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Bildungsprogramm 2017


Impressum Herausgeber: Fonds Soziales Wien, Guglgasse 7–9, 1030 Wien, Tel.: 05 05 379. Redaktion, Gestaltung: Fonds Soziales Wien, Unternehmenskommunikation, AWZ Soziales Wien GmbH. Titelfoto: iStock/GlobalStock. Fotos (wenn nicht anders angegeben): Fonds Soziales Wien/AWZ Soziales Wien GmbH. Gedruckt auf ökolog. Druckpapier aus der Mustermappe »Öko-Kauf Wien«. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Artikel-Nr.: 1288. 1. Auflage. Stand: Oktober 2016


Allgemeines AWZ Soziales Wien GmbH

Orientierung in unserem Bildungsangebot Anhand des vorliegenden Bildungsprogramms können Sie sich mit den Angeboten der AWZ Soziales Wien GmbH (AWZ) vertraut machen. Sicherlich ist auch für Sie persönlich oder Ihre Organisation das Richtige dabei! Unser Programm im Überblick:

Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe 5 Altenarbeit 6 Behindertenarbeit 7 Behindertenbegleitung 8 Pflegeassistenz 10 Heimhilfe 12 Spezial-Qualifizierungen Case Management Care Management Deeskalations- und Sicherheitsmanagement

13 14 15 16

Zivildienst Zivildienst in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Zivildienst in der Grundversorgung Zivildienst in der Wohnungslosenhilfe und in der Pflege

17 19 20 21

Weiterbildung Behindertenarbeit Weiterbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

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Fachthemen und Diversität Fachthemen Diversität

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Flüchtlingsarbeit 29 Flüchtlingsbetreuung und -beratung 30 Freiwilliges Integrationsjahr 32 Fachseminare 33 Pflege und Betreuung 35 Palliative Care 36 Demenz 37 Fachseminare 40 Sprache 43 Deutschkurs-Programm 44 Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD) 46 Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) 47 Wohnungslosenhilfe 49 Junge Wohnungslose 50 Fachseminare 51

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Allgemeines AWZ Soziales Wien GmbH

Organisatorische Angaben Die AWZ im Internet Auf unserer Homepage www.awz-wien.at finden Sie stets aktuelle und detaillierte Informationen zu Terminen, Veranstaltungsorten, TrainerInnen und Preisen. Anmeldung Bitte melden Sie sich über unsere Homepage www.awz-wien.at an oder kontaktieren Sie uns persönlich. Für Fragen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der AWZ gerne zur Verfügung. Sie sind an der Ausbildung zum/zur Diplom-/Fach-SozialbetreuerIn interessiert? Tel.: +43/1/891 34 –15861 E-Mail: office@wisoz.at Sie sind an der Ausbildung zur Pflegeassistentin/zum Pflegeassistenten oder zum/zur HeimhelferIn interessiert? Tel.: +43/1/891 34 –15806 E-Mail: office@awz-wien.at Sie sind an der Teilnahme an einer im Bildungsprogramm genannten Veranstaltung interessiert? Tel.: +43/1/891 34 –15823 E-Mail: bildungsakademie@awz-wien.at

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Ausbildung

Sozial- und Gesundheitsberufe Altenarbeit 6 Behindertenarbeit 7 Behindertenbegleitung 8 Pflegeassistenz

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Heimhilfe 12


Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

Fach-SozialbetreuerIn Altenarbeit Vollzeitausbildung (2 Jahre)

Fach-SozialbetreuerInnen für Altenarbeit erfassen die spezifische Lebenssituation von älteren Menschen und setzen gezielte Maßnahmen, um ihre Lebensqualität zu erhalten bzw. zu erhöhen.

Zu den Aufgaben gehören: • Begleitende Hilfe zur Unterstützung bei der psychosozialen Bewältigung von Krisensituationen • Hilfe zur täglichen Lebensbewältigung (Herstellung von Alltagsnormalität, Tagesstrukturierung) • Pflege (z. B. Körperpflege, Krankenbeobachtung, prophylaktische Pflegemaßnahmen) • Förderung der Selbstständigkeit, Anregung zur Erhaltung des sozialen Umfeldes • Hilfe zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein möglichst selbstständiges und eigenverantwortliches Leben im Alter • Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung Fach-SozialbetreuerInnen für Altenarbeit arbeiten z. B. in Wohn- und Pflegehäusern, in der Hauskrankenpflege und in Tagesbetreuungseinrichtungen für ältere Menschen. Ihre Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn Altenarbeit dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr absolvieren Sie die Ausbildung zur Pflegeassistenz nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Pflegeassistenz können Sie direkt in den Fachschwerpunkt einsteigen und die Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn abschließen. Neben kompetenten und erfahrenen Vortragenden bieten wir Ihnen sorgfältig ausgewählte Praktikumsplätze in verschiedenen Wiener Sozialeinrichtungen. Dieses Angebot ermöglichen unsere zahlreichen KooperationspartnerInnen aus der Wiener Soziallandschaft.

„Die Ausbildung dauerte zwei Jahre und war eine sehr lehrreiche Zeit. Durch die Ganzheit von Theorie und Praxis wurde ich sehr gut auf meinen Berufseinstieg vorbereitet.“ Ivana Stojanović, Absolventin des Lehrgangs „Fach-SozialbetreuerIn Altenarbeit“

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

Fach-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit Vollzeitausbildung (2 Jahre)

Fach-SozialbetreuerInnen für Behindertenarbeit unterstützen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Sie begleiten diese in allen Bereichen des Lebens: beim Wohnen in der eigenen Wohnung oder in einer betreuten Wohnform, in der Arbeit, bei der Ausbildung oder in einer Tagesstruktur. Auch in der Freizeit unterstützen sie ihre Kundinnen und Kunden.

Zu den Aufgaben gehören: • Unterstützung bei Kontakten zu anderen Menschen und Förderung der Teilnahme am sozialen Leben • Förderung und Training der vorhandenen Fertigkeiten • Pflege (z. B. Körperpflege, Krankenbeobachtung, prophylaktische Pflegemaßnahmen) • Freizeitgestaltung • Unterstützung bei kritischen Lebensereignissen: Krankheit, Trauer, Tod Die Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr absolvieren Sie die Ausbildung zur Pflegeassistenz nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Pflegeassistenz können Sie direkt in den Fachschwerpunkt einsteigen und die Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn abschließen. Die Berufsfelder, in die Sie einsteigen können, umfassen z. B. Wohngemeinschaften, Teilbetreutes Wohnen, Werkstätten, Tageszentren, Arbeitsassistenz, Freizeitassistenz, Basale Förderklassen, Integrationsklassen, Beratung und Begleitung. Neben kompetenten und erfahrenen Vortragenden bieten wir Ihnen sorgfältig ausgewählte Praktikumsplätze in verschiedenen Wiener Sozialeinrichtungen. Dieses Angebot ermöglichen unsere zahlreichen KooperationspartnerInnen aus der Wiener Soziallandschaft.

„Die Ausbildung zeichnet sich besonders durch ihre Praxisnähe aus. Der wertschätzende Umgang mit Menschen mit Behinderung ist unser vorrangiges Anliegen an der Wiener Schule für Sozialberufe an der AWZ. Ich freue mich auf viele engagierte SchülerInnen.“ Maga Annemarie Stöttinger, Lehrerin für den Fachbereich der Behindertenarbeit

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

Fach-SozialbetreuerIn Behindertenbegleitung Berufsbegleitende Ausbildung (2 Jahre)

Fach-SozialbetreuerInnen für Behindertenbegleitung unterstützen, beraten und begleiten Menschen mit Behinderung in allen Bereichen ihres Lebens: beim Wohnen, in der Arbeit, bei der Ausbildung und in der Freizeit. Dabei steht die Beratung, Assistenz und Förderung für die Lebensplanung und die Gestaltung von Beziehungen im Vordergrund. Die Erlangung von pflegerischen Qualifikationen erfolgt durch das Modul „Unterstützung der Basisversorgung“.

Zu den Aufgaben gehören: • Kompetenter und professioneller Umgang mit Menschen mit Behinderung • Aktive Unterstützung bei Gesprächsführung und Verhandlungen • Beratung, Anregung, Assistenz, Förderung und erforderlichenfalls Maßnahmen der Intervention • Menschen mit Behinderung vertreten und in ihrem Sinne Termine wahrnehmen sowie Aufgaben erledigen • Fachlich fundierte Unterstützung bei der Basisversorgung Die Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn für Behindertenbegleitung dauert zwei Jahre und wird berufsbegleitend angeboten. Neben kompetenten und erfahrenen Vortragenden bieten wir Ihnen sorgfältig ausgewählte Praktikumsplätze in verschiedenen Wiener Sozialeinrichtungen. Dieses Angebot ermöglichen unsere zahlreichen KooperationspartnerInnen aus der Wiener Soziallandschaft.

