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Scheidegger & Spiess Kunst I Fotografie I Architektur Herbst 2019


Wichtige Neuerscheinungen Frühjahr 2019 Bauhaus Imaginista Die globale Rezeption bis heute Herausgegeben von Marion von Osten und Grant Watson Gebunden 312 Seiten, 193 farbige und 13 sw Abbildungen 24 × 30,5 cm 978-3-85881-623-8 Deutsch sFr. 65.– | € 58.– ISBN 978-3-85881-623-8

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Erstmals wird in diesem Band so umfassend die Rezeptionsgeschichte des Bauhaus und dessen globale Ausstrahlung dargestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem wechselseitigen Austausch des Bauhaus, seiner Studierenden und Lehrenden mit aussereuropäischen Entwicklungen der Moderne wie etwa in Indien, China, Russland, Brasilien und den USA. Das Buch begleitet die zentrale Ausstellung zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum im Haus der Kulturen der Welt, Berlin (bis 6. Juni 2019), und im Zentrum Paul Klee, Bern (20. September 2019 bis 12. Januar 2020).

Marke Bauhaus 1919–2019 Philipp Oswalt Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an und erfolgreich darauf, aus dem Bauhaus eine Marke zu entwickeln. Ob Quadrat, Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weisse Kuben mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant. Dieses Buch widmet sich anhand zahlreicher Bildbeispiele und gehaltvoller Texte dieser prominenten Markenbildung und -verwendung.

Gebunden ca. 320 Seiten, 350 farbige Abbildungen 20 × 28 cm 978-3-85881-620-7 Deutsch sFr. 39.– | € 38.– Erscheint im Juli 2019 ISBN 978-3-85881-620-7

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Blossom

Fotografien von Anna Halm Schudel Texte von Franziska Kunze und Nadine Olonetzky Gebunden 132 Seiten, 93 farbige Abbildungen 22 × 33 cm 978-3-85881-621-4 Deutsch / Englisch sFr. 59.– | € 48.– ISBN 978-3-85881-621-4

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Blumen gehören zu den beliebtesten Motiven der Kunstgeschichte. Anna Halm Schudel zelebriert deren leuchtende Farben, Formenvielfalt und Verführungskunst und verfolgt ebenso leidenschaftlich den Prozess des Ausbleichens, Ver­ dorrens und Welkens. Herausragend gestaltet und in exquisiter Ausstattung vereint Blossom so dekorative Pracht mit einem Memento mori.


Herausgegeben von Raphael Gygax und Heike Munder

Mehr als drei Jahrzehnte nach seinem ersten Auftreten in den hochentwickelten Ländern ist HIV/AIDS nach wie vor eine grosse globale Herausforderung

Mit Beiträgen von Douglas Crimp, Alexander García Düttmann, Raphael Gygax, Elsa Himmer, Ted Kerr, Elisabeth Lebovici und Nurja Ritter

Die Krankheit hat weltweit eine Vielzahl politischer und künstlerischer Diskurse und Aktionen bewirkt

In Zusammenarbeit mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich

Das Buch bietet einen Überblick der vielfältigen Auseinander­ setzung mit HIV/AIDS von den 1980er-Jahren bis heute

Gestaltet von Studio Marie Lusa Gebunden ca. 250 Seiten, ca. 50 farbige und sw Abbildungen 17,5 × 23,5 cm 978-3-85881-839-3 Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint anlässlich der Ausstellung United by AIDS—An Exhibition about Loss, Remembrance, Activism, and Art in Response to HIV/AIDS im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich (31. August bis 10. November 2019)

Erscheint im August 2019 ISBN 978-3-85881-839-3

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United by AIDS Loss, Remembrance, Activism, and Art in Response to HIV/AIDS

Werke u. a. von: Charles Atlas Judith Bernstein Nayland Blake Andrea Bowers Keith Haring fierce pussy General Idea Gran Fury Group Material Nan Goldin Felix Gonzalez-Torres

AIDS schreibt viele Geschichten, auch in der Kunst: Ein Buch über Kunstproduktion und Aktivismus im Schatten einer schweren Krankheit

Die Immunschwächekrankheit AIDS hinterliess tiefe Spuren in der Gesellschaft. Eine Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst setzt sich mit den facetten­ reichen und vielschichtigen Zusammenhängen zwischen Kunst und HIV/AIDS von den 1980er-Jahren bis heute auseinander. Das Lesebuch thematisiert nicht nur die ver­ schwommenen Grenzen von Kunstproduktion und Aktivismus in Bezug auf HIV / AIDS, sondern auch jene Künstlerinnen und Künstler, die diesen (kunsthistorischen) Diskurs bis heute bestimmen. Das Buch versammelt neben einem Bildteil und Kurztexten zu den in der Ausstellung vertretenen Kunstschaffenden historische wie auch gegenwärtige Stimmen. Texte von Douglas Crimp, Alexander García Düttmann, Raphael Gygax, Elsa Himmer, Ted Kerr, Elisabeth Lebovici und Nurja Ritter öffnen einen weiten Horizont hinsichtlich der Diskussionen um AIDS und der gesellschaftlichen Konfrontation mit der Krankheit.

Zoe Leonard Prem Sahib Chéri Samba Ellen Spiro & Cheryl Dunye Rosa von Praunheim Paul Thek Wolfgang Tillmans

Raphael Gygax ist Kunsthistoriker, Kurator und Autor. Seit 2019 ist er Studiengangsleiter des Bachelor of Arts in Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2003 bis 2019 war er Kurator am Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich. Heike Munder studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und ist Kuratorin und Leiterin des Migros Museums für Gegenwartskunst in Zürich. Sie war Mitbegründerin und künstlerische Co-Leiterin der Halle für Kunst in Lüneburg.

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Matisse als begnadeter Plastiker: Verwandlungen und Parallelen zu seinem malerischen und zeichnerischen Werk


Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich

Henri Matisse zählt zu den wichtigsten und populärsten Künstlern der Moderne

Mit Beiträgen von Sandra Gianfreda, Claudine Grammont, Gaku Kondo, Bärbel Küster und Ellen McBreen

Das Buch stellt sein weniger bekanntes plastisches Werk ins Zentrum Zeigt seine unterschiedlichen Inspirationsquellen und verdeutlicht Parallelen zum malerischen und zeichnerischen Werk

In Zusammenarbeit mit dem Musée Matisse, Nizza Gestaltet von Sarah Winter

Macht den Schaffensprozess sichtbar, auch mit zahlreichen Foto­grafien, die Matisse bei der bildhauerischen Arbeit zeigen

Gebunden ca. 232 Seiten, ca. 200 farbige und 20 sw Abbildungen 22 × 27 cm 978-3-85881-650-4 Deutsch 978-3-85881-836-2 Englisch 978-3-85881-840-9 Französisch ca. Fr. 49.– | € 48.–

Erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zürich (30. August bis 8. Dezember 2019) und im Musée Matisse, Nizza (15. Februar bis 15. Mai 2020)

Erscheint im August 2019 ISBN 978-3-85881-650-4

Deutsch

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783858 816504 ISBN 978-3-85881-836-2

Englisch

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Matisse – Metamorphosen

ISBN 978-3-85881-840-9

Französisch

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Henri Matisse (1869–1954) ist als revolutionärer Maler und Erfinder der Papiers découpés berühmt. Seine plastischen Arbeiten standen lange Zeit im Schatten seines malerischen Werks. Dabei stellen die vier Bronzereliefs Rückenakt I–IV nicht nur sein plastisches Hauptwerk, sondern auch einen Meilenstein in der Skulptur der Moderne dar. Ausgehend von einer naturalistisch anmutenden Gestaltung abstrahierte Matisse seine Figuren immer stärker bis hin zu einer radikalen Stilisierung. Dabei hielt er die entscheidenden «Zustände» als eigenständige Plastiken fest und führt uns so seinen Schaffensprozess vor Augen. Dieser Prozess der Verwandlung findet Parallelen in seinem malerischen und zeichnerischen Werk. Das Buch setzt diese Metamorphose und Rückkoppelung erstmals zuei­ nander in Beziehung. Matisse’ unterschiedliche lnspirationsquellen – Aktfotografien, afrikanische und antike Vorbilder – sowie Fotografien, die den Künstler als Bildhauer zeigen, runden die Darstellung ab und präsentieren den französischen Meister von einer unbekannteren Seite.

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Reliefs und monumentale Skulpturen: Das erste Buch zu Hans Arps Werken im Zusammenhang mit Architektur


Herausgegeben von Simona Martinoli und Roland Scotti

Betrachtet erstmals und umfassend das architekturbezogene Werk von Hans Arp

Mit einem Vorwort von Roland Scotti und Beiträgen von Simon Baur, Fabrizio Brentini, Rudolf Koella, Walburga Krupp, Simona Martinoli, Stefanie Poley und Maike Steinkamp

Reiches Abbildungsmaterial und Essays namhafter Autorinnen und Autoren rücken diesen bisher vernachlässigten Teil von Arps Schaffen ins Licht Erscheint anlässlich der gleich­ namigen Ausstellungen im Kunstmuseum Appenzell (16. Juni bis 3. November 2019) und in der Fondazione Marguerite Arp in Locarno (April bis Oktober 2020)

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Marguerite Arp, Locarno, und dem Kunstmuseum Appenzell Gestaltet von Sabine Hahn Gebunden ca. 176 Seiten, ca. 100 farbige und sw Abbildungen 20 × 26 cm 978-3-85881-652-8 Deutsch 978-3-85881-837-9 Italienisch ca. Fr. 39.– | € 38.– Erscheint im Juni 2019 ISBN 978-3-85881-652-8

Deutsch

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783858 816528 ISBN 978-3-85881-837-9

Italienisch

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Zeigt Werke Arps u. a. in folgenden Gebäuden:

Harvard Graduate Center, Harvard (Mass./USA) Pestalozzischule, Zürich Kirche Allerheiligen, Basel Maison de l’Unesco, Paris Technische Universität, Braunschweig Universität St. Gallen (HSG) Allgemeine Gewerbeschule, Basel Kirche St. Peter und Paul, Oberwil Zisterzienserabtei, Mehrerau

Public Arp Hans Arp – Architekturbezogene Arbeiten

In seinem Spätwerk nach 1945 schuf der Künstler Hans Arp (1886–1966) einige bemerkenswerte Werke, die im Zusammenhang mit architektonischen Vorhaben stehen. So gestaltete er etwa Wandreliefs für das von Walter Gropius entworfene Harvard Graduate Center und das Pariser UNESCO-Gebäude von Marcel Breuer, Pier Luigi Nervi und Bernard Zehrfuss. Hinzu kommen monumentale Skulpturen, die in einer engen Zusammenarbeit mit dem Basler Architekten Hermann Baur entstanden: Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Bausteinsäule im Hof der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel. Bis anhin fand Hans Arps architekturbezogenes Werk kaum Beachtung; diese Lücke schliesst nun dieses erste, reich illustrierte Buch zum Thema, das im Zusammenhang mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell erscheint. Mehr als ein Dutzend Arbeiten werden darin ausführlich mit Bildern und Texten vorgestellt. Namhafte Autorinnen und Autoren beleuchten in wissenschaftlichen Essays den weiteren Kontext dieses spezifischen Werks und vertiefen besondere Aspekte einzelner Arbeiten. Simona Martinoli, Kuratorin der Fondazione Marguerite Arp in Locarno und Dozentin an der Università della Svizzera italiana, Accademia di architettura in Mendrisio. Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Publikationen über Kunst und Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Roland Scotti, Kurator und Geschäftsführer der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell (Kunstmuseum Appenzell / Kunsthalle Ziegelhütte). Zahlreiche Publikationen zur Kunst der klassischen Avantgarde, zur Kunst der 1960er-Jahre, zur zeitgenössischen Malerei und zur Geschichte der Fotografie.

