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pro g r am m F rĂź h jaHR 201 9

Midas

Collection


Das Postkartenset für Ihre Verkaufstheke 4 Motive, je 25 Stück


Streifenplakat 30 x 60 cm

Das Aktionspaket zu Iris Apfel: Partie 12/10 Ex., Tischaufsteller, Plakat und Postkartenset

Tischaufsteller 30 x 60 cm


»Ihr Stil ist nicht nachzuahmen.« (Die WELT) »Sie ein Phänomen zu nennen wäre eine glatte Untertreibung.« (ELLE) »Stilikone Iris Apfel bekommt eine eigene Barbie!« (Vogue) IN

IT

I NEVER EXPECTED IRIS_APFEL_interior_mech_FINAL_v2.indd 20

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to draw a crowd...

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IS A

BL ACK-BELT BEGINNINGS

I STARTED BUYING my own clothes when I was twelve. My mother—who always dressed beautifully and was extraordinary for her time in that she went to college and then law school but dropped out when she was pregnant with me—went back to work, opening a boutique during the Great Depression. In spring 1933, Easter was coming and I had no new finery suitable for walking down Fifth Avenue in the Easter Parade. My mother was

too busy working to accompany me—she felt truly sorry about that. But she did give me the magnificent sum of twenty-five dollars to go out and assemble an outfit by myself. I spent my first five cents on the subway ride from Astoria to Manhattan’s S. Klein on the Square, probably the granddaddy of discount shopping and one of my mother’s regular shopping spots. I walked into the store and fell madly in love with a dress I saw on the first rack. I wanted to

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Zitate von Iris Apfel: »Eine 18-Jährige hat einen tollen Körper, aber kein Geld. Eine 70-Jährige hat keinen tollen Körper mehr, aber Dollars.« »Nichts lässt eine Frau so sehr altern wie der verzweifelte Versuch, jung auszusehen.« »Ich kann den minimalistischen Look an mir nicht leiden. Ich mag viel Zeug, ich umgebe mich gern mit vielen Dingen, die ich gern anschaue.« »Ich wollte nie eine alte Schachtel sein; ich habe mich selbst zum ältesten Teenager der Welt erklärt, und das soll auch so bleiben.«


ode, Alles ü ber M t! e n s ku n s Stil und Leb ige Die einzigart Iris Apfel

Iris Apfel

Stil ist keine Frage des Alters Betrachtungen eines geriatrischen Starlets 176 Seiten, Hardcover, edle Ausstattung, 16,5 x 26 cm, € 25.00 (D) | € 25.70 (D) | sFr. 33.– ISBN: 978-3-03876-146-4 WG 1585 | März 2019

5 Die heutige Mode ist auf junge Menschen zugeschnitten. »Einfach lächerlich«, befindet Iris Apfel, die als eine der originellsten internationalen Stil-Ikonen unserer Zeit gilt und – man höre und staune – 97 Jahre jung ist. In der Mode­welt ist sie eine lebende Legende, die durch ihr extra­vagantes Auftreten in der Öffentlichkeit zum Vorbild für Authentizität, Selbstbewusstsein und für Energie auch im höchsten Alter geworden ist. Sie nutzt Instagram als Plattform für ihre Alltagsmode und hat dort über eine Million Fans, sie designt Schmuck, Accessoires, Texti­lien, Möbelstücke, ist als Model großer Mode­marken gefragt und auch als Interior-Designerin erfolgreich.

Iris Apfel wurde vor allem in den USA durch ihre Auftritte im Internet und im Fernsehen bekannt, porträtiert wurde sie in der für einen EMMY-nominierten Dokumentation »Iris« von Albert Maysles. Das Metropolitan Museum of Art in New York widmete ihr eine eigene Ausstellung – mit spektakulärem Erfolg. Höchste Zeit also, sich in Zeiten von Jugendwahn und falten­freier Modeaufnahmen mit einer Frau zu beschäftigen, die nicht nur ein absolutes Original ist und wirklichen Stil verkörpert, sondern auch auf ein sensationelles Leben und einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückblicken kann – mit Witz, Lässigkeit und einer Eleganz, die man einfach lieben muss.

Allein schon die ebenso klugen wie humorvollen Essays zu Themen wie Mode, Design, Arbeit, Familie, Freundschaft, Alter, Geld und Liebe lohnen die Lektüre dieses außergewöhnlichen Buches. Dazu ist es auf jeder Seite hoch unterhaltsam, voller gedanklicher und visueller Anre­ gungen und wundervoll gestaltet. Mit exklusiven Bildern und Anekdoten aus der Modewelt und den offenherzigen Lebensmaximen ist dieses Buch ein Gesamt-Kunstwerk.

»Iris Apfel macht deutlich, dass Kreativität und die Liebe zum eigenen Tun alterslos ist. Eine wunderbare Person mit großer Lebenserfahrung und geistiger Klarheit. Ein Vorbild für Jung und Alt.« (People Magazine) »Die Autobiografie von Iris Apfel zählt zu den besten StilBüchern, die ich je gelesen habe. So viel Weisheit, soviel Wissen.« (Jörg Oberwittler, style-statements.de)

Eine wundervoll sprudelnde Quelle der Inspiration für alle, egal ob jung oder alt, die ihren eigenen Weg gehen und ihren individuellen Stil leben wollen.


MO D E


p r esse- Schw er pun kt

Ricarda, Schöneberg (Akazienstraße) »Berlin ist wild, bunt, spannend, vertraut, ruppig, schön und abwechslungsreich. Ich liebe meine Heimat, genauso wie ich es liebe, mich lebensfroh zu kleiden, zu kombinieren, zu schneidern, mich inspirieren zu lassen und in Geschäften nach schöner Kleidung zu stöbern. Kleidung muss nicht immer auf Anhieb passen, sondern kann auch passend und aufregend gemacht werden.«

Mathilda, Kreuzberg (Graefekiez) »Berlin is a great place for shopping and getting inspired. I work as a photographer. My clothes has to be comfortable so I can move! I mostly wear clothes in a functional and classic design but with a funky stylish or playful twist!«

Menschen ohne Firlefanz – Straßenmode pur!

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Björn Akstinat ist der Fotograf der Berliner Straßenmode. Er fotografiert keine Marken und keine Models, sondern echte Berlinerinnen und Berliner in ihrer Alltagskleidung. Angefangen hat alles mit einer Idee in einem Straßencafé in Spanien. Akstinat sah dort schick gekleidete Damen an sich vorübergehen. Außer ihm bemerkte kaum einer, wieviel Mühe sie sich mit ihrem Äußeren gegeben hatten. Er beschloss daraufhin, interessant gekleideten Menschen mehr Aufmerksamkeit zu widmen und diese wandelnden Kurzzeit-Kunstwerke fotografisch festzuhalten – nicht in Spanien, sondern in seiner Heimatstadt Berlin. Zurück in der deutschen Hauptstadt startete er die Internetseite www.schickaa.com, auf der er seit einigen Jahren seine stilvollen Mode-Schnappschüsse veröffentlicht. Der Name »schickaa« ist einerseits eine Anspielung auf die deutschen Begriffe »schick« bzw. »schicker« und andererseits auf das spanische Wort »chica« (Mädchen). Das vorliegende Buch folgt diesem Konzept und man kann hier nicht nur Bilder modischer Berliner bewundern, sondern findet auch Kurzporträts der Fotografierten. Wie es sich für eine Stadt mit internationalem Flair gehört, natürlich auf Deutsch und Englisch. Damit kombiniert dieses Buch Inhalte, die sonst auf Einzelprojekte wie z. B. »The Sartorialist« oder »Humans of New York« verteilt sind. Björn Akstinats außergewöhnliche Bilder stoßen immer wieder auf großes internationales Medienecho.

Partie 6 /5 12/ 10

Björn Akstinat

BERLIN STREET STyle Mode und Menschen in Berlin 240 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 100 Fotos 15 x 22 cm, € 25.00 (D) | € 25.70 (A) | sFr. 33.–

»Diese Fotos zeigen den wahren Stil Berlins.« (WELT)

ISBN: 978-3-03876-129-7 | WG 1585 | Februar 2019


2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe

Frank Berzbach

Ästhetik des Alltags 2. Auflage

Betrachtungen zur Lebenskunst 192 Seiten, edle Ausstattung, Prägecover Flexcover, € 20.– (D), € 20.70 (A), sFr. 25.–

Partie 6 /5

ISBN: 978-3-03876-128-0 | WG 1973 | Februar 19

Mit Humor und Mitte durch den Alltag Dieses Buch verrät, wie man mit Nerven­sägen umgeht, dem Blick von Schildkröten begegnet und sich Buddha mit dem Smartphone vorstellt. Frank Berzbach begleitet seine Leser offen, witzig, stilsicher und wohlwollend durch den Alltag und zeigt, wie man nicht den Kopf verliert, sondern seine Mitte behält. In seinen Kolumnen nimmt sich Frank Berzbach alle Themen wie Zutaten eines bunten großen Büffets und legt sie gleichberechtigt auf den Teller. Auf Augenhöhe und, wenn man so will, auch auf Herzhöhe zeigt er uns, wie man nicht den Kopf verliert, sondern seine Mitte behält. Inmitten von Neonationalismus, Intoleranz und Polarisierung beileibe keine leichte Aufgabe. Während viele in der Öffentlichkeit streiten und sich verbal fetzen, wagt Frank Berzbach dagegen die Mitte und das Maß. Religion und Spiri­ tualität sind in seinen respektvollen, neugierigen Gedankenspaziergängen aber keine Bedingung, sondern Angebot und geistige Stütze. »Die besondere Kostbarkeit dieses Buches besteht darin, dass Sie die Texte mehrmals lesen können und dabei ein Phä­no­men erleben. Bei einer zweiten oder dritten Lektüre lösen die Texte tiefere gute Gefühle aus, weil sich darin Ihre eigene Sensibilisierung und Entwicklung zu spiegeln beginnen. Deshalb ist dieses Buch auch ein intelligentes Geschenk für Menschen, die Sie noch für eine sehr lange Zeit gernhaben wollen.« (Anton Ladner, Chefredaktor Doppelpunkt)

Dr. Frank Berzbach, geboren 1971, unterrichtet Psychologie an der ecosign Akademie für Gestaltung und Kulturpädagogik in Köln. Er hat als Wissenschaftler, Journalist, Fahrradkurier, Technischer Zeichner, in der Psychiatrie und als Buchhändler gearbeitet. Seit vielen Jahren ist er Zen-Praktizierender, bleibt aber katholisch. Er arbeitet zu Fragen achtsamkeitsbasierter Psychologie, Arbeitspsychologie, Kreativität, Spiritualität, Mode, Popmusik und Popkultur. Lesungen des Autors: www.frankberzbach.com/lesungen


Die trendigen Stiltipps aus der Neuen Zürcher Zeitung

Henriette Kuhrt

Hat das Stil? Ein Ratgeber für das Leben von heute ca. 192 Seiten, edle Ausstattung € 17.90 (D), € 18.50 (A), sFr. 25.–

