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Vorwort

von Jörg Ehrnsberger

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ier sind sie nun also, die Ergebnisse der Schreibwerkstatt der Jugend-Kultur-Tage 2008. Ich weiß noch genau, wie wir bei den ersten Planungen zusammen saßen und über eine Schreibwerkstatt sprachen. Dass wir so ein Projekt machen wollten, dass es sinnvoll ist, dass es auf Interesse stößt, da waren wir uns sicher. Aber wir waren auch neugierig, was für Ergebnisse wir am Ende haben werden. Das ist bei Schreibwerkstätten per se immer eine gewisse Überraschung, das liegt in der Natur der Sache. Nun liegen die Ergebnisse vor, Ergebnisse, die an nur zwei Tagen von den Jugendlichenerarbeitet wurden. Die Bandbreite der Ergebnisse ist groß, der Stil individuell. Das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum stellte uns für unsere Arbeit dankenswerterweise seine Räume zur Verfügung. Wir haben uns im Laufe der Werkstatt mit den für das Schreiben wichtigen Aspekten wie Plot, Konflikt oder Dramaturgie befasst und in gemein-

samen Übungen ausprobiert. Die den Geschichten zugrunde liegende gemeinsame Idee war, dass sie einen Bezug zu Osnabrück haben sollen, dass sie an einem bestimmten Ort in Osnabrück spielen sollen. Die Jugendlichen hatten im Rahmen der Werkstatt die Gelegenheit einen schreiberischen Streifzug durch die Stadt zu machen und sich von den Plätzen, den Straßen oder den Bauten inspirieren zu lassen. Die jungen Autorinnen und Autoren zeichnen sich durch ein hohes Maß an Kreativität aus. Kleine Anregungen genügten ihnen, um spannende Geschichten zu entwerfen. Besonders angenehm war dazu, dass die Kreativität nicht nur für die jeweils eigene Geschichte genutzt wurde, sondern die Kreativität wurde mit den anderen geteilt und den anderen Geschichten zur Verfügung gestellt, wenn gemeinsam an den Geschichten gefeilt wurde. Einzelarbeit wurde mit Gruppenarbeit elegant gemischt, so dass alle Geschichten ihre endgültige Form erhielten. Zu danken ist in diesem Zusammenhang Frau Schiffbänker von der Thomas-Morus-Schule, die dieses Projekt sehr engagiert begleitet hat. Sie hat eine kreative Projektgruppe zusam-




mengestellt, diese auf die Schreibwerkstatt vorbereitet und stand im Rahmen des Projekts immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bei der gebotenen Auswahl an Geschichten hoffen wir, dass jeder Leser seine Geschichte und jede Geschichte ihren Leser findet.

Osnabrück, im Oktober 2008 Jörg Ehrnsberger




Inhalt Scheidewege

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Amy & Sophie

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Die Begegnung

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Die anstehende Hochzeit

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Polizisten haben auch Gef端hle

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Das Leben der Schatten

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Scheidewege von Marco Barlage

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as denken Sie denn Herr Bürg e r m e i s t e r, sollen wir den Dom abreißen oder wieder aufbauen?“ „Natürlich bauen wir unseren Dom wieder auf. Da besteht für mich kein Zweifel.“ „Doch wie wollen Sie das bezahlen?“, entgegnet mir unser Finanzberater. „Das weiß ich doch nicht!“, erwidere ich forsch und nehme dem entsprechend eine aufrechte, imposant wirkende Haltung an. „Sie wissen doch über unserer Finanzen Bescheid oder?“ „Meine Herren, lassen sie uns dieses Gespräch in einem angemessenen Ton zu Ende bringen.“, mischt sich ein Dritter, ein Statiker dieser Stadt, ein. „Ich habe vor ein paar Wochen eine Untersuchung unseres Doms durchgeführt. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine Renovierung macht nach den Bombeneinschlägen keinen Sinn mehr, dazu ist er zu zerstört. Wir müssten den Dom neu konstruieren, ihm eine neue Form geben, denn ihn nach gleichem Muster wieder aufzubauen, wäre grob fahrlässig.“ „Das kann ich nicht zulassen“, reiht



