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JULIA BAUR MALEREI


Julia Baurs Interesse gilt der weiblichen Figur. Träumerisch imaginiert sie ihre Protagonistinnen in vorgefundenen Stoffmustern. Dort jedoch fristen sie ihr Dasein nie als bloße Arabesquen. Sie sind Gestalten an der Grenze zur Realität. Dinglich und doch kaum greifbar. Sie scheinen außerhalb der Zeit zu leben, losgelöst. Nie den Blick auf den Betrachter gerichtet, sind sie ganz in sich selbst versunken. Jeden Augenblick droht das Ornament ihre Gestalt wieder zu verschlucken, den Hauch, der zu uns herüberweht, wieder ins Gleichmaß einzuweben. Das ist genau der Moment, der die Malerin immer wieder vor eine Herausforderung stellt: Sie muß das Muster durchlässig machen, die Ranken und Blütenstände vorsichtig beiseite biegen, um den Blick freizugeben auf eine rätselhafte Welt, die voller Geheimnisse und Verheisungen scheint.


Julia Baur 1964 in Stuttgart geboren 1990–92 Studium der Malerei,Freie Kunstschule Nürtingen 1992-97 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Saar 1997 Diplom Freie Kunst www.Julia-Baur.de Einzelausstellungen (Auswahl) 1999  zart kernig bunt, 70 Tage Kunst vor Ort, Stuttgart (Gemeinschaftsprojekt mit K. Schlicht) 2000  Wovon der Körper träumt, Foto-Raum-Installation, O.T.-Galerie, Saarbrücken 2001  zart kernig bunt, Castel coucou, Forbach 2001  Begegnung, Fotoarbeiten und Malerei, Dillinger Schloss, Dillingen - Kunstverein 2002  human landscape, Museum St.Wendel (zusammen mit K. Stoll & J. Wachall) 2003 lustvoll & körpernah, Fotografie und Malerei, Kulturfoyer der Stadt Saarbrücken 2004  Bewegtes Leben, Fotografie, Galerie für zeitgenössische Fotografie, Saarlouis 2007  Wir Vier, mit U. Kessler, B. Morsch, M. Montnacher-Becker, Museum Ludwig, Saarlouis 2007  slow motion, zusammen mit M. Schneider, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken 2008  BAHAMA HAMABA, zusammen mit K. Harth und M. Mahren, BBK Galerie Mainz 2010  geblümt bewegt textil, Malerei, Historisches Rathaus, Kleinblittersdorf 2012  inside-outside, Malerei & Fotografie, Kunstverein Mittleres Kinzigtal, Stadt Haslach Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) 1997 Landeskunstausstellung, Saarland Museum Saarbrücken 1997  Haut und Hülle, Flottmann-Hallen, Herne 1999  sans titre, La Lune en Parachute, Epinal, Frankreich 1999  Kunst im Kasten, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken 2000  Landeskunstausstellung, Museum St. Ingbert 2001  Erotik, Galerie Rainer Wehr, Stuttgart 2003 Internationales Interaktionslabor, Grube Göttelborn, 2004  Landeskunstausstellung, Schloss Fellenberg, Merzig 2005  Der Kulturbeutel, Galerie Schwerfeldreich, Stuttgart 2006  Über Kopf, Flottmannhallen, Herne 2008  Rhythmus, Kunstverein Walkmühle, Wiesbaden 2008  sehn sucht para dies, Schwebsingen, Luxemburg 2010  angezettelt, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter www.martin-wilhelm.net IMPRESSUM Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Julia Baur Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen Auflage: 100 Stück HERAUSGEBER

QUARTIER Steinbach am Taunus Sommer 2012

j.baur1@gmx.net www.Julia-Baur.de


BARBARA BUX ZEICHNUNG


Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net

Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Barbara Bux Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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contact@buxwerke.de www.buxwerke.de

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Steinbach am Taunus Sommer 2012


