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Nr. 02/2013

SPORTMEDIENVERLAG Markus Peintner Der Evergreen des VSV (32) ist nicht nur auf dem Eis eine beinharte Kämpfernatur.

NHL

Neuer Boss für Sabres und Thomas Vanek Ron Rolston löst Lindy Ruff auf der Trainerbank ab

Titelkampf

Red Bulls: Im Aufwind dank Heimkehrer Lynch Brothers in Arms: Lakos-Brüder kämpfen für Wien

Mr. Olympia

Markus Peintner: Wie er Österreich zu den Spielen schoss Der Bart der Nation und seine Karriere als Berg- und Talfahrt

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Foto: GEPA

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Foto-Flash 4 Linzer Action und und „Alles Walzer“ in Graz.

Cordoba on Ice 8 Wie Markus Peintner Österreich zu Olympia 2014 schoss.

Beim Knüller von Bietigheim lösten Peintner (ganz links) & Co. das Ticket für Sotschi.

Bart der Nation 10 Die wechselhafte Karriere von Markus Peintner.

editorial

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Liebe Eishockey-Freunde!

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Brothers in Arms 12 Die Lakos-Brüder sind die Lieblinge der Caps-Fans.

ls Sportjournalist und heutiger Chefredakteur von ICE HOCKEY bin ich seit 25 Jahren im österreichischen Eishockey unterwegs. Harry Miltner, Manfred Schlitzer, stellvertretender Chefredakteur und Markus Peintner, 32 und Chefredakteur Herausgeber seit 1997 im Spitzenhockey, sollte demnach so was wie ein guter alter Bekannter, ja fast ein Freund sein. Und tatsächlich kenne ich ihn schon an die 15 Jahre. Aber die großen Storys haben wir nie zusammen gemacht. Ein kurzes Interview hier, eine knappe Wortspende da – das war‘s. „Peinti“ war nie der Frontman, hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Umso mehr freute ich mich mit dem gebürtigen Lustenauer über sein Goldtor von Bietigheim, mit dem er das Nationalteam zu Olympia nach Sotschi ballerte. Und natürlich über das aktuelle Cover von ICE HOCKEY. Niemand hat sich diese Aufmerksamkeit mehr verdient als der stets vorbildlich kämpfende VSV-Stürmer.

Die Torpedolinie 14 Die Linie um Thomas Koch ist die schärfste „Waffe“ des KAC.

Paraden mit Hirn 16 Mehr als nur Ersatz: inz-Goalie Lorenz Hirn.

Der rote Baron 18 Doug Lynch im ICE-HOCKEYInterview.

Das Ländle lebt 20 Dornbirn darf trotz verpasster Play-offs eine positive Saisonbilanz ziehen.

Erfolgs-Geschichte! 22 Die Young Star League bekommt Nachwuchs.

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In the Slot 24 Familienduell in Kärnten, Villacher Hero und Transfercoup in Kitzbühel.

Medieninhaber und Verleger: SMV SportMedienVerlag (Schlitzer/Oberzeller), Kölgengasse 43, 1110  Wien, Tel.: +43/1/347 05 44, office@sportmedienverlag.at, www.icehockey-magazin.at Herausgeber: Tobias Oberzeller & Dr. Manfred Schlitzer Chefredaktion: Dr. Manfred Schlitzer Redaktion: Herwig Gressel, Erich Hober, Harry Miltner, Helmut Salzwimmer, Günter Stockhammer, Lisa Strebinger Grafik: No Budget Productions/©KAISA, Claudia Fritzenwanker Korrektur: Markus Egger Fotos: GEPA, Hober Anzeigenleitung & Marketing: Tobias Oberzeller (anzeigen@sportmedienverlag.at) Druck: Gutenberg Druck GmbH © 2012 by SMV Sport MedienVerlag, 2. Jahrgang Hinweis: Zugunsten einer besseren Lesbarkeit wurde auf die geschlechterspezifisch korrekte Anrede verzichtet. Selbstverständlich sollen nicht nur ICE HOCKEY-Leser, sondern auch -Leserinnen angesprochen werden.

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Ice Hockey 02/2013

Fotos: GEPA Pictures

Impressum:

NHL Background 30 Der Trainerwechsel in Buffalo sorgt für Aufsehen.

33 InUm die Entscheidung der INL steht das Semifinale vor der Tür.

34 Termine und Ergebnisse 3


➤ Foto-Flash

Titelverteidiger Black Wings Linz legte in der Liga eine tolle Aufholjagd hin!

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ie Oberösterreicher lieferten die große Überraschung der Zwischenrunde. Weniger mit ihrer tollen Performance, die sie auf Rang zwei führte – die hatte man den Linzern durchaus zugetraut. Dass sie sich für das Viertelfinale ausgerechnet den VSV als Gegner auswählten, kam dagegen für Freund und Feind unerwartet. ●

Jagdzeiten

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Ice Hockey 02/2013

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➤ Foto-Flash

Flotte Sohle Zwei Grazer Cracks und ihr ungewohntes Motto: Alles Walzer!

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ben hatten die 99ers Ljubljana mit 4:0 geschlagen und sich Platz drei nach dem Grunddurchgang gesichert. Für Kevin Moderer und Kristof Reinthaler Anlass genug, ein Tänzchen im „Bunker“ zu wagen. In der Zwischenrunde lief es dann nicht ganz so gut für die Steirer. Aber: Abgerechnet wird zum Schluss! ● 6

Ice Hockey 02/2013


➤ Nationalteam

Österreichs Verteidiger Florian Iberer war auch in Bietigheim ein Vorbild an Kampfkraft.

Ohr, der vehement die OlympiaQuali seiner Landsleute forderte. Dann die Erlösung für die Gastgegeber: Im Powerplay trifft Benny Kohl zum 1:0. Das Spiel kippt, die Halle kocht, Drittelpause. Doch während viele Fans noch genüsslich in die Bratwurst beißen, schlenzte Andre Lakos die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen. Abruptes Ächzen. Schlussdrittel. Österreich kassiert eine völlig unberechtigte Strafe und Michi Wolf lässt sich nicht zweimal bitten. Deutschland führt wieder, die Fans toben,

rän, bis ihm die Scheibe abtropft, zur Torlinie rutscht. Aber Oldie Unterluggauer hält den Stock dazwischen. Grenzenloser Jubel. Die Sirene. Schluss, aus, vorbei! Österreich ist in Sotschi. Ähm, ach ja, da war ja noch was. Es steht ja 2:2. Verlängerung. Wurscht. Die Overtime interessiert auf der ÖsterreicherBank keinen mehr. Die Trainer, die Spieler liegen sich in den Armen, während die Deutschen im Powerplay noch den Sieg fixieren. Aber die Mannen in den schwarzrot-goldenen Trikots sind trotz

Das Eishockey-Cordoba S

howdown im Niemandsland. Bietigheim-Bissingen, eine 40.000 Einwohnerstadt, knappe 20 Kilometer nördlich von Stuttgart. Die 18 Millionen Euro teure, eben erst offiziell eröffnete EgeTrans-Arena ist nach dem neoklassizistischen Eisenbahnviadukt das größte Gebäude der Stadt, die erst 1975 aus mehreren Gemeinden gegründet wurde. Hier kämpft Österreich gegen den „großen Bruder“ um die Quali für die Olympia 2014 in Sotschi. Entgegen den Erwartungen sind es aber die Gastgeber, die

mit dem Rücken zur Wand stehen. Während die „Ösis“ Italien und die Niederlande pflichtgemäß besiegt haben, leisteten sich die

Deutschen gegen die „Azzurri“ eine Overtime-Pleite und müssen nun gegen Österreich in der regulären Spielzeit gewinnen.

Andre Lakos (links) erzielte Österreichs ersten Treffer.

Vor Beginn des Turniers war die Pressesprecherin der Stadt, Anette Hochmuth, noch „vom Erfolg des Heimteams“ überzeugt. Bekanntlich kommt der Hochmut(h) vor dem Fall. Das ist auch unter den rund 4.000 Zuschauern in der Heimstätte des Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers zu spüren. Denn am lautesten singen von Beginn an die Handvoll mitgereister rot-weiß-roter Anhänger.

