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DEZEMBER 2012

A DV E N T + W E I H N A C H T E N I B L Ü H E N D E ST E R N E H A N D E L I V E R K AU F E N + W E R B E N VO R S C H AU I I PM E S S E N 2 0 1 3


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Weihnachten daran denken: Auch Vasen haben Wテシnsche. bXテャP_VR_[a\ |X_aY_`_R rcV`QPRcテ点 7: [V "..W R_a\PQ

Besuchen Sie unsere

Adventsausstellung. qcR[Vc r[a\P_VYV_aY_R u^^XcV`QPR, F: //.F1 vcWbOR]

Inh. Marina Lichtenknecker 窶ヲ das Blumenhaus mit Biss


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I N H A LT INTERN

Fairtrade-Rosen Werben für Last-Minute-Geschenke Ordertracking Zusatzartikel fürs Weihnachtsgeschäft Annahmeschluss In- und Ausland Fleurop auf der IPM Mehrauflage Feelings zum Valentinstag Messetermine 2013 Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Januar 2013

Z U M VA L E N T I N STA G 2 0 1 3 W I R D VO N F L E U R O P E B E N FA L L S E I N G R O S S F L Ä C H E N P L A K AT A N G E B OT E N. D I E F L Ä C H E N KÖ N N E N A B E N D E D E Z E M B E R G E B U C H T W E R D E N. N Ä H E R E I N F O S F I N D E N S I E I M M E R K U R P O RTA L.

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FLORISTIK

groß, aber preiswert von

Blühende Sterne Silvester Straußoffensive 2013 Bauhaus floral

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Positive Aussichten Grüne Vielfalt Kreativität gewinnt Pflanzenpromotion Regeln zum Erfolg Ein Lob den Frauen Glück & Weisheit

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HANDEL

FRANZ DODEL

BEILEGER

WEIHNACHTSWERBUNG Blumen, insbesondere Fachgeschäftsfloristik – das sind heutzutage Luxusprodukte. Blumen verschönern das Leben, sie sprechen die Menschen emotional an, doch man braucht sie nicht. Daher ist Werbung für unsere Produkte und Dienstleistungen heute wichtiger als gestern und morgen. Doch Werbung ist teuer, wenn sie einigermaßen professionell gemacht ist. Ein größeres Hinweisschild auf unsere Adventsausstellung, platziert an der Straße vor unserem Fachgeschäft, wird rund EUR 900,00 kosten. Eine dreispaltige, farbige Anzeige in unseren Lokalblättern kostet bei einer Auflage von 30000 Exemplaren etwa EUR 1500,00. Wenn man sich das vergegenwärtigt, sind die Kosten für die von Fleurop angebotenen Großplakatierungen wirklich gering. Daher haben wir uns entschlossen, unsere Adventsausstellung über Großplakate zu bewerben.Insgesamt hatten wir sechs Flächen gebucht.Davon vier im Stadtgebiet von Laupheim, an stark befahrenen Straßen oder vor viel besuchten Einkaufszentren. Da wir wissen, woher unsere Kunden kommen, haben wir zusätzlich zwei Plakatwände außerhalb des Stadtgebietes an Hauptstraßen belegt. Somit waren wir in und um Laupheim im Straßenbild mit unserem Fachgeschäft zielgerichtet auf den Anlass Adventsausstellung in aller Breite präsent. Und das zu einem unschlagbaren Preis! Nun ist der Werbeerfolg einzelner Aktivitäten immer schwer zu messen. Vor allem dann, wenn – wie bei unserer Adventsausstellung – auch noch andere Werbemaßnahmen wie etwa der intensive Einsatz von Flyern durchgeführt werden. Gut, man kann die Kunden fragen, über welche Informationsquelle sie auf unsere Ausstellung aufmerksam wurden. Die Antworten können dann einen Eindruck über den Werbeerfolg vermitteln – wirklich fundierte Zahlen liefern sie nicht. Doch trotzdem bin ich davon überzeugt: Die Großplakatierungen sind erfolgreich. Allein die Tatsache, dass wir als Blumenfachgeschäfte so groß im Straßenbild vertreten sind, lässt uns in den Augen der Konsumenten bedeutsamer werden. Wir spielen mit im Konzert der »Großen« – das bewirbt neben dem eigentlichen Anlass auch unser Image als Fachgeschäft.Ich selbst hatte daher schon in der Vergangenheit denWunsch, über Großplakatierung zu werben. Allerdings habe ich mich da nicht rangetraut. Aus den bekannten Gründen: Preis, Zeit und fehlendes fachliches Know-how für die professionelle Erstellung von Großplakaten. All dies wird uns durch das Fleurop-Großplakat-Konzept, bei dem wir nur die reinen Mediakosten tragen, abgenommen. Diese Chance, groß und gleichzeitig preiswert zu werben, sollten wir nutzen.

Die Highlights zum Weihnachtsfest TITEL

Silberne und weiß-satinierte Weihnachtskugeln, gefüllt mit weißen Chrysanthemen: ein schlichter, doch effektvoller Tischschmuck für die Silvesterparty. FOTOS

Blumenbüro/FDF/justchrys/J. Manegold (Titel, S. 8/9), Stars for Europe (S. 4, S. 6/7, S. 25 u. l.), Flora Dania (S. 5), Blumenbüro (S. 10/11 großes Foto, S. 20/21, S. 26/27), Hortifair (S. 11 u.), Blumengroßmarkt Hamburg/Claudia Timmann (S. 11 o.), Holger Peters (S. 12/13), Adele Marschner (S. 23), IZB (S. 25, großes Foto), BGL/PPM (S. 25 u. r.), Fotolia/lensonfocus (S. 25 u. M.), Blumenbüro/ FDF/Straußoffensive/J. Mangold (S. 28/29), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31), Pixelio/Alexander Klaus (Beileger S. 2, kleines Foto)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG . 12200 Berlin . Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 . E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 . Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley / Martin Hein Bahia Büro . Gotenstraße 11 . 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 . Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann / Sandra Lajain . Hamburg LITHO & DRUCK

Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 . 22767 Hamburg PA P I E R

Circle Silk premium white, 100% recycled


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Poinsettien sind bei den Verbrauchern sehr beliebt. Floristisch veredelt, werden aus schlichten Hochstämmen, Mehr- oder Eintriebern stimmungsvolle adventliche und weihnachtliche Dekorationen. F O T O R E C H T S Reh mit Weihnachtsstern unter der Glasglocke – in der Adventszeit dürfen die Emotionen auch mit etwas stylischem Kitsch »gewürzt« sein. F O T O S U N T E N In diesem festlichen Arrangement sind cremefarbene Mini-Weihnachtssterne (in mit Filz umwickelten Plastikbechern) als Christbaumschmuck in einer Zuckerhutfichte verarbeitet. Goldene Kugeln und Dekorationsband machen aus dem Gesteck einen edlen Mini-Weihnachtsbaum. FOTOS OBEN

ADVENT + WEIHNACHTEN Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache: Weihnachtssterne gehören zu den saisonalen Bestsellern. Im Jahr 2011 wurden allein in Deutschland rund 36 Millionen Exemplare verkauft. Nach den Orchideen belegen die Kultpflanzen der Advents- und Weihnachtszeit damit Platz zwei der Top-Ten der blühenden Zimmerpflanzen. Ihr Marktanteil beträgt sieben Prozent, was rund 88,2 Millionen Euro ausmacht. Allerdings wollen viele Anbieter an diesem Markt teilhaben. Ob kleiner, dörflicher Supermarkt oder riesengroßes Gartencenter: Überall treffen die Verbraucher auf Weihnachtssterne zu teilweise abenteuerlich niedrigen Preisen. Da können und sollten Blumenfachgeschäfte nicht mithalten, sondern die blühenden Sterne einfach anders, nämlich wertiger präsentieren.

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Mit Poinsettien in außergewöhnlichen Pflanzgefäßen kann sich das Blumenfachgeschäft von anderen Anbietern abgrenzen. Floristen können hier ihre besondere Kreativität zeigen.

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FARBEN + FORMEN Während die Hochblätter der Wildform der Euphorbia pulcherrima immer rot sind, variiert die Farbpalette der Topfsorten von unterschiedlichen Rottönen über Apricot, Bordeaux, Cremeweiß, Orange, Pink und Rosa bis hin zu Zimtfarben und leuchtendem Zitronengelb. Darüber hinaus gibt es zahlreiche zweifarbige Varianten mit interessanten Farbverläufen oder Sprenkelungen. Auch in Bezug auf Größe, Wuchs- und Blattform bieten Weihnachtssterne Vielfalt. Von Minis, über Hochstämmchen bis hin zu Ampelpflanzen und Büschen ist alles zu haben. Poinsettien gibt es zudem nicht nur mit »normalen«, sondern auch mit spitzen, eichblattartig gezackten oder gekräuselten Blättern. Recht neu sind gefüllte Sorten. Sie wachsen sehr gerade, sind robust, lange haltbar und eignen sich daher gut als Tischschmuck oder Schnittblumen. Trotz des großen Farb- und Formenreichtums ist der Klassiker in den traditionellen Weihnachtsfarben Rot und Grün am beliebtesten. An zweiter Stelle folgen weiße, respektive cremefarbene Varianten, die besonders edel und elegant wirken. Dabei gibt es auch bei den rotgrünen Weihnachtssternen immer wieder neue Züchtungen. Diese verfügen nicht nur über besonders intensiv gefärbte Hochblätter, sie sind auch deutlich robuster und haltbarer als frühere Sorten. SAISON + PRODUKTION Höhepunkt der Weihnachtsstern-Saison ist traditionell die Woche vor dem ersten Advent. Dann kaufen viele Verbraucher die Pflanzen, um ihre eigenen vier Wände zu dekorieren. Ab Anfang Dezember verlagert sich der Schwerpunkt dann in Richtung »Schenken«.Jeder vierte Weihnachtsstern wird verschenkt. Etwa 90 Prozent der bei uns verkauften Weihnachtssterne stammen aus deutscher Produktion. Das ist neben der in der Weihnachtszeit heiß begehrten Farbkombination Rot und Grün ein weiteres positives Argument, das für den Kauf einer solchen Pflanze spricht.

