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Rotpunktverlag. Programm Herbst 2019


Foto: Yolanda Fae

Christoph Keller ist freischaffender Reporter, Autor, Moderator und Initiant der Plattform www.podcastlab.ch. Er leitete bis im Frühjahr 2019 die Redaktion Kunst & Gesellschaft von Radio SRF2­Kultur, er ist Autor vieler Sendungen, Printreportagen und Essays, unter anderem auch zur Klimafrage. Christoph Keller war zuvor lange Jahre u. a. Reporter beim Magazin des Tages-Anzeigers und hat als Redaktor und Reporter für die WOZ Die Wochen­ zeitung gearbeitet. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Zürcher Journalistenpreis. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule der Künste und Dozent an der Schweizer Journalisten­ schule MAZ in Luzern. Christoph Keller lebt in Basel.

Ebenfalls zu diesem Thema

Marcos Buser Marcel Hänggi

Null Öl. Null Gas. Null Kohle. Wie Klimapolitik ­f unktioniert. 232 Seiten, Broschur € (D) 19,90 | € (A) 20,50 | Fr. 22.– ISBN 978-3-85869-849-0

Wohin mit dem ­Atommüll? Das nukleare Abenteuer und seine Folgen Ein Tatsachenbericht 256 Seiten, Broschur € (D) 22,– | € (A) 22,90 | Fr. 26.– ISBN 9978-3-85869-820-9

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Ideen für eine unverbrannte Klimazukunft

■ Hohe Aktualität ■ Konkrete Beispiele, anschaulich erzählt ■ Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung ■ Presseschwerpunkt

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Die Klimastreiks haben geschafft, was bislang noch kein politisches Gipfeltreffen erreicht hat: Die Klimakrise ist in den Köpfen angekommen. Zumindest in sehr vielen Köpfen. Ein Umdenken scheint möglicher denn je. Tatsächlich gibt es unzählige Wege, um nachhaltig, sozial, intelligent in die Zukunft zu schreiten. Wissenschaftler, Unternehmer und Aktivistinnen auf der ganzen Welt haben diesbezüglich schon ziemlich gute Ideen entwickelt. Dieses Buch führt uns dahin, wo diese Zukunft bereits heute sichtbar wird. Eine Reise an Orte, wo aus Luft Treibstoff gemacht wird, zu grünen Dächern über der Großstadt, zu Dörfern, die ihre Energie mehr als nur decken, zu Zement­ werken, die aus Altbeton neuen Werkstoff machen. Ein Besuch auch bei Menschen, die sich einer anderen Denkweise verschrieben haben – dem Denken in Zyklen, in Kreisläufen, in komplexen, aber auch nachhaltigen Systemen. Dazu liefert es ein paar grundsätzliche Überlegungen zur Frage, wie wir in eine bessere, unverbrannte Zukunft gehen können. Morgen schon, wenn wir nur wollen.

Christoph Keller

Benzin aus Luft Eine Reise in die Klimazukunft Reportagen und Essays

ca. 200 Seiten, Broschur Format 12 × 19 cm ca. € (D) 20,–  |  € (A) 20,60  |  Fr. 22.– ISBN 978-3-85869-845-2, WG 1970 Auch als E-Book erhältlich Erscheint am 18. September 2019


»Gerade auf Reisen erlebe ich immer wieder Momente, in denen mich plötzlich eine Art Enthusiasmus überfällt, der weder durch einen benennbaren Sachverhalt angestoßen wird noch sich auf ein Ziel oder eine bestimmte Aussicht richtet. Ich kann mir das Gefühl dieser Augenblicke nicht erklären – aber sie sind mir überaus kostbar.«

Leseprobe unter www.rotpunktverlag.ch/indien

Weitere Reisegeschichten

Dres Balmer

Reh am Rapsfeld oder eine Radreise rund um die Ostsee mit 50 Schwarz-WeißFotos 200 Seiten, Flexcover € (D) 22,– | € (A) 22,70 | Fr. 26.– ISBN 978-3-85869-824-7

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Leichtfüßige Betrachtungen eines Indienreisenden

■ Mit Online-Rezepten zu jeder Geschichte ■ Zweite Publikation in der neuen Reihe »Reisegeschichten« ■ Bilder und Geschichten aus dem Sehnsuchtsland Indien

Samuel Herzog, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte in Basel und Bern. Von 2002 bis 2017 war er Redaktor für bildende Kunst bei der Neuen Zürcher Zeitung. Als freier Autor schreibt er u. a. über seine vielen Reisen und widmet sich literarisch-künstlerischen ­sowie kuratorischen Projekten. Zuletzt im Rotpunktverlag erschienen: Mund­stücke (2017).

