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mag azin

DEZEMBER 2011

WINTERFLORISTIK NOSTALGIE CHIC MARKETING MOTIVATION & AUSBILDUNG HEIMAT-SERIE SCHWARZES GOLD


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Mit der Präsentation außergewöhnlicher Floristik weckt man das Interesse der Verbraucher. Nur Mut – zeigen Sie, was Sie können! K L E I N E S F O T O Fleurop-Partner Manfred Hoffmann ist Kreativ-Direktor des FDF. GROSSES FOTO

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mut


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I N H A LT INTERN

von

MANFRED HOFFMANN

Blick in die Zentrale deluxe-Floristik auf der UNESCO-Gala Neue Werbemittel im Januar Fleurop auf der IPM 2012 Kaufen Sie rechtzeitig ein Fleurop-Aufträge zu Weihnachten Auszeichnung für Tim Bendzko Benachrichtigungskarten Mindestpreiserhöhungen Regionalversammlungstour 2012 Familienbande Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Januar 2012 Fleurop-Feelings-Aktion

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Strauß-Offensive Dezember Winterfloristik Heimat: Nordrhein-Westfalen

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IPM Essen 2012 Messekalender Klassische Werte Sprachrohr Personal Motivation heute Ausbildung ist Zukunft Laden als Marke

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FLORISTIK

ANLÄSSE UND ZIELGRUPPEN Beginnen möchte ich mit einem Satz des von mir sehr geschätzten Beraters Benno Bergener: »Die Dicken zuerst !« Was sich zum Schmunzeln anhört, hat eine ganz klar betriebswirtschaftliche Ausrichtung. Bergener appelliert daran, in unseren Blumenfachgeschäften nicht den Mainstream, sondern die großen, aufmerksamkeitsstarken Arbeiten ins Zentrum zu stellen. Das fördert den Umsatz! Denn zum einen neigen die Kunden dazu, das »Mittlere« und nicht das »Kleine« zu kaufen, wenn auch »Großes« gezeigt wird.Zum anderen müssen wir zeigen,was wir können – wir müssen uns durch die »Dicken« profilieren. Und nicht zuletzt hat sich in unserer Geschäftspraxis gezeigt, dass durch die Präsentation von »Großem« mit Blick auf die erzielten Durchschnittspreise Steigerungen zu erzielen sind. Mit einem Satz: Wir brauchen mehr Mut. Mehr Mut zum »Großen«, zu außergewöhnlichen, aufmerksamkeitsstarken Werkstücken. Die sind unerlässlicher Teil einer zeitgemäßen Floral-Präsentation. Benötigt werden in der Regel nur zwei, drei solcher Arbeiten,ergänzt um »Satelliten« in mittleren und kleinen Preisklassen.Solche Arbeiten sind durchaus kalkulierbar. Selbst wenn sie nicht verkauft werden, sondern der reinen Präsentation dienen. Wobei die Umsatzzahlen der deluxe-Floristik belegen, dass es eine Zielgruppe für hochpreisige Gestaltung gibt. Nur wenn wir Impulse vermitteln, wenn wir zeigen, was wir können, werden wir auch unser Können vermarkten. Solche Überlegungen liegen auch der neuen BBH/FDF Strauß-Offensive zu Grunde, die der Fachverband Deutscher Floristen im Auftrag des Blumenbüros Holland für die familienorientierten und businessorientierten Verbraucher entwickelt hat. Diese beiden Zielgruppen sind unsere kaufkräftigsten Kunden im Fachhandel – entsprechend haben wir für sie ein maßgeschneidertes Floristikprogramm gestaltet (siehe Seite 4). Die vorgestellten Straußtypen gehören preislich eher in den Premium-Bereich. Doch müssen diese Sträuße, die immer einer Anlass-Idee zugeordnet sind, nicht 1 :1 übernommen werden. Vielmehr verstehen wir die profilstarken Sträuße als Straußatmosphären, die Impulse setzen. Man kann die Grundgestaltungen im eigenen Fachgeschäft ebenso in kleineren oder größeren Versionen anbieten. Mehr Mut zur Größe würde ich mir für die Branche wünschen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Verunsicherung ist es wichtig, den Kunden offensiv zu begegnen. Wer bedrückt ist, der sucht Aufmunterung und nicht eine Bestätigung der Bedrücktheit. Das gilt für städtisches wie ländliches Publikum. Dass preislich anspruchsvolle Floristik wie die der BBH/FDF Strauß-Offensive eher zu einem Metropolen-Publikum passt – dieser häufig gehörten Meinung möchte ich widersprechen. Oft ist städtisches Publikum leichter verunsichert als die Verbraucher in ländlichen Regionen, die häufig durch einen höheren Anteil von Selbstständigen eine geschmeidigere Kundenstruktur haben.

HANDEL

BEILEGER

Top-Sträuße im Dezember TITEL

Kühle Farben prägen den Wintertrend. FOTOS

BBH/FDF-Inspirationen 2011, J. Manegold (Titel, S. 6-9), Anthurie unlimited 2011, J. Manegold (S. 2), BBH & FDF-Strauß-Offensive, J. Manegold (S. 4/5), Goldene Rose 2010, J. Manegold (S. 13 u.r.), Messe Essen, R. Schimm (S. 12), Peter Johann Kierzkowski (S. 12/13 u.M.), Floriade (S. 12 o.), Christmasworld (S. 12 u.), mediaphotos/iStock (S. 19), Sandra Lajain (S. 20, S. 22), Claudio Giovanni Colombo/ iStock (S. 28 o.l.), Peter Keller (S. 28 o.), Steven Allan/iStock (S. 28/29), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31), Rolf Fassbind/iStock (Beileger/Postkarte)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG / 12200 Berlin / Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 / E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 / Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley, Martin Hein Bahia Büro / Gotenstraße 11 / 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 / Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann, Sandra Lajain / Hamburg LITHO & DRUCK

Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 / 22767 Hamburg


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AKTIONSSTRAUSS »GOLDEN TREASURE« für businessorientierte Verbraucher Floral-Design: Anna Sturm Material: 1 weiße Amaryllis 1 weiße Hortensie 3 Artischocken 4 Asclepias ‘Moby Dick’ 3 braun-violettfarbene Vandablüten 1 weiße, creme- oder terrafarbene Phalaenopsis-Rispe 2 kleine Goldkugeln 3 große Goldkugeln 3 Stiele Ligusterbeeren Beiwerk: Typhablätter, Tillandsia xerografica, Anthurienblatt, Eukalyptus Verkaufspreis: ca. EUR 95,00 Dieser weihnachtliche Strauß strahlt Eleganz, Luxus, und Exklusivität aus. Edle Werkstoffe in Kombination mit den dekorativen Artischocken lassen den Betrachter erkennen, wie kostbar dieses winterliche Blumenarrangement ist. Zusätzliche Akzente setzen goldene Weihnachtskugeln. Der exklusive Strauß bringt festliche Stimmung auch in puristisch eingerichtete Wohnungen oder Büroräume.

winter STRAUSS-OFFENSIVE Im November starteten das Blumenbüro Holland (BBH) und der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) mit der »Strauß-Offensive« ein neues Projekt zur Stärkung der Blumenfachgeschäfte. Ziel ist, das Geschäftsfeld Blumenstrauß weiter zu intensivieren. Unter der Leitung von FDF Kreativ-Direktor und 5-Sterne-Fleurop-Partner Manfred Hoffmann (Düsseldorf ) haben die Floristmeister und Fleurop-Partner Jeanette Raadts (Straelen), Meik Schnitger (Kleve) und Anna Sturm (Saarbrücken) ein neuartiges Konzept entwickelt, das zunächst auf zwölf Monate, also bis Oktober 2012, ausgerichtet ist.


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DIE AKTION In jedem Monat stehen zwei unterschiedlich gestaltete Sträuße im Fokus, die auf die beiden für Blumenfachgeschäfte wichtigsten Zielgruppen abgestimmt wurden. Das sind zum einen die so genannten familienorientierten und zum anderen die businessorientierten Verbraucher. Ihre verkaufsfördernde Wirkung sollen die Monatssträuße in einer Inszenierung, die sich an Thema, Titel und Kundenansprache orientiert, entfalten. Das kann beispielsweise in diesem Monat für den Strauß »Kaminfeuer« eine Dekoration mit einem Kamin(ofen),einem gemütlichen Ohrensessel und einem Tischchen sein, die das Arrangement zum blumigen Eyecatcher und Mittelpunkt dieser Darstellung macht. Moderner sollte das Dekoumfeld für den Strauß »Golden Treasure« anmuten. Räumlich kleinere Geschäfte können statt der realen Möblierung auch mit stimmungsvollen Fotos arbeiten. Begleitende Werbematerialien dazu bietet unter anderem das Blumenbüro Holland als Download auf www.meinmarketingshop.de.

exoten AKTIONSSTRAUSS »KAMINFEUER« für familienorientierte Verbraucher Floral-Design: Anna Sturm Material: 1 rote Amaryllis 4 Rosenbeerenzweige 3 Stiele Physalis 6 Gloriosa 1 Ginger, rot 3 Celosia cristata 5 Calla ‘Mango’ Verkaufspreis: ohne Lichterkette: ca. EUR 90,00 mit einer 20er Lichterkette mit aufgesetzten PhysalisFruchtständen: ca. EUR 115,00 Dieser Strauß bringt eine stimmungsvolle Atmosphäre in das winterliche Heim und unterstützt mit seiner effektvollen Lichterkette aus Physalis-Blüten die idyllische Atmosphäre in der kalten Jahreszeit. Der langstielige, farbkräftige Stehstrauß wirkt rustikal, emotional und aussagestark. Er symbolisiert Ländlichkeit, familiäre Geborgenheit und den Reichtum der Natur.

DIE ZIELGRUPPEN Die familienorientierten Verbraucher lassen sich in ihren Kaufentscheidungen und der Inszenierung ihrer Lebenswelten in erster Linie von privaten Motiven leiten. Diese Zielgruppe schätzt ein gemütliches Zuhause, in das man gern Familie und Freunde einlädt. Das florale Angebot darf deutlich mainstream-orientiert sein und eine »heile Welt« assoziieren. Businessorientierte Verbraucher schätzen Erfolg, Karriere und ihren Beruf als wichtige Lebens-Maximen und bevorzugen designorientierte, extravagante Produkte. Kaufentscheidungen treffen sie weniger preisbewusst. Diese Strauß-Offensive gilt übrigens erstmals auch für Österreich und die Schweiz. Fleurop ist ebenfalls in die Aktion involviert. Zwölf Sträuße wurden speziell für den Onlineshop www.fleurop.de ausgewählt und grafisch aufbereitet. Im Dezember ist dies der Aktionsstrauß »Golden Treasure«.


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WINTERFLORISTIK Wenn die Tage allmählich kürzer werden und morgens Nebelschwaden den Blick auf die Sonne verhängen, zieht sich die Natur immer mehr zurück. Nach einem letzten herbstlichen Aufglühen begeben sich Bäume, Sträucher und Stauden in die Winterruhe. Grüne Blickpunkte setzen dann nur noch die Immergrünen. Rote, orangefarbene, bläuliche sowie schwarze Fruchtstände schimmern spärlich durch braune, knorrige Äste und Zweige. Wenn dann eine glitzernde Schneedecke die Landschaft überzieht und der Himmel in der tiefstehenden Sonne dieses unglaubliche Türkisblau zeigt, dann ist dies genau das Farbenspiel, das die aktuelle Winterfloristik prägt. Diese wunderschöne Stimmung können Sie Ihren Kunden jenseits der adventlichen und weihnachtlichen Pracht – quasi als Erholung für die Sinne – im Fachgeschäft präsentieren.