GESCHICHTE + KARRIERE Die Erfolgsgeschichte von Euphorbia pulcherrima begann 1804. In dem Jahr war der Naturforscher Alexander von Humboldt auf die Pflanze mit den leuchtend roten Hochblättern aufmerksam geworden und hatte sie von einer Amerikareise mitgebracht. In Berlin wurde sie katalogisiert und erhielt 1833 von dem Botaniker Carl Ludwig Willdenow den botanischen Namen Euphoriba pulcherrima, was so viel wie die »Schönste der Eurphorbien« bedeutet. 1834 wurde sie von dem Arzt, Apotheker und Kustos am Botanischen Museum Berlin, Johann Friedrich Klotzsch, nach einem Beleg des »Willdenow«Herbariums beschrieben. Mit dem deutschstämmigen Amerika-Auswanderer Paul Ecke begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Weihnachtsstern-Vermarktung. Fasziniert von den wild in der Nähe seiner kalifornischen Farm wachsenden roten Pflanzen versuchte sich Ecke an ihrer Kultivierung. Erste Erfolge verzeichnete er mit frisch geschnittenen Weihnachtsstern-Zweigen. Sein Sohn, Paul jr., verkaufte diese zur amerikanischen »holiday season«, im Weihnachtsgeschäft, an prominenten Standorten: auf dem Sunset- und dem Hollywood-Boulevard in Los Angeles. Ein würdiger Geburtsort für einen Weltstar. Und so begann die Karriere des Weihnachtssterns dort, wo heute die weltbekannten Sterne auf dem »Walk of Fame« die Größen der Unterhaltungsindustrie ehren. Angespornt durch seine Erfolge mit dem Weihnachtsstern in Hollywood forcierte Ecke die Poinsettien-Zucht. Auf seiner Farm im südlichen Kalifornien kultivierte er auf großen Feldern zunächst Poinsettien-Pflanzen,die über Gärtner im ganzen Land als Schnittblumen vermarktet wurden. Die Feldproduktion von Schnittblumen wurde später weitgehend durch die Produktion von Topfpflanzen ersetzt. Züchtungserfolgen in Deutschland um 1950 ist es zu verdanken,dass der Weihnachtsstern heute auch unter den für ihn zunächst ungewohnten Bedingungen in geheizten Räumen zurechtkommt.


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AU S D E N U S A KO M MT D E R B R AU C H, N E T T E N M E N S C H E N A M 1 2. D E Z E M B E R E I N E N W E I H N A C H TS ST E R N Z U S C H E N K E N.

STRICK IST SCHICK Ein Blick in die einschlägigen Wohn- und Einrichtungsmagazine zeigt: Strick ist total angesagt. Es gibt wärmende Plaids und Zierkissen im Zopfmuster-Look, kleine mit Linksmaschen ummantelte Sitzhocker – Pouffes genannt – und sogar Tisch- und Stuhlbeine erhalten Woll-Stulpen. Da liegt es natürlich nahe, auch den Übertöpfen unserer Zimmerpflanzen ein Strickkleid zu verpassen.


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S I LV E ST E R Der 31. Dezember ist der letzte Verkaufstag im Jahr – die letzte Chance also, noch einmal so richtig an der Umsatzschraube zu drehen. Wie? Ganz einfach! Nutzen Sie den Aberglauben der Menschen, um an diesem Tag ein kleines Stückchen Glück zu verkaufen. Werben Sie ganz offensiv mit diesem Begriff, denn Silvester Glück zu verschenken oder für sich selbst zu erwerben, ist ein starkes Verkaufsargument. GUTE LAUNE VERKAUFT Eine positive Stimmung im Geschäft ist die Grundvoraussetzung für gute Umsätze an jedem Tag im Jahr, aber ganz besonders am 31. Dezember, wenn Sie Glück zu Geld machen möchten. Gute Laune ist nämlich ansteckend und hilft beim Verkaufen. Ebenfalls stimulierend wirkt Musik. Den Fleurop-Song »The world needs flowers« können Sie kostenlos im MerkurPortal herunterladen und in Ihrem Fachgeschäft abspielen – eine GEMA-Anmeldung ist nicht nötig. ZURÜCK ZUM GLÜCK Neben den plakativen Symbolen wie rußgeschwärzte Schornsteinfeger, glänzende Hufeisen, rosafarbene Ferkelchen, rot-weiße Fliegenpilze und schwarzgepunktete Marienkäfer aus dem Bedarfshandel gibt es auch eine ganze Reihe von Glückspflanzen und -blumen, die Sie in den Mittelpunkt Ihrer Silvesterpräsentation stellen können. Dazu gehören: G L Ü C K S K L E E ( O X A L I S D E P P E I ) Die Pflanze mit den vierblättrigen Blättern bringt das kleine, persönliche Glück ins Haus, ist also

ein Glücksbringer für alle Fälle. Ein nettes Silvesterpräsent für Kunden, die eine Menge Menschen (etwa die ganze Hausgemeinschaft) beglücken möchten. G L Ü C K S - O D E R S I L V E S T E R M O O S ( S E L A G I N E L L A ) Es verspricht ein weiches Abfedern nach einem Absturz.Ist vielleicht eher gedacht für ein blumiges Geschenk am 1. Januar, wenn der »Kater« von der Silvesterparty auskuriert wird. A Z A L E E ( R H O D O D E N D R O N S I M S I I ) Diese in schönen Rottönen, in Rosa oder Weiß blühenden Pflanzen versprechen ein langes, gesundes Leben. E F E U ( H E D E R A H E L I X ) Kleine Töpfchen, bepflanzt mit zarten Efeuranken, bringen Glück und Segen ins Haus und prophezeien Kraft und Stärke in allen Lebenslagen. Und sind schier unverwüstlich als Zimmerpflanzen. Sie wachsen und wachsen und wachsen ... K A M E L I E ( C A M E L L I A J A P O N I C A ) Dieses klassische Gewächs mit den zart duftenden,an Rosen erinnernden Blüten steht für das Glück lang andauernder Freundschaft und Harmonie. C H R Y S A N T H E M E ( C H R Y S A N T H E M U M ) Bleibt noch die Chrysantheme, die auf unseren Abbildungen (edler Rahmen für das Champagner-Buffet und Trendstrauß in Pink mit Knallbonbons) im Mittelpunkt steht. Sie ist in Japan nicht nur ein kaiserliches Symbol, sondern auch ein Zeichen für »langes Leben und Glück«. Alle vier Jahre feiern die Japaner ein »Festival of Happiness« (das Glücksfest), bei dem sie die Chrysantheme ehren. Wir könnten das ebenso in jedem Jahr an Silvester zelebrieren.

F O T O S Ganz in glitzerndem Schneeweiß oder trendig in Pink: Chrysanthemen sind auf jeden Fall die passenden »Glücksblumen« für die Dekoration der Silvesterparty.

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DELUXE ZUM FEST Wenn wir das neue Jahr begrüßen, ist das für viele Menschen ein guter Grund für eine rauschende Ballnacht. Festliche Kleidung ist angesagt. Dazu passt natürlich eins der edlen Schmuckstücke aus der Fleurop-deluxe-Kollektion 2012/2013 hervorragend. Blütenzauber für eine ganz besondere Nacht – so mancher Mann wird seine Liebste gern mit einem floralen Schmuckstück überraschen.


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GRÜNER MARKT Für die Statistiken des Grünen Marktes ist seit der Auflösung der Centralen MarketingGesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) und der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH (ZMP) die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) zuständig. Diese meldete kürzlich positive Zahlen für das Geschäftsjahr 2011. Nachdem der Gesamtmarkt für Blumen und Pflanzen im Jahr 2010 leicht geschrumpft war, erhöhte sich das Volumen im Jahr 2011 nach vorläufigen Schätzungen um 1,5 Prozent auf gut 8,64 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen).

EIN ÜBERBLICK Die 8,64 Milliarden Euro Gesamtmarktvolumen enthalten sowohl die privaten als auch die institutionellen Ausgaben für Blumen und Pflanzen. Zum Gesamtanstieg trug der Schnittblumen-Sektor durch den günstiger gelegenen Termin des Valentinstages und das schöne Wetter am Muttertag bei. Das Segment Schnittblumen wuchs um 1,5 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen) an. Das Segment der Zimmerpflanzen veränderte sich, verglichen mit dem Vorjahr, nur in der Zusammensetzung. Das Volumen lag wiederum bei 1,72 Milliarden Euro. Begünstigt wurde das Wachstum des grünen Gesamtmarktes ebenfalls durch das Segment Gartenpflanzen. Witterungsbedingt startete die Outdoor-Saison sehr früh, und aufgrund des harten Winters 2010 waren Ersatzpflanzungen zu leisten. Das Volumen dieses Segmentes erhöhte sich um insgesamt gut zwei Prozent auf 3,86 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen). SCHNITTBLUMEN Das Marktsegment der Schnittblumen erreichte im Jahr 2011 nach vorläufigen Schätzungen der AMI durch ein recht deutliches Wachstum (+ 1,5 Prozent) ein Volumen von 3,06 Milliarden Euro. Jeder Bundesbürger hat demnach – statistisch gesehen – im vergangenen Jahr 37 Euro ausgegeben. Heiß geliebt und gern gekauft wurden nach wie vor Rosen. Sie verteidigten den ersten Platz der Top 10. Mit einem Ausgabenanteil von 38 Prozent waren die Königinnen der Blumen unangefochtene Spitzenreiter. Den

