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SPORTMEDIENVERLAG

Nr. 07/2012

Thomas Csebits: Der junge St. Pöltner unterstützt die beiden Local Heroes Martin Speiser und Andreas Worenz.

NBA-Start Rookie-Alarm: Anthony Davis

Hornets bauen auf Draft Pick Nr. 1

Außenseiter

St. Pölten: Fehlstart der Chin Min Dragons

UBSC Graz: der kurze Traum von der Tabellenführung

Siegesrausch ABL-Leader: Zepter Vienna im Höhenflug

Titelkampf 2012: Kapfenberg Bulls heiß auf Meisterschaft

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Foto: Filippovits

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Das österreichische Basketball-Magazin


Editorial

Inhalt

4 Foto-Flash

Derby der Emotionen und schöne Aussichten zum NBA-Start .

8 Neustart mit der Braue!

Mit Anthony Davis haben die Hornets eine Basis für künftige Erfolge gelegt.

10 Goldene Zukunft

Rasid Mahalbasic will sich bei Euroleague-Starter Prokom beweisen.

12 Mission 2015

ÖBV-Präsident Karl Thaller und Sportdirektor Robert Langer über die EM-Quali für die Ukraine.

Supercup 2012: Die Xion Dukes aus Klosterneuburg holten sich nach dem ersten Meistertitel nach 22 Jahren nun auch den

editorial

ersten Supercup in der Vereinsgeschichte. Momo Lanegger und Co. bezwangen die Allianz Swans Gmunden mit 91:82. Vor der Partie wurde der Basketball-Ruheständler Damir Hamidovic geehrt und seine Nummer 7 retired.

14 „Clean the Game!“

Liebe Basketball-Freunde!

Markus Pargfrieder bricht eine Lanze für die Schiris – die den Spielern ganz genau auf die Finger schauen.

D

ie ersten Schneeflocken erreichten mittlerweile die Ebenen des Landes und ­damit beginnt die schönste Zeit des Jahres. Denn was gibt es Besseres, als bei eisiger Kälte und ständiger Feuchtigkeit seine Zeit in den warmen Basketball­hallen des Landes zu verbringen. Vor allem die Wiener Fans haben ihre Lust an der Korbjagd wiederentdeckt, hat doch der BC Zepter Vienna (Seite 16) einen Traumstart hingelegt. Auch wenn die großen Herausforderungen noch bevor­stehen, sollte die Euphorie anhalten.

16 Wiener Höhenflug Geld und Kontakte – was hinter dem Erfolgslauf des BC Zepter Vienna steckt.

18 Bullen-Titel fällig

Eine ganz besondere Nachricht erreichte uns von FULL COURT-Erfinder ­ eter Krappel. Der umtriebige Basketball-Funktionär wurde zur Kür des TopP Funktionärs 2013 nominiert. Der Sieger der Wahl wird bei der BSO Cristall Gala am 9. November bekanntgegeben. Eine große Auszeichnung für den Veranstalter des renommierten Wiener Osterturniers und den rotweißroten Basketball.

Nach acht Jahren wird es wieder Zeit für die Meisterschaft in Kapfenberg.

20 Kleine Brötchen

Für Furore sorgt auch ein anderer Österreicher: Rasid Mahalbasic zeigt bei ­seinem neuen Verein Prokom Gdynia, welches Potenzial in ihm steckt. Wie es dem Nationalteam-Center in seiner neuen sportlichen Heimat geht, warum die New Orleans Hornets in der NBA im Fokus stehen und vieles mehr lesen Sie am besten entspannt bei einer Tasse heißem Tee. Viel Spaß wünscht Ihnen Helmut Salzwimmer!

Manfred Schlitzer, Chef­ redakteur und Herausgeber

Medieninhaber & Verleger: SMV SportMedienVerlag OG (Schlitzer/Oberzeller), Kölgengasse 43, 1110 Wien, Tel.: 0043/1/347 05 44, office@sportmedienverlag.at Heraus­geber: Manfred Schlitzer & Tobias Oberzeller Chefredaktion: Manfred Schlitzer Redaktion: Drazen Kanazir, Stefan Prager, Helmut Salzwimmer, Ernst Weiss, Michael Weiß Korrektur:­Rupert Höttinger Grafik: NBP/©KAISA Fotos: ABL-Fotopool, Reuters Druck: Gutenberg Druck GmbH Anzeigenleitung/Marketing: Tobias Oberzeller (tobias.oberzeller@sportmedienverlag.at); © 2011 by SMV SportMedienVerlag OG, 2. Jahrgang Hinweis: Zugunsten einer besseren Lesbarkeit wurde auf die geschlechterspezifisch korrekte Anrede verzichtet. Selbstverständlich sollen nicht nur FULL COURT-Leser, sondern auch -Leserinnen angesprochen werden.

Full Court Press 07/2012

22 Wie Erfolg schmeckt!

Warum Graz sogar kurzfristig Höhenluft schnuppern durfte.

24 Die ABL auf einen Blick Fotos: Filippovits (2), Reuters (1)

Helmut Salzwimmer, redaktionelle Leitung

Der Aufbruchsstimmung folgt der Kater: warum in St. Pölten der Erfolg ausbleibt.

Die Bundesliga kompakt inklusive Kommentar von Stefan Prager.

28 Shorties

Wörthersee, Basketball-Guide, Mattersburg Rocks und vieles mehr.

34 Termine & Resultate

ABL, 2. Bundesliga, AWBL 3


Foto

Flash

Das erste Oberösterreich-Derby in Wels war ein wahrer Thriller: Gastgeber WBC Raiffeisen Wels (im Bild: Devaughn Washington) gewann erst in der Overtime gegen die Allianz Swans Gmunden mit 107:103. Mit viel Herz drehte die Mannschaft von Coach Pete ­Miller eine schon verloren geglaubte Partie und feierte ausgerechnet gegen den Erzrivalen vom Traunsee den ersten Heimsieg. Die sonst so erfolgsverwöhnten Swans verzeichneten mit der dritten Niederlage einen veritablen Fehlstart in die neue Saison.

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Derby

Full Court Press 07/2012


Foto: Mike Segar/Reuters

der Emotionen Full Court Press 07/2012

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International

Flash

Das Warten auf die NBA hat ein Ende – auch für die ­feschen Cheerdancers. Endlich dürfen sie raus aus den  Gyms und ihre neuen Choreografien zeigen. Und manchmal sollte man sich daran erinnern, dass Sport eine der schönsten Neben­ sachen der Welt ist und Fans und Journalisten nicht alles so todernst nehmen sollten.

Foto: Reuters

Schöne Aussichten

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Full Court Press 07/2012


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International

NBA

Was Anthony Davis zu einem besonderen Talent macht, sind vor allem seine Fertig­keiten in der Defensive. Aber auch offensiv weiß er zu beeindrucken.

Fotos: Reuters

Neustart

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Full Court Press 07/2012


Die New Orleans Hornets stehen nach ihrem Verkauf und dem Abgang des Franchise-Spielers Chris Paul vor einem Neubeginn. Allerdings sind die Grundsteine für eine gute Zukunft bereits gelegt. Text: Michael Weiß

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ie Worte „With the first pick in the 2012 NBA draft the New Orleans Hornets select: Anthony Davis“ von NBA-Commissioner David Stern waren für keinen eine Überraschung. Davis hatte die absolut favorisierte University of Kentucky in seinem ersten und einzigen Jahr auf dem College wenige Monate zuvor souverän zum NCAA-Titel geführt. In seinen 40 Spielen für die Wildcats erzielte der Mann, der sich selbst aufgrund seines kreativen Gesichtshaars „The Brow“ nennt, 14,2 Punkte und 10,4 Rebounds im Schnitt – sehr gute, aber noch nicht

Den New Orleans Hornets konnte also nichts Besseres passieren, als in der Draft Lottery auf Platz 1 gelost zu werden. Mit Davis gab es eine eindeutige erste Wahl, bei der es kaum Sorge gibt, dass sie sich zu einem klassischen „Bust“ entwickeln könnte. Und genau das hatten die Hornets angesichts ­ihrer jüngeren Vergangenheit auch ­nötig. Im Dezember 2010 musste das Team Konkurs anmelden und wurde schließlich an die NBA verkauft. Ein Jahr später sorgte das für Schwierigkeiten, als Commissioner Stern (als Eigentümer) den Trade von Fran-

chise-Spieler Chris Paul zu den Lakers verhinderte. Paul wurde kurz vor der Saison 2011/12 zu den Los An­ geles Clippers geschickt, die in den Augen Sterns ein besseres Angebot als die Lakers unterbreiten konnten. Die Hornets wurden schließlich im April an den Eigentümer des NFL-Teams der New Orleans Saints, Tom Benson, verkauft.   Nach all dem Chaos kann der krisengebeutelten Franchise also etwas Ruhe nur guttun. Mit Anthony Davis, der als Rookie für mindestens drei Jahre unter Vertrag steht und danach durch das neue Collective Bargaining Agreement der NBA große Anreize hat, bei seinem Team zu bleiben, ist ein erster Grundstein gelegt. Auch Eric

mit der Braue! überragende Werte. Was Davis zu einem besonderen Talent macht, sind vor allem seine Fertigkeiten in der Defen­ sive: Nicht weniger als 186 Blocks standen zu Ende der Saison auf seinem Konto, also knapp 4,7 pro Spiel. Nebenbei holte er noch knapp 1,4 Steals. Die körperlichen Voraussetzungen für eine große NBA-Karriere hat der 19-Jährige ohnehin, mit einer Größe von 2,06 Metern und einer „Spann­ weite“ von 2,27 Metern ist das Poten­ zial, sich zu einem dominanten De­ fensivspieler auf NBA-Level zu ent­ wickeln, jedenfalls vorhanden. Dass er dieses ­Potenzial auch ausschöpfen wird, gilt als so gut wie sicher. Schließlich lieferte Davis bei den Olympischen Spielen im August als einziger Collegespieler neben Stars wie Kobe Bryant oder LeBron James in der Auswahl der USA mehr als nur eine Talentprobe ab. Full Court Press 07/2012