Die aktuelle Winterfloristik trägt mit »Nostalgie Chic« einen verkaufsfördernden Namen. Die dazugehörigen Schlagworte, die man im Anklang an die im Internet gebräuchlichen »tag clouds« nutzen kann, lauten: feminin, frostig, Kristall, Nostalgie, edel, glitzernd, elegant, klassizistisch, detailliert, extravagant, antiquarisch und metallisch. Schreiben Sie diese Wörter in unterschiedlichen Größen in passenden Farben, also Weiß und Türkis in verschiedenen Abstufungen, auf eine Wand und machen Sie Ihre Kunden auf eine moderne Art und Weise auf Ihre Winterfloristik aufmerksam. T I P P : Wer seine Wände nicht handwerklich bearbeiten kann oder möchte, sollte große Platten nutzen, die ohne großen Aufwand immer wieder anders gestaltet werden können. Sie bieten Ihren Kunden so ein stets wechselndes Bild,überraschen mit außergewöhnlichen Einfällen. Nur durch ständige optische Veränderung,die keine Langeweile aufkommen lässt,lockt manVerbraucher ins eigene Fachgeschäft. W E R K S T O F F E : Für winterliche Werkstücke

nostalgie chic

à la Nostalgie Chic können Sie Helleborus, Lisianthus, Eucharis, Lilien, Calla, Amaryllis, Echinops, Eryngium, Hortensie, Clematis, Viburnum tinus, Symphoricarpos, Anthurien, Enzian, Dendrobien und Euphorbia fulgens verarbeiten. Passend sind auch Nelken und Rosen in dichtem Winterweiß. Neben den Schnittblumen kann man ebenso Pflanzen wie Helleborus, Gardenien, Stephanotis, Calocephalus, Cryptanthus, Ceropegia, Tillandsia xerographica, Tillandsia usneoides, Senecio bicolor,Usambara-Veilchen,Amaryllis sowie Krokus integrieren. Zu den floralen Werkstoffen passt satiniertes Glas, Porzellan, vergoldete und versilberte Oberflächen,weiße und graue Rinde,Kristall, Samt und Plüsch, gewachste und gezuckerte Oberflächen.


feelings

T H E M A

Dieser repräsentative Blumenschmuck ist das passende Arrangement für einen werteverbundenen Nostalgiker. F O T O L I N K S Dieser winterlich-adventliche Tischschmuck passt besonders gut in ein exklusives Interieur. F O T O S O B E N Ob kleiner eleganter, femininer Strauß oder aufwändiges florales Kissen: Floristik à la Nostalgie Chic hat viele Facetten. GROSSES FOTO

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PREMIUM-FLORISTIK Produktentwicklung lautet der profane Begriff für das, was die FDF-Trendagenten für ihre Berufskolleginnen und-kollegen leisten. Die Gruppe orientiert sich dabei zum einen an den aktuellen EFSA-Trends und zum anderen an den Markt- und Konsumentenanalysen, die das Blumenbüro Holland dem FDF für die gemeinsame Arbeit zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis dieser Gemeinschaftsarbeit kann man als Premium-Floristik bezeichnen, die der Verbraucher nur im Blumenfachgeschäft und nicht im Gartencenter, Bau- oder Supermarkt findet. MUT ZUM AUSSERGEWÖHNLICHEN Mehr Mut, den Verbrauchern neben Mainstream verstärkt das Besondere, Ausgefallene, Unerwartete zeigen – dazu ermuntert Manfred Hoffmann in seinem Aufruf auf Seite 3. Die aktuelle, trendige Winterfloristik, die dem Farbenspiel der Natur folgt, ist so etwas Spezielles. Hier wird mit Werkstoffen der Natur kreativ gespielt, wird gezielt auf Unikat-Floristik gesetzt. Welcher Kunde möchte nicht – gerade im Geschenkemonat Dezember – Furore mit einem Präsent machen, das nicht »in Serie« produziert, sondern ein echtes Einzelstück ist?


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Sehr elegant wirkt der florale Blütenkranz als Abschluss des offenen Glaspokals. Ein wunderschönes Geschenk für alle, die Design auch im Kleinen schätzen. F O T O L I N K S »Geeiste«, in Wachs getauchte Beerenzweige geben diesem Arrangement den besonderen Ausdruck. F O T O S O B E N Zauberhaft muten das florale Kleinod, geborgen in einem Glasgefäß (oben) und der Ministrauß mit Rosen, Nelken und geeisten Früchten an. GROSSES FOTO


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Das IT-Team ist durch den Schichtdienst eigentlich immer erreichbar: an Werktagen von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Unser Foto zeigt von links nach rechts: Christian Voigt, Ömer Lacin, Gisela Kluß, Peter Broschinski, Marianne Leiser, Wido Hillman und Leonard Müller.

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BLICK IN DIE ZENTRALE VI Weltweit unterliegt das Wirtschaftsleben der Industrienationen seit zwei Jahrzehnten einem bisher ungekannten Wandel, der insbesondere durch die Informationstechnologie (IT) beeinflusst wird. Das trifft natürlich auch auf Fleurop zu, wo die Einführung des Merkur-Systems 1993 ein Meilenstein war. Damals gingen die ersten 525 Fleurop-Partner »ans Netz«. 1994 kam Peter Broschinski als IT-Leiter »an Bord« – und seither hat die Bedeutung des von ihm geführten Fachbereichs kontinuierlich zugenommen. Heute gibt es in der Zentrale keinen Arbeitsbereich mehr, der nicht von den IT-Dienstleistungen berührt wird.

Der Umgang mit der IT ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits wird das tägliche Arbeitsleben durch den Computereinsatz extrem erleichtert. Andererseits kann man in eine gewisse Abhängigkeit von der Technik geraten.Spürbar etwa, wenn einTeil der Systeme nicht funktioniert. Spürbar ebenfalls durch die ständigen Lernprozesse, durch die man sich auf dem Stand der Dinge halten muss. Genau in diesem Spannungsverhältnis – Erleichterung ja, Abhängigkeit minimieren – arbeitet häufig die IT-Abteilung der Fleurop-Zentrale. »Übergeordnetes Ziel aller Projekte ist, dass die täglichen Abläufe in den einzelnen Bereichen,die IT-gestützt erfolgen,in den Fachbereichen selbst geregelt werden. Weitgehende Unabhängigkeit im Tagesgeschäft ist das Ziel, wir wollen ständige Abhängigkeit von der Technik und ihren Spezialisten abschaffen«, erklärt Peter Broschinski. Die »Projekte«, die er anspricht, machen einen großen Teil des Arbeitsumfeldes der ITFachkräfte aus. Denn jede Veränderung, bei der Programme neu erstellt oder angepasst

werden, ist ein individuelles »Projekt«, das spezielle Lösungen erfordert. Ein Beispiel, das für viele andere steht: das Redaktionssystem im MerkurPortal. Wenn dort Veränderungen vorgenommen werden – etwa, weil die weitgehend automatische Auswertung von Umfragen ermöglicht werden soll – müssen ganz spezielle Lösungen gesucht werden. Das setzt bei den Mitarbeitern des IT-Bereichs voraus, dass die Wünsche und Probleme der in Frage kommenden Fachbereiche exakt erkannt werden. »Wir müssen gut zuhören und die fachlichen Aufgaben verstehen – nur so können wir die technischen Abläufe richtig erarbeiten«,erläutert Peter Broschinski. Es geht also nicht nur um technisches Know-how, sondern vielmehr um das Durchdringen von Fleurop-Projekten, die in ihrer Gesamtheit die Geschäftsabläufe ausmachen. Dieses Verständnis müssen Leonard Müller und der seit April zum IT-Team gehörende Ömer Lacin ganz besonders aufbringen, da sie für die SAP-Programmierung zuständig

sind.Ihnen zur Seite stehen so manches Mal externe IT-Spezialisten. Sie werden für klar umrissene Bereiche engagiert und kennen sich in der Regel durch langjährige Zusammenarbeit mit den Fleurop-Abläufen gut aus. Im internen Fleurop-Team kümmern sich Marianne Leiser um die SAP-Basis (um die zentralen SAP-Systeme aktuell zu halten) und Wido Hillmann um die vielfältigen Programmierungen rund um das Merkur-System. Christian Voigt ist für die Nutzerbetreuung, die Hard- und Software sowie die vorbeugenden Systemchecks verantwortlich. Gisela Kluß organisiert die Materialbeschaffung sowie die Verwaltung des IT-Bereichs. Alle vier sind ebenfalls in die MerkurHotline involviert, die parallel zu den »Projekten« das Tagesgeschäft ausmacht. Durchschnittlich zwischen 1 200 und 1 500 Anrufe der Fleurop-Partner gehen monatlich auf der Hotline ein. Vor Verkaufsschwerpunkten wie dem Valentinstag schwillt das Volumen deutlich an. Die Anfragen sind gegenüber den ersten Merkurjahren kaum geringer geworden. Doch es hat deutliche Ver-


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ziel ist

unabhängigkeit änderungen gegeben, wie Peter Broschinski weiß: »In den Anfängen haben uns die Partner häufig signalisiert, dass sie mit Merkur umgehen müssen, heute wollen sie damit umgehen.« Diesen Eindruck bestätigt die Tatsache, dass Merkur heute breite Akzeptanz erfährt. 5345 Partner arbeiten damit, von 100 000 Aufträgen werden nur noch zehn Prozent ohne Merkur übermittelt. Und es werden jeden Tag weniger. Wobei Merkur ja heute etwas anderes ist als in den Anfängen 1994. 2001 erfolgte die Umstellung auf ein System, das auf dem Internet basiert – ein großer Sprung. Im April dieses Jahres ging das MerkurPortal online – wieder ein großer Sprung. Hin zu einem Netzwerk, bei dem für Sie, den Fleurop-Part-

ner, alles zusammenläuft. Im nächsten Jahr steht ein SAP-Releasewechsel an, denn der deutsche Software-Gigant, mit dem Fleurop seit 2000 zusammenarbeitet,stellt die Wartung der genutzten Programmversion ein. Dies erfordert aus gesetzeskonformer wie funktioneller Sicht deutliche Änderungen. »Das Fleurop-Geschäftsmodell ist heute weitgehend IT-gestützt«,so Peter Broschinski. Einige Zahlen machen das deutlich. Bis zu 40 000 Aufträge werden zu Spitzenzeiten täglich ins Netz eingespeist. Wobei sich das Verbraucherverhalten stark verändert hat. Noch vor zehn Jahren lagen zwischen dem Bestelldatum und dem Auslieferungsdatum durchschnittlich drei bis fünf Tage. »Heute sind viele Aufträge kurzfristig noch

am Tag der Bestellung oder am Folgetag zu liefern«, beschreibt Peter Broschinski das radikal veränderte Bestellverhalten. Was dann wiederum ein zweischneidiges Schwert ist. Einerseits sind die Fleurop-Partner gehalten, immer kurzfristiger ausliefern zu müssen. Andererseits kann kein Wettbewerber da mithalten – so kurzfristig können nur die Fleurop-Partner liefern! Und diese Tatsache garantiert ein Stück Zukunft für die Fleurop-Partner.