zweiten Platz nahmen wieder die Chrysanthemen mit einem Anteil von 10 Prozent ein. Den Bronze-Platz verteidigten die Tulpen mit einem Anteil von neun Prozent gegen die Gerbera mit sieben Prozent. Auf dem fünften Platz fanden sich erstmals die Sonnenblumen,die im Jahr 2010 noch den sechsten Platz einnahmen. Die Lilien, die in 2010 den fünften Platz der Top 10 hielten, wurden durch die Sonnenblumen auf den sechsten Platz verdrängt. Der Lilien-Marktanteil lag 2011 bei drei Prozent. Die Plätze sieben bis neun wurden von Amaryllis, Freesien und Orchideen mit jeweils zwei Prozent behauptet. Die Pfingstrosen zogen erstmals in die Schnittblumen-Charts ein. Mit gut einem Prozent Anteil an den Gesamtausgaben erreichten sie Platz zehn. BLÜHENDE ZIMMERPFLANZEN Im Jahr 2011 betrug das Volumen des Marktsegmentes der blühenden Zimmerpflanzen 1,26 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen). Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von knapp einem Prozent. Die Orchidee war auch in 2011 mit einem Marktanteil von 31 Prozent die mit Abstand begehrteste blühende Zimmerpflanze. Die anderen Kulturen der Top 5 behaupteten ebenfalls ihre Plätze. Auf Platz zwei befand sich der Weihnachtsstern mit einem Ausgabenanteil von sieben Prozent. Gerade diese Kultur profitierte stark von der milden Witterung im Winter. Den dritten Platz verteidigte die Rose mit einem Anteil von sechs Prozent. Die Plätze vier und fünf nahmen die blühenden Zimmerpflanzen ein, deren Durchschnittskäufer am ältesten sind: Alpenveilchen (sechs Prozent) und Azaleen (vier Prozent). Die erste Änderung in der Rangfolge zeigte sich auf dem sechsten Platz der Top 10. Kalanchoe, die im Jahr 2010 noch den siebten Platz belegten, sind nun auf Platz sechs zu finden, während Hydrangea von Platz sechs auf Platz sieben fielen. Auf Platz acht behaupteten sich die Chrysanthemen mit einem Anteil von vier Prozent. Die Anthurien, die Platz neun einnahmen, hielten ebenfalls einen Ausgabenanteil von vier Prozent. Den letzten Platz der Top 10 eroberte sich die Elatior-Begonie zurück, nachdem sie ihn 2010 an die Amaryllis abtreten musste. Zurückzuführen ist dieser Tausch auf die deutliche Zunahme der Absatzmengen an Elatior-Begonien in der Hauptsaison 2011.


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D E R G E S A MTM A R K T B L U M E N U N D P F L A N Z E N W U C H S 2 0 1 1 U M 1,5 P R OZ E N T.

positive B E E T- U N D B A L KO N P F L A N Z E N Beet-und Balkonpflanzen verzeichneten mit 0,2 Prozent die geringste Steigerung im Segment Gartenpflanzen.Ihr Marktvolumen betrug im Jahr 2011 gut 1,94 Milliarden Euro, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 24 Euro entspricht. Pelargonien waren wieder die beliebtesten Beet- und Balkonpflanzen in Deutschland. Ihr Anteil an den Gesamtausgaben hat sich zwar um zwei Prozentpunkte verringert,den Top-Platz konnten die meist roten Klassiker jedoch wieder behaupten.Der Anteilsverlust wird wohl auf das abrupte Saisonende 2011 zurückzuführen sein. Den zweiten Platz eroberte im Jahr 2011 die Sommerheide mit einem Anteil von knapp neun Prozent. Im Jahr 2010 belegte sie noch den dritten Platz der Top 10, profitierte jedoch 2011 vom »goldenen Oktober«. Der Zuwachs von rund zwei Prozentpunkten an den Ausgaben ist eine Auswirkung der gestiegenen Einkaufsmengen, die den leicht angezogenen Preis deutlich überwiegt. Den dritten Platz belegten die Stiefmütterchen,die einen Anteilsverlust von einem Prozentpunkt hinnehmen mussten. Aufgrund des sehr frühen Starts der Beet- und Balkonsaison 2011 mit deutlich höheren Temperaturen und mehr Sonnenscheinstunden im März als noch im Vorjahresmonat gerieten die Preise für die klassischen Frühjahrsboten stark unter Druck. So konnten die Stiefmütterchen den zweiten Platz der Top 10 trotz der konstanten Einkaufsmenge nicht mehr halten. Auch das Duell um die Plätze vier und fünf konnte die Herbstkultur für sich entscheiden. Die Chrysanthemen, die im Jahr 2010 noch den fünften Platz der Top 10 einnah-

men, erreichten im Jahr 2011 mit einem Anteil von fünf Prozent den vierten Platz. In der Chrysanthemen-Hauptverkaufssaison (August und September) profitierten die reich blühenden Topfpflanzen von deutlich stabileren Preisen, während die Kauflust der privaten Haushalte durch geringeren Niederschlag, mehr Sonne und etwas wärmere Temperaturen angeregt wurde. Vom vierten Platz verdrängt, nahmen die Frühlingsprimeln in den Top 10 des Jahres 2011 mit einem Anteil von vier Prozent nun den fünften Platz ein. Die Arten, die im Jahr 2010 die Plätze sechs bis zehn unter sich aufteilten, haben auch im Jahr 2011 ihre Positionen behaupten können.Die zweite Hälfte der Top 10 wird von den Petunien mit einem Ausgabenanteil von gut vier Prozent angeführt. Mit knapp einem Prozent weniger folgen auf Platz sieben die Beet-Begonien. Die Strauchmargeriten nehmen mit einem Anteil von knapp drei Prozent den achten Platz ein. Fuchsien halten auch im Jahr 2011 wieder den neunten Platz der Top 10, im Jahr 2011 überstieg der Anteil an den Ausgaben die Zwei-Prozent-Marke knapp. Schlusslicht der Top 10 sind erneut im Jahr 2011 die Edel-Lieschen. Sie konnten einen Anteil von knapp zwei Prozent erzielen. DAS WETTER M ACHT‘S Generell konnte man auch im Jahr 2011 einmal mehr feststellen, welch großen Einfluss das Wetter auf das Kaufverhalten hat. Leider gibt es bisher keine verlässlichen langfristigen Wettervorhersagen, so dass die Saisons für die grüne Branche nicht planbar sind. Hoffen wir jetzt also auf ein schönes Frühjahr 2013, das die Menschen anregt, verstärkt Blumen und Pflanzen zu kaufen.


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IPM ESSEN 2013 Vom 22. bis 25. Januar 2013 öffnet die Internationale Pflanzenmesse (IPM) in Essen ihre Tore. Das Angebot ist umfassend und reicht von der kompletten Pflanzen- und Blumenvielfalt über Floristik-Highlights bis hin zu den neuesten Trends aus Technik, Ausstattung und Dienstleistung. Mit dabei sind mehr als 1 500 Aussteller aus rund 40 Ländern. Die IPM bietet eine beeindruckende Produktschau auf mehr als 100000 Quadratmetern Hallenfläche,die auch 2013 wieder durch ein vielfältiges Rahmen- und Informationsprogramm komplettiert wird. VIELE GUTE GRÜNDE Internationale und überregionale Fachmessen ausschließlich für die Grüne Branche gibt es nur noch wenige. Neben der Hortifair, die künftig wieder im niederländischen Aalsmeer veranstaltet wird, sind das die Gartenfachmesse (Gafa) in Köln und die Internationale Pflanzenmesse in Essen. Wobei die Gafa eher auf die Bedürfnisse von Gartencenter und Endverkaufsgärtnereien ausgerichtet ist. Bleibt also die IPM ESSEN, auf der sich der Blumenfachhandel einen qualifizierten Branchenüberblick verschaffen und vielfältige Kontakte knüpfen kann. Nicht zu vergessen die vielen visuellen Anregungen und die mentale Stimulation, die für den Berufsalltag »Gold« wert sind. Etliche gute Gründe sprechen also dafür, für den Besuch der IPM einen oder mehrere Tage zu reservieren. HIGHLIGHTS DER GREEN CITY Sie sind keine »Kellerkinder«, auch wenn die Messeplaner sie im Basement der Halle 1, der Green City, untergebracht haben – die wichtigsten Verbände, Institutionen und Marktpartner der grünen Branche.Informieren Sie sich im ZVG-Infocenter Gartenbau mit der Lehrschau »Stress? Komm mal runter!« und lernen Sie die außergewöhnlichen Sorten der Züchter im Neuheitenschaufenster kennen. Im G&V-Creativ Center können Sie florale Geschäftsideen für den grünen Fachhandel entdecken. BLOOM’s Profil Floral präsentiert eine Sonderschau für die Trends 2013. Internationale Floraldesign-Schulen stellen sich vor. Und im BGI-Trade Center ist der Treffpunkt der Schnitt- und Topfpflanzen-Großhändler angesiedelt.

Herzstück der Green City ist die FDF-ShowBühne. Hier das Programm im Überblick: Favorites of the European Cup of Floral Design Europameisterin Natalia Zhizhko, Niina Minkkinen & Araik Galstyan Dienstag, 22. Januar, 14.30 bis 15.30 Uhr Mittwoch, 23. Januar, 11.00 bis 12.00 Uhr Donnerstag, 24. Januar, 15.00 bis 16.00 Uhr Die große DMF-Show Deutscher Meister der Floristen 2012 Mittwoch, 23. Januar, 15.00 bis 16.00 Uhr Donnerstag, 24. Januar, 11.00 bis 12.00 Uhr Freitag, 25. Januar, 14.30 bis 15.30 Uhr Siegerehrung: Die besten NewComer 2013 Bekanntgabe der Deutschen Finalisten bei Eurofleurs und Worldskills Mittwoch, 23. Januar, 14.30 Uhr Siegerehrung: IPM Wettbewerbe 2013 / Straußwettbewerb Freitag, 25. Januar, 16.00 Uhr NICHT VERSÄUMEN Florale Vielfalt und handwerkliches Geschick können die Fachbesucher bei verschiedenen Wettbewerben in den Obergeschosshallen erleben. Traditionell laden die »Grünen Verbände« gemeinsam mit der Messe Essen auch 2013 zum Tag der Ausbildung ein. Unter dem Motto »I love Green – Grüne Berufe live erleben« können sich Schüler allgemein bildender Schulen der Klassen 9 und 10 umfangreich über den Beruf des Gärtners und des Floristen informieren. Neben dem NewComer-Wettbewerb des FDF gehört der internationale »Colour your Life Award« zu den Wettbewerbs-Highlights der IPM ESSEN 2013 im Januar.

