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SPORTMEDIENVERLAG

Nr. 02/2013

Moritz Lanegger: Mit dem Jungstar kam auch der Erfolg nach Klosterneuburg. Jetzt peilt der 22-Jährige die EM-Qualifikation an.

All-Star Day

Stats & Facts: Alle Infos zum Top-Event

Markus Pargfrieder kürt sein ABL-Dreamteam

Bundesliga

Vienna: Unruhe beim Tabellenführer

WBC-Krise: Jetzt geht’s um alles oder nichts

Titeljäger

Dukes: Cupsieger Momo Lanegger im Interview

Erfolgstrainer: Neo-Teamchef Sallomon übernimmt Mission 2015

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Foto: Filippovits

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Editorial

Inhalt

4 Foto-Flash

Rekordjäger LeBron James und ­Lions-Heimkehrer Fabricio Vay .

8 Der zweite Mann

Dwyane Wade steht bei den Miami Heat für den Erfolg.

10 Erfolgreiche Falken

FULL COURT hat den Atlanta Falcons einen Besuch abgestattet.

12 Neuer Chef an Bord

herausforderung:

editorial

Die Truppe des SLZ WienWest/GRGORG 16 Maroltingergasse, betreut von Alfred Spok und ­Christian Haida, vertritt Österreich vom 28. März bis 5. April bei der ISF-Schulweltmeisterschaft auf Zypern. Die Burschen treffen in der Vorrundengruppe C auf Ungarn, Griechenland und Lettland. Rotweißrote Schülerinnen sind nicht dabei.

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16 Die zweite Luft

m 17. Februar huldigte nicht nur die Basketballwelt einem ganz großen Erdenbürger: Michael Jeffrey Jordan wurde 50 Jahre alt. „His Airness“ gewann nicht nur sechsmal die NBA-Meisterschaft, zweimal Olympiagold und drückte den ­Chicago Bulls sowie dem „echten“ Dreamteam bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona seinen Stempel auf.

Warum Wels seinen eigenen ­Ansprüchen hinterherhinkt.

18 Wels im Starfieber

Er prägt bis heute Sportlergenerationen und gilt für viele Fachleute und Fans als bester Basketballer aller Zeiten – oder wie es Karl Malone, einer seiner Gegner in den 1990er-Jahren, ausdrückte: „Er ist der Spieler der Spieler. Er ist der Mann, den man sich ansieht, wenn man gerade nicht selbst spielt. Manchmal sieht man ihn eine Bewegung machen, bei der man sich nur sagt: ‚Ich wünschte, ich könnte das auch.‘“ Happy Birthday, MJ!

Alle Infos zum All-Star Day 2013.

20 Under Pressure!

Ein Situationsbericht vom strauchelnden ABL-Leader BC Vienna.

22 Unruhe in Wien

Die Protagonisten der neuesten Ausgabe des FULL COURT-Magazins sind ­Akteure der Gegenwart: „Momo“ Lanegger, Neo-Teamcoach Werner Sallomon, Dwyane Wade. Ach ja – die Streetball-Saison hat auch begonnen. Zu diesem Anlass sprach FULL COURT mit „Entwicklungshelfer“ Markus Carr.

24 Jugendliche Routine Dukes-Hero Moritz ­Lanegger im FULL COURT-Interview.

26 Shorties

Manfred Schlitzer, Chef­ redakteur und Herausgeber

Impressum: Medieninhaber & Verleger: SMV SportMedienVerlag OG (Schlitzer/Oberzeller), Kölgengasse 43, 1110 Wien, Tel.: 0043/1/347 05 44, office@sportmedienverlag.at Herausgeber: Manfred Schlitzer & Tobias Oberzeller Chef­ redaktion: Manfred Schlitzer Redaktion: Drazen Kanazir, Stefan Prager, Helmut Salzwimmer, Ernst Weiss Korrektur: Rupert Höttinger ­Grafik: NBP/©KAISA Fotos: ABL-Fotopool, Reuters Druck: Gutenberg Druck GmbH Anzeigenleitung/ Marketing: Tobias Oberzeller (tobias.oberzeller@sportmedienverlag.at); © 2011 by SMV SportMedienVerlag OG, 3. Jahrgang Hinweis: Zugunsten einer besseren Lesbarkeit wurde auf die geschlechterspezifisch korrekte Anrede verzichtet. Selbst­verständlich sollen nicht nur FULL COURT-Leser, sondern auch -Leserinnen angesprochen werden.

Full Court Press 02/2013

E  in Kommentar von FULL COURTExperte Stefan Prager.

Basketball-Österreich im Überblick. Fotos: Reuters (1), Novak (1)

Viel Spaß wünscht das FC-Team!

14 All-Star Break

FC-Experte Markus Pargfrieder stellt sich sein persönliches Meisterteam ­zusammen.

Liebe Basketball-Freunde!

Helmut Salzwimmer, ­r edaktionelle Leitung

Meistercoach Werner Sallomon ­übernimmt das Zepter bei der ­Nationalmannschaft.

30 Streetball-Spezial

Raus aus der Halle, rauf auf die ­Plätze und rein in die Käfige.

34 Termine & Ergebnisse ABL, 2. Liga und Damen.

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Foto

Flash

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Full Court Press 02/2013


King’s Speech! Full Court Press 02/2013

Foto: Reuters

Zufall? Kurz vor dem Fünfziger von „His Airness“ Michael Jordan sorgte LeBron James, derzeit der beste Spieler der NBA, für einen historischen Rekord: Im Jänner erzielte „King James“ den 20.000. Punkt seiner NBA-Karriere. Mit 28 Jahren ist er ­damit der jüngste Spieler, der diese Marke brechen konnte. Am 12. Februar lieferte James gegen die Portland Trail Blazers sein sechstes Spiel in Serie mit mindestens 30 Punkten bei einer Feldwurfquote von über 60 Prozent ab. Das hat vor ihm noch niemand in der Geschichte der NBA geschafft.

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Foto

Flash

Die Lions aus Traiskirchen griffen kurz vor Transferschluss noch einmal zu: Fabricio Vay, ABL-MVP der Saison 2010/11, wirft zumindest bis Saisonende seine Körbe für die Niederösterreicher (Foto). Zusätzlich wurde der 18-jährige Serbe Matija Milin geholt, er wird bereits für die kommende Saison aufgebaut.

Foto: Filippovits

Zurück im Löwenrudel! 6

Full Court Press 02/2013


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International

Dw yane Wade Dwyane Wade (links) war an ­beiden NBA-Championships der Miami Heat maßgeblich beteiligt.

Der zweite Mann Foto: Reuters

LeBron James ist der König von Miami, Dwyane Wade sein mehr als kongenialer Partner. Er war bei beiden NBA-Triumphen der Heat dabei und geigt seit 2003 ohne Unterbrechung für sein Team.

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Full Court Press 02/2013


Teams und schließlich auch zu All-StarEhren brachte.

Dwyane Wade: Auf dem Court kampfstark und wurfsicher, privat ein wohltätiger und spendenfreudiger Zeitgenosse.

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itelverteidiger Miami bleibt auf Kurs. Zumindest hatte das zuletzt den Anschein. Da schraubten LeBron James, Dwyane Wade und Co. ihre Siegesserie auf vierzehn Erfolge (bei Redaktionsschluss) in Serie. „Ihr längster Streak seit Jahren, lobte NBA.com und nannte auch prompt die beiden Hauptverantwortlichen für den Sieg über die Sacramento Kings, für den sich der Leader der Eastern Conference allerdings bis in die zweite Overtime quälen musste: „Forward LeBron James und Guard Dwyane Wade wiesen wieder einmal den Weg zum Sieg.“

Wade wurde 2003 von Miami gedraftet und ist seither für das Kultteam aus Florida aktiv. „Wenn Wade trifft, ist die Heat kaum zu schlagen“, meinen die USExperten. „Dann kann sich James nämlich auch um die Rebounds oder die Assists kümmern.“ Und Wade pflegt häufig zu treffen. Derzeit hält der Mann aus South Side, Chicago, bei einem Schnitt von 21,7 Punkten pro Spiel. Damit rangiert er auf Platz 9 in der NBA ( James ist mit 27,3 Punkten Dritter). Wade ist auch bekannt für seine Einsatzbereitschaft und Kampfkraft. Schon auf der Highschool musste er (im Gegensatz zu seinem Stiefbruder Demetris) beinhart um sein Leiberl kämpfen. Nicht anders am College. An der Marquette University von Milwaukee durfte er in seinem Freshman-Jahr überhaupt nicht Full Court Press 02/2013

spielen, weil er den dafür vorgeschrie­ benen Notendurchschnit nicht schaffte. Mit Nachhilfeunterricht verbesserte er seine akademischen Leistungen so weit, dass er es in die Stammformation seines

In Miami schließlich verdankte er Riesenbaby Shaq O’Neal den großen Durchbruch. Mit Wade und der Ur­ gewalt des Centers gewann Miami 2006 den ersten NBA-Titel der Klubgeschichte (gegründet 1988). Seit 2010 bildet Wade mit den neu verpflichteten Superstars LeBron James und Chris Bosh das vielleicht genialste Trio der NBA. Wade bekam für seine Vertragsverlängerung in ebendiesem Jahr einen feschen Vertrag vorgelegt: Für sechs Jahre überweisen ihm die Heat satte 107 Millionen Dollar. Wade und Co. bedankten sich 2012 mit dem zweiten Meistertitel Miamis. ●

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International

Atlanta Hawks

„Fixstarter“ in den

Die Atlanta Hawks zählen seit 2008 – nach zuvor neun Jahren Absenz – zu den Fixstartern in der Postseason der NBA. Und 2013 sieht es wieder danach aus, dass sie den Einzug in die Play-offs schaffen. FULL COURT hat dem Team aus Georgia einen Besuch abgestattet. Text: Ernst Weiss

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ie Hawks haben sicher nicht die Strahlkraft, die Teams wie die L. A. Lakers, Miami Heat oder New York Knicks ausüben, aber sie dürfen im nunmehr sechsten Jahr nacheinander für die entscheidende Saisonphase planen. Selbst Platz vier in der Eastern Conference ist noch in Reichweite, was Heimvorteil – zumindest in der ersten

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Runde der Play-offs – bedeuten würde.