Gordon, der beste Spieler, der im Chris-Paul-Trade von den Clippers kam, steht mittlerweile langfristig ­unter Vertrag. Austin Rivers, der Sohn von Boston Coach „Doc“ Rivers, wurde mit dem zehnten Pick im Draft als Projekt für die Zukunft geholt. Und mit Scharfschütze Ryan Anderson kam einer der Überraschungsspieler der letzten Saison als Free Agent von den Orlando Magic zu den New Or­ leans Hornets.   Bessere Zeiten stehen in New Or­ leans also gewiss bevor, auch wenn es noch ein paar Jahre dauern könnte, bis der Umbau Früchte trägt. Bis es so weit ist, werden die Fans jedenfalls große Freude mit ihrem neuen Star Anthony Davis haben, immerhin hat dieser sich bereits – kein Scherz! – die Sprüche „Fear the Brow“ und „Raise the Brow“ patentieren lassen.  ● 9


National

Legionäre gegen, sich mit europäischen Topklubs auf hohem internationalem Level zu messen. In der Gruppe B der Euroleague treffen Mahalbasic und Prokom auf Alba Berlin, Montepaschi Siena, Unicaja Malaga, Elan Chalon und Maccabi Tel Aviv. Mit diesen Schwergewichten im Pool wird der Aufstieg in die nächste Runde nicht unbedingt einfach, aber der 21-Jährige sieht das Ganze nüchtern: ,,Wir haben realistische Chancen auf die Top 16, wenn wir mindestens vier Siege aus den nächsten Spielen holen können.“

„Ich will alle zehn Spiele in der Euroleague aktiv ­miterleben“, erklärte Rasid Mahalbasic (hier mit Jerel Blassingame) seine Entscheidung für Prokom.

Der Vertrag bei Asseco Prokom läuft ein Jahr mit einer Option auf ein wei­ teres – dies jedoch nur, wenn sich das Team für einen europäischen Wett­ bewerb qualifiziert. Ob er in der Starting Five oder von der Bank kommt, diese Frage stellt sich für den Team­ spieler noch nicht: „Ich bin mit der Situation als Bankspieler zufrieden. Mein Ziel ist es, vom Trainer so viel zu lernen

Foto: Mazurczak

Goldene Zukunft Der ehemalige Wörthersee-Center Rasid Mahalbasic muss sich bei seinem neuen Club Asseco Prokom in der Euroleague gegen echte Kracher beweisen. Text: Drazen Kanazir

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er Sommer hat gezeigt, dass sich etwas bewegt im österreichischen Basketball. Zwar hat es für die Teil­ nahme an der EM-Endrunde 2013 in Slowenien nicht gereicht, aber die ­Talente von Teamcoach Neno Asceric machen Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. Einer dieser Jungstars ist der treffsicherste Big Man der ÖBV-Truppe, Rasid Mahalbasic. Der 21-Jährige hat die Scorerwertung der Nationalmannschaft mit 16,8 Punkten im 10

Schnitt angeführt. Nach einem glücklosen Engagement bei Fenerbahçe in der Türkei hat der gebürtige Slowene in der ERGO-Arena von Gdynia seit September eine neue sportliche Heimat gefunden, einem Verein, der ihm in ­seiner Entwicklung helfen soll. Ausschlaggebend für seine Entscheidung zugunsten der Polen war die Teilnahme an der Euroleague: ,,Ich will in der ­Euroleague durchspielen und alle zehn Spiele aktiv miterleben“, erklärte Mahalbasic seine Motivation. Unter seinem Headcoach Kestutis Kemzura soll der nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere gelingen. Und da kommt es dem Center ent­

wie möglich.“ Schon jetzt zeigt sich der Lerneffekt: Beim 77:66-Sieg gegen ALBA Berlin in der Euroleague steuerte Mahalbasic in 22 Minuten stolze neun Zähler, sechs Rebounds und einen Block zum ersten Erfolg seines Teams ● in der Königsklasse bei.

Mahalbasic’ Vertrag bei Asseco Prokom läuft ein Jahr. Full Court Press 07/2012


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National

Nationalteam Anton Maresch absolviert bereits seine zweite Saison bei River Andorra, das macht der ÖBV-Führung Hoffnung für die Mission 2015.

Fotos: Filippovits (4)

Mission 2015 Die Qualifikation zur Europameisterschaft 2015 in der Ukraine gilt als erklärtes Ziel des ÖBV für die Herren-Nationalmannschaft. Es handle sich dabei um eine „große Priorität“, betont Verbandspräsident Karl Thaller. Es gebe zwei Chancen, erinnert Sportdirektor Robert Langer. Text: Ernst Weiss

E

s sei „kein Geheimnis“, dass die EuroBasket 2015 in der Ukraine unbedingt angestrebt werde, so Thaller. Zuletzt waren Österreichs Herren im Jahr 1977 bei einer EM dabei. Um das „große Ziel“ zu erreichen, müssten die Voraussetzungen organisatorisch, finanziell und natürlich sportlich geschaffen werden. Langer zum letzten Punkt: „Wichtig wird es sein, den Stamm des Kaders ­zusammenzuhalten. Dann sollten wir jedes Jahr stärker werden.“ Auch den 12

Betreuerstab gelte es zu fixieren. Die Verhandlungen mit Coach Neno Asceric, seit 2008 im Amt und für Thaller „klarer Favorit“, laufen. Der Sportdirektor will einen „3-Jahres-Plan erstellen“. Im Hinblick auf 2015 gehe es außerdem noch um eine „strategische Entscheidung“, so Langer weiter. Jene nämlich, wer dann den Platz des ein­ gebürgerten Spielers einnehmen wird. Mit Jason Detrick seien die ÖBV-Verantwortlichen „sehr zufrieden“. Aber der sei in drei Jahren knapp 35, was er auch selbst wisse.

Sportdirektor Langer will den Kader zusammenhalten. Full Court Press 07/2012


wieder eine „Vorbereitung wie 2012“ mit Partien gegen starke Gegner bieten. Das hängt auch vom Termin der Vorqualifikation ab – die EM-Endrunde 2013 steigt vom 4. bis 22. September. Ergänzungsbedarf im Kader sieht Langer vor allem auf den großen Positionen (siehe Full Court 06/2012). Ein „wichtiger Faktor“ wäre außerdem die Rückkehr von Richard Poiger.

Freude mit Mahalbasic & Co.

ÖBV-Präsident Karl Thaller gibt die Devise aus: 2015 soll nach 38 Jahren wieder die rotweißrote Flagge bei einer EM flattern.

Freude bereitet nicht nur dem Sport­ direktor, dass Anton Maresch und Teamkapitän Thomas Schreiner ihre Spielanteile in der starken 2. spanischen Liga bei River Andorra haben und Rasid Mahalbasic bei seinem polnischen Verein Asseco Prokom sogar Euroleague-Luft schnuppert. Die Entwicklung in der heimischen Liga bezeichnet Langer ebenfalls als erfreulich. Die Teamspieler seien Leistungsträger bei ihren ABL-Klubs. Es müsse ein Vergnügen sein, in der ÖBV-Auswahl zu spielen. Den Teamgeist, der entstanden sei, gelte es weiterzutragen. „Wir haben einen tollen Stamm“, so Thaller. ●

Zwei Chancen Um die „Mission 2015“ zu erfüllen, werden die ÖBV-Herren zwei Chancen haben. Im kommenden Jahr gibt es eine Vorqualifikation mit vermutlich 15 Teams (jenen, die kein Ticket für die EuroBasket 2013 gelöst haben). Dort wird nur ein Platz für das Turnier in der Ukraine vergeben. Das werde nicht ­einfach, „aber wir werden es natürlich probieren“, so Langer. Die „echte Qualifikation“ steigt 2014. „Wir haben schon im vergangenen Sommer gesehen, dass wir mit ‚großen Nationen‘ mitspielen können. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen“, sagt Langer. Die Quali für eine EM-Endrunde wäre eine „Top-Leistung“. Der ÖBV will seinen Spielern Full Court Press 07/2012

Thomas Schreiner folgte seinem Team-Kollegen Maresch und wechselte nach der EM-Quali ebenfalls nach Andorra. 13


SKY-Experte Markus Pargfrieder „MMeX“ Pargfrieder bricht eine Lanze für die Schiedsrichter. Denn in dieser Saison schauen sie den Spielern ganz genau auf die Finger – und das gefällt nicht allen Beteiligten in der ABL.

