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Die Mitgliederzeitung der SPD Vogtland 17. Jahrgang

www.spd-vogtland.de

Ausgabe: Juli | August

Endstation Vogtland Bahnverkehr nicht vorgesehen


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BUND

Vorrang der Rechte des Kindes Rolf Schwanitz, MdB

Seit einigen Wochen wird in Deutschland das Urteil des Landgerichts Köln zur Strafbarkeit der Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen diskutiert. Solche Beschneidungen werden traditionell von Eltern muslimischen und jüdischen Glaubens veranlasst. Das Gericht kam zu der Einschätzung, dass dem Recht der Eltern auf religiöse Erziehung in Abwägung zum Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und auf Selbstbestimmung kein Vorrang zukomme, so dass mit der Einwilligung in die Beschneidung ein Widerspruch zum Kindeswohl festzustellen ist. Begründet wurde diese in meinen Augen richtige Entscheidung damit, dass die Grundrechte der Eltern in der Verfassung ihrerseits durch das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung begrenzt sind.

strafrechtliche Relevanz solcher Eingriffe und empfahl den Ärzten, diese abzulehnen. Das Urteil des Landgerichts Köln ist deshalb in meinen Augen kein singuläres, abweichendes Ereignis. Es ist in meinen Augen vielmehr nur ein vorläufiger Status einer neuen, auf dem Grundgesetz fußenden und sich im Interesse des Kindeswohls vollziehenden rechtlichen Weiterentwicklung in Deutschland. Ausdruck dieser Weiterentwicklung ist nicht zuletzt auch die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention und deren Ratifikation bei uns. Dass es sich bei der religiös motivierten, medizinisch nicht indizierten Beschneidung von Jungen um einen schädigenden, irreversiblen Eingriff im Sinne einer tatbestandlichen Körperverletzung handelt, erscheint mir unstreitig und klar. Die Häufigkeit der damit verbundenen, zum Teil sehr schweren gesundheitlichen Komplikationen wird in der Literatur sehr unterschiedlich beschrieben. Eine Komplikationsrate von bis zu 10 Prozent scheint realistisch. Auch schwere gesundheitliche Spätfolgen und Todesfälle werden in der Literatur beschrieben

Natürlich ist diese Entscheidung mit erheblichen Irritationen, insbesondere bei Juden und Muslimen, verbunden. Sie verstehen nicht, weshalb eine über viele Generationen vollzogene Praxis ihres Glaubensbekenntnisses nun in Deutschland verboten sein soll. Dennoch können Grundrechtsfragen nicht allein mit Verweis auf das tradierte Handeln und dadurch beantwortet werden, dass man ein rechtliches Problem auf Nun hat sich eine Mehrheit des Deutschen Bundestaeinen scheinbar rechtsfreien Raum verschiebt. ges dafür ausgesprochen, in naher Zukunft eine gesetzliche Regelung zur Rechtfertigung dieser BeTatsächlich ist die Frage der Strafbarkeit der religiös schneidungen von Jungen zu schaffen. Ein solches motivierten, medizinisch nicht indizierten Beschneidung von Kindern aber seit langem ein gesellschaftli- Gesetz stünde in meinen Augen auch im Widerspruch ches Thema – und das nicht nur in Deutschland. Bei zum Grundgesetz. Dies vor allem deshalb, weil das der religiös motivierten, medizinisch nicht indizierten Grundgesetz weder einen Vorrang des elterlichen Beschneidung von Mädchen (Genitale Verstümme- Rechts auf religiöse Kindererziehung vor dem Recht lung) hat sich in Deutschland in den letzten Jahren ein des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbreiter ablehnender gesellschaftlicher Konsens heraus- bestimmung kennt und weil im Grundgesetz durch die gebildet. Auch bei der religiös motivierten, mediziRechte der Religionsgemeinschaften die staatbürgerlinisch nicht indizierten Beschneidung von Jungen hat dessen kritische Reflexion in den letzten Jahren er- chen Rechte des Kindes richtigerweise nicht bekennbar zugenommen. So verwies zum Beispiel das schränkt werden. Wir stehen deshalb vor einer schweDeutsche Ärzteblatt bereits im Jahre 2008 auf die ren Diskussion.


