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Hallo Hallein

Zugestellt durch Österreischische Post

BÜRGERINNEN- & BÜRGERJOURNAL

HALLEIN IST ETWAS BESONDERES.

Wir leben gerne hier und versuchen uns mit Herz und Verstand für unsere Stadt zu engagieren. Hallein soll in Zukunft zur Vorzeigestadt werden – in vielen Bereichen: Soziales, Kultur, Zusammenleben, Freizeit oder Umweltschutz, Gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen wollen wir Ideen und Visionen umsetzen. Wir sind bereit für Hallein. Rosa Bock, Walter Reschreiter, Alexander Stangassinger und Anton Wagner Wir Sozialdemokraten stehen für Grundwerte wie Freiheit,

Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.


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Hallo Hallein DIE GESAMTSCHULDEN DER STADT HALLEIN SIND WEIT HÖHER ALS GEDACHT AUSGEGLIEDERTE GESELLSCHAFTEN UND DAUERSCHULDUNGSVERPFLICHTUNGEN VERBERGEN WAHREN SCHULDENSTAND.

Alexander Stangassinger

Wie sich herausstellte hat der ehemalige Bürgermeister von Hallein und nunmehrige stellvertretende Landeshauptmann, Christian Stöckl, die Schulden der Stadt Hallein nicht vollständig dargestellt.

So belaufen sich die Schulden der Halleiner Parkgaragen GesmbH., für die die Stadt Hallein zu 100 % haftet, alleine auf rund EUR 3,6 Mill.

Ebenso sind die Restschulden, die sich hinter den mehr als 50 DauerschuldungsverpflichtunDas bestätigte auch sein Nachfolger Gerhard gen verbergen, nicht zur Gänze im Budget Anzengruber in einem Interview in den Ten- angeführt. Viele dieser mehr als 50 Miet- und Leasingverträge laufen noch Jahre und Jahrnengauer Bezirksblättern. zehnte und werden der Stadt Hallein noch „Ein wenig halte ich Stöckl vor, dass er die viele Millionen kosten. Verschuldung der Stadt mit unter zehn MillioInklusive all dieser Positionen stellt sich der nen angegeben hat. Nach Abschluss der Großprojekte, wie Sen- Schuldenstand von Hallein ganz anders dar iorenheim und Hochwasserschutz, werden die und liegt bei mehr als EUR 40 Millionen. Schulden nämlich ca. 28 Millionen Euro betragen.“ Doch auch dies ist noch nicht die ganze Wahrheit, da in diesem Betrag noch nicht die Schulden der ausgegliederten Gesellschaften mitberechnet sind.

Alexander Stangassinger SPÖ Klubvorsitzender


Hallo Hallein

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DIE KANDIDATINNEN DER SPÖ HALLEIN FÜR DIE BÜRGERMEISTER- UND GEMEINDEVERTRETUNGSWAHL:

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R, ESCHREITE WALTER R , R ERMEISTE VIZEBÜRG ALTSTADT

SINGER, STANGAS R E D N A X ALE RIEBSRAT, ER U. BET LT L E T S E G AN NBERG BAD DÜRR

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, EDA KILIC ENTIN, D U IKST PÄDAGOG GFRIED ALT-BUR

AGNER, ANTON W EHRER, HULL BERUFSSC FRIED G R BU

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KOCH, FLORIAN LTER, ANGESTEL USEN KALTENHA

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NER, THE WAG MARGARE , IN IST PENSION DT TA S U E N

CK, ROSA BO TORIN, IR HULD EK VOLKSSC HOF AU / REH

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CHER ER LIENBA D N A X E L A BORANT, CHEMIELO GRIES

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, HARNAGL MARIA SC RIN, E T E R T R TENVE IS N IO S N PE NEUALM


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Hallo Hallein WEITERE KANDIDATINNEN DER SPÖ HALLEIN FÜR DIE GEMEINDEVERTRETUNGSWAHL:

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ELISABETH KURZ, SELBSTÄNDIGE

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FRITZ WODNAR, ANGESTELLTER

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ANDREA HOLZER, SELBSTÄNDIGE

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JOSEF SAILER, BEAMTER

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SIMONE HOLZTRATTNER, ANGESTELLTE

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KRISTIJAN DOLEZAL, GESCHÄFTSFÜHRER

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ANN-MARIE KURZ, STUDENTIN

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WALTER HANUS, PENSIONIST

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DUBRAVKA KONDIC, ANGESTELLTE

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WALTRAUD REYER, PENSIONISTIN

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CHRISTIAN PRAML, STUDENT / ANGESTELLTER

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GERTRUDE HOLUB, PENSIONISTIN

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MAX STOCK, PENSIONIST

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RUDI SPIEGELBERGER, BAUER

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FRANZ ZAMBELLI, PENSIONIST

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ERICH BRANDSTÄTTER, PENSIONIST

