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APRIL 2012

OUTDOOR  KUNTERBUNT M A R K E T I N G  M O D E , M Ö B E L & M OTO R E N WA L LY K L E T T  I N SZ E N I E R U N G E N


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Junge Menschen aktiv fĂźr Floristik zu begeistern, ist angesichts der Ausbildungssituation ein Gebot der Stunde. Dazu gehĂśrt es zu zeigen, dass floristische Gestaltung mehr sein kann als der kurz und rund gebundene StrauĂ&#x;.

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trendwende


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I N H A LT INTERN

Rund um den Planeten Muttertags-POS-Werbemittel Deutsche Meisterschaft der Floristen Merkur-Umschaltungen laufen Marry Mania on Tour Last-Minute-Kennzeichen zu Muttertag Kooperation mit Bärenmarke Regionalversammlungen Zusatzartikel bestellen POS-Werbung zum Muttertag Lieferregelungen zum Muttertag Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Mai 2012

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FLORISTIK

von

AN N EGRET PETASCH

Blumig inszeniert Kunterbuntes Sommervergnügen Frühlingsstimmung Handwerk macht den Unterschied Romantik im Mai Nordlichter

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Internet Portale Mode, Möbel und Motoren Fokus auf Geschenke

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HANDEL

BERUFSNACHWUCHS Die Nachricht beschäftigte vor wenigen Wochen viele Medien und scheint längst wieder vergessen – obwohl sie auch für unsere Branche durchaus Sprengkraft hat. In diesem Jahr werden rund 75 000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden, weil geeignete Bewerber fehlen. Das ist Ausdruck des tiefgreifenden demografischen Wandels in Deutschland. Das ist aber zugleich Ausdruck des oft fehlenden Niveaus der Schulabgänger – was ja auch oft genug von Ausbildungsfirmen nicht nur in unserer Branche bemängelt wird. Sieht man sich die Zahlen genauer an, wird die Dramatik deutlich. Es wurden fast zwei Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen, aber die Bewerberzahl ging über 2,5 Prozent zurück. Was eigentlich nur bedeuten kann, dass heute Auszubildende angenommen werden, deren schulisches Niveau dies früher so nicht zugelassen hätte. Nehmen, was da ist – dies höre ich auch nicht selten bei meinen Besuchen von Ausbildungsbetrieben der Fleurop-Partner. Neben der Gastronomie konnten vor allem viele der Ausbildungsplätze im Einzelhandel nicht besetzt werden. Warum gerade der Einzelhandel? Weil der gesellschaftliche Status dieser Berufe schlecht ist, weil die Entlohnung limitiert ist, weil die Arbeitszeiten in unserer Wohlfühlgesellschaft unpopulär sind. Man kann es drehen, wie man will, aber all diese Aspekte treffen auch auf unsere Branche zu. Demgegenüber fallen positive Bereiche – etwa die Entfaltung von Kreativität, die vielen menschlichen Kontakte und die Möglichkeit zur beruflichen Selbstständigkeit – bei den jungen Menschen von heute kaum mehr ins Gewicht. Nun haben sich eh schon viele Fleurop-Partner unter anderem aufgrund des mangelnden Bewerber-Niveaus aus der Ausbildung verabschiedet. Doch eine Branche ohne Nachwuchs ist eine Branche ohne Zukunft. In meinen Augen bedarf es also einer Trendwende, sonst wird die Floristen-Branche so wie die Metzger schon heute in ein, zwei Jahrzehnten ein Nischendasein führen. Es sollte dabei niemandem ausreichen, Spreu zu nehmen, da Weizen andernorts wächst. Die Zeit, in der man auf Bewerbungen warten konnte, ist vorbei. Wer qualifizierte Schulabgänger für unseren Beruf gewinnen will, der muss sie aktiv suchen. Sei es durch die intensivierte Vergabe von Praktika, sei es durch Kontakt zu Schulen, sei es durch »Werbung« im privaten Umfeld. Klar dürfte sein, dass sich an der demographischen Entwicklung nichts drehen lässt, das Bildungsniveau der Schulabgänger zudem (wenn überhaupt) nur langfristig beeinflussbar ist. Gleichzeitig fährt die Floristen-Branche jetzt schon am Limit bei Personalfragen. Ohne Trendwende könnte schon bald das Limit überschritten sein.

BEILEGER

Top-Sträuße im April TITEL

Beet- und Balkonpflanzen machen auch als sommerliche Tischdeko eine gute Figur. FOTOS

Flora Dania (Titel), IPM 2012/R. Schimm (S. 2, S. 16 r., S. 26/27), BGM Hamburg/ C. Kropke (S. 8-11), Dümmen (S. 12-15), BBH/FDF-Strauß-Offensive/J. Manegold (S. 19), Sandra Lajain/Illustrationen (S. 22/23, S. 24/25), Blumenbüro Holland (S. 28/29), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG . 12200 Berlin . Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 . E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 . Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley / Martin Hein Bahia Büro . Gotenstraße 11 . 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 . Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann / Sandra Lajain . Hamburg LITHO & DRUCK

Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 . 22767 Hamburg PA P I E R

Circle Silk premium white, 100% recycled


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rund BLICK IN DIE ZENTRALE IX Mit Blick auf die Wirtschaftsgeschichte ist es schon erstaunlich, wie schnell sich das vor etwas mehr als hundert Jahren von Max Hübner ausgedachte Fleurop-Prinzip international durchgesetzt hat. Die Geschäftsidee war eine der ersten mit wirklich weltweitem Erfolg, in über 150 Länder rund um den Planeten können heute Fleurop-Sträuße vermittelt werden. In der Berliner Zentrale leitet Evelin Voss den Bereich der internationalen Aufträge, an den seit 2008 auch der Zentrale Auftragsservice (ZAS) angegliedert wurde.

ZIAS lautet intern das Kürzel für den »Zentralen und internationalen Auftragsservice«, der von Sabine Breitling, Joana Fründt, Sylvia Lemm, Sandra Reinel, Ira Schellhardt, Ines Schmitz und Mandy Ulbrich bearbeitet wird. Ein eingespieltes Team rund um Evelin Voss – sechs Mitarbeiterinnen sind bereits über zehn Jahre für Fleurop tätig, sogar ein 20-jähriges Betriebsjubiläum konnte schon gefeiert werden. Bearbeitet werden alle Import- und Export-Aufträge, wobei sich die Aufgaben durch die technische Weiterentwicklung verändert haben. Doch auch wenn »die Aufgaben inzwischen systemtechnisch viel besser unterstützt werden«, wie Evelin Voss betont, muss doch jeder Auftrag manuell vom Team bearbeitet werden. Eine automatische Auftragsvermittlung ist aufgrund der notwendigen Übersetzungen (aus dem Englischen und ins Englische) nicht möglich. AUFTRÄGE ÜBERSETZEN Jeder Auftrag ins Ausland wird überprüft und ins Englische übersetzt. Grußkartentexte werden nicht übersetzt, sondern in der Originalsprache des Absenders weiter geleitet. Die importierten Auslandsaufträge werden ebenfalls nach diesem Schema bearbeitet – englische Angaben werden ins Deutsche übersetzt, internationale Codes in nationale Produktbeschreibungen umgewandelt und die Aufträge an die Fleurop-Partner weiter geleitet. Zeitlich aufwändig sind im Bereich ZIAS die Auftragsrückfragen. An ganz normalen Tagen sind zwei Team-Mitglieder rund um die Uhr damit beschäftigt. Die Gründe liegen in der Internationalität der Aufgabe. Im Ausland ist das Floristennetz nicht so engmaschig wie in Deutschland. Da kann es schon schwierig sein, einen Partner zu finden, der etwa 100 Kilometer für eine Auslieferung fährt. Oft sind Lieferadressen ungenau, manchmal bestimmte Blumensorten nicht vorhanden, von Land zu Land sind die Geschäftsbedingungen unterschiedlich und nicht selten wird durch die unterschiedlichen Zeitzonen die Klärung der Sachverhalte verzögert.

Diese Aufgaben können heute kurzfristig erledigt werden, weil die Fleurop-Partner und auch die Landeszentralen im Ausland gleichermaßen dem technischen Fortschritt gefolgt sind. Etwa in der Kommunikation durch Merkur. »Nur noch selten werden Aufträge über Fax oder Telefon vermittelt«, erläutert Evelin Voss. L I E F E R STAT U S E I N T R AG E N Ganz besonders wichtig ist nicht nur bei Import-Aufträgen der Eintrag des jeweiligen Lieferstatus durch die Fleurop-Partner. »Bei den häufigen Nachfragen aus dem Ausland kann es eine Menge Zeit sparen, wenn der Lieferstatus eingetragen ist«, erklärt Evelin Voss. »Wir ersparen uns und den Partnern zusätzliche Anfragen, daher sind wir für die Eintragungen immer dankbar.« Dem Eintrag des Lieferstatus durch den ausführenden Fleurop-Partner kommt mit Blick auf die zunehmende Kurzfristigkeit auch bei internationalen Fleurop-Grüßen eine besondere Rolle zu. »Es ist heu-


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um den planeten Das ZIAS-Team arbeitet rund um den Globus, in rund 150 Ländern weltweit. Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Sylvia Lemm, Sandra Reinel, Ines Schmitz, Joana Fründt, Ira Schellhardt, Sabine Breitling, Mandy Ulbrich, Evelin Voss.