„Als modernes soziales Dienstleistungsunternehmen legen wir großen Wert auf qualifiziertes Personal und eine möglichst praxisnahe Ausbildung. Die Lehrgänge für Berufstätige kommen uns insbesondere bei der Nachqualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr entgegen.“ Prof. Dr. Walter Schaffraneck, Geschäftsführer Jugend am Werk

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

Diplom-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit oder Behindertenbegleitung Berufsbegleitende Ausbildung (1 Jahr)

Sie haben eine Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn absolviert und suchen nach einer neuen Herausforderung? Ab Februar 2017 wird an der Wiener Schule für Sozialberufe (WiSOZ) erstmalig ein Lehrgang zum/zur Diplom-SozialbetreuerIn angeboten. Dieser findet in berufsbegleitender Form statt und wird für die Ausbildungsschwerpunkte Behindertenarbeit sowie Behindertenbegleitung angeboten. Die TeilnehmerInnen haben hierbei die Möglichkeit, ihre fachlichen Kompetenzen weiter zu stärken und diese Ausbildung mit einem Diplom abzuschließen. Neben der Vertiefung in den Ausbildungsschwerpunkten Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung sowie Management und Organisationslehre befähigt Sie der Diplomlehrgang auch mit Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsschwierigkeiten und Behinderung zu arbeiten.

NEU

Schwerpunkte des Diplomlehrgangs sind: • Erweiterung der Kompetenzen im Bereich Organisation und Management, Projektplanung, Moderation, Beratung und Gesprächsführung • Methoden der Sozialforschung, Einblicke in die Sozialplanung und die Anwendungsfelder der Sozialwissenschaften in den Ausbildungsschwerpunkten • Grundlagen der Pädagogik im Kindes- und Jugendalter, interkulturelle Jugendarbeit sowie wahrnehmungsund kreativitätsfördernde Angebote für Kinder- und Jugendliche • Sozialpädagogisches Handeln in der Familienarbeit • Vertiefende Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Verfassen von Texten und Berichten sowie Konzepte der barrierefreien Kommunikation mit „Einfacher Sprache“ • Koordination und fachliche Anleitung von MitarbeiterInnen und PraktikantInnen sowie der Erwerb von Leitungskompetenz • Grundlagen der Organisationslehre und -entwicklung sowie Qualitätsmanagement, -entwicklung und -evaluation

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

PflegeassistentIn Vollzeitausbildung (1 Jahr)

PflegeassistentInnen betreuen pflegebedürftige Menschen und unterstützen den gehobenen Dienst für Gesundheitsund Krankenpflege sowie Ärztinnen und Ärzte.

Zu den Aufgaben gehören: • Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf z. B. bei der Körperpflege und Ernährung • Durchführung von Grundtechniken der Pflege und der Mobilisation • Durchführung prophylaktischer Pflegemaßnahmen • Krankenbeobachtung • Soziale Betreuung von pflegebedürftigen Menschen • Dokumentation der durchgeführten Pflegemaßnahmen Nach schriftlicher ärztlicher Anordnung (bzw. Anordnung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege und unter dessen Aufsicht) auch beispielsweise: • Verabreichung von Arzneimitteln, Anlegen von Verbänden • Durchführung subkutaner Injektionen, Blutentnahme aus der Vene • Bestimmung des Blutzuckerspiegels und Mitwirkung an anderen standardisierten Untersuchungen • Erhebung und Überwachung medizinischer Basisdaten (wie Puls oder Blutdruck) Ihre Ausbildung zur Pflegeassistenz dauert ein Jahr. Als PflegeassistentIn arbeiten Sie im Bereich der Hauskrankenpflege sowie in Einrichtungen der Langzeitbetreuung, in Tageszentren sowie in SeniorInnen-Wohngemeinschaften oder in Krankenhäusern.

„Wir schätzen die Qualität der Ausbildung in der AWZ sehr. Daher bieten wir zahlreichen AbsolventInnen gerne die Möglichkeit, das Erlernte in einem unserer 30 Häuser umzusetzen. Ihr fundiertes Fachwissen und Engagement stellen die SchülerInnen bereits im Rahmen ihres Praktikums im KWP unter Beweis.“ Maga Eva Bader, Bereichsleitung Human Resort, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

Anerkennung der Ausbildung zur Pflegeassistentin/zum Pflegeassistenten Ergänzungsausbildung, Eignungsprüfung oder Anpassungslehrgang

NEU

Wenn Sie in Ihrer Heimat einen Gesundheitsberuf erlernt haben und nun auch in Österreich eine solche Tätigkeit ausüben wollen, können Sie sich zur Pflegeassistentin/zum Pflegeassistenten qualifizieren. In diesem abwechslungsreichen Beruf pflegen, betreuen und begleiten Sie pflegebedürftige Menschen und unterstützen andere Berufsgruppen bei ihrer Arbeit. Die Ausbildungsdauer und -inhalte sind je nach Bescheid unterschiedlich. Nach positiver Absolvierung aller im Bescheid stehenden Gegenstände bzw. Praktika wird eine Bescheinigung ausgestellt, die es Ihnen erlaubt, in Österreich als PflegeassistentIn zu arbeiten.

„Ohne ausreichend qualifizierte PflegeassistentInnen wird die mittel- bis langfristige Versorgung älterer Menschen mit professionellen Pflege- und Betreuungsdienstleistungen nicht aufrechtzuerhalten sein. Die Anerkennung von im Ausland absolvierten Ausbildungen bietet daher eine große Chance, diesen gesellschaftlichen Bedarf gemeinsam besser zu decken.“ Elfriede Broschek-Schindl, Direktorin der Wiener Schule für Sozialberufe

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Ausbildung Sozial- und Gesundheitsberufe

HeimhelferIn

Vollzeitausbildung (14 Wochen)

HeimhelferInnen betreuen und unterstützen hilfs- und pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen, besonders alte und chronisch kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Die Schwerpunkte dabei liegen in der Unterstützung der Haushaltsführung und den Aktivitäten des täglichen Lebens.

Zu den Aufgaben gehören: • Unterstützung im Haushalt, z. B. Erledigung von Einkäufen, Versorgung von Wäsche und Kleidung, Reinigung des Wohn- und Sanitärbereiches • Hilfe bei der Körperpflege, bei der Speiseplanung sowie bei der Zubereitung von Mahlzeiten • Erhaltung und Förderung des körperlichen Wohlbefindens • Sicherung der sozialen Grundbedürfnisse (HeimhelferInnen sind ein wesentliches Bindeglied zwischen den älteren Menschen, deren Angehörigen und anderen Betreuungspersonen) HeimhelferInnen arbeiten im Rahmen der Hauskrankenpflege, aber auch in Einrichtungen der Langzeitbetreuung, Tageszentren und SeniorInnen-Wohngemeinschaften. Über eine Dauer von 14 Wochen bieten wir Ihnen eine umfassende, praxisorientierte Ausbildung. Die Praktika finden unter Anleitung erfahrener MitarbeiterInnen in verschiedenen Einrichtungen des Wiener Sozial- und Gesundheitswesens statt.

„Heimhilfe ist ein wichtiger Bestandteil der Betreuung in den eigenen vier Wänden. Andere Dienste wie etwa die Hauskrankenpflege bauen auf ihr auf.“ Maga Esther Matolycz, Direktorin der Ausbildungseinrichtung für Sozial- und Gesundheitsberufe

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Foto: iStock/andresr

Ausbildung

SpezialQualifizierungen Case Management

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Care Management

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Deeskalations- und Sicherheitsmanagement

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Ausbildung Spezial-Qualifizierungen

Zertifizierter Lehrgang Case Management

Versorgung komplexer Bedarfslagen im Sozial- und Gesundheitsbereich Case Management (CM) ist ein vielschichtiges Handlungskonzept zur Gestaltung von Unterstützungs- und Beratungsprozessen im Sozial- und Gesundheitsbereich. In einem systematischen Prozess werden Menschen lösungsorientiert unterstützt und auf den individuellen Bedarf abgestimmte Dienstleistungen erbracht. Ziel dieses CM-Lehrgangs ist es, Personen, die beruflich im Sozial- und Gesundheitsbereich tätig sind, zu befähigen, unter komplexen Bedingungen Hilfemöglichkeiten abzustimmen, navigierend zu begleiten und zu bewerten sowie die vorhandenen institutionellen Ressourcen im Gemeinwesen oder Arbeitsfeld koordinierend heranzuziehen. Der CM-Lehrgang ist nach den Richtlinien der Österreichischen Gesellschaft für Care und Case Management (ÖGCC) zertifiziert.