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DR. OTHMAR PRAML, ANGESTELLTER

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FERDINAND RADAUER, PENSIONIST

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ILSE MITSCH, PENSIONISTIN

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BRIGITTE MOOSLECHNER, ARBEITERIN


Hallo Hallein

Ö P S 4 1 0 9. März 2

N I E L L A H R Ü F E T K N 9 PU HNEN O W R A B T LEIS H N E Nein- Sparposten werden O W R E S k BES o h n b a u d a rf

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Hallo Hallein JUSOS STARK BEI WAHL VERTRETEN KOCH UND LIENBACHER: EIN KLARES ZEICHEN FÜR ERNEUERUNG Am 9. März finden in ganz Salzburg die Wahlen zur Gemeindevertretung statt. In Hallein konnten sich die Jusos sehr stark auf der Liste der SPÖ platzieren. Alexander Lienbacher, Vorsitzender der Halleiner Jusos: „Mit Florian Koch, Eda Kilic und mir stehen die Jusos erstmals drei KandidatInnen unter 30 Jahren an wählbaren Plätzen, das gab es in Hallein noch nie. Walter Reschreiter und die SPÖ haben damit das beste Angebot für junge Menschen in Hallein.“ Die drei KandidatInnen der SPÖ sind:

t Eda Kilic, 25 Jahre alt, studiert Pädagogik an der Universität Salzburg und lebt in Burgfried. Sie ist im Vorstand der Jusos Hallein tätig und war unter anderem für die Organisation der Demonstration der Gezi-Park-Bewegung in Salzburg zuständig. t Florian Koch, 27 Jahre alt, arbeitet als kaufmännischer Angestellter in der Stadt Salzburg und lebt in Kaltenhausen. Seit Oktober ist er Landesvorsitzender der JUSOS Salzburg. Koch ist in den Bezirks- und Landesgremien der SPÖ tätig und vertritt Salzburg im Bundesvorstand der Sozialistischen Jugend Österreich. t Alexander Lienbacher, 21 Jahre alt, ist gelernter Chemielaborant, arbeitet in einem Industriebetrieb in der Stadt Hallein und wohnt im Stadtteil Gries. Lienbacher ist seit kurzem geschäftsführender Vorsitzender der JUSOS Hallein und vertritt den Tennengau im Landesvorstand der JUSOS. Landesvorsitzender Florian Koch begrüßt, dass die SPÖ Hallein hier ein starkes Zeichen für junge Menschen in der Politik gesetzt hat: „Die Halleiner Jusos haben in den letzten Jahren schon viele Akzente für die Gemeindepolitik gesetzt. Jetzt kämpfen wir auch dafür, dass diese Ideen in der Gemeindevertretung umgesetzt werden“, so Koch. „Eines unserer Projekte soll die Mitbestimmung und Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen in Hallein sein.“

ARMUT MUSS KEIN SCHICKSAL SEIN Armut ist häufig unsichtbar, aber es gibt sie auch in Hallein. Manchmal fehlt es einfach am Notwendigsten und nicht einmal die Wohnung kann mehr beheizt werden. Auch wenn der heurige Winter ziemlich mild ist, hier will die SPÖ Hallein nicht untätig zuschauen. Mit den Einnahmen unseres Bücherflohmarktes haben wir 1Tonne Holzbriketts angekauft und werden sie an Personen übergeben, die dringend Heizmaterial brauchen.


Hallo Hallein

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JUGENDBEAUFTRAGTER AGIERTE IMMER PARTEIPOLITISCH FLORIAN SCHEICHER HÄTTE SEIN AMT LÄNGST ZURÜCKLEGEN MÜSSEN In den vergangenen Wochen und Monaten warben alle Parteien wieder gezielt um Jugendliche. Erstwählerbriefe wurden verschickt, coole Geschenke verteilt, JugendkandidatInnen platziert und vieles mehr. Florian Scheicher wurde 2009 mit den Stimmen aller Fraktionen im Jugend- und Kulturausschuss zum Jugendbeauftragten, als eine Art Bindeglied zwischen den Halleiner Jugendlichen und der Gemeinde, bestellt. Diese Funktion wäre nach den Richtlinien von AKZENTE überparteilich auszuführen. Doch weit gefehlt: Halleins Jugendbeauftragter nutzte seine Funktion zunehmend für seine Parteiarbeit aus. Alexander Lienbacher, Vorsitzender der JUSOS Hallein: „Hier gab und gibt es ganz offensichtlich keine klare Grenzziehung mehr. Besonders deutlich wird diese Vermischung auf der facebook-Seite des Halleiner Jugendnetzwerkes, die Scheicher verwaltet.