STEPHAN FLOMMERSFELD OBJEKTE


Stephan Flommersfeld (*12.02.1965 in Dernbach/Westerwald) Studium der Fächer Kunsterziehung und Latein für das Lehramt an Gymnasien an der JohannesGutenberg-Universität in Mainz. Ausbildung zum Mediengestalter in Frankfurt am Main. Seit 1995 Erprobung von ästhetischen Strategien zusammen mit Klaus Harth in gemeinsamen Ausstellungen und szenischen Lesungen, u. a. Theaterprojekt „10 Stücke für und gegen Andy Warhol“, Uraufführung im Volkstheater Mainz. Teilnahme an den Internet-Klassen von H.C. Artmann im Rahmen der September-Akademie der Schule für Dichtung, Wien. Einer der drei Gewinner des Hörspielwettbewerbs „weekend 2006“ des Bayerischen Rundfunks. Auftragsarbeiten für den Bayerischen Rundfunk und das Deutschlandradio Kultur. Konzeption und Aufführung des Live-Hörspiels „LINNAEUS“ für den BBK Saarland.


Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net Gestaltung: Stephan Flommersfeld Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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blechschmiede@t-online.de www.stephan-flommersfeld.de


SUSANN GASSEN ZEICHNUNG


SUSANN GASSEN _naturkomplex Die Achtung vor der Natur ist in den letzen Jahrzehnten zurückgegangen. Die Haltung ihr gegenüber ist oft skrupellos oder gleichgültig. Natur wird genutzt, bekämpft oder darf in Maßen schön sein. Mein Interesse gilt den unbereinigten, vernachlässigten oder vergessenen kleinen Wildnissen. Mich interessiert die Komplexität, die Vielfalt, der Reichtum der sich dort findet. Zeichnerisch versuche ich diese Prinzipien zu erreichen, indem ich meiner Hand den Wildwuchs erlaube: Das wilde unkontrollierte Zeichnen, möglichst offen, ungeordnet, reich an Formen und Ebenen. Im Prozeß der Zeichnung wird dieser Komplexität Ausdruck verliehen, indem sie erst im Laufe der Arbeit in eine Richtung hin zur Aussage verdichtet wird. Legende (von oben nach unten von links nach rechts) vorne: 1 Ausschnitt aus o.T. 25082011, linke Seite: 2 o.T. 02092011_1, 3 o.T. 24082011, 4 o.T. 02092011_2, 5 o.T. 23082011, 6 o.T. 04092011_1, 7 o.T. 04092011_4, 8 o.T. 04092011_3, rechte Seite: 9 o.T. 04092011_2, 10 o.T. 24082011_1, 11 o.T. 24082011_2, 12 o.T. 05092011, 13 o.T. 10122011, 14 o.T. 00122011, hinten 15 o.T. 26082911_2; alle: 2011; Graphit auf Papier; Bildgröße je 14,8 x 10,5 cm bzw. 10,5 x 14,8 cm; 3 / 5: Bildgröße: 14,8 x 21 Vita 1965 in Ingelheim / Mainz geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Mainz 1997 1. Staatsexamen Bildende Kunst / Deutsch, Studiengang Freie Grafik 1997- 01 Diplom und Meisterschüler Freie Bildende Kunst, Malerei Diplom und Meisterschüler Freie Bildende Kunst, Malerei Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bei Prof. Winfried Virnich seit 1988 regelmäßige Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland, diverse Preise seit 1994 regelmäßige Präsenz auf internationalen Kunstmessen Gründung von Künstlerinitiativen und Arbeitsgemeinschaften zu