sich der letzte Anwesende, ein sehr gebildeter Historiker dieser Stadt, in unsere Diskussion ein und beugt sich weit in die Mitte des Tisches. „Die Menschen mögen ihren Dom so wie er ist. Sie mögen das Aussehen und gehen auch gerne zur Messe. Warum sollten wir uns hoch verschulden, um einen Dom zu bauen, den nachher vielleicht niemand mag und den auch niemand besucht? Ich finde, es ist zu vage, einfach einen neuen Dom zu bauen, ohne zu wissen, wie er bei der Bevölkerung ankommt.“ „ Dann bauen wir eben keinen Dom mehr“, sind sich Finanzberater und Statiker einig. Nach einer kleinen Pause der Überlegung, in der ich mit mir selbst hadere, ob ich alles riskieren soll oder nicht, setze ich alles auf eine Karte: „Okay, wenn wir keinen neuen Dom bauen, dann trete ich von meinem Posten als Bürgermeister zurück und verlasse die Stadt, denn eine Stadt ohne Dom macht für mich keinen Sinn!“ Nun ist alles ruhig. Ich sehe in die Gesichter meiner Gesprächspartner und erkenne, dass alle das Gleiche denken, es aber nicht aussprechen können. „Ja, dann gehen Sie doch einfach!“ oder „ Wenn sie nicht mehr wollen, es wird ohnehin Zeit für eine neuen Bürgermeister.“


Ich sage also, was ich sagen muss: „Gut, dann gehe ich eben.“ Ich stehe auf und verlasse, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, den Raum. Ich öffne meine Augen und schaue ein letztes mal auf meinen geliebten Dom. Denn ich habe mein Wort gehalten, welches ich vor drei Wochen gesprochen habe und bin von meinem Posten als Bürgermeister zurückgetreten. In zwei Stunden geht mein Zug. Ein Zug in mein neues Leben. „Schade, dass es so endet“, sage ich zu dem Dom. Doch wen wundert es, er antwortet mir nicht. In dieser Kirche wurde ich getauft, hier habe ich geheiratet. Ich bin streng gläu-

big, so wurde ich erzogen, so haben mir es meine Eltern vorgelebt. Doch wie sieht mein geliebtes Gotteshaus jetzt aus? Es ragt nun nur noch zwei Stockwerke in den Himmel. Nichts erinnert an die schöne Fassade oder an die prachtvollen Türme. Ich habe es noch genau im Kopf. Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich die Bilder lebendig vor mir. Bomben fallen. Angst erfüllt meinen Körper. Ich bin starr, kann mich nicht bewegen. Mein Blick ist leer. Ich nehme also Abschied von meinem alten Leben. Nun fange ich wieder von ganz vorne an. In einer neuen Stadt, mit einem neuen Dom.




Amy & Sophie von Louisa Bergmann

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ndlich! Das Wochenende steht wieder vor der Tür und alle freuen sich wieder darauf Party zu machen. Auch die Mädchen aus der 10 a sind schon heftig am Planen. Eines der Mädchen ist auch Amy. Amy ist ein aufgewecktes Mädchen und unternimmt viel und auch gerne was mit ihren Freundinnen, doch das Wochenende gehört nur selten ihnen. Sie geht lieber zur Kirche, was die anderen nicht wissen. Da sagt sie, sie müsste ihrer Mutter helfen. Aus Angst, dass ihre Freundinnen sie auslachen, verheimlicht sie es. Sogar ihrer besten Freundin Sophie. Ihr kann sie eigentlich alles erzählen, doch dies nicht. Den Freundinnen ist es schon aufgefallen, dass sie immer weniger Zeit hat. Am Samstagabend ist mal wieder Abendmahl und Amy macht sich zurecht und geht los. Auf dem Weg zur Kirche bemerkt sie nicht, dass sie verfolgt wird. Es ist nicht irgendwer, der sie verfolgt, es ist Sophie. Sie möchte unbedingt wissen, was Amy wirklich am Wochenende treibt und spioniert ihr hinterher. Eine Kreuzung vor der



Kirche macht Amy einen Stopp. Es sieht so aus, als ob sie auf jemanden warten würde. Und tatsächlich: ein anderes Mädchen kommt gerade auf sie zu. Sophie hat sie noch nie gesehen. Wahrscheinlich geht sie auf das Gymnasium gegenüber ihrer Schule. Noch immer weiß die beste Freundin nicht, wohin der Weg führen soll. Amy und die Unbekannte gehen weiter auf die Kirche zu. Sophie will unauffällig die Straßenseite wechseln, doch dann kreuzt ein LKW gerade die Kreuzung. Und da rot ist, bleibt er auch länger stehen. Bis es wieder grün wird, dauert es ganz zwei Minuten. Endlich, der LKW ist weg, aber dafür sind auch die zwei Mädchen verschwunden. Sophie guckt in alle möglichen Richtungen, doch sie sind weg. Verdammt. Sie ärgert sich und geht dann nach Hause. Sie denkt sich, morgen ist auch noch ein Tag. Um sechs Uhr ist das Abendmahl vorbei und Amy und ihre Kirchenfreundin verabschieden sich und gehen dann nach Hause. Kaum ist sie zu Hause angekommen, klingelt das Telefon. Amy weiß schon, wer dran ist und rennt zu der Station. Und Amy hat Recht. Sophie ist dran, sie freut sich immer wieder mit ihr zu telefonieren. Aber sie kann noch