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Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr bereiste Samuel Herzog Indien, er war unterwegs in sämtlichen Bundesländern. Dabei entstanden zahlreiche, wunderbar leichtfüßige Texte, Aperçus, allesamt ausgehend von einem bestimmten Augenblick an einem bestimmten Ort. Oder vielmehr von einem Foto, das diesen einen Augenblick festhält. Es sind kurze Betrachtungen, überraschende Begegnungen sowie Reflexionen über Gott (bzw. die Götter) und die Welt. Oft ist Samuel Herzog zu Fuß unterwegs. Ein Flaneur in Indien. Mit wachem Geist und viel Neugier lässt er sich treiben, blickt um sich, hält inne. Dabei kommt er immer wieder ins Sinnieren. So auch in Bastar, als er auf dem leeren Marktplatz sitzt und die Frauen in ihren leuchtenden Saris sieht, die Männer mit hängenden Bäuchen und gestählten Hemden, die Lastwagen, Ochsenkarren und rollenden Verkaufsstände. Der immer gleiche Alltag. Doch liegt nicht gerade darin oft das Außergewöhnliche? Und ist nicht der Stillstand die Essenz des Reisens?

Samuel Herzog

Indien im Augenblick oder vom Abenteuer einer Reise ohne Ziel

Mit zahlreichen Farbfotos ca. 224 Seiten, Flexcover Format 12,4 × 20,4 cm ca. € (D) 24,–  |  € (A) 24,50  |  Fr. 28.– ISBN 978-3-85869-848-3, WG 1360 Erscheint am 31. Juli 2019


»Daniela Schwegler überlässt den Frauen das Wort. So stehen die Einschätzungen und Wahrnehmungen wohltuend unkommentiert nebeneinander. Unterschiedlich, sich widersprechend, aber authentisch.«

Foto: Ephraim Bieri

St. Galler Tagblatt über Traum Alp

Traum Alp

Bergfieber

Älplerinnen im Porträt

Hüttenwartinnen im Porträt

Fotos von Vanessa Püntener

Fotos von Stephan Bösch und Vanessa Püntener

256 Seiten, gebunden € (D) 37,– | € (A) 38,– | Fr. 39.– ISBN 978-3-85869-557-4, WG 1352

256 Seiten, gebunden € (D) 37,– | € (A) 38,– | Fr. 39.– ISBN 978-3-85869-668-7, WG 1352

Landluft Bergbäuerinnen im Porträt Fotos von Stephan Bösch 256 Seiten, gebunden € (D) 37,– | € (A) 38,– | Fr. 39.– ISBN 978-3-85869-752-3, WG 1352

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Frauen, die vorangehen!

■ Der vierte Band der Erfolgsreihe von Daniela Schwegler ■ 30 000 verkaufte Exemplare der Reihe ■ Lesereise mit Foto-Show ■ Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung ■ Marketingschwerpunkt

Daniela Schwegler, geboren 1970, ist Juristin, Autorin und Journalistin. Als Redaktorin arbeitete sie bei der Schweizerischen Depeschenagentur (sda), beim juristischen Fachmagazin plädoyer und bei der Kirchenzeitung reformiert. Seit 2010 ist sie freischaffend, schreibt u. a. für Die Alpen und das Migros-Magazin. Sie liebt es, Menschen zu begegnen und sie zu porträtieren; in ihrer Freizeit ist sie, wann immer möglich, in den Bergen unterwegs: zu Fuß, auf dem Pferderücken oder mit den Langlauf- und Tourenski, vom Alpen­kamm über das Tian-­Shan-Gebirge bis in den Himalaja. www.danielaschwegler.ch

Daniela Schwegler

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Knapp 40 Frauen zählt der Schweizer Bergführerverband. Und 1300 Männer. 1986 erhielt Nicole Niquille als erste Frau das Schweizer Diplom als Bergführerin. Einfach war das für die Pionierin damals nicht in einem Land, in dem fünf Jahre zuvor erst die Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung verankert worden war. Nicole Niquille legte damit eine Spur, der bis heute über drei Dutzend Frauen gefolgt sind. Sie sind wenige, aber sie wissen genau, wo sie hinwollen: himmelwärts. Elf Frauen – bekannte Bergführerinnen wie die Abenteurerin Evelyne Binsack und die Vorreiterin ­Nicole Niquille ebenso wie eine junge Aspirantin aus Deutschland oder die Höhlenforscherin, die erklärt: »Jeder Gast ein graues Haar« – erzählen in diesem Buch von der Leidenschaft, die sie antreibt: Ihre Liebe zu den Bergen an andere Menschen weitergeben. Nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Träume verwirklichen. Und nebenbei mit so manch einem Vorurteil aufräumen.

Himmelwärts Bergführerinnen im Porträt

Fotos von Ephraim Bieri, Christian Jaeggi und Riccardo Götz 256 Seiten, gebunden, Format 14,5 × 20,4 cm € (D) 37,–  |  € (A) 38,–  |  Fr. 39.– ISBN 978-3-85869-846-9, WG 1352 Erscheint am 31. Juli 2019


Reihe Streitschriften

Ludger Eversmann

Christoph Fleischmann

Patrick Spät

Patrick Spät

Marx’ Reise ins digitale Athen

Nehmen ist seliger als geben

Und, was machst du so?