aktuellen künstlerischen Themen, Projektleitung unterschiedlicher Kunst- und Ausstellungsprojekte seit 1996 Mappenvorbereitung und Coaching, künstlerisch-pädagogische Arbeit mit Studenten, in der Erwachsenenbildung und in der Kunstvermittlung, freie Mitarbeit an öffentlichen Instituten (wie Fhs, Museen, Kunsthallen) 2001 Gründung eines Netzwerkes für Studierende der freien und angewandten Kunst, Studienvorbereitung und –begleitung seit 2001 Verfassen wissenschaftlicher Texte für Kataloge, Ausstellungen, Fachpublikationen 2004 / 09 / 11 Teilnahme als Mentorin im Modellprojekt „Mentoring für bildende Künstlerinnen“ im Auftrag des Kulturbüros Rheinland-Pfalz Einzelausstellungen (Auswahl) 1997 „3.1.“, Steinbach 2001 „T2 T5 T7 T8ab“, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2001 „Klare Sicht“, Kunstverein Kulturschmiede Wettig, Nieder-Olm 2001 raum 2 des Mannheimer Kunstvereins, Mannheim 2005 „Korrigierte Wahrheit“, Galerie Michael Neff, Frankfurt­ 2008 Preisträgerausstellung ZONTA-Kunstpreis Mainz, Kulturschmiede Wettig, Nieder-Olm (K) Gruppenausstellungen (Auswahl) 1996 „Rone“, Ronneburg (mit Martin Wilhelm) (K) 1998 Kunstverein Germersheim (K) 1999 Emy Roeder Preis, Ludwigshafen, Colombey/Frankreich (K) 1999 Kunst und Künstler im Messestand, Pirmasens 1999 Kahnweilerpreis, Rockenhausen 2000 „Stipendium 2000 Junge Kunst“, Alte Hansestadt Lemgo 2001 „Förderstipendium 2001“, Kunststiftung der Stadtsparkasse Magdeburg 2003 „Hands up, Baby, Hands up!“, Kunstverein Oldenburg (K) 2004 Kahnweilerpreis Rockenhausen 2006 „Helden des Alltags“, Kunstverein Germersheim (K) 2006 „Auch das Unnatürlichste ist die Natur“, Galerie Michael Neff / H.W.Fichter Kunsthandel, Frankfurt 2007 „Gabriele Münter Preis 2007“, Martin-Gropius-Bau, Berlin / Frauenmuseum, Bonn (K) 2007 „publik“, Sparkassenakademie Schloß Waldthausen, Budenheim bei Mainz (K) 2007 „Weltmeister“, Burggrafiat, Städtische Galerie, Alzey 2007 Förderpreis­der Stadt Mainz für Bildende Kunst 2007 Wilhelm Morgener Preis, Soest 2008 „Fieber tief in den Taschen“, Sparkassenakademie Schloß Waldthausen, Budenheim bei Mainz(K) 2008 „Grau in Grau“, T-Tours, Offenbach 2008 „2x2“, raum2, Steinbach (mit Vroni Schwegler) 2010 „Tunierpferde“, Mentoringprojekt,TUFA Trier 2011 Landesvertretung, Brüssel Messebeteiligungen (Auswahl) 2001 Art Cologne, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2002 Art Frankfurt, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2003 ARCO Madrid, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2005 Art Cologne, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2005 Art Brussel, Galerie Michael Neff, Frankfurt 2005 „NH“, Frieze Art Fair, London, Galerie Michael Neff in Kooperation mit Juliane von Herz (K) 2007 Art Basel, Galerie Michael Neff, Frankfurt Preise / Auszeichnungen (Auswahl) 1992 / 93 Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks für die École des Beaux-Arts in Montpellier 2008 ZONTA Kunstpreis, Mainz

