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MAI 2011

O UTD O O R 2 0 1 1 S OM M E R I M P R E S S I O N E N S C H WE R P U N KTTH E M E N VE R B R AU C H E R & I NTE R N E T KOM MU N I K ATI O N N E U E S M E R KU R PO RTA L


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Der Outdoor-Markt wächst in allen Bereichen. Preislich können Blumenfachgeschäfte mit den Massenanbietern nicht mithalten. Die Chancen liegen daher jenseits der Standardware und in der Bündelung von Kompetenz und Service. K L E I N E S F O T O Floristmeister Christian Troska aus Willich ist neugewählter Verwaltungsrat der Fleurop AG. GROSSES FOTO

draußen schöner wohnen


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W I R KÖ N N E N E S D O C H . . . D I E I N H A LT

A N D E R E N M Ü S ST E N E S D I E S M A L E R ST L E R N E N. AU C H H I E R G I LT:

INTERN

N I C H T Z U S C H AU E N , S O N D E R N H A N D E L N U N D A N B I E T E N. von

CHRISTIAN TROSKA

OUTDOOR-SAISON Ob Großstadt oder ländliche Regionen, das Bild gleicht sich. Kaum haben die ersten Frühlingstage das Wintergrau verdrängt, zieht es die Deutschen nach draußen. Nahezu jede Gelegenheit wird genutzt, vor der Tür zu sitzen. Der Garten, die Terrasse, der Balkon erfahren einen stetig wachsenden Stellenwert, das mediterrane Lebensgefühl hat längst in Deutschland Wurzeln geschlagen. Ein Trend, der uns noch lange begleiten wird, mit dem sich Geld verdienen lässt. Denn die oft nur wenigen Quadratmeter Outdoor-Glück wollen dekoriert und begrünt sein. Balkon & Co. werden zum zweiten Wohnzimmer. Und da man draußen nicht mit dem neuen Flachbildschirm-TV glänzen kann, muss etwas Anderes her – ausgefallene, blütenreiche Begrünung. Das ist durchaus eine Chance für Blumenfachgeschäfte. Eine Chance, die nicht überall wahrgenommen wird, denn viele Blumenfachgeschäfte haben sich vom Outdoor-Segment verabschiedet oder betreiben es halbherzig. Häufig hört man als Begründung, dass Baumärkte, Discounter oder Gartencenter mit ihrem Massenangebot die Preise kaputt machen. Das stimmt – und stimmt doch wieder nicht. Richtig ist, so unsere Erfahrung, dass die Massenprodukte, die Aldi & Co. in die Hand nehmen, weitgehend für die Blumenfachgeschäfte gestorben sind. Richtig ist aber ebenfalls, dass die Ansprüche der Kunden an ihr Outdoor-Refugium deutlich gestiegen sind. Durch Mainstream-Produkte lassen sich immer weniger Menschen begeistern. Mit der Wichtigkeit des zweiten Wohnzimmers wachsen auch die Vorstellungen, wie es auszusehen hat. Ausgefallene Pflanzen werden so zu Ikonen der Selbstdarstellung. In solchen Bereichen, die nicht unmittelbar vergleichbar sind, liegt die Chance für unsere Blumenfachgeschäfte. Eine reelle Chance – unser Outdoor-Umsatz ist in den vergangenen Jahren um rund 20 Prozent gewachsen. Und er wird weiter wachsen, da die Ansprüche ja nicht bei der Pflanzenauswahl Halt machen. Gefäße, Kleinmöbel, Dekorationselemente – das Outdoor-Wohnzimmer wird immer niveauvoller eingerichtet. Und je ausgefallener, individueller das Ganze wird, desto stärker wird Beratung gesucht. Denn es ist ja nicht so, dass die neu entdeckte Liebe zu Balkonien gleichbedeutend ist mit dem Wachstum eines »grünen Daumens«. Viele, insbesondere beruflich erfolgreiche und somit zeitlich angespannte Kunden wünschen sich nicht nur Beratung bei der Pflanzenauswahl, sondern ein RundumSorglos-Paket. Sie sind es gewohnt, Serviceangebote in Anspruch zu nehmen – und dafür zu bezahlen. Also sollten wir solche Angebote auch formulieren. Mit einem attraktiven,fachgeschäftsgerechten Outdoor-Angebot und entsprechenden Serviceleistungen beweist man Kompetenz, die auch auf andere Geschäftsbereiche abfärbt. Fachliche Kompetenz wiederum ist ein Feld, bei dem die Massenanbieter von Standardware nicht mithalten können. So, wie ein Stück unserer Zukunft nicht bei »der Blume«, sondern in der Floristik und floralen Gestaltung von Zeitgeist liegt, so liegt sie im Outdoor-Segment eher in Qualität und Kompetenz denn in purer Masse.

MerkurPortal Fleurop deluxe Das Versorgungswerk Werbeschwerpunkt Muttertag Konditionen Muttertag Wichtige Infos durchgeben Last-Minute-Muttertagsstrauß Ordertracking am Muttertag Frischepaket kommt Unicef-Aktion 2011 Mindestpreiserhöhungen Werbung bei handwerkerfinden.com Verwaltungsratsmitglieder HV: Hotels buchen Partner stärken Blühende Hauptstadt Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Juni 2011

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Garden and the City Natürlich gestylt Top-Sträuße im Mai Grün informiert Leckere Sommergenüsse

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Aus bio wird regio Wer ist wer? Großes zeigen Gehäkelte Rosen Erfolgsgutscheine

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FLORISTIK

HANDEL

TITEL

Das Hobbygärntern ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung – sei es im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. FOTOS

IZB (Titel, S. 8-11), Thomas Rusch (S. 6/7), FDF-Tendenzen 2011/J. Manegold (S. 12/13), Blumengroßmarkt Hamburg (S. 22), Gerd Altmann (S. 24), Stefan Albrecht (S. 25), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG / 12200 Berlin / Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 / E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 / Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley, Martin Hein Bahia Büro / Gotenstraße 11 / 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 / Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann, Sandra Lajain / Hamburg LITHO & DRUCK

Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 / 22767 Hamburg


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M E R KU R P O RTA L Auf der Fleurop-Hauptversammlung 2010 wurde das Projekt MerkurPortal vorgestellt.Ziel ist,Merkur-Auftragsvermittlung und Fleurop-PartnerPortal im MerkurPortal zu vereinen. Aus der digitalen auf die reale Welt übersetzt, bedeutet das: Alles befindet sich unter einem Dach. Die erste Stufe dieses umfangreichen Projektes ist jetzt abgeschlossen. Alle Praxistests sind erfolgreich gelaufen. Das, was bisher im Fleurop-PartnerPortal zu finden war, läuft jetzt unter https://merkurportal.fleurop.de.

»Wir haben allen Fleurop-Floristen die notwendigen Login-Daten für das neue MerkurPortal übermittelt, das alte Fleurop-PartnerPortal ist nun Vergangenheit«, freut sich Peter Broschinski, Leiter der IT-Abteilung bei Fleurop. Beide Portale liefen einige Wochen parallel, um für alle einen fließenden Übergang zu gewährleisten. »Wir freuen uns, dass alles reibungslos läuft. Die meisten Fleurop-Partner sind mit dem MerkurPortal problemlos klar gekommen«, meint der ITSpezialist.

N E U: J O B-B Ö R S E I M M E R KU R P O RTA L Ein wichtiger, neu installierter Service von Fleurop ist die Job-Börse im MerkurPortal. Sie ist unter https://merkurportal.fleurop.de für alle zugänglich. »Wir haben festgestellt, dass es für die grüne Branche bisher wenige überregionale Job-Börsen gibt und diese Lücke im MerkurPortal für alle mit der neuen Job-Börse geschlossen«, so Winnie Maria Lechtape aus der Fleurop-Zentrale. Hier können sich Interessenten und Anbieter präsentieren. Um die Vermittlung so erfolgreich und passgenau wie möglich zu gestalten, empfiehlt es sich, wichtige Kriterien wie Termin, Vollzeit- bzw. Teilzeitstelle, Ansprechpartner etc. bei Einstellung des Inserates zu beachten. Versteht sich, dass auf die neue Job-Börse unter https://merkurportal.fleurop.de in allen grünen Fachzeitschriften hingewiesen wird. Denn nur wenn die Adresse bekannt ist, treffen dort Nachfragen auf Anbieter.

komfortabel


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I N F O R M AT I O N E N F Ü R A L L E Eine freundlich gestaltete Startseite empfängt alle, die sich unter https://merkurportal.fleurop.de angemeldet haben. Von hier aus erreicht man zum einen die Informationen für alle, etwa einige Worte zur Fleurop selbst mit einem Link zu fleurop.de, falls sich OnlineKunden hierher verirren. Dann erhalten Floristen, die Fleurop-Partner werden wollen, erste Auskünfte und die notwendigen Kontaktdaten. Frei für alle sind ebenfalls die »Next-Generation-Börse« und – ganz neu – die »Job-Börse«. Für alles weitere benötigt man die persönlichen Login-Daten, Partnernummer, Benutzernamen und Passwort, die ja alle Merkur-Nutzer bereits erhalten haben. MERKU RPORTAL FÜ R FLEU ROP-FLORISTEN Nach dem Einloggen wird man sogleich von den neuesten Nachrichten empfangen und ist stets gut informiert. Die Menüpunkte »Auftrag«, »Verzeichnis« und »Gutscheine« sind bereits eingebaut, doch hier wird der User noch auf das bisherige MerkurNet unter https://merkurnet.fleurop.de verwiesen. Versteht sich, dass viele von Ihnen darauf warten, dass nun wirklich alles unter https://merkurportal.fleurop.de zusammenläuft. Dazu Peter Broschinski: »Ich kann die Ungeduld verstehen, aber wir möchten die Fleurop-Partner Schritt für Schritt in die neue Portalwelt einführen. Zudem erfordern Auftragsvermittlung, Verzeichnis und Gutscheine sehr komplexe Programmabläufe.Wenn wir hiermit starten,muss alles wirklich perfekt laufen, sonst gibt es Chaos. Wir bitten also alle Fleurop-Partner um Geduld.«

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Einkauf: Wer bisher schon den PartnerPortal-Shop genutzt hat, wird sich auch im neuen MerkurPortal schnell zurecht finden. Die Rubriken sind ähnlich ausgerichtet, es gibt jedoch einige Zusatzfunktionen, die das Ordern komfortabler gestalten. So kann man sich seine letzten Bestellungen im »Archiv« ansehen.Und man kann einen monatlichen Bestellschein anlegen. Was knapp wird, kann man schon mal notieren und dann in einer Sammelbestellung später ordern. Alle Produkte sind in Rubriken untereinander aufgeführt, man muss nicht umständlich durch die Seiten klicken, sondern scrollt schnell durch das Angebot. Nachrichten: Übersichtlich gegliedert sind die »Nachrichten« unter den Stichworten »Fleurop«, »Floristik«, »Handel« und »Branchentermine«. Die Artikel sind an das Leseverhalten im Internet angepasst und erläutern kurz und knapp das Wesentliche. Intern: Hier findet man auf einen Blick und Klick alles Wesentliche zu internen Fleurop-Themen wie »Fleurop-Magazin«, »Fleuro-Feelings«, »Fleurop-Schutz« (Signal-Iduna), »Fleurop-Stars«, »BusinessClub«, »Standardsemiare« oder »Merkur«. Es gibt Infoblätter und Ratgeber zum Herunterladen und einen speziellen Downloadbereich mit Bildern, Dokumenten und Videos. Forum: Wer mit Fachkolleginnen und -kollegen diskutieren oder Praxistipps einholen möchte, der nutzt im Forum den Bereich »Diskussion«. Wie gewohnt, gibt es dort die Rubriken »Fleurop-Service«, »Marketing«, »Merkur«, »Geschenkkarten« und »Dies und Das«. Nutzen Sie das MerkurPortal bitte regelmäßig, dann sind Sie immer gut informiert, können mit anderen Partnern diskutieren und komfortabel und schnell einkaufen.