UNTERBEZIRK - ORTSVEREINE

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Politisch Interessierte auf Berlintour mit Rolf Schwanitz Oliver Großpietzsch, Ortsverein Reichenbach

Oliver Großpietzsch überreicht Reichenbacher Spezialitäten

Mitte Juni lud Rolf Schwanitz zur diesjährigen Berlinfahrt ein und fast 40 politisch interessierte Vogtländerinnen und Vogtländer folgten der Einladung. Bei 32°C Außentemperatur ging es im glücklicherweise klimatisierten Bus vom Vogtland aus zum Reichstag

in Berlin. Nach einem Mittagessen stand der Besuch des Plenarsaals und ein Gespräch mit Rolf Schwanitz auf dem Programm. Die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer drehten sich besonders um den Fiskalpakt, die „Herdprämie“ und das Thema Rente. Hier klärte der Bundestagsabgeordnete die Anwesenden über sein Abstimmungsverhalten und seine Zweifel der Verfassungsmäßigkeit der geplanten Gesetze auf. Als Dank bekam Rolf Schwanitz von Oliver Großpietzsch einen Korb mit Reichenbacher Spezialitäten überreicht. Am zweiten Tag wurde zunächst die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße besucht. Hier beschrieb ein Ur-Berliner seine Erlebnisse und die Allgemeine Geschichte des Gebäudekomplexes, in dem jahrelang das Ministerium für Staatssicherheit der DDR untergebracht war. Im Anschluss wurde das Museum des Deutschen Widerstandes im Bendlerblock besucht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren hier, wie sich die Mitglieder der Widerstandsgruppe des 20. Juni eine neue Reichsregierung vorstellten. Zwischen den Museumsbesuchen fanden immer wieder kleine Stadtrundfahrten und eine Dampferfahrt auf der Spree statt. Vor der Abreise wurde dem Bundesfinanzministerium ein Besuch abgestattet. Neben der Geschichte des Gebäudes während der NS- und der DDR-Zeit wurde über den Fiskalpakt und die Einstellung der Menschen zu Europa gesprochen. Auf der Heimfahrt zogen die Mitreisenden eine positive Bilanz und freuten sich über den direkten Kontakt mit der „großen“ Politik.

Bahnverkehr nicht vorgesehen Lutz Kätzel, Ortsverein Plauen Friedrich List, der Pionier des deutschen Eisenbahnwesens, würde sich durch Sachsens Regierung verraten fühlen. Denn was der Wirtschaftminister Sven Morlok (FDP) als Verkehrswegeplan vorlegt, torpediert den Gedanken Lists, das Vogtland mit den Städten Leipzig-Nürnberg-München über Eisenbahnen zu verbinden. Die Staatsregierung schaut munter zu, wenn der bevölkerungsreiche, wirtschaftsstarke Südwesten vom Bahnfernverkehr abgehängt wird. Landtagsabgeordnete der Region aus CDU und FDP schauen munter weg. Was nützt dem Vogtland ein mit Mühe gezimmerter öffentlicher Nahverkehr, wenn es vom Schienenfernverkehr regelrecht entkoppelt wird. Eine Anbindung des Vogtlandes an die neue S-Bahn-Linie nach Leipzig nach Fertigstellung des Citytunnels ist nicht vorgesehen. Die elektrifizierte Strecke zwischen

Zwickau und Hof wird nach Nürnberg nicht fortgeführt. Chemnitz entwickelt sich sinnbildlich zum Sackbahnhof. Für Reisende aus dem Vogtland bedeutet das umständliche Reiserouten mit langen Wartezeiten. Die dürfen die Bahnreisenden dann beispielsweise auf einem Bahnsteig in Zwickau verbringen, wo sie ein Idyll von Industriebrache umgibt. Bahnreisen nach Berlin wirken Blutdruck steigernd. Bei zweimaligem Umsteigen und zahlreichen Verspätungen ist der Anschluss an den Fernverkehr auch reell verpasst. Wer über 4 Stunden nach Berlin mit ungewisser Ankunft unterwegs ist, sucht Alternativen. „Nur Fliegen ist schöner“ ist ein Werbespruch, der im Vogtland falsch ankommt. Geschäftsleute sind aufs Auto angewiesen. Wer nicht fahren kann, muss zuhause bleiben.


