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stills . e x p a n d e d

Thomas Kutschker


Film is truth – 24 times a second.

Jean-Luc Godard

But what do you see if you watch all these images at the same time? Film ist Wahrheit, 24 mal pro Sekunde.

Jean-Luc Godard

Doch was passiert, wenn man diese 24 Bilder gleichzeitig sieht?


Content . Inhalt

9

The Legacy of Pictures . Das Nachleben der Bilder Bernd Stiegler

12

Film portraits . Portr채ts von Filmen Winfried Pauleit

14

film.stills

32

tv.stills

62

web.stills

78

after-images

97

Vita . Biografie Exhibitions . Ausstellungen Collections . Sammlungen Festival Participations . Festivalbeteiligungen Awards . Auszeichnungen Books . B체cher Video works . Videoarbeiten Movies . Filme


The Legacy of Pictures Bernd Stiegler

First of all, films are nothing but a series of single photographic

At the same time, images have their own life that, in a curious

exposures. They are nothing else but a series of film stills unable

way, often has more to do with physiological and perceptual

to spring to visual life until they are shown in rapid succession,

psychological effects than with the perception of concrete

one after another. Film utilizes the physiological fact that the

objects. Images lead an independent life. They spawn other

human eye creates afterimages and these have a longer lasting

images, form connections, dissolve, only to then live on in a

impact than the physical presence of their objects. Film is the

strange way. To extend the photographic metaphor, films create

result of an afterimage effect, the consequence of the legacy of

constant prints of the objects they shoot.

photographic images on the retina. Film utilizes this particular legacy of image and at times even Descriptions of these sensory physiological phenomena fre-

tries to achieve a specific result: images are to be specially

quently employ a photographic metaphor. In this optical simile,

produced and created as reflex chains. The legacy of images is

the eye is said to function like a camera recording pictures which,

to be diverted into a controlled pathway. The cinematic mon-

just like a film, are constantly replaced by new images. The life

tage, which complexly determines the language of film and has

of the eye is a film. But allegedly its last image is, in turn, a pho-

become an established grammar with set rules, serves to make

tograph. At the end of the 19th century, the theory emerged of

a virtue of this perceptual lack and encourage the mind complete

the so-called optogram. Proponents claimed that the human eye

the picture. The legacy of images fills the gaps, covers edits, and

fixes on the retina the last image perceived at the moment of

bridges missing pieces.

death and photography would allow this image to be extracted and enlarged. Far less dramatically, descriptions of afterimages

If one now exaggerates this process, using the camera itself as

also borrow the metaphor of positives and negatives. Looking

a means to investigate the legacy of images, the result is a curi-

for a period at light coloured surfaces creates negative phantom

ous distancing effect: the photographs show images where the

images of the object: light becomes dark and the colours are

represented is only recognisable as a defamilisarised and strange

seen in their complementary hues. A picture‘s afterimage l­eaves

recorded trace. The eye has to realign itself if it wants to recog-

a pictorial trace, a negative of what was seen. This appears as

nise what it actually always records but never sees. The camera

a kind of mystery image that has to be interpreted for itself, yet

shows how the eye invisibly functions to facilitate visibility.

represents a defamiliarisation of the known with which it is none­

It records images making the instant, the moment, permanent

theless connected on the sensory physiological level.

in the triadic visual constellation of camera, projector and eye: photographic images of the legacy of images. Photography has

9


Das Nachleben der Bilder Bernd Stiegler

survived as a medium not least thanks to this particular legacy

Filme sind erst einmal nichts anderes als eine Reihe photographischer

of images which allows the question of perception to circulate

Einzelaufnahmen. Sie sind nichts anderes als eine Serie von ‚film stills‘,

within this constellation.

die erst dadurch ihr visuelles Leben gewinnen, dass sie in schneller Folge nacheinander gezeigt werden. Der Film macht sich dabei die physiolo-

Thomas Kutschker‘s photographs do not transform the can-

gische Tatsache zunutze, dass das menschliche Auge Nachbilder erzeugt

vas into a brilliant white– as, for example, in Sugimoto‘s works.

und diese länger wirken als die physische Präsenz ihrer Gegenstände.