In Berlin haben sich Jürgen Herold, Stefan Göttle und Victoria Salamon als beste Floral-Designer Deutschlands bewiesen – in Essen werden sie ihre Kolleginnen und Kollegen inspirieren. FOTOS


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L I V E AU F D E R F D F - S H O W- B Ü H N E : J Ü R G E N H E R O L D, ST E FA N G ÖT T L E U N D V I C TO R I A S A LO M O N.

grüne WI LLKOMMEN A M FLEU ROP-STAN D Liebe Fleurop-Partner, wir möchten Sie sehr herzlich zum Fleurop-Stand in Halle 7, Stand 7F21 einladen. Das sympathische und engagierte Messeteam aus Berlin erwartet Sie im kommenden Jahr an gewohnter Stelle in Halle 7. Im IPM-Fokus am FleuropStand stehen spannende und interessante Themen wie die Fairtrade-Rosen und unser Kooperationspartner Omniflora, das für Fleurop-Partner exklusive Angebot FloristPay und die Weiterentwicklung unseres FloristShops. Herzlich willkommen am IPM-Messestand der Fleurop AG ! AUF EINEN BLICK Termin: Dienstag, 22. Januar bis Freitag, 25. Januar 2013 Veranstalter: Messe Essen GmbH in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden Gartenbau Rheinland e.V. und Westfalen-Lippe e.V. sowie dem Fachverband Deutscher Floristen e.V. – Bundesverband – unter ideeller Trägerschaft des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) Ort: Messegelände Essen, Norbertstraße, 45131 Essen Öffnungszeiten: täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr Aussteller: Über 1 500 aus mehr als 40 Nationen Ausstellungsfläche: 105 000 Quadratmeter Eintrittspreise: Erwachsene EUR 21,00 Zweitageskarte EUR 3 2 , 0 0 Dauerkarte EUR 57,00 Gruppen ab 20 Personen: pro Person EUR 12,00 Azubis/Studenten EUR 12,00 Katalog EUR 16,00 Ticketshop: Im Onlineshop der Messe Essen kann das Ticket bestellt und zuhause ausgedruckt werden. Messe Essen Info-Telefon: + 49 (0)1805 / 221514 Internet: www.ipm-essen.de


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überzeugt FAI RTR ADE-ROSEN Die Fairtrade-Rosen aus dem Hochland von Kenia, die Mitte November in einer Probe-Aktion an mehrere Dutzend Fleurop-Partner gingen, haben vollkommen überzeugt. Das ergab zumindest eine Umfrage unter einigen Empfängern, die rund eine Woche nach Eintreffen der Blumen gemacht wurde. Wobei es den Befragen weniger um den Aspekt des fairen Handels, sondern mehr um die Produktqualität der Rosen ging. Große Blütenköpfe, starke Stiele, hervorragende Haltbarkeit waren zentrale Argumente, die sich in den nachfolgenden Meinungen beispielhaft wiederfinden.

Fleurop-Partnerin Monika Schniedermann aus Hövelhof bezieht schon seit fast einem Jahr über Omniflora Kenia-Hochland-Rosen, mittlerweile verkauft sie wöchentlich in dem 16000-Einwohner Ort mindesten 240 Stück: »Die Qualität ist super, ich bin total begeistert. Viele Kunden kaufen nur noch diese großköpfigen Rosen, obwohl ich sie nicht extra beworben habe. EUR 1,50 nehme ich für eine 40er Länge. Kollegen und meine Kunden berichten von einer zweiwöchigen Haltbarkeit. Die Qualität ist sogar besser als bei Freilandrosen.« Claus Völp vom Blumenhaus Thomas in Frankfurt am Main meint: »Auch nach einer Woche stehen die Rosen wie eine Eins da. Bei der tollen Qualität sehe ich zukünftig Probleme für andere Anbieter im Großhandel. Unsere Kunden haben unmittelbar danach gefragt – wegen der großen Köpfe und festen Stiele, nicht so sehr wegen dem Fairtrade-Siegel. Ich habe aber gleich das kostenlose Info-Material bestellt, denn fairer Handel ist sicher ein Verkaufsargument.«

Fleurop-Partnerin Annette Schneider aus Düsseldorf resümiert:»Die Qualität ist hervorragend, die Stiele selbst gegenüber Freilandrosen sehr kräftig, auch die Blätter sind sehr schön. Nach einer Woche im Laden sehen die Rosen noch sehr gut aus. Es gibt auch keinen Mehraufwand bei der Vorbereitung, die Rosen müssen halt nur vor dem Verkauf ausreichend gewässert werden.« Der Wiesbadener Fleurop-Partner Salvatore De Cicco hat festgestellt: »Es gab bei einigen Esperance-Rosen leichte braune Stellen, aber das liegt wohl an dieser Sorte mit ihren sehr großen Köpfen. Beim Verkauf zeigte sich,dass alle Kunden das Fairtrade-Konzept kannten,das ist eine eingeführte Marke. Auch ein Supermarkt in der Nachbarschaft führt Fairtrade-Rosen, doch die sind mit unseren HochlandRosen aus Kenia nicht zu vergleichen.« Aus Hessisch Lichtenau meldet sich Fleurop-Partnerin Ilona Schmidt: »Die Qualität ist sehr gut, ich bin ganz begeistert und habe gleich die zweite Bestellung aufgegeben. Der Transport hat gut funktioniert, auch wenn DHL schon um 7.00 Uhr vor der Tür stand. Beim Verkauf habe ich gemerkt, dass ein etwas höherer Preis für die Kunden keine Rolle spielt. Man kann die bessere Qualität ja erkennen.« Ilonka Papp vom Blumenfachgeschäft Kleine Freiheit in Hamburg unterstreicht: »Unsere Kunden haben sofort gesagt, dass sie schon lange nicht mehr so schöne Rosen gesehen hätten. Das stimmt, die Qualität ist deutlich besser als bei der Ware vom Blumengroßmarkt – kein Vergleich. So etwas habe ich schon lange gesucht. Wobei es den Kunden vor allem um die Qualität geht, anscheinend weniger um das Fairtrade-Siegel.«


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ORDERTRACKING NICHT VERGESSEN Bitte denken Sie an das Ordertracking – markieren Sie bitte unbedingt jeden Auftrag gleich nach der Lieferung. Das informiert den Vermittler, schafft Übersicht über die offenen Aufträge und reduziert Nachfragen.

gelten frühzeitigere Termine und Preise laut Hauptumsatztagen. Für Europa  und die USA ist am Samstag, den 22.12. um 11.00 Uhr Annahmeschluss. Wegen der Zeitverschiebung sind Weihnachtsgrüße nach Fernost nur bis Freitag, den 21.12. um 18.00 Uhr garantiert. Diese Annahmeschlusszeiten gelten auch für Silvester. Liebe Fleurop-Partner,

ANNAHMESCHLUSS INLAND UND AUSLAND Die Zahl der Fleurop-Aufträge steigt ab Mitte Dezember deutlich an. Am Freitag, den 21.12. und am Samstag, den 22.12. wird mit der höchsten Zahl der vermittelten Aufträge gerechnet. Garantierter Annahmeschluss für Blumengrüße zum Fest ist Heiligabend um 11.00 Uhr. Aufträge über den zentralen Auftragsservice müssen bis spätestens 10.00 Uhr vermittelt sein. Für Aufträge ins Ausland

wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Herzliche Grüße aus Berlin Ihr Team aus der Fleurop-Zentrale

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MESSETERMINE 2013 Um sich über neue und trendige Produkte auf dem Laufenden zu halten, lohnt sich ein Besuch auf einer Fachmesse. Hier ein Messeüberblick des ersten Halbjahres 2013: FLEUROP AUF DER IPM 2013 Wir möchten Sie sehr herzlich zum Fleurop-Stand in Halle 7, Stand 7F21 einladen. Das sympathische und engagierte Messeteam aus Berlin erwartet Sie im kommenden Jahr an gewohnter Stelle in Halle 7. Wir freuen uns auf einen guten Austausch und viele wichtige Anregungen – natürlich bei einem Glas Schloss VAUX. Herzlich willkommen am IPMMessestand der Fleurop AG!

MEHRAUFLAGE FEELINGS ZUM VALENTI NSTAG Der Valentinstag naht, und damit einer der Umsatzschwerpunkte des Jahres. Damit Sie Ihren Kunden einen optimalen Service bieten können, denken Sie bitte daran, eine Mehrauflage unserer Kundenzeitschrift Feelings schon jetzt im Dezember zu bestellen. Ihre Bestellungen nimmt Gabriele Teschauer gerne entgegen. Per Mail gabriele.teschauer@fleurop.de oder telefonisch 030/713 71 -122. INDIVIDUALISIERTE G R O S S P L A K AT E ZUM VALENTI NSTAG Auch zum Valentinstag 2013 können Sie an der Großflächenkampagne von Fleurop teilnehmen! Buchungen sind Ende Dezember möglich. Alle Infos zu Standorten, Buchungsflächen, Motivauswahl etc. können Sie zeitnah im MerkurPortal nachlesen.

Messe: IPM Essen Datum: 22.1. bis 25.1. Genre: Internationale Pflanzenfachmesse Ort: Messe Essen, Norbertstraße, 45131 Essen Internet: www.ipm-essen.de Messe: Christmasworld Datum: 25.1. bis 29.1. Genre: Fachmesse für Dekoration und Festschmuck Ort: Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main Internet: www.christmasworld.messefrankfurt.com Messe: Ambiente Datum: 15.2. bis 19.2. Genre: Konsumgütermesse – Dining, Giving, Living Ort: Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main Internet: www.ambiente.messefrankfurt.com Messe: Cadeaux Leipzig Datum: 2.3. bis 4.3.2013 und 14.9. bis 16.9. Genre: Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends Ort: Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig Internet: www.cadeaux-leipzig.de


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WERBUNG I Ob es nun um große Werbekampagnen für Konsumgütermarken geht oder um Werbeaktivitäten für Ihr eigenes Blumenfachgeschäft – immer spielt Kreativität eine zentrale Rolle. Dies hört sich selbstverständlich an, doch ist relativ wenig darüber bekannt, wie die Inhalte und die grafische Umsetzung von Werbebotschaften mit dem Verkaufserfolg der Kampagne zusammenhängen. Genaueres hat nun das Institut für Handelsforschung (IFH) der Universität Köln erforscht. Die Ergebnisse und die zugrunde gelegten Definitionen sind auch für die Entwicklung eigener Werbeaktivitäten der Blumenfachgeschäfte von Belang.