Eine kleine Geschichte von Kapital, Arbeit, Waren und ihrer Zukunft

Die Freiheit nehm ich dir

Wie der Kapitalismus die Gerechtigkeit auf den Kopf stellte

Fröhliche Streitschrift gegen den Arbeitsfetisch

11 Kehrseiten des Kapitalismus

240 Seiten, Broschur ISBN 978-3-85869-822-3, WG 1973 € (D) 13,–  |  € (A) 13,40  |  Fr. 15.–

240 Seiten, Broschur ISBN 978-3-85869-799-8, WG 1970 ca. € (D) 13,–  |  € (A) 13,40  |  Fr. 15.–

168 Seiten, Broschur ISBN 978-3-85869-616-8, WG 1729 € (D) 9,90  |  € (A) 10,20  |  Fr. 11.–

184 Seiten, Broschur ISBN 978-3-85869-707-3, WG 1970 € (D) 9,90  |  € (A) 10,20  |  Fr. 11.–

Zeitschrift Widerspruch 73 Angst und Individualisierung in einer durchökonomisierten Gesellschaft

Autorinnen und Autoren (u. a.) Bini Adamczak Mario Gmür Stefanie Graefe Carlo Knöpfel Friederike Kretzen Ueli Mäder

172 Seiten, Broschur, Format 14,8 × 21 cm € (D) 18,– | € (A) 18,50 | Fr. 25.– ISBN 978-3-85869-852-0, ISSN 1420-0945, WG 1733

Erscheint am 18. September 2019

Nach dem zwischenzeitlich verkündeten »Ende der Geschichte« und dem Wegfall des Kommunismus versprach ein alternativlos gewordener Kapitalismus der freien Märkte Wohlstand und Glück für alle. Seit der Finanzkrise von 2008 gerät diese Form der Ökonomie und der gesellschaftlichen Ideologie zunehmend in eine Glaubwürdigkeitskrise. Statt Freiheit der Lebensentwürfe machen sich Angst und Verunsicherung breit. Widerspruch 73 stellt die Frage nach den unter den Bedingungen eines kranken und krank machenden Kapitalismus lebenden Subjekten. Welchen Ausweg gibt es aus scheiternden Identitätskonstruktionen, aus Angst und Individualisierung in einer durchökonomisierten Gesellschaft? Die Beiträge handeln von Solidarität und Widerstand, von depressiven Erfahrungen, flexibilisierten Arbeits- und Lebensformen und von Antworten auf die Klimakrise. Sie spüren Hoffnungen, Beziehungsangeboten und Zukunftsvorstellungen nach, die über die ahistorische neoliberale Alternativlosigkeit hinausweisen.

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Warum es einen Systemwechsel braucht. Jetzt.

■ Der neue Titel in der Streitschriften-Reihe ■ Buch zu Klimadebatte und Degrowth-Bewegung ■ Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung

Bruno Kern, geboren 1958 in Wien, studierte Theologie und Philosophie in Wien, Freiburg i. Ü., München und Bonn. Er promovierte mit einer Studie über die Marxismusrezeption in der Theologie der Befreiung. Zurzeit arbeitet er als selbständiger Lektor, Übersetzer und Autor in Mainz. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der Initiative Ökosozialismus (2004) und des Netzwerks Ökosozialismus (2018). www.oekosozialismus.net

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»Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe, und uns fällt nichts anderes ein als Marktlösungen.« Äußerst treffsicher hat der Ökonom Elmar Altvater unsere hilflose Reaktion auf die wohl größte Herausforderung unserer Zeit formuliert. Denn nicht nur die etablierte Politik, auch ein Großteil der Ökoszene setzt auf ein routiniertes »Weiter so«. Mithilfe erneuerbarer Energien und stetiger Innovation soll unsere Wirtschaft immer weiter wachsen – ökologisch nachhaltig natürlich. Der Ökosozialist Bruno Kern entlarvt diese Illu­ sion gründlich. Dabei stellt er nicht nur den Kapitalismus mit seinen eingeschriebenen Verwertungszwängen infrage, sondern die Industriegesellschaft selbst! Industrielle Abrüstung ist das Gebot der Stunde; weniger ­Verbrauch statt Profit um jeden Preis. Das weit verbreitete Märchen vom »grünen Wachstum«, das uns einreden will, es gäbe eine »Entkoppelung« von Wirtschaftswachstum und Ressourcenbzw. Energieverbrauch, dient letztlich nur dem Zweck, der eigentlichen politischen Herausforderung auszuweichen. Nämlich der Frage: Wie schaffen wir eine solidarische Gesellschaft, die bereit ist, mit ­wesentlich weniger materiellen Ressourcen auszukommen?