Partie 6 /5

ISBN: 978-3-03876-147-1 | WG 1973 | April 2019

Pointiert, unterhaltsam und lebensnah

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Sind Bleistiftröcke Selbstsabotage? Wie kann ich den Alltag in HighHeels bewältigen? Ist der Verzehr großer Fleisch­mengen maskulin? Wie umarmen sich befreundete Männer korrekt? Und muss ich Hunde grüßen? In ihrer NZZ-Kolumne »Hat das Stil?« entschärft Henriette Kuhrt jeden Sonntag die Konflikte des menschlichen Miteinanders. Präzise, wortgewandt und voller Witz findet sie Wahrheit im Alltäglichen und die Abgründe hinter der Normalität. Dafür wird sie von ihren Leserinnen und Lesern so geliebt, dass die Kolumne Kultstatus hat und zu den populärsten und meistgelesenen Rubriken der Zeitung gehört. Ihre Themen reichen von Mode bis zur Etikette, vom Kindergarten über den Straßenverkehr bis hin zu den Fallstricken der digitalen Kommunikation und dem weiten Feld des Schenkens. Egal ob es um die hohe Kunst des Normcore-Look geht, das Minenfeld der sozialen Netzwerke oder die Frage, ob man sich von seinen Freunden Geld wünschen darf – Henriette Kuhrt aktualisiert die Regeln des menschlichen Miteinander und bewahrt ihre Leserinnen und Leser vor den schlimmsten Fettnäpfen: Denn was gestern noch gutes Benehmen war, kann heute ein Affront sein.

Henriette Kuhrt verbrachte ihre Kindheit in Blankenese, besuchte das humanistische Gymnasium in Hamburg und ging schließlich auf ein englisches Mädchen­internat in Kent – schon früh lernte sie, was sich gehört. Allerdings dauerte es lange, bis sie das Wissen praktisch anwendete: Erst studierte sie Journalistik, Politik, Sozio­logie und Wirtschaftsgeschichte und absolvierte ein Volontariat an der Deutschen Journalistenschule.Sie begann ihre journalistische Laufbahn als Redakteurin bei der »Bunten«, wechselte jedoch das Genre und schrieb für die »Süddeutsche Zeitung«, »Die Zeit« und den Gesellschaftsbund der »NZZ am Sonntag«. Sie berichtet über gesellschaftliche Phänomene, Prominente und Königshäuser und hält Vorträge über Mode und Lebensart. Seit 2013 sorgt sie als Stil- und Etiketteexpertin der NZZ am Sonntag für gute Manieren und noch bessere Laune.


Vom Amateur zum »Instagram-Hero«

inspiration i n s ta G r a M inspiration i n s ta G r a M inspiration i n s ta G r a M

Sie haben ein Konto bei Instagram, posten fleißig Bilder, aber irgendwie passiert nichts? Keiner nimmt Notiz von Ihnen und es kommen keine neuen Abonnenten hinzu? Dann kann Ihnen dieser kleine, aber sehr wertvolle Ratgeber helfen, Ihren Feed nach vorne bringen. In diesem international erfolgreichen Kultbuch verraten 50 der weltweit erfolgreichsten Insta­gram­mer, wie man auf Instagram berühmt wird. Das vorgestellte Insiderwissen deckt die ganze Palette ab: von der Perfektionierung der fotografischen Fähigkeiten und der Entwicklung eines persönlichen Stils bis zum Umgang mit der Community und dem Anlocken von Marken. Wenn Sie diese wertvollen Tipps einsetzen, gehören vielleicht auch Sie schon bald zu den Instagram-Legenden.

Trendtitel

Partie 6 /5

Henry Carroll & Jess Angell

Inspiration Instagram Das Insiderbuch für Kreative 128 Seiten, 2. aktualisierte Auflage, Format 17 x 17 cm, litaV irt

Edle Broschur mit Fadenheftung und Goldprägung,

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ela art íne z tud k nte n: > 720

ere nde fee

€ 17.90 (D), € 18.50 (A), sFr. 25.–

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ISBN: 978-3-03876-108-2 | WG 1415 | lieferbar

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arbeiten Sie zusammen!

Sehen Sie das licht

Ein erfolgreiches Instagram-Konto anzulegen und zu

Wenn wir das Licht ändern, eröffnen wir uns ganz andere

verwalten, kann harte Arbeit sein. Sie müssen das aber nicht

Perspektiven auf vertraute Szenen. Ich habe oft das Gefühl, in meiner Stadt schon alles fotografiert zu haben, und dennoch

@thomaS_k

allein machen. Versuchen Sie, ein Konto zusammen mit

kann wechselnde Beleuchtung dem selben Ort ein völlig

thomas kakareko abonnenten: > 655k

gleichgesinnten Freunden zu starten. Das macht viel mehr

anderes Aussehen geben. Besuchen Sie eine Location deshalb nicht nur einmal. Gehen sie zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Tagen während unterschiedlicher Jahreszeiten noch einmal dorthin zurück. Dann entstehen

@ihaVethiSthinG withfloorS edith, josha and Pien abonnenten: > 720k

Spaß! Wir drei haben den gleichen Enthusiasmus für unser

inspirierende feeds:

Konto, aber manchmal braucht einer von uns auch eine

@cirkeline @sionfullana @koci

Auszeit. In diesem Fall übernehmen die anderen beiden die

inspirierende feeds:

@ad_magazine @jean_jullien @mariestellamaris_official

»Arbeit«. Legen Sie eine WhatsApp-Gruppe an, damit Sie in

Aufnahmen, die die Menschen lieben.

Kontakt bleiben können. Uns ist es egal, wer als Nächstes etwas

thomas’ Story

erschienen ist, damit wir wissen, ob es Zeit für das nächste ist.

veröffentlicht. Wir schauen einfach, wann das letzte Posting Das läuft ganz natürlich.

Als ich Instagram im Jahre 2010 herunterlud, suchte ich nach einer App, um ein paar witzige Schnappschüsse mit einem

edith, josha und Piens Story

Freund zu teilen. Ich hätte mir niemals vorstellen können, wie

Unser Konto startete im Juni 2014 in einer Bar in Amsterdam.

sehr sich mein Leben aufgrund dieses Downloads ändern würde.

Es gab dort einen schönen Fußboden und wir entdeckten, dass

Schnell entdeckte ich eine tiefe Leidenschaft für die Fotografie,

wir alle ein Faible für Fußböden hatten. Wir redeten darüber,

die mittlerweile zu meinem Job geworden ist. Instagram hat

unsere eigenen Fußbodenbilder auf unserem Konto zu teilen,

außerdem völlig die Art und Weise geändert, wie ich reise.

beschlossen dann aber, daraus eine soziale Plattform für Leute

Egal, wo ich bin, es gibt immer jemanden, mit dem ich einen

auf der ganzen Welt zu machen. Die Zahl unserer Abonnenten

Kaffee trinken gehen kann oder der mir die Gegend zeigt. Das

wuchs unglaublich schnell und in letzter Zeit wurden wir von

ist für mich der wertvollste Aspekt von allen.

bekannten Bloggern, Zeitschriften und Prominenten wie Reese Witherspoon erwähnt. Es gab viele Höhepunkte, aber der größte war, als wir 15 Monate nach unserem Start 500.000 Abonnenten verzeichnen konnten.

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trainieren Sie ihr auge

Die komposition muss stimmen

Sie mit einem frischen Blick zunächst einmal Ihre Gegend. @SerjioS

Versuchen Sie, versteckte Details aufzuspüren und zu erkennen,

Serge najjar abonnenten: > 75k

das sich ändernde Licht einzufangen und auf Augenblicke

inspirierende feeds:

gewinnen. Ich verwende normalerweise kaum Hashtags.

@janske @joseluisbarcia @kristinenor

techniScher eXkurS

techniScher eXkurS

Mein bester Rat lautet: Trainieren Sie Ihr Auge. Betrachten

zu achten, in denen Menschen in einem Raum an Bedeutung Konzentrieren Sie sich auf die Fotografie und vermeiden Sie alles, was lauter spricht als das Bild selbst (wie etwa zu viele Hashtags). Meine Bilder haben alle einen Titel, aber mehr füge ich auch nicht hinzu.

Wie @the.hat schon erwähnte, ist eine ordentliche Komposition wichtig. Stellen Sie es sich so vor. Hier sind zwei Sätze: »Die Komposition ist wichtig, weil sie den Betrachter durch das Bild führt.« Und: »Durch führt wichtig die Komposition ist weil den Betrachter das sie Bild.« Beide Sätze bestehen aus denselben Wörtern, aber der eine ist eindeutig und der andere ist völlig durcheinander. Wenn Sie ein Bild aufnehmen, ist es genauso. Wie ordnen Sie das an, was Sie sehen, damit ein kohärentes Bild entsteht? Hier sind einige grundlegende kompositorische Geheimnisse, die verhindern, dass Ihre Bilder im Hashtag-Meer der Möchtegern-Thumbnails versinken.

halten Sie es sauber

einrahmen

horizontales und Vertikales

Der Bereich um Ihr Motiv herum sollte frei sein, damit es sich abhebt. Seien Sie nicht faul – bewegen Sie notfalls das Motiv oder sich selbst.

Lenken Sie das Augenmerk auf ein Motiv, indem Sie es im Vordergrund mit Details umgeben, etwa einem Durchgang oder Laub.

Horizontlinien oder senkrechte Linien müssen absolut gerade sein. Nutzen Sie Hilfslinien beim Freistellen des Bildes.

@Daniel_ernSt

@lilyroSe

@macenzo

negativer raum

ungewöhnliche winkel

Negativer Raum ist der »leere« Bereich, der Ihr Motiv umgibt. Er hilft, die Kanten Ihres Motivs zu definieren, und erzeugt selbst oft faszinierende abstrakte Formen.

Variieren Sie die Blickwinkel Ihrer Aufnahmen. Gehen Sie zu Boden oder in die Lüfte – zeigen Sie uns eine neue Sicht auf die Welt!

@SerjioS

@eDwarDkB

Serges Story Ich wurde in Beirut im Libanon geboren. Ich bin Anwalt und Doktor der Rechtswissenschaften. 2011 begann ich damit, meine Fotos bei Instagram zu veröffentlichen, und wurde schon

linien

Der Vordergrund ist wichtig

Drittelregel

Symmetrie

bald von einigen Galerien kontaktiert (seit 2012 präsentiere

Um den Betrachter in das Bild zu führen, könnten Sie auch dafür sorgen, dass sich etwas im unmittelbaren Vordergrund befindet.

Statt Motive in die Mitte zu setzen, schaffen Sie ein Gleichgewicht, indem Sie diese ein Drittel in das Bild hineinsetzen. Die Raster-Ansicht in »Ausrichtung« hilft dabei.

