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MAI 2012

F LO R I ST I K  B L Ü T E N S PA S S M I T H O RT E N S I E N I N T E R N AT I O N A L  A R B E I T E N I N D U B A I M A R K E T I N G  G R O S S I M ST R A S S E N B I L D


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Ein Korb voller Blumen, ein Korb Regionalität. Engagierte Floristen wie Felix Geiling-Rasmus setzen schon lange auf saisonale und regionale Blumen-Erzeugung. Die Blumengroßmärkte bieten zum Regional-Thema das Plakat »Hiesig ist riesig« an.

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blumen von


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I N H A LT INTERN

TV-Spot zum Muttertag Hauptversammlung Fleurop AG 2012 Muttertag 2012: Umsatzerwartung Lieferregelungen Last-Minute-Kennzeichen Neuer TV-Spot HV-Hotels zu Sonderkonditionen Fleurops junge Wilde kommen 300 neue Artikel im FloristShop Regionalversammlungen 2012 Herzlich willkommen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Juni 2012

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Blütenspaß im Büro Blütentraum daheim Florale Highlights Bayerns wilder Loh

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West trifft Ost

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Groß im Straßenbild Wohlfühlatmosphäre Hingucker Schaufenster Ausbildung ist Zukunft

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FLORISTIK

I N T E R N AT I O N A L

M UT TE RTAG Erinnern Sie sich noch an den Muttertag im vergangenen Jahr? Damals lief in der ARD ein Film, der den Weg der Rose von Kenia in die deutschen Supermärkte verfolgte – und die Billig-Bund-Blumen für die sprichwörtlichen 1,99 Euro bei den Discountern unter ökologischen wie sozialen Gesichtspunkten als fragwürdig darstellte. Zeitgleich wurden Beiträge mit gleichlautendem Tenor in Frauenzeitschriften veröffentlicht. Klar, dass solche Beiträge die Verbraucher verunsichern. Zumal Blumen ja ein allerliebstes Produkt sind, dem man eigentlich nichts Schlechtes nachsagen will. Wenn dann doch einmal ein Schatten auf die Blüten fällt, wiegt dieser doppelt schwer. Wobei die Medien das Blumen-Thema natürlich gern zu Verkaufsschwerpunkten wie dem Muttertag aufgreifen, da sie dann mit großem öffentlichem Interesse rechnen können. Daher kann man auch zum 13. Mai von entsprechenden Beiträgen ausgehen. Die veröffentlichte Meinung verfolgt dabei einen gemeinsamen Tenor – sie ist pro Regionalität. Beispielhaft zeigt das sehr gut ein Mitte April veröffentlichter Kommentar im Hamburger Abendblatt anlässlich eines Beitrages über das Blumenanbaugebiet Vier- und Marschlande.Der Kommentar beginnt:»Längst sind Schnittblumen zu einem billigen Massen- und Supermarktartikel geworden. Schnell noch einen Bund Rosen für 1,99 Euro in den Einkaufswagen gelegt – die Partnerin zu Hause freut’s, und der Geldbeutel wird auch nicht übermäßig strapaziert.« Nach diesem Hieb auf den Billig-Blumen-Konsum heißt es am Ende des Kommentars: »Dabei gibt es regionale und umweltverträgliche Alternativen. Zum Beispiel aus den Vier- und Marschlanden.« Da ist er wieder, der Verweis auf die Regionalität! Es ist der traditionelle Blumeneinzelhandel, der von diesem Meinungsbild profitieren kann. Supermarktketten und Discounter handeln in aller Regel nicht mit regional erzeugten Blumen und Pflanzen. Regional erzeugte Ware des deutschen Gartenbaus wird vor allem über die Blumengroßmärkte gehandelt. Die sehen wiederum nicht in den Massenanbietern, sondern in den Blumeneinzelhändlern ihre Partner, ihre wichtigsten Kunden. Gerade in der wärmeren Jahreszeit bietet der deutsche Gartenbau viel regionale Ware, mit der man sich – wenn man es laut kundtut – profilieren kann. Die regionalen Gartenbauverbände in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, RheinlandPfalz und Sachsen bieten sogar auf die Regionen abgestellte »Balkonpflanzen des Jahres«.In Hamburg gesellte sich jüngst auf der Fachmesse Norgarflor »Mine Trine« hinzu, ein Dreigestirn aus gelben, roten und weißen Nemesien. Stets sind es neue Sorten, nur in begrenzter Stückzahl erhältlich – ideal für den Blumenfacheinzelhandel. Regional erzeugte Blumen bieten viel. Sie gedeihen auf gesellschaftlichem Konsens. Sie dienen der Abgrenzung gegenüber Massenanbietern. Sie reduzieren mit Blick auf die Medien das Skandalisierungspotenzial. Denn über Blumen aus der Nachbarschaft lässt sich kaum etwas Schlechtes sagen...

HANDEL

BEILEGER

Unsere Bestseller zum Muttertag TITEL

Mit dieser traumhaft schönen Blütenstimmung, in der himmelblaue Hortensienblüten im Blickpunkt stehen, starten wir in den Sommer 2012. FOTOS

Blumenbüro Holland (Titel, S. 8-13), Adele Marschner (S. 2), Eva Laakmann (S.14/15), BBH & FDF Strauß-Offensive/J. Manegold (S.19), Blumengroßmarkt Hamburg/Kropke (S. 26/27 l., u.), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31, Beileger)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG . 12200 Berlin . Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 . E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 . Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley / Martin Hein Bahia Büro . Gotenstraße 11 . 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 . Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

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Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 . 22767 Hamburg PA P I E R

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von sträußen T V-S P OT Z U M M U T T E RTA G W E I L J E D E M U T T E R A N D E R S I S T : J E D E R S T R A U S S E I N U N I K A T . Das auf den POS-Plakaten zum Muttertag kommunizierte Motto von Fleurop wird auch in dem neuen TV-Spot konsequent umgesetzt. Gezeigt werden verschiedene, interessante Frauentypen mit Sträußen, die genau den jeweiligen Frauentyp pointiert hervorheben. So entsteht ein authentisches Kaleidoskop unterschiedlichster Mütter. In der letzten Einstellung des Spots wird den Zuschauern der Geschenkanlass noch einmal verstärkend vor Augen geführt: 13. Mai – Muttertag !

ALLES GUTE ZUM MUTTERTAG

Von Magdalena Lötzer aus Hessen.

MERCI MAMAN

VIELE GUTE WÜNSCHE

Von Marina Reese aus Schleswig-Holstein.

Von Victoria Salomon aus Sachsen Anhalt.

Der Spot wird vom 6. bis zum 13. Mai (10.00 Uhr) auf verschiedenen TV-Sendern gezeigt. Es wird zwei unterschiedlich lange Fassungen geben, eine von 20 Sekunden Länge und eine von 10 Sekunden Länge. Zu Beginn der Kampagne wird die längere Fassung gezeigt, in den Tagen unmittelbar vor dem 13. Mai die Kurzfassung. Dadurch wird ermöglicht, den Spot zum Kampagnen-Ende häufiger zu zeigen. Das erhöht den Werbedruck in den entscheidenden Stunden vor dem Muttertag. Gezeigt wird der Spot auf den Sendern RTL, RTL II, SAT.1, ProSieben, VOX, Kabel Eins und DMAX. Bei der Ausstrahlung der Fleurop-Werbung steht die Prime-Time des Abendprogramms im Fokus. Bei den Last-Minute-Sträußen (s. Abbildungen), die bei www.fleurop.de am 11. und 12. Mai zentral als Muttertags-Präsente beworben


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T V-W E R B U N G Z U M M U T T E RTA G VO M 6. B I S Z U M 1 3. M A I I N D E R P R I M E -T I M E VO N RT L, RT L II, S AT.1, P R O S I E B E N, VOX, K A B E L E I N S U N D DM A X.

und menschen

VON GANZEM HERZEN

ICH WÄR SO GERN BEI DI R.

Von Christopher Ernst aus Thüringen.

Von Juliane Kiebach aus Mecklenburg-Vorpommern.

S C H Ö N , D A S S E S D I C H G I B T.

TAUSEN D DAN K !

ZUM MUTTERTAG

Von Eyke Stahlbuhk aus Hamburg.

Von Susanne Schmitt aus Nordrhein-Westfalen.

Von Christina Hannewald aus Bayern.

werden, rücken erstmalig die Floristen, die die Sträuße kreiert haben, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Für die Gestaltung dieser Werkstücke konnten die amtierenden Landesmeister der Floristen gewonnen werden. Dies wird im Fleurop-Onlineshop aufmerksamkeitsstark kenntlich gemacht. So führt ein Link zu kurzen Portraits der Landesmeister. Wie bereits in der April-Ausgabe berichtet, sind die Werkstücke zwar individuell gestaltet, doch ist ihre Blütenauswahl begrenzt. Das vereinfacht den Einkauf. Ein entsprechendes Bindestuben-Plakat mit allen Top-Sträußen zum Muttertag ging Ihnen bereits zu. Mit der Fokussierung auf die Landesmeister der Floristen und die Einbindung der Sträuße auf www.fleurop.de zur umsatzstärksten Zeit des Jahres wird eine eindeutige Kompetenz demonstriert. Zu-

dem wird eine gewisse Regionalität hervorgehoben, stehen die Landesmeister doch auch immer für ihre Region, ihr Bundesland. Nicht wenige Verbraucher lassen sich von solchen Aspekten bei ihrer Kaufentscheidung leiten. Viele Menschen sind emotional stark mit ihrem geographischen Umfeld verbunden. Der lange verpönte Begriff Heimat ist längst wieder populär. Selbst das Magazin »Spiegel« widmete dem Thema Heimat jüngst eine Titelgeschichte. Der dritte Aspekt hat nur mittelbar mit Kaufentscheidungen zu tun. Durch die Präsenz der Landesmeister im Onlineshop von Fleurop wird natürlich auch Werbung für die Deutsche Meisterschaft der Floristen 2012 betrieben. Die Veranstaltung im August in Berlin ist das floristische Top-Ereignis des Jahres – und aus werblicher Sicht gilt es, dies auch den Verbrauchern zu vermitteln.


