeugnisnoten übertrafen gänzlich meine Erwartungen, sodass ich mich entschloss, auf der Fachoberschule das Fachabitur zu machen, um danach vielleicht Innenarchitektur zu studieren“,

erzählt Wolfgang Weber. Doch erstens kommt es anders, als man meistens zweitens denkt.

Auf der Suche nach einer Berufung Über sehr persönliche Begegnungen und Erfahrungen wurde Wolfgang Weber mit 16 Jahren Christ, erklärt überzeugt: „Wenn wir eine Beziehung zu Gott haben wollen, bringt uns Jesus mit ihm in Kontakt. Ich habe Jesus bewusst mein Leben anvertraut. Das hat vieles für mich verändert: Einstellungen, Werte, mein Verhalten, meinen Umgang mit Menschen. Ich suchte nicht mehr nur einen Beruf, sondern meine Berufung und fand sie im Theologischen Seminar, der heutigen Evangelischen Hoch-


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schule, in Marburg. Hier absolvierte ich eine sechsjährige Ausbildung zum Pastor – mit dem Segen meiner Mutter und gegen den Willen meines Vaters.“

ments von Buchsbaum, Feldahorn, Lärche, Wacholder, Eiche, Eibe, Azalee und Weißdorn – alle en miniature, sieht Baumscheiben, Äste, Wurzelhölzer und Suiseki (Wassersteine), die er bei seinen Spaziergängen in den heimischen Wäldern und der Natur gefunden und mitgenommen hat, und muss wieder staunen: „In jedem

Nach Jahrzehnten missionarischer Tätigkeit in verschiedenen Gemeinschaftsverbänden in Hessen und vor allem im Rhein-Main-Gebiet zog Wolfgang Weber mit seiner Familie 2013 nach „Wenn wir eine Beziehung zu Gott haben wollen, bringt uns Jesus mit ihm in Gifhorn. Schon als Kontakt. Ich habe Jesus bewusst mein er sich 2012 der Leben anvertraut. Das hat vieles für Evangelischen Gemich verändert: Einstellungen, Werte, meinschaft als neumein Verhalten, meinen Umgang mit er Pastor vorstellte Menschen …“ und dazu eine Mini-Hainbuche mitbrachte, die er WOLFGANG WEBER 1991 im Wald gefunden und zum Bonsai geformt hatte, einzelnen Teil hat der große Schöpfer ganwussten alle: Dieser Mann vermag nicht ze, vollkommene Arbeit geleistet. Wie viele nur mit Worten, sondern auch mit Bildern Menschen nehmen das leider nicht mehr wahr, gehen achtlos, wie blind daran vorzu sprechen. Das kam an, weckte Interesse, bei. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe Elan und Aktivität. Wolfgang Weber ging in gemacht, dem Schönen Raum zu geben. seiner Berufung auf, ging bis an die Grenzen seiner Kräfte und darüber hinaus. Bis Weniger ist mehr. Leere eröffnet den der Burn-Out kam, ihn zum Loslassen, zum Raum, lässt faszinierende ‚Funde’ aus Sich-Fallenlassen zwang. dem Reich der Natur erst wirklich zur Geltung kommen, beflügelt Denken, Die Gewissheit, Empfinden, Fantasie auf ganz besongehalten zu werden dere Weise.“ „Wie oft hatte ich schon gepredigt: Glauben bedeutet, sich fallen zu lassen in der Gewissheit, gehalten zu werden. Nun also war ich an der Reihe, darin geprüft zu werden. Ich musste mich dieser Prüfung stellen, verbunden mit Trauer und Tränen. Und wieder war es die Bonsai-Hainbuche, jenes Wunder der Natur, das mir aufgrund seiner Geschichte zeigte, dass es auch anders weitergehen kann. Warum also nicht ein Hobby, mit dem ich mich schon seit Anfang der 90er-Jahre beschäftige, zum Beruf machen?“, so Weber. Er betrachtet in seinem Garten die Arrange-

Wolfgang Weber versteht sich als Sammler und Präsentator ausgewählter Werke, geschaffen von der Hand des großen Künstlers.