Mission Control: „Clean the Game!“ J

edes Jahr das Gleiche: Wenn die Saison endlich startet, sind alle Beteiligten froh, dass die Sommerpause und die Preseason vorbei sind. Auch die Schiedsrichter: basketballbegeisterte Menschen, die einen anderen Weg gewählt haben, Teil dieses wunderbaren Sports zu sein. Und denen es oft nicht einfach gemacht wird. Vor jeder Saison werden den Unparteiischen Schwerpunkte mit auf den Weg gegeben, die meist direkt von der FIBA kommen.

Früher ging es darum, auf die 3-Sekunden-Regel zu achten oder dass die Ersatzspieler auf der Bank sitzen bleiben. Aktuell handelt es sich um Vorgaben, die sich unter dem Motto „Clean the Game!“ zusammenfassen lassen. Die BundesligaSchiedsrichter haben in den bisherigen Spielen meist eine erkennbare Linie durchgezogen und erfolgreich versucht, den Vorgaben zu folgen. Und genau das sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff ­unter allen Beteiligten.

Was versteckt sich hinter dem Begriff „Clean the Game!“? Eine kurze Erklärung: • Ein Spieler hat auch im geraden Springen ein Recht auf seinen Raum (= Vertikalprinzip). • Es gilt zu unterscheiden zwischen einem sauberen taktischen und eben anderen Fouls. Als letzter Mann von der Seite oder von hinten zu foulen fällt unter unsportlich. • Schritte sind Schritte, Punkt. Nur wenn keinerlei Vorteil entsteht, vielleicht nicht. Das ist Ermessenssache. • „Hand checking“, also das „Handanlegen“ an den ballführenden Angreifer, ist nicht erlaubt. Ist er technisch gut oder schnell, dann soll er diesen Vorteil auch ausspielen können. • Umgelegt auf die Inside-Positionen: Ein Unterarm am Gegenspieler ist erlaubt. Die gestreckte Hand oder beide Hände sind nicht erlaubt. Das sind für mich die wesentlichen Punkte und ich kann nichts Verwerfliches daran finden. Die FIBA erhofft sich mehr Offensive und das konnte man auch in der ABL schon teilweise sehen. Wenn sich beide Mannschaften nicht daran halten, hagelt es Fouls und daraus ergeben sich Foulprobleme. Dann kann ein Spieler schon heißlaufen und ein Spiel im Alleingang entscheiden. Verdient! So zu sehen in der ersten Runde Wels gegen Oberwart.

Fans und Spieler werden Schiris nie verstehen, das liegt irgendwie in der Natur der Sache (Bild: Elisabet Lutter und Florian Duck). 14

Jene Teams, die sich schneller darauf einstellen können, werden früher erfolgreichen Basketball spielen.Wenn die Refs bei ihrer Linie bleiben. Fans werden Schiris nie verstehen, das liegt irgendwie in der Natur der Sache. Aber auch die Zuseher sollten die ersten positiven Effekte erkennen können: Junge Bankspieler bekommen wegen Foultroubles mehr Spielzeit. ● Full Court Press 07/2012

Foto: Novak

National

Kommentar


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Die neuen Gesichter im Kader der ABL-Referees sind Elegant, Elisabeth Lutter (Bild) und Tiberiu Lucaciu.

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er Auftakt der ABL-Saison ist auch im Zeichen der Debüts von zwei Referees gestanden. Elisabeth Lutter und Tiberiu Lucaciu, beide 26, kamen in Runde eins jeweils erstmals in der obersten Spielklasse der Herren zum Einsatz – und wussten zu überzeugen. Mit den beiden Rookies umfasst der Kader der ABL-Schiedsrichter 2012/13 zwei Damen und 20 Elegant, Goldfolie: Herren. Für Lutter stieg das Debüt in der Partie Güssing Knights gegen Traiskirchen Lions. Die bei Graz wohnhafte gebürtige Klagenfurterin ist seit 2006 Referee. Seit 2009 gehört die langjährige Basketballerin (zuletzt UBI Graz) dem ÖBVKader an. Sie strebt in weiterer Folge eine internationale Karriere an. Der aus Oradea stammende Lucaciu hat in Rumänien als Spieler alle Nachwuchsklassen durchlaufen. Er wurde im Herbst 2005 Referee, nachdem er aus Studiengründen nach Wien übersiedelt war. Lucaciu steht ebenfalls seit 2009 im ÖBV-Kader. Sein ABLDebüt feierte er in der Partie Klosterneuburg vs. bulls Kapfenberg.

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Full Court Press 07/2012

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National

BC Zepter Vienna

In der Schweiz holte Zarko Rakocevic 2012 das Triple. Mit den Wienern will der Montenegriner in dieser ­Saison zumindest einen Titel holen.

Fotos: Filippovits (2), Novak (1)

Wiener HĂśhenflug!

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Full Court Press 07/2012


Stadthalle eine Spielstätte und trainert wird in einer Halle im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring.

Coach Andrea Maghelli bekam bei der Zusammenstellung des Kaders alle Freiheiten. Und die Stars folgten dem Ruf des Ex-Traiskirchen-Trainers.

Der BC Zepter Vienna macht Basketball in Wien wieder salonfähig. Die Weichen für den momentanen Höhenflug wurden bereits im Frühjahr gestellt. Text: Helmut Salzwimmer

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ach vier Spieltagen ist die Truppe des BC Zepter Vienna als einzige Mannschaft der Admiral Basketball Bundesliga ohne Niederlage und führt die Tabelle souverän an. Damit haben selbst die Stazic-Brüder Petar und Stjepan, die Macher des Basketballwunders, nicht gerechnet: „Wir haben uns zwar viel vorgenommen, aber diesen Start haben wir nicht erwartet“, gesteht Petar Stazic-Strbac. Auffallend ist die Defensivstärke: 58,8 Punkte ließen die Wiener zu – ein absoluter Top-Wert und konkurrenzlos in der Liga. Grundlage dieses Erfolgsruns ist neben der Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptsponsor Zepter (Stazic lernte den Unternehmer bei einer Gala in Serbien kennen) die Verpflichtung von Coach Andrea Maghelli im Frühjahr. Er hatte absolute Freiheit bei der Zusammenstellung des Kaders und nahm als Mitbringsel Benedikt Danek aus Traiskirchen mit. Weitere Leistungsträger wie Tomislav Gaspar Full Court Press 07/2012

und Jean Francois, der eigentlich schon seine Koffer gepackt hatte, blieben. Ein Zeichen von Vertrauen – nicht ganz unbedeutend für einen Verein. ­Petar Stazic erinnert sich: „Das hatte oberste Prioriät nach der Neuübernahme: das Vertrauen der Stadt Wien zurückzugewinnen.“ Mittlerweile hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert. Der BC hat in der Wiener

Perfekte Voraussetzungen, um auch Top-Stars nach Wien zu bekommen: Shawn Ray, Ian Boylan und Zarko Rakocevic konnten geholt werden. Letzterer war bereits 2011 für den BC aktiv, nach elf Spielen lockte Valencia. Danach verschlug es den Montenegriner in die Schweiz zu Lugano, wo er 2012 das Triple holte – und im Cupfinale seinen heutigen Teamkollegen Ian Boylan bezwang. Rakocevic hat diesmal keine Ausstiegsklausel und bleibt Maghelli bis zum Saisonende erhalten. Der Clou war aber die Verpflichtung des St. Pöltners Florian Trmal. Bei den Nieder­österreichern wurde er übersehen, in Wien bekommt er Vertrauen und Spielzeit – und zertrümmert die Konkurrenz. „Ich verstehe nicht, warum Florian nicht zumindest im erweiterten Kader des Nationalteams stand“, kritisiert Stazic. Stjepan Stazic, der an einer Knieverletzung laborierte, trainiert wieder mit der Mannschaft, wüill sich mit dem Comeback aber Zeit lassen. Stephan Balga wird in den nächsten Tagen am Knie operiert und soll voraussichtlich im Jänner wieder fit sein. ●

Florian Trmal explodiert bei den ­Wienern. „Er gehört eigentlich ins Nationalteam“, fordert Petar Stazic.

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National

ece bulls Kapfenberg Vierfach-Champion Kapfenberg zählt in der akutellen ABL-Saison zu den Titel­ anwärtern (im Bild: Demetrius Nelson).

