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FRÜHJAHR 2021


ÜBERSICHT

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Kieran Long, Johan Örn (Hrsg.)

Karin Björkquist, Sébastien Corbari, Tomas Lauri (Hrsg.)

Sigurd Lewerentz Architect of Death and Life

Sigurd Lewerentz – Pure Aesthetics St. Mark’s Church 1960

8/9 Ludovic Balland, Nele Dechmann (Hrsg.)

Duplex Architekten Wohnungsbau

10/11 Hubertus Adam (Hrsg.)

Atelier Deshaus Architecture 2001–2020

12/13 Angelika Fitz, Karoline Mayer, Katharina Ritter, Architekturzentrum Wien (Hrsg.)

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Boden für Alle

Claude Parent, Paul Virilio – Architecture Principe

Christian Sander

Formen und Antiformen in der Architektur der Moderne

16/17 Dingle Price, Alex Gore, Yinka Ilori (Hrsg.)

Pricegore & Yinka Ilori Dulwich Pavilion

18/19 Caspar Schärer (Hrsg.)

Europaallee Zürich – Gemisch, Gefüge, 76 Ginkgos Stadt Zentrum Wandel

20/21 Wilko Potgeter, Stefan M. Holzer

Backsteinstadt Zürich Der Sichtbackstein-Boom zwischen 1883 und 1914

Park Books Niederdorfstrasse 54 8001 Zürich, Schweiz www.park-books.com

Vertrieb Patrick Schneebeli Tel. +41 (0)44 253 64 53 sales@park-books.com

Verleger Thomas Kramer Tel. +41 (0)44 253 64 54 publisher@park-books.com

Marketing, Presse Domenica Schulz Tel. +41 (0)44 253 64 56 publicity@park-books.com

22/23 Jens Casper, Luise Rellensmann (Hrsg.)

Das Garagenmanifest


24/25 Stefan Kurath

jetzt: die Architektur! Über Gegenwart und Zukunft der architektonischen Praxis

26/27 Archijeunes (Hrsg.)

Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung 28/29 Benedict Tonon

Architektur – eine hermeneu­ tische Kunst Ereignis, Deutung, Sinn

30/31 Reto Geiser (Hrsg.)

Archetypes David K. Ross

32/33 ORTE Architekturnetzwerk Nieder­ österreich (Hrsg.)

Architektur in Nieder­ österreich 2010–2020

34/35 Bernina Glaciers (Hrsg.)

Bernina transversal. Guido Baselgia – Bearth & Deplazes Architektur und Fotografie – Intervention und Reaktion

36/37 Daniela Keiser

London – Being in the Library

38/39 Carmen Rist-Stadelmann, Machiel Spaan, Urs Meister (Hrsg.)

Crafting Wood Structure and Expression

40/41 Carmen Rist-Stadelmann, Urs Meister (Hrsg.)

Model Workshop Bauprozess im Entwurfsstudio

42 Harry Gugger, Sarah Barth, Augustin Clément, Alexandros Fotakis, Amy Perkins (Hrsg.)

Manor Lessons Commons Revisited. Teaching and Research in Architecture

43 Anna Jessen (Hrsg.)

Architektur als Werkstatt Die ArchitekturWerkstatt St.Gallen – ein Atlas

44 Noch nicht erschienene Novitäten Herbst 2020 45–47 Ausgewählte Backlist

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Das gesamte Schaffen von Sigurd Lewerentz: - ausgeführte und nicht realisierte Bauten - Ladengestaltungen - Kirchen - Friedhöfe und Landschafts-­ architektur - Ausstellungsarchitektur - Grafik- und Industriedesign - Möbelentwürfe

Sigurd Lewerentz (1885–1975) ist einer der am höchsten verehrten Protagonisten der europäischen Architekturgeschichte – und zugleich einer der am meisten mythologisierten. Seine noch existierenden Bauten sind Reiseziel zahlloser Architektinnen und Architekturliebhaber, der von ihm massgeblich gestaltete Waldfriedhof Skogskyrkogården in Stockholm ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Das Buch Sigurd Lewerentz: Architect of Death and Life legt die bislang umfassendste Darstellung von Leben und Schaffen des schwedischen Baukünstlers vor. Das Buch basiert auf dem Nachlass von Lewerentz, der im nationalen schwedischen Architekturzentrum ArkDes in Stockholm verwahrt wird und Tausende von Zeichnungen sowie das persönliche Archiv und die Bibliothek des Architekten umfasst. Als Ergebnis jahrelanger Forschung und Aufarbeitung breitet es auf mehr als 700 Seiten faszinierendes und grossteils erstmals überhaupt publiziertes Archivmaterial aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Modellfotos, Möbelentwürfe. Dazu kommen Fotografien von Lewerentz selbst ebenso wie neu aufgenommene Bilder seiner wichtigsten Bauten. Fundierte Essays führender Experten beleuchten Sigurd Lewerentz’ Werk und Wirkung aus neuer Perspektive. Diese massgebende Monografie bietet erstmals Gelegenheit, das gesamte Schaffen dieses bedeutenden Baukünstlers zu erleben, dessen Einfluss auf andere Architektinnen und Architekten heute noch stärker ist als zu seinen Lebzeiten.

Kieran Long ist Direktor des schwedischen Zentrums für Architektur und Design ArkDes in Stockholm. Davor hat er 2013/14 die Abteilung Design, Architektur und Digitales des Londoner Victoria & Albert Museum aufgebaut und bis 2017 geleitet. Johan Örn ist Sammlungskurator am schwedischen Zentrum für Architektur und Design ArkDes und betreut dort u.a. den Nachlass von Sigurd Lewerentz.

ISBN 978-3-03860-232-3

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Sigurd Lewerentz ist einer der bedeutendsten Protagonisten der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, sein Einfluss ist heute noch stärker als zu seinen Lebzeiten Die bislang umfassendste, autoritative Monografie zum Werk von Sigurd Lewerentz Präsentiert reiches und bisher grossteils unveröffentlichtes Material: Zeichnungen, Pläne, Skizzen und Fotografien Begleitet die Ausstellung Sigurd Lewerentz – Architect of Death and Life im ArkDes in Stockholm (30. April 2021 bis 6. Februar 2022)

Kieran Long, Johan Örn (Hrsg.)

Sigurd Lewerentz Architect of Death and Life Mit Beiträgen von Mikael Andersson, Kieran Long und Johan Örn. Fotografien von Johan Dehlin Gestaltet von Stefania Malmsten und Ulrika Hellberg In Zusammenarbeit mit ArkDes, Stockholm Gebunden ca. 720 Seiten, ca. 800 farbige und 100 sw Abbildungen 23 × 30 cm 978-3-03860-232-3 Englisch ca. sFr. 140.– | € 120.– Mai 2021

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Die Sankt-Markus-Kirche (Markuskyrkan) in Björkhagen, einem Stadtteil im Süden Stockholms, ist ein Hauptwerk von Sigurd Lewerentz (1885–1975). Im Gegensatz zu Lewerentz’ anderem berühmtem Kirchenbau, Sankt Petri in Klippan, gibt es aber bisher kein angemessenes Porträt von diesem Meisterwerk des Backstein-Brutalismus in Buchform. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Band nun in Opulenz und Sorgfalt geschlossen: Rund 300 neu aufgenommene Farbfotografien, erläuternde Pläne und Essays hervorragender Kennerinnen und Kenner von Lewerentz’ Schaffen machen diese Baumonografie zu einem wahren Schauvergnügen. Dabei rückt nicht nur die ungemein stimmungsvolle Sankt-Markus-Kirche als Ganzes und ihre Einbettung in die städtische Landschaft in den Fokus, sondern auch die detaillierte Ausgestaltung von Bodenbelägen, Möblierung, Lampen, Treppengeländer, des Altars und anderer liturgischer Einrichtungen. Behandelt werden zudem Fragen der Materialität und Themen wie Akustik und Atmosphäre, um dem Geheimnis der Kirchen von Sigurd Lewe­ rentz auf die Spur zu kommen.

Weiterhin lieferbar:

Sigurd Lewerentz, Architect 1885–1975 978-3-906027-48-7 Englisch sFr. 64.– | € 64.– ISBN 978-3-906027-48-7

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Ein stimmungsvolles Meisterwerk moderner Sakralarchitektur: Sigurd Lewerentz’ Markuskyrkan im Stockholmer Stadtteil Björkhagen

Karin Björkquist ist eine in Stockholm wohnhafte Fotografin. Ihre Arbeit fokussiert hauptsächlich auf Innenarchitektur und Porträts. Aufnahmen von ihr werden weltweit in Büchern und Magazinen abgedruckt. Sébastien Corbari ist Architekt bei AIX Arkitekter in Stockholm. Er ist Spezialist für skandinavische Architektur und daneben auch Fotograf. Tomas Lauri ist Architekt in Malmö. Er ist zudem Redaktor und war Chefredaktor der schwedischen Zeitschrift Arkitektur.

783906 027487

ISBN 978-3-03860-243-9

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783038 602439


Erste fundierte Baumonografie zu Sigurd Lewerentz’ Meisterwerk moderner Sakral­ architektur Schöne Ausstattung und üppig illustriert mit neu aufgenommenen Fotografien und neu gezeichneten Plänen Mit erläuternden Essays hervorragender Kennerinnen und Kenner von Lewerentz’ Schaffen

Karin Björkquist, Sébastien Corbari, Tomas Lauri (Hrsg.)