Fotos: GEPA pictures

Wie Markus Peintner zum „Hockey-Hans Krankl“ wurde. Ein Erfahrungsbericht vom vorolympischen Showdown in Bietigheim. Text: Harry Miltner

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Hochspannung ist angesagt. Die Deutschen sind nervös, aber gewillt, die „Ösis“ aus der Halle zu ballern. Doch die wissen um ihre gute Ausgangslage, sind locker und spielen defensiv konzentriert. Wenn es brenzlig wird, ist der ausgezeichnete Bernie Starkbaum im Kasten zur Stelle. Die Hausherren powern sich aus, müssen aber schnell feststellen, dass ihr spielerisches Können nicht ausreicht, um den Gegner zu biegen. Es kann nur über den Kampf gehen. Die Miene von Headcoach Pat Cortina wirkt versteinert. Ich habe die Worte von ServusTV-Mann Rick Goldmann im

Endlich wieder bei Olympia! Nach Salt Lake City 2002 ist Österreichs Eishockey wieder dabei!

Cortinas Jungs stürmen weiter. Österreich muss nun kommen und setzt mehrere Nadelstiche. Dann kommt die Scheibe zu Markus Peintner und der setzt den Hartgummi vorbei an Rob Zepp in den Kasten. Totenstille. Noch sieben Minuten. Die Uhr tickt runter. Deutschland schießt aus allen Rohren, doch Starkbaum bleibt ruhig, souve-

des Sieges geschlagen. Erstmals seit 1948 sind sie nicht bei Olympischen Spielen dabei. Sie flüchten in die Kabine, knallen die dunkelblaue Tür zu und brüllen sich gegenseitig in den Katakomben der Arena nieder. Die österreichischen Spieler tanzen ausgelassen am Eis, ihre Fans singen „Deutschland schaut im Fernsehen zu, doodaa, doodaa…“. ●

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➤ VSV fen“, gesteht er. Wie auf dem Eis, präsentierte sich Peintner auch in dieser Zeit als Kämpfer. „Ich habe trotzdem trainiert - dank Martin Hohenberger beim ATSE Graz. Dennoch kamen Momente, wo ich über den Sinn nachgedacht habe. War ich am Eis, hatte ich Spaß, war ich mal zwei Tage nicht auf der Platte, hab‘ ich mir eben diese Gedanken gemacht.“ Dennoch hatte er seinen Spaß am Sport nicht verloren, denn: „Als mich der VSV engagierte habe ich gemerkt, dass man für harte Arbeit im Leben viel zurückbekommt.“ Peintner stieß voll fit, aber ohne Spielpraxis, zum VSV. Sein EBEL-Comeback feierte er am 7. Oktober 2011 gegen die Black Wings Linz. Gleich im ersten Spiel erzielte er ein Tor. „Ich hatte den Schläger am Eis, wurde angeschossen, die Scheibe ging rein. Ein Tor im ersten Spiel, von null auf hundert, unglaublich“, kann er sich noch genau erinnern.

Adler aus Passion! Peintners Vertrag mit dem VSV läuft bis 2014.

Bart der Nation Der VSV-Angreifer und Nationalspieler Markus Peintner hat im Eishockey-Sport bereits Himmel und Hölle erlebt. Seine Story ... Text: Erich Hober

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sagen in der Kabine aufgehängt. Das war Zusatzmotivation, neben dem Umstand, in Deutschland gegen Deutschland als Underdog gewinnen zu wollen.“ Das ist seine Gegenwart. Peintner musste aber auch herbe Rückschläge wegstecken. Vor

zwei Saisonen legten die Graz 99ers keinen Wert mehr auf seine Dienste. Er stand ohne Verein da. Der Spieler, der zuvor Anteile an den Meistertiteln mit Linz, Wien und dem VSV hatte. „Das war nicht einfach. Gott sei Dank hatte ich die Unterstützung aus meinem Umfeld. Das hat mir sehr gehol-

Zu seinen Karrierehighlights zählt der Harley-Davidson-Fan die drei Titel mit Linz, Wien und dem VSV. „Auch das erste Spiel beim Comeback beim VSV war wie erwähnt super und eben das Tor, mit dem wir das Olympia-

Fotos: GEPA pictures

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ie im richtigen Leben gibt es auch im Sport Höhen und Tiefen. Einer, der beides miterlebten musste, ist Markus Peintner. Der gebürtige Vorarlberger in Diensten des VSV sorgte kürzlich für österreichweiten Freudentaumel, als er mit seinem Tor in der Olympiaquali Deutschland ins Tränenmeer und Österreich zu den olympischen Spielen 2014 nach Sotschi schoss. Peintner: „Beim Tor hab ich nicht viel nachgedacht. Ich sah, dass das kurze Eck offen war und die Scheibe ging per Stange ins Tor. Wir wollten dann nur noch die restliche Zeit rüberbringen.“ Die Jungs im Team waren nicht nur ob der mittlerweile berühmten Aussage des Deutschen Constantin Braun motiviert. „Manny Viveiros hat Zeitungsartikel mit Brauns Aus-

Energiebündel Markus Peintner ficht auch mit den Refs gerne seine Sträuße aus. Ice Hockey 02/2013

Meistertrainer Jim Boni mit Ex-Capital Peintner.

In Bietigheim schoss Peintner das Nationalteam zu den Olympischen Spielen 2014.

ticket gelöst haben. Dieses Tor ist vergleichbar mit einem Meistertitel. Wir haben für uns, das österreichische Eishockey, und die ganze Nation gespielt. Die Unterstützung und Glückwunschbekundungen, die wir aus ganz Österreich erhalten haben, waren phänomenal“, kommt Peintner ins Schwärmen. Damit hat er wieder auf die Siegerstraße gefunden. Denn auch vom Team wurde er eineinhalb Jahre lang nicht berücksichtigt, wird dann kurzfristig nominiert und schießt das wichtigste Tor in der jüngeren österreichischen Eishockeygeschichte.

Bis 2014 läuft sein Vertrag beim VSV. Was danach passiert? „Sport ist schnelllebig. Mein erster Ansprechpartner bleibt der VSV. Ich will sicher noch länger spielen, fühle mich fit.“, so Peintner. Seine Zukunft? „Titel zu feiern. Aber soweit denke ich nicht. Wichtig ist das Jetzt, Spaß in der Kabine und am Eis zu haben und natürlich gesund zu bleiben“, sagt er. Aber egal was in Zukunft passiert, ein Kämpfer wie Peintner wird seinen Weg gehen. ●


➤ Capitals sen drei Jahre für das Farmteam Albany River Rats. Auch nachdem er 2002 zu den Dallas Stars getradet wurde, blieb seine sportlichge Heimat die Farmteamliga AHL. Nach einem Jahr bei den Utah Grizzlies kehrte Lakos schließlich für zwei Jahre in seine Wiener Heimat zurück und heuerte bei den Capitals an.

Andre Lakos verteidigt auch für das Nationalteam und traf bei der Olympiaquali.

Starker Mann ganz zart. Familienvater Andre Lakos.

Lakos noch eine Prognose für das Picking, bei dem sich der Tabellenerste den Gegner für das Viertelfinale aussuchen darf. „Znaim wäre der logische Gegner, weil wir gegen die Tschechen alle bisherigen Saisonspiele gewonnen haben“, sagt Andre. „Aber mir wären auch die Red Bulls recht. Ich will Meister werden – und da muss man ohnehin jede Mannschaft schlagen.“ Minuten später wählt Capitals-Manager Franz Kalla tatsächlich Znaim als Gegner für die erste Play-off-Runde.

Brothers in Arms U

nten auf dem Eis der Albert Schultz Halle kämpfen die Vienna Capitals gegen den KAC um den ersten Platz nach der sogenannte Zwischenrunde, mit dem man sich den Gegner für das Viertelfinale aussuchen darf. Und obwohl die Bedeutung dieses letzten Platzierungsspiels enden wollend ist, tobt die Tribüne. „Phiiii-lippe Lakos“ skandieren die Fans lautstark und immer wieder. Der

Bei den Capitals stehen die Wiener Lakos-Brüder Philippe und Andre Lakos (von links) wieder gemeinsam am Eis. 12

baumlange Verteidiger der Wiener liefert sich vor dem eigenen Tor nämlich eben einen deftigen Faustkampf mit KAC-Stürmer Kevin Doell. Oben auf der Tribüne verfolgt der wegen einer kaum überstandenen Grippe rekonvaleszente Andre Lakos die Keilerei seines „kleinen“ Bruders (1,93m) voll Interesse. „Phil ist unser Mann für solche Aktionen“, lacht er. „Ich halte mich da schon seit längerer Zeit zurück.“ Andre ist überzeugt, dass jede Eishockeymannschaft solche Burschen fürs Grobe braucht. „Du musst dir auf dem Eis Respekt verschaffen können“, sagt er. „Und dazu muss man schon hin und wieder die Fäuste sprechen lassen .“ Schlussendlich feiern die Capitals einen Sieg im Penaltyschießen. Und während seine Kollegen unter die Dusche eilen, riskiert Ice Hockey 02/2013

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Mit ihrem Gardemaß sind Philippe (1,93 Meter) und Andre Lakos (2,01 Meter) die Türme in der Abwehr der Vienna Capitals. Die beiden sind in Wien geboren, haben aber in den USA ihr Handwerk perfektioniert. Heuer wollen sie mit den Caps unbedingt den Meistertitel holen. Text: Manfred Schlitzer

Danach versuchte es der Wandervogel wieder in der NHL, wo er einen Vertrag bei den Columbus Blue Jackets erhielt. „Ich wurde aber wieder einmal ins Farmteam abgeschoben“, erinnert sich Andre. „Dass ich den Sprung in die NHL nicht wirklich geschafft habe ist der einzige Minuspunkt meiner Karriere“, sagt Lakos.