Instead, the film offers a particular image, one that allows the

Der Film ist Effekt einer Nachbildwirkung, er ist das Resultat eines Nach-

details recorded not long before to be identified, yet differs from

lebens photographischer Bilder auf der Retina.

film to film. The legacy of photographic film images in photography is unique, and it creates unique images. A second series

In den Beschreibungen dieser sinnesphysiologischen Phänomene findet

of Thomas Kutschker‘s works show afterimages that, in a simi-

sich nicht selten eine photographische Metaphorik: Das Auge funktio-

lar way to the physiological ones on the retina, are only traces

niert dabei in dieser metaphorischen Optik wie eine Kamera, die Bilder

of objects as they gradually disappear. These are images see-

aufzeichnet und wie bei einem Film fortwährend durch neue ersetzt.

king to explore that space of shadowing where, in the broad

Das Augenleben ist ein Film. Sein letztes Bild hingegen vermeintlich

field between the subject and object, the field of visibility is first

wiederum eine Photographie: Ende des 19. Jahrhunderts kam die

created. Rarely have photographers taken the consequences of

­Theorie der sogenannten Optogramme auf, nach der das menschliche

the question of visibility and recognisably as part of their pro-

Auge das letzte Wahrnehmungsbild auf der Retina im Augenblick des

gramme. And these shots are, not least, concerned with a special

Todes festhält, das dann mithilfe der Photographie extrahiert und ver­

task of photography: learning to see.

größert werden könne. Weit weniger dramatisch findet sich auch in der Beschreibung von Nachbildern die Metaphorik von Positiven und Negativen. Wenn man über einen längeren Zeitraum helle farbige Flächen fixiert, entstehen Phantombilder als Negative des Wahrgenommenen: Helles wird dunkel und es erscheinen jeweils die Komplementär­farben. Das Nachleben der Bilder hinterlässt eine Bildspur, ein Negativ des Ge­­ sehenen. Dieses erscheint als eine Art Rätselbild, das eigens gedeutet werden muss, stellt es doch eine Verfremdung des Bekannten dar, mit dem es gleichwohl sinnesphysiologisch verbunden ist.

10


Die Bilder haben dabei ein Eigenleben, das in eigentümlicher Weise

Sie zeichnet Bilder auf, die in der triadischen visuellen Konstellation von

nicht selten mit physiologischen und wahrnehmungspsychologischen

Photo­apparat, Projektor und Auge den Moment, den Augenblick auf

Effekten mehr zu tun hat als mit der Wahrnehmung konkreter Gegen-

Dauer stellen: photographische Bilder des Nachlebens der ­Bilder. Das

stände. Die Bilder führen ein selbständiges Eigenleben. Sie erzeugen

Über­leben der Photographie als Medium verdankt sich nicht zuletzt

weitere Bilder, gehen Verknüpfungen ein, lösen sich auf, um dann

­diesem besonderen Nachleben der Bilder, das die Frage der Wahrneh-

mitunter in eigentümlicher Weise fortzubestehen. Filme erzeugen, so

mung in dieser Konstellation zirkulieren lässt.

könnte man die photographische Metaphorik fortschreiben, fortwährend Abzüge, die von den Gegenständen abgezogen worden sind.

In Thomas Kutschkers Aufnahmen verwandelt sich nicht – wie etwa bei Sugimoto – die Leinwand in ein strahlendes Weiß, sondern der

Der Film macht sich dieses besondere Nachleben der Bilder zunutze,

Film ergibt ein besonderes Bild, das zwar nicht länger vorher gezeigte

ja versucht mitunter, einen bestimmten Effekt zu erzielen: Bilder wie

Einzelheiten erkennen lässt, wohl aber von Film zu Film differiert. Das

Reflexketten sollen regelrecht produziert und hervorgerufen werden.

Nach­leben der photographischen Filmbilder in der Photographie ist

Das Nachleben der Bilder soll in kontrollierte Bahnen gelenkt werden.