Bullen-Titel fällig Vor acht Jahren haben die Bulls ihren letzten Meistertitel eingefahren. Heuer wollen sie sich als „Mitanwärter auf den Titel“ positionieren. Denn eine Meisterorganisation könne man „nicht über Nacht“ aufbauen. Text: Ernst Weiss ullen-Geschäftsführer Michael Schrittwieser gibt sich realistisch: „Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass es eine Menge nicht zu beeinflussender Faktoren auf dem Weg zum größtmöglichen Erfolg gibt.“ Obwohl der viermalige Meistercoach der Obersteirer davon ausgeht, dass die Leistungen der neu formierten Mannschaft vorerst „noch schwanken werden“, hält er „wenig davon, jetzt allen anderen die Favoritenrolle zuzuschieben“. Das Team sei „stark genug, um in jedem Spiel den Sieg anzustreben“. Laut Schrittwieser gibt es in Kapfenberg „drei ganz klar definierte Ziele“: Nach dem Out im Semifinale 2012 gegen den „späteren würdigen Meister aus Klosterneuburg“ gelte es, „vom Endergebis her den nächsten 18

Dass Kapfenberg „fällig“ für einen Titel sei, sieht Schrittwieser durchaus. Allerdings weiß er, dass die Kon­ kurrenz nicht schläft: „Auch andere Teams, die unseren vollen Respekt ­haben, arbeiten an diesem Ziel.“ „Ich übernehme die Verantwortung für die Entscheidung, sie war im Sinne des Spielers“, kommentierte Schrittwieser auch noch einmal den Wechsel von Thomas Schreiner in die zweite

spanische Liga. Die ece bulls seien das Risiko gegangen, dem ÖBV-Team­ kapitän eine Ausstiegsklausel zu geben, „weil wir ihn unbedingt halten wollten“. Schreiner besitze alle Fähigkeiten, Teil einer sehr, sehr guten Organisation zu sein. „Deswegen haben wir riskiert – und verloren. Der österreichische Basketball hat gewonnen, weil sich wieder ein Spieler mehr in einer guten Liga etablieren wird“, so Bullen-Boss Schrittwieser. ●

Fotos: Filippovits (2)

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Schritt zu machen“. Dazu gehe es bis März um den Aufbau einer Rotation, die auch eventuelle Verletzungen in der entscheidenden Phase verkraftet. Nicht zuletzt sei mit dem neuen Dreijahresvertrag für Coach Ante Perica „ein klares Signal gesetzt, in welche Richtung es geht“.

Bullen-Geschäftsführer Michael Schrittwieser (rechts) im Smalltalk mit Gunners-Manager Andreas Leitner. Full Court Press 07/2012


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National

Chin Min Dragons Dragons-Kapitän Martin Speiser ist die Integrationsfigur für Spieler, Zuseher und Vereinsführung (hier rechts gegen Güssings Marcus Heard).

Thomas Csebits ist einer der ­jungen Wilden bei den Dragons (hier links gegen Güssings ­Jungstar Thomas Klepeisz).

Spiel­tagen über die Play-off-Teilnahme freuen. „Wir hatten eine gute Vorbe­ reitung und starke Testspielergebnisse“, erklärt Vizeobmann Franz Neunteufel den Optimismus. Doch die Konkurrenz aus Wien zog mit Zepter einen weitaus potenteren Sponsor an Land, Güssing zeigt auch keine Anzeichen eines Leistungseinbruchs. Damit wird das Erreichen des Zieles nicht leichter. Und jetzt laufen auch noch die Spieler davon. Point ­Guard Nenad Milosevic verließ St. Pölten in Richtung Bratislava, wo er vor zwei Jahren herkam. Grund ist die ­anhaltende Erfolglosigkeit bei den Dragons. Der Anlass für eine Spieler-

Kleine Brötchen Die Aufbruchsstimmung in St. Pölten ist verebbt. Nach dem Einstieg des Hauptsponsors Chin Min träumte man von Platz sechs und mehr. Nach dem Fehlstart ist davon keine Rede mehr. Text: Helmut Salzwimmer

Foto: Filippovits (1)

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ie goldenen Zeiten in St. Pölten sind schon lange her: 1999 holte der Klub seinen sechsten und letzten Meistertitel. 2007 ging der Verein in Konkurs, der Nachfolgeklub UBC St. Pölten nahm den Platz in der Bundes­ liga ein. Im Frühjahr fand das Team

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um Obmann Dieter Nusterer mit Chin Min einen Hauptsponsor und flugs hieß der Klub Chin Min Dragons. Mit dem Geldgeber kehrte auch die Zuversicht nach St. Pölten zurück. Wurde anfangs noch von Platz sechs gesprochen, würde man sich nach drei

sitzung mit dem Vorstand. Am Ende versprachen die Akteure um die Local Heroes Martin Speiser und Andreas Worenz, dass die Truppe zusammenbleiben und zusammen spielen wird. Speiser, der gerade seine Ausbildung zum Gymnasiallehrer abgeschlossen hat und in St. Pölten unterrichtet, ist, wenn es nach der Vereinsführung geht, das Paradebeispiel für den „neuen“ Dragons-Geist. „Wir betreiben eine Full Court Press 07/2012


sehr gute Nachwuchsarbeit. Darüber sollte man berichten“, monierte Neunteufel. Der Klub betrachtet sich als Ausbildungsverein und träumt von einer künftigen Meistermannschaft aus Eigenbauspielern. Doch ganz schwarzmalen möchte der Vorstand auch nicht. Die Hoffnung, dass sich die Spieler im Verlauf der Saison rechtzeitig zusammenraufen – immerhin gab es sieben Neuzugänge und ebenso viele Abgänge – und für die eine oder andere Überraschung sorgen, ist noch nicht begraben. Doch die Dragons-Führung weiß: „Wo viel Geld ist, dort gehen die guten Spieler hin.“ Dennoch haben die Niederösterreicher mit Spielern wie Markus Pinezich oder Martin Kohlmaier keinen schlechten Griff getan. Vielleicht war der Abgang von Milosevic am Ende der Startschuss für eine neue Ära. ●

Doping am Esstisch Normalerweise wird bei Doping immer an missbräuchlich verwendete Medikamenten oder eigens entwickelte Präparaten gedacht. Tatsächlich können aber auch bestimmte Nahrungsmittel verbotene Substanzen enthalten. In Europa ist der Einsatz des Nahrungszusatzes Clenbuterol in der Viehzucht zwar verboten, für den Konsum von Fleisch in China oder Mexiko wurde aber eine Warnung für Athleten ausgegeben. Einige asiatische Teesorten enthalten das im Wettkampf verbotene Aufputschmittel Ephedrin, sodass auch hier Vorsicht geboten ist. Um unabsichtliche Dopingfälle zu vermeiden, wurden bei der Analyse entsprechende Grenzwerte eingeführt. Früher konnte auch der übermäßige Verzehr von Mohnkuchen eine positive Analyse auslösen. Mittlerweile kann im Labor aber zwischen den Morphin-Arten unterschiede werden. Alle weiteren Infos dazu auf: www.saubere-zeiten.at www.facebook.com/SaubereZeiten www.youtube.com/SaubereZeiten

Topscorer Martin Kohlmaier (gegen Tomislav Gaspar) hofft in St. Pölten auf ein dauerhaftes Engagement. Full Court Press 07/2012

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National

UBSC Graz

„Eric Gilchrese (links gegen Traiskirchens Florian Duck) ist nicht nur schnell und ein Scorer, er kann auch Bälle verteilen“, meint General Manager Michael Fuchs.

Fotos: Filippovits (2)

Wie Erfolg schmeckt!

Traumstart für die Grazer. Sogar über die zwischenzeitliche Tabellen­ führung durften sie sich freuen. Das kurzfristige Schnuppern an der Spitze gefällt. Text: Ernst Weiss

E

iner Meinung sind General Manager Michael Fuchs und Coach Pit Stahl: „Wir wollen in die Play-offs. Wenn möglich über die Top 6!“ Letz­ terer ist in seiner dritten Saison an der Mur tätig. Das Ziel zu erreichen sei möglich, „wenn unsere Spieler gesund bleiben“, ist man in Graz überzeugt. Stahl: „Die Mannschaft hat das Potenzial, jeden zu schlagen. Sie kann freilich auch gegen jedes Team verlieren.“ Der Coach sieht den UBSC 2012/13 jedenfalls „deutlich tiefer besetzt als vergangene Saison. Wir können daher mit mehr Energie aufs Feld gehen, aggressiver verteidigen und stärker rotieren“, erläutert der 49-Jährige. Er wolle 22