Sigurd Lewerentz – Pure Aesthetics St. Mark’s Church 1960 Mit Beiträgen von Stephen Bates, Hansjörg Göritz, Matthew Hall, Beate Hølmebakk und Lars Ridderstedt. Fotografien von Karin Björkquist und Sébastien Corbari In Zusammenarbeit mit Arvinius + Orfeus Publishing AB Gestaltet von Henrik Nygren Gebunden ca. 352 Seiten, ca. 300 farbige Abbildungen und 40 Pläne 20.5 × 27 cm 978-3-03860-243-9 Englisch ca. sFr. 69.– | € 65.– April 2021

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Duplex Architekten, gegründet 2007 in Zürich, haben sich einen exzellenten Ruf für ihre Bauten unterschiedlichen Massstabs und ihre grosse Bandbreite an Typologien erarbeitet. Seit 2011 betreiben sie neben dem Stammsitz auch die Ableger Studio Duplex in Düsseldorf und Hamburg, seit 2020 zudem das Büro Duplex Architectes in Paris. Mit dieser ersten Monografie zu ihrem Schaffen in Deutschland und der Schweiz erlauben Duplex Architekten einen unmittel­ baren Einblick in ihre Arbeitsweise im Wohnungsbau. Fünf Projekte in der Schweiz, die reichhaltig mit Bildern, Plänen und Visualisierungen illustriert werden, veranschaulichen ihre Haltung zu Städtebau, Typologieforschung und Materialität und demonstrieren ihre höchst eigenständige Arbeitsweise. Der städtebauliche Massstab, die Findung neuer Wohnformen, die Bedeutung der Gemeinschaft und der kollaborative Ent­ wurfsprozess stehen im Zentrum der Überlegungen von Duplex Architekten in diesem Tätigkeitsfeld. Nele Dechmanns Text und Ludovic Ballands Bildessay beleuchten die Arbeit von Duplex Architekten auf ihre je eigene Weise. Neben den beiden Gründungspartnern Anne Kaestle und Dan Schürch kommt zudem auch eine Reihe weiterer Beiträgerinnen und Beiträger zu Wort, die persönliche Blicke auf diese fünf Bauten werfen.

Duplex Architekten demonstrieren beispielhaft, wie innovativer Wohnungsbau in der Schweiz funktionieren und welchen Beitrag damit für die Stadtentwicklung geleistet werden kann.

Ludovic Balland lebt und arbeitet als Grafikgestalter und Entwickler kompletter Buchkonzepte in Basel. Er ist Autor, Herausgeber und Fotograf von American Readers at Home und des Folgebands American Readers at Home – New Cut, die im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen sind. Nele Dechmann lebt und arbeitet als selbstständige Architektin in Zürich. Ein Schwerpunkt ihrer praktischen und theoretischen Arbeit liegt auf gegenwärtigen Wohnformen. 2018 erschien bei Park Books ihr Buch Costa Smeralda über die legendäre Feriensiedlung auf Sardinien.

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DE

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ISBN 978-3-03860-229-3

ISBN 978-3-03860-230-9

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Erste Monografie zum Schaffen von Duplex Architekten Zeigt im Detail fünf Wohnbauprojekte, die exemplarisch Haltung, Konzeption und Arbeitsweise von Duplex Architekten aufzeigen Herausragende Buchgestaltung durch Ludovic Balland Typography Cabinet Das Thema Wohnbau ist international von anhaltender Aktualität

Ludovic Balland, Nele Dechmann (Hrsg.)

Duplex Architekten Wohnungsbau Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Marc Angélil, Nele Dechmann, Anne Kaestle, Andreas Ruby, Caspar Schärer, Dan Schürch, Philip Ursprung, Günther Vogt u.a. Fotografien von Mathilde Agius, Ludovic Balland, Lars-Ole Bastar, Roxana Rios, Alexander Rosenkranz und Mihai Sovaiala Gestaltet von Ludovic Balland Typography Cabinet Gebunden ca. 320 Seiten, ca. 520 Abbildungen und Pläne 23 × 30 cm 978-3-03860-229-3 Deutsch 978-3-03860-230-9 Englisch ca. sFr. 65.– | € 58.– April 2021

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Atelier Deshaus, gegründet 2001 in Shanghai als eines der ersten privaten Architekturbüros in China, zählt zu den wichtigsten und innovativsten des Landes. Weltweit bekannt wurde das Büro durch das Long Museum West Bund in Shanghai, dem eine Reihe weiterer Kulturbauten und öffentlicher Räume folgte. Diese bilden einen Arbeitsschwerpunkt des Büros. Atelier Deshaus verweigert sich den üblichen kommerziellen Bauaufgaben in China. Seine formal klaren Entwürfe werden aus genauer Lektüre des Ortes entwickelt, wobei nach Jahrzehnten einer von staatlicher Seite betriebenen Tabula-rasa-Strategie in der Stadtplanung insbesondere dem Industriearchitektur-Erbe Respekt gezollt wird.

Atelier Deshaus in Shanghai entzieht sich der ausgeprägt kommerziell getriebenen Baukultur in China und schafft höchst eigenständige Entwürfe, die weltweit grosse Beachtung finden.

Im Zentrum dieser ersten Monografie über Atelier Deshaus stehen seine 20 wichtigsten Bauten und Projekte, die eingehend mit Plänen und Fotos sowie präzisen Erläuterungstexten der Architekten selbst dokumentiert sind. Ein ausführliches Gespräch von Hubertus Adam mit den Gründern Liu Yichun und Chen Yifeng gibt Einblicke in ihre Art des Denkens, ihr Verständnis chinesischer Tradition, ihre Beziehung zur Kunst und die Herausforderungen, denen sich ein nicht staatliches Büro im heutigen China gegenübersieht. Die Essays verorten die Position von Atelier Deshaus im Kontext der zeitgenössischen Architektur und diskutieren dessen Arbeiten hinsichtlich kon­ struktiver Qualitäten und Atmosphären.

Hubertus Adam, geboren 1965, ist freier Architekturkritiker und publiziert zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts und zur Architektur der Gegenwart. Er war 1997/98 Redaktor der Zeitschrift Bauwelt in Berlin und 1998–2012 Redaktor der Zeitschrift archithese in Zürich. 2013–2015 leitete er als Direktor das Schweizerische Architekturmuseum S AM in Basel.

ISBN 978-3-03860-223-1

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Erste Monografie zu Atelier Deshaus, einem der ersten privat geführten Architekturbüros in China, das vor allem für seine Kulturbauten international grosse Aufmerksamkeit geniesst Atelier Deshaus wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der AIA Shanghai Design Award (Architecture) 2019, der World Architects China Architecture Award 2018 und Iconic Award Best of Best 2015 des Rates für Formgebung Zeigt 20 exemplarische Bauten und Projekte, reich illustriert mit bislang unveröffentlichtem Bildmaterial und Plänen Bietet Einblicke in das Arbeitsumfeld und verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich nicht staatliche Akteure im heutigen Wirtschafts- und Baugeschehen Chinas zu stellen haben

Hubertus Adam (Hrsg.)

Atelier Deshaus Architecture 2001–2020 Mit Beiträgen von Stanislaus Fung, Li Shiqiao, Liu Yichun, Chen Yifeng und einem Vorwort von Yung Ho Chang Gestaltet von Klaus Stille Gebunden ca. 256 Seiten, ca. 200 farbige und 100 sw Abbildungen 20.5 × 28.5 cm 978-3-03860-223-1 Englisch ca. sFr. 45.– | € 38.– Mai 2021

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Der Boden ist unser kostbarstes und vor allem ein nicht vermehrbares Gut. Ein sorgloser oder kapitalgetriebener Umgang mit dieser Ressource hat die Zersiedelung beschleunigt. Die fortschreitende Versiegelung des Bodens trägt zur Klimakrise bei und gefährdet die Ernährungssicherheit. Die Hortung von Grundstücken und die Spekulation verteuern das Wohnen und führen zu schleichender Privatisierung des öffentlichen Raums. Schwache oder nicht angewandte Instrumente der Raumplanung, steuerliche Fehlanreize und eine weithin mutlose Politik schreiben den Status quo fort, anstatt Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Anschaulich und konkret, kritisch und manchmal auch unfreiwillig absurd erläutert Boden für Alle die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Hintergründe. Fallstudien und Begriffserklärungen bringen Licht in das Dickicht der Zuständigkeiten. Internationale Ländervergleiche veranschaulichen Stärken und Schwächen verschiedener Modelle, und Best-Practice-Beispiele u.a. aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen Alternativen auf. Eine Sammlung von bereits bestehenden und möglichen neuen Instrumenten weist Wege zu einer Raumplanung, die die Ressource Boden schont, den Klimawandel abfedert, der Wohnungsfrage hilft und eine gute Architektur ermöglicht.

Wo bleibt angesichts der drohenden Klimakatastrophe und des sorglosen oder kapitalgetriebenen Umgangs mit der endlichen Ressource Boden eine vorausschauende und mutige Bodenpolitik?

Angelika Fitz ist seit 2017 Direktorin des Architekturzentrum Wien. Seit Ende der 1990er-Jahre ist sie international als Kuratorin, Vortragende sowie in Beiräten und Jurys tätig und war unter anderem 2003 und 2005 Kommissärin für den österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale São Paulo.

Katharina Ritter ist Juristin und Kuratorin und seit 2006 Programmkoordinatorin im Architekturzentrum Wien. Davor war sie ab 1994 als freie Kuratorin und 2002 und 2004 als Projektleiterin des österreichischen Beitrags zur Architekturausstellung der Biennale Venedig tätig.

Karoline Mayer ist Architektin, Kuratorin, Fotografin und Filmemacherin. Seit 2011 ist sie im Architekturzentrum Wien für das Veranstaltungsprogramm und den Architektur. Film.Sommer verantwortlich.

Das Architekturzentrum Wien ist das österreichische Architekturmuseum. Das Az W zeigt, diskutiert, sammelt und erforscht, wie Architektur und Stadtentwicklung das tägliche Leben aller Menschen prägen.