Aus der Hand des großen Künstlers So entstanden schließlich Arbeiten wie „Bruchstück“, „Vor Japans Küste“, „BergseePanorama“ oder „Einzigharzig“ – alles nahezu unbearbeitete, aber ungewöhnlich arrangierte und präsentierte Natur-Gebilde aus Holz und Stein. Mit einer Ausnahme: „Allerzeitung“. Weber erklärt: „Hier handelt es sich um den Rest eines dicken Zeitungsstapels (dessen Grundstoff ja auch mal Holz war), der lange in der Aller gelegen haben muss, vom Wasser umspült und geformt und schließlich wie fossil oder versteinert wirkend am Flussufer von mir gefunden und präsentiert wurde.“ Wolfgang Weber füllt mit seinen Arbeiten längst ein ganzes Zimmer seines Einfamilienhauses mit seinen Funden, die auch auf der Internetseite https://konsonant. org präsentiert werden. Eher demütig übernimmt der Pastor a. D. die Worte von Ric Ergenbright, um sein Schaffen auf den Punkt zu bringen: „Konsonant ist so etwas wie ein Katalog, in dem ein paar ausgewählte Stücke aus einer unendlich großen Kunstsammlung präsentiert werden. Die Ausstellung selbst umfasst die ganze Welt. Und alles darin zeigt die Hand des großen Künstlers.“(bc) $


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Eine Heilpraktikerin bei der Dunkelfelddiagnose.

Die Heilpraktikerin Sabine Linek

Naturheilpraxis Sabine Linek

Blut – der Schlüssel zur Gesundheit Die Einladung zum Abendessen ist für Sara L. ein großes Problem. Einerseits ist sie gerne unter Menschen und mag die herzliche Stimmung mit den Freunden, andererseits fürchtet sie die Folgen, denn sie leidet unter einem Reizdarmsyndrom. Die Symptome wie Blähungen, Übelkeit und Durchfall wirken sich auf ihre psychische Verfassung aus. Die Vorsicht bei der Auswahl der Speisen wird von den anderen oft missverstanden. Seit Jahren kämpft sie mit ihrem Leiden. Ein Reizdarmsyndrom verkürzt weder die Lebenszeit noch ist es eine lebensbedrohliche Erkrankung. Jedoch ist die Lebensqualität häufig stark eingeschränkt – 60 Prozent der Betroffenen leiden auch an einer Depression. Betroffene fühlen sich von Arzt, Familie und Freunden häufig nicht ernst genommen. In Deutschland und in den meisten Ländern der westlichen Welt gibt es hervorragende Ärzte, denen ein breites Spektrum an analytischer Technologie zur Verfügung steht.

Dunkelfeld-Mikroskopie Aber immer mehr Patienten finden trotz dieser medizinischen Fortschritte keine

langfristige Linderung ihrer Beschwerden. Sie suchen dann einen anderen Weg, mehr als nur die Behandlung ihrer Symptome, mehr als die Diagnose in wenigen Minuten und mehr als ein Rezept für Medikamente, deren Beipackzettel einem medizinischen Horrorroman gleicht. Einen besonderen Weg schlägt deshalb auch die Heilpraktikerin Sabine Linek ein, wenn es um die Behandlung ihrer Patienten geht. Die von ihr ausgebildeten Heilpraktikerinnen wenden zur Diagnose die Dunkelfeld-Mikroskopie an, ein Tropfen Blut wird in hoher Vergrößerung analysiert.

SanaZon-Therapie Dabei gilt es, sich mit diesem Tropfen Blut ein Gesamtbild zu schaffen. Gut eine Stunde dauert diese „Reise durch den Körper“, die zusammen mit dem Patienten am großen Bildschirm durchgeführt wird. Nach der Diagnose stellen die Heilpraktikerinnen für jeden Patienten eine individuelle Behandlung zusammen, deren Grundlagen die von Sabine Linek unter

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dem Namen SanaZon-Therapie zusammengefassten Methoden sind. Die besondere Kombinations-Behandlungsmethode konnte vielen Patienten bereits helfen. Zum Teil mehr als 1000 Behandlungen monatlich werden in ihren drei Praxen in Gifhorn, Travemünde und Bad Griesbach durchgeführt. Viele Menschen empfinden nach Sabine Lineks SanaZon-Therapie ein neues Körpergefühl. Aus den verschiedensten Ländern Europas, aber auch weltweit reisen die Patienten nach Gifhorn, der Mühlenstadt im Süden der Lüneburger Heide, und hier behandeln die von Sabine Linek ausgebildeten Heilpraktikerinnen Susanne Apelt, Antje Hellmann und Elke Redlich die Patienten. Zusätzlich mit den weiteren Mitarbeiterinnen wird eine angenehm menschliche, entspannte Umgebung für den Patienten geschaffen. Neben der SanaZon°-Therapie werden in der Praxis in Gifhorn noch die Dorn-Therapie und die Trigger-Osteopraktik angewandt. $


