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JUNI 2012

F LO R I ST I K  S O B L Ü H T D E R S O M M E R ÖFFENTLICHKEIT  DIE JUNGEN WILDEN M A R K E T I N G  F L E U R O P-V E R S O R G U N G SW E R K E


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Agapanthus ist Teil der aktuellen Sommerfloristik (siehe Seite 10) und verfügt über eine ausgeprägte Herrschaftsform. Diese saisonale, heimische Flora lässt sich gut jung und frisch präsentieren – und man findet die Schmucklilie auch nicht bei jedem Discounter. K L E I N E S F O T O Torsten Schiefer ist Mitglied des Aufsichtsrates der Fleurop AG. FOTO

denken


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I N H A LT INTERN

von

TORSTEN SCHIEFER

Stefan Gegg im Gespräch Fleurops Junge Wilde auf Mission Hotels & Anreise Altersvorsorge Sommerzeit ist Urlaubszeit Deutsche Meisterschaft in der Presse Chrysanthemums made by Michalsky 100 Jahre Blumen Koch Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Juli 2012

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Sommerfloristik Strauß-Offensive im Juni Natur im Spreewald

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Prima Klima Immer auf die Kleinen Onlinehandel optimistisch Jetzt Altersvorsorge planen Friedhofsgeschäft

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FLORISTIK

HANDEL

BEILEGER

WERBUNG Das Meinungsbild in der Branche und den Branchenmedien ist recht eindeutig – der Muttertag war für den Blumenhandel ein Umsatzknaller. Es mag viele Ursachen für den Erfolg geben, ein Punkt ist aber sicher die werbliche Präsenz von Fleurop. Mit den Schwerpunkten POS, TV und Online-Werbung war Fleurop einer der großen Werbetreibenden der Branche zum Muttertag. Einer? Eigentlich der Werbetreibende, denn die Präsenz von Blumen & Floristik in der öffentlichen Wahrnehmung wird immer geringer. Schon seit längerem hat die CMA ihre Blumenwerbung eingestellt. Ganz aktuell wird die erfolgreiche Kampagne der Friedhofsgärtner (siehe Seite 26/27) zumindest nicht mehr bundesweit für Aufsehen sorgen. Auch das Blumenbüro Holland hat für 2013 deutliche Budget-Kürzungen angekündigt. Und obwohl Deutschland für das BBH ein Kernmarkt bleibt, kann man davon ausgehen, dass die geringeren Mittel auch bei uns Auswirkungen haben werden. Ganz klar, die allgemeine Präsenz von Blumen und Pflanzen in der Öffentlichkeit wird immer geringer. Dies in einer Zeit, in der andere Branchen ihre Werbung rund um das Thema Geschenk intensivieren. Im Fleurop-Magazin (April) war zu lesen, dass die Thalia-Buchhandlung eine deutliche Sortimentsänderung in Richtung »Geschenke« vornehmen will. Das wird dann sicher intensiv beworben. Geschenke sind aber der Bereich, von dem wir Floristen im Privatkundengeschäft zu großen Teilen leben. Daher sind die Bemühungen von Fleurop, an vielen Stellen für die Leistungen unserer Branche zu werben, so wertvoll. Dazu gehört die Deutsche Meisterschaft der Floristen ebenso wie die »jungen Wilden«, die für Öffentlichkeitsarbeit sorgen werden. Wobei Fleurop ja durchaus ein machtvoller Partner ist. In der »Taspo« war jüngst in einem Muttertagsartikel zu lesen, dass in diesem Jahr auf den Blumengroßmärkten insbesondere das Farbspektrum aus dem Fleurop-Onlineshop nachgefragt wurde. Das ist ein klarer Hinweis auf die »Macht«, auch auf die Einkaufsmacht, der Fleurop-Partner – wenn sie gemeinsam agieren. Eine Möglichkeit werblich gemeinsam zu agieren waren die von Fleurop angebotenen Großflächenplakate zum Muttertag. Wir haben dies genutzt, eine Zeitungsanzeige hätte das Dreifache gekostet. Auch wenn der direkte Rücklauf in unser Geschäft nicht messbar war, waren wir groß im Straßenbild vertreten. Und nicht nur wir als Fachgeschäft, sondern ebenfalls »die Blume« (als Geschenk), die werblich sonst im Straßenbild kaum mehr auftaucht. Immerhin rund 300 Plakate wurden von den Fleurop-Partnern aufgehängt. Wünschen würde ich mir, dass es bald 3 000 sind. Denn werblich müssen wir auch als Einzelgeschäft »größer« denken, Initiative zeigen, da die Unterstützung von »außen« immer geringer wird.

Unsere Bestseller im Juni TITEL

Eine zauberhafte Sommerstimmung verbreitet diese florale Inszenierung. FOTOS

Blumenbüro Holland (Titel), Ibulb (S. 2, S. 10-13), Sonja Müller (S. 6-9), Flora Dania (S. 14/15), BBH & FDF-Strauß-Offensive/J. Manegold (S. 19), Sandra Lajain (Illustrationen S. 20/21, 22/23, 24/25), Bund deutscher Friedhofsgärtner (S. 27), Stefan Albrecht, Adele Marschner (S. 30/31, Beileger)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG . 12200 Berlin . Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 . E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 . Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley / Martin Hein Bahia Büro . Gotenstraße 11 . 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 . Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann / Sandra Lajain . Hamburg LITHO & DRUCK

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BRANCHENWOCHENENDE 2012 Ab 2012 sind der Fachverband Deutscher Floristen e.V. und die Fleurop AG gemeinsame Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Floristen. Das Branchenereignis des Jahres wird mit der Hauptversammlung der AG am vorletzten Augustwochenende am Potsdamer Platz in Berlin veranstaltet. Was für eine Tragweite beide Veranstaltungen für die grüne Branche haben, beantwortet im Folgenden Stefan Gegg, Vorstand der Fleurop AG.

stefan gegg

FLEUROP-MAGAZIN : Welche Bedeutung messen Sie der gemeinsamen

Durchführung der Deutschen Meisterschaft der Floristen bei? Für mich ist es mehr als eine Demonstration guter Absichten. Für mich ist es ein Beweis dafür, was wir erreichen können, wenn alle Beteiligten ein großes gemeinsames Ziel verfolgen. Verhärtete Strukturen müssen einer neuen professionellen Leichtigkeit weichen, damit aus allgemeinen Bekundungen einer grundsätzlichen Zusammenarbeit Ernsthaftigkeit wird. Das ist nun geschehen. FLEUROP-MAGAZIN : Welche gemeinsamen Ziele verfolgen Sie – langfristig gesehen – mit der Austragung der Deutschen Meisterschaft der Floristen in Berlin? STEFAN GEGG: Den floristischen Nachwuchs zu fördern, den Berufsstand für junge Menschen attraktiv zu machen und die floristische Handwerkskunst in all ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, das sind unsere erklärten Ziele, die wir mit Nachdruck und Leidenschaft für die Sache verfolgen. Berlin als Austragungsort in den kommenden Jahren ist ein nicht unerheblicher Faktor, um den Wettbewerb langfristig auch außerhalb unserer Branche zu verankern. STEFAN GEGG:

FLEUROP-MAGAZIN : Haben die Vorbereitungen schon begonnen?

Die Vorbereitungen sind bereits 2009 gestartet. Mit Mitstreitern des FDF mussten wir erst einmal viele verantwortliche Menschen aus der Branche von diesem Vorhaben überzeugen. Dann gab es lange Verhandlungen, viele Befindlichkeiten und schlussendlich große und breite Unterstützung. Es war ein langer und guter Weg. Doch zurzeit fahren wir nicht mehr Slalom, sondern nur noch Abfahrt! FLEUROP-MAGAZIN : Wenn man sich mit Organisatoren der LandesSTEFAN GEGG:

F O T O Fleurop-Vorstand Stefan Gegg wird wie im vergangenen Jahr auch 2012 auf der Hauptversammlung positive Geschäftsentwicklungen aber ebenfalls die Zukunftsanforderungen der Floristen-Branche aufzeigen. Das neue Logo (oben) steht für die Deutsche Meisterschaft der Floristen.


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meisterschaften, mit Verantwortlichen des FDF und Fleurop unterhält, ist eine wirkliche Euphorie zu spüren... STEFAN GEGG: Dazu möchte ich zwei unterschiedliche Statements abgeben: Mein persönliches Engagement für die Deutsche Meisterschaft ist geprägt und beflügelt von der Möglichkeit, junge Spitzenfloristen in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung zu heben, und ich glaube, allen Mitstreitern geht es ebenso. In meiner verantwortlichen Position als Vorstand der Fleurop AG ist es mir allerdings besonders wichtig, auf die diesjährige Hauptversamm-