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te möglich, dass selbst über die europäischen Grenzen hinaus Aufträge am Tag der Bestellung geliefert werden können. Die zunehmende Kurzfristigkeit entspricht auch der Erwartungshaltung vieler Kunden«, ist die Erfahrung von Evelin Voss. Bei Aufträgen ins Ausland muss das ZIAS-Team nicht selten Fragen der Fleurop-Partner beziehungsweise deren Kunden bezüglich der Mindestpreise beantworten.Sie erscheinen vielen Kunden sehr hoch, doch ist dies erklärbar. Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle. Etwa die örtlichen Blumenpreise, die Margen der örtlichen Floristen, schwankende Währungskurse, grundsätzlich größere Entfernungen – all das spielt eine Rolle. Ein Beispiel dazu, ein fiktiver Fleurop-Strauß mit zehn roten Rosen in die brasilianische 2-Millionen-Metropole Salvador da Bahia. Die Interflora-Floristen dort sitzen in der Innenstadt, wenn sie in Außenbezirke liefern müssen, können das durchaus 30 und mehr Kilome-

ter sein. Rosen müssen aus Südbrasilien importiert werden und sind in Nordostbrasilien entsprechend teuer. Die Landeswährung Real ist gegenüber dem Dollar und dem Euro sehr stark – auch das treibt die Preise. Daher empfiehlt es sich durchaus, die Kunden auf landestypische, saisonale Blumensorten hinzuweisen. BEREICHSÜBERGREIFENDE ZUSAMMENARBEIT Neben der Abwicklung internationaler Aufträge steht natürlich auch die weltweite Produktpflege. Insbesondere Evelin Voss ist als TeamLeiterin bei der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Marketing-Team gefragt, wenn neue Produkte für den Online-Shop und deren Darstellung im MerkurPortal realisiert werden. Auch mit dem IT-Team gibt es nahezu täglich Gespräche. Angesiedelt ist bei ZIAS seit Ende 2008 auch der »Zentrale Auftrags service« (ZAS). Partner ohne Merkur nutzen diesen Dienst, um den im Geschäft angenommenen Auftrag über die Zentrale an den Lieferpartner zu vermitteln. Entweder per Telefon oder Fax mittels eines speziellen Auftragsformulars. ZAS läuft zwar fast automatisch, doch können verschiedene Gründe ein individuelles telefonisches Nachfassen notwendig machen. Etwa wenn ein Fax-Formular mit zu schwacher Hand ausgefüllt wurde oder besondere, nicht vorher abgesprochene Blumenwünsche eine Rolle spielen. Zudem bearbeitet das Team Fragen rund um die Auftragsvermittlung im Merkur (international wie national) oder zu GutscheinCards und Flora-Cheques. Als Ansprechpartner für Auftraggeber, Empfänger, Vermittler und Ausführende versucht das ZIAS-Team stets, »alle Rückfragen einvernehmlich zu klären und Regelungen zu finden, die allen Seiten gerecht werden«, betont Evelin Voss.


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weil jede mutter

anders

M UT TE RTAG S - P O S - W E R B E M I T TE L Nach einem gut verlaufenden Valentinstag steht nun der zweite große Blumenverkaufsschwerpunkt vor der Tür. Zum Muttertag am 13. Mai wurde wieder ein POS-Werbemittelpaket gestaltet, das Mitte April an alle Fleurop-Partner versandt wird. Die Plakate schließen nahtlos an die Kampagne zum Valentinstag an: Gezeigt wird Premium-Floristik in einem modernen und hochwertigen Look kombiniert mit starken Headlines. Die gesamte Werbekampagne zum 13. Mai steht unter dem Motto: »Weil jede Mutter anders ist: Jeder Strauß ein Unikat.« Passend zu diesem Motto werden auf den Plakaten zum Muttertag zwei vollkommen verschiedene Werkstücke gezeigt. Einer der Muttertagssträuße ist ein familiärer, traditioneller Strauß, der die Themen große Dankbarkeit und Liebe aufgreift. Dieses prächtige Werkstück wird sicher vor allem als Geschenk für die älteren Mütter ausgewählt. Im gestalterischen Gegensatz dazu wurde ein luftiger, an Blumenwiesen erinnernder Strauß für ein jüngeres Publikum kreiert. In beiden Fällen handelt es sich um hochwertige Premium-Floristik, mit der sich Fleurop von der Konkurrenz abhebt. Für die Gestaltung der Sträuße konnten die etablierten Floral-Designer Ilka Siedenburg und Thomas Gröhbühl gewonnen werden.

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UNTERSCHIEDLICHE MOTIVE Beide Motive werden in den Größen DIN A 1 und DIN A 3 produziert, sodass jeder Fleurop-Partner vier Plakate erhält. Hinzu kommen zwei Störer mit den Hinweistexten »Am 13. Mai ist Muttertag.« und »Am Sonntag ist Muttertag«. Auf Wunsch vieler Fleurop-Partner gibt es diese wieder als Aufkleber, damit sie an die Eingangstüren oder die Schaufenster geklebt werden können. Diese und zusätzliche Materialien stehen wie gewohnt ab Mitte April im Downloadbereich im PartnerPortal zur Verfügung. Neben den klassischen POS-Werbematerialien erhalten alle FleuropPartner ein Top-Strauß-Poster inklusive der Last-Minute-Sträuße zum Muttertag. Dieses Poster sollte möglichst als nützliche Gestaltungshilfe der Sträuße direkt beim Bindetisch angebracht werden. Abgebildet sind die voraussichtlichen Verkaufsschlager zum Muttertag und die LastMinute-Sträuße, die in diesem Jahr mit den Gewinnern der Landesmeisterschaften (Silbernen Rose), entwickelt wurden. Alle Last-Minute-Werkstücke (bestellbar am 11. und am 12. Mai) sind auf dem Top-Strauß-Poster für Ihre Bindestube mit dem blauen Last-MinuteKennzeichen markiert. Eine Einkaufsliste für das Last-Minute-Sortiment finden Sie auf Seite 7. EI N K AU F VEREI N FACHT Der entscheidende Punkt bei den Last-Minute-Muttertags-Sträußen ist, dass sie gestalterisch und farblich unterschiedlich sind, die Anzahl der verarbeiteten Blumensorten und Farben deutlich begrenzt wurde (siehe Kasten). Dadurch wird der Einkauf deutlich vereinfacht. Nur diese Aktionssträuße werden von Samstag bis Sonntag, den 13. Mai um 10 Uhr im Onlineshop angeboten und bestehen ausschließlich aus den rechts aufgeführten Blüten. Eine gute Vorbereitung für ein hoffentlich hervorragendes Muttertagsgeschäft 2012 ist also möglich.


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LEITGEDAN KE ZUM MUTTERTAG Die Werbung von Fleurop zum zweiten Blumenverkaufsschwerpunkt 2012 steht unter einem Motto: Weil jede Mutter anders ist. Jeder Strauß ein Unikat. Fleurop – Die Welt braucht Blumen. Das Motto spielt natürlich auf die bei Fleurop mögliche Individualität der Werkstücke an – im Gegensatz zu den genormten Sträußen vieler Wettbewerber. Zugleich ist dieser übergeordnete Leitgedanke gut in die unterschiedlichsten Werbekanäle zu integrieren. Geplant sind zum Muttertag 2012 eine TV-Kampagne mit neuem Spot und eine Online-Kampagne. Über Details dieser Werbeaktivitäten berichten wir in der Mai-Ausgabe des Fleurop-Magazins.

Auf die Vasen, fertig, los! Mai Am 13. r tag. te t u M t is

anders r te t u M e d je Weil uß ist: Jeder Stra ein Unikat.

F Ü R G E Z I E LT E N E I N K A U F Die Aktionssträuße zum Muttertag 2012 sind gestalterisch unterschiedlich, doch ist die Blütenauswahl begrenzt. Blüten: Pastellfarbene Rosen in Orange, Creme, Altrosa, Apricot, Pink Kleine Rosen in Pink und Rosa Mini-Gerbera in Rosa und Creme Nelken in Pink Eustoma in Creme und Altrosa Santinii in Weiß und Pink Limonium in Weiß und Rosa Kamille Beiwerk: Efeu, Salal, Pistazie und Euphorbia spinosa

Premium-Floristik für ältere und jüngere Mütter wird auf den Plakaten beworben.

ABB.


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ERLEBNISKAUF

blumig

Aus dem Vollen schöpfen und nach Lust und Laune dekorieren – das konnten die Teilnehmerinnen eines Floristik-Workshops mit Wally Klett. Das Thema: Tischinszenierungen. Veranstaltet wurde das Seminar vom FDF-Nord in Zusammenarbeit mit einem etablierten Hamburger Bedarfsartikelunternehmen in dessen Räumen. Ideale Bedingungen also für die Kreativen – die Ergebnisse waren der Erwartung entsprechend hervorragend und geben sicherlich viele Anregungen für eine ähnliche Präsentation im Blumenfachgeschäft.

Nach wie vor gilt, dass Menschen in ein schönes Zuhause investieren, nicht gern zum Essen ausgehen, sondern sich lieber mit Freunden daheim treffen. Mit floralen Tischinszenierungen in verschiedenen Farbgebungen – links natürlich in Violett, rechts romantisch elegant in RosaPink,unten edel in Grün-Weiß – zeigt man, wie ein Blumenschmuck den gedeckten Tisch aufwertet. Und man verkauft neben Blumen weitere Accessoires wie Vasen, Servietten, Kerzen und Schmuckbänder.

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ERLEBNIS- ODER VERSORGUNGSKAUF ? Tische, vorzugsweise Esstische blumig zu dekorieren, ist eine von vielen Floristinnen und Floristen geschätzte Aufgabe. Speziell bei Berufsabschlussprüfungen oder Wettbewerben spielt sie eine wichtige Rolle. Doch auch in der Alltagspraxis wird diese besondere kreative Leistung gefordert, beispielsweise im Rahmen der Hochzeitsfloristik oder im Geschäftsfeld Gastronomie. Eine weitere Facette der floralen Tischdekoration ist ihr Einsatz als Teil des Erlebniskaufes im Blumenfachgeschäft. Erlebniskauf? Was ist das eigentlich genau? Man bezeichnet damit und auch mit dem Begriff Erlebnisorientierung das absatzpolitische Prinzip, dem Kunden durch Ausgestaltung der Einkaufsstätte, der Standortumgebung und des Angebots angenehme und interessante Wahrnehmungen zu bieten. Ziel ist, Verbraucher zunächst einmal auf das Geschäft aufmerksam zu machen, dann zu einem längeren Verweilen am Einkaufsort zu bewegen und schließlich zum Kauf zu motivieren. Erlebnisstrategien knüpfen an die emotionalen Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Kunden an. Der Erlebniskauf ist also der auf diese Weise emotional beeinflusste Kaufvorgang. Das Gegenstück, also der Kaufvorgang im nüchternen oder auch immer gleichen Umfeld, wird übrigens Versorgungskauf genannt. Das ist das, was Discounter wie Aldi ihren Kunden bieten – das immer gleiche Verkaufsvasengestell mit Schnittblumenbunden vor den Kassen oder auch die mit Pflanzen bestückten CC-Container im Eingangsbereich.