Zielgruppe Fachkräfte aus verschiedensten Arbeitsfeldern im Sozial- und Gesundheitswesen, die mit KlientInnen komplexe soziale Bedarfslagen lösungs-, ziel- und wirkungsorientiert bearbeiten Module Modul 1: Systemisch-wirkungsorientiertes CM Modul 2: Theoretische Fundierung des systemischen CM Modul 3: CM als sozialpolitischer Auftrag Modul 4: Berufsverständnis und -ethik im CM Modul 5: CM als Organisationsstruktur und sozial räumliches Netzwerk Modul 6: CM-KlientInnen in ihrer Lebenswelt und ihren Bezugssystemen Modul 7: Handlungsleitende CM-Prinzipien Modul 8: Das zirkuläre Phasenmodell (Teil 1) Modul 9: Systemmanagement zwischen Fallebene und Versorgungsstruktur Modul 10: Das zirkuläre Phasenmodell (Teil 2) Modul 11: Organisatorische und strukturelle Implementierung von CM Modul 12: Arbeitsgruppen – vom Wissen ins Handeln Modul 13: CM-Lehrgangsabschluss, Abschlussprüfung Modul 14: Kollegiale Beratung und Fachaustausch

„Die TeilnehmerInnen entwickeln die Fähigkeit, ausgesprochen komplexe Herausforderungen auf Fallebene zu bewältigen.“ Dr. Günther Ettenauer, Leitung Bildungsakademie, AWZ Soziales Wien GmbH

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Ausbildung Spezial-Qualifizierungen

Akademischer Lehrgang Care Management

Integrierte Versorgungskonzepte entwickeln und bewerten Im Gesundheitswesen wird eine intensive Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen immer wichtiger, um die Kontinuität in der Versorgung dauerhaft sicherstellen zu können. Care ManagerInnen leisten im Rahmen dieses Schnittstellenmanagements die notwendige Vernetzungsarbeit. Sie planen, koordinieren und steuern den Einsatz von Case ManagerInnen und entwickeln, bewerten und implementieren bedarfsorientierte Versorgungskonzepte. Die AbsolventInnen erwerben maßgebliche Kompetenzen zur strategischen und operativen Planung, Initiierung und Steuerung von Versorgungssystemen, auf deren Grundlage eine gesamthafte Effektivitäts- und Effizienzsteigerung innerhalb des Systems erreicht werden kann.

Zielgruppe Fachkräfte aus verschiedensten Arbeitsfeldern im Sozialund Gesundheitswesen, die beratend und/oder leitend tätig sind und sich in der Planung, Koordination und Steuerung von Case Management professionalisieren wollen Ausbildungsschwerpunkte • Care Management • Informationsmanagement • Gesundheits- und Sozialsysteme • Kommunikations- und Verhaltenswissenschaften • Prozess- und Systemmanagement, Change- und Fehlermanagement, Projektmanagement Kooperationspartner Dieser Lehrgang findet in Kooperation mit der Akademie für Weiterbildung der Fachhochschule Oberösterreich statt.

„Die Herausforderungen im Gesundheitswesen lassen sich in Zukunft nur durch intensive Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gesundheitsorganisationen bewältigen. Akademische Care ManagerInnen nehmen hier eine bedeutungsvolle Verantwortung wahr.“ Maga Drin Silvia Neumann-Ponesch, MAS, GeschäftsführerIn der Akademie für Weiterbildung der FH OÖ

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Ausbildung Spezial-Qualifizierungen

TrainerInnenausbildung Deeskalations- und Sicherheitsmanagement

NEU

im Gesundheits- und Sozialbereich

Als Deeskalations- und SicherheitsmanagerIn sind Sie in der Lage, Konfliktsituationen und aggressives Verhalten frühzeitig einzuschätzen sowie mit bestehender Aggression bzw. Gewalt kompetent umzugehen. Innerbetrieblich geben Sie Ihr Know-how an KollegInnen weiter und treten dabei als kompetente Ansprechpartnerin oder kompetenter Ansprechpartner auf. Zielgruppe • Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege • LehrerInnen für Gesundheits- und Krankenpflege • Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD) • Klinisch tätige ÄrztInnen und FachärztInnen • SozialarbeiterInnen und -pädagogInnen • PsychologInnen • SoziologInnen

Ausbildungsschwerpunkte und Lernziele Die TeilnehmerInnen • erarbeiten eine gemeinsame ethische Grundhaltung zu Aggression, Gewalt und Zwang • lernen Konfliktsituationen und aggressives Verhalten frühzeitig einzuschätzen sowie mit bestehender Aggression bzw. Gewalt kompetent umzugehen • können Kommunikations- und Deeskalationstechniken in verschiedenen Eskalationsphasen adäquat einsetzen und diese vermitteln • können betroffene Personen/Teams in der Prävention und im Umgang mit Aggression bzw. Gewalt beraten und unterstützen • werden befähigt, Basiskurse in Aggressions-, Gewaltund Deeskalationsmanagement in der eigenen Einrichtung durchzuführen • können Regelungen, Möglichkeiten, Grenzen und Risiken bei der Anwendung von Zwangsmaßnahmen charakterisieren • kennen Standards zum betrieblichen Sicherheitsmanagement und können bei speziellen Situationen bzw. Problemstellungen Lösungsansätze erarbeiten Dieser Lehrgang findet in Kooperation mit Verein club.pflegenetz und Connecting. Partnership for Consult & Training sowie Verein Netzwerk Aggressionsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen (NAGS Austria) statt.

„In der Sozial- und Gesundheitsbranche werden Menschen in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit bisweilen mit Aggression und Gewalt konfrontiert. Es besteht ein hoher Schulungsbedarf bei den Betroffenen und auch die laufende Unterstützung und Begleitung von Teams ist besonders wichtig.“ Maga Agnes Hanel, Leiterin der Stabsstelle Personalentwicklung & ArbeitnehmerInnenschutz, Fonds Soziales Wien

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Ausbildung

Zivildienst Zivildienst in Einrichtungen fĂźr Menschen mit Behinderung

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Zivildienst in der Grundversorgung

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Zivildienst in der Wohnungslosenhilfe und in der Pflege

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Ausbildung Zivildienst

Bildungsreihen für Zivildienstleistende Oftmals sind Zivildienstleistende junge Männer, die direkt aus der Berufsausbildung oder aus dem Schulbetrieb ihren Dienst in den Zivildiensteinrichtungen antreten. Häufig werden sie unvorbereitet mit Situationen konfrontiert, die überfordern und wenig Handlungsspielraum bieten. Im Rahmen der von der AWZ angebotenen Bildungsreihen wird auf Themengebiete eingegangen, die für die Zivildienstleistenden von besonderer Relevanz sind. Ziel der Bildungsreihen ist, den Zivildienstleistenden durch die Vermittlung von praktischem Know-how zu zielgruppenspezifischen Themen Sicherheit in ihrem täglichen Handeln zu geben.

Nutzen • Fachliche Begleitung des Zivildienstes • Sicherheit im täglichen Handeln • Austausch und Vernetzung

Für die Bildungsreihen kann ein Ausbildungsbeitrag gemäß § 38a ZDG geltend gemacht werden. Die jeweils angebotenen Module sind auch einzeln buchbar und schließen jedes Mal mit einer Prüfung ab.

Maga Silvia Zechmeister, Bereichsleitung Soziale Arbeit, Volkshilfe Wien

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Foto: Volkshilfe

„Die Fortbildung unserer Zivildienstleistenden ist für uns, unsere KundInnen und auch für die Zivildienstleistenden selbst eine große Bereicherung.“


Ausbildung Zivildienst

Bildungsreihe für Zivildienstleistende in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Die Inhalte der Bildungsreihe für Zivildienstleistende in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung basiert auf dem Wiener Sozialbetreuungsberufegesetz (WSBBG) sowie auf der Gesundheits- und KrankenpflegeBasisversorgungs-Ausbildungsverordnung (GuK-BAV).

Module Modul 1: Erste Hilfe Modul 2: Berufskunde und Berufsethik Modul 3: Grundlagen der Behindertenarbeit Modul 4: Unterstützung bei der Basisversorgung

Die Inhalte können zur Ausbildung zum/zur Fach-SozialbetreuerIn Behindertenbegleitung an der AWZ Soziales Wien GmbH angerechnet werden. Das Modul 4 „Unterstützung bei der Basisversorgung“ kann zudem auch für die Heimhilfeausbildung an der AWZ Soziales Wien GmbH angerechnet werden.

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Ausbildung Zivildienst

Bildungsreihe für Zivildienstleistende in der Grundversorgung Die Bildungsreihe für Zivildienstleistende in der Grundversorgung wurde analog zur Bildungsreihe für Zivildienstleistende in der Wohnungslosenhilfe und in der Pflege konzipiert. Die Inhalte der einzelnen Module wurden für den Asylbereich adaptiert. Die fünf angebotenen Module schließen jeweils mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab. Sie können zur Heimhilfeausbildung an der AWZ Soziales Wien GmbH angerechnet werden und entsprechen der Zivildienst-Ausbildungs-Verordnung ZiDAV – 2013, § 2/Absatz 4.