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top-event in

berlin HAUPTVERSAMMLUNG FLEUROP AG 2012

Die diesjährige Hauptversammlung der Fleurop AG steht im Zeichen der Deutschen Meisterschaft der Floristen, die erstmals in enger Zusammenarbeit zwischen dem Fachverband Deutscher Floristen und der Fleurop AG veranstaltet wird. Austragungsort der öffentlichen Veranstaltung sind beginnend mit dem 17. August die Potsdamer Platz Arkaden. Das Fest am Samstagabend (18. August) wird wie die Hauptversammlung (19. August) im 5 Sterne Hotel Grand Hyatt Berlin veranstaltet. Buchungen zu Sonderkonditionen sind ab sofort möglich (siehe rechts). An dieser Stelle folgen nun die Hotels in verschiedenen Kategorien, mit denen Fleurop ebenfalls Sonderkonditionen vereinbart hat. Erste spannende Informationen zur Deutschen Meisterschaft der Floristen finden Sie unter www.dmf2012.com.

I H R E H OT E L R E S E RV I E R U N G N I M MT A N K E K E R N AU S D E R F L E U R O P- Z E N T R A L E G E R N E E N TG E G E N U N T E R T E L .: 0 3 0 / 7 1 3 7 1 - 1 37 O D E R E - M A I L : A N K E . K E R N @ F L E U R O P. D E . DA S G R A N D H YAT T B E R L I N M U S S D I R E K T Ü B E R DA S H OT E L G E B U C H T W E R D E N.

Für die Aktionäre der Fleurop AG wurden wie üblich einige Hotels in unterschiedlichen Kategorien vorgebucht. Vier Hotels liegen in fußläufiger Entfernung zu den Veranstaltungsorten, das Dorint Airport-Hotel liegt rund 10 km entfernt vom Potsdamer Platz. Die Preise gelten inklusive Frühstück.

Dorint Airport-Hotel Berlin-Tegel    Gotthardstraße 96  13403 Berlin dt – DZ EUR 65,00  EZ EUR 50,00 nensta lb der In a h ng ! r e ß ig Parkplatz pro Tag EUR 8,00 Au eläst u glärm-B lu F e in ke

VERGÜNSTIGTE ZUGTICKETS DER DB Von jeder Stadt in Deutschland aus kann für EUR 99,00 Hin- und Rückfahrt nach Berlin bei der Deutschen Bahn gebucht werden unter Tel. 01805 /311153, Stichwort: Fleurop.

Holiday Inn Express Berlin City Centre    Stresemannstraße 49  10963 Berlin DZ EUR 84,00  EZ EUR 79,00 Parkplatz pro Tag EUR 18,00


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S O N D E R K O N D I T I O N E N G R A N D H YAT T B E R L I N Das 5 Sterne Hotel Grand Hyatt Berlin liegt direkt gegenüber der Philharmonie und wird durch das spektakuläre Innendesign mit viel zeitgenössischer Kunst geprägt. Sowohl das abendliche Fest am 18. August als auch die Hauptversammlung am 19. August werden dort veranstaltet. Die Sonderkonditionen (s.r.) können gebucht werden unter Tel.030/2553 1212, Stichwort: Fleurop AG oder online über www.berlin.grand.hyatt.de, Gruppen-Code: G-FLE1. Grand Hyatt Berlin      Marlene-Dietrich-Platz 2  10785 Berlin DZ EUR 135,00  EZ EUR 130,00 Parkplatz pro Tag EUR 20,00

Scandic Berlin Potsdamer Platz     Gabriele-Tergit-Promenade 19  10963 Berlin DZ EUR 109,00  EZ EUR 99,00 Parkplatz pro Tag EUR 22,00

Mövenpick Hotel Berlin     Schöneberger Straße 3  10963 Berlin DZ EUR 119,00  EZ EUR 104,00 Parkplatz pro Tag EUR 20,00


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blütenspaß HORTENSIEN Es gibt eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen über die wohltuende Wirkung von Pflanzen im Büro. Umfragen ergaben, dass vor allem Frauen das »Stückchen Natur am Arbeitsplatz« schätzen.Allerdings werden Pflanzen – wohl auch wegen der Investitions- und Pflegekosten sowie des Platz- und Lichtbedarfs – von vielen Arbeitgebern nicht in gebührendem Maße eingesetzt. Empfehlen Sie Ihren Firmenkunden doch als Alternative zum stationären Grün Schnittblumenarrangements, mit denen man allen Büroräumen immer wieder eine andere Anmutung geben kann. Ein besonderer Farbknaller beispielsweise sind florale Dekorationen aus Hortensien.

Schnitthortensien sind attraktive, multifunktionale Blumen. Mit ihnen lassen sich die prächtigsten floralen Skulpturen gestalten. Das geht schon mit nur einem einzigen Blütenstand, der eine Größe von 50 Zentimetern und mehr erreichen kann – wie die Fotos auf dieser Seite eindrucksvoll zeigen. So genügt schon eine einzelne Dolde in einem schönen Gefäß, um einen kleinen Eingangsbereich attraktiver zu gestalten. Blaue Blüten wirken lustig in einer roten Riesentasse und machen gute Laune beim Bürofrühstück. Und eine Aufreihung hellblauer Glasvasen, die mit Hortensien in unterschiedlichen Blautönen gefüllt sind, lässt den Konferenztisch ausgesprochen einladend wirken. Apropos Konferenztisch. Wissen Ihre Firmenkunden eigentlich, dass ein Blumenschmuck dort unterschwellig für ein entspanntes Gesprächsklima sorgt? Ein unschlagbares Argument, wenn es um die Kosten-Nutzen-Abwägung floraler Dekorationen im Firmengeschäft geht.

BLAUE BLÜTEN HEISS BEGEHRT Wenn Verbraucher Schnitthortensien kaufen, kommt das Gespräch häufig auf die Pflanzen, speziell auf die Blaublütigen, die im Garten oder auf der Terrasse mit der Zeit leider meist ihre schöne blaue Farbe verlieren. Dazu sollte Ihr Kunde wissen, dass es eigentlich von Natur aus keine blaublütigen Hortensien gibt. Kultivateure wenden einen legalen Trick an, um Hydrangeen in diesen so beliebten Nuancen anbieten zu können. Rosafarbene oder rote Sorten werden mit einer sorgfältig austarierten Aluminiumsulfat-Lösung behandelt – das färbt die Blüten blau. Denken Sie hier unbedingt an einen Zusatzverkauf.


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im büro

Im Eingangsbereich, in der Küche und im Besprechungsraum sorgen Hortensien-Arrangements für ein entspanntes Klima. Es sind vor allem das klare Weiß und die unterschiedlichen Blautöne, die den »Büromief« mit ihrer Frische vertreiben.

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N체chtern-kahle Schreibtische und B체ror채ume, die von mehreren Arbeitnehmern genutzt werden, lassen sich mit Hortensien-Arrangements angenehmer gestalten. Hier darf es dann auch mal mit zartem Rosa etwas femininer zugehen.

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ANGEBOT & FARBEN Ein mit gut 100 Arten und Sorten umfangreiches Schnitthortensien-Angebot gibt es zwischen März und November. Im Winter werden diese Blumen nicht gehandelt. Die Blumen mit der Bezeichnung »Fresh« (frisch) sind von März bis September erhältlich, die durchgefärbten »Classic«-Hortensien von Juni bis einschließlich November. Die Farbpalette ist umfangreich, dazu gehören viele Rottöne, Rosa mit dem begehrten leicht morbide wirkenden Altrosa sowie Violett, reines, klares, leuchtendes Weiß, Grün sowie Blau. Außerdem gibt es kombinierte Farben wie Grün/Rot, Violett/Grün und Blüten mit farbigen Rändern zum Beispiel in Rosa oder Blau mit weißem Rand. Einmalig im Schnittblumen-Sortiment sind Hortensien mit Blütenständen, deren Farben sich nach und nach ausprägen.Während der Blüte verändern die Blumen ständig ihre Farbe. Ihre Original-Blütenfarbe mischt sich mit einem grünen Farbton und unterschiedlichen Farbakzenten.Sind sie vollständig durchgefärbt, zeigen sie schließlich ein warmes Herbstrot. Solche Blüten beschreibt man mit der Bezeichnung »Classic« (durchgefärbt). Eine Hydrangea mit noch nicht durchgefärbten Blüten erhält den Zusatz »Fresh« (frisch).

Noch etwas Erstaunliches: Bei den Schnitthortensien bleibt die Blütenfarbe in dem Zustand, in dem sich die Blüte befand, als sie von der Pflanze getrennt wurde. Der Prozess des Durchfärbens wird gestoppt. Gärtner bestimmen also die Farbe, indem sie einen bestimmten Schnittzeitpunkt wählen. F R I S C H E & Q U A L I TÄT Schnitthortensien gehören nicht zum Niedrig-Preissortiment und sollten schon aus diesem Grund im Blumenfachhandel pfleglich behandelt werden. Das bedeutet:  Man stellt sie nach dem Anschnitt in frisches, kaltes Wasser ein.  Die Verwendung von professionellem Frischhaltemittel wird empfohlen. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass sich alle Blüten vollständig öffnen und die Blätter grün und kräftig bleiben.  Frische Schnitthortensien mögen keine Trockenphasen. Sie sollten daher auf Wasser transportiert werden und nicht lange unversorgt auf dem Bindetisch liegen.  Werden die Blumen in Steckschaum verarbeitet, sollten sie vorher reichlich Wasser gezogen haben.  Die ideale Lagertemperatur beträgt acht Grad Celsius.