ISBN 978-3-03860-225-5

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Die Frage des Eigentums an und der Nutzung von Boden ist im Hinblick auf die Klimakrise, steigende Wohnungskosten und den drohenden Verlust der Ernährungssouveränität ein zentrales Zukunftsthema Erläutert anschaulich und konkret politische, rechtliche und wirtschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge Bietet anhand von Fallstudien und Begriffs­ erklärungen einen Überblick zu politischen und administrativen Zuständigkeiten, Zusammenhängen und Abhängigkeiten Zeigt in Ländervergleichen Stärken und Schwächen verschiedener Modelle auf und präsentiert internationale Best-PracticeBeispiele Erscheint zur Ausstellung Boden für Alle im Architekturzentrum Wien (9. Dezember 2020 bis 3. Mai 2021)

Angelika Fitz, Karoline Mayer, Katharina Ritter, Architekturzentrum Wien (Hrsg.)

Boden für Alle Mit Beiträgen von Karoline Mayer, Katharina Ritter, Saskia Sassen, Gerhard Senft, Vandana Shiva, Robert Temel und Gerlind Weber sowie einem Vorwort von Angelika Fitz Gestaltet von Manuel Radde & LWZ Broschur 320 Seiten, 198 farbige und 2 sw Abbildungen und Grafiken 16.5 × 24 cm 978-3-03860-225-5 Deutsch sFr. 45.– | € 38.– Bereits erschienen

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Der eine – der Architekt Claude Parent (1923–2016) – war «dafür gemacht, Formen zu erschaffen», wie sein erster Arbeitspartner, der Architekt Ionel Schein, erkannte. Der andere – der Urbanist Paul Virilio (1932–2018) – suchte die Atlantikküste nach Bunkern und die Nachkriegsstädte nach «Antiformen» ab. Zusammen bildeten Parent und Virilio von 1963 bis 1968 das Duo Architecture Principe, das mit seiner Theorie einer schrägen Architektur (fonction oblique) und der Kirche Sainte-Bernadette du Banlay in Form eines Bunkers eines der kontroversesten Bauwerke des 20. Jahrhunderts schuf.

Das Antiduo der französischen Nachkriegszeit (1945–1975): Claude Parent und Paul Virilio entwarfen eine schräge Architektur, die im Gehen bezwungen werden muss.

Dieses Buch widmet sich erstmals der Entstehungsgeschichte von Architecture Principe. Es untersucht dabei Parents Entwicklung vor dem Hintergrund der architektonischen und künstlerischen Diskurse, mit denen sich der Architekt vor seiner Zusammenarbeit mit Virilio beschäftigte. Das Duo Architecture Principe bedeutete eine Zäsur in Parents Schaffen, während es im Gesamtwerk von Virilio eine weitgehend unbekannte Frühphase darstellt, die bereits Elemente seiner viel diskutierten Geschwindigkeitskritik (Dromologie) enthält.

Christian Sander ist Kunsthistoriker mit einem Forschungsschwerpunkt auf der Architektur Frankreichs (19.–21. Jahrhundert). Er arbeitet in der Publikationsstelle am LABOR K des Instituts für Stadt- und Regionalplanung (ISR) der Technischen Universität Berlin.

ISBN 978-3-03860-201-9

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Architecture Principe war Wegbereiter bedeutender zeitgenössischer Architektinnen und Architekten wie Odile Decq, Jean Nouvel oder Rem Koolhaas Erste Monografie zu Claude Parent und Paul Virilio als Duo Architecture Principe Untersucht insbesondere die Entstehungs­ bedingungen der Projekte des Duos Strukturiert auf innovative Weise das vom Autor neu gesammelte Wissen und präsentiert überraschende Zusammenhänge Besonders reich illustriert, u.a. mit zahlreichen Abbildungen aus den Kunst- und Architekturzeitschriften, für die Claude Parent regelmässig schrieb

Christian Sander

Claude Parent, Paul Virilio – Architecture Principe Formen und Antiformen in der Architektur der Moderne Gestaltet von 2xGoldstein Broschur ca. 400 Seiten, ca. 140 farbige und 200 sw Abbildungen 20 × 26 cm 978-3-03860-201-9 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.– April 2021

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Die im Süden Londons gelegene Dulwich Picture Gallery ist eines der ältesten öffentlichen Kunstmuseen der Welt, dessen Gebäude vom Architekten John Soane erbaut und 1815 eröffnet wurde. 2019 hat das Museum zum zweiten Mal ein junges Architekten-Künstler-Gespann mit dem Entwurf eines temporären Sommerpavillons beauftragt. Dieses grossformatige, höchst elegante Buch dokumentiert den durch Dingle Price und Alex Gore in Zusammenarbeit mit dem britischen Künstler Yinka Ilori errichteten Dulwich Pavilion des vergangenen Jahres. Zwei kurze Essays erläutern den Pavillon im Zusammenhang des sozialen, politischen und kulturellen Umfelds, ergänzt durch Konstruktionszeichnungen und technische Angaben auf und im Inneren des Buchumschlages. Grossformatige, suggestive Fotografien der farbenfrohen, überaus poetischen Installation fangen die Atmosphäre des Bauwerks während einer Sommerparty ein.

Gebaute Poesie: Der Dulwich Pavilion 2019 im Süden Londons

Dingle Price und Alex Gore gründeten ihr Büro Pricegore 2013 in London. Beide sind als Design Advisor des Londoner Bezirks Harrow tätig und unterrichten an der Kingston School of Art. Yinka Ilori lebt und arbeitet in London als freischaffender Künstler mit einem interdisziplinären Repertoire. Er hat sich spezialisiert auf Projekte, in denen er die Traditionen seiner britisch-nigerianischen Herkunft zu neuen Erzählungen in zeitgenössischem Design verwebt.

ISBN 978-3-03860-233-0

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Dokumentiert eine höchst poetische temporäre Architektur der aufstrebenden Londoner Architekten Pricegore und des britischen Künstlers Yinka Ilori Das historische Gebäude der Dulwich Picture Gallery ist der älteste explizit als solcher geplante und errichtete Museumsbau der Welt

Dingle Price, Alex Gore, Yinka Ilori (Hrsg.)

Pricegore & Yinka Ilori Dulwich Pavilion Mit Beiträgen von Job Floris und Sumayya Vally. Fotografien von Sophie Roycroft Gestaltet von Regular Practice Schweizer Broschur ca. 40 Seiten, ca. 14 farbige Abbildungen, 4 sw Pläne und Zeichnungen 23 × 34 cm 978-3-03860-233-0 Englisch sFr. 35.– | € 29.– Januar 2021

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Porträt eines neuen Quartiers: Die Europaallee mit ihren Bauten u.a. der Büros Max Dudler Architekten, Gigon/Guyer, David Chipperfield Architects, Caruso St John Architects, Graber Pulver Architekten, E2A Architekten und Boltshauser Architekten strahlt auf die ganze Stadt Zürich aus, ja sogar darüber hinaus.

In nur zehn Jahren ist direkt beim Zürcher Hauptbahnhof ein neuer Stadtteil gewachsen. Die Neubauten der Büros Max Dudler Architekten, Stücheli Architekten, Gigon/Guyer, David Chipperfield Architects, Wiel Arets Architects, Caruso St John Architects, Bosshard Vaquer Architekten, Boltshauser Architekten, Graber Pulver Architekten, Masswerk Architekten, E2A Architekten und Basler & Hofmann zwischen dem historischen Sihlpost-Gebäude, der Lagerstrasse und der Langstrasse sind dabei sukzessive mit dem benachbarten Quartier verwachsen. Dies ist dem städtebaulichen Wurf des Planungsbüros KCAP in Zürich und Rotterdam zu verdanken, der auch in gebauter Form nichts von seiner Selbstverständlichkeit eingebüsst hat. Das Buch ist ein Porträt dieses neuen Stadtteils mitten in Zürich. Es beschreibt sein Werden über zahlreiche Umwege, die glücklichen Fügungen, die zu seiner Entstehung führten – und das vollendete Werk. Eine historische Rückschau verankert die Europaallee in der Geschichte eines Ortes und einer Stadt, die lange um die Zukunft dieser Brache rang. Neue, exklusiv für das Buch gezeichnete Pläne verschaffen einen bisher nicht gekannten Überblick über alle Baufelder hinweg. Textbeiträge von Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen, Porträts von Gewerbetreibenden sowie historische und neu aufgenommene Fotografien fügen sich zu einer Geschichte der Stadtquartierwerdung in der Metropole Zürich.

Caspar Schärer ist Architekt und Publizist. 2008– 2017 war er Redaktor bei der Zeitschrift werk, bauen + wohnen, seit 2017 arbeitet er neben seiner publizistischen Tätigkeit als Generalsekretär des Bundes Schweizer Architekten BSA.

ISBN 978-3-03860-211-8

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Die umfassende Gesamtdarstellung des neuen Stadtteils Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof Dokumentiert die gesamte Entstehungs-, Planungs- und Baugeschichte Neu gezeichnete Pläne ermöglichen einen umfassenden Überblick über alle Baufelder Neu aufgenommene, atmosphärische Fotografien zeigen den Bauprozess, das vollendete Werk und seine Nutzerinnen und Nutzer

Caspar Schärer (Hrsg.)