„Aber dafür habe ich als erster Österreicher in der russischen KHL gespielt und in den zwei Jahren bei Traktor Tscheljabinsk einige Erfolge gefeiert.“ Über Färjestad, Salzburg und Köln kam Lakos 2012 zurück nach Wien. Und steht seither endlich wieder gemeinsam mit seinem um ein Jahr jüngeren Bruder Philippe (32) in einer Mannschaft. Große, kräftige und kompromiss- lose Spieler sind selten geworden in Österreichs Eishockey. „Die beiden sind keine herausragenden Eishockeykünstler“, kommentiert unser Experte Günter Stockhammer. „Aber allein wegen ihrer Statur sind sie eine Bereicherung für jedes Team!“ ●

Philippe Lakos ist der Mann fürs Grobe im Team der Vienna Capitals.

Andre und Phil Lakos zählen heute zu den Lieblingen des Wiener Publikums. Sie mussten sich diesen Status aber mit viel Fleiß und Einsatz erarbeiten. Das liegt wohl auch daran, dass die Brüder ihre Karriere zwar im Wiener Nachwuchs begonnen hatten, sich aber schon als Jugendliche nach Kanada verabschiedeten, um sich den Traum von einer NHL-Karriere zu erfüllen. Nach Lehrjahren in der OHL (Toronto St. Michael‘s Majors) wurde Andre von den New Jersey Devils tatsächlich als Nr. 95 gedraftet. Ins NHL-Team schaffte er es allerdings nicht, spielte stattdesIce Hockey 02/2013

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➤ KAC

Bodycheck … Eishockey-Legende Günter Stockhammer nimmt für ICE HOCKEY die Erste Bank Eishockey-Liga unter die Lupe.

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John Lammers brachte es in den ersten 53 Saisonspielen auf formidable 58 Punkte.

Thomas Koch sieht sich voll Understatement als Zuarbeiter seiner beiden Sturmkollegen.

Scharfschütze Jamie Lundmark traf in 51 Spielen 29 Mal ins Tor der Gegner.

Die Torpedolinie des KAC Mit Thomas Koch, Jamie Lundmark und John Lammers haben die Rotjacken endlich wieder eine Sturmlinie, die so richtig für Furore sorgt. Text: Erich Hober war. Alle Cracks sorgten entsprechend für Tore und Assists. In dieser Saison hat sich dieser Umstand beim Rekordmeister ein wenig gewandelt. Die erste Angriffsreihe mit John Lammers, Jamie Lundmark und Thomas Koch fand von Spiel zu Spiel immer besser zusammen und zeigte sich bis zum Ende des Grunddurchgangs für über 160 von mehr als 450 Punkten zuständig. Kapitän Thomas Koch erklärt, wie es zur Zusammenstellung dieser „Torpedolinie“ kam: „Der Verein hat sich nach dem Abgang von Christoph Brandner und Dieter Kalt Gedanken gemacht. 14

Man war auf der Suche nach einem echten Torjäger und hat ihn in Jamie Lundmark auch gefunden.“ In den Pre-Season-Spielen stellte sich heraus, dass die drei sehr gut harmonieren. „Die Aufgaben sind in unserer Linie etwas verteilt. Jamie und John machen die Tore. Ich sehe mich als Arbeiter für die beiden“, sagt Koch, der nach einer punktemäßigen Seuchensaison wieder zu alter Stärke gefunden hat. Und er fügt hinzu: „Wir arbeiten hart, sind motiviert. Mal läuft‘s besser, mal eben nicht so gut.“ Wobei letzteres immer seltener der Fall ist. „Je öfter wir zusammen gespielt haben, desto besser lief es“, so Koch. Ice Hockey 02/2013

Viel Grund zum Jubeln für die Toplinie des KAC.

Fotos: GEPA pictures

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n den letzten Jahren zeichneten sich die Cracks des EC KAC durch geschlossene Mannschaftsleistung aus. Es war nicht so, dass (wie zum Beispiel bei den Vienna Capitals) eine ganze Mannschaft von ein, zwei punktestarken Spielern (Gratton, Fortier) abhängig

ausgestattet. Er ist der Filigrane von uns dreien.“ Die Kombination aus diesen drei Spielern sorgt für Unbehagen im gegnerischen Strafraum – ein Umstand, den Lokalrivale VSV bereits zur Kenntnis nehmen musste: Von den heuer erzielten 24 Toren gingen elf auf das Konto von Lammers, Lundmark und Koch.

Für seine Sturmpartner hat Koch viel Lob übrig: „John ist stark ums gegnerische Tor, verstellt dem Gegner gut die Sicht und sorgt für die schmutzigen, aber wichtigen Tore. Jamie ist mit einem brutalen Schuss und einer guten Technik Ice Hockey 02/2013

Koch und Lammers haben zur Freude der Fans noch gültige Verträge über diese Saison hinaus. Lundmark ist nur mit einem Einjahres-Vertrag ausgestattet. Über eine Verlängerung seines Kontraktes wird bereits diskutiert. Koch: „Ich würde mir wünschen, dass er bleibt. Er passt perfekt zu uns, ist am Eis und in der Kabine ein richtiger Leader.“ ●

er KAC ist offen gestanden eine meiner Lieblingsmannschaften in unserer Liga. In der aktuellen Saison pflastern aber einige Probleme den Weg des Rekordmeisters aus Klagenfurt. Der Trainerwechsel mitten in der Saison war ganz sicher nicht unproblematisch, zumal Weber sicher kein Schlechter ist. Der Wechsel zu Olsen geht aber in Ordnung und hat Erfolg gebracht. Auch der neue Co-TrainerDieter Kalt jun. wird noch ganz wichtig für das Team, ist es sogar heuer schon. Die Auswahl der Importspieler war echt gut, auch der Kauf von Florian Iberer, der eine Supersaison hinlegt, war ein großartiger. Dazu haben die Lindwurmstädter mit Chiodo und Swette zwei äußerst verlässliche Goalies. Die gesamte Defense kommt immer besser in Schwung, und der Sturm, besonders die Einserlinie mit Lundmark, Lammers und Koch, ist für jeden Zuschauer und Experten ein EishockeyErlebnis! Auch Dave Schuller hat diese Saison wieder ein absolutes Hoch. Also, wenn das Team total positiv zusammenhält und auch diszipliniert spielt, ist der KAC für mich ein Titelanwärter aller erster Klasse. ● 15


➤ Linz

www.teamrotweissrot.at Neustädter Mad Dogs hat sie mit dem Teamsport begonnen, ein paar Umwege über andere Vereine gemacht und spielt nun das dritte Jahr bei den Vienna Sabres, dem erfolgreichsten Damenverein Österreichs. Die vergangenen beiden Saisonen wurden sie Meister in der EWHL, sind seit 2009 Staatsmeister und stehen in der laufenden Meisterschaft an der Tabellenspitze.