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jung &

international

IPM ESSEN 2012

Die IPM ESSEN feiert Geburtstag. Vom 24. bis zum 27. Januar werden zur 30. Internationalen Pflanzenmesse mehr als 1 500 Aussteller aus über 40 Ländern erwartet. Auf 105 000 Quadratmetern Präsentationsfläche zeigen die Aussteller den erwarteten rund 60 000 Besuchern Produkte und Dienstleistungen rund um Pflanzen und Gartenbautechnik, Floristik und verkaufsfördernde Maßnahmen.

In nur einer Messehalle mit 100 Ausstellern startete 1983 die heute internationale Handels- und Orderplattform. In den folgenden Jahrzehnten wuchs der Branchentreff zur internationalen Leitmesse heran. »Wir haben uns die heute erreichte Spitzenposition als Weltleitmesse hart erarbeitet, immer mit konzentriertem Blick auf die Branche und auf die Anforderungen des Marktes und immer in enger Abstimmung mit den Verbänden und mit unseren wichtigen Partnern«, erklärt Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen, die Erfolgsgeschichte. Die Internationalität ist eine der Stärken der IPM. In Halle 6 sind beispielsweise die italienischen Aussteller untergebracht, Halle 5 ist erneut komplett mit Ausstellern aus Dänemark belegt. Auf Gemeinschaftsständen sind Aussteller aus 14 Nationen vertreten. Deutlich vergrößert haben sich die Standflächen der Länderbeteiligungen aus den Niederlanden und aus Polen. Der ebenfalls deutlich größere spanische Gemeinschaftsstand ist jetzt in Halle 9 zu finden. Neu ist ein Gemeinschaftsstand thailändischer Firmen. Im BGI Trade Center treffen sich Schnitt- und Topfblumenproduzenten sowie Importeure, Großhändler und Logistiker aus aller Welt.

Thomas Gröhbühl, amtierender Deutscher Meister der Floristen, wird auf der IPM 2012 sein Können auf der Bühne des FloristEvent Centers zeigen.

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WI LLKOMMEN A M FLEU ROP-STAN D Liebe Fleurop-Partner, wir möchten Sie sehr herzlich zum Fleurop-Stand in Halle 7, Stand 7F21 einladen. Ein engagiertes und kompetentes Messeteam, zusammengesetzt aus Mitarbeitern aller Fachbereiche der Berliner Zentrale, erwartet Sie im kommenden Jahr am neu gestalteten Fleurop-Stand (gegenüber der ehemaligen Standfläche). Im IPM-Fokus am FleuropStand stehen, neben anderen spannenden und interessanten Themen, das MerkurPortal und der neue FloristShop. Wir freuen uns auf einen regen Austausch, interessante Diskussionen und viele wichtige Anregungen aus dem Partnerkreis. Herzlich willkommen am IPM-Messestand der Fleurop AG!


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EXPERTENTREFF GREEN CITY Die Green City in Halle 1A ist auf 5 000 Quadratmetern wichtiger Treffpunkt für Verbände, Institutionen und Dienstleister der grünen Branche. Im Infocenter Gartenbau präsentieren der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), der Landesverband Gartenbau Rheinland e.V. und der Landesverband Westfalen-Lippe e.V. ihr umfangreiches Leistungsspektrum. Unter dem Titel »Clever Düngen« hält die Lehrschau interessante Informationen über die Düngung im Zierpflanzenbau für Fachbesucher bereit. Neben den Berufsverbänden werden Institutionen aus Beratung, Wissenschaft und Forschung sowie Aus- und Fortbildung vertreten sein. Der Fachverband Deutscher Floristen präsentiert im FDF FloristEvent Center Neuheiten und Trends der Floristikbranche und internationale Größen der Floristikszene. Mit dabei sind der Meisterflorist Gregor Lersch, Thomas Gröhbühl, amtierender deutscher Meister der Floristen, und Felix Geiling-Rasmus, bester Newcomer. E R L E B N I S W E LT D E R F L O R I S T I K Die neuesten Trends für Floristik und Verkaufsförderung werden in den Hallen 4.0, 7.0 und in den Obergeschosshallen 7.1, 8.1 und 9.1 präsentiert. Die im letzten Jahr eingeführten floristisch dekorierten Piazzen machen Floristik mit den Produkten der Aussteller erlebbar. BÜHNENPROGRAMM FDF FLORISTEVENT CENTER Für viele Floristinnen und Floristen sind die Bühnenshows, die der FDF-Bundesverband mit seinen Partnern im FloristEvent Center veranstaltet, ein guter Grund für den Messebesuch. Im Jubiläumsjahr ist das Programm zwar weniger umfangreich, dafür aber deutlich hochkarätiger als in den Vorjahren. T H E B E S T O F A N T H U R I E U N L I M I T E D : Dienstag, 24.1.2012, 15.00 bis 15.45 Uhr und Mittwoch, 25.1.2012, 11.00 bis 11.45 Uhr In einer großen Bühnenshow präsentieren die FDF-Anthurien-Botschafter Victoria Salomon, Kathrin Göllner und Stefan Bohnenberger mit ihren internationalen Kollegen Lana Bates, Großbritannien, und Robert Milkowski, Polen, die Höhepunkte aus drei Jahren Anthurie Unlimited in deutscher und internationaler Interpretation. Die jungen erfolgreichen Designer zeigen ihren Blumenstar Anthurie aus ganz neuer Perspektive.

Die große Hochzeitsshow mit dem FDF-Marry Mania-Team: Mittwoch, 25.1.2012, 16.00 bis 15.45 Uhr und Donnerstag, 26.1.2012, 11.00 bis 11.45 Uhr Innovative, blumige Designs und neue Inszenierungsideen für ein vielseitiges, verkaufsstarkes florales Hochzeitsprogramm zeigt Marry Mania 2012. Die exklusive Bühnenshow präsentiert ein Feuerwerk blumiger Werkformen für romantische Träumer und extravagante Brautpaare. Dazu gehören klassische Blütenkreationen ebenso wie progressive Arrangements, die gezielt ein unkonventionelles Publikum ansprechen sollen. Marry Mania 2012 garantiert eine inspirierende und emotionale Bühnenshow, deren Hauptrolle die gestaltete Blume spielt. F L O R A L I M A G E S O F T H R E E G E N E R A T I O N S : Donnerstag, 26.1. 2012, 16.00 bis 16.45 Uhr und Freitag, 27.1.2012, 13.00 bis 13.45 Uhr Erstmals präsentiert der Fachverband Deutscher Floristen diese herausragende Floristikshow mit international bekannten Größen der deutschen Floristikszene. Gregor Lersch, im In- und Ausland renommierter deutscher Meisterflorist, Thomas Gröhbühl, amtierender deutscher Meister der Floristen und Sechstplatzierter beim Europa Cup der Floristen in Tschechien, sowie Felix Geiling-Rasmus, bester Newcomer und deutscher Vizemeister 2008, zeigen in einer generationsübergreifenden Bühnenschau starke kreative Ideen in atmosphärischer Dichte und persönlicher Interpretation. Eine Show der Superlative für Floral-Designer aus dem In- und Ausland. MARRY MANIA:

AUSSTELLUNGEN UND IPM-WETTBEWERBE Die Chrysantheme als Ganzjahresblume und die BBH-FDF-StraußOffensive werden an allen Messetagen als Ausstellungsbeiträge präsentiert. »Jung und international« ist das Oberthema der IPM-Wettbewerbe, die seit jeher zu den Publikumsmagneten dieser Fachmesse zählen. Auch für die kommende IPM sind Floristen aus ganz Deutschland eingeladen, ihren blumigen Interpretationen in den IPM-Wettbewerben, allen voran dem IPM-Straußwettbewerb, freien Lauf zu lassen. Die Arbeiten werden in der Halle 9.1. präsentiert. Die IPM Essen ist an vier Messetagen täglich von 9 bis 18 Uhr ausschließlich für Fachbesucher geöffnet. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.ipm-essen.de.


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inspirationen

für die grüne branche MESSEKALENDER

Wenn man die aktuelle Fachmesselandschaft betrachtet, fällt auf, dass die Besucherzahlen nach einem langen Tief wieder steigen. Viele Fachmessen sprechen von größerem Aussteller- und Besucherinteresse. Diesen Aufwind nutzen die Veranstalter, um mit noch umfangreicheren Produktsortimenten, Trendshows und Workshops weitere Fachbesucher anzusprechen. In unserem Messekalender geben wir einen kurzen Überblick über die wichtigsten Messen für den Blumenfachhandel im ersten Halbjahr 2012 und weisen auf die Weltgartenbauausstellung Floriade 2012 in den Niederlanden hin.

Fachmesse wie die Christmasworld (unten) in Frankfurt/Main dienen auch der Inspiration. Eher erholsam und erbaulich ist ein Besuch der Floriade (oben) in Venlo.

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1 2 .1 . B I S 1 5 .1 . 2 0 1 2 : F O R M L A N D S P R I N G Die Formland ist die Leit-Fachmesse Skandinaviens für Wohnaccessoires, Design und Geschenkartikel mit globaler Ausstrahlung. Zu der Fachmesse sind ausschließlich Gewerbetreibende zugelassen. Besucher aus bis zu 40 Ländern holen sich zweimal jährlich Ideen und Anregungen für die jeweils kommende Saison. Rund 600 Aussteller zeigen auf mehr als 70 000 Quadratmetern Neuheiten und Klassiker in den Bereichen Design, Gebrauchskunst, Eisenwaren, Interieurprodukte, Bindereibedarf, Kunsthandwerk, Beleuchtung, Textilien und vieles mehr für Haus und Wohnung. Ö F F N U N G S Z E I T E N : täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr O R T : MCH Messecenter Herning Kongrescenter, Vardevej 1, DK- 7400 Herning T E L E F O N : +45 9926 /9926 I N T E R N E T : www.formland.com

2 5 . 2 . B I S 2 7. 2 . 2 0 1 2 : C A D E A U X L E I P Z I G Rund 400 Aussteller präsentieren 10 000 Fachbesuchern ihr jahreszeitliches Sortiment auf der Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends. Gezeigt werden Klassiker und Trendiges aus den Bereichen: Kunsthandwerk/Erzgebirge, gedeckter Tisch/Cook-Shop, Kreativ/ Spielen, Schenken/Wohnen, Gourmet, Wellness/Beauty, Souvenir/ Geschenke, Floristik, Schmuck/Accessoires. Ö F F N U N G S Z E I T E N : 25. und 26. Februar von 9.00 bis 18.00 Uhr, 27. Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr O R T : Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig T E L E F O N : +49 341 /678-0 I N T E R N E T : www.cadeaux-leipzig.de