Europaallee Zürich – Gemisch, Gefüge, 76 Ginkgos Stadt Zentrum Wandel Mit Beiträgen von Lisa Euler und Tanja Reimer, Werner Huber, Philipp Löpfe, David Sim, Stephanie Weiss und Thomas Wyss. Fotografien von Philip Heckhausen und Corina Flühmann Gestaltet von Elektrosmog Broschur ca. 256 Seiten, ca. 130 sw und 50 farbige Abbildungen ca. 23 × 28 cm 978-3-03860-211-8 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.– April 2021

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Das Bauen in Sichtbackstein erlebte im späten 19. Jahrhundert eine entscheidende Wiederbelebung. Als die industrielle Herstellung der Ziegel auf den Bauboom der Gründerzeit traf, konnte sich diese Bautechnik breitflächig durchsetzen. Die farbenfrohen, mit Backsteinen verblendeten Fassaden der Jahrhundertwende prägen noch heute unsere gebaute Umwelt und gehören im deutschsprachigen Raum zum Bild jeder grösseren Stadt. Mit seinen rund eintausend historischen Sichtbackstein-Bauten ist Zürich die wohl am besten erhaltene «Backsteinstadt» dieser Epoche. Da die Metropole an der Limmat von den Zerstörungen der Weltkriege weitgehend verschont blieb, zeugen ganze Quartiere von den gestalterischen und konstruktiven Strömungen des Fin de Siècle und machen Zürich zu einem hervorragenden Fallbeispiel für die Entwicklung der sogenannten Verblendtechnik. Dieses Buch entspringt einem Forschungsprojekt des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Ausgehend von Archivrecherchen und einer Spurensuche am erhaltenen Baubestand wird der mit der Landesausstellung 1883 einsetzende Sichtbackstein-Boom erstmals in seinen zeitlichen, räumlichen und bautechnischen Dimensionen detailliert nachgezeichnet. Reich illustriert mit historischen und neuen Fotografien, Detailaufnahmen und Diagrammen ist das Buch ein Grundlagenwerk zur Entwicklungsgeschichte des Sichtbacksteins in Zürich. Reizvoll ergänzt wird das Forschungsmaterial durch bislang kaum veröffentlichte Aufnahmen des Zürcher Fotografen und «Häuser-Sammlers» Friedrich Ruef-Hirt (1873– 1927) aus den Beständen des Baugeschichtlichen Archivs der Stadt Zürich.

Das erste Grundlagenwerk über die Entwicklungs-­ geschichte des Sichtbacksteins in Zürich

Wilko Potgeter ist Architekt und wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Doktorand an der Professur für Bauforschung und Konstruktionsgeschichte des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Stefan M. Holzer ist Bauingenieur und lehrt seit 2016 als Professor für Bauforschung und Konstruktionsgeschichte am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich.

ISBN 978-3-03860-231-6

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Ein Grundlagenwerk zur Entwicklungs­ geschichte der Sichtbackstein-Architektur in Zürich Reich illustriert mit historischen und neuen Fotografien, Detailaufnahmen und Diagrammen Basiert auf einem Forschungsprojekt des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich Erscheint zur Ausstellung im Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich (Haus zum Rech, Januar bis März 2021)

Wilko Potgeter, Stefan M. Holzer

Backsteinstadt Zürich Der Sichtbackstein-Boom zwischen 1883 und 1914 Gestaltet von Iza Hren Gebunden ca. 208 Seiten, ca. 146 farbige und 78 sw Abbildungen 17 × 24 cm 978-3-03860-231-6 Deutsch sFr. 49.– | € 48.– Januar 2021

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Fast jeder, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, kann Geschichten von den Garagen erzählen: von Wochenenden im Garagenhof, vom Auto, das – nach legendärer Wartezeit erworben – vor allem für die Urlaubsreise an die Ostsee bewegt wurde. Und auch heute noch wird hier an Autos gebastelt und Nachbarschaft gelebt. Im vereinten Selbstbau errichtet, breiten sich Anlagen, die aus mehr als eintausend Garagen bestehen können, an Siedlungsrändern aus. Kleinere Garagenkomplexe verstecken sich zuweilen mitten in der Stadt. In den letzten Jahren ist das Interesse an einer Aufarbeitung der Architektur- und Planungsgeschichte der DDR stark gestiegen. Die Garagen als repräsentative Beispiele einer DDR-Alltagsarchitektur und Biotope der Alltagskultur des verschwundenen Staates finden dabei bisher viel zu wenig Beachtung. Das Garagenmanifest bietet nun erstmals eine Aufarbeitung dieses vielschichtigen DDR-Erbes. Neun mit Schwarz-Weiss-Fotografien, Zeichnungen und Lageplänen illustrierte Fallstudien geben Einblicke in die Bauart und Planungsweise verschiedener Anlagen. Ein vertiefender Essay beschäftigt sich mit den Ursprüngen der Bautypologie und mit den Bedrohungen, denen dieses Stück gelebter DDR-Kultur heute ausgesetzt ist.

Lebensraum DDR-Garage: Ein wenig beachtetes urbanes Phänomen erfährt seine Würdigung.

Jens Casper arbeitet in Berlin als selbstständiger Architekt. Er lehrte als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin und als Gastprofessor an der Brandenburgischen Technischen Universität CottbusSenftenberg und war Unit Master im Berlin Laboratory der Architectural Association London.

Betrachtet werden schliesslich auch denkmalpflegerische Entwicklungen: Kulturelles Erbe ist nicht einfach da, Denkmale werden gemacht, so lautet die Boschaft. Abgerundet wird das Buch durch einen Bildessay des Fotografen Martin Maleschka.

Luise Rellensmann ist Architekturkritikerin und Architekturwissenschaftlerin. Sie ist zudem als akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl Denkmalpflege der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg tätig und war Lehrbeauftragte an der Universität Kassel.

ISBN 978-3-03860-240-8

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Die Garage für das eigene Auto war ein wichtiger Raum für Nachbarschafts- und Privatleben in der DDR und ist es für die Menschen im Osten Deutschlands bis heute geblieben Bautypologie, Planungsgeschichte und Soziologie der Garagenkomplexe in und am Rand der Städte in der DDR sind bis heute kaum untersucht Das Buch präsentiert die erste Aufarbeitung dieses Aspekts der DDR-Architektur- und Baugeschichte Die DDR-Garagen sind Aufhänger für einen avantgardistischen Denkmalpflegediskurs

Jens Casper, Luise Rellensmann (Hrsg.)

Das Garagenmanifest Mit einem Bildessay von Martin Maleschka Gestaltet von Bureau Sandra Doeller Broschur ca. 160 Seiten, ca. 13 farbige und 35 sw Abbildungen, 24 Zeichnungen und Lagepläne ca. 13 × 20 cm 978-3-03860-240-8 Deutsch ca. sFr. 29.– | € 25.– März 2021

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Vor dem Hintergrund langjähriger Praxis als Architekt, Urbanist und aus der Beschäftigung mit grundlegenden Themen seines Berufs heraus geht Stefan Kurath in diesem grossen Essay den Fragen nach, weshalb die Stadt ist, wie sie ist, und welchen Anteil Architektinnen und Architekten an diesem Zustand haben oder nicht haben. Architekturschaffende haben meist klare Vorstellungen davon, wie eine «richtige Stadt» und «gute Architektur» auszusehen haben. Betrachtungen heutiger Stadtlandschaften offenbaren jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen diesen Vorstellungswelten und den Stadtwirklichkeiten. Aufbauend auf Beispielen von Planungen aus dem europäischen Raum beschreibt Kurath hier eine Wirkungsgeschichte architektonischen Tuns. Er thematisiert und kritisiert darin Verkürzungen in Theorie, Geschichte und Praxis und zeigt die Notwendigkeit eines verstärkt realitätsbezogenen Denkens auf, um Realisierungschancen architektonischer und städtebaulicher Ideen zu verbessern. Er untermauert die These, dass der politische Wert von Architektur nicht einzig in sich selbst besteht, sondern ebenso sehr im kritischen und proaktiven Denken und Handeln von Architektinnen und Architekten. Aus seiner Sicht gelungene Beispiele wie Gion A. Caminadas Beiträge zur Erneuerung des Dorfes Vrin, Luigi Snozzis Planungen und Bauten für Monte Carasso, Peter Zumthors Therme Vals oder die Planungen von Feddersen & Klostermann für Lausanne West, wie auch die langfristige Auswirkungen der IBA Emscher Park, aktuelle Entwicklungen im Bregenzerwald oder Transformation des Wiener Westgürtels dienen ihm dabei als Anschauungsmaterial.

Eine kritische Betrachtung gedank-­ licher Verkürzungen in Geschichte, Theorie und Praxis der Architektur und ein Vorschlag, wie architektonische Praxis wieder an Relevanz zu gewinnen vermag

Stefan Kurath ist Architekt, Urbanist und Professor für Architektur und Städtebau sowie Leiter des Instituts Urban Landscape an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur. Er führt sein eigenes Büro urbaNplus in Zürich und arbeitet in Graubünden eng mit dem Architekten Ivano Iseppi zusammen.

ISBN 978-3-03860-242-2

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Bietet eine neue und ungewohnte Perspektive auf Geschichte, Theorie und Praxis der Architektur Betrachtet die konkrete Wirkungsgeschichte architektonischer Praxis, im Gegensatz zur Vielzahl greifbarer Texte zur Ideengeschichte Eine Einladung zur kritischen Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Autonomie der Architektur

Stefan Kurath

jetzt: die Architektur! Über Gegenwart und Zukunft der architektonischen Praxis Gestaltet von Sabine Hahn Broschur ca. 200 Seiten, ca. 30 farbige Abbildungen 18 × 27.5 cm 978-3-03860-242-2 Deutsch ca. sFr. 39.– | € 38.– April 2021

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Baukultur im Sinne einer gebauten Umwelt umgibt uns, prägt uns, ist ein Spiegelbild unserer Zeit und unserer Gesellschaft, sie bewegt und ermöglicht Identität. Gerade die Schweiz steht dabei vor grossen Herausforderungen: Der Schutz der Landschaft vor weiterer Zersiedelung, der Ausbau der Infrastruktur oder der sorgfältige Umgang mit unserem Kulturerbe sind zentrale Aufgaben, die eine kompetente und differenzierte Betrachtung erfordern. Das Wissen um die Bedeutung der Baukultur muss also Teil unserer Allgemeinbildung werden und seine Vermittlung bereits in der Schule einsetzen. Mit Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung präsentiert Archijeunes nun ein Buch, das zu einem Standardwerk der Wissensvermittlung zu diesem wichtigen Thema werden kann. Ein grosser Kreis von in der Fachwelt höchst angesehenen Autorinnen und Autoren trägt diese Elemente aus verschiedenen Disziplinen wie beispielsweise Architektur, Denkmalpflege, Konstruktion, digitales Bauen, Gebäude und Technik, Energie und Umwelt, Landschaft, Raumplanung, Verkehr, Projektentwicklung und Städtebau zusammen. Andere Texte zu historischen und soziologischen Aspekten reflektieren, was einer weiter gefassten baukulturellen Allgemeinbildung implizit ist oder sein sollte.