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blütentraum Hortensien reichen zwar nicht an den Bekanntsheits- und Beliebtheitsgrad von Rosen heran, werden aber von Verbrauchern durchaus geschätzt. Gehören sie doch zu den typischen Blumen aus Großmutters Bauerngarten und stehen daher für Landidylle und Romantik. Hinzu kommt, dass sie nicht das ganze Jahr über verfügbar sind und sich gut mit anderen Blüten vertragen. In jedem Fall sind Hortensienblüten mehr als fülliges Beiwerk, wie die Fotos auf diesen Seiten beweisen. KENNEN & WISSEN Verbraucher, die im Blumenfachgeschäft kaufen,schätzen dort neben hervorragender Blumen- und Pflanzenqualität vor allem das Fachwissen und die Beratung. Hier also einiges Wissenswertes über Hortensien:

 Heimat: Ursprünglich stammt die Hortensie aus (Südost)-Asien. Die Pflanze kommt aber auch in Nord- und Südamerika (Anden) vor. Etwa 80 in der freien Natur wachsende Sorten sind bekannt.  Name: Ihr Name Hydrangea stammt aus dem Griechischen. Hydro bedeutet Wasser, Angeion bedeutet Fass oder Krug und ist ein Hinweis auf die kugelförmige Fruchtkapsel, die nach der Blüte entsteht. Der Name weist aber auch auf eine besondere Eigenschaft der Hortensien hin: Sie benötigen stets viel Wasser.  Stiellänge: Schnitthortensien haben durchweg eine Stiellänge von 30 bis 50 Zentimetern. Einzelne Exemplare erreichen auch 80 Zentimeter.

PFLEGEHINWEISE Schnitthortensien halten sich in einer metallenen Vase nicht so gut. Glasgefäße sind ideal, da der Wasserstand und die Qualität des Wassers einfach kontrolliert werden können.  Stiele schräg kurz anschneiden.  Seitentriebe und einen Teil des Laubes entfernen, um die Verdunstungsfläche zu minimieren.  Frischhaltemittel sorgt dafür, dass sich die Blüten vollständig öffnen und die Blätter grün und kräftig bleiben.  Darauf achten, dass keine Blätter ins Wasser ragen, da sie Bakterienwachstum begünstigen.  Schnitthortensien mögen keine Zugluft, keine grelle Sonneneinstrahlung und keinen Standort in Heizungsnähe.  Das Reifegas, das Obst entströmt, lässt Hortensien schneller altern.  Nehmen die Blumen kein Wasser mehr auf und wird das Laub schlapp? Dann hilft nur noch eine Radikalkur. Man entfernt alle Blätter und stellt die Hortensien ohne Wasser in die Vase zurück. Nach einiger Zeit werden die Blumen vollständig trocknen, und man kann noch lange Freude an ihnen haben.


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daheim

F O T O S Landleben in der Stadtwohnung? Kein Problem! Solche Hortensien-Arrangements sorgen dafür, dass der Verkehrslärm kaum noch stört und die Zwei-Zimmer-Enge eine ländliche Weite erhält. Genau das richtige Ambiente für den kleinen Urlaub zwischendurch.


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FLEUROP-MAGAZIN :

I N T E R N AT I O N A L Berufliche Erfahrung im Ausland sammeln – davon träumen nicht wenige Floristinnen und Floristen. Erfüllt haben sich diesen Traum Eva Laakmann und ihr Freund Martin Linne,beide Meisterabsolventen der Justus-von-Liebig-Schule in Hannover. Ihr Weg führte sie in Länder, die man spontan nicht sofort mit Floristik in Verbindung bringt: Jordanien und Dubai. Nachfolgendes Interview bietet einen Einblick in ein floristisches Abenteuer im Mittleren Osten, bei dem unendlich viele Erfahrungen gesammelt wurden.

Frau Laakmann, Sie haben sich gemeinsam mit Martin Linne auf eine Anzeige des jordanischen Unternehmens Alissar Flowers gemeldet und wurden auch sogleich engagiert. Welche Anforderungen wurden gestellt? EVA LAAKMANN : Zum einen sollten wir europäische Floristik für die Bereiche Hochzeit, Event und Hoteldekorationen entwerfen. In diesen Sparten ist Alissar ein führendes Unternehmen im Mittleren Osten. Gleichzeitig sollten wir in der Ausbildung tätig sein, da es dort keine fundierte Berufsausbildung wie bei uns gibt. Die Voraussetzungen waren also fachlicher Natur – und sprachlicher. Wir haben daher zunächst einen EnglischIntensivkurs belegt, dessen Kosten teilweise vom Arbeitsamt erstattet wurden. FLEUROP-MAGAZIN : Die Anzeige war für den Standort Dubai geschaltet. Sie waren aber zunächst ein Jahr in der Zentrale des Unternehmens in Amman, der Hauptstadt Jordaniens. Wie war dort Ihr Tätigkeitsumfeld? EVA LAAKMANN : Alissar Flowers beschäftigt dort rund 40 Personen, etwa 15 davon sind mit Floristik beschäftigt. Ein Hauptfeld waren Großdekorationen für Hotels, Hochzeiten und andere Events. Speziell bei Hochzeiten sind Blumendekorationen Ausdruck von Wohlstand und gezeigter Pracht, die Etats liegen nicht selten zwischen 15 000 und 400000 Euro für einen Gesamt-Event.Nicht wenige Familien nehmen für solche Festlichkeiten Kredite auf. Wobei Alissar Flowers auf Wunsch die Events komplett ausstattet, vom Mobiliar über Wandbekleidung bis hin zum Licht. Oft sind 500, manchmal 1 000 Gäste geladen – da ist die Floristik schon eine Herausforderung. FLEUROP-MAGAZIN : Wie lief die Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort, wie der Part der Ausbildung? EVA LAAKMANN : Florist ist in Jordanien kein

Eva Laakmann mit landestypischem Reittier auf einem landeskundlichen Ausflug in Jordanien (o.l.). Blick auf die Metropole Dubai (o.r.), zwei typische florale Hoteldekorationen und eine farblich schrille Oster-Präsentation.

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Ausbildungsberuf, dementsprechend niedrig die gestalterischen Vorkenntnisse. Zudem ist die Mentalität doch sehr anders als in Deutschland. Vor allem, wenn man als Frau eine Ausbilder-Rolle übernimmt. Allerdings hat sich das Verhältnis mit der Zeit deutlich gebessert, wir wurden aufgrund unserer Fachlichkeit akzeptiert. Etwa durch die vielen Tipps, die wir in den beiden Blumengeschäften von Alissar Flowers, die unseren in Deutschland nicht unähnlich sind, geben konnten. Auch in den Niederlassungen von Alissar Flowers in Syrien, Qatar, Dubai und dem Libanon habe ich Ausbildungstätigkeiten übernommen. FLEUROP-MAGAZIN : Welche Art von Floristik ist denn in Jordanien populär? EVA LAAKMANN : Es gibt rund 100 Blumengeschäfte in Amman und dort viele gesteckte Körbe und »Tüten«-Sträuße. An den Straßenampeln verkaufen Kinder Blumen. Etwa Löwenmaul, in Jordanien sehr preiswert. Wer etwas auf sich hält – und es gibt in Amman viele reiche Kunden – kauft Rosen,Lilien oder Nelken. Aber auch ausgefallene Blüten wie Eucharis, Calla oder Leucospermum. Die Ware kommt aus Europa. Alissar Flowers lässt die Blumen an der Uhr in Holland ersteigern. Auch die Preise sind europäisch, eine mittlere Rose kostet etwa 2,00 Euro. FLEUROP-MAGAZIN : 2010 sind Sie dann für Alissar nach Dubai gegangen. Ein sehr reiches Land – was war dort anders? EVA LAAKMANN : Zunächst einmal wurden wir befördert, ich zum »Design-Training-Manager«, Martin zum »POS und E-CommerceManager«. Martin hat den Supermarktabsatzkanal aufgebaut – begonnen mit einer Filiale, nach zwei Jahren waren es 23.Ich war im Hotel-Bereich engagiert. Begonnen haben wir mit einem Hotel und zwei Floristen, heute werden mit zehn Floristen und zwei Fahrern acht 4- und 5-Sterne Hotels betreut.


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Unser Arbeitsumfeld umfasste also auch viel Akquisition und Ideen-Entwicklung. Insgesamt muss ich sagen: Die Zeit hat sehr viel Spaß gemacht und zahlreiche Erfahrungen gebracht. Aber die zeitlichen Anforderungen waren auch hoch, wir mussten immer erreichbar sein. Vor allem, als ich »Operation-Mananger« wurde und die komplette Organisation für den Event-Bereich und die Hotels übertragen bekam. FLEUROP-MAGAZIN : Und wie war in Dubai die Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort? EVA LAAKMANN : Einfacher als in Jordanien. Etwa 80 Prozent der Menschen in Dubai sind Ausländer, viele kommen von den Philippinen oder aus Indien. Die haben eine eigene Mentalität – oft sind sie wissbegierig, sehr genau, kreativ und interessiert an Formen und Farben. Es kommen ja auch viele Touristen aus allen Teilen der Welt nach Dubai, die Atmosphäre ist daher internationaler als in Jordanien. FLEUROP-MAGAZIN : Unterm Strich – wie war die Bezahlung? EVA LAAKMANN : Ich fand die Honorierung sehr gut. Wobei in Dubai brutto und netto identisch sind. Zudem wurde uns von Alissar Flowers ein Auto zur Verfügung gestellt und sogar Wohngeld bezahlt. All das bei Lebenshaltungskosten wie in Deutschland. FLEU ROP-MAGAZI N : Ein hoch interessanter Job und gute Bezahlung. Warum sind Sie zurückgekommen, wie sehen Ihre Perspektiven aus? EVA LAAKMANN : Ich hatte Heimweh, wollte Freunde und die Familie wiedersehen, wir möchten in naher Zukunft auch eine Familie gründen. Meine beruflichen Perspektiven sind deutlich gewachsen, ich habe in den drei Jahren sehr viel gelernt. Nicht nur im Bereich Floristik,sondern auch über Menschen und Kulturen. Und Englisch spreche ich nun auch perfekt.