Paraden mit Hirn ls sich David LeNeveu, die Nummer 1 im Linzer Kasten, eine schwere Augenverletzung zuzog, befürchtete man Schlimmes. Denn die Black Wings waren noch längst nicht für die Play-offs qualifiziert und hatten mit Lorenz Hirn einen jungen, unerfahrenen Back-up-Goalie. Doch gerade in

Lorenz Hirn bei der Sportlerwahl der OÖN. 16

der entscheidenden Phase wuchs „Larry“ über sich hinaus, kassierte in den entscheidenden Partien nie mehr als einen Treffer. Der gebürtige Vorarlberger schnürte die Schlittschuhe für die diversen Nachwuchsmannschaften der VEU Feldkirch und wechselte im Sommer 2008 nach Linz. Dort „lernte ich sehr viel“ als Ersatz des US-Amerikaners Alex Westlund. Matchpraxis holte sich Hirn vor allem im Farmteam der Oberösterreicher in der Nationalliga. „Wir haben immer gewusst, was er draufhat und genau deswegen haben wir ihn im Team. Larry hat in der Vorbereitung hart gearbeitet und kennt seine Rolle. Die ist nicht immer leicht, denn er muss jederzeit bereit sein. Aber seine Leistungen wa-

Die Vienna Sabres dürfen sich Österreichs erfolgreichster Eishockey-Damen-Verein nennen, seit drei Jahren bekommen sie in der Defensive Unterstützung von der 18 Jahre jungen Neustädterin Noemi Prosenz.

ren großartig“, lobte Headcoach Rob Daum. Der Druck macht dem nur 1,72m kleinen Torhüter nichts aus: „Das brauche ich. Wenn ich reinkomme und es geht um nichts, dann kann ich mich nicht richtig motivieren.“ Wie mit Westlund, versteht sich Hirn auch mit LeNeveu trotz des Konkurrenzkampfes gut: „Wir motivieren uns gegenseitig. Mir ist es wichtig, dass ich mich gut mit meinen Torhüterkollegen verstehe, weil gegeneinander zu arbeiten ist nicht mein Ding.“ Hirn konnte die Erwartungen der Klubbosse voll erfüllen und ist überzeugt, dass Linz den Meisterpokal behalten kann: „Die Mannschaft ist gut drauf, wir können wirklich jeden Gegner schlagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir unseren Titel verteidigen können.“ ● Ice Hockey 02/2013

In Österreichs Spitzensport macht sich seit einigen Jahren ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl breit. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen, ob Sommer- oder Wintersport, ob Teamplayer oder Einzelathlet, ob Superstar oder talentierte Nachwuchshoffnung, stehen füreinander ein. Sie alle sind im TEAM ROT-WEISS-ROT vereint und können sich auch für andere Sportarten begeistern.

Frauenpower!

Einmal Olympia-Silber für Noemi Prosenz

E Fotos: GEPA pictures

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ine Eisfläche. Ein Paar Schlittschuhe. Eine reizende junge Dame. Bilder einer Eiskunstläuferin schwirren durch den Kopf. Nicht so die Wiener Neustädterin Noemi Prosenz. Die Verteidigerin des österreichischen U18 Eishockey Damen-Nationalteams gehört dort dazu, wie der Puck selbst. Letztes Jahr hat sie Österreich bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Innsbruck würdig vertreten und die Silber-

medaille erspielt. Diesen Jänner war sie auch bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz mit dabei. „Das eigene Land zu vertreten ist ein besonderes Erlebnis. Durch unseren Erfolg bei den Olympischen Spielen ist auch ein Schritt in Richtung Akzeptanz und Bekanntheit des Fraueneishockeys gesetzt worden“, sagt die 18 Jahre junge Defensive, die des öfteren mit Vorurteilen in einem sonst männerdominierten Sport zu kämpfen hat. Mit ihren drei jüngeren Brüdern, die dem Eishockeysport ebenso verfallen sind, hat Prosenz im zarten Kindergartenalter auf gefrorenen Seen erste Übungsversuche unternommen. Bei den Wiener

Foto: GEPA

Spätestens seit dem Ausfall von Einser-Goalie David LeNeveu weiß man in Linz, dass die Black Wings mit Lorenz Hirn einen super Back-up-Keeper haben. Text: Harry Miltner

„Eishockey ist Teil meines Lebens. Wenn ich am Eis stehe, vergesse ich das gesamte Rundherum“, sagt die „Noch-Schülerin“, die im Sommer ihre Matura abschließen und auf die Universität gehen wird. Was sie am Eishockey so schätzt, seien die Geschwindigkeit, die Intensität und die Härte, die diesen Sport ausmachen.

4 Millionen Spitzensportförderung jährlich

Damenfootball unterscheidet TEAM kaum ROT-WEISS-ROT der Name Spitzensich von istdem derdesHerren. sportförderungssystems des Bundes. Dieses Team „Sie spielen vielleicht etwas wewird gegenwärtig von den besten 450 Sportleniger aggressiv und mehr rinnen und Sportlern (ca. 330 haben Sommer und 120 Laufspielzüge, Regeln Winter) der Republik aber gebildet. die Das TEAM ROTsind die gleichen“, WEISS-ROT wird vom Bunderzählt mit rund 4Frickey, Millionen Euroehemaliger pro Jahr unterstützt. Das TEAM ein Spieler derROT-WEISSRaiffeiROT Vikings. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Leissen tungsfähigkeit der besten österreichischen Athletinnen und Athleten zu optimieren und durch gezielte Maßnahmen das Trainingsumfeld zu verbessern.

Das TEAM ROT-WEISS-ROT ist aber auch eine öffentliche Plattform zur Bewusstseinsbildung, um der Bevölkerung die Vorzüge des Sports in all seinen Facetten näherzubringen. Die Öffentlichkeitsarbeit des Sportministeriums definiert sich zu einem großen Teil über die Sportler, also das TEAM ROT-WEISS-ROT.

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Nicht nur gegen Titelkonkurrenten Wien hielt Hirn hervorragend.


➤ Salzburg Market das Stichwort. In einem Hockey Market macht das Spielen einfach mehr Spaß. Die Fans wissen, was du tust und anerkennen es auch. Gibt es in der Liga Hallen, die das Spiel mehr beeinflussen als andere? Ich würde sagen Linz und Klagenfurt. Das liegt auch daran, dass wir dort Finali gespielt haben.

Lynch ist sogar nicht das typische Eishockey-Raubein. Aber notfalls langt er auch mal zu.

Heimkehrer Lynch fühlt sich in Salzburg pudelwohl. „Die Stadt und die Organisation sind super.“

Der rote Baron

Was sind die Unterschiede zwischen deinen Stationen? Es gibt Städte, die sind HockeyMarkets. Die Menschen kennen sich aus, die Fans, die Journalisten, jeder weiß, worum es beim Hockey geht. Hier, in Wien, Alaska, Göteborg, Edmonton, das sind alles Hockey Markets. In Peoria, wo ich AHL gespielt habe, war das nicht so.

E

r ist definitiv nicht der typische Nordamerikaner. Weniger wegen der roten Haare, die ihm den Kosenamen „roter Baron“ eingebracht haben. Doug Lynch ist anders. Aus verschiedenen Gründen IH: Doug, es gibt kaum Spieler, die nach Salzburg zurückgekehrt sind, schon gar nicht zwei Mal. Lynch: Ich bin sogar der einzige. Du hast viel von der Eishockey-Welt gesehen. Edmonton, Alaska, Peoria, Wien, Göteborg.

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Es dürfte dir hier gefallen. Es ist sehr schön hier. Die Gegend, die Stadt, es ist angenehm hier zu leben, findet auch meine Familie. Und die Organisation hier hat eine Siegermentalität. Man will Meisterschaften gewinnen, um seinen Namen in der Hockeywelt bekannter zu machen. Unser Job ist es, zu siegen. Ich bin dankbar, hier spielen und Titel gewinnen zu können. Man muss fast fragen: Wieso bist du überhaupt weggegangen?

Es war sehr schön hier. Als das Angebot von Frölunda kam, habe ich sehr lange mit Rene Dimter und Coach Pierre Pagé gesprochen. Am Ende wollte ich es einfach mal ausprobieren. Wir hatten schwedische Teams in der European Trophy geschlagen und es war eine Riesenherausforderung für mich. Am Ende haben sie dort aber den Headcoach entlassen und der Neue wollte Änderungen. Zum Glück ergab es sich, dass Salzburg einen Verteidiger suchte. Ice Hockey 02/2013

Fotos: GEPA pictures, Christian Hofer (1)

Doug Lynch, der einzige Spieler, der zwei Mal nach Salzburg zurückgekehrt ist über die Mozartstadt, Siegermentalität, Play-off-Chancen, Philosophie und Tandoori-Chicken. Text: Rene Dorfinger

Gibt es auch Unterschiede bei den Fans? Eindeutig. Es mag in Nordamerika größere Hallen geben; ich spiele aber am liebsten in einer vollen Halle, auch wenn sie kleiner ist. Auch hier ist Hockey

Du sprichst von Titeln. Wie schätzt du die Chancen in dieser Saison ein? Es war wichtig, die Quali unter Dach und Fach zu bringen. Jedes Team will seinen Höhepunkt zur richtigen Zeit haben. Man kann nicht immer auf Top-Niveau agieren. Seit das Transferfenster zu ist, merkt man, dass Ruhe eingekehrt ist. Die Jungs wissen, wir sind das Team, das zusammen bleibt. Dazu kam, dass die Spieler, die bei der Olympia-Quali mitgewirkt haben, Selbstvertrauen mitgebracht haben. Wir sind jetzt Achter. Wir kennen die umgekehrte Situation. Wir spielten in den Play-offs 2010 als Zweiter gegen den siebtplatzierten KAC, der während der Saison extrem viele Verletzte hatte. Das war kein „siebtes Team“. Die verlangten uns über sieben Spiele alles ab. Ähnlich wird es in dieser Saison für andere Teams sein. Man hat länger nicht gegen uns gespielt und kennt unser Team nicht so gut. Im Endeffekt musst du sowieso das beste Team schlagen. Nur so kannst du Meister werden.