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Rusch Foto: Thomas Inszenierung und Björn Kroner Floral-Design:

FLEUROP DELUXE Die Hochzeit im britischen Königshaus wird als eines der wichtigsten »People«-Ereignisse des Jahres 2011 in Erinnerung bleiben. Die Weltpresse berichtete – so auch die hochauflagige Zeitschrift Gala in den Ausgaben vom 2. Mai (Gala Nr. 19) und 7. Mai (Gala Special Royal). In diesen besonderen Ausgaben, die sicher von vielen Leserinnen aufgehoben werden, findet sich auch jeweils eine Anzeige für Fleurop deluxe. Die Leserschaft der Gala entspricht der Kernzielgruppe von Fleurop. Sie ist kosmopolitisch, konsumaufgeschlossen, markenorientiert und verfügt über hohe Einkommen. Für die Inszenierung und fotografische Umsetzung der unterschiedlichen Motive konnte der in Paris und Hamburg lebende Fotograf Thomas Rusch gewonnen werden, die Floristik wurde von Björn Kroner gestaltet.

1981, mit gerade einmal 19 Jahren, zog es Thomas Rusch von Freiburg nach Hamburg – dort fotografierte er sogleich für das Magazin Stern. Es folgte eine internationale Laufbahn, die ihn in die erste Reihe zeitgenössischer deutscher Fotografen katapultiert hat. Spezialisiert ist er auf Beauty- und Portrait-Fotografie für Magazine, von Helmut Schmidt über Leonard Bernstein bis Zinedine Zidane standen viele Dutzend Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vor seiner Kamera. Thomas Rusch realisierte zahlreiche internationale Werbekampagnen, vielfach wurde er vom Art Directors Club und Unternehmen der Fotoindustrie ausgezeichnet. Sechs Buchveröffentlichungen und seit 1987 laufend Ausstellungen, die letzte 2010 in Shanghai, dokumentieren eine außergewöhnliche Fotografen-Laufbahn. Seine Motive für Fleurop deluxe sind kühle Inszenierungen, die bei den Betrachtern unterschiedliche Reflektionen auslösen. Sie transportieren eine außergewöhnliche Ästhetik, Eleganz und Großzügigkeit. Ein Ziel der besonderen Printanzeigen ist es, für den Markennamen Fleurop neue Sphären zu erschließen und dadurch einem »gelernten« Markenbild entgegenzuwirken.

Die für die ersten Anzeigenschaltungen vorgesehenen Motive der Fleurop deluxe Imagekampagne mit den fertig gestellten Anzeigen für die Ausgaben der People-Zeitschrift Gala vom 2. und 7. Mai (l.o., r. o.).

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Die Anzeigen kommen mit einer einzigen kleinen Headline aus, die doch alles Notwendige für ein Image-Motiv sagt – Fleurop deluxe. Bewusst werden neben der Internet-Adresse sonst nur noch die Namen der Gestalter genannt. Schließlich ist Thomas Rusch durchaus so etwas wie ein eigener Markenname unter den Fotografen. Selbstverständlich wird auch der verantwortliche Floral-Designer, Björn Kroner, genannt. »Personalisierung« ist ein zentraler Aspekt bei anspruchsvollen Anzeigen, die natürlich auch nicht in jedem x-beliebigen Medium publiziert werden. Zahlreiche Luxusartikelhersteller von Uhren und Schmuck bis hin zu Spitzenparfüms und hochpreisigen Single Malt Whiskys beschränken sich mittlerweile bei ihren Anzeigenschaltungen auf Themenmagazine, die auch redaktionell ein spezielles Luxus-Umfeld bieten. Solche Publikationen, das zeigen Mediauntersuchungen, haben häufig eine lange Verweildauer bei der Leserschaft. Das wird sicherlich auch auf die beiden Ausgaben von Gala zutreffen. Schließlich handelt es sich um die Hochzeit des Jahres – wenn nicht sogar des Jahrzehnts!


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garden ... OUTDOOR-SOMMER 2011 »Garden is the new sex« stand vor wenigen Jahren groß in der Times. Nun, in England hatte das Thema Garten schon immer einen sehr hohen Stellenwert. Jetzt gilt Ähnliches auch in Deutschland. Der Garten ist klarer Gewinner des Werte- und Strukturwandels, der in den letzten Jahrzehnten einen Prozess in Gang gesetzt hat, der noch längst nicht abgeschlossen ist. Diese gesellschaftliche Strömung hat viele Namen: Outdoor-Living, Garden-Homing, Gardening, Outdoor-Wohnzimmer, Grünes Wohnzimmer und Gartenrenaissance. Immerhin 51,7 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen über einen Garten. Ein OutdoorRefugien sind darüber hinaus auch Terrassen und Balkone. Es gibt also kaum noch Menschen, die auf ihr »grünes Wohnzimmer« verzichten müssen. Wirtschaftlich gesehen steht hinter diesem Outdoor-Boom ein Marktvolumen von 14,7 Milliarden Euro. Statistisch gesehen investiert der Bundesbürger 179 Euro in sein »grünes Alltagsglück«, und jedes Blumenfachgeschäft kann daran partizipieren.

F O T O S Beet- und Balkonpflanzen in schönen Gefäßen holen den Sommer auf Balkone und Terrassen. Von groß wie Agapanthus (rechts) bis klein wie Klee (oben links) reicht das Sortiment. Bildschön sind auch Pelargonien und Kalanchoe in Pink (oben), Dahlien sowie Begonien (unten) und Gladiolen (großes Foto).

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Zurückzuführen ist der Outdoor-Boom auf den gewachsenen Stellenwert des Gartens im Rahmen der Freizeitgestaltung – was sich speziell auf die Stadtbevölkerung bezieht. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten nehmen die eigenen vier Wände und somit auch der Garten oder Terrasse und Balkon einen erhöhten Stellenwert ein. War früher das Wohnzimmer der zentrale Raum in der Wohnung, so konnten aufgrund der steigenden Beliebtheit gemeinschaftlichen Kochens – und damit auch des Grillens – die Küche und der Garten ihre Relevanz ausbauen. Damit einher ging und geht ein gestiegenes Anspruchsniveau an die Gartenausstattung. Denn warum sollte der Garten sozusagen als verlängertes Wohnzimmer hinsichtlich Bequemlichkeit und Ausgestaltung nicht den gleichen Komfort wie das eigentliche Wohnzimmer bieten? Über alle Warengruppen hinweg – von den Pflanzen über den Sonnenschirm und die vielen größeren und kleineren Accessoires bis hin zur Teichpumpe – besaß der Gartenmarkt 2010 ein Volumen zu Endverbraucherpreisen von 14,7 Mrd. Euro. Statistisch gesehen gab jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich 179 Euro für Produkte aus dem Gartenbereich aus. Und wo kaufen die Verbraucher all das, was sie für die Ausstattung ihres »grünen Wohnzimmers« benötigen? Ein Blick auf die Distributionsstruktur im Gartenmarkt offenbart zwei grundlegende Einsichten: Zum einen existiert aufgrund der enormen Produktvielfalt eine sehr heterogene Vertriebswegelandschaft. Zum anderen lassen sich dennoch über alle Warengruppen hinweg drei dominierende Vertriebswege ausmachen, nämlich Bau- und Heimwerkermärkte, Gärtnereien und Blumen-Fachhandel sowie Gartencenter.

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SEH NSUCHT: L AN DLEBEN Der enorme Erfolg von Zeitschriften wie Landlust, Landidee, Liebes Land, Mein schönes Land, Landliebe, Country Home oder Country Living beweist: Die Menschen haben eine große Sehnsucht nach dem heilen Leben auf dem Land. Sie verbinden damit eine enge Verbundenheit mit den Jahreszeiten, der Natur, dem Gärtnern, gesundem Obst und Gemüse, schönen Blumen sowie zwangloserGeselligkeit.Stadtmenschen,die es sich leisten können, erwerben ein dörfliches Wochenenddomizil oder verlegen ihren Lebensmittelpunkt gar komplett dorthin. Wer das nicht kann, setzt alles daran, einen städtischen Kleingarten zu bekommen, graue Hinterhöfe in Grünoasen zu verwandeln oder zumindest den eigenen Balkon zu begrünen. Viel Potenzial also für gute Umsätze mit Outdoorpflanzen,Gefäßen und Accessoires auch für kleinere Blumenfachgeschäfte in der Großstadt.

BELI EBT: TOPFGÄRTEN Die Engländer mit ihrem Faible für den Garten sind uns in vielem ein Vorbild. Waren es einst die so genannten »Hanging Baskets«, die schwebenden Pflanzschalen, so ist es heutzutage der Topfgarten, der sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut.Man hat keine festen Beete, sondern bepflanzt alle möglichen Gefäße, um so die mobile Blütenpracht immer mal wieder anders zu platzieren. Rollen unter großen Töpfen machen das Umgestalten komfortabel. Terrassen- und Balkonbesitzer haben mit dem Topfgarten die Möglichkeit, eine ansehnliche Pflanzenvielfalt um sich herum zu gestalten.Ein Angebot übrigens,mit dem auch kleine Blumenfachgeschäfte am OutdoorBoom teilhaben können.

Pflanzen mit weißen Blüten wirken sommerlich leicht und verleihen Balkonen und Terrassen einen Hauch von Eleganz. Da spielt es auch keine große Rolle, ob man das Besondere wie Ornithogalum (oben) oder Dahlien (großes Foto) wählt. Die weiße Pracht verträgt kräftige Akzentfarben, beispielsweise ein warm leuchtendes Gelb, ein lebensfrohes Lachs-Orange oder ein wenig Dunkelblau.