Bruno Kern

Das Märchen vom grünen Wachstum Plädoyer für eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft

ca. 240 Seiten, Broschur Format 10,7 × 16,8 cm ca. € (D) 13,–  |  € (A) 13,40  |  Fr. 15.– ISBN 978-3-85869-847-6, WG 1970 Auch als E-Book erhältlich Erscheint am 21. August 2019


Wandern über kühle Gletscher und heiß-trockene Felsensteppen

■ 25 Touren für alle Jahreszeiten ■ 18 Tages- und 3 Zweitagestouren, 4 Winterwanderungen

sowie zahlreiche Varianten

■ Von der Wiesenwanderung bis zum anspruchsvollen

­Gipfelanstieg

■ Hintergrundartikel zu Natur, Kultur und G ­ eschichte ■ Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln m ­ öglich

Marco Volken, 1965 als Oberwalliser in Mailand geboren, ist im Tessin aufgewachsen und lebt heute in Zürich – wenn er nicht gerade in den Alpen unterwegs ist, um seiner Arbeit als freischaffender Fotograf und Journalist nachzugehen. Er hat zahlreiche Bildbände, Führer und Sachbücher zu alpinen Themen verfasst. Im Rotpunktverlag erschien von ihm zuletzt (zusammen mit Ursula Bauer und Jürg Frischknecht) Wandern in der Stadt Zürich.

Marco Volken

Oberwalliser Sonnenberge Wanderungen und Geschichten vom Goms bis zur Gemmi

Mit Farbfotos, Routenskizzen und Serviceteil ca. 304 Seiten, Klappenbroschur Format 12 × 19 cm ca. € (D) 34,–  |  € (A) 35,–  |  Fr. 39.– ISBN 978-3-85869-850-6, WG 1320 Erscheint am 21. August 2019

Zwischen Goms und Gemmi breitet sich eine Landschaft aus, die kaum vielfältiger sein könnte. Sie reicht vom größten Gletscher der Alpen bis zur heiß-­ trockenen Felsensteppe, von »Lappland bis Sizilien«. Die unmittelbare Nähe arktischer und mediterraner Lebensräume fasziniert seit vielen Jahrhunderten Reisende, Literatinnen und Naturwissenschaftler. Die Sonnenseite des Oberwallis bietet unzählige Wandermöglichkeiten für alle Jahreszeiten – von der bereits im März blühenden Wiese bis zum Hoch­ gebirgspass, der selbst im September noch unter Schnee liegt. Manche Wanderwege sind längst zu Klassikern geworden, gewiss. Doch die meisten ­Winkel zwischen Oberwald, der Aletschregion, dem Lötschental und Leukerbad bieten weiterhin stillen und ruhigen Naturgenuss. Der reich bebilderte Wanderführer des Fotografen und Journalisten Marco Volken umfasst 18 Tagesund 3 Zweitagestouren, 4 Winterwanderungen, einen ausführlichen Serviceteil sowie Hintergrundartikel zu Natur, Kultur und Geschichte. 10


Durch weite Lavendelfelder und türkisfarbene Kalkbuchten

■ Urlaubstrend Weitwandern ■ Einziger deutschsprachiger Wanderführer mit

­Mehrtageswanderungen durch die Provence

■ Insgesamt 74 Tagesetappen ■ Von der Küstenwanderung bis zum alpinen H ­ üttentrekking ■ Hintergrundartikel zu Natur, Kultur und G ­ eschichte ■ Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln m ­ öglich

François Meienberg, geboren 1965, lebt in Zürich. Mehrere Jahre arbeitete er als Schauspieler in diversen Theatern. Seit 1993 ist er für umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen tätig. Im Rotpunktverlag hat er bislang Wanderführer zu den Pyrenäen, zum Rätikon, zu Glarus und zum Entlebuch veröffentlicht.

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Provence – das sind weite Lavendelfelder, die türkisfarbenen Kalkbuchten der Calanques, das Natur­ spek­takel der Verdonschlucht, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, Marseille, mondäne Küstenorte, Kunstund Kulturgeschichte und viel Kulinarik. Alles, was das Herz begehrt also, für ausgiebige (Wander-) Ferien. Dieses Buch beginnt, wo andere aufhören: Die 17 Vorschläge für Weitwanderungen mit insgesamt 74  Wandertagen decken die schönsten Ecken in Frankreichs Südosten von den Alpen bis zum Mittelmeer ab. Das Besondere dabei: Alle Start- und Endpunkte sind mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar; und auch Ein- und Ausstiege unterwegs sind möglich. Die vier Departemente Vaucluse, Bouches-du-Rhône, Var und Alpes-de-Haute-Provence werden entlang der attraktivsten Wanderstrecken erschlossen, wobei von der gemütlichen Küstenwanderung bis zum alpinen Mehrtagestrekking alles dabei ist. Verlässliche Tipps zu Einkehr und Unterkunft – von der Berghütte bis zum Sternehotel – sowie zur Vorbereitung der Reise runden diesen vielseitigen Wanderführer ab.