So weit will Kyle Korver noch gar nicht denken. Der 32-Jährige hat sich vom Rollenspieler bei den Philadelphia 76ers (sieht man von 2004 bis 2006 ab), Utah Jazz und Chicago Bulls zum Leistungsträger der Hawks entwickelt und in der laufenden Saison schon über 40 Partien als „Starter“ absolviert. „Erstes Ziel sind die Play-offs, da wollen wir bereit sein, als Team ­auftreten und unseren besten ­Basketball spielen“, sagte der „Scharfschütze aus Downtown“ im FULL COURT-Gespräch. Zaza Pachulia, georgischer Center und längstdienender

„Falke“ (seit 2005) nach Josh Smith (seit 2004), geht da schon einen Schritt weiter: „Natürlich wollen wir den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Daher haben wir den vierten Platz in der Conference im Fokus.“ Mehr ist mit den Miami Heat als unmittelbarer Kontrahent in der Southeast Division nicht drinnen. Um dieses erste Ziel zu e­ rreichen, werden die Hawks in den kommenden Wochen freilich mehr Konstanz zeigen Full Court Press 02/2013

Foto: Reuters (1), Ernst Weiss (1)

Treuer Falke und Wien-Fan: Zaza Pachulia (r.) geigt seit 2005 in Atlanta.


Kyle Korver und die Hawks wollen in den NBAPlay-offs 2013 bereit sein.

müssen. Vermeidbare Niederlagen wie jene gegen Western-Conference-Nachzügler New Orleans Hornets beim FULL COURT-Besuch dürfen nicht mehr passieren. Was die Hawks auszeichnet, ist ihr Passspiel. Nur die San Antonio Spurs (24,9 Apg) verteilen mehr Assists als Atlanta (24,2 Apg, Stand: 23. Februar 2013). Anführer der „Falken“ in dieser Wertung ist Jeff Teague (7,1 Apg), der zuletzt in Houston an der „All-Star Skills Challenge“ teilnehmen durfte. Und von ihren erfolgreichen Fieldgoals wurden fast zwei Drittel assistiert (65,1 %) – der absolute Top-Wert. Letztlich ist es auch Kontinuität, die Atlanta auszeichnet. Neben Smith und Pachulia zählen der zweifache All-Star Al Horford (seit 2007) und Teague (seit 2009) ebenfalls schon zu den „Langzeit“-Hawks. „Dadurch haben sich sogar Freundschaften entwickelt. Wir sind in guten wie in schlechten Zeiten zusammen“, so Pachulia.

Play-offs

Nicht zuletzt ging der Center im FULL COURT-­ Gespräch auch auf Österreich ein: „Steinbrunn (in der kleinen Gemeinde schlägt das georgische Nationalteam im burgenländischen Landessportzentrum VIVA seit Jahren sein Sommertrainingslager auf ) geht mir gar nicht ab, Wien hingegen sehr. Meine Frau Tika und ich lieben diese Stadt. Wir haben dort auch schon Konzerte und Museen besucht.“ Ob der Georgier weiter für die Hawks spielen wird, ist noch offen. Pachulias Vertrag läuft im Sommer aus. „Wir haben noch keine Gespräche geführt. Atlanta hat für mich erste Priorität“, so der 29-Jährige. „Hier bin ich mit meiner Familie zu Hause.“ Nachsatz: „Aber es gibt auch noch 29 andere NBA-Teams.“  ● Full Court Press 02/2013

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National

Nationalteam

Sallomon über seinen neuen Job: „Teamchef zu sein ist eine der ­ehrenvollsten Aufgaben überhaupt, die man als Trainer haben kann.“

„Ich übernehme wirklich Werner Sallomon ist Meister und Supercup-­ Gewinner 2012 sowie Cupsieger 2013. Nach dem „Triple“ mit den Xion Dukes Klosterneuburg hat ihn der Ruf des ÖBV ereilt. Er soll das Herren-Nationalteam zur EM führen. Interview: Ernst Weiss

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er Meistermacher Werner Sallomon wollte eigentlich nicht mehr auf der Bank sitzen. Doch jetzt ist er Teamchef. Was das für den 52-Jährigen bedeutet, erzählt er im FULL COURT-Interview.

Fotos: Filippovits (3)

FULL COURT: Was bedeutet dir persönlich die Bestellung zum Teamchef? SALLOMON: Ich übernehme diese Aufgabe wirklich gern. Ich fühle mich auch geehrt durch diese Tätigkeit. Teamchef zu sein ist eine der ehrenvollsten Auf­ gaben überhaupt, die man als Trainer haben kann. Drei Titel in Serie als Klubtrainer, du schwimmst auf der Erfolgswelle. Lässt sich das auch auf die ÖBV-Herren übertragen? Hoffentlich, wir werden es auf jeden Fall versuchen. Versprechen kann ich, dass wir Gas geben werden. 12

Das Motto lautet „Mission 20-15“, eine „Mission Impossible“ oder doch nicht? ­Immerhin war Österreich zuletzt 1977 bei einer EM dabei. Wir haben sicher berechtigte Chancen und bereits in diesem Sommer eine gute Möglichkeit. Die wollen wir unbedingt nützen. Wir werden alles daransetzen, damit wir uns für 2015 qualifizieren. Was soll sich durch deine Bestellung beim Nationalteam der Herren ändern? ÖBV-Präsident Karl Thaller will den Teamchef auch den Vereinen „mehr zugänglich machen“. Ich soll das Sportkonzept in die Klubs tragen, ich werde dabei jedoch niemanden belehren! Aber eine Diskussion über eine gemeinsame Linie kann dem östereichischen Basketball sicher nicht schaden.

Sind gravierende Umstellungen im Kader zu erwarten? Gravierende Änderungen wird es nicht geben, weil wir begrenzte Möglichkeiten haben. Wir wissen inzwischen, dass Matthias Mayer und auch Martin Kohlmaier nicht mehr zur Verfügung stehen. Beide habe ihre Teamkarriere beendet. Die Gründe, die sie genannt haben, sind in Ordnung. Daher ist die Diskussion beendet, basta! Ich bin für klare Verhältnisse. Wir haben jetzt ein junges Team, das wir in Europa etablieren wollen. Alle Spieler sind motiviert. Wer es nicht ist, hätte ohnedies in einer ÖBV-Auswahl nichts verloren. Wie haben denn die Spieler bei deinem Klub auf deine Bestellung, die ja gleich­ zeitig deinen Abgang als KlosterneuburgFull Court Press 02/2013


WERNER SALLOMON

Der letzte große Erfolg des Titelsammlers Werner Sallomon mit Klosterneuburg: Cupsieger 2013.

Coach mit Saisonende bedeutet, reagiert? Sie waren deshalb nicht übermäßig überrascht, weil ich ihnen bereits im vergangenen Sommer angekündigt hatte, dass 2012/13 meine definitiv letzte Saison als Klubtrainer sein wird. Da war von einer Tätigkeit beim Nationalteam noch lange keine Rede. Welche Reaktionen hast du von außen ­erfahren? Sehr positive und „typisch österrei-

gern!“

chische“. Ich freue mich über die vielen Glückwünsche, alles andere nehme ich, wie es ist. Ich darf für mich in Anspruch nehmen, dass ich im Basketball noch nie jemandem wehgetan und

auch noch nie jemanden attackiert habe. Gibt es Wunschkandidaten, die dich in deiner Arbeit als ÖBV-Teamchef unterstützen sollen? Ich habe mich dafür ausgesprochen, dass Hubert Schmidt im Trainerstab bleibt. Er hat es angenommen. Und er wird nicht nur dabei sein, sondern auch seine konkreten Aufgaben bekommen. Hubert hat mit dem FIBA Europe Coaching Certificate (FECC) eine tolle ­internationale Ausbildung. Und ich bin auch im Trainerstab ein Teamplayer.

Geb. am 16. April 1960, verheiratet mit Elisabeth Sallomon, 4 Kinder, derzeit Leiter des Sonderpädagogischen Zentrums in Klosterneuburg. Seit 1977 als Trainer tätig, ab 2004/05 Obmann des BK Klosterneuburg „neu“ und Headcoach, ab 2009 Headcoach der U-20-Auswahl des ÖBV. Größte Erfolge als Trainer: Titelgewinn bei der U-20-B-EM 2010 in Oberwart und Güssing, Teilnahme an der U-20-A-EM 2011 in Bilbao, Meister 2012 mit den Xion Dukes Klosterneuburg, Supercup-Gewinner 2012 mit den Xion Dukes Klosterneuburg, Cupsieger 2013 mit den Xion Dukes Klosterneuburg.