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Visual Transmitter No. 1, 1965–1966

Camps – It Was a Way Out to Relieve Our Feelings, 1981

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Multiple Clothing – Personal Display, 1997

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Multiple Clothing – Personal Display, 1997

Starting Afresh with a Blank Canvas, 2008

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Ein neuer Blick auf das vielfältige Werk eines Pioniers der Konzeptkunst

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The Doppelganger, 1984

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Every Day and Every Night, 1984

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The World As It Is And The World As It Could Be, 2006

Multi Channel Messenger, 2008

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StepUpStepDown, 2014

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Herausgegeben von Heike Munder

Stephen Willats’ Schaffen erstmals im Spiegel von Kybernetik, Jugendkultur und Architektur

Mit Beiträgen von Bronaċ Ferran, John Kelsey, Heike Munder und Andrew Wilson

Mit vorher noch nie publizierten Werken des Künstlers

In Zusammenarbeit mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich

Erscheint anlässlich der gleich­ namigen Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich (25. Mai bis 18. August 2019)

Gestaltet von Studio Marie Lusa Gebunden 230 Seiten, 106 farbige und sw Abbildungen 20,8 × 27,2 cm 978-3-85881-648-1 Deutsch / Englisch sFr. 58.– | € 48.– Bereits lieferbar

ISBN 978-3-85881-648-1

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Stephen Willats Languages of Dissent

Der 1943 in London geborene Stephen Willats ist ein Pionier der Konzeptkunst, der seit den 1960er-Jahren ein vielfältiges Werk geschaffen hat. Das Buch begleitet eine Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich und konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte in Willats’ Schaffen: seine Beschäftigung mit der Kybernetik, also der Regelung und Steuerung dynamischer Systeme, die dem Künstler sowohl als Methode, ästhetisches Vokabular und formales Modell zugleich dient, sowie Willats’ ureigenem Interesse an Subkulturen, die Nonkonformismus und Selbstbestimmung propagieren. Die unterschiedlichen Perspektiven der Ausstellung finden im Buch zusammen und er­lauben durch einen umfangreichen Bildteil einen neuen Blick auf Willats’ künstlerisches Schaffen. Vertiefte Analysen von Heike Munder, Bronaċ Ferran, Andrew Wilson und John Kelsey erklären das Spannungsfeld zwischen Kybernetik, Architektur und Subkultur, das sich immer wieder um Fragestellungen normativer, regulierender Machtstrukturen dreht und zugleich stets nach möglichen Freiräumen und alternativen Denkmodellen fragt. Heike Munder studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und ist Kuratorin und Leiterin des Migros Museums für Gegenwartskunst in Zürich. Sie war Mitbegründerin und künstlerische Co-Leiterin der Halle für Kunst in Lüneburg.

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Die erste umfassende Darstellung von Produktion und Kultur modernen Designs in einer grenzĂźbergreifenden dynamischen Region des Alpenraums


Herausgegeben von Kunst Meran, Claudio Larcher, Massimo Martignoni und Ursula Schnitzer

Die deutsch-italienische Alpen­ region Tirol – Südtirol – Trentino bringt neben herausragender Architektur auch Spitzenleistungen der Produktgestaltung hervor

Mit Beiträgen von Antonino Benincasa, Claudio Larcher und Massimo Martignoni

Erste Gesamtdarstellung der De­signgeschichte dieses dynamischen Kulturraums während der vergangenen hundert Jahre

Fotografien von Anna Maconi Gestaltet von Universität BozenBolzano – Antonino Benincasa, Claudia Gelati, Malthe Thies Wöhler

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Kunst Meran (11. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020)

Gebunden ca. 350 Seiten, ca. 300 Abbildungen 22,5 × 29 cm 978-3-85881-649-8 Deutsch / Englisch / Italienisch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-649-8

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Design from the Alps Südtirol Tirol Trentino 1920–2020

Die Alpenregion Tirol – Südtirol – Trentino hat sich über die Jahrhunderte als Kulturraum am Kreuzungspunkt zwischen München und Venedig einerseits und Wien und Mailand andererseits entwickelt. Design from the Alps erzählt das faszinierende Abenteuer der Produktgestaltung in dieser Region, die sich erstaunlich offen und aufnahmefähig für die fortschrittlichsten Strömungen der Moderne zeigte. Sie wurde dadurch zu einem unerwarteten Labor für technisch-formale Erkundungen im Herzen Europas. Das weite Spektrum an Entdeckungen und Innovationen bildet sich im Buch ab. Es reicht von den Experimenten eines Fortunato Depero im Secondo Futurismo über Pioniere wie Gino Pollini in der Zwischenkriegszeit und berühmte Designer wie Lois Welzenbacher, Clemens Holzmeister und Ettore Sottsass bis in die unmittelbare Gegenwart. Das reich illustrierte Buch spürt den zahlreichen Akteuren dieser heterogenen und doch kollektiv starken Szene nach und lässt einen eintauchen in die vielfältige Welt des norditalienischen Designs. Claudio Larcher ist Architekt und Partner des Designbüros Modoloco. Er leitet den Bachelorlehrgang Design an der Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand. Massimo Martignoni ist Kunsthistoriker und Autor zahlreicher Publikationen über Architektur und Design. Er ist Professor für Designgeschichte an der Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand. Ursula Schnitzer ist Kunsthistorikerin und Projektkoordinatorin bei Kunst Meran.

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Herausgegeben vom Amt für Hochbauten der Stadt Zürich, Silvio Schmed und Arthur Rüegg

Die Dokumentation zur denkmalpflegerischen Restaurierung des Pavillons Le Corbusier Zürich

Fotografien von Georg Aerni

Mit einem neuen Fotoessay des bekannten Architekturfotografen Georg Aerni

Gestaltet von Käti Robert-Durrer

Präsentiert zahlreiche noch nie publizierte Fotos aus der Planungsund Bauzeit des Pavillons

Gebunden ca. 80 Seiten, ca. 100 farbige Abbildungen 23 × 28 cm 978-3-85881-493-7 Deutsch ca. sFr. 39.– | € 38.– Erscheint im September 2019

Mit Liebe zum Detail: Die Rückführung von Le Corbusiers letztem Bauwerk in den Originalzustand

ISBN 978-3-85881-493-7

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Pavillon Le Corbusier Zürich Restaurierung eines Architektur-Juwels

Am Ufer des Zürichsees steht das einzige Werk des Jahrhundertarchitekten Le Corbusier in der deutschen Schweiz: ein nach dem Proportionssystem Modulor entworfener Ausstellungsbau im Massstab eines Wohnhauses, der das ästhetische Potenzial einer elementaren Vorfabrikation als Rahmen für die Präsentation von Malerei, Plastik, Fotografie und Mobiliar veranschaulicht. Von der Zürcher Galeristin Heidi Weber initiiert und 1967 eröffnet, bündelt die aus Stahl, Glas und Neopren erbaute maison d’homme zentrale Themen Le Corbusiers und deutet zugleich neue Entwicklungen an. In minutiöser Kleinarbeit gelang es Silvio Schmed und Arthur Rüegg, den Bau in den Originalzustand zurückzuführen und die fehlenden Möbel und Leuchten detailgenau zu rekonstruieren. Das Buch gibt Einblick in die Ergebnisse ihrer fast archäologischen Sondierungen, stellt den Experimentalbau in seinen historischen Dimensionen dar und zeigt bisher noch nie publiziertes Bildmaterial aus dessen Bauzeit. Die Architektengemeinschaft Silvio Schmed und Arthur Rüegg hat sich mit einer Vielzahl von beispielhaften Restaurierungen einen Namen gemacht, in Zürich etwa mit den Doldertalhäusern und der Kunstgewerbeschule, in Küsnacht mit der Villa von C.G. Jung, in Winterthur mit dem Museums- und Bibliotheksgebäude.

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Mit einer Einleitung von Michelle Perrot

Charlotte Perriand ist eine der massgeblichen Protagonistinnen der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts

Gestaltet von Delphine Renon Gebunden ca. 528 Seiten, ca. 700 farbige und 50 sw Abbildungen 23 × 30,5 cm 978-3-85881-778-5 Englisch ca. sFr. 120.– | € 120.–

Dokumentiert im Detail das von Perriand massgeblich mitgestaltete Projekt der Wintersportstation Les Arcs in den Savoyer Alpen sowie Perriands Wohn- und Ausstellungsräume der 1970er- bis 1990er-Jahre

Erscheint im September 2019

Reich illustriert mit einer Fülle noch nie zuvor veröffentlichter Dokumente und Bilder Das autoritative Referenzwerk für Wissenschaftler, Kunsthändler und Sammler liegt nun komplett vor

ISBN 978-3-85881-778-5

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Jacques Barsac

Charlotte Perriand

Der abschliessende vierte Band der massgebenden Monografie über die herausragende AvantgardeDesignerin

Complete Works. Volume 4: 1968–1999

Weiter lieferbar: Charlotte Perriand: Complete Works Volume 1: 1903–1940 978-3-85881-746-4 Englisch sFr. 120.– | € 120.–

Der vierte und letzte Band der bisher ausführlichsten Monografie über die herausragende französische Designerin Charlotte Perriand umfasst die Jahre 1968 bis 1999. Im Zentrum stehen ihre umfassenden Arbeiten in den neuen Wintersportorten Les Arcs in den Savoyer Alpen. Perriand – eine Pionierin der bioklimatischen Architektur – war nicht nur für die städtebauliche und architektonische Konzeption der zwei Siedlungen Arc 1600 und Arc 1800 verantwortlich, sondern gestaltete für über 4500 Appartements auch die Inneneinrichtungen und Ausstattungen bis hin zum Kaffeelöffel. Dieses sowohl im Umfang wie auch in der Bearbeitungstiefe aussergewöhnliche Projekt bildet den Höhepunkt von Perriands jahrelangen Recherchen über alpines Wohnen im Einklang mit der Natur. Ausserdem werden ihre letzten Projekte – meist Wohnungen und Kunsträume – zwischen Paris und Tokyo vorgestellt, mit denen sie nochmals die Grenzen einer spezifischen und kultivierten Lebenskunst auslotete. Das Buch schliesst mit einigen aus­ führlichen Würdigungen der über sieben Jahrzehnte reichenden Schaffensspanne Charlotte Perriands, in der sich die visionäre Kraft dieser aussergewöhnlichen Frau auf vielfältigste Weise manifestiert.

Volume 2: 1940 –1955 978-3-85881-747-1 Englisch sFr. 120.– | € 120.–

Jacques Barsac realisierte Dokumentarfilme über Charlotte Perriand, Le Corbusier, Jean Cocteau und Winston Churchill. Seit 2001 beschäftigt er sich ausschliesslich mit Perriands Werk.