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AU FFALLEN D: SOLITÄRE Eigentlich gedeihen fast alle Beet- und Balkonpflanzen in Kästen und Kübeln,sogar die größeren. Die prächtige Schmucklilie (Agapanthus) beispielsweise macht ihrem Namen alle Ehre. Mit ihren auffallenden Blütendolden ist sie ein besonderes Schmuckstück in Gärten,auf Terrassen und Balkonen. Es sind imposante Pflanzen, deren Blütenstängel bis zu 1,2 Meter lang werden und die sehr gut als Solitärpflanzen zur Geltung kommen. Wer wenig Platz hat, braucht auf dieses tropisch anmutende Liliengewächs nicht zu verzichten, denn es gibt auch Sorten, die nur 60 Zentimeter hoch werden. Schmucklilien sind ideal für den mobilen Garten, weil sie in Pflanzgefäßen besonders gut gedeihen. Die auffallenden, zumeist blau gefärbten Blüten der Schmucklilie erscheinen ab Juli. Das Farbspektrum umfasst die unterschiedlichsten Blaunuancen von zartem Hellblau bis hin zu kräftigem Dunkelblau. Einige Sorten haben auch weiße Blüten.Damit sich die Pflanzen zu ihrer vollen Schönheit entwickeln können, sollte man ihnen einen sonnigen Standort bieten. Im Vergleich mit der Blütenschönheit Agapanthus wirkt dagegen der Zierklee fast schon bescheiden. Er ist aber trotz seiner Zierlichkeit wirkungsvoll. Der Klee kann bei einem Kübelpflanzenarrangement gut in den Vordergrund gestellt werden und ist auch für den Balkonkasten ideal. Die aparte Zwiebelblume beeindruckt mit dunkelgrünen oder dunkelroten, beinahe dreieckigen Blättern und hübschen kleinen, hellen Blüten, die einen schönen Kontrast zu den dunklen Blättern bilden. Kleine Blütenhelden im Topf sind Begonien und Dahlien. Wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird,bilden sich neue Knospen,und sie blühen bis in den Herbst hinein. Knollenbegonien und kleine Dahlien eignen sich gut für Kästen, Töpfe oder Kübel. Während Dahlien einen sonnigen Standort benötigen, haben die meisten Begonien einen geringeren Lichtbedarf und sind deshalb ideal für halbschattige Bereiche im Garten oder auf dem Balkon.


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Sommerblumen im Tendenzenstil »Holiday Home« gestaltet, holen ländliches Flair in die Wohnung. Ein schöner Tischschmuck sind die sommerlich leicht arrangierten Cosmeen (unten), wie ein kleiner Urlaub am Meer wirkt das parallele Gesteck (Mitte), und die zauberhaften Gloriosen scheinen wie kleine Schmetterlinge zu schweben (rechts).

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SOMMERBLUMEN Sommerblumen bereichern das Schnittsortiment von Mai bis September/Oktober. Wobei sich die Farbpalette mit fortschreitender Zeit verändert. Es beginnt im Spätfrühling mit den sanften Pastelltönen, geht dann im Sommer über zu den klaren, reinen Farben und endet im Herbst mit den warmen Nuancen des Indian Summer. Es gibt eine ganze Reihe guter Argumente, die für das verstärkte Angebot von Sommerblumen sprechen. Neben dem Preis und der Vielfalt sind dies vor allem die Saisonalität und die Regionalität. Blumen aus der Region – vom Erzeuger auf kürzestem Weg über den Floristen zum Verbraucher – das bestärkt die meisten Menschen in ihrer Kaufentscheidung. Und: Sommerblumen machen auch jenseits des »Feld-Wald-Wiesenblumenstraußes« eine gute Figur, wie die Fotos auf diesen Seiten beweisen.

Zugegeben:Sommerblumen sind nicht pflegeleicht und nicht von unbegrenzter Haltbarkeit. Aufgrund der meist reichlich vorhandenen Blattmasse verdunsten sie viel Feuchtigkeit, benötigen also viel Wasser. Auch erfordern die oft zarten Blüten eine pflegliche Behandlung. Aber dafür überzeugen sie entweder mit einer zauberhaften filigranen Leichtigkeit oder mit einer rustikalen Ländlichkeit – je nach Werkstoffauswahl und Gestaltungsart. S I E B E N -TAG E FRISCHEVERSPRECHEN Gerade bei den filigranen Sommerblumen kann es passieren, dass sie die versprochenen sieben Tage nicht in einem taufrischen Zustand überstehen. Das sollte man im Verkaufsgespräch nicht verschweigen.Doch sowohl Sie als auch die Verbraucher können vieles dazu beitragen, dass die Blütenpracht möglichst lange attraktiv aussieht. Das beginnt schon beim Einkauf. Die empfindliche


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Sommerware sollte nie trocken liegen, also immer »auf Wasser« stehen. Achten Sie auf stets saubere Einstellgefäße, verwenden sie ein professionelles Frischhaltemittel und mischen Sie keinesfalls frische mit bereits älterer Ware. Entfernen Sie einen guten Teil der Blätter, um die Verdunstungsfläche zu minimieren.Und achten Sie darauf,dass kein Laub ins Vasenwasser gelangt. Jede Verunreinigung führt zu unerwünschtem Bakterienwachstum. WASSER ODER FRISCHBLUMENSTECKHILFE ? Zarte Sommerblumen und Frischblumensteckhilfe – passt das? Ja, wenn Sie das neue Produkt von Smithers OASIS namens »maxilife« nehmen. Es garantiert den Schnittblumen eine vergleichbar lange Lebensdauer wie im Vasenwasser. Wer so ein technisches Hilfsmittel verwendet, kann seinen Kunden das hier abgebildete Meeres-Feelings-Gesteck guten Gewissens anbieten.

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versorgungswerk A LT E R S VO R S O R G E Alle rechtlichen Voraussetzungen wurden abschließend in die Wege geleitet, in den kommenden Wochen wird die Sitzung der Gründungsmitglieder durchgeführt – dann steht das erste Versorgungswerk der Floristen-Branche! Ein nahezu historischer Schritt,ist doch die private Alterversorgung von selbstständigen Floristinnen und Floristen und deren mitarbeitenden Angehörigen ein wesentlicher Aspekt für die langfristige Sicherung des Lebensstandards. Einmalig in der Versicherungslandschaft ist, dass mit der Fleurop AG ein Unternehmen und nicht ein Verband die Errungenschaft eines Versorgungswerkes initiiert. Partner bei der individuellen Beratung und der operativen Abwicklung ist SIGNAL IDUNA. Für Selbständige ist die private Altersvorsorge von zentraler Bedeutung. Schließlich ist die staatliche Rente für Fleurop-Partner eher sinnlos, und der Dschungel an Produkten privater Anbieter ist unüberschaubar. Um heute die richtige Vorsorge für morgen zu treffen, ist eine detaillierte individuelle Beratung notwendig. Eine kostenlose Bedarfsanalyse steht daher am Beginn einer Mitgliedschaft des neuen Versorgungswerkes für Fleurop-Partner. Eine auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Altersversorgung ist sehr komplex. Daher beinhaltet der Beratungsservice des

Fleurop-Versorgungswerkes u.a. die Klärung des eigenen Rentenkontos nebst staatlichen Förderungen der Altersvorsorge, den Aufbau steuerbegünstigter Betriebsrenten, die Statusanalyse in der Berufsgenossenschaft und die der Gesamtversorgung, jeweils aktuelle Beratung zum Thema Krankenversicherung, die Erfassung der unternehmensspezifischen Haftungsrisiken, die Erstellung einer persönlichen Versorgungsübersicht und eines Forderungsmanagements zur Absicherung der betrieblichen Existenz. All diese Aspekte gehören zusammen und haben Auswirkungen, die man ohne versicherungstechnisches Spezialwissen kaum erkennen kann. Schließlich ist das Staatswesen mit all seinen Forderungen und Förderungen in diesem Bereich nicht einfach zu durchschauen. Da das Fleurop-Versorgungswerk aber zur langfristigen Altersvorsorge eines jeden Partners dient, ist die individuelle Beratung das A und O. Sachkundig zur Seite steht dafür die SIGNAL IDUNA Generalagentur Klaus-Peter Schlimm (Tel.:04193/967924;E-Mail:fleurop-schutz@signal-iduna.net). Dort kann man zur Vorinformation zunächst eine Info-Broschüre abrufen, in der die relevanten, miteinander verbundenen Aspekte aufgeführt sind. Klaus-Peter Schlimm legt Wert auf die Feststellung, dass »das Versorgungswerk eine originäre Errungenschaft der Fleurop-Gemeinschaft ist und wir als SIGNAL IDUNA uns nur als beratendes und durchführendes Organ verstehen.« Ein Aspekt sollte noch unbedingt erwähnt werden, da er nicht selten bei der Altervorsorge Selbständiger eine Hürde darstellt. Das Fleurop-Versorgungswerk sieht eine vereinfachte Gesundheitsprüfung vor, ein medizinischer Check erübrigt sich.


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FÜR MAMA Der bunte Strauß »Für Mama« wird aus Schnittblumen in den Farben Gelb, Orange, Blau, Pink und Weiß kurz und rund gebunden. Verarbeitet werden zum Beispiel Gerbera, Rosen sowie Kamille, Ageratum und Bonnies mit etwas Beiwerk. A 919 z EUR 27,00 ZUM M UT TE RTAG

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

J UST FOR YOU HERRENGEDECK Für Liebhaber von Hopfen und Malz ist das »Herrengedeck« ein passables Geschenk. Das Gesteck wird in einem länglichen Körbchen mit Blumen und Zweigen der Saison gearbeitet. Der Clou sind drei Flaschen Bier diverser Marken.

Das Prägnante an dem kurz und rund gebundenen Strauß »Just for you« ist die duftige Anmutung. Verarbeitet werden Blüten in Orange und Pink, beispielsweise Rosen, Gerbera, Alstroemerien, Asclepias und Waxflower. Locker unterlegt ist dieses Arrangement mit etwas Blattwerk wie Aucuba.

DIE BESTEN WÜNSCHE

A 670 z EUR 20,00

Der Strauß »Die besten Wünsche« wird locker gebunden aus Rosen sowie Alstroemerien, Asclepias und Hypericum in den Farben Orange und Pink. Unterlegt sind die Blüten mit einer »spitzen« Blattmanschette.

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

A 588 z EUR 20,50

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

A 434 z EUR 28,90

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

CIAO BELLA ASTROSTRAUSS STIER Viele Blumen in Gelb, Orange, Blau und Pink blühen im kurz und rund gebundenen »Astrostrauß Stier«. Verarbeitet werden beispielsweise Rosen, Calendula, Anemonen, Nerinen, Hypericum und Matricaria. Eine kleine Blattmanschette aus Pistazie, Salal, Pittosporum und Galaxblättern bildet den optischen Abschluss.

