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das buch zum SERIE MARKETING TEIL I In den kommenden Monaten wird das Fleurop-Magazin in einer umfassenden Serie von Beiträgen Marketing-Themen behandeln. Dabei geht es insbesondere um Marketing-Aspekte, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Erfordernissen im Einzelhandel stehen. POS-Marketing, Shop-Design, Beleuchtung und Warenpräsentation oder das Einkaufsverhalten von beispielsweise Frauen und der Generation 50plus sind einige der Aspekte, die behandelt werden. Zu Beginn der Serie möchten wir ein Fachbuch vorstellen, das speziell zum Themenbereich Ladenbau und Ladenmarketing viele praktische Anregungen bereit hält. Wenn in der Floristen-Branche von »Fachbüchern« die Rede ist, meint man in der Regel Bücher, in denen es um Gestaltungsideen geht, um handwerkliche Arbeitsweisen. Dabei sind »Handwerk« und »Gestaltung« ja nur zwei Aspekte eines umfassenden Ganzen, mit dem sich Blumengeschäftsinhaber auseinandersetzen müssen. Wobei die Bedeutung gestalterischer Aufgaben in den vergangenen Dekaden nicht geringer geworden ist. Nur: Andere Aspekte, insbesondere die des Ladenmarketings, haben an Relevanz zugenommen. Das »Lexikon Ladenbau/Ladenmarketing« setzt genau an dieser »Schwachstelle« des Blumeneinzelhandels an. Das Fachbuch ist zweigeteilt. Im ersten Teil handelt es sich um ein klassisches Lexikon in dem von A wie »1-A-Lage« bis Z wie »Zweitplatzierung« rund 1 000 Stichworte aus dem Ladenmarketing prägnant abgehandelt werden. Das Nachschlagewerk ist ein praktischer Ratgeber – etwa wenn in einem Fachartikel unerläutert von »Warenwirtschaftssystemen« die Rede ist, und man in dem Moment gerade nicht weiß, dass es

Floristik akzentuiert Warenpräsentation – selbst in einem Schuhgeschäft. A B B . Das »Lexikon Ladenbau/Ladenmarketing« ist im renommierten Architektur-Verlag Callwey erschienen und besticht durch eine breite prägnante Bebilderung mit hervorragenden Fotos und Illustrationen. Hrsg. Umdasch Shop Academy, Reinhard Peneder, ISBN 978-3-7667-1880-8. FOTO LINKS

sich hierbei um »ein computergestütztes Informationssystem« handelt, »das Waren artikelgenau wert- und mengenmäßig erfasst und in den notwendigen Bereichen bewirtschaftet.« Welche Bereiche das dann sind (von Disposition bis zur Kassenabwicklung) erläutert der hoch informative Lexikonteil ebenfalls. Der zweite Buchteil ergänzt und erweitert die Nachschlagefunktion durch 28 mehrseitige Fachbeiträge renommierter Autoren. Da geht es dann um Aspekte, die den Blumeneinzelhandel direkt angehen. Etwa um das Älterwerden der Gesellschaft, um die »Best Ager« als Konsumenten. Oder auch um die Frage, was Frauen (als Konsumentinnen) wirklich wollen. Das Themenspektrum der Beiträge ist sehr breit. Behandelt werden mit »Mitarbeiter als Botschafter der Marke«, »Visuelles Merchandising« oder der »Less-is-more-Philosophie« Bereiche, die sich eher psychologisch erschließen. Daneben gibt es zahlreiche praktische Artikel etwa zu LEDs in der Shop-Beleuchtung, zur EuroShop, der Leitmesse zum Ladenmarketing oder zu Strategien gegen Inventurdifferenzen und Ladendiebstahl. Ebenfalls werden Zukunftsthemen der »Ladenbetreiber« behandelt: Neuromarketing, Multi-ChannelEffekte oder Green-Design im Ladenbau. Zusammen genommen ein Kompendium mit vielen Anregungen zu dem, was Ladenmarketing heute bedeutet – oder bedeuten sollte.

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