Volume 3: 1956–1968 978-3-85881-748-8 Englisch sFr. 120.– | € 120.–

Michelle Perrot ist eine französische Historikerin und emeritierte Pro­ fessorin der Universität Paris VII (Université Paris Diderot). Sie ist eine Pionierin der Frauengeschichte und Gender Studies in Frankreich.

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Zwanzig Jahre nach dem verschollenen Aktivisten Bruno Manser verschafft der Fotograf Tomas WĂźthrich einen seltenen Einblick in das Leben der Penan


Mit Beiträgen von Ian Mackenzie und Lukas Straumann

Das Volk der Penan und die Be­ drohung ihrer Kultur durch die Abholzung des Regenwaldes auf Borneo erlangten durch den Umweltaktivisten Bruno Manser internationale Beachtung

Gestaltet von Atlas Studio Gebunden ca. 180 Seiten, ca. 120 farbige Abbildungen ca. 26 × 30 cm 978-3-85881-642-9 Deutsch / Englisch / Penan ca. sFr. 49.– | € 48.–

Der Dokumentarfilm Paradise War – Die Bruno Manser Story kommt im November 2019 in die Kinos Am 25. Mai 2020 jährt sich Bruno Mansers Verschwinden zum 20. Mal

Erscheint im September 2019

Erscheint anlässlich der gleich­ namigen Ausstellung im Kornhausforum, Bern (5. September bis 12. Oktober 2019) Auf 100 % baumfreies Papier gedruckt

ISBN 978-3-85881-642-9

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783858 816429

Tomas Wüthrich

Doomed Paradise Die letzten Penan im Regenwald von Borneo Seit 2014 dokumentiert der Fotograf Tomas Wüthrich den Alltag und die Kultur der Penan. Das ursprünglich nomadisch im Dschungel von Sarawak auf Borneo lebende Volk ist von der illegalen Abholzung des Regenwalds bedroht. Die Penan wurden in den 1980er-Jahren durch den Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser erstmals international wahrgenommen. Manser engagierte sich jahrelang mit Leidenschaft für die indigene Bevölkerung und wird seit Mai 2000 in Malaysia vermisst; 2005 wurde er für verschollen erklärt. Doomed Paradise erscheint im Vorfeld dieses zwanzigsten Jahrestags und zeichnet ein differenziertes Bild des heutigen Lebens der Penan. Begleitet werden Tomas Wüthrichs eindrückliche Farbfotografien von Texten zweier der profundesten Kenner der Penan: Der kanadische Linguist Ian Mackenzie, der ihre Sprache und Mythen untersucht, gibt Einblick in ihr Denken und Fühlen. Der Geschäftsführer des Bruno Manser Fonds, Lukas Straumann, ordnet ihre aktuelle Situation (wirtschafts-)politisch ein und verschafft einen Überblick über ihre jüngste Geschichte. Tomas Wüthrich ist seit 2000 freischaffender Fotograf und lebt in Liebistorf/FR.

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Eine Entdeckung: Die amerikanische Fotografin Jan Groover


Herausgegeben von Tatyana Franck

Erste Monografie über die amerikanische Künstlerin und Fotografin Jan Groover seit mehr als zwei Jahrzehnten

Mit Beiträgen von Bruce Boice, Emilie Delcambre Hirsch, Tatyana Franck, Paul Frèches, Sarah Hermanson Meister und Pau Maynés Tolosa

Betrachtet erstmals überhaupt das Gesamtwerk Erscheint anlässlich der Ausstellung Jan Groover im Musée de l’Elysée in Lausanne (18. September 2019 bis 5. Januar 2020)

In Zusammenarbeit mit dem Musée de l’Elysée, Lausanne Gestaltet von Studio Marie Lusa Gebunden ca. 176 Seiten, ca. 133 farbige Abbildungen 21 × 27 cm 978-3-85881-838-6 Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im September 2019 Die französische Ausgabe erscheint bei Éditions Noir sur Blanc, Lausanne ISBN 978-3-85881-838-6

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Jan Groover, Photographer Laboratory of Forms

Dieses Buch offeriert eine Entdeckung: Erstmals betrachtet eine umfassende Monografie das gesamte Schaffen der Künstlerin Jan Groover (1943–2012), von den Anfängen als Autodidaktin bis zu ihren letzten Jahren, die sie in Westfrankreich verbrachte. Essays über Leben, Werk und Bedeutung der amerikanischen Künstlerin werden ergänzt durch einen berührenden Beitrag ihres Ehemanns, des französischen Malers und Kunstkritikers Bruce Boice. Groover bildete sich zunächst am New Yorker Pratt Institute und an der Ohio State University in Columbus als Malerin und Zeichnerin aus. In den 1970er-Jahren wandte sie sich der Fotografie zu, blieb jedoch ihrer bildnerischen Herkunft immer treu. Sie entwickelte eine eigene ästhetische Haltung, in der sie die beiden Disziplinen miteinander verschmelzen liess. Groover wurde berühmt für ihre im Studio sorgfältig komponierten Stillleben. In ihrem Spätwerk experimentierte sie mit alten Fototechniken wie Platindruck und mit Grossformatkameras des frühen 20. Jahrhunderts. Tatyana Franck ist Direktorin des Musée de l’Elysée, Lausanne. Zuvor leitete sie die Archives Claude Picasso in Genf und kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungen.

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Technische Perfektion, Lebendigkeit und eine lange Zusammenarbeit: Die erste Monografie Ăźber das Fotografenpaar Michael und Luzzi Wolgensinger


Herausgegeben von Lea Wolgensinger und Balz Strasser

Die erste Monografie zum Gesamtwerk von Michael und Luzzi Wolgensinger

Mit Beiträgen von Katharina Lang, Guido Magnaguagno und Lea Wolgensinger

Gewährt Einblick in die Lebens­ geschichte, die Familien und den Zürcher Freundeskreis der beiden Fotografen

Gestaltet von Bonbon

Ein Beitrag zur Schweizer Foto­ geschichte, illustriert mit reichem Bildmaterial, vieles davon hier zum ersten Mal veröffentlicht

Gebunden ca. 192 Seiten, ca. 144 farbige und sw Abbildungen 24 × 32 cm 978-3-85881-479-1 Deutsch ca. sFr. 65.– | € 58.– Erscheint im Oktober 2019

ISBN 978-3-85881-479-1

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Mit vier Augen Das Fotoatelier Michael und Luzzi Wolgensinger

Michael Wolgensinger (1913–1990) gehört zu den wichtigsten Schweizer Fotografen der Nachkriegszeit. Mit Reportagen, Porträts, Reise-, Sach-, Industrie- und Architekturaufnahmen sowie mit Theaterfotografie schuf er bis um 1980 ein reiches Werk; ab 1940 entstanden auch preisgekrönte Filme. Ohne die fruchtbare Zusammenarbeit mit seiner Frau Luzzi Wolgensinger-Herzog (1915–2000) wäre das vielseitige Œuvre jedoch nicht entstanden. Die beiden lernten sich während einer Hospitanz an der von Hans Finsler geleiteten Fotoklasse der Kunstgewerbeschule Zürich kennen und eröffneten 1936 ein Atelier, das zum Treffpunkt der Zürcher Künstler- und Theaterszene wurde. Die von ihrer Tochter Lea Wolgensinger und ihrem Enkel Balz Strasser herausgegebene Monografie stellt Michael und Luzzi Wolgensingers Zusammenarbeit erstmals umfassend und mit vielen bislang unveröffentlichten Bildern vor. Neben einer Einführung von Guido Magnaguagno präsentiert die Kunsthistorikerin Katharina Lang das Werk in thematischen Kapiteln. Lea Wolgensinger gibt einen Einblick ins Atelier- und Familienleben. Balz Strasser ist Agrarökonom ETH. Nach einigen Jahren in Indien lebt er seit 2017 wieder in der Schweiz. Seit seiner Jugend interessiert er sich für das fotografische Werk seiner Grosseltern und unterstützt die Auf­ arbeitung des Nachlasses. Lea Wolgensinger ist Feldenkraistherapeutin und Erwachsenenbildnerin. Seit 2008 befasst sie sich intensiv mit dem Nachlass ihres Vaters. Zusammen mit ihrem Sohn Balz Strasser hat sie die Website www.michaelwolgensinger.ch erarbeitet.

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Rekordhöhe, auf eine üppig gedeckte Tafel trifft. 2017 stellte die Neue Zürcher Zeitung einem anderen Walliser Jäger die Platzfrage und bekam eine luzide Antwort. Reinhard Schnidrig, als Eidgenössischer Jagdinspektor der oberste Wildhüter der Schweiz, ist überzeugt: «Lebensraum gibt es. Die Frage ist, ob wir im Kopf Platz machen für Bär und Wolf.»13 Genau darum geht es. Die Wildnis als Denkfigur, als menschliches Konstrukt, und deshalb nach Belieben zu verladen, zu verschieben, an gerade passender Stelle abzukoppeln und zu parkieren – Mark Dions ironisches Diorama-Arrangement von 2006 trifft den Sachverhalt im Kern.

Dürer Albrecht, Heiliger Eustachius, 1500

Mark Dion, Mobile Wilderness Unit-Wolf, 2006

Wohlgelittene Malerei

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Wohlgelittene Malerei

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Adolf Dietrich, Zwei tote Säger und Kolbenente in Winterlandschaft, 1947

Pierre Klossowski, Diane & Acteon, 1990

Anonym, Skyphos aus Paestum mit der Darstellung Tod des Aktaion mit zwei Satyrn, 730-360 v. Chr.

Mythen und Metaphern

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«[...] auch mochten leidenschaftliche Jäger von jeher die Malerei wohl leiden, insofern sie den Schauplatz ihrer Freuden und Taten selbst verherrlicht.» Kunstwerke von:

Literarische Texte von:

Balthasar Burkhard, David

Albert Camus, Giorgio Caproni,

Chancel­lor, Jean Siméon Chardin,

Matthias Claudius, Hilde Domin,

François Desportes, Adolf Dietrich,

Johann Wolfgang von Goethe,

Mark Dion, Caspar David Friedrich,

Jeremias Gotthelf, Ernest

Franz Gertsch, Anne Golaz, Christian

Heming­way, Meinrad Inglin, Ernst

Jankowski, Pierre Klossowski,

Jünger, Guy de Maupassant,

Robert Mapplethorpe, Guy

Niklaus Meienberg, Klaus Merz,

Ober­son, Peter Paul Rubens,

José Ortega y Gasset, George

Roman Signer, Andreas Slominski,

Orwell, Ovid, Marcel Pagnol, Jules

Gerda Steiner/Jörg Lenzlinger,

Renard, Rainer Maria Rilke, Felix

Félix Vallotton, Not Vital, Caspar

Salten, W.G. Sebald, Adalbert

Wolf u. a.

Stifter, Leo Tolstoi, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Georg Trakl, Leo Tuor, Iwan Turgenjew, Vergil, Robert Walser, John Williams, Ludwig Winder u. a.