Das IFH hat eine von Januar 2005 bis Oktober 2010 dauernde Langzeitstudie durchgeführt. Dabei wurden über 430 Werbekampagnen in zehn verschiedenen Konsumgüterkategorien untersucht. Die zugrunde gelegten Daten über Werbeausgaben und den Produkterfolg wurden den Marktforschungs-Panels bekannter Institute wie GfK Nürnberg und AC Nielsen entnommen. Auch die Konsumgüterhersteller bedienen sich dieser Zahlen, um ihren Markterfolg zu messen. Selbstverständlich ist: Je häufiger eine Werbekampagne den Konsumenten erreicht, desto größer ist in der Regel der Erfolg. Doch welche Rolle spielt dabei die Kreativität? Um dies zu untersuchen, wurde ein Kreativitätsindex entwickelt, der auf den Erkenntnissen der Kommunikationspsychologie basiert. Im Einzelnen wurden fünf Dimensionen von Kreativität definiert. Dies sind:     

Originalität und Überraschung Veränderung der Perspektive des Betrachters Unerwartete Synthese von Ideen Facettenreiche, detaillierte Ausarbeitung Visuell künstlerischer Anspruch

Für die Untersuchung wurden die Kampagnen hinsichtlich dieser Dimensionen von Konsumenten bewertet. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Wirkung von Kreativität auf den Kampagnenerfolg – und zwar unabhängig von der Quantität der Werbeausgaben. Der Kreativitätseffekt liegt bei als durchschnittlich kreativ eingeschätzten Kampagnen immerhin bei 20 Prozent. Bei Werbeaktivitäten, die als hochkreativ eingeschätzt wurden, lag der gemessene Effekt sogar bei bis zu 42 Prozent.

gewinnt Professionelle Werbung mit Rückführung auf das eigene Blumenfachgeschäft bietet die Großflächenkampagne von Fleurop.

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Kurz gefasst: Unkonventionell konzipierte Kampagnen sorgen nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für steigende Absatzmengen. Allerdings unterscheiden sich die Produktgruppen. Während etwa bei Erfischungsgetränken wie Coca Cola große kreative Anstrengungen notwendig sind, um aus dem üblichen Rahmen zu fallen, sieht dies bei Jogurt oder Waschmitteln schon anders aus. Da können mit geringerem kreativen Aufwand größere Erträge erreicht werden. Was bedeuten diese Untersuchungsergebnisse für Ihre Werbung? Zunächst sollte bei der Entwicklung jeglicher Werbeaktivität Ihrerseits auf die genannten fünf Dimensionen geachtet werden. Ist Ihre Anzeige konzeptionell wirklich originell, ist sie visuell facettenreich ausgearbeitet, beeinflusst sie die Perspektive des Betrachters? Solchen Fragen sollten Sie nachgehen, denn Werbeaktivitäten, die Geld kosten, jedoch durch unprofessionelle Herangehensweise wenig Erfolg bringen, sollten Sie vermeiden. Hilfreich kann professioneller Rat sein, denn wie es in der Floristik Gestaltungsregeln gibt, so gelten auch in der Werbung Regeln. Die man kennen muss, wenn sie erfolgreich sein sollen. Es muss kein Rat etablierter Werbeagenturen sein,frei arbeitende Texter/Grafiker/Berater sind oftmals hilfreicher. Zumal diese eher bereit sind, sich intensiv mit den Grundlagen der Floristen-Branche sowie einzelner Geschäfte zu beschäftigen und auch kleine Aufträge ausführen. Eine noch einfachere Möglichkeit als Fleurop-Partner professionelle Werbung zu betreiben, sind natürlich die von Fleurop angebotenen, individualisierten Großflächenplakate. Da stimmen Originalität, visuelle Umsetzung und nicht zuletzt durch die Größenordnung der quantitative Aufmerksamkeitswert. All das bei Rückführung auf Ihr eigenes Blumenfachgeschäft!


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WERBUNG II Eine breit angelegte Promotion für Zimmerpflanzen, die in reduzierter Form auch von einzelnen Blumenfachgeschäften übernommen werden könnte, hat kürzlich das Blumenbüro in Hamburg umgesetzt. Verbunden wurden in der Aktion Online-Aktivitäten, Offline-Werbung,Live-Marketing und Pressearbeit unter Einbeziehung einer Meinungsmacherin sowie die Beteiligung des lokalen Blumenfacheinzelhandels. Dabei wurden den Verbrauchern die Pflanzenkomponenten Design und Funktion vermittelt sowie insbesondere die Wohlfahrtswirkung von Zimmerpflanzen herausgearbeitet.

Die zentrale Kommunikation der »Vitamin P« genannten Aktion lief über www.pflanzenfreude.de, einer vom Blumenbüro initiierten Internet-Seite zur Ansprache von Verbrauchern. Diese konnten auf der Seite einen spielerischen Test machen, wobei entsprechend der Angaben die passende Pflanze ausgewählt wurde. Gefragt wurden die Verbraucher nach ihrer Gemütslage, etwa nach dem Grad ihres Wohlbefindens oder ihrer Vitalität.Nach Beendigung des »Spiels« erhielten alle Teilnehmer einen individuellen Code, mit dem sie in einem Pop-Up Store ihre Pflanze (im Mini-Format) abholen konnten. Der Store war im Aktionszeitraum vom 15. bis zum 27. Oktober in der Einkaufspassage »Galleria Hamburg«, eine der sehr guten Einkaufsadressen in der Hansestadt, geöffnet. LIVE-ERLEBN IS + WOH LFAH RTSWI RKU NG Das ganz in Weiß gehaltene Geschäft war mit Tresen und großen Regalen ausgestattet, in denen die Mini-Gewächse standen. Gepflanzt waren sie in kleine Kosmetiktiegel. »Kosmetik steht für eine gewisse Wohlfahrtswirkung, und genau diesen Zusammenhang wollten wir darstellen. Zumal von den 86 Prozent aller Deutschen, die Zimmerpflanzen haben, 92 Prozent weiblich sind«, erläutert Frank Teuber, Geschäftsführer des Blumenbüros in Deutschland, das Zusammenspiel von Kosmetik und Zimmerpflanze unter dem Aspekt der Wohlfahrtswirkung. Den Verbrauchern, die mit ihrem Code in den Hamburger Pop-Up Store kamen,wurde ein kleines Schild mit ihrem Namen ausgedruckt und auf den Kosmetiktiegel mit der jeweiligen Mini-Pflanze geklebt. Während der Aktionszeit wurden selbstverständlich auch die Passanten in der »Galleria« durch das Promotion-Team vor Ort dazu animiert, im Laden das gegenüber der Internet-Version leicht verkürzte »Spiel« am Computer mitzumachen. Der Andrang war groß. Nicht zuletzt durch die Tatsache, dass solche spielerischen BefindlichkeitsTests von vielen Menschen geschätzt werden. In Hamburg wurde die Aktion zudem durch regionale Werbeaktivitäten unterstützt. So liefen in U-Bahnen kurze Spots zu der Aktion. Mit dem hochauflagigen Stadtmagazin Prinz und anderen Zeitschriften wurden werbliche Kooperationen vereinbart, ebenso gab es mehrere Digital-Aktivitäten. Selbst in dem Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«,in den Exemplaren für die Abonnenten in Hamburg, war zum Beginn der Aktion ein Beileger zu finden.

U RSU L A K ARVEN + VITA MI N P Zur Eröffnung der zwei Aktionswochen war natürlich die Presse geladen. Neben dem Blumenbüro-Geschäftsführer Frank Teuber waren auch die Schauspielerin Ursula Karven und die Trendexpertin Birgit Gebhardt vor Ort. In Form einer lockeren Gesprächsrunde erarbeitete das Trio für die Presse die Kommunikationsinhalte der Aktion. Ursula Karven erläuterte unter anderem ihr persönliches Verhältnis zu Pflanzen – von der Yucca-Palme ihrer Kindheit bis zu ihrer persönlichen Entdeckung von Orchideen als lebende Design-Objekte. Birgit Gebhardt betonte, dass neben dem Design immer stärker die raumklimatische Funktion der Pflanzen von den Menschen wahrgenommen wird.»Die Zukunft wird nicht so sein,wie sie die Science-FictionFime zeigen – Lebensräume ohne Pflanzen. Die Zukunft wird viel romantischer, und Pflanzen werden zur Kompensation der technisierten Welt eine wichtige Rolle spielen.« Über solche Statements wurden die Kommunikationsinhalte (Zimmerpflanzen = Design und Funktion/Wohfahrtswirkung) den Journalisten näher gebracht. Wobei das große Presse-Echo sicher auch dem hohen Bekanntheitsgrad von Ursula Karven zu danken ist. Sogar RTL berichtete im Hamburger Regional-Fenster über »Vitamin P«! BLUMEN FACH EI NZELHAN DEL M ACHTE MIT Einbezogen war in die Aktion auch der Hamburger Blumenfacheinzelhandel. Zur Verfügung gestellt wurden Minipflanzen in den erwähnten Kosmetiktiegeln, entsprechend bedruckte Manschetten für Töpfe, Web-Site-Banner zur Verlinkung der eigenen Internetseite, Material für die lokale Presse, Info-Flyer und Plakate. Verteilt wurden die Materialien über den Blumengroßmarkt Hamburg, der zur Bewerbung der Aktion während der Marktzeiten einen Aktionsstand aufbaute. »Immer wenn es solche Verbraucher-Werbeaktionen für Blumen oder Pflanzen gibt, stellen wir natürlich unsere Infrastruktur zur Verfügung«,erläutert Klaus Bengtsson vom Hamburger Blumengroßmarkt. Das Blumenbüro hat mit »Vitamin P« und den damit verbundenen Kommunikationsmaßnahmen großen Aufwand betrieben. Doch es geht natürlich auch einige Nummern kleiner, mit dem Einsatz der eigenen Internet-Seite. »Vitamin P« hat beispielhaft aufgezeigt, wie man eine kombinierte Online-Offline-Kommunikation, die die Verbraucher in das eigene Geschäft lockt, aufbauen könnte. Dabei sind im lokalen Umfeld breite Werbemaßnahmen oder der Einsatz von Meinungsmachern gar nicht notwendig. Wichtig ist jedoch, die Internet-Aktivitäten mit einem spielerischen, unterhaltenden Element zu versehen. Denn (fast) alle Menschen schätzen solche Befindlichkeits-Tests – nicht zuletzt die Pflanzen-Freundinnen.