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UNTERBEZIRK - ORTSVEREINE

Spiegelleser wissen mehr Lutz Kätzel, OV Plauen Die Zahlen, welche der Verbandsvorsitzende des ZWAV , Ralf Oberdorfer, den Gebührenzahlern nicht zumuten wollte, standen am 26.05.12 im Spiegel. Ganze 61 Millionen Euro „Nasse“ stehen aktuell beim ZWAV in Sachen Zinswette zu Buche. Das hochgiftige Finanzprodukt, welches mit den besten Empfehlungen der Landesbank Sachsen dem ZWAV angetragen wurde, hat noch mehr zu bieten. Die Wenigen, die die Mechanik des CMS Memory SWAP verstehen haben 600 Millionen Euro errechnet, wenn es gut für die Bank und schlecht für den ZWAV läuft. Andersherum läuft es nicht. Die Bank hat sich ein Kündigungsrecht eingeräumt. Eigentlich war bei dieser Konstruktion schon Ende 2011 klar, dass die Bank überhaupt kein Interesse haben kann mit dem ZWAV den Vertrag einvernehmlich zu lösen. Oberdorfer betont, dass nur fünf Prozent der Kredite des ZWAV, das entspricht rund 11 Millionen im CMS Memory SWAP stecken. Doch wenn jetzt schon 61 Millionen Verlust anstehen, bekommt das Wort „Totalverlust“ eine ganz andere Dimension. Für den Gebührenzahler wird es nicht nur teuer. Es wird sehr

teuer und für notwendige Bauvorhaben des ZWAV fehlt das Geld. Da für den Zweckverband ZWAV die 42 Gemeinden und Städte gerade stehen, kippt der Dominostein SWAP in deren Finanzhaushalte. Wer von der Verbandsversammlung Aufklärung erwartete, wurde enttäuscht. Hier wurde lediglich beschlossen, den Klageweg zu beschreiten. Der Ausgang ist ungewiss. Gewiss ist nur, dass auch der Prozess Geld kostet. Von etwa 3 Millionen Euro konnte man dieser Tage in der Presse lesen. Unser Bundestagsabgeordneter Rolf Schwanitz hat versucht, Licht in das Dunkel zu bringen. In einem Brief an die Bürgermeister der betroffenen Kommunen, den ZWAV und den Landrat als Chef der Aufsichtsbehörde stellt er 16 sehr konkrete Fragen zur Rechtmäßigkeit bei Vorbereitung, Prüfung und Abschluss der umstrittenen Verträge. Auf die Antworten ist nicht nur Rolf Schwanitz gespannt. Wetten sind immer riskante Geschäfte. Das einzige, worauf ich jetzt noch wetten würde: Wasser wird in den kommenden Jahren im Vogtland sicher teurer.

Anfang September ist es wie- Wer also Lust hat, sich am Umzug zu beteiligen, möge sich bitte zeitnah der soweit:

Der Tag der Sachsen wird gefeiert, diesmal in Freiberg. Traditioneller Höhepunkt ist der Festumzug am Sonntag, den 9. September. Wir suchen Und wir sind über das Sächsische Kulturforum mit eiDICH! nem eigenen Bild dabei! Dargestellt wird diesmal die Zeit um die Jahrhundertwende 1900 mit Arbeitern, deren Frauen und Kindern, Handwerkern und Bürgern. Anlass ist der Hochverrats- bzw. Geheimbundprozess gegen August Bebel am Landgericht Freiberg 1886. Der Prozess ist beispielhaft für die Verfolgung von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten während des sog. Sozialistengesetztes. Alle diejenigen, die schon einmal dabei waren, wissen: Das ist ein riesiger Spaß!

in der Landesgeschäftsstelle lvsachsen@spd.de oder in der Regionalgeschäftsstelle Chemnitz kv.mittelsachsen@spd.de melden. Bitte teile uns auch gleich mit, ob Du Dich selbst einkleiden kannst oder ob Du ein Kostüm brauchst - und dann bitte mit Deiner Konfektionsgröße. Dresden, Bischofswerda, Olbernhau und Mittweida haben gezeigt: unsere Festumzugsbilder sind sehr beliebt beim Publikum und bei allen Beteiligten also sei(d) dabei!