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NEU

Module Modul 1: Erste Hilfe Modul 2: Ethik und Berufskunde Modul 3: Kommunikation und Konflikt Modul 4: Haushaltsführung, Umweltschutz, Sicherheit Modul 5: Soziale Sicherheit, rechtliche Aspekte


Ausbildung Zivildienst

Bildungsreihe für Zivildienstleistende in der Wohnungslosenhilfe und in der Pflege Die Inhalte der Bildungsreihe für Zivildienstleistende in der Wohnungslosenhilfe und in der Pflege entsprechen dem Curriculum des Wiener Heimhilfeeinrichtungsgesetzes (WHEG-VO LGBl. 20/2008). Die Inhalte können zur Heimhilfeausbildung an der AWZ Soziales Wien GmbH angerechnet werden.

Module Modul 1: Erste Hilfe Modul 2: Ethik und Berufskunde Modul 3: Kommunikation und Konflikt Modul 4: Haushaltsführung, Umweltschutz, Sicherheit Modul 5: Soziale Sicherheit, rechtliche Aspekte

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Weiterbildung

Behindertenarbeit

Weiterbildung fĂźr Menschen mit Lernschwierigkeiten

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Weiterbildung Behindertenarbeit

Bildungsreihe für Menschen mit Lernschwierigkeiten im Pflege- und Betreuungsbereich

Diese Bildungsreihe ist geeignet für Menschen mit Lernschwierigkeiten, die zukünftig im Pflege- und Betreuungsbereich tätig werden wollen. Die einzelnen Module sind an diverse Berufsbilder aus dem Pflege- und Betreuungsbereich angelehnt, um KundInnen aus Berufsqualifizierungs- und -integrationsprojekten spezifisch auszubilden. Dabei wird auf spezielle Themengebiete eingegangen, die in der Pflege und Betreuung von besonderer Relevanz sind. Diese Bildungsreihe umfasst sechs Module, die auch einzeln buchbar sind.

NEU

Zielgruppe Die Teilnahme an der Bildungsreihe ist im Pilotversuch 2016/2017 vorerst nur für Menschen vorgesehen, die aktuell Leistungen nach § 10 Chancengleichheitsgesetz Wien (CGW) Berufsqualifizierung bzw. Berufsintegration in Anspruch nehmen. Module Modul 1: Erste Hilfe Modul 2: Ethik und Berufskunde Modul 3: Grundzüge der Kommunikation und Konfliktbewältigung Modul 4: Haushaltsführung, Sicherheit und Unfallverhütung Modul 5: Grundzüge der Hygiene Modul 6: Typische Krankheiten im Alter Nutzen • Zusätzliches Bildungsangebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten als begleitende Maßnahme der Berufsqualifizierung- und -integration • Möglichkeit der besseren Integration in Beruf, Team und Organisation

„Die Bildungsreihe für Menschen mit Lernschwierigkeiten ist besonders geeignet für Personen, die an einer Maßnahme der Berufsqualifizierung nach § 10 Chancengleichheitsgesetz Wien teilnehmen und an Tätigkeiten im Pflege- und Betreuungsbereich interessiert sind.“ Susanne Gabrle, Leiterin der Abteilungen „Beschäftigung und Tagesstruktur“ sowie „Mobilität und Transportdienste“, Fonds Soziales Wien

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Foto: iStock/kzenon

Weiterbildung

Fachthemen und Diversität Fachthemen 26 Diversität 27


Weiterbildung Fachthemen und Diversität

Betreutes Konto

Eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung Wien Die Schuldnerberatung Wien bietet seit 2010 das erfolgreiche Projekt „Betreutes Konto“ als kostenlose Dienstleistung an. Sinn und Zweck des Betreuten Kontos ist es, von Wohnungsverlust bedrohte Personen dabei zu unterstützen, ihre Zahlungen einzuhalten. Eine Delogierung konnte dadurch für viele Personen verhindert werden. Sie lernen das Projekt „Betreutes Konto“ und die Anforderungen und Hilfsmittel für seinen Einsatz kennen. Die bisherigen Erfahrungen der Schuldnerberatung Wien werden an Sie weitergegeben und diskutiert. Sie erhalten Einblick in ein sehr erfolgreiches Projekt der staatlich anerkannten Schuldnerberatung Wien und lernen das dafür benötigte Werkzeug praxisnah kennen.

Zielgruppe SozialarbeiterInnen, BetreuerInnen von delogierungsgefährdeten Personen Inhalte | Methoden • Präsentation des Projekts „Betreutes Konto“ • Anforderungen an KontobetreuerInnen • Live-Einstieg in das Programm „Kontoservice“ (Dafür ist es nötig, dass die TeilnehmerInnen eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.) • Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit • Vortrag mit Diskussion Nutzen • Praxisorientiertes Know-how • Kenntnis über das erfolgreiche Projekt „Betreutes Konto“

Blutabnahme für OrdinationsassistentInnen Auf der Grundlage des neuen Berufsrechts Als OrdinationsassistentIn lösen Sie komplexe Aufgaben, damit der Ordinationsbetrieb in medizinischer, organisatorischer sowie administrativer Hinsicht reibungslos abläuft. Vor dem Hintergrund des neuen Berufsrechts kommt eine höchst verantwortungsvolle Tätigkeit für Sie dazu: die Blutabnahme aus der Vene. Zu Beginn erarbeiten Sie die Grundlagen des neuen Berufsrechts. Danach festigen Sie Ihr theoretisches Know-how hinsichtlich peripherer Venenpunktion. Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt beim praktischen Üben am künstlichen Übungsarm. Die gesammelten Erfahrungen können Sie in Ihrer täglichen Praxis konkret umsetzen. Als SeminarteilnehmerIn erhalten Sie ein Zertifikat.

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Zielgruppe OrdinationsassistenInnen (ehemals OrdinationsgehilfInnen) Inhalte | Methoden • Das neue Berufsrecht für OrdinationsassistentInnen: rechtliche Grundlagen, Definitionen • Indikation und Kontraindikation bei der peripheren Venenpunktion • Mögliche Gefahren und Komplikationen bei der peripheren Venenpunktion • Hygienische Aspekte bei der peripheren Venenpunktion • Praktisches Üben der Blutabnahme am künstlichen Übungsarm Nutzen • Blutabnahme aus der Vene, theoretisches Know-how, praktisches Üben


Weiterbildung Fachthemen und Diversität

Messie-Syndrom „Messies“ sind Personen, die unter Desorganisation in den Bereichen Lebensraum, Zeit und soziale Integration leiden. Das Bild komplett vermüllter Wohnungen wird meist von den Medien bemüht, trifft aber nur auf einen kleinen Teil der „Messies“ zu und führt so zu einer falschen öffentlichen Wahrnehmung des Krankheitsbildes und der Betroffenen. Im ersten Teil dieser Fortbildung erhalten Sie eine fundierte Einführung über das Messie-Syndrom aus psychotherapeutischer Sicht. Im zweiten Teil stehen Erfahrungen im Umgang mit „Messies“ in der beruflichen Praxis von Pflegepersonen im Vordergrund. Durch den psychotherapeutischen theoretischen Input und die Vermittlung von Berufserfahrungen wird Ihnen eine umfassende und vielseitige Einführung zum Thema „Messies“ geboten.

Zielgruppe Alle Interessierten, insbesondere Personen mit KundInnenkontakt Inhalte | Methoden • Ursache und Erscheinungsbild des Messie-Syndroms • Selbstbild von „Messies“ • Begleiterkrankungen und Diagnostik • Möglichkeiten und Grenzen psychotherapeutischer Intervention • Dos and Don’ts im Umgang mit „Messies“ • Verhalten in „Messie-Wohnungen“ • Anlaufstellen für Betroffene und BetreuerInnen • Theorie-Input • Kleingruppenarbeit • Diskussion und Besprechung von Fallbeispielen Nutzen • Multiprofessionelle und vielseitige Einführung zum Thema „Messie“

Diversität

Herausforderungen und Chancen Wir zeichnen uns alle durch Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus, die uns im Umgang miteinander nützen können, mitunter aber auch zu Reibungen und Konflikten führen. Diversität prägt uns im privaten Leben sowie im beruflichen Kontext und stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Wir neigen dazu, uns selbst als normal und die anderen eben als anders zu betrachten. Wie komplex, spannend und vielseitig Diversität ist und wie sehr wir alle davon betroffen sind, das ist Inhalt dieser Veranstaltung. Die Fortbildung sensibilisiert Sie für das Thema Diversität und Sie erfahren wie interessant und nutzbringend die Beschäftigung damit ist. Sie erhalten als Nachweis Ihrer Weiterbildung ein Zertifikat.