Gottfried Keller, Der grüne Heinrich


Herausgegeben von Peter Egloff und Stephan Kunz

Ein Panorama künstlerischer und literarischer Jagddarstellungen aus fünf Jahrhunderten

Mit Beiträgen von Claude d’Anthenaise, Hans-Jörg Blankenhorn, Roland Borgards, Elisabeth Bronfen, Peter Egloff, Ursula Pia Jauch, Stephan Kunz, Maurice Saß, Peter Schneider und Jessica Ullrich

Die Jagd ist eine gleichermassen kontrovers diskutierte wie bis heute passioniert ausgeübte Kultur­ technik Erscheint anlässlich der Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum des Bündner Kunstmuseums Chur (22. Juni bis 27. Oktober 2019)

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur Gestaltet von Thomas Rhyner Gebunden ca. 320 Seiten, ca. 100 farbige und sw Abbildungen ca. 19,5 × 26,5 cm 978-3-85881-651-1 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im Juni 2019 ISBN 978-3-85881-651-1

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783858 816511

Passion Bilder von der Jagd

In Graubünden ist die Jagd eine öffentliche Angelegenheit und Gegenstand passionierter Debatten wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Nun nimmt das Bündner Kunst­ museum zur Feier seines hundertjährigen Bestehens das Thema auf und widmet dem Weidwerk eine grosse Ausstellung und eine umfassende Publikation. Ausstellung und Buch greifen indessen weit über Graubünden hinaus. Jagd als weltweit betriebene Kulturpraxis bedeutete schon immer viel mehr als die blosse Beschaffung von Nahrung und steht sozusagen am Anfang der Kunst: jagdbare Tiere gehörten zu den ersten Motiven von Malerei und Skulptur. Das Buch Passion. Bilder von der Jagd denkt über Jagd, Jäger und Gejagte nach, wie sie von der Antike bis zum «Animal Turn» der Gegenwart wahrgenommen und dargestellt werden. Es thematisiert den mythologischen Überbau von Artemis und Diana bis zum heiligen Hubertus, zeigt die Jagd als Bühne der Macht, illustriert die Be­ deutung von Trophäen und fragt nach der Wildnis als Sehnsuchtsort. Und weil Jagd immer auch Erzählung ist, versammelt das Buch neben kunst- und kulturhistorischen Essays Jagdszenen aus der Feder grosser Schriftsteller von Camus, Gotthelf, Inglin, Maupassant und Pagnol bis zu Tolstoi, Tuor und Turgenev. Peter Egloff, Studium der Volkskunde, Europäischen Volksliteratur und Soziologie in Zürich. Redaktor bei Schweizer Radio DRS, Programm­ leiter der Televisiun Rumantscha, seit 2002 freier Publizist. Bündner Jäger seit 1975. Stephan Kunz, Studium der Kunstwissenschaft, Neueren deutschen Literatur und Philosophie in Zürich und Berlin. 1988–2011 Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau, seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur.

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Ein einzigartig gestalteter Einblick in den Kulturraum GraubĂźnden vor der Reformation, der den kĂźnstlerischen Reichtum in seiner historischen Tiefe und Breite widerspiegelt


Herausgegeben von Stephan Kunz, Florio Puenter und Peter Zumthor

Ein sorgfältig gestaltetes Panorama frühgeschichtlicher und alter Kunst aus dem Gebiet des heutigen Kantons Graubünden

Mit Beiträgen von Stephan Kunz und Peter Zumthor

Entstanden aus einer Idee von Peter Zumthor, illustriert mit Aufnahmen des bekannten Fotografen Florio Puenter

Foto­grafien von Florio Puenter In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Erscheint anlässlich der Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum des Bündner Kunstmuseums Chur (14. April bis 15. September 2019)

Gestaltet von Thomas Rhyner Klappenbroschur 132 Seiten, 54 Triplex-Abbildungen 17 × 24 cm 978-3-85881-646-7 Deutsch sFr. 29.– | € 29.– Bereits lieferbar

ISBN 978-3-85881-646-7

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783858 816467

Aus der Tiefe der Zeit Kunst in Graubünden vor 1530 Ausgehend von einer Idee des Architekten Peter Zumthor, der in den 1980er-Jahren massgeblich an der Renovation der Villa Planta – Standort des Bündner Kunstmuseums Chur – beteiligt war, ist die Jubiläumsausstellung zum hundertsten Geburtstag der Institution entstanden. Gezeigt werden nicht nur Kunstwerke aus Graubünden aus allen Bereichen der Kultur vor der Reformation, sondern vor allem auch Fotografien von Florio Puenter, der in seinem Schaffen immer wieder kulturgeschichtliche Aspekte reflektiert. Zu den ausgewählten Werken gehören archäologische Fundstücke aus dem Calancatal ebenso wie Marmorskulpturen aus Müstair, Reliquienschreine aus dem Domschatz von Chur oder Fresken aus Waltensburg, Bildtafeln aus der St. Martins­ kirche in Zillis oder Figuren einer Beweinung Christi aus Domat/Ems. Florio Puenters Schwarz-Weiss-Fotografien heben die besondere ästhetische Qualität der sehr unterschiedlichen Objekte hervor. Mit den Augen von heute blicken wir auf die Kunst vergangener Zeiten und schenken ihr neue Aufmerksamkeit. Auf diese Weise treffen verschiedene künstlerische Vorstellungen zusammen und erlauben eine neue Sichtweise auf die historischen Tiefen der Zeit. Stephan Kunz ist seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Davor war er langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses in Aarau. Florio Puenter lebt in St. Moritz und New York, sein Werk wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie in Publikationen gezeigt. Peter Zumthor entwickelt zusammen mit rund dreissig Mitarbeitenden in seinem Atelier in Haldenstein architektonische Originale wie das Kunsthaus Bregenz, die Therme Vals, das Museum Kolumba in Köln oder das Steilneset-Denkmal in Vardø. 2009 wurde er mit dem Pritzker Architecture Prize ausgezeichnet.

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Fiktion Kongo: Kunst, Fotografie und Text neu gedacht


Herausgegeben von Nanina Guyer und Michaela Oberhofer

Die Kunstszene der Demo­ kratischen Republik Kongo ist weltberühmt

Mit Beiträgen von Sinzo Aanza, Sammy Baloji, Sandrine Colard-de Bock, Christraud M. Geary, Nanina Guyer, David Mannes, Michaela Oberhofer, Constantine Petridis, Jens Stenger und Z.S. Strother

Kongolesische Künstlerinnen und Künstler setzen sich seit Langem mit den aktuellen Themen Welthandel, Kolonialismus, Missionierung und fiktiven Grenzziehungen auseinander

In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg Zürich

Zeigt eine Vielzahl bisher noch nie publizierter Werke

Gestaltet von Hi – Visuelle Gestaltung

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Rietberg Zürich (22. November 2019 bis 15. März 2020)

Gebunden ca. 244 Seiten, ca. 240 farbige Abbildungen 23 × 28 cm 978-3-85881-643-6 Deutsch 978-3-85881-835-5 Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im November 2019

ISBN 978-3-85881-643-6

Deutsch

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783858 816436 ISBN 978-3-85881-835-5

Englisch

Fiktion Kongo Kunstwelten in Geschichte und Gegenwart

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783858 818355

DEN Kongo gibt es nicht – und doch ist die Demokratische Republik Kongo berühmt für ihre vibrierende Kunstszene. Nirgendwo sonst in Afrika zeichnet sich die Kunstproduktion durch eine solche Vielfalt an Formen und Materialien aus. Dabei setzen sich die Künstlerinnen und Künstler schon seit Langem mit den Auswirkungen von Welthandel, Kolonialismus, Missionierung und fiktiven Grenzziehungen auseinander. Diese Themen sind heute mehr denn je brisant, wie die Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern wie Sammy Baloji oder Sinzo Aanza zeigen. Ausgangspunkt der Ausstellung sind Werke und Fotografien, die der deutsche Kunstethnologe Hans Himmelheber 1938/39 aus dem Kongo mitbrachte. Zusammen mit seinen Tagebuchaufzeichnungen zeugen die teils noch nie publizierten Objekte und Bilder von der Kreativität und Innovationskraft der damaligen Zeit, aber auch von Himmelhebers eigener Vorstellung über den Kongo. Dieses Buch, das anlässlich einer Ausstellung im Museum Rietberg Zürich erscheint, denkt Kongo als Fiktion der westlichen und afrikanischen Imagination gleichermassen und verknüpft die Vergangenheit mit der Utopie des aktuellen künstlerischen Schaffens. Nanina Guyer ist Kuratorin für Fotografie am Museum Rietberg Zürich. Sie forscht zur Geschichte der Fotografie in der Demokratischen Republik Kongo in den 1930er-Jahren. Michaela Oberhofer ist Kuratorin für Afrika und Ozeanien am Museum Rietberg Zürich und hat bereits zahlreiche Ausstellungen zur Kunst Westund Zentralafrikas realisiert. In Kooperation mit der Universität Zürich ist sie für das Forschungsprojekt «Hans Himmelheber – Kunst Afrikas und verflochtene Wissensproduktion» verantwortlich.

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Hotel Dolores, Forever Young, Der Wachsaal: Das Schaffen der Schweizer PerformanceKĂźnstlerin Manon aus den letzten zehn Jahren


Herausgegeben vom Kunsthaus Zofingen

Manon zählt zu den international am meisten beachteten Schweizer Künstlerinnen der Gegenwart

Mit Beiträgen von Ursula Badrutt Schoch, Jörg Heiser, Claire Hoffmann und Claudia Waldner

Ihr Schaffen als Pionierin der Performance-Kunst wurde 2008 in der Schweiz mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet und in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt

Gebunden ca. 320 Seiten, ca. 250 farbige Abbildungen 19 × 27 cm 978-3-85881-639-9 Deutsch / Englisch / Französisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Die erste umfassende Publikation zu ihrem Werk seit mehr als zehn Jahren Präsentiert reiches und über­ wiegend noch nie publiziertes Bildmaterial

Erscheint im November 2019

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zofingen (23. November 2019 bis 24. Februar 2020) und im Centre culturel suisse Paris 2020 ISBN 978-3-85881-639-9

9

783858 816399

Manon

Weiterhin lieferbar:

Manon – Eine Person Eine Pionierin der europäischen Performance- und Fotokunst 978-3-85881-205-6 Deutsch 978-3-85881-712-9 Englisch sFr. 78.– | € 77.–

Die Berner Künstlerin Manon (*1940) konfrontiert in ihren Performances und Installationen seit Mitte der 1970er-Jahre die Betrachter mit ihrem eigenen Sehen. Wo endet die Inszenierung, wo beginnt Exhibitionismus? Auf herausfordernde, zeitweise höchst subversive Weise stellt Manon die herrschenden Machtverhältnisse und insbesondere die geschlechterspezifischen Identitäten zur Diskussion. Dieses Buch macht Manons Schaffensperiode seit 2008 erstmals einem breiten internationalen Publikum zugänglich. In Format und Umfang knüpft es an das 2008 bei Scheidegger & Spiess erschienene Buch Manon – Eine Person an. Im Mittelpunkt steht der Werkkomplex Hotel Dolores, der zwischen 2008 und 2011 in den leer stehenden Hotels des Bäderquartiers im aargauischen Baden entstanden ist. Die Aufnahmen der Orte von Manons Wirken und ihrer Performances werden ergänzt durch vorbereitende Skizzen und wissenschaftliche Kurztexte zu ihren Arbeiten. Die neue Monografie zu Manons Schaffen der letzten zehn Jahre erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zofingen im Winter 2019/20 und im Centre culturel suisse in Paris im Frühjahr 2020.