Mit Symmetrie schaffen Sie grafisch ausdrucksvolle Bilder – damit gewinnen Sie immer!

internationalen Messen wie der Paris Photo ausgestellt. Von

Suchen Sie nach Linien, die den Betrachter in das Bild leiten. Das können Straßen, architektonische Strukturen oder Reihen gut platzierter Objekte sein.

Anfang an habe ich versucht, durch mein Instagram-Konto zu

@BerlinStaGram

@oVunno

@Panyrek

@SymmetryBreakfaSt

ich meine Arbeiten durch die Galerie Tanit). Ich war Gewinner von Photomed Liban 2014 und meine Werke werden auf

demonstrieren, wie schmal der Grat zwischen dem Normalen und dem Außergewöhnlichen ist. Ich glaube, wenn wir die Dinge um uns herum mit einem schöpferischen Auge betrachten, schaffen wir es, aus dem Normalen Kunst zu machen.

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Heiß auf Fotos mit »WOW«-Effekt?

Kreative Ideen mit Fotografie

Wenn Sie es leid sind, ihre Fotos mit Filtern aus einer App aufregender zu machen, naht hier Hilfe. Dieses Buch wendet sich an ein Publikum mit Affinität für soziale Medien, und inspiriert Sie, mehr mit Ihren Fotos anzustellen. Hier finden Sie 70 clevere Ideen für alle – einfach bis aufwendig, simpel bis anspruchsvoll. Techniken für Spezialeffekte wie die Fotografie einer Wunderkerze beim Eintauchen in Wasser oder den Aufbau einer Minilandschaft werden ebenso vorgestellt wie innovative Möglichkeiten, Ihre fertigen Fotos zu bearbeiten, sie in Mosaike zu verwandeln oder Bilder in der Dunkelkammer mit Wasser zu verzerren. Die Ideen und Techniken werden anhand großartiger Beispiele verständlich dargelegt und machen das Buch zur idealen Lektüre für alle, die mehr mit ihren Fotos anstellen wollen. www.laurenceking.com

#NOFILTER Kreative Ideen mit Fotografie

Natalia Price-Cabrera

£12.99

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Trendtitel 7979

Scanography Blattgold und »Abziehbilder« Use scannersmit and apps to create Dekorationen traditioneller Technik cameraless photography Mit »Abziehbildern« lassen sich gedruckte Bilder Finding herself increasingly disillusioned with the von einem Material auf ein anderes übertragen. In process of photography, Frances Berry took a radical seiner Serie Out of Eden hebt der Kunstfotograf step and sold all her cameras. She now uses a variety of Robert Pereira Hind diesen Prozess auf eine neue technologies to create her ‘cameraless’ photographs. Stufe, indem er seine »Abziehbilder« mit Blattgold Borrowing from the vast library of images she has kombiniert. built up, which form her source material, Frances digital collages by duplicating, pasting and 1.creates Wählen Sie einen Untergrund aus Holz oder moving elements around. She will then print the collage Metall und schneiden Sie ihn auf die richtige out and either take a picture of it with her phone or Größe, bevor Sie ihn streichen und schleifen und scan it, before continuing to ‘push and pull’ the image alle Unebenheiten füllen. Legen Sie dann Blattgold between devices until she considers it finished. vorsichtig auf und beschichten Sie es mit Schellack. As she explains: ‘I might edit something in Photoshop, 2.open Im itnächsten Schrittrun wirdit das Bild vom on my phone, through an imagelasergedruckten das Blattgold übertragen. processing app Foto such auf as Glitché, and then put it back Tragen Sie Acrylharz dem print Bereich auf,scan in dem sichin, into Photoshop, or Iinmight it out, it back das befinden Platzieren Sie Ihr Bild andBild open it up insoll. another app.’ Keeping herdann original mit der Bildseite auf demdifferent Acrylharz. Streichen image moving between devices and Sie apps mit einem Lineal alle Blasen heraus und lassen Sie es means her process is constantly in flux, and prevents trocknen. her images from becoming repetitive or formulaic.

3.

Wenn das Harz getrocknet ist, rubbeln Sie das Papier mit Wasser und einem weichen Tuch ab. Das Do it your way Bild lässt sich jetzt mit Sprühkleber fixieren. Tragen Sie Play withLackschichten your own photographs you are mehrere auf, um esuntil zu schützen. happy with the results by applying filters and tools from different apps, and printing and scanning or rephotographing the image to add the textures of the technologies you use, such as inkjet dot patterns or laser printer lines.

Frances Berry, Lines We Live By

Natalia Price-Cabrera You will need Sie brauchen : :

#NoFilter

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Schneiden, heften,Ideen kleben Kreative mit Fotografie Machen Sie eine Fotocollage mit den Dingen aus dem Büroschrank Through the looking glass Use mirrors, glasses or binoculars to distort reality 144 Seiten, vierfarbig, Format 17 x 17 cm

computer; image-editing Lasergedrucktes Bild, software; smartphone Blattgold-Blätter (oder(and apps); scanner; printer Blattmetall), Acrylharz,

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Holzleim, organische Pigmente, Schellack, Ölglasur, Sprühkleber, Brett oder Holzstück

Vielleicht mal ein Experiment mit farbigen Stiften und Deko-Klebeband, um ein vorhandenes Bild teilweise Throughout photography’s relatively short history, zu verfälschen? Genau das tut die italienische artists have searched for ways to distort reality. One Künstlerin Naomi Vona. Mit fluoreszierenden Stiften, option is to use a range of optical ‘tools’ to alter Aufklebern, Washi Tape und Kleber teleportiert Naomi the image: hand mirrors are great for introducing ihre Kollektion schwarzweißer Vintage-Fotos in eine distortions, binoculars can shift perspective, and psychedelische Fantasiewelt, die den Betrachter sunglasses with coloured lenses can be used to change förmlich anspringt. Sie können Ihre eigenen Fotos the colour of the world around you. Play around verwenden oder besorgen sich auf Flohmärkten oder with the angle of a mirror in front of your lens and in Antiquariaten alte Postkarten, die Sie dann einer photograph the reflection on it or photograph your »Renovierung« unterziehen. scene through binoculars and/or a pair of sunglasses; Naomis Handschrift, eine typische Dekoration, experiment with different ways of interpreting the world. ist diese Augenmaske im Häkel-Look Brendan Pattengale is a photographer with a (wie gegenüber zu sehen). Die Künstlerin painter’s eye for colour and composition, who sees betrachtet sich selbst als Parasit in Foto- und the camera as a glorified paintbrush. As a frequent Videoarchiven – wenn auch als guten! »Ich traveller, he seeks out uniquely beautiful landscapes zeichne Portale auf alte Fotos, denn ich to suit his otherworldly aesthetic, cleverly achieved glaube, sie können mir irgendwie helfen, in using mirrors; red lakes in the middle of Bolivia and the Raum und Zeit zu reisen.« mountains in Iceland can equally appear as if someone daubed them with a giant paintbrush loaded with every colour imaginable.

Sie brauchen:

Edle Broschur mit Fadenheftung und Goldprägung Foto oder Postkarte, leuchtende Textmarker, : Washi You Tapewill oderneed anderes Deko-Klebeband, Aufkleber, camera, binoculars, Acrylfarbe, Klebstoff assortment of hand mirrors, sunglasses with coloured lenses, imaging software

€ 17.90 (D), € 18.50 (A), sFr. 25.– ISBN: 978-3-03876-142-6 | WG 1415 | März 2019

Brendan Pattengale, Your Love and Light

• Kleine Partie 6/5 einzeln • Große Partie 12/10 (gemischt) • Postkarten und Sticker • lieferbar ab März 2019

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art e s s e n t i a l s

Unser »ART ESSENTIALS«-Paket: • Partie 24/20 Ex. (je 6/5) • auf Wunsch: Display für 24 Ex. • Poster A3 oder Streifenplakat • lieferbar ab März 2019


Kunst-Plakat: 64 x 100 cm

Weitere Infos & Leseproben: www.artessentials.de

Susan Woodford

Lee Cheshire

Amy Dempsey

Amy Dempsey

Kunst verstehen

Wendepunkte

Modern Art

Surrealismus

ART ESSENTIALS

ART ESSENTIALS

ART ESSENTIALS

ART ESSENTIALS

176 Seiten, Flexicover, € 14.90 ISBN: 978-3-03876-130-3 WG 1580 | 2. Auflage | Jan 19

176 Seiten, Flexicover, € 14.90 ISBN: 978-3-03876-131-0 WG 1580 | lieferbar

176 Seiten, Flexicover, € 14.90 ISBN: 978-3-03876-132-7 WG 1580 | lieferbar

176 Seiten, Flexicover, € 14.90 ISBN: 978-3-03876-133-4 WG 1580 | März 2019


KU N ST

»Art Essentials ist eine grandiose Buchreihe. Sie bietet eine erstklassige Einführung in die grundlegenden Ideen der Kunst und stellt Künstler und ihre Werke vor, die unsere Sicht auf die Welt geprägt haben.« Will Gompertz, BBC Arts Editor

Genial und vergnüglich – ein neuer Weg zur Kunst Kunst ist ein Zentrum menschlicher Erfahrungen, ein essenzieller Bestandteil der Kulturlandschaft engagierter Bürger im 21. Jahrhundert. Dennoch scheint sie für viele schier unerreichbar. Das muss nicht sein: Mit den ART ESSENTIALS stellen wir eine ebenso fundierte wie preis­ werte Reihe vor, die Kunst für jeden erlebbar macht. Im ersten Titel der Reihe untersucht die renommierte Kunsthistorikerin Susan Woodford die Herkunft, das Design und die Themen hunderter Bilder aus verschiedenen Epochen und Teilen der Welt und erklärt, warum wir Bilder bewundern. Sie vergleicht künstlerische Ansätze, hinterfragt Hypothesen und stellt eine Vielzahl anregender Ideen vor. Ob bei der Betrachtung japanischer Holzschnitte, von Leonardos »Abendmahl« oder Picassos »Guernica«, »Kunst verstehen« entwickelt die Sicht auf die Kunst und den Mut zur Analyse. 2. Auflage

»Susan Woodford ist die ideale Begleiterin für jeden, der sich mit Kunstgeschichte befassen möchte. Sie schreibt mit viel Gefühl, Witz und fundiertem Wissen – weise und dennoch gut verständlich. Dieses Buch demonstriert, wie Lernen und Vergnügen eine Einheit bilden.« (Julian Bell)

Susan Woodford

Kunst verstehen ART ESSENTIALS 176 Seiten, Flexicover, vierfarbig, Fadenheftung 13,8 x 21,6 cm, € 14.90 (D) | € 15.40 (D) | sFr. 22.– ISBN: 978-3-03876-130-3 | WG 1580 | Januar 2019


WER WAREN DIE SURREALISTEN?

Surrealismus gehört nicht einer Nation, sondern der Menschheit selbst. S u r re a l i s t i s c he G r u p p e i n E ng l a nd 1936

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surrealismus

w e r wa r e n

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die surrealisten?