2 7.1 . B I S 3 1 .1 . 2 0 1 2 : C H R I S T M A S W O R L D Christmasworld – The World of Event Decoration, die Weltleitmesse für Dekoration und Festschmuck, präsentiert die Trends und Neuheiten für alle festlichen Anlässe des Jahres – von Weihnachten, Silvester und Valentinstag bis hin zu Ostern, Sommerfesten und Halloween. Das einzigartige Angebot macht diese Messe zu der weltweiten Trend- und Orderplattform für den Groß- und Einzelhandel, für Boutiquen, Floristen, Inneneinrichter, Designer und Dekorateure. Präsentiert werden Weihnachtsdekorationen, Jahres- und Saisonschmuck, Bänder und Verpackungen, Kerzen und Düfte, Floristenbedarf, festliche Beleuchtung, Shop und Display, Feuerwerk sowie Party- und Festartikel. Die Messe ist nur Fachbesuchern zugänglich. Barverkauf und die Abgabe von Mustern ist nicht gestattet. Ö F F N U N G S Z E I T E N : 27. bis 30. Januar von 9.00 bis 18.00 Uhr, 31. Januar von 9.00 bis 17.00 Uhr O R T : Messe Frankfurt GmbH, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main T E L E F O N : +49 69 / 7575-0 I N T E R N E T : http://christmasworld.messefrankfurt.com

5 . 4 . B I S 7.1 0 . 2 0 1 2 : F L O R I A D E Die Weltgartenbauausstellung Floriade findet seit 1960 alle zehn Jahre in den Niederlanden statt – 2012 zum ersten Mal außerhalb der so genannten Randstad,dem Ballungsgebiet im Westen des Landes, und nahe der deutschen Grenze in Venlo. Das Gelände der Floriade befindet sich mitten im Greenport Venlo, einem Gewerbezentrum mit vielen Unternehmen und Einrichtungen, die mit dem Gartenbau zu tun haben. Nach der Floriade wird die Weltgartenbauausstellung der Region den GreenPark Venlo, ein innovatives und einzigartiges grünes Gewerbegebiet, hinterlassen. Das Motto der Floriade 2012 lautet: Be part of the theatre in nature, get closer to the quality of life. Oder kurz: Living nature – Natur erleben! Das Ausstellungsgelände gliedert sich in fünf Themenbereiche: Wohlbefinden, Nachhaltigkeit, Blick in die Zukunft, Lebensqualität und kulturelle Begegnung. Zu den Gastländern gehören Indien, Thailand, Spanien, Nepal und viele andere. Neben der beeindruckenden Landschaftsarchitektur finden sich auch neue architektonische Blickfänge – Musterbeispiele für Nachhaltigkeit und Innovation. Auch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wird mit einem eigenen Beitrag an der Floriade 2012 teilnehmen.Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Ö F F N U N G S Z E I T E N : täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr (in den Sommermonaten verlängerte Öffnungszeiten) O R T : Regio Venlo Floriade 2012 B.V., Venrayseweg 180a, Fresh Park Venlo (vroeger Veiling ZON), Industrieterreinnummer 3812, 5928 RH Venlo T E L E F O N : +31 77 /3998130 I N T E R N E T : www.floriade.de

10.2. BIS 14.2.2012: AMBIENTE Die Konsumgütermesse Ambiente zeigt mit über 4 500 Ausstellern den Weltmarkt in einzigartiger Breite und Tiefe. Präsentiert wird alles rund um die Themen Tisch und Küche, Wohnen und Einrichten sowie Schenken. Als größte und internationalste Orderplattform zieht sie jährlich rund 145 000 Fachbesucher an, die hier ihr Sortiment zusammenstellen. Die Messe ist nur Fachbesuchern zugänglich. Barverkauf und die Abgabe von Mustern ist nicht gestattet. Ö F F N U N G S Z E I T E N : 10. bis 13. Februar von 9.00 bis 18.00 Uhr, 14. Februar bis 17.00 Uhr O R T : Messe Frankfurt GmbH, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main T E L E F O N : +49 69 / 7575-0 I N T E R N E T : http://ambiente.messefrankfurt.com

Informationen über Messen und Veranstaltungen finden Sie stets aktuell unter »Termine« im MerkurPortal.


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DELUXE-FLORISTIK AUF DER UNESCO-GALA Auch in diesem Jahr wurde die größte Charity-Gala Europas durch wunderschöne deluxe-Floristik veredelt. In dunkelroten Tönen gehaltene Tischkränze und opulente Sträuße zauberten ein glamouröses Flair. Zusätzlich zogen zwei Damen mit lebensgroßen Rosenzahlen die Blicke der nationalen und internationalen Presse am roten Teppich auf sich. Sie bildeten zusammen die Jubiläumszahl »20« der UNESCO-Gala 2012. Alle floristischen Werkstücke waren mit dem Schriftzug »fleurop deluxe« versehen. NEUE WERBEMITTEL IM JANUAR Im Januar erhalten Sie ein POS-Werbemittelpaket für das Frühjahr 2012. Es umfasst vier DIN A1-Plakate, vier DIN A3Plakate und drei Störer zu den Themen Frühling, Valentinstag und Frauentag.

FLEUROP AUF DER IPM 2012 Wir freuen uns, Sie vom 24. bis 27. Januar 2012 am Fleurop-Stand in Halle 7, Stand 7F21 auf der IPM zu begrüßen! Es erwartet Sie am neuen Messestand ein engagiertes, kompetentes Messeteam und natürlich ein Glas prickelnder Schlumberger-Sekt. Wir freuen uns auf Sie! KAUFEN SIE RECHTZEITIG EIN Bestellen Sie bitte rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft und dem feuchtfröhlichen Jahresausklang ausreichend Lindt-Herzen, Schlumberger, AmaryllisKarten etc. Dann kann das Weihnachtsgeschäft losgehen ... merkurportal.fleurop.de FLEUROP-AUFTRÄGE ZU WEIHNACHTEN Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Fleurop-Aufträge ab Mitte Dezember deutlich an. Mit der höchsten Anzahl vermittelter Aufträge im Dezember wird am Donnerstag, den 22.12., und am Freitag, den 23.12., gerechnet. Garantierter Annahmeschluss für Fleurop-Grüße zum

Fest ist der Heiligabend um 11.00 Uhr. Aufträge über den zentralen Auftragsservice müssen bis spätestens 10.00 Uhr vermittelt sein. Für Aufträge ins Ausland gelten frühzeitigere Termine und Preise laut Hauptumsatztagen. Für Europa ist am 23.12. um 13.00 Uhr Schluss, in Richtung USA geht es noch bis 18.00 Uhr. Wegen der Zeitverschiebung sind Weihnachtsgrüße nach Fernost nur bis zum 22.12. um 18.00 Uhr garantiert. Diese Annahmeschlusszeiten gelten übrigens auch für Silvester. Bitte achten Sie beim In- und Ausland auf vollständige Lieferanschriften inklusive Rufnummern des Empfängers, und denken Sie an das Ordertracking – markieren Sie jeden Auftrag gleich nach der Lieferung. Das informiert den Vermittler, schafft Übersicht über die offenen Aufträge und reduziert Nachfragen. Fleurop-Grüße sind nicht selten LastMinute-Geschenke. Daher ist es sinnvoll, gerade in den letzten Tagen vor dem Fest die Weihnachtswerbung von Fleurop am, im und möglicherweise auch vor dem Geschäft zu zeigen.


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KURZ UND WICHTIG

L I E B E F L E U R O P- PA RT N E R, W I R W Ü N S C H E N I H N E N E I N E R F O LG R E I C H E S, F R O H E S W E I H N A C H TS F E ST U N D E I N E N G U T E N R U TS C H I N S N E U E JA H R ! H E R Z L I C H E G R Ü S S E AU S B E R L I N I H R T E A M AU S D E R F L E U R O P- Z E N T R A L E

UO AUSZEICHNUNG FÜR TIM BEN DZKO Am Samstag, den 12. November, nahm der Sänger Tim Bendzko in der Berliner Szenebar Goldapfel die Fleurop Sommerhit-Auszeichnung und einen herbstlichleuchtenden Blumenstrauß entgegen. Sein Song »Nur noch kurz die Welt retten« konnte sich beim Sommerhit Voting 2011 gegen die starke Konkurrenz von insgesamt 24 deutschen und internationalen Musikgrößen durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! BENACHRICHTIGUNGSKARTEN IM PREIS GESENKT Die Benachrichtigungskarten (die Sie verwenden, wenn ein Empfänger nicht zu Hause ist) sind gestalterisch überarbeitet worden und deutlich im Preis gesenkt. 100 Stück im Block kosten ab sofort statt bisher 6,30 EUR nur 3,90 EUR. Jetzt bestellen! merkurportal.fleurop.de

MINDESTPREISERHÖHUNGEN A U S T R A L I E N ... gelten seit 21.11.2011 Einzelblume: 28,00 EUR Strauß mit Saisonblumen: 44,00 EUR Gemischter Strauß: 44,00 EUR Steckschale: 47,00 EUR Pflanzschale: 53,00 EUR Pflanze: 45,00 EUR Grabstrauß: 45,00 EUR Grabstrauß mit Schleife: 51,00 EUR Trauergesteck: 53,00 Trauergesteck mit Schleife: 59,00 EUR Kranz: 50,00 EUR Kranz mit Schleife: 54,00 EUR Werkstück nach Wahl des Floristen: 43,00 EUR 12 Rosen kosten ... ... an normalen Tagen mittellang 72,00 EUR, lang 78,00 EUR ... an Hauptumsatztagen mittellang 86,00 EUR, lang 94,00 EUR MINDESTPREISERHÖHUNGEN FRANKREICH Ab 1. Dezember 2011 berechnet Frankreich 13,00 Euro Zustellkosten. Somit erhöhen sich alle Mindestpreise um 1,00 Euro.

R E G I O N A LV E R S A M M L U N G STO U R 2 0 1 2 Bitte schon jetzt Termine einplanen! 23.02.2012 Region Berlin-Brandenburg-Altmark 2 7. 0 2 . 2 0 1 2 Region Hannover-Bielefeld 2 7. 0 2 . 2 0 1 2 Region Chemnitz-Dresden 28.02.2012 Region Bremen-Osnabrück 28.02.2012 Region Regensburg-Passau 29.02.2012 Region Hamburg 29.02.2012 Region München-Augsburg 01.03.2012 Region Schleswig-Holstein 01.03.2012 Region Franken 02.03.2012 Region Mecklenburg-Vorpommern 02.03.2012 Region Erfurt-Leipzig 05.03.2012 Region Karlsruhe-Stuttgart 05.03.2012 Region Nord- und Osthessen 06.03.2012 Region Schwäbische Alb-Bodensee 06.03.2012 Region Niederrhein 0 7. 0 3 . 2 0 1 2 Region Südbaden-Schwarzwald 0 7. 0 3 . 2 0 1 2 Region Köln-Bonn-Koblenz 08.03.2012 Region Eifel-Saar-Pfalz 08.03.2012 Region Ruhrgebiet-Sauerland 08.03.2012 Region Rhein-Main


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Welche Werte sind den 16- bis 35-Jährigen wichtig? Gesundheit, Unabhängigkeit, gute Freunde und sinnvolle Tätigkeiten stehen ganz oben.