„die Truppe weiterentwickeln“. Vom Verletzungsteufel verschont sind die Grazer auch in der laufenden Saison nicht. So hat es Marko Moric, für den Manager „einer der Top-Spieler“, in den ersten drei Runden gerade einmal auf ­einen knapp 18-minütigen Einsatz gebracht. Seine Fitness wäre auch deshalb wichtig, weil sich die Mannschaft „nicht allein auf den Wurf verlassen“ dürfe. Durchaus bewusst ist man sich in Graz, was für wirklich hohe Ziele noch fehlt. „Ein Bulle unter dem Korb, der scort und reboundet“, formuliert es Fuchs. Das sei ein

personelles Manko, aber es gebe eben finanzielle Grenzen. Sehr zufrieden sind die Steirer mit ihren US-Legionären. Eric Gilchrese sei nicht nur schnell und ein Scorer, er könne auch Bälle verteilen, so Fuchs. Der Aufbauspieler kam über Empfehlung von Michael Dale. Der hatte schon 2007/08 im UBSC-Dress überzeugt (26,4 Ppg, 5,7 Rpg), ehe er nach 21 Partien zu den Raiff­ eisen Fürstenfeld Panthers abwanderte – und in der Folge Meister wurde. Gilchrese und Dale seien ein „perfektes Tandem“, schwärmt der Manager.  ● Will die Grazer weiterentwickeln: Headcoach Pit Stahl. Full Court Press 07/2012


www.teamrotweissrot.at Laufschuhe gekauft. Ich habe prompt die 60 und die 800 Meter gewonnen. Michael Hager, ein Vereinstrainer vom PSV Wels, war dort und hat mich angesprochen. Seither bin ich dabei.“ Was Ivona an ihrer Sportart mag? „Die Vielseitigkeit, nur eine Disziplin zu machen wäre mir zu langweilig. Es gibt nichts Schöneres, als zwei Tage im Stadion zu sein und das Beste zu geben.“

Die Überfliegerin Ivona Dadic überrascht mit einer Traumsaison

Foto: GEPA-Pictures

S

o schnell wie Ivona Dadic hat zuvor kaum wer die eigenen Träume verwirklicht. Eigentlich war die U-20-Weltmeisterschaft in Barcelona das große Ziel der Siebenkämpferin für das heurige Jahr. Doch beim Mehrkampfmeeting in Götzis sorgte die 18-Jährige für eine rotweißrote Überraschung. Dadic stellte mit 5959 Punkten neuen ÖLV-Rekord auf und knackte bei

ihrem Debüt im Mösle-Stadion das EM- und Olympialimit (5920 bzw. 5950). Somit startete sie nicht nur in Barcelona, sondern gab in London sogar ihr olympisches Debüt. Wie unsere große MehrkampfHoffnung zur Leichtathletik kam, erklärte sie im Fachmagazin „Go Athletics“: „In der 4. Klasse Volksschule hat die Lehrerin nach Teilnehmern bei einer Kinder-Laufolympiade gesucht. Von den Mädels hat sich niemand gemeldet. Nur ich habe gesagt: ‚Okay, ich mache mit!‘ Meine Mama hat mir davor coole

Sportminister Norbert Darabos mit Mitgliedern des TRWR.

4 Damenfootball Millionen Spitzensportförderung jährlich unterscheidet sich kaum von dem der Herren. TEAM ROT-WEISS-ROT ist der Name des Spitzensportförderungssystems des Bundes. „Sie spielen vielleicht etwasDieses weTeam wird gegenwärtig von den besten 450 niger aggressiv und haben mehr Sportlerinnen und Sportlern (ca. 330 Sommer Laufspielzüge, Regeln und 120 Winter) deraber Republikdie gebildet. Das TEAM die ROT-WEISS-ROT wirderzählt vom BundFrickey, mit rund sind gleichen“, 4  Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Sportein ehemaliger Spieler minister Mag. Norbert Darabos,der derRaiffeiGründer sen Vikings. des TEAM ROT-WEISS-ROT: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Leistungsfähigkeit der besten österreichischen Athletinnen und Athleten zu optimieren und durch gezielte Maßnahmen das Trainingsumfeld zu verbessern.“

Das TEAM ROT-WEISS-ROT ist aber auch eine öffentliche Plattform zur Bewusstseinsbildung, um der Bevölkerung die Vorzüge des Sports in all seinen Facetten näherzubringen. Die Öffentlichkeitsarbeit des Sportministeriums definiert sich zu einem großen Teil über die Sportler, also das TEAM ROT-WEISS-ROT.

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In Österreichs Spitzensport macht sich seit einigen Jahren ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl breit. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen, ob Sommer- oder Wintersport, ob Teamplayer oder Einzelathlet, ob Superstar oder talentierte Nachwuchshoffnung, stehen füreinander ein. Sie alle sind im TEAM ROT-WEISS-ROT vereint und können sich auch für andere Sportarten begeistern.

Foto: BMLVS

Dadic liebt ihren Sport: „Es gibt nichts Schöneres, als zwei Tage im Stadion zu sein und das Beste zu geben.“


Foto: Novak

National

Admiral Bundesliga

Die ABL auf e

Drei Spieltage in der Meisterschaft und zwei gespielte Runden im Cup lassen noch keine wirkliche Analy­se zu, erste Erkenntnisse gibt es aber schon. Der BC Vienna stellt einen legitimen Anspruch auf den Titel und die erfolgsverwöhnten Swans stehen vor einer schwierigen Saison. Text: Stefan Prager BC Zepter Vienna Die neu formierten Wiener behaupten die Tabellenführung. Die Dragons, die Panthers und die Knights stehen auf der Abschussliste des BC Vienna. Im Cup stehen die Haupstädter im Viertel­ finale. In diesem könnte Stjepan Stazic 24

am 9. November in Kapfenberg ein Comeback feiern. Jean Francois bleibt bis auf Weiteres in Wien.

magnofit Güssing Knights

WBC Raiffeisen Wels

Die Zeiten des schnellen Fast-BreakBasketballs scheinen in Güssing vorbei zu sein. Headcoach Radomir Mijanovic setzt auf eine solide Defense und Set Play, einen Spielstil, an den sich die ­jungen Wilden erst gewöhnen müssen. Dazu kommt, dass der Ausfall von Aco Djuric für die Knights kaum zu verkraften ist. Nach einem Muskelfasereinriss sollte er aber schon bald wieder dabei sein können.

Die Truppe von „Sir“ Pete Miller hat ihre Lehren aus der Auftaktniederlage gegen die Oberwart Gunners gezogen. Den Kapfenberg Bulls ließ man keine Chance, die Swans aus Gmunden besiegte man nach einer wirklich guten Partie in der Overtime. Im Cup warten die Amstetten Falcons aus der zweiten Bundesliga – der Einzug ins Final Four in Oberwart ist wohl nur eine Formalität. Full Court Press 07/2012


Xion Dukes Klosterneuburg

US-Legionär Jean ­Francois (Nummer 5) war schon am Absprung, bleibt aber doch beim BC Zepter Vienna.

Aus dem Traum von der Eurochallenge wurde nichts. Apollon Limassol war für die Dukes eine (noch) zu große Hürde. Immerhin konnten die Her­ zöge das Duell Meister vs. Cupsieger schon zweimal für sich entscheiden. Nach dem Supercup zogen die Swans auch in der Meisterschaft den Kürzeren. Neuzugang Kevin Payton ruft ­bisher ansprechende Leistungen ab. Bitter: Pechvogel Lukas Sallomon fällt mit einem Knorpelschaden auf unbestimmte Zeit aus.

Noch schwer einzuschätzen sind die Bulls aus Kapfenberg. Einem Auftaktsieg gegen den Meister folgte eine deutliche Niederlage gegen Wels. Die Truppe von Ante Perica hat ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Geschäftsführer Michael Schrittwieser fand nach der Pleite gegen Wels jedenfalls klare Worte: „Es gibt nichts zu beschönigen, das war eine blamable Vorstellung!“ Im CupViertelfinale wartet der BC Vienna – es gibt leichtere Gegner. Full Court Press 07/2012

Arkadia Traiskirchen Lions

Noch ungeschlagen sind auch die Oberwart Gunners. Einem über­ raschenden Auftaktsieg gegen Wels ließen die Kanoniere einen vor allem für die Psyche wichtigen Derbysieg ­gegen die Panthers folgen. In der Preseason noch ein Wackelkandidat, ist Forward Chris Gradnigo mit 26,0 Ppg jetzt ex aequo mit Tyler Tiedeman vom WBC der Topscorer der ABL.

Das jüngste Team der Liga konnte noch kein Spiel gewinnen. Headcoach Zoran Kostic hat noch einige Arbeit vor sich. Es fehlt ganz klar ein routinierter Spieler. Auch Trainingsgast Milos Pajovic ist kein solcher. Der 18-jährige Monte­ negriner könnte schon bald den Kader der Lions verstärken. Gegen den WBC wird erstmals der 19-jährige Italoargentinier Pablo Gamaleri getestet. Abhan­ dengekommen ist den Lions ihr einzig echter Big Man, Pranas Skurdauskas. Er wechselt nach drei Runden nach Montenegro und unterschreibt bei KK Mornar Bar.