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© Photowerk

Im Porträt Stadtgeschichte: im Klartext ein diskussiver Prozess „Sein Sie kritsch, meine Herrn!“ Dr. ­Manfred Grieger (58), ehemaliger Chefhistoriker der Volkswagen AG, beherrscht den rheinischen Singsang der Worte seines einstigen Lehrers am Gymnasium in Unna bis heute perfekt. Kein Wunder. Diese Worte haben ihn, den jüngsten Spross einer Bergarbeiterfamilie mit vier Kindern, geprägt. Und auch zu Hause wurde immer Klartext gesprochen. „Das Geld war knapp, das Ende des Kohlebergbaus ein entsprechend emotionales Thema. Für meine drei älteren Geschwister

konnten unsere Eltern lediglich einen Volksschulabschluss ermöglichen. Nur ich, der Jüngste, erfuhr eine besondere Gunst, durfte jenes Gymnasium besuchen, auf dem schon Graf Lambsdorff sein Abitur gemacht hat“, erzählt Grieger. „Sein Sie kritsch, meine Herrn!“ hat ihn geprägt, wurde schnell zu seiner Lebensmaxime. Dementsprechend sind ihm Wahrheit und Objektivität wichtig – egal, ob das allen passt, bequem ist, gefällt oder nicht. Erst recht, wenn es um die Geschichte geht, deren Rad niemand korrigierend zurückdrehen kann. Die Stadt

Gifhorn sieht deshalb in dem namhaften Historiker mit Rückgrat nun genau den Richtigen für die umfassende Aufarbeitung ihrer Stadtgeschichte von 1850 bis 2010.

Schon früh Dinge infrage gestellt Schon mit elf oder zwölf Jahren stellte Manfred Grieger bei den Naturfreunden Dinge infrage. „Die Zahl der Gräber russischer Kinder und Kriegsgefangener auf dem Friedhof passte zum Beispiel nicht zu


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dem, was uns Jungs offiziell darüber gesagt wurde. Und die Beschäftigung mit dem Philosophen Immanuel Kant wurde für mich früh zum Schlüssel, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Weil ich schon immer gern gelesen habe, absolvierte ich in Unna zunächst eine Ausbildung zum Buchhändler. 1980 nahm ich ein Studium der Geschichte, der Osteuropäischen Geschichte, der Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum auf, das ich 1986 abschloss“, erklärt Grieger. Unmittelbar danach konnte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans Mommsen an einem Forschungsprojekt zur Geschichte des Volkswagenwerkes mitwirken. Auch bei Mommsen, dem bedeutendsten deutschen Zeithistoriker über den Nationalsozialismus, traf Manfred Grieger auf eindringliche Worte, die er verinnerlicht hat: „Wir müssen uns um die Welt kümmern in der Widersprüchlichkeit und nicht nur in der Stimmigkeit.“ So lehrten ihn die Stationen seines weiteren Werdegangs als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Arbeitskreis für moderne Sozialgeschichte Heidelberg, als Angestellter des Emschertal-Museums Herne und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am HannahArendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden vor allem eines: Es geht bei der Erforschung der Geschichte nicht um vage Botschaften, sondern um Ergebnisse ernsthafter Auseinandersetzungen: Was lässt sich über die Weltvergangenheit belegen? Und ganz klar: ohne Belege keine Aussage!

munikation die Historische Kommunikation leitete. Doch womit Manfred Grieger im großen Weltkonzern einst Ansehen gewann, wurde ihm vor zwei Jahren zum Stolperstein. Er hatte gewagt, eine Studie zur NS-Vergangenheit der Konzerntochter Audi mangels unvoreingenommener Betrachtungsweise gerade zu einer Zeit scharf zu kritisieren, in der der Wolfsburger Konzern ohnehin durch den Abgas-Skandal bei Diesel-Fahrzeugen in seine heftigste Krise geriet. VW überraschte darauf mit der Mitteilung, dass man sich vom konzernei-

schichte ehrlich aufzuarbeiten ist Innovation nötig. Geschichte ist ein diskussiver Prozess.“ Dann zitiert er aus Arno Schmidts ‚Zettels Traum’, einem editorischen Solitär in seiner Bücherwand: „Die Welt ist groß genug, dass wir alle darin Unrecht haben können.“