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U M S AT Z E R WA RT U N G Nach einem sehr guten Muttertagsgeschäft im vergangenen Jahr, liegt die Messlatte für den kommenden Muttertag sehr hoch. Wir werden mit gut durchdachten und starken Marketingmaßnahmen auch in diesem Jahr die Verbraucher an den emotionalsten Blumengeschenkanlass erinnern. Lassen Sie uns gemeinsam alle Register ziehen, damit wir so viele Mütter und ihre Kinder wie möglich zum Muttertag beglücken können!

LIEFERREGELUNGEN Um Eindeutigkeit für den Kunden zu schaffen und Irritationen bzgl. der Lieferung wie 2011 zu vermeiden, wird es in diesem Jahr zum Muttertag kein verbales Lieferdatum geben. Außerdem wird dem Kunden – anders als im Vorjahr – der Sonntags- bzw. Expresszuschlag (nach 24 Uhr am 13. Mai) wie gewohnt berechnet. Folgende Übersicht gibt Aufschluss über die Lieferregelungen zum Muttertag 2012: Samstag, 12. Mai 2012 Kunde bezahlt: EUR 6,00 Lieferkosten Annahmeschluss: 11 Uhr ausführender Partner erhält: EUR 5,50 Lieferkosten ggf. mehr für Nebenorte Sonntag, 13. Mai 2012 Kunde bezahlt: EUR 6,00 Lieferkosten + EUR 5,00 Sonntagszuschlag + EUR 2,50 Expresszuschlag SO Annahmeschluss: 10 Uhr ausführender Partner erhält: EUR 5,50 Lieferkosten + EUR 5,00 Sonntagszuschlag + EUR 2,50 Expresszuschlag SO

Weil jede Mutter anders ist: Jeder Strauß ein Unikat.

Annahmeschluss ZAS Vermittler Der Annahmeschluss für Faxaufträge zum Muttertag verschiebt sich um eine Stunde aufgrund der Bearbeitungszeit! Das bedeutet für Samstag: 10 Uhr und für Sonntag: 9 Uhr. Annahmeschluss Ausland Für Aufträge ins Ausland gelten frühzeitigere Termine und Preise laut Hauptumsatztagen (siehe Merkurverzeichnis). Das Sonntagsdatum ist nicht garantiert. Lieferungen erfolgen am Muttertagswochenende. Die Grundregel zur Auftragsannahme lautet für Europa: Am 12.05. ist um 10.00 Uhr Schluss, in Richtung USA geht es noch bis 15.00 Uhr. Wegen der Zeitverschiebung sind Muttertagsgrüße nach Fernost nur bis zum 11.05. um 18.00 Uhr garantiert. Bitte achten Sie beim In- und Ausland auf vollständige Lieferanschriften inklusive Rufnummern des Empfängers, und denken Sie an den Lieferstatuseintrag – markieren Sie jeden Auftrag gleich nach der Lieferung. Das informiert den Vermittler, schafft Übersicht über die offenen Aufträge und reduziert Nachfragen.

L A S T- M I N U T E - K E N N Z E I C H E N Sie möchten Ihre Lieferbereitschaft bis 10 Uhr am Muttertag signalisieren? Dann melden Sie sich bitte beim Team Partnerservice, Tel.: 030/713 71-171, und Sie erhalten das entsprechende Kennzeichen im MerkurPortal. Falls Sie im vergangenen Jahr schon dabei waren, wird das Kennzeichen automatisch aktiviert. N E U E R T V-S P OT Der neue TV-Spot zum Muttertag wird vom 6. bis zum 13. Mai auf den Sendern RTL, RTL II, SAT.1, ProSieben, VOX, Kabel Eins und DMAX zu sehen sein. Informationen zu den Sendezeiten und dem Programmumfeld können Sie im MerkurPortal nachlesen.


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H V- H OT E L S Z U SON DERKON DITION EN Wie in den vergangenen Jahren haben Sie die Möglichkeit, Hotels rund um den Veranstaltungsort der Deutschen Meisterschaft der Floristen und der Hauptversammlung am 18. und 19. August in Berlin zu buchen. Die Lage der Häuser sowie die Preise sind auf den Seiten 6/7 dieses Magazins aufgelistet. Ihre Reservierungswünsche nimmt Anke Kern (anke.kern@fleurop.de) gern entgegen. Wer direkt am Ort des Geschehens übernachten möchte, kann zu sehr guten Konditionen im Hotel Grand Hyatt Berlin buchen – und zwar direkt über das 5-Sterne-Hotel. Dort findet auch am Abend des 18. August das diesjährige Fest statt, das ganz im Zeichen der

Deutschen Meisterschaft der Floristen stehen wird. Buchungen für eine Hinund Rückfahrt mit der DB sind ebenfalls zu Sonderkonditionen ab sofort möglich. Alle Infos finden Sie im MerkurPortal. FLEUROPS J UNGE WI LDE KOMMEN ! Ilka Siedenburg, Thomas Gröhbühl, Nicolaus Peters und Björn Kroner werden in den kommenden Monaten die grüne Branche aufwirbeln! Die vier Floral-Designer werden mit kreativen floristischen Ideen überraschen, Lust auf den Berufsstand machen und einen begeisternden Teamgeist zelebrieren. Ein Highlight für die vier wird die Deutsche Meisterschaft der Floristen sein, denn sie sind auf einer Mission: Gesucht wird das fünfte Team-

mitglied. Der Gewinner/die Gewinnerin wird das Team der jungen Wilden komplettieren. Als erstes gemeinsames Projekt steht dann im Herbst 2012 die Kreation einer Kollektion für fleurop.de an. Lassen Sie sich überraschen! Ein ausführliches Interview mit dem Team erscheint in der Juni-Ausgabe des Fleurop-Magazins. 300 NEUE ARTIKEL IM FLORISTSHOP Rund 300 neue Artikel erweitern den Bereich Floristikbedarf im FloristShop von Fleurop: Steckmasse von OASIS und mosy, Scheren und Messer von Felco und Berger, Frischhaltemittel von Floralife, Sprühfarben von UnionChemie und und und ... Preisvergleich lohnt sich: https://merkurportal.fleurop.de/shop


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BUKETT DELUXE für businessorientierte Verbraucher Floral-Design: Manfred Hoffmann Material: 8 weiße Delphinium 7 weiße Duftrosen (Alternative ‘Avelanche’) 5 Lilium ‘Casablanca’ (oder ähnliche Sorte) 5 weiße Calla 3 weiße Hydrangea 6 weiße Nerinen 6 weiße Trachelium 4 weiße, langstielige Lathyrus 8 weiße Dianthus 1 weiße Moirée-Schleife Verkaufspreis: EUR 160,00

STRAUSS-OFFENSIVE Im Mai stehen zwei hochpreisige florale Arrangements im Mittelpunkt der Strauß-Offensive-Verkaufsförderung. »Für meine Mutti« ist speziell für den zweiten Blumengeschenktag im Jahr, den Muttertag, kreiert. Das »Bukett Deluxe« – noch eine Stufe luxuriöser – ist ein ideales blumiges Präsent für eine Gala oder eine Hochzeit. Ein Anlass, zu dem im Mai sicherlich häufiger Blumen verschenkt werden als in anderen Monaten. Der locker rund gebundene Strauß »Für meine Mutti« ist ein Klassiker, der mit einer starken natürlichen Ausstrahlung punktet und Mama mitten ins Herz trifft. Er verzichtet auf plakative Accessoires wie Herzen oder Schmuckband und versinnbildlicht durch seine Blüten-

FÜR MEINE MUTTI für familienorientierte Verbraucher Floral-Design: Anna Sturm Material: 2 roséfarbene Digitalis 1 Eucumis 10 Anemone japonica 6 créme-apricotfarbene Minigerbera 6 rosafarbene Veronica 10 Alchemilla 8 Matricaria 5 Viburnum 6 Englische Rosen 3 rosafarbene Campanula rosa 3 Allium Basiskonstukt: Muehlenbeckia, Zweige Verkaufspreis: EUR 68,00

wahl Liebe und Glück. In seiner harmonischen Natürlichkeit ist dieses Arrangement ein liebevolles Dankeschön für 365 Tage, in denen sich Mütter um alles liebevoll kümmern. Versteht sich, dass nicht jeder Kunde, der seiner Mutter eine blumige Freude bereiten möchte, so tief ins Portemonnaie greifen kann. Darum sollte man solche Arrangements in unterschiedlichen Größen präsentieren. Erfahrungsgemäß greifen Verbraucher dann eher zum Mittelpreisigen. Purer Luxus ist das »Bukett Deluxe«.Im Rahmen einer Firmenveranstaltung, Gala oder Hochzeit fühlt sich dieser exklusive Strauß am wohlsten. Der florale Mittelpunkt für ein edles Ambiente. Mit diesem Bukett aus kostbarem langstieligem weißem Rittersporn, weißen Lilien, Rosen und Calla beweiset Ihr Kunde Stil. Durch seine edle Materialauswahl in klassischer Gestaltung zieht dieses Bukett alle Blicke auf sich und steht letztlich auch für Prestige.

florale highlights


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groß im SERIE MARKETING TEIL XXIII Wann ist Werbung für ein Blumenfachgeschäft erfolgreich? Wenn sie Umsatzzuwächse erzielt und vielleicht sogar noch nachhaltig ist – so könnte eine Antwort lauten. Da Blumenfachgeschäfte aber allein schon aufgrund der Standort-Vielfalt sehr individuell ausgerichtet sind, sollten auch die Werbeaktivitäten individuell auf den Standort ausgerichtet sein. Auf diesen und den folgenden Seiten zeigen wir zwei Beispiele von standortadäquater Werbung aus dem Kreis der Fleurop-Partner. Die Umsetzungen in Bietigheim-Bissingen und Sinzig sind so verschieden wie die Standorte und die Geschäftsausrichtungen – und gerade deshalb sind beide erfolgreich.