Doug, von den Dingen, die du an Salzburg magst, ist mir eines besonders aufgefallen. Neulich, im Restaurant Bella Vita fand ich einen deiner Stöcke vor. Ich dachte: ein Kanadier, der pakistanische Küche schätzt? Wie jetzt? Und kannst du uns was empfehlen? Bella Vita, ja, das ist eine witzige Geschichte. Vor einiger Zeit gingen meine Frau Lacey und ich auf der Suche nach Pizza hin, weil

Schon seit Schultagen ein Liebespaar: Doug Lynch und seine Ehefrau Lacey.

es ja auch ein Italiener ist. Und drin fanden wir dann etliche pakistanische Sachen auf der Karte. Wir haben es probiert, weil wir beide gerne neue Dinge ausprobieren. Wir sind in dieser Hinsicht wahrscheinlich nicht die typischen Nordamerikaner. Der Koch dort, selbst Pakistani, hat es wirklich drauf. Ich würde zum Start auf alle Fälle Chicken Tandoori empfehlen. ●


➤ Dornbirn – Innsbruck Arbeit der sportliche Erfolg von selbst einstellen.“ In den Tiroler Bergen gab es hingegen eine Achterbahnfahrt. Eine, die aber trotz aller Rückschläge einige Hoffnung für die Zukunft geben sollte. Vor drei Jahren zog sich Innsbruck aus der EBEL zurück, wollte sogar in Italien mitspielen. Heuer folgte das österreichische ErstligaComeback, das allerdings einem Lernprozess gleichkommt. Um kein finanzielles Fiasko zu erleiden, ging man mit einer verstärkten Nationalliga-Truppe ins Rennen und die hatte in vielen Matches (noch) keine Chance. „Die zweite Liga hätte keinen Sinn gemacht, es war der richtige Schritt. Aber viele Spieler müssen sich erst an das Tempo gewöh-

Die beiden Liganeulinge beeindruckten. Im Finish war Dornbirn fast in den Play-offs.

Der Westen lebt auf T

olle Partien! Mit der Premierensaison dürfen die Messestädter mehr als zufrieden sein. „Meine Mannschaft hat immer alles gegeben, einige tolle Spiele abgeliefert und die Fans dankten es uns mit einer traumhaften Stimmung“, so Head Coach Dave MacQueen, dessen Vertrag um drei Jahre verlängert wurde. Nachdem die Liga ohne NHLLockout-Stars ausgeglichener wurde, zeigten die Bulldogs in der Qualifikationsrunde auf und verpassten hauchdünn die Play-offs. Maßgeblichen Anteil am Höhenflug hat das Duo Andrew Kozek – Luciano Aquino. Kozek, der seine erste Saison in Europa spielt,

Der alte Fuchs Fox zeigte auch im Innsbrucker Dress seine Qualitäten.

schlug ein wie eine Bombe und traf fast 40-mal, Sturmpartner Aquino führt mit über 70 Punkten sogar die Scorerliste an. Selbstredend will man die beiden im „Ländle“ halten, was aber

nicht leicht wird. „Wir haben unseren Spielern immer kommuniziert, dass sie sich in Dornbirn in einer interessanten Liga beweisen können. Daher ist es nicht verwerflich, wenn nun der eine oder andere bessere Angebote annimmt. Wir werden uns auf keine finanziellen Experimente einlassen“, beweist Clubmanager Alex Kutzer eiserne Disziplin. Mit einem Schnitt von 2.000 Fans lag der Besuch in der Messehalle weit über den Erwartungen und der langfristige Budgetplan ging bislang perfekt auf. Die Maxime „Budgetdisziplin steht vor Platzierung“ gilt weiterhin, denn „nur so wird sich durch harte und solide

Fotos: GEPA pictures

Nach Jahren ohne Ländle-Hockey traute sich der EC Dornbirn heuer in die EBEL. Und die Bulldogs sind sowohl spielerisch, als auch in Sachen Professionalität eine Bereicherung. Text: Harry Miltner

nen“, erklärt Urgestein Thomas Mössmer, 50, dessen Sohn Patrick Kapitän der Haie ist. Geduld beweisen. Auch wenn der HCI im Grunddurchgang nur acht von 44 Spielen gewann, bissen sich die Haie respektabel durch. Je länger die Saison dauerte, desto besser spielten sie. Auch

Schade: Für die Topscorer Kozek und Aquino ist die EBEL-Saison frühzeitig zu Ende.

NHL-Export Andreas Nödl, der während des Lockouts ein Kurzgastspiel in Innsbruck gab, lobt: „Man muss den Tiroler Weg schätzen. Sie bauen auf Langfristigkeit und geben den Jungen eine Chance. Mit etwas Geduld geht das auf.“ Man darf also gespannt sein, was die kommende Saison bringen wird. ●


➤ Young Stars League Für den KAC (Philipp Isopp, r.) geht es wohl gegen Graz „nur mehr“ um die rotweißrote Meisterschaft.

are you strong enough?

Erfolgs-Geschichte! Die Erste Bank Young Stars League für U-20-Mannschaften ist ein voller Erfolg. Daher wurden bereits die Weichen für eine U-18-Meisterschaft gestellt.

S 30 24 21 18 17 16 0

N 11 17 21 24 25 24 38

destens 30 Pflichtspielen plus vier Turnieren zu bieten.

Daher wurde im Februar die Basis für eine U-18 Juniors League gelegt. Obwohl die Teilnahme für EBEL-Vereine nicht verpflichtend ist, wird ein Großteil aus der Topliga vertreten sein. Außerdem gibt es zahlreiche Anfragen aus dem Ausland. Ziel ist es, den Jugendlichen eine Meisterschaft mit min-

Aktuell geht es um die Entscheidung in der U-20-Meisterschaft. Da jeweils die beiden Gruppenersten in die Finalrunde einziehen, würde diese nach derzeitigem Stand ohne rotweißrote Beteiligung stattfinden. SAPA Fehervar AV19, HC Orli Znojmo, HD Mladi Jesenice und die Olmpija Ljubljana Juniors haben die Tickets für das Play-off-Halbfinale wohl in der Tasche. Der KAC würde gegen das Landesleistungszentrum Steiermark Süd/Graz 99ers im Finale um den österreichischen Titel spielen. Die Play-off-Termine: Halbfinale (Best of Three) 16., 20. und 23. März; Finale (Best of Three) 27.03. sowie 30. März, falls notwendig 03. April. ●

Tabelle Gruppe B

Tabelle Gruppe A Team 1 SAPA Fehervar 2 Orli Znojmo 3 LIWEST Linz 4 UPC Vienna Capitals 5 RBS/Zell am See 6 TWK Innsbruck 7 L.A. Stars 2

als sehr wichtig und begrüßenswert angesehen wird.

PK 92 75 58 53 52 47 0

Team 1 Mladi Jesenice 2 Olimpija Ljubljana 3 Stmk.-Süd/Graz99ers 4 KAC 5 VSV 6 Medvescak Zagreb 7 L.A. Stars 1

S 30 29 24 25 20 16 14

N 11 11 17 15 21 25 24

PK 89 84 75 72 61 52 42

Nach 38 Runden schieden die Gruppenletzten aus. Die Top-Sechs jeder Gruppe spielen in einer einmaligen Hin- und Rückrunde um je zwei Plätze in der Finalrunde. Tabellenstand: 22. Februar.

22

Ice Hockey 02/2013

25. 5. 2013 donauinsel

www.xcrossrun.at

Foto: GEPA pictures

N

ach 38 absolvierten Spielen im Grunddurchgang der ersten Auflage dieser neuen, internationalen U-20 Liga fällt das Zwischenresümee durchwegs mehr als positiv aus. Durch den gemeinsamen Bewerb mit Teams aus Tschechien, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Österreich stiegen sowohl das Niveau als auch die Konkurrenz, was für die Entwicklung der Spieler größtenteils

facebook.com/XCrossRun


➤ In the Slot

Auto Eisner Elite League Das „Learn to Play“-Turnier in der Eisarena Mödling war ein voller Erfolg für die Dragons.