nicht mal „Hallo“ sagen, Sophie plappert drauf los. Amy ist ganz verwirrt. Als dann ihre beste Freundin endlich fertig ist, weiß sie schon gleich, worauf sie hinaus will. Schnell wimmelt sie Sophie ab und sagt, dass sie auflegen müsste, weil - und sie fängt an zu stottern - weil sie mal wieder ihrer Mutter helfen müsste. Amy legt schnell auf, um keine Antwort zu bekommen. Am nächsten Tag steht eine Verabredung mit Sophie an, doch Amy hat Angst, dass sie etwas rausbekommen hat und sagt ab. Es ist Sonntag und Amys Oma kommt zu Besuch. Am Nachmittag will die ganze Familie mal wieder die Kirche besuchen. Es ist fünf Uhr und die Familie geht los. Im gleichen Moment geht auch Sophie aus dem Haus. Sie geht mit ihrem Hund spazieren, als sie Amy erblickt. Es ist wieder an derselben Kreuzung, an der sie sie gestern verfehlte. Diesmal will Sophie Amy schnappen und sie zur Rede stellen. Obwohl es Sonntag ist, ist richtig viel auf der Straße los, denn es ist ein wichtiges Fußballspiel, zu dem alle natürlich hin wollen. Sophie schaut nur kurz zur Seite, geht und übersieht völlig das auf sie zu kommende Auto. Danach hört man nur die Autoreifen quietschen und ein Geschrei. Einen kurzen Augenblick ist es totenstill auf der Straße. Auch die anderen Autos auf den Straßen halten an und die Fahrer steigen aus und gucken, was passiert ist. Ruckartig dreht Amy sich

um, weil sie diese Stimme kennt und bleibt wie gelähmt stehen, als sie Sophie auf dem Boden sieht. Keine zwei Sekunden später ist Amy auch schon bei ihr. Zum Glück hatte das Auto Sophie gesehen, sonst wäre es ziemlich böse ausgegangen. Das Auto hat Sophie am rechten Bein erwischt. Daraufhin ruft eine Augenzeugin einen Krankenwagen, um sicher zu sein. Die beiden Freundinnen starren sich nur an. Keiner sagt was, aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Es kommt auch die Polizei. Weil sie in der Stadt ein eigenes Revier haben, sind sie schnell da. Zehn Minuten später ist der Krankenwagen da und Sophie fährt weg. In dieser Nacht kann Amy kein Auge zu machen. Sie ist mit ihren Gedanken ganz woanders. Sie überlegt, was sie da wollte. Warum sie so schnell über die Straße wollte. Eine Frage bleibt am meisten offen. Warum hat sie ihr hinterher spioniert. All diese Fragen fliegen ihr im Kopf herum. Am nächsten Morgen macht sich Amy schnell fertig, packt ihre Tasche für die Schule und geht los. Aber nicht zur Schule, sondern zum Krankenhaus. Amy musste über Nacht dort bleiben, weil sie starke Prellungen am Bein hatte und die Ärzte das beobachten wollen. Amy hat ganz zitternde Beine, als sie vor ihrem Zimmer steht. Sie schafft es dann doch zu klopfen und tritt herein. Es entsteht wieder diese Stil-




le, die auch am gestrigen Abend da war. Beide haben so viel zu sagen, aber wissen nicht, wie sie anfangen sollten. Bis dann Sophie anfängt zu erzählen. Sie erzählt einfach nur, wie es war. Warum sie da an der Kreuzung war. Amy wird es so langsam klar. Sophie hatte sich einfach nur Sorgen gemacht und sich gewundert,

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warum sie nie Zeit hatte. Sie ist sehr gerührt, ihr stehen die Tränen in den Augen, bis sie sie nicht mehr halten kann. Auch Sophie muss weinen. Die beiden Freundinnen nehmen sich in den Arm und schwören sich ab jetzt alles zu erzählen, egal worum es geht.


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Die Begegnung von Mona Scheewe

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ein Kamerad Konrad und ich (mein Name ist Christoph), liefen im Morgengrauen durch die Innenstadt von Osnabrück, es war ein sehr grauer und regnerischer Tag. Ich hatte etwas Angst, ließ mir aber nichts anmerken. Denn Angst war etwas, das man sich als deutscher Junge in dieser Zeit nicht leisten konnte. Die Hitlerjugend hatte sich heute Morgen zusammengefunden, um die restlichen Juden in der Stadt zu suchen. Konrad und ich wurden dem Juden Josef zugeteilt und waren in der Stadt unterwegs, um Leute über ihn zu befragen. Wir hatten ein altes Foto von ihm auftreiben können, zeigten es überall rum und gingen in jedes Geschäft. Wir fragten allerhand Leute nach ihm aus, nach einer ganzen Weile ohne Erfolg konnte uns eine ältere Dame weiterhelfen die meinte, sie hätte schon irgendwann einmal einen ähnlich aussehenden Jungen in schmutziger Kleidung in der Herrmannstraße rumlungern

