Christoph Merian Verlag, Herbst 2021

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Herbst 2021 Architektur und Kunst Kultur und Gesellschaft Basel und Geschichte



Jarryd Lowder (Hg.) Stereographic Switzerland Mit r legte beige rille ob Stere

ca. 200 Seiten, ca. 200 meist farbige Abbildungen, gebunden, mit Stereobrille, 22,5 x 28 cm Deutsch/Englisch CHF 49.–  / EUR 48,– ISBN 978-3-85616-960-2 September 2021

Mit Stereobrille zum Betrachten der rund 100 Stereobilder

Stereographic Switzerland Eine faszinierende Technik aus den Anfängen der Fotografie – «Virtual Reality» um 1900 Aussergewöhnliche, nie gezeigte historische Bilddokumente der Schweiz Ausstellung Stereomania im Landesmuseum Zürich: geplant 23. Juli bis 17. Oktober 2021 Die Stereofotografie ist ein um 1850 erfundenes Verfahren zur Erzeugung dreidimensionaler Bilder. Deren Betrachtung durch einen eigenen Apparat ermöglichte es dem Publikum, die abgebildeten Gegenstände in atemberaubender Plastizität wahrzunehmen. Die Schweiz bot als frühe Tourismusdestination einen beliebten Fundus an Motiven für stereofotografische Aufnahmen. Besonders Firmen aus dem angloamerikanischen Raum produzierten Stereobilder mit Darstellungen von Schweizer Landschaften und Sehenswürdigkeiten für einen grösseren Markt. Das Buch gibt Einblick in die einzigartige Stereobilder-Sammlung des Schweizamerikaners Donald G. Tritt, die heute Teil der Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums ist. Mittels der beigelegten Stereobrille erscheinen inzwischen geschmolzene Gletscher, verschwundene Sehenswürdigkeiten und vor langer Zeit verstorbene Trachtenträgerinnen zum Greifen nah.

Kultur und Gesellschaft

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© Ken Williams

Schweizerisches Nationalmuseum (Hg.) Menschen in Stein gemeisselt ca. 156 Seiten, ca. 80 meist farbige Abbildungen, gebunden, 18 x 27 cm CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-961-9 September 2021

Menschen in Stein gemeisselt Die ersten lebensgrossen Darstellungen des Menschen

Es sind die frühesten Denkmäler Europas: Vor 6000 Jahren beginnen Menschen vom Atlantik bis zum Kaukasus, grosse bearbeitete Steine – sogenannte Stelen – in der Landschaft aufzustellen. Sie geben ihnen eine menschliche Form; oft erkennbar sind Kopf, Augen oder Arme, manchmal gar Frisuren oder Tätowierungen. Menschendarstellungen gab es schon vorher, neu ist die Grösse der Steine, die von halber bis zu doppelter Menschenhöhe reicht. Die im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. errichteten Monumente werden als Ahnenbilder gedeutet, die die Macht eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft demonstrieren. Die Stelen künden von einer Zeit der Innovationen und des Umbruchs – erst seit Kurzem werden Viehzucht und Ackerbau betrieben.

© Musées cantonaux du Valais, Sion. Michel Martinez

Ausstellung im Landesmuseum Zürich: geplant 17. September 2021 bis 16. Januar 2022

© Museo delle Statue Lunigianesi, Castello del Piagnaro, Pontremoli (MS, Italy)

Faszinierende Einblicke in die Epoche der Jungsteinzeit

Die Publikation zeigt herausragende Stelen aus der Schweiz, Italien, Frankreich und Deutschland und integriert neue Funde und Erkenntnisse.