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Der Surrealismus übte einen starken Reiz auf Künstler aus. Viele der ersten Surrealisten kamen vom Dada, wie Max Ernst, Man Ray und Jean (Hans) Arp. Neue Mitglieder waren Antonin Artaud, André Masson, Yves Tanguy und Pierre Roy sowie Joan Miró. Später, in den 1920ern und 30ern, traten der Bewegung weitere Künstler bei, darunter Tristan Tzara und Victor Brauner, Wolfgang Paalen, Salvador Dalí, Luis Buñuel und Oscar Domínguez, Alberto Giacometti, Roberto Matta, Wilfredo Lam und Hans Bellmer und Richard Oelze. Andere bewegten sich am Rand des Surrealismus, wie René Magritte. Manche wurden für Surrealisten gehalten, ob es ihnen passte oder nicht, wie Georgio de Chirico, Pablo Picasso, Marc Chagall, Paul Klee und Marcel Duchamp und Francis Picabia. Picasso witzelte, wenn ein Armreif mit Fell bedeckt werden könnte, dann vielleicht auch alles andere. Trotz der Misogynie, die in der Philosophie und den Werken des Surrealismus mitschwingt, gab es auch Künstlerinnen, namentlich die Argentinierin Leonor Fini, die Britinnen Leonora Carrington und Eileen Agar, die Französinnen Valentine Hugo, Jacqueline Lamba Breton, Dora Maar und Claude Cahun, die Amerikanerinnen Dorothea Tanning, Kay Sage und Lee Miller, die Spanierin Remedios Varo, die Tschechin Toyen und die Schweizerin Meret Oppenheim. Oppenheim kam 1932 zum Surrealismus. 1936, mit 22, erwähnte sie die Idee eines fellbedeckten Armreifs gegenüber der in Paris tätigen italienischen Modeschöpferin Elsa Schiaparelli. Diese griff die Idee für ihre Winterkollektion auf. Oppenheim trug den Armreif eines Tages zum Mittagessen im Café de Flore mit Pablo Picasso und Dora Maar. Picasso witzelte, wenn ein Armreif mit Fell bedeckt werden könnte, dann vielleicht auch alles andere. Oppenheim darauf: »Selbst diese Tasse und Untertasse. Kellner, mehr Fell bitte!« Sie kaufte prompt eine Tasse, eine Untertasse und einen Löffel, umhüllte sie mit braunem Fell und nannte das Ganze Object. Dieses Geplänkel war der Auslöser für eines der berühmtesten surrealistischen Kunstwerke. Das Stück war eine Sensation auf der »Exposition surréaliste d’objets« in der Galerie Charles Ratton in Paris im Mai 1936. Anschließend schockte und erfreute es das Publikum in London auf der »International Surrealist Exhibition« und in New York auf der gefeierten Ausstellung »Fantastic Art, Dada, Surrealism« des MoMA. Die Unwahrscheinlichkeit eines pelzigen Teeservice und das schreckliche Gefühl im Mund, wenn man sich

Vorherige Seite: Max Ernst Das Rendezvous der Freunde, 1922 Öl auf Leinwand, 130 x 193 cm Museum Ludwig, Köln André Breton (Nummer 13, mit dem roten Umhang) – der »Surrealismus-Papst« – segnet die Dichter und Künstler der entstehenden Bewegung, die sich vor einer seltsamen Berglandschaft versammelt haben. Vordere Reihe von links nach rechts: René Crevel, Max Ernst (Nummer 4, auf Dostojewskis Knie sitzend), Théodore Fraenkel, Jean Paulhan, Benjamin Péret, Johannes Theodor Baargeld, Robert Desnos. Hintere Reihe: Philippe Soupault, Hans Arp, Max Morise, Raffaele Sanzio, Paul Eluard, Louis Aragon (mit Lorbeerkranz um die Hüften), André Breton, Giorgio de Chirico und Gala Éluard.

Meret Oppenheim Object (Das Frühstück im Pelz), 1936 Tasse 10,9 cm im Durchmesser, Untertasse 23,7 cm im Durchmesser, Löffel 20,2 cm lang, Gesamthöhe 7,3 cm Museum of Modern Art (MoMA), New York

Oppenheims mit Fell bedeckte Tasse, Untertasse und Löffel gehören mittlerweile zu den bekanntesten surrealistischen Objekten. Es war das erste Kunstwerk einer Künstlerin, das 1946 vom Museum of Modern Art in New York für seine Dauerausstellung erworben wurde.

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Eine frische Sicht auf die Welt des Surrealismus

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Der Surrealismus wurde 1924 von dem franzö­si­schen Dichter André Breton mit seinem »Manifest des Surrealismus« als literarische und künstlerische Bewegung ins Leben gerufen. Surrealistische Künstler vertieften sich in das Unterbewusstsein und schwelgten in bizarren Gegenüberstellungen von Objekten ohne offensichtlichen Zusammenhang. Sie verwendeten alle verfügbaren Medien, von Meret Oppenheims erstaunlicher Pelz-Tasse bis hin zu Edward James’ Fantasiegarten, Los Pozas, den er tief verborgen im mexikanischen Regenwald anlegte. Bis zu Bretons Tod im Jahre 1966 hatte der Surrealismus weltweit Verbreitung gefunden und gilt bis heute als eine der populärsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In diesem lebhaften Buch stellt Amy Dempsey die wichtigsten Akteure des Surrealismus vor und untersucht das Erbe der Bewegung. Im Anhang finden Sie ein umfangreiches Glossar und eine Timeline mit den wichtigsten Ereignissen rund um den Surrealismus. »Eine bemerkenswerte Balance bekannter Gemälde und ungewöhnlicher Werke aus der ganzen Welt. Dieses kompetente Buch liefert eine wunderbare, frische Sicht auf die Kunst und öffnet neue Wege für die Forschung.« (Dawn Ades)

Novität

Amy Dempsey

Surrealismus ART ESSENTIALS 176 Seiten, Flexicover, vierfarbig, Fadenheftung 13,8 x 21,6 cm, € 14.90 (D) | € 15.40 (D) | sFr. 22.– ISBN: 978-3-03876-133-4 | WG 1580 | März 2019


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KU N ST

DAS PATENT FÜR DIE FARBTUBE WIRD GEWÄHRT 11. SEPTEMBER 1841, USA

John Goffe Rand war Erfinder und Porträtmaler. Geboren in den USA, übersiedelte er in den 1830er Jahren nach England, wo er Adlige und Mitglieder des Königshauses porträtierte. Rands Platz in der Geschichte der Kunst ist jedoch nicht auf seine Gemälde, sondern auf seine Erfindungen zurückzuführen. Bis zu jener Zeit war es schwierig, Farben herzustellen, zu transportieren und zu verwenden. Die meisten Farben wurden als Pigmentpulver verkauft, und die Künstler mussten sie umständlich in verwendbare Pasten verwandeln. Das verbrauchte Zeit und Platz und beschränkte die meisten Maler auf ihr Atelier, wo sie meist mit Assistenten arbeiteten. Wenn ein Maler draußen arbeiten wollte – direkt in einer Landschaft zum Beispiel –, konnte die Farbe in schweren und zerbrechlichen Gläsern transportiert werden oder man benutzte Blasen aus Tierhaut, die jedoch einrissen und austrockneten. Rands Erfindung, die 1841 patentiert wurde, schlug vor, Farbe in dünnen Weichmetallröhren aus Blei oder Zinn zu transportieren. Durch Drücken oder Einrollen würde die Farbe herausgedrückt, die Röhren ließen sich zum Transport wiederverschließen. Der Zeitpunkt war für Rands Erfindung perfekt. Die Maler wollten endlich ihren Studios entfliehen und die Natur malen. Eine Welle von Erfindungen innerhalb der nächsten Jahrzehnte erleichterte dies sehr, dazu gehörten transportable Staffeleien und weiß grundierte Leinwände. Die Tube erweiterte außerdem den Farbbereich, den Maler nutzen konnten, denn die Farben mussten nicht mehr einzeln gemischt werden, außerdem bekamen sie Zugang zu neuen leuchtenden Farben, die Chemiker erfunden hatten – zum Beispiel Chromgelb. Die französischen Impressionisten nutzten die neue Technik sehr enthusiastisch, denn sie unterstützte ihren Malstil. Auguste Renoir sagte: »Ohne Tubenfarben würde es keinen Cézanne, keinen Monet, keinen Pissarro und keinen Impressionismus geben.«

John Goffe Rand US Patent 2.252: Metal Rolls for Paint 11. September 1841 Hier sehen Sie Rands Original-Patent für die Farbtube. Abgesehen von kleinen Verbesserungen wird dieses System noch heute für Farben, Zahncreme und ähnliche Substanzen verwendet.

John Singer Sargent Claude Monet, am Waldrand malend, 1885 Öl auf Leinwand, 53 x 65 cm Tate Britain, London Sargent ahmt Monets charakteristischen Stil nach und zeigt, wie der Künstler unter freiem Himmel mit einer Staffelei malte.

KÜNSTLER ■

Claude Monet (1840–1926), Frankreich

Camille Pissarro (1830–1903), Frankreich

Auguste Renoir (1841–1919), Frankreich

KUNSTWERK ■

Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, ca. 1872, Musée Marmottan Monet, Paris, Frankreich

EREIGNIS ■

19. Februar 1990 – Das Computerprogramm Adobe Photoshop kommt auf den Markt. Mit diesem Bildbearbeitungsprogramm und ähnlicher Software können Künstler Fotos wie Maler bearbeiten. Zu den Künstlern, die ihre Bilder damit digital veränderten, gehören der deutsche Fotograf Andreas Gursky und der britische Maler David Hockney.

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DER LOUVRE ÖFFNET ALS MUSEUM 10. AUGUST 1793, PARIS, FRANKREICH Hubert Robert Plan für die Ausgestaltung der Großen Galerie des Louvre, 1796 Öl auf Leinwand, 115 x 145 cm Musée du Louvre, Paris Robert gehörte zu dem Komitee, das für die Eröffnung des Louvre verantwortlich war. Er malte viele Szenen, in denen er sich den künftigen Glanz des Museums vorstellte, aber auch mehrere, die den Louvre in Ruinen zeigten.