Die Farben der italienischen Flagge, Rot, Weiß und Grün, standen Pate für den rund gebundenen Strauß »Ciao Bella«. Gearbeitet wird er zum Beispiel aus roten Rosen, grünen Nelken, Chrysanthemen, Schleierkraut und etwas Beiwerk wie Heidelbeere, Eukalyptus und Pistazie. Hingucker ist ein rot eingefärbtes Strelitzienblatt (o.ä.). A 598 z EUR 21,00

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

MEIN DANKESCHÖN Locker gebunden wird der in den Farben Gelb, Blau und Rot leuchtende Strauß »Mein Dankeschön«. Verarbeitet werden gelbe Lilien sowie Gerbera, Eustoma und Solidago. Beiwerk wie Salal, Asparagus und Pistazie verleihen dem Arrangement die ausladende Form. A 732 z EUR 18,90

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

A 667 z EUR 22,00

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

W W W . F L E U R O P. D E

TO P-STR ÄU S S E I M M A I


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WERBESCHWERPUNKT MUTTERTAG Bundesweite Großflächenplakate, TV-Werbung, POS-Ausstattung, InternetKampagnen, Radiokooperationen und Spotschaltungen, Pressearbeit und Social Media-Aktivitäten, Uni-Aktionen und Amazon-Paketbeileger – Fleurop tut enorm viel, damit der Muttertag ein blühender Festtag wird. KON DITION EN MUTTERTAG Am 8. Mai selbst werden MuttertagsAufträge bis 10.00 Uhr angenommen, um sehr späte Bestellwünsche noch erfüllen zu können. Für diese Aufträge erhalten Sie wie gewohnt 2,50 EUR Expresszuschlag (nach Samstag, 24.00 Uhr). Der Sonntagszuschlag am Muttertag entfällt, um die Bestellbereitschaft der »Last-Minute-Kunden« nicht zu gefährden. Lieferdatum Muttertag: Kunden können Aufträge nur für »Muttertag« aufgeben und nicht explizit für den kalendarischen Sonntag, 8. Mai. Das bedeutet, dass Sie die Muttertags-Sträuße und andere

Anlass-Sträuße (z.B. Geburtstag) am Samstag oder vorzugsweise am Sonntag ausliefern können. Reduziertes Sortiment: Ab Samstagmittag wird das Sortiment im Onlineshop fleurop.de stark ausgedünnt. Neben dem Überraschungsstrauß (verpackt) wird ein bunter, gemischter Strauß zu sehen sein. WICHTIGE INFOS DURCHGEBEN Bitte signalisieren Sie uns jederzeit, wenn Sie keine Muttertagsaufträge mehr annehmen können. Die Fleurop-Zentrale ist am Samstag bis 22.00 Uhr und Sonntag bis 17.00 Uhr besetzt. Melden Sie uns bitte bis zum 7. Mai Ihre Bereitschaft, Aufträge bis 10.00 Uhr am Muttertag anzunehmen und am gleichen Tag auszuliefern (Tel.: 030 / 713 71 -171, Fax: 030 / 713 71 - 231). Es gibt ein entsprechendes Last-MinuteKennzeichen in Merkur. Geben Sie bitte außerdem rechtzeitig durch, wenn Sie am 8. Mai gar nicht liefern können (Tel.: 030 / 713 71 -171, Fax: 030 / 713 71 - 231).

rund um den

L A ST-M I N U T E MUTTERTAGSSTR AUSS Der bunte Strauß »Für Mama« (Foto oben) wird aus Schnittblumen in den Farben Gelb, Orange, Blau, Pink und Weiß kurz und rund gebunden. Verarbeitet werden zum Beispiel Gerbera, Rosen sowie Kamille, Ageratum und Bonnies mit etwas Beiwerk. Wichtig: »Für Mama« wird der LastMinute-Strauß auf www.fleurop.de sein. Bitte schauen Sie sich deshalb die zu verarbeitenden Werkstoffe an, und stellen Sie sich sicherheitshalber darauf ein. ORDERTRACKING AM MUTTERTAG Bitte achten Sie rund um den Muttertag besonders darauf, dass Sie erfolgreiche oder erfolglose Auslieferungen im Merkur-System vermerken. Das erleichtert in dieser arbeitsintensiven Zeit die Abwicklung für alle Beteiligten. Vielen Dank.

muttertag


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KURZ UND WICHTIG

F R I S C H E PA K E T KOM MT Im Spätsommer ist es wieder so weit, dann werden Sie mit neuen Frischhaltemitteln ausgestattet. Das kleine Frische-Heftchen wurde für diese Auflage neu gestaltet. Zusätzlich wird das Frischepaket unterschiedliche und gut einsetzbare Werbemittel enthalten. Ende Mai erhalten Sie auf dem Postweg ein Schreiben mit einem Vorschlag zu Ihrem individuellen MengenVolumen. Die Aussendung der Materialien ist für Ende August vorgesehen.

UNICEF-AKTION 2011 Auch in diesem Jahr wird es im Aktionszeitraum Juni bis August einen UNICEFStrauß von Fleurop geben. Beworben wird er unter www.fleurop.de und bei den Fleurop-Partnern. Die über die Aktion eingenommenen Gelder kommen dem UNICEF-Hilfsprojekt »Äthiopien: Sauberes Wasser rettet Leben« zugute. MINDESTPREISERHÖHUNGEN S PA N I E N Lieferkosten: einheitlich 12,00 EUR Gemischter Strauß: 50,00 EUR Steckschale: 53,00 EUR Blumenkorb: 59,00 EUR Pflanzschale: 60,00 EUR Pflanze: 50,00 EUR Grabstrauß: 77,00 EUR Grabstrauß mit Schleife: 92,00 EUR

Trauergesteck: 86,00 EUR Trauergesteck mit Schleife: 101,00 EUR Kranz: 191,00 EUR Kranz mit Schleife: 206,00 EUR Zwölf Rosen kosten ... ... an normalen Tagen: mittellang 65,00 EUR, lang 73,00 EUR ... an Hauptumsatztagen: mittellang 80,00 EUR, lang 89,00 EUR Mindestpreiserhöhungen für Dänemark, Israel und Schweden finden Sie im MerkurPortal. WERBUNG BEI H A N D W E R K E R F I N D E N.CO M Die örtlichen Branchenbücher haben an Bedeutung verloren. Rund 44 Prozent der Deutschen suchen Dienstleister eher im Internet. Daher hat Fleurop mit dem lokal ausgerichteten Portal »handwerkerfinden.com« einen Vertrag geschlossen, der eine kostenlose Werbung für die einzelnen Fleurop-Partner mit einschließt. Jeder Partner kann in dem breit aufgestellten Portal für die Bereiche Bau, Heizung, Technik, Garten, Einrichtung, Bekleidung und Lebensmittel sein Logo, Fotos sowie Referenzen einstellen. Das dreimonatige Probe-Angebot wird zeigen, von welcher Relevanz der Eintrag unter »handwerkerfinden.com« und Partnerportalen wie »1und1.de«, »WEB.de« oder »GMX.de« ist und kann auf Wunsch zu einer Monatsgebühr von EUR 19,95 weitergeführt werden. Andernfalls läuft das Probe-Abo ohne Kündigung automatisch aus.

V E R WA LT U N G S R AT S MITGLIEDER Auf den Regionalversammlungen 2011 kam es zu folgenden Wahlen in den Verwaltungsrat: Winfried Kuhn (Region 33) und Udo Sieg (Region 26) wurden wieder gewählt. Neu im Verwaltungsrat sind Frank Podlesak (Region 37) und Christian Troska (Region 22), in der Region 13 übernimmt Gert Stede für ein Jahr kommissarisch die Belange des Verwaltungsrates. Glückwunsch zur Wahl und ein glückliches Händchen bei der Zukunftsgestaltung von Fleurop. H V: H OT E LS B U C H E N Für die Hauptversammlung der Fleurop AG am 20. und 21. August in Berlin wurden Sonderkonditionen mit Hotels in unterschiedlichen Kategorien im Umfeld des Veranstaltungsortes TIPI (Tiergarten) vereinbart. Gebucht werden können die Hotels in der Fleurop-Zentrale bei anke.kern@fleurop.de, Tel. 030 / 713 71 -137.


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R E G I O N A LV E R S A M M L U N G E N 2 0 1 1 Auf den im vergangenen Monat zu Ende gegangenen Regionalversammlungen hatten die Fleurop-Partner die Möglichkeit, sich in direkten Gesprächen mit einem Team aus der Fleurop-Zentrale über Gegenwart und Zukunft der Fleurop AG auszutauschen. Christine Wagenhaus und Karin Spengemann sowie die Außendienstmitarbeiter Annegret Petasch und Markus Sand reisten quer durch die Republik in die einzelnen Fleurop-Regionen. 7,4 Prozent aller Fleurop-Partner besuchten 2011 die Regionalversammlungen. Dies ist sicherlich noch steigerungswürdig, doch lag die Quote immerhin höher als im vergangenen Jahr. Die beste Quote erzielte mit 12,44 Prozent die Region Hamburg, die mit 69 Personen höchste Besucherzahl verzeichnete die Region Chemnitz-Dresden. Turnusgemäß fanden in vier der insgesamt 20 besuchten Regionen Wahlen in den Verwaltungsrat statt. In der Region 22 (Niederrhein) waren drei Wahlgänge notwendig, doch am Ende gab es eine große Mehrheit für Christian Troska, Floristmeister aus Willich. Der 44-Jährige besetzt den durch das Ableben des langjährigen und geschätzten Wilhelm Maria Dick (Krefeld) frei gewordenen Platz im Verwaltungsrat. In der Region 26 (Karlsruhe-Stuttgart) stellte sich als einziger der amtierende Verwaltungsrat Udo Sieg zur Wahl und wurde mit großer Mehrheit für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Auch Winfried Kuhn (Nürnberg) wurde für die Region 33 (Franken) wieder im Amt bestätigt. In der Region 13 (Rhein-Main) konnte kein Kandidat gefunden werden, Amtsinhaber Gert Stede (Frankfurt) stellte sich nicht

wieder zur Wahl. Beschlossen wurde, dass er für ein weiteres Jahr der Region kommissarisch vorsteht. Im kommenden Jahr wird dann noch einmal gewählt. Außerhalb des fünfjährigen Turnus musste in der Region 37 (ErfurtLeipzig) gewählt werden, da Antje Richter aus gesundheitlichen Gründen für den Verwaltungsrat nicht weiter zur Verfügung stand. Neu gewählt wurde der 32-jährige Erfurter Frank Podlesak. Inhaltlich wurden auf den Regionalversammlungen viele zentrale Themen angesprochen. Gleich zu Beginn wurde über die Anregungen der Partner aus dem Jahr 2010 referiert – und wie diese Anregungen (etwa bei den Motivkarten) konkret umgesetzt wurden. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Fleurop und FDF bei der Austragung der »Goldenen Rose«, das neue MerkurPortal, aber auch die Last-Minute-Annahme zum Muttertag (an der sich erfreulich viele Fleurop-Partner beteiligten) waren Themen-Schwerpunkte. Mit fast 90 Minuten Vortragszeit war die »Strategie 2015« ein zentrales Thema. Die Strategie basiert auf einer intensiven telefonischen Befragung von Fleurop-Partnern und den inhaltlichen Konzeptionen von Vorstand sowie Aufsichts- und Verwaltungsrat. Die Regionalversammlungen verdeutlichten, dass viele Fleurop-Partner zahlreiche in der Strategie angesprochenen Einzelaspekte auch in ihrem Geschäftsalltag wahrnehmen. Soweit erste Informationen zu den Regionalversammlungen. In der Juni-Ausgabe des Fleurop-Magazins wird wie 2010 anhand eines »Tourbuchs« über die Anregungen berichtet, die in diesem Jahr aus dem Kreis der Fleurop-Partner kamen.

Winfried Kuhn und Udo Sieg wurden in ihren Regionen als Verwaltungsratsmitglieder wieder gewählt. Frank Podlesak wurde für die Region Erfurt-Leipzig, Christian Troska für die Region Niederrhein neu in das Gremium gewählt (v. l. n. r.).