Das Wissen um die Bedeutung der Baukultur und unserer gebauten Umwelt muss Teil der Allgemeinbildung werden.

Die Beiträge sind in einen Gesamtzusammenhang eingebettet und jeweils mit weiterführender Literatur ergänzt. So bietet das Buch eine breite Grundlage sowohl für die Orientierung im Schulunterricht als auch für Laien.

Archijeunes ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel und wird vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA und vom Bund Schweizer Architekten BSA sowie privaten Gönnern und Spenderinnen unterstützt. Er verfolgt das Ziel, die baukulturelle Bildung im schweizerischen Bildungscurriculum zu verankern und Akteurinnen und Akteure der Baukultur zu vernetzen.

ISBN 978-3-03860-226-2

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Die gebaute Umwelt prägt uns als Individuen und als Gesellschaft Das Wissen um die Bedeutung der Baukultur ist höchst relevant für die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft Das Buch bietet eine breite Grundlage für die Wissensvermittlung an Schulen Die gut lesbaren Texte anerkannter Expertinnen und Experten offerieren weitgefächerte Orientierung zum Thema Baukultur auch für Laien Mit einer umfassenden Übersicht weiter­ führender Literatur

Archijeunes (Hrsg.)

Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung Mit Beiträgen von Anne Brandl, Gabi DolffBonekämper, Benjamin Dillenburger, Markus Koschenz, Vittorio Magnago Lampugnani, Martina Löw, Claudia Moll, Heiner Monheim, Ákos Moravánszky, Elli Mosayebi, Niklas Naehrig, Kristina Orehounig, Roland Reichenbach, Joseph Schwartz, Laurent Stalder und Martin Tschanz. Einführende Leads von Karin Salm, Vorwort von Thomas Schregenberger, Einleitung von Kathrin Siebert, Bildessays von Sebastian Stadler Gestaltet von Bänziger Hug Broschur 412 Seiten, 191 farbige und 82 sw Abbildungen 16 × 22 cm 978-3-03860-226-2 Deutsch sFr. 39.– | € 38.– Bereits erschienen

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Der Berliner Architekt Benedict Tonon hat sich durch Wohnbauten und -siedlungen, durch Brücken, Schul- und Universitätsgebäude sowie durch das zusammen mit Heike Hanada entworfene Bauhaus-Museum Weimar einen Namen gemacht. Für den Neubau eines Fachbereichsgebäudes an der Fachhochschule Brandenburg wurde Tonon 2000 mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet. Schon immer hat sich Tonon, ab 1994 Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin, aber auch mit theoretischen Fragen der Architektur und der Architekturwahrnehmung beschäftigt. Das vorliegende Buch ist nun die Quintessenz seines theoretischen Denkens.

Die Quintessenz theoretischen Denkens aus mehr als 40 Jahren Tätigkeit eines bedeutenden deutschen Architekten und Architekturprofessors

Darin erläutert Benedict Tonon anhand philosophischer Grundlagentexte, warum etwas ist, wie es ist, und wie sich etwas zeigt; er führt ein in die Denkbewegungen von Architekten des 20. Jahrhunderts, die für seine Argumentation wegweisend sind. Und er führt Gespräche zur phänomenologischen und herme­ neutischen Annäherung an die Kunst des Bauens: mit dem deutschen Architekten Hans Kollhoff, mit dem verstorbenen Schweizer Kollegen Marcel Meili, dem Portugiesen Álvaro Siza Vieira und dem Spanier Enrique Sobejano.

Benedict Tonon, 1944 in Hamburg geboren, arbeitet seit 1978 als selbstständiger Architekt. Ab 1994 Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin. 1991 Teilnehmer des deutschen Beitrags für die Biennale Venedig. 2000 Auszeichnung mit dem Deutschen Städtebaupreis.

ISBN 978-3-03860-241-5

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Reflexionen zur Wahrnehmung, Beurteilung und Erschaffung von Architektur Führt massgebliche Kategorien der Philosophie in den Architekturdiskurs ein Gespräche zu ausgewählten Themen mit den Architekten Hans Kollhoff, Marcel Meili, Álvaro Siza Vieira und Enrique Sobejano ergänzen die vier Textkapitel

Benedict Tonon

Architektur – eine hermeneu­ tische Kunst Ereignis, Deutung, Sinn Gestaltet von Sabine Hahn Leinenband ca. 288 Seiten, ca. 80 sw und farbige Abbildungen 16 × 24 cm 978-3-03860-241-5 Deutsch ca. sFr. 35.– | € 29.– April 2021

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Der kanadische Fotokünstler David K. Ross inszeniert architektonische Mock-ups führender internationaler Architekturbüros von ihrer Umgebung isoliert als Nachtaufnahmen in theatralischem Licht. So wird deutlich, dass Mock-ups zu Proto-Architekturen geworden sind: Sie verkörpern ungesehene Aspekte des Bauprozesses und verändern dadurch unsere Betrachtung von Architekturpraxis. Die Mock-ups werden im Originalmassstab und mit originalen Materialien gebaut und verschwinden vor der Vollendung der eigentlichen Bauten wieder. Anhand dieser realen Simulationen von Details einer Architektur soll sichergestellt werden, dass das Gebaute dem Entwurf entspricht. Ihre visuelle Dokumentation geschieht zumeist in Form von Schnappschüssen, die auf dem Bauplatz als simple Referenz gemacht werden.

Architektonische Mock-ups: Wesent-­ licher und zugleich flüchtiger Aspekt zeitgenössischen Bauens im Blick des kanadischen Fotokünstlers David K. Ross

Archetypes ist nun die erste fotografische Zusammenstellung, die über das Aufzeichnen von Bautechnologien und -typologien hinausreicht. Das Buch geht der Frage nach, welche Bedeutung die Herstellung solcher Architekturfragmente in ihrer ganzen technischen und gestalterischen Komplexität hat. Die künstlerischen Bilder von David K. Ross werden von vier Essays begleitet, die historische, technologische und gesellschaftliche Aspekte von Mock-ups beleuchten.

Reto Geiser ist Architekt und Architekturhistoriker mit einem Fokus auf die Schnittstellen zwischen Architektur, Pädagogik und Medien. Derzeit unterrichtet und forscht er an der Rice University School of Architecture in Houston. David K. Ross ist ein kanadischer Künstler, der fragmentarische und ephemere Aspekte ziviler und kultureller Infrastrukturen mittels Fotografie, Film und Installation erforscht und dokumentiert.

ISBN 978-3-03860-221-7

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Eine fotografisch-künstlerische Studie zu architektonischen Mock-ups Präsentiert erstmals die Bildserie des kanadischen Fotokünstlers David K. Ross Zeigt Beispiele führender internationaler Büros wie Caruso St John, Christ & Gantenbein, Foster + Partners, Gigon/Guyer, Herzog & de Meuron, SOM, Steven Holl, Valerio Olgiati u.a. Die begleitenden Essays bieten wichtige Beiträge zur Diskussion über zeitgenössische Architektur und ihre Entstehungsprozesse

Reto Geiser (Hrsg.)

Archetypes David K. Ross Mit Beiträgen von Reto Geiser, Sky Goodden, Ted Kesik und Peter Sealy. Fotografien von David K. Ross Gestaltet von MG&Co. Noëmi Mollet und Reto Geiser Eine Publikation von Standpunkte, Basel Leinenband ca. 112 Seiten, ca. 40 farbige Abbildungen 21 × 28 cm 978-3-03860-221-7 Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.– März 2021

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Der vierte Band der erfolgreichen Reihe Architektur in Niederösterreich dokumentiert das Baugeschehen in diesem Bundesland zwischen 2010 und 2020. Hundert mittels Text, Bild- und Planmaterial beschriebene Projekte legen Zeugnis ab von der Vielfalt und der Qualität ausgewählter Beispiele in sieben Kategorien. Während zeitgenössische Baukultur in den vier Landesteilen Niederösterreichs früher weniger präsent war, ist inzwischen eine höchst lebendige Architekturlandschaft entstanden.

Von den Voralpen bis ins Waldviertel, entlang der Donau und im Wiener Becken: Dieser Band zeigt die vielfältige, hochkarätige zeitgenössische Architektur in Niederösterreich der letzten zehn Jahre.

Die baukulturelle Entwicklung, die seit dem ersten Band (1986–1997) stattgefunden hat, ist nicht nur anhand der bereits erschienenen Bände nachvollziehbar, sondern wird auch im aktuellen Buch in einem ausführlichen Essay der Autorinnen evaluiert: Der architektonische Aufbruch von damals hat sich fortgesetzt und gerade im Bildungs- und Kultursektor sowie bei Bauten der öffentlichen Infrastruktur beachtenswerte Ergebnisse hervorgebracht. Über das Dokumentieren hinaus ist es Ziel dieses Buches, zu inspirieren und zu motivieren sowie Entscheidungsträger und Bauherren vom Mehrwert guter Architektur in der gesamten typologischen Bandbreite zu überzeugen.

Eva Guttmann arbeitet als freie Architekturpublizistin und -lektorin und als Projektleiterin in Österreich für Park Books. Sie ist zudem Vorstandsmitglied der Architekturstiftung Österreich.