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SERIE MARKETING TEIL VI Welche Werte sind den jungen Menschen von heute wichtig? Antworten auf diese Frage sind durchaus für das Geschäftsleben relevant, denn Wertvorstellungen haben natürlich direkten Einfluss auf das Konsumverhalten. Licht ins Dunkel der Vorstellungen junger Verbraucher bringt eine Studie, die das Zukunftsinstitut von Matthias Horx im Auftrag der Heidelberger Lebensversicherung durchgeführt hat. Befragt wurde die Zielgruppe der 16- bis 35-Jährigen.

klassische »Der Wunsch nach Freiheit und Persönlichkeitsentfaltung ist Ausdruck neuer Wertepräferenzen und Selbstverwirklichungsansprüche. Klassische Lebensziele wie Familie und Freunde haben jedoch nichts von ihrer Bedeutung verloren«, resümiert Andreas Steinle. Der Geschäftsführer des Zukunftsinstitutes hat schon vor einigen Jahren auf einer Fleurop-Hauptversammlung referiert und verweist darauf, dass junge Menschen »viel Wert auf Wissenserwerb, persönliche Sinnstiftung und eine gute Arbeitsatmosphäre legen«. Äußere Bedingungen wie der allgemeine Wohlstandzuwachs verändern auch Familien- und Rollenbilder. Lebten 1950 in fast 60 Prozent aller Haushalte drei Personen oder mehr, sind es heute nur etwa 20 Prozent.Auch das durchschnittliche Heiratsalter hat sich verschoben. Die Prognose geht davon aus, dass es 2015 bei 35 Jahren (Männer) bzw. 32 Jahren (Frauen) liegen wird – 1990 lag es noch bei 28 bzw. 26 Jahren. Das Alter bei Geburt des ersten Kindes wird sich bei Frauen von 26 (1985) auf voraussichtlich 32 Jahre verlagern. Eigenständigkeit und Selbstbestimmung sind für 89 Prozent der Zielgruppe wichtig. Diese Wünsche gehen aber mit der Ablehnung einer Ellenbogengesellschaft einher. Zwischenmenschliche Beziehungen sind ebenfalls von hohem Wert. Gute Freunde (89 Prozent), die Familie (84 Prozent) und feste Partner (82 Prozent) sind weit verbreitete Lebenserwartungen. Übertroffen noch von dem Wunsch nach Gesundheit, der für 93 Prozent der Befragten der wichtigste Wert ist. Kein Wunder – auch in den Medien wird das körperliche Wohlbefinden quasi zum Statussymbol stilisiert. Die Unterschiedlichkeit bei den Werteinschätzungen ist zwischen Frauen und Männern recht gering. Die Variationen liegen in der Re-

werte gel nur bei ein bis drei Prozent. In zwei Bereichen ist das anders. Den Wunsch, eine Familie zu gründen, haben 78 Prozent der Frauen, aber nur 69 Prozent der Männer.Und in fremde Länder reisen möchten 49 Prozent der Frauen gegenüber 42 Prozent der Männer. Die insgesamt niedrige Wertung bei Reisen ist einer der Hinweise darauf, dass die Spaßgesellschaft etwas in den Hintergrund tritt. Sich viel leisten zu können, wünschen sich nunmehr 58 Prozent, sich von der Masse zu unterscheiden, ist noch 56 Prozent der Zielgruppe wichtig. Demgegenüber ist der Blick auf das eigene Alter geschärft. Fast die Hälfte aller Befragten geht davon aus, dass sie irgendwann finanzielle Probleme haben könnte.Was dann wohl mit Blick auf den Konsum bedeutet: Deutschland wird auch mit dieser Generation die Rolle des Spar-Weltmeisters behalten.


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sprachrohr personal SERIE MARKETING TEIL VII Wer sich Webseiten und die dazu gehörigen Blumenfachgeschäfte einmal vergleichend anschaut, wird nicht selten feststellen – so mancher Internet-Auftritt macht einen moderneren Eindruck als die Ladengestaltung in den Geschäften. Dies legt die Vermutung nahe, dass der Point of Sale (POS) häufig nur als Verkaufsfläche angesehen wird – und nicht als Medium, als »Gesicht« gegenüber der Öffentlichkeit. Dabei spielt der Laden selbst und seine Wirkung nach außen nach wie vor eine nicht unbedeutende Rolle bei den Kaufentscheidungen.

»Warum soll ich mich besonders anstrengen? Kollege A stürzt sich ohnehin sofort auf jeden Kunden und Kollegin B ist ja auch noch da. Soll ich immer nur aufräumen? Dafür bin ich schließlich nicht eingestellt worden.«

TYP C

UMPF ÄCHZ

OH !


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Ob man nun eine große, bekannte Marke wie Fleurop führt oder ein einzelnes Blumenfachgeschäft: Die grundsätzlichen Fragen, die es zu beantworten gilt, ähneln sich.Wofür steht das Unternehmen, was bietet es, wer sind die vorrangigen Zielgruppen, wie lauten die Zukunftsperspektiven, wann will man wo sein? Die Antworten auf solche Strategie-Fragen sollten möglichst eindeutig formuliert werden. Das schafft Fakten,dann ist auch die Auswahl der richtigen Maßnahmen einfacher. An diese Strategien muss sich natürlich das äußere Erscheinungsbild des eigenen Geschäfts anpassen. ERGEBNISSE AUS DER MARKTFORSCHUNG ZEIGEN, WIE WICH-

Immerhin 65 Prozent aller Kaufentscheidungen fallen im Geschäft. Die Verbraucherforschung sagt ebenfalls, dass eigentlich alle Kaufentscheidungen emotional getroffen werden. Daher muss nicht nur die Ratio,sondern auch die Gefühlsebene der Verbraucher angesprochen werden. Alle Sinne sollten aktiviert werden, Einkaufen soll im optimalen Fall zum positiven Erlebnis werden. Ein auf die Damenwelt abgestelltes Erlebnis, denn 80 Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen. Im Blumenfachgeschäft allemal! Daher sind neben dem Flächenmanagement (wie etwa Laufwege, Ladendesign oder Warenplatzierung) auch die im Geschäft agierenden Personen von zentraler Bedeutung. Die Frühform der »Läden«, die Märkte, waren nicht nur Orte des Handels, sondern immer auch Orte der zwischenmenschlichen Begegnung. Die Menschen heute sind als Verbraucher eigentlich noch immer auf der Suche nach Nähe, einem netten Wort, einem Lächeln. Gutes (Verkaufs-)Personal, auch wenn es noch so schwer zu finden ist, ist eine zentrale Basis für den Geschäftserfolg. G U T E S P E R S O N A L I S T M O T I V I E R T E S P E R S O N A L – das die eigene Motivation in Form von Begeisterung an die Kunden weitergibt. Motivation wiederum ist nicht gottgegeben, man kann sie fördern oder auch unterdrücken. Das eigene Team zu begeistern und zu motivieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Mitarbeiterführung, der man sich als Unternehmer stellen muss. Leider wird dies im Geschäftsalltag gerne verdrängt. Vergegenwärtigen Sie sich mal Folgendes: In gesättigten Märkten wie heute kann man sich nicht mehr so gut über Produkte profilieren, das Personal macht den Unterschied. Eine Gallup-Veröffentlichung zeigt, dass aber nur elf Prozent der Arbeitnehmer sich so mit dem Unternehmen identifizieren, dass sie als »Markenbotschafter« geeignet sind. Und selbst gute Verkäufer sind noch immer zu stark am Produkt und zu wenig am Kunden orientiert.Es geht aber eigentlich gar nicht mehr um »die Blume«, es geht um das, was der Kunde damit verbindet und erreichen möchte. T I G D E R P O S I S T.

T E I LT M A N D I E M I TA R B E I T E R I N G U T E V E R K Ä U F E R ( A ) E I N ,

wird man als Geschäftsinhaber in der Regel mit einer Mischung solcher Begabungen arbeiten. Das heißt bildlich: A zieht den Karren, B läuft nebenher und C sitzt darauf. Wer schneller zum Ziel kommen will, muss zumindest die Last verringern.C ist indiskutabel und sollte imVerkaufsraum keine Rolle mehr einnehmen. Es sei denn, es ist genügend Potenzial da, um sich zu B zu entwickeln – wobei B den Schritt in Richtung A machen muss. Wenn es um den Kundenkontakt geht, ist C – bei noch so geringem Gehalt – schwer zu rechtfertigen. C demotiviert das ganze Team und muss ständig kontrolliert und korrigiert werden. Will man das, kann man sich das leisten? Um in A, B oder C zu differenzieren, sollte man das Verhalten der eigenen Mitarbeiter bei Verkaufsgesprächen beobachten und analysieren. Es bietet sich an, die Verkaufsgespräche in sieben Phasen zu unterteilen: erster Eindruck, aktive Gesprächsphase, Bedarfsermittlung, Warenvorlage, Kaufsicherung, Zusatzempfehlung, Verabschiedung. Eine Untersuchung der Hunter Training AG mit über 1200 Testkäufen zeigt, dass in den entscheidenden Phasen A-Verkäufer deutlich bessere Ergebnisse erreichen als B-Verkäufer. Bei der aktiven Kontaktphase stehen 56 Prozent (B) gegenüber 84 Prozent (A), bei der Bedarfsermittlung 46 Prozent zu 81 Prozent und bei der Zusatzempfehlung 24 Prozent zu 80 Prozent erreichter Punkte. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass sich durch Top-Personal und kundenorientierte Verkaufstechniken der Verkaufserfolg um bis zu 50 Prozent steigern lässt.

MITTELMÄSSIGE (B) UND SCHLECHTE (C),

M ITA R B E ITE R E NT WI C K LU N G I ST E I N WE S E NTL I C H E R A S P E K T

für die Zukunftsfähigkeit eines jeden Handelsgeschäftes. Insbesondere bei Blumenfachgeschäften, da durch lokale Ausrichtung und Stammkunden die Beziehung zwischen Konsument und Verkäufer sehr eng ist. Zur Mitarbeiterentwicklung zählt sicher der Bereich der Weiterbildung. Gestalterisches Niveau ist eins – Rhetorik, Psychologie,Warenkompetenz und kundenorientierteVerkaufstechniken sind etwas anderes, aber nicht weniger wichtig. Zur Mitarbeiterentwicklung gehört ebenfalls, die Verkaufserfolge zu kommentieren und gegebenenfalls messbar zu machen. Verkaufen muss ein Thema bei den täglichen Gesprächen in der Bindestube werden. Ein guter Weg ist es, eine entspannte Wettbewerbssituation zu etablieren – wer ist die beste Verkäuferin in diesem Monat? Dazu kann man durchaus auch Testkäufe initiieren oder durch gezielte Kundenbefragungen Qualitätsstandards der Verkaufsgespräche filtern. Wesentlich ist dann natürlich, mit den Mitarbeitern darüber zu sprechen, um Korrekturen herbeizuführen. Sie haben ein Recht darauf und machen nur so Fortschritte. Mitarbeiterentwicklung, da sollte man sich nichts vormachen, ist ein tägliches Geschäft. Aber allemal wichtiger als so manch neue Werbeidee. Denn der Laden ist ein Medium und sein Sprachrohr ist das Personal.


