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BLICK IN DIE ZENTRALE V Nicht nur in der Kreativ-Branche der Floristen empfinden viele Menschen das Thema »Finanzen/Buchhaltung« als eine trockene, nicht selten eher unangenehme Materie. Wobei in Unternehmen und insbesondere für die Fleurop AG gilt: Da, wo Zahlen regieren, muss alles haargenau stimmen, denn bei der immer stärker zunehmenden Komplexität haben schon kleine Ungenauigkeiten erhebliche Auswirkungen. Das ist einer der Gründe, warum der Bereich Finanzen in der Fleurop-Zentrale eine besondere Rolle spielt. Zumal es nicht nur um Buchhaltung, Abrechnungen, Controlling, Bilanzen und Steuern geht, sondern ebenso um strategische Fragen wie Investitionen, Geldanlagen, Budget-Strukturen und sogar die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Für mehr als 7 000 Fleurop-Partner müssen die Monatsabrechnungen gemacht werden, mehrere Millionen Einzelgeschäftsvorfälle mit den Partnern werden bearbeitet, nur im Kernrechnungswesen fallen etwa drei Millionen Buchungen an. Allein diese Zahlen zeigen, dass das in der Fleurop-Zentrale zu verwaltende Zahlen- und Datenmaterial immens ist. Schließlich besteht das Gesamtgeschäft aus vielen kleinen Geschäften, vielen einzelnen Fleurop-Aufträgen. Daraus erklärt sich die Größe des immerhin zwölfköpfigen Teams Finanzen, dem seit 2002 Jens Christoph als Bereichsleiter vorsteht. Die jüngst erst neu fixierte Struktur sieht drei Organisationsbereiche vor. Da ist zunächst das interne und externe Rechnungswesen, das seit Anfang Oktober vom Diplom-Kaufmann Matthias Richter als Teamleiter geführt wird. Zum Team gehören weiterhin die kaufmännischen Angestellten Sylvia Ribbecke und Bettina Blank sowie die Hauptbuchhalterin Sibylle Tettenborn und der Controller André Albrecht. In diesen Teil der Hauptbuchhaltung gehören die Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse, Bilanzen oder auch das Steuerwesen. Im Controlling angesiedelt sind ebenfalls die Analyse der Geschäftsprozesse, die Erarbeitung

Sie regieren die Zahlen der Fleurop AG: v.l.n.r stehend Birgit Schmolz, Sylvia Ribbecke, Anke Kern, Matthias Richter, Jens Christoph, Sandra Schindelhauer. v.l.n.r. hockend: Marion Stahl, Cornelia Höntzsch, Sibylle Tettenborn.

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von Kennzahlen und die daraus abgeleiteten Handlungsvorschläge. Das betrifft dann nicht nur die laufenden Geschäftsprozesse, sondern ebenfalls die Vielzahl der Einzelprojekte, die in jüngerer Zeit im Rahmen des Modernisierungsprozesses in der FleuropZentrale angestoßen wurden. Cornelia Höntzsch, Birgit Schmolz, Cornelia Keil und Anke Kern bilden die zweite Kerngruppe, die sich mit all dem beschäftigt, was zur Abrechnung mit den verschiedenen Partnern gehört. In diese Arbeitsbereiche fallen die Monatsabrechnungen, die Buchungen für Flora-Cheques oder GutscheinCards sowie die Bearbeitung der internatio-

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