lung unserer AG hinzuweisen, die – im Anschluss an den Wettbewerb – am 19. August im Grand Hyatt Berlin stattfinden wird. Es liegen noch viele ungelöste Probleme vor uns, und wir müssen in naher Zukunft noch zahlreiche Veränderungen bewirken. Trotz aller Euphorie darf uns die Deutsche Meisterschaft nicht ablenken, sie soll uns inspirieren! FLEUROP-MAGAZIN : Was werden die inhaltlichen Schwerpunkte der Hauptversammlung 2012 sein? STEFAN GEGG: In der Umsatzentwicklung haben wir weit über unseren Zielen abgeschlossen und ein absolutes Spitzenergebnis erzielt. Das Jahresergebnis der AG ist jedoch dürftig ausgefallen, da wir viel in 2011 für die Zukunft investiert haben. Das wird bei unseren Aktionären nicht für Freude sorgen, schon deshalb nicht, weil wir seit dem historischen Jahresergebnis von 2010 über Möglichkeiten einer Ausschüttung diskutiert haben. Hier werde ich mich einigen kritischen Fragen stellen müssen. FLEUROP-MAGAZIN : Welche weiteren Themen beschäftigen Sie? STEFAN GEGG: Wir stehen in der Branche vor einem Strukturwandel. Dieser Strukturwandel kommt schleichend und umfasst die Produktion von Blumen, die Einkaufsstrukturen, die Aus- und Weiterbildung, den verstärkten Wettbewerb bis hin zu verändertem Konsumentenverhalten. Die bisher vorhandenen Lösungsvorschläge scheinen mir nicht geeignet zu sein, und der Veränderungswille in der Branche ist nicht ausreichend vorhanden. Das erfüllt uns mit großer Sorge. FLEUROP-MAGAZIN : Haben Sie noch ein Schlusswort zum Branchenwochenende des Jahres? STEFAN GEGG: Mir ist ein Punkt in Bezug auf die Hauptversammlung besonders wichtig. Wir müssen uns zukünftig von kleinteiligen Diskussionen, die uns alle nicht wirklich weiterbringen, verabschieden. Der Facheinzelhandel verliert weiterhin an Boden und es gibt einige große Mitspieler in der Branche, die sich die Hände reiben und uns bei dem Schauspiel zusehen, wie wir uns in Grundsatzdiskussionen verlieren. Wir nehmen den Auftrag, die Fleurop AG zu einem starken Branchenpartner zu entwickeln, sehr ernst. Das verlangt von jedem von uns Ernsthaftigkeit und Weitblick im Austausch – ich freue mich auf eine gute und konstruktive Hauptversammlung. Den Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft der Floristen möchte ich zurufen: »Kommt endlich nach Berlin, wir warten auf euch!«


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fleurops junge wilÖFFENTLICHKEITSARBEIT Fleurop und der Fachverband Deutscher Floristen e. V. (FDF) haben sich das Thema Nachwuchsförderung mit der gemeinsamen Austragung der Deutschen Meisterschaft der Floristen in diesem Jahr ganz groß auf die Fahnen geschrieben. Zur Verstärkung kommen jetzt Fleurops Junge Wilde zum Einsatz, die sich einer ganz besonderen Mission verschrieben haben: Sie wollen ein starkes Vorbild für den floristischen Nachwuchs sein und gleichzeitig die Branche ein kleines Stückchen revolutionieren. Dafür sucht das Viererteam Verstärkung, und die findet es im künftigen Deutschen Meister der Floristen, der im August in Berlin ermittelt wird. Das Team besteht aus: Ilka Siedenburg, Thomas Gröhbühl, Björn Kroner und Nicolaus Peters. Alle Vier haben sich längst einen Namen in der Branche gemacht und können bereits auf beeindruckende floristische Karrieren zurückblicken: Thomas Gröhbühl ist amtierender Deutscher Meister der Floristen, Björn Kroner vertrat Deutschland 2010 beim Interflora World Cup in Shanghai und errang einen erfolgreichen fünften Platz. Nicolaus Peters gewann die Deutsche Meisterschaft der Floristen im Jahr 2008, zwei Jahre vor Thomas Gröhbühl. Ilka Siedenburg, die bei den TASPO Awards 2010 zur Floristin des Jahres gekürt wurde, komplettiert als einzige Dame das Floristen-Quartett. Als langjährige Weggefährten in der Branche verbindet die vier Floristen zudem eine echte Freundschaft.

»UNSERE H ERZEN SCH LAGEN. U N S E R E I D E E N K R E I S E N . U N S E R E H Ä N D E G E STA LT E N . W I R L E B E N F Ü R F LO R I ST I K . « , S O D I E P H I LO S O P H I E D E R J U N G E N W I L D E N , D I E M I T H I N G A B E F LO R I ST E N S I N D.


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Nicolaus Peters, Ilka Siedenburg, Thomas Gröhbühl und Björn Kroner sind auf einer Mission. Sie suchen das fünfte Team-Mitglied der Jungen Wilden.

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Mit ihren Ideen und Visionen wollen sie nicht nur die breite Öffentlichkeit auf die faszinierende Schönheit und außerordentliche Handwerkskunst der Floristik aufmerksam machen, sondern vor allem junge Menschen für den Ausbildungsberuf der/s Floristin/-en begeistern und damit das Floristikhandwerk in die Zukunft führen. Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Floristen, die am 17. und 18. August in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin statt findet, suchen sie zudem ein weiteres Mitglied. Die/den Sieger/in der Deutschen Meisterschaft erwartet eine ehrenvolle Aufgabe, denn neben der Aufnahme in das Team der Jungen Wilden, darf sie oder er gemeinsam mit den Vieren exklusiv die neue Kollektion für den Onlineshop www.fleurop.de gestalten, die im Herbst 2012 vorgestellt wird. Wir haben die Jungen Wilden nach ihrer Motivation und ihrer Erwartungshaltung befragt. FLEUROP-MAGAZIN : Was machen Fleurops Junge Wilde für Dich aus? BJÖRN KRONER : Das Team der Jungen Wilden repräsentiert eine moderne, junge Floristik, und das ist genau das, was man der Öffentlichkeit zeigen muss. Zumal die Kampagne professionell und ziemlich stylish umgesetzt und angelegt ist. Das ist einfach mal etwas

auf mission


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Vier unterschiedliche Charaktere, viele individuelle Gestaltungsideen: Die Jungen Wilden werden die Floristik zukünftig stärker in die Öffentlichkeit tragen.

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ganz Neues und lädt auch die Idee Deutsche Meisterschaft, die mir ehrlich gesagt etwas in die Jahre gekommen zu sein schien, noch mal ganz neu auf. THOMAS GRÖHBÜHL : Die Zusammensetzung des Teams finde ich einzigartig. Wir sind vier kreative Köpfe mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen, individuellen Ansichten, und jedes Mitglied ist eine starke Persönlichkeit mit einem jeweils eigenen, unverkennbaren Stil. Aber bei aller Unterschiedlichkeit verbindet und eint uns die Liebe zur Blume und zur Gestaltung. ILKA SIEDENBURG : Besonders spannend finde ich, dass wir vier sehr verschiedene Charaktere sind, die sich super ergänzen und das gleiche Ziel verfolgen. Wir arbeiten alle sehr gern zusammen und bereichern uns, denke ich, auch gegenseitig. Bei alledem steht bei uns allen natürlich auch die Freude an Blumen und die Liebe zum Beruf im Vordergrund. FLEUROP-MAGAZIN : Was willst Du mit dem Team für die Branche erreichen? NICOLAUS PETERS : Ein positives Berufsbild des Floristen ist meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit unterrepräsentiert. Zu zeigen, was nur Floristen können und was sie alles drauf haben, steht für mich an erster Stelle. BJÖRN KRONER : Wir wollen vor allem einmal frischen Wind in die Floristik bringen und nicht nur innerhalb der Branche, sondern auch darüber hinaus einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, wie lebendig und spannend unser Beruf ist. Denn ich bleibe grundsätzlich bei meiner Einstellung, ich glaube, unsere Branche hat ein Wahrnehmungsproblem. So jung, kreativ und auf handwerklichem Weltklasse-Niveau, wie die deutsche Floristik gerade zurzeit und durch eine ganze Reihe von jungen, überaus begabten Floristen ist, wird sie einfach nicht wahrgenommen. Umso wichtiger sind Kampagnen wie die Jungen Wilden, wenn sie so umgesetzt werden, wie es jetzt geschieht. FLEUROP-MAGAZIN : Welche Erwartungen knüpfst Du an die kommenden Projekte mit Fleurops Jungen Wilden? NICOLAUS PETERS : Ich erwarte von den kommenden Projekten, dass wir als Team der Floristik-Branche ein Gesicht geben werden; wie das Entstehen einer Marke. Dabei immer selbstreflektiert und kritisch das handwerklich Anspruchvollste der Floristik zu repräsentieren, ist mein größter Wunsch.

BJÖRN KRONER :

I M S O M M E R : M O D E R AT I O N D E R D E U TS C H E N M E I ST E R S C H A F T D E R F LO R I ST E N

Ganz klar: Eine Art Verjüngung in der Außenwahrnehmung der deutschen Floristik. Die Kampagne präsentiert zwar ein Team, das aber setzt sich zusammen aus lauter spannenden und individuellen Persönlichkeiten und Spitzen-Floristen, die jeder für sich unseren Berufsstand auf eine ganz und gar besondere und exzellente Art präsentieren. Einzelne Personen medial nach vorne zu bringen, das halte ich genau für den richtigen Weg, der gesamten

I M H E R B ST: G E M E I N S A M E P R E M I U M - KO L L E K T I O N F Ü R W W W. F L E U R O P. D E


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I N Z U K U N F T: B OTS C H A F T E R D E R B R A N C H E I N D E R Ö F F E N T L I C H K E I TS A R B E I T

wartet ein aufgeschlossenes Team, das sich freut, wenn er sich mit seiner Kreativität, eigenen Ansichten und frischen Ideen einbringt. NICOLAUS PETERS : Ihn erwartet eine Melange aus vier unterschiedlichsten Charakteren, die ganz versessen auf neue Inspirationen sind. ILKA SIEDENBURG : Unser fünftes Teammitglied erwartet eine tolle Truppe, die hochmotiviert und aufgeschlossen ist. Da wir ja als erstes gemeinsames Projekt eine neue Fleurop-Kollektion entwickeln dürfen, wird es mit Sicherheit sehr interessant. Wir freuen uns auf dich! FLEUROP-MAGAZIN : Worauf freust Du Dich in Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft der Floristen am meisten? THOMAS GRÖHBÜHL : Ich vertrete die Ansicht, dass ich als Florist vor allem dann in hohem Maße kreativ arbeiten kann, wenn ich auf eine große Schatzkiste an Techniken und Wissen zurückgreifen kann. Deshalb freue ich mich darauf, wieder frische Werkstücke, neue Formen der Gestaltung und neuartige Techniken zu entdecken. Außerdem ist das Event an sich einzigartig. Die Atmosphäre vor Ort, der Austausch mit den Kollegen und die Spannung, wieder mit den Teilnehmern des Wettbewerbs mitzufiebern – diesmal aber aus sicherer Distanz VOR der Bühne (lacht). ILKA SIEDENBURG : Das Zusammentreffen und den Austausch unter so vielen Kollegen empfinde ich bei jeder Deutschen Meisterschaft besonders spannend. Natürlich freue ich mich riesig auf tolle Floristik und die Ideen der einzelnen Teilnehmer zu deren Wettkampfaufgaben.In diesem Jahr freue ich mich aber auch besonders darauf, dass wir als Junge Wilde etwas zu dem Wettkampf beitragen dürfen, um den Rahmen der Veranstaltung für alle interessant, spannend und herzlich zu gestalten. Das ist für uns eine großartige Aufgabe.