FOTOS

partner

stärken


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F O T O S Blick in die Königliche Gartenakademie in Dahlem (o. l.), Chinesischer Garten mit Pavillon in Marzahn (o. r.) und der »Große Tiergarten« (u. r.), in dem sich mit dem TIPI auch der Veranstaltungsort der diesjährigen Hauptversammlung der Fleurop AG befindet.

blühende

hauptstadt

FLEUROP-HAUPTVERSAMMLUNG In der Juli-Ausgabe wird Ihre Kundenzeitschrift Fleurop-Feelings anhand einer Buchbesprechung über die »geheimen« Gärten Berlins berichten. Schon jetzt möchten wir an dieser Stelle auf einige außergewöhnliche Gartenrefugien hinweisen, denn jenseits des offiziellen Programmangebots zur Hauptversammlung der Fleurop AG lohnt es sich sehr, die deutsche Hauptstadt als Gartenstadt einmal näher kennen zu lernen. Etwa die Königliche Gartenakademie in Berlin-Dahlem. In nur wenigen Jahren ist es der international renommierten Garten- und Landschaftsarchitektin Gabriella Pape gelungen, einen gartenhistorischen Ort neu zu beleben. Mit 9000 Quadratmetern umfasst die

Für die Aktionäre der Fleurop AG wurden wie üblich im Umfeld des Veranstaltungsortes einige Hotels in unterschiedlichen Kategorien vorgebucht. Die Hotels liegen im Umfeld Kuhdamm ( KUD ), Berlin Mitte ( BM) und Potsdamer Platz ( PP ). Nachfolgend finden Sie die Hotels und Preise (inkl. Frühstück) in Wort und Bild. Buchungen sind an die Fleurop-Zentrale zu richten, Anke Kern (Tel. 030 / 713 71-137, anke.kern@fleurop.de) oder Sylvia Ribbecke (Tel. 030 / 713 71-237, sylvia.ribbecke@fleurop.de).

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Anlage zwar nur noch einen Bruchteil der einstigen 75 000 Quadratmeter, doch was übrig blieb, hat einen vollendeten Charme. Peter Joseph Lenné gründete auf dem Gelände 1832 seine Ausbildungsstätte für Gärtner, die Königliche Gärtnerlehranstalt. Auch der berühmte Staudenspezialist Karl Foerster, dessen eigener Garten nur eine kurze S-Bahn-Fahrt entfernt in Potsdam zu besichtigen ist, ging dort in die Lehre. Im 20. Jahrhundert verfielen die 1907 erbauten Gewächshäuser. Erst durch die Initiative von Gabriella Pape, Preisträgerin der Chelsea-Flower-Show, wurden sie restauriert und beherbergen nun die unterschiedlichsten Gartenkunst-Angebote. Herzstück ist der die Gewächshäuser verbindende Spaliergang des Cafe Lenné, das zu den schönsten Gartencafes Berlins gehört. Einen Gegensatz zur Königlichen Gartenakademie bilden die »Gärten der Welt« in Berlin-Marzahn. Dieser weltweit einzigartige Gartenkosmos verbindet unterschiedliche Gartenkulturen und ist, wie der Gartenexperte und Kunsthistoriker Dr. Carsten Seick in FleuropFeelings kommentierte, ein »tolerantes, weltoffenes Gartenprojekt«. In der 21 Hektar großen Anlage finden sich ein italienischer Renais-

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sancegarten, der mit 2,7 Hektar größte chinesische Garten Europas, ein balinesischer Garten im Glashaus oder auch der in der islamischen Kultur verwurzelte »Garten der vier Ströme«. Erst im Jahr 2008 wurde als Beispiel deutscher Gartenbaukunst ein Staudengarten nach Karl Foerster errichtet. In ihm wurde die auch in der Floristik bekannte zentrale Idee der Farbdreiklänge des berühmten Berliner Gartengestalters wiederbelebt. Die »Gärten der Welt« demonstrieren in ihrer Gesamtheit wie nur wenige Orte die heutige Weltoffenheit Berlins. Sie zeigen, so Dr. Carsten Seick, dass »Gartenkultur auch politisch ist, denn sie spiegelt Geisteshaltung wider«. Geisteshaltungen lassen sich auch am »Großen Tiergarten«, in dem der HV-Veranstaltungsort TIPI liegt, erkennen. Das einstige Jagdrevier der Kurfürsten von Brandenburg wurde von Friedrich I. in einen Wildpark umgewandelt,Friedrich II.ließ mit Blumenbeeten,Spalieren und Wasserbecken vom Architekten Georg von Knobelsdorff einen Lustpark für die Bevölkerung errichten. Der bereits erwähnte Lenné wandelte das Gelände nach Vorbild englischer Gartenkunst um. Nach den Bomben des 2. Weltkrieges wurde im Tiergarten dann auf

2 500 Parzellen Gemüse angebaut, von den einst 250 000 Bäumen standen nur noch 700. In einer in der frühen BRD-Geschichte beispiellosen Aktion wurden jedoch wieder 250 000 Jungbäume gepflanzt – zumeist Spenden der anderen Bundesländer. Auch dieses Beispiel zeigt: Gartengeschichte kann, gerade in Berlin, sehr spannend und politisch sein.

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VERBRAUCHER I Der Verbraucherwunsch nach regionalen Produkten prägt sich auch bei Blumen immer stärker aus – darauf wurde im Fleurop-Magazin schon mehrfach hingewiesen. Dieser Trend spiegelt sich ebenfalls in den Medien wider, wie der NDR-Film »Die Rosenstory«, ausgestrahlt zum Valentinstag am 8. Februar, eindrücklich bewies. Die auch für Arte und Phönix vorgesehene 45-minütige TV-Reportage prangert die Bedingungen der Rosenproduktion in Kenia nahe des Naivasha-Sees an. Beim unvoreingenommenen Zuschauer blieb hängen: schlechte Arbeitsbedingungen, gefährlicher Pestizideinsatz, Verschmutzung des Naivasha-Sees. Und das für Rosen, die dann, so der Film-Plot, für 1,99 im Supermarkt verhökert werden.

Die Tulpen mit duftendem Ginster wurden – dem Aktionsthema »Frischepartner« folgend – über Kunststoff-Röhrchen mit Wasser versorgt. A B B . R E C H T S Sowohl in Hamburg als auch in Niedersachsen kündigte die örtliche Presse die Regio-Aktionen redaktionell an. Zur Bewerbung wurden dort Kleinanzeigen geschaltet. F OTOS U NTE N

aus bio

Die Ausstrahlung des Films kurz vor dem Valentinstag war sicher kein Zufall. Ebenso wenig wie die zeitgleichen Veröffentlichungen in den Zeitschriften Stern und Brigitte. Wie gute Werbung, vielleicht sogar noch intensiver, beeinflussen solche »Kampagnen« die Verbraucher – zumindest kurzfristig. Potenzielle Blumenkäufer differenzieren dann nicht und sagen: Keine Billig-Rosen vom Supermarkt aus Kenia und wenn, dann nur aus dem Label-Programm. Nein, sie sagen: Gar keine Rosen zum Valentinstag. So weit, so schlecht – auch für den Blumenfachhandel, der sich wie die Billig-Anbieter solch einer Skandalisierung des Produktes Rose nicht entziehen kann. Gegenüber den Aufnahmen aus Afrika wirkten die in Deutschland gedrehten Szenen des NDR-Films, etwa beim Rosenzüchter Kordes, regelrecht heimelig. Wobei auch beispielhaft ein deutscher Gartenbaubetrieb gezeigt wurde, der die Produktion einstellt. Dieser Kontrast bestätigt dann die schon latent vorhandene Verbrauchermeinung, regional erzeugten Produkten getreu nach dem ehemaligen CMA-Slogan »Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch« den Vorzug zu geben.Es kann also für den Blumenfachhandel durchaus sinnvoll sein, immer dann, wenn es möglich ist, Regionalität und die damit eng verbundene Saisonalität herauszustellen. Ein Blick auf die Deutschland-Karte zeigt, wie weit der »Regio-Trend« an anderer Stelle schon ist. Das ganze Land ist mit Regionalmarken überzogen.Sie heißen »Von Hier«,»Unser Land«,»Bergisch Pur«,»Weserklasse«, »LandMarkt«, »Breisgau-Genuss« oder einfach nur »Heimat schmeckt«. Beliebt ist bei der Marken-Benennung auch der Ver-

wird regio


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weis auf Biosphärenreservate – Bio trifft »Regio«. Initiiert wird ein Großteil dieser Marken durch regionale Behörden, denen recht gut gefüllte EU-Töpfe für Regionalwerbung zur Verfügung stehen. »Regio« wird also politisch gefördert und spricht ein breites Publikum an. Nach einer Untersuchung der Marktforscher von Dialego (2009) schauen mehr als zwei Drittel aller Verbraucher nach regionalen Produkten. Der Trend-Forscher Matthias Horx sieht darin den Wunsch,»sich in Tradition und Zusammengehörigkeit einzubinden.« Wesentliche Verbrauchermotive sind nach der Dialego-Analyse der Wunsch, heimische Betriebe zu unterstützen und die Umwelt zu schonen. Das Institut Allensbach hat festgestellt, dass speziell bei Menschen mit höherem Einkommen – immerhin bei 41 Prozent – »Regio« als eine neue Form von Luxus en vogue ist. Daher trifft man auch auf den immer beliebter werdenden Hoffesten in ländlichen Regionen oder auf großstädtischen Gourmet-Events, wie etwa von der Zeitschrift »Feinschmecker« einmal jährlich auf dem Hamburger Großmarkt veranstaltet, zahlungskräftiges Publikum. Das gelernt hat: Bio ist teurer, »Regio« dann auch. Selbst Discounter setzen erfolgreich auf die Begriffe »Bio« und »Regio«. Edeka vermarktet beispielsweise in Südwestdeutschland die Marke »Unsere Heimat«. Doch vielfach verbergen sich dahinter Mogelpackungen und keine Regionalität von der Urproduktion bis zum Handel. So gibt es bei Eckes die Marke »Heimische Früchte«, bei der auch die Tropenfrucht Acerola zum Einsatz kommt. Und bei Coop in Kiel wird Pfeffer unter dem Label »Unser Norden« vermarktet. Mit