UBSC Raiffeisen Graz

Chin Min Dragons St. Pölten

Der zweite Großstadtklub blieb bis

Groß waren die Hoffnungen – bitter ist die Realität. Nach nur zwei Siegen in der Vorsaison haben die St. Pöltner auch heuer noch kein Spiel gewonnen. Dazu kommt jetzt, dass Point Guard Nenad Milosevic nach Bratislava gewechselt ist. Dafür könnte Stefan Kerschbaummayr nach fast exakt genau drei Jahren ein ABL-Comeback bei den Dragons feiern.

Redwell Gunners Oberwart

inen Blick ece bulls Kapfenberg

mit dem schlechtesten Start seit 1997. Die Derbyniederlage gegen den WBC schmerzt zusätzlich. Drei der letzten fünf Derbys endeten übrigens nach Overtime. Auch gegen den Meister ­gingen die Swans zweimal als Verlierer vom Feld. Gegen die Dukes warten die Schwäne jetzt schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Auf diesen hoffen sie im Cup-Viertelfinale.

zum vierten Spieltag ohne Niederlage. Auch wenn man nach dem Auftaktsieg gegen die Swans mit den Dragons und Lions die vermeintlich schwächsten Teams zum Gegner hatte. Positiv: Das Duo Dale/Gilchrese spielt bis dato groß auf.

Allianz Swans Gmunden Am Traunsee läuft bisher gar nichts nach Wunsch. Nach der Niederlage im Supercup folgten drei Pleiten zum Meisterschaftsauftakt, gleichbedeutend

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers Noch ohne einen Pflichtspielsieg stehen die Panthers da: Aus im Cup gegen die Dukes, Pleiten in der Meisterschaft gegen den BC Vienna und die Gunners. Die Amerikaner Pearson und Cox konnten bis dato überzeugen, für den Montenegriner Ivan Zejak ist das Abenteuer Fürstenfeld schon wieder beendet. ● 25


Rebound Die zentralen Erkenntnisse nach dem Saisonstart.

Aufbruchsstimmung! D

ie ABL-Saison ist erst wenige Spiel­ tage alt und doch gibt es für mich einige zentrale Erkenntnisse. Der oftmals totgesagte Großstadtbasketball in Österreich scheint wieder in Mode zu kommen. Wien und Graz führen ungeschlagen die Liga an. Beide Teams müssen Sky-Reporter Stefan Prager sich erst gegen wirklich starke Gegner beweisen – ein kräftiges Lebenszeichen ist es aber allemal. Der WBC, die Bulls, die Gunners und die Dukes werden ein Wörtchen mitreden wollen. Interessant wird vor allem, wie die Welser und Kapfenberger spielen werden, wenn sie sich stabilisiert haben. Für mich bisher wenig überraschend ist der Fehlstart der Swans. Der dritte Point Guard in drei Jahren, dazu ein neuer Coach – so ein Umbruch braucht Zeit. Der Wegfall von routinierten (Rollen-)Spielern ist in einer kompakten Liga wie der ABL ebenfalls schwer zu verkraften.

Foto: sky

Schwer zu verkraften waren die ersten Runden auch für Traiskirchen und St. Pölten. Bisher waren sie so gut wie chancenlos. In der aktuellen Besetzung wird es für beide Teams schwer werden, Siege einzufahren. Das Erfreulichste am Saisonstart der ABL ist, dass un­ sere Nationalspieler ihre Form vom Sommer konserviert haben. Nagler, Lamesic, Lanegger und Co. spielen bis dato bärenstark. Dreimal hatte der Spieler der Runde einen ­österreichischen Pass. Eine Entwicklung, die man nur begrüßen kann. Apropos begrüßen: Erstmals stellt Österreich zwei Spieler in der Euroleague. Rasid Mahalbasic überzeugt bei Asseco Prokom Gdynia mit starken Leistungen und Benjamin Ortner bekommt bei Montepaschi Siena eine Chance, sich zu beweisen. Wir wünschen auch ihm alles Gute, denn wir sind ja nicht nachtragend. ● Full Court Press 07/2012

Höhenflug. Das dreistufige Chin Min Pflegeprogramm steigert die Ausdauerleistung und reduziert die Verletzungsgefahr. Verloren gegangene Energie wird zurückgewonnen und müde Muskeln werden mit Frische und Energie versorgt. Chin Min therapiert Sportverletzungen wie Muskelkater, etc. und führt eine rasche Regeneration herbei. 27 chin-min@styx.at • www.chin-min.com


National

Wörthersee Piraten Der Breitensport steht bei den Wörthersee Piraten im Fokus, dennoch wird Spitzensport geboten (Bild: Martin Breithuber).

Denn ausschließlich mit Eigenbauspielern in der ABL „hast du keine Chance“. Dafür ist die Qualität der ­Imports schlicht und einfach zu hoch. Daher steht der Nachwuchs im Fokus des Vereins, unter anderem Christian Erschen und Martin Breithuber.

Fotos: Filippovits (2)

Die sanierte Halle in St. Peter steht den Piraten nicht allein zur Verfügung. Die müssen sie sich einerseits mit verschiedenen Schulen und zusätzlich am Abend mit dem Erzrivalen KOS Celovec, dem Volleyballteam der Wörthersee Löwen und zwei zweitklassigen Volleyballteams teilen. Buggelsheim steht neben seinen zahlreichen Aufgaben selbst mit seinen 37 Lenzen auch noch auf dem Parkett. Sein jüngerer Bruder Patrick, früher ebenfalls in der Bundesliga aktiv, arbeitet in Wien bei der Polizei.  ●

Comeback Piraten D Die Wörthersee Piraten starten mit einer reinen Amateurtruppe in der 2. Liga. Text: H. Salzwimmer

ie Piraten vom Wörthersee sind endgültig in der zweiten Bundes­ liga angekommen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz nach vier Spieltagen und einem schweren Programm vor Augen zieht Joachim Buggelsheim, seines Zeichens sportlicher Leiter, Co-Trainer, Medienbetreuer und Nachwuchs- und Schulkoordinator, eine positive Bilanz: „Unser Saisonziel ist das Erreichen der Play-offs. Und da sind wir auf einem guten Weg.“ Obwohl die Wochen der Wahrheit noch bevorstehen. Denn im kommenden Spiel warten die Basket Flames, anschließend geht es nach Wien zu den Timberwolves und zu Leader Mistelbach. Die vergangene Saison verbrachte der Vizemeister des Jahres 2001 und Pokalfinalist von 1999 und 2003 in der 28

Kärntner Landesliga. „Wir konnten das Budget für eine Bundesligasaison einfach nicht mehr aufstellen“, erinnert sich Buggelsheim. Im Amateurbereich begann dann der Umbau vom Profizum Breitensportverein. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Ausbildung von Eigenbauspielern. Vielleicht schafft von denen einer den Sprung in die Bundesliga“, gibt Buggelsheim die Marschrichtung vor.

Das Team von Coach Dragan Sliskovic besteht zu einhundert Prozent aus Amateuren, hauptsächlich Schülern und Studenten. „Bei uns bekommt kein Spieler Geld. Nur so können wir uns den Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga leisten“, erklärt Buggelsheim. Ein Aufstieg in die ABL ist damit mittelfristig wohl ausgeschlossen.

Christian Erschen traf gegen Dornbirn für 25 Punkte. Full Court Press 07/2012


BBU Miele Salzburg Mitchell trainiert vor der Haustür.

N

ach der einvernehmlichen Trennung zwiAaron Mitchell coacht schen Coach Bernd Zweitligist Salzburg. Wimmer und BBU Salzburg übernimmt nun Aaron Mitchell das Kommando. Der Meistertrainer (mit Fürstenfeld 2008) wohnt in Salzburg, saß bis 2010 bei BC Vienna auf der Bank und bis Sommer 2012 im Libanon. „Es freut und motiviert uns, einen so erfahrenen Coach begrüßen zu dürfen“, jubelt Obmann Harald Bründlinger über die Neuverpflichtung. Salzburg liegt nach drei Spieltagen ohne Sieg gemeinsam mit KOS Celovec am Tabellenende der zweiten Bundesliga. „Genau diese Herausforderung braucht ein basketballverrückter ● wie er“, glaubt Bründlinger. 

Die Post-Neuzugänge – NCAA-Star Cireira Ricketts (l.) und die rumänische Nationalteamspielerin Elisabeth Pavel – sollen den Klub international weiterbringen.

Und jährlich grüßen die Foxes … Die Post-Girls starten optimal in die Saison und dominieren die Liga souverän.