Branche etwas Strahlkraft zu vermitteln. Es ist gewissermaßen der erste Schritt zu einer Testimonial-Strategie, wie sie andere Branchen schon längst kennen, z.B. die Koch-Branche durch Star-Köche wie Tim Mälzer. FLEUROP-MAGAZIN : Was erwartet den neuen Deutschen Meister der Floristen, der ja euer 5. Teammitglied wird? THOMAS GRÖHBÜHL : Den neuen Deutschen Meister der Floristen er-


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feelings THEMA

BLUMEN DER SAISON Sommerblumen gehören in den kommenden Wochen im Blumenfachgeschäft zu den Highlights. Sie bringen Abwechslung ins stets verfügbare Ganzjahres-Sortiment und locken schon aus diesem Grund verstärkt Verbraucher an. Natürlich nur dann, wenn man die besonderen Blütenpersönlichkeiten unter den Sommerschönheiten entsprechend herausstellt. Wenn man beispielsweise Allium, Eremurus, Agapanthus und Co. jenseits der bekannten und beliebten locker rund gebundenen Sträuße präsentiert. Wecken Sie die Aufmerksamkeit der jüngeren Verbraucher doch einmal mit einer etwas anderen Sommerfloristik. Wir zeigen Ihnen auf dieser und der nächsten Doppelseite einige Beispiele.

Viele Sommerblumen sind echte Saisonprodukte, die zu großen Teilen noch regional produziert werden. Genau das macht sie – neben ihrer natürlichen Ausstrahlung – für Verbraucher so interessant. In den vergangenen Jahren sind Qualität und Haltbarkeit dieser Ware immer besser geworden. Dazu beigetragen hat die Vorbehandlung, sprich die Konditionierung der Schnittblumen beim Gärtner. Und auch der optimale Erntezeitpunkt ist ein wichtiger Garant für lange Haltbarkeit. Sommerschnitt sollte immer auf Wasser transportiert werden, die oft krautigen Blumen verdunsten viel Feuchtigkeit und verlangen stetigen Nachschub. Dass man dann im Geschäft nur peinlich saubere Vasen mit frischem, konditioniertem Wasser nutzt, versteht sich von selbst. Auch sollte möglichst viel Verdunstungsfläche (= Blätter und Seitentriebe) entfernt und das Anschneiden

mit einem scharfen Messer nicht vergessen werden. Und: Geben Sie Ihren Kunden immer einige Frischetipps mit auf den Weg. Übrigens: Wenn's draußen warm ist und wir ein Kleidungsstück nach dem anderen ablegen, müssen die Schnittblumen von der Blüte bis zu den Stielenden umso sorgfältiger verpackt werden. Das schützt vor zu großer Verdunstung. Auch die Zugabe eines Frischhaltemittels sollte zum Kundenservice gehören. Apropos Frischhaltemittel: Empfehlenswert ist die Verwendung während der gesamten Handelskette. Die Profi-Mittel verhindern ein Bakterienwachstum sowie ein vorzeitiges Aufblühen der Ware. Außerdem werden den Schnittblumen wichtige Nährstoffe zugeführt. Die Mittel für den Verbraucher verhindern ebenfalls Bakterienvermehrung, sorgen aber auch dafür, dass die Blumen gut aufblühen.

sommerfloristik


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Schlichte Sträuße – oder besser gesagt Bündelungen – können zum Hingucker werden. Auf dem Foto links macht es die stete Reihung, auf dem Foto unten die Inszenierung.

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mal ganz anders


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Ob Allium giganteum (großes Foto), Agapanthus (Foto rechts oben) oder Nerinen (Foto rechts unten): Immer ist es die besondere Präsentation, die für Aufmerksamkeit sorgt.

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VERBRAUCHERTIPPS F Ü R L Ä N G E R E H A LT B A R K E I T  Stiele mit einem scharfen Messer schräg anschneiden.  Werkstoffe in (vor allem innen) saubere Gefäße mit frischem, handwarmem Wasser einstellen, dabei das Frischhaltemittel in der richtigen Dosierung nicht vergessen.  Immer alle Blätter am unteren Stielende entfernen, so dass kein Laub ins Wasser gelangt. Die durch Blätter freigesetzten Phenole beeinträchtigen die Haltbarkeit der Blumen stark und begünstigen die Bakterienbildung und das Bakterienwachstum.  Schnittblumen nicht Zugluft und praller Sonneneinstrahlung aussetzen und kein Obst in die Nähe platzieren. Diesem entströmt das Reifegas Ethylen, das auch den Vergänglichkeitsprozess von Schnittblumen beschleunigt.  Darauf achten, dass der Wasserstand in der Vase nicht zu sehr absinkt, und rechtzeitig für Nachschub sorgen. BESONDERE BLUMENPERSÖNLICHKEITEN Eremurus, Ornithogalum, Allium, Agapanthus und Nerinen sind Sommerblumen, die der Verbraucher nicht in Discountern wie Aldi & Co. kaufen kann. Das macht sie für den Blumenfachhandel umso interessanter. Ornithogalum ist eine Blume, die unter diesem Namen, der eher einem Zungenbrecher gleicht, nur wenigen Verbrauchern bekannt sein dürfte. Geläufiger ist die deutsche Bezeichnung »Milchstern« oder auch »Gärtnerschreck«. So heißt diese Blume, weil sie »schrecklich« lange in der Vase hält.

Seine Schönheit zeigt der Milchstern besonders in einer so genannten Mono-Kreation (großes Foto Seite 11). Hier ist sauberes Arbeiten angesagt, der Blick des Betrachters fällt unweigerlich auf die Stiele mit der sauberen Bindestelle. Eremurus, auch Steppenkerzen, Cleopatranadel oder auch Lilienschweif genannt, sind prachtvolle Solitärpflanzen mit kerzenarti-

gen Blütentrauben. Auf mehr als mannshohen Stielen ragen ihre wunderschönen Blütenkerzen wie spitze Türme aus dem Staudenbeet himmelwärts. Auch als Schnittblumen sind die Steppenkerzen sehenswert. Präsentiert wie auf dem Foto auf Seite 10 bringen sie einen Hauch von Natur in ein nüchternes Stahlambiente. Ob klein oder groß: Allium macht immer eine gute Figur. Besonders interessant ist natürlich Allium giganteum. Die riesigen weißen oder blauvioletten Blütenbälle sind ein fantastischer Blickfang. Unser florales Beispiel auf Seite 12 zeigt, dass man nur wenige Blüten benötigt, um einen Wow-Effekt zu erzielen. Zwei weiße, schlichte Vasen, sind mit je einer Calla bestückt, aus der zwei Allium herausstreben. Eigentlich ganz einfach. Aber sind es nicht gerade diese Dinge, die uns besonders beeindrucken? Auch Agapanthus, bei uns als Schmucklilien und Kübelpflanzen bekannt, kann man jung und frisch präsentieren. Etwas Bärgras mit peppigen Haarspangen am Stiel des Agapanthus fixiert – und schon hat man das Herz der jungen Kundin erobert. Die kommt garantiert wieder...


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TIPPS FÜR DIE NEUKUNDENGEWINNUNG Pflanzen müssen zwar groß, gesund und üppig sein, damit sie die ihnen abverlangte Leistung optimal erbringen können, aber auch kleine Gewächse auf dem Schreibtisch oder auf der Fensterbank können für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Dies sollte einem potentiellen Geschäftskunden durch entsprechende Präsentation vermittelt werden. Wichtig ist es, auf potentielle Kunden zuzugehen. Denn nicht reagieren, sondern agieren bringt Erfolg. Schicken Sie zum Beispiel einer Auswahl von Unternehmen, die in Ihrem Einzugsbereich liegen, eine kleine, originelle Pflanze für den Schreibtisch. Ein persönliches Anschreiben weist dann auf die Wirkung größerer Exemplare hin. Ein konkretes Angebot für eine mögliche Innenraumbegrünung folgt dem ersten Kontakt.

INNENRAUMBEGRÜNUNG Es gibt eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zum Thema Innenraumbegrünung. Nachgewiesen ist, dass Pflanzen generell für ein prima Klima sorgen. Sie tragen nachweislich zu einer besseren Raumluft und damit zum Wohlbefinden der Menschen bei. Dass dieses nicht nur für Bürogebäude gilt, sondern auch für Hotels, beweist das nachfolgende Beispiel aus unserem Nachbarland Dänemark.

Im Designhotel Bella Sky sorgt die Pflanzenwand nicht nur für ein gutes Raumklima, sondern auch für positiven Gesprächsstoff.