Florian Scheicher zum Stadtparteigeschäftsführer der Halleiner ÖVP gewählt und kandidiert auch als Jugendkandidat für die Gemeindevertretungswahlen.“ Jusos-Landesvorsitzender Florian Koch: „Um nicht falsch verstanden zu werden: Nichts spricht grundsätzlich gegen politisches Engagement junger Menschen. Auch Florian Scheicher kann das alles gerne machen, jedoch hätte er dafür seine Funktion als Jugendbeauftragter der Stadt Hallein längst zurücklegen und einem wirklich überparteilichen, demokratisch gewählten Jugendbeauftragten Platz machen müssen!“.

Hier sind auf den Fotos, die sich interessanterweise nur selten auf Jugendthemen beziehen, fast ausschließlich VertreterInnen der ÖVP zu finden“, führt Lienbacher aus. „Zum krönenden Abschluss wurde Eine Aktion der JUSOS Hallein

ENTSCHULDIGUNG VON ORF GEFORDERT Längst ist die zweitgrößte Stadt im Land Salzburg HALLEIN ein Geheimtipp für Stadt Salzburger und Umlandbewohner bzw. auch Touristen aus dem In- und Ausland geworden. Jene die ein kundenfreundliches Einkaufs- und Beratungserlebnis schätzen, kommen immer mehr in das schöne Städtchen im historischen Ambiente an der Salzach. Ich selbst habe die letzten 30 Jahre miterlebt, wie toll sich diese Stadt entwickelt hat. Heuer feiere ich mit meinem Betrieb das 30 Jahr Jubiläum und das, mit ständiger positiver Aufwärtsentwicklung. Ich kann daher diese negative Berichterstattung des Salzburg Heute Teams nicht nachvollziehen und er warte mir als kleinen Ausgleich (Entschuldigung) eine schöne Salzburg-Heute-Sendung über die vielen positiven und sehenswerten Dinge und Betriebe der Keltenstadt Hallein. KR Joe Schauer Augenoptikermeister und Vizepräsident des Salzburger Wirtschaftsverbandes


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Hallo Hallein FOTORETUSCHE – BISHER KEINE ENTSCHULDIGUNG DES BÜRGERMEISTERS Denn mit ihren wiederholten politisch motivierten Fotomanipulationen begibt sich Hallein in jedem Fall in die schlechte Gesellschaft von Pjöngjang, Teheran und anderer Städte, für die das Außenministerium nicht gerade Reisempfehlungen ausspricht.

So sieht mich die ÖVP

und so die Welt!

Selbstverständlich kann man diese Vorgänge in Nordkorea und anderswo nicht mit jenen in Hallein gleichsetzen. Trotzdem besteht ein Zusammenhang. Hier wie dort wird die Glaubwürdigkeit eines Bildes, auf die der Betrachter vertraut, für eigene Zwecke in Frage gestellt.

Mitte Oktober war Vbgm. Walter Reschreiter in seiner Funktion als Ressortführer für Bauangelegenheiten zu einer Spatenstichfeier bei der ehemaligen Seil- Fotos haben nach wie vor Beweischarakter und verbahntalstation eingeladen. änderte Bilder, die in der Öffentlichkeit als Originale ausgegeben werden, sind einfach nur als „visuelle LüEs regnete wie aus Kübeln und es war gar nicht so gen“ zu bezeichnen, die gegen die Wahrheitspflicht leicht das übliche Gruppenfoto mit dem Spaten in der verstoßen. Darüber hinaus ist das „Wegretuschieren“, einen, dem Schirm in der anderen Hand unter Dach das „Auslöschen“ von Menschen von Fotos auch hier und Fach zu bekommen. Schon beim Verlassen der in unserer beschaulichen Kleinstadt ein Akt symboliBaustelle bat eine Mitarbeiterin der Stadtgemeinde scher Gewalt und keinesfalls eine „lustige Gschicht“ Landesrat Mayr (Team Stronach) um ein gemeinsa- oder bloß ästhetische Korrektur. mes Foto mit Vizebürgermeister Russegger (ÖVP). Die Manipulationen zeugen viel mehr von großer Un„Ein Bild für die Homepage der Stadt!“, erklärte die reife und lassen fehlende Bodenhaftung und HochMitarbeiterin, ohne jedoch Walter Reschreiter mitein- mut vermuten. In jedem Fall bringen sie Hallein in beziehen zu wollen. Das wirkte abgesprochen und ein schiefes Licht, wie die zahlreichen Kommentare so ist der „rote“ Vizebürgermeister „dummerweise“ österreichischer Tageszeitungen belegen. Selbst Ö3 mit seinem roten Schirm nur zufällig ins Bild gelaufen. hat über diese peinliche Geschichte berichtet. Ein Kurze Zeit später war das Foto, unbearbeitet schon Übriges dazu tut die Strategie, die Schuld allein eionline, allerdings nicht auf www.hallein.gv.at, son- ner Bediensteten der Stadtgemeinde in die Schuhe dern auf der facebook-Seite der ÖVP Hallein, die zu schieben. Wie auch immer, in jedem Fall hat sich offensichtlich von jener Mitarbeiterin im Auftrag von Bürgermeister Anzengruber über die Medien bereit Bürgermeister Anzengruber bearbeitet wurde. erklärt, sich bei Vizebürgermeister Walter Reschreiter für diese Fotomanipulation auf der Homepage der Erst einige Wochen später erschien derselbe Beitrag Stadt Hallein zu entschuldigen. als Presseinformation auf der Stadtseite, dieses Mal mit dem Foto aus dem Walter Reschreiter ganz offen- „Ich habe jetzt mehrere Monate darauf gewartet, sichtlich wegmanipuliert worden war. Selbstredend aber der Bürgermeister hat seither alle Gelegenheiwar er auch im Pressetext nicht namentlich angeführt, ten, sowohl unter vier Augen als auch im größeren aber das war ja augenscheinlich das Ziel. Das wirft Rahmen, verstreichen lassen. Idealer Ort wäre sicher die grundsätzliche Frage auf, wie weit die Halleiner die letzte Gemeindevertretungssitzung vor WeihnachÖVP in ihrer Ausgrenzungsstrategie gehen will? ten gewesen. Reicht es noch nicht, dass Vizebürgermeister Anzengruber 99% der Fotos im Stadtmagazin und auf der Stadthomepage für sich beansprucht? Geht es jetzt auch darum, seine Zuständigkeit für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hallein für Parteiinteressen zu missbrauchen?

