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GARTEN EDEN Unter dem Markenbegriff »Garten Eden« haben sich fünf Friedhofsgärtner, ein Bestatter in Hessen und die »Treuhandstelle für Dauergrabpflege HessenThüringen« zusammen geschlossen. Ein Ziel der Initiative ist der Erhalt der traditionellen Friedhofskultur gegenüber etwa Urnen- und Friedwaldbestattungen sowie die Stärkung der Beratungsfunktion der Friedhofsgärtnereien. Die Problematik ist seit langem bekannt. Die Bestatter sind oft die ersten wenn nicht gar einzigen Ansprechpartner der Hinterbliebenen. Bei oft festgelegtem »Trauer-Etat« durch die Angehörigen bleibt beim Bestatter vom »Kuchen« mehr hängen, je weniger für Grabschmuck und Pflege ausgegeben wird. Dementsprechend wird auch häufig beraten. Die GartenEden-Friedhofsgärtner möchten sich nun selbst stärker für die Erstberatung empfehlen, was durchaus auch Elemente aus dem Bestatterbereich beinhalten kann. Die Bestattungsaufgaben selbst bleiben dann aber selbstverständlich bei den Bestattungsunternehmen. Nur der »Kuchen« würde so verteilt, dass der Erhalt der traditionellen Friedhofskultur – wozu natürlich auch Blumenschmuck und Grabpflege gehören – gewährleistet bleibt.

sagt, »neue Bühnen«, die Laufwege können ebenfalls neu angelegt werden. FLEUROP-MAGAZIN : Wie oft gestalten Sie im Laufe eines Jahres den Innenbereich um? JANIK HOFFMANN : Umfassende Neu-Dekorationen realisieren wir etwa vier bis fünf Mal jährlich. Umfassend heißt: Da wird dann etwa zu Ostern komplett Rollrasen ausgelegt oder die Ladendecke zu Advent in ihrer Gesamtheit mit Kiefern bestückt. Kleine Anpassungen, die Umgestaltung einzelner Deko-Inseln, werden laufend durchgeführt. Wobei einzelne Bereiche, etwa der der hochwertigen Floristik oder der Produktkombinationen, schon allein farblich getrennt sind. FLEUROP-MAGAZIN : Noch einmal zurück zu Ihrer breiten Kundenstruktur. Die bringt es ja mit sich, dass viele unterschiedliche »Produkte« präsentiert werden müssen. Laden-Gestalter warnen aber besonders vor zu vielen kleinteiligen Produkten, sie sprechen dann von einer »Gerümpeltotale«. Wie gehen Sie mit diesem Aspekt um? JANIK HOFFMANN : Bei uns gibt es keine »Gerümpeltotale«, das Angebot wird sehr differenziert präsentiert. Um uns da zu vergewissern, holen wir auch Meinungen von außen ein. Bei der jüngsten Fassaden-Neugestaltung haben wir etwa den professionellen Rat einer Marketing-Expertin eingeholt.

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