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Kultur und Gesellschaft

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Daniela Settelen-Trees (Hg.) Sandra Knecht – Babel ca. 90 Seiten, ca. 30 meist farbige Abbildungen, gebunden, 19 x 25 cm CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-954-1 August 2021

Sandra Knecht – Babel Erste Monografie zur Schweizer Konzeptkünstlerin Vielsprachigkeit, Heimat und Identität im Kontext ökologischer Perspektiven

Die Geschichte des Turmbaus zu Babel ist längst Bestandteil unseres archetypischen Formenvokabulars. Aber wie steht es heute um die Vielsprachigkeit? Die Konzeptkünstlerin Sandra Knecht geht dieser Frage in ihrem von Patti Smith inspirierten Künstlerbuch auf eigenwillige Weise nach. Ausgangspunkt ist eine riesige Voliere im Park des denkmalgeschützten Hofguts Mapprach. In diesem Artenschutzturm finden Perlhühner, Jagdfasane, Tauben und verschiedene Hühnerrassen eine Heimat auf Zeit. Hier pflegen sie ihre Vielsprachigkeit und ihr Tiersein fern aller Überheblichkeit der Menschen. Teil dieses starken Bildes ist auch das von der FoodFotografin Tina Sturzenegger als Triptychon aufbereitete Schaugericht. Sandra Knecht – Babel lädt dazu ein, drängende künstlerische, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen anders wahrzunehmen und neu zu diskutieren.

© Tina Sturzenegger

Ausstellung im Park des Hofguts Mapprach (BL): geplant 21. August bis 19. September 2021

Über die Künstlerin: Sandra Knecht (* 1968) betreibt Forschung zu künstlerisch, gesellschaftlich und ökologisch relevanten Themen. Ihre Arbeiten sind an internationalen Ausstellungen zu sehen, 2017 war sie Teil des Salon Suisse an der Biennale von Venedig. Sandra Knecht lebt und arbeitet in Buus (BL).

Mit Beiträgen von Daniel Baumann, Ines Goldbach und Daniela Settelen-Trees, Buchgestaltung von Krispin Heé 6

Architektur und Kunst

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© Mikhail Maksimov

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) Sabine Himmelsbach, Boris Magrini (Hg.) Radical Gaming Immersion, Simulation, Subversion ca. 180 Seiten, ca. 100 meist farbige Abbildungen, Klappenbroschur, 16,5 x 24 cm Englisch CHF 26.– / EUR 25,– ISBN 978-3-85616-958-9 August 2021

Radical Gaming Progressive künstlerische Auseinandersetzung mit der globalen Gaming-Industrie

Weiterhin lieferbar:

Werke von Lu Yang, Nicole Ruggiero, Theo Triantafyllidis, Keiken u.a. Ausstellung im HeK (Haus der elektronischen Künste Basel): geplant 1. September bis 14. November 2021 Die Publikation präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den Strukturen, Technologien und Ästhetiken einer globalen Videospielindustrie auseinandersetzen. Die jungen Kunstschaffenden nutzen die neuesten Technologien für die Spieleproduktion, um Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse, immersive Umgebungen, interaktive Geschichten und MultimediaInstallationen zu kreieren. In der Aneignung dieser Medien für ihre künstlerische Praxis schaffen sie alternative Perspektiven auf Identitätskonstruktion, Geschlechterfragen und sozialen Wandel. Indem sie sich der kommerziellen und freizeitorientierten Logik der Videospiele radikal verweigern, gelingen ihnen progressive, kompromisslose Werke, die zum Nachdenken anregen.

Architektur und Kunst

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) Real Feelings CHF 26.– / EUR 25,– ISBN 978-3-85616-931-2

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) Entangled Realities CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-906-0

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© Archives de la Ville et de la Communauté Urbaine de Strasbourg


Gerhard Hotz, Claudia Opitz-Belakhal (Hg.) Anna Catharina Bischoff. Die Mumie aus der Barfüsserkirche Rekonstruktion einer Basler Frauenbiografie des 18. Jahrhunderts

© Abegg-Stiftung, Riggisberg (Christoph von Viràg)

ca. 300 Seiten, ca. 125 meist farbige Abbildungen, ca. 50 Tabellen und Grafiken, gebunden, 19 x 26 cm CHF 39.–  / EUR 38,– ISBN 978-3-85616-959-6 Oktober 2021