François Meienberg

Zu Fuß durch die Provence Weitwandern zwischen Mont Ventoux, Verdonschlucht und Saint-Tropez

Mit Farbfotos, Routenskizzen und Serviceteil GPS-Daten für den Download ca. 304 Seiten, Klappenbroschur Format 12 × 19 cm ca. € (D) 29,–  |  € (A) 30,–  |  Fr. 34.– ISBN 978-3-85869-851-3, WG 1320 Erscheint am 21. August 2019


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Belletristik im Rotpunktverlag.

VORSCHAU HERBST 2019


Ausgezeichnet!

Schweizer Literaturpreis 2018

Hotlist 2018

Nomination Schweizer Buchpreis 2018

Terra-Nova-Preis 2019

Yael Inokai

Mahlstrom

Du bist in einer Luft mit mir

Vincenzo Todisco

Matthias Amann

Hunde im Weltraum

Roman

Roman

Das Eidechsenkind

180 Seiten, gebunden 978-3-85869-760-8 € 22,– | € A 22,50 | Fr. 26.–

216 Seiten, gebunden 978-3-85869-793-6 € 22,– | € A 22,90 | Fr. 26.–

216 Seiten, gebunden 978-3-85869-783-7 € 24,– | € A 24,80 | Fr. 28.–

160 Seiten, gebunden 978-3-85869-784-4 € 22,– | € A 22,60 | Fr. 26.–

Ruska Jorjoliani

Roman

Erzählungen

Im Gespräch:

S. Corinna Bille Maurice Chappaz

Ich werde das Land ­durchwandern, das Du bist

Romain Gary

Briefwechsel 1942–1979

Die Jagd nach dem Blau

Herausgegeben und aus dem Französischen übersetzt von Liz Künzli

Roman

Aus dem Französischen von Jeanne Pachnicke

Mit 32 Seiten Fotografien und Faksimiles 432 Seiten, gebunden, 978-3-85869-830-8 € 34,– | € A 35,– | Fr. 38.–

376 Seiten, gebunden 978-3-85869-828-5 € 24,– | € A 24,50 | Fr. 28.–

»Bunte Papierdrachen, ein weiser Briefträger, die schöne Lila, normannische Sommer, ­Besatzung und Widerstand – aus diesen ­Zutaten strickte Multitalent Romain Gary ­seinen letzten Roman. Magnifique!« Anita Lehmeier, Style

»Das verrückteste, das schönste, das wildeste Ehepaar der Schweizer Literaturgeschichte.« Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung


Zürich, im April 2019

Liebe Kolleg*innen im Buchhandel und in den Medien, als ich im vergangenen Jahr Leta Semadeni im Unterengadin besuchte, erzählte sie mir von einer wundersamen Entdeckung in den Tiefen ihres Computers: zehn Kapitel über die Großmutter, Elsa und das Kind waren dort aufgetaucht, die aus unerfindlichen Gründen nie Eingang in ihr Manuskript gefunden haben. Aus Anlass des 75. Geburtstags der Autorin im Oktober 2019 holen wir das nun nach und bringen ­Tamangur – bald 25 000-mal verkauft und in fünf Sprachen übersetzt! – in erweiterter Ausgabe neu in der Edition Blau heraus. Weiter freuen wir uns auf den dritten Band unserer Pavese-­ Ausgabe in Maja Pflugs Neuübersetzung, Der Genosse – ein Roman über das Ausbrechen aus der gesellschaftlichen ­Lähmung während des italienischen Faschismus aus der Hand eines großen Stilisten. Mit Pascale Kramer, Trägerin des Schweizer Grand Prix ­Literatur, geht es ins heutige Frankreich. Angeregt von ihrer Erfahrung in einem Wohnprojekt für Obdachlose in Paris, erzählt Kramer eindringlich von einer Familie, die durch das Alkohol­problem des ältesten Sohns respektive Bruders auf eine harte Probe gestellt wird. Auch Romana Ganzoni legt nach. In ihrem ersten Roman Tod in Genua prallt die Wohlstandswelt von Nina und Paul, die in Zürich ein Paar sind, voller Sprachwitz auf das Genua einer hundertjährigen Dame – inklusive Showdown auf dem sagenhaften Friedhof Staglieno. Frischen Wind bietet auch unser Sachbuch- und Wanderbuch-­ Programm, wie gewohnt in der separaten Vorschau. So segeln wir dem Herbst entgegen und sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Ahoi und herzlich Daniela Koch Edition Blau im Rotpunktverlag


Ich blickte sie an und lachte. An Rom gefiel mir gerade der Schlendrian, der in der Luft lag. Wenn ich ein Glas trank, war es nicht mehr wie in Turin; ich trank nicht aus Wut und um mein Blut zum Kochen zu bringen. Alles, die Leute, die Häuser, den hellen Wein nahm ich in mir auf und fühlte, wie es mich erfrischte. Ich wusste, dass ich hier lebte und dass ich arbeiten würde, dass ich einen sehr weiten Weg und die Berge hinter mir hatte; jeden Tag war mir, als sei ich eben aus dem Last­ wagen gestiegen und als stünden mir, wenn ich wollte, die Straßen der ganzen Welt offen, so wie Rom. Überkam mich wieder die Wut von Turin, ballte ich die Fäuste, schaute nach oben, lief los und dachte, dass Pablo in Rom war. Das genügte. Diesmal war ich ein anderer.