Ich muss daher annehmen, dass seine Entschuldigung bloß medial angekündigt, aber nicht wirklich ernst gemeint war. Schade, es hätte für ihn ein wichtiger Lernprozess werden können und es zeugt nicht gerade von Souveränität.“


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TRAURIGER REKORD RUND 1.500 WOHNUNGSSUCHENDE IN HALLEIN Wohnen ist auch in Hallein meist eine teure Angelegenheit. Immer mehr Menschen haben mit hohen Wohnkosten zu kämpfen. Junge Familien oder alleinerziehende Mütter müssen einen großen Teil ihres Einkommens für Miete, Strom und Heizung ausgeben. Für sie sind die eigenen vier Wände immer öfter ein Grund für schlaflose Nächte, anstatt ein Zuhause zum Wohlfühlen. Daher steigt natürlich die Nachfrage nach günstigen Wohnungen. Wo der freie Markt versagt, muss die Gemeinde Verantwortung übernehmen.

DER GEMEINNÜTZIGE WOHNBAU DARF KEIN SPARPOSTEN WERDEN. Leistbares Wohnen ist zu wichtig und darf nicht dem Sparstift zum Opfer fallen. Wir haben deshalb ein umfangreiches Wohnbaupaket geschnürt, das besonders auf die Bedürfnisse der Jungen, der Familien und der älteren Generation Rücksicht nimmt.

LEISTBAREN WOHNRAUM SCHAFFEN - FÜR JUNGE, FAMILIEN UND DIE ÄLTERE GENERATION. Zuerst müssen wir die Qualität des bestehenden Wohnraumes erhalten und die gemeindeeigenen Wohnungen sanieren. Um auch künftig allen, die es brauchen, leistbaren Wohnraum bieten zu können, müssen wir aber auch bauen. Hallein braucht in den nächsten 5 Jahren 300 neue Wohneinheiten. Und unserer älteren Generation wollen wir ein möglichst langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Wir setzen uns daher für den raschen Ausbau des betreubaren Wohnens ein. Für ein Hallein, das allen Platz bietet.

JUNGE KUNST IN HALLEIN Junge Kunst braucht Freiräume abseits von Museen und Galerien, besondere Ausdrucksmöglichkeiten und Anerkennung. Daher wird die SPÖ Hallein beispielsweise für mehr legale Wände und bunte Mistkübel sorgen. Dazu schreiben wir einen eigenen Wettbewerb für die kreativsten Halleiner SprayerInnen, den PRIX ANONYMOS, aus.


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Hallo Hallein PROJEKT STADTGESCHICHTE - STRASSENNAMEN Beispiel Hans Pramer-Platz (1882 - 1943) Eisenbahnergewerkschafter, Widerstandskämpfer, 1943 in Haft gestorben

Die Halleiner Straßennamen dienen nicht nur der Orientierung im Straßennetz, sie erzählen auch Geschichten und beschreiben so den Charakter unserer Stadt. Sie erinnern an wichtige Ereignisse oder an Funktionen von Plätzen und ehren bedeutende Persönlichkeiten. Straßennamen können so als Erinnerungsorte verstanden werden.