Die Mumie aus der Barfüsserkirche Spannende interdisziplinäre Spurensuche rund um die besterhaltene Mumie der Schweiz Ein Basler Frauenschicksal des 18. Jahrhunderts Einblick in das Gesundheitswesen der Zeit und in die Therapie der Syphilis

© Gregor Brändli

In jahrelanger Arbeit befasste sich ein Team aus Natur- und Geisteswissenschaftlern sowie Bürgerforschenden mit der besterhaltenen Mumie der Schweiz. Am Ende konnte die Identität der «Dame aus der Barfüsserkirche» entschlüsselt werden: Es handelt sich um Anna Catharina Bischoff, die 1719 in Strassburg geborene Tochter eines Basler Pfarrers, später selbst Pfarrersfrau und siebenfache Mutter. Ihren Lebensabend verbrachte sie – sehr wahrscheinlich an Syphilis erkrankt – in ihrer Heimatstadt Basel, wo ihre Krankheit auch behandelt wurde. Das Buch zeichnet die geradezu kriminalistisch anmutende Arbeit des interdisziplinären Forschungsteams nach. Es ermöglicht überraschende Einblicke in ein Frauenschicksal des 18. Jahrhunderts und in den Alltag im Basel und Strassburg jener Zeit. Auch die Spurensuche nach den Nachfahren der Anna Catharina Bischoff brachte Erstaunliches zutage: Sie führte über Diplomaten, Revolutionäre und Dichtergattinnen zum heutigen englischen Premierminister Boris Johnson. Basel und Geschichte

Weiterhin lieferbar:

Gerhard Hotz, Kaspar von Greyerz, Lucas Burkart (Hg.) Theo der Pfeifenraucher CHF 39.–  / EUR 38,– ISBN 978-3-85616-507-9

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© Erben Hans Hinz

Stefan Hess (Hg.) Basel und Riehen Eine gemeinsame Geschichte ca. 220 Seiten, ca. 90 teils farbige Abbildungen, Klappenbroschur, 14,5 x 20 cm CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-962-6 November 2021 erscheint auch als E-Book

Basel und Riehen Neue Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte Auftakt zum Jubiläum 500 Jahre Riehen bei Basel im Jahr 2022 Erscheint in der Reihe Beiträge zur Basler Geschichte Seit einem halben Jahrtausend bilden Riehen und Basel eine Schicksalsgemeinschaft. Die Rahmenbedingungen haben sich seit dem Kauf des Dorfes durch die Stadt im Jahr 1522 immer wieder verändert. Waren die Bewohnerinnen und Bewohner Riehens bis 1798 leibeigene Untertanen der Stadt, so hat sich die Beziehung in den letzten Jahrzehnten zu einer Partnerschaft gewandelt. Der Band beleuchtet in zwölf Beiträgen das bis heute nicht immer spannungsfreie Verhältnis aus unterschiedlicher Perspektive. Welche Auswirkungen hatte der Kauf Riehens auf das Verhältnis zu den Nachbargemeinden? Wie fanden Frauen und Katholiken im Gravitationsfeld von Stadt und «Landgemeinde» ihren Platz im Leben? Welchen Einfluss hatte das nahe Basel auf die schulische und die architektonische Entwicklung in Riehen?

Weiterhin lieferbar:

«Fast täglich kamen Flüchtlinge» CHF 29.–  / EUR 26,– ISBN 978-3-85616-580-2

Neben neuen historischen Erkenntnissen ermöglicht die Publikation ungewohnte Perspektiven auf das Verhältnis in der Gegenwart.

Die Regio-Idee CHF 29.–  / EUR 26,– ISBN 978-3-85616-585-7

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Basel und Geschichte

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© Staatsarchiv Basel-Stadt

Charles Stirnimann Baumeister des Roten Basel Fritz Hauser (1884-1941) in seiner Zeit ca. 320 Seiten, ca. 60 teils farbige Abbildungen, Klappenbroschur, 14,5 x 20 cm CHF 34.–  / EUR 32,– ISBN 978-3-85616-955-8 September 2021 erscheint auch als E-Book