Der Louvre, einst als Festung erbaut und schrittweise in einen weitläufigen Palast verwandelt, verlor seine Aufgabe, als Ludwig XIV. am Ende des 17. Jahrhunderts mit seinem Hof nach Versailles zog. Im folgenden Jahrhundert belegten verschiedene Gesellschaften das Gebäude, darunter die Académie Royale de Peinture et de Sculpture, und einige bevorzugte Künstler durften sogar im Louvre leben. Es gab Ausstellungen der königlichen Kunstsammlung und es wurden Vorschläge unterbreitet, den Louvre in ein dauerhaftes Museum umzuwandeln – ähnlich wie das British Museum, das 1759 in London eröffnet worden war. Die Gelegenheit bot sich, als die französische Revolution die Monarchie stürzte. Am 10. August 1792 wurde Ludwig XVI. verhaftet, und die königliche Sammlung im Louvre – die bereits Meisterwerke wie Leonardo da Vincis Mona Lisa enthielt – wurde zum Eigentum des Volkes. Ein Jahr später öffnete das Museum seine Türen für die Allgemeinheit und eine Bastion des Königtums verwandelte sich in eine demokratische Ressource für jedermann. Anders als viele andere frühe Museen, bei denen Besucher den Zutritt beantragen mussten, stand der Louvre allen offen. Er wurde ein beliebter Ort kostenloser Unterhaltung. In einer Szene in Émile

Außenansicht des Musée du Louvre, Paris Fotografie, 1890

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50 entscheidende Momente der Veränderung Die nette Abfolge künstlerischer Ereignisse, wie wir sie heute in Büchern vorfinden, war nie vorherbestimmt, sondern eine Abfolge von Ereignissen, die zum Teil sorgfältig geplant, zum weitaus größeren Teil aber rein zufällig waren: Glücksfälle oder einfach Unfälle. Dieses Buch stellt 50 Tage der Kunstgeschichte vor, Tage, an denen etwas geschah, das die westliche Kunst nachhaltig beeinflusste: Wichtige Kunstwerke wie Michelangelos David oder Marcel Duchamps Fountain wurden vorgestellt; aus zufälligen Künstlerbegegnungen ergaben sich neue Stile wie der Impressionismus oder der Kubismus; legendäre Performances fanden statt, revolutionäre Ausstellungen wurden eröffnet. Wir betrachten Kämpfe, Gerichtsprozesse, Auktionen und Diebstähle – von der Zeit, als die Mona Lisa gestohlen wurde, bis zu dem Tag, an dem Vincent van Goghs Porträt von Dr. Gachet zum teuersten jemals verkauften Gemälde wurde. Alle diese Ereignisse haben eines gemeinsam: Sie veränderten unsere Wahrnehmung der Kunst. Natürlich ist kein Ereignis völlig isoliert und das Buch könnte genauso gut 500 oder gar 50.000 Tage betrachten. Aber die Wendepunkte in diesem Buch sind die denkwürdigsten und einflussreichsten in der Kunstgeschichte der westlichen Welt, und jeder ist repräsentativ für einen Künstler, eine Bewegung oder ein Thema. Zusammen ergeben sie einen Kunstführer voller Zeitsprünge zu den wichtigsten Orten und Künstlern. Und alle sind großartige Geschichten.

Lee Cheshire

Wendepunkte in der Kunst ART ESSENTIALS 176 Seiten, Flexicover, vierfarbig, Fadenheftung

»Dieses Buch führt Sie als Leser auf entwaffnend einfache aber ziemlich geniale Art und Weise duch die Welt der Kunst.« (Matthew Collings)

13,8 x 21,6 cm, € 14.90 (D) | € 15.40 (D) | sFr. 22.– ISBN: 978-3-03876-131-0 | WG 1580 | lieferbar


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ABSTRAKTER EXPRESSIONISMUS ca. 1945–ca. 1960

Jackson Pollock Autumn Rhythm, 1950 Öl auf Leinwand, 266,7 x 525,8 cm Metropolitan Museum of Art, New York Pollocks Tropfbilder sind alles andere als schlampig – sie sind streng diszipliniert, zeigen einen sicheren Sinn für Harmonie und Rhythmus und erinnerten manche Kritiker an seine Ausbildung unter Thomas Hart Benton. Pollocks Jungsche Analyse ging ebenfalls in seine Gemälde ein, die häufig auf Aspekte von Mythen anspielten: Altäre, Priester, Totems und Schamanen.

Abstrakter Expressionismus bezeichnet die Gemälde einer Gruppe US-amerikanischer Künstler in den 1940ern und 1950ern, wie Willem de Kooning, Franz Kline, Robert Motherwell, Barnett Newman, Jackson Pollock, Mark Rothko und Clyfford Still. Action Painting und Farbfeldmalerei beschreiben ebenfalls bestimmte Aspekte dieser Bewegung. Beim Action Painting ging es vor allem um den körperlichen Akt des Malens, wie in Pollocks Tropfbildern, de Koonings heftigem Pinseleinsatz und Klines kühnen, monumentalen Schwarzweißformen. Es verdeutlichte das Bekenntnis des Künstlers zum Akt der Schöpfung und zeigte damit, dass man immer eine Wahl hatte – in der Zeit nach dem Krieg war ein Gemälde nicht einfach nur ein Objekt, sondern ein Zeichen für den existentiellen Kampf um Freiheit, Verantwortung und Selbstdefinition. Farbfeldmalerei kennzeichnete Werke von Rothko, Still, Newman und ande-

ren, in denen monochrome Blöcke intensiver Farbe zu Meditation einluden. Viele dieser Arbeiten sind zwar abstrakt, doch die Künstler bestanden immer darauf, dass ihnen keinesfalls ein Motiv fehle. Genau wie die Expressionisten glaubten sie, das wahre Motiv der Kunst seien die Gefühle und der innere Aufruhr des Künstlers. Deshalb griffen sie auf die grundlegenden Aspekte des Malprozesses zurück – Geste, Farbe, Form und Textur –, um deren expressives und symbolisches Potenzial auszuschöpfen. Was die Künstler am Ende wollten, war subjektiv und emotional, es waren »grundlegende menschliche Emotionen« (Rothko), »nur ich, nicht die Natur« (Still), »meine Gefühle auszudrücken, statt sie zu illustrieren« (Pollock), »eine Suche nach dem verborgenen Sinn des Lebens« (Newman), »Ordnung in uns selbst zu bringen« (de Kooning), »uns mit dem Universum zu vermählen« (Motherwell). Mit ihren europäischen Zeitgenossen (siehe Existentielle und Informelle Kunst) gemein hatten sie die romantische Vision des Künstlers als entfremdet von der normalen Gesellschaft, als Figur, die sich gedrängt fühlt, eine neue Art von Kunst zu erschaffen, die sich einer irrationalen, absurden Welt gegenüberstellt. Der bekannteste Action-Maler ist Jackson Pollock. »Jack the Dripper«, der 1949 für das Life-Magazin in Fotos und Film porträtiert wurde, war der typische neue Künstler. Er hatte die radikale Idee, seine Leinwände auf den Boden zu legen und direkt aus der Dose oder mit einem Stock oder einer Kelle die Farbe aufzubringen. Damit schuf er verschlungene Bilder, die er als »sichtbar gemachte Energie und Bewegung« beschrieb. De Kooning ist bekannt für

Mark Rothko No.27 (Light Band) [White Band], 1954 Öl auf Leinwand, 205,7 x 220 cm Privatsammlung Rothko bestand immer darauf, dass seine Gemälde nahe beeinander und in Bodennähe aufgehängt würden, um den Betrachter so direkt wie möglich einzubeziehen. Er sagte: »Ich bin kein abstrakter Künstler, ich bin nur daran interessiert, menschliche Emotionen auszudrücken.« 105

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POP ART 1956–ca. 1970

Marilyn Monroe, Roy Lichtensteins Comic-artige Ölbilder, Claes Oldenburgs gigantische Vinyl-Burger und Eiswaffeln und Tom Wesselmanns Nackte in häuslichen Szenen mit echten Duschvorhängen, Telefonen und Badschränkchen. Die öffentliche Aufmerksamkeit gipfelte in einer großen internationalen Ausstellung in der Sidney Janis Gallery 1962 in New York. Werke von britischen, französischen, italienischen, schwedischen und amerikanischen Künstlern waren unter den Themen »alltägliches Objekt«, »Massenmedien« und »Wiederholung« oder »Akkumulation« massenproduzierter Objekte gruppiert. Es war ein besonderer Moment. Sidney Janis war der führende Händler für Spitzenwerke der europäischen Moderne sowie abstrakte Expressionisten, und seine Ausstellung zeichnete die Werke als die nächste große Kunstbewegung aus, die es zu diskutieren und erwerben gab. Pop Art verbreitete sich mittels zahlloser Ausstellungen in Galerien und Museen über die USA und Europa. Los Angeles war besonders empfänglich für die neue Kunst – es war weniger in künstlerischen Traditionen gefangen und ein junges, wohlhabendes Publikum gierte nach moderner Kunst. Pop-Motive (Comics, Verbrauchsgüter, Prominente, Werbung oder Pornografie) und Pop-Themen (die Erhebung der »niederen« Kunst, Americana, Suburbia und die Mythen und Rea-

Roy Lichtenstein In the Car, 1963 Öl und Magna auf Leinwand, 172,7 x 203,2 cm Privatsammlung Lichtenstein malte Comicbuch-Szenen und imitierte ihre billige Drucktechnik von Hand. Die Banalität des Bildes, das übergroß auf Leinwand wiedergegeben ist, lässt es als eine Allegorie von unfassbarer Monumentalität erscheinen. Es ist sowohl eine Parodie als auch eine Frage: Welche Art von Bildern nehmen wir ernst und warum?

Der Begriff »Pop« erschien das erste Mal 1958 in einem Artikel des englischen Kritikers Lawrence Alloway. Dabei interessierte sich schon die Independent Group in London Anfang der 1950er für die Populärkultur und versuchte, sie zu Kunst zu erheben. Richard Hamilton, Eduardo Paolozzi und andere diskutierten die entstehende Massenkultur aus Filmen, Werbung, Science Fiction, Konsumdenken, Medien, Produktdesign und neuen, aus Amerika stammenden Techniken, die sich jetzt im ganzen Westen ausbreiteten. Besonders fasziniert waren sie von Werbung und Grafik- sowie Produktdesign, und wollten Kunst und Architektur erschaffen, die ähnlich verführerisch waren. Hamiltons Collage Just What Is It That Makes Today’s Homes So Different, So Appealing? (1956), hergestellt aus Werbeanzeigen amerikanischer Zeitschriften, war die erste Ikone der Pop Art. Die nächste Generation von Studenten in London, darunter Patrick Caulfield und David Hockney, griff in ihren Collagen und Assemblages ebenfalls die Populärkultur auf und erreichte in der Zeit zwischen 1959 und 1962 öffentliche Bekanntheit. In den frühen 1960ern sah das Publikum in Amerika zum ersten Mal die heute berühmten Arbeiten: Andy Warhols Siebdrucke von 116

Richard Hamilton Just What Is It That Makes Today’s Homes So Different, So Appealing?, 1956 Collage, 26,7 x 17,6 cm Kunsthalle Tübingen Hamiltons Collage, mit dem prominenten Bodybuilder Charles und einem glamourösen Pinup-Girl als neues häusliches Pärchen, einem Comic und einer Dose Schinken anstelle eines Gemäldes und einer Skulptur scheint eine neue Ära einzuleiten.