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inszeniert


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frühlingsfrisch Erlebniskauf respektive Erlebnisorientierung äußert sich etwa in ... ... ansprechender Aufmachung von Geschäftsräumen (Dekoinseln im Verkaufsraum, Gestaltung von Themenschaufenstern) ... der Ausrichtung von Sortimenten (Präsentation von Produkten nach Erlebniswelten) ... der Veranstaltung von besonderen Aktionen (beispielsweise »Kräuterspaß«, »Frühlingszwiebeln« oder »blumig aufgetischt«) Im Trend liegt in Sachen Erlebniskauf übrigens eine Kombination von Einkauf und Unterhaltung, also von Handels- und Dienstleistungen. Wenn wir bei unseren floralen Tischinszenierungen bleiben, könnte man an einem Aktionstag zeigen, wie ein Tisch für ein Dinner gedeckt und inszeniert werden kann. An einem folgenden Tag könnte das Frühlingsmenü ein Thema sein.

I NSZEN I ERU NG U N D WARE Man sieht es meist in räumlich kleineren und ganz kleinen Blumenfachgeschäften:Ein je nach Ladenausrichtung uriger, edler, eleganter oder ländlicher Tisch ist über und über mit Dekorationselementen bestückt. Man hat sich große Mühe gegeben, ein aus vielen unterschiedlichen Mosaikteilchen bestehendes Ganzes zu schaffen – ein Gesamtkunstwerk sozusagen.Da stehen kleine, mit Blumen bestückte Gefäße neben floral dekorierten Topfpflanzen. Windlichter mit Kerzen stehen dort in schöner Einheit mit saisonalen Accessoires. Alles liebevolle Einzelteile oder maximal drei, vier Exemplare. Ohne Zweifel ist das eine Dekoinsel – aber regt sie den Verbraucher zum Kauf an? Anregen vielleicht, aber wird dann auch beherzt zugegriffen und aus der Präsentation heraus gekauft? Wenn ein Kunde beispielsweise die schöne, mit Blüten gefüllte Schale nicht als Einzelstück, sondern gleich zwei oder drei davon haben möchte – was dann? Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen in eine dekorierte Warenpräsentation nur ungern hineingreifen und sie durch die Entnahme sozusagen zerstören. Auch ist Fakt, dass Menschen nicht gern fragen, ob von dem gezeigten Einzelstück noch weitere zu haben seien. Was also tun? Ganz einfach! Um wieder bei unseren Tischinszenierungen zu bleiben: Man dekoriert je nach Verkaufsfläche ein, zwei oder auch mehr Tische in unterschiedlichen Farbgebungen und platziert die Ware in unmittelbarer Nähe in Regalen. So kann der Kunde ungehindert zugreifen. Übrigens: Diese Art der Warenpräsentation findet der Verbraucher auch in anderen Fachgeschäften, etwa im Weinhandel oder in Parfümerien wie Douglas.

Wie in anderen Branchen ist es auch für Floristinnen und Floristen unerlässlich, sich regelmäßig fort- und weiterzubilden. Das Tischinszenierungs-Seminar mit der Expertin Wally Klett (ganz links) war eine der Top-Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr.

Gelb und Orange sind die saisonalen Farben des Frühlings. Konservative Verbraucher bevorzugen diese klassischen Töne. Da darf die Tischfloristik etwas ausgefallener und aufwändiger sein. Auf diese Weise lassen sich auch konservative Kunden interessieren. Übrigens: Platzteller, Gläser und Kerzenständer gehören zum Sortiment zeitgemäßer Blumenfachgeschäfte, Geschirr dagegen eigentlich nicht. Da bietet sich eine Kooperation an. Der Florist weist auf die Kaufquelle Haushaltswaren hin, der Partner auf die Leistung des Floristen.

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gedeckt


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sommervergnügen

OUTDOOR-SAISON 2012 Es ist ein alljährliches Phänomen: Wenn im April das Thermometer an die 20-Grad-Marke kratzt, gibt es kein Halten mehr, und der Run auf die Beet- und Balkonpflanzen beginnt. Jeder, der kann, möchte seinen Wohnraum um ein Outdoor-Refugium für den »kleinen Urlaub zwischendurch« erweitern. Dabei ist es den meisten Menschen egal, ob die »Eisheiligen« bereits ihr Unwesen getrieben haben oder nicht. Es juckt in den Fingern, Kästen und Kübel stehen startklar parat...fehlen nur noch die Pflanzen.

SOMMER-SORTIMENT: QUAL DER WAH L Und die gibt es in Hülle und Fülle. Die Zeiten, in denen das Beet- und Balkonpflanzen-Sortiment schön übersichtlich war, sind längst vorbei. Den bewährten Klassikern wie Pelargonien, Petunien, Fuchsien, Lobelien, Verbenen, Begonien, Impatiens, Zinnien und Tagetes stehen Bidens, Calibrachoa, Diascia, Bacopa oder Osteospermum zur Seite. Hinzu kommen viele Sortenneuzüchtungen in aktuellen Trendfarben. Eine Bereicherung des saisonalen Sommerangebotes für die Kastenund Kübelbepflanzung sind so genannte Nutzgewächse. Über viele Monate fruchtende Erdbeeren im Balkonkasten oder in speziellen Gefäßen haben sich bestens bewährt. Für Feinschmecker gibt es darüber hinaus die ganze Palette der Küchenkräuter – vom profanen Schnittlauch bis hin zum exklusiven Zitronen-Salbei. Nicht zu vergessen Tomatenpflanzen und die erstaunlichen Minigemüse-Arten. AU FMERKSA MKEITSSTARKE PFLANZENMISCHUNGEN Auffällig in diesem Jahr sind die vielen Pflanzenmischungen. Es stehen bunte Petunien- oder Verbenenmischungen oder sogar drei Gattungen in einem Kulturtopf so eng beieinander, dass ihre Blätter und Blüten durcheinander wachsen. Wegen der kompakten Form dieser unter dem Markennamen »Confetti Garden« gehandelten Mischungen sieht es wirklich so aus, als ob eine Pflanze viele verschieden farbige Blüten hätte. Die »Confetti Garden«-Mischungen stammen von dem Jungpflanzenproduzenten Dümmen aus Rheinberg am Niederrhein. Fünf Jahre Erfahrung haben das Produkt reifen lassen. Zurzeit werden 18 verschiedene Kombinationen angeboten. Ein Sortiment übrigens, das nicht nur für Endverkaufsbetriebe mit großen Verkaufsflächen, sondern auch für kleine Blumenfachgeschäfte geeignet ist. Denn Ampelpflanzen lassen sich ebenso auf kleinem Raum anbieten, weil sie keine Standflächen benötigen, sondern auf die schönste Art Räume (auch Verkaufsräume) erobern.


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Wer Beet- und Balkonpflanzen anbietet, sollte das »Zusatzsortiment« nicht vernachlässigen. Dazu gehören nicht nur (schicke) Handschuhe für »Sie« und »Ihn« sowie Balkongartengeräte, sondern auch Accessoires. Bei kaufanregender Präsentation greift so mancher Kunde gern zu.

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feelings THEMA


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Bei der Präsentation sollte man »Großereignisse« wie die Fußball-EM nicht vergessen. Zumal es für die Darstellung der Landesflagge jetzt diese herrliche, fast schwarze Petunie gibt. Neben Schwarz-Rot-Gold sind in diesem Jahr »Konfettibunt« und »Lilapink« angesagt.

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BLÜTENPOWER FÜR DAS EM-FUSSBALLFEST Wissen Sie eigentlich, dass auch Blumenfachgeschäfte von der Fußball-Europameisterschaft, die bekanntlich am 8. Juni startet, profitieren können? Die ganze Nation wird Grill- und Gartenpartys veranstalten. Alle erwarten sich ein Sommermärchen, das mindestens ebenso schön werden soll wie bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vor sechs Jahren. Zur guten Stimmung gehört auch die passende Dekoration, bei uns natürlich in den Nationalfarben. Dafür gibt es in diesem Jahr eine fertige Topfpflanzmischung mit aufeinander abgestimmten Blüten: Tiefschwarz, Flammendrot und Goldgelb. Bei der EM-Kombination steuert eine gelbe Bidens die goldene Farbe bei. Die roten Blüten gehören einer prächtigen Verbene. Zu einem echten Hingucker wird die Pflanzenmischung aber durch die schwarze Petunie. Das Logo zur EM 2012 ist übrigens auch ein Blumenmotiv mit drei verschiedenen Blüten: Eine Blüte mit der polnischen Flagge links, eine mit der ukrainischen Flagge rechts und in der Mitte eine Blüte in Form eines Fußballs. Die farblich passende Pflanzenmischung zur Unterstützung des deutschen Teams bei der EM 2012 liegt also voll im Trend! Nutzen Sie die Fußballbegeisterung weiter Bevölkerungskreise für mehr Umsatz!

M ARKTANTEI LE SICH ERN Neuheiten wie die »Confetti-Garden«-Pflanzenmischungen oder die EM-Fan-Deko sind unerlässlich, um dem Blumenfachhandel Marktanteile im Outdoor-Segment zu sichern. Denn wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mitteilt, ist der Markt für Beet- und Balkonpflanzen 2011 zum dritten Mal in Folge leicht geschrumpft. Bis 2008 ist er nominal kontinuierlich gewachsen und zwar auf rund 2,01 Milliarden Euro. DIE »FETTEN« JAHRE SIND VORBEI Ein Erklärungsansatz für das sinkende Marktvolumen sind steigende Marktanteile niedrigpreisiger Absatzformen, allen voran der Discounter. 1996 lag der auf die Menge bezogene Marktanteil der Discounter bei fünf Prozent, 2000 bei rund zehn Prozent, heute bei 20 Prozent. Der Fachhandel hat Marktanteile abgegeben, vor allem Einzelhandelsgärtnereien mit einem von 1996 bis heute auf 14 Prozent halbierten Marktanteil. Ein weiterer Erklärungsansatz ist demographischer Natur. Die älteren Menschen – die Hauptzielgruppe auch bei Beet- und Balkonpflanzen – werden zwar grundsätzlich mehr, aktuell könnte der grüne Markt aber eine Sonderentwicklung durchlaufen, die ihre Ursache im ausgeprägten Geburtenknick am Ende bzw. kurz nach dem 2. Weltkrieg hatte.