Der Mond und die Feuer Roman 216 Seiten, gebunden, 978-3-85869-715-8 € 24,– | € A 24,80 | Fr. 28.–

Das Haus auf dem Hügel Roman 216 Seiten, gebunden 978-3-85869-782-0 € 24,– | € A 24,80 | Fr. 28.–

Foto: © Fondazione Cesare Pavese, Santo Stefano Belbo

Cesare Pavese, 1908 geboren, wuchs in Santo Stefano Belbo, Piemont, und in Turin auf. Als er sechs Jahre alt war, starb sein Vater. Nach dem Philologiestudium Übersetzung von englischer und amerikanischer Literatur. 1935 Verbannung nach Kalabrien. 1938 Eintritt in das Verlagshaus E ­ inaudi, ­Turin; 1943 Übernahme der Leitung des ­Büros in Rom. Pavese gilt als Mitbegründer des Neorealismo. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen neben Der Mond und die Feuer (1950), Die einsamen Frauen (1949) und sein Tagebuch Das Handwerk des Lebens (1952). 1950 erhielt Pavese den Premio ­Strega. Im August desselben Jahres, auf dem Höhepunkt seines literarischen Erfolgs, nahm er sich in einem Turiner Hotelzimmer das Leben.


»Maja Pflugs Neuübertragung beweist: Cesare Paveses ­amerikanisch geschulte ­Nüchternheit, die Mythos ohne Pathos will, ist kein bisschen gealtert.« Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Cesare Pavese

Der Genosse Roman Aus dem Italienischen neu übersetzt von Maja Pflug Originaltitel: Il compagno ca. 216 Seiten, gebunden Format 12,5 × 20,4 cm ca. € (D) 24,– | € (A) 24,50 | Fr. 28.– ISBN 978-3-85869-841-4, WG 1100 Auch als E-Book erhältlich Erscheint am 21. August 2019

Das Handwerk des Lebens Sie nennen ihn Pablo, weil er Gitarre spielt. Alle in der Osteria rühmen sein Talent, doch einst für Geld aufzutreten, hat Pablo keine Lust. Ebenso wenig sieht er seine Zukunft hinter der Theke des Tabakladens seiner Mutter. Lieber spannt er dem besten Freund, Amelio, der nach einem Motorradunfall als Krüppel weiterleben muss, die Freundin aus. Nur bekommt er es bald satt, das Spiel, das Linda mit ihm treibt, mitsamt den Tanzlokalen und Variétés – und macht sich aus Turin nach Rom davon, wo ihm langsam die Augen aufgehen. Seinem Instinkt folgend, stößt er auf Leute, die Flugblätter verteilen, und befindet sich plötzlich inmitten des Widerstands gegen ein alles beherrschendes System, der auch Amelio wieder auf den Plan ruft. Der Genosse ist der Roman einer Politisierung und verdeutlicht die lähmende Atmosphäre des italienischen Faschismus im Milieu der sogenannten kleinen Leute. Paveses Grundthema des »Handwerks des Lebens« – aus dem belanglosen ins sinnvolle, wahrhaftige Dasein zu finden –, setzt sich hier in ergreifender Weise fort.

Maja Pflug hat u. a. Natalia Ginzburg und einige Werke von Cesare Pavese ins Deutsche gebracht. 2011 wurde sie mit dem Deutsch-Italienischen Über­s etzer­preis für ihr ­L ebenswerk aus­gezeichnet.


Seit Romain vor über zwei Jahren seine zweite Entziehungskur beendet hatte und es so schien, als wollte er ernsthaft am Leben festhalten, hatte Danielle ihm eine kleine Wohnung im Bastide-Viertel gemietet. Sie hatte alles daran gesetzt, rasch eine Arbeit für ihn zu finden, um ihn in diesem während der Monate der Kur weiß Gott woher erwachsenen Willen zu bestärken. Die Dinge hatten sich verhältnismäßig leicht gefügt, aber es war ihnen bewusst, dass sie sich nicht zu früh freuen durften. Dass es schließlich mehrere Monate, dann ein Jahr, dann zwei gut ging, machte die Hoffnung paradoxerweise prekärer, unerträglicher. Olivier beschlich eine Ahnung, die er allerdings nicht mit Danielle teilen konnte: Es wäre vielleicht weniger qualvoll, wenn man nicht Tag für Tag befürchten müsste, dass die so schwache Lebenstüchtigkeit dieses im Übrigen unendlich liebenswerten und begabten Sohnes zusammenbrach. Er ist achtunddreißig, wir können uns nicht noch mehr einmischen, als wir es schon getan haben, sagte er und berührte ihr Knie, um sie zu sich zurückzuholen.