D

as Duell mit den BK Duchess aus Klosterneuburg gewannen die Wienerinnen mit 81:69. Dabei konnte den Meister aus Wien nicht einmal eine langwöchige Krankheitswelle stoppen. Die angeschlagenen Füchsinnen – Kapitänin Petra Steger versäumte in den letzten vier Wochen fast alle Trainings, ihre Schwes-

ter Angela, Ricketts und Jurhar konnten auch einige Zeit nicht trainieren. Der Schwerpunkt liegt aber in der CEWL, wo sich die Foxes mit Kara Trutnov (CZE) und DKSK Miskolc (HUN) messen. Die Heimspiele finden am 7. November (gegen Trutnov) und am 10. Jänner (gegen Miskolc) im Multiversum Schwechat statt. Erklärtes Ziel von Coach Laszlo Sterbenz ist der Aufstieg ins Final-FourTurnier im Frühjahr 2013.  ●

Die Erste Bank Eishockey Liga in der LAOLA1 Hockey Night:

Spucken, Kratzen, Beißen, Siegen! * www.laola1.tv

SPIRIT OF SPORTS

* LAOLA1 Hockey Night LIVE - Freitags, 19:10 Uhr auf www.laola1.tv Servus Hockey Night LIVE - Sonntags, 17:25 Uhr bei ServusTV Servus Hockey Night KOMPAKT – Freitags, 23:15 bei ServusTV LAOLA1 VIDEOCENTER – Highlights aller Spiele auf www.laola1.tv

Fotos: BBU Salzburg (1), Erler (2)

National

Shorties


National

Shorties

BB-Guide 2012/13 Fans, aufgepasst: Ende November gibt es wieder den brandneuen BasketballGuide mit allen wichtigen Informationen zu ABL (samt ausführlichen Stats), AWBL, Nationalteams und mehr.

D

ie 192 Seiten starke Broschüre wird zum elften Mal im Eigen­ verlag von Ernst Weiss erstellt und ­herausgegeben. Sie gilt längst als die „Bibel“ des heimischen Basketballsports. FULL COURT darf schon jetzt die Titelseite der auch wieder reich bebilderten Ausgabe 2012/13 vorstellen, die Moritz Lanegger von Meister Xion Dukes Klosterneuburg ziert. Der Guide wird ab Ende November im gut sortierten Zeitschriftenhandel, im ÖBV-Büro und bei Klubs erhältlich sein. Preis: 12 €.  ●

Viertelfinal-Kracher Dukes vs. Swans Im Chevrolet-Cup-Achtelfinale besiegen die Dukes Fürstenfeld mit 80:71. Im Bild fightet Panther Maurice Pearson im Bodenkampf mit den Dukes Jason Chappell (Nr. 17) und Christoph Greimeister.

Die Swans aus Gmunden sind der einzige Final-Four-Teilnehmer 2012 im Viertelfinale.

N

Fotos: Krakora (1), Mayer (1), NBP (2),

eben dem Titelverteidiger aus Gmunden (66:60 in Güssing) schafften auch Raiffeisen Wels (99:69 in St. Pölten), Zepter Vienna (83:61 gegen Graz), die ece bulls Kapfenberg (83:69), die Xion Dukes Klosterneuburg (80:71) und die citycenter Falcons aus Amstetten (95:76 in Mattersburg) den Sprung ins Viertelfinale des Chevrolet Cups. Mit einem weiteren Sieg dürfen die Teams die Quartiere fürs Final Four in Oberwart buchen. Im Kampf um die TeilnahBasketballgemeinde trauert Hannes wondratsch Der langjährige Referee Hannes Wondratsch ist tot. Der 36-Jährige fungierte wegen seiner Krankheit zuletzt als Kommissar in der ABL. Am 17. Oktober verlor er den Kampf gegen den Krebs und starb im Kreise seiner Familie.

verstärken die Donaustädter künftig. Coach Andreas Kaineder ist zufrieden: „Mit Vince haben wir einen international erfahrenen Spieler gefunden. Er wird den jungen Kollegen bei ihrem nächsten Schritt helfen.“ Die Timberwolves halten derzeit bei zwei Siegen und einer Niederlage.

Timberwolves

Xion Dukes VIP-Besuch in Dukes castle Beim Derby gegen Traiskirchen traf sich die Klosterneuburger Elite zum Stelldichein. Darunter auch FCP-Art-Director Günter Hönig, der

Perfekte Mischung Die Timberwolves aus Wien trumpfen mit ihren vier Neuzugängen auf: Arnis Servuts, Jan Nicoli, Terence Aryee und Vincent Polakovic

30

me an der Endrunde kommt es zum absoluten Kracher: Meister Klosterneuburg empfängt Cupsieger Allianz Swans Gmunden (9. November, 19.30 Uhr). Bereits zum dritten Mal treffen die beiden Teams in dieser Saison (Supercup und Meisterschaft) aufeinander – und bisher steht es 2:0 für die Dukes. Die ­beiden anderen Spiele im Viertelfinale bestreiten Zweitligist Amstetten gegen WBC Wels (8. November, 19.30) und Kapfenberg muss sich mit den ABLHimmelsstürmern aus Wien auseinandersetzen (9. November, 19 Uhr).  ● auch gleich das Werbeplakat seines Grafik­ studios No Budget Productions ins rechte Licht hängen konnte. Am Foto (von links): NR Johannes Schmuckenschlager, Georg „Wies’nschurli“ Mayrhofer, Komm.-Rat Walter Platteter, KR Fritz Kauffmann, Sektionsobmann für Tourismus, und Günter „Kaisa“ Hönig.

Full Court Press 07/2012


Sitting Bulls

Matthias Wastian (rechts) zeigte in den ersten Spielen, was er in Deutschland dazugelernt hat.

Klosterneuburger Sitting Bulls sind erster österreichischer Cupsieger.

Rocks unterstützen Sozialprojekt Spendenübergabe, am Foto v. l.: Phönixhof-Vorstand Günter Ullreich, Pädagoge Michael Ochs, wirtschaftlicher Leiter Andi Lopez und Rocks-Obmann Andi Gschiel beim Spiel gegen die Basket Flames am Sonntag.

Es ist eine schöne Tradition geworden: Alljährlich spenden Mattersburgs Basketballer einen Teil der Erlöse aus dem Rocktoberfest an den Phönixhof Forchtenstein.

S

o auch diesen Sonntag in der Halbzeitpause beim Spiel der zweiten Bundesliga. Diese von Günter Ullreich ventilierte Einrichtung in Neustift an der Rosalia bietet Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen eine professionelle Betreuung. Sei es nur für kurze Zeit oder auch dauerhaft, unter der Woche wie am Wochenende (www.phoenixhof.org). „Es UBI GRAZ ABL meets AWBL Der AWBL-Partie zwischen UBI Graz und BK Duchess statteten die UBSC-Profis Michael Dale und Eric Gilchrese einen Besuch ab. Dabei nahm Gilchrese den Tip-off unter dem Motto „Gemeinsam für den Basketball in Graz“ vor. Einige UBI-Spielerinnen haben ihren Gegen­ besuch angekündigt. Im Bild v. l.: Nora Kampitsch (UBI Graz), Eric Gilchrese und Kathi ­Podoschek (BK Duchess Klosterneuburg).

Full Court Press 07/2012

ist Teil unserer Statuten, dass wir soziale Kompetenz beweisen“, erklärt Obmann Andi Gschiel. „Wir finden es toll, welche Arbeit dort geleistet wird, und möchten gern weiter helfen, dass es den Youngsters besser geht.“ Die Jugendlichen vom Phönixhof waren bereits einmal zu Gast beim Training der Rocker, umgekehrt schauten die Basketballer beim Phönixfest vorbei. Vorstand Günter Ullreich bedankte sich beim BKM und wünschte dem Verein einen Sieg (er sollte recht behalten) sowie weiterhin viel Erfolg.  ●

D

ie Sitting Bulls haben sich mit ­einem komplett runderneuerten Kader zum ersten österreichischen Cupsieger gekürt. In dem heuer noch im Probelauf abgehaltenen ÖBSVCup nahmen die Teams aus Wien, Salzburg, der Steiermark und Niederösterreich teil. Die Verstärkung für die Niederösterreicher kam mit zwei tschechischen Spielern, nämlich On­ dra Pliska von CS Meaux (FRA) und Jiri Vrba, und dem Heimkehrer Matthias Wastian vom USC München. Der RSV Basket Salzburg 2 mit Jörg Goldgruber wurde Zweiter vor den Flink Stones und den Dolphins Wien. Der Cup soll fixer Bestandteil im ­österreichischen Rollstuhlbasketball sein und auch Non-League-Teams die Möglichkeit bieten, sich vor Saison­ beginn mit anderen zu messen.  ●

Gewinn mit

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Motor

Auto-Kult

Bolzenauf British

Dominik Kraihammer wurde in Oberndorf in Salzburg geboren, aufgewachsen ist der 22-Jährige aber in Annecy (FRA). 2004 stieg er in die Rotax Kart-Meisterschaft ein, anschließend startete er in der FIA-GT3-EM und ist derzeit in der Le Mans Series und der Endurance-WM aktiv.