Wann wird feststehen, wer in Kloster­ neuburg deine Nachfolge antritt? Das wird noch ein wenig dauern. Wir stehen jetzt mitten in der Meisterschaft. Ziel ist es, dass bis Ende April, spätestens bis Mitte Mai eine Entscheidung getroffen wird.  ● Neo-Teamchef Sallomon mit ÖBV-Präsident Thaller. Mit den Junioren der U 20 schaffte Sallomon 2010 die Sensation und qualifizierte sich für die EM der Top-Teams.

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SKY-Experte Markus Pargfrieder Wir haben in der ABL sportlich gesehen Halbzeit. Für „MMeX“ Pargfrieder ein guter Zeitpunkt, sein ABL-Dreamteam zusammenzustellen – bevor die Saison in die heiße Phase biegt.

All-Star Break B

asierend auf dem Grunddurchgang sieht meine Mannschaft wie folgt aus, wobei ich nicht zwingend die jeweils „besten“ Spieler auf einer Position, sondern die idealsten Spieler für mein Team gewählt habe.

Point Guard: Thomas Klepeisz (Back-up: Damir Zeleznik) Für meine Mannschaft brauche ich ­einen klassischen Point Guard und diese beiden sind für mich das Beste, was die ABL zu bieten hat. Thomas spielt eine sehr starke Saison für die Knights. Wenn es sein muss, dann organisiert er das Spiel der Knights für 40 Minuten, kann aber dank seiner Schnelligkeit auch jederzeit mit Zug zum Korb scoren und erwies sich in der Crunchtime auch oftmals als verlässlicher

Thomas Klepeisz spielt eine sehr starke Saison für die Knights.

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Werfer. Das Thema Crunchtime bringt mich auch gleich zu seinem Back-up. ­Damir Zeleznik war voriges Jahr ein sehr ­großer Faktor beim Gewinn der Meisterschaft, beherrscht ebenfalls die Kunst des klassischen Point Guard und macht dabei kaum Fehler. Mit seiner Erfahrung und Routine könnte er auch Thomas Klepeisz noch weiterhelfen. Shooting Guard: Christoph Nagler (Back-up: Quentin Pryor) Christoph ist ein Shooting Guard im eigentlichen Sinne. Mit Sicherheit einer der besten Werfer der Liga, abgeklärt und verlässlich. Er weiß auch, wie man an die Freiwurflinie kommt, und konnte sich schon in unterschiedlichen Mannschaften behaupten, also wird er es bei mir auch schaffen. 15 Punkte im Schnitt sollte er mir schon bringen können. Mit Quentin Pryor habe ich einen Back-up, der sehr stark verteidigen und, wenn es einmal nicht rund läuft, auch ganz allein einen Wurf kreieren kann. Small Forward: Shaw Ray (Back-up: Tyler Tiedemann) Physis, taktische Disziplin und offensive Möglichkeiten Inside und hinter der Dreierlinie: Das sind die Qualitäten von beiden Spielern auf dieser Position. Shaw bekommt den Starting-Gig, weil er schon vielfach bewiesen hat, dass er weiß, wie man Titel gewinnt. Er ist auch der beste Verteidiger der Liga auf seiner Position. Tyler Tiedemann zeigte in Wels sehr starke Auftritte, aber ich denke, als Sidekick eingesetzt, also neben einem kreativen, aggressiven Scorer als zweite Option, funktioniert

er noch wesentlich besser. Ich würde ihn viel mit „Q“ gleichzeitig aufs Feld stellen. Power Forward: Seamon Buxley (Back-up: Marcus Heard) Ohne Marcus Heard wäre Güssing mit Sicherheit nicht in der H1, ohne Buxley wäre es Oberwart aber bestimmt auch nicht. Marcus muss von der Bank kommen, weil Buxley einfach der etwas komplettere Spieler ist. Und Marcus hat zudem schon gezeigt, dass er auch von der Bank kommend sofort effektiv werden kann. Stark am Rebound sind beide und in der Offensive muss man sie bis hinter die Dreierlinie ernst nehmen. Buxley spielte zwar nur den halben Grunddurchgang in der ABL, hat mich aber trotzdem vor allem mit seiner Vielseitigkeit überzeugt. Center: Maurice Pearson (Back-up: Dan Oppland) Klassische Center haben wir nur wenige in der ABL. Und auch wenn Maurice Pearson eher an einen Power Forward erinnert, konnte er sich dank guter Grundschule und enormer Athletik in Fürstenfeld auf der Inside-Position zum effektivsten Spieler der Liga hochspielen. Ich fürchte, dass er es nicht in mein Team geschafft hätte, wäre er schon früher nach Wien gewechselt, denn beim BC Vienna konnte er bisher gar nicht an seine früheren Leistungen anschließen. Dan „The Man“ brauche ich einfach in meinem Team als Mann fürs Grobe. Die Liga hat keinen besseren Inside-Verteidiger zu bieten und schließlich will ich mit meiner Mannschaft ja auch den Titel gewinnen. Und wie würde deine Mannschaft a­ ussehen? Sag uns deine Meinung auf ­facebook.com/FullCourtPressAustria. ● Full Court Press 02/2013

Foto: Novak

National

Kommentar


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National

WBC Wels

Die zweite Luft Die Vorfreude auf den All-Star Day ist in Wels groß. Denn viel zu lachen hatten die WBC-Fans in der ABL nicht. Die große Frage lautet: Kratzt Coach Pete Miller mit seiner Mannschaft doch noch die Kurve? Text: Helmut Salzwimmer

V

iel Grund zur Freude hatte der Welser Publikumsliebling Davor Lamesic in dieser Saison nicht. Umso mehr freut sich der WBC-Kapitän auf den All-Star Day in der eigenen Halle: „Das ist einfach eine Gaudi. Man trifft Leute, gegen die man normalerweise spielt, die normalerweise Gegner sind.“ So ergibt es sich, dass man über vieles plaudert – nur nicht über Basketball. „Private Dinge, berufliche Pläne und was sonst so im Leben passiert. Wir machen uns eine schöne Zeit.“ Außerdem fällt für Lamesic der Reisestress weg, also pures Vergnügen. Und natürlich ist die Berufung zum AllStar Day auch eine Bestätigung der eigenen Leistung.

Fotos: Filippovits (3)

In der laufenden Saison ist die Situation für den Forward und seine Welser Teamkollegen weniger lustig und entspannt. Am letzten Spieltag verlor der WBC den Platz in der Hauptrunde 1 und damit die Fixqualifikation für das Play-off-Viertelfinale. Auch wenn die Umstände, die dazu führten, gelinde gesagt kurios anmuten, will Manager Heinz Peter Fiszter nicht an Manipu­ lation denken: „Ich verwehre mich gegen alle Verschwörungstheorien, das ist nicht mein Stil“, erteilt er Spekulationen eine Absage.

Davor Lamesic (l.) ist seit 2008 in Wels. Ein Wechsel ist für ihn derzeit kein Thema. 16

Auch wenn der wirtschaftliche Schaden nicht unbeträchtlich ist: Bis zu 35.000 Euro durch ausbleibende Sponsorengelder und Zuschauereinnahmen entgehen dem Klub. 350 Fans fanden sich zum Auftakt der Zwischenrunde gegen Traiskirchen in der Raiffeisen Arena ein – gegen den gleichen Gegner kamen im Grunddurchgang Anfang Jänner noch doppelt so viele Anhänger. Sportlich dagegen ist noch nichts ver­ Full Court Press 02/2013


Schicksalsschlag: David Gonzalvez verlor im Februar seinen Vater.

loren, der Viertelfinaleinzug auch in der Hauptrunde 2 möglich. „Ich erwarte, dass wir souverän den ersten Platz ­holen.“ Um aus der Not eine Tugend zu machen, bekam der angeschlagene Coach Pete Miller den Auftrag, den Jungen mehr Spielzeit zu geben. Das gelingt aber auch nur bedingt. Zum Auftakt stand zwar der 20-jährige Erwin Zulic in der Starting Five und über 27 Minuten auf dem Platz, aber an-

sonsten vertraute Miller auf jene Spieler, die dem Klub die aktuelle Situation eingebrockt haben.

hatten eine zu kurze Bank. Das geht natürlich auf die Kappe des Trainers“, weiß auch Manager Fiszter.

Vor allem Neuzugang Corey Hallett hat seinen Bonus beim Publikum verspielt. Und damit auch Headcoach Miller, der lieber auf den Legionär setzt, anstatt Nachwuchskräfte zu forcieren und so von einer tieferen Bank zu profitieren. „Da ist zu wenig passiert, wir

Die Stimmung innerhalb des Teams ist aber weiterhin intakt. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, verrät Lamesic. „Wir verstehen uns privat hervor­ ragend. Das müssen wir aufs Spielfeld übertragen.“ Auf den Stil des Coachs angesprochen, meint der WBC-Kapitän: „Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir viele Freiheiten auf dem Platz genießen.“ Seine persönliche Zukunft hat Lamesic bereits grob geplant. Bis 2014 steht Basketball im Fokus des 29-Jährigen, danach beginnt er den zweiten Bildungsweg. Und wenn ein Offert aus dem Ausland kommt? „Da muss schon ein sehr gutes Angebot reinkommen. Aber eigentlich habe ich dieses Thema schon abgehakt.“

Devaughn Washington hat großes Potenzial unter dem Korb. Sein Manko: fehlende Konstanz.

Fiszter hofft im Viertelfinale auf ein Duell mit Kapfenberg: „Und wir werden Kübel aufstellen für die Kapfenberger Tränen.“ ● Full Court Press 02/2013

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National

All Star Day

Wels im Starfieber!