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sehen. Schnell machten wir uns auf den Weg dorthin, es war nicht weit aus der Innenstadt. Der Regen wurde immer stärker, es sammelten sich mehr und mehr Pfützen auf dem grauen Bürgersteig. Ich hatte mich heute Morgen eigentlich nicht dafür gemeldet, Josef zu suchen, aber der Jungführer wollte es so, da ich aus Versehen erzählt hatte, dass ich ihn von früher her kenne. Er war nämlich in Kindertagen mein allerbester Freund, wir hatten immer sehr viel Spaß zusammen und er kam jeden Samstag zu unserem Stand auf dem Markt, um einzukaufen. Doch als die Nationalsozialisten die Macht erlangten, mein Vater in die Partei ging und ich in die Hitlerjugend, zerbrach unsere Freundschaft und meine Eltern verboten mir, aus Angst verhaftet zu werden, noch weiterhin etwas mit ihm zu machen. Er war damals sehr sauer auf mich, aber mir tat es auch sehr Leid, da wir fast unsere ganze Kindheit miteinander verbrachten. Ich wollte ihn nicht verraten, denn ich wusste, was mit ihm passieren würde, wenn man ihn finden würden. In der Herrmannstraße angekommen, blieben wir erst einmal am Straßeneck stehen, Konrad deutete auf ein Haus ganz am Ende der Straße, es sah schon sehr verfallen und verlassen aus, er sagte: „Wenn er


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sich hier in der Nähe versteckt, dann wohl am ehesten in dem Haus!“ An der Haustür merkte ich, wie mir immer unbehaglicher wurde, ich hoffte so sehr ihn dort nicht zu finden. Ich ging voran, im Hausflur lag eine zerbrochene Vase und vertrocknete Blumen lagen daneben, die Scherben des zerbrochenen Spiegels reichten bis in die Küche. Konrad sagte: „Ich bleibe hier und durchsuche alles, du gehst in den Keller!“ Ich antwortete: „In Ordnung!“ Als ich auf dem Weg in den Keller war überkam mich ein mulmiges Gefühl. Hier unten war es noch kälter als draußen, es stank nach Mottenkugeln, überall war Staub und an den kahlen weißen Wänden konnte man die Spinnweben sehen. Als erstes ging ich in den Raum, der mir am nächsten war. Als ich die Tür öffnete kam mir ein Geruch von vergammeltem Gemüse entgegen, dies musste der Vorratsraum gewesen sein. Ich betätigte den Lichtschalter und es zeigte sich fast dieselbe Unordnung, die schon im Erdgeschoss zu sehen war. Ich schaute unter jede Kiste in jeder Ecke nach, doch hier war nirgendwo etwas, Erleichterung stieg in mir auf. Aber

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dann hörte ich eine Tür zuschlagen, ich schreckte hoch und lief auf den Flur. Es musste aus dem Raum am Ende des Flures kommen. Ich hatte Angst, doch ich dachte an meine Pflicht und ging auf Zehenspitzen auf den Raum zu. Ich öffnete die Tür und sah ihn, im Schatten des Lichtes. Josef lag zusammengekauert auf dem Boden im Schatten des Lichtes, seine verschreckten Augen blickten mich starr an. In diesem Moment rief Konrad herunter: „Und, hast du etwas gefunden?“ Ich wandte mich von Josef ab und rief zurück: „Nein, hier ist nichts!“ Ich drehte mich noch einmal zu Josef um, er blickte mir in die Augen und flüsterte: „Danke!“ Ich nickte ihm nur zu, klappte die Tür ins Schloss und rannte über den Flur nach oben. Konrad wartete auf mich und sagte, er hätte auch im Obergeschoss nichts gefunden. Als wir aus der Haustür traten fühlte ich mich sehr erleichtert. Im Laufe des Tages überlegte ich mir, falls jemand anderes Josef dort finden sollte, würde ich einfach sagen, dass er sich wohl noch nicht zu der Zeit dort versteckt hätte, als sie dort waren.