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Die von nun an wieder steigende Zahl der künftigen Vielkäufer allein wird jedoch nicht ausschlaggebend sein. Menschen geben nicht nur, weil sie älter werden, mehr für Blumen und Pflanzen aus. Motor des bis 2008 stetig wachsenden Outdoor-Pflanzenmarktes war vor allem das frei verfügbare Einkommen der Vielkäufer. Die fetten Jahre gehen aber dem Ende zu, insbesondere für Rentner und Pensionäre. KEINE ZEIT FÜR PFLANZEN? Auch die Zeitknappheit »mittelalter« Zielgruppen hat langfristig Konsequenzen. Für die Dekoration von Terrasse, Balkon und Garten braucht man Zeit, für das Aufräumen, den Einkauf, das Pflanzen, Pflegen und Wässern. Zeit, die bei den so genannten Dinks (Double-Income-No-Kids) genauso knapp ist wie bei Familien mit Kindern – und berufstätigen Müttern. Die Menschen werden in noch stärkerem Maße Pflanzen dort einkaufen, wo sie auch die Waren des täglichen Bedarfs finden. Sie werden dort (vielfach) auf ein größeres, höherwertigeres Angebot treffen, bei dem die Verbraucher guten Gewissens zugreifen, weil es mit »aus der Region« gekennzeichnet ist. Info- und Edutainment rund um die Pflanze werden sie dort suchen, wo sie Ursprüngliches und Know-how vermuten. Service gepaart mit Events wird für den Fachhandel essenziell sein, um überleben zu können. Diejenigen, die (preisgünstige) Dienstleistungen rund um das Thema Balkon, Terrasse und Garten anbieten, werden einen großen Teil der Wertschöpfung im Bereich Garten abschöpfen – und nebenbei auch Pflanzen verkaufen. Der organisierte Einzelhandel wird in immer stärkerem Maß eine effiziente Wertschöpfungskette fordern. Züchter, Jungpflanzenproduzenten, Produzenten und Großhandel – sie alle werden gefordert sein, den Aufwand für den Einzelhandel zu minimieren.

BEET- U N D BALKON PFL ANZEN TOP-TEN Die Outdoor-Saison beginnt im Frühling mit den unverwüstlichen Stiefmütterchen sowie Primeln und endet im Spätherbst mit Chrysanthemen in Indian-Summer-Farben. In den Sommermonaten haben nach wie vor die Klassiker die Nase vorn. 1. Pelargonien (rund 13 Prozent Marktanteil) 2. Viola (rund 8 Prozent Marktanteil) 3. Sommerheide (rund 7 Prozent Marktanteil) 4. Frühlingsprimeln (rund 5 Prozent Marktanteil) 5. Chrysanthemen (rund 5 Prozent Marktanteil) 6. Petunien (rund 5 Prozent Marktanteil) 7. Beetbegonien (rund 4 Prozent Marktanteil) 8. Fuchsien (rund 3 Prozent Marktanteil) 9. Strauchmargeriten (rund 3 Prozent Marktanteil) 10. Impatiens-Neuguinea-Gruppe (rund 2 Prozent Marktanteil)


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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT DER FLORISTEN 2012 Erstmals wird die Deutsche Meisterschaft der Floristen in diesem Jahr gemeinsam von FDF und Fleurop ausgetragen. Das Branchenevent des Jahres findet am Wochenende der Fleurop-Hauptversammlung am Potsdamer Platz in Berlin statt. Veranstaltungsort sind die Potsdamer Platz Arkaden. Das Fest am Vorabend der Hauptversammlung, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaft steht, wird im Grand Hyatt Berlin veranstaltet, genauso wie die HV am folgenden Tag. Die Vorbereitungen für das Wochenende laufen bereits auf Hochtouren. Mit der Präsentation des Logos zur Deutschen Meisterschaft startete die Kommunikation mit der Liveschaltung der Webseite www.dmf2012.com und dem Versand erster Pressemitteilungen. Für alle, die frühzeitig Reisepläne machen wollen, hier die Termine und Serviceleistungen für Fleurop-Partner: Termin: 17., 18., 19. August 2012 Veranstaltungsort Wettbewerb: Potsdamer Platz Arkaden Veranstaltungsort Fest und HV: Grand Hyatt Berlin

Vergünstigte Zugtickets der DB: EUR 99,00 von jeder Stadt in Deutschland, Hin- und Rückfahrt. Ab sofort telefonisch bei der DB buchbar: Tel. 01805/31 11 53 – Stichwort: Fleurop Sonderkonditionen im Grand Hyatt Berlin: DZ EUR 135,00, EZ EUR 130,00. Ab sofort telefonisch im Hyatt buchbar: Tel. 030/2553 1212 – Stichwort: Fleurop AG oder online über www.berlin.grand.hyatt.com, Gruppen-Code: G-FLE1 M E R K U R- U M S C H A LT U N G E N LAUFEN Seit dem 12. März laufen die Umschaltungen auf das neue Auftragsvermittlungssystem. Über 5 000 Nutzer werden die größte Informations-, Vernetzungs- und Einkaufsplattform der grünen Branche ab dem kommenden Monat auch für die Auftragsabwicklung nutzen. Bis zum Muttertag soll der Umschaltungsprozess abgeschlossen sein. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Sie werden vor der Umschaltung über eine Merkur-Mitteilung informiert. Bitte gehen Sie die im Schreiben aufgeführten Punkte sorgfältig durch. Sollten sich daraus Fragen ergeben, wenden Sie sich bitte direkt an die Merkur-Hotline. Tel.: 030/713 71-222. Vielen Dank!

MARRY MANIA ON TOUR Auf der IPM hatte die Hochzeitsshow »Marry Mania« ihre Premiere, jetzt tourt sie durch Deutschland. Der FDF-Landesverband Hessen hat in diesem Zusammenhang einen außergewöhnlichen Workshop und eine festliche Gala geplant. Während des Workshops, der vom 25.-27. April 2012 in der Stadthalle Baunatal stattfindet, fertigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Manfred Hoffmann, Victoria Salomon und Oliver Ferchland eine exklusive BrautschmuckKollektion. Diese wird dann im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung am 27. April (Einlass 18.30 Uhr, Beginn der Show 19.30 Uhr) und einer Ausstellung am 28. April präsentiert. Zu der Marry Mania-Gala sind nicht nur Fachleute aus der grünen Branche, sondern auch Verbraucher herzlich eingeladen. Wer am Workshop teilnehmen möchte, meldet sich bitte beim FDF LV Hessen per Fax (069/47 87 47 52) oder per E-Mail (fdf.hessen@t-online.de) an. Die Kosten betragen EUR 150,00. Im Preis enthalten sind Mittagessen und Abendimbiss sowie Getränke. Karten für die Abendgala sind ebenfalls unter den genannten Kontakten nur im Vorverkauf zum Preis von EUR 29,50 erhältlich. Inklusive sind Sektempfang und Abendbuffet.


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Auf die Vasen, fertig, los ! i 3. M a Am 1 ttertag. u M t is

infos zum muttertag L AST-MI N UTE-KEN NZEICH EN ZUM MUTTERTAG Sie möchten Ihre Lieferbereitschaft bis 10 Uhr am Muttertag signalisieren? Dann melden Sie sich bitte beim Team Partnerservice, Tel.: 030/713 71-171, und Sie erhalten das entsprechende Kennzeichen im MerkurPortal. Sofern Sie im vergangenen Jahr schon dabei waren, wird das Kennzeichen automatisch aktiviert. KO O P E R AT I O N MIT BÄRENMARKE Zum 100. Jubiläum von Bärenmarke versüßt Fleurop vom 15. März bis 30. Juni acht Millionen Fläschchen und sechs Millionen Dosen der Bärenmarke-Kondensmilch mit aufgedruckten Fleurop-Gutscheincodes. Die Codes im Wert von EUR 5,00 sind nur im Aktionszeitraum und ausschließlich auf www.fleurop.de einlösbar. R E G I O N A LV E R S A M M L U N G E N Vom 27. Februar bis 9. März fanden in allen 20 Fleurop-Regionen Regionalversammlungen statt. Neben den zwei Referententeams aus der Fleurop-Zentrale bereicherten Gastreferenten und drei amtierende Landesmeister der Floristen die diesjährige Tour. Ausführliche Informationen können Sie in der nächsten Ausgabe des Fleurop-Magazins nachlesen.

Z U S AT Z A RT I K E L B E ST E L L E N Bitte denken Sie daran, sich rechtzeitig vor dem Muttertag mit den Zusatzartikeln von Fleurop einzudecken, damit Sie für Aufträge mit Schlumberger, Teddy oder Vase gut vorbereitet sind. Sie haben noch kein ++-Kennzeichen für die Lieferbereitschaft der Zusatzartikel im MerkurPortal und haben Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an das Team Partnerservice. Tel.: 030/713 71-171 POS-WERBUNG ZUM MUTTERTAG Im POS-Paket zum Muttertag befinden sich vier Plakate mit zwei Motiven, jeweils in DIN A 1 und DIN A 3. Gezeigt wird hochwertige Floristik, gestaltet von Thomas Gröhbühl und Ilka Siedenburg. Ein Werkstück ist eher opulent, das zweite hat einen luftigen Charakter. Zum Werbemittelpaket gehören ebenfalls zwei Aufkleber. Einmal mit Hinweis auf den »13. Mai«, einmal mit Verweis auf den »nächsten Sonntag«. Sie erhalten ebenso ein TopStrauß-Poster zum Muttertag, das die wichtigsten Werkstücke von www.fleurop.de erläutert. Für den Onlineshop werden in diesem Jahr die Landesmeister der Floristen (Gewinner der Silbernen Rosen) Sträuße entwerfen. Diese werden am Samstag vor dem Muttertag das LastMinute-Angebot auf www.fleurop.de ausmachen. Die Sträuße sind unterschiedlich, jedoch insgesamt auf eine überschaubare