Zielgruppe Interessierte MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich Inhalte | Methoden • Die eigene Diversität • Dimensionen von Diversität • Welche Dimensionen sind im eigenen Arbeitsbereich wichtig? • Was kann uns die Beschäftigung mit Diversitätskriterien bringen? • Theorie- und Praxis-Input • Einzel- und Gruppenarbeiten • Diskussion Nutzen • Diversitätssensibilisierung • Soft Skills für den beruflichen und privaten Alltag 27


Weiterbildung Fachthemen und Diversität

Diversitätsmanagement Eine Einführung in die Praxis

Diversitätskriterien wie Alter, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und Behinderungen spielen für Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich eine wichtige Rolle. Das gilt sowohl in Bezug auf ihre MitarbeiterInnen als auch in Bezug auf ihre KundInnen. Der gezielte Umgang mit Diversität bestimmt bereits jetzt – und in Zukunft noch viel mehr – ganz wesentlich den Erfolg eines Unternehmens. In dieser Fortbildung wird Ihnen nicht nur die Wichtigkeit von Diversitätsmanagement näher gebracht, sondern Ihnen wird auch vermittelt, wie Sie mit der Implementierung von Diversitätsmanagement in Ihrer Organisation beginnen können. Sie erhalten als Nachweis Ihrer Weiterbildung ein Zertifikat.

Zielgruppe Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich (Basiswissen in Bezug auf Diversität ist Voraussetzung) Inhalte | Methoden • Unterschied von Diversität und Diversitätsmanagement • Warum Diversitätsmanagement? Worin besteht der Mehrwert? • Implementierung von Diversitätsmanagement -- Voraussetzungen -- Identifizierung wichtiger Dimensionen -- Entwicklung von Maßnahmen -- Maßnahmenumsetzung -- Evaluierung • Theorie- und Praxis-Input • Einzel- und Gruppenarbeiten • Diskussion Nutzen • Inputs zur Implementierung von Diversitätsmanagement

Instant Ageing Wie fühlt es sich wohl an, in den gewohnten Alltagstätigkeiten aufgrund von altersbedingten Krankheiten oder Beeinträchtigungen eingeschränkt zu sein? Diese Erfahrung interessiert nicht nur in Hinblick auf die eigene Zukunft. Zugleich beschäftigt sie auch im Besonderen ArbeitnehmerInnen im Gesundheits- und Krankenpflegebereich hinsichtlich ihrer Arbeit mit betroffenen Personen. In dieser Fortbildung wird Ihnen anhand von verschiedenen Hilfsmitteln ermöglicht, altersbedingte Krankheiten und Einschränkungen am eigenen Leib zu erfahren. So erfahren Sie beispielsweise, wie man mit einer Augenerkrankung – wie dem Grauen Star – sieht oder mit nur einer Hand frühstückt. Durch die simulierte Erfahrung erhalten Sie einen Einblick in die Lebenswelt und den Alltag beeinträchtigter älterer Menschen und können dadurch ein besseres Verständnis gegenüber dieser Gruppe entwickeln. Sie erhalten als Nachweis Ihrer Weiterbildung ein Zertifikat. 28

Zielgruppe Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, PflegeassistentInnen Inhalte | Methoden • Simulierte Krankheitsbilder -- Seh- und Hörbehinderungen -- Kontrakturen, Osteoporose -- Schlaganfall -- Morbus Parkinson • Umgang mit dem Rollstuhl • Vortrag • Praktische Übungen Nutzen • Verständnis körperlicher Einschränkung durch simulierte Erfahrungen


Foto: iStock©killerbayer

Weiterbildung

Flüchtlingsarbeit Flüchtlingsbetreuung und -beratung

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Freiwilliges Integrationsjahr

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Fachseminare 33


Weiterbildung Flüchtlingsarbeit

Zertifikatsangebot Flüchtlingsarbeit

NEU

Flüchtlinge betreuen und beraten Diese Qualifizierung gibt Ihnen einen Überblick über die Methoden der Sozialen Arbeit mit Flüchtlingen. Sie erhalten und erarbeiten solide Kenntnisse des Systems „Flüchtlingswesen“ und werden mit spezialisierten, anwendungsorientierten Praktiken vertraut gemacht. Das Zertifikatsangebot trägt auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen zur fachlichen, beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung der TeilnehmerInnen bei.

Zielgruppe • Personen, die sich ehrenamtlich im Bereich des Flüchtlingswesens engagieren und die ihr Wissen diesbezüglich vertiefen wollen • Personen, die sich für eine Tätigkeit im Flüchtlingsbereich qualifizieren wollen • Personen, die bereits in der Flüchtlingsbetreuung bzw. dem Flüchtlingswesen beschäftigt sind und eine fundierte Ausbildung anstreben Ausbildungsschwerpunkte Schwerpunktmodule „Rechtliche Rahmenbedingungen im Flüchtlingswesen“ • Rechtlicher Rahmen für die Betreuung von Flüchtlingen • Aufenthaltsrechtlicher Rahmen für die NutzerInnen Schwerpunktmodule „Soziale Arbeit im Flüchtlingswesen“ • Methoden der Sozialen Arbeit • Gesundheitsspezifische Fragen • Kommunikation und Konflikt, Diversität Schwerpunktmodule „Organisation und Abläufe“ • Rollen und Aufgaben der unterschiedlichen Institutionen und Organisationen • Infrastruktur & Ausstattung, Freiwilligenarbeit • Integration Schwerpunktmodule „Aspekte psychischer und seelischer Gesundheit in der Flüchtlingsarbeit“ • Psychische und seelische Erkrankungen • Abgrenzung und achtsames Selbstgefühl Kooperationspartner Dieses Zertifikatsangebot bieten wir in Kooperation mit der Akademie für Weiterbildung der Fachhochschule Oberösterreich an.

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Weiterbildung Flüchtlingsarbeit

Bildungsreihe für BetreuerInnen in der Flüchtlingshilfe

NEU

Kompaktes Know-how aufbauen und festigen Für BetreuerInnen in der Flüchtlingshilfe gehören herausfordernde Situationen mit vielschichtigen und oft unerwarteten Aufgaben zum Alltag. Sie sind meist unter erschwerten Bedingungen im Einsatz und sollen zu jeder Zeit in der Lage sein, den Handlungsspielraum zu erkennen und folgerichtige Entscheidungen zu treffen. In dieser Bildungsreihe festigen Sie Ihr rechtliches Grundlagen-Know-how durch eine Einführung in das Asyl- und Fremdenpolizeirecht. Ihnen werden die Leistungen im Rahmen der Grundversorgung sowie das österreichische Gesundheitssystem mit besonderem Schwerpunkt auf die medizinische Versorgung von AsylwerberInnen nähergebracht. Neben der Sensibilisierung auf typische seelische und psychische Erkrankungen von AsylwerberInnen werden auch Grundkenntnisse der (Konflikt-)Kommunikation vermittelt. Abschließend lernen Sie, sich aktiv abzugrenzen und dadurch ihre persönliche Widerstandsfähigkeit zu kräftigen. Die Bildungsreihe für BetreuerInnen in der Flüchtlingshilfe umfasst fünf Module.

Zielgruppe Personen, die in der professionellen Flüchtlingsbetreuung arbeiten (wollen) Module Modul 1: zeirecht) Modul 2: Modul 3: Modul 4: Modul 5:

Gesetzliche Grundlagen (Asyl- und FremdenpoliLeistungen in der Grundversorgung Gesundheitsspezifische Fragen Kommunikation und Konflikt Abgrenzung und achtsames Selbstgefühl

Nutzen • Wissenserweiterung über Problemlagen von AsylwerberInnen • Zusätzliche Professionalisierung von sozialer Arbeit und Betreuung • Kenntnisse von/Umgang mit Interkulturalität • Austausch durch organisationsübergreifendes Lernen

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Weiterbildung Flüchtlingsarbeit

Programm für pädagogische Betreuung und Begleitung im Freiwilligen Integrationsjahr

NEU

Bildungsmaßnahmen in Ergänzung des Arbeitstrainings in der Einsatzstelle Im Rahmen des Freiwilligen Integrationsjahrs werden Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte in das österreichische (Arbeits-)Leben einbezogen. Dabei handelt es sich um kein klassisches Arbeitsverhältnis, sondern um ein zeitlich befristetes Arbeitstraining. Die Personen im freiwilligen Integrationsjahr lernen praktische Tätigkeiten in den jeweiligen Einsatzstellen kennen. Zusätzliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen absolvieren sie an externen Bildungseinrichtungen. Damit werden sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt sowie in ihrer Integration gefördert. Das Programm der AWZ für die pädagogische Betreuung und Begleitung von Personen im Freiwilligen Integrationsjahr umfasst mehrere Module. Je nach individueller Einstufung bauen die TeilnehmerInnen Deutsch-Sprachkenntnisse unterschiedlicher Niveaustufen auf und festigen ihr grundlegendes Know-how der österreichischen Werteordnung. Im Rahmen eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses werden die Fähigkeiten vermittelt, betroffenen Personen im konkreten Anlassfall wertvolle Hilfe zu leisten. Neben fachlichem Wissen werden auch persönliche und soziale Kompetenzen gefördert sowie die eigene Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit gestärkt.