M

otorsportfans kennen McLaren aus der Formel 1, wo man seit 1966 zu Weltruhm kam. 2011 brachte die Marke nun den ersten völlig selbst entwickelten Supersportwagen raus. Der MP4-12 ist der dritte Anlauf eines Straßenmodells aus der Fahrzeugschmiede im englischen Woking, nachdem man von 1994 bis 1997 mit BMW den McLaren F1 in Kleinserie gebaut hat, den Stars wie Jay Leno oder

Technische Daten Motor Hubraum Leistung Drehmoment Getriebe Vmax in km/h Länge Breite Höhe Preise 32

V 8 3793 ccm 626 PS (460 kW) 572 Nm 7 Gänge 329 4507 mm 1909 mm 1199 mm ab € 200.000,–

Eric Clapton kauften. Zehn Jahre später gab es die Kooperation mit Mercedes-Benz für den SLR McLaren. „Der MP4-12C“ ist durch und durch ein Rennwagen. Wer den privat auf der Straße fährt, weiß, wie sich ein Rennfahrer fühlt“, funkeln Dominik Kraihammers Augen, wenn er von der 200.000-Euro-Flunder spricht. Der Langstrecken-WM-Pilot hat den Boliden für Full Court getestet. Technisch perfekt ausgeführt, qualitativ über jeden Zweifel erhaben, entstand ein Rennwagen, der mit einem 3,8-Liter-Biturbo-V-8-Motor befeuert wird. Ein Mix aus Kohlefaser und feinem Leder umspannt das futuristische Cockpit mit dem extrem steifen Kohlefaser-Monocoque. Die sieben Gänge des McLaren gleiten elegant ineinander und die ProActive Chassis Control tas-

tet sensibel den Fahrbahnzustand ab, bis das Auto bei über 300 km/h über die Straße fegt.  ● Karriere-Highlights: 2004: Meister Junior Max – Austrian Rotax Max Challenge 2006 & 07: Vizemeister Senior Max – Austrian Rotax Max Challenge 2008: Vize-Europameister Rotax DD2 – Rotax Euro Challenge 2010: Gesamtsieger Le Mans „Sportscar Winter Series“ (Boutsen Energy Team) 2011: Teilnahme 24 Stunden von Le Mans (Team ORECA Matmut), schnellste Rennrunde aller LMP2 mit 3:41,536 um 3:43 Uhr 2012: Teilnahme 24 Stunden von Le Mans (Team OAK Racing) Fotos: ETB, Sebring

Full Court Press 07/2012


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Nr. 07/2012

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Martin SpeiSer: Der Kapitän und Lokal-Matador soll die Chin Min Dragons in die ABL Play Offs führen.

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NATIONALTEAM: Tomislav Gaspar verpasst mit dem Team die EM-Quali. Jetzt will er mit Zepter Vienna die Admiral Bundesliga aufmischen.

Vorfreude NBA: Millionenliga rüstet auf

Lakers mit Toptransf Toptransfers fers auf Kurs

Future-Team EM verpasst - aber die Hoffnung lebt

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Klassenkampf ABL: Who is hot, who is not! Die zweigeteilte Liga

Klosterneuburgs Meistercoach Werner Sallomon im Interview Interviiew

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Titelkampf 2012: Kapfenberg Bulls heiß auf Meisterschaft

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ABL-Leader: Zepter Vienna im Höhenflug

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National

Termine ADMIRAL BaskeTball bundesliga

ADMIRAL BaskeTball bundesliga Rang

Team

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

BC Zepter Vienna magnofit Güssing Knights WBC Raiffeisen Wels ece bulls Kapfenberg Xion Dukes Klosterneuburg Redwell Gunners Oberwart UBSC Raiffeisen Graz Allianz Swans Gmunden Arkadia Traiskirchen Lions Chin Min Dragons St. Pölten Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

Spiele

Siege

4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 3

4 3 3 2 2 2 2 0 0 0 0

Niederl. Punkte

0 1 1 1 1 1 1 3 3 3 3

8 7 7 5 5 5 5 3 3 3 3

2. bundesliga Rang

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Team UKJ Hypo Mistelbach Vienna D.C. Timberwolves BK Mattersburg Rocks Raiffeisen Dornbirn Lions Wörthersee Piraten TU Silverminers Schwaz Basket Flames KOS Posojilnica Bank Celovec Union Amstetten Falcons BBU Salzburg

Rang

Team

1 2 3 4 5 6

Flying Foxes SVS Post BK Duchess BC Vienna 87 Basket Flames UBI Graz UBBC Herzogenburg

Spiele

Siege

4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

4 3 3 3 2 2 1 1 1 0

Niederl. Punkte

0 1 1 1 2 2 3 3 3 4

8 7 7 7 6 6 5 5 5 4

DAMEN AWBL Siege

4 4 4 4 4 0

4 3 1 1 1 0

Niederl. Punkte

0 1 3 3 3 0

8 6 2 2 2 0

WBC Raiffeisen Wels UBSC Raiffeisen Graz Xion Dukes Klosterneuburg magnofit Güssing Knights BC Zepter Vienna Arkadia Traiskirchen Lions Raiffeisen Fürstenfeld Panthers Allianz Swans Gmunden ece bulls Kapfenberg Chin Min Dragons St. Pölten BC Zepter Vienna Xion Dukes Klosterneuburg WBC Raiffeisen Wels Raiffeisen Fürstenfeld Panthers UBSC Raiffeisen Graz Arkadia Traiskirchen Lions ece bulls Kapfenberg Redwell Gunners Oberwart magnofit Güssing Knights

84 77 77 84 87 85 79 85 79 70 74 78 107 76 79 81 98 52 86

86 75 86 62 50 100 86 94 101 71 54 64 103 82 70 103 90 71 73

Redwell Gunners Oberwart Allianz Swans Gmunden ece bulls Kapfenberg Arkadia Traiskirchen Lions Chin Min Dragons St. Pölten UBSC Raiffeisen Graz BC Zepter Vienna Xion Dukes Klosterneuburg WBC Raiffeisen Wels magnofit Güssing Knights magnofit Güssing Knights Arkadia Traiskirchen Lions Allianz Swans Gmunden Redwell Gunners Oberwart Chin Min Dragons St. Pölten WBC Raiffeisen Wels Raiffeisen Fürstenfeld Panthers BC Zepter Vienna UBSC Raiffeisen Graz

Runde Datum Beginn Mannschaften

4 29.10. 19:00 01.11. 17:00 5 5 01.11. 18:00 5 01.11. 18:00 5 01.11. 18:00 5 01.11. 19:00 04.11. 17:00 6 6 04.11. 17:00 6 04.11. 17:00 6 04.11. 17:00 05.11. 19:00 6 11.11. 17:00 7 7 11.11. 17:00 11.11. 18:00 7 7 11.11. 18:00 7 12.11. 19:00 17.11. 18:00 8 18.11. 17:00 8 8 18.11. 17:00 18.11. 17:00 8 8 18.11. 17:00 9 24.11. 18:00 9 24.11. 19:00 9 24.11. 19:00 25.11. 17:00 9 9 25.11. 17:00 10 01.12. 18:00 10 02.12. 17:00 10 02.12. 17:00 10 02.12. 17:00 10 02.12. 17:00

Chin Min Dragons St. Pölten – Xion Dukes Klosterneuburg Sky Live! 18:45 Xion Dukes Klosterneuburg – magnofit Güssing Knights WBC Raiffeisen Wels – Chin Min Dragons St. Pölten BC Zepter Vienna – UBSC Raiffeisen Graz Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Allianz Swans Gmunden Redwell Gunners Oberwart – ece bulls Kapfenberg Sky Live! 18:45 Allianz Swans Gmunden – Redwell Gunners Oberwart Arkadia Traiskirchen Lions – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers ece bulls Kapfenberg – BC Zepter Vienna UBSC Raiffeisen Graz – Xion Dukes Klosterneuburg magnofit Güssing Knights – WBC Raiffeisen Wels Sky Live! 18:45 WBC Raiffeisen Wels – UBSC Raiffeisen Graz Redwell Gunners Oberwart – Arkadia Traiskirchen Lions Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Chin Min Dragons St. Pölten BC Zepter Vienna – Xion Dukes Klosterneuburg ece bulls Kapfenberg – Allianz Swans Gmunden Sky Live! 18:45 Chin Min Dragons St. Pölten – Redwell Gunners Oberwart Allianz Swans Gmunden – BC Zepter Vienna Xion Dukes Klosterneuburg – WBC Raiffeisen Wels magnofit Güssing Knights – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers Arkadia Traiskirchen Lions – ece bulls Kapfenberg BC Zepter Vienna – WBC Raiffeisen Wels Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – UBSC Raiffeisen Graz Redwell Gunners Oberwart – magnofit Güssing Knights ece bulls Kapfenberg – Chin Min Dragons St. Pölten Allianz Swans Gmunden – Arkadia Traiskirchen Lions Chin Min Dragons St. Pölten – Allianz Swans Gmunden magnofit Güssing Knights – ece bulls Kapfenberg Arkadia Traiskirchen Lions – BC Zepter Vienna UBSC Raiffeisen Graz – Redwell Gunners Oberwart Xion Dukes Klosterneuburg – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

Foto: Zaponig

Spiele

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Full Court Press 07/2012


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