Die anstehende Hochzeit von Kevin Heidemann

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ch saß früh am Morgen da oben und schaute in die Ferne, es war ein schöner, sonniger Tag und die Vögel zwitscherten. Dort oben fühle ich mich frei und geborgen. Ich verbringe jedes Mal, wenn ich über etwas nachdenke oder jemanden vermisse, dort meine Zeit. Es war der Tag vor meiner Hochzeit. An diesem Tag saß ich da oben unter dem wolkenlosen Himmel und ließ mir alles noch einmal durch den Kopf gehen. Von dem Tag, an dem wir uns kennen gelernt hatten bis heute. Bis jetzt war es die schönste Zeit meines Lebens gewesen, die ich immer wieder wiederholen würde, wenn ich es könnte. Gerade hörte ich noch die Glocken der Kirche auf dem Dorf läuten, als mir plötzlich jemand etwas Hartes auf den Hinterkopf schlug und mir schwarz vor Augen wurde. In einem alten grauen Raum, in dem die Wände bereits einige Risse hatten und in dem eine kitschig grün lackierte Heizung stand, wachte ich auf und schaute auf meine Uhr, sie zeigte 18:36 Uhr an. Zur selben Zeit

bereitete meine Verlobte Helen gerade das Essen zu und fragte sich, wo ich bleibe. Durch das Zufallen einer Metalltür wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Anschließend trat ein sehr kräftig aussehender, gut gebauter Mann in den Raum. Mir kam der Gedanke, ihn zur Seite zu stoßen und zu flüchten, doch mein Bein war mit einer Handschelle an dieser kitschigen Heizung befestigt. Der Mann war maskiert und trug eine Pistole bei sich. Er nahm die Pistole und hielt sie an meinen Kopf. Ich schrie und flehte: ,,Nein, bitte, was habe ich getan? Bitte tun sie das nicht.“ Ich hatte Angst wie noch nie zuvor, unter Tränen flehte ich ihn immer wieder an: ,,Nein, bitte nicht. Ich bin verlobt, ich will noch nicht sterben, was habe ich getan?“ Dann legte er seinen Finger auf den Abzug und es machte Klick. Und ich! Ich machte langsam die Augen wieder auf und saß immer noch in dem selben Raum mit dem selbem maskierten Mann. Ich lebte noch! Ich war so glücklich wie nie zuvor und gleichzeitig voller Angst. Immer noch die Pistole in der Hand und den Finger auf dem Abzug, faselte der Mann vor sich hin: ,,Ich kann das nicht tun, so was ist unrecht, das geht einfach nicht, was wird aus

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meinem Leben?“ Dann nahm er seine Sturmhaube ab und ich machte große Augen, es war mein ehemals bester Freund Till, mit dem ich mich nach der Highschool zerstritten und ihn seitdem nie mehr gesehen hatte. Immer noch unter Tränen und voller Angst fragte ich: ,,Du? Warum?“ Doch alles, was aus seinem Mund kam war ein reuevolles ,,Ja, ich!“ Anschließend fing er an zu erklären: ,,Ich habe in der Zeitung von eurer Hochzeit gelesen und na ja, wie soll ich dir das jetzt erklären, du hattest immer alles, was du wolltest: Wenn du ein neues Spiel haben wolltest, bekamst du es. Wenn du ein Mädchen toll fandest, bekamst du sie. Und ich? Ich musste immer für alles kämpfen, sogar in der Schule musstest du für keine Arbeit lernen und schriebst doch eine eins. Doch dieses eine Mal wollte ich, dass dir etwas nicht gelingt. Ich liebe Helen seit der High-

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school, du weißt doch gar nicht was richtige Liebe ist. Doch jetzt habe ich eingesehen, dass das, was ich tun wollte, ein Fehler war und ich werde euch in Frieden lassen, doch lass es dir eine Lehre sein, Matthew.“ Dann ging er hinaus und sagte: ,,Leb wohl.“ Ungefähr vier Stunden nach diesem Vorfall befreite mich die Polizei von den Handschellen. Den Tipp, dort nach mir zu suchen, bekamen sie von einem Fußgänger, der mein Rufen hörte. Die Polizei fahndete auf der ganzen Welt nach Till, doch sie bekamen ihn nicht und von diesem Zeitpunkt an habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Ich heiratete Helen und lebe heute noch glücklich mit ihr zusammen. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen!


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Polizisten haben auch Gefühle von Lars Backhaus

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s war 16:45 am Tag der Unabhängigkeitserklärung der Stadt Osnabrück. Die beiden Polizisten Robert Harting und Karl Streitlichkeit saßen an ihren Schreibtischen, als eine Terrordrohung bei der Polizei einging. Der Fall erreichte diese beiden Beamten, da das restliche Aufgebot der Polizei schon auf dem Rathausplatz und in der ganzen Stadt verteilt war. Die Beamten gerieten in Panik. Robert Harting ging zu seinem Kollegen und machte ihm einen Vorschlag: „Wir sollten versuchen, aus Hannover noch eine SEK-Einheit zu bekommen.“ „Gute Idee, dann sollten wir uns mal an die Telefone begeben und telefonieren was das Zeug hält. Los geht es.“ Nach etlichen Telefonaten wurde den beiden Polizisten klar, dass sie sogar aus München keine SEK-Einheit mehr bekommen würden, also machten sie sich in dem Privatwagen von Karl Streitlichkeit auf den Weg zum Rathausplatz. Als die Rede des Bundespräsidenten in vollem Gang war, sah Harting,