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Mit Werken u. a. von Silvia Bächli & Eric Hattan, Sabian Baumann, Nathalie Bissig, Olaf Breuning, Hélène Delprat, Cecilia Edefalk, Nicole Eisenman, Theaster Gates, Aneta Grzeszykowska, Gauri Gill, Douglas Gordon, Christoph Hefti, Cameron Jamie, Laura Lima, Christian Marclay, Mélodie Mousset, Elodie Pong, Ugo Rondinone, Markus Schinwald, Cindy Sherman, Francisco Sierra, Simon Starling, John Stezaker, Rosemarie Trockel, Gillian Wearing & Sislej Xhafa.

Archaisch und voller Bedeu­tun­gen: Ein neuer Blick auf das zeitlose Thema der Maske


Herausgegeben von Madeleine Schuppli, Aargauer Kunsthaus, Aarau

Ein weitgespanntes Panorama zum vielfältigen Thema Masken und ihren verschiedenen Funktionen

Mit Beiträgen von Yasmin Afschar, Daniel Berndt, Emily Butler, Wendy Chang, Peter Fischer, Claire Hoffmann, Olivier Kaeser, Melitta Kliege, Leo Lencses, Lena Nievers, Hermant Sareen, Jörg Scheller, Madeleine Schuppli u. a.

Zeigt Arbeiten international bekannter Künstlerinnen und Künstler Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aarau (1. September 2019 bis 5. Januar 2020)

Gestaltet von Atelier Pol Gebunden ca. 304 Seiten, ca. 256 farbige Abbildungen 24,2 × 32,6 cm 978-3-85881-645-0 Deutsch / Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im September 2019 ISBN 978-3-85881-645-0

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783858 816450

Maske In der Kunst der Gegenwart

Bei Masken denken wir an Fasnacht, an afrikanische Stammesriten oder Totenmasken, an Theater und Mode, aber auch an Rollenspiele, Verhüllung und Schutz. Masken zählen zu den ältesten und zugleich umstrittensten Gegenständen der menschlichen Kulturgeschichte. Dieses Buch spürt der Maske im gegenwärtigen Kunstschaffen nach. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler interessieren sich nicht nur für die Maske als Objekt, sondern insbesondere für ihre gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der Band zeigt mit reichhaltigem Bildmaterial und Kurztexten zu den ausgestellten Werken den jeweiligen Zugang der Kunstschaffenden zum breiten Themenfeld der Maske. Zwei einführende Essays beleuchten die Aktualität der Maske sowie deren Vorgeschichte in der Kunst. Madeleine Schuppli ist Kunsthistorikerin und leitet seit Ende 2007 das Aargauer Kunsthaus in Aarau. Davor war sie 1996–2000 Kuratorin an der Kunsthalle Basel und 2000–2007 Direktorin des Kunstmuseums Thun.

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Mit Beiträgen von Cornelia Offergeld, Christoph Ransmayr, Jasper Sharp und Alfred Weidinger

Zeigt neue Arbeiten des öster­ reichischen Fotografen und Bildhauers Manfred Wakolbinger

Gestaltet von 101 Coding und Design

Erscheint anlässlich der Ausstellung BREATH im Museum der bildenden Künste Leipzig (Herbst 2019), an der Manfred Wakolbinger mit zahlreichen Werken beteiligt ist

Gebunden ca. 156 Seiten, ca. 90 farbige und sw Abbildungen 24 × 32 cm 978-3-85881-654-2 Deutsch / Englisch ca. sFr. 39.– | € 38.– Erscheint im Oktober 2019

Die jüngsten Arbeiten des österreichischen Fotografen und Bildhauers Manfred Wakolbinger

ISBN 978-3-85881-654-2

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783858 816542

Manfred Wakolbinger. Inhale – Exhale Seit den frühen 1980er-Jahren beschäftigt sich der österreichische Künstler Manfred Wakolbinger mit Fotografie, Film und Video, Skulptur und öffentlichem Raum. Seine Arbeiten sind organisch, körperhaft und auch dort poetisch und rätselhaft, wo konkrete «Gestalten» abgebildet werden. Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung BREATH im Museum der bildenden Künste Leipzig im Herbst 2019 und zeigt Werke, die seit 2012 entstanden sind. Ein Gespräch mit dem Kurator Jasper Sharp, ein Essay der Kunstwissenschaftlerin Cornelia Offergeld zum Thema der Sprache im Werk von Manfred Wakolbinger sowie ein Text aus dem Buch Atlas eines ängstlichen Mannes des Schriftstellers Christoph Ransmayr beschreiben und interpretieren das Schaffen des Künstlers. Cornelia Offergeld ist Kunsthistorikerin und lebt als freischaffende Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin in Wien. Christoph Ransmayr studierte Philosophie und Ethnologie und lebt in Wien. Seine zahlreich ausgezeichneten Romane und Prosaarbeiten wurden in mehr als dreissig Sprachen übersetzt. Jasper Sharp ist Kunsthistoriker und Kurator u. a. der Sammlung Peggy Guggenheim in Venedig. Seit 2006 ist er Adjunct Curator für moderne und zeitgenössische Kunst des Kunsthistorischen Museums Wien, 2013 war er Kommissär des österreichischen Pavillons an der Kunstbiennale in Venedig. Alfred Weidinger ist Kunsthistoriker, Museumsmanager und Fotograf. Seit 2017 ist er Direktor des Museums der bildenden Künste Leipzig.

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Herausgegeben von Camille Jaquier und Florian Rodari

Ein kompaktes und zugleich umfassendes Handbuch zur Druckgrafik

In Zusammenarbeit mit dem Musée Jenisch Vevey – Cabinet cantonal des estampes

Vermittelt Techniken, Verfahren und Materialien anhand ausgewählter Werke aus einer einzigartigen Sammlung und erläutert spezielle Begriffe

Gestaltet von Bonbon

Gleiche Gestaltung und Ausstattung wie das erfolgreiche Kleine Handbuch der Zeichnungskunst (Scheidegger & Spiess, 2017)

Gebunden ca. 192 Seiten, ca. 100 farbige Abbildungen 11,5 × 16,5 cm 978-3-85881-638-2 Deutsch 978-3-85881-832-4 Französisch ca. sFr. 29.– | € 29.–

Erscheint anlässlich der Ausstellung Rien que pour vos yeux # 2. Die schönsten Drucke der Sammlungen im Musée Jenisch Vevey (20. September 2019 bis 13. Januar 2020)

Erscheint im September 2019

ISBN 978-3-85881-638-2

Deutsch

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783858 816382 ISBN 978-3-85881-832-4

Französisch

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783858 818324

Kleines Handbuch der Druckgrafik

Weiterhin lieferbar:

Rien que pour vos yeux Petit traité des techniques du dessin 978-3-85881-790-1 Französisch sFr. 29.– | € 29.–

Raffinierte Techniken und grosse Künstler: Das handliche Buch bietet einen vertieften Einblick in die Welt der Druck­grafik

Dreissig Jahre nach seiner Eröffnung im Musée Jenisch Vevey präsentiert das Cabinet cantonal des estampes des Kantons Waadt mit der Ausstellung Rien que pour vos yeux # 2. Die schönsten Drucke der Sammlungen fast zweihundert ausgewählte Werke von der Renaissance bis heute. Aus diesem Anlass erscheint dieses Begleitbuch als Pendant zum sehr erfolgreichen Kleinen Handbuch der Zeichnungskunst von 2017. Die verschiedenen Verfahren – Relief-, Tief- oder Flachdruck –  werden anhand der Meisterwerke von Dürer, Goltzius, de Saint-Phalle, Rembrandt, Castiglione, Gaugin, Tiepolo, Canaletto, Goya, Corot, Bonnard, Munch, Vuillard, Picasso, Raetz und vielen anderen beschrieben und illustriert. Mehrere Essays analysieren die Eigenschaften des Druckbildes, die Bedeutung der Drucke in ihren jeweiligen historischen Kontexten und die künstlerischen Herausforderungen. Das praktische und handliche Buch bietet sowohl dem Neuling wie der Kennerin vertiefte Einblicke in die Besonderheiten des Druckmediums – vom Holzschnitt über die Radierung bis zum Siebdruck.

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Die erste Monografie des bekannten amerikanischen Kßnstlers, die sein langes und vielfältiges Wirken umfassend darstellt


Herausgegeben von Richard Shiff

Joel Shapiro zählt zu den wichtigsten Vertretern der amerikanischen Gegenwartskunst

Gestaltet von Studio Incipit, Mailand

Shapiros Werk ist auch in den Sammlungen vieler europäischer Museen vertreten und wurde dort in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt

Gebunden ca. 240 Seiten, ca. 220 farbige Abbildungen ca. 24 × 30 cm 978-3-85881-829-4 Englisch 978-3-85881-830-0 Französisch ca. sFr. 85.– | € 77.–

Die erste umfassende Monografie zur gesamten Breite seines Schaffens

Erscheint im September 2019

ISBN 978-3-85881-829-4

Englisch

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783858 818294 ISBN 978-3-85881-830-0

Französisch

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783858 818300

Joel Shapiro Sculpture and Works on Paper 1969–2019

Seine kräftigen, weit in den Raum ausgreifenden Skulpturen stehen überall auf der Welt. Joel Shapiro, 1941 in New York geboren, schafft aus einfachen balkenförmigen Elementen verspielte Objekte, die wirken, als ob sie sich der Schwerkraft entziehen würden. Shapiros Skulpturen scheinen in Bewegung zu sein, ja fast zu leben – was wohl ihre grosse Anziehungskraft auf die Betrachter erklärt. Neben seinem bild­ hauerischen Wirken produzierte der amerikanische Künstler auch Gemälde, Collagen, Zeichnungen und Druckgrafiken. Joel Shapiro: Sculpture and Works on Paper 1969–2019 ist die erste Monografie, die seine gesamte Karriere und das ganze künstlerische Spektrum abdeckt. Der lange erwartete Band ist mit über 200 Abbildungen illustriert. In einem ausführlichen Essay wirft der Kunsthistoriker Richard Shiff einen neuen Blick auf Shapiros umfangreiches Werk, das in seiner Unvorhersehbarkeit immer wieder anders gelesen werden kann. Richard Shiff ist Leiter des Center for the Study of Modernism an der University of Texas in Austin.

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Anthony Craggs Skulpturen mögen viele Formen annehmen – es gibt immer eine innere Kraft, die sie zusammenhält


Herausgegeben von Giuliana Altea und Antonella Camarda

Zeigt neue Werke des bedeutenden britischen Bildhauers

Mit Beiträgen von Giuliana Altea, Antonella Camarda und Mark Gisbourne

Mit einem neuen Essay des renommierten Kunsthistorikers und Kurators Mark Gisbourne

Gestaltet von Studio Incipit, Mailand Broschur 144 Seiten, 33 farbige und 25 sw Abbildungen 16 × 22 cm 978-3-85881-834-8 Englisch / Italienisch sFr. 39.– | € 35.– Bereits lieferbar

ISBN 9783858818348

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783858 818348

Anthony Cragg Endless Form

Massive Volumen ganz ohne Schwere: Die Skulpturen des britischen Künstlers Anthony Cragg (*1949) beanspruchen Raum, ohne statisch zu wirken. Es sind dynamische Ob­ jekte, die noch die Spuren der Bearbeitung tragen – ein Prozess, der mit einer figurativen Skizze beginnt, mit der Materialwahl voranschreitet und mit dem Modellieren endet, immer angetrieben von einer inneren Kraft. Craggs Skulpturen können alle möglichen Formen annehmen und doch scheinen sie den Gesetzen der Natur zu gehorchen und sind somit ein Abbild aller lebenden Organismen. Dieses Buch zeigt aktuelle Arbeiten von Anthony Cragg, die kürzlich in einer Ausstellung im Museo Nivola in Orani auf Sardinien gezeigt wurden. Die grossformatigen Fotografien werden von einem Essay des britischen Kurators Mark Gisbourne begleitet. Giuliana Altea ist Professorin für zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Sassari und Präsidentin der Fondazione Nivola in Orani, Sardinien. Antonella Camarda forscht über Kunstgeschichte an der Universität Sassari und ist Direktorin des Museo Nivola in Orani, Sardinien.