Franziska Leeb ist freie Architekturpublizistin, -journalistin und -vermittlerin. Sie ist Autorin zahlreicher Beiträge in österreichischen und internationalen Fachmedien und Vorsitzende von ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich.

Gabriele Kaiser ist freie Architekturpublizistin und -historikerin, verfasst regelmässig Beiträge zur österreichischen Architektur in Fachmedien und Ausstellungskatalogen und unterrichtet an der Kunstuniversität Linz sowie am Mozarteum in Salzburg.

Isabella Marboe ist studierte Architektin. Sie arbeitet als freie Architekturjournalistin für österreichische und deutsche Medien und ist Redakteurin beim Magazin architektur. aktuell. Gründungsmitglied der Initiative BiN (Bauten in Not).

Christina Nägele studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis und ist Kuratorin, Vermittlerin sowie Kulturarbeiterin an der Schnittstelle von bildender Kunst, Architektur/ Urbanismus und Design.

ISBN 978-3-03860-227-9

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Setzt die erfolgreiche Reihe zur zeitgenössischen Architektur in Niederösterreich bis ins Jahr 2020 fort Zeigt rund 100 Bauten in sieben bautypologischen Kategorien und in sorgfältiger textlicher und visueller Darstellung Zeichnet die jüngste baukulturelle Entwicklung in Österreichs grösstem Bundesland nach

ORTE Architekturnetzwerk Nieder­ österreich (Hrsg.)

Architektur in Nieder­ österreich 2010–2020 Mit Beiträgen von Eva Guttmann, Gabriele Kaiser, Franziska Leeb, Isabella Marboe und Christina Nägele Gestaltet von Althaler + Oblasser Gebunden ca. 300 Seiten, ca. 700 Abbildungen und Pläne 26.5 × 23.5 cm 978-3-03860-227-9 Deutsch ca. sFr. 39.– | € 38.April 2021

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Die Konstellation von Architektur und Landschaft hat den Fotografen Guido Baselgia zu einem Bildepos inspiriert, das den von Bearth & Deplazes Architekten gebauten neuen Strassenunterhaltsstützpunkt auf dem Berninapass in einzigartiger Weise und in arktisch anmutender Winterlandschaft ins Bild setzt. Baselgia erkundet den Landschaftsraum entlang der Verkehrswege mit seiner analogen Kamera und stellt dabei auch die im Verlauf von dessen Industrialisierung und Erschliessung seit Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen (Kunst-)Bauten für Eisenbahn, Strasse und Energieproduktion in Beziehung zur Architektur des neuen Strassenunterhaltsstützpunktes. Von diesem grossvolumigen und weitgehend unterirdischen Zweckbau sind lediglich die konkav geschwungene Schildwand und darüber ein Rundturm zu sehen. Die Schildwand schneidet ein Segment aus der Topografie und umfasst damit einen Vorplatz samt Landschaftsraum. Der Turm entzieht sich einer direkten Entschlüsselung – bis zum Betreten der Camera obscura an seiner Spitze, die eine Verbindung von Fotografie, Architektur und Landschaft schafft und klar macht, dass es hier um Einsichten und nicht um Aussichten geht. Das Buch zeigt eine Auswahl von Guido Baselgias eindrucksvollen Fotografien und Wiedergaben der Camera-obscura-Bilder aus dem Turm und dokumentiert in Text und Bild sowie mit Plänen die Architektur von Bearth & Deplazes.

Ein Bildepos zur spektakulären und heute touristisch wie wirtschaftlich stark genutzten Hochgebirgsland­schaft am Berninapass und ihren Infrastrukturbauten

ISBN 978-3-03860-237-8

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Zeigt Guido Baselgias grandiose Aufnahmen von Landschaft und Infrastrukturbauten in der winterlichen Gebirgslandschaft am Berninapass in herausragender Duplex-Wiedergabe Dokumentiert die Architektur des vom renommierten Schweizer Büro Bearth & Deplazes Architekten entworfenen Strassenunterhaltsstützpunktes nahe der Passhöhe Die Camera obscura im Turm des Strassen­ unterhaltsstützpunktes ist öffentlich zugänglich Das UNESCO-Welterbe Berninalinie der Rhätischen Bahn ist eine international bekannte Tourismusattraktion

Bernina Glaciers (Hrsg.)

Bernina transversal. Guido Baselgia – Bearth & Deplazes Architektur und Fotografie – Intervention und Reaktion Mit Beiträgen von Reto Hänny und Philip Ursprung. Fotografien von Guido Baselgia Gestaltet von Bonbon Gebunden ca. 144 Seiten, ca. 70 sw Fotografien und 8 Pläne 30 × 30 cm 978-3-03860-237-8 Deutsch / Italienisch / Englisch ca. sFr. 69.– | € 68.– Mai 2021

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Daniela Keiser gehört zu den renommiertesten Gegenwartskünstlerinnen der Schweiz. 2017 wurde ihr der Prix Meret Oppenheim verliehen, und sie verbrachte durch ein Atelierstipendium der Stiftung Landis & Gyr mehrere Monate im Londoner East End. Dort entdeckte sie den 2001 bis 2005 vom britischen Architekten David Adjaye gebauten Idea Store, eine Londoner Stadtbibliothek, die rasch auch zu einem Treffpunkt für sozial benachteiligte Menschen geworden ist. Ziel der Idea Stores – bislang wurden insgesamt acht davon eröffnet – ist es, vernachlässigte Quartiere aufzuwerten und Bildung und Information anzubieten. Daniela Keiser fotografierte aus dem ersten Idea Store an der Whitechapel Road das Treiben auf der Strasse. Ihre Fotoserie verrät einen ruhigen, repetitiv insistierenden Blick und gewährt Einblick in die alltäglichen Variationen in der Umgebung. Ihre fotokünstlerische Reflexion wird von einem Gespräch begleitet, das der Kunst- und Architekturhistoriker Philip Ursprung mit David Adjaye führte. Sie thematisieren die Wahrnehmung des Orts durch Daniela Keiser und – ohne das Gebäude zu zeigen – die Wirkung der Stadtplanung sowie die Intentionen des Architekten.

Daniela Keiser lebt und arbeitet als Künstlerin in Zürich und lehrt an der Hochschule der Künste in Bern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Prix Meret Oppenheim 2017.

Die Wirkung von David Adjayes Architektur künstlerisch reflektiert von Daniela Keiser

David Adjaye ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Architekten, dessen Bauten in zahlreichen Ländern und Beiträge zum Architekturdiskurs weltweit grosse Aufmerksamkeit finden.

Philip Ursprung ist Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Institut gta der ETH Zürich. 2017 erhielt er den Prix Meret Oppenheim in Vermittlung.

ISBN 978-3-03860-234-7

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Eine künstlerische Reflexion der Wirkung, die von David Adjayes Architektur der Londoner Idea Stores ausgeht Das Gespräch zwischen Philip Ursprung und David Adjaye verdeutlicht die Intentionen des Architekten für die von ihm konzipierten und teilweise neu erbauten Idea Stores in den Stadtteilbibliotheken Londons Daniela Keisers Serie Library – Idea Store wird in Ausstellungen in der Galerie STAMPA, Basel (26. März bis 22. Mai 2021) und im Kunst­ museum Olten (21. August bis 14. November 2021) gezeigt

Daniela Keiser

London – Being in the Library Mit einem Gespräch mit David Adjaye von Philip Ursprung Gestaltet von Bonbon Broschur ca. 300 Seiten, 153 farbige Abbildungen 14 × 19 cm 978-3-03860-234-7 Englisch ca. sFr. 35.– | € 29.– Februar 2021

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Holzbau hat eine jahrhundertelange Tradition und Holz als höchst vielseitig verwendbares Baumaterial ein riesiges Potenzial für die Zukunft. Crafting Wood: Structure and Expression präsentiert reich illustriert mit Plänen, Skizzen und Fotografien neue Erkenntnisse zu Holzverbindungen. Hervorgegangen ist das Buch aus einer internationalen Ausbildungskooperation der Universität Liechtenstein in Vaduz, der Norwegian University of Science and Technology NTNU in Trondheim und der Academie van Bouwkunst in Amsterdam. Darin wurden theoretisch und praktisch verschiedenste Aspekte von Holzverbindungen behandelt, von den Studierenden Entwurfsprojekte erarbeitet, handgefertigte Holzverbindungen erstellt sowie Prototypen der entwickelten Holzstrukturen im Massstab 1:5 gestaltet und gefertigt. Das Buch analysiert diese Lernprozesse und bietet in Bild und Text Anleitung zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Holzverbindungen in der Architektur.

Neue Erkenntnisse zu Holzverbin­dungen: Ergebnisse einer stark praxisbezogenen Ausbildungskoope-­ ration europäischer Hochschulen

Carmen Rist-Stadelmann ist Dozentin und Studiengangsleiterin des Master-Programms am Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein.

Weiterhin lieferbar:

Crafting the Façade Stone, Brick, Wood 978-3-03860-101-2 Englisch sFr. 39.– | € 38.– ISBN 978-3-03860-101-2

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Machiel Spaan unterrichtet an der Academie van Bouwkunst in Amsterdam und führt das Architekturbüro M3H in Amsterdam. Urs Meister ist Professor für Entwurf und Konstruktion an der Universität Liechtenstein und führt das Architekturbüro Käferstein & Meister in Zürich.

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ISBN 978-3-03860-235-4

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Holz als nachwachsender und äusserst vielseitiger Baustoff findet international immer breitere Anwendung Das Buch präsentiert neue Erkenntnisse zu Holzverbindungen und dient als Inspirations­ quelle für angehende und praktizierende Architektinnen und Architekten und andere Fachpersonen des Holzbaus Reich illustriert mit Plänen, Skizzen und Fotografien Dokumentiert eine stark praxisbezogene Ausbildungskooperation mehrerer europäischer Hochschulen

Carmen Rist-Stadelmann, Machiel Spaan, Urs Meister (Hrsg.)