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motivation

heute

SERIE MARKETING TEIL VIII Motivation wurde Jahrzehnte lang in vielen Handelsunternehmen nach den Prinzipien des Verhaltensforschers B. F. Skinner verstanden. Belohnung der Angestellten, wenn man zufrieden ist, Bestrafung, wenn sie Fehler machen. Ein wichtiger Schlüssel dabei ist das Geld. Die Verhaltensforschung ist aber längst über diesen Schritt hinaus. Selbstbestimmung, eigenverantwortliches Handeln sowie Kreativität spielen heute neben dem rein monetären Aspekt in Motivationsschulungen eine immer größere Rolle. Auch beim Personal im Blumenfachgeschäft. Menschen engagieren sich gern unentgeltlich, wenn sie etwas für sinnvoll halten. Das Verhalten kennt jeder aus seinem Privatleben, es trifft auch im Wirtschaftsleben zu. Beispiel Wikipedia: Zehntausende Freiwillige schreiben in ihrer Freizeit Artikel für das größte OnlineLexikon, ohne dabei an Bezahlung zu denken. Beispiel Google: Das Unternehmen bietet seinen Entwicklern an, bis zu 20 Prozent der Arbeitszeit auf eigene Projekte zu verwenden. Das ist erfolgreich, so entstanden die Ideen etwa zu Google Mail und Google News. Nicht nur in Großunternehmungen, sondern auch in kleineren Handelsunternehmen ist Mitarbeitermotivation jenseits von Zuckerbrot und Peitsche längst angekommen. Das Verkaufspersonal von heute

gleicht der Kundschaft – in beiden Fällen ist der Wunsch nach Selbstbestimmung viel deutlicher ausgeprägt als in der Elterngeneration. Die Frage nach dem Sinn des Handelns – dazu gehört Verkaufen wie Kaufen – wird neu gestellt. Motiviert ist der, der Sinn erkennt. Das schönste Beispiel der Weltliteratur hat dazu Mark Twain seinem Helden Tom Sawyer zugeschrieben. Der muss den Zaun seiner Tante streichen, seine Freunde verspotten ihn, Tom gibt vor, großen Spaß zu haben, den wollen die anderen dann auch – und sind sogar bereit, dafür zu zahlen, wenn sie streichen dürfen. Dieser geniale Streich zeigt: Man kann andere motivieren, begeistern, wenn man ihnen das Gefühl der Selbstbestimmung gibt. M OT I VAT I O N I ST P E R D E F I N I T I O N D I E I N N E R E B E R E I T S C H A F T

Wie bei einem Verkaufsgespräch ist es bei der Mitarbeitermotivation von Bedeutung, neben der Ratio (mehr Geld) auch die Emotionen anzusprechen. Die inneren Reize, die in den Tätigkeiten selbst liegen, gilt es hervorzuheben. Kreativität und die Möglichkeit der Eigeninitiative sind dabei wichtige Stichworte. Und was diese angeht, bieten Blumenfachgeschäfte weitaus größere Möglichkeiten als viele andere Handelsbranchen.Wenn es gelingt, den Mitarbeitern das Gefühl zu vermitteln, zu einem höheren Ziel beizutragen (etwa das beste Blumenfachgeschäft am Ort zu sein), wächst die Chance, dass sie zu überzeugten »Markenbotschaftern« des Geschäftes werden.

F Ü R E I N V E R H A LT E N .

»Zaun streichen ist das Größte ! Freizeit kann ich immer haben, das Malen nur einmal im Jahr. Ich find’ das klasse.«

TOM

WIR AUCH !


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SERIE MARKETING TEIL IX Wenn es um Personalfragen geht, dann hört man ein deutliches Stöhnen in der Floristen-Branche. Gutes, motiviertes Personal ist schwer zu finden – so der Tenor. Wobei mittelfristige Abhilfe nur durch gute und quantitativ ausreichende Ausbildung zu realisieren ist. Doch auch bei der Floristen-Ausbildung hapert es. Nachfolgend dazu ein Interview mit Martin Srocke aus dem thüringischen Kehmstedt, Vorsitzender des FDF-Ausbildungsausschusses. FLEUROP-MAGAZIN : Herr Srocke,häufig hört man,dass sich nicht mehr

ausreichend Jugendliche für den Ausbildungsweg in die Floristik begeistern lassen. Können Sie das bestätigen? MARTIN SROCKE : Bei dieser Frage ist Deutschland noch zweigeteilt. Für den Osten Deutschlands könnte man sagen,dass auf 20 suchende Betriebe zehn potenziell Interessierte kommen. Im Westen ist es umgekehrt, da kommen auf 20 Interessierte rund zehn ausbildende Betriebe. Die Situation begründet sich natürlich darin, dass viele junge Menschen die neuen Bundesländer verlassen haben. Auf den Berufsschulen in Thüringen waren vor ein paar Jahren noch rund 120 Floristik-Auszubildende, heute sind es gerade einmal 40. FLEUROP-MAGAZIN : Rutscht die Branche dadurch in eine Situation des Fachkräftemangels? MARTIN SROCKE : In einigen Landesteilen, insbesondere im Osten, ist die Situation schon so. Für mich ist wirklich fraglich, ob in fünf, sechs Jahren dies nicht zu einem ernsten Problem wird. Dann kommen zwar wieder geburtenstärkere Jahrgänge als wir sie jetzt haben – aber was bis dahin versäumt ist, lässt sich nicht kurzfristig wieder aufholen.

FLEUROP-MAGAZIN : Was

denken Sie – warum interessieren sich immer weniger junge Menschen für eine Floristenausbildung? MARTIN SROCKE : Sicherlich fehlen größere finanzielle Anreize. Auch die Arbeitszeiten sind vielen jungen Menschen nicht angenehm. Ich glaube ebenfalls, dass man irgendwie in das Berufsbild »hineingeboren« werden muss, man muss ein Faible dafür haben. FLEUROP-MAGAZIN : In vielen Betrieben wird auch das Niveau der jungen Auszubildenden bemängelt. Ist das schulische Niveau ihrer Meinung nach wirklich gesunken? MARTIN SROCKE : Das kann man sicher nicht verallgemeinern. Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit viele Interessierte mit Realschulabschluss und auch Absolventen der 12. Klasse. Andererseits muss man natürlich auch sehen, dass die Agentur für Arbeit nicht selten versucht, Leute zu vermitteln, die ein nicht so tolles schulisches Niveau mitbringen. FLEUROP-MAGAZIN : Und die andere Seite – warum bilden immer weniger Betriebe aus, obwohl sie über Fachkräftemangel stöhnen? MARTIN SROCKE : Ein wichtiger Faktor ist sicher der Zeitmangel. Gute Ausbildung kostet halt Zeit – die können und wollen viele nicht aufbringen. In nicht wenigen Blumenfachgeschäften ist die Personaldecke so dünn,dass Chefin oder Chef ganz intensiv insTagesgeschäft eingebunden sind. Da bleibt für eine intensive Ausbildung keine Zeit – zumindest meinen das einige. FLEUROP-MAGAZIN : Ist die Werbung um Auszubildende eine Aufgabe des FDF – oder ist jeder in der Branche gefragt? MARTIN SROCKE : Der FDF ist ja darum bemüht, das Berufsbild etwa auf regionalen Fachmessen oder auf Bildungsmessen vorzustellen. Letztendlich ist aber jeder Ausbildungsbetrieb gefragt, sich zu engagieren. Dies auch über die Grundausbildung hinaus, denn es gibt ja auch immer weniger junge Floristen, die eine Meisterausbildung anstreben.

Martin Srocke ist Vorsitzender des FDF-Ausbildungsausschusses.

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ausbildung

ist zukunft


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ladenals marke

Die Welt braucht Blumen.


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SERIE MARKETING TEIL X Jeder meint zu wissen, was das ist, eine Marke. Geht es dann um eine allgemeine Definition, wird es schon schwieriger und oft verliert man sich in Beispiele. Coca Cola fällt dann, Mc Donald’s, Marlboro, auch Aldi und seit einigen Jahren ebenfalls Google und Facebook. All das sind Global Player, deren Wert höher ist als die zusammengefassten Unternehmensteile. Es ist der Markenwert, der sie so kostbar macht, das Leistungsversprechen, das hinter dem Namen steht und von den Konsumenten anerkannt ist. Solch eine Markenbildung ist ein umfassender, schwieriger und oft langwieriger Prozess, der aber auch für Einzelhandelsunternehmen möglich ist. Wenn es heißt »Gib mir bitte mal ein Tempo!«, weiß jeder, was gemeint ist: ein Papiertaschentuch. Die Marke Tempo hat erreicht, was nur wenige schaffen – sie ist zu einem Gattungsbegriff geworden. Dies gilt auch, trotz der deutlich gewachsenen Konkurrenz beim Blumengrußversand, für Fleurop. Fleurop ist ein Synonym für ein bestimmtes Leistungsversprechen und steht für einen Qualitätsanspruch. Für den Blumeneinzelhandel ist Fleurop aber noch mehr, viel mehr. F L E U R O P ist der einzige Markenbegriff in der Floristen-Branche von überragendem, nationalem Bekanntheitsgrad. Fleurop steht darüber hinaus für Blumenfachgeschäfte – und hat nicht das Image einer Kette wie etwa »Blume 2000« oder regionale Marken wie »Blumen Risse« in NRW. Diese Kombination aus Bekanntheitsgrad, Leistungsversprechen und äußerem Erscheinungsbild macht die Marke Fleurop so effizient und kostbar. Da das so ist, lohnt es sich für die Fleurop-Partner, aktiv mit den entsprechenden Werbemitteln von Fleurop im eigenen Blumenfachgeschäft zu kommunizieren. In den Augen der Verbraucher ist Fleurop mehr als ein Serviceangebot. Die Marke ist ein gedanklicher Anker, dem man Vertrauen entgegenbringt. Diese Vorteile sollten Sie für sich nutzen. Die Marke Fleurop zu nutzen, ist gut. Aus dem eigenen Geschäft eine (lokale) Marke zu machen, ist noch besser. Und für die zukünftige Geschäftsexistenz eine existenzielle Frage. Der Wettbewerb (von Branchenfremden) wird stärker, das Warenangebot austauschbar und immer unüberschaubarer, die richtige Positionierung gegenüber Wettbewerbern und für die Kunden immer wichtiger. Markenbildung kann in solchen Zeiten helfen, wahrgenommen zu werden. Und nur wer wahrgenommen wird, existiert.