Facts & Stats zur 18. Auflage­ des All-Star Day am 27. März in Wels. Das Voting für das All-Star Game läuft bereits seit Mitte Februar auf der Homepage der Admiral Bundesliga (www.oebl.at). Bis 15. März haben die Fans die Möglichkeit, die Starter für die „European All-Stars“ und die ­„International All-Stars“ zu wählen. ­Jeweils 30 Spieler pro Team stehen, aufgeteilt in Backcourt (12 Spieler) und Frontcourt (18 Spieler), zur Auswahl. Aus den jeweils zwei stimmenstärksten Backcourt- und den drei stimmenstärksten Frontcourt-Spielern werden die Startformationen der beiden Mannschaften gebildet. Die restlichen (jeweils sieben) Allstars werden danach von den Liga-Coaches ausgewählt.

Der Dunking-Contest Das Starterfeld für den Dunking-Contest ist so hochklassig wie noch nie. Nicht weniger als zwölf Akteure aus 18

Three-Point-Shootout Für den Three-Point-Shootout kann sich im Prinzip jeder qualifizieren. Fix dabei sind neben Titelverteidiger Ali Farokhmanesh (WBC Wels) die sechs besten Dreipunktewerfer der Li­ ga zum Ende des Grunddurchgangs: ­Romed Vieider (WBC), Christoph Nagler (Xion Dukes Klosterneuburg), Quentin Pryor (ece bulls Kapfenberg), Jurica Blazevic (Arkadia Traiskirchen Lions), Shawn Ray (BC Zepter Vienna) und Curtis Bobb (Dukes). Zusätzlich dürfen die Damen-Bundesliga und die zweite Liga noch jeweils drei

Teilnehmer nennen. Der Rest des Finalfeldes wird bei mehreren Quali­ fikationsveranstaltungen gesucht. Die ersten Events fanden bereits Ende ­Februar in der Wiener Lugner City und in St. Pölten statt. Weitere Qualifikationsturniere wird es noch in Graz, Gmunden und abschließend in Wels zum Start des All-Star Day 2013 ­geben.

Das Programm Um 16 Uhr geht es mit der letzten Qualifikation für den Three-PointShootout los. Um etwa 17 Uhr starten die Vorrunden des Dreier- und Dunking-Contests. Anschließend beginnt das Spiel zwischen den European und International All-Stars. Die Partie soll laut letzten Informationen erstmals von drei weiblichen Refs geleitet werden: Lucia Plank (28), Elisabeth Lutter (26) und Silvia Rath (22). In der Pause ­steigen die Contest-Finals. Nach dem Full Court Press 02/2013

Fotos: Filippovits (2)

Das Voting

der ersten und zweiten Liga haben bereits genannt, unter anderem absolute „Highflyer“ wie Maurice Pearson (BC Vienna), Darnell Gant (Gunners Oberwart), Devaughn Washington (WBC Wels), Cor-J Cox (Fürstenfeld Panthers) oder Giovonne Woods (bulls Kapfenberg).


Spiel gibt es in der Halle eine „AfterGame-Party“ mit der Möglichkeit, die All-Stars hautnah kennenzulernen. Für die Showeinlagen sorgen unter anderem die Dragon Ladies aus Laibach, eine der besten Showtanztruppen Europas, und Trialbike-Weltmeister Tom Öhler mit seiner Maschin’.

Die Tickets Kartenpreise: Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 9 Euro, Erwachsene 19 Euro. VIP-Tickets gibt es in drei Kategorien: BRONZE 39 Euro, SILBER 59 Euro, GOLD 79 Euro. Erhältlich sind die Karten sowie weitere Informationen auf der Homepage des WBC Wels (www.wbcwels.at).

Die Statistik Die Daten wurden von „BasketballGuide“-Herausgeber Ernst Weiss zur Verfügung gestellt. Der ASD wird in Österreich seit 1995

D. T. Mayes hält den All-Star-Day-Rekord mit elf Berufungen und als erfolgreichster Scorer (167 Punkte).

ausgetragen (nur 2002 fand keiner statt). Wels ist nach 1996 und 2004 zum dritten Mal Austragungsort. Die meisten All-Star-Berufungen hat bisher D. T. Mayes verbucht, 11 nämlich (2001, 2003 bis 2012). Er ist mit insgesamt 167 Punkten auch der erfolgreichste Scorer. Von jenen Spielern, die auch 2013 ­infrage kommen, hat Stjepan Stazic bei vier Auftritten (1997, 2007, 2011 MVP, 2012) 121 Punkte erzielt und mit 30,25 Ppg den besten Schnitt.

Meiste Punkte beider Teams in einem All-Star Game: 293. (All-Stars – EuroStars 149:144 – 2009, Wien). Wenigste Punkte beider Teams in ­einem All-Star Game: 167 (European All-Stars – International All-Stars 79:88 – 2010, Wien). Meiste Punkte eines Teams in einem All-Star Game: 153 (All-Stars Süd – 2005, Traiskirchen). Wenigste Punkte eines Teams in einem All-Star Game: 79 (European All-Stars – 2010, Wien). Deutlichster Sieg in einem All-Star Game: 150:123 (All-Stars vs. EuroStars – 2000, Oberwart). Knappste Siege in All-Star Games: 124:122 (Team „Nord“ vs. Team „Süd“ – 2004, Wels) bzw. 105:103 (Interna­ tional All-Stars vs. Austrian All-Stars – 2012, Wien). Meiste Punkte eines Spielers: 36; Mike Wallace (Mattersburg 49ers – 2003, Traiskirchen). ● Tel.: +43(0)7477/43 000 office@dehenhof.com

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National

BC Vienna Benni Danek (9) ist der uneingeschränkte Dirigent bei den Wienern, ob auf oder neben dem Parkett.

An der Spitze ist man meistens einsam – auf die ABL trifft das allerdings nicht zu. Vor dem 26. Spieltag passte zwischen die vier Topteams kaum ein Blatt Papier. Der BC Vienna musste zu Hause gegen die Kapfenberg Bulls wieder einmal die Tabellenführung behaupten. Und wieder einmal bewiesen die Wiener Nervenstärke. Text: Stefan Prager 20

M

it hängendem Kopf schleichen die Spieler des BC Vienna aus dem Dukes Castle. Vereinzelt sind Flüche zu hören. Petar Stazic, dem Manager des Vereins, steht die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Die Wiener hatten soeben gegen den Meister verloren, und das obwohl bei den Dukes mit Suljanovic und Chappell beide Big Men fehlten. Zusätzlich mussten die

Herzöge auf Kevin Payton verzichten. Die Wiener hatten nicht einfach nur verloren, es war eine Demonstration der Dukes. Es war ein „Statement Win“. Es ist augenscheinlich, dass der BC Vienna die beiden neuen Big Men Maurice Pearson und Ryan Richards noch nicht ins Spiel integriert hat. Bei den „shorthanded“ Dukes schafften es Full Court Press 02/2013

Fotos: Krakora (1), Filippovits (1)

Under Pres


die beiden Riesen gegen Christoph Greimeister nicht, das Spiel inside schon in Hälfte eins zu entscheiden, die Twin Towers waren kein Faktor. Richards versauerte die letzten Minuten des Spiels gar auf der Bank. Auch wenn der Abgang von Zarko Rakocevic aus vielerlei – vor allem disziplinären – Gründen wohl notwendig war, den Umbruch hat der BC Vienna noch nicht geschafft. Und so ist Petar Stazic dieser Tage angespannt, noch angespannter als sonst. Es war bisher eine ereignisreiche Saison für die Wiener. Alles lief lange Zeit nach Plan, dann gab es auf einmal Probleme mit Rakocevic, dazu kam die Niederlage gegen die Dukes im Cupfinale. Es ist immer was los in Wien und rund um den BC Vienna. Eine Mannschaft mit so viel „Starpower“ steht immer im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dort stand nach der Niederlage gegen die Dukes auch die darauffolgende Partie gegen die Kapfenberg Bulls. Die Steirer hatten nach dem Sieg gegen die Swans plötzlich denselben Record wie die Wiener. In der Stadthalle ging es um die Tabellenführung. Der BC Vienna stand – wieder einmal – unter Druck. Bisher hatten die Wiener solche Situationen immer mit Bravour gemeistert.

kommen. Wie so oft, wenn die Hauptstädter davor verloren hatten, starteten sie extrem konzentriert. Benni Danek dirigierte lautstark die Offense – immer dann, wenn er auf der Bank saß, kamen seine Anweisungen und Anfeuerungsrufe von draußen aufs Spielfeld. Schnell wurde klar: So einfach holt man sich in Wien die Tabellenführung nicht, auch wenn der BC eine komfortable Führung vor der Pause fast verspielte. In Hälfte zwei dann dasselbe Bild wie vor der Halbzeit. Die Wiener spielten abermals eine komfortable Führung heraus. Kurz vor Ende waren die Bulls auf einmal auf zwei Punkte dran. Joey Shaw brachte die Steirer mit drei Freiwürfen sogar in Führung. Aber Shawn Ray, in diesem Spiel wieder in absoluter MVP-Form, avancierte einmal mehr zum Matchwinner. Ein Block in der Defense, zwei Freiwürfe in der Offense, ein Rebound

in der Defense – 82:79 für BC Vienna. Die Tabellenführung blieb in der Hauptstadt. Petar Stazic ballt die Fäuste, fällt seinem Bruder Stjepan und Shawn Ray in die Arme. Dieses Mal jubeln die Wiener, dieses Mal schleichen die Bulls aus der Halle. Einmal mehr hat der BC ­Vienna seine Nervenstärke bewiesen. Einmal mehr haben die Wiener gezeigt, dass sie am stärksten sind, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Die Ausnahme bleibt das Cupfinale. Eine Niederlage, die schmerzt, eine Niederlage, die der BC Vienna nicht noch einmal verkraften will. Denn das Ziel bleibt die Meisterschaft und dafür werden die Wiener diese Nervenstärke noch öfter brauchen. Die Intensität der Spiele steigt, die Play-offs rücken näher. Noch bleiben dem BC Vienna sechs Wochen Zeit, um seine Hausaufgaben zu machen.  ● Stjepan Stazic und Shawn Ray fallen sich nach dem Thriller gegen Kapfenberg erleichtert um den Hals.

sure!