Die B 27 in Bietigheim-Bissingen ist »so etwas wie die Lebensader unserer Stadt«,meint Heinz Mayer. Der Fleurop-Partner muss es wissen,denn sein Geschäft am Bahnhofsvorplatz liegt direkt an der Bundesstraße und wird von ihm seit 36 Jahren erfolgreich geführt. Neben dem Bahnhof sorgt auch noch die zentrale Omnibusstation von Bietigheim-Bissingen für viel Personenfrequenz. Zudem »kreuzen sich im unmittelbaren Geschäftsumfeld verschiedene wichtige Verkehrsadern« erläutert Heinz Mayer die Standortbedingungen.Wohnbebauung gibt es wie in so vielen anderen Bahnhofsgegenden auch in Bietigheim-Bissingen nur vereinzelt. Das Publikum ist mit der Bahn, dem Omnibus oder dem Auto unterwegs. Die B 27 wird auf der Höhe des Geschäftes von Heinz Mayer täglich von rund 50 000 PKW befahren. Diese hohe Frequenz war ausschlaggebend für ein zügiges »Ja«,als vor einigen Jahren eine große Videoleinwand für Werbeeinspielungen in rund hundert Meter Entfernung von Blumen Mayer an der Bundesstraße errichtet wurde.


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S TA N D O R T: A U T O, O M N I B U S, B A H N »Ich war unter den ersten Firmen, die bei dieser Werbeform mitgemacht haben und profitiere bis heute von den besonderen Konditionen«, freut sich Heinz Mayer. Er bucht seine Spots zu Blumenverkaufsschwerpunkten, zum Valentinstag, zum Muttertag, zu Advent und Weihnachten. Es sind kurze Sequenzen von etwa drei Sekunden. Sie weisen auf den jeweiligen Anlass und auf Blumen Mayer hin. Hingewiesen wird ebenfalls auf etwas, was für die Auto fahrende Zielgruppe von großer Bedeutung ist und was Blumen Mayer hat: Parkplätze! Je nach Anlass werden die 3-Sekunden-Spots für drei oder vier Tage geschaltet. Gezeigt werden sie dann rund 300 Mal am Tag. Für eine Drei-Tages-Schaltung zahlt Fleurop-Partner Heinz Mayer keine 200 Euro. Wie gesagt – er hat Sonderkonditionen. Als langjährigem Geschäftspartner wurden seine Spots auch kostenlos auf den neuesten technischen Stand gebracht, als dies durch die Installation einer neuen Videowand notwendig erschien. WERBEKOSTEN VERGLICH EN »Für eine einzige Zeitungsanzeige müsste ich doppelt so viel investieren«, rechnet Heinz Mayer vor. Solche Anzeigen erreichen die Verbraucher ja auch in der Regel nur zu Hause – und an nur einem einzigenTag.DieWahrscheinlichkeit,dass sie dann gleich losziehen oder sich einen Tag später an das Datum des beworbenen Anlasses erinnern, ist eher gering. Zeitlich breiter über drei Tage gestreute Wer-

bung über die Videoleinwand im direkten Geschäftsumfeld von Blumen Mayer ist da sehr viel wirksamer. Zumal ja mit dem Parkplatzhinweis geworben wird. Parkplätze sind im Umfeld des Bahnhofs von Bietigheim-Bissingen ein begehrtes Gut. Das von Heinz Mayer geschaltete Motiv zum Valentinstag 2012 bestand aus einer roten Rose mit einer leichten Bewegung in der Blüte. Darüber wurden Firmenlogo und Adressangaben eingeblendet – also eine leicht verständliche Botschaft, die auch Autofahrer wahrnehmen können. N A C H H A LT I G E R I M A G E T R A N S F E R Wahrgenommen wird (zumindest unbewusst) noch etwas anderes – schiere Größe! Großflächenwerbung ist in der Regel allein schon aus Kostengründen großen Unternehmen und Marken vorbehalten. Die Verbraucher haben das gelernt, Größe symbolisiert für sie große Bedeutung und Klasse. Ein »normales« Blumenfachgeschäft verbinden die Verbraucher eher nicht mit Größe und Bedeutung. Blumen Mayer spielt nun mit in diesem Konzert der Großen und partizipiert von einem Imagetransfer. Das gibt dem Werbeerfolg auch noch einen nachhaltigen Charakter. Werbeerfolg? Erzielt Heinz Mayer denn mit seinen Werbeaktivitäten zu Blumenverkaufsschwerpunkten Umsatzzuwächse? »Wir können natürlich nicht herausfinden,wie viele Kunden allein wegen der Werbung kommen – und wie viele aufgrund des reinen Anlasses«, meint Heinz Mayer. »Wir verzeichnen aber zu den Verkaufsschwerpunkten ein Mehrfaches unserer normalen Kundenfrequenz. Ein großer, positiver Indikator sind auch die Rückmeldungen der Kunden.Viele sprechen uns auf die Großleinwand an«, freut sich Heinz Mayer, der andere werbliche Aktivitäten, etwa im Anzeigenbereich, zugunsten der Videoleinwand »runtergefahren« hat.

Auffällig im Straßenbild ist die große Videoleinwand in Bietigheim-Bissingen. Dort platzierte Werbung wird – allein aufgrund der Ausmaße – wahrgenommen. Diese stark frequentierte Kreuzung der Bundesstraße in Geschäftsnähe ist ein idealer Standort für Blumen Mayer.

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wohlfühl SERIE MARKETING TEIL XXIV Anlassbezogene Werbung auf einer Großleinwand in unmittelbarem Umfeld eines Bahnhofs-Blumenfachgeschäftes – diese auf den Vorseiten vorgestellte Marketing-Maßnahme von Fleurop-Partner Heinz Mayer ist genau auf den Standort ausgerichtet. Einen ganz anderen Standort hat das Blumenfachgeschäft von Ilse und Jürgen Meyer in Sinzig – dementsprechend sind auch die Marketing-Aktivitäten unterschiedlich ausgerichtet. Viel Wert legt Jürgen Meyer, Mitglied des Fleurop-Verwaltungsrates, auf die Atmosphäre im und vor dem Geschäft. Er greift dabei auf aktuelle Technik zurück.

Das Blumenfachgeschäft von Ilse und Jürgen Meyer liegt im Zentrum von Sinzig, in einer zum Stadtzentrum führenden Hauptstraße, unweit des Kirchplatzes. Die innerstädtische Geschäftslage ist für solch einen Standort ungewöhnlich groß, es war vor Kurzem sogar ein weiterer Ausbau möglich. Neben den eigentlichen Geschäftsräumen gibt es nun einen Ausstellungsraum sowie sehr umfangreiche Hof- und Gartenflächen.

DAS GESCHÄFTSKONZEPT SETZT AUF A MBI ENTE. Es geht um Floristik, klar – aber um Floristik »im Raum«. Die Kunden sollen es schön, anregend, erlebnisreich finden, wenn sie sich in den Räumen aufhalten. Sie sollen verweilen, sie sollen sich wohlfühlen. Sie sollen sich »zu Hause« fühlen – so, wie man sich beispielsweise auch beim Betreten eines schönen Hotel-Foyers »zu Hause« fühlen kann. Und was schätzen viele Menschen zu Hause? Musik! M U S I K ist bei Ilse und Jürgen Meyer wesentlicher Teil des Ambientes, sie schafft eine besondere Atmosphäre. Musik kann überall erklingen:im Geschäft,vor dem Geschäft sowie im Hof- und Gartenbereich. Und sie kann unterschiedlich sein. Während etwa in einer AsiaLounge (der Raum wird vierwöchentlich thematisch umgestaltet) im Ausstellungsraum indische Klänge zu hören sind, können gleichzeitig vor dem Geschäft alte und neue Hits laufen und im OutdoorBereich zur Gartenmöbel-Ausstellung heimeliges Vogelgezwitscher. Möglich ist konkret auf jeden Raum abgestimmte Ambient-Music. Das hat nichts mehr mit gleichförmigem Kaufhausgedudel zu tun.