dem Hinweis auf der Website, dass die Veredelung im Norden stattfinde. Mit dem gleichen absurden Hinweis könnte man auch argumentieren, dass »Jakobs Krönung« ein Regionalprodukt ist. Was zeigt, dass für landesweit agierende Massenanbieter Regionalprodukte nur schwer zu handhaben sind. Ein Vorteil für klassische Einzelhandelsgeschäfte. Die auf traditionellen Blumengroßmärkten einkaufenden Blumeneinzelhandelsgeschäfte könnten ganz einfach herausfinden und kommunizieren, dass diese bestimmten Blumen von genau dem Gärtner in der Region angebaut wurden. Nun kann natürlich kein Blumenfachgeschäft ausschließlich auf Regionalität setzen. Ohne Importe geht es nicht, und die Verteufelung dieser würde die gesamte Branche treffen. Daher erscheint der natürliche Gegenpart zur Regionalität bei den Importen Label-Ware zu sein. Die Menschenrechtsorganisation Fian hat dabei die Meinungsführerschaft. Die Geschäftsführerin Gertrud Falk wird im Zusammenhang mit dem NDR-Film wie folgt in der Taspo zitiert: »Seit der Gründung des Flower Label Programms in 1999 hat die Mehrheit der Blumenhändler die Chance vertan, durch den Handel zertifizierter Blumen aktiv zum Schutz der Umwelt und von Menschenrechten in der Produktion beizutragen.« Das kann man so sehen, doch ist dies nur ein Teil der Wirklichkeit, die für die angesprochenen Blumeneinzelhändler spätestens auf den Blumengroßmärkten beginnt. In Hamburg, dem größten Blumengroßmarkt Deutschlands,kommen gerade einmal rund zehn Prozent der Importe aus Afrika oder Südamerika. Davon stammt nur ein geringer Teil aus von Fian oder anderen Organisationen geprüften Betrieben. Was schlicht daran liegt, dass viele Produzenten in Übersee gar kein Interesse an einer entsprechenden Zertifizierung haben. Zudem werden Label-Kennzeichnungen nicht selten auf den Blumengroßmärkten achtlos gehandhabt und sogar entfernt – kein Einkäufer kann dann eine zertifizierte Herkunft erkennen. Mit anderen Worten: Es ist gar nicht so einfach für den Blumenfachhandel, mit Label-Ware zu arbeiten. Wer bei »Breitfahrern« kauft, wird die Herkunft in aller Regel nicht erfahren. Allein durch den persönlichen Kontakt zu den Großhändlern auf den traditionellen Blumengroßmärkten könnte – wenn überhaupt – eine dauerhafte und ausreichende Versorgung mit Label-Ware möglich sein. Tatsache ist:»Regio« und »Label« sind zwei Seiten einer Medaille, die zukünftig immer deutlicher von den Verbrauchern für »bare Münze« genommen wird. Wobei »Regio« das stärkere Flair verbreitet, denn hier wird nicht allein die »politische Korrektheit« angesprochen, sondern ein positives, bejahendes Heimatgefühl. Und das kennt jeder.

PA RTN E R WE R B E N M IT »R E G I O« Die werbliche Kraft, die in Blumenangeboten aus regionaler Erzeugung stecken kann, nutzten jüngst in Kooperation mit dem Blumengroßmarkt Hamburg zwei Fleurop-Partnerinnen aus Norddeutschland. Fleurop-Floristin Karin Hartmann bewarb am 19. März in ihrem Blumenfachgeschäft »Blomen Deel« im City Center Bergedorf den Frühlingsanfang (21. März) mit einer Verteilaktion von über 1000 mit Ginster veredelten Tulpen. Die Aktion wurde durch Schaltung einer Kleinanzeige beworben, die lokalen Zeitungen brachten PR-Beiträge, die im Vorwege auf die Aktion hinwiesen. Das »Blumenstübchen Lenz« im niedersächsischen Fredenbeck realisierte solch eine Verteilaktion anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums. Inhaberin Susanne Lenz nahm den Regio-Gedanken auf und kooperierte zum Jubiläum mit dem örtlichen Bäcker. Frische Brötchen und frische Blumen – das passt! Neben den Blumengrüßen wurden unter der Headline Frischepartner Handzettel mit Informationen über die regionale Blumenerzeugung in dem Hamburger Anbaugebiet Vier- und Marschlande verteilt. An den Kosten der Aktion beteiligte sich der Blumengroßmarkt Hamburg durch die Bereitstellung der Ware.


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A B B.

So teilte die Sparkasse ihre Kundenstruktur ein.

35% BEWAH RER

22% GENIESSER

m m wer ist

16% HEDONISTEN

m

12% DISZIPLINIERTE

9% ABENTEURER

6% PERFORMER

m

m

m

wer? VERBRAUCHER II

Vor einem halben Jahr ging ein kleiner Aufschrei durch die Republik. Es kam heraus, dass eine große Sparkasse ihre Kunden unter anderem nach Erkenntnissen des so genannten, auf der Hirnforschung basierenden »Neuromarketings« einteilt und den Sparkassen-Beratern entsprechende Argumentationstipps für den Verkauf von Finanzprodukten gab. Es entstand der Eindruck, dass die Sparkassenmitarbeiter erst in zweiter Linie Berater und in erster Linie Verkäufer seien – daher der Aufschrei. Die Sparkasse schaffte das System sofort wieder ab, doch die Grundlagen sind gängige Marketingpraxis und treffen auch auf den Blumeneinzelhandel zu. Schon seit 30 Jahren typisieren Marktforscher die Deutschen in so genannten »Sinus-Milieus« nach Konservativität und sozialer Schicht. Eine gängige Einteilung umfasst heute sechs Kundentypen, die auch bei der Formulierung der »zielgruppenorientierten Floristik« Pate standen. Andere Branchen orientieren sich ebenso daran. Ein Beispiel: Bier-Marketing. Die Marke Becks ist besonders beliebt bei »Hedonisten«, »Genießern« und »Abenteurern«. Radeberger Pilsener wiederum wird vor allem von »Disziplinierten« und »Performern« getrunken. All das ist belegt, all das sind Begriffe, über die auch in der floristischen Fachpresse geschrieben wird. Interessant ist die prozentuale Einteilung, die die erwähnte Sparkasse über ihre Kunden traf. Schließlich dürften die Sparkassenkunden weiten Bevölkerungskreisen entsprechen und somit auch der Kundenvielfalt in Blumenfachgeschäften. Die Sparkasse geht von 35 Prozent »Bewahrern«, 22 Prozent »Genießern«, 16 Prozent »Hedonisten«, 12 Prozent »Disziplinierten«, 9 Prozent »Abenteurern« und

6 Prozent »Performern« aus. Bleibt die Antwort auf die Frage: Wer oder was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Obwohl im FleuropMagazin die Typisierung schon behandelt wurde, hier noch einmal zur Erinnerung die Kundentypen, die auch innerhalb der »zielgruppenorientierten Floristik« eine wesentliche Rolle spielen. P E R F O R M E R suchen nach Erfolg, Status und Macht. Leistung ist ihnen wichtig, aber ebenfalls Freiheit. Als Blumenkäufer dürften sie sich für ungewöhnliche, großformatige Gestaltungen begeistern. A B E N T E U R E R haben Mut und sind besonders spontan. Sie sind auf der Suche nach Neuem, Unbekanntem und gehen durchaus ein Risiko ein. Mainstream-Floristik dürfte ihnen zuwider sein, sie schätzen eher Experimentelles. D I S Z I P L I N I E R T E sind vernarrt in Details und schätzen sehr die Berechenbarkeit. Sie haben genaue Vorstellungen und möchten im Blumengeschäft genau diese eine Blumensorte. Sie lassen sich auf vernünftige Argumente ein – und sind sparsam. H E D O N I S T E N wollen Spaß, Spaß, Spaß. Das Heute und Jetzt zählt, immer wieder etwas Neues ist ihnen wichtig, Abwechslung ihr Credo.Offen sind sie gegenüber emotionalen Argumenten – auch beim Blumenkauf. G E N I E S S E R wollen sich vor allem keine Sorgen machen und die schönen Seiten des Lebens erfahren. Sie legen sich ungern für länger fest, Risiken müssen kalkulierbar sein. Für den Blumenhandel sind sie als Dekorationstypen wichtig. B E W A H R E R sind typische Stammkunden – für sie ist auch im Blumengeschäft eine persönliche Beziehung sehr wichtig. Sie suchen Sicherheit und Geborgenheit und sind oft häuslich veranlagt. Sie sind in Traditionen verwurzelt, denken aber zugleich an die Vorsorge für die eigene Zukunft. Klar ist bei dieser Unterteilung: Kein Kunde ist nur »Performer« oder nur »Bewahrer«. Doch wer seine Kunden einmal nach diesen Einteilungen genauer unter die Lupe nimmt, wird sehen – da ist was dran.


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FOTO

Bei der Präsentation von Fertigsträußen ist es wichtig, auch größere Werkstücke zu zeigen – damit die mittleren und nicht die kleinen gekauft werden.

VERBRAUCHER III Viele Menschen, insbesondere Männer, behaupten gerne von sich, dass sie nach rationalen Überlegungen einkaufen. Die Verhaltensforschung zeigt indes, dass dies ein frommer Wunsch ist und Kaufentscheidungen vielfach mit dem »Bauchgefühl« zu tun haben. Wobei es Allgemeingültigkeiten gibt, die auf fast alle Verbraucher zutreffen und die auch für den Verkaufserfolg im Blumenfachgeschäft eine Rolle spielen. Nachfolgend einige Beispiele, die sich in der Verkaufspraxis leicht umsetzen lassen. Bei vielen Verbrauchern ist der Hang zur Abwechslung ausgeprägt, was allerdings abhängig von der Kaufsituation ist. Ein Beispiel aus der Verhaltensforschung. Kauft man am Samstag für die ganze Woche Joghurt ein,neigt man zum Kauf unterschiedlicher Geschmacksrichtungen – auch wenn der Lieblingsjoghurt etwa »Erdbeere« ist. Kauft man jeden Tag seinen Joghurt, bleibt man beim Lieblingsgeschmack. Was zeigt: Die Kunden kaufen nicht immer nach der persönlichen Präferenz, sondern unbewusst ihrem Wunsch nach Abwechslung folgend. Ganz wichtig für den Verkaufserfolg im Blumenfachgeschäft ist die Tatsache, dass die Kaufentscheidung deutlich von der Vergleichsmöglichkeit abhängig ist. Beispiel Kino: Dort werden kleine (o,5 Liter), mittlere (1 Liter) und große (1,5 Liter) Erfrischungsgetränke angeboten. Die Kinobetreiber verkaufen nur selten 1,5 Liter-Portionen. Sie wissen aber, dass die Verbraucher bei dieser Auswahl zur mittleren Größenordnung neigen.Daher bieten sie »groß« an, um »mittel« zu verkaufen. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Präsentation und

den Verkauf von Fertigsträußen. Auch da sollten immer große Varianten gezeigt werden, damit die mittleren (und nicht die kleinen) Werkstücke gekauft werden. Die menschliche Tendenz zum »Mittleren« muss auch im Verkaufsgespräch Niederschlag finden. Weisen Sie zunächst immer auf das größte Werkstück hin. Viele Kunden werden sich dann mit dem Gefühl, selbstbestimmt zu sein, für die mittlere Variante entscheiden. Wobei es aber auch Kundentypen wie die »Performer« gibt (siehe Text links), die stets das Außergewöhnliche suchen. Da greift die alte Regel: Was man nicht zeigt, kann man auch nicht verkaufen. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf Kunden legen,die erkennbar keinen gezielten Wunsch haben, sondern »nur mal gucken« wollen. Bei Spontankäufen sind die kurzfristig denkenden Teile des Gehirns besonders aktiv, zum Beispiel das Belohnungszentrum. Bei solchen spontanen Kaufentscheidungen sind die Menschen bereit,mehr Geld auszugeben als bei lange überlegten Entscheidungen. Wichtig zur Kundenbindung sind auch kleine Mitgabeartikel. Ein Beispiel: Wer im Feinkostgeschäft Oliven zum Probieren angeboten bekommt,der neigt schnell dazu,diese auch zu kaufen.Eine menschliche Regung – man hat etwas geschenkt bekommen und fühlt sich verpflichtet, seinem Gegenüber etwas Gutes zu tun. Dieser Aspekt lässt sich im Blumenfachgeschäft nutzen, indem man den Kunden »on the top« etwas schenkt. Solch ein klassisches Geschenk ist die äußerst kostengünstige Kundenzeitschrift Fleurop-Feelings. Um damit Kundenbindung zu betreiben, darf man natürlich nicht wortlos darauf warten, bis die Kunden von selbst zugreifen. Fleurop-Feelings sollte nach Abschluss des Blumenkaufs als Geschenk persönlich überreicht werden. Solche Geschenkgesten sind sehr wirkungsvoll, weil sie in Erinnerung bleiben.

großes zeigen


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gehäkelte

rosen

Trendthemen Selbstgemachtes und Selbermachen – im Internet geht das etwa bei Müsli und bei Fleurop in der Blumenwerkstatt.