­singulär, es erzeugt einzigartige Bilder. Eine zweite Werkgruppe ­Thomas

Die filmische Montage, die in komplexer Weise die Sprache des Films

­Kutschkers zeigt Nachbilder, die ähnlich den physiologischen auf der

bestimmt und zu einer regelrechten Grammatik mit festen Regeln

Retina nur noch Spuren des Gegenstands sind, der langsam verschwin-

geworden ist, dient nicht zuletzt dazu, aus dieser Wahrnehmungsnot

det. Es sind Bilder, die jenen Raum der Abschattung aus­zuloten suchen,

eine Tugend zu machen und Wahrgenommenes mental zu ergänzen.

der im weiten Feld zwischen Subjekt und Objekt das Feld der Sichtbar­

Das Nachleben der Bilder füllt Lücken, überspielt Schnitte, überbrückt

keit erst erzeugt. Selten haben Photographen mit ­dieser Konsequenz die

fehlende Stücke.

Frage der Sichtbarkeit und Erkennbarkeit zu ihrem Programm ge­macht.

Wenn man nun dieses Verfahren auf die Spitze treibt und die Kamera

Aufgabe der Photographie: Sehen zu lernen.

Und in diesen Aufnahmen geht es nicht zu­­letzt auch eine besondere ihrerseits dazu nutzt, das Nachleben der Bilder zu erforschen, so er­gibt sich ein eigentümlicher V-Effekt: die Photographien zeigen B ­ ilder, auf denen das Dargestellte nur noch als verfremdete wie fremde Aufzeichnungsspur zu erkennen ist. Das Auge hat sich neu zu justieren, will es das erkennen, was es eigentlich immer schon a­ ufzeichnet, ohne es aber sehen zu können. Die Kamera zeigt, wie das Auge unsichtbar funktioniert, um Sichtbarkeit zu ermöglichen.

11


Film portraits Winfried Pauleit

Every feature film comes with additional photos: stills or freeze

it, you would have to approach it just as Thomas Kutschker has

frames. They are put out by the distributors together with the

done. Kutschker has put his camera in front of a cinema screen

films and hung in cinema showcases or published in film maga-

while the film was being shown, in front of a TV switched on

zines. The purpose of these additional images is to advertise for

and running and in front of a computer screen when a film was

the film and announce its screening in the cinema, on TV or at

just called up from a video database. To capture the genuinely

another venue. Nowadays, posters, trailers, ads and reviews are

­cinematic, he left the camera‘s lens on a long exposure so that

all used for advertising. However, for a long time photographic

an entire feature film, an episode of a TV series or a short film

advertising with freeze frames had something special about

from the Internet could be photographed. What is created in

it – a unique selling proposition – because it at least created the

the process would really have to be termed film stills, TV stills or

impression that it could show a genuine, authentic piece of

web stills, even if these photographs appear, at first glance, to

the film in advance – in the same way that the display at the

be less than we expected. They do not contain any identifiable

butcher‘s shows the first slices of meat and cold cuts. For cinema,

actors or other people who would concretely remind us of films,

photography offered crucial evidence, a means of self-­assurance, since it could take on the act of display independently of the moving picture‘s location. The introduction of TV, video, the pc, mobile, and I-Pod have relativised this particularity. Now, film can be shown as a moving image outside of cinemas as well. To be literal about it, though, freeze frames do not reference the film as a work, at least not in the photographic sense of a trace. Instead, they capture a moment on the film set. The ­classic freeze frame photos are taken by a still photographer on set. They are created at a time when the film has not been edited and ­finished. To be precise, a freeze frame shot would have to take the film itself as its object and attempt to photograph that. If one really tried to shoot a „genuine“ still, the film would lose just the essential aspects that define it: temporality, movement, montage. If nonetheless you decided to attempt

12

characters or plots. Instead, something quite different appears – something one could call the „portrait“ of a film.