Arbeit an neuem, spannendem Großprojekt

Unter genau diesen respektablen Vorzeichen hat Dr. Manfred Grieger längst mit der Arbeit an einem neuen, spannenden Großprojekt, einem umfassenden „Wir müssen uns um die Welt kümmern Geschichtswerk in der Widersprüchlichkeit und nicht nur begonnen, das der in der Stimmigkeit.“ Entwicklung der Stadt Gifhorn von PROF. DR. HANS MOMMSEN 1850 bis 2010 auf den Grund geht. genen Chefhistoriker Dr. Manfred Grieger Viel gibt es da für ihn zu tun, denn: Zuletzt „in gegenseitigem Einvernehmen“ trennen hat 1982 der Siedlungsgeograf Dr. Ulrich würde. Namhafte Historiker nannten die Roshop, der 1931 der NSDAP beigetreten Trennung vom Aufklärer einen Skandal, der war, eine Gifhorner Stadtgeschichte vorgeKonzernbetriebsrat einen Fehler. legt. „Sehr episodenhaft“, schätzt Grieger ein und schmunzelt: „Entsprechend waGrieger selbst trägt das bis heute mit Anren die Handelnden alle miteinander nette stand und Würde, weiß: „Gerade um GeMenschen.“ >>

Als Historiker geschätzt, als Aufklärer unbequem Grieger promovierte zum Dr. phil. an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum 1996. Seine viel beachtete Dissertation, an der er fast zehn Jahre gearbeitet hatte, trug den Titel „Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich, 1933–1948“. Im August 1998 wechselte er zur Volkswagen AG, wo er bis zum 31. Oktober 2016 in der Konzernkom-

Auf gute Zusammenarbeit! Heike Klaus-Nelles, Leiterin des Gifhorner Stadtarchivs, ­unterstützt die historische Forschungsarbeit von Dr. Manfred Grieger gern.


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Dann erklärt Grieger konsequent: „Ich will mit Stereotypen brechen, steige 1850 in das Thema ein – mit dem Beginn der Industrialisierung. Da gibt es in Gifhorn viel Interessantes zu recherchieren: Gaswerk, Glashütte, städtische Stromversorgung, städtisches Wasserwerk, kommunale Daseinsfürsorge bis hin zum Krankenhaus oder Friedhof. Oder denken wir an die Vertretungsorgane seit 1850, an die Partei-

en wie SPD und CDU. In welchen Punkten trafen Bürgervertretungen in der Stadt wichtige Entscheidungen? Wie war das mit der Judenverfolgung und der Verfolgung von anderen Minderheiten vor Ort? Wie sah der Handlungsspielraum des Bürgermeisters im Wandel der Zeit aus? Und welche Veränderungen brachte 1974 die kommunale Neuordnung mit der Eingemeindung von Gamsen, Wilsche, Neubokel

Auf seine private Hausbibliothek ist Dr. Manfred Grieger besonders stolz. Findet sich darin doch sogar mit Arno Schmidts „Zettels Traum“ ein editorischer Solitär.

Einfach, offen und immer geradlinig: Der ehemalige VW-Chefhistoriker Dr. Manfred Grieger fühlt sich den Tatsachen der Geschichte verpflichtet.

und Kästorf mit sich? Fragen über Fragen. Viele verschiedene Aspekte sind in dieser Arbeit zu berücksichtigen.“

Mit Sütterlin und analytischem Denken Und so hat Dr. Manfred Grieger kein Problem damit, die Dinge beim Namen zu nennen: „Gifhorn war lange eine relativ rückständige Kleinstadt, die erst nach dem zweiten Weltkrieg in Phasen eine Dynamisierung erfuhr. Längst leben hier heute nicht mehr nur die Heidjer. Im Gegenteil. Nach 1945 sind die meisten Gifhorner Zugereiste. Und klar, dass es deshalb hier wie anderswo auch Konflikte zwischen Etablierten und Zugezogenen oder Religionsunterschiede und -absonderungen gab. Nach verspäteter gesellschaftlicher Entwicklung fern der Industrialisierungszentren müssen wir für Gifhorn die Zeit nach 1945 ganz offen als Zeit dynamischer Entwicklung im Windschatten von Volkswagen und Tewes begreifen. So wurde Gifhorn eine funktionierende Kommune, mit nicht geringer Attraktivität für eine Stadt dieser Größenordnung und den besonderen Mentalitäten einer Kreisstadt: Sie ist Verwaltungssitz eines Landkreises, der heute gleichermaßen von Traditionsbewusstsein und Innovationskompetenz und durch einen hohen Anteil von Akademikern in der Bevölkerung geprägt ist. Daraus lassen sich die grundlegenden Veränderungen in der Sozialstruktur ableiten.“ Im Gifhorner Stadtarchiv und im Rathauskeller warten noch viele unverzeichnete Akten darauf, von dem Historiker gesichtet zu werden. Dass Grieger als Schuljunge noch Sütterlin auf den Einkaufszetteln seiner Mutter lesen können musste, kommt ihm dabei zugute. Doch Lesen allein reicht noch lange nicht. Dr. Manfred Grieger betont: „Hier geht es um die Kombination von Verhältnissen, Handlungsweisen, mentalen Einstellungen der Akteure aus der Geschichte. Die Analyse ist meine Hauptaufgabe. Und schon höre ich die Stimme meines alten Lehrers: ‚Sein Sie kritsch, meine Herrn!“ (bc) $