N A S E N K A U F E N M E H R Duft ist ein geheimer Verführer – das ist kein Geheimnis. Duft wird auch verstärkt in der Werbung eingesetzt. In England ließ jüngst der Lebensmittelhersteller McCain Foods zur Einführung eines Tiefkühlproduktes an Bushaltestellen »duftende« Plakate anbringen. Gezeigt wurde eine Kartoffel. Drückte man darauf, verströmte das Plakat das Aroma frischgebackener Ofenkartoffeln. In den Wartehäuschen lagen Coupons zum Mitnehmen bereit. Mit ihnen konnte man dann im Supermarkt die Ofenkartoffel zu Schnupperpreisen erstehen. Immer größere Erfolge und Aufträge meldet auch die Duftwerbefirma ScentAndrea aus Kalifornien. Sie erzielte nach eigenen Angaben durch den Einsatz von Röstdüften an Zapfsäulen von Tankstellen einen Umsatzzuwachs bei Kaffeeprodukten von bis zu 300 Prozent.


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»Wir werden häufig auf das Musik-Ambiente angesprochen. Weil es von den Kunden als entspannend empfunden wird. Aber auch, weil sie die Musik-Quellen nicht orten können«, erläutert Jürgen Meyer die Reaktionen der Kunden. »Die Musik im Hintergrund akzentuiert die Atmosphäre. Da die Räume unterschiedlich bespielt werden können, ist eine harmonische Kombination von Optik und Akustik möglich. Die Musik wirkt beruhigend, sie trägt zu Momenten der Entschleunigung bei«, führt er fort. Jürgen Meyer hat sich zur Bespielung seiner Geschäftsräume für ein Sonos-System entschieden. Damit hat er Zugriff auf verschiedenste Musikquellen. Etwa auf das viele Millionen Musikstücke umfassende Angebot von Napster (EUR 9,95 im Monat) und »Juke my music« oder auf die weltweit rund 50 000 Radio-Sender. Er könnte also, wenn er wollte, etwa zum Karneval ganz authentisch einen RadioSender aus Rio de Janeiro anzapfen. Die Steuerung der unterschiedlichen Musikfarben läuft über seinen PC und ist ebenfalls über ein iPhone möglich. Die von ihm eingesetzten Sonos-Boxen Play 3 kosten rund 300,00 Euro.

T E C H N I K hat Jürgen Meyer auch mittels Bildschirm im Schaufenster eingesetzt.Dort werden Beispiele aus dem Arbeits-Spektrum gezeigt. Etwa die Hochzeitsmesse, die ein Mal jährlich im Schloss Sinzig unter seiner Federführung stattfindet. Oder Themen wie »Rosenkugeln« anlässlich des Stadtfestes, Ausstattungen von Feierlichkeiten, Begrünungen oder exklusive Gartenmöbel-Angebote. Der Bildschirm ist nur in den Abendstunden eingeschaltet, um Mitternacht geht er automatisch aus. Fotos, stets wechselnd, sind ebenfalls auf dem Bildschirm des Beratungs-PC im Geschäft zu sehen. Für ein Blumenfachgeschäft wird also überraschend viel Technik eingesetzt. Technik, die Atmosphäre schafft und sie nicht etwa stört. Technik, die aus Sicht der Kunden dem ganzen Geschäft ein modernes Flair verschafft. Technik, die soooo viel heute nicht mehr kostet.

Akustische und optische Elemente bei Fleurop-Partner Meyer. Die Lautsprecher-Boxen lassen sich aufgrund ihrer Größe gut integrieren. Die Bildschirme des PC und im Schaufenster sind »Hingucker«, die Modernität vermitteln.

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SERIE MARKETING TEIL XXV Für nahezu jedes Einzelhandelsgeschäft ist das Schaufenster ein wesentliches Werbemedium. Bei und in dem aber häufig nicht viel passiert – Schaufenster sind in der Regel statisch. In unserer Marketing-Artikelserie haben wir bereits darauf hingewiesen, wie heute insbesondere über Bildschirm-Screens »Bewegung« in die Fenster gebracht wird. Für »Bewegung« im Schaufenster sorgen auch Bildschirm-Werbemodule, die vor allem in den Metropolen bei immer mehr Einzelhändlern eingesetzt werden. Es sind sozusagen kleine Schwestern der Großbildleinwand, die wir auf Seite 20 besprochen haben. Kleine Schwestern, die sich nicht an Autofahrer, sondern an Fußgänger wenden.

E I N A N B I E T E R für die sich im Moment immer stärker durchsetzenden Bildschirm-Module ist das Unternehmen CityUp. In Städten wie Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main oder München hat CityUp in Einzelhandelsgeschäften Bildschirme installiert. Und zwar möglichst in hoch frequentierten Einkaufsstraßen mit zahlreichen Passanten. Die sehen dann auf den Bildschirmen wechselnd unterschiedliche Werbeeinblendungen. Für national vertriebene Markenprodukte, aber vor allem auch für regionale und lokale Anbieter. Es geht also beispielhaft um den neuen SommerDrink eines internationalen Markenartiklers, aber ebenso um die Angebote des Friseurs, des Weinladens und des Blumengeschäftes von nebenan. D I E W E R B E E I N B L E N D U N G E N werden durch nationale, regionale oder lokale Nachrichten ergänzt, einem Wetter-Dienst oder Kino-News – also Infotainment. Gebucht werden kann eine Werbung national, nach Branchen oder dem eigenen Geschäftsumfeld ausgerichtet. Dazu bietet CityUp Standortlisten, mit denen man die Auswahl treffen kann.Ebenfalls kann zwischenTages- und Abendprogramm ausgewählt werden. Die Frequenzen werden über eine Webcam gemessen, die nur die betrachtenden Gesichter registriert

– also nicht den vorbeieilenden Passanten. Ein Preisbeispiel: Einblendungszyklen werden ab 235,00 Euro angeboten. Lohnend ist solch ein werbliches Engagement für Blumenfachgeschäfte eigentlich nur dann, wenn sich der oder die Bildschirme im Geschäftsumfeld befinden. Das setzt in der Regel eine belebte Einkaufsstraße voraus. Interessant ist die Werbeform ebenfalls dann, wenn es um besondere Ereignisse geht – wie zum Beispiel Blumenverkaufsschwerpunkte oder eigene Aktionen. D E R S T A N D O R T des auf dem Foto gezeigten Friseur-Geschäftes ist beispielsweise ideal. Es liegt in einer bekannten Hamburger Einkaufsstraße, in der es viel Wohnumfeld gibt. Gleich vor dem Geschäft befindet sich eine Bushaltestelle. In der Straße gibt es in mehreren Schaufenstern solche Bildschirme, so dass sich Werbung für die lokalen Einzelhändler lohnt. D I E B I L D S C H I R M E sorgen zudem für Aufmerksamkeit der Passanten gegenüber dem gesamten Geschäft. Sie sind groß genug, um aufzufallen. Aber zugleich nicht zu groß – sie nehmen nur einen Teil des Schaufensters in Anspruch. Doch Passanten, die auf den Bildschirm schauen, blicken natürlich automatisch auch auf den Rest des Schaufensters. Daher kann es sich lohnen, solch einen Bildschirm ins eigene Schaufenster zu stellen. Bei CityUp ist die Installation kostenfrei. Bezahlt wird in Form eines Gegengeschäftes – mit kostenloser Werbung für monatlich 600,00 Euro auf 25 Bildschirmen im Umfeld. Interessant ist dieses Werbemedium natürlich nur dort, wo es möglichst viele unterschiedliche Einzelhändler in einer klar definierten Einkaufsstraße gibt.Eine regionale oder gar nationale Belegung mag etwas für Markenartikler sein – für ein Blumenfachgeschäft wird sich in der Regel nur eine lokale Belegung lohnen. Wie bei unserem Beispiel eines eigenen Bildschirms im Blumenfachgeschäft-Schaufenster (siehe Seite 23) vermitteln aber auch diese Anzeigenbildschirme dem heutigen Verbraucher ein modernes Flair.

A U T O M A T E N K O M M E N Z U R Ü C K Erinnern Sie sich noch an die 1970er Jahre, als es noch nicht an sieben Tagen in der Woche quasi rund um die Uhr an den Tankstellen Blumensträuße zu kaufen gab? Damals hatten noch zahlreiche Blumengeschäfte Automaten vor der Tür, über die Kunden außerhalb der Ladenöffnungszeiten Sträuße erwerben konnten. Diese Blumenautomaten sind wie die Klassiker für Kaugummi oder Getränke weitgehend verschwunden, doch nun scheint eine neue Generation von Automaten das Interesse der Verbraucher zu finden. Da gibt es in Kooperation mit dem Lebensmittelriesen Dr. Oetker Pizzaautomaten, die die gekühlten Gerichte in 150 Sekunden aufbacken. Im S-Bahn-Bereich des Hauptbahnhofs in München hat die Firma Lego einen Spielzeugautomaten aufgestellt, das Unternehmen Seidensticker bietet »to go« in der Telefonica-Zentrale (O2) in München Hemden an. In rund 400 Automaten, über ganz Deutschland verteilt, kann man sogar Fahrradschläuche kaufen. Auf dem Düsseldorfer Flughafen und an sechs anderen Standorten präsentiert Saturn ein breites Technikangebot mit rund 50 Artikeln von Batterien über Kameras bis zu externen Festplatten. Auffällig ist, dass viele aus dem Handel längst bekannte Anbieter das Automatengeschäft neu entdecken. Wie etwa Saturn, wo schon Ende 2010 die mittlerweile abgeschlossenen Tests der Pilotphase begannen. Anscheinend waren die Tests erfolgreich, unter der Marke »Saturn Xpress« sollen noch in diesem Jahr weitere 18 Automaten an stark frequentierten Orten aufgestellt werden.


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hingucker Dieser Bildschirm hat einen idealen Standort direkt bei einer Bushaltestelle in einer belebten EinkaufsstraĂ&#x;e mit viel Wohnumfeld.