Porträts von Filmen Winfried Pauleit

Jeder Spielfilm wird begleitet von zusätzlichen Fotografien: Standfotos

versuchen wollte, so muss man so vorgehen wie Thomas Kutschker.

oder Filmstandbildern. Sie werden von den Verleihern zusammen mit

Kutschker stellt seine Fotokamera vor eine Kinoleinwand in eine lau-

den Filmen in Umlauf gebracht und hängen in den Schaukästen der

fende Filmvorführung, vor einen laufenden Fernseher oder vor einen

Kinos oder werden in Filmzeitschriften reproduziert. Sinn und Zweck

Computerscreen, auf dem gerade Filme aus einer Videodatenbank

dieser zusätzlichen Bilder ist die Werbung für den Film und die Ankün-

abgerufen werden. Um das genuin Filmische einzufangen, lässt er die

digung der Vorführungen im Kino, TV oder anderswo. Geworben wird

Blende der Fotokamera lange geöffnet, sodass tatsächlich ein ganzer

heute aber auch mit Plakaten, Trailern, Anzeigen und Kritiken. Die

Spielfilm, der Teil einer TV-Serie oder ein kurzer Film aus dem Internet

fotografische Werbung mit Filmstandbildern hatte allerdings lange Zeit

fotografiert werden. Was dabei entsteht müsste man tatsächlich als film

eine Besonderheit – ein Alleinstellungsmerkmal –, weil sie zumindest

stills, tv stills oder web stills bezeichnen, auch wenn diese Fotografien

den Eindruck erweckte, schon vorab ein echtes, authentisches Stück des

unsere Erwartungen zumindest auf den ersten Blick enttäuschen. Zu

Films zeigen zu können – so, wie die Auslage beim Fleischer Wurst und

sehen sind keine identifizierbaren Schauspieler oder andere Personen,

Fleisch im Anschnitt zeigt. Die Fotografie war für den Film ein wichtiges

die uns an konkrete Filme, Figuren oder Filmhandlungen erinnern. Es

Beweismittel, ein Mittel zur Selbstvergewisserung, weil sie dieses Zeigen

erscheint etwas vollkommen anderes, das man das „Porträt“ eines Films

unabhängig von den Orten des bewegten Bildes übernehmen konnte.

nennen könnte.

Mit der Einführung von Fernsehen, Video, Personal Computer, Handy, I-pod hat sich diese Besonderheit relativiert. Film kann nun auch jenseits des Kinos als bewegtes Bild gezeigt werden. Nimmt man es genau, so verweisen Filmstandbilder jedoch nicht auf den Film als Werk, jedenfalls nicht im fotografischen Sinne einer Spur, sondern auf einen Moment am Filmset. Die klassischen Filmstandbilder werden nämlich von einem Standfotografen am Set aufgenommen. Sie entstehen zu einem Zeitpunkt, an dem der Film noch gar nicht geschnitten und fertig gestellt ist. Ein Filmstandbild im strengen Sinne müsste jedoch den Film selbst zu seinem Gegenstand nehmen und versuchen diesen zu fotografieren. Versucht man ein „echtes“ Filmstandbild zu schießen, so gehen genau jene Momente des Films verloren, die ihn auszeichnen: Zeitlichkeit, Bewegung, Montage. Wenn man es dennoch

13


film.stills

. Metropolis . Modern Times . OrphĂŠe . Psycho . 2001: A Space Odyssey . Halloween . Superman . Chinatown


Metropolis

[1927]

2008

D . 147 min . 35 mm . 1 : 1,33 . b / w Director . Regie DoP . Kamera

Fritz Lang Karl Freund,

Günther Rittau, Walter Ruttmann Editor . Schnitt

16

Fritz Lang


Modern Times

[1936]

2005

USA . 83 min . 35 mm . 1 : 1,37 . b / w

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

18

Charles Chaplin Ira H. Morgan, Roland Totheroh Williard Nico


Orphée

[1949]

2005

F . 89 min . 35 mm . 1 : 1,33 . b / w

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

20

Jean Cocteau Nicolas Heyer Jacqueline Sadoul


Psycho

[1960]

2007

USA . 109 min . 35 mm . 1 : 1,85 . color

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

22

Alfred Hitchcock John L. Russel George Tomasini


2001: A Space Odyssey

[1968]