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Ursula Karven mit bepflanztem Kosmetiktiegel und während der Präsentation mit Birgit Gebhardt und Frank Teuber.

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V I TA M I N P – DA S SPIELERISCHE ELEMENT WA R W E S E N T L I C H.


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VERKAUFEN I Es macht sicher einen Unterschied aus,ob man einen Blumenstrauß verkaufen will, ein Auto oder eine Geldanlage. Das sind schließlich gänzlich unterschiedliche Produkte, und doch sind zahlreiche Mechanismen, die den Verkaufserfolg wahrscheinlich werden lassen, durchaus identisch. Solchen Regeln zum Erfolg spüren wir im nachfolgenden Beitrag nach, da das Potenzial, das sich durch oft bestätigte Erkenntnisse aus der Verkaufspsychologie ergibt, in vielen Blumenfachgeschäften (noch) nicht ausgenutzt wird.

Dass der Kauf von Produkten eine freie, bewusste und rational begründete Entscheidung ist, das ist eine Illusion. Nicht Vernunft lenkt das Handeln der Konsumenten, sondern tief im Unterbewusstsein verankerte Faustregeln – die amerikanischen Verkaufspsychologen sprechen von »mental shortcuts«. Je komplexer die Welt, desto wichtiger werden solche Faustregeln und damit die Möglichkeit, rasch und ohne große gedankliche Überlegungen reagieren zu können. Unter diesen sechs Grundregeln gehört die der Verknappung zu den Bekanntesten. Wenn es heißt »Nur noch wenige Exemplare« oder »Solange der Vorrat reicht«,wird der Hamster im Menschen aktiviert. Unbewusst wird die Sorge ausgelöst, leer auszugehen. Wer also etwa einige größere Zimmerpflanzen mit einem Hinweisschild »Die letzten Exemplare« anbietet, spricht die Schnäppchenmentalität an. Wer dies dann noch mit dem magischen Wort »reduziert« in Verbindung bringt, kommuniziert für den Kunden günstige Preise – unabhängig von der wirklichen Höhe der Preise. EXPERTEN + FREUNDE Fachleuten oder auch Personen des öffentlichen Lebens wird gerne geglaubt (siehe Ursula Karven und Vitamin P, S. 20). Wenn ein Apotheker eine teure Antifaltencreme empfiehlt, glaubt man ihm eher, als einer Verkäuferin in der Kosmetikabteilung eines Kaufhauses – er ist ja der Experte. Dieses Expertentum sollte auch im Blumenfachgeschäft genutzt werden. Indem man etwa offensiv Eigenarten bestimmter Blumen erwähnt (Haltbarkeit, Herkunft, Fairtrade) oder genaue Pflegetipps für Topfpflanzen weitergibt. Auch Expertenkompetenz von außen kann hilfreich sein. Beispiel: Eine sommerliche Aktionswoche zum Thema Freilandtopfrosen. Wer sich dazu einen Erzeuger oder Rosenexperten als Kundenberater für einige Stunden ins Geschäft holt, kann damit deutlich punkten. INDIVIDUELLE NÄHE + MASSE Noch lieber als dem Rat der Experten folgen wir der Empfehlung von Freunden. Diesen und ebenfalls Familienangehörigen vertrauen wir. Und handeln danach. Der früher geläufige Satz bei der Verabschiedung eines Kunden – »Empfehlen Sie uns bitte weiter« – erhält heute eine brandaktuelle Bedeutung. Daher ist der Like-Button bei sozialen Netzwerken von so großer Bedeutung. In Blumenfachgeschäften, in denen es viele Stammkunden gibt, ist die bewusst hergestellte Nähe (»Ist Ihre Enkelin wieder gesund?«) ein großer Pluspunkt. Verkaufspsychologen gehen davon aus, dass solche Nähe bereits durch ähnliche Kleidung oder gemeinsame Hobbys erzeugt wird.

Gleichzeitig erliegen viele Verbraucher dem Sog der Masse. Wenn viele etwas haben wollen, kann es so falsch nicht sein. Die Bestsellerlisten bei Büchern oder Musikcharts bestätigen dies. Dort steht ja nicht, was gut ist, sondern was sich gut verkauft – und doch sind es Orientierungshilfen. Eine Rosensorte, deklariert als »Top-Seller des Monats«, gibt speziell unentschlossenen Kunden eine gewisse Sicherheit. Ähnliche Mechanismen zeigen sich auch bei der Preisgestaltung. »Gutes hat seinen Preis« lautet eine allgemein akzeptierte Faustregel. Weitergedacht bedeutet dies, dass Teures auch gut sein muss. Daher ist es für ein Blumenfachgeschäft unabdingbar, immer auch hochpreisige Werkstücke zu zeigen. Selbst wenn sie nicht gekauft werden,schaffen sie den Anreiz,sich zumindest für das mittlere Preissegment zu entscheiden – und nicht für den kleinsten Strauß.

regeln KLEINE AUFMERKSAMKEIT = GROSSER ERFOLG Die Menschen neigen zur Revanche – im Bösen wie im Guten. Marktforscher haben dies unter anderem bei dem Verhalten in Restaurants bewiesen. Bringt ein Kellner mit der Rechnung noch ein paar Stückchen Schokolade als Geschenk mit, steigert sich das Trinkgeld um durchschnittlich 14 Prozent. Diesem Prinzip folgen mittlerweile viele Einzelhandelsbranchen. Ob beim Friseur, im Bekleidungsgeschäft, selbst im Tabakwarenfachgeschäft wird man heute nicht selten zunächst einmal zu einem Kaffee eingeladen. Bei solchen Nettigkeiten fühlen sich viele Menschen unbewusst verpflichtet, etwas zurückzugeben. Eine kleine Aufmerksamkeit, und sei es in Form eines Kaffeeangebots für die Wartezeit, in der der Strauß gebunden wird, erfreut und verpflichtet zugleich Ihre Kunden. Wie wesentlich das direkte Kundengespräch und die damit verbundenen Regeln sind, zeigen im Moment viele Banken und Sparkassen. Während unter dem Aspekt der Kostenminimierung vieles unternommen wurde, um den Kunden selbst Serviceaufgaben zu übertragen (Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker oder Internet-Banking), bemüht man sich neuerdings darum, sie für persönliche Gespräche wieder in die Filiale zu locken. Wenn Sie also demnächst einen Anruf bekommen, mit dem Hinweis, dass ihr Bankberater sie einmal wieder persönlich sprechen möchte, wird er Ihnen dann vor Ort möglicherweise zunächst einmal einen Kaffee anbieten.


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VERKAUFEN II In den Medien wird die Zukunft des Facheinzelhandels häufig in düsteren Farben gezeichnet. Nicht immer zu Unrecht, beobachten doch immerhin 59 Prozent der Deutschen nach aktuellen Zahlen des Demoskopie-Instituts Allensbach, dass Einzelhändler Probleme haben und aufgeben müssen. Besonders in Mittel- und Kleinstädten sowie auf dem Lande. Allerdings gibt es für den Blumenfacheinzelhandel einen zentralen Aspekt, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Es geht um die, die hauptsächlich Floristik, Blumen und Pflanzen verkaufen und kaufen: die Frauen.

Die Probleme des Facheinzelhandels werden oft mit den immer größer werdenden Verkaufseinheiten der Einkaufszentren, Discounter und Supermärkte in Verbindung gebracht. Alles in einem Geschäft (mit Parkplatz) kaufen – das ist praktisch. Doch sind die Kunden von heute mobiler als viele denken. Allein die Produkte des täglichen Bedarfs werden in ganz verschiedenen Läden gekauft. Im Schnitt besucht der Konsument dafür neuneinhalb Einkaufsstätten.Das spricht für ein Nebeneinander unterschiedlichster Geschäftstypen auch in Zukunft. Nicht zuletzt bei schwierigen, »lebenden« Produkten. Ein natürlicher Verbündeter des Blumenfacheinzelhandels ist zugleich die wichtigste Kundengruppe: Frauen. Sie wollen beim Einkaufen etwas entdecken, sie nehmen sich Zeit bei der Auswahl und Begutachtung. Im Vergleich zu Männern verweilen sie doppelt so lange in den Geschäften. Zeit zum Entdecken bieten vor allem die Fachgeschäfte. Und nicht Supermärkte und Discounter, wo etwa drei Viertel des Ladenaufenthaltes mit dem Suchen (und nicht mit dem Entdecken) nach Produkten verbracht wird. ZIMMERPFLANZEN EIN TRADITIONELLES FRAUENTHEMA Speziell der weiblichen Kundschaft bieten die Blumengeschäfte ein sehr zielgerichtetes Angebot. Das zeigt allein die Statistik von Zimmerpflanzen. 86 Prozent aller Deutschen pflegen und hegen Zimmerpflanzen in ihrer persönlichen Umgebung. Davon sind 92 Prozent weiblich! Es gibt also eine große Affinität Ihrer wichtigsten Kundengruppe zum Produkt Pflanze, dessen Potenzial in vielen Geschäften bei weitem noch nicht ausgereizt ist. Eine »Wiedergeburt« der Zimmerpflanzen, vor allem ausgefallener Sorten mit Design-Effekt, kann den Fachgeschäften viele neue Impulse geben. Frauen sind es auch, die der Werthaltigkeit von Produkten eine große Bedeutung beimessen. Biologischer Anbau, Saisonalität und Regionalität, fairer Handel und Umweltverträglichkeit sind ganz besonders für den weiblichen Teil der Konsumenten wichtige Attribute. Der Blumenfachhandel bietet das. Die Bevorzugung saisonaler Ware ist längst ein Standard im Blumenfacheinzelhandel. Kaum ein Geschäft, das in der Freilandsaison auf heimische und regional erzeugte Ware verzichten möchte. Und nun besteht zusätzlich die Möglichkeit, in das Geschäft mit fair gehandelten Blumen aus Übersee einzusteigen. Diese Domäne der Supermärkte und Discounter wird durch die Fleurop-Kooperation mit Omniflora für Sie erobert. Auch darin verbirgt sich großes,bisher ungenutztes Potenzial. Besonders bei der weiblichen Klientel. Aber ebenfalls bei institutionellen Kunden, viele Firmen und Behörden setzen heute das Angebot fair gehandelter Blumen schlicht voraus.