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net

susann-gassen.com info@susann-gassen.de

Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Susann Gassen Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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Steinbach am Taunus Sommer 2012


KLAUS HARTH ZEICHNUNG MALEREI

aus dem erweiterten Kringel-Museum, 2012 - ...


Gegend. Acryl und テ僕 und Klebeband (blau) auf Leinen auf Karton. 24x30cm. 6.4.2012


Bild Nr. 1287 aus der Serie „einen vogel zu haben ist besser als nichts zu haben“, Öl, Baumwolle. 40x40cm. 6.4.2012

www.harthbasel.de www.zeichenblock.info klaus_harth@web.de 0176-51424536

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Klaus Harth Rechte: © 2012 VG Bildkunst, Bonn

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Steinbach am Taunus Sommer 2012


CORDULA HERX MALEREI


„Insekten“ Fortlaufende Serie seit 2002 Acrylbinder und Pigment auf Holz Die Tierdarstellungen beziehen sich zum größten Teil auf Fundstücke toter Insekten. Als Malgrund dienen klein- und mittelformatige grundierte Sperrholztafeln, neuerdings auch grundierte Papierbögen, die mit einer Mischung aus Wasser, Acrylbinder und blauem Pigment bearbeitet und teilweise wieder abgespült werden. Diese Arbeit muss sehr rasch und unter hoher Konzentration geschehen. Obwohl zumeist mit dicken Pinseln gearbeitet wird, erscheinen die Insekten durch diese spezielle Malweise ausgesprochen filigran und scheinbar detailgetreu. Durch die Auswaschungen entsteht häufig ein leichter Schleier blauen Pigments, der den Bildern eine unbestimmte Räumlichkeit und Bewegung verleiht und die toten Insekten trotz ihrer Versehrtheit lebendig werden lässt.


Cordula Herx 1963 In Wittlich geboren 1983-91 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin von Prof. Beate Schiff Seit 1999 Gründungsmitglied der Produzentengalerie „plan.d.“, Düsseldorf 2003 Kulturförderpreis Bernkastel-Wittlich Ausstellungen (Auswahl) 2012 „heavy light leicht lätt“ Galleri Hallands Konstförening, Halmstad/ Schweden mit Peter Clouth und Sonja Tintelnot 2011 „Liquid Moon III“, Ausstellungshalle Hawerkamp, Münster 2011 „PC-CH-CP“, Galerie Weissraum, Kyoto/Japan, mit Peter Clouth und Christian Psyk 2011 „Liquid Moon II“, Seoul Art Center - Gumcheon, Seoul/Südkorea, mit Peter Clouth und Christian Psyk 2010 „3 mal XX“ Galerie Bose, Wittlich, mit Gudrun Hermen und Corinna Heumann 2010 „In Summa Hum“, Galleri 54, Göteborg/Schweden, mit Peter Clouth und Sonja Tintelnot 2009 „Unzweifelhafte Attrappen“ Projektraum periscope, Salzburg/Österreich, mit Peter Clouth und Sonja Tintelnot 2007 „baggage limited“ Museum Goyang, Seoul/Südkorea 2006 “International Art Forum 2006” Yoshun Museum, Harbin/China 2005 “International Enviroment Art Expo Korea 2005”, Sam Sung Coex (Convention Hall), Seoul/Südkorea 2005 “art and healing”, internationales Kunstfestival Museum of Choseon newspaper in Seoul/Südkorea 2003 „Biomasse“ Galerie Weissraum, Kyoto/Japan, mit Peter Clouth 2003 „nCO2 + nH2O -> (CH2O)n + nO2“ (Euroga 2002 plus), Orangerie Schloß Benrath, Düsseldorf, mit Stefan Resch und Toshiaki Suenaga 2003/2002 Galerie Weissraum, Kyoto / Japan, 2001 „Künstlermesse Freie Wahlen“, Kunsthalle Baden-Baden 2000 „Malerei und Arbeiten auf Papier“ „Georg-Meistermann-MuseumStädtische Galerie für Moderne Kunst“, Wittlich (Einzelausstellung) Seit 1999 regelmäßige Ausstellungen in der Galerie plan.d., Düsseldorf, zum Teil mit Gastkünstlern 1999 „Galeria „Promozyjna“, Warschau / Polen 1998 „Ost-Blicke“, Künstleraustausch zwischen Düsseldorf und Warschau, im Haus für Wirtschaft und Industrie, Düsseldorf 1993 „Galerie Gerda Türke“, Dortmund (Einzelausstellung) 1988 „Einzelmensch“, Galerie „Hand & Werk“, Düsseldorf (Einzelausstellung)

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net

coherx@googlemail.com

Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Cordula Herx Rechte: © 2012 VG Bildkunst, Bonn