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Zielgruppe Personen, die im Rahmen des Freiwilligen Integrationsjahrs ein Arbeitstraining absolvieren Module Modul 1: Sprachförderung Modul 2: Österreichische Kultur und Werteordnung Modul 3: Erste Hilfe Modul 4: Persönlichkeit und soziale Kompetenz Modul 5: Kommunikation und Konflikt


Weiterbildung Flüchtlingsarbeit

Asyl- und Fremdenpolizeirecht

Kaum ein Thema ist so präsent in den Medien und wird so kontroversiell diskutiert. Dennoch fehlt oft das Hintergrundwissen, was es rechtlich und verfahrenstechnisch bedeutet, in Österreich um Asyl anzusuchen.

Zielgruppe Interessierte MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die noch keine bis wenige Kenntnisse im Asyl- und Fremdenpolizeirecht haben

In dieser Fortbildung erhalten Sie Einblick in den Ablauf des Asylverfahrens in Österreich. Sie lernen häufig verwendete Begriffe wie zum Beispiel AsylwerberIn, Asylberechtigte/ Asylberechtigter, subsidiär Schutzberechtigte/Schutzberechtigter klar voneinander zu unterscheiden.

Inhalte | Methoden • Behördenaufbau (insbesondere Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) und relevante Organisationen • Asylverfahren inklusive Humanitärer Aufenthalt • Fremdenpolizeiwesen • Schubhaft • Grundversorgung, Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen und Asylberechtigte • Vortrag • Workshop • Diskussion Nutzen • Grundwissen aus erster Hand

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Weiterbildung Flüchtlingsarbeit

Betreuungspersonal in der Flüchtlingsarbeit Jenen Menschen Schutz und Sicherheit zu bieten, die vor Krieg und Verfolgung flüchten, ist ein zentraler Aspekt des Umgangs mit den Geflüchteten. Um die Vielfalt der damit einhergehenden Aufgaben bestmöglich zu lösen, kommt der Professionalität in der Flüchtlingsarbeit eine bedeutsame Schlüsselrolle zu. In diesem Seminar bauen Sie Basiswissen gesetzlicher Grundlagen auf und verschaffen sich einen Überblick über die in der Flüchtlingsarbeit tätigen Organisationen, deren Zuständigkeiten sowie Abläufe. Sie lernen unterschiedliche Unterkunftsformen der Grundversorgung Wien und deren infrastrukturelle Merkmale kennen und werden über künftige Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit informiert. Mit dem erworbenen Know-how leisten Sie einen wertvollen Beitrag in der Arbeit mit Menschen auf der Flucht.

NEU

Zielgruppe Personen, die in der Betreuung von Flüchtlingen aktiv werden möchten Inhalte | Methoden Überblick über die Grundversorgung Wien • Zielgruppe, Leistungen, Infrastruktur und Herausforderungen • Aktuelle Entwicklungen und Ausblick Gesetzliche Grundlagen • Asylverfahren: von der Antragstellung bis zur positiven Entscheidung • Rechte und Pflichten von AsylwerberInnen • Fremdenpolizeiliche Aspekte Praxiseinblicke in die Betreuungsarbeit • Vorstellung der Flüchtlingsarbeit in der Volkshilfe Wien • Tägliche Aufgaben in der Betreuungsarbeit • Heterogenität der Flüchtlingsgruppen und -generationen (Aufenthaltsdauer, Alter, Herkunft) • Gemeinwesenarbeit, z. B. Info und Kommunikation mit Organisationen und Einrichtungen vor Ort Inbetriebnahme neuer Quartiere • Rechtliche, finanzielle, infrastrukturelle und betreuungsrelevante Maßnahmen und Herausforderungen • Praxisberichte zur Neueröffnung („zum Hochziehen“) neuer Standorte Theorie-Input, Diskussion, Erfahrungsaustausch und Exkursion

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Weiterbildung

Pflege und Betreuung Palliative Care

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Demenz 37 Fachseminare 40


Weiterbildung Pflege und Betreuung

Palliative Care

NEU

Weiterbildung gemäß § 64 GuKG

Palliative Care als Versorgungskonzept ermöglicht unter Berücksichtigung der Autonomie des Menschen und mit Respekt gegenüber dem Leben die Verbesserung der Lebensqualität der PatientInnen und angehörigen Familien. Palliative Care wird in der Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams geleistet, sodass von Fall zu Fall unterschiedliche medizinische, pflegerische, seelisch-geistige sowie religiös-spirituelle Aspekte berücksichtigt werden können.

Ziel Die TeilnehmerInnen lernen auf gut verständliche Weise die wesentlichen Aspekte und Formen der Palliative Care näher kennen. Unter Berücksichtigung der Partizipation der Betroffenen werden Haltungen, Kompetenzen und Know-how vermittelt. Zielgruppe Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen Module Einführung in die Palliative Care (inkl. Lehrgangsüberblick) Schwerpunktmodule Medizin und Pflege • Palliativmedizin • Palliativpflege und Umgang mit körperlichen Symptomen Schwerpunktmodule Psychologie, Soziales und Spiritualität • Psychische Aspekte • Soziale Aspekte • Kulturell-spirituelle Aspekte Schwerpunktmodule Kommunikation, Teamarbeit und Selbstpflege • Kommunikation und Beratungstätigkeit in der Palliative Care • Teamarbeit in der Palliative Care • Selbstpflege in der Palliative Care Vertiefungsmodule • Rechtliche Rahmenbedingungen • Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung

„Die Palliative-Care-Weiterbildung, die wir in Kooperation mit der AWZ entwickelt haben, ermöglicht es unseren TeilnehmerInnen, die wesentlichen Aspekte und die zugrundeliegende Haltung der Palliative Care rasch zu verinnerlichen.“ Maga Martina Kitzer, Abteilungsleiterin Personalentwicklung und -recruiting, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

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Weiterbildung Pflege und Betreuung

Demenzschulungen

NEU

für unterschiedliche Zielgruppen

Die Zahl der Menschen, die an Demenz erkrankt sind, wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einer einzelnen Person oft mehrere Krankheiten gleichzeitig bestehen. Das lässt die tatsächlichen

Anforderungen an professionelle Pflege und Betreuung zusätzlich steigen. Vor diesem Hintergrund sind maßgeschneiderte Demenzschulungen für unterschiedliche Zielgruppen besonders wichtig.

Demenzschulung für diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal Inhalte | Methoden Krankheitsbild Demenz, insbesondere: • Formen • Symptome • Therapiemöglichkeiten • Assessments der Demenz Umgang mit an Demenz Erkrankten in der täglichen Praxis anhand der AEDLs, insbesondere: • Palliative Pflege • Schmerz-Assessment • Fallarbeit • Angehörigenberatung • Spezielle Pflegeplanung im Zusammenhang mit demenzieller Erkrankung

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Weiterbildung Pflege und Betreuung

Demenzschulung für PflegeassistentInnen und SozialbetreuerInnen In Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit betreuen PflegeassistentInnen auch an Demenz erkrankte Personen und unterstützen den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ärztinnen und Ärzte. SozialbetreuerInnen können ebenfalls mit der beruflichen Aufgabe betraut sein, die Lebenswelt von Menschen mitzugestalten, die aufgrund ihrer Demenzerkrankung in ihrer Lebensgestaltung benachteiligt sind.

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NEU

Inhalte | Methoden • Krankheitsbild Demenz: alle Formen der Demenz und ihre Symptome • Assessment und Umgang mit Angehörigen • Umgang mit an Demenz Erkrankten in der täglichen Praxis anhand der AEDLs, insbesondere demenzgerechte Umgebungsgestaltung • Spezielle Interventionsformen, insbesondere Realitätsorientierungs-Training sowie validierende Gesprächselemente • Fachsprache und Pflegedokumentation


Weiterbildung Pflege und Betreuung

Demenzschulung für HeimhelferInnen HeimhelferInnen betreuen und unterstützen Menschen in der Haushaltsführung und den Aktivitäten des täglichen Lebens. Die generelle Sensibilität gegenüber dem Thema Demenz ist für HeimhelferInnen besonders bedeutsam. Mitunter gilt es, hilfs- und pflegebedürftige Personen professionell zu betreuen, die an Demenz erkrankt sind oder deren möglichenfalls vorhandene Demenzerkrankung noch gar nicht diagnostiziert ist.