Über das Leben von Hans Pramer ist bisher nur wenig bekannt. Folgendes wissen wir: Hans Pramer wurde 1882 im Mühlviertel geboren, er war zuerst von Beruf Bergmann später Eisenbahner.

Aus diesem Grund hat die SPÖ Hallein schon vor längere Zeit vorgeschlagen, die Schilder am Beginn der Straße - wie in vielen anderen Städten üblich - um kurze zusätzliche biografische Informationen zu ergänzen.

Schon in jungen Jahren war er politisch aktiv, viele Jahre war er hier in Hallein Funktionär der sozialdemokratischen Partei, Angehöriger des Republikanischen Schutzbundes und bis 1934 Obmann der Eisenbahnergewerkschaft im Bezirk. Nach dem Verbot dieser Organisationen schloss er sich Leider wurde dieser Antrag, wie viele andere der illegalen Gewerkschaftsbewegung an. auch, von der ÖVP-Mehrheit im Rathaus einfach negiert. 1942 wurde Hans Pramer, nachdem er an die Gestapo verraten wurde, weil er Geld für die Familien von Verhafteten gesammelt hatte, eingesperrt und vom Volksgerichtshof in Berlin wegen Hochverrates zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er kam am 29. Mai 1943 im Zuchthaus Landsberg in Oberbayern zu Tode. Die Stadt Hallein benannte im April 1945 den Kornsteinplatz nach ihm. Da der historische Name des alten Platzes nicht aus dem Sprachgebrauch der Halleiner Bevölkerung zu verdrängen war, entschied die Gemeinde 1967 die Rückbenennung des Kornsteinplatzes und gab dem Bahnhofsvorplatz den Namen Hans Pramer-Platz. Am 3. Juli wird für Hans Pramer an seinem letzten freigewählten Wohnort in Neualm ein sogenannter Stolperstein verlegt werden.


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DAS UNENDLICHE HALLEINER PFLASTER DESASTER Er startete das ultimative Experiment mit der schwierigen Ausgangsfrage: „Wie lange muss er mit seinem Fahrrad über das holprige Halleiner Pflaster radeln bis ein halber Liter Schlagobers steif geschlagen - äh - geschüttelt ist?“ Gesagt, getan: zwei Packungen Schlagobers in eine „Milchpitsche“, Deckel drauf, Kanne gut in der Fahrradtasche verstauen, aus Sicherheitsgründen Radhelm auf und ab die Post!. Mehrmals ging es über Bayrhamerplatz, Florianiplatz, Schöndorferplatz, Kornsteinplatz und siehe da, nach 15 Minuten Fahrt ist das Obers tatsächlich fertig - perfekt. Fast EUR 30.000,- für kleine Beton- Etwas Zucker dazu, einen Löffel auf den friTestflächen am Kornsteinplatz und am Pflegerplatz. Sehr viel Geld, aber offensichtlich weiß gar niemand, was hier eigentlich getestet wird: Die Farbe, die Frosttauglichkeit, die Toleranzgrenze der Ortsbildschutzkommission, die Geduld der Halleiner und Halleinerinnen oder wie lange dauert es bis zum Sankt Nimmerleinstag? Eines ist doch längst klar: Das Halleiner Stöcklpflaster gehört sofort saniert. Das hat auch bereits der legendäre Schlagobers-Test von Vizebürgermeister Walter Reschreiter ergeben: schen Ribiselkuchen. Kostenpunkt: nicht mehr als EUR 3,-!

„Köstlich, diese Sünde habe ich mir jetzt wahrlich verdient, Bewegung Eigentlich ist es ja nur zum Weinen, der Zu- gemacht, Strom gespart und dem stand des Halleiner Stöcklpflasters. Daher hat Halleiner Pflaster geht es jetzt auch sich Vizebürgermeister Walter Reschreiter da- besser: Es hat endlich irgendeine, ran gemacht, mit dem notwendigen Humor wenn auch nicht die eigentliche Aufdem holprigen und teils schon gemeingefähr- gabe perfekt erfüllt! Danke!“, so der lichen Pflaster doch noch etwas Positives ab- humor volle Vizebürgermeister. zugewinnen.