2007

GB / USA . 141 min . 35 mm . 1 : 2,35 . color

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

24

Stanley Kubrick Geoffrey Unsworth Ray Lovejoy


tv.stills

. Mickey Mouse . Addams Family . Dinner for One . Star Trek . Lindenstraße . Dallas . John F. Kennedy – Dallas . Challenger . Chernobyl . Diana’s Accident . 9/11 . First step on the Moon . Fall of the Berlin Wall . Fireworks at the Opening of the Olympics in Bejing 2008


Mickey Mouse „The Band Concert“ [1935]

2007

USA . Walt Disney Production . 8:50 min . 35 mm . 1 : 1,37 Director . Regie

34

Wilfred Jackson


Addams Family „Art and the Addams Family“ [1964]

2007

USA . 30 Min . 35 mm . 1 : 1,33 . b / w

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

36

Sidney Lanfield A. R. Dalzell J. Harrison


Dinner for One

[1963]

2007

D . 10:55 min (Swiss version) . magnetic recording . 1 : 1,33 . b / w

Director . Regie DoP . Kamera

38

Heinz Dunkhase Frank Banuscher


Star Trek „Where no man has gone before“ [1966]

2008

USA . 51 min . 35 mm . 1 : 1,33 . color

Director . Regie DoP . Kamera Editor . Schnitt

40

James Goldstone E. Haller J. M. Foley


Lindenstraße Folge 1191 „Papa“ Director . Regie

42

[12.2008]

2008

Dominikus Probst


Challenger

[Jan. 01, 1986]

USA . 1 min 24 sec . color

48

2007


Chernobyl

[Apr. 26, 1986]

2007

First aireal shots . Erste Luftaufnahmen 30 sec . color

50


Diana’s Accident

[Aug. 31, 1997]

GB . BBC-News . 30 sec . color

52

2007


9 / 11 Second Impact at WTC [Sept. 11, 2001]

2007

USA . 13 sec . color

54


First step on the Moon by Neil Armstrong USA . 60 sec . b / w

56

[Jul. 20, 1969]

2007


Fall of the Berlin Wall Opening of the Bornholm Bridge, at about 11:30 pm . Öffnung der Bornholmer Brücke, ca. 23:30 Uhr

58

[Nov. 9, 1989]

2008


web.stills

. Korean baby singing ‚Hey Jude‘ . The Bible . Great Body, Great Sex . Maquina del amor . Girlfriend . Evolution of Dance . Hurt / Johnny Cash


Korean baby singing ‚Hey Jude‘ 2008 1 min 42 sec . color

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98% [ best voted video all time @ 03.08.2008 ]

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64

myspace.com . 08.05.2008 by heroiscoming


Great Body, Great Sex 2008 9 min 21 sec . color

17.465.092

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68

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Youporn.com . Oct 23, 2007 by anonym


Girlfriend 2008 by Avril Lavigne RCA Records . 3 min 47 sec . color

Views

94.145.758

Added

Youtube.com . February 27, 2008

72

[ most views all time + all videos @ 27.07.2008 ]


Evolution of Dance 2008 6 min . color

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Youtube.com . April 06, 2006 by judsonlaipply


Hurt / Johnny Cash 2008 4 min 02 sec . color

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5 stars

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Youtube.com . December 12, 2005


As a kid, I liked to sit in the sun, take a quick look at the world and then close my eyes. What happened then on my retina was magical. The world dissolved into an impression of light that slowly paled, became evermore grey and finally disappeared, leaving only a faint memory of what I had seen. Until I opened my eyes and played the game again... Als Jugendlicher habe ich es genossen in der Sonne zu sitzen, kurz in die Welt zu blinzeln und dann die Augen zu schließen. Was dann auf meiner Netzhaut geschah war magisch. Die Welt löste sich auf in einem lichten Eindruck, der allmählich verblasste, immer grauer wurde, bis er sich verflüchtigte und nur eine vage Erinnerung an das Gesehene zurückließ. Bis ich dieses Spiel wiederholte...