Doch dieses Mal waren die Vorzeichen anders. Eine Aussprache soll es gegeben haben nach der Niederlage gegen Klosterneuburg. Eine Aussprache zwischen Petar Stazic, Playmaker Benni Danek und Stjepan Stazic. Und diese sollte Wirkung zeigen. Stazic rutschte im Vergleich zum Dukes-Spiel in die Starting Five, Maurice Pearson hatte im Training einen Schlag aufs Knie beFull Court Press 02/2013

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Rebound Warum die Souveränität der Wiener Basketballer auf der Strecke geblieben ist.

„Center of Attention“ E

s ist das Schicksal vieler Teams, die eine gewisse Starpower vorzuweisen haben. Diese Teams stehen immer im Mittelpunkt – sie sind im „Center of Attention“. Jede Tat, jede Aktion, jedes Spiel wird genau verfolgt. Jeder hat dazu eine Meinung, solchen Teams wird ganz einfach immer ganz genau auf die Finger geschaut. In der Admiral Basketball Bundesliga ist dieses Team ohne Zweifel der BC Vienna. Hier wird alles kommentiert, hier enstehen Rumours, hier ist alles von Interesse. Der BC Vienna hat sich bisher ganz gut

Ian Boylan (11) trug mit seinem Facebook-Eintrag („We tried to help them out …“) nach der Partie gegen Wels auch nicht zur Entspannung beim BC bei.

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g­ ehalten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Langsam ist aber zu bemerken, dass Vorfälle wie die Posse um Big Man Zarko Rakocevic oder auch der Facebook-Fauxpas von Ian Boylan an den Nerven des General Managers Petar Stazic zerren. Rund um die Causa ­Rakocevic betonte dieser wochenlang, dass hier nur von außen versucht werde, Unruhe in sein Team zu bringen. Letztlich stellte sich heraus, dass die Unruhe hausgemacht war. Nach dem Abgang des Stars aus Montenegro ha-

Immer mittendrin: Sky-Reporter Stefan Prager.

ben die Wiener entsprechend ihrer Mittel reagiert und mit Maurice Pearson und Ryan Richards zwei neue Big Men verpflichtet. Zwei Big Men, die Würfe und Minuten brauchen, die Würfe und Minuten wollen. Ein markanter Umbruch zu diesem Zeitpunkt der Saison ist nicht so einfach zu bewerkstelligen, noch gibt es Probleme, die zwei Riesen auch zu integrieren. Headcoach Andrea Maghelli muss aus diesem teils neuen Team wieder eine Einheit formen, muss Egos befriedigen, ohne den Erfolg und die Ziele aus den Augen zu verlieren. Eine Aufgabe, die nicht einfach ist, wenn man immer unter Beobachtung steht. Zumindest hat der BC Vienna einmal mehr die Tabellen­ führung verteidigt, bleibt in der ABL weiterhin das Maß aller Dinge. Wenn diese Spieler funktionieren, ist das der beste Basketball, den die ABL in den letzten Jahren gesehen hat, sowohl defensiv als auch offensiv. „From a basketball standpoint“, wie ­unsere amerikanischen Kollegen gern sagen, sollte das jeden kundigen Basketballfan freuen. Deswegen hat es sich der BC Vienna verdient, bis zu den Play-offs in Ruhe arbeiten zu können! ● Full Court Press 02/2013

Fotos: Filippovits (1), Sky (1)

National

Kommentar


www.teamrotweissrot.at

In Österreichs Spitzensport macht sich seit einigen Jahren ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl breit. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen, ob Sommer- oder Wintersport, ob Teamplayer oder Einzelathlet, ob Superstar oder talentierte Nachwuchshoffnung, stehen für­ einander ein. Sie alle sind im TEAM ROT-WEISS-ROT vereint und können sich auch für andere Sportarten begeistern.

Frauenpower!

Einmal Olympia-Silber für Noemi Prosenz ine Eisfläche. Ein Paar Schlittschuhe. Eine reizende junge Dame. Bilder einer Eiskunstläuferin schwirren durch den Kopf. Nicht so die Wiener Neustädterin Noemi Prosenz. Die Verteidigerin des österreichischen U18 Eishockey Damen-Nationalteams gehört dort dazu, wie der Puck selbst. Letztes Jahr hat sie Österreich bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Innsbruck würdig vertreten und die Silber-

E

medaille erspielt. Diesen Jänner war sie auch bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz mit dabei. „Das eigene Land zu vertreten ist ein besonderes Erlebnis. Durch unseren Erfolg bei den Olympischen Spielen ist auch ein Schritt in Richtung Akzeptanz und Bekanntheit des Fraueneishockeys gesetzt worden“, sagt die 18 Jahre junge Defensive, die des öfteren mit Vorurteilen in einem sonst männerdominierten Sport zu kämpfen hat. Mit ihren drei jüngeren Brüdern, die dem Eishockeysport ebenso verfallen sind, hat Prosenz im zarten Kindergartenalter auf gefrorenen Seen erste Übungsversuche unternommen. Bei den Wiener

„Eishockey ist Teil meines Lebens. Wenn ich am Eis stehe, vergesse ich das gesamte Rundherum“, sagt die „Noch-Schülerin“, die im Sommer ihre Matura abschließen und auf die Universität gehen wird. Was sie am Eishockey so schätzt, seien die Geschwindigkeit, die Intensität und die Härte, die diesen Sport ausmachen.

4 Millionen Spitzensportförderung jährlich

Damenfootball unterscheidet TEAM kaum ROT-WEISS-ROT der Name Spitzen­ sich von istdem derdesHerren. sportförderungssystems des Bundes. Dieses Team „Sie spielen vielleicht etwas wewird gegenwärtig von den besten 450 Sportle­ niger aggressiv und mehr rinnen und Sportlern (ca. 330 haben Sommer und 120 Laufspielzüge, Regeln Winter) der Republik aber gebildet. die Das TEAM ROTsind die gleichen“, WEISS-ROT wird vom Bunderzählt mit rund 4Frickey, Millionen Euroehemaliger pro Jahr unterstützt. Das TEAM ein Spieler derROT-WEISSRaiffeiROT Vikings. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Leissen tungsfähigkeit der besten ­österreichischen Ath­ letinnen und Athleten zu ­optimieren und durch gezielte Maßnahmen das Trainingsumfeld zu verbessern.

Das TEAM ROT-WEISS-ROT ist aber auch eine öffentliche Plattform zur Bewusstseinsbildung, um der Bevölkerung die Vorzüge des Sports in all seinen Facetten näherzubringen. Die Öffentlichkeitsarbeit des Sportministeriums definiert sich zu einem großen Teil über die Sportler, also das TEAM ROT-WEISS-ROT.

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Die Vienna Sabres dürfen sich Österreichs erfolgreichster Eishockey-Damen-Verein nennen, seit drei Jahren bekommen sie in der Defensive Unterstützung von der 18 Jahre jungen Neustädterin Noemi Prosenz.

Foto: GEPA

Neustädter Mad Dogs hat sie mit dem Teamsport begonnen, ein paar Umwege über andere Vereine gemacht und spielt nun das dritte Jahr bei den Vienna Sabres, dem erfolgreichsten Damenverein Österreichs. Die vergangenen beiden Saisonen wurden sie Meister in der EWHL, sind seit 2009 Staatsmeister und stehen in der laufenden Meisterschaft an der Tabellenspitze.


National

Dukes Klosterneuburg Moritz „Momo“ Lanegger hat mit seinem Wechsel von Kapfenberg nach Klosterneuburg im Sommer 2011 alles richtig gemacht: Mit den Dukes hat er seither drei Titelgewinne feiern dürfen. Auch im Nationalteam zählt der knapp 23-Jährige längst zu den Stützen. Interview: Ernst Weiss

Ein Youngster M mit Routine! Fotos: Filippovits (3), Novak (1)

oritz Lanegger erklärt im Inter­ view mit FULL COURT seine Rolle im Nationalteam und warum die Dukes derzeit das Maß aller Dinge sind.

FULL COURT: Meister, Supercup-Gewinner und Cupsieger binnen acht Monaten. Wie klingt das in deinen Ohren? LANEGGER: Nicht im Traum hätte ich das erwartet! Ich wusste, dass ich mit meinem Wechsel nach Klosterneu­ burg eine gute Wahl getroffen habe und bei den Dukes gut aufgehoben sein werde. Aber dass wir derart 24

e­ rfolgreich sein werden, hat mich doch überrascht.