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ORTSVEREINE

Gelungenes Sommerfest Andreas Oberlein, Ortsverein Elsterberg sagen, schwerer Weg, weiß der Elsterberger Stadtrat Andreas Oberlein zu berichten. Nach seiner Meinung gilt es zunächst einen gemeinsamen, aber auch realistischen Konsens zwischen dem Verein und dem Bürgermeister inkl. Stadtrat zu finden. Dabei wäre ein einheitliches Vorgehen mit dem Kleingeraer Ortschafsrat und allen örtlichen Vereinen sicherlich von Vorteil, auch hinsichtlich eines gemeinsamen Nutzungskonzeptes. Alle Anwesenden wünschen dem Verein, der auch seit der Gründung vor 2 Jahren sehr niveauvolle kulturelle Veranstaltungen durchführt, viel Erfolg. Eröffnung bei gemütlichem Kaffee trinken

Es gehört schon zur Tradition, wenn die Parteifreunde des Ortsvereins ihr alljährliches Sommerfest dazu nutzen, Betriebe und Sehenswürdigkeiten der Region näher kennen zu lernen und dabei engagierte Bürger zu treffen. Besuch des Rittergutes Das war auch in diesem Jahr so, als dem Rittergut Kleingera ein Besuch abgestattet wurde. Wir wurden sehr herzlich vom Vorstand des Vereins zur Erhaltung des Rittergutes begrüßt, so die stellvertretende Vorsitzende und Kreistagsabgeordnete Gudrun Militzer. Der selbst gebackene und lieb servierte Kuchen schmeckte beim Kaffeetrinken vorzüglich. Anschließend gab es bei der gemeinsamen Besichtigung viel geschichtliche Informationen durch Gabriele Hommel, die einmal selbst im Rittergut wohnte. Mittlerweile ist nur noch eine Mieterin übrig geblieben, die mit viel Herz und Seele am Objekt gemeinsam mit dem Verein Hand anlegt. Interessiert verfolgten insbesondere die Netzschkauer und Pöhler Freunde die gemachten Erläuterungen. Überraschend ist für den Netzschkauer Matthias Röseler die Größe des Objektes und das enorme Engagement des Vereins, sich für die Erhaltung einzusetzen. Es ist schwer, angesichts der leeren kommunalen Kassen Gelder für die Erhaltung kultureller Denkmäler zu bekommen. Private Investoren sind dabei unbedingt notwendig, so Röseler. Nach dem aktuellen derzeitigen Stand wird es für den Kleingeraer Verein kein einfacher, um nicht zu

Gabriele Hommel über Geschichte und Zustand des Ritterguts

Leckeres Spanferkel Nach der Wanderung zum Gasthof Knäfel nach Noßwitz gab es viele Gespräche und Diskussionen zu weiteren aktuellen Themen. Als positiv wurde die klare Wahl der Pöhler Bürgermeisterin Daniela Hommel –Kreißl bezeichnet, die die Unzufriedenheit der Bevölkerung zur Arbeit des Vorgängers deutlich macht. Völlig überraschend war für die Elsterberger Parteifreunde die sehr geringe Anzahl der Pöhler Einwohner, die sich bezüglich einer zukünftigen Gebietsreform einen Zusammenschluss mit Elsterberg vorstellen könnten. Bei Musik und einem leckeren Spanferkel klang der Tag aus. Ein Dank gilt der Familie Knäfel für die vorzügliche Bewirtung.