Baumeister des Roten Basel Erste Monografie zu einem bedeutenden Kämpfer der Schweizer Sozialdemokratie Panorama der Sozial- und Kulturgeschichte der Zwischenkriegszeit

Über den Autor: Charles Stirnimann (* 1954) studierte in Basel und Paris Geschichte und Romanistik und promovierte zur Geschichte des Roten Basel. Heute arbeitet er als freischaffender Historiker mit Schwerpunkt Sozial- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Weiterhin lieferbar:

Erscheint in der Reihe Beiträge zur Basler Geschichte Fritz Hauser (1884–1941) war der unbestrittene «starke Mann» der sozialdemokratischen Regierungsmehrheit des Roten Basel. Seit seiner Wahl in den Regierungsrat 1918 und in den Nationalrat 1919 prägte der charismatische Sohn eines südbadischen Schneidergesellen die Bildungs-, Kultur- und Sozialpolitik der Stadt. Er förderte die sozialen Einrichtungen und setzte sich unermüdlich für den Ausbau des Bildungswesens ein. Durch den Neubau des Kunstmuseums und des Kollegiengebäudes der Universität trug er wesentlich zur Veränderung des Stadtbildes bei. Neben der grossen Bedeutung der Arbeiterbewegung für Leben und Aufstieg Hausers thematisiert die Publikation auch sozialreformerische Kräfte im bürgerlichen Lager und deren konservative Gegner. Entlang der Biografie eines wichtigen Gestalters seiner Epoche bietet das Buch ein reiches Panorama der politischen Sozial- und Kulturgeschichte der Zwischenkriegszeit.

Basel und Geschichte

Orte des Wissens CHF 38.–  / EUR 36,– ISBN 978-3-85616-505-5

Vom Weissgerber zum Bundesrat CHF 48.–  / EUR 46,– ISBN 978-3-85616-464-5

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Daniel Löw, Domo Löw S isch Mäss! Eine Kindergeschichte rund um die Basler Herbstmesse 40 Seiten, ca. 48 farbige Abbildungen, gebunden, 22,5 x 30 cm CHF 29.–  / EUR 29,– ISBN 978-3-85616-956-5 September 2021

S isch Mäss! Das neue Kinderbuch von Daniel und Domo Löw

Weiterhin lieferbar:

Für Kinder ab 5 Jahren Mit historischem Abriss über die Herbstmesse – kindgerecht erzählt

3. Auflage ISBN 978-3-85616-838-4 www.merianverlag.ch

Fasnachts-Fieber

Bei Alina ist das Fasnachtsfieber ausgebrochen. Mit ihrem grossen Freund, dem Laternenmaler, möchte sie eine Stäggeladäärne bemalen. Doch, oh Schreck, schon beim ersten Pinselstrich passiert’s: ein grosser roter Klecks mitten auf der Laterne …

Daniel Löw, Domo Löw Vogel Gryff CHF 29.–  / EUR 29,– ISBN 978-3-85616-925-1

Daniel und Domo Löw

Es ist wieder so weit: Die Basler Herbstmesse wird eingeläutet! Lotta und Max haben lange auf diesen besonderen Tag gewartet. Endlich können sie die verschiedenen Messe-Standorte mit den zahlreichen Bahnen und Buden besuchen. Aber sie sind nicht allein unterwegs: Der Handschuh des Messglöckners ist ihr neugieriger Begleiter. Er erlebt den Zauber der Basler Herbstmesse zum ersten Mal und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappt – gemeinsam verbringen die drei einen unvergesslichen Tag im bunten Gewimmel der herbstlichen Stadt.

Eine Vorfasnachtsgeschichte für Kinder von Daniel und Domo Löw

Christoph Merian Verlag

Daniel Löw, Domo Löw Fasnachts-Fieber CHF 27.–  / EUR 26,– ISBN 978-3-85616-838-4

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Basel und Geschichte

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Carlo Clivio, Tilo Richter 365 Tage Basel 384 Seiten, 365 meist farbige Abbildungen, gebunden, 15 x 20 cm CHF 25.–  / EUR 25,– ISBN 978-3-85616-957-2 Oktober 2021

13 Juli

1024

Reliquienbüsten Kaiser Heinrichs II. und seiner Frau Kunigunde, Anfang 15. Jh.