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Im neuen Kopenhagener Designhotel Bella Sky Comwell wachsen die Bäume buchstäblich in den Himmel. Eine Pflanzenwand über mehrere Etagen verbreitet Wohlbefinden und Freude bei den Mitarbeitern des Hotels. Die beeindruckende Pflanzenwand verziert Hotelrezeption und -lobby und setzt sich auf der nächsten Etage fort, wo die Gäste und Angestellten des Hotels in Bar und Restaurant vom gesunden und natürlichen Ambiente profitieren. GRÖSSERES WOHLBEFINDEN – BESSERER SERVICE Die Pressesprecherin des Hotels Bella Sky, Sugasini Sooriyakumaran, hat keinen Zweifel daran, dass die Pflanzen zu einem behaglichen Raumklima beitragen und das Hotel zu einem positiven Erlebnis für alle


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PFLANZEN IM BÜRO  sorgen für seelische Ausgeglichenheit  bieten ein »natürliches« Arbeitsumfeld  heben die Arbeitsfreude und Arbeitszufriedenheit  fördern die Leistung  wirken stressverhindernd  verbessern erheblich das Raumklima  reduzieren den Lärmpegel  filtern Staub aus der Atemluft  tragen zur Beseitigung von Luftschadstoffen bei  begünstigen Wohlbefinden und Gesundheit.

prima klima Beteiligten machen. »Der grüne Rahmen unterstreicht unsere Aussage, ein nachhaltiger und umweltbewusster Arbeitsplatz zu sein, bei dem ein gesundes Klima im Mittelpunkt steht. Für uns ist es wichtig, dass es unseren Mitarbeitern gut geht und sie sich darauf freuen, zur Arbeit zu gehen. Ihre Aufgabe ist es, unseren Gästen den besten Service zu bieten, und das kann man nur, wenn man sich selbst gut fühlt.« INNERE RUHE George Anello arbeitet als Kellner im À-lacarte-Restaurant des Hotels im 1. Stock, wo die Pflanzenwand Gegenstand großen Interesses ist. Er meint: »Es macht Spaß, die Reaktion der Gäste zu beobachten, wenn sie die Wand sehen. Sie ist ein Gesprächsthema, das sofort für eine positive Stimmung

unter den Gästen sorgt. An mir selbst spüre ich durch die Arbeit in einer grünen Umgebung eine größere innere Ruhe.« Die positive Wirkung der natürlichen Umgebung wird von seinem Kollegen Allan Olsen bestätigt, der im Erdgeschoss arbeitet: »Es ist toll, den Pflanzen so nah zu sein. Von Natur umgeben zu sein, gibt einem ein Gefühl von Freiheit, und außerdem sieht es richtig gut aus.« W E N I G E R F E H LTA G E Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben den Beweis geliefert, dass die Fähigkeit von Pflanzen, Giftstoffe aus der Luft zu filtern, das Raumklima verbessert. Das zeigt sich im Bella Sky unter anderem in einer geringeren Zahl von krankheitsbedingten Fehltagen und einem allgemein besse-

ren Wohlbefinden von Personal und natürlich auch den Gästen. Für die lebende grüne Wand im Bella Sky, konzipiert von Deichmann Planter in Hørsholm, wurden folgende Pflanzen verwendet: Asplenium, Chlorophytum, Platycerium, Rhipsalis, Epipremnum und Spatiphyllum.


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HOTELS & ANREISE Hauptversammlung der Fleurop AG und Deutsche Meisterschaft der Floristen (17. und 18. August) – anlässlich dieser Branchen-Ereignisse wurden für die Fleurop-Partner Hotelunterkünfte zu Sonderkonditionen organisiert. Die Preise der Hotels in unterschiedlichen Kategorien gelten inklusive Frühstück. Das Hotel Grand Hyatt Berlin, wo auch die Abendveranstaltung am 18. August und die Hauptversammlung der Fleurop AG am 19. August durchgeführt werden, muss von Ihnen direkt gebucht werden (Tel.: 030/255-312-12, Stichwort: Fleurop AG oder online über www.berlin.grand.hyatt.de, Gruppen-Code: G-FLE1). Alle anderen Hotels können in der Fleurop-Zentrale bei Anke Kern unter Tel.: 030/713-71-137 oder E-Mail: Anke.Kern@Fleurop.de gebucht werden. Für die Anreise nach Berlin können bei der DB vergünstigte Zugtickets erworben werden. Der Preis beträgt EUR 99,00 für Hin- und Rückfahrt von jeder beliebigen Stadt in Deutschland aus. Buchen können Sie unter: Tel.: 01805/311-153, Stichwort: Fleurop

Dorint Airport-Hotel Berlin-Tegel Gotthardstraße 96  13403 Berlin DZ EUR 65,00  EZ EUR 50,00 Parkplatz pro Tag EUR 8,00

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Grand Hyatt Berlin      Marlene-Dietrich-Platz 2  10785 Berlin DZ EUR 135,00  EZ EUR 130,00 Parkplatz pro Tag EUR 20,00

Holiday Inn Express Berlin City Centre    Stresemannstraße 49  10963 Berlin DZ EUR 84,00  EZ EUR 79,00 Parkplatz pro Tag EUR 18,00

Mövenpick Hotel Berlin     Schöneberger Straße 3  10963 Berlin DZ EUR 119,00  EZ EUR 104,00 Parkplatz pro Tag EUR 20,00

Scandic Berlin Potsdamer Platz     Gabriele-Tergit-Promenade 19  10963 Berlin DZ EUR 109,00  EZ EUR 99,00 Parkplatz pro Tag EUR 22,00


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A LT E R SVO R S O R G E Fleurop bietet über die Versicherungsgruppen HDI-Gerling und Signal Iduna Versorgungswerke an, über die eine individuelle Altersversorgung von Geschäftsinhabern und mitarbeitenden Angehörigen realisiert werden kann. Darüber hinaus kann die betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter, die Arbeitgeber ihren Angestellten anbieten müssen, ebenfalls über die beiden Versicherungsgruppen umgesetzt werden. Die Ansprechpartner sind: HDI-Berling, Dominic Bauch Tel.: 02163/572 20 40 oder 0179/223 02 66 E-Mail: dominic-bauch@hdi-gerling.de Signal Iduna Generalagentur Klaus-Peter Schlimm Tel.: 04193/967 924 E-Mail: fleurop-schutz@signal-iduna.net

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Denken Sie bitte rechtzeitig daran, Ihren Urlaub fürs digitale Verzeichnis mitzuteilen. Die Daten, gerne auch mit einer Vertretungsregelung vor Ort, können Sie bequem an den Partnerservice unter partnerservice@fleurop.de mailen oder einfach anrufen (Tel.: 030/713 71-171). Vielen Dank!

In Zusammenarbeit mit dem bekannten Mode-Designer Michael Michalsky und Floral-Designer Björn Kroner plant das Blumenbüro Holland ein kreatives Chrysanthemen-Objekt. Michael Mickalsky steht für urbane, junge, moderne Mode und ist bekannt für sein Trendgespür in den Bereichen Fashion, Popkultur und Zeitgeist. Im Rahmen der Aktion »Chrysanthemums made by Michalsky« entwirft er ein Werkstück aus Chrysanthemen, das anschließend vom Floral-Designer Björn Kroner gestalterisch realisiert wird. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2012 kann dieses außergewöhnliche ChrysanthemenArrangement dann ausschließlich bei Fleurop deluxe unter www.fleurop.de/deluxe erworben werden.

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IN DER PRESSE Die Pressearbeit für die Deutsche Meisterschaft der Floristen in diesem August ist in vollem Gange. Mehrere Landesmeister wurden bereits im TV interviewt, in verschiedenen Tageszeitungen und Magazinen wurde die Veranstaltung schon angekündigt. Ausführliche und stets aktuelle Infos können Sie auf der Webseite der deutschen Meisterschaft der Floristen nachlesen. www.dmf2012.com


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SOMMER IN DER PROVENCE für familienorientierte Verbraucher Floral-Design: Meik Schnitger Material: 4 blaue Rittersporn Hybriden 12 pink-rosafarbene Cosmeen 9 pink-rosafarbene Phlox 5 Rosmarin 5 Thymian 5 Salbei Verkaufspreis: EUR 38,00

TROPICAL BLUE für businessorientierte Verbraucher Floral-Design: Jeanette Raadts Material: 2 Agavenblätter 2 hellblaue Hortensien 1 blauer Rittersporn 2 Ornitogalum 1 Asclepias ‘Moby Dick’ 1 Minianthurie ‘Midori’ 2 gelb-grüne Anigozanthos 2 Rispen violettfarbene Vanda (9 Blüten) 2 Alocasiablätter 2 Diplocyclosranken 3 Typhablätter Verkaufspreis: EUR 120,00

Allein schon durch seine imposante Höhe von 120 Zentimetern ist »Tropical Blue« ein richtiger Eyecatcher, extravagant in Gestaltung, Design und Wirkung. Ein Blickfang, der im Schaufenster (einer Reiseagentur) in tropischer Inszenierung Urlaubsträume weckt. Die exotischen Werkstoffe lassen von fernen Zielen träumen. Die Hortensie, eine Pflanze aus Omas Bauerngarten, gibt dem Werkstück ein kleines bisschen romantischen Charme, der die Strenge des Aufbaus bricht. Dieses Floral-Unikat steht für Internationalität und Weltoffenheit, gepaart mit einem Touch Heimat – und ist damit eine passende Dekoration in Hotels oder Eingangsbereichen großer Bürokomplexe. Es symbolisiert Kraft und Aufstieg, die auf den regionalen Wurzeln basieren. Eine ganz andere Ausstrahlung hat der locker rund gebundene Strauß »Sommer in der Provence«. Typische Sommerblumen wie Phlox, Cosmea und Rittersporn werden hier ergänzt durch duftenden wilden Thymian und Rosmarin. Beide Kräuter geben diesem Arrangement einen leisen mediterranen Touch. Die Blumen darin wirken, als hätte man sie gerade zuvor auf einer sommerlichen Wiese gepflückt. Ein Effekt, der in solchen romantischen Sträußen durchaus erwünscht ist. Die Farben erinnern an idyllische Feiertage im Kreise lieber Menschen. Mit diesem Strauß kommt mit einem Stück Natur viel Lebensfreude ins Haus.