Sortenmenge begrenzt. Die Werbemittel werden Mitte April verschickt. LIEFERREGELUNGEN ZUM MUTTERTAG Um Eindeutigkeit für den Kunden zu schaffen und Irritationen bzgl. der Lieferung wie 2011 zu vermeiden, wird es in diesem Jahr zum Muttertag kein verbales Lieferdatum geben. Außerdem wird dem Kunden – anders als im Vorjahr – der Sonntags- bzw. Expresszuschlag (nach 24 Uhr am 13. Mai) wie gewohnt berechnet. Folgende Übersicht gibt Aufschluss über die Lieferregelungen zum Muttertag 2012: Samstag, 12. Mai 2012 Kunde bezahlt: EUR 6,00 Lieferkosten Annahmeschluss: 11 Uhr ausführender Partner erhält: EUR 5,50 Lieferkosten ggf. mehr für Nebenorte Sonntag, 13. Mai 2012 EUR 6,00 Lieferkosten + EUR 5,00 Sonntagszuschlag + EUR 2,50 Expresszuschlag Sonntag Annahmeschluss: 10 Uhr ausführender Partner erhält: EUR 5,50 Lieferkosten + EUR 5,00 Sonntagszuschlag + EUR 2,50 Expresszuschlag Sonntag

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SWEET ROMANCE für designbewusste Verbraucher Floral-Design: Meik Schnitger Material: 10 Stiele roséfarbenes Schleierkraut 7 roséfarbene Alstroemerien 10 rosafarbene Nerinen 8 creme-rosafarbene Lisianthus 11 weiße Bartnelken 1 einfaches Zweiggerüst in Bogenform 10 Vinca-Ranken Verkaufspreis: EUR 80,00

STRAUSS-OFFENSIVE Ein strahlend gelber Osterstrauß und ein romantisches Arrangement in sanften Pastelltönen werden im Rahmen der Strauß-Offensive im April promotet. Beide vermitteln Frühlingsstimmung – mal optimistisch, mal romantisch. Beide sind keine klassischen Vasensträuße, sie stehen in Schalen, sind also von den Blüten bis zu den Stielenden voll und ganz sichtbar. Das erfordert eine handwerklich saubere Bindetechnik, eine in die Gestaltung einbezogene Bindestelle und Stängel, die keine signifikanten Schadstellen aufweisen. Ein besonderes Werkstück also, das der Verbraucher so weder beim Discounter noch im Baumarkt vorfindet.

Gelbe Tulpen und vielfältiges Beiwerk wie Salbei, Rosmarin sowie die gelb-grünen Hypericum geben dem Strauß mit dem schönen Namen »Gruß von Herzen: Frohe Ostern« die frühlingsfrische Ausstrahlung. Das Schmuckband aus cremefarbenem Moirée betont die Bindestelle und dient gleichzeitig als verbindendes Element. Österliche Accessoires sind die weißen Eierschalenhälften, die von Zweigen mit sich entfaltenden Blättern getragen werden. Ein floraler Hingucker auf dem Familientisch und blumiger Mittelpunkt der festlichen Osterkaffee-Tafel. Ebenfalls frühlingshaft wirkt der Strauß »Sweet Romance«. Dies ist ein exklusiver, feiner Frühlingsstrauß, dem die leichte, pastellige Farbharmonie und die außergewöhnliche Fächerform eine eher romantische Anmutung verleihen. Eine stilbewusste, designverwöhnte Frau wird von diesem modischen Blumenstrauß und seiner Wirkung begeistert sein! Dieser Strauß ist pure Verführung...

frühlings

stimmung GRUSS VON HERZEN: FROHE OSTERN für familienorientierte Verbraucher Floral-Design: Manfred Hoffmann Material: 20 Tulpen der Sorte ‘Strong Gold‘ 10 gelbgrüne Hypericum 12 Rosmarinzweige 12 Salbei-Stiele 8 Stiele gelbe Mini Statice 1 cremefarbenes Moirée-Schmuckband Verkaufspreis: EUR 60,00


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SERIE MARKETING TEIL XIX Das Internet gehört zu den Medien, die viele Menschen im Privat- wie im Geschäftsleben längst in ihren Alltag integriert haben. Es bietet vor allem die Möglichkeit der umfassenden, schnellen Information. Allerdings kann dieses Medium auch zum »Zeitfresser« mutieren, wenn man viele Stunden auf der Suche nach speziellen Infos im Netz verbringt. Als Wegweiser für die »Internet-Neulinge« unter Ihnen sollen die nachfolgenden Seiten-Empfehlungen eine kleine Hilfe bei der Orientierung sein. DAS MERKU RPORTAL Für Fleurop-Partner ist natürlich das MerkurPortal (https://merkurportal.fleurop.de) die erste Adresse. Mit über 5 000 angemeldeten Nutzern, die sich täglich informieren, einkaufen und Aufträge bearbeiten, ist es die größte Informations-, Vernetzungs- und Einkaufsplattform der grünen Branche. Details über die Integration des Auftragsvermittlungssystems können Sie in der MärzAusgabe des Fleurop-Magazins nachlesen. GARTEN BAU PORTAL UND SUCHMASCHINE Gabot (www.gabot.de) ist das Internet-Portal für den Erwerbsgartenbau, aber auch für Floristinnen und Floristen eine tagesaktuelle Fundgrube für Fachinformationen. Die Kernzielgruppe sind Gartenbau-Profis mit Interesse an aktuellen Markt-, Fach- und Serviceinformationen. Mehr als 43 000 Besucher nutzen jeden Monat die professionellen (kostenfreien) Dienste. Gabot ist  ein digitales Branchenbuch mit mehr als 15 000 Einträgen und Adressen aus der grünen Branche und der Zulieferindustrie  eine Gartenbau-Suchmaschine mit über 100 000 gartenbaurelevanten Einträgen  ein Veranstaltungskalender mit vielen Informationen zu Messen, Seminaren, Kongressen und Konferenzen Darüber hinaus bietet es  Fachartikel mit umfassenden Informationen zu aktuellen Themen  Branchennews mit tagesaktuellen Nachrichten aus allen Sparten des Gartenbaus  einen kostenfreien E-Mail-Newsletter, der Abonnenten wöchentlich mit allenTopnews des Gartenbaus versorgt  ein umfangreiches Archiv mit über 30 000 verschiedenen Artikeln

internet portale


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 Berichte externer Experten, die den Lesern regelmäßige Blicke über den gartenbaulichen Tellerrand bieten. PFLANZEN FÜR MENSCHEN Wer in der Innenraumbegrünung tätig ist oder sich künftig darauf spezialisieren möchte, findet auf der Seite www.pflanzen-fuermenschen.de eine Fülle interessanter Artikel zu diesem Thema. Gegliedert ist die von NED.WORK Agentur + Verlag GmbH konzipierte Seite in die Bereiche Arbeitswelt, Gesundheit, Architektur, Forschung, Pflanzen, Menschen, Neues und Termine. Dort wird man vor allem dann fündig, wenn man Argumente pro Pflanzen – beispiels-

weise für Kundenakquisition oder Kostenvoranschläge – sucht. Und man findet Beispiele erfolgreicher Innenraumkonzepte für die Arbeitswelt oder Statements von Menschen, die sich mit Pflanzen umgeben. FLORIADE 2012 Kennen Sie eigentlich die Expo der Grünen Branche? Es ist die Floriade, die alle zehn Jahre in den Niederlanden veranstaltet wird – in diesem Jahr vom 5. April bis 7. Oktober 2012. Ort des Geschehens ist dieses Mal Venlo, direkt an der deutsch-niederländischen Grenze gelegen. Mehr als 100 nationale und internationale Teilnehmer werden dort außergewöhnliche Themengärten und archi-

tektonisch anspruchsvolle Pavillons präsentieren und damit spannende Einblicke in die vielfältige und innovative Welt des Gartenbaus gewähren. Die Internetseite bietet viele Informationen zu dieser sicherlich für alle »Grünen« interessanten Schau. BLUMEN UND PFLANZEN Es gibt inzwischen eine Reihe von Internetseiten zu speziellen Blumen und Pflanzen. Etwa das Hortensien-Special (www.hydrangeaworld.com). Dort finden Sie eine Menge Interessantes über Schnitt- und Topfhortensien. Hier gibt es nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Floristinnen und Floristen viele Gestaltungsanregungen. Und darüber hinaus Wissenswertes über Pflege, Varietäten, die Geschichte und die neuesten Nachrichten rund um diese farbenfrohe Blühpflanze. Sehenswert ist auch die Seite über Bromelien (www.bromelia.nl). Vor allem junge Verbraucher soll sie ansprechen, sie ist aber auch für Azubis eine gute Infoquelle. Und sie bietet Werbematerial für den Blumenfachhandel zum Herunterladen an, etwa Banner und Poster. Farbe ist die Kraft der Gerbera (www.colouredbygerbera.com). Die Schnittblume sieht frisch und strahlend aus und steht für Spontaneität, Aktivsein, Frohsinn, Kraft und Gemütlichkeit. Sie ist eine besondere Blume, die in jedem Geschäft und jedem Wohnzimmer einen prominenten Platz verdient. Mit ihrer reichen Farbenvielfalt passt die Gerbera zu jedem Interieur, jeder Emotion und jedem Ereignis. Das alles vermittelt diese Internetseite auf sympathische Art und Weise. Übrigens wird hier auch der Spieltrieb befriedigt – man kann nämlich mit einem Klick die Farbe der Seite verändern. Schauen Sie doch mal rein! Mit Farbe spielt auch die Sommerblumenseite www.puresummerflowers.de. Da wird man von der Trendfarbe dieses Sommers, einem herrlichen Blau, empfangen. Unter »Inspirationen« kann man sich dann durch Sommerblumen-Inspirationen in allen Farben blättern – herrliche Bilder, die zu kreativen Arrangements anregen.

Auch kreative Menschen wie Floristinnen und Floristen brauchen Anregungen von außen, um ihren Kunden immer wieder etwas Neues zeigen zu können. Das Internet ist eine Quelle der Inspiration und bietet eine Fülle aktueller Informationen. Das Fleurop-Magazin gibt hier einen kleinen Wegweiser durch den WWW-Dschungel.

ABB.


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SERIE MARKETING TEIL XX Floristik ist kaum ein Bereich, in dem Trends gemacht werden, die auch für andere Branchen Gültigkeit haben. Umgekehrt wird schon eher ein Schuh daraus – die Trends anderer Branchen lassen Konsumentenvorlieben deutlich werden, die auch auf die Floristik abfärben können. Daher nachfolgend ein Blick auf drei Branchen, die für kurzfristige, mittelfristige und langfristige Trends stehen.