after-images

001 [ unknown baby ] 002 [ unknown scull ] 003 [ unknown tree ] 004 [ unknown plane ] 005 [ unknown couple ] 006 [ unknown house ] 007 [ unknown mouth ] 008 [ unknown eye ]


001 [ unknown baby ] 2007

80


002 [ unknown scull ] 2007

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003 [ unknown tree ] 2007

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004 [ unknown plane ] 2007

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006 [ unknown house ] 2008

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007 [ unknown mouth ] 2008

92


008 [ unknown eye ] 2008

94


Vita . Lebenslauf 1963

1985 – 1987

Mannheim

[D]

Lette Verein, Berlin

since 1986

Art photography . Kunstfotografie

since 1989

Filmmaker . Filmemacher

since 1991 Director 1993 – 1997 Studies

of Photography (DoP) . ­Kameramann

at the Academy of Media Arts,

Cologne [D] . Studium an der Kunsthochschule für Medien [KHM], Köln 1997

Master of Arts in Audiovisual Media

Lectures . Lehraufträge 2000 – 2005 Humboldt

Universität, Berlin

since 2006 Universität

der Künste, Berlin

since 2006 Kunstakademie

Düsseldorf

[University of Arts]

[Academy of Arts]


Solo Exhibitions [ Selection ] . Einzelausstellungen [ Auswahl ]

Festival Participations [ Selection ] . Festivalbeteiligungen [ Auswahl ]

1995

Velvet, Köln

The Fringe Festival, Arles

1996

Galerie Objektiv, Köln

[D]

[F]

Forum de l‘Image, Toulouse

[D]

1997

11. Int. Fotoszene, Galerie Arting, Köln

2003

Goethe-Institut, Rom

[D]

Fototriennale Tampere

[F]

[Fin]

Internationales Filmfestival Locarno

[ I ]

[ I ]

2004

Galerie Pernkopf, Berlin

[D]

European Media Art Festival, Osnabrück

[D]

2006

Galerie Pernkopf, Berlin

[D]

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

[D]

2007

Galerie Kasten, Mannheim

2009

Galerie Hunchentoot, Berlin

London International Documentary Filmfestival

[D]

European Short Film Festival, MIT, Boston [ USA ]

[D]

Videonale Bonn

[D]

Internationales Film- und Videofestival Luzern Duisburger Filmwoche

Akademie der Künste, Berlin

1995

Galerie Zirpoli, Bellinzona

1996

Photokina, Köln

1998

Galerie Arting, Köln

Kurzfilmfestival Hamburg

[D]

Freiburger Videofestival

[CH]

[D]

2006

Galerie Kasten, Mannheim Heidelberger Kunstverein

2009

Galerie Hunchentoot, Berlin

[D]

Awards . Auszeichnungen

[D]

Videoarchiv Deutscher Künstlerbund [D]

98

1993

Freiburger Videofestival

First Award . Erster Preis

1998

First Award of the State Governement NW for Young

[D]

[D]

­Directors and DoPs . Erster Preis des Landes NRW für

[D]

IMAI-Archiv, Inter Media Art Institut, Düsseldorf

Volksbank Mannheim

[F / D]

[D]

Sammlung Neuer Berliner Kunstverein

[F]

[D]

[D]

Collections . Sammlungen

Vidéothèque de Paris

[D]

[D]

Filmfestival Rencontres Internationales Paris / Berlin

2007

Privatsammlung Ascheberg

[D]

Kasseler Film- und Videofestestival

[D]

[CH]

[D]

Dokumentarfilmfestival Leipzig

Group Exhibitions . Gruppenausstellungen 1994

[GB]

[D]

junge F­ ilmemacher und Kameraleute 2000

Grant for artists by the state governement

2000

Architektur & Film Filmfestival Regensburg

of NW . Künstlerstipendium des Landes NRW

[D]

Awardee . Preisträger

2001

Asolo Art Film Festival

First Award for Best Movie . Erster Preis für den Besten Film

[ I ]


Movies . Filme

Books . Bücher 2005

Collected Images . Gesammelte Bilder

[ Edition Kasten]

1988

2006

Collected Images . Gesammelte Bilder

[ Edition Kasten]

1989 – 1993

2007 N.N.

– Passport Photographs

N.N. – Passfotografien

[ Schaden.com ]

Dear T. in B.