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Hallo Hallein KEINE SPORTPLÄTZE FÜR SCHULEN? Leichtathletik mit Laufen, Werfen, Kugelstoßen und Weit- und Hochsprung vor. Dies ist keine Empfehlung, dies ist Pflicht! Vor dem Umbau der Gamper Sportstätten haben die Schulen aus dem Stadtgebiet, VS und NMS/HS Stadt, VS und NMS/HS Burgfried, das SPZ und die Polytechnische Schule den Leichtathletikunterricht in Gamp durchführen können. Da jetzt nur mehr für Fußballvereine die Möglichkeit zum Training besteht und gar keine Leichtathletikeinrichtungen vorgesehen sind, stehen die Schulen vor dem Dilemma, den Lehrplan nicht mehr erfüllen zu können. Die Möglichkeit, das Seit dem Umbau der Sportstätten in Rifer Leistungszentrum zu nützen besteht für die Gamp gibt es für fast alle Pflichtschu- Schulen aus der Stadt de facto in der Realität len in Hallein keine Möglichkeit mehr, nicht, denn da nimmt die Wegstrecke doppelt so viel Zeit in Anspruch als der Bewegungs- und Leichtathletik zu betreiben. Sportunterricht selber. Leider hat Bürgermeister Der Lehrplan sowohl in der Volksschule, als auch Anzengruber bisher unsere Anfragen dazu nicht in der Hauptschule, in der Sonderschule und in einmal ignoriert. Rosa Bock der Polytechnischen Schule sieht den Bereich

NULL JUGENDARBEITSLOSIGKEIT FÜR HALLEIN Aktuell sind rund 130 Jugendliche bis 25 Jahre in Hallein arbeitslos. Das sind um über 20 % mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Für mich ein untragbarer Zustand. Aus meiner langjährigen Berufserfahrung im Sozialbereich weiß ich um die große Bedeutung von Bildung und Arbeit. Jeder Mensch will notwendig sein und Arbeit vermittelt uns Identität, Wertschätzung und Anerkennung. Daher stecke ich mir ein großes Ziel: Eine Ausbildungsgarantie für jeden einzelnen Jugendlichen in Hallein. Denn die passende Ausbildung ist die Voraussetzung für einen guten Job. In Kooperation mit verschiedenen Trägern will ich mit einem ausgeklügelten Maßnahmenmix aus Lehrstellenförderung, Kursangeboten und Eingliederungshilfen die Jugendarbeitslosigkeit faktisch auf Null setzen. Kein Jugendlicher in Hallein soll auf der Strecke bleiben! Machen wir Hallein zur sozialen Vorzeigestadt! Vizebürgermeister Walter Reschreiter


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GASTKOMMENTAR VON „SALZSCHREIBER“ ODO STIERSCHNEIDER Vizebürgermeister Walter Reschreiter, SPÖ-Spitzenkandidat bei der Gemeindevertretungswahl befasst sich intensiv mit Problemen der Stadt Hallein. Dazu wichtige Beispiele: Derzeit 640 Wohnungs-Ansuchen, die insgesamt fast 1.500 Personen betreffen, stellen für Walter Reschreiter einen unakzeptablen Rekord dar. Die absolute ÖVP-Mehrheit im Rathaus versäumte es, rechtzeitig durch Ankauf günstiger Baugründe vorzusorgen. Vzbgm.Reschreiter fordert den Bau zusätzlicher Mietwohnungen und die Entwicklung eines Halleiner Sanierungs-Modells von Wohnhäusern in der Altstadt. Er präsentierte ein Gutachten, welches belegt, dass bei regelmäßiger Pflege das Stöckl-Pflaster in einem wesentlich besseren Zustand wäre. Er wendet sich nachdrücklich gegen ÖVP-Bürgermeister Anzengrubers angedrohte Betonierung von Gehwegen in der Altstadt, ärgert sich über die grässlichen Mistkübel (,,wie alte, gebrauchte Boiler!‘‘), fordert ein Verkehrs-Leitsystem zur stadtgerechten Verkehrsführung sowie eine Begegnungszone mit gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern. Odo Stierschneider

Vzbgm. Reschreiter setzte sich selbst auf das Fahrrad, um auszuloten, wie Radfahren in Hallein sicherer zu gestalten ist. Im Sozialbereich begründete Vzbgm. Reschreiter die Dialog-Reihe ,,Hallein behindert‘‘ und tritt vehement für einen Behinderten-Beirat ein. ÖVP-Bürgermeister Anzengruber will dessen Aufgaben dem Senioren-Beirat unterschieben. Weil Senioren bekanntlich Spezialisten für die Probleme von jungen Behinderten sind. Absurd! Erstmals wird eine behinderte Frau Mitglied der SPÖ-Fraktion im Rathaus. Betriebe, die Jugendliche aus Hallein aufnehmen, sollen gefördert werden. Im Kulturbereich soll der Ziegelstadel von Halleiner Kulturvereinen verwaltet werden, die Festspielbühne soll winterfest gemacht und der ,,StilleNacht‘‘-Bezirk aufgewertet werden. Kulturschaffende sollen eingeladen werden, in Hallein neue Kulturformen zu entfalten. So wie Reschreiter und Fotograf Zenzmaier es mit ihrer grandiosen, unvergesslichen Präsentation von Großfotos auf den Altstadt-Fassaden vorgezeigt haben. – OST

IMMER MIT DABEI IM WAHLKAMPF DER SPÖ HALLEIN: Balu, der Begleithund von Margret Wagner.