2

20 Kinder bis maximal 10 Jahren aus Wien und Niederösterreich nahmen an dem Turnier teil – ein positives Statement für das Eishockey in Mödling. Die Cracks in der Eliteliga haben diesen frischen Wind auch nötig. Mit nur zwei Siegen aus elf Spielen sind die Playoffs eine Runde vor Schluss außer Reichtweite. Dort rittern der souveräne Spitzenreiter KSVEHC Flowers sowie die Verfolger EHC Wiener Wölfe, Union EC Spring Wien und der Wiener Eislöwen-Verein um Meisterehren. ●

Die neue Eishockey-Generation traf sich in Mödling.

Vienna Capitals MAGAZIN ZUM HIGHLIGHT Rechtzeitig vor Beginn des Playoff-Viertelfinales erschien das neue Capitals-Magazin „ON FIRE“. Das Cover ziert Stürmer Josh Soares, die Headline „und jetzt ins Finale“ kündet von großem Selbstvertrauen der Wiener. Im Viertelfinale wartet übrigens Znojmo. 24

Familienidyll: Sandro und Alexander Czechner vor dem ersten Duell.

Wenn der Vater mit dem Sohne... Im CHL-Halbfinal-Duell der Generationen zog Czechner senior den Kürzeren. s passiert selten, aber es kommt vor – nämlich dass Vater und Sohn in der gleichen Liga spielen. In der Carinthian Hockey League, Kärntens höchster Spielklasse, trafen Alexander „CzeCze“ Czechner (41 Jahre/Lienz) und sein Sohn Sandro (20/Althofen) aufeinander. Papa Czechner begann seine Karriere beim KAC, kam zur gleichen Zeit wie Dieter

E

Kalt in die Kampfmannschaft. Er konnte sich aber trotz seines Talents nie durchsetzen und Czechner senior wechselte ins Kärntner Unterhaus. In dieser Saison kam es erstmals zum Aufeinandertreffen mit Sohn Sandro. Auch er ist mit Talent gesegnet und durchlief alle Nachwuchsklassen des EC KAC. Heuer wechselte zum 1. EHC Alt-

ICE HOCKEY in Klagenfurt THOMAS KOCH GEFÄLLT ES Nicht nur der Liebling der KAC-Fans, Thomas Koch (Bild r.), war hocherfreut über den Besuch der ICE HOCKEY-Verteilarmada vor der Klagenfurter Stadthalle. Der Andrang zur Partie gegen die Black Wings aus Linz war enorm. Vor und nach dem Spiel hatten die Fans die Möglichkeit, sich am aktuellsten ICE HOCKEYMagazin zur erfreuen. Zu tausenden wurden die Hefte an den Mann bzw. an die Frau gebracht – und alle waren begeistert.

FAIR and FUN Hockey Camps TERMINE SIND FIX Die genauen Termine für die FAIR and FUN Hockey Camps 2013 in St. Pölten, Graz und Gmunden stehen fest. Mehr Infos unter: www.fairandfun.com POWERPLAY neu PEINTI AM COVER Wie ICE HOCKEY hieften auch die Macher von POWERPLAY Markus Peintner aufs aktuelle Cover. Abo unter http://www. awg-verlag.at/powerplay-abo/ Ice Hockey 02/2013

hofen und gehört neben Silvio Jakobitsch (ehemals KAC, Vienna Capitals) zu den Topscorern (23 Punkte) im Team. Im Grunddurchgang fiel das Vater-SohnDuell ausgeglichen aus. Beide Czechners konnten jeweils zwei Siege einfahren. Im Halbfinale hatte der Junior die Nase vorne. Im alles entscheidenden dritten Spiel der „Best of Three“-Serie besiegte Althofen die Truppe aus Osttirol mit 2:1. Damit kann sich Papa Czechner ganz darauf konzentrieren, seinen Sohn in der Finalserie gegen UECR Huben anzufeuern. Im persönlichen Duell gewann ebenfalls der Junior. Sandro hat drei Scorerpunkte (2 Tore/1 Assist) auf seinem Konto stehen, Alexander „nur“ zwei (2 Assists). ●

Gewinn mit ICE HOCKEY SPIEL MIT DARTH VADER Kevin Schneider räumt ab. Der Niederösterreicher gehört zu den glücklichen Siegern des Gewinnspiels aus dem letzten Heft. Der 29-jährige IT-Fachmann darf sich über das „Star Wars: The Old RepublicPaket“ freuen. Wird er sich für die dunkle oder die helle Seite der Macht entscheiden? Ebenfalls unter den Gewinnern: Linus Pohl (13, links) aus Niederösterreich. Ice Hockey 02/2013

PeeWee World Tournament Vier Vorarlberger Talente fahren zum größten Nachwuchsturnier der Welt nach Kanada.

N

ach zahlreichen Sichtungs- und Trainingskursen schafften Julian Payer, Dominik Rauter, Julian Metzler und Marco Rossi den Sprung ins Mutterland des Eishockeys. Und wandeln damit in den Spuren von Thomas Vanek, Michael Grabner, oder Andreas Nödl. Diese Topstars verdienten sich allesamt beim Quebec Pee-Wee World Tournament schon ihre ersten Spo-

ren. Und sie bekamen als elf- und zwölfjährige richtige EishockeyAtmosphäre zu spüren. Immerhin kommen bis zu 16.000 Zuschauer zu den Partien. Insgesamt zeigen bei diesem Turnier rund 600 Nachwuchspieler aus der ganzen Welt ihr Können. ●

Elitaliga West Kundl und Wattens fehlt nur noch ein Sieg zum Finaleinzug.

K

undl waren als ungeschlagener Sieger des Grunddurchgangs und als Gewinner des Tiroler Cups (Bild) klarer Favorit im Halbfinal-

duell gegen die Steinböcke aus Hohenems. Doch im ersten Spiel setzte es eine 3:5-Niederlage für die Crocodiles. In den folgenden beiden Partien revanchierte sich Kundl aber mit 6:2 und 10:1. Wattens, bereits im Cupsemifinale an den Silz Bulls mit 2:5 gescheitert, gewann die beiden ersten Spiele souverän mit 6:3 daheim und 7:4 auswärts. Spiel drei wurde zu einem denkwürdigen Debakel: Silz fegte das Heimteam mit 7:0 vom Eis. ●

Gewinn mit

ICE HOCKEY verlost drei HALO 4 limited Edition Fan Packages HALO 4 ist der neueste Teil der weltweiten Kult-Serie und erzählt von der lang erwarteten Rückkehr des Master Chief und seinem Kampf gegen die Bedrohung des Universums. Mit seiner dichten Story, der epischen Kampagne und einem völlig überarbeiteten Multiplayer Modus geht HALO 4 neue Wege in der Geschichte der Sci-Fi Saga. Wir verlosen 3 exklusive Fanpackages bestehend aus Spiel, Jacke und T-Shirt! PS: Ab dem 25. Februar 2013 steht das HALO 4 Majestic Map Pack zum Download bereit! Frage: für welches Konsolensystem wurde HALO 4 entwickelt? Schicke einfach bis 15.3.2013 ein E-Mail mit der Lösung unter dem Kennwort „HALO“ an gewinnspiel@sportmedienverlag.at. 25


➤ In the Slot Markt

Eisfüchse Saalfelden In Saalfelden fand die zweite Auflage des Pondhockey Cups auf dem Ritzensee statt.

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Transfercoup: Harand in Kitzbühel! Chris Harand unterschrieb bis Saisonende bei einem Drittligisten: den Adlern aus Kitzbühel.

D

er 31-jährige Flügelstürmer, der zuletzt nicht gerade vom Glück verfolgt wurde, bestritt 483 Bundesligaspiele. Der Wiener erzielte unter anderem für die Caps, den KAC, Linz, die 99ers und Dornbirn 96 Tore und kam auf 131 Torvorlagen. Harand stand bis 2011 noch in über 50 Spielen für die 99ers am Eis, wechselte dann nach Wien. Dort wurde er aber von einem Beinbruch zurückgeworfen und erhielt nach dem Try-Out keinen

Villacher Hero

Michael Grabner nutzte seinen Lock-out-Heimaturlaub optimal.

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er Islanders-Crack Michael Grabner begeisterte Fans, Mitspieler und Funktionäre seines Heimatvereins Villacher SV, als er während der NHL-Pause für die Blauen aufs Eis lief. Dieses positive Image möchte nun die Villacher Brauerei für sich nutzen. Und kürte Grabner zum Testimonial seiner neuesten Werbekampagne. 26

Fix-Vertrag. Der vierfache WMTeilnehmer und 48-fache Nationalspieler (je sechs Tore und Assists) reichte Klage ein und stand die gesamte Saison 2011/12 ohne Verein da. Zum Saisonstart stellte sich Harand einem Try-Out in Dornbirn. Beim EBEL-Neuling kam er auf sieben Einsätze in der Topliga, einen Fixvertrag erhielt er aber nicht. „Ein Top-Spieler, der nicht nur das Eishockey in Kitzbühel, sondern die gesamte NAHL aufwertet“, meint Hans Exenberger, der sportliche Leiter der Tiroler.  ●

EWHL Final Four Das Final Four der EWHL in Amstetten findet mit zwei ÖEHV-Klubs statt.