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Eine Legende der Schweizer Hotellerie öffnet ihre Türen: Einblicke in die bewegte Welt des berühmten Hotels Waldhaus Sils


Herausgegeben von Urs Kienberger

Eine Zeitreise durch 111 Jahre Leben im Hotel Waldhaus Sils, einer Ikone schweizerischer Gastlichkeit

Mit Beiträgen von Rolf Kienberger, Urs Kienberger und Andrin C. Willi Gestaltet von Anita Lussmann

Spiegelt die einmalige Verbindung von Luxus und Bescheidenheit, historischer grandeur und spielerischem Humor, die das Hotel auszeichnet

Gebunden ca. 240 Seiten, ca. 40 farbige und 10 sw Abbildungen ca. 17 × 24 cm 978-3-85881-634-4 Deutsch 978-3-85881-831-7 Englisch 978-3-85881-841-6 Französisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Das Oberengadin ist eine der berühmtesten Schweizer Tourismusdestinationen, das Waldhaus Sils eines seiner strahlkräftigsten Hotels

Erscheint im Juli 2019 ISBN 978-3-85881-634-4

Deutsch

9

783858 816344 ISBN 978-3-85881-831-7

Englisch

9

783858 818317 ISBN 978-3-85881-841-6

Französisch

9

783858 818416

111 Jahre Hotel Waldhaus Sils

Kenner wissen, dass das Grand Budapest Hotel des Filmregisseurs Wes Anderson ein Pendant in der Realität hat: das Hotel Waldhaus Sils. Als eine Ikone der Schweizer Hotellerie, hoch über dem Dorf Sils thronend, überblickt es die bezaubernde Landschaft der Oberengadiner Seen und ihrer Wälder. Der besondere Charme des Hauses zeigt sich nicht nur in der einzigartigen Kombination von Belle-Époque-Architektur mit zeitgenössischem Komfort, sondern auch und vor allem in der Tatsache, dass das Haus seit seiner glanzvollen Eröffnung 1908 ein Familienbetrieb geblieben ist. 111 Jahre Hotel Waldhaus Sils spannt den Bogen über mehr als ein Jahrhundert im «Leben» eines Hotels, mit all seinen kleinen und grossen Geschichten, die sich darin abgespielt haben. Kurze Essays über die Historie des Hotels, Porträts einiger Mitglieder der Besitzerfamilie und Gespräche mit Persönlichkeiten, die sie gut kannten, werden von historischen und aktuellen Fotografien begleitet. Das Buch bietet somit einen faszinierenden Einblick in ein Haus, in dem die Hoteliers und ihre Gäste gemeinsam eine einmalige Verbindung von Luxus und Bescheidenheit, historischer grandeur und spielerischem Humor sowie unauffälliger Professionalität und unerwartetem Eigensinn geschaffen haben. Urs Kienberger ist ein Urenkel der Gründer des Hotels Waldhaus Sils, Amalie und Josef Giger-Nigg. Zusammen mit seiner Schwester Maria Kienberger und deren Mann Felix Dietrich-Kienberger führte er das Hotel von 1989 bis 2014.

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Gestaltet von BKVK, Basel – Beat Keusch, Anna Klokow

Umfassende Darstellung der Tätigkeit des Schweizer Architekten Hans Schmidt in der Sowjetunion der 1930er-Jahre vor dem Hintergrund von Stalins Grossem Terror

Broschur ca. 450 Seiten, ca. 60 farbige und sw Abbildungen 17 × 24 cm 978-3-85881-653-5 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Untersucht Schmidts Auseinandersetzung mit dem Sozialistischen Realismus, sein politisches Engage­ment in der Schweiz sowie seine ideologische Position und ihren Einfluss auf seine praktische und theoretische Arbeit

Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-653-5

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Ergebnis intensiver historischer Forschungsarbeit und basierend auf umfangreichem Quellenmaterial rund um Schmidts Schaffen

783858 816535

Jürg Düblin

In Stalins Reich Die Moskauer Jahre des Architekten und Städteplaners Hans Schmidt 1930–1937 Der Basler Architekt Hans Schmidt (1893–1972) gilt als Pionier der Schweizer Architektur. Ab 1930 zählte er zur Gruppe um den Frankfurter Architekten Ernst May und übersiedelte in die Sowjetunion. Dort erhoffte er sich, seine Ideen konsequent verwirklichen zu können. 1937 verliess er das Land unter dem Regime Stalins jedoch wieder und kehrte zurück in die Schweiz. Das Buch legt das Hauptgewicht auf die Zeitspanne, während der Hans Schmidt in Moskau tätig war, und beleuchtet sowohl seine Lebensumstände als auch sein berufliches Wirken in jener Zeit. Es untersucht diese Ära mittels eines akribisch recherchierten Texts, unterstützt von Dokumenten, Plänen, Fotografien und Zitaten aus Briefen.

Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek, Band 7 Präsentiert herausragende Aufnahmen zweier Pioniere des Umweltund Landschaftsschutzes in der Schweiz

Herausgegeben von Michael Gasser und Nicole Graf Gestaltet von Hi – Visuelle Gestaltung

Ein Beitrag zur Wissenschafts-, Landschafts- und Fotogeschichte der Schweiz

Gebunden ca. 192 Seiten, ca. 100 farbige Abbildungen ca. 20 × 26 cm 978-3-85881-637-5 Deutsch / Englisch ca. sFr. 59.– | € 58.–

Band 7 der viel beachteten Reihe Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek

Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-637-5

Ruedi Weidmann 9

783858 816375

Dokumentierte Landschaft Die Fotoarchive von Carl Schröter und des Geobotanischen Instituts Rübel Dokumentierte Landschaft ist der siebte Band der Buchreihe Bilderwelten. Das Buch präsentiert die schönsten Aufnahmen aus den Beständen des Geobotanischen Instituts Rübel und aus dem Nachlass von Carl Schröter im Bildarchiv der ETH-Bibliothek. Das von Eduard Rübel (1876–1960) in Zürich gegründete und später der ETH gestiftete «Geobotanische Institut Rübel» erforschte die botanische Artenvielfalt. ETH-Professor Carl Schröter (1855–1939), war ein Arten- und Landschaftsschutzpionier. Die Fotobestände entführen in eine entrückt wirkende und zugleich höchst reale Landschaft. Ein ausführlicher Einführungsessay begleitet die gut 100 herausragenden Bilder. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben vom Museumsquartier der Stadt Osnabrück

Dokumentiert die ortsspezifische Installation Existenz der Berliner Künstlerin Brigitte Waldach im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

Mit Beiträgen von Mechthild Achelwilm, Fritz Backhaus, Monika Grütters, Nils Arne Kässens, Daniel Libeskind, Stefan Lüddemann und Brigitte Waldach

Präsentiert bisher unveröffentlichte Entwurfszeichnungen des inter­ national gefeierten Architekten Daniel Libeskind für das von ihm geschaffene Felix-Nussbaum-Haus

Fotografien von Gerhard Kassner

Begleitet die noch bis 10. November 2019 laufende Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück / Felix-Nussbaum-Haus

Gestaltet von frei – büro für gestaltung Gebunden ca. 100 Seiten, ca. 35 farbige Abbildungen 22 × 26 cm 978-3-85881-658-0 Deutsch / Englisch sFr. 35.– | € 29.–

Ein aussergewöhnlicher Akkord aus Kunst und Architektur

Bereits lieferbar ISBN 978-3-85881-658-0

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783858 816580

Existenz Brigitte Waldach im Felix-Nussbaum-Haus

1998 wurde für den lange Zeit vergessenen, in Osnabrück geborenen und in Au­schwitz ermordeten deutsch-jüdischen Maler Felix Nussbaum (1904–1944) in seiner Heimatstadt ein Museum errichtet. Das vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind entworfene Museumsgebäude beeindruckt in seiner Kongenialität: Es ist die Raum gewordene Auseinandersetzung eines jüdischen Architekten der Gegenwart mit Leben, Werk und Schicksal des Felix Nussbaum. Diesem aussergewöhnlichen Akkord aus Kunst und Architektur hat die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach ihre Arbeit Existenz gewidmet, die seit Dezember 2018 im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers Osnabrück zu sehen ist. Ihre Raumzeichnung mit Textzitaten und Klangcollage zieht die Besucher in einen Dialog mit Nussbaums Leben, seiner Kunst und deren musealer Präsenz hinein. Dieses Buch doku­mentiert, wie die Künstlerin einen überraschenden reflexiven Wahrnehmungsund Erfahrungsrahmen für die Kunst und ihr Haus geschaffen hat, der über einen individuellen Bezug hinausweist.

Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich Zeichnungen und Texte von Guillaume Bruère

Zeigt rund 380 Zeichnungen des «Extremzeichners» Guillaume Bruère, die 2012–2018 im Kunsthaus Zürich und im Schauspielhaus Zürich entstanden sind

Gestaltet von Studio Martin Stoecklin mit Aline Pedrazzi und Melina Wilson

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zürich (24. Mai bis 8. September 2019)

Broschur 448 Seiten, ca. 387 farbige und 13 sw Abbildungen 25 × 35 cm 978-3-85881-647-4 Deutsch / Englisch sFr. 49.– | € 48.– Bereits Lieferbar ISBN 978-3-85881-647-4

Guillaume Bruère 9

783858 816474

Der französische Künstler Guillaume Bruère arbeitet schnell und schafft mit energiegeladenem, vibrierendem Strich in kürzester Zeit viele Werke. Gerne zeichnet Bruère vor Originalen der grossen Meister in Museumssammlungen. Er war in den letzten Jahren immer wieder im Kunsthaus Zürich anzutreffen. Bei seinen Besuchen im Kunsthaus hat der Künstler über zweihundert Zeichnungen realisiert; auch im Schauspielhaus Zürich war Bruère mehrere Male zu Gast und zeichnete während einiger Proben. Dieses Buch umfasst alle Zeichnungen, die in Zürich entstanden sind. Eigens vom Künstler verfasste Texte ergänzen die grossformatigen Abbildungen der Zeichnungen und führen in die verschiedenen Werkgruppen ein.