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MAX PAUER MALEREI GRAFIK


Max Pauer, an den Schnittstellen von Malerei­, Zeichnung und Fotografie arbeitend­, malt Hinterglasbilder nach ausgewählten Fundstücken aus der medialen­Informationsflut (z.B. Zeitungsüber­schriften, Weltraumfotos oder Magnet­resonanztomografien) sowie Alchimistische Bilder, die wissenschaftliche Experimente mit malerischen Mitteln simulieren, und zeichnet, malt und fotografiert Strukturen, Städte und Menschen. Ausstellungsteilnahmen (Auswahl): Die Sammlung Rausch („It Takes Something To Make Something“), Portikus, Frankfurt (2007) Schweizer Nº 9, Produzentengalerie mit Elizabeth Dorazio und Nikolaus Nessler, Frankfurt, (2008) „Auf die Spitze treiben“, mit Eva Köstner und Markus Frohnhöfer, Galerie Maurer, Frankfurt (2010) „BLUE CONNECTION“, mit Teresa Berlinck, Elizabeth Dorazio, Rosângela Dorazio, Mirek Macke, Nikolaus Nessler, Manoel Veiga und Gil Vicente, Espaço Líbero Badaró, São Paulo und MACS (Museu de Arte Contemporanea de Sorocaba), Sorocaba/SP (2011) „Ende gut, alles gut“, Kunstverein Familie Montez, Frankfurt (2012)


Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net

mail@max-pauer.de www.max-pauer.de

Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Max Pauer © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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GISELA RUTH FOTOGRAFIE


„Schatten meiner selbst“ Überall, wo ich hinreise, reist mein Schatten mit. Der Fotograf ist generell unsichtbar oder lediglich „aus Versehen“ auf sein Bild geraten. Ich lenke in meinen Fotos bewusst den Blick auf meinen Schatten und zeige damit nicht nur meine physische Präsens „ich bin da“. Der Schatten scheint eine Menge über meine Person zu erzählen und trotzdem täuscht er nur etwas vor – einen Schattenraum, den es so nicht gibt, ein Raum ohne Licht, der ohne Licht nicht sein kann. Der zweidimensionale Schatten trifft mit einer weiteren Dimension zusammen, den verschiedensten Untergründen und wird somit plastisch und entfernt sich zunehmend von der realen Person. Ich sehe den Schatten als Spur in der direkten Wahrnehmung des Lebensraumes, der meinen Blick auf die eigene Oberfläche leitet­ und lenkt, eine Ahnung meiner Körperlichkeit erzeugt, ohne ihn zu zeigen. Schatten-Ereignisse also, ein flüchtiges Spiel mit Verzerrung und Größe. Ohne ihn anfassen und festhalten zu können, sorgt er für die Verortung der Dinge und meiner Person im Raum. Auch wenn der Schatten seine Form ändert, bleibt er immer gleich und mit meiner Person verbunden.


Gisela Ruth, * 1950 1972 Abschluss FH-Studium (juristisches Fachstudium) seit 1975 Interesse an Fotografie und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, zuletzt Galerie Rother Wiesbaden „Streetfotografie“ 2011 und Hofheimer Rathaus „Erde“ 2012 seit 1985 Textildesign seit 2000 Studium der Malerei Ausstellungen: 2005 VHS Mainz „Sichtweisen“ 2008 raum 2 Steinbach/Ts. „zweimal zwei“ 2009 Bürgerhaus Dolles Bodenheim „Ansichtssache“ 2010 Rathaus Mainz-Bretzenheim „welt erfahren“ 2012 Westerheymer Hof Bodenheim „Ansichten“ Textildesign: Jährliche Ausstellungen u.a. im Kurhaus Wiesbaden Lebt und arbeitet in Bodenheim am Rhein

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www. martin-wilhelm.net Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Gisela Ruth Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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Gisela-Ruth@t-online.de

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OTTMAR SCHNEE DIGITALE SEQUENZEN


Ottmar Schnee *1952 Filme, Videos, Fotografiken, Fotosequenzen, Ausstellungen und Installationen seit 1981, z.B. Europäisches Medienkunstfestival (EMAF), Osnabrück und Dom St. Blasien (Schwarzwald). Video- und Lichtinstallation im Turm und vor der Paulskirche Frankfurt am Main, 1989. Licht-Inszenierung am Historischen Museum Frankfurt am Main, 2004-2011. Digitale Sequenzen seit 2008.