STRAUSS-OFFENSIVE Zwei sehr unterschiedliche Werkstücke stehen im Juni im Blickpunkt der BBH/FDF-Verkaufsförderungsaktion »Strauß-Offensive«. Das architektonisch anmutende, hoch aufragende Floral-Unikat »Tropical Blue« ist für Geschäftskunden konzipiert, die ihren Räumen einen exklusiven sommerlichen Touch verleihen möchten. »Sommer in der Provence« hingegen bringt mit seiner natürlichen Ausstrahlung Sommerstimmung und Vorfreude auf den gemeinsamen Familienurlaub ins Haus.

...und es ist

sommer


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SERIE MARKETING TEIL XXVI Es ist ein schleichender Prozess, der häufig in ländlichen Gebieten auffälliger ist als in den Metropolen Deutschlands. Gemeint ist das Sterben von inhabergeführten Fachgeschäften, das mancherorts zu einer Verödung von einst lebendigen Einkaufsstraßen geführt hat. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) hat sich der Anteil der Fachgeschäfte ohne Filialen am deutschlandweiten Gesamtumsatz mehr als halbiert. Von 31 Prozent im Jahr 1995 auf 14,2 Prozent im Jahr 2010 – die Tendenz zeigt weiter nach unten. Dabei sind nicht nur ländliche Regionen betroffen, sondern ebenfalls anerkannte und geschätzte Einkaufsmetropolen.Wie das Beispiel Hamburg zeigt.

Wer das Sterben ganzer Branchen mit hauptsächlich inhabergeführten Geschäften betrachtet, kann schon an die Horrorgeschichten von Edgar Allen Poe denken.

ABB.

Zunächst ein kurzer Blick auf eine der traditionellsten »Spielwiesen« der Deutschen – die Gaststättenkultur. Sie hat sich in Jahrhunderten herausgebildet, die Gaststätte »um die Ecke« war auf dem Dorf wie in der Stadt eine fest etablierte Institution. Das hat sich rasant geändert, seit dem Jahr 2001 hat jede vierte Gaststätte in Deutschland dicht gemacht. Es gibt Ausnahmen von der Regel. Berlin und Baden-Württemberg verzeichnen Zuwächse im Gastgewerbe. Andernorts sieht es düster aus. Vor allem in Niedersachsen mit 41 Prozent weniger Kneipen und selbst in der Ausgeh-Metropole Hamburg, wo der Rückgang sogar 48 Prozent ausmacht. Mit den Kneipen und Wirtshäusern sterben Einrichtungen von hohem sozialen Stellenwert. Früher gehörte zu jedem bayerischen Weiler ein Gasthaus, heute gibt es in Bayern rund 500 (von 2 200) Gemeinden ohne Gaststätte. Ein Grund dafür mag, wie der Gaststättenverband bemängelt, in der zunehmenden Konkurrenz durch gastronomische Vereinsaktivitäten liegen. Doch kann das nicht alles sein, sonst wäre es in einer Metropole wie Hamburg nicht zu einem solchen Kneipensterben gekommen. Der eigentliche Grund liegt in einem sich grundsätzlich ändernden Verbraucherverhalten. Man findet zwar die Kneipe um die Ecke nett und wichtig fürs soziale Gefüge – doch man geht selbst nicht mehr hin.

FREQUENZBRINGER Während am Fachhandel orientierte Filialunternehmen wie der Buchhändler Thalia die Verkaufsflächen reduzieren will (wir berichteten), wollen andernorts die Großen noch größer werden. Beispiel Edeka: Neue Niederlassungen von Deutschlands größtem Einzelhändler für Lebensmittel sollen mindestens 1 200 bis 1 500 Quadratmeter groß sein. Heute liegen die durchschnittlichen Verkaufsflächen bei rund 800 Quadratmetern. 2011 wurden 191 neue Edeka-Märkte neu eröffnet – aber noch mehr kleinere Märkte geschlossen. Solche großen Supermärkte können wie die Niederlassungen der Elektro-Riesen, Kaufhäuser oder große Fachmärkte Frequenzbringer für umliegende Facheinzelhandelsgeschäfte sein. Die hohe Kundenfrequenz solcher Firmen kann ein wichtiger Standortvorteil sein. Die Verbraucher gehen schnell mal »über die Straße« zum zusätzlichen Einkauf, wenn sie sich nicht dadurch neu auf Parkplatzsuche begeben müssen.


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NEUN VON ZEHN FACHGESCHÄFTEN VERSCHWU N DEN »Ich finde es fast grotesk: Immer wenn ein Fachgeschäft schließt, sagen die Kunden, wie schade das sei. Dabei sind sie es, die durch ihr Verhalten bestimmen, welche Zukunft der Fachhandel hat«, wird Wolfgang Linnekogel, Geschäftsführer der Fachverbände des Hamburger Einzelhandels, treffend im Hamburger Abendblatt zitiert. Er weiß, wovon er redet, denn in der Hansestadt hat sich die Einkaufsstruktur innerhalb von 30 Jahren grundlegend geändert. Anfang der 1980er Jahre verzeichneten die Hamburger Einzelhandelsverbände noch weit über 2 500 Mitglieder, heute sind es noch 224! Legt man also die Mitgliederverbandszahlen zu Grunde, sind in einer Generation neun von zehn Fachgeschäften verschwunden. In der Floristen-Branche sieht die Entwicklung ähnlich aus. Beispiel Schleswig-Holstein: Vor 15 Jahren gab es dort noch rund 350 FDF-Mitglieder, heute sind es gerade noch 150. Und in einer Metropole wie Hamburg sind es weniger als 100. Dabei sollte, bleibt man beim Beispiel Hamburg, Platz für alle da sein. Zwischen 2003 und 2010 stieg die Verkaufsfläche des Einzelhandels in der Hansestadt um mehr als zehn Prozent. Aber rund vier Fünftel der zusätzlichen Fläche ist von Handelsketten belegt

worden. Der inhabergeführte Facheinzelhandel hat in guten bis sehr guten Lagen mit hoher Kaufkraft kaum eine Chance. In Hamburger 1-a-Lagen liegen die Spitzenmieten bei bis zu 280 Euro pro Quadratmeter. Daher gehören in den Top-Lagen der City rund zwei Drittel aller Läden zu großen nationalen und internationalen Ketten. Doch auch astronomische Mieten können nicht alleine der Grund für das Fachgeschäftssterben sein. In ländlichen Gebieten sterben die Fachgeschäfte ebenfalls – und dort sinkt das Mietpreisniveau vielerorts. Es ist das geänderte Einkaufsverhalten, das durchschlägt. Die Mehrzahl der Verbraucher möchte die Artikel des täglichen Bedarfs, des Wochenendeinkaufs, an möglichst nur einer Stelle, mit möglicht vielen Parkplätzen vor der Tür erstehen. Fünf, sechs Fachgeschäfte wie zu Omas Zeiten will – Parallele zu den lokalen Gaststätten – heute niemand mehr aufsuchen. Man findet die Fachgeschäfte zwar schön, man schätzt die Beratung, Qualität und Exklusivität – aber nur beim Schnuppern, bei Erlebnis-Shoppen, beim Freizeiteinkauf. Das ist das Dilemma der Fachgeschäfte, der Blumenfachgeschäfte, in der Stadt, auf dem Land. Kleine Einkaufseinheiten werden verklärt, Aspekte wie regionale Produktion, nachhaltige Bewirtschaftung oder geringe Umweltbelastung durch kurze Wege werden ohne weiteres bejaht. Nur im direkten, täglichen Einkaufsverhalten schlägt sich das selten nieder. Eigentlich müsste in dieser Situation die altbekannte Formel greifen: Wenn der Kunde nicht mehr kommt, müssen wir dahin gehen, wo der Kunde ist. Aber das ist leichter gesagt als getan bei dem Mietpreisniveau in entsprechenden Großstadtlagen. In vielen ländlichen Gebieten werden wiederum zahlreiche Blumenfachgeschäfte in eigenen Immobilien betrieben, die man nicht mal kurzerhand aufgibt. Und doch wird zukünftig die räumliche Nähe zu einem Frequenzbringer immer wichtiger werden. Und sei es, dass möglicherweise ein Filialgeschäft gegründet wird. Dabei sind die großen Einkaufseinheiten, die Ketten und Fachhandelsmärkte auch nur ein Aspekt des schärfer werdenden Wettbewerbs. Ein weiterer Faktor ist das Internet, der Onlinehandel. Wolfgang Linnekogel hält es für ratsam, dass sich auch der Fachhandel über Onlineshops neue Vertriebswege sucht. »Die Umsätze im Internet steigen rasant. Das wird auch so bleiben, das kann man nicht wegreden«, weiß der Einzelhandels-Fachmann. Beachten Sie dazu bitte den Beitrag auf den folgenden Seiten.

immer auf die


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onlinehandel SERIE MARKETING TEIL XXVII Wie für Fleurop der Onlineshop www.fleurop.de ein bedeutender Umsatzmotor war und ist, so ist der E-Commerce in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig im zweistelligen Umsatzbereich gewachsen. Und die Branche ist optimistisch, wie das »Online-Business-Barometer« des Internet-Auktionshauses eBay verdeutlicht. Relativ neu und besonders im Food-Bereich sehr erfolgreich sind zudem Bestellplattformen, die mit Einzelhändlern ohne eigenen Internetauftritt zusammen arbeiten. In dieser Verzahnung von zentraler Auftragsannahme und lokaler Auftragsausführung sind diese Geschäftsbeziehungen dem Fleurop-System nicht unähnlich. Für Branchen-Insider ist in diesem Markt für Wachstum noch viel Platz. Nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat der Onlinehandel in Deutschland bezogen auf den Umsatz in den vergangenen Jahren einen Sprung von 6 Milliarden Euro (2003) auf 20,6 Milliarden Euro (2011) gemacht. Auch für das laufende Jahr ist die Branche zuversichtlich, wie eine eBay-Umfrage unter 869 professionell tätigen Online-Händlern ergab. Demnach sind 74 Prozent in der Branche zuversichtlich oder sogar sehr zuversichtlich ge-