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dass ein unauffälliger Mann sich ganz langsam und zielstrebig aus dem abgesicherten Rathausbereich herausbewegte. Robert Harting schoss eine Idee durch den Kopf, die er seinem Kollegen, der an der anderen Seite des Platzes stand, sogleich mitteilte: „Ein Mann mit einer blauen Hose, rotem T-Shirt, gelben Hemd und langen pinken Haaren nähert sich Dir. Ich denke, dass wir ihn verfolgen sollten.“ Die Antwort kam unerwartet schnell: „Schon unterwegs. Besorge Du dir noch eine SEK-Einheit.“ Es gestaltete sich zwar schwierig, aber nach zwei Minuten hatte Robert Harting sich zwei Polizisten vom Sondereinsatzkommando geangelt und stürmte los. Als sie den mutmaßlichen Verbrecher sahen, bekamen sie plötzlich Angst, denn er hatte den Sprengstoff noch bei sich. Der mutmaßliche Verbrecher zog das Tempo soweit an, dass es sich nicht vermeiden ließ, dass die Polizisten sich trennen mussten. Die Verfolgungsjagd ging durch die halbe Altstadt, am Neumarkt und an der Katharinenkirche entlang. Die SEK-Beamten stürmten die nächste kleinere Gasse hinein und rannten, als würden sie ihr Leben einbüßen müssen. Karl Streitlichkeit nahm eine Abkürzung, in dem er über die nächste


Mauer sprang und sich dann im Parcour vorbewegte. Robert Harting rannte einmal um das nächste Haus herum, so dass er dem Verbrecher nun von vorne entgegen kommen würde. Nach ungefähr fünfundzwanzig Sekunden sah er, dass seine Kollegen den Verbrecher schon weitgehend umzingelt hatten. Als sie ihm die Handschellen anlegen wollten, hörte einer von den SEK-Beamten, dass ein Terrorist mit biochemischen Sprengstoff in die Richtung der vier Beamten stürmte. Deswegen wurde der Simulant kurzer Hand mit dem Griff einer Handfeuerwaffe der Polizisten ins Reich der Träume befördert und an einen Laternenpfahl gekettet. Die Polizisten überlegten fieberhaft wie man diesen Terroristen denn wohl unschädlich machen könnte.

„Wir müssen ihm irgendwie den Sprengstoff abluchsen, aber wie?“ „Vielleicht solltet ihr euch verstecken und ich trete ihm mit meinem Spezialtritt den Sprengstoff aus der Hand.“, sagte Robert Harting. Dieses Vorhaben misslang aber kläglich, da sich Robert in seiner Waffe verhedderte und einen Schuss abgab. Karl Streitlichkeit reagierte blitzschnell und trat dem Terroristen so heftig zwischen die Beine, dass dieser für einige Sekunden das Bewusstsein verlor. In dieser Zeit reagierten die SEK-Beamten und umstellten den Terroristen. Robert Harting legte dem Verbrecher Handschellen an. Als klar wurde, dass der Sprengstoff die ganze Stadt hätte eliminieren können, wurde den beiden Beamten, die eigentlich nicht in den Außendienst gedurft hätten, klar, dass sie diesen Tag nie wieder vergessen würden.

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Das Leben der Schatten von Sophie Marie Minneker

Diese Geschichte stammt von einer externen Autorin und ist nicht im Rahmen der Schreibwerkstatt entstanden.

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mma hörte Geräusche, murmelnde Stimmen um sich herum, doch vor ihren Augen war es absolut schwarz. Sie spürte kalten Stein unter sich und wusste nicht, wo sie sich befand. Sie ahnte nicht einmal, wo sie sich befinden könnte. Vielleicht lag sie ja in der Küche auf den Fliesen? Nein, eher nicht... Was war überhaupt passiert? Krampfhaft suchte Emma nach Erinnerungen in ihrem Kopf, die mit dem letzten Abend zusammen hingen. Timo. Sie war bei Timo gewesen. Und Tanni auch und Tanni und Timo hatten sich... Sie war nach Hause gefahren. Aber was war dann passiert? Das merkwürdige Auto, die eigenartige Frau und ihr noch eigenartigerer Gefährte. Die beiden hatten irgendetwas mit Emma gemacht! Das war klar. Und jetzt lag sie hier, die ganzen murmelnden Stimmen um sich herum, in vollkommener Finsternis. „Mädchen... Mädchen! Wach auf!“ Emma spürte, wie sie jemand schüttelte. Jetzt verstand sie auch, warum es die ganze Zeit über so dunkel war:

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Sie hatte die Augen geschlossen. Sie wollte sie öffnen, aber ihre Lider waren so furchtbar schwer. Als Emma es endlich schaffte, blinzelte sie, um sich an das Licht zu gewöhnen. Sie stieß einen erschrockenen Laut aus, als sie sah, was sich da vor ihr befand. Offenbar lag sie auf einer langen Straße. Links und rechts von ihr standen in zwei ordentlichen Reihen unzählige Leute und alle starrten sie an. Emma konnte das gut verstehen, denn sie trug als einzige einen rot karierten Schlafanzug. Neben ihr stand die riesige, spindeldürre Frau aus dem merkwürdigen Auto. „Mädchen, steh auf...“, grummelte der dicke, dreckige und viel zu kleine Mann und zog Emma, noch bevor sie aufstehen konnte, zur Seite. Als sie am Rand angekommen waren, rappelte Emma sich auf und entzog sich dem schmuddeligen Griff des Mannes. „Wer sind sie?“, fragte sie. Doch der Mann warf ihr nur einen kurzen Seitenblick zu, ehe er sich wieder der Mitte der Straße zu wand. „Wer sind sie? Und wo sind wir hier?“, rief Emma mit einem Blick auf die Leute um sich herum, die fast alle aufmerksam auf die Mitte der leeren Straße starrten. Nur ein paar schauten zu ihr hin und schüttelten die Köpfe. Niemals zuvor hatte Emma Personen gesehen, die so eigenartige


Klamotten trugen, zumindest nicht so viele auf einem Fleck. Die Frauen, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite standen, trugen weite weiße oder hellblaue Kleider, eins schöner als das andere. Das gleiche galt für die Frauen an sich, alle waren bildschön. Sie hatten hübsche und teils sehr aufwändige Frisuren, ihre Gesichter waren zart geschminkt. Die Männer, die neben ihnen standen, sahen nicht weniger edel auch. Auch ihre Anzüge waren hauptsächlich hellblau oder weiß. Die meisten von ihnen hatten lange Haare, die sie zu einem losen Zopf zusammen gebunden hatten. Die Frauen jedoch, die auf der Seite standen, auf der auch Emma sich befand, hatten abgetragene, erdfarbene Lumpen an. Ihre Gesichter waren zerfurcht, zeigten die schwere Arbeit, unter der sie litten. Eine Frau, die direkt neben Emma stand, hatte einfach mehrere Schichten Stoff zusammen genäht. Sie stellte das absolute Gegenteil der feinen Leute gegenüber dar. Erst jetzt fiel Emma auf, dass alle Leute schwiegen, sogar die kleinen Kinder, die sich zwischen den Erwachsenen befanden. Alle waren ruhig, nicht ein Baby weinte. „Wo bin ich?“, fragte Emma den dicken kleinen Mann erneut, dieses Mal jedoch leiser. „Kannst du nicht endlich den Mund halten, Mädchen? Sie kommen!“, zischte die Partnerin des kleinen Mannes. „Das interessiert mich nicht!“, trotzte

Emma, doch zu ihrem Erschrecken begann plötzlich der Boden zu vibrieren. Sie blickte sich verstört um. Die Schritte einer ganzen Armee waren zu hören. Ein paar der stillen Zuschauer beugten sich kaum merklich aus der Reihe hervor, um besser sehen zu können. Die Schritte wurden immer lauter. Dann konnte Emma sie sehen. Die ersten vier uniformierten Männer trugen Speere und Schilde und wurden von einem großen Mann in Rot angeführt. Hinter dieser ersten Gruppe marschierten neun weitere in Reih und Glied, allerdings ohne ihre Waffen offen zu tragen. Alle Leute wichen vorsichtig vor diesem Zug zurück. „Achtung, Achtung!“, rief der Mann, der vorneweg ging. „Macht Platz für den König!“ Das Volk brach in großes Gejubel aus. Emma sah die uniformierte Parade an sich vorbei ziehen. Insgeheim musste sie sich eingestehen, dass es sie nun doch interessierte, den König einer so auffallend getrennten Masse zu sehen. Und dann kam er in ihr Blickfeld. Der König war groß und spindeldürr. Sein Rücken war leicht gekrümmt, doch alt schien er nicht zu sein. Denn obwohl der Mann eine derart schlechte Körperhaltung hatte, wirkte sein Gesicht nicht älter als Mitte dreißig. Der Blick war unbarmherzig und arrogant, die Lippen schmale Striche. Ein langer, geflochtener Zopf reichte