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter www.martin-wilhelm.net IMPRESSUM Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Ottmar Schnee Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen Auflage: 100 Stück HERAUSGEBER

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OSchnee@aol.com www.oschnee.eu


VRONI SCHWEGLER WAND ZEICHNUNGEN


Zu meinen Wandzeichnungen: Seit 2007 bezeichne ich Wände. Ich habe damit zu Hause begonnen,

inzwischen zeichne ich auch bei Freunden und in Ausstellungsräumen. Die Idee einer Zeichnung, die untrennbar mit dem Raum verbunden ist, fasziniert mich. Die Struktur der Wand, der Putz oder auch die

Raufaser­tapete sind Teil der Zeichnung und sprechen mit. Die Zeich-

nungen verändern sich im Licht und sehen von jedem Standpunkt im Raum anders aus.

Wenn ich zeichne, reagiere ich intuitiv auf die jeweilige Raumsitu-

ation und wähle Orte, an denen die Zeichnung möglichst beiläufig gesehen wird.

Ich arbeite „nach der Natur“, d.h. ich lege mein Motiv, ein Tier oder

eine Pflanze, vor mich hin, betrachte es und zeichne das Gesehene­

mit Bleistift­direkt auf die Wand. In diesem Prozess verändert sich die Perspektive: Das am Boden liegende Tier verliert in der Zeichnung

an der Wand den festen Halt. Es erscheint im neuen Umfeld in einem Schwebe­zustand. Räumlich und logisch ist es nicht mehr zu fassen

und doch ist es da: detailliert gezeichnet, konkret und so sinnlich, dass manche Besucher das Bedürfnis haben, die Zeichnungen zu streicheln.


Vroni Schwegler (*1970 in Penzberg) 1992-97 Studium an der Städelschule, Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/M. in der Klasse von Hermann Nitsch seit 1997 freischaffende Künstlerin, mit den Schwerpunkten Malerei, Zeichnung und Druckgrafik seit 2006 Veröffentlichungen von Radierungen im BABEL Verlag, Denklingen, u.a. zusammen mit Gedichten von Friederike Mayröcker Preise und Stipendien 2005 Atelierstipendium des Frankfurter Vereins für Künstlerhilfe e.V. 004 Stipendiatin des 14. Sächsischen Druckgrafik-Symposions, 2 Künstlerhaus Hohenossig 2004 Förderung durch die GOLART Stiftung, München 2004 SCA-Art Kunstpreis 2003 Kuratoriumspreis des Mannheimer Kunstvereins e.V. für Zeichnung 2002 Förderung durch den Frankfurter Verein für Künstlerhilfe e.V. 1997  Stipendium von germinations europe für den Workshop Delphi

Bilder: Front: Fasan in Höchst, Foto: Dorothee Becker, 2012 | Innen: Fasan in Hanau, Foto: Merja Herzog-Hellstén, 2011 | Oben: Kaninchen, Frankfurt, Foto: Ferhat Bouda 2012

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert.Weitere Informationen unter www.martin-wilhelm.net Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Vroni Schwegler Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen HERAUSGEBER

www.vroni-schwegler.de

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UTE THIEL

jetzt

100 x fotografie


Ute Thiel geboren 1961 in Saarbrücken. Studium der Bildenden Kunst in Saarbrücken, Mainz und Montpellier. Atelier für Kleinplastik, Mainz. Langjährige Lehrtätigkeit an Gymnasien in Hessen und RLP sowie VHS und Hochschulen im Inund Ausland. Weiterbildung u.a. bei Marina Abramovic und Bob Wilson, Kazuaki Tanahashi (Kalligrafie) und Catherine Pagès (Zen). 2011/12 zur Vertiefung der Zen-Studien Sabbatical in Paris. Ausführliche Vita zum Schmökern und Gucken­unter: www.utethiel.de