HARTE BANDAGEN Auf dem Markt der Food-Bestellplattformen kämpfen die Beteiligten mit harten Bandagen. Wen wundert es, schließlich wird das Marktpotential in Europa auf rund 15 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Firmengruppen wie Tengelmann, Holtzbrinck oder die Verlagsgruppe DuMont Schauberg investierten neben anderen in der jüngeren Vergangenheit in Lieferheld.de und Lieferando.de. Die stritten sich kürzlich über einen regelrechten Cyberkrieg, der die Ermittlungsbehörden auf den Plan rief. Lieferheld.de wurden von der Konkurrenz beschuldigt, mittels gezielter Internetattacken mehrfach Lieferando.de online für dessen Kunden unerreichbar gemacht zu haben. Trotz dieser strafrechtlichen Vorwürfe erneuerte kurz nach dem Auftritt des Landeskriminalamtes die Muttergesellschaft von Lieferheld.de ein Übernahmenangebot in zweistelliger Millionenhöhe für Lieferando.de. All das ist ein Beispiel für die intensiven Bewegungen im Onlinehandel.

stimmt. Immerhin 52 Prozent rechnen bis zum Jahresende mit steigenden Umsatzerlösen, nur jeder zehnte Händler geht davon aus, weniger als 2011 umzusetzen. Die Zuversicht speist sich auch aus der Vergangenheit. Fast zwei Drittel der Händler haben 2011 ihre Umsatzziele erreicht. Umsatz ist eine Kennziffer, die Preise eine andere. Zwei Drittel der Befragten kalkulieren mit stagnierenden Absatzpreisen oder sogar verschlechterten Margen durch steigenden Kostendruck, insbesondere bei Material und Warenbeschaffung. Auf die Preise drückt auch der erwartete Wettbewerbsdruck – immerhin 44 Prozent der Befragten äußerten sich in diese Richtung. B E ST E L L P L AT T F O R M E N I M F O O D - S E K TO R Große Wachstumspotentiale sieht man in der Branche in der Verzahnung zentraler Bestellplattformen mit lokalen Lieferanten. Beispielhaft kann der Lieferservice für Speisen gelten. Unternehmen wie Lieferando.de, Lieferservice.de, Lieferheld.de oder Pizza.de machen dem traditionellen, regional oder lokal orientierten Pizza-Service immer deutlicher Konkurrenz. Die Firmen funktionieren alle nach demselben Prinzip. Im Netz können Hungrige ihre Postleitzahl eintippen und erhalten eine Liste von Restaurants mit angeschlos-


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senem Lieferservice. Von dort geht es zu den Menükarten und mit ein paar weiteren Klicks hat man die Bestellung aufgegeben. Das Geschäftsmodell der Vermittler lautet Umsatzbeteiligung, in der Regel etwa zehn Prozent. Zwischen »zehn und zwanzig Prozent der Deutschen bestellen bei einem Lieferservice ihr Essen«, schätzt der Niederländer Jitse Groen, Inhaber von Lieferservice.de. Die meisten würden direkt bei einer großen Kette wie Joeys bestellen, daher sei für die »kleinen Restaurants um die Ecke noch viel Platz.« Unternehmen wie das des Niederländers lassen lokal ausliefern, agieren aber selbst international. Jitse Groen hat 1999 in seinem Heimatland mit Thuisbezorgd.nl begonnen. Nach eigenen Angaben ist er nun in elf Ländern aktiv und setzt für rund 100 Millionen Euro jährlich Bestellungen um.

Essen ist fertig!

WACHSTUM MIT WAGN ISK APITAL Anfang des Jahres hat der niederländische Online-Pionier 13 Millionen Euro Wagniskapital erhalten, mehrheitlich soll es in die Werbung auf dem deutschen Markt fließen. Konkurrent Lieferheld.de bekam im November vergangenen Jahres acht Millionen frisches Kapital. Diese Bestellplattform agiert über Zukäufe, denn wer am schnellsten wächst, hat die größte Chance, auch in Zukunft am Markt erfolgreich zu sein. In diesem Jahr will Lieferheld.de mit vier Millionen Kunden weltweit 250 Millionen Euro umsetzen. Der Markt ist umkämpft, denn er verspricht Wachstum. Wobei der größte Wettbewerber nach wie vor der Papierflyer ist. Solange die Mehrheit noch eine Schublade aufzieht, wenn der Hunger kommt, ist für die Internet-Bestellplattformen noch ausreichend Potential vorhanden. Zumal die Angebotsvielfalt unterschiedlichster Restaurants ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der immer gleichen SalamiPizza ist.

Von japanischen Spezialitäten bis zur Geburtstagstorte – in den FoodBestellplattformen wird noch viel Wachstum erwartet.

ABB.


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SERIE MARKETING TEIL XXVIII Vor wenigen Wochen erst lud Bundeskanzlerin Angela Merkel Experten und politische Spitzen zu einer Demographie-Tagung, wobei anschließend ein Strategie-Papier der Bundesregierung zur Bevölkerungsentwicklung verabschiedet wurde. »Der demographische Wandel wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus«, kommentierte Merkel die Tatsache, dass die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird und immer weniger Kinder geboren werden. Ein Lebensbereich, der ganz bestimmt davon betroffen sein wird, ist die Altersversorgung. Immer weniger Erwerbstätige zahlen für immer mehr Rentner – wie soll das gehen ohne alle möglichen Einschnitte? Überall in der Gesellschaft, also auch bei selbstständigen Floristen, stellt sich die Frage nach privater Altersversorgung neu. Antworten zu diesem Themenkomplex bieten die Versicherungsgruppen HDI-Gerling und Signal Iduna, die über Rahmenverträge mit Fleurop Versorgungswerke zur privaten Altersvorsorge und zahlreiche weitere Versicherungsangebote für die Fleurop-Partner entwickelt haben.

A R B E I TG E B E R S I N D G E S E T Z L I C H V E R P F L I C H T E T, I H R E N M I TA R B E I T E R N E I N E B E T R I E B L I C H E A LT E R SV E R S O R G U N G A N Z U B I E T E N

Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen die nicht allzu ferne Zukunft. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland um rund 7 Millionen Menschen auf 75 Millionen schrumpfen. Schon bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der 65 bis 79 Jahre alten Bewohner um über 30 Prozent zunehmen, die Zahl der Menschen über 80 Jahre wird sich verdoppeln. Zurzeit gibt es knapp 50 Millionen Menschen in Deutschland im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl dieser Gruppe um 6,3 Millionen sinken. Durch die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintritts um zwei auf 67 Jahre wird es zwar bis 2025 rund eine Million potentieller Arbeitskräfte mehr geben. Doch wird dies nicht reichen – es wird zu einem tiefgreifenden Wandel bei den sozialen Absicherungssystemen kommen. Private Initiative, eigenständige Altersvorsorge ist also insbesondere bei Selbstständigen ein Gebot der Stunde, wenn man zwar alt, aber im Alter nicht arm werden will. Nun ist eine auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Altersversorgung ein komplexes Thema. Daher ist es empfehlenswert, den Sachverstand der Versicherer von HDI-Gerling oder Signal Iduna einzuholen. Am Anfang der Beratung sollte immer eine Bedarfsanalyse stehen – wie viel will man über den Eintritt in ein Versorgungswerk von welchem Zeitpunkt an in Anspruch nehmen können. Die Versorgungswerke von Fleurop schützen als private Altervorsorge vor drohender Altersarmut.

ABB.

altersvorsorge


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SELBST AKTIV WERDEN Die Lebenserwartung in Deutschland steigt schneller als das Rentenalter hochgesetzt werden soll. Der Internationale Währungsfond hat daher kürzlich die Lücken der privaten und gesetzlichen Rentenkassen bis 2050 in Deutschland auf mehr als zwei Billionen Euro taxiert. Dabei ist die heute intensiv diskutierte Bevölkerungsentwicklung kein neues Thema und eigentlich schon seit 40 Jahren bekannt. Schon in den frühen 1970ern ist die Nachwuchszahl in Deutschland unter jenen Wert gesunken, der für eine stabile Bevölkerung notwendig wäre. Seit Mitte der 1960er Jahre sinkt die Zahl der Neugeborenen, während die Lebenserwartung um zehn Jahre gestiegen ist. Experten gehen davon aus, dass die demographische Entwicklung bis 2050 vor allem jene Gebiete trifft, die schon heute unter der Abwanderung leiden: periphere ländliche Räume und alte Industriereviere, die den Strukturwandel nicht bewältigt haben. »Wolfserwartungsland« werden diese Regionen bei den Bevölkerungsexperten sarkastisch genannt. Bei dieser Entwicklung ist es sicher fahrlässig, sich nicht selbst aktiv um eine private Altervorsorge zu kümmern.