M A R K E N B I L D U N G ist eine komplexe Aufgabe und beinhaltet weit mehr als einen griffigen Namen,ein Logo,ein einheitliches farbliches Erscheinungsbild oder Firmen-Fashion. Wer aus seinem bestehenden Blumengeschäft eine Marke machen oder diese weiter ausarbeiten will, muss alle Disziplinen, vom Einkauf bis zum Personal, unter die Lupe nehmen. Am Anfang der Überlegungen sollte die möglichst konkrete Definition der Zielgruppen stehen – wer kommt, wer soll kommen? Auch wenn es sicher immer mehr ihre Konsumgewohnheiten wechselnde, schwer zu definierende Konsumenten gibt,bleiben Zielgruppendefinitionen unerlässlich. Dazu gehören sozio-demografische Kriterien wie etwa Altersgruppen, Geschlechterverteilung, Herkunft oder Einkommensstrukturen. Doch werden Kaufentscheidungen auch stark durch Emotionen bestimmt und sind weit weniger rational, als wir glauben. Das so genannte Neuromarketing liefert dazu interessante psychologische Erkenntnisse. Nach der Zielgruppenfrage ist es wichtig, das unmittelbare Wettbewerbsumfeld zu definieren – wer bietet was, was wird nicht geboten? Daraus lassen sich dann die eigene Positionierung und die möglichen Alleinstellungsmerkmale ableiten. Erst wenn das klar ist, lässt sich überprüfen,ob das vorhandene Sortiments- und Servicekonzept zu den definierten Parametern passt. Zielgruppe,Wettbewerbssituation,Positionierung,Sortimentspolitik: Das sind Aspekte, die in den Markenauftritt einfließen. Alles gehört auf den Prüfstand. Ist »Blumen Meier« eigentlich noch der richtige Name für ein Floristik-Fachgeschäft im 21. Jahrhundert? Wirkt das Gärtner-Grün als Firmenfarbe nicht antiquiert, ist das Logo mit der stilisierten Rose noch zeitgemäß? Hilfreich sind bei der Beantwortung solcher Fragen Meinungen von außen – schließlich ist niemand gegen Betriebsblindheit gefeit. S T O R E - B R A N D I N G heißt es unter Marketing-Fachleuten, wenn es darum geht, einem Ladengeschäft eine eigenständige, unverwechselbare Note zu verleihen. Branding bedeutet »Brandzeichen« – das was die Cowboys früher in den Western machten. Damals machte das Brandzeichen die Rinder zuordnungsbar, das Branding von Geschäften ist komplexer, aber folgt dem Prinzip. Die Ladeneinrichtung selbst, das Design- und Lichtkonzept, muss nach außen widerspiegeln, was den Markenkern ausmacht. Was nützt mir die edle Design-Einrichtung, wenn rundum Ökos, Alt-Hippies und Alternative leben? Was will ich mit einem noch so profilierten Outdoor-Angebot,wenn das Geschäft in einem Büroviertel ohne Balkons und Grünanlagen liegt? Warum positioniere ich mich im Firmengeschäft, wenn das Einzugsgebiet eine reine Wohngegend ist? Warum führe ich neben Blumen ein kleines Weinsortiment, wenn es gegenüber einen gut sortierten Weinladen gibt? Jeder wird jetzt sagen – diese Beispiele sind Unsinn, kein Mensch macht so etwas. Sicher, sie sind übertrieben. Aber leidet die Branche der Floristen nicht doch darunter, dass es so viele undefinierte Blumenläden gibt, die »irgendwie« aussehen, »irgendwie« funktionieren? »Man kann nicht nicht kommunizieren«, hat der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick einst treffend formuliert. Auch jeder Laden kommuniziert – »irgendwie«. Aber das »irgendwie« wird irgendwann (bald) vorbei sein.

Die neuen Image-Plakate von Fleurop wirken edel, sie stellen Qualität und Fachgeschäftscharakter ins Zentrum der Kommunikation. Wer damit wirbt, überträgt diese Inhalte auf das eigene Geschäft. Das Fleurop-Logo hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Es sollte, wo immer möglich, in den eigenen Werbeauftritt integriert werden.

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familienbande

Ein Geschäft zu eröffnen – das ist eine Sache. Ein Geschäft dann aber erfolgreich zu führen und vielleicht sogar an die nächste Generation weiterzugeben – das ist eine andere Sache. Zumal in Zeiten, in denen die Berufswege der Kinder häufig denen der Eltern nicht mehr gleichen. Die Branche der Floristen ist aber durch solche Familienbande geprägt – Familienunternehmen bilden die Struktur, die Basis des Berufsstandes. Da die Nachfolgefrage aber immer größere Bedeutung erhält, werfen wir zum Ende des Jahres 2011 an dieser Stelle einen Blick auf ein prägendes Merkmal der Floristen-Branche. G E N E R AT I O N E N W E C H S E L Analysiert man die Altersstruktur der vielen tausend Inhaber von Fleurop-Fachgeschäften, wird deutlich: Die Branche steht mitten in einem Generationenwechsel. Da dies so ist und Geschäftsübergaben nicht immer einfach sind, hat Fleurop mit der Next-Generation-Börse im MerkurPortal einen »Marktplatz« geschaffen, auf dem sich Angebot und

Nachfrage treffen. Wirft man zudem einen Blick auf die im Fleurop-Magazin veröffentlichten Geschäftsjubiläen, wird ebenfalls schnell klar, wie viele alteingesessene Firmen es gibt, wie viele der Unternehmen »Geschichte« besitzen. Immerhin 19 Mal wurde allein 2011 im Fleurop-Magazin ein 50-jähriges Jubiläum veröffentlicht, fünf Mal ein 75-jähriges, sechs Mal ein 100-jähriges, ein 125-jähriges, und sogar zwei Mal gab es 175-jährige Jubiläen. Wobei schon bei 100 Jahren in der Regel die dritte Generation die Geschicke lenkt. Wie etwa Petra MertenDurben in Mayen, die 1981 von ihren Eltern die Blumen-Merten OHG übernahm. Die Firmengeschichte ist insofern typisch für die Branche, als dass das heutige Blumenfachgeschäft in der Fußgängerzone einer 1911 von vier Geschwistern gegründeten Gärtnerei entsprang. Typisch ebenfalls, dass anfänglich auch Obst und Gemüse verkauft wurden. Nicht gänzlich ungewöhnlich ist zudem, dass Bomben die Gärtnerei zerstörten und ein Neuanfang gewagt wurde. Gewagt – und gewonnen, Blumen-Merten ist ein fester Bestandteil der lokalen Einkaufswelt in Mayen.

ES BEGANN VOR 300 JAHREN Wie deutlich Familienbande die FloristenBranche prägen, lässt sich an BlumenHanisch (heute Leipzig, Frankfurt am Main, Halle/Saale) besonders klar aufzeigen. Angegeben wird in der Firmenchronik zwar der 12. Dezember 1836 als Gründungsdatum, doch schon 1706 wurde ein erster Vorfahre der Familie Hanisch als Gärtnerlehrling registriert. Seit über 300 Jahren ist man also »vom Fach« – eine wechselvolle Firmengeschichte mit vielen Höhen, aber auch Nackenschlägen. Hoflieferanten der sächsischen Könige, mehrere Geschäftsgründungen, eine der modernsten Gärtnereien des 19. Jahrhunderts, Orchideen- und Palmenzucht mit Lieferungen bis nach St. Petersburg, Staats- und Ehrenpreise, die Etablierung von Bahnhofsgeschäften oder 1936 das 100-jährige Jubiläum in einem sechsstöckigen Geschäftshaus mit rund 150 Mitarbeitern – das waren einige der Höhepunkte. Am 4. Dezember 1943 war das über Generationen Geschaffene dann am Ende – Bomben zerstörten die Leipziger Innenstadt und auch Blumen-Hanisch.


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JUBILÄEN 50 JAHRE 01.12. Beate Gravenstein, Bochum 02.12. Matthias Alt, Merchweiler 02.12. Steffen Koschker, Döbern 04.12. Lothar Wagner, Beratzhausen 05.12. Andrea Oßmann, Grebenhain

Blumen-Merten in Mayen (links) und Blumen-Hanisch in Leipzig (rechts: Stephan und Jeanette Hanisch) gehören zu den renommierten Familienbetrieben in der grünen Branche.

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H ERZLICH WI LLKOMMEN

05.12. Annegret Langer, Meinersen

Neun Fleurop-Lieferpartner und zwei Agentur-

06.12. Sabine Kraft, Pappenheim

05.12. Heike Düpree-Vogt, Duisburg

Partner verstärken seit Oktober 2011 die Fleurop-

08.12. Cornelius van der Vlugt, Vechta

Gemeinschaft. Zusätzlich sind in dem Monat

11.12. Sabina Schmutzler, Hermsdorf

vier Agenturen zu Lieferpartnern geworden.

12.12. Silvia Zagar, Idar-Oberstein

Alle neuen Fleurop-Kolleginnen und -Kollegen

12.12. Uwe Berndt, Crossen

heißen wir herzlich willkommen und wünschen

12.12. Armin Heckmann, Freiburg

Ihnen geschäftlichen Erfolg.

14.12. Michael Mensing, Metelen 14.12. Wolfgang Canther, Laage 15.12. Angelika Bartschies, Wuppertal

FÜNF-STERNE-FLORISTEN

15.12. Bernhard Klumpp, Baiersbronn-Schönmünzach 20.12. Beate Salmon, Essen

Im Oktober 2011 ist ein Fleurop-Fachgeschäft

21.12. Antje Münz-Schreyer, Michelfeld

mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

22.12. Petra Schubert, Braunschweig

 Creativ, Christoph Ernst, Kindelbrück

25.12. Monika Sadewasser, Anklam

24.12. Robert Gnatz, Regenstauf 26.12. Birgit Laichinger, Künzelsau 27.12. Martina Stern, Karlsruhe

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

29.12. Ilona Kadner, Geising 30.12. Hans-Christof Blankenhorn, Dettingen

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft

31.12. Hartmut Jenau, Plettenberg

weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag:

40 JAHRE

75 JAHRE

04.12. Mario Runge, Torgelow

04.12. Ursula Klimper, Berlin

05.12. Yvette Höcke, Torgau

70 JAHRE

06.12. Sonja Kemper, Paderborn

01.12. Sonja Fecke-Sievers, Lichtenau

05.12. Christian Gareis, Bodenmais

WIEDERAUFBAU

04.12. Traude Götten, Annweiler

06.12. Peggy Faust, Freital

05.12. Karl-Heinz Schwiebert, Lorch-Waldhausen

06.12. Alexandra Seip, Mainz

16.12. Rosemarie Neuhauser, Garching

06.12. Iris Büttner, Wilster

20.12. Herbert Runge, Torgelow

06.12. Sabine Seidl, Geisenfeld 07.12. Wilfried Bühler, Übersee

Schon ein Jahr später wurde ein erstes provisorisches Blumengeschäft wiedereröffnet – 1949 entstand ein neues Geschäftshaus mit – eine Sensation in der Nachkriegszeit – elf Schaufenstern! Doch das erfolgreiche Privatunternehmen passte nicht ins sozialistische Bild. Bei der Flucht gen Westen, nach Frankfurt, wurden nicht nur große Firmenwerte zurückgelassen. Nach der Wiedervereinigung und langem juristischen Kampf wurde die Gärtnerei durch umfangreiche Investitionen wieder in Schwung gebracht. Die beiden Geschäfte im Leipziger Hauptbahnhof, 1993 wiedereröffnet, hat Carl J. Hanisch am 1.1.2006 an Stephan Hanisch übergeben. Und gemeinsam mit seiner Frau Jeanette hat dieser dann Mitte 2006 ein weiteres Geschäft im Hauptbahnhof von Halle/Saale eröffnet. Die wechselvolle Firmengeschichte zeigt unter anderem, dass Familienbande immer noch ein Garant für die Zukunft sind. Zumindest dann, wenn jede Generation in die Zukunftsfähigkeit investiert. Das gilt für Einzelunternehmen wie für die Floristen-Branche als Ganzes.