A

m Wochenende des 2./3. März steigt das Finalturnier der European Women‘s Hockey League im Südosten Niederösterreichs. Neben dem souveränen Grunddurchgangssieger Pantera Minsk (BLR) und den Bozen Eagles nehmen zwei rotweißrote Teams teil: die EHV Sabres Wien und die DEC Salzburg Eagles. Der Eintritt in die Halle ist frei. ●

Salzburgs Ladies wollen die Großen ärgern. Ice Hockey 02/2013

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Wir sind am

Wiener Eistraum Fotos: GAPA pictures (1), Gerhard Kemptner (1)

Chris Harand stand von 2009 bis 2011 in Diensten der Graz 99ers.

eranstaltet wurde das Turnier von den Eisfüchsen Saalfelden. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr kämpften bei der aktuellen Ausgabe elf Mannschaften in insgesamt 34 ausgetragenen Spielen um den Titel. Den sicherte sich souverän das Team der Saalfeldner Feuerwehr. ●

Auf über 170 m² hat LIKE ICE inmitten der Kunsteisflächen des Eistraums ein eigenes Testgelände aufgebaut. LIKE ICE = Plastikplatten zum Schlittschuhlaufen, ohne Gleitmittel. Einfach ideal um sich selbst ein Bild von diesem Plastikeis zu machen.

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➤ Medien

Sind Stolz auf ihre Produkte: Schnittka mit SportWoche, Wimpissinger mit Sportmagazin

2 Männer, 1 Ziel K

ennengelernt haben sich die beiden Sportredakteure vor neun Jahren beim Magazin „SportWoche“, wo Tobias Wimpissinger, heute 40, bereits damals als alter Hase der Branche galt und Stefan Schnittka, mittlerweile 33 Jahre jung, sich als „frisch G’fangter“ von der Uni um einen

Stefan Schnittka (links) und Tobias Wimpissinger vor dem Logo ihres Arbeitgebers. 28

Job bewarb. Den Altersunterschied beiseitegeschoben, verbindet sie ihre Leidenschaft für Randsport wie Eishockey, Football & Co und darum zu kämpfen, dass auch weniger populäre Sportarten die ihnen zustehende Aufmerksamkeit erhalten. Sich für Sport zu interessieren, und vor allem für Eishockey, das wurde Wimpissinger in die Wiege gelegt. Seine Mutter ge-

bürtige Schwedin, sein Vater aus Feldkirch, wuchs er exotisch in Brasilien auf, um schließlich mit zehn Jahren seinen Weg nach Österreich zu finden. „Mit so einer Abstammung bist du zwangsläufig Eishockey-Fan, als Kind war ich das natürlich von Feldkirch. Und in Brasilien fängst du automatisch an, dich für Fußball zu begeistern“, sagt der heutige Sportmagazin-Redakteur, der seit jeher Fan von Flamengo ist, der Fußballclub mit der größten Fangemeinde Brasiliens – nämlich knapp 40 Millionen Anhänger. Trotz seiner Sportbegeisterung entschloss sich Wimpissinger nach der Matura für ein Wirtschaftsstudium, brach es jedoch ab, als er das Angebot bekam, bei einer Sportagentur mitzuwirken und für das erste österreichische Online-Sportportal, das heutige sportlive.at, zu arbeiten. Nach Ice Hockey 02/2013

Fotos: Hofer (1), Strebinger (2)

Zwei Sportjournalisten und ihre Leidenschaft für den Randsport. Text: Lisa Strebinger

einigen Jahren landete er 2002 bei der SportWoche, wo er vorwiegend über US Sport und über die Disziplinen der Olympischen Sommerspiele berichtete.

gen an die Seite von Schnittka – zurück, um aber nicht länger für die SportWoche, sondern für das Sportmagazin zu schreiben, das zum gleichen Verlag gehört.

Stefan Schnittka, heute Chef vom Dienst der Sportwoche und gebürtiger Steirer, schlug einen anderen Weg ein. „Ich habe Publizistik in Wien studiert, wollte immer Journalist werden. Ich habe mich dann bei der SportWoche beworben. Ich wurde gefragt, warum ich dafür schreiben wolle und antwortete einfach mit: Warum denn nicht?“, sagt Schnittka. Nach drei Jahren gemeinsamer Dream-Team-Arbeit bei der Sportwoche, entschloss sich Wimpissinger wieder Onlineberichte zu machen. Er kehrte aber bald in seine alte Redaktion – sozusa-

Der Kampf um mehr Platz für den Randsport ist oft hart. „Im

Wimpissinger mit ICEHOCKEY-Chef Schlitzer (rechts).

Sportmagazin sind viele Seiten fix an Sportarten wie Fußball und Ski vergeben. Da lässt sich schwer was ändern. Umso besser, dass wir in den kommenden zwei Ausgaben je eine große Eishockeystory bringen“, sagt Wimpissinger. Bei der SportWoche sei laut Schnittka ein Umdenken geplant. Denn es sei schade, dass Randsportarten und im speziellen Eishockey, nicht die mediale Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. „Eishockey ist ein so unglaublicher Sport. Er ist schnell, dynamisch und immer spannend. Außerdem ist er leicht zu verstehen. Sogar meine Mutter, die mit Sport wenig am Hut hat, schaut sich die Matches an“, sagt Doppelstaatsbürger Wimpissinger und lacht. ●


➤ NHL Eishockey widmete. Er ist der ältere Bruder von Ex-NHL-Star Brian Rolston (unter anderem Stanley-Cup-Sieger mit den New Jersey Devils), mit dem er nach seiner Bestellung auch telefonierte. „Ron rief mich gleich an und fragte mich, ob ich irgendwelche Vorschläge hätte. Ich sagte ihm, dass wir nicht von abstrakter Atomphysik sprechen, sondern von Eishockey. Er hat sich jahrelang auf diese Aufgabe vorbereitet. Nun soll er allen zeigen, dass er es drauf hat.“

Thomas Vanek (schwarzes Dress) trifft sensationell, doch die Sabres stehen im Keller

Ron gilt in der Branche als ausgesprochen guter Taktiker, dessen Teams mit Struktur und Disziplin auftreten. „Das sollte den Sabres helfen“, freut sich Brian für seinen Bruder. ●

Der König ist tot ...

Ruff ist eine Art Entdecker von Vanek und mitverantwortlich für dessen Sensationsvertrag.

… es lebe der König. Lindy Ruffs Regentschaft in Buffalo ist zu Ende. Ron Rolston soll die Sabres wieder auf die Play-off-Spur bringen. Text: Harry Miltner

Doch nach über zehn Niederlagen liegen die Büffel trotz Glanzleistungen von Thomas Vanek in der Eastern Conference meilenweit von den Play-off-Plätzen entfernt. Der Schock traf die ganze Region, denn Ruff ist in Buffalo eine Institution. Lediglich Gregg 30

Popovich, Headcoach der San Antonio Spurs in der NBA, ist länger im Amt als Ruff. Und außer dem legendären Al Arbour, der mit den New York Islanders 740 Siege einfuhr, konnte kein Trainer mehr Matches gewinnen (Ruff: 571). Doch General Manager Darcy Regier musste reagieren, nachdem die Sabres-Fans ihre Mannschaft zuletzt zweimal in Folge vom Eis buhten. Er nominierte Ron Rolston, seit 2011 Head Coach des Buffalo-Farmteams Rochester Americans in der AHL, interimistisch als neuen Mann. Rolston steht unter Beobachtung, denn erstens müssen sofort Ergebnisse her und zweitens darf er im Erfolgsfall länger bleiben. Der

45-Jährige kennt bereits einige Spieler der Sabres, die unter ihm im Farmteam auf Torjagd gingen und er ist dafür bekannt, vor allem junge Talent zur Blüte bringen zu können. 2011 kam er zu den Amerks und führte das Team gleich in seiner ersten Saison in die Play-offs. Auch heuer lag er wieder in den Top-8 der Conference. Vor seiner Zeit in Rochester holte er einige nationale CollegeMeisterschaften und arbeitete dann für den US Verband, wo er mit seinen Nachwuchs- teams dreimal WM-Gold gewann (2005, 2009, 2011). Der Vater von zwei Kindern stammt ursprünglich aus Fenton, Michigan, und studierte Betriebswirtschaft, ehe er sich ganz dem Ice Hockey 02/2013

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Fotos: GEPA pictures

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turz einer Ikone! Niemand hätte je geglaubt, dass Lindy Ruff vor Pensionsantritt nicht an der Bande der Buffalo Sabres stehen könnte. Am wenigsten Thomas Vanek, der vom LangzeitCoach der Sabres seinerzeit in Rochester entdeckt und dann 2003 gedraftet wurde. Ruff, 53, war seit 1997 Cheftrainer des Teams und „das Gesicht von Buffalo“, so Vanek, der den Rauswurf nicht fassen konnte.