Ein Gedenktag für den Schutzpatron Am 13. Juli 1024 starb der deutsche Kaiser Heinrich II., dem das Bistum Basel viel verdankte. Er stiftete den Neubau des Münsters, der 1019 geweiht wurde, und übertrug der Bischofskirche eine Reihe wertvoller Geschenke. Nach seiner Heiligsprechung 1146 verbreitete sich, ausgehend vom Bistum Bamberg, die Verehrung des heiligen Kaisers in Bayern, aber auch im Elsass und im Bodenseegebiet. Im November 1347 kamen die sterblichen Überreste des Kaiserpaares von Bamberg nach Basel. 1348 erklärte auch das Bistum Basel den Heinrichstag zum hohen Feiertag, und im 15. Jahrhundert wurde Heinrich gar zum Schutzpatron der Stadt. Kaiserin Kunigunde und Kaiser Heinrich II. sieht man bis heute als ganzfiguriges Stifterpaar neben dem Hauptportal des Münsters und am Uhrgehäuse an der Fassade des Rathauses. Mit dem symbolträchtigen 13. Juli verbindet sich ein weiteres für Basel und die Schweiz prägendes Ereignis: Am Heinrichstag 1501 trat der Stand Basel – Stadt und Land – als elfter Ort der Eidgenossenschaft bei.

→ 11. Oktober Albert Gessler steuerte im Jahrbuch 1901 ein Kaisergedicht bei: www.baslerstadtbuch.ch/ stadtbuch/1901/1901_0198.html

1550

Juli 14

Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung an der Mittleren Brücke, 2019

Gnadenlose Zeiten «Am 14. Juli 1550 wurde in Basel ein besonderes Gesetz erlassen, wonach alle ‹Wahrsager und Teufelsbeschwörer› zu strafen seien; die so um ihr verlorenes und gestohlenes Gut bei ihnen Rat suchen, die so mit Segen, Gürtlen, den thuchenden Waffen und mit dergleichen Zauberwerk umgehen, und ihrer selbst oder ihres Viehes Gesundheit nachlaufen, und sich nicht mit natürlichen Dingen begnügen lassen, die Gott der Allmächtig, den Leuten und dem Vieh zu gutem erschaffen hat. Neben diesem, eine bestimmte Kategorie von ‹Zauberey› treibenden Menschen betreffenden Gesetz gingen natürlich nach wie vor die Verfolgungen der schon von früher her als Hexen und Zauberer bezeichneten Leute in unverminderter Strenge weiter.» Am 22. März 2019 wurde auf der Mittleren Brücke eine Gedenktafel enthüllt, die an die Opfer der Hexenverfolgung in Basel erinnert. Gestaltet hat die Bronzetafel der Basler Bildhauer Markus Böhmer.

Mehr ‹Hexen- und Gespenstergeschichten aus dem alten Basel› versammelt das Jahrbuch 1935: www.baslerstadtbuch.ch/ stadtbuch/1935/1935_0665.html

365 Tage Basel Eine Basler Chronik in 365 Ereignissen Mit QR-Codes zum Weiterstöbern und Lesezeichen zum 29. Februar Ideales Geschenkbuch Das Basler Stadtbuch versammelt seit 1879 in Artikeln, Bildern und Chronikeinträgen grosse und kleine Geschichten des städtischen Alltags. 365 Tage Basel präsentiert eine Auswahl stadtgeschichtlicher Meilensteine und überraschender Nebenschauplätze. Für jeden Tag des Jahres steht ein Ereignis, das die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner geprägt und verändert hat: Die Spannbreite reicht von der Weihe des Heinrichsmünsters im Jahr 1019 über den zugefrorenen Rhein von 1963 bis hin zur wechselvollen Geschichte der Mustermesse und dem Kampf um das Frauenstimmrecht. Traditionen wie der Vogel Gryff und die Fasnacht werden ebenso erwähnt wie der erste Bahnhof der Schweiz und die legendäre Elefantendame Miss Kumbuk im Zolli.