100 Tage Fotografie ografieren und das für heisst 100 mal täglich fot Martin Wilhelm mailen.

mich beste Bild an

des Tages sein. Es erste oder das x-te Foto s da nn ka o Fot ste be s Da hat das mit meiner n ich kein Bild mag. Was ne de an n, be ge e Tag d wir n Arbeit zu tun? vorherigen künstlerische um „Körper“, siehe ich als Bildhauerin rund ete eit arb re Jah 20 nd Ru www.utethiel.de. sge­wählte Arbeiten erpunkt auf Fotografie. Au hw Sc r de t lieg 04 20 it Se es pro Monat ein eite zu sehen: Bisher­gab ets ern Int r ine me f au d sin che Bilder. Bild. Nun gibt es tagesfris “ per Bildschirm. bei „100 Tage Steinbach sie gt zei lm lhe Wi rtin Ma tgleich erscheinen die f DIN A4 zu erwerben. Zei au t ck dru sge au d sin Sie e. Bilder auf www.utethiel.d gnen? Geplant­ist unter i bis 16.September bege un 9.J vom r mi d wir s Wa chland, MeditationsParis zurück nach Deuts von zug Um in me rem de an ten, Fenster einbauen Mosel Unterricht vorberei r de an ra, Ju im en ch wo zten 4 Wochen der anzung planen. In den let pfl um Ba e ein d un sen las n. wieder Kunst unterrichte 100 Tage werde ich auch n, im Moment. d sich in den Fotos zeige wir , ert ssi pa ch kli wir s Wa t durch das, was Hoffnungen werden ersetz d un n ge un art Erw ine Me Ute Thiel wirklich passiert. 

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter www.martin-wilhelm.net IMPRESSUM Gestaltung: Stephan Flommersfeld und Ute Thiel Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen Auflage: 100 Stück HERAUSGEBER

www.utethiel.de

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MARTIN WILHELM MIXED MEDIA


1955 Geboren in Frankfurt am Main 1979-82 Freier Mitarbeiter einer Lokalzeitung >Theater, Musik, Kunst 1986 forum, Frankfurt am Main 1987 Trinkhalle, Bad Soden 1990 Herzogsaal, Kunstverein Zweibrücken 1991 Kunsthaus Wiesbaden 1992 Museum Eschborn 1993 Galerie der Künstler, Frankfurt am Main 1993-96 Buchprojekte und Produktionen von Künstlerbüchern für die Frankfurter Edition 1994 „Zeit und Raum“, Art House, Ingelheim 1994 Art House – Förderpreis, Ingelheim 1996 RONE, Ronneburg (mit Susann Gassen) 1996-97 „Kunstprojekt: Die Ems“ Wanderausstellung in u.a. Orangerie Rheda-Wiedenbrück, Kloster Schloß Bentlage und Zollhaus Leer 1998 Zeughaus, Kunstverein Germersheim 1998 „HGP - V 1“ Installation im Schaufensterraum Salon Brenner, Offenbach am Main 2001 „Schöner Wohnen“, Haus Metten, Bacharach 2001 CD „heimat.de“ 2001-02 „HGP – V 6.1+2“ Telefonaktion und Fensterinstallation, Steinbach 2004 „Alle Tage 2004“ 366 DigitalZeichnungen 2005/07 „sunrise – afterglow“ CD-rom 2006 „20.06“, Steinbach 2007 „Alle Tage 2007“ 365 Digital-Zeichnungen 2008 „Zweimal Zwei“, Stein-bach 2008 „Garten“ DVD 2008 „Im Westerbach“, Galerie K, Eschborn 2008 „SPUR Version 2“ DVD 2008 „Fragment“, Kunstverein Eisenturm, Mainz 2009 „Mainzer Stadtdrucker 2010/2011“, Mainz 2011 „Alle Tage 2011“ 365 Digital-Zeichnungen 2012 „Nachhaltigkeit“ 2.Große Kunstausstellung Nürnberg Alle Abbildungen: filmstills aus der DVD „Garten“, 2008

Diese Publikation erscheint zur Ausstellung „100 Tage“. Im Temporären Kunstraum B64 werden vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zwölf Positionen­zeitgenössischer Kunst präsentiert. Weitere Informationen unter: www.martin-wilhelm.net

martin.wilhelm1@freenet.de www.martin-wilhelm.net

Gestaltung: Stephan Flommersfeld, Martin Wilhelm Rechte: © bei den Künstlern, Autoren und Fotografen

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100 Tage Steinbach