Welche Geheimnisse stecken hinter dem Erfolgslauf der Dukes? Es ist kein Geheimnis, dass wir den tiefsten Kader haben. Wir passen als Team zusammen, wie bei einem Puzzle. Ich bin vergangene Saison sofort integ­ riert gewesen, bei Kevin Payton ist es in diesem Spieljahr genauso der Fall. Jeder

in der Mannschaft hat seine Rolle, je­ der bekommt seine Chance und jeder weiß, was er zu tun hat. Seid ihr nach wie vor „hungrig“, welche Ziele verfolgt ihr 2013 noch? Erfolgshunger kann nie gestillt werden. Im Endeffekt wollen wir wie­ der Meister werden und damit unsere Serie fortsetzen. Vier Titel in einem Jahr klänge ja nicht so schlecht. Full Court Press 02/2013


Nach dem Cupsieg mussten Laneggers Haare dran glauben.

Wie schwer wird die Titelverteidigung? Es ist bekannt, dass es leichter ist, die Meisterschaft zu holen, als einen der­ artigen Erfolg dann auch zu bestätigen. Als Titelverteidiger ist man der von ­allen anderen Gejagte. Hast du deinen Wechsel nach Kloster­ neuburg jemals bereut? Nein, keine einzige Sekunde. Ich fühle mich bei den Dukes seit dem ers­ ten Tag wirklich so richtig wohl.

MORITZ LANEGGER Geboren am 29. März 1990, 1,90 m, Guard Frühere Vereine: UBSC Graz, ece bulls Kapfenberg, seit 2011/12 Xion Dukes Klosterneuburg Größte Erfolge als Spieler: Meister 2012 mit den Xion Dukes Klosterneuburg, Cupsieger 2007 mit den Kapfenberg Bulls, Cupsieger 2013 mit den Xion Dukes Klosterneuburg, Supercup-Gewinner 2012 mit den Xion Dukes Klosterneuburg, All-Star 2011, 2012, Titelgewinn bei der U-20-B-EM 2010 in Oberwart und Güssing, All-Star Team U-20-B-EM 2010, All-Star Team U-16-B-EM 2006, seit 30. Juli 2010 (Debüt) im Nationalteam der Herren Zieht es dich wie einige deiner Nationalteamkollegen ebenfalls ins Ausland? Das ist auf jeden Fall nicht nur ein Traum, sondern auch ein Ziel. Ich bin Basketballprofi, der zweimal täglich trainiert. Da muss es ganz einfach mein Anspruch sein, dass ich einmal in eine höhere Liga wechsle. Obwohl erst knapp 23 Jahre jung, siehst du dich vor deinem vierten Jahr in der ÖBVAuswahl bereits als Routinier? Ja, ich denke schon, dass dem so ist. Ich bin 2010 nach der U-20-EM erst­ mals einberufen worden. Neno Asceric (der damalige Teamchef; Anm.) hat mir von Anfang an volles Vertrauen ge­ schenkt. Ich durfte „schnuppern“ und auch spielen. Seither habe ich jeden Sommer dazugelernt und mich verbes­ sert. Ich sehe mich inzwischen mehr als Routinier denn als „junger Wilder“.

wir haben in den Qualifikationsspielen im vergangenen Sommer gesehen, dass wir mit starken Nationen wie Kroatien und der Ukraine (beide sind für die ­EuroBasket 2013 im September in ­Slowenien qualifiziert; Anm.) durchaus mithalten können. Da hat nicht so viel gefehlt. Jetzt wollen wir einfach die Chance nützen, die „Mission“ zu Ende zu bringen und uns für 2015 zu quali­ fizieren. Welche Stärken ortest du im österreichischen Nationalteam? Es ziehen wirklich alle an einem Strang. Von meinem Gefühl her sogar noch mehr als je zuvor. Es ist sehr viel Teamgeist in der Mannschaft. Und wir dürfen auch auf unseren Kampfgeist setzen, den wir natürlich beibehalten werden müssen.  ●

Wie realistisch ist die „Mission 2015“, also die Qualifikation für die Europameisterschaft in der Ukraine? Wir dürfen uns auf jeden Fall gute Chancen ausrechnen. Natürlich werden wir auch etwas Glück brauchen. Aber Ende Jänner holte Moritz Lanegger mit den Dukes den ersten Pokalsieg der Klubgeschichte nach Klosterneuburg. Full Court Press 02/2013

Erfolgstandem: Werner Sallomon und Moritz Lanegger. 25


National

Zweite Liga

Relegation

Favoritensiege zum Play-off-Auftakt

Die WSG Radenthein schaffte beim Relegationsturnier den Aufstieg, Schwaz den Klassenerhalt.

Rocks und Flames siegen klar, Timberwolves sicher. Nur Mistelbach musste zittern.

D

er Kärntner Traditionsklub aus Radenthein war die Über­ raschung des Relegationsturniers in der Schwazer Osthalle und sicherte sich ungeschlagen den Aufstieg. Die Mannschaft von Trainer Miran Renan Ferreira (r.) bleibt Cilensek setzte mit Schwaz in Liga zwei. neben regionalen Kräften auf das slowenische Trio Matej Pirija, Tomaz Branc und Nachwuchstalent Jaka Zupan. Gastgeber Schwaz Silverminers sicherte sich durch einen Sieg im direkten Duell mit BU Salzburg (80:72) den Klassenerhalt.  ●

D

ie Favoritenrollen waren klar verteilt: Der Sieger des Grunddurchgangs, die Timberwolves aus Wien, wurde im Duell mit KOŠ Celovec seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 81:70 durch. Wolves-Headcoach Andreas Kaineder hatte zuvor vor den Klagenfurtern gewarnt: „In voller Be­ setzung sind sie brandgefährlich.“ Weitaus dominanter agierte Titelverteidiger Mattersburg. Die Rocks zerlegten im

Stefan Ulreich (l.) war zweitbester Rocks-Scorer (18 Punkte).

ersten Spiel der Best-of-ThreeSerie die Dornbirn Lions mit 84:59. „So stelle ich mir das vor. Doch das ist erst die halbe Miete“, blieb Headcoach Mike Coffin Sebastian Pinterits war mit den auf dem Bo- Mattersburg Rocks überlegen. den. Zu einem Thriller entwickelte sich das NÖ-Derby zwischen Mistelbach und Amstetten (73:71). Bitter: Die Falcons versemmelten dreizehn Freiwürfe. Das vermeintlich engste Duell zwischen den Basket Flames und Wörthersee ­endete deutlich mit 72:50 für die Wiener. Mehr Infos auf Seite 34. ●

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National

Shorties

Damen-Pokal Die Flying Foxes gewinnen zum vierten Mal in Serie den Damen-Pokal.

I

m Finale standen den Wienerinnen die Erzrivalinnen aus Klosterneuburg gegenüber. Nach einer nervösen Anfangsphase des Top-Favoriten, in der die Duchess noch mithalten konnten, kontrollierte der Titelverteidiger das Spiel nach Belieben. Am Ende feierte die Mannschaft von Headcoach Laszlo Sterbenz mit 81:66 (41:34) den vierten Pokalerfolg in Serie. Damit sind die Wienerinnen in diesem Bewerb seit 8. Mai 2009 ungeschlagen. Zum Final-MVP wurde Jana Lichnerova gewählt. Im Semifinale setzten sich die Foxes gegen UBI Graz klar mit 92:29 (47:11) durch. Die Klosterneuburgerinnen gewann bei TI Sparkasse Innsbruck mit 105:38 (53:21).  ●

Final-MVP wurde Jana Lichnerova (Flying Foxes).

Fotos: Pictorial/Filippovits (2), Peter Krappel (3), Ernst Weiss (2)

Bayern vs. Timberwolves starker auftritt Das Management-Teams der beiden Kooperationsklubs Vienna D.C. Timberwolves und FC Bayern München trafen sich zu einem weiteren Planungsmeeting in München. Im Rahmen dieses Treffens stand ein Testspiel gegen die zweite Mannschaft des FCB auf dem Programm, das die Wölfe durch ein

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Am 26. März geht’s wieder los: das Osterturnier in den Alterstufen U 12 bis U 20.

Wien ist Basketball Peter Krappel sorgt wieder für Highlights.

D

ie Wiener Vereine hatten bei der „FULL COURT STORE Promo­ tion Woche“ in der Lugner City die Möglichkeit, sich einem großen Publikum zu präsentieren. Unter anderem fand die erste Qualifikation für den Three-Point-Contest für den All-Star Day statt (Bild r. u.), die Danube Dragons Cheerlader (Bild r.) sorgten für attraktive Action. Und ab 26. März steht ganz Wien im Zeichen der Korbjäger. Dann startet das traditionelle Osterturnier mit über 5000 Jugendlichen aus aller Welt. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.basketball-wien.at. starkes Bayern-Finish knapp mit 68:80 ver­ loren. Beachtenswert: Phasenweise standen bei den Wienern zwei 17-Jährige und sogar ein 16-jähriger Akteur auf dem Parkett. Damen-Nationaltem Kress und ­Kiefer bleiben Mit der Bestätigung von Mike Kress als Headcoach und Marlies Kiefer als Assistant bleibt der ÖBV in der Erfolgsspur.

Das Trainer-Duo dirigierte das Damen-Team im vergangenen Jahr in Mazedonien zum Europameistertitel der kleinen Länder. „Ich bin sehr glücklich, wieder mit Marlies zusammenarbeiten zu dürfen“, meinte Kress in einer ersten Reaktion.

Mission 2015 Das Logo zur Mission Der Mann hinter dem Logo heißt Michael „Benny“ Benedik. Der Webdesigner

Full Court Press 02/2013


Rollstuhl-BB

Referee-News Bei der U-19-WM der Frauen in Litauen (18. bis 28. Juli) pfeift ein Österreicher.