A B B.

INTERNET I Nein, die Überschrift zu diesem Beitrag ist wirklich nicht ganz ernst gemeint. Obwohl: Vielleicht gibt es ja sogar gehäkelte Rosen in einem der unzähligen Internet-Shops, die als Einzelstücke oder in Kleinstserien »Selbstgemachtes« anbieten. Ein Markt, den es in dieser Form vor fünf Jahren noch gar nicht gab, und in dem heute je nach Portal dreistellige Millionenumsätze gemacht werden. »Selbstgemachtes« verkaufen heißt natürlich auch immer »Selbermachen« – und das ist ein »Graswurzeltrend«. Die »Frankfurter Allgemeine« sprach im Februar von »weit über 100 000 Shops für Selbstgemachtes, ständig eröffnen neue Läden im Internet«. Die runde Zahl ist sicher ein Verweis darauf, dass auch die Zeitungsmacher nicht genau nachgezählt haben. Aber der Trend ist gut erkannt – der Marktplatz Internet bietet verstärkt individualisierte Produkte,sozusagen Unikate unter den Alltagsgegenständen. Ein gutes Beispiel dafür sind individuell mit Sprüchen bedruckte TShirts, die besonders bei jungen Menschen sehr gut ankommen. Doch der Markt für »Selbstgemachtes« ist viel breiter. Es gibt schier alles, und »alles, was die Welt nicht braucht« – von der gestrickten Handyhülle bis zur gehäkelten Voodoo-Puppe. Und es wird munter bestellt. Das nordamerikanische Portal »Etsy«, gegründet 2005, setzte im vergangenen Jahr Produkte für 314 Millionen Dollar um und verzeichnet 8 Millionen Mitglieder. In Deutschland dominiert »Dawanda« den Online-Markt für »Selbstgemachtes«. Rund 90 000 Menschen verkaufen über dieses 2006 gegründete Portal ihre Produkte – das Angebot ist mit 1,5 Millionen

Produkten unüberschaubar. Frauen nehmen einen sehr hohen Anteil der Verkäufergruppe ein. Auch die Kunden sind weitestgehend weiblich, bei »Dawanda« sind es mehr als 90 Prozent. Dies mag daran liegen, dass Frauen mehr Lust aufs Stöbern haben als Männer. Die Kundinnen sind in der Regel jung und somit viele der Produkte nicht hochpreisig. Der Portalbetreiber »Dawanda« nimmt fünf Prozent Provision auf die verkaufte Ware. Der Erfolg dieser Unternehmen für »Selbstgemachtes« hat auch etwas mit dem Verbraucherwunsch nach mehr »Nähe« zu tun. Durch die Massenproduktion ist die Welt der Alltagsgegenstände uniform geworden, Einzelstücke verfügen zwischen all dem Ikea, H&M und Zara über einen hohen Nimbus. So, wie eben die selbstgemachte Marmelade von Tante Trudel besser schmeckt als die aus dem Supermarkt. »Alles sieht gleich aus, die Menschen sind das leid. Sie haben keinen Bezug mehr zu den Dingen um sie herum. Sie wollen wissen, wer sie macht und mit diesen Leuten verbunden sein«, erklärt Matt Stinchcomb, Europa-Chef von »Etsy« den »Graswurzeltrend«. Der einher geht mit demThema »Selbermachen«, dem Pendant zum »Selbstgemachten«. Diese neue Lust an eigener, kreativer Betätigung zeigt sich nirgendwo anders so deutlich wie an dem Medienhype rund um das »Landleben«. Zuerst feierte die Zeitschrift »Landlust« trotz der Krise der Print-Medien ungeahnte Auflagenrekorde. Dann folgten schnell Nachmacher-Zeitschriften. Nicht alle werden überleben, doch scheint die Zielgruppe für »Selbermachen« groß genug für mehrere Publikationen. Wenn dies die Marktforschung anders sähe, hätten die Verlage die Millionenbeträge, die die Entwicklung eines neuen Magazins kosten kann, wohl kaum investiert. Es gibt sie also, die Verbraucher, die jungen Verbraucher, die Individualität gegen Uniformität tauschen möchten. Ihnen müsste das Angebot der Blumenfachgeschäfte entgegen kommen, bieten diese doch nicht »einen«, sondern DEN Strauß.


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A B B . Die Rabattmarken von anno dazumal sind die Gutscheine von heute – sie dienen zur Kundenbindung und -akquisition und werden von den Verbrauchern hoch geschätzt.

INTERNET II In nur zwei Jahren von null auf 4 000 Mitarbeiter. Präsenz in 40 Ländern bei einem geschätzten Umsatz von einer Milliarde Dollar. So erfolgreich, dass weltweit Kopien des Geschäftsmodells aus dem Boden schießen. Für das Original bot Google kürzlich sechs Milliarden Dollar – vergeblich, unverkäuflich. Nun bewerben sich Bankhäuser wie Goldmann Sachs darum, die Internet-Firma »Groupon« an die Börse bringen zu dürfen. Und womit macht der neue Star im Internet so gute Geschäfte? Mit Gutscheinen! »Groupon« (kombiniert aus Group und Coupon) ist gegenwärtig der stärkste Beweis dafür,dass die Welt der Gutscheine ungeahnte Möglichkeiten bietet.Gegründet wurde das Unternehmen von dem Amerikaner Andrew Mason. Der betrieb zuvor eine Website, auf der sich Menschen zu gemeinsamen Aktionen verabreden konnten. Die beliebteste Verabredung war: Beim gemeinsamen Einkauf Mengenrabatt herauszuhandeln. Das gab die Idee für ein neues Konzept. Denn: Die Unternehmen hatten durchaus Interesse daran, zum Beispiel zehn TV-Geräte auf einmal zu verkaufen, auch wenn sie dann einen Mengenrabatt gewähren mussten. Heute verkauft »Groupon« jede Menge Rabatt-Gutscheine. Vielfach von kleinen Unternehmen wie Restaurants,Sonnenstudios oder auch Online-Händlern.Für jede Großstadt bewirbt der Newcomer auf der eigenen Website täglich neue Gutscheine. Bestellt und bezahlt wird online bei »Groupon«, der Gutschein kommt wenig später per E-Mail. Rund die Hälfte der Gutscheinsumme behält »Groupon« für sich. Und das soll ein Geschäft sein? Ja, besser gesagt ist es eine faire Ak-

quisitionsgelegenheit. Das Gutscheinangebot wird kostenlos auf die Website gestellt.Dies lässt sich sogar telefonisch erledigen,die interessierten Einzelhändler benötigen keine Internet-Erfahrung, müssen keine Banner gestalten und buchen. Werbung ohne Streuverluste, denn es fallen erst Kosten an,bis wirklich jemand den Gutschein einlöst. Gezahlt wird nur für diejenigen,die auch in den Laden kommen. »Groupon« arbeitet also wie eine Werbeagentur, die ihre Kunden bekannt macht und deren Neukunden in die Geschäfte lockt. So gab es in der Woche des Valentinstages in München ein entsprechendes Menü in einem Hotel zum halben Preis. Es wurde ein Haarschnitt für 30 Prozent des üblichen Preises geboten, das Sonnenstudio verlangte nur die Hälfte, beim Weinhändler gab es drei Flaschen mehr, wenn man einen 6-er Karton kaufte. Neben den Werbeeffekt gesellt sich so die Neukundenakquisition. Und da die Angebote lokalen Charakter haben, ist die Möglichkeit, dass der Gutschein-Kunde noch einmal wieder kommt, durchaus gegeben. Wobei: Die Gutscheinausgestaltung bietet ja zahlreiche Möglichkeiten. So gibt es beispielsweise Gutscheine für ein Menü, die Getränke sind aber nicht eingeschlossen. »Im Restaurant geben die Kunden durchschnittlich etwa die Hälfte mehr aus als den Gutscheinwert«, erklärt Andrew Mason. In Deutschland machen kleinere Einzelhändler das Gros der Kunden aus, Ketten und Konzerne finden sich eher selten. In den USA schlug jedoch schon der Bekleidungsriese Gap 450 000 Gutscheine an einem Tag los. 450 000 Kunden, die über diese Aktion in die Geschäfte kamen! Gut, das sind ganz eigene Dimensionen. Aber fragen kann sich auch ein Blumenfachhändler: Ist mir neben der kostenlosen Werbung ein möglicher Neukunde 20 Euro wert, wenn für einen Strauß im Wert von 40 Euro immerhin 50 Prozent Rabatt avisiert werden?

erfolgs gutscheine


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grün informiert

Z W I E B E L H A F T. D E BUNTES MIT ZWIEBELBLUMEN Nicht nur das Blumenbüro Holland, auch das Internationale Blumenzwiebelzentrum setzt verstärkt auf direkte Verbraucherwerbung. Ein Mosaiksteinchen dieser Neuausrichtung ist die Internetseite www.zwiebelhaft.de. Es gibt eine große Anzahl kurzer, mit vielen Bildern gespickter Artikel, die elf Kategorien zugeordnet sind. Das saisonale Angebot findet man in »Frühlingsgefühle«, »Sommerfreuden« und »Winterzauber«. In »Tulpentalk« werden viele Fragen zur Tulpe, dem Hauptumsatzträger im Frühling, beantwortet. »Persönlich« bietet ein Interview mit Björn Kroner, und »Filmreif« eine ganze Reihe von kleinen Einspielern zum Thema Selbermachen. Für die Fleurop-Floristen interessant dürfte eine Aktion bei Blumen Bethge (Mauer bei Heidelberg) sein, die zu einem Selbermach-Samstag eingeladen hatten. Eine Aktion, die auch zu anderen Jahreszeiten sicherlich Nachfolger finden wird. Schauen Sie unter »News« doch mal rein.