Ice Hockey 02/2013

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SPORTMEDIENVERLAG Markus Peintner Der Evergreen des VSV (32) ist nicht nur auf dem Eis eine beinharte Kämpfernatur.

NHL

Der Ex-Feldkircher im Exklusivinterview

Play-offs

Wie sich der KAC in die Top 6 rettete Was in der Zwischenrunde wirklich läuft

Olympiaquali

Das große Duell: gegen Deutschland um das Ticket für Sotschi! Auf Koch & Co. warten in Bietigheim außerdem Italien und Holland

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Foto: GEPA

Was in Edmonton anders läuft als im Ländle

Vienna Capitals Tabellenführer, Zuschauer­ magnet – und stark wie selten zuvor. Das macht Hoffnung auf den Titel.

Kärnten

VSV-Oldie Unterluggauer im Gespräch Die starken NHL-Stars von Rekordmeister KAC

Dornbirn

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Goalgetter Luciano Aquino im Porträt Endlich wieder Hockey-Euphorie im Ländle

Wiener Blut

Die ziemlich wechselhafte Geschichte des Wiener Eishockeys Der Erfolgslauf der Capitals! Herausforderung Red Bulls Salute!

Nr. 02/2012

Luka Gracnar Der junge Slowene (19) verbannt in Salzburg die Stars Brückler und Auld auf die Ersatzbank.

Boom!

Rafael Rotter: Darling der Schultz-Halle Der Titel 2013 führt über die Vienna Capitals

VSV neu

Der Wandel der Kärntner Kämpfer Mit neuer Philosophie zurück an die Spitze

Most Wanted! Unersetzlich: Spitzentorhüter sind die Objekte aller Begierden!

Sind österreichische Top-Goalies Mangelware in der Erste Bank Liga?

Das österreichische Eishockey-Magazin

Bregenzerwald will als Nummer zwei in die Playoffs (Bild Michael Beiter).

Besonders bitter war vor allem die Schlappe im Duell mit den Wäldern. Gegen den Lokalrivalen verlor das Team von Neo-Coach Michael Lampert trotz 3:0-Führung noch 3:4 in der regulären Spielzeit. Auch der Trainerwechsel bei Lustenau brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der EHC wird den Einzug in die Play-offs

Nr. 01/2012

SPORTMEDIENVERLAG

Das österreichische Eishockey-Magazin

Thomas Vanek Schon bei seinem Debüt für die Graz 99ers durfte der NHL-Star über einen Volltreffer jubeln.

wohl auch mit Kari Rauhanen deutlich verfehlen. Als Spitzenreiter gehen die Eisbären aus Zell am See als klarer Favorit in die Finalrunde. Bregenzerwald rittert mit Slavija Ljubljana und Triglav Kranj um Platz zwei und damit um den Heimvorteil im Halbfinale. Leicht haben es die Wälder nicht: Nach Pierre Nilsson Grans ist auch für Antti Kauppila die Saison vorbei. In Kranj wurde dem Finnen das Knie praktisch zerfetzt. ●

Tabelle INL Team 1 EK Zell am See 2 EHC Bregenzerwald 3 Slavija Ljubljana 4 Triglav Kranj 5 EHC Palaoro Lustenau 6 VEU Feldkirch

Coaches

Schweizerkracher Christian Weber Was Pierre Pagé mit den Bullen vorhat

Wild West Frischer Wind in der Erste Bank Liga

Dornbirn und Innsbruck in Nahaufnahme

NHL-Stars Warum Vanek, Grabner & Nödl bei uns geigen Der Lockout in der NHL und seine Hintergründe

facebook.com/Sportmedienverlag

Fotos: GEPA pictures

Krueger

Nr. 03/2012

Foto: GEPA

Thomas Koch Der Stürmer (29) schaffte mit dem KAC die Play-offs. Jetzt geht’s mit dem Team gegen Deutschland.

Das österreichische Eishockey-Magazin

Foto: GEPA

Nr. 01/2013

SPORTMEDIENVERLAG

Das österreichische Eishockey-Magazin

P a r t n e r m a g a z i n d e s ö s t e r r e i c h i s c h e n E i s h o c k e y s • w w w. i c e h o c k e y - m a g a z i n . a t

Der Bart der Nation und seine Karriere als Berg- und Talfahrt

Foto: GEPA

Markus Peintner: Wie er Österreich zu den Spielen schoss

ährend Zell am See und der vermeintliche Außenseiter Bregenzerwald den Play-off-Einzug bereits in der Tasche haben, haben Lustenau und Feldkirch den Kampf um das INL-Halbfinale wohl deutlich verloren. Vor allem für Feldkirch sieht es düster aus: In den letzten vier Partien (Zeitpunkt des Redaktionsschlusses) darf den VEU-Cracks kein Ausrutscher mehr passieren. Nicht einmal einen Sieg in der Verlängerung kann sich der ehemalige Topklub leisten, um doch noch einen Platz unter den TopVier zu ergattern.

Alle Infos unter sportmedienverlag.at

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Brothers in Arms: Lakos-Brüder kämpfen für Wien

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Titelkampf

Red Bulls: Im Aufwind dank Heimkehrer Lynch

Um die Entscheidung

nach Hause!

Neuer Boss für Sabres und Thomas Vanek Ron Rolston löst Lindy Ruff auf der Trainerbank ab

Die INL biegt in die Zielgerade – und Zell am See führt das Feld souverän an. Auch Bregenzerwald steht im Halbfinale, Lustenau und Feldkirch sind die großen Geschlagenen.

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Nr. 02/2013

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➤ INL

Die Zeller Eisbären gehen als klarer Favorit in die Finalrunde der Inter National League(Bild: Michael Leimgruber). Ice Hockey 02/2013

S 21 14 13 13 12 9

N 7 13 14 15 16 17

PK 59 42 41 40 34 30

Die ersten vier spielen im Halbfinale (Best of Five), die Sieger anschließend im Finale (Best of Five). Tabellenstand: 22. Februar.

33


➤ Termine

Blickpunkt Play-offs In den nächsten Wochen geht es um den Titel.

D

er KAC (wenn auch knapp) und die Vienna Capitals feierten im ersten Viertelfinalspiel die erwarteten Heimsiege. In Zagreb (gegen Salzburg) ging es wenig überraschend knapp her. Der VSV schlug in Linz den regierenden Champion.

DAVID ALABA, UEFA CHAMPIONS LEAGUE SPIELER

Platzierungsrunde Team 1 Vienna Capitals 2 Black Wings Linz 3 KAC 4 Medvescak Zagreb 5 Graz 99ers 6 VSV

SP 10 10 10 10 10 10

S 7 8 5 4 3 3

N ON 3 0 2 0 5 1 6 1 7 1 7 1

TV 27:21 42:29 27:26 30:31 20:27 21:33

Pt 18 17 13 13 9 8

TV 42:18 35:26 27:26 26:36 26:34 26:42

Pt. 20 17 12 11 8 4

Qualifikationsrunde

Überraschung der ersten Runde: VSV besiegt Champion Black Wings in Linz.

Team 1 Orli Znojmo 2 Red Bull Salzburg 3 Olimpija Ljubliana 4 EC Dornbirn 5 Fehervar AV19 6 HC Innsbruck

SP 10 10 10 10 10 10

S 8 7 5 5 3 2

N ON 2 0 3 0 5 1 5 0 7 0 8 0

Viertelfinale Termine: 24.2., 26.2., 1.3., 3.3, 5.3., 8.3., 10.3.

Orli Znojmo

Black Wings Linz

Spiel 1 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)

EC VSV

EC KAC

Spiel 1 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Graz 99ers

Medvescak Zagreb

Spiel 1 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

Red Bulls Salzburg

Foto: GEPA

Spiel 1 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)

zooom.at

34

Vienna Capitals

Ice Hockey 02/2013

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Verbrauch: 5,4–10,2 l/100 km. CO2-Emission: 141–237 g/km.

ICE HOCKEY MAGAZINE 2013-02  

Sportmagazin Österreich Eishockey

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