Crafting Wood Structure and Expression Mit Beiträgen von Bjorn Otto Braaten, Arnstein Gilberg, Niels Groeneveld, Haakon Haanes, Annemariken Hilberink, Tibor Joanelly, Cathrine Johansen Haanes, Urs Meister, Mario Rinke, Carmen Rist-Stadelmann, August Schmidt, Jan Siem, Machiel Spaan, Harm Tilman und Klaus Zwerger Gestaltet von Studio Joost Grootens Broschur ca. 160 Seiten, ca. 150 farbige und 50 sw Abbildungen und Pläne 20 × 30 cm 978-3-03860-235-4 Englisch ca. sFr. 39.– | € 38.– Mai 2021

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Das Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein verfolgt höchst innovative Ansätze in der Architekturausbildung. Praxisnähe und die Zusammenführung von Studierenden mit Fachleuten auch aus Handwerksbetrieben stehen dabei im Zentrum. Model Workshop dokumentiert ein in diesem Rahmen durchgeführtes Programm. Dabei wurden verschiedenste Aspekte des Bauens im Massstab 1:1 von den Studierenden behandelt, von experimentellen Holzstrukturen über Techniken des Zusammenfügens bis hin zu Fragen der Fertigung. Neben theoretischer Arbeit wurden die Entwurfsideen zusammen mit Holzbaubetrieben als Prototypen im Massstab 1:1 gefertigt, hinsichtlich ihrer Funktionalität überprüft und weiterentwickelt.

Bauen mit Studierenden und Handwerksbetrieben als integrierte didaktische Methode in der Architekturausbildung

Das Buch stellt dieses Entwerfen und praktische Umsetzen detailliert vor und analysiert Lernprozesse des Bauens im Massstab 1:1. Bilder und Texte bieten Anleitung zur vertieften Auseinandersetzung mit der didaktischen Methode in enger Kooperation mit regionalen Handwerksbetrieben.

Carmen Rist-Stadelmann ist Dozentin und Studiengangsleiterin des Master-Programms am Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein. Urs Meister ist Professor für Entwurf und Konstruktion an der Universität Liechtenstein und führt das Architekturbüro Käferstein & Meister in Zürich.

ISBN 978-3-03860-236-1

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783038 602361


Fragen der Architekturpädagogik und -didaktik sind hochaktuell und werden unter Lehrenden wie Lernenden intensiv diskutiert Das Buch dokumentiert ein integratives, praxisnahes Programm der Universität Liechtenstein, das Studierende und Handwerksbetriebe zusammenbringt Dokumentiert den konkreten Entwurfs- und Realisierungsprozess als integralen Teil der Architekturausbildung

Carmen Rist-Stadelmann, Urs Meister (Hrsg.)

Model Workshop Bauprozess im Entwurfsstudio Mit Beiträgen von Christoph Frommelt, Urs Meister, Carmen Rist-Stadelmann und Machiel Spaan. Mit Fotografien von Bruno Klomfar und Darko Todorovic Gestaltet von Studio Joost Grootens Broschur ca. 96 Seiten, ca. 60 farbige und 40 sw Abbildungen und Pläne 21.2 × 15.6 cm 978-3-03860-236-1 Deutsch / Englisch ca. sFr. 35.– | € 29.– Mai 2021

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Untersucht die historische englische Grundherrschaft (Manorialism) auf mögliche Lehren für einen gemeinschaftlichen Grundbesitz im kapitalistischen, globalisierten Zeitalter Verdeutlicht die Konflikte, die sich aus dem strengem Schutz grosser Landflächen in Privateigentum und den heutigen Notwendigkeiten der ökonomischen und ökologischen Entwicklung eines bevölkerungsreichen Landes ergeben Visualisiert anhand von Karten, Grafiken und Fotografien neueste Rechercheergebnisse des Laboratoire Bâle (laba) der EPFL Präsentiert Vorschläge für architektonische Interventionen der laba-Studierenden

Südengland und die Spuren des feudalen Gutsherrensystems sind im Fokus des letzten Bandes der erfolgreichen Reihe Teaching and Research in Architecture des Laboratoire Bâle (laba) der EPFL Lausanne.

Unsere heutige Situation, die vom abstrakten kapitalistischen Markt bestimmt wird, erfordert eine kritische Hinterfragung der Verteilung, des Besitzes und der Nutzung von gemeinsamen Ressourcen wie beispielsweise dem Boden. Dies zeigt sich insbesondere in Grossbritannien mit seiner langen Geschichte der Privatisierung von Allmenden durch Einhegung (enclosures). Die heute weitgehend vergessenen Wurzeln des englischen Gutsherrensystems zeichneten sich durch eine komplexe Wechselbeziehung von Privateigentum und gleichzeitiger Ausrichtung auf das Gemeinwohl aus. Im ausgeprägt ländlichen Südwesten dieses im Übrigen dicht besiedelten Landes spiegeln sich jedoch die Absurditäten eines globalisierten Landes, das unter dem Druck steht, sich wirtschaftlich, politisch und ökologisch weiterzuentwickeln, und dabei zugleich durch den strengen Schutz grosser Landflächen stark behindert wird. Im Rahmen seines jüngsten Forschungsprojekts hat das Laboratoaire Bâle (laba) erforscht, was die Lektionen des Manorialism sein könnten, dessen Ursprünge einst in der Vorstellung vom Land nicht als Privateigentum, sondern als gemeinsames Gut verwurzelt waren. Die Ergebnisse der Recherche werden im abschliessenden Band der Reihe Teaching and Research in Architecture präsentiert, wiederum reich illustriert mit informativen Karten und Grafiken sowie atmosphärischen Fotos. Abgerundet wird das Buch mit Vorschlägen für architektonische Interventionen, die von Studierenden des laba erarbeitet wurden. Harry Gugger ist Architekt in Basel und Professor an der EPFL sowie Leiter von dessen Laboratoire Bâle (laba). Sarah Barth und Amy Perkins sind derzeit als Research Assistants, Augustin Clément und Alexandros Fotakis als Teaching Assistants am Laboratoire Bâle tätig.

Harry Gugger, Sarah Barth, Augustin Clément, Alexandros Fotakis, Amy Perkins (Hrsg.)

Manor Lessons Commons Revisited. Teaching and Research in Architecture Gestaltet von Helen Ebert Broschur 200 Seiten, 249 farbige und 107 sw Abbildungen 21 × 31 cm 978-3-03860-196-8 Englisch sFr. 49.– | € 48.– Januar 2021

ISBN 978-3-03860-196-8

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783038 601968


Die ArchitekturWerkstatt St. Gallen der Ostschweizer Fachhochschule bietet ein neues, ganzheitliches Ausbildungsmodell für Architektur an Das Buch gibt erstmals Einblick in Lehren und Lernen an dieser neuen Ausbildungsstätte Die Offenheit und Mentalität der künstlerischen Werkstatt als Unterrichtsmethode und Strategie wird als Atlas mit zahlreichen Bildfolgen und prägnanten Texten in Buchform übersetzt und anschaulich vermittelt

Architektur als Handwerk lehren und lernen: Ein Einblick in die neu gegründete ArchitekturWerkstatt St.Gallen

Strategien und Methoden sind wesentliche Bausteine der entwerferischen Praxis. Sie bilden das Handwerkszeug von Architektinnen und Architekten und prägen deren Arbeitsweisen ebenso wie ihr Verständnis von Architektur. Die Grundlage hierfür legt die fachliche Ausbildung. Doch wie lässt sich die heutige Komplexität der Entwurfspraxis vermitteln? Wie kann im Rahmen des Unterrichts ein Verständnis für gesellschaftliche, historische, politische, bauökonomische und gestalterische Zusammenhänge und Strategien des Entwurfs ganzheitlich gelehrt werden? Im Zentrum des Konzepts der 2017 als Teil der Fachhochschule St.Gallen, neu OST – Ostschweizer Fachhochschule, gegründeten ArchitekturWerkstatt steht die Idee, Architektur und den Diskurs über Architektur als Handwerk zu verstehen, das sich in der gemeinsamen Arbeit in einer Werkstatt vermittelt. Einem Atlas gleich lädt dieses Buch zu einem Spaziergang durch unterschiedliche, in der Werkstatt entstandene Architektur-, Raum- und Materialstudien ein. Es dokumentiert ein Verständnis von Architektur, das sich in der ArchitekturWerkstatt zu einer künstlerischen Lehrmethode verdichtet. Anna Jessen ist Architektin und Professorin an der Ostschweizer Fachhochschule. Seit 2017 leitet sie die ArchitekturWerkstatt St.Gallen, deren Konzept sie gemeinsam mit einem stetig wachsenden Team erarbeitet hat.

Anna Jessen (Hrsg.)

Architektur als Werkstatt Die ArchitekturWerkstatt St.Gallen – ein Atlas Mit Beiträgen von Katrin Albrecht, Mark Ammann, Siegrun Appelt, Werner Binotto, Roger Boltshauser, Katharina Immekus, Anna Jessen, Lorenz Kocher, Claudia Kromrei, Eva Lingg, Eva Schäfer, Jonathan Sergison, Ulrich Vogt, Peter Widerin, Sebastian Wörwag, Florian Zierer, Lukas Zurfluh u.a. Gestaltet von capadesign, Anke Fesel Broschur ca. 280 Seiten, ca. 200 farbige und 120 sw Abbildungen 24 × 30 cm 978-3-03860-239-2 Deutsch ca. sFr. 49.– | € 48.– April 2021

ISBN 978-3-03860-239-2

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NOCH NICHT ERSCHIENENE NOVITÄTEN HERBST 2020

Kristin Feireiss (Hrsg.)