NEU

Inhalte | Methoden • Allgemeines Krankheitsbild Demenz, insbesondere vaskuläre Demenz sowie Altersdemenz • Umgang in der täglichen Praxis anhand der AEDLs mit an Demenz erkrankten Menschen, insbesondere Information und Kommunikation über Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen sowie sonstige Anlaufstellen • Typische Kommunikationssituation des Krankheitsbildes, der Fokus liegt auf „Was soll vermieden werden?“

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Weiterbildung Pflege und Betreuung

Sicher und menschenwürdig pflegen Alternativen zu freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in der mobilen Pflege und Betreuung

Der Umgang mit Menschen, die Pflege brauchen, ist für professionelle Betreuungskräfte mit hoher Verantwortung verbunden. Aus Sorge vor Stürzen, Verletzungen oder dem Davonlaufen von betagten Menschen setzen pflegende Personen teilweise freiheitsbeschränkende Maßnahmen, wie zum Beispiel das Versperren der Wohnungstüre oder das Anbringen von Bettgittern. Oftmals fehlt dabei das Bewusstsein, dass bei pflegebedürftigen Menschen damit negative Gefühle, Aggression, Verzweiflung oder Angstzustände einhergehen und sich das Gesamtbefinden insgesamt verschlechtern kann. In diesem Seminar werden rechtliche Grundlagen sowie praktische Handlungsmöglichkeiten und Wege zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit besprochen, ohne Menschen in ihren Rechten zu beschränken. Alternative Möglichkeiten, wie Pflege- und Betreuungskräfte pflegebedürftige Menschen schützen können, werden auf der Grundlage gemachter Erfahrungen praxisnah diskutiert.

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Zielgruppe • Personen, die regelmäßig in beruflichem Kontakt mit pflegebedürftigen Menschen stehen • MitarbeiterInnen in der mobilen Hauskrankenpflege • Fachaufsichten • PflegehelferInnen, HeimhelferInnen • MitarbeiterInnen von Besuchsdiensten Inhalte | Methoden • Rechtlicher Hintergrund • Freiheitsbeschränkende Maßnahmen: Definition, Konsequenzen • Wirksame Alternativen: Mobilitätsförderung, psychosoziale Betreuung, Umgebungsgestaltung • Theorie-Input, Praxisbeispiele, Plenumsdiskussion


Weiterbildung Pflege und Betreuung

Haftung in den Gesundheitsberufen

Der verantwortungsvolle Arbeitsalltag von Personen in Gesundheits- und Krankenpflegeberufen wird oftmals erschwert durch die Angst, sich aufgrund eines Fehlers haftbar zu machen. In dieser praxisnahen Fortbildung werden Ihnen von einer Juristin/einem Juristen, die/der selbst mehrere Jahre als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson gearbeitet hat, mögliche Haftungsrisiken in der Gesundheitsund Krankenpflege dargelegt. Außerdem werden rechtliche Lösungsansätze zur Entwicklung von Haftungsvermeidung bzw. -verringerung vermittelt. Sie erhalten als Nachweis Ihrer Weiterbildung ein Zertifikat.

Zielgruppe Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, PflegehelferInnen Inhalte | Methoden • Gibt es Schadenersatzansprüche für „Pflegefehler“? • Führt jeder „Pflegefehler“ zu einem Strafverfahren? • Haften auch DienstgeberInnen von Gesundheits- und Krankenpflegepersonen für deren Fehler? • Gibt es Konsequenzen für das Dienstverhältnis? • Wie verhalte ich mich im Schadensfall? • Durch welches Verhalten können Gesundheits- und Krankenpflegepersonen Haftungen vermeiden bzw. reduzieren? • Vortrag, Fragerunde, Diskussion Nutzen • Sicherheit in Bezug auf Haftungsrisiken in der Gesundheits- und Krankenpflege

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Foto: iStock@shironosov

Weiterbildung

Sprache Deutschkurs-Programm 44 Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD) 46 Österreichische Gebärdensprache (ÖGS)

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Weiterbildung Sprache

Allgemeine Deutschkurse Deutsch verstehen, sprechen und schreiben

Passende Deutschkenntnisse erleichtern den privaten oder beruflichen Alltag. Das Deutschkurs-Programm der AWZ umfasst ein vielfältiges Kursangebot für Personen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Lernzielen. Durch moderne und abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden sowie Unterrichtsunterlagen werden die TeilnehmerInnen präzise an das individuelle Lernziel herangeführt.

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Kursübersicht: • Deutschkurs A1 • Deutschkurs A1+ • Deutschkurs A2 • Deutschkurs A2+ • Deutschkurs B1 • Deutschkurs B1+

NEU


Weiterbildung Sprache

Deutsch-Schwerpunktkurse

Foto: Daniel Gossmann

Mithilfe zielgruppengerechter Deutsch-Schwerpunktkurse vertiefen die TeilnehmerInnen ihre Deutsch-Sprachkenntnisse im Bereich ausgewählter Berufsgruppen der Sozial- und Gesundheitsbranche. Die Mindestvoraussetzung für die Teilnahme sind Deutschkenntnisse auf Sprachniveau A2.

NEU

Kursübersicht: • Deutsch-Schwerpunktkurs Pflege und Betreuung • Deutsch-Schwerpunktkurs Sanitätsdienst • Deutsch-Schwerpunktkurs Medizinische Assistenzberufe • Deutsch-Schwerpunktkurs Heimhilfe

„Lernen soll Spaß machen! Moderne und interaktive Methoden erleichtern das Erlernen einer Fremdsprache ungemein.“ Drin Beatrice Fischer, Leiterin Loqui Sprach- und Bildungsinstitut, Lektorin an der Universität Wien

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Weiterbildung Sprache

Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD) Das Österreichische Sprachdiplom Deutsch (ÖSD) bringt als standardisierter Nachweis von Deutschkenntnissen den AbsolventInnen in Österreich viele Vorteile. Als Nachweis von Sprachkenntnissen zum Beispiel für den Erwerb eines Aufenthaltstitels (A1, Familienzusammenführung), zur Erfüllung der Integrationsvereinbarung (A2 bzw. B1) oder für den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft (B1) ist das Zertifikat von sehr großer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielt das Sprachdiplom auch bei der Arbeitssuche in Österreich – als Zusatzqualifikation beim Arbeitsmarktservice (AMS) und an anderen berufsorientierten Einrichtungen.

NEU

An der AWZ können die nachfolgenden ÖSD-Zertifikate angestrebt werden: •

ÖSD-Zertifikat A1/Österreich (ÖSD ZA1/Ö): Die AbsolventInnen sind fähig, in einfachen Situationen des Alltagslebens auf elementarer Basis zu kommunizieren.

ÖSD-Zertifikat A2/Österreich (ÖSD ZA2/Ö): Die AbsolventInnen sind in der Lage, auf elementarer Ebene in einfachen, routinemäßigen Situationen des Alltags- und Berufslebens zu kommunizieren.

ÖSD-Zertifikat B1/Österreich (ÖSD ZDÖ B1): Die AbsolventInnen sind zur selbstständigen Sprachverwendung in Alltags- und Berufssituationen befähigt. Die in der Prüfung vorkommenden Texte und Situationen beziehen sich auf die Lebensrealität in Österreich. Im Mittelpunkt steht die kommunikative Kompetenz, doch wird auch bereits auf formale Korrektheit geachtet.

Zusätzlich werden zur konkreten Vorbereitung auf das Österreichische Sprachdiplom Deutsch maßgeschneiderte Vorbereitungskurse angeboten.

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Weiterbildung Sprache

Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) Sprache ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Denn Sprache ist nicht nur Kommunikations- und Informationsaustausch, sondern vermittelt ebenso Identität und Zugehörigkeit. Beim Thema „Sprache“ wird zumeist nur an die „Lautsprache“ gedacht, also an das gesprochene Wort. Die Gebärdensprache wird primär nicht mit dem Wort „Sprache“ assoziiert, obwohl diese die Muttersprache von gehörlosen und hörbehinderten Personen ist. Es existiert weltweit eine Vielzahl von Gebärdensprachen, es gibt ebenso Landessprachen wie auch unterschiedliche Dialekte. Die Gebärdensprache ist ein komplexes Kommunikationssystem, das nicht nur die Hände miteinschließt, sondern ebenso die Mimik und die Augen für den Informationsaustausch beansprucht. Gebärdensprache ist ein unverzichtbares Kommunikationsmittel für hörbeeinträchtigte und gehörlose Menschen.

NEU

In Österreich ist die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) seit 2005 als eigene Sprache anerkannt und wurde in der österreichischen Bundesverfassung verankert. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die AWZ Soziales Wien GmbH unterschiedliche Gebärdensprachkurse von Niveaustufe A1 bis Niveaustufe B1. In den geplanten Kursen wird Ihnen nicht nur die Komplexität der Gebärdensprache nähergebracht, sondern auch ein Einblick in den Alltag und die Kultur von gehörlosen und hörbeeinträchtigten Personen geboten. Ebenso gibt es Schwerpunktkurse zu den Themen „Pflege und Betreuung“, „Sanitätsdienst“ und „Medizinische Assistenz“.