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ihm fast bis zur Taille, drum herum war der Rest des Kopfes kahl rasiert. Ein leuchtendes, purpurnes Gewand schmückte den Körper des Mannes und um seinen Hals hingen viele kostbar aussehende Ketten. Hinter dem König ging ein einzelner Junge, der ungefähr in Emmas Alter war. Er hatte schwarzes Haar und eiskalte Augen. Irgendetwas war merkwürdig an diesem Kerl. Emma kratze sich am Kopf und überlegte krampfhaft, was es sein könnte. Hinter dem Jungen marschierten wieder zehn Reihen mit je vier Uniformierten. Gerade als die Prozession fast aus Emma Blickfeld verschwunden war, wusste sie plötzlich, was an dem Jungen so eigenartig gewesen war. Sie beugte sich vor, um noch ein Mal einen Blick auf ihn erhaschen zu können. Ihre Vermutung bestätigte sich. Dort wo keine Kleidung seine Arme, seine Beine und seinen Kopf verhüllte, war der Junge durchsichtig. Emma konnte einfach durch ihn hindurch sehen. „Kannst du dich nicht benehmen?“, fragte der dicke Mann durch das ganze Jubelgerufe der Umstehenden und drückte das Mädchen wieder an ihren Platz zurück. „Der Junge ist durchsichtig...“, hauchte Emma. Der kleine Mann und seine Partnerin neben ihr verdrehten nur synchron die Augen. „Volk! Schweig!“, rief der Mann in Purpur und sofort verstummten alle Leute.

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Was Emma dann sah, hätte sie beinahe wieder ohnmächtig werden lassen. Zwar waren alle Männer, die gerade an ihr vorbei gegangen waren, aus Emmas Blickfeld verschwunden, doch nun konnte sie den König wieder sehen. Der Grund dafür war, dass er schwebte. Er schwebte in der Luft, doch niemanden störte das! „Volk! Hört mir zu!“, die Stimme des Königs hallte über den Platz. „Es freut mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid!“ „Langweilig... Ich hab’ genug...“, grummelte der dicke Mann leise und fing an, etwas in der Tasche seines Mantels zu suchen. Er wühlte erst auf der einen, dann auf der anderen Seite und schüttelte schließlich unwirsch den Kopf. „Sag mal... hast du den Drachen?“, fragte er an seine Partnerin gewandt. Die große Frau öffnete ihre weiße Handtasche und holte etwas hervor, das Emmas volle Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Ihre Augen wurden groß und sie vergaß für einen Moment zu atmen. Es war ein kleiner lilafarbener Drache. „Toll...“, murmelte der dicke Mann. „Da kann ich ja lange suchen...“ Emma konnte den Blick nicht von diesem winzigen Drachen abwenden. Der hatte derweil bequem auf der Hand der großen Frau Platz genommen und gähnte herzhaft. Eigentlich hatte sie sich Drachen immer als groß und unheimlich vorgestellt, doch dieser schien weder furchteinflößend noch gefährlich. Emma fand


ihn einfach nur sĂźĂ&#x;! Die Frau hob das zarte Wesen an und flĂźsterte etwas in das winzige gespitzte Ohr. Der dicke Mann nahm Emma an die eine Hand und legte die andere auf die Schulter seiner Frau.

Diese steckte ihren Ringfinger in das Maul des Drachens. Der Kleine biss kurz zu und gleichzeitig begann sich alles um Emma immer schneller zu drehen, bis sie erneut in vollkommener Finsternis versank.

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Impressum eine Publikation im Rahmen der www.jugend-kultur-tage.de Herausgeber:

Große Gildewart 6-9, 49074 Osnabrück www.fokus-os.de Projektidee: Redaktion: Layout & Satz: Bildquellen: Realisation: Auflage:

Hanna von Behr, Margret Triphaus, Jörg Ehrnsberger Jörg Ehrnsberger Stefan Berendes www.photocase.com Darren Grundorf FOKUS e.V. Druckerei Klein, Osnabrück 200 Exemplare

Mit herzlichem Dank an: Thomas-Morus-Schule Frau Schiffbänker Frau Bornemann Herrn Trapp Herrn Siemsen Veranstaltungsorte des Literatur Parcours: Buchhandlung zur Heide Erich-Maria-Remarque Friedenszentrum Lagerhalle Ledenhof Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück

Die Jugend-Kultur-Tage werden gefördert durch:


Poetry Slam

dichter sind andere auch

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Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb. Es geht darum, eigene Texte innerhalb eines Zeitlimits vor Publikum vorzutragen. Bewertet werden sowohl Inhalt als auch Vortragsweise der Texte. Gelesen werden darf alles � solange es nicht langweilt und in sieben Minuten über die Bühne gebracht werden kann.

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