[6:00]

Belleville [with M. Briechle]

[6:40]

1991

The Flower Game . Das Spiel der Blumen

1992

N.N. . Ohne Titel

1993 I

just wanted to have this picture . Ich wollte

einfach nur dieses Foto haben 1994 About Video works . Videoarbeiten

Moving World Images [MWI] 2000

001

The Moon

2001

002

St. Peter, Vatican

2002

003

The Colosseum, Rome

2002

004

Orange Clouds

2003

005

The Spanish Steps, Rome

2003

006

Beach With Boats

[18:00]

[25:00]

007

Sagrada Family, Barcelone Checkpoint Charly, Berlin

2004

009

The Reichstag, Berlin

2005

010

The Brandenburg Gate, Berlin

2005

011

The Dome, Cologne

[24:30] [30:30]

[35:00]

[34:00]

Unindentified Moving Objects [ UMOs ] 2006

002

[ Wall ]

2006

003

[ Candle ]

[7:30]

004

[ Tunnel ]

[34:00]

2006

[ Window ]

[11:00]

1996

Obscure Lights . Die dunklen Lichter

[6:40]

[11:00] [14:00]

E. Loskot – The lost Hero [ with Th. Arnold ]

[64:00]

[32:15]

008

001

Marita [Videoversion]

[15:00]

John E. L­ oskot – Der verschwundene Held [ mit Th. Arnold ]

[35:00]

2004

2005

Marita [Documentary . Dokumentarfilm]

1995

[32:00]

2004

[26:00]

modern Life . Über das moderne Leben

1995

1997 John

[36:00]

[8:00]

[2:00]

[39:40]

1999 The

Vanishing Border

Die verschwundene Grenze

[82:00]

2000

The Border . Die Grenze

2006

Delights Hot Spa

2007

Backyard

2008

Shadow Worlds . Schattenwelten

2009

Shooting Locations

[13:00]

[16:00]

[26:30] [25:00]

[8:00]

www.filmischesberlin.de

[3:30]

www.moving-world-images.info

99


Thomas Kutschker, Berlin / Köln

Photographs . Fotografien Translation . Übersetzung Lector . Lektor

Andrew Boreham, Berlin

Lothar Willberg, Köln

Graphic design . Gestaltung

Ethel Strugalla – Büro für visuelle Kommunikation, Köln Printed by . Druck

Pentagraph, Berlin

Publisher . Verlag

Schaden.com

ISBN

978-3-932187-72-8

© 2009 by Thomas Kutschker, Berlin / Köln und den Autoren Reproduced works . Reproduktionen

© 2009 VG Bild-Kunst, Bonn All rights reserved. No part of this book may be stred or reproduced in any form or by any means without written permission by the artist. Alle Rechte vorbehalten. Keine Speicherung, keine Reproduktion auch nicht Auszugsweise ohne schriftliches Einverständnis durch den Künstler.

For further work and informations . Weitere Arbeiten und Infos unter

www.fotografischesberlin.de

Thanks to . Dank an

. Kino Babylon Mitte, Berlin – Jens Mikad . Odeon Kino, Köln – Angela Wilde . Z eughauskino, DHM-Berlin – Jörg Frieß .G  alerie Hunchentoot, Berlin . P rof. Dr. Winfried Pauleit – Institut für Medien, ­Kommuni­katon und Information, U ­ niversität Bremen . Markus Schaden, Köln . Jonathan C. Sloane . Prof. Dr. Bernd Stiegler Institut für Germanistik, Universität Konstanz . F abian Weinecke


isbn 978-3-932187-72-8

stills.expanded-Demo-Thomas Kutschker  
stills.expanded-Demo-Thomas Kutschker  

Thomas Kutschker's photographs do not transform the canvas into a brilliant white– as, for example, in Sugimoto's works. Instead, the film o...

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