65 JAHRE

07.12. Christina Rutz, München

04.12. Dorit Brammer, Heide

12.12. Lutz Hoffrichter, Bad Blankenburg

06.12. Sabine Böttcher, Trebbin

12.12. Peter Sieg, Bruchsal

08.12. Karl-Heinz Görke, Meißner

14.12. Christine Schröter, Schnega

12.12. Regina Grund, Braunschweig

19.12. Katja Seliger, Münchenbernsdorf

14.12. Monika Nold, Bernau

20.12. Claudia Roosch, Wandlitz-Klosterfelde

15.12. Maria Castelli, Münster

21.12. Susan Meißner, Burg Stargard

24.12. Marion Schneider, Hamburg

22.12. Merih Akar, Offenbach

27.12. Ruth Müller, Gifhorn

22.12. Jens Neumann, Wittenberge 23.12. Katja Lumpp, Neuenstadt

60 JAHRE

26.12. Natalie Frick, Markt Schwaben

08.12. Annelise Kaimer, Solingen

31.12. Andreas Nöbel, Oschatz

08.12. Karin Kraus, Bitburg

Wir gratulieren zum Firmenjubiläum:

09.12. Hanna Obernesser, Bechhofen 11.12. Karin Jacob, Berlin 12.12. Helmut Kreuselberg, Essen

175 JAHRE

14.12. Ard Ammerlaan, Mönchengladbach

12.12. J. C. Hanisch e.K., Frankfurt am Main

19.12. Ursula Wabbel, Steinheim 23.12. Ilse Hardieß, Königswinter-Oberdollendorf

100 JAHRE

24.12. Werner Banzhaf, Salach

01.01. Blumen-Merten, Mayen

24.12. Klaus Zimmer, Altenkirchen 25.12. Werner Kaiser, Wirges

50 JAHRE

25.12. Bernd Kaufmann, Hüpstedt

01.12. Firma Claus-Reinhold Grob, Gerlingen

26.12. Hermann Funk, Bad Friedrichshall 29.12. Monika Hartmann, Neukirchen

25 JAHRE

31.12. Gabriele Tiwisina, Schmallenberg-Fleckenberg

13.12. La Fleur, Volker Pietsch, Reinbek

VORSCHAU JANUAR  P SYC H O L O G I E : P F L A N Z E N G E Z I E LT V E R K A U F E N  Z A H L E N, DAT E N, FA K T E N : B L U M E N M A R K T W E LT W E I T


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Die Gewinnspiel-Leserreise 2012, die in Fleurop-Feelings im Januar, Februar und März verlost wird, geht nach Umbrien – direkt zu den Wurzeln des Valentinstages.

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FLEUROP-FEELINGS-AKTION Das Advents- und Weihnachtsgeschäft steht noch vor der Tür – und doch sollte man schon an den Valentinstag 2012 denken. Zumindest, wenn Aktionen zu diesem Verkaufsschwerpunkt geplant sind. Wie etwa die dreiteilige Verlosungsaktion in Ihrer Kundenzeitschrift Fleurop-Feelings, die im Januar beginnt. Als Gewinn lockt ein einwöchiger Ferienhaus-Aufenthalt in der italienischen Region Umbrien. Dort, in der Stadt Terni, liegt der Überlieferung nach der Ursprung des Valentinstages. Der Wasserfall Marmore, der höchste Europas, spielt dabei eine besondere Rolle.

Die Kaskaden des Marmore sind eines der imposantesten Naturschauspiele Europas – doch »natürlich« sind sie nicht. Die Römer legten einst diesen Wasserfall künstlich an, um ein regelmäßig überflutetes Feuchtgebiet zu entwässern und landwirtschaftlich zu nutzen. Heute ist der Marmore ein technisches Unikum, ein Wasserfall, der ein- und ausgeschaltet werden kann. Mehrmals täglich wird er geflutet, und die Kaskaden sind von den Zeiten Goethes bis in die heutigen Tage Ziel vieler Italien-Reisender. KÜSSEN AM MARMORE Bezogen auf den Valentinstag und den Bericht dazu in Fleurop-Feelings Februar spielt der Marmore eine zentrale Rolle. Jedes Jahr am 14.Februar treffen sich viele hundert Pärchen in Terni. In der Basilika des Bischofs Valentin, der aufgrund seiner Trauungen von christlichen und nicht-christlichen Paaren im 3. Jahrhundert den Märtyrer-Tod starb, geben sich die Paare den Treueschwur. Danach ziehen die Verliebten zum Marmore, wo sich nach einem rund 30 Meter langen Bergtunnel auf der Höhe der zweiten Kaskade ein kleiner, natürlicher Balkon öffnet. Dort, in der schäumenden Gischt der nur wenige Meter entfernt brausenden Wassermassen, küssen sich die Paare. Diese romantische Gegenwart wird im Fe-

bruar im Zentrum des vierseitigen Beitrages sowie der Reiseverlosung von Fleurop-Feelings stehen. Auch der historische Ursprung wird behandelt – schließlich ist der Valentinstag der erste wichtige Verkaufsschwerpunkt der Floristenbranche zum Jahresbeginn. Bewusst wird auf floristische Produktdarstellungen verzichtet, dafür aber unter der Rubrik »Persönlichkeiten« auf den Seiten 2/3 der Bischof von Terni vorgestellt. Immer mehr Menschen,auch junge,interessieren sich für historische Themen, der große Erfolg der ZDF-History-Serie zeigt dies. Verwiesen wird zudem extra auf die Angebote der Fleurop-Floristen zum Valentinstag bei www.fleurop.de und valentinstag.de. VA L E NTI N STAG.D E Zu Fleurop gehört bekanntlich die InternetSeite www.valentinstag.de.Diese führt Kunden, die rund um den 14. Februar eine Geschenkidee oder Anregungen zum Valentinstag suchen, automatisch auf fleurop.de. Im nächsten Jahr werden zusätzlich Texte und Bilder zu der Umbrien-Reise-Verlosung von Fleurop-Feelings integriert. Ziel der Veröffentlichung ist, in Bezug auf den Valentinstag noch ein Stück mehr Kompetenz zu zeigen.Und natürlich wird auf die Verlosung in Fleurop-Feelings verwiesen – und damit auf die Fachgeschäfte der Fleurop-Partner.

küs


feelings KO O P E R AT I O N M I T N OVA S O L Die Kosten des Ferienhauses für den einwöchigen Aufenthalt in Umbrien trägt der Aktions-Partner von Fleurop, Novasol, der erfolgreichste Ferienhaus-Anbieter Europas. Das Unternehmen beteiligt sich nicht nur finanziell, sondern bringt auch die eigenen Kunden unmittelbar mit der Reise-Verlosung von Fleurop-Feelings in Berührung. Im Januar, Februar und März wird jedem Katalog von Novasol ein Exemplar der Kundenzeitschrift beigelegt. So wird Fleurop-Feelings etwa 30000 zusätzliche Leser erreichen. Darüber hinaus wird Novasol online mit Newslettern für die Aktion (und so mittelbar für Fleurop) werben. Selbstverständlich wird Fleurop ebenfalls im Newsletter zum Valentinstag das Thema behandeln. Ein rundes »Päckchen« also, das exklusiv für

die Fleurop-Partner und die Leser von Fleurop-Feelings gepackt wurde. Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass mit Umbrien ein Reiseziel vorgestellt wird, das im Gegensatz zu anderen Regionen Italiens touristisch noch unverbraucht ist.Denn die deutschen Medien und Reisenden entdecken Umbrien erst jetzt. Und beim Entdecken gibt die Aktion von Fleurop-Feelings Anregungen – und führt hin zum Ursprung und zur Gegenwart des Valentinstages. Legen Sie doch mal einige Ihrer Feelings-Exemplare mit Firmeneindruck beim benachbarten Friseurgeschäft oder in der nächsten Arztpraxis aus. So werden Verbraucher, die bisher vielleicht noch nicht den Weg in Ihr Fachgeschäft gefunden haben, auf sympathische Art und Weise auf Sie aufmerksam gemacht. Ein Versuch lohnt sich!

T H E M A

sen zum valentinstag

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feelings


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H E I M A T: N O R D R H E I N - W E S T F A L E N

die schönheit der zeche D I E R E G I O N Das Ruhrgebiet, auch Ruhrpott oder liebevoll Pott genannt, ist mit über fünf Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 4 500 Quadratkilometern der größte Ballungsraum Deutschlands und der fünftgrößte Europas. Heute bestehen 17,3 Prozent der Fläche aus Wald, fast 43 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Mit seinen Randgebieten reicht der Pott von nahe der niederländischen Grenze bis nach Hamm. Geprägt war die Landschaft einst von Bergwerken und Schwerindustrie – heute ist davon kaum noch etwas übrig. Stattdessen sind neue Wohn- oder Industriegebiete auf den Zechengeländen entstanden. H I S T O R I E Der Ruhrpott hat im Laufe seiner Geschichte schon so manche Höhen und Tiefen erlebt. Zurzeit befindet er sich in einer Umbruchphase, weil Kohle, Stahl und Eisen nicht mehr das Revier beherrschen. Immer deutlicher ist ein Wandel hin zu modernen Technologien und Dienstleistungen, zu Forschungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen zu erkennen.

K U L I N A R I S C H Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt – oder aus dem Pott. Die Ruhrpott-Küche ist speziell, außergewöhnlich und multikulturell. Diese Vielfalt geht aus der Esskultur von über 160 Nationen hervor, die im Ruhrgebiet leben. Die Essenspalette ist breit: Feinschmecker gehen in Sternerestaurants und lassen sich mit 8-Gänge-Menüs verwöhnen. Beim Fast-Food liegen Currywurst und Pommes auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Fakt ist: Man isst gut und vielseitig im kulinarischen Schmelztiegel Ruhrpott, D I C H T E R & D E N K E R Als Kultfigur des Ruhrpotts gilt noch immer Adolf Tegtmeier alias Jürgen von Manger. Ebenso untrennbar mit dem Pott verbunden ist Herbert Grönemeyer, sein Song »Bochum« eine Liebeserklärung an eine Stadt voller Widersprüche. Geboren im Ruhrgebiet, genau in Gelsenkirchen, ist Claire Waldorff, die durch ihre mit »Berliner Schnauze« gesungenen Chansons berühmt wurde. »Ruhrpottkinder« sind auch der Comedian Ingo Appelt, Kabarettist Dieter Nuhr, Literaturkritikerin und Schriftstellerin Elke Heidenreich und Nena.

H E I M A T F L O R I S T I K Obwohl die Kohle im Ruhrgebiet heute keine so große Rolle mehr spielt, ist sie doch mit diesem Gebiet gedanklich untrennbar verbunden. Unser Heimat-Florist Nicolaus Peters hat sich von dem »schwarzen Gold« wie man die Kohle damals auch nannte, zu seiner floralen Ruhrpott-Interpretation inspirieren lassen. Sockel des Werkstückes ist ein Brikett, ein Brennstoff, den man in Berlin beispielsweise noch kaufen kann. Wahrscheinlich weil es in unserer Hauptstadt noch reichlich Altbauten mit Ofenheizung gibt. Das Brikett hat Nicolaus Peters erst einmal mit einem glänzenden Sprühlack versiegelt. Der typische Kohlenstaub kann so nichts mehr verschmutzen. Mit einem Steinbohrer hat er dann Löcher für die dicken Steckdrähte (1,6 oder 1,8 Millimeter stark) gebohrt. Die Glasröhrchen sind mit schwarzen Kabelbindern fixiert. Draht und Kabelbinder unterstreichen das Technisch-Industrielle dieser Arbeit. Bei der Werkstoffauswahl, es wurden Minianthurien gewählt, merkt man schon sehr deutlich, dass Nicolaus Peters sich dem Ikebana verschrieben hat. Der Respekt vor dem Werkstoff zeichnet ihn wie auch seine Ruhrpott-Interpretation aus.


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