H

ohe Ehre für FIBA-Referee Alexander Eger (l.) und das heimische Schiedsrichterwesen. Der knapp 37-jährige Wiener wurde als Spiel­ leiter für die WM nominiert. Eger wird in der Vorrunde (Gruppen C & D) in Panevezys zum Einsatz kommen. In der Stadt wurden auch Gruppenspiele bei der EuroBasket 2011 ausgetragen. Mit dem Wiener pfeift erstmals seit 2007

(damals Oliver Herlt in der Slowakei) wieder ein heimischer Ref bei einer Weltmeisterschaft. Während sich Eger auf den bisherigen Höhepunkt seiner Schiedsrichterkarrriere vorbereitet, hat sein sieben Jahre jüngerer Kollege Goran Sljivic (r.), ebenfalls aus Wien, in Sakarya (TUR) die ­Prüfung zum FIBAReferee mit Erfolg abgelegt. Damit hat Österreich nun einen vierten internatio­ nalen Schiedsrichter aufzubieten. ●

Feldkirchen Tigers Eine Chance für den Nachwuchs bietet das Nachwuchsturnier in Feldkirchen. m 13. April veranstaltet der Kärntner Verband gemeinsam mit den Sparkasse Feldkirchen Tigers im Rahmen der Nachwuchsmeisterschaft ein Turnier für U-10/11Mixed-Teams und U-14/15-Mädchen-Teams. Wie schon im Vorjahr nehmen wieder Vereine aus Kranjska Gora, Salzburg

und Udine teil. Auch immer mehr Schulteams stellen sich der inter­ nationalen Konkurrenz. Außerdem sind die Turniere eine willkommene erste Bewährungsprobe für die jüngsten Schiedsrichter des Verbandes. Die Tigers führen die Regionalliga souverän an, in der Landesliga rittern die Herren mit Bundesligaaufsteiger Radenthein und Villach um Platz eins. ●

ist unter anderem Gründer der Lifestylemarke LEVEN, stand selbst auf dem Parkett und fungiert als Assistantcoach beim BC Zepter Vienna.

Gewinn mit

A

Gewinnspiel Glücklicher sieger Roman Reichenau darf sich über das neue NBA 2K13 freuen. Das Besondere: Der Sound zum Game stammt von Rapper und Musikproduzent Jay-Z.

Full Court Press 02/2013

Sitting Bulls beenden Grunddurchgang ungeschlagen.

D

er überlegene Tabellenführer der Rollstuhlliga, die Sitting Bulls, war nach Siegen über die ­Carinthian Broncos und die Flink Stones auch beim letzten Vorrundenturnier in Frohnleiten nicht zu biegen. Gegen die Flink Stones brauchte es jedoch viel Kampfgeist, um mit einem knappen 60:54-Er- Die Sitting Bulls dominieren die folg die Meisterschaft nach Belieben. weiße Weste nach dem Grunddurchgang zu behalten. Neben den Sitting Bulls stehen auch die starken Brünner und der RSV Salzburg 2 im oberen Play-off. Im unteren Play-off rittern die Flink Stones, die LoFric Dolphins Wien und die Carinthian Broncos um das letzte Halbfinal­ ticket. Auf europäischer Bühne gehen die Bulls als Außenseiter in die Vorrunde der Euroleague-II in Getafe (SPA/7.–9. März). Sie treffen auf Capsaaa (FRA), Izmir (TUR) und die Silverspokes Gent (BEL).  ●

Das exklusive „2K Sports Basketball“-Package! Die neueste Ausgabe des Kultspiels NBA 2K13 ist auch musikalisch ein Hit, zeichnet doch der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Musiker Jay-Z für den Soundtrack verantwortlich! Unter allen Basketballfans und -spielern verlost 2K Sports ein exklusives Package, bestehend aus einem Dallas Mavericks DVD Collectors Set, einem New York Knicks Gameshirt und ­einem Spalding Tack-Soft-Pro Basketball. Frage: Wer gewann die NBA-Finals 2011? Schicke einfach bis 29.03.2013 ein E-Mail mit der Lösung unter dem Kennwort „NBA 2K Sports Package“ an gewinnspiel@sportmedienverlag.at. 31


Fotos: Mirja Geh – Red Bull Content Pool (1), the vitable:crafts studio (1)

National

Streetball Es gibt doch nichts Schöneres, als seinem Lieblingssport an der frischen Luft zu frönen.

Make It, Take It! Nicht mehr lange, dann zieht es die Baller aus den Hallen ­wieder hinaus auf die Plätze und in die Käfige Österreichs. FULL COURTs Streetball-Experte Drazen Kanazir hat sich mit Markus Carr zum Fachgespräch getroffen.

E

in Platz, ein Ball und zwei Spieler, das sind die Zutaten für spannende Streetball-Games. Keine Halle mit kreischenden Zuschauern, kein Coach, der von der Seite reinbrüllt. Dieser ­besondere Reiz hat die Basketball-­ Gemeinde wie eine Flutwelle erfasst. Was noch etwas klein im berühmten New Yorker Rucker Park 1946 mit ­einfachen Pick-up Games angefangen hat, ist mittlerweile weltweit für viele Baller ein fester Bestandteil des Sommers. ,,Streetball ist für mich vor allem Sommer, Spaß und Freiluftspiel“, beschreibt Nationalspieler „Momo“ Lanegger das Feeling.

die vergangenen Jahre zusammen. Für Carr, Organisator von „Germany’s Reality Check“ und des „Red Bull King of the Rock“ in Österreich, steht fest: ,,Es bestand schon eine gewisse Notwendigkeit für diese Events. Im Sommer sind die Parks voll mit Basketballern – selbst bekannte Bundesligaspieler wie Stjepan Stazic sind dabei.“ Seit Carrs erster Station in Öster-

reich sind zehn Jahre vergangen. Mit ein Grund für den Streetball-Boom in Österreich sind die verbesserten Rahmenbedingungen und dazu tragen auch diverse Veranstaltungen bei, wie etwa die alljährlichen Käfigmeisterschaften, das „Urban Hoops“ oder auch das „Street Jam“. Große Namen ziehen Aufmerksamkeit auf sich – allein bei der Premiere des „King of the Rock“ 2012 war das Interesse deutlich zu sehen. Jeder dieser Spieler wollte sich auf Alcatraz mit den besten 1-on-1-Könnern messen. ,,Nächstes Jahr gibt es kein ‚King of the Rock‘ in Deutschland und es melden sich schon einige deutMarkus Carr ist Organisator von „Germany’s Reality Check“ und „Red Bull King of the Rock“ in Österreich.

Auch Österreich konnte sich dieser Bewegung nicht entziehen. Mehr und mehr Basketballer sind auf den OpenAir-Plätzen des Landes zu finden. ,,Die komplette Szene hat sich entwickelt“, fasst Streetball-Veteran Markus Carr 30

Full Court Press 02/2013


sche Nachbarn, die an unserer Ausscheidung teilnehmen wollen“, greift Markus bereits voraus und verspricht einen noch besseren Event als im letzten Jahr. Wer jetzt denkt, dass es sich beim Ballen auf dem Freiplatz um eine rein individuelle Sportart handelt, der täuscht sich. Neben dem in Österreich durch das „Street Jam“ bereits bekannten 3-on-3-Modus gab es zuletzt neben dem Red-Bull-Event eine weitere Premiere im Basketball-Kalender. Bei „Germany’s Reality Check“ wird Full-Court-Action im 5-on-5-Modus geboten. Ähnlich wie beim bekannten „Quai 54“ steht hier das Team im Vordergrund. Das Finale findet wie jedes Jahr in Köln statt. Egal, von welchem dieser Leckerbissen man sich begeistern lässt, man kann sehen, was zum Streetball dazugehört. Es ist nicht nur die reine Freude an einem Crossover, Dunk oder Lay-up, Streetball ist auch Hip-Hop, das sind auch Sneakers und Fashion. Man muss sich nur die Atmosphäre reinziehen und wird schnell in ihren Bann gezogen. ,,Es hat alles damit begonnen, dass Nike die ersten Jordans auf den Markt gebracht und die Länge der Shorts zugenommen hat. So hat sich der Style entwickelt. Rappern gefiel dieser Stil und Basketballern gefiel Rap-Musik, von da an war es nicht mehr aufzuhalten. Jeder soll seinen Style zeigen, wie er es möchte. Ich finde es okay,“ erklärt Streetball-Experte Markus Carr seine Philosophie. Wer noch auf der Suche nach einem Battleground ist, dem kann geholfen werden. Im Sommer spielt es sich vor allem im Türkenschanzpark, auf der Donauinsel oder im 4. Bezirk ab, wo es ein paar feine Spielfelder gibt. Wer weiß: Mit ein wenig Glück kann man dort ein Pick-up Game gegen Markus Carr spielen, der dort seine Skills trainiert. ● Full Court Press 02/2013

FULL COURT Talk Alexander Lanegger (r.) über Alcatraz: „Ich wurde behandelt wie ein König.“

Alexander Lanegger, Österreichs Vertreter beim „King of the Rock 2012“. FULL COURT: Wie findest du den „King of the Rock“-Event? ALEXANDER LANEGGER: Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber es war ein Wahnsinnsevent. Typisch Red Bull eben. Schon die Turniere in Österreich waren echt super aufgezogen, es hat alles gepasst. Und alle haben an einem Strang gezogen. Im Österreich-Finale hast du gegen deinen Bruder Momo gewonnen. War es komisch für dich, gegen ihn zu spielen? Es war schon etwas seltsam. Wir haben sicher schon tausendmal gegeneinander gespielt. Er weiß, wie ich spiele – und ich kenne ihn ebenfalls ganz genau. Es ist sich zum Schluss haarscharf für mich ausgegangen. Aber ich hätte mich auf jeden Fall auch gefreut, wenn er gewonnen hätte. Wie war das Weltfinale in San Francisco?