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Alle Stile, Schulen und Bewegungen der Moderne Die Begriffe, mit denen moderne Kunst beschrieben wird – vom Impressio­nismus zur Installation, vom Symbolismus zum Hyperrealismus – verwenden eine eigene, oftmals einschüchternde Sprache. Stile, Schulen und Bewegungen sind selten in sich geschlossen oder genau definiert; zuweilen widersprechen sie einander, greifen ineinander über und immer sind sie kompliziert. Dieses Buch versteht sich als Einführung und Wegweiser in eine sehr dynamische und spannende Kunstperiode. Die 68 hier versammelten Stile, Schulen und Bewegungen fassen die wichtigsten Entwicklungen in der westlichen Modernen Kunst zusammen. Die Richtungen werden grob chronologisch aufgeführt, vom Impressionismus im 19. bis zur Destination Art im 21. Jahrhundert. Jeder Eintrag enthält eine Definition und eine Erläuterung, ein typisches Werk und eine Liste wichtiger Künstler, Eigenschaften der Kunstrichtung und Sammlungen, wo diese Kunstwerke zu finden sind. Im Anhang findet der Leser ein Glossar wichtiger Grundbegriffe der modernen Kunst sowie einen Künstlerindex. Dieses Buch möchte die Leser in die wunderbare Welt der modernen Kunst einführen und mit dem nötigen Grundwissen ausstatten, um diese Kunst aktiv zu erleben und eigene Schlüsse ziehen zu können. »Amy Dempsey entwirrt den Fachjargon und erklärt auf eine bestechend klare und präzise Weise alle Stile, Schulen und Bewegungen, die uns dabei helfen, die Moderne Kunst in Europa und Amerika zu verstehen.« (Caroline Douglas, Contemporary Art Society)

Amy Dempsey

Modern Art ART ESSENTIALS 176 Seiten, Flexicover, vierfarbig, Fadenheftung 13,8 x 21,6 cm, € 14.90 (D) | € 15.40 (A ) | sFr. 22.– ISBN: 978-3-03876-132-7 | WG 1580 | lieferbar

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D ES I GN Wie Toblerone, Swatch, Maggi & Co. die Welt erobert haben »Ein Brand ist nicht mehr als eine Story, die über ein Produkt oder einen Service erzählt wird. Und der Grund, weshalb, warum wir uns für ganz bestimmte Brands entscheiden, ist, dass sie die besten Storys erzählen«, meinte Richard Cordiner von der Werbeagentur Leo Burnett. Aber wie hat es die Maggi-Flasche geschafft, zur Ikone zu werden, vergleichbar nur mit der Coke Bottle? Wieso wurde das urschweizerische Toblerone-Dreieck zum Superstar der Anime-Serie »neo Yokio«? Warum ist es zwei Zürcher Grafikern gelungen, aus Abfall ein angesagtes Fashion Label zu kreieren, dessen Name – Freitag – alle Welt kennt? Dieses Buch geht diesen spannenden Fragen nach und erzählt die Antworten in Form interessanter Storys, die mit ausgewählten Bildern und z.T. noch nicht veröffentlichtem Material aus Firmenarchiven illustriert sind. Vorgestellte Schweizer Marken: Appenzeller | Bally | Caran d’Ache Freitag | Globi | Kambly | Lindt | Logitech | Maggi | Ovomaltine Ricola | Rolex | Swatch | Toblerone | Victorinox u.v.a. »Über die großen Marken der Schweiz kann man viele Geschichten hören, schon allein, weil sie eine haben. Swiss Brands erzählt die Geschichte hinter den Geschichten. Detailliert, kenntnisreich, manchmal respektlos, aber immer mit viel Empathie für die Marke.« (Alexander Luckow, Head of the School of Creative Arts, Hochschule Macromedia, Stuttgart)

Roland Müller / Gregory Zäch (Hrsg.)

SWISS BRANDS Wie Toblerone, Swatch, Maggi & Co. die Welt erobert haben ca. 160 Seiten, edle Broschur, Fadenheftung 18 x 24 cm, ca. € 22.– (D) | € 23.50 (A) | sFr. 29.– ISBN: 978-3-03876-127-3 | WG 1585 | März 2019


Braun

The mystery of the phallic A

The eponymous German manufacturing company began in Frankfurt am Main in 1921 as a small engineering shop founded by Max Braun, a mechanical engineer. In 1923 he began producing components for radio sets and five years later, taking advantage of new discoveries in plastics, the company had moved to a factory in the same city. It was there that Braun began to manufacture entire radio sets and became one of Germany’s leading radio manufacturers. The raised ‘A’ goes back to the design of the Art Deco-style radio housing of the ‘Cosmophon’ from 1932–3 and links the name with The logo design idea book

Give personality to letters

the radios. In 1934 the ‘Braun’ trademark was launched and the original iteration of its simple, geometric, modern wordmark – with the raised, curved middle letter ‘A’ – was designed by Will Münch. During World War II the Braun factories were destroyed in Allied bombings. After the war, the rebuilt Braun continued to produce state-of-the-art radios and audio equipment, and soon became well known for its high-fidelity record players and straight-tray (as opposed to roundtray) models. Braun’s stellar reputation owed much to the product designer Dieter Rams, and the company capitalized on this aesthetic appeal to consumers when the S50 electric shaver was released in 1950. The logo has remained fairly consistent throughout its history, with few refinements. In 1952 Wolfgang Schmittel revised the logo by giving it a reduced, constructively comprehensible form. In 1955 the typeface Akzidenz-Grotesk, introduced by Otl Aicher, was the only font to be used Will Münch, 1934 (revised by Wolfgang Schmittel,1952)

Illustrate with wit and humour

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for print communication. After Rams retired in 1995 the original logo was redesigned by Peter Schneider (used from 1995 to 2005). Today, the logo is the embodiment of the values of a corporation that has grown and changed hands. According to American logo designer Tom Geismar: ‘The Braun logo has been around for so long, and it is always associated with sleekly designed products, on which it is always discreetly placed. So in a way it represents smart modern product design.’

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Campari

Bottle as indelible identity

There are many memorable two-dimensional printed marks and logos that are remembered as much for the objects on which they appear if not more than the type or image itself. The Victorianera Coca-Cola script is unmistakable and has been so for well over 100 years. But the shape of the original bottle still announces the brand even if the print logo is absent. The same can be said about various other iconic products past and present, like Heinz Tomato Ketchup, the Rolls-Royce RR, and more.

Make a mnemonic

The logo design idea book

When Italian Futurist designer Fortunato Depero designed the original cone bottle for Campari Soda he not only made a novel shape, he also laid the seeds for one of the most unique brand identities in the world. Depero’s creation was a masterpiece of psychological manipulation that remains relevant in the twenty-first century. Despite the frequent refinements made to Campari’s typographic logo, which even under Depero’s tutelage was altered in major and minor ways to signal that the popular beverage responded to the changing times, the individual-sized bottle has remained consistent to this day. The cone shape is not the only identifying component of this physical logo, the other is the bright red herb-infused alcoholic beverage

Fortunato Depero, 1932

that illuminates the otherwise clear glass. Campari Soda’s distinctive shape and its characteristic coloured liquid combined with a distinguishing name in slightly differing typographic styles give the product its personality and heritage. It is a lesson for the designers of today, who rely on more than a simple mark to make an indelible mark.

Frank Olinsky, 1981 78

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Was macht ein wirklich gutes Logo aus?

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Logos sind die allgegenwärtigen, essenziellen Instrumente des Grafik­ designs, sie repräsentieren Ideen, Meinungen und natürlich Dinge. In erster Linie schaffen sie jedoch einen Wiedererkennungswert für Produkte, Unternehmen und Institutionen. Sie werden aber auch – hoffentlich positiv – mit den Werten oder der Philosophie dieser Einrichtungen in Verbindung gebracht. Die 50 Logos in diesem Buch sind Beispiele exzellenter Ideen im Dienste der Repräsentation, Reputation und Identifikation. In diesem fundierten, aber leicht lesbaren Buch untersuchen die beiden Autoren 50 bekannte und weniger bekannte Logos und analysieren die Gestaltungsparameter, die Wirkung und die Entstehungsweise des jeweiligen Logos. Eine spannende Lektüre nicht bloß für Designer, sondern für alle, die sich für Zeichen und ihre Bedeutung interessieren. Vorgestellte Logos: AEG | Braun | IBM | AC/DC | Leica | BP eBay | Volvo | NASA | LEGO | MTV | Amazon | FedEx u.v.a. Steven Heller ist Co-Chair des Design-Programms an der School of Visual Arts in New York. Er ist Autor und Co-Autor von über hundert Büchern zum Thema Design und Popkultur und wurde 2011 mit dem Smithsonian National Design Award ausgezeichnet. Gail Anderson ist Designerin, Autorin und Dozentin. Sie ist eine gefragte Beraterin und Referentin und hält weltweit Vorträge zum Thema Design in Unternehmen und an Konferenzen.

Steven Heller / Gail Anderson

LOGO DESIGN Was macht ein gutes Logo aus? 144 Seiten, Broschur, Fadenheftung 16 x 22 cm, ca. € 22.– (D) | € 23.50 (A) | sFr. 29.– ISBN: 978-3-03876-145-7 | WG 1585 | April 2019


MO D E


Der Klassiker in neuer Aufmachung

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Von nahezu jedem Stück der modernen Männergarderobe gibt es ein ultimatives Vorbild, oft entwickelt von einem einzelnen Unternehmen oder einer Marke für spezifische Anwendungszwecke.