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BRANCHEN-ENTWICKLUNG Fachkräftemangel und Defizite bei der Ausbildung – das sind zwei oft beklagte Problemfelder der Floristen-Branche, die sich einander bedingen. Und die Nachwuchsfrage wird sich noch verschärfen, denn durch die demografische Entwicklung wird es zukünftig immer weniger Auszubildende geben. Wir haben zwei Branchenkenner zu einem Gemeinschaftsinterview gebeten, um diesen Themenkomplex aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Als Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Blumengroßmärkte (VDB) blickt Raimund Korbmacher als nicht unmittelbar Betroffener von außen auf das Thema. Kai Jentsch hat als Blumenfachgeschäftsinhaber und FDF-Vorsitzender von Schleswig-Holstein einen ganz unmittelbaren Zugang. FLEUROP-MAGAZIN : Die

Ausbildungszahlen sind in der grünen Branche insgesamt rückläufig. Was sind die Gründe dafür? RAIMUND KORBMACHER : Wir haben durch die vielen Gespräche mit unseren Blumengroßmarktkunden den Eindruck, dass die Ausbildungsbereitschaft bei den Floristen deutlich gesunken ist.Ein Hauptargument sind immer wieder die zwei Berufsschultage. Ausbildung wird aufgrund der schulischen Rahmenbedingungen häufig als Last angesehen,sie sei zu teuer,das Niveau der Bewerber sei zu schlecht – so wird argumentiert. KAI JENTSCH : Diese Argumente kann ich nur schwer nachvollziehen. Wir bilden laufend aus, wir haben immer gute Bewerbungen. Ich finde sogar: Zahlreiche junge Menschen sind heute bewusster als früher, was die Berufswahl angeht. Im Allgemeinen sind sie auf jeden Fall nicht schlechter oder besser als wir damals. Das mangelnde Ni-


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veau scheint mir ein häufig nur vorgeschobenes Argument zu sein. FLEUROP-MAGAZIN : Und wo liegen die wahren Ursachen? KAI JENTSCH : In der fehlenden Ausbildungsbereitschaft

der Betriebe. Ein Beispiel: Die IHK-Lübeck hat in einer Offensive rund 50 FloristikBetriebe zum Thema Ausbildungsangebote persönlich angesprochen. Keiner hat sich gemeldet. Ich kenne in Lübeck auch einen Betrieb, der drei Dutzend Bewerbungen vorliegen hat, da sonst kaum mehr ein Betrieb ausbildet. FLEUROP-MAGAZIN : Führt nicht auch das Fachgeschäftssterben in der Branche automatisch dazu, dass weniger ausgebildet wird? RAIMUND KORBMACHER : Als Geschäftsführer des Blumengroßmarktes in Köln kann ich schon recht genau verfolgen, wie viele Geschäfte, häufig mangels Nachfolge, schließen. Aber es machen ja auch immer wieder neue auf – wir haben nicht weniger Kunden als früher. Ich spüre aber eine nachlassende Bindung der einzelnen Unternehmen an die Gesamtbranche, viele fühlen sich nicht mehr für »das Ganze« verantwortlich. KAI JENTSCH : Das kann ich bestätigen, das berufsständische Engagement lässt nach. Vor rund 15 Jahren hatten wir in Schleswig-Holstein etwa 350 FDF-Mitglieder, heute sind es zirka 150. Diese Entwicklung ist nicht nur in Geschäftsschließungen begründet. FLEUROP-MAGAZIN : Quantitative Ausbildungs-Defizite führen aber doch automatisch zu Personalmangel, über den nicht wenige heute schon klagen. Wird das von der Branche nicht wahrgenommen? RAIMUND KORBMACHER : Wahrgenommen schon, das merke ich in vielen Gesprächen. Aber es mangelt an Initiative, auch an Eigeninitiative. Angesichts der demografischen Entwicklung wird die Branche jedoch zukünftig um Auszubildende kämpfen müssen. Wir unterstützen etwa in Köln mit nicht geringen Mitteln die Aktivitäten des

rheinländischen Gartenbau-Landesverbandes in der NachwuchsWerbung. Dabei wird in Schulen oder auf Ausbildungsmessen für das Berufsbild Gärtner geworben. Solche Aktivitäten wären auch für die Floristen-Branche wichtig. KAI JENTSCH : Bezogen auf Berufseinsteiger stehen wir jetzt schon in Konkurrenz zu anderen Branchen. Wir kämpfen um einen ähnlichen Personenkreis. Wenn ich aber etwa an die Einzelhandelskaufleute denke, die häufig genug in gesichtslosen Supermarktketten landen, dann ist das Berufsbild Florist durchaus attraktiv. Doch die positiven Seiten der Branche werden zu wenig nach außen getragen.Wir brauchen so etwas wie eine Image-Initiative vieler Einzelner, wir müssen den jungen Menschen die Perspektiven aufzeigen. FLEUROP-MAGAZIN : Worin liegt denn die Attraktivität des Berufes Florist? In den Arbeitszeiten oder der geringen Bezahlung wohl kaum. KAI JENTSCH : Es gibt zahlreiche junge Menschen, für die eine kreative Betätigung wichtiger ist als der Feierabend um 16 Uhr; für die der Umgang mit Menschen oder die Möglichkeit, sich selbst einzubringen, wesentlich sind. Und die finanziellen Perspektiven sind doch auch nicht durchweg limitiert. Wer gut ist, kann gutes Geld verdienen. Auch als Florist. RAIMUND KORBMACHER : Ich glaube auch, dass die Floristik für viele junge Menschen attraktiv sein kann. Ich sehe jedenfalls viel Engagement – sei es bei den Geschäftsneugründungen, sei es bei unserem Wettbewerb »Kölner Frühling«,der großen Enthusiasmus hervorruft. Sicher, die Floristen-Branche muss sich aktiver um den Nachwuchs kümmern. Aber Potential ist vorhanden. KAI JENTSCH : Das sehe ich auch so. Was nützt eine erfolgreiche Werbung um den Nachwuchs, wenn die Betriebe nicht ausreichend Ausbildungsplätze anbieten. Wir müssen zuerst vor unserer Tür kehren.

Raimund Korbmacher (o.l.) und Kai Jentsch (o.r.) machen sich für verstärkte Ausbildungsbemühungen stark. Auf der Fachmesse Norgarflor in Hamburg wurde Auszubildenden durch einen Wettbewerb ein Forum geboten – auch solche Initiativen gehören zur Nachwuchsarbeit.

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regionalversammlungen 2012 konstruktiver dialog

Mit zwei Teams aus der Fleurop-Zentrale wurden vom 23. Februar bis zum 9. März in allen 20 Fleurop-Regionen Versammlungen durchgeführt. »In den weitaus meisten Veranstaltungen war die Stimmung sehr positiv, für die Weiterentwicklung der Strategie 2015 gab es viel Lob«, resümiert Karin Spengemann, die seitens der Zentrale zahlreiche dieser Info-Veranstaltungen leitete. Erstmalig traten in diesem Jahr auch externe Referenten auf. Ein erster Schritt hin zu einem neuen Konzept, das den Regionalversammlungen zukünftig noch mehr Attraktivität verleiht.

In Frankfurt und Bonn war Manfred Krautter vom Beratungsunternehmen EcoAid zu Gast. Er referierte zum Thema Nachhaltigkeit in der Grünen Branche. Anhand von konkreten und drastischen Beispielen zeigte er auf, welches Skandalisierungspotenzial Blumen und Pflanzen innewohnt. Mit seinen Ausführungen griff Manfred Krautter ein Thema auf, das in der öffentlichen Diskussion eine immer größere Rolle spielen wird. Dem Handel wird zunehmend die Verantwortung für das Gesamtprodukt abverlangt – bei Blumen von der Erzeugung bis zum Verkauf. Die Fleurop-Partner in Frankfurt und Bonn bestätigten auf den Regionalversammlungen fast ausnahmslos, von ihren Kunden bereits auf die Herkunft der Ware angesprochen worden zu sein. In Hannover, Dortmund, Kassel und Bremen referierte der Berater Rainer Krick über Einkaufsgewohnheiten und Sparpotenziale der Floristen-Branche. Rainer Krick war maßgeblich an der Ausgestaltung des FloristShops von Fleurop beteiligt.

Er verwies darauf, dass viele Floristen entgegen ihres privaten Einkaufsverhaltens bei Geschäftseinkäufen auf den traditionellen, eingefahrenen Schienen bleiben. Privat kaufen viele längst online ein – geschäftlich wird selbst bei Produkten wie Steckmasse der Weg zum Bedarfsartikelhandel gesucht. Auf der Strecke bleiben dann häufig Preisvergleiche, auch der Zeitgewinn durch Online-Bestellungen wird in der Praxis vielfach nicht genutzt. Der neue Shop von Fleurop setzt da an – geboten werden Qualitätsprodukte zu dauerhaften Niedrigpreisen. Um einen zusätzlichen Anlass für den Besuch des FloristShops von Fleurop zu schaffen, erhielten alle Teilnehmer dieser Regionalversammlungen einen Einkaufsgutschein von EUR 10,00 für den FloristShop. Rudy Winklhofer, Geschäftsführer der Agentur »Die Jäger von Röckersbühl« (Bayern), gab auf den Regionalversammlungen in München und Metzingen Kostproben seines Verkaufstrainings. Im Zentrum standen dabei die Möglichkeiten,


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H ERZLICH WI LLKOMMEN

13.05. Richard Wagner, Oyten 14.05. Erika Lippmann, Hainichen

Acht Fleurop-Lieferpartner und sechs Agentur-Partner

15.05. Norbert Heidenreich, Büsum

verstärken seit März 2012 die Fleurop-Gemeinschaft.