Wer die aktuelle Frühjahrsmode betrachtet, kann sich wie auf einer Blumenwiese oder in die Mode der »Blumenkinder« der 1960er und 1970er zurück versetzt fühlen. Bei den Ton angebenden Designern blüht es: Pulmeria bei Alexander Wang, Sonnenblumen bei Rodarte, Orchideen bei Proenza Schouler. Auch bei Nina Ricci drängt sich Blüte an Blüte, die Stoffe sind häufig so eng bedruckt wie einst (und heute wieder) auf den Blumentapeten. Der Blümchen-Trend lässt sich auch in den einfacheren Bekleidungshäusern verfolgen. Nach maskulinen Schnitten mit leuchtenden Farbflächen wird aktuell eine liebliche, mädchenhafte Note betont, es spiegelt sich die Sehnsucht nach Romantik wider. Ebenfalls beim Parfüm mit den sehr aktuellen Blüten- und OrangenDüften. Sicher mit Blick auf die Finanzkrise und das Thema »Burn-out« meinte jüngst der Mode-Redakteur Tilmann Prüfer im »Zeit-Magazin«: »Immer wenn der Mensch sich gerade von sich selbst überfordert fühlt, flüchtet er sich in Rosen und Wicken.« Als Beispiel nennt er den Jugendstil mit seinen rankenden Motiven, der nach der Industrialisierung die Kunst eroberte. Blickt man vom kurzfristigen Mode- auf den

mittelfristigen Möbeltrend, ergibt sich ein rustikaleres Bild. Auf der Möbelmesse IMM Cologne war ganz klar der Trend von Natur in der Wohnwelt zu erkennen. Der Werkstoff Holz kehrt wieder zurück. Unbehandeltes, sogar gebrauchtes Holz wie etwa Möbel aus alten Schiffsplanken sind die rustikalen Antiquitäten von heute. Auch alte oder auf alt getrimmte Einzelstücke aus Übersee finden immer mehr Absatz – das Trendmöbel von heute hat eine »Geschichte«, ein »Leben«. »Auf der einen Seite leben die Menschen mit Hochtechnologie auch im Kleinformat, auf der anderen Seite holen sie sich vermehrt natürliche Produkte in die eigenen vier Wände«, erklärt Trendexpertin Ursula Geismann vom Möbelverband VDM. Auf der IMM waren etwa Korkböden, Holzbadewannen oder Echtmoos als Schall absorbierendes Wandbild Teil des »Zurück zur Natur«. Deutlich zeigt der Trend auch in Richtung Kleinmöbel. Der Wohnraum insbesondere in den Metropolen ist knapp und wird immer teurer. Zugleich wendet sich die Möbelbranche einer wachsenden Kundengruppe zu, den Bewohnern von Einpersonenhaushalten. Mit über 40 Millionen hat Deutschland gegenwärtig so viele Haushalte wie

mode, möbel & motoren


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Neonfarben wie 2011 sind in der Mode nicht mehr en vogue, Blumenmuster und sanfte Farbtöne dafür aktuell. Naturmaterialien mit GebrauchtTouch liegen bei Möbeln im Trend, und die Sommer-Farbe Braun spielt sogar bei den langfristigen Farbtrends der Autoindustrie eine Rolle.

ABB.

noch nie zuvor. Gut 16 Millionen davon sind Einpersonenhaushalte mit relativ wenig Raum und somit einer ausgeprägten Nachfrage nach Kleinmöbeln. Die Möbelbranche zeigt sich zufrieden. Das Konsumklima stimmt, nach Angaben der GfK gibt der deutsche Durchschnittshaushalt wieder mehr für Möbel aus – fast 740 Euro waren es im vergangenen Jahr. Mancher Hersteller schloss 2011 mit einem Rekordergebnis ab, auch für das laufende Jahr erwartet die Branche, dass zwei bis vier Prozent mehr für Möbel ausgegeben werden. Gegenüber dem sich ändernden Zeitgeist bei Möbeln sind die Farb-Trends in der Automobilbranche von langfristiger Natur. Die Farbausrichtungen sind sehr uniform und haben eine lange Lebensdauer. »Die Asiaten bevorzugen dunkle Farben, die Amerikaner eher auch. Im Mittleren Osten dominiert Weiß, was in Europa bis vor ein paar Jahren

überhaupt nicht ging. Hier war alles silbern, in jedem Fall wenig farbig. Das ändert sich Gott sei Dank, die Farbigkeit nimmt über die ganze Palette zu, auch im Interieur«, erläuterte jüngst in einem Interview BMWChefdesigner Adrian van Hooydonk einen spürbaren Wandel in der Farbausstattung. Sogar Braun, eine der Sommermodenfarben in diesem Jahr, findet sich bei den Autobauern. »Braun war lange weg, das gab es in den 1970er Jahren und kommt jetzt zurück. Wir haben beim Xi Braun zum ersten Mal stark gebracht, und das läuft sehr gut«, meint Adrian von Hooydonk, Chef von etwa 500 Designern weltweit. Braun als Autofarbe – das erinnert an den Trendwerkstoff Holz in der Möbelindustrie. Und schon in den von dem BMW-Chefdesigner erwähnten 1970ern bestand ein weit verbreitetes Faible für Omas alte braune Holzmöbel und die Blümchenhemden der Pop-Kultur.

EINZELHANDEL: GUTES JAHR Der Handelsverband HDE verzeichnet für die deutschen Einzelhändler ein erfolgreiches Jahr 2011 und rechnet damit, dass auch 2012 gut verlaufen wird. In 2011 stieg der Umsatz um 2,4 Prozent – der stärkste Anstieg seit dem Jahr 2000. Bereinigt um die Inflation, blieb immerhin noch ein Umsatzplus von 1,2 Prozent übrig. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatzwachstum von 1,5 Prozent (real 0,5 Prozent) gerechnet. Vor allem die für den Konsum relevanten Faktoren wie der stabile Arbeitsmarkt sind Grundlage für den optimistischen Ausblick des Handelsverbandes. Eine ganz besonders gute Entwicklung wird dem Online-Handel voraus gesagt. Nachdem er schon im vergangenen Jahr um ca. 10 Prozent gewachsen war, soll er in diesem Jahr sogar um 13 Prozent zulegen.


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SERIE MARKETING TEIL XXI Das Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr bestätigte gewachsene Präferenzen der Konsumenten. Wenn es um Geschenke geht, dann stehen Blumen vor allem in direkter Konkurrenz zu Büchern, CDs, DVDs sowie anderen Bild- und Tonträgern. Daher nachfolgend ein Blick auf die Entwicklungen in einem entscheidenden Geschenksegment, das in einem krassen Wandlungsprozess begriffen ist. Wenn es um die bei deutschen Konsumenten beliebtesten Geschenke geht, dann ist die Douglas-Gruppe eine wichtige Adresse. Das Unternehmen mit Sitz in Hagen, Konzernumsatz knapp 3,4 Milliarden Euro, betreibt neben den Douglas-Parfümerien die Christ-Schmuckgeschäfte, die Hussel-Konfiserien, die Modehäuser von Appelrath-Cüpper und die Thalia-Buchgeschäfte. Zum Sorgenkind entwickelt sich das Buchgeschäft, das deutlich vomThema »Geschenk« abhängig ist. Einen beträchtlichen Teil ihres Jahresumsatzes machen Buchhändler zur »Geschenkhochzeit« Weihnachten, auch zum Geschenkanlass Geburtstag stehen Bücher in einer Spitzenposition. »Die gesamte Buchhandelsbranche steht vor einem gravierenden Strukturwandel«, sagte der Vorstandvorsitzende der DouglasGruppe, Henning Kreke, bei der Bilanzpressekonferenz. Er bezog sich dabei nicht nur auf den immer stärker werdenden OnlineBuchhandel, sondern auch auf die sich etablierenden digitalen Lesegeräte. Der stationäre Sortimentsbuchhandel vermeldete laut »Buchreport« für 2011 ein Minus von 2,6 Prozent. Wobei der Umsatzverlust noch höher gewesen wäre, wenn es in der Branche nicht zu einer allgemeinen Erhöhung der Preise gekommen wäre. Und wie reagiert die Douglas-Gruppe bei Thalia? Geplant ist, die erwarteten Umsatzrückgänge im Buchgeschäft durch Zusatzsortimente im Geschenk- und Papeteriebereich aufzufangen. Mit anderen Worten: Noch mehr »Geschenk«, noch mehr Konkurrenz zu anderen klassischen Geschenkbereichen wie der Floristik. Mit Blick auf die kleinteilige Struktur der Blumenfachgeschäfte in Deutschland ist interessant, dass bei Thalia sogar an eine Verkleinerung der Filialen gedacht wird. Die überdimensionierten Filialen würden zukünftig zu den Verlierern gehören, während intimere, kleine Buchhandlungen weiterhin gute Chancen hätten, heißt es. Das, was viele Blumenfachgeschäfte ausmacht – etwa Fachgeschäftorientierung, Nachbarschafts-

charakter, persönliche Beratung – wird auch im Buch- und Geschenkebereich erwartet. Dem liegt wohl zu Grunde, dass viele Konsumenten die großen Einheiten einfach leid sind. »Nähe schlägt Größe« haben wir in der Januar-Ausgabe einen Beitrag über das Temma-Konzept von Rewe übertitelt. So ein Trend wird wohl auch bei Thalia gesehen, wo mit sogenannten »Inspirationshäusern« dagegen gehalten werden soll. Eine wachsende Herausforderung (die sicher auch für Fleurop und den Blumenhandel gilt) sieht man beim Hagener Konzern in der besseren Verzahnung von Online-Shops mit dem stationären Geschäft. Diese Einschätzung wird auch von anderer Seite bestätigt. Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) wuchs der Internet-

und Versandhandel in den ersten drei Quartalen 2011 um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Handelsvolumen dieser schnell wachsenden Sparte betrug geschätzte 26 Milliarden Euro und damit rund 6,5 Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens – Tendenz weiterhin steigend. Betrachtet man den Verbund der FleuropPartner, scheinen sie bei diesen Tendenzen wirklich gut aufgestellt zu sein. Zum einen entsprechen sie dem Konsumentenwunsch nach »Nähe«, zum anderen sind sie im Online-Handel über den Onlineshop von Fleurop bestens positioniert. Denn im OnlineHandel ist die Schnelligkeit ein ganz wesentlicher Aspekt. Und so schnell wie Fleurop – mit Auslieferungsmöglichkeiten noch am Tag der Bestellung – ist niemand.

fokus auf

geschenke Bücher führen wir auch noch. Doch,

Ausweitung des Geschenkbereichs und durch kleine Läden mehr Fachgeschäftscharakter – mit Thalia reagiert ein Großer der Buchbranche auf die Marktverschiebungen der Branche. ABB.