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Hallo Hallein WIND AM TENNENGAUER ARBEITSMARKT WIRD IMMER RAUER, ABER:

AK LÄSST MENSCHEN NICHT IM STICH: SOZIALPLAN VERHANDELT! Der Tennengau kommt wirtschaftlich nicht zur Ruhe. Zahlreiche Betriebsschließungen haben im einstigen Salzburger Vorzeigebezirk tiefe Spuren hinterlassen: Der stetige Aderlass bei gut bezahlten IndustrieJobs hat die Einkommen einbrechen lassen. Und das Ende der Firma MDF der Binderholzgruppe in Hallein ist die nächste Hiobsbotschaft. Aber eine Konstante gibt es – und die heißt Arbeiterkammer und Gewerkschaft: „Wir lassen die Menschen nicht im Stich“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler, „So wie in der Vergangenheit etwa bei m-Real haben wir auch im Fall Binder alles unternommen, um den Beschäftigten die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen!“

Die AK hat federführend für die betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan ausverhandelt. Der Tennengau hat wirtschaftlich schon weitaus bessere Zeiten gesehen. Bis vor wenigen Jahren hatte der Arbeitsmarkt rund um Hallein eine Vorzeigerolle inne. Der produzierende Sektor dominierte – viele gut bezahlte Industrie-Jobs und damit verbunden die landesweit höchsten Einkommen waren die Folge. Doch davon ist heute leider nicht mehr viel übrig. Allein in Hallein sind seit dem Jahr 2008 in der Sachgütererzeugung über 1.000 Jobs verlorengegangen. Und das wirkt sich auf die Einkommen aus.


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BEI EINKOMMEN AUF PLATZ 3 ZURÜCKGEFALLEN Bis 2007 wurden im Tennengau im Bezirksvergleich die höchsten Durchschnittseinkommen erzielt. Der bereits erwähnte Rückgang an gut bezahlten IndustrieJobs hat dazu geführt, dass der Tennengau 2012 bei den Einkommen erstmals unter dem Landesschnitt lag und im Bezirks-Ranking mittlerweile auf den dritten Platz abgerutscht ist. Während das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt im Jahr 2012 per Landesschnitt 1.913 Euro betrug, verdiente mann/frau im Tennengau nur noch 1.860 Euro – zum Vergleich: die höchsten Einkommen werden im Flachgau (2.049 Euro) und in der Stadt Salzburg (1.983 Euro) erzielt.

AK KÄMPFT FÜR DIE MENSCHEN Die letzte Hiobsbotschaft in einer leider langen Reihe von Betriebsschließungen und Stellenabbau (wie etwa m-Real oder Johnson & Johnson) war die kürzlich erfolgte Bekanntgabe der Schließung von MDF Binder in Hallein. 111 Beschäftigte verlieren ihren Job. Aber die Betroffenen stehen nicht alleine da: So wie in der Vergangenheit hat auch hier die Salzburger Arbeiterkammer alles unternommen, um die Folgen für die MDF-Belegschaft so gut wie nur irgendwie möglich abzufedern. AK-Präsident Siegfried Pichler hat sofort nach Bekanntwerden der Schließung Kontakt mit der Geschäftsleitung aufgenommen, um einen Sozialplan voranzutreiben. Bei AMS und Land machte sich die AK für die Schaffung einer Arbeitsstiftung stark. Nicht nur das ist geglückt, sondern es gibt auch auf Initiative der AK bereits einige Zusagen von Unternehmen, die MDF-Mitarbeiter übernehmen wollen.

KONJUNKTUR MUSS WIEDER ANGEKURBELT WERDEN „In dieser Situation brauchen wir dringend Impulse, die eine Trendumkehr einläuten können“, sagt AK-Präsident Pichler. Zuerst müssen die Landespolitiker rasch jenen Anteil am aktuellen Konjunkturpaket der Bundesregierung nach Salzburg holen, der den Arbeitnehmern und Unternehmern hier zusteht. Doch das allein wird bei Weitem nicht ausreichen, um die Rekordarbeitslosigkeit zu lindern. Die Landesregierung im Chiemseehof muss vor der eigenen Haustüre aktiv werden: Etwa bei der Finanzierung von leistbaren Wohnungen, einer zeitgemäßen Kinderbetreuung oder in Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur. GENAU DAS SIND INVESTITIONEN IN BEREICHE, DIE NICHT NUR DEN MENSCHEN HELFEN, SONDERN AUCH ARBEIT SCHAFFEN!“, wiederholt Pichler seine Forderungen.