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MITGLIEDERMEINUNG

Lage im Vogtland Da sich nun auch im 22. Jahr nichts ändert, fühle ich ringen, oft lächerlichen Löhne stark dazu beitragen, mich gezwungen nochmals die Lage auf dem Arbeits- dass alle jungen Menschen das Vogtland verlassen. markt im Vogtland anzusprechen. Was macht man dagegen? NICHTS! Die SPD sollte mal aufwachen. Mit der Strategie der Lohnerhöhung Seit der Wende sind tausende Stellen verloren gegan- im Vogtland würde man die jungen Wähler sicherlich gen, jetzt erst wieder die PLAMAG und viele andere. erreichen. Dann muss eben der Herr Unternehmer auf Dann kommt ein Investor und schafft 20 Arbeitsplät- Teile des Gewinns verzichten. Es kann doch keiner ze, kassiert 10 Millionen Fördergeld, wer jubelt? Die sagen, dass wir hier nun auf ewig ein NiedriglohngePolitik. Obwohl jeder einzelne Arbeitsplatz hoch sub- biet bleiben müssen. Dann gehen hier wirklich bald ventioniert wird! Die Löhne sind für einen Großteil die Lichter aus. Das sollte im Wahljahr 2013 ein der Vogtländer lächerlich gering. Die Studenten hauen wichtiges Thema sein – Löhne im Vogtland, die ein reihenweise ab in die Westländer, weil es dort ordent- gutes Leben ermöglichen! liche Löhne gibt. Tausende pendeln jeden Tag viele Die SPD trägt ja nicht unwesentlich dazu bei, den Kilometer, weil es hier den Unternehmern immer Druck auf den Menschen zu erhöhen jeden Job annehnoch nicht klar wird, dass man von dem Lohn leben men zu müssen, auch das sollte dringend geändert muss. Dass heißt aber nicht Gerade-so-überleben – werden. Es ist nicht richtig, dass jeder Job besser ist NEIN – dass heißt Rücklagen bilden, Urlaube ma- als gar kein Job. Vielmehr rufe ich alle dazu auf sich chen, sich größere Anschaffungen leisten können. Das nicht mehr ausnutzen zu lassen. Ein Job der einem muss mit einem Vollzeitjob möglich sein. Nicht das kein ordentliches Leben ermöglicht wird nicht geman gerade so über die Runden kommt. Bei uns ist braucht. Wenn keiner mehr für Witzgehälter arbeiten doch immer noch 4-7 Euro Stundenlohn weit verbrei- geht, wachen die Unternehmen endlich auf. Ich kann tet. Mit welcher Begründung denn? Auch in der SPD nur dafür werben: Lasst euch nicht länger ausnutzen – haben wir ja Unternehmer als Genossen. Leider ist es geht auch anders. wohl auch dort noch nicht angekommen, dass die ge-

Termine:

©Pictofigo


ORTSVEREINE

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Spannende Aktionen für euren Ortsverein: Das Bürgercafé Liebe Leserschaft, seit den Neuwahlen des Unterbezirksvorstandes gehöre ich diesem als Beisitzer an. Damit habe ich die Aufgabe übernommen, Ansprechpartner für Veranstaltungen zu sein. Um Euch daran zu erinnern, was an Veranstaltungen möglich ist, will ich hier regelmäßig mögliche Aktionsformen vorstellen. Dabei ist zu beachten, dass die ein oder andere Aktion nicht für jeden Ort geeignet ist. Wenn ihr dazu Fragen habt, stehe ich Euch gerne als Ansprechpartner zu Verfügung. In dieser Ausgabe werde ich die Aktionsform „Bürgercafé“ beschreiben. Ziel ist es mit Bürgerinnen und Bürgern zwanglos ins Gespräch zu kommen. Dazu könnt Ihr in ein Büro, Café oder ähnliches einladen, und/oder einen geplanten Infostand nutzen. Egal für welche Aktionsform ihr Euch entscheidet, solltet ihr klären wer teilnimmt. Neben mindestens einem bekannten Mitglied, welches Besucher anzieht, braucht ihr 3-5 Mitstreiter zur Betreuung der Gäste. Je nach dem, wen ihr als Besuchermagnet gewinnen könnt, ist Euer Material auszusuchen. Neben inhaltlichen Flyern empfiehlt es sich immer Mitgliedsanträge dabei zu haben. Für einen Blickfang sorgen immer wieder selbstgestaltete Nahrungsmittel. Zum Kaffee und Tee können Kuchen oder Muffins gebacken werden. Mit SPD Logo verziert kann hier der Appetit angeregt werden. Solltet Ihr Euch entscheiden nicht in einen geschlossenen Raum zu gehen und lieber einen Infostand zu gestalten ist Folgendes zu beachten: Ihr braucht einen günstigen Standort in einem belebten Bereich und diesen müsst ihr bei Eurer Gemeindeverwaltung beantragen. Je nach Gemeindesatzung kann dieser Antrag mit einer Gebühr belastet sein. Meist werden diese mit einer Größe von 3m x 3m genehmigt. Hilfreich ist hier der SPD-Pavillon der Euch in der Plauener Geschäftsstelle zur Verfügung steht. Auch eine Biertischgarnitur mit zwei Bänken und einem Tisch könnt Ihr hier für Euren Stand abholen. Oliver Großpietzsch


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Adresse

Wir gratulieren im Juli, August und September: 09.08.