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PISTOLEN, KEINE BLUMEN Früher nannte man es »Product placement«, noch früher war der Begriff Schleichwerbung geläufig und heute heißt es »Branded Entertainment«. In allen Fällen ist damit gemeint, dass ein Produkt in einen Film, eine TV-Serie oder eine Show redaktionell eingebunden wird. Die deutschen Medien-Unternehmen entdecken zunehmend diesen Markt, sie prüfen bestehende Formate und entwickeln neue. Man arbeite »intensiv daran, neue Formate und neue Geschichten zu entwickeln, in denen sich Produkte einbinden lassen, ohne dass das vom Zuschauer negativ wahrgenommen wird«, hieß es jüngst beim »Branded-Entertainment-Workshop« in Berlin. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit. In Folge eins der fünften Staffel der KultSerie »Stromberg« jagten die Protagonisten mit gelben Spielzeugpistolen wie im Kindergarten im Büro hintereinander her. Über das Herumballern wurde eine ausführliche Szene gedreht, die in der Handlung durchaus sinnvoll erschien. Da

»Stromberg« eine Kult-Serie geworden ist, gibt es natürlich auch einen entsprechenden Online-Shop. Dort war die bunte Plastikknarre innerhalb kürzester Zeit vergriffen, und Markus Großweischede vom Spielzeughersteller Hasbro freute sich in einem Interview mit der FAZ: »Das Produkt ist inzwischen Thema in vielen Büros.« Als Fan kauft man Fan-Artikel – das ist nicht neu. Neu ist für Deutschland, dass vermehrt gleich bei der Entwicklung (also durch den Drehbuchautor) auf solche Möglichkeiten hingearbeitet wird. Geschätzt wird, dass hierzulande damit 60 Millionen Euro umgesetzt werden. Peanuts mit Blick auf andere Märkte. In den USA werden damit jährlich geschätzte 3,6 Milliarden Dollar gemacht. In Mexiko oder Brasilien (wo der Sender Rede Globo mit seinen Tele-Novelas Vorreiter dieser Produkt-Integration war) ist »Branded Entertainment« ebenfalls ein längst etablierter Markt. Gegenüber der durch den Rundfunkstaatsvertrag eingegrenzten verbotenen Zone der Schleichwerbung, geht die neue

Darstellungsform offensiv zu Werke. »Die Marke soll nicht unterschwellig oder hinterhältig kommuniziert werden – sie sorgt für einen guten Moment, der dann auch länger sein kann als klassische Werbeformate«, hieß es auf dem genannten Workshop in Berlin. Für die Couchpotatoes eröffnen sich wohl bald vermehrt neue Serien-ProduktVerbindungen, wenn die Drehbuchautoren so plietsch sind wie Ralf Husmann – der die Stromberg-Bücher schreibt. Er schreibt auch in der Monats-Zeitschrift KulturSpiegel eine Kolumne mit dem vielsagenden Titel Ghostwriter. In der Februar-Ausgabe nahm er sich unter anderem Christian Wulff, Bild-Chef Kai Diekmann und, pünktlich zum Valentinstag, die BlumenBranche vor. Wörtlich: »Blumenindustrie, kannst du dir speziell zum Valentinstag deine afrikanischen Ausbeuter-Rosen, die Grund, Boden und Arbeiter verpesten, mit viel Liebe in den Arsch schieben.« Was der preisgekrönte Autor wohl meint – kauft Stromberg-Pistolen, keine Blumen.


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handwerk macht den SERIE MARKETING TEIL XXII Beleuchtet man Marketing-Maßnahmen in der und für die Floristen-Branche, dann fallen automatisch Aspekte wie Anzeigenwerbung, PR, POS-Aktivitäten oder auch Kundenveranstaltungen. All dies ist wichtig und richtig – und kann doch nicht ohne einen Unterbau funktionieren. Doch was macht den Unterbau von Floristik aus, was macht sie einzigartig, wo liegen wesentliche Unterscheidungsmerkmale zu anderen Blumen-Angeboten? Es gibt sicherlich mehrere Antworten auf die Fragen, eine davon lautet: Handwerk. Wir haben nachgefragt, was Handwerk heute in der Floristik bedeutet. Bei drei Gestaltern unterschiedlicher Altersstufen, deren Namen für hohe Handwerkskunst stehen und die auf der IPM gemeinsam eine viel beachtete Bühnenpräsentation realisierten.

VON GREGOR LERSCH Handwerk ist das für unseren Beruf entscheidende Thema und der Faktor, durch den Floristik erkennbar wird. Blumen, von der Natur geformte Dinge, müssen durch unser Handwerk verändert, in immer wieder neue Zusammenhänge gebracht werden. Nur dann werden sie wahrgenommen. Ohne Handwerk können wir die Kunden nicht mehr erreichen. Somit ist Handwerk ein großer Teil unserer eigenen Identität.Daher sind mir die »Besessenen« in unserem Beruf so wichtig – die ausbilden und dabei die Pflege des Handwerks an die nächste Generation weitergeben. Wobei unsere Branche der Gastronomie ähnelt. Viele kochen, viele haben ein gewisses Handwerkszeug, jedoch nicht alle die Raffinesse, aus alten Rezepten Neues zu entwickeln oder sogar nie Dagewesenes zu kreieren. Für mich gilt – mit Handwerk wird man nie fertig. Und das ist gut so!


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unterschied VON FELIX GEILING-RASMUS Das Handwerk macht unsere Branche aus, und dazu gehört auch, dass wir die Gestaltungsprinzipien verstehen und anwenden. Wir müssen wissen, warum wir was machen und müssen dies den Kunden erläutern. In den Geschäften haben wir die Möglichkeit, mit Kunden zu kommunizieren. Das müssen wir nutzen, um unser Tun zu erklären und zu begründen – um somit die Verbraucher zu schulen. Das ist Teil unseres erlernten Handwerks, wird aber leider viel zu häufig vergessen. Kunden sind dankbar, wenn wir unser Erlerntes erläutern. Sie erkennen Handwerk und Gestaltung durchaus an. Das setzt voraus, dass wir unser Handwerk verstehen und uns immer wieder damit auseinandersetzen. Eine Blüte auf eine Brosche zu kleben ist kein floristisches Handwerk, das kann ein Dekorateur besser als wir. Wir sollten uns darauf konzentrieren, die Blüte selbst als Schmuck zu präsentieren.

VON THOMAS GRÖHBÜHL Handwerk, gestalterische Techniken wie wir sie heute kennen, gehen in nicht geringen Teilen auf Gregor Lersch zurück. Er hat vieles selbst erdacht, manch anderes gesammelt und weitergetragen sowie weiterentwickelt. Wir bauen also auf Traditionen auf, vieles ist schon einmal dagewesen, was wir heute neu interpretieren. Wer sich in den handwerklichen Techniken auskennt, kann kreativer sein, weil sich das eigene Spektrum erweitert. Die Kunden legen durch-

aus Wert auf Handwerkskunst. Insbesondere, wenn es sich um Geschenke handelt. Da wird Floristik dann zu einem Luxusartikel, an den man höchste Maßstäbe anlegt. Wichtig ist dabei, den Kunden das Handwerk auch zu erläutern, denn dadurch können wir die Wertigkeit der Gestaltungen darstellen. Erläutern kann man aber nur das, was man auch sehen kann. Also müsste die Devise in den Geschäften lauten – raus aus der Bindestube, Handwerk muss sich vor den Augen der Verbraucher abspielen.


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feelings THEMA

zimmerpflanze des monats Topfrosen sind die Zimmerpflanzen des Monats Mai. Bei der Auswahl gerade dieser Gewächse spielten für die Marketingexperten des Blumenbüro Holland sicherlich FrühsommerRomantik und der Muttertag eine nicht unerhebliche Rolle. Denn als reine Zimmerpflanze gilt die Topfrose nicht. Aber sie bringt mit ihren herrlichen Blüten eine feminine Atmosphäre ins Haus sowie auf Balkone und Terrassen.

Topfrosen gehören zur Familie der Rosaceae. Sie sind in jahrzehntelanger züchterischer Arbeit entstanden, vorwiegend aus Kreuzungen von Rosa chinensis ‘Minima’ mit R. multiflora und wahrscheinlich weiteren Zwergmutanten. Es handelt sich um eine sehr heterogene Gruppe mit unzähligen farbenfrohen Sorten. Es gehören sowohl veredelte, größere Pflanzen im 14er Topf, als auch Zwergsorten als Steckling in bis zu 4-Zentimeter-Töpfen dazu. Geeignet sind Topfrosen für Balkon, Terrasse und Innenräume. Ihre Haltbarkeit – das darf man nicht verschweigen – ist bei einer reinen Verwendung als Zimmerpflanze eingeschränkt, da sie einen hohen Lichtbedarf haben und trockene Zimmerluft nicht gut vertragen.

Die Haltbarkeit der Topfrosen im Innenraum beträgt rund sechs bis acht Wochen, danach sind sie verblüht. Probleme bereitet oft auch ein Mehltaubefall. Die Pflanzen sollten nicht zu warm stehen (höchstens 20 Grad Celsius) und einen sehr hellen Platz am Fenster erhalten. Im Sommer haben Topfrosen einen besonders hohen Wasserbedarf, tägliches Gießen ist meist erforderlich. Nach der Blütezeit im Zimmer schneidet man die Pflanzen leicht zurück und gibt ihnen einen Standort auf dem Balkon oder der Terrasse. Zur Überwinterung wäre ein kühler, frostfreier Wintergarten optimal, da die kleinwüchsigen Rosensorten sehr empfindlich auf Frost reagieren.