Bisher gingen beide Versicherungsgruppen mit ihren Angeboten an die Fleurop-Partner weitgehend passiv um. Zukünftig wird von ihnen verstärkt aktiv für die Versorgungswerke geworben, denn bei der demographischen Entwicklung empfiehlt es sich für viele Betroffene, nicht länger mit einer konsequenten Einrichtung privater Altervorsorge zu warten. Mit HDI-Gerling besteht seit mehreren Jahrzehnten ein Versorgungswerk. Vor kurzem hat die Fleurop AG mit der Signal Iduna als Partner ein weiteres Versorgungswerk in Form eines Vereins gegründet. Die Fleurop AG nimmt in diesem Zusammenspiel eine neutrale Position ein und unterstützt durch zwei unterschiedliche Versicherungspartner den Wettbewerb. Wobei es nicht nur um die private Altersversorgung der selbstständigen Geschäftsinhaber und deren mitarbeitende Angehörige geht. Es geht ebenfalls um die Mitarbeiter, denn Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, diesen eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Auch bei diesem Aspekt können die beiden Versicherungspartner beratend behilflich sein. Ohne versicherungstechnisches Spezialwissen ist heute das gesetz-

liche Regelungssystem mit all seinen Forderungen aber auch Förderungen kaum mehr zu durchschauen. Wer kann schon alleine die richtigen Entscheidungen treffen, wenn es um den Aufbau steuerbegünstigter Betriebsrenten, die staatlichen Förderungen der Altersvorsorge, den Berufsgenossenschaftsstatus oder auch nur die Klärung des eigenen Rentenkontos geht? All diese Aspekte greifen ineinander und können gegenseitig Auswirkungen aufeinander haben. Daher ist die Beratungstätigkeit von HDI-Gerling und Signal Iduna so wertvoll. Beratend stehen den Fleurop-Partnern zur Seite: HDI-Gerling, Dominic Bauch Tel.: 02163/572 20 40 oder 0179/223 02 66 E-Mail: dominic-bauch@hdi-gerling.de Signal Iduna Generalagentur Klaus-Peter Schlimm Tel.: 04193/967 924 E-Mail: fleurop-schutz@signal-iduna.net


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FRIEDHOFSGESCHÄFT Das Friedhofsgeschäft ist für nicht wenige Fleurop-Partner ein wichtiges Standbein. Das allerdings durch die Veränderungen der Bestattungskultur in einem deutlichen Wandel begriffen ist. Darauf reagiert hat der »Bund deutscher Friedhofsgärtner« mit einer mutigen Imagekampagne, deren bundesweite Präsenz allerdings im vergangenen Monat eingestellt wurde. Und das in einer Zeit, in der auch kleine Kommunen die Friedhofsgebühren teilweise drastisch anheben und somit die Bestattungskultur ein zeitgemäßpositives Image durchaus nötig hätte. Da man aber auch als Hinterbliebener einen Euro immer nur ein Mal ausgeben kann, könnten die kommunalen Gebührenanhebungen zu Lasten der friedhofsgärtnerischen Leistungen gehen. Nach Angaben des »Deutschen kommunalen Informationsdienstes« haben viele kleine Kommunen ihre Friedhofsgebühren so angehoben, dass großstädtisches Niveau erreicht wird. Als Beispiel wird etwa das bayerische Forchheim genannt, wo für »Erdwahlgräber aktuell 161 Prozent mehr« bezahlt werden muss. In Seelbach (BadenWürttemberg) stiegen die Gebühren um 79 Prozent. Im kleinen Uslar (Niedersachsen) zahlt man so viel wie in Köln, Kempen (NordrheinWestfalen) liegt heute auf dem Niveau von München.

Das sind Ergebnisse einer Untersuchung des Vergleichsdienstes »Bestattungen.de«. »Im Gegensatz zu Großstädten haben es viele kleine Kommunen lange versäumt, ihre Gebühren anzupassen. Das Resultat sind große Haushaltslöcher und drastische Gebührenerhöhungen«, wird Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf in dem Informationsdienst zitiert. Wobei es deutliche Unterschiede in der Gebührenhöhe gibt. Warum in Hannover ein Erdwahlgrab 2 039,00 Euro kostet, während in Berlin nur 520,00 Euro zu zahlen sind, ist nicht recht nachvollziehbar. Eine Prognose der Unternehmensberatung »Ernst & Young« geht davon aus, dass kleine Kommunen ihre Friedhofsgebühren deutlich stärker anheben werden als Großstädte. FRIEDHOFSGEBÜHREN VÖLLIG UNTERSCHIEDLICH Der Umgang der Kommunen mit den Gebühren ist uneinheitlich. In einigen Städten wurden etwa die Preise für Urnengrabstätten angehoben und die für Erdgräber gesenkt. »Das hat funktioniert, es wurden wieder mehr Erdwahlgräber eingerichtet«, weiß FleuropPartner Janik Hoffmann aus Darmstadt. Dort selbst wurden allerdings die Gebührenerhöhungen vor etwa zwei Jahren anders herum gestaltet – Urne preiswerter als Erde. Wobei sich die Gebührenerhöhungen auf das Friedhofsgeschäft »nicht maßgeblich ausgewirkt haben«, meint Fleurop-Partner Janik Hoffmann. »Wichtiger sind gesellschaftliche Trends in der Bestattungskultur – wie etwa die Zunahme der Urnenbestattungen.« Die Friedhofskultur und die kreativen Leistungen der Friedhofsgärtner wieder stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, war auch Ziel einer Imagekampagne, die seit Ende 2009 bundesweit vom »Bund deutscher Friedhofsgärtner« (BdF) realisiert wurde. Die Kampagne arbeitete mit sehr außergewöhnlichen Bildmotiven, die als Anzeigen und als Großflächenplakate geschaltet wurden. Zudem gab es einen TV-Spot und die Kampagnen-Website www.es-lebeder-friedhof.de.

höhere gebühren – weniger werbung


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Mit mutigen Motiven raus aus der Anonymität. Die Kampagne der Friedhofsgärtner war erfolgreich.

ABB.

BEKANNTHEITSGRAD GESTEIGERT Nach Angaben des BdF war die Kampagne erfolgreich. So stieg der Bekanntheitsgrad der Friedhofsgärtner um 10,5 Prozent bei der primären Zielgruppe (Frauen ab 55 Jahre). Die Wahrnehmung der kreativen Leistung der Friedhofsgärtner stieg zwischen 2009 und 2011 um über 16 Prozent. Die repräsentative Umfrage (1 000 Personen) ergab zudem, dass im Oktober 2011 die Anzahl der Beauftragungen durch die Befragten um fast 14 Prozent über dem Wert von 2009 lag. Wobei das eigentliche Kampagnenziel nicht die kurzfristige Nachfragestimulierung war. Es sollte langfristig etabliert werden, dass die Friedhofsgärtner kreative und zuverlässige Dienstleister sind, die flexibel und individuell auf die Wünsche der Kunden eingehen. Wesentlich für den durchschlagenden Erfolg war darüber hinaus die Tatsache, dass sich viele Medien im redaktionellen Teil mit den Inhalten der Kampagne beschäftigten. Zeitungsgiganten wie die BildZeitung oder die WAZ aber auch TV-Sender wie WDR, MDR und SAT 1 berichteten in teils ausführlichen Beiträgen. Damit ist nun Schluss – zumindest bundesweit. Auf einer Tagung der beteiligten Institutionen (BdF und Friedhofsgärtner-Genossenschaften und Treuhandstellen - ARGE) wurde im Januar beschlossen, die Imagekampagne »Es lebe der Friedhof« ab Mai 2012 nicht mehr bundesweit weiterzuführen. Zwar hat sich die Mehrheit der BdFLandesverbände und der Mitglieder der ARGE für eine Fortsetzung ausgesprochen, doch es gelang nicht, das benötigte Budget von 550 000 Euro pro Jahr sicher zu stellen.

REGIONALE B EZÜGE STÄRKEN Die positiven Ergebnisse sollen nun auf regionaler Ebene stärker genutzt werden. Die Landesfachgruppen Rheinland und WestfalenLippe werden weiterhin aktiv sein. »Auch in Hessen prüft man eine Weiterführung«, weiß Fleurop-Partner Janik Hoffmann. Ziele bleiben die Steigerung des Bekanntheitsgrades und die Bewerbung individueller Grabgestaltung. Stärker herausstellen will man aber zukünftig regionale Bezüge. Es lässt sich wohl festhalten – auf die, für die die Kampagne gedacht war, hat sie positiv gewirkt. Bestattungskultur wurde »ins Gespräch« gebracht, die Bedeutung des Grabes als persönliche Erinnerungsstätte zeitgemäß und aufmerksamkeitsstark interpretiert. Friedhofsgärtnerische Leistungen wurden aus ihrer Anonymität heraus geholt und mit zentralen Begriffen unserer Gesellschaft, etwa Kreativität und Individualität, in Verbindung gebracht. Also eigentlich schade, dass die Kampagne nicht mehr bundesweit wirken kann. Schließlich bedeutet das – wieder gibt es einen Werbeauftritt weniger, in dem für die Leistungen der Floristen und Gärtner geworben wurde.


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firmenjubiläum

blumen koch Wenn ein Unternehmen auf ein 100-jähriges Bestehen zurückblicken kann, ist es der Verdienst der Menschen, die es gegründet, durch gute und schlechte Zeiten geführt und kontinuierlich weiterentwickelt haben. Bei dem Berliner Fleurop-Partner Blumen Koch haben bereits vier Generationen diese Arbeit erfolgreich geleistet. Eine Fortsetzung der Familientradition wird es leider nicht geben, Koch Junior geht andere Berufswege. »Es zeichnet sich aber schon eine Lösung für unser Nachfolgeproblem ab«, verrät Christian Koch. »Aber zunächst einmal machen wir natürlich weiter, denn nach wie vor sind meine Frau und ich sowie alle unsere Mitarbeiterinnen mit großer Leidenschaft dabei, unser Geschäft weiter zu entwickeln und unsere Kunden aufs Beste zu betreuen.«

Es waren drei starke Frauen, die den Grundstein von Blumen Koch legten. Die Gärtnerin aus Leidenschaft, Emmi Böttcher, eröffnete 1912 in der Westfälischen Straße 38 in Berlin-Halensee ihren kleinen Laden. Das war die Zeit, in der immer mehr Obst- und Gemüsebauern aus dem Berliner Umland in die Stadt kamen, um hier sesshaft zu werden. Bis dahin verkaufte Emmi Böttcher Blüten aus eigener Gärtnerei, zu netten Sträußchen gebunden, sowie Obst aus einem Wäschekorb an den Berliner Fernbahnhöfen. 1927 übernahm deren Tochter, Luzie, den Blumenladen und zahlte – laut Mietvertrag vom 1. April 1927 – eine jährliche »Friedensmiete« in Höhe von 840 Mark. Ursula Böttcher, später durch Heirat Ursula Koch, wuchs als Enkeltochter bei »Oma Emmi« und »Tante Luzie« auf

und erlernte den Beruf »Blumenbinderin«. Sie war die dritte starke Frau in der Familiengeschichte. Ihr ist es zu verdanken, dass »Blumen-Böttcher« die Kriegsjahre überstand. Im Jahr 1948 wurde dann aus BlumenBöttcher die »Blumenbinderei Ursula Koch«. Harry Koch heiratete die schöne Ursula und gemeinsam schafften sie den Aufschwung. Der Blumenladen in der Westfälischen Straße expandierte. Es wurden Mitarbeiterinnen eingestellt und viele junge Menschen erfolgreich ausgebildet. Die Kunden kamen aus allen Teilen West-Berlins. Durch Harry Kochs berufliches Engagement im Fachverband Blumenbinderei (später Fachverband Deutscher Floristen) und speziell bei Fleurop, wo er später Gesellschafter war, entstanden überregionale Kontakte. Blumen-Koch in Berlin wurde in der


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H ERZLICH WI LLKOMMEN Acht Fleurop-Lieferpartner und drei Agentur-Partner verstärken seit April 2012 die Fleurop-Organisation. Zusätzlich sind in dem Monat zwei Agenturen zu Lieferpartnern geworden. Alle neuen Fleurop-Kolleginnen und -Kollegen heißen wir herzlich willkommen und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg.