Sergei Tchoban – Lines and Volumes Encounters with the Architect, Artist, Collector and Museum Founder 978-3-03860-205-7 Englisch ca. sFr. 29.– | € 29.– Januar 2021

Paul Andersen, Jayne Kelley, Paul Preissner (Hrsg.)

Im Gespräch mit Kristin Feireiss legt der russischdeutsche Architekt, Künstler, Kurator, Sammler und Museumsgründer Sergei Tchoban dar, was ihn umund antreibt.

American Framing The Same Something for Everyone 978-3-03860-195-1 Englisch ca. sFr. 39.– | € 38.– Mai 2021

Holzrahmenbau – Balloon Framing: Die typisch amerikanische Bauweise vermag die Grenzen innerhalb der sozial und ökonomisch tief gespaltenen Gesellschaft Amerikas ebenso zu verwischen wie die Unterschiede zwischen Bautypologien.

Angelo Candalepas (Hrsg.)

Angelo Candalepas Buildings and Projects 978-3-03860-171-5 Englisch ca. sFr. 65.– | € 58.– Mai 2021

In die Zukunft gerichtet und zugleich im Erbe der Moderne verwurzelt: Candalepas Associates, eines der führenden Architekturbüros Australiens

Josep Lluís Mateo

Footprints Writings 2005–2020 978-3-03860-209-5 Englisch 978-3-03860-210-1 Spanisch ca. sFr. 29.– | € 24.– Januar 2021

Ausgewählte Essays aus den letzten 15 Jahren von Josep Lluís Mateo, einem der einflussreichsten architektonischen Intellektuellen Europas

Pamela Johnson, Johan Celsing (Hrsg.)

Johan Celsing Buildings, Texts 978-3-03860-170-8 Englisch ca. sFr. 85.– | € 77.– März 2021

Werk und Philosophie von einem der renommiertesten Architekten Skandinaviens der Gegenwart

Marko Sauer, Christoph Wieser (Hrsg.)

Fawad Kazi KSSG–OKS Band II: Haus 10 978-3-03860-203-3 Deutsch / Englisch ca. sFr. 49.– | € 48.– März 2021

Band zwei der insgesamt fünfteiligen Monografie zur innovativen Erweiterung des Kantonsspitals St.Gallen KSSG und zum Neubau des Ostschweizer Kinderspitals OKS durch den Zürcher Architekten Fawad Kazi


AUSGEWÄHLTE BACKLIST

Jürgen Tietz (Hrsg.)

TXL. Berlin Tegel Airport 978-3-03860-202-6 Deutsch / Englisch sFr. 45.– | € 38.–

Zum Abschied vom Flughafen Tegel TXL: Die definitive Baumonografie der Berliner Architekturikone

Anna Bokov

Avant-Garde as Method Vkhutemas and the Pedagogy of Space, 1920–1930

«Jürgen Tietz hat dem Flughafen Tegel ein Denkmal zwischen Buchdeckeln gesetzt.» Bernhard Schulz, Tagesspiegel

978-3-03860-134-0 Englisch sFr. 65.– | € 58.–

Die erste vertiefte Darstellung der legendären sowjetischen Kunst- und Architekturschule Vkhutemas, die zehnmal so gross war wie das Bauhaus und viele Lehrinhalte und -formen der Bauhaus-Bewegung massgeblich beeinflusste

Johannes Modersohn, Antje Freiesleben (Hrsg.)

Modersohn und Freiesleben – Wirklichkeit Bauten und Projekte 2000–2020 978-3-03860-215-6 Deutsch / Englisch sFr. 39.– | € 38.– LAN – Benoit Jallon und Umberto Napolitano, Franck Boutté (Hrsg.)

20 Jahre Bauen in Berlin, in ganz Deutschland und anderswo: Die neue Monografie des bekannten Berliner Büros Modersohn & Freiesleben

Paris Haussmann A Model’s Relevance 978-3-03860-219-4 Englisch / Französisch sFr. 59.– | € 48.–

Das grossartige Buch über den tiefgreifenden Stadtumbau von Paris in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war lange vergriffen und ist nun in einer Neuausgabe wieder erhältlich.

LAN – Benoit Jallon, Umberto Napolitano (Hrsg.)

Napoli Super Modern 978-3-03860-218-7 Englisch sFr. 49.– | € 48.–

Eine Hommage an Neapel: Einblicke in die bemerkenswerte Architektur und städtebauliche Entwicklung der legendären Hafenstadt zwischen 1930 und 1960

Alexander Rosenkranz

City Cut-Off 2015–2020 978-3-03860-190-6 Deutsch / Englisch / Französisch sFr. 220.– | € 200.–

Berlin, Dakar, Detroit, Dubai, London, Moskau, Neu-Delhi, New York, Oslo, Paris, Zürich: Eine KünstlerEdition über die Stadt als Folie der modernen Architektur

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h2o architectes, Building Paris, Fanny Léglise (Hrsg.)

Openings h2o architectes 978-3-03860-198-2 Englisch / Französisch sFr. 39.– | € 38.–

Georg Schöllhammer (Hrsg.)

Strategie der Überwindung Umbau und Erweiterung der Kunstuniversität Linz durch Architekt Krischanitz

Ein Büro, von dem man noch viel hören wird: h2o architectes aus Paris wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – dies ist ihre erste grosse Monografie.

978-3-03860-187-6 Deutsch sFr. 39.– | € 38.–

Gunther Wawrik

Ein beispielhafter Eingriff in Linz zeigt, wie historisch belastetes architektonisches Erbe weiterentwickelt werden kann.

Die Bergstadt Eine Fiktion 978-3-03860-206-4 Deutsch sFr. 29.– | € 29.–

Barbara Hoidn, Wilfried Wang (Hrsg.)

21BB – Model Region BerlinBrandenburg

Die Bergstadt: Ein Gegenstück zur hegemonialen «Talstadt» und eine Gelegenheit zur Veränderung der Perspektive

Analyses and Visions for the 21st Century 978-3-03860-200-2 Englisch sFr. 69.– | € 68.–

Ein Analyse- und Projektatlas für eine nachhaltige Grossstadtregion in der Mitte Europas

Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell (Hrsg.)

Faces and Spaces 40 Years Aedes Architecture Forum 978-3-03860-216-3 Englisch sFr. 29.– | € 29.–

Das äusserst kurzweilige Jubiläumsbuch der bekanntesten Architekturgalerie Europas

die nomadisierenden veranstalter (Hrsg.)

Beiläufig Wesentliches in Venedig Acht überraschende Spaziergänge 978-3-03860-197-5 Deutsch sFr. 20.– | € 19.–

Neue Perspektiven auf Venedig: Ein Stadtführer mit acht Spaziergängen gewährt dem Unscheinbaren und Beiläufigen einen grossen Auftritt.


Benjamin H. Bratton, Nicolay Boyadjiev, Nick Axel (Hrsg.)

The New Normal 978-3-03860-220-0 Englisch sFr. 65.– | € 58.– EUROPAN AUSTRIA (Hrsg.)

Wie verändern die Technologie und die ökologischen Herausforderungen die Städte der Zukunft?

Europan 15 Austria – Productive Cities 2 Ressources, Mobility and Equity 978-3-03860-212-5 Englisch sFr. 29.– | € 24.–

Fundgrube für richtungsweisende Ideen zur Zukunft einer neuen Stadtkultur: EUROPAN ist der grösste europaweite Ideenwettbewerb für Urbanismus und Architektur.

Stan Allen

Situated Objects Buildings and Projects by Stan Allen 978-3-03860-204-0 Englisch sFr. 49.– | € 48.–

Bauen in und mit der Natur: Die Bauten des amerikanischen Architekten Stan Allen im Hudson Valley nördlich von New York

Dominique Boudet (Hrsg.)

OMA – Toulouse Exhibition and Convention Center 978-3-03860-213-2 Englisch 978-3-03860-214-9 Französisch sFr. 49.– | € 48.–

Immense Ausmasse und doch Perfektion bis ins Detail: OMA hat in Toulouse mit einem scheinbar unaufregenden Infrastrukturprojekt beeindruckende Architektur geschaffen.

Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell (Hrsg.)

The Songyang Story Architectural Acupuncture as Driver for Rural Revitalisation in China. Projects by Xu Tiantian, DnA_Beijing 978-3-03860-186-9 Englisch sFr. 45.– | € 38.–

Architektur-Akupunktur wirkt: Wie die Architektin Xu Tiantian mit Interventionen im ländlichen China das Zusammenleben verändert.

Emanuel Christ, Victoria Easton, Christoph Gantenbein, Cloé Gattigo (Hrsg.)

Typology Hong Kong, Rome, New York, Buenos Aires. Review No. II 978-3-906027-01-2 Deutsch / Englisch sFr. 59.- | € 58.–

Typology Paris, Delhi, São Paulo, Athens. Review No. III 978-3-906027-63-0 Deutsch / Englisch sFr. 59.- | € 58.–

Christ & Gantenbein präsentieren zwei Analysen von Gebäude-­ typen, die mit insgesamt über 300 Beispielen aus den verschiedensten Städten der Welt vielfältige Inspiration für den urbanen Entwurf bieten. Lange vergriffen und nun endlich wieder erhältlich!

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Stand Dezember 2020 Park Books wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2021-2024 unterstützt. Die angegebenen Franken-Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen für die Schweiz inklusive MwSt. Die angegebenen Euro-Preise sind gebundene Ladenpreise für Deutschland inklusive MwSt. und unverbindliche Preisempfehlungen für Österreich. Für Preise, Beschreibungen und Erscheinungstermine bleiben Änderungen und Irrtum vorbehalten. Umschlagbild vorne: © Alexander Rosenkranz. Umschlagbild hinten: Studentisches Wohnen, Erlenmatt Ost Basel © Damian Poffet. Beide aus dem Buch Duplex Architekten. Wohnungsbau (siehe Seite 8/9).