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H ERZLICH WI LLKOMMEN

18.04. Sabine Rohlfs, Seeheim-Jugenheim 20.04. Doris Schlegel, Syrau

Zehn Fleurop-Lieferpartner und fünf

21.04. Elisabeth Düren-Hahlweg, Bornheim

Agentur-Partner verstärken seit Februar 2012

22.04. Detlef Ernst, Zerbst

die Fleurop-Gemeinschaft. Zusätzlich sind

23.04. Peter Tofall, Luhden

in dem Monat vier Agenturen zu Lieferpartnern

27.04. Karin Hoffmann, Köthen

geworden. Alle neuen Fleurop-Kolleginnen

28.04. Eckhard Gieseler, Berlin

und -Kollegen heißen wirherzlich willkommen

30.04. Roland Kiesel, Ettenheim

und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg. 50 JAHRE

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03.04. Dietlind Kraatz, Neustadt 06.04. Jens Walther, Elgersburg

Im Februar 2012 sind zwei Fleurop-Fachgeschäfte

09.04. Thomas Locher, Stuttgart

mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

10.04. Heide Wassermann, Erlangen

 Firma Regina Gfrörer-Gihr, Bingen

16.04. Siegrid Behrens, Langenhagen

15.04. Petra Heller-Eiben, Oldenburg  Firma Dieter Bessey, Merzig

17.04. Iris Rohde-Zinkner, Hünxe 19.04. Ralph Schünemann, Radeberg

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

20.04. Herbert Kind, Saarburg

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft

26.04. Bernward Schneider, Hildesheim

weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit

26.04. Ute Zschage, Oschatz

20.04. Jörg Hübner, Itzstedt

und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag:

26.04. Godehard Schneider, Hildesheim 27.04. Wigbert Waclawczyk, Kirchheilingen

85 JAHRE

30.04. Johnny Veens, Goch

01.04. Elita Kuhl, Montabaur

30.04. Norbert Gerhardt, Dreieich

70 JAHRE

40 JAHRE

04.04. Fritz Müller, Northeim

01.04. Christian Smedla, Mainz

05.04. Ulrike Schröder, Plön

04.04. Stefan Basler, Leipzig

21.04. Franz Brunner, Wörth

06.04. Julia Funke, Herzebrock-Clarholz

26.04. Gerhard Widmayer, Waiblingen

13.04. Birte Petersen, Sylt-Keitum

26.04. Monika Hofmann, Linnich

13.04. Janik Hoffmann, Darmstadt

29.04. Maria Hafner, Erkrath

15.04. Michael Marschneider, Bochum

29.04. Ursula Braun, Witten-Auf dem Schnee

20.04. Mario Müller, Neuruppin 23.04. Flora Baruti, Hannover

65 JAHRE

25.04. Sonja Eisele-Seidel, Melle-Neuenkirchen

03.04. Stephan Schrön, Dresden

25.04. Jens Ruhe, Minden

07.04. Kuno Schweikert, Karlsruhe

25.04. Markus Simon, Katzenelnbogen

09.04. Helga Munz, Felsberg

28.04. Frank Schunder, Laatzen

10.04. Konrad Bartholomäus, Georgsmarienhütte

29.04. Holger Geister, Kassel

11.04. Reiner Gicklhorn, Bad Kissingen 19.04. Hannelore Dick, Dresden

Wir gratulieren zum Firmenjubiläum:

21.04. Angela Herrmann, Kyritz

BLICK ZURÜCK Die erste wirkliche Zwergrose in der Geschichte war die ‘Pompon de Paris’, die ab 1823 in der französischen Hauptstadt und ab 1850 auch in Deutschland zu kaufen war. Von 1900 bis in die 1970er Jahre hatten Topfrosen aber wieder nur einen sehr geringen Verkaufsanteil. In den 1930er und 1940er Jahren wurde der Markt von den Koster-Sorten bestimmt, die erst von den in den 1970er Jahren gezüchteten Meillandina-Sorten abgelöst wurden. Ab den 1970er Jahren stieg das Interesse der Verbraucher an Topfrosen, also wurden sie in Massen produziert. Heute belegen Topfrosen mit einem Anteil von sechs Prozent nach Orchideen, Euphorbia pulcherrima und Cyclamen Rang vier beim Marktanteil der blühenden Zimmerpflanzen. Auf der Beliebheits-Skala der Zimmerpflanzen sind sie auf Platz sieben.

21.04. Gerhard Frick, Neuötting

125 JAHRE

22.04. Resi Bräcker, Lüdenscheid

01.04. Blüte mit Stil, Anneluise König-Seestädt,

24.04. Fritz Artur Dräger, Engelskirchen

Burg in Dithmarschen

25.04. Peter Leymann, Oranienburg 25.04. Emil Beetz, Ettlingen

75 JAHRE

25.04. Gregor Büscher, Gelsenkirchen

17.04. Firma Völkel, Erndtebrück

26.04. Gerd Hötte, Meschede

26.04. Blumen-Eck, Christian Ehrke, Penkun

26.04. Werner Dilger, Schönwald 50 JAHRE 60 JAHRE

01.04. Blumen B. Horn, Essen

01.04. Hannelore Adolph, Oberursel

18.04. Firma Aggen, Borkum

03.04. Christian Koch, Berlin

21.04. Firma Beate Maaß, Hamburg

03.04. Ingrid Stremmel, Bad Laasphe 03.04. Manfred Schmüderich, Kiel

25 JAHRE

04.04. Robert Mankopf, Hagen

01.04. Blumen Kock, Rieseby

05.04. Marlies Schaufler, Kirchdorf

01.04. AAAflor P. Zschorlich, Hoyerswerda

05.04. Rita Schwaab, Dirmstein

28.04. Firma Robert Gnatz, Regenstauf

05.04. Monika Engel-Czepa, Kelkheim 06.04. Bernhard Gottschalk, Saalfeld 06.04. Liane Grafe, Prettin 07.04. Helga Euler, Wartenberg 12.04. Anna Elisabeth Hartenberger, Waldkirchen 14.04. Willi Emonds Aachen 15.04. Harald Wenk, Mainz 16.04. Jutta Zimmermann, Mühlberg 17.04. Hannelore Endler, Dippoldiswalde

SO IST ES RICHTIG! Manchmal ist es wie verhext, und aus einem Fehler werden zwei. Wir bitten also zweifach um Entschuldigung bei Claudia Hoffmann aus Bayreuth. Am 03.01. konnte sie ihren 46. Geburtstag feiern.

VO R S C H AU M A I  M A R K E T I N G : S O W E R B E N D I E PA RT N E R  F L O R I ST I K : L I E B L I N G S B L U M E H O RT E N S I E


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H E I M A T: S C H L E S W I G - H O L S T E I N

D I E R E G I O N Schleswig-Holstein ist unser nördlichstes Bundesland, Landeshauptstadt ist das an der Ostseeküste gelegene Kiel. Nach dem Saarland ist Schleswig-Holstein das zweitkleinste Flächenland. Es grenzt im Norden mit der Bundesgrenze an die dänische Region Syddanmark, im Süden an die Länder Hamburg und Niedersachsen sowie im Südosten an Mecklenburg-Vorpommern. L A N D S C H A F T & N A T U R »Land zwischen den Meeren« wird SchleswigHolstein häufig genannt, weil es das einzige deutsche Bundesland ist, das an Nord- und Ostsee liegt. »Land der Horizonte« heißt es ebenfalls oft, weil hier der Blick gut in die Ferne schweifen kann. Das Meer ahnt man hier fast überall – auch im tiefen Binnenland. Vielleicht ist es der kräftige Wind, der auch im Sommer für Frische sorgt. Vielleicht ist es die salzige, jodreiche Luft, für die viele Besucher nach Schleswig-Holstein kommen. Vielleicht ist es auch die markante Landschaft mit ihren Stränden und Steilküsten, mit ihren Knicks und Feldern, ihren bewaldeten Hügeln und weiten Seenketten.

T Y P I S C H E S P E Z I A L I T Ä T E N Die Schleswig-Holsteiner sitzen direkt an der Quelle, wenn es um frischen Fisch und Krabben geht. Neben den Spezialitäten aus dem Meer ist unser nördlichstes Bundesland aber auch bekannt für Grünkohl und zartes Salzwiesenlamm. Nicht zu vergessen das in aller Welt begehrte Lübecker Marzipan. R E I S E T I P P Wer Fisch und die raue Nordseeküste liebt, sollte die Glückstädter Matjeswochen, die in diesem Jahr vom 21. bis 24. Juni stattfinden, nicht

versäumen. Dieses Volksfest erstreckt sich über die gesamte Innenstadt und den Hafen und darf sich mittlerweile an über 100 000 Besuchern erfreuen. Neben Matjesgerichten in allen nur denkbaren Varianten gehören ein bunter Markt mit Kunst und Handwerk am Hafen, Traditionsschiffe, Open-Ship, viel Musik, Kinderspiel-Meile, Draisine-Fahrten und Dampfer-Törn dazu. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.glueckstadttourismus.de.


feelings THEMA

lichter

nord H E I M AT F L O R I ST I K Für unseren Heimatfloristen Nicolaus Peters ist Schleswig-Holstein vor allem das Land der Horizonte. Er mag den spannenden Kontrast der unterschiedlichen Landschaften, die Insellandschaft an der Nordseeküste und schätzt das ökologisch wertvolle Wattenmeer. Mit dem nördlichsten Bundesland verbindet der Berliner vor allem das Meer, die Küstenlandschaft (die an der Nordsee eher von Wiesen- denn von Sandstränden geprägt ist) und die Leuchttürme, die Nordlichter.

Diese Empfindungen spiegeln sich in seiner Interpretation Schleswig-Holsteins wider. Blauer Himmel, weiße Wolken, grünes Land, blaues Wasser und ein plakatives rot-weißes Leuchtfeuer sind die stimmungsvolle Kulisse für sein florales Werkstück. In einem Stehstrauß hat Nicolaus Peters wolkenweiße Blüten wie Ranunkeln, Fritillaria und zart duftende Maiglöckchen verarbeitet. Hinzu kommen Euphorbia spinosa für die Urwüchsigkeit der Küste, Asparagus und Viburnum. Gehalten wird

das Arrangement von einem Gestell aus Holunderzweigen. Übrigens: Die Schale besteht aus Wachs und ist somit eine prima Verwertung der Kerzenreste aus der Advents- und Weihnachtszeit.

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WALLY KLETT  INSZENIERUNGEN MARKETING  MODE, MÖBEL & MOTOREN APRIL 2012 FOTO Junge Menschen aktiv für Floristik zu begeistern, ist ang...

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