Wie man es von Red Bull erwartet: Ich wurde behandelt wie ein König. Die Qualität der Spieler war auf höchstem Niveau. Dort haben einige Profi-Streetballer mitgespielt, die körperlich sehr stark und athletisch waren. ,,Baby Shaq“, der Gewinner der letzten beiden Jahre, hat sehr viel mit dem Rücken zum Korb agiert. Haben alle Teilnehmer dort so gespielt? Die meisten haben so gespielt, es ging fast nicht anders. ,,Baby Shaq“ hat tolle Post-Moves und ist unglaublich schnell auf den Füßen. Der ist schon richtig gut. Soweit ich weiß, hat er dort dreißig 1-on-1-Games gewonnen. Was braucht ein Streetballer ? Am Anfang hab ich gedacht, dass es sich nur um die körperliche Stärke dreht. Was ich in San Francisco gesehen hab: Du musst von allem etwas können. Es ist wichtig, eine gute Technik zu haben, man muss werfen können und einfach ein Allrounder sein.  ● 31


Motor

Auto-Kult

Spielzeug der Stars!

Kick Off-Testpilot ­Dominik Kraihamer (22) startete im Kartsport und in der FIA-GT3-EM. Derzeit ist er beim größten Motorsportrennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans, und in der Endurance-WM in der Klasse LMP1 unterwegs. Für FULL COURT fuhr er gemeinsam mit Marko Soldo den Mercedes-Benz GL 63 AMG.

W

ohl wenige Fahrzeuge verschaffen einem NBA-Star einen so gewaltigen Auftritt wie der neue MercedesBenz GL 63 AM. Schon die Farb­ bezeichnung Diamantweiß Bright Metal zeigt, wohin der Weg geht, und für den Rest sorgt der Sound des 5,4-LiterAggregats.

Das Ziel NBA verfolgt auch Marko Soldo, 17-jähriger Shooting Guard der Vienna Timberwolves und des öster­ reichischen U-18-Nationalteams. Deswegen baten wir ihn zum Fotoshooting bei AMG in Wien-Donaustadt. 1,95 Meter Körpergröße ist für den GL in den ersten beiden Sitzreihen kein

Technische Daten Motor Hubraum Leistung Drehmoment Spitze Getriebe Preis (Testmodell)

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V 8, Benzin EURO 5 5461 ccm 410 kW/557 PS 760 Nm 250 km/h 7-Gang-Autom., seq. € 190.978,88

Problem. Die dritte, elektrisch aufklappbare ist deutlich enger und reduziert das Kofferraumvolumen von 2300 auf 680 Liter. Das Basketball-Trainingsequipment sollte sich aber auf ­jeden Fall ausgehen. An Bord ist so ziemlich alles, was gut und teuer ist: AMG-Speedshift-Getriebe 7G-Tronic mit Start-Stopp-System, AMG-„Ride Control“-Sportfahrwerk, Wankstabilisierung „Active Curve Control“, Parkassistent, 3-Zonen-Klimaautomatik, Bi-Xenon, Glasschiebedach und Seitenwind-Assistent. Gegen Aufpreis liefert Mercedes eine 360-GradKamera, ein High-End-Soundsystem von B&O, den Abstandstempomaten Distronic Plus und vieles mehr.

Mercedes gibt übrigens einen Durchschnittsverbrauch von 12,3 Litern an (288 Gramm CO2/km) – wer sich mit dem GL 63 durch den täglichen Stopand-go-Verkehr der Großstädte quält, wird aber wohl eher um die 20 Liter ­kalkulieren müssen. Doch das ist auch nicht das Metier des GL, seine Heimat sind vielmehr die endlosen Weiten USamerikanischer Highways, weshalb die Mehrzahl der AMG-GL wohl ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten verschifft werden wird. So wie vielleicht auch Marko! ●

Dank mächtiger 21-Zoll-Felgen und 295er-Bridgestones wuchtet der 557 PS starke V 8 die 2580 Kilo des AMG7-Gang-Automatikgetriebes in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, wo dann der 4Matic-Allradantrieb dafür sorgt, dass die Fuhre auf der Straße bleibt. Full Court Press 02/2013


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Der Kapitän und Lokal-Matador soll die Chin Min Dragons in die ABL Play Offs führen.

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Termine ADMIRAL BaskeTball bundesliga

ABL HAUPTRUNDE 1 Platz

Team

G

W

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Datum Zeit

Mannschaften

1. 2. 3. 4. 5. 6.

BC Vienna Bulls Kapfenberg Swans Gmunden Dukes Klosterneuburg Gunners Oberwart Güssing Knights

24 24 24 23 23 24

18 17 16 16 13 13

6 7 8 7 10 11

36 34 32 32 26 26

Platz

Team

1. 2. 3. 4. 5.

WBC Wels UBSC Graz Fürstenfeld Panthers Dragons St. Pölten Traiskirchen Lions

L 9 14 15 21 21

28 18 16 6 4

Platz

Team

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

BC Vienna Swans Gmunden Bulls Kapfenberg Dukes Klosterneuburg Gunners Oberwart Güssing Knights WBC Wels UBSC Graz Fürstenfeld Panthers Dragons St. Pölten Traiskirchen Lions

04.03. 19:00 09.03. 18:30 09.03. 19:00 10.03. 17:00 10.03. 17:00 11.03. 19:00 16.03. 18:00 16.03. 18:00 16.03. 19:00 16.03. 19:00 17.03. 17:00 22.03. 18:00 22.03. 19:00 22.03. 19:00 22.03. 19:30 22.03. 19:30 24.03. 17:00 24.03. 17:00 24.03. 17:00 24.03. 17:00 24.03. 17:00 31.03. 17:00 31.03. 18:00 31.03. 18:00 31.03. 18:00 01.04. 17:00 07.04. 17:00 07.04. 17:00 07.04. 17:00 07.04. 17:00 07.04. 18:00

Gunners Oberwart – Dukes Klosterneuburg UBSC Graz – WBC Wels Fürstenfeld Panthers – Traiskirchen Lions bulls Kapfenberg – Gunners Oberwart Dukes Klosterneuburg – Güssing Knights Swans Gmunden – BC Vienna BC Vienna – Swans Gmunden Güssing Knights – Dukes Klosterneuburg Gunners Oberwart – bulls Kapfenberg WBC Wels – UBSC Graz Traiskirchen Lions – Fürstenfeld Panthers UBSC Graz – Traiskirchen Lions bulls Kapfenberg – Dukes Klosterneuburg BC Vienna – Güssing Knights Swans Gmunden – Gunners Oberwart Fürstenfeld Panthers – Dragons St. Pölten Traiskirchen Lions – WBC Wels Dragons St. Pölten – UBSC Graz Gunners Oberwart – BC Vienna Dukes Klosterneuburg – Swans Gmunden bulls Kapfenberg – Güssing Knights UBSC Graz – Fürstenfeld Panthers BC Vienna – Dukes Klosterneuburg Güssing Knights – Gunners Oberwart WBC Wels – Dragons St. Pölten Swans Gmunden – bulls Kapfenberg bulls Kapfenberg – BC Vienna Dukes Klosterneuburg – Gunners Oberwart Swans Gmunden – Güssing Knights Dragons St. Pölten – Traiskirchen Lions Fürstenfeld Panthers – WBC Wels

ABL HAUPTRUNDE 2 G 23 23 23 24 23

W 14 9 8 3 2

P

ABL GRUNDDURCHGANG G 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20

W 16 15 15 14 11 11 11 7 6 3 1

L 4 5 5 6 9 9 9 13 14 17 19

P

32 30 30 28 22 22 22 14 12 6 2

2. bundesliga, GRUNDDURCHGANG

Sky Live! 18:45

Sky Live! 18:45

2. bundesliga, VIERTELFINALE

Platz

Team

G

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L

P

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Vienna Timberwolves Mattersburg Rocks UKJ Mistelbach Basket Flames Wörthersee Piraten Amstetten Falcons Dornbirn Lions KOŠ Celovec BBU Salzburg Silverminers Tirol

18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

16 14 14 13 10 6 6 5 4 2

2 4 4 5 8 12 12 13 14 16

34 32 32 31 28 24 24 23 22 20

Vienna Timberwolves KOŠ Celovec Mattersburg Rocks Dornbirn Lions UKJ Mistelbach Amstetten Falcons Basket Flames Wörthersee Piraten

Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3

1 81:70 0 10.03. (13:00) 1 84:59 0 09.03. (19:30) 1 73:71 0 15.03. (20:00) 1 72:50 10.03. (17:00) 0

16.03. (19:30) 16.03. (19:30) 16.03. (18:00) 16.03. (15:00)

AWBL GRUNDDURCHGANG 2012/13 Pl

1. 2. 3. 4. 5.

Team Flying Foxes SVS Post BK Duchess BC Vienna 87 Basket Flames UBI Graz

G 14 15 15 15 15

W 14 11 8 3 1

L 0 4 7 12 14

P

28 22 16 6 2

Die Basket Flames und Mistelbach gehen als Favoriten ins Viertelfinale. 34

Full Court Press 02/2013


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25. 5. 2013 donauinsel

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