STARKE GEMEINDEN IN DEN SALZBURGER REGIONEN Die Gemeinden sind das Herzstück in der Politik und damit die emotionalste Ebene für die Bevölkerung. Für die Landtagsabgeordneten der SPÖ kommt es nicht infrage, dass in Salzburg Polizeidienststellen lediglich aus Kostengründen geschlossen werden. Auch die geplanten Sparmaßnahmen der Landesregierung auf Kosten der Familien ist für sie der falsche Weg. „Auf keiner Ebene ist die Politik so nahe an den Bürgerinnen und Bürgern wie in den Gemeinden. Die Entscheidungen der direkt gewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und den Gemeindevertretungen sind für die Menschen direkt spürbar“, erklärt SPÖ-Landtagsklub- und Landesparteivorsitzender Walter Steidl. „Daher setzt sich die SPÖ vehement dafür ein, dass bezirksweite Konzepte zur Erhöhung der Sicherheit erarbeitet werden. Sparmaßnahmen, wie die angekündigten Schließungen bzw. Zusammenlegungen von Polizeidienstposten, dürfen nicht zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung gehen“, fügt SPÖSicherheitssprecher im Landtag, Othmar Schneglberger, hinzu. Schneglberger verlangt von der verantwortlichen Innenministerin die rasche Umsetzung eines konkreten und schlüssigen Konzeptes für die angekündigte Dienstellenumstrukturierung. „Eine Neuaufstellung der Exekutive, verbunden mit Polizeipostenschließungen muss in erster Linie sinnvoll sein. Das Zusperren nur aus Kostengründen anzukündigen, verunsichert die Bevölkerung und trägt nicht zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl bei“, erklärt Schneglberger. Neben den angekündigten Begleitmaßnahmen für die betroffenen Gemeinden, fordert Schneglberger zusätzlich bezirksweite Konzepte für Salzburg ein, wie größere Polizeidienstposten künftig mit den kleineren kooperieren. Am Ende der Diskussionen müsse für die Bevölkerung das bestmögliche Ergebnis herauskommen. Aufgrund von Sparzwängen dürfe es nicht zu einer Verschlechterung der Sicherheit der Bevölkerung kommen, so der SPÖ-Sicherheitssprecher. „Ziel muss eine größtmögliche Polizeipräsenz auf Salzburgs Straßen sein“.

Regierung spart massiv bei Familien Gerade die Sicherstellung der Kinderbetreuung ist eine zentrale Aufgabe der Gemeinden. Die Landesregierung plant aber nun, die Zuschüsse zu den Kostenbeiträgen der Eltern bei der Kinderbetreuung um rund ein Drittel zu kürzen und somit massiv auf Kosten der Familien zu sparen. „Für die SPÖ kommt das nicht infrage. Vor allem für Familien mit niedrigen Einkommen ist jede Zusatzbelastung schwer zu verkraften. Die Möglichkeit

SPÖ-Familiensprecherin Niki Solarz: „Es darf nicht auf Kosten der Familien gespart werden.“

SPÖ-Klubvorsitzender Walter Steidl: „Werten wir die BHs auf und schaffen so mehr qualifizierte Jobs in den Regionen.“

des Besuchs der ersten Bildungseinrichtung für alle Kinder muss weiterhin oberstes Prinzip bleiben. Die ideenlosen Kürzungen der schwarz-grünen-Regierung sind ein Armutszeugnis“, ärgert sich SPÖ-Familiensprecherin Niki Solarz. Eingeführt wurden die Zuschüsse zu den Elternbeiträgen für nicht schulpflichtige Kinder in der Höhe von 50 Euro für Ganztagesplätze bzw. 25 Euro für Halbtagesplätze erst 2009 auf Initiative der SPÖ.

Gute Jobs für die Regionen Um die Regionen und damit auch die Stellung der Gemeinden zu stärken, schlägt die SPÖ im Zuge ihrer Ideen für eine umfassende Landesverwaltungsreform vor, die Bezirkshauptmannschaften aufzuwerten und Aufgabenbereiche von der Landeshauptstadt in die BH´s zu übertragen. „Es gibt keinen Grund, warum die Bevölkerung für bestimmte Serviceleistungen des Landes in die Landeshauptstadt pendeln muss. Einige Verwaltungsaufgaben können sehr gut von den BH´s erledigt werden. Das bringt den Regionen mehr qualifizierte Jobs und insgesamt eine Aufwertung ihrer Stellung“, ist SPÖ-Klub- und Landesparteivorsitzender Walter Steidl sicher. Gut ausgebildete Personen würden so eher in ihren Gemeinden bleiben und nicht, aufgrund der mangelnden Jobmöglichkeiten, in die Stadt ziehen.

Hallo Hallein | März 2014  

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