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Foto: iStock/Aslan Alphan

Weiterbildung

Wohnungslosenhilfe Junge Wohnungslose

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Fachseminare 51


Weiterbildung Wohnungslosenhilfe

Bildungsreihe Junge Wohnungslose

Das aufbauende Bildungsangebot soll das Bewusstsein für die Problemlagen der Zielgruppe schärfen und Professionalität fördern, damit den Bedürfnissen von jungen Menschen in der Wohnungslosenhilfe entsprochen werden kann. Durch organisationsübergreifendes Lernen können Sie bestehende Erfahrungen austauschen und Ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern. Die Bildungsreihe „Junge wohnungslose Menschen“ umfasst sechs aufeinander aufbauende Module, die auch einzeln buchbar sind. Sie wurde auf Basis der Handlungsempfehlung der Arbeitsgruppe Junge Wohnungslose des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen entwickelt.

Zielgruppe BetreuerInnen, SozialarbeiterInnen, Vorgesetzte in der Wohnungslosenhilfe Module Modul 1: Entwicklungspsychologische Grundlagen Modul 2: Multiproblemstellungen bei jungen wohnungs losen Menschen mit Follow-up Modul 3: Sozialpädagogische Grundlagen für das junge Erwachsenenalter Modul 4: Junge wohnungslose Menschen und Diversität – Chancen durch Vielfalt Modul 5: Sozialarbeiterische und sozialpädagogische Arbeitsansätze mit Follow-up Modul 6: Professionelle Kommunikation mit herausfordernden jungen Menschen Nutzen • Wissenserweiterung über Problemlagen junger wohnungsloser Menschen • Zusätzliche Professionalisierung von sozialer Arbeit und Betreuung • Verbessertes Schnittstellenmanagement • Austausch durch organisationsübergreifendes Lernen

„Die ideale Fortbildung besteht aus einem Mix aus Theorie-Input, Praxisbeispielen, Reflexion und Ausprobieren, z. B. in Form von Rollenspielen. Die Vielfalt an Bildungsangeboten deckt den Bedarf von "wieder wohnen" bestens ab.“ Monika Wintersberger-Montorio, Geschäftsführerin der "wieder wohnen" gemeinnützige GmbH

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Weiterbildung Wohnungslosenhilfe

Gewalt in Paarbeziehungen und Familiensystemen in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe

Soziale Deklassierung, beengte Wohnverhältnisse und instabile soziale Beziehungen begünstigen mitunter Gewalt in Paarbeziehungen und Familiensystemen. Schlechte Erfahrungen mit dem Hilfesystem, Angst, Scham und Sprachlosigkeit der Betroffenen erschweren oft die Beratungs- und Betreuungssituation. Für Wohnungslose besteht zudem die Gefahr, bei Gewaltanwendung den Wohnplatz und die Chance auf eine eigene Wohnung zu verlieren. Außerdem droht gegebenenfalls die Fremdunterbringung ihrer Kinder. In diesem Seminar werden Theoriemodelle zur Entstehung von Gewalt, Tätertypen, Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt anhand von Praxisbeispielen aus der Wohnungslosenhilfe, der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und der Männerberatung vorgestellt. Die Zusammenarbeit der Beratungsstellen und Behörden im Netzwerk wird dargelegt. Im Seminar werden Gewaltprävention und Sicherheit in der Deeskalation und im Handeln vermittelt sowie vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt.

Zielgruppe BetreuerInnen und SozialarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe Inhalte | Methoden • Entstehung von Gewalt, Theoriemodelle • Gefährlichkeitsprognosen • Beratungs- und Interventionsmöglichkeiten • Praxisbeispiele aus der Wohnungslosenhilfe • Modelle und Settings der Täterarbeit • Vorstellung KooperationspartnerInnen • Gruppendiskussionen • Kurze Filmsequenzen • Rollenspiele Nutzen • Erkennen von Gewalt in der Praxis • Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt • KooperationspartnerInnen sind bekannt • Lernen mit Praxisbezug

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Weiterbildung Wohnungslosenhilfe

Tiere in ambulanten und stationären Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe

Seit einigen Jahren ist es möglich, dass obdach- bzw. wohnungslose Menschen ihre Tiere in bestimmte ambulante und stationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe mitnehmen können. Die Voraussetzungen und Bedingungen für die Mitnahme und Haltung von Tieren sind nicht immer bekannt und auch nicht gegeben. Dadurch entsteht beim Personal Unsicherheit im Umgang mit Tieren.

Zielgruppe MitarbeiterInnen und Führungskräfte der Wiener Wohnungslosenhilfe Inhalte | Methoden • Räumliche Voraussetzungen für die Unterbringung von Tieren • Artgerechte Tierhaltung • Hundeführschein • Hygienevorschriften • Regeln in den Einrichtungen, Tierhaltevereinbarungen • Angebote neunerhaus Tierärztliche Versorgungsstelle – Tierarztpraxis • Richtiges Verhalten gegenüber Tieren Nutzen • Die wichtigsten Vorschriften zur Tierhaltung sind bekannt • Beispiele für Tierhaltevereinbarungen • KooperationspartnerInnen für TierhalterInnen sind bekannt • Mehr Sicherheit im Verhalten gegenüber Tieren

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Weiterbildung Wohnungslosenhilfe

Psychisch kranke obdachund wohnungslose Menschen Psychisch kranken obdach- und wohnungslosen Menschen stehen mitunter mangels Alternativen nur (mehr) die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung. Die Niederschwelligkeit dieser Angebote ermöglicht ihnen einen raschen Zugang zu Wohnraum. Die Bewältigung des Alltags, das Zusammenleben in den Einrichtungen und die Betreuungssituation bedeutet für alle Beteiligten – besonders für das Personal – eine große Herausforderung.

Zielgruppe BetreuerInnen und SozialarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe Inhalte | Methoden • Häufige Erkrankungsformen und deren Behandlungskonzepte • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis • Unterbringungsgesetz • Angebote von KooperationspartnerInnen • Geordnete Auszüge aus Einrichtungen • Lernen auf Gruppenebene Nutzen • (Er-)Kennen von häufigen Krankheitsformen • Erweiterter Handlungsspielraum in schwierigen Betreuungssituationen • Angebote von KooperationspartnerInnen sind bekannt • Lernen mit Praxisbezug

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Weiterbildung Wohnungslosenhilfe

Professionelle Betreuung von Suchtkranken (inkl. Alkoholabhängigkeit)

im Betreuten Wohnen in Wohnungen und in der Mobilen Wohnbetreuung der Wiener Wohnungslosenhilfe Suchterkrankungen sind bei KundInnen der Wohnungslosenhilfe ein häufig auftretendes Problem. Es gibt zahlreiche Betreuungsansätze, die aus ExpertInnensicht auch als richtig erkannt werden, aber dennoch über Entwicklungspotenziale verfügen und kontinuierlich adaptiert werden. Sowohl für BewohnerInnen von Einzelwohnungen als auch Wohngemeinschaften gibt es in der Betreuungsarbeit eine Vielfalt an Interventionsmöglichkeiten. In diesem Seminar wird SozialarbeiterInnen theoretisches und praktisches Wissen zum Thema Sucht vertiefend vermittelt. Es wird Unterstützung bei der Entwicklung von individuellen Betreuungskonzepten geboten und vorhandene Ressourcen werden gestärkt. Durch den erweiterten Handlungsspielraum wird eine Erleichterung in der Betreuungsarbeit erreicht.

Zielgruppe SozialarbeiterInnen aus dem Bereich Betreutes Wohnen in Wohnungen und Mobile Wohnbetreuung der Wiener Wohnungslosenhilfe Inhalte | Methoden • Erklärungsmodelle von Sucht und Praxistransfer • Auseinandersetzung mit „harmlosen“, „riskanten“ und „schädlichen Konsummustern“ • Individuelle und strukturelle Risiko- und Schutzfaktoren • Abhängigkeit und ihre gesundheitlichen Folgen • Wechselwirkungen zwischen Alkohol, Medikamenten und illegalen Substanzen • Professionelle Haltungen zum Thema Sucht • Sucht und Familien • Das Sucht- und Drogenhilfe Netzwerk: Angebote für suchtkranke Menschen in Wien • Unterstützungsmöglichkeiten bei Rückfällen • Gruppendiskussionen, Gruppenarbeiten Nutzen • Erleichterung der Betreuungsarbeit durch vermehrte Interventionsmöglichkeiten • Erweiterter Handlungsspielraum in schwierigen Betreuungssituationen • Angebote von KooperationspartnerInnen sind bekannt • Lernen mit Praxisbezug

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Notizen

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AWZ Soziales Wien GmbH 3., Schlachthausgasse 37 www.awz-wien.at

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Öffentliche Verkehrsmittel: U3 Schlachthausgasse Straßenbahn Linie 18 Baumgasse bzw. Schlachthausgasse Autobus Linien 77A und 80A Schlachthausgasse

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AWZ Soziales Wien GmbH. Eine Einrichtung des Fonds Soziales Wien und der Häuser zum Leben.

AWZ Bildungsprogramm 2017  
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