17.05. Renate Fleischer, Neuss-Erfttal

Zusätzlich sind in dem Monat vier Agenturen zu

17.05. Irene Daub, Netphen

Lieferpartnern geworden. Alle neuen Fleurop-Kolle-

19.05. Luise Willaredt, Emmendingen

ginnen und -Kollegen heißen wir herzlich willkommen

20.05. Klaus-Peter Radecker, Berlin

und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg.

22.05. Renate Hofmann, Chemnitz 22.05. Gisela Hoffmeister, Osterwieck

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

23.05. Wolfgang Otto, Nennhausen 27.05. Frank Kade, Barth

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft

29.05. Karl Steindorf, Bitburg

weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit

29.05. Wilfried Geiss, Schotten

und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag: 50 JAHRE 75 JAHRE

01.05. Kerstin Kufahl-Jarchow, Lübeck-Travemünde

09.05. Hans Röhrle, Geisingen

04.05. Gabriele Jonas, Kastellaun

11.05. Marlies Anders, Cremlingen

05.05. Michael Nitzschke, Leipzig

19.05. Bernhard Kappelhoff, Beckum

08.05. Gundula Neher, Bad Wildbad 08.05. Lisa Otte, Bremen

70 JAHRE

08.05. Elisabeth Marold, Isen

05.05. Cornel Chrestensen, Erfurt

09.05. Rainer Arnold, Linden

08.05. Hermann Knobloch, Berlin

09.05. Gerhard Kirst, Mayen

19.05. Heinrich Sauer, Schlitz

09.05. Udo Dietter, Ofterdingen

23.05. Margot Kirschenmann, Lichtenau

09.05. Silke Lehr, Burbach

26.05. Gisela Seydel, Bad Hersfeld

10.05. Regina Kruse, Pinneberg

30.05. Bärbel Repmann, Berlin

16.05. Armin Voth, Kalletal 17.05. Carsten Meinke, Lübeck

die vorhandenen Kunden hinsichtlich des Angebots zusätzlicher Artikel zu beraten, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Sein Ansatz war – mehr Umsatz pro Kunde, denn eine Steigerung der Kundenanzahl ist bekanntlich schwer zu erreichen. Für drei Regionalversammlungen konnten Landesmeister der Floristen gewonnen werden. In Neumünster war Marina Reese, in Düsseldorf Susanne Schmitt und in Leipzig Victoria Salomon anwesend. Sie berichteten über ihre Vorbereitungen zur Deutschen Meisterschaft der Floristen am 17. und 18. August in Berlin. Neben internen Fleurop-Aktivitäten wie der Umsetzung der Strategie 2015 wurden auf den Regionalversammlungen also wichtige Aspekte berührt, die unmittelbar Einfluss auf die Zukunft der Branche haben werden. In zwei Regionen wurden darüber hinaus Vertreter in den Verwaltungsrat gewählt. In Hamburg wurde Michael Kaiser im Amt bestätigt, in Frankfurt am Main fiel das Votum auf Thorsten Wesemeyer. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl!

65 JAHRE

18.05. Gertrud Mohr-Molske, Hamburg

02.05. Bernd Schmidt, Wankendorf

19.05. Dieter Lippert, Oberndorf-Lindenhof

02.05. Peter van den Berg, Bremen

21.05. Ronald Müller, Wipperdorf

02.05. Monika Fischer, Wadgassen

23.05. Susanne Merten, Hamburg

04.05. Brigitte Wahl, Waiblingen

24.05. Martina Zieglmüller, Villingen-Schwenningen

05.05. Josef Jax, Kelberg

27.05. Karin Geiger, Niefern-Öschelbronn

06.05. Wolfgang Heinz, Sangerhausen

28.05. Christine Hönig, Ammerndorf

10.05. Peter May, Kassel

28.05. Christian Obeser, München

13.05. Ludolf Mintert, Sulingen

29.05. Hans-Peter Arendts, Schoppenstedt

14.05. Magdalene Gasser, Schwerte 17.05. Hans-Friedrich Hofacker, Bielefeld

40 JAHRE

22.05. Christa Brotsack, Schmalkalden-Wernshausen

01.05. Silke Erkel, Marsberg

23.05. Walter Hartling, Sömmerda

02.05. Christine Müller, Waldshut-Tiengen

23.05. Erika Grix, Murr

05.05. Jana Hofmann, Halle

23.05. Heinz Nolden, Grafschaft-Bengen

07.05. Katrin Arendt, Berlin

25.05. Werner Haug, Tübingen

11.05. Matthias Dill, Minden

26.05. Maria Zander, Bergisch Gladbach

19.05. Katja Damlos, Eutin

28.05. Christian Neumann, Mittelherwigsdorf

24.05. Holger Barth, Gotha

30.05. Gerhard Gaab, Landau

28.05. Matthias Kranz, Triptis 28.05. Diana Quandt, Bützow

60 JAHRE 02.05. Hubert Schmitz, Levitzow

Wir gratulieren zum Firmenjubiläum:

04.05. Karl Mayrhofer, Leutkirch 06.05. Gudrun Engelhard, Korbach

75 JAHRE

06.05. Edgar Bretschneider, Hermsdorf

06.05. Blumenhaus Bremen, Aachen

08.05. Wolfgang Ohnewald, Hemmingen 12.05. Kläre Prümm, Rhens

25 JAHRE

12.05. Gerd Christophel, Heddesheim

01.05. Lüdemann Pflanzen und Floristik GmbH,

12.05. Evelyne Lorenz, Meßkirch

Norderstedt

13.05. Richard Wagner, Achim

25.02.05. Firma Barbara Serrer, Renchen

VORSCHAU JUNI  FLORISTIK: SO BLÜHT DER SOMMER  INTERN: FLEUROP-HAUPTVERSAMMLUNG 2012


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feelings THEMA

H E I M A T: B AY E R N DAS BUNDESLAND Bayern ist mit 70 551,57 Quadratkilometern das flächengrößte Bundesland Deutschlands, von der Einwohnerzahl her steht es nach Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Im Süden und Südosten grenzt Bayern an Österreich, im Osten an Tschechien, im Westen an Baden-Württemberg, im Nordwesten an Hessen, im Norden an Thüringen und im Nordosten an Sachsen. Traditionell gliedert es sich in die drei Landesteile Franken, Schwaben und Altbayern.

DER TOURISMUS Mit über 700 000 Besuchern pro Jahr ist speziell der Naturpark ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region des Bayerischen Waldes. Man kann durch stille Wälder streifen, sich beim Outdoorsport vergnügen, Geschichte in sorgsam gehegten Heimathäusern erleben sowie Dorfkirchen, Glasmanufakturen und eindrucksvolle Museumsdörfer besuchen. Und vor allem die überall vorherrschende bayerisch-rustikale Herzlichkeit erleben.

DIE REGION Der Bayerische Wald ist gemeinsam mit dem sich anschließenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas und wird auch als das »Grüne Dach Europas« bezeichnet. Die etwa 100 Kilometer lange bayerische Mittelgebirgsregion liegt an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien. Dort erhielten rund 24 Hektar den Status Nationalpark, dessen dichter Bewuchs sich langsam zu einem bodenständigen Urwald entwickelt. Ein Grund, warum dieses Gebiet auch »wilder Loh«, was so viel wie wilder Wald bedeutet, genannt wird.

G E N U S S -T I P P Der Bärwurz gilt als eines der letzten Geheimnisse der Region Bayerischer Wald. Dieser Schnaps, der in der Hausapotheke genauso zu finden ist wie in der Hausbar, wird nur im Bayerischen Wald hergestellt und ist bei Urlaubern noch beliebter als bei Einheimischen. Das Nationalgetränk, aus den Wurzeln der Bärwurzpflanze destilliert, ist ein starkes Getränk, das man aber wenigstens einmal probieren muss.

H E I M AT F L O R I ST I K Der Bayerische Wald im Sommer ist für unseren Heimat-Floristen, Nicolaus Peters, nicht von düsteren Koniferen geprägt. Er sieht darin eher die lichteren Laubbäume und die Urwüchsigkeit einer Region, aus der sich die ordnende Försterhand weitgehend zurückgezogen hat. Man findet dort also auch wieder urige Baumstümpfe und von Farnen besiedelte Flächen. Urwüchsig ist auch das »Gefäß«, das er für seine Arbeit zum Bayerischen Wald gewählt hat. Rustikal, aber doch sorgsam bearbeitet. Der Boden des Baumstumpfes wurde geglättet, die Borke gereinigt, damit sich keine unliebsamen Krabbelkäfer zeigen. Fehlt als technische Vorbereitung noch das Versenken von Röhrchen, um die floralen Werkstoffe mit ausreichend Wasser versorgen zu können. Verarbeitet hat Nicolaus Peters in seinem sehr naturhaften Gesteck Allium, Delphinium, Myosotis, Clematis, Dianthus barbatus, Ageratum und Blätter der Kapuziner Kresse.

bayerns wilder


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U M D E M W E R K ST Ü C K O P T I S C H E L E I C H T I G K E I T Z U G E B E N, R U H T E S AU F E I N E M S K U L P T U R E N S O C K E L – E R H Ä LT L I C H I M K Ü N ST L E R B E DA R F O D E R AU F B L U M E N G R O S S M Ä R K T E N.

loh


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Auf die Vasen, fertig, los! 端 n s c ht w P O F L EU R a r tn e r n a ll e n P re i c h e n r fo l g e n e n i e tag. Mut ter

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INTERNATIONAL  ARBEITEN IN DUBAI FLORISTIK  BLÜTENSPASS MIT HORTENSIEN MAI 2012 FOTO Ein Korb voller Blumen, ein Korb Regionalität. Engagi...