ein lob EINRICHTEN NOCH EIN FRAUENTHEMA Frauen haben bekanntlich die Meinungsführerschaft beim Thema Einrichtung inne. Auch in diesem Bereich hat im Blumenfacheinzelhandel ein großer Wandel stattgefunden. Viele Geschäfte haben ihr Sortiment erweitert, getestet, was geht, und diesen Produkten dann entsprechenden Raum eingeräumt. Berührungsängste wie noch vor wenigen Jahren gibt es nicht mehr. Der Weg zum Geschenkspezialisten, zum Ideengeber für Wohnung und Wohlbefinden ist längst beschritten. Die Floristen-Branche hat sich hier neu definiert, was mit Blick auf die wichtigste Zielgruppe zukunftsweisend ist. Für den Blumenfacheinzelhandel spricht zudem, dass er dem gerade bei Frauen ausgeprägten Wunsch nach kleinen Einheiten entspricht. Weibliche Konsumenten möchten nicht suchen (wie im Supermarkt), sondern stöbern. Erlebnisvielfalt können die Floristen wie nur wenige andere Branchen auch auf kleiner Geschäftsfläche zelebrieren. Darüber hinaus wird die soziale Funktion eines Nachbarschaftsgeschäftes immer wichtiger. Da es den Krämer von nebenan bald nicht mehr gibt, können Blumenfachgeschäfte diese Rolle durchaus übernehmen. Oft reicht es schon, etwa einen Kaffee anzubieten, um eine nachbarschaftliche Atmosphäre zu erreichen. SELBERMACHEN NICHT DAS LETZTE FRAUENTHEMA Frauen sind auch meinungsführend, wenn es um den omnipräsenten Selbermach-Trend geht.In der einstigen Männer-Domäne Garten sorgen Sie für Euphorie, das erfolgreiche Magazin »Landlust« wird vor allem von Frauen gekauft.Gegenwärtig ist eine regelrechte Handarbeitswelle spürbar. Überall wird gestrickt und gestickt, allerorten entstehen Strickcafes,Stoff-Design-Kurse werden angeboten.All das weit weg vom Oma- oder Öko-Image – das weibliche Publikum ist jung, kommuniziert im Internet, wo sich auf Plattformen wie »Etsy« Handgemachtes gut verkaufen lässt. »Das ist kein Hype, sondern eine nachhaltige Bewegung, die wir seit Jahren verfolgen«, meint Gert Eberhardt vom Branchenverband Initiative Handarbeit. Der feminine Selbermach-Trend ist wie geschaffen für den Blumenfacheinzelhandel. Sei es zu Pflanzthemen, sei es im Bereich Zimmerpflanzen oder Floristik, womöglich mit Kooperationen. Etwa zusammen mit einem Strickladen, Restaurant oder Buchgeschäft, denn auch dort sind Frauen die wichtigste Kundengruppe. Ganz besonders entscheidend ist die wichtigste Zielgruppe der Floristen, wenn man in die Zukunft blickt. Es sind hauptsächlich Frauen, die Kindern ihr Einkaufsverhalten vermitteln. »Ein Großteil unserer Konsumentscheidungen werden in der Kindheit angelegt«, hat der dänische Markenexperte und Buchautor Martin Lindstrom erforscht, der Konzerne wie Nestle, Walt Disney oder Microsoft berät. Es ist sicher kein Fehler, den Kindern, die mit ihren Müttern ins Geschäft kommen, größte Aufmerksamkeit zu widmen. Sie sind die Zukunft.


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Die Azalee ist im Dezember die Zimmerpflanze des Monats. Die Verkaufsförderungskampagne ist eine Initiative des Blumenbüros. Es wählt in enger Abstimmung mit Vertretern des Zierpflanzenbaus monatlich eine Pflanze aus, die bei den Verbrauchern besonders gut ankommt oder eben (noch) nicht so bekannt ist, aber Potenzial hat, um sich in den Wohnzimmern der Verbraucher gut zu entwickeln.

Die Azalee ist eine recht multifunktionale Mitbewohnerin, sie schenkt Glück und Weisheit. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass einige Exemplare im Haus die Konzentrationsfähigkeit deutlich steigern. Und die Japaner sind davon überzeugt, dass man mit einer Azalee einen Glücksbringer verschenkt. So ist die Zimmerpflanze des Monats Dezember, die Azalee, also eine sehr außergewöhnliche Pflanze, die jedoch eine Gegenleistung verlangt: Aufmerksamkeit. Die Azalee gehört zur Gattung Rhododendron. Der Name Azalea ist vom griechischen Wort »azaleos« abgeleitet, das dürr und trocken bedeutet. Das bezieht sich wahrscheinlich auf die holzigen Zweige der Pflanze. Die Azalee

wurde zunächst in Japan kultiviert, im 18. Jahrhundert erschien sie erstmals in Europa. Dort angekommen, stieg ihr Stern schnell, vor allem dank ihrer schönen und leuchtenden Blüten. Rot, Rosa, Weiß, Violett und zweifarbige Formen: die Azalee hat all dies zu bieten. Als Gegenleistung für die Blütenpracht stellt sie jedoch deutlich mehr Pflegeansprüche als so manches grüne Gewächs. Das Substrat darf nie ganz austrocknen, dann verliert die Pflanze schnell Blätter und Blüten. Aber auch ein Zuviel an Wasser nimmt die Azalee übel, Staunässe ist unerwünscht. Übrigens: Während der Blüte benötigt die Zimmerpflanze des Monats Dezember deutlich mehr Feuchtigkeit als in blütenlosen Zeiten.


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H ERZLICH WI LLKOMMEN Sechs Fleurop-Lieferpartner und sieben AgenturPartner verstärken seit Oktober 2012 die FleuropOrganisation. Zusätzlich sind in dem Monat sechs Agenturen zu Lieferpartnern geworden. Alle neuen Fleurop-Kolleginnen und -Kollegen heißen wir herzlich willkommen und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg.

FÜNF-STERNE-FLORISTEN Im Oktober 2012 sind zwei Fleurop-Fachgeschäfte mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

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GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag: 80 JAHRE 09.12. Lydia Gerdes, Leer 21.12. Dietmar Koehler, Kiel 75 JAHRE 06.12. Richard Glätzer, Kassel 09.12. Eugen Batsch, Freiburg 16.12. Manfred Jahnke, Norderstedt 31.12. Gertrud Erbe, Waghäusel 70 JAHRE 17.12. Heinz Bauer, Fürstenwalde 18.12. Werner Bohner, Ansbach 65 JAHRE 03.12. Horst Buck, Hamburg 05.12. Freya-Maria Münch, Inning 05.12. Maria Bohlsen, Friesoythe-Markhausen 08.12. Reinhard Ulbrich, Schwarzenberg 08.12. Heinz-Hermann Mardt, Hamburg 11.12. Eberhard Krahm,Springe 12.12. Bruno Staben, Wasbek 12.12. Rosel Nietfeld, Wietzen 13.12. Erich Heibel, Driedorf 13.12. Renate Weber, Fürstenberg 18.12. Hildegard Kils, Leonberg 18.12. Gerhard Kruse, Lüdenscheid 20.12. Reinhard Schüller, Kirchen 21.12. Georg Breitbach, Frankfurt 24.12. Monika Grunewald, Zschopau 29.12. Gabriele Nowak, Berlin

Weitere Informationen finden Sie unter www.pflanzenfreude.de

60 JAHRE 04.12. Anton Te Pahs, Sundern 08.12. Günter Schugart, Bad Belzig 09.12. Eleonore Seelandt, Wittstock 12.12. Klaus Sponsel, Wiesbaden 18.12. Gerd Knappe, Frankfurt 19.12. Georg Schöning, Bad Laer 20.12. Manfred Hoffmann,Bammental 20.12. Edith Gebauer, Heringen 21.12. Monika Dietrich, Berlin 22.12. Bettina Hembach, Bergisch Gladbach 23.12. Gudrun Kindler, Leipzig 26.12. Peter Wegener, Hannover 26.12. Ursula Kell, Bad Sooden-Allendorf 26.12. Richard Holländer, Bad Nauheim 29.12. Gerlinde Janke, Neuenkirchen 30.12. Erika Krause, Schlotheim