Herausgegeben von Antonia Nessi, Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel

Erste Monografie zum Schaffen dieser Ausnahmefigur der Schweizer Gegenwartskunst

Mit einer Einleitung von Antonia Nessi und Beiträgen von Mathieu Menghini und Jean-Pierre Rochat

Erscheint anlässlich der gleich­ namigen Ausstellung im Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (6. Oktober 2019 bis 8. März 2020)

Gestaltet von Camille Sauthier Broschur ca. 224 Seiten, ca. 100 farbige Abbildungen 20 × 25 cm 978-3-85881-644-3 Deutsch / Französisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Léopold Rabus

Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-644-3

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783858 816443

Léopold Rabus, geboren und aufgewachsen in Neuchâtel, ist eine der talentiertesten Persönlichkeiten der aktuellen Kunstszene. Inspiriert von seiner unmittelbaren Umgebung und den Modellen der alten Meister, erweckt er realistisch anmutende Kompositionen zum Leben, die mit grosser szenografischer und narrativer Kraft ausgestattet sind. Das Buch stellt eine einzigartige Figur der zeitgenössischen Schweizer Kunst vor und bietet gleichzeitig einen originellen Einblick in die Sammlungen des Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MahN). Die Abbildungen werden begleitet von einem Essay des Historikers Mathieu Menghini und einem literarischen Text des Schriftstellers Jean-Pierre Rochat.

Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben von Simon Castets und Karen Marta Gestaltet von Studio Marie Lusa

Erzählt die Geschichte vom Swiss Institute in New York als einem der zukunftsorientiertesten Kunst­ räume der Weltmetropole seit dessen Gründung 1986

Gebunden ca. 496 Seiten, ca. 800 farbige und 300 sw Abbildungen ca. 20 × 27 cm 978-3-85881-818-8 Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Dokumentiert die Ausstellungs­ tätigkeit mit Bildern und Reproduktionen von Kunstwerken, Installationen, Dokumenten und Ephemera

Erscheint im September 2019 ISBN 978-3-85881-818-8

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Zeigt zudem 25 Werke internationaler Künstler, die speziell für diese Publikation vom Swiss Institute in Auftrag gegeben wurden

783858 818188

SInce 1986 Swiss Institute, All Over the Map Das Swiss Institute for Contemporary Art in New York wurde 1986 als Non-Profit-Galerie gegründet, um die Vielfalt der zeitgenössischen Schweizer Kunst in der Kunstmetropole New York angemessen zur Entfaltung zu bringen. Seither entwickelte sich das SI zu einem angesehenen art space, der seine Schweizer Herkunft längst hinter sich gelassen hat. SInce 1986 schaut zurück auf bewegte Jahrzehnte und erzählt die Geschichte des SI anhand der Ausstellungen und Performances. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler wie Christian Marclay, Dora Budor, Koo Jeong A und Pipilotti Rist würdigen die Institution mit eigens für das Buch in Auftrag gegebenen Arbeiten.

In Zusammenarbeit mit dem Muzeum Susch

Eine persönliche Hommage an das Wirken des legendären Schweizer Kurators Harald Szeemann

Gestaltet von Magdalena Heliasz

Eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Kuratoren und Ausstellungsmachern

Gebunden ca. 208 Seiten, ca. 100 farbige Abbildungen 17 × 24 cm 978-3-85881-842-3 Englisch ca. sFr. 39.– | € 38.–

Behandelt die Bedeutung weiblichen Kunstschaffens in Osteuropa und im Westen Erste Buchpublikation des in den Medien stark beachteten neuen Museums für Gegenwartskunst Muzeum Susch im Engadin

Erscheint im Juni 2019 ISBN 978-3-85881-842-8

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783858 818423

Anda Rottenberg

From Poland with Love Letters to Harald Szeemann Dieses Buch besteht aus fiktiven Briefen an den legendären Ausstellungsmacher Harald Szeemann (1933–2005), verfasst von der polnischen Kuratorin und Kunstkritikerin Anda Rottenberg zwischen Mai 2017 und Mai 2018. Darin analysiert sie die Arbeit von Kuratoren und hinterfragt die Position von Künstlerinnen im östlichen und westlichen Kanon. Die Briefe sind Ausdruck einer einzigartigen Form der Rhetorik, die Fragen und polemische Urteile aufnimmt, um Meinung und Wissen zu einer persönlichen Geschichte zu verschmelzen. Dies ist die erste Publikation der viel beachteten Museumsneugründung Muzeum Susch im Engadin, einer Initiative der polnischen Unternehmerin und Kunstsammlerin Graz·yna Kulczyk. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben von der Willy Reber Stiftung, Valbella

Erste Publikation über die höchst ungewöhnliche Künstlerpersönlich­ keit Willy Reber und seine wechsel­ volle Biografie

Mit Beiträgen von Guido Magnaguagno

Präsentiert Rebers Werk in seiner ganzen Breite und Vielfalt der verwendeten künstlerischen Medien

Gestaltet von Selina Bütler Gebunden ca. 208 Seiten, ca. 172 farbige Abbildungen 23,5 × 31 cm 978-3-85881-641-2 Deutsch ca. sFr. 65.– | € 58.– Erscheint im Juni 2019 ISBN 978-3-85881-641-2

Willy Reber 9

783858 816412

Zeichnungen, Aquarelle, Collagen Willy Reber war ein Künstler, der sein Werk weder ausstellen noch verkaufen wollte. 1922 in Grenchen geboren, beendete Reber 1966 eine hoffnungsvolle Karriere als Arzt und Forscher, war für den Schweizer Nachrichtendienst tätig, bevor er sich mit seiner Frau Charlotte Bodmer in ein Haus auf der Lenzerheide zurückzog. Dort entstand ab 1979 sein weithin unbekanntes Werk von rund 2500 Zeichnungen, Aquarellen, Collagen, Skulpturen, ja selbst Keramiken und Teppichen. Rebers naturwissenschaftliche und philosophische Interessen spiegeln sich in einer einzigartigen Bildsprache, die es in dem Buch zu entdecken gilt. Eine umfassende Biografie und ein Essay von Guido Magnaguagno vervollständigen das Bild.

Herausgegeben von Regula Gasser

Erste Monografie über den «Grasmaler» Bruno Gasser seit mehr als 20 Jahren

Mit einem Beitrag von Iwan Wirth Fotografien von Martin P. Bühler und Marcel Baumann

Zeigt das Werk Gassers im Umfeld des Künstlers und seiner Sammler

Gestaltet von Thomas Dillier Gebunden ca. 296 Seiten, ca. 200 farbige Abbildungen 23 × 29,5 cm 978-3-85881-636-8 Deutsch ca. sFr. 59.– | € 58.– Erscheint im September 2019 ISBN 978-3-85881-636-8

Bruno Gasser Private View – Werke in privaten Sammlungen

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783858 816368

Das Werk des Basler Künstlers Bruno Gasser (1947–2010) kreiste unablässig um das Thema Gras. An diesem vermeintlich unspektakulären Stück Natur untersuchte Gasser die Wirkung von Farben, Licht und Schatten. In seiner beständigen Auseinandersetzung mit Gras entwickelte Gasser sein Werk unabhängig von Modeströmungen: Die Grasmalerei wurde zu seiner Handschrift. In dieser einmaligen Monografie zeigen die Fotografen Martin P. Bühler und Marcel Baumann Gassers Werk aus ganz besonderen Blickwinkeln. Sie zogen von Haus zu Haus, besuchten die Käufer von Gassers Werken – manchmal sogar in Begleitung des Künstlers – und fotografierten die Gemälde dort in ihrem spezifischen Kontext. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben von Géraldine Meyer, Kunstmuseum Basel

Erste Monografie über das vielseitige Schaffen des Basler Künstlers Max Sulzbachner

Gestaltet von BKVK, Basel – Beat Keusch, Angelina Köpplin

Beleuchtet insbesondere sein expressionistisches Frühwerk und Arbeiten auf Papier

Broschur ca. 72 Seiten, ca. 30 farbige Abbildungen 17 × 24 cm 978-3-85881-630-6 Deutsch ca. Fr. 29.– | € 29.–

Erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Basel (26. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020)

Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-630-6

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783858 816306

Max Sulzbachner Mondnächte und Basler Tamtam Eindrucksvolle Grafiken wie die Holzschnittfolge Mondnächte von 1925 sind charakteristisch für das Frühwerk des Basler Künstlers Max Sulzbachner (1904–1985), das durch die Nähe zur Basler Künstlergruppe «Rot-Blau» geprägt ist. «Sulzbi», wie ihn die Basler nannten, pflegte einen ausdrucksstarken Stil und interessierte sich stets für das Theatralisch-Bühnenhafte und für Volksfeste. Die Monografie vermittelt nicht nur einen Überblick des künstlerischen Werks von Sulzbachner, sondern auch neue Einblicke in die Basler Kunstszene nach dem Ersten Weltkrieg. Ein Text von Géraldine Meyer unterstützt die sorgfältig ausgewählten Bilder und kontextualisiert das vielseitige Œuvre des Künstlers.

Herausgegeben von Christina Sonderegger und dem Schweizerischen Nationalmuseum Beleuchtet kompakt die Geschichte der eingebauten Period Rooms im Landesmuseum Zürich

Mit Beiträgen von Regine Abegg, Heidi Amrein, François de Capitani, Leza Dosch, Martin Illi, Felicitas Meile, Gaby Petrak, Benno Schubiger, Roger Seiler und Christina Sonderegger

Erläutert auch ihre museale Nutzung und das Konzept ihrer Restaurierung Erscheint zur Wiedereröffnung des sanierten Westflügels des Landesmuseums Zürich im Oktober 2019

Gestaltet von Susanna Entress und Urs Stuber Gebunden ca. 272 Seiten, ca. 150 farbige Abbildungen 20 × 24 cm 978-3-85881-640-5 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Period Rooms Die Historischen Zimmer im Landesmuseum Zürich

Erscheint im Oktober 2019 ISBN 978-3-85881-640-5

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783858 816405

Historische Raumarchitekturen gehörten bis ins frühe 20. Jahrhundert zum Repertoire kulturhistorischer Museen. Das 1898 erbaute Landesmuseum in Zürich war dafür weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In ihrer doppelten Funktion als Sammlungsstücke und Ausstellungsräume sind sie für Museen besonders herausfordernd. Im Zuge der Sanierung hat das Landesmuseum Zürich alle eingebauten Zimmer renovieren lassen. Das Buch beleuchtet den Umgang mit den Ensembles in den vergangenen 120 Jahren und veranschaulicht das Renovierungskonzept von 2018. Die reich illustrierten Raumporträts laden dazu ein, die Geschichte der einzelnen Zimmer und ihre Transformation in Museumsarchitekturen zu entdecken. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben von der Bau­ direktion des Kantons Zürich, Hochbauamt

Umfassende Darstellung der bedeutenden, aber kaum bekannten öffentlichen Kunstsammlung des Kantons Zürich

Gestaltet von Selina Bütler

Betrachtet neben Gemälden und Skulpturen auch Kunst am Bau in kantonalen Gebäuden

Broschur ca. 224 Seiten, ca. 208 farbige Abbildungen 20 × 27,5 cm 978-3-85881-618-4 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.– Erscheint im Juli 2019 ISBN 978-3-85881-618-4

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783858 816184

Kathrin Frauenfelder

Die Kunstsammlung des Kantons Zürich Mehr als nur der Schönheit verpflichtet Die Kunstsammlung des Kantons Zürich blickt auf eine lange Geschichte zurück: Zu ihren ältesten Werken zählen die Standestafel von Hans Asper oder die Fischtafeln von Johann Melchior Füssli aus dem 16. respektive dem 18. Jahrhundert. Zum eigentlichen Kunstsammler entwickelte sich der Kanton Zürich jedoch nur langsam. Die Autorin zeichnet erstmals die wichtigsten Etappen in der Entwicklung der Kunstsammlung nach. Anhand ausgewählter Werke zeigt sie auf, was die Sammlung als Chronistin des gesellschaftlichen Gedächtnisses zur Identitätsbildung beiträgt. Dabei entpuppt sich die öffentliche Kunstsammlung als einzigartiges Dokument des regionalen Kunstschaffens.