19.06. Günter Ziwes, Nusbaum 20.06. Gerhart Buderer, Emmendingen 20.06. Ilse-Marie Glaeske, Meldorf

FÜNF-STERNE-FLORISTEN

21.06. Wolfgang Wahl, Sulzbach

Im April 2012 sind drei Fleurop-Fachgeschäfte

23.06. Christa Sönksen, Bredstedt

mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

23.06. Peter Gohr, Köln

 Blumen Rössler, Klaus Rössler, Schalksmühle

24.06. Edgar Grüner, Tettnang

22.06. Bettina Trache, Dresden

24.06. Lydia Lüke, Schloß Holte-Stukenbrock  Blumen Rennings GmbH, Mülheim an der Ruhr

24.06. Robert Wolfrum, Nürnberg

 Blumenstudio am Maxplatz, Heike Tomesch,

25.06. Christina Schlottbom, Münster

Bamberg

25.06. Bruno Schührer, Bruchsal

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

29.06. Karl Mohr, Aachen

27.06. Dirk Lenhart, Nordstemmen

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft

50 JAHRE

weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit

01.06. Hans-Jörg Schöttker, Porta Westfalica

und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag: 80 JAHRE 08.06. Martha Waldvogel, Lenzkirch

03.06. Petra Meister, Kreuztal 06.06. Brigitte Strobel, Fürth 07.06. Gabriele Kober, Reutlingen 08.06. Heinrich Volmer, Geseke 08.06. Wilhelm Dörries, Kreiensen 09.06. Florenz Mäsing, Borken

75 JAHRE

12.06. Heidi Henrich, Hofheim

03.06. Elisabeth Köster, Kempten

14.06. Thomas Freis, Trier

19.06. Konrad Vetter, Freiburg

15.06. Betty Gruber, Plauen 15.06. Wibke Gahler, Chemnitz

70 JAHRE

16.06. Andreas Bopp, Limbach

25.06. Hans Petersen, Hamburg

16.06. Thilo Schick, Fellbach

65 JAHRE

18.06. Silvia Lennartz, Heimbach

17.06. Andreas Hinn, Grenzach-Wyhlen

Fachwelt zu einem festen Begriff für innovative Geschäftsführung. Den exzellenten Ruf haben Brise und Christian Koch, die vierte Generation, bis heute erhalten. Individualität hat bei ihnen und ihrem Team höchste Priorität. Diese spiegelt sich in der Auswahl ihrer exquisiten Blumen und Pflanzen und in der Umsetzung ihrer Gestaltung wider. Beide sind stolz auf ihr hervorragendes Mitarbeiterteam, das ihre Denkart lebt und weiterträgt. Und vielleicht – und da wären wir wieder am Anfang – das Geschäft im Sinne der Kochs einmal weiterführen wird.

01.06. Marlies Clöver, Nienburg

19.06. Susanne Meyer, Goslar

03.06. Marianne Heimlich, Bad Berneck

23.06. Michael Kukuk, Dortmund

13.06. Barbara Bielefeld, Weimar

23.06. Andreas Meissner, Bad Sassendorf

16.06. Karl Heinz Fünfsinn, Neunkirchen

23.06. Fred Hausig, Niemegk

17.06. Manfred Becker, Gera

24.06. Ingrid Damitz, Löhne

22.06. Manfred Lorenz, Limburg

24.06. Sibylle Böttcher, Telgte

26.06. Rita Drechsel, Neubrandenburg

26.06. Mathias Schwertner, Hartenstein

29.06. Monika Gehrung, Stuttgart

28.06. Norbert Lindow, Lenzen

60 JAHRE

30.06. Sylvia Hein, Brück

30.06. Marlies Jeschke, Bergen

01.06. Bernd Fleischhut, Rotenburg 06.06. Werner Kässer, Weiskirchen

40 JAHRE

07.06. Sigrid Hoffmeister, Ludwigsburg

01.06. Silke Düvel, Bohmte

08.06. Hartmut Krause, Hohburg-Lüptitz

05.06. Hermann Zierer, Weiden

09.06. Stefan Sieber, Limbach-Oberfrohna

08.06. Sabine Böhm, Hameln

10.06. Herbert Heinrich, Tauche-Lindenberg

09.06. Birgit Brüggmann, Steinburg-Eichede

11.06. Siegfried Albrecht, Jübek

09.06. Maike Dietz, Neuenrade

12.06. Luise Mahler, Eckental

17.06. Berit Brauers, Melle

12.06. Annegret Rummler-Heermeyer, Herford

28.06. Regina Kirchmann, Pfullendorf

15.06. Sonja Oelze, Magdeburg Wir gratulieren zum Firmenjubiläum: 25 JAHRE 01.06. Blumenstube Ingrid Käfer, Donaueschingen

VORSCHAU JULI  FLEUROP: HV IN BERLIN  FLORISTIK: DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN & GESCHÄFTSFELD HOCHZEIT


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feelings THEMA

H E I M A T: B R A N D E N B U R G DAS BUNDESLAND Mit seinen knapp 30 000 Quadratkilometern ist Brandenburg, gelegen im Nordosten Deutschlands, das fünftgrößte Bundesland. Landeshauptstadt ist Potsdam. Es grenzt im Osten an Polen, im Süden an Sachsen, im Westen an SachsenAnhalt, im äußersten Westen an Niedersachsen und im Norden an MecklenburgVorpommern. Und mittendrin – quasi

H E I M AT F L O R I ST I K Die zauberhafte sommerliche Spreewaldlandschaft hat Nicolaus Peters perfekt eingefangen. Aufregende, laute Blütenfarben wären hier völlig fehl am Platz, passend hingegen sind zartes Vanillegelb, sanftes Creme, Weiß und natürlich die Grüntöne. Der Stehstrauß ruht auf einer Schale, die im Wasser zu schweben scheint – wie die Boote auf den vielen Spreewaldkanälen. Eine Szene übrigens, die man im Blumenfachgeschäft durchaus nachstellen kann. Verarbeitet hat Nicolaus Peters in dem sehr naturhaften Arrangement Werkstoffe, die doch jenseits des Standardsortiments liegen. Aber die ohne Probleme im Großhandel erhältlich sind. Es sind die zarte Androsace (Mannsschild), die urwüchsige Dianthus barbatus (Bartnelke), Hydrangea macrophylla (Hortensie), Matricaria, Roggenähren, Aquilegia (Akelei) und Korallenfarn.

wie die Perle in der Auster – liegt Berlin. Als Gründungsdatum der historischen Mark Brandenburg gilt der 11. Juni 1157, aber erst 1990 wurde das Bundesland Brandenburg als Land der Bundesrepublik Deutschland neu gegründet. DIE REGION Rund 120 Kilometer trennen die pulsierende, quirlige Bundeshauptstadt Berlin vom Spreewald – und doch liegen Welten dazwischen. Man sagt: »Der ganze

Spreewald bildet ein einzigartiges Sanatorium für nervenüberreizte Großstädter.« Es sind die vielen natürlichen Flusslaufverzweigungen der Spree, die durch angelegte Kanäle deutlich erweitert wurden. Als Auen- und Moorlandschaft besitzt das rund 3 000 Quadratkilometer große Gebiet für den Naturschutz überregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt. Übrigens: Der Spreewald als Kulturlandschaft wurde entscheidend durch die Sorben geprägt. DVD-TIPP Die Spreewaldkrimis: Packende Mordfälle in der magischmärchenhaften Landschaft des Spreewaldes, verpackt in intensive Liebesdramen und spannende Politthriller, bieten die Spreewaldkrimis »Der Tote im Spreewald« und »Das Geheimnis im Moor«. Beim Schauen verliebt man sich unweigerlich in diese fantastische Wasserlandschaft. Und jenseits aller Spannung vermitteln beide Filme den Wunsch, dort selbst einmal die vielen Kanäle zu erkunden und Abenteuer zu erleben. DIE REGIONALE KÜCHE Die bodenständige Brandenburger Küche ist wegen der zahlreichen Gewässer sehr reich an Fisch. Unverzichtbar sind Kartoffeln, seit Friedrich der Große der braunen Knolle in Brandenburg per Kartoffelbefehl zum Durchbruch verholfen hat. Eine Spezialität der Niederlausitz sind Plinsen, eine Form von Eierkuchen. Überregional bekannt sind das FürstPückler-Eis, der Beelitzer Spargel und natürlich die Spreewälder Gurken.


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natur

im spreewald


Die MISSION - gesucht wird der Deutsche Meister der Floristen 2012 www.dmf2012.com


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