50 JAHRE 02.12. Isolde Gölz, Göppingen 03.12. Robert Geier, Weil 03.12. Werner Katz, Gernsheim 05.12. Kerstin Rosenkranz, Glashütte 05.12. Birgit Schurr, Blaubeuren 05.12. Karsten Prüfer, Calau 05.12. Inga Kluth, Husum 06.12. Sabine Fischbeck, Wiesmoor 07.12. Hanno Koch, Kürten-Bechen 08.12. Birgit Gießel, Stapel 08.12. Wolfgang Wurst, Pforzheim 09.12. Petra Leimkühler, Moers 10.12. Christel Winkelmann, Bremervörde 11.12. Gerhard Höfer, Dürnau 11.12. Ralph Wöhler, Dresden 12.12. Brigitte Roy, Stadthagen 13.12. Manuela Bräutigam, Lahr 13.12. Bärbel Rudolf, Neubrandenburg 15.12. Erich Hofmann, Furth 15.12. Wolfgang Götz, Coburg 16.12. Nikolaus Hertweck, Gaggenau 17.12. Ulrike Mönkediek, Osnabrück 17.12. Joachim Geuer, Köln 18.12. Evelyn Wolf, Stollberg 21.12. Angelika Strecker, Sersheim 21.12. Christoph Siepmann, Essen 22.12. Frank Würschinger, Frankfurt 22.12. Thomas Schlimgen, Köln 24.12. Florian Hiedl, Kempten 26.12. Joachim Vietzen, Neu-Ulm 28.12. Marion Strutt, Rodenbach 29.12. Gudrun Lüder, Mannheim 30.12. Birgit Wilke, Ludwigslust 40 JAHRE 13.12. Silke Frank, Langwedel 14.12. Volker Kling, Bürgstadt 22.12. Franz-Josef Höppener, Baesweiler 23.12. Katja Knobloch, Berlin 28.12. Martina Kosmann, Wiesbaden 30.12. Oliver Scheit, Bad Münster 30.12. Tien Dung Nguyen, Berlin Wir gratulieren zum Firmenjubiläum: 50 JAHRE 01.12. Firma Jürgen Heinrich, Barnstorf 25 JAHRE 04.12. Blumenhaus Ronald Bertram, Bad Dürrenberg 06.12. Firma Margarita Berger, Achern

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STRAUSSOFFENSIVE 2013 Das ist eine gute Nachricht: Die Straußoffensive, die das Blumenbüro und der FDF 2011 als Verkaufsförderungsaktion für den Blumenfachhandel ins Leben gerufen haben, wird fortgesetzt. Nachdem 2011/2012 jeweils zwei monatliche Themensträuße die Branche inspirierten, setzt man 2013 auf eine saisonale Ausrichtung. Das Programm »Four Seasons« (Vier Jahreszeiten) präsentiert für jedes Quartal zwei unterschiedliche Themensträuße. Dazu gehören Klassiker in neuer Interpretation ebenso wie ausgefallene, innovative Straußideen. Die gesamte Kollektion wird auf der IPM Essen 2013 erstmals der Fachöffentlichkeit präsentiert. Als Appetizer zeigen wir Ihnen die beiden Frühlingsmotive. ZIELGRUPPEN Mit bewusst eingesetzten Schlüsselreizen in Gestaltung, Farbharmonie und blumiger Atmosphäre richten sich die neuen Straußmotive an die stärksten Kundengruppen im Fachhandel. Das ist zum einen die multikulturelle Elite der Leistungs- und Businessorientierten, die exklusiv und eher trend- und designorientiert konsumiert. Zum anderen sind es die Familienmenschen,die ein gemütliches Zuhause schätzen.

C H A R M I N G P R O V E N C E ( bezaubernde Provence) abgestimmt auf familienorientierte Verbraucher Materialliste: 8 Rosen 5 Nelken 5 weiße Tulpen 4 blaue Clematis 5 rosafarbene Veronika 4 Eupatorium (Wasserdost) oder Ageratum 3 Hortensien 4 Viburnum 7 Hostablätter 6 Stiele Lederfarn 3 Stiele Wildthymian Einkaufswert: ca. EUR 25,00

A M B I E N T E + F R E I ST E L L E R + M I N I - F O R M AT Die einzelnen Motiv-Sträuße wurden sowohl im Wohn- und Arbeitsambiente als auch als Freisteller fotografiert. Es gibt jeweils Materiallisten mit einem durchschnittlichen Gesamteinkaufspreis. Für die Darstellung auf den Fotos sind die Sträuße in repräsentativer Größe gestaltet. Mit Blick auf Praxisnähe und Verkaufbarkeit können sie natürlich auch in einer kleineren »Light-Version« gebunden werden. Aus diesem Grund enthält die Kollektion in der Bildserie für die familienorientierten Kunden auch Abbildungen der Themensträuße in einem Mini-Format. LANDLUST + FRISCHZELLENKUR Mit den beiden Motivsträußen »Charming Provence« (bezaubernde Provence) und »Pure & Naturale« (Natur pur) startet die Verkaufsförderungskampagne im Frühjahr 2013. Auf familienorientierte Verbraucher ist das heiter, unbeschwert und duftig anmutende BlütenPotpourri im Landlust-Stil ausgerichtet. Dieser feminin romantische Strauß in den Saisonfarben Violett,Weiß und Blau ist eine Ode an die Natürlichkeit und das Landleben. In seiner rund gebundenen Form wirkt er besonders »kuschelig« und emotional. Die ausgewogene Blütenkomposition mit Frühjahrsblühern, die geschlossene Formgebung und die harmonische Farbgestaltung in überwiegend hellen Tönen vermitteln Sicherheit und Geborgenheit. Einen mediterranen Akzent setzt der duftende Wildthymian. An design- und trendorientierte Verbraucher richtet sich das Arrangement »Pure & Naturale« – ein elegant-natürlicher Strauß mit optischer Wohlfühl-Wirkung. Mit Tulpen, Freesien, Eucharis und Asternkraut setzt er Glückshormone im Frühjahr frei. Nach einem stressigen Tag im Büro wirkt dieser Strauß belebend und regenerierend. Seine klare, frühlingshafte Farbgebung steht für pure Natürlichkeit und ist eine florale Frischzellen-Kur, die neue Energien garantiert.


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jahreszeiten P U R E & N A T U R A L E ( Natur pur) abgestimmt auf businessorientierte Verbraucher Materialliste: 2 weiße Eucomis 5 weiße Eucharis 7 weiße, gefüllte Lysianthus (Eustoma) 6 weiße Tulpen 5 weiße Freesien 10 Stiele weißes Asternkraut 4 weiß-grüne Hortensien 5 weiße Bouvardien 5 Stiele grünes Hirtentäschel Einkaufswert: ca. EUR 40,00


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DAS BUNDESLAND Sachsen-Anhalt grenzt an die vier Nachbarländer Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen. Auf die Fläche bezogen ist es das achtgrößte und an der Größe der Bevölkerung gemessen das zehntgrößte Land in Deutschland. Das Gebiet von Sachsen-Anhalt umfasst eine Gesamtfläche von 20445 Quadratkilometern, es leben dort rund 2,52 Millionen Einwohner. Landeshauptstadt ist das traditionsreiche Magdeburg. Sachsen-Anhalt wurde als Bundesland mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 gegründet und gliedert sich in drei kreisfreie Städte und elf Landkreise.

DIE LANDSCHAFTEN Das Landschaftsbild von Sachsen-Anhalt ist sehr vielseitig. Von der Altmark im Norden erstreckt sich das Land über die Magdeburger Börde und das mit Tälern durchzogenen Harzer Mittelgebirge bis hin zum Thüringer Vorland. Zwei Drittel der Bodenfläche Sachsen-Anhalts ist landwirtschaftliche Nutzfläche. Besonders fruchtbar sind die Böden der Magdeburger Börde. Die Bodenqualität dieser Region ist eine der besten in ganz Deutschland. Dies ist eine gute Grundlage für die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt und für die weiterverarbeitende Nahrungsmittelindustrie. DIE REGIONALE KÜCHE Bekannt sind aus Sachsen-Anhalt vor allem deftige Gerichte und das Bier. Es gibt aufgrund der guten, landwirtschaftlich nutzbaren Böden ein breites Angebot an Gemüse und Obst. Spezialitäten sind der Harzer Käse, der Würchwitzer Milbenkäse und das älteste Bier der Welt. Es heißt Garley und kommt aus Gardelegen in der Altmark. Eine besondere Leckerei sind die Halloren-Kugeln mit viel Sahne, Kakaocreme und Schokolade.

DA S K U LT U R L A N D Sachsen-Anhalt verfügt über eine bemerkenswerte Kulturlandschaft. Die Unecso hat nicht nur dem Bauhaus in Dessau, sondern ebenso der Altstadt von Quedlinburg, den Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben sowie dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich den Status des Weltkulturerbes zuerkannt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Besonderheiten des Kulturerbes in diesem Bundesland. Berühmt geworden ist beispielsweise die »Himmelsscheibe von Nebra«, die als archäologischer Sensationsfund dokumentiert, dass die kulturellen Wurzeln der mitteldeutschen Region bis in vorgeschichtliche Zeiten zurückreichen.

H E I M AT F L O R I ST I K Die Reise durch Deutschland, die im Übrigen auch Thema des Fleurop-Taschenkalenders 2013 ist, endet mit einem Blick auf das Bundesland Sachsen-Anhalt. Dieses Mal hat sich Nicolaus Peters vom klaren, geometrischen Bauhaus Dessau inspirieren lassen. Der Grundaufbau des Foto-Sets besteht aus weiß gestrichenen Kuben. Diese Form hat der Floral-Designer aufgegriffen und aus Piniennadeln ein Gefäß gestaltet. Den Werkstoff hat er mit einer Mischung aus Holzleim und Wasser fixiert und nach der Trocknung des Leims ein stabiles Ausgangsprodukt, einen klaren Kubus, erhalten. Im oberen Teil dieses organischen Gefäßes sind Röhrchen eingeschoben, in denen der florale Akzent mit den Frittillaria und der Kätzchenweide gut zur Geltung kommt.


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H E I M A T: S A C H S E N - A N H A LT

bauhaus

floral

feelings THEMA


kompetent

ideenreich

anders besonders

aktuell

beratend

INNOVATIV

stilvoll

lebendig

BERATEND

Tel. 0800 9887788 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Tel. +49 40 69206-113 (aus dem Ausland) Oder per Mail: leserservice@haymarket.de www.gundv.de Haymarket Media GmbH & Co. KG, Postfach 83 64, D-38133 Braunschweig

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