Neuauflage

Dies gilt für die Jeans, die Paul Newman in seinen Western trug, genau so, wie für die Smokings, die Sean Connery als James Bond kultivierte. Stilexperte Josh Sims, der für renommierte Magazine wie GQ, Esquire oder Wallpaper schreibt, zeigt in diesem Buch, wie solche Vorbilder für genau einen Zweck entwickelt wurden und dann die Welt eroberten. »Männer mit Stil« untersucht Stück für Stück die wichtigsten und berühmtesten dieser Produkte – ihre Herkunft und Historie, die Geschichten hinter dem Design, die Marke oder das Unternehmen, das damit angefangen hat – sowie die Frage, welchen Einfluss das Kleidungsstück darauf hat, wie Männer sich heute anziehen. Dieser »reich illustrierte Spaziergang durch die Welt der Herrenmode« (Neue Zürcher Zeitung) untersucht die wichtigsten und berühmtesten Kleidungsstücke und lüftet die spannenden Geheimnisse ihrer Herkunft, Marken und Designs. Mit 264 Illustrationen, davon 173 in Farbe. Leseprobe unter: www.maennermitstil.com

Josh Sims

Männer mit Stil Stilikonen der Herrenmode 192 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, Prägecover

Aktualisierte und überarbeitete Neuauflage 2019

20 x 28 cm, € 34.90 (D) | € 35.70 (A), sFr. 44.– ISBN: 978-3-03876-140-2 | WG 1585 | März 19


MO D E »Mode verschwindet. Nur Stil bleibt erhalten.« Coco Chanel Vom Bleistiftrock zum Bikini, vom Hosenanzug zu den Hotpants oder vom Stiletto zum Cowboy-Stiefel. Fast immer gibt es ein »erstes Mal«, also den Zeitpunkt, zu dem ein Kleidungsstück seinen Einstand gab. Während Designer-Garderobe nicht selten Kultstatus erreichte, wurden viele Mode-Ikonen immer wieder neu erfunden. So wurde zum Beispiel das »kleine Schwarze« von Coco Chanel bereits 1926 erstmals in der amerikanischen »Vogue« vorgestellt, entwickelte sich aber erst im Laufe der Jahrzehnte zu einer zeitlosen Uniform für Damen mit Geschmack. 2. Auflage

In den 20er Jahren getragen von Künstlerinnen wie Josephine Baker und königlichen Hoheiten wie Wallis Simpson, in den 40ern von Hollywood-Stars wie Vivienne Leigh oder Rita Hayworth, feierte das kleine Schwarze seinen größten Triumph in 1961, als Audrey Hepburn es als Holly Golightly in »Frühstück bei Tiffanys« trug oder Jacqueline Kennedy Onassis es mit ihrer Liebe zu Accessoires kombinierte. »Frauen mit Stil« stellt die legendärsten und einflussreichsten Kleidungs­ stücke und Accessoires der Damengarderobe vor, geht ihrer Herkunft und Geschichte nach und erzählt spannende Anekdoten über ihr Design sowie die Personen, die ihnen zu Weltruhm verhalfen.

Josh Sims

FRAUEN MIT STIL Stilikonen der Frauenmode

Mit 245 Illustrationen, davon 175 in Farbe. Leseprobe unter: www.frauenmitstil.com

208 Seiten, edle Broschur, Fadenheftung 20 x 28 cm, € 34.90 (D) | € 35.70 (A) | sFr. 44.– ISBN: 978-3-907100-53-0 | WG 1585 | lieferbar


PACO RABANNE TWO FOR THE ROAD (1967) BARBARELLA (1968)

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Paco Rabanne (metal)working in 1968. The couturier used anything but typical fabrics — p152 Rabanne was part of a team that created Jane Fonda’s costumes for Barbarella. His aesthetic is clearly visible in this PVC one-piece with thigh-high boots

panish-born designer Paco Rabanne is an innovator to the highest degree, his garments tending more towards mobile art installations than clothes people can wear. His debut show, ‘12 Unwearable Dresses’, in 1966 was a look into the future, a calling card for a man who thought nothing of bending pieces of metal around his models on a workbench and calling it a dress. Director Stanley Donan wanted a very different look for Audrey Hepburn in his comedy drama Two for the Road (1967; see also pages 17, 155). The film, a story of a young couple’s difficult marriage, was a departure for Hepburn because she was, in essence, playing a real person. In movies such as Donan’s own Charade (1963) and How to Steal a Million (1966; see pages 111, 112), she exists more as an aspirational poster image. In Two For the Road, Hepburn plays Joanna, one half of a bumpy partnership with husband Mark (Albert Finney). Donan was well aware of his leading lady’s connection to couturier Hubert de Givenchy, and in fact was good friends with the designer, but for this picture Hepburn needed to be shopped for; she had to wear clothes that any woman, albeit a well-heeled one, could purchase off the rack. Casting Givenchy aside was difficult for Hepburn, although wardrobe supervisor Clare Rendlesham ensured she never appeared in anything less than 153

FENDI CONVERSATION PIECE (1974) THE AGE OF INNOCENCE (1993) BEDAZZLED (2000) THE ROYAL TENENBAUMS (2001)

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Karl Lagerfeld at a drawing board in Germany in 1984. Lagerfeld essentially made the Fendi brand by launching its first ready-to-wear label — p70 Michelle Pfeiffer In The Age of Innocence. Fur has long been used in cinema as a means of portraying wealth and status

endi is intrinsically linked to cinema. The house is keen to emphasize the collaborative nature of their contributions to film, which at present number over 30 features. They are not costume designers; they work with costume designers. They understand what a Fendi garment means on screen, and are happy to embrace all connotations, from a delectable mink coat worn by Madonna in Evita (1996) to a garish red fur jacket with patent leather trim, and red leather boots, on Elizabeth Hurley in Bedazzled (2000). Even outside of cinema, Fendi’s clothes are as much about costume as fashion. They delineate a certain type of person: sometimes exquisite, sometimes kitsch, but always rich. Fendi began life in 1918 when Adele Casagrande set up a leather and fur workshop in Rome. In 1925 Adele married Edoardo Fendi and they opened a boutique next door selling their own goods during the post-war recovery period. In 1946 Adele and Edoardo’s five daughters joined the family business. Yet most significant to the Fendi story was the appointment of Karl Lagerfeld as creative director in 1965. Lagerfeld moulded Fendi into what it is today: a luxury fashion conglomerate. His belief in ‘fur as material’ – using the fabric beyond mere accessory to construct entire garments, namely divine fur coats – made Fendi famous. In 1977 Lagerfeld launched Fendi’s first ready-to-wear 71

Vom Catwalk auf die Leinwand – Designermode im Kino Bereits seit den ersten Tages des Films spielten Modedesigner eine wichtige Rolle im Kino. Dieses Buch fasst die einflussreichsten und legendärsten Designs aus der Historie des Films zusammen, von Ralph Laurens Trendsetter, dem maskulinen Stil für Diane Keaton als Annie Hall in »Der Stadtneurotiker« bis hin zu Audrey Hepburns kleinem Schwarzen von Hubert de Givenchy in »Frühstück bei Tiffany«. »Fashion & Film« feiert den Beitrag der Modedesigner zu großen Filmen, stellt die wichtigsten Materialien vor, untersucht ihre Bedeutung im Umfeld des Filmstoffs und erläutert, warum sie für die Ewigkeit gemacht sind. Illustriert mit wunderschönen Standbildern aus über 100 Filmen, Modefotos sowie Arbeitsskizzen ist dieses Buch eine Augenweide für alle Liebhaber von Film und Mode. Mit 50 Portfolios von: Agnès B., Azzedine Alaia, Bill Blass, Brooks Brothers, Calvin Klein, Christian Dior, Fendi, Gucci, Karl Lagerfeld, Manolo Blahnik, Marc Jacobs, Prada, Ralph Lauren, Tom Ford, Versace, Vivienne Westwood, Yves Saint Laurent u.v.a. Christopher Laverty ist ein renommierter Kostüm- und Modejournalist, der auch als Berater tätig ist. Als Herausgeber und Redakteur der preisgekrönten Website »Clothes on Film« erscheint er regelmäßig bei BBC und HBO und schreibt für verschiedene Zeitschriften. Eine seiner letzten Publikationen war ein Buch über den Film »Grand Budapest Hotel«.

Christopher Laverty

Fashion & Film Designermode im Kino 224 Seiten, Hardcover, Fadenheftung Format 22,5 x 30 cm, € 34.90 | sFr. 44.– ISBN: 978-3-03876-117-4 | WG 1585 | lieferbar

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MO D E

Die berühmtesten Designer der Welt standen Schlange, um Hepburns Glamour, ihre neu erfundene Schönheit einkleiden zu dürfen. Von Givenchy, Mr. John, Dior, Cecil Beaton bis hin zu Balenciaga – sie inspirierten Hepburn, setzten Trends und zementierten letztlich ihren Ruf – denn wer einen Hut für Hepburn entworfen hatte, dem war ein fester Platz in der Modegeschichte sicher. Dieses exquisite Buch versammelt atemberaubende Fotos von Audrey Hepburn, aufgenommen von berühmten Fotografen wie Dennis Stock, Howell Conant, Terry O’Neill, Bud Fraker etc. und liefert in den Begleittexten tiefe Einblicke in die Welt der Mode.

CHAPEAU!

Audrey Hepburns Hüte

June Marsh, 128 Seiten, 23,5 x 28 cm, € 29.90 (D) | € 30.50 (A) | sFr. 37.– ISBN: 978-3-03876-116-7 | WG 1585 | lieferbar

Schöne B von Kopf


t a h m i r b e di w a , t n a g el e yl s s el e m i T o t y r e t s y m f o r i a n a evi g s a l l e w s a , e m a r f o t s t c a o t a m oT yl l a S s s o b a i f a m o t s ti s i v r a l u g e r s’ yl th g i lo G yl lo H e n o s n i a m e r h ci h w , s’ y n af f i T t a t s af k a e r B n i g n i S g n i S n i . s m l i f elb a r o m e m t s o m s’n r u b p e H f o r e k ar F d u B y b h p ar go t o hP

Bücher f bis Fuß DETAILS stellt die Klassiker der Männer­mode vor und erzählt spannende Geschichten über die Marken, Unternehmen und Persönlichkeiten, die den jeweiligen ModeDetails zum Durchbruch ver­halfen. Von klassischen Taucheruhren bis zum einfachen Einstecktuch: Dieses reichhaltig illustrierte und gründlich recherchierte Buch untersucht die wichtigsten Accessoires der Männermode und bietet dem Mann mit Stil zahlreiche Tipps zur angemessenen Bekleidung. Wer dieses Buch liest, wird sich und seinen eigenen Stil mit völlig anderen Augen sehen.

DETAILS

Worauf es beim Mann ankommt

Josh Sims, 176 Seiten, edle Broschur, Format 20 x 28 cm € 34.90 | sFr. 44.–, ISBN: 978-3-907100-55-4, WG 1585, lieferbar

Schuhe tragen uns durchs Leben und sind ein wichtiger Teil unserer Kleidung. Wie bei der Kleidung generell steht der Aspekt des Nutzens aber meist nicht im Vordergrund. In diesem eleganten Buch geht es um Schuhe, die Kultstatus erreicht haben und auf eine Epoche, eine politische Richtung, auf Musikstile oder Filmcharaktere anspielen. Hier geht es um die Sprache der Schuhe, um die Lebens­ philosophie, die hinter den Modellen liegt.

Die Sprache der Schuhe Text: Frank Berzbach, Illustrationen: Saskia Wragge 128 Seiten, Leinen, € 17.90 (D) | sFr. 25.–, ISBN: 978-3-03876-118-1

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Unser »BIG SHOTS«-Paket: • Partie 24/20 Ex. (je 6/5) • Streifenplakat und Postkarten • lieferbar ab Januar 2019

B E STS E L L E R 10. Auflage

Henry Carroll

BIG SHOTS! Henry Carroll

Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen

Die Geheimnisse der Portraitfotografie

128 Seiten, Broschur, Fadenheftung, € 22.90 ISBN: 978-3-03876-107-5 | 10. Auflage | lieferbar

BIG SHOTS! People

128 Seiten, Broschur, Fadenheftung, € 22.90 ISBN: 978-3-03876-109-9 | 4. Auflage | lieferbar


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Henry Carroll

BIG SHOTS! Places

Die Geheimnisse der Location-Fotografie 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung, € 22.90 ISBN: 978-3-03876-106-8 | 2. Auflage | lieferbar

Henry Carroll

BIG SHOTS!