Über die Autoren: Carlo Clivio (* 1979) ist Publizistikwissenschaftler, Historiker und Kulturmanager. Er ist für die Kommunikation der Christoph Merian Stiftung zuständig und betreut den Social-Media-Auftritt des Basler Stadtbuchs. Tilo Richter (* 1968) ist promovierter Kunst- und Architekturhistoriker und als freier Autor, Herausgeber und Buchgestalter tätig. Er ist Redaktor der Online-Plattform baslerstadtbuch.ch.

Jeder Beitrag ist mit einem QR-Code versehen, der zur digitalen Plattform des Basler Stadtbuchs führt. So lassen sich die im Buch versammelten Kurzexpeditionen fortsetzen und vertiefen.

Basel und Geschichte

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Aus unserem Frühlingsprogramm

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Verein Frauenstadtrundgang Basel (Hg.) Auf Abwegen CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-944-2

Frithjof Brenjamin Schenk (Hg.) «Russland von ferne oder aus der Nähe ansehen ist immer noch zweierlei» CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-945-9 Mai 2021

Moral und Erziehung: eine Frage des Geschlechts?

Das Zarenreich 1906 bis 1907 in den Briefen des Schweizer Hauslehrers Alfred Gysin

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Susanna Burghartz, Madeleine Herren Seide, Sand, Papier CHF 29.–  / EUR 28,– Deutsch: ISBN 978-3-85616-947-3 Englisch: ISBN 978-3-85616-948-0 August 2021

Benjamin Mortzfeld (Hg.) Menschenrechte und Revolution – Peter Ochs (1752–1821) CHF 26.–  / EUR 24,– ISBN 978-3-85616-946-6 Juni 2021

Ein prächtiges, wenig bekanntes Basler Barockpalais und seine international agierenden Bewohner

Eine Reise durch bewegte Zeiten mit einer bedeutenden Persönlichkeit für die Entwicklung der modernen Schweiz

Backlist

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Christian Scholz Portraits – Femmes de Suisse CHF 59.–  / EUR 58,– ISBN 978-3-85616-940-4 Juli 2021

Kunsthaus Langenthal H.o.Me. – Heim für obsolete Medien CHF 32.–  / EUR 29,– ISBN 978-3-85616-949-7

Kunstvolle Bildnisse von stiller Intensität

Eine Entdeckungsreise zu Schätzen aus dem analogen Zeitalter: Schallplatten, Kassetten, Super8 und mehr

Galerie Knoell, Galerie Mueller, Galerie Nicolas Krupp (Hg.) Rudolf Maeglin CHF 36.–  / EUR 34,– ISBN 978-3-85616-941-1

Kunstmuseum Basel Das Neue Leben CHF 29.–  / EUR 28,– ISBN 978-3-85616-938-1

«Ich kann doch nicht machen, wie ich es will; die Dinge diktieren mir, wie ich es machen muss.» (Rudolf Maeglin)

Fritz Baumann und die Avantgarde

Backlist

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Deutscher Fotobuchpreis: ausgezeichnet mit Bronze «Mehr kann ein Buch zur Geschichte der Fotografie kaum bieten.» (NZZ)

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Die Bestände der einmaligen Fotosammlung Ruth und Peter Herzog stammen aus der Frühzeit der 1839 erfundenen Technik und reichen bis in die 1970er-Jahre. Sie umfassen neben den berühmten Pionieren des Mediums wie Nadar oder Eadweard Muybridge auch bisher wenig bekannte oder anonyme Fotografen. Kunstmuseum Basel Paul Mellenthin, Olga Osadtschy (Hg.) Belichtungszeit Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog CHF 59.–  / EUR 58,– Deutsch: ISBN 978-3-85616-903-9 Englisch: ISBN 978-3-85616-935-0

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Architektur und Kunst Kultur und Gesellschaft Basel und Geschichte

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Coverabbildung aus: Stereographic Switzerland

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