Foto: Corinne Stoll

Pascale Kramer, 1961 in Genf geboren, aufgewachsen in Lausanne, verbrachte einige Jahre in Zürich und in den USA. Seit 1987 lebt und arbeitet sie in Paris. Ihr vierter Roman Die ­Lebenden (Prix Lipp Suisse), 2000 in Frankreich und 2003 in der Übersetzung von Andrea Spingler erschienen, brachte den literarischen Durchbruch. Für Die unerbittliche Brutalität des Erwachens wurde sie mit dem Schillerpreis, dem Prix Rambert und dem Grand Prix du roman de la SGDL ausgezeichnet. 2017 erschien ­Autopsie des Vaters; im selben Jahr konnte Pascale Kramer mit dem Schweizer Grand Prix Literatur eine Auszeichnung für ihr Gesamtwerk entgegennehmen.


»Ein großer psychologischer Roman von einer Wirklichkeits­ nähe, dass es einem den Atem verschlagen kann.« Le Figaro

Pascale Kramer

Eine Familie Roman Aus dem Französischen von Andrea Spingler Originaltitel: Une famille ca. 184 Seiten, gebunden Format 12,5 × 20,4 cm ca. € (D) 22,– | € (A) 22,70 | Fr. 26.– ISBN 978-3-85869-844-5, WG 1100 Auch als E-Book erhältlich Erscheint am 18. September 2019

Der große Abwesende Ein Tag des Glücks für Danielle und Olivier, könnte man denken, an dem ihre Tochter Lou ein Kind zur Welt bringt. Die ganze Familie kommt in Bordeaux zusammen: Mathilde hat sich in Barcelona in den Nachtbus gesetzt, Edouard reist aus Cahors an. Nur, der älteste Bruder fehlt, und sein Schatten ist mächtig. Romain, einst verträumtes Kind, der sich rührend um seine Geschwister kümmerte, trank sich schon als Jugendlicher ins Koma. Alle verwickelte er sie in ein Lügennetz, bis er fortging und in Paris auf der Straße landete. Nun ist er wieder in der Gegend, beteuert, sein Leben endlich in die Hand zu nehmen, als ein Anruf die aufkeimende Hoffnung zunichte macht. Pascale Kramer legt in ihrem hochgelobten mehrstimmigen Roman die Gefühle jedes Einzelnen für den so geliebten wie gehassten Sohn und Bruder frei. Im Moment der Geburt der kleinen Jeanne untergraben Schuldgefühle, Trauer, Wut und Sorge das Schweigen und Nie-Gesagte. Das neuralgische Konstrukt einer Familie gerät ins Wanken.

Andrea Spingler, 1949 geboren, ­übersetzte u. a. Marguerite Duras, ­P atrick Modiano, Alain Robbe-­Grillet ­s owie mehrere Romane von Pascale ­K ramer. Ausgezeichnet 2007 mit dem Eugen-­Helmlé-Übersetzerpreis und 2012 mit dem Prix lémanique de la t­ raduction. Sie lebt in Oldenburg und Südfrankreich.


»Ich kenne Genua noch nicht, aber ich liebe Italien, wegen der Oper, auch wegen des Essens, Pasta ist mein Diesel«, sagte ich. Wir hatten nicht nur dasselbe Buch gelesen, gleiche T-Shirts getragen und über das Sein gesprochen, wir liebten auch Italien und Pasta. »Nina, du bist perfekt«, sagte Paul, »wir müssen nach Genua, da lebt meine Tante, la zia, sie heißt Matilde, sie macht die beste Pasta und ist der letzte Star Europas. Was auch immer mit uns beiden passieren wird, du musst sie kennenlernen.«

Foto: Anna Positano

Romana Ganzoni wurde 1967 in Scuol, Unterengadin, geboren, wo sie auch aufwuchs. Geschichts- und Germanistikstudium an der Universität Zürich, Aufenthalt in London. Nach zwanzig Jahren Tätigkeit als Gym­ nasiallehrerin widmet sie sich heute ganz dem Schreiben und lebt als freie Autorin in Celerina, Oberengadin. 2014 Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Förderpreis des Kantons Graubünden. Kolumnen in der Schweiz am Sonntag und Engadiner Post. Mit ihrem Erzählband Granada Grischun legte sie 2017 ihr erstes Buch vor. Ihre ­r egelmäßigen Aufenthalte in Genua inspirierten sie zu diesem ersten ­Roman. www.romanaganzoni.ch


»Romana Ganzonis ­Humor ist unverbraucht, und er macht das Grauen erträglich, wenn es sich ­anschleicht.« Dieter Langhart, St. Galler Tagblatt

Romana Ganzoni

Tod in Genua Roman

ca. 184 Seiten, gebunden Format 12,5 × 20,4 cm ca. € (D) 22,– | € (A) 22,70 | Fr. 26.– ISBN 978-3-85869-843-8, WG 1100 Auch als E-Book erhältlich Erscheint am 21. August 2019