Fotografen über Fotografie 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung, € 22.90 ISBN: 978-3-03876-141-9 | Novität | lieferbar


FOTO GRA FI E

Orte mit Bedeutung finden Der Autor der Bestseller-Reihe BIG SHOTS! verrät in diesem Buch, wie Sie Locations am besten fotografieren – Landschaften, Stadtbilder, Architektur und Räume. Das alles wie gewohnt verständlich und ohne überflüssige Fachsimpelei. Mit 50 Werken von Meisterfotografen: Alec Soth, Martin Parr, Rut Blees Luxemburg, Julius Shulman, Rinko Kawauchi, Thomas Ruff, Tim Hetherington, Joel Sternfeld u.v.a. Mit welcher Kamera Sie auch unterwegs sind und was immer Sie fotografieren wollen – dieses kleine, intelligente Handbuch führt Sie kompetent in die grundlegenden Fototechniken ein und zeigt auf eindrückliche Weise, wie die Arbeiten weltberühmter Fotografen entstanden sind. Randvoll mit praktischen Tipps und illustriert mit legendären Bildern finden Sie in diesem Buch das nötige Know-How, das es Ihnen ermöglicht, bedeutsame Fotos von den Orten aufzunehmen, die Ihnen am Herzen liegen.

2. Auflage

Henry Carroll

BIG SHOTS! Places Die Geheimnisse der Location-Fotografie 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung 14,5 x 20 cm, € 22.90 (D) | € 23.50 (D) sFr. 33.– ISBN: 978-3-03876-106-8 | WG 1954 | lieferbar

Menschen ins Bild setzen Keine Klischees und kein Fotoclub-Jargon. Ebenso kompakt und anregend wie in seinem Bestseller BIG SHOTS! zeigt Autor Henry Carroll hier, wie sich gute Portrait­fotografien konzipieren und inszenieren lassen. Das Buch ist unterteilt in zwölf Themenbereiche wie »Ausdruck«, »Farbkomposition«, »Raumaufteilung« oder »Selbstportraits« und bietet sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen technische Tipps und vor allem visuelle Inspirationen für die eigene Arbeit. Anhand einer großen Bandbreite von 50 histo­rischen und zeitgenössischen Fotografien werden unterschiedlichste Konzepte und Techniken verständlich erklärt, damit sie für die eigene Arbeit aufgenommen und umgesetzt werden können.

4. Auflage

Mit Meisterportraits von: Richard Avedon, William Klein, Cindy Sherman, Gary Winogrand, Sebastião Salgado, Henri Cartier-Bresson, August Sander u.v.a. Henry Carroll

BIG SHOTS! People »Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar »zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie.« (Friedrich Dürrenmatt)

Die Geheimnisse der Portraitfotografie 4. Auflage, 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung 14,5 x 20 cm, € 22.90 (D) | € 23.50 (A) | sFr. 33.– ISBN: 978-3-03876-109-9 | WG 1954 | lieferbar


Nachdenken über Fotografie Dieses Buch versteht sich als Erweiterung der erfolg­reichen BIG SHOTS!Reihe. Während dort vor allem die technischen Grundlagen vorgestellt werden, ist der Ansatz hier etwas philosophischer. Mit sorgfältig ausgewählten Zitaten, Bildern und Interviews legt dieses Buch offen, was den Meistern des Fachs wirklich wichtig ist. Hier entdecken Sie, wie die Giganten des Genres ihren einzigartigen Stil entwickelt haben und welche Überlegungen ihrer Arbeitsweise zugrunde liegen. Mit 50 Meisterwerken von: Man Ray, Maisie Cousins, Tacita Dean, Lisette Model, Viviane Sassen, Irving Penn, Harley Weir, Richard Avedon, Broomberg & Chanarin, Garry Winogrand u.v.a. Aus dem Vorwort: »In diesem Buch kommen Visionäre, Vordenker, Wegbereiter und Neulandbetreter zu Wort – diese einflussreichen Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart, die die Fotografie nach vorn gebracht haben und es heute noch tun. Wie sind sie an ihr Handwerk herangegangen, was war ihnen wichtig? Und was ist es bis heute? Nehmen Sie das Buch zur Hand, um sich zu inspirieren, oder blättern Sie um und tauchen Sie ein in diese zauberhafte Kunst.«

Henry Carroll

BIG SHOTS! Fotografen über Fotografie 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung, 14,5 x 20 cm, € 22.90 (D) | € 23.50 (A) | sFr. 33.– ISBN: 978-3-03876-141-9 | WG 1954 | lieferbar

Die Schule des Sehens

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»BIG SHOTS!« führt Sie durch die Grundlagen von Kompo­sition, Belichtung, Licht, Objektiven und Bildgestaltung, ohne mit Technikgefasel zu langweilen. Als Schule des Sehens richtet sich dieses Buch an Einsteiger und Profis. Randvoll mit praktischen Tipps und Techniken, die sich sofort in Ihren Fotos zeigen. Mit einer Auswahl der besten Aufnahmen von 50 renommierten Fotografen von Weltrang, die dazu inspirieren, selbst zur Kamera zu greifen. Mit 50 Meisterwerken von: Henri Cartier-Bresson, Dorothea Lange, Bill Brandt, René Burri, Ansel Adams, Elaine Constantine, Guy Bourdin, Martin Parr u.v.a. Aus dem Vorwort: »Dies ist kein Lehrbuch, und ich werde keinen Insider-Jargon verwenden, um Ihnen die Grundlagen der Fotografie zu erläutern. Das brauchen Sie erst einmal nicht zu wissen. Vielmehr steht Ihnen das alles anfangs nur im Weg und hält Sie davon ab, wirklich kreativ zu sein. (...) Sie werden feststellen, dass es bei genialen Fotos weniger um technisches Know-How und vielmehr darum geht, Ihr wertvollstes Instrument zu bedienen – Ihre Augen.«

B E STSEL L E R 10. Auflage

Henry Carroll

BIG SHOTS! »Eines der besten Fotobücher, das ich in den letzten »20 Jahren gesehen habe.« (Urs Tillmanns in fotointern)

Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen 10. Auflage, 128 Seiten, Broschur, Fadenheftung 14,5 x 20 cm, € 22.90 (D) | € 23.50 (A) | sFr. 33.– ISBN: 978-3-03876-107-5 | WG 1954 | lieferbar


FOTO GRA FI E 2019 – 60 Jahre kubanische Revolution Silvester 1958, 22 Uhr: Der Magnum-Fotograf Burt Glinn, dem Anlass angemessen im schwarzen Smoking, erfährt bei einer Party in New York von der Flucht des Diktators Batista aus Kuba. Bereits um 7 Uhr am nächsten Morgen fliegt er auf die Insel und fordert von seinem Taxifahrer in Havanna: »Bringen Sie mich zur Revolution!«

Seiner unvergleichlichen Leidenschaft als Fotoreporter verdankt es Glinn, dass er die Revolution auf Kuba dort dokumentieren konnte, wo sie sich tatsächlich abspielte – er war mittendrin. Glinn sagte später: »Ich konnte so nahe rangehen, wie ich wollte.« Seine atemberaubenden Fotos dokumentieren den Idealismus, das Chaos, die Verletzungen und die Begeisterung für diesen historischen Augenblick. Dieses Buch ent­hält Glinns ikonenhafte Kuba-Fotos und einige unveröffentlichte Aufnahmen in Schwarzweiß und in Farbe. Wir sehen Schießereien, Chaos auf den Straßen, wie Batistas Geheimpolizei zusammen­­getrieben wird; wir sind dabei, wenn sich Menschen spontan umarmen, wenn Revo­lutionäre zu ihren Müttern nach Hause zurückkehren und erleben Fidel Castros triumphalen Einmarsch in Havanna. Burt Glinn war einer der besten Magnum-Fotografen, mit einer unglaub­ lichen Karriere von über 50 Jahren. Viele seiner Porträts haben inzwi­ schen Kult-Status erlangt. Vielseitig und technisch brillant arbeitete er sowohl in Schwarzweiß als auch in Farbe. In einem seiner berühmtesten Zitate äußerte Glinn: »Sie müssen vor allem die ganze Wahrheit einer Situation erfassen – und sich selbst eine Meinung dazu bilden.«

Burt Glinn

KUBA 1959 Szenen einer Revolution 192 Seiten, Hardcover mit SU, Fadenheftung Format 24,5 x 30,4 cm, € 59.– | sFr. 59.– ISBN: 978-3-907100-59-2 | WG 1954 | lieferbar


»Eine Hommage an die Fotografie des 20. Jahrhunderts«

(New York Times)

Dieser Klassiker zeigt seltene Aufnahmen der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts in einer Bildqualität, die ihresgleichen sucht. Von Henri Cartier-Bresson und Weegee zu David Bailey und Richard Avedon, über die Pressefotografen von Life und Picture Post ebenso wie die anonymen Journalisten, die alle bei der Arbeit an der Kamera zu sehen sind. Gezeigt werden nicht bloß Foto-Legenden mit ihren berühmten Models, sondern auch alle klassischen Kameras, wie sie von der Presse, Fotoreportern und Modefotografen verwendet wurden: Leica, Nikon, Pentax, Rolleiflex und Speed Graphic u.a. sind in diesem Buch vertreten. Ein Abschnitt über Kriegsfotografie zeigt auch Kameras für Luftaufnahmen in der Praxis.

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783907 100592

Zu den Fotografen in diesem Buch gehören: Antony Armstrong-Jones, Richard Avedon, David Bailey, Cecil Beaton, Margaret Bourke-White, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Terence Donovan, Philippe Halsman, Bert Hardy, Annie Leibovitz, Tony Ray-Jones und Weegee. Unter den fotografierten Stars sind Sean Connery, Sammy Davis Jr., David Hemmings, Audrey Hepburn, Jayne Mansfield, Marilyn Monroe, Peter Sellers, Terence Stamp, James Stewart, Robert Vaughn und John Wayne, ebenso wie die Beatles, Christine Keeler und John F. Kennedy. Eine umfassende Einführung von Foto-Experte Michael Pritchard setzt die Fotografen und ihre Kameras in den Kontext des wachsenden Bedarfs an Star-Fotos im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Filmbranche. In enger Kooperation mit Getty Images wurden alle Bilder auf Basis der dort vorliegenden Originale in höchster Bildqualität reproduziert.

Michael Pritchard / Tony Nourmand

Fotografen Legenden und ihre Kameras 288 Seiten, Hardcover, Fadenheftung 24,5 x 28 cm, € 59.00 (D) | € 62.00 (A) | sFr. 65.– ISBN: 978-3-03876-125-9 | WG 1587 | lieferbar

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Midas Collection, Frühjahr 2019  

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