Seemann, Martina

Klingenthal

11.08.

Stöckel, Sieglinde

Mylau

11.08.

Fuchs, Friedrich

Auerbach

14.08.

Möckel, Ralf

Auerbach

15.08.

Geiler, Klaus

Elsterberg

20.08.

Baumann, Petra

Plauen

20.08.

Schwab, Nicole

Posseck

21.08.

Holtschke, Eric

Plauen

28.08.

Burmeister, Helga

Adorf

28.08.

Liebig, Marian

Plauen

05.09.

Kaiser, Klaus

Plauen

07.09.

Baumann, Lothar

Schöneck

07.09.

Büttner, Maritta

Reichenbach

08.09.

Wabra, Thea

Reichenbach

11.09.

Ritter, Michael

Schöneck

11.09.

Kukutsch, Uwe

Reichenbach

12.09.

Schieck, Eberhard

Plauen

12.09.

Heilmann, Rolf

Plauen

12.09.

Dick, Brigitte

Hof

14.09.

Becker, Albert

Elsterberg

15.09.

Joram, Roland

Eichigt

15.09.

Münchow, Brunhild

Reichenbach

15.09.

Unglaub, Hellfried

Plauen

18.09.

Neidel, Tobias

Oelsnitz

21.09.

Neef, Hartmut

Erlbach

21.09.

Kätzel, Lutz

Plauen

25.09.

Thieme, Frank

Plauen

25.09.

Ackermann, Lisa

Elsterberg

01.07.

Brendel, Dietmar

Elsterberg

01.07.

Thieme, Petra

Plauen

02.07.

Pokorny, Wolfgang

Plauen

02.07.

Röseler, Matthias

Netzschkau

03.07.

Hübner, Karl-Heinz

Auerbach

04.07.

Bartsch, Annett

Adorf

06.07.

Schädlich, Marcus

Auerbach

07.07.

Gerstner, Dietmar

Adorf

07.07.

Kayser, Jens

Plauen

08.07.

Reiml, Marco

Plauen

12.07.

Puchta, Berthold

Süßebach

12.07.

Hüttner, Hartmut

Bad Elster

13.07.

Stubenrauch, Bernd

Plauen

14.07.

Weiß, Sibylle

Reichenbach

15.07.

Petzoldt, Jürgen

Plauen

15.07.

Schneemann, Christian

Oelsnitz

17.07.

Baumgärtel, Rolf

Schöneck

17.07.

Bauer, Wolfgang

Auerbach

17.07.

Pfretzschner, Rita

Triebel

20.07.

Linke, Steve

Klingenthal

21.07.

Dressel, Margit

Plauen

23.07.

Lochbaum, Gabriele

Plauen

23.07.

Müller, Detlef-Manfred

Plauen

26.09.

Höfer, Berthold

Bad Elster

25.07.

Hübner, Horst

Adorf

26.09.

Rumpf, Birgit

Plauen

25.07.

Wogenstein, Heiko

Plauen

26.09.

Papke, Markus

Schöneck

27.07

Woschek, Wolfgang

Klingenthal

28.09.

Schmutzler, Brigitte

Reichenbach

27.07.

Schwab, Rudolf

Posseck

30.09.

Berndt, Klaus

Treuen

28.07.

Stölzel, Christoph

Eichigt

28.07.

Tischendorf, Stephan

Mühltroff

29.,07.,

Lokat, Wolf-Dieter

Falkenstein

30.07.

Feiks, Beatrice

Plauen

03.08.

Bretschneider, Christian

Rützengrün

04.08.

Benedix, Christian

Plauen

07.08.

Rabbeau, Christoph

Chemnitz

08.08.

Bussas, Michael

Oelsnitz

Impressum: Klartext - Mitgliederzeitschrift der SPD im Vogtland Freiheitsstraße 13 08523 Plauen Tel.: 03741 / 134118 Fax: 03741 / 708483 E - Mail: ub.vogtland@spd.de Herausgeber Rolf Schwanitz, MdB SPD - Unterbezirk Vogtland Redaktion Kay Burmeister (V.i.S.d.P.), Melanie Künzel, Sebastian Schäfer

2012_Juli_Aug  

2012JuliAug

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