Mit Beiträgen von Konrad Tobler und Martin Zingg

Das erste Buch zu Silvia Buols Arbeiten auf Papier

Gestaltet von Claudiabasel

Das übergrosse Buchformat ermöglicht die Reproduktion einzelner Arbeiten in Originalgrösse

Gebunden ca. 76 Seiten, ca. 280 farbige Abbildungen 34 × 48 cm 978-3-85881-657-3 Deutsch / Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.–

Ein spezielles Buchobjekt

Erscheint im September 2019 ISBN 978-3-85881-657-3

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783858 816573

Silvia Buol Aquarelle und Zeichnungen Seit den 1980er-Jahren arbeitet die 1954 geborene Silvia Buol an der Schnittstelle von Tanz, Performance und Inszenierung und hat mit bekannten Künstlern, Musikern und Architekten zusammengearbeitet. Ihre Erfahrungen mit Räumen und Bewegung finden seit einigen Jahren auch eine Resonanz in Aquarellen und Zeichnungen. Dieses Buchobjekt im Überformat versammelt rund 25 Werkgruppen aus den Jahren 2013 bis 2019. Besonders deutlich wird Silvia Buols Ausdruckskraft auf den grossen Doppelseiten, die einzelne Werke im Originalformat zeigen. Die Werke, viele zum ersten Mal überhaupt zu sehen, werden begleitet von Aufsätzen des Kunstpublizisten Konrad Tobler und des Schriftstellers Martin Zingg. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich

Ein prominent und international illustrierter Blick auf die Fotografie der 1970er- und 1980er-Jahre

Mit einem Essay von Joachim Sieber

Erscheint anlässlich der gleich­ namigen Ausstellung im Kunsthaus Zürich (15. November 2019 bis 9. Februar 2020)

Gestaltet von Lena Huber Broschur ca. 64 Seiten, ca. 40 farbige und sw Abbildungen 17 × 23,5 cm 978-3-85881-655-9 Deutsch ca. sFr. 19.– | € 19.– Erscheint im November 2019 ISBN 978-3-85881-655-9

Die neue Fotografie 9

783858 816559

Umbruch und Aufbruch 1970–1990

Die späten 1970er- und die 1980er-Jahre stellen in der Fotografiegeschichte eine Zeit des Umbruchs dar: Der fototheoretische Diskurs zog die «Wahrheit des Augenblicks» in Zweifel. Das fotografische Selbstverständnis manifestierte sich in der Heterogenität ihrer Sparten – wie etwa der «dokumentarischen» oder der «künstlerischen» Fotografie. Neu gegründete Verlage wie Scalo und Edition Stemmle sorgten dafür, dass die zeitgenössische Schweizer Fotografie internationale Anerkennung fand. Im Mittelpunkt des Buchs stehen, neben internationalen Beispielen, die Fotografieszenen von Zürich und Luzern: Zürich, Stadt der Fotoklasse und Erscheinungsort der Kulturzeitschrift Du, und Luzern mit der Fotozeitschrift Camera.

Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten hatte Folgen für die internationale Kunstwelt, die weit über das Kriegsende 1945 hinausreichten

Mit Beiträgen von Philippe Büttner und Eva Buchberger sowie Joachim Sieber, Silja Meyer und SimoneTamara Nold

Die Ankaufstätigkeit schweizerischer Museen während des Dritten Reiches und in der Nachkriegszeit ist immer wieder Gegenstand kontroverser öffentlicher Debatten

Gestaltet von Lena Huber Broschur ca. 128 Seiten, ca. 70 farbige Abbildungen ca. 17 × 23,5 cm 978-3-85881-656-6 Deutsch ca. sFr. 25.– | € 25.– Erscheint im Juni 2019 ISBN 978-3-85881-656-6

Zwischen Resignation und Aufbruch

Erscheint anlässlich der Ausstellungen Stunde Null. Kunst von 1933 bis 1955 und Provenienzen im Fokus – Die Erwerbungen der Grafischen Sammlung 1933 bis 1950 im Kunsthaus Zürich (7. Juni bis 22. September 2019)

Kunst von 1933 bis 1955 9

783858 816566

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 in Deutschland wirkte sich stark auf die Entwicklung der Kunst in Europa aus. Die Ereignisse trieben viele Künstlerinnen und Künstler ins Exil, nicht zuletzt etliche Surrealisten, die in New York der amerikanischen Kunst wichtige Impulse verliehen. Das Buch zeichnet ein dichtes Porträt der Zeitspanne 1933 bis 1955, in der die Kunst auf eine der grössten Zäsuren in der Weltgeschichte reagierte, und zeigt, wie dieser Abschnitt in der Sammlung des Kunsthauses abgebildet ist. Mit Werken von Serge Brignoni, Alberto Giacometti, Sophie Taeuber-Arp, Pablo Picasso, Helen Dahm, Germaine Richier, Nicolas de Staël, Jackson Pollock u. a. Scheidegger & Spiess Herbst 2019

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Höhepunkte internationalen Kunstschaffens aus der Sammlung der Gottfried Keller-Stiftung erstmals seit drei Jahrzehnten vereinigt

Produkt einer künstlerischen Tour de Force: Martin Dislers legendäres Monumentalgemälde Martin Disler – Die Umgebung der Liebe 978-3-85881-627-6 Deutsch sFr. 49.– | € 48.–

Eine gänzlich eigene, noch kaum bekannte frühe Moderne der Schweizer Kunstgeschichte

Leben und Schaffen des legendären Schweizer Magnum-Fotografen Werner Bischof Standpunkt 978-3-85881-508-8 Deutsch sFr. 79.– | € 77.–

Extraordinaire! Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900 978-3-85881-604-7  Deutsch / Englisch sFr. 39.– | € 38.–

Die einmalig schön gestaltete Baumonografie zu Peter Zumthors Schlüsselwerk Peter Zumthor Therme Vals 978-3-85881-181-3 Deutsch 978-3-85881-704-4 Englisch sFr. 98.– | € 97.–

Meisterwerke der Gottfried Keller-Stiftung 978-3-85881-629-0 Deutsch 978-3-85881-827-0 Französisch sFr. 39.– | € 38.–

Peter Zumthor im Gespräch mit Mari Lending über Geschichte, Zeit, Ort und Erinnerung in seinem Werk

Christoph Schaubs grossartige filmische Collage über Peter Zumthor, sein Schaffen und seine Inspirationen

Die Geschichte in den Dingen 978-3-85881-558-3 Deutsch 978-3-85881-805-8 Englisch 978-3-85881-812-6 Französisch sFr. 29.– | € 29.–

Peter Zumthor spricht über seine Arbeit Eine biografische Collage 978-3-85881-914-7 Deutsch 978-3-85881-915-4 Englisch sFr. 39.– | € 39.–

Die grosse Wekmonografie des weltbekannten Architekten Peter Zumthor 1985–2013 Bauten und Projekte 978-3-85881-304-6 Deutsch 978-3-85881-723-5 Englisch sFr. 250.– | € 250.–

Scheidegger & Spiess Backlist 46


Strukturen und Dynamiken im Werk dieser Schlüsselfigur der Performance-Kunst

Eine herausragende Kunstsammlerin im Dialog Der innere Spiegel Gespräche mit der Kunstsammlerin Ursula Hauser 978-3-85881-631-3 Deutsch sFr. 39.– | € 38.–

Psychoanalytikerin trifft Marina Abramović Künstlerin trifft Jeannette Fischer 978-3-85881-546-0 Deutsch 978-3-85881-794-5 Englisch sFr. 19.– | € 19.–

Schaffen und Archiv des richtungsweisenden Kurators Harald Szeemann

Eine attraktiv bebilderte, aktuelle Monografie über Cuno Amiet

Harald Szeemann Museum der Obsessionen 978-3-85881-592-7 Deutsch sFr. 75.– | € 68.–

Freundschaft und Verwurzelung Cuno Amiet zwischen Solothurn und der Oschwand 978-3-85881-607-8 Deutsch sFr. 39.– | € 38.–

Die Neuausgabe einer massgeblichen Monografie über Max Bill Max Bill: ohne Anfang, ohne Ende 978-3-85881-578-1 Deutsch / Englisch sFr. 49.– | € 48.–

Eine fotografische Forschungsreise ins Abgründige

Die autoritative Baumonografie zur legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm

Dominic Büttner – Dreamscapes 978-3-85881-598-9 Deutsch / Englisch sFr. 65.– | € 58.–

Einfach komplex Max Bill und die Architektur der HfG Ulm 978-3-85881-613-9 Deutsch sFr. 150.– | € 140.–

Ausgewählte Bauten von Ruch & Partner Architekten, die mit ihren Interventionen in historischen Engadiner Häusern bekannt wurden Close-up – Ruch & Partner Architekten 1994–2018 978-3-85881-553-8 Deutsch 978-3-85881-797-6 Englisch sFr. 150.– | € 140.–

Scheidegger & Spiess Backlist 47


Scheidegger & Spiess Niederdorfstrasse 54 8001 Zürich Tel. +41 (0)44 262 16 62 www.scheidegger-spiess.ch info@scheidegger-spiess.ch

Vertrieb Patrick Schneebeli Tel. +41 (0)44 253 64 53 p.schneebeli@scheidegger-spiess.ch

Marketing Domenica Schulz Tel. +41 (0)44 253 64 56 d.schulz@scheidegger-spiess.ch

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Scheidegger & Spiess ist Mitglied von SWIPS, Swiss Independent Publishers

Der Verlag Scheidegger & Spiess wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt.

Stand April 2019 Die angegebenen Franken-Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen für die Schweiz inklusive MwSt. – Die angege­benen Euro-Preise sind gebundene Ladenpreise für Deutschland inklusive MwSt. und unverbind­liche Preisempfehlungen für Österreich. Für Preise, Beschreibungen und Erscheinungstermine bleiben Änderungen und Irrtum vorbehalten. Umschlagbild: Jan Groover, Ohne Titel, ca. 1978 © Musée de l’Elysée, Lausanne – Fonds Jan Groover. Aus dem Buch: Jan Groover, Photographer. Laboratory of Forms, siehe S. 17.

Die Welt der Giedions Sigfried Giedion und Carola Giedion-Welcker im Dialog Herausgegeben von Almut Grunewald Mit Beiträgen von Roger Fayet, Almut Grunewald, Mario Lüscher, Bruno Maurer, Arthur Rüegg und Bettina Zimmermann sowie einem Vorwort von Monica Giedion Gebunden 420 Seiten, 198 farbige Abbildungen 22 × 33 cm 978-3-85881-610-8 Deutsch 978-3-85881-819-5 Englisch sFr. 99.– | € 97.– ISBN 978-3-85881-610-8

ISBN 978-3-85881-819-5

Deutsch

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Englisch

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783858 818195

Das Universum Giedion: Eine Einführung in Schaffen, Wirkung und Nachlass des bedeutenden Kunsthistoriker-Paars, auf 420 Seiten mit 198 farbigen Abbildungen, die 630 Dokumente, Fotografien und Objekte zeigen.

Profile for Frank Niederländer

Scheidegger & Spiess, Herbst 2019  

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