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Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg

Das Smartphone wird zur Geldbörse An der Supermarkt-Kasse ohne Portemonnaie stehen und trotzdem den Einkauf zahlen – Kunden der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg können das seit einigen Monaten einfach und sicher mit der neuen App „Mobiles Bezahlen“. Sie verwandelt das Smartphone in eine digitale Geldbörse. Der Service funktioniert überall dort, wo kontaktlose Kartenzahlungen möglich sind – und das weltweit. „Egal ob bar, mit Karte, online oder mobil – sowohl Händler, als auch Kunden entscheiden, welche Zahlungsart für sie die beste ist“, sagt Alexa von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Sparkassen-Kreditkarte (Mastercard). Im Handel reicht es dann, das Handy mit aktiviertem Display an das Kartenterminal der Kasse zu halten. Beträge bis 25 Euro sind ohne PIN möglich. Wer möchte, kann die Sicherheitseinstellung für Zahlungen in der App individuell bestimmen.

„Die Sparkassen-App In Deutschland funkist einfach zu bedienen tioniert „Mobiles Beund erfüllt gleichzeitig die hohen Sicherheitszahlen“ schon jetzt an Alexa von der Brelje rund 75 Prozent der standards der Deutschen Kartenterminals. Wer teilnehmen möchte, Kreditwirtschaft für Kartenzahlungen hinlädt einfach die „Mobiles Bezahlen“-App sichtlich des Datenschutzes in vollem Umaufs Smartphone und hinterlegt die eigefang“, so von der Brelje. Sämtliche Daten ne Sparkassen-Card (girocard) oder eine bleiben zu jeder Zeit bei der Sparkasse

und werden nicht an Dritte weitergegeben. „Das mobile Bezahlen ist ein echter Meilenstein innerhalb der digitalen Zahlungsmöglichkeiten für unsere Kunden“, betont von der Brelje. „Für viele hat sich das elektronische Bezahlverfahren Kwitt, in dem sich Geldbeträge innerhalb weniger Sekunden von Handy zu Handy transferieren lassen, längst etabliert. Der jetzige Schritt an die Händlergeräte ist Fortschritt und Komfort zugleich.“ Voraussetzung für mobiles Bezahlen ist die Teilnahme am Onlinebanking. Die App ist bei Google Play verfügbar und kann auf allen NFC-fähigen Android-Smartphones ab Version 5.0 genutzt werden.  $ Mehr Informationen: www.spk-gifhornwolfsburg.de/mobilesbezahlen


Ein harmonisches Zusammenspiel. Inmitten des neuen Wolfsburger Stadtteils Steimker Gärten bilden vier markante Gebäude das Steimker Quartett. Nachhaltige Materialien kennzeichnen die unterschiedlich gestalteten Fassaden. Das Ensemble vereint 73 hochwertig ausgestattete Wohnungen, deren großzügige Grundrisse zwischen 64 und 198 m² attraktiven Lebensraum für Singles, Paare und Familien bieten. Klare Strukturen, barrierefreie Erreichbarkeit mit dem Aufzug, die hauseigene Tiefgarage mit 94 Stellplätzen und Balkone, Loggien oder Terrassen in einem grünen Umfeld mit bester Infrastruktur vermitteln Wohnkomfort auf höchstem Niveau.

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City Magazin Gifhorn, Ausgabe 43  

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung...

City Magazin Gifhorn, Ausgabe 43  

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Auch wenn wir dachten, dieser Sommer geht nie zu Ende – alles hat seine Zeit. Das ganze Leben ist Veränderung...

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