Blume oder Gärtner Paul und Nina. Weil sie beide dasselbe Buch lasen, waren sie im Rondell der Universität gleich Feuer und Flamme. Der Mathestudent nahm die angehende Opernsängerin mit nach Genua, wo die gute alte Matilde ihren Segen erteilte, und angesteckt von der energiegeladenen Stadt stürzten sie sich in eine Ehe ohne Probezeit. Lustvoll streiten, wer nun die Blume, wer der Gärtner ist, können Paul und Nina immer noch – dass aber ihr lang gehegter Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht, lässt sich nach mehreren Fehlversuchen nur schwer lustigreden. Und als sie jetzt, wieder in Genua, auf dem Friedhof ­Staglieno die hundertjährige Matilde zu Grabe tragen, bricht – unaufhaltsam – etwas auf. Sie blicken in einen Abgrund, der weder mit Tom Ford noch mit Chanel zuzuschütten ist. In Romana Ganzonis erstem, rasant erzähltem Roman prallt ein Paar aus der Welt des Zuviel auf das Genua einer alten Dame, die ein anderes Jahrhundert gesehen hat, in einer Stadt, die nun mit ihr untergeht.

Die Autorin steht für ­Veranstaltungen zur ­Verfügung


Pressestimmen zu Tamangur

»Tamangur – ein großartiges Buch über das Leben und die Liebe.« Monique Schwitter, Bayerischer Rundfunk

»Ein kühner Gegenentwurf zu jeder Engadin-Idylle.« Angelika Overath, NZZ am Sonntag

»Urwüchsig, kraftvoll, ernst, ehrlich. Dabei und zugleich vor allem: hoch­ poetisch. [...] Ein überwältigendes Buch.« Alexander Kluy, Buchkultur

»Die Lyrikerin Leta Semadeni entwirft in ihrem Romandebüt einen Reigen intensiver Augenblicke, in dem Traum, Wunsch und Wirklichkeit verwoben sind. ›Die Erinnerung ist weit weg von der Wahrheit. Aber sie macht glücklich.‹ Das gilt auch für dieses hinreißende Buch.« Meike Schnitzler, Brigitte

»Das wirkt schlicht und leicht zugänglich und ist doch hinreißend kunstvoll.« Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung

Foto: Georg Luzzi

Leta Semadeni, geboren 1944 im ­ ngadin, studierte Sprachen an der E Universität Zürich. Lehrtätigkeit. ­A rbeitsaufenthalte in ­L ateinamerika, in Paris, Zug, Berlin und New York. Seit 2005 lebt und arbeitet sie freischaffend in Lavin. Fünf Gedichtbände. Auszeichnungen: ­L iteraturpreis des Kantons Graubünden und Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (2011). Für Tamangur, ihren ersten ­Roman, Schweizer Literaturpreis 2016; 2017 folgte der Bündner Kulturpreis für ihr Gesamtwerk.


Ein Kleinod! Der zauberhafte Dorf­roman aus der Hand einer Lyrikerin – in erweiterter Neuausgabe anlässlich des 75. Geburtstags von Leta Semadeni

Leta Semadeni

Tamangur Roman

ca. 160 Seiten, in Halbleinen gebunden Format 12,5 × 20,4 cm ca. € (D) 24,– | € (A) 24,50 | Fr. 28.– ISBN 978-3-85869-842-1, WG 1100 Erscheint am 2. Oktober 2019

Ein Fliegendreck auf der Landkarte Ein Dorf voller Schatten im Tal. Tief hat sich der Fluss in den Felsen eingegraben. Eine Kirche, ein Schulhaus, der Dorfplatz mit der Lügenbank. Hier lebt das Kind zusammen mit der Großmutter. Der dritte Stuhl am Tisch ist leer, der Großvater, der ein Jäger war, ist jetzt in Tamangur. »Das Dorf ist nicht mehr als ein Fliegendreck auf der Landkarte«, sagt die Großmutter, und in der Küche hat sie Nadeln an die Weltkarte gesteckt: Venezia, Tumbaco, Havanna, Paris. Dorthin denkt sie sich gern zurück. Für das Kind, das immer davon träumen muss, wie sich der Körper des kleinen Bruders auf dem Fluss Richtung Schwarzes Meer entfernt, ist die Großmutter ein Glück. Sie hat ein großes Herz. Auch für den Kaminfeger oder die seltsame Elsa, die manchmal Elvis Presley zum Abendessen mitbringt. Mit Feingespür, Wärme und Humor, in schnörkelloser, aber bild­reicher Sprache öffnet Leta Semadeni uns das Dasein zweier Menschen, die sich gegenseitig am Leben halten: Ein freundliches, manchmal absurdes Tagein-tagaus, unter dem, immer spürbar, das menschliche Drama lauert.

Neuausgabe: um 10 Kapitel erweitert und in Halbleinen gebunden Bald 25 000 verkaufte ­Exemplare In fünf Sprachen – Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Tschechisch – übersetzt Streifenplakat


Cover-Bild: Luisa Nattero, Genua

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Rotpunkt Verlag, Herbst 2019  

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