P U R E S U M M E R F LOWE R S.COM SCHÖNE SOMMERBLUMEN Erinnern Sie sich noch? In der JuliAusgabe 2010 haben wir Ihnen das Buch »Pure Summerflowers« vorgestellt. Ein luxuriös gestalteter Bildband mit mehr als 95 Seiten, 165 Bildern und 65 verschiedenen Arrangements mit Sommerblumen, randvoll mit Ideen und inspirierenden Interviews mit Züchtern. Es sollte eigentlich zwei weitere Ausgaben zu diesem Thema in Buchform geben. Der Herausgeber (das Blumenbüro Holland) hat sich jedoch entschlossen, lieber eine Internetseite zum Thema Sommerblumen ins Netz zu stellen. Und so gibt es jetzt eine Fülle interessanter Informationen und viele schöne, stimmungsvolle Bilder unter www.puresummerflowers.com. Die Seite informiert über das Sortiment, was übrigens nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Floristinnen und Floristen von Interesse sein dürfte. Ein weiteres »Kapitel« zeigt Inspirationen – Sommerblumenkreationen in unter-

schiedlichen Farbstimmungen. Es gibt eine Liste mit niederländischen Produzenten. Und eine aktuelle Nachrichtenseite mit News vom Feld, Meinungen von Floristinnen und Floristen und der Sommerblume des Monats. Übrigens: Wenn Sie das SommerblumenBuch bestellen möchten, dann können Sie das auch über www.puresummerflowers.com erledigen. Der Preis ist mit EUR 14,00 plus Mehrwertsteuer und Versand sehr günstig.


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INTERNET H ERZLICH WI LLKOMMEN

Mal ganz ehrlich: Wo holen Sie sich Anregungen und Inspirationen für Ihre kreative Arbeit? Aus Fachzeitschriften? Aus Fachbüchern? Aus den vielen bunten Hochglanzmagazinen? Wer all diese Angebote wahrnehmen will, muss schon viel Zeit und letztlich auch Geld investieren. Preisgünstiger ist es, gemütlich durchs Internet zu surfen. Einige Internetseiten, die einen »Besuch« wert sind, stellen wir hier vor.

Fünf Fleurop-Lieferpartner und neun Agentur-Partner verstärken seit März 2011 die Fleurop-Gemeinschaft. Zusätzlich sind in dem Monat zwei Agenturen zu Lieferpartnern geworden. Alle neuen Fleurop-Kolleginnen und -Kollegen heißen wir herzlich willkommen und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg.

27.05. Gerhard Beuker, Neuenhaus, Dinkel 28.05. Peter Kahles, Eibenstock 29.05. Erwin Brauner, Lenting 31.05. Willi Strunk, Gelsenkirchen

FÜNF-STERNE-FLORISTEN

50 JAHRE 01.05. Alfons Herbort, Langenberg, Kr. Gütersloh 05.05. Kathrin John, Berlin

Im März 2011 sind fünf Fleurop-Fachgeschäfte mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

06.05. Martin Ziegener, Vellmar 06.05. Kerstin Ullm, Havelberg

 GAFI Blumen GmbH, Enkenbach-Alsenborn

07.05. Bernhard Sager, Bad Segeberg

 Blütenwerk Daniela Richter, Krostitz

07.05. Inge Sarr, Düsseldorf

 Blütenreich Mareike Weißenborn, Lüneburg

13.05. Karin Schillinger-Wegscheider, Stuttgart

 Blumen Franck, Rosemarie Dluzak, Bad Malente

14.05. Hildegard Bicker, Ochsenhausen

 Florist Atelier Klotz, Monika Klotz, Berlin

19.05. Gerd Buhr, Andernach 20.05. Hans Lösslin, Weisweil, Breisgau 21.05. Susanne Bruck-Schmidt, Bruchköbel

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

23.05. Kerstin Breuer, Markneukirchen 24.05. Hanni van Merwyk, Hamminkeln

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag:

24.05. Lutz Metzner, Reinsdorf b. Zwickau 27.05. Michael Kaiser, Hamburg 27.05. Gabriele Herzog, Nürnberg 27.05. Roland Gressmann, Pulsnitz

75 JAHRE

28.05. Klaus Breuer, Remagen

09.05. Ursula Schmitt, Lörrach

29.05. Peter Kreß, Flieden

28.05. Hildegard Schmidt, Hamburg

31.05. Jörg Krauthoff, Burgwedel

70 JAHRE

40 JAHRE

04.05. Bernhard Sauerbrey, Nürnberg

05.05. Holger Schweizer, Stuttgart

12.05. Edelgard Meyer, Uelzen

05.05. Vera Viering, Bonn

16.05. Elfriede Rietsche, Herbolzheim, Breisgau

12.05. Hermann Schreiner, Essen

20.05. Lothar Hofmann, Linnich

13.05. Dimo Gäng, Gottenheim

23.05. Hannelore Fleischer, Rackwitz-Zschortau

16.05. Jürgen Kreißl, Stadtallendorf

27.05. Magdalene Gerlemann, Gelsenkirchen

18.05. Holger Heldmaier, Ostfildern 20.05. Heiko Paries, Steinau an der Straße

D U TC H -C R E AT I O N S.N L DESIGN-FLORISTIK Dutch Creations (www.dutch-creations.nl) ist ein Zusammenschluss der Firmen Anthura, Corn. Bak, Fides, Schreurs, Van den Bos Flowerbulbs und Barberet & Blanc. Ziel ist natürlich, die Ware, die von diesen Produzenten vermarktet wird, besonders herauszustellen. Interessant sind die vielen Portraits der Anbaugebiete und die Informationen über die Produkte. Eigentliches Herzstück von www.dutchcreations.nl ist jedoch die Floristik. Namhafte Floraldesigner arbeiten für Dutch Creations, und man kann durch eine umfangreiche Bilddatenbank klicken. Gegliedert ist die Fülle in Produkt, Jahreszeiten, Themen und Techniken. Achtung: Diese Seite macht süchtig – man kann etliche Stunden damit verbringen, sich die floristischen Kreationen anzusehen. Auch weltmeisterliche Arbeiten sind zu sehen. Wer den World Cup 2010 noch einmal Revue passieren lassen möchte, der findet bei dutch-creations.nl eine komplette Dokumentation. Empfehlenswert!

65 JAHRE

23.05. Dirk Hennig, Torgau

05.05. Werner Schumacher, Römerberg, Pfalz

24.05. Cathleen Ulitzsch,

10.05. Wolf-Peter Rech, Nienburg, Weser

Saalburg-Ebersdorf-Friesau

14.05. Heinz-Bernd, Viersen

26.05. Margit Suck, Rehau

15.05. Rolf Josef König, Overath

26.05. Nicola Tschiggfrei, Eichstetten

16.05. Willi Jetter, Balingen

30.05. Anja Buchholz, Parchim

18.05. Otto Weiß, Uhingen

31.05. Christina Kern, Hilden

30.05. Erika Weiße, Neustrelitz

Wir gratulieren zum Firmenjubiläum: 60 JAHRE 03.05. Helmut Killinger, Haiterbach, Württ.

100 JAHRE

04.05. Christa Pancaro, Böblingen

02.05. Bühlers Gartenwelt, Nagold

06.05. Helga Wegert, Frankenberg, Sachs. 09.05. Gesine Winkler, Münster, Westf.

50 JAHRE

11.05. Elisabeth Oerding, Leverkusen

10.05. Blumen Müller, Inh. Rudolf Müller e.K.,

11.05. Johann Eberhart, Wackersdorf

München

11.05. Elisabeth Örding, Leverkusen

12.05. Blumen Wegener, Ottilie Wegener,

13.05. Carola Holzer, Schiffweiler

Hannover

14.05. Petra Weidemann, Zeuthen 15.05. Wilfried Zeng, Mühlhausen, Thür.

30 JAHRE

16.05. Gertraud Schlegl, Oberasbach b. Nürnberg

31.03. Firma Gebhard, Bexbach

17.05. Ulrich Bartz, Bad Doberan 19.05. Renate Schlaghaufer-Stelzl, Glonn,

25 JAHRE

Kr. Ebersberg, Oberbay.

07.05. Firma Ina Gräser, Bremen

20.05. Therese Eigenstetter, Straubing 24.05. Peter Mohr, Aachen 25.05. Gerlinde Schaare, Genthin 26.05. Josef Jetzinger, Obing

VORSCHAU JUNI z R E G I O N A LV E R S A M M L U N G E N : TO U R B U C H z H V: DA S P R O G R A M M z P R A X I ST I P P S : P L A K AT E D R U C K E N


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K A F F E E K L AT S C H Im Juni-Feelings laden wir alle Leser zu einem Kurzurlaub nach Österreich ein. Schließlich ist die Wiener Kaffeehauskultur legendär. Wobei wir uns nicht ganz so sklavisch an die Gebräuche unserer Nachbarn halten. Dort serviert man den Apfelstrudel nämlich nicht wie wir mit Vanilleeis und Sahne, sondern nur mit Puderzucker überstäubt. Zum Kuchen gibt es eine Kaffeespezialität, die man in Österreich als »großen Braunen« kennt. Guten Appetit!

SON N EN FARBEN Unsere Kaffeeklatsch-Szene steht ganz im Zeichen des Frühsommers, da sind Gelb und Orange unverzichtbar. Warme Farben, die vor Lebensfreude nur so sprühen. Im Juni – zum Start in die Sommersaison also – sind diese Farben durchaus angesagt, da spielt der »Abkühlfaktor« noch keine Rolle. Gelb und Orange verstärken optisch die Sonnenwärme, kühle Töne mit einem mehr oder weniger großen Blauanteil passen besser in den Juli und August. KAFFEE UND KUCHEN Wer schon in Österreich, speziell in Wien zu Gast war, kennt die unvergleichliche Atmosphäre in einem Kaffeehaus.Und die umfangreiche Getränkekarte, die sich übrigens von der einer Kaffeekette wie etwa Starbucks wohltuend unterscheidet. Wir haben für die Kaffeeklatschrunde im Juni den österreichisch so genannten »großen Braunen« gewählt. Es handelt sich hierbei um die Maxiversion eines »kleinen Schwarzen«, der mit Kaffeeobers (= Kaffeesahne) serviert wird.

Als österreichische Kuchenspezialität gibt es dazu einen warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne. BLUMIGER TISCHSCHMUCK Für die blumige Dekoration der ÖsterreichStippvisite hat unser Kaffeeklatsch-Florist mit Calendula vorwiegend runde Blütenformen gewählt. Diese wirken generell ruhig, voluminös und füllig und können durch die Rundungen nicht anecken. Genau das Richtige also für die gemütliche KaffeeklatschRunde im luftigen Wintergarten. Neben den orangefarbenen und gelben Ringelblumen wurden Rosen, Asclepias sowie Schneeball zu einem dekorativen Gesteck verarbeitet. Das Porzellangefäß wurde farblich auf das Geschirr abgestimmt und bietet ausreichend Raum für Frischblumensteckhilfe. Ein Tipp noch: Calendula verdunsten sehr viel Feuchtigkeit, benötigen also viel Wasser. Diese Blüten müssen vor dem Verarbeiten gut konditioniert sein, damit sie auch an wärmeren Tagen möglichst lange Freude bereiten.

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feelings

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T H E M A Farbintensiv, sympathisch und dekorativ mutet unsere Tischdekoration im Juni an. Die leuchtenden Farben Gelb und Orange passen hervorragend in den Frühsommermonat. Das ist Genuss pur!

FOTOS

SELBERMACHEN Zur gepflegten Gastlichkeit gehört nicht nur ein blumiger Tischschmuck, sondern auch eine kleine Blüte an jedem Gedeck. Hier kann der Gastgeber selbst kreativ werden. Damit auch Menschen mit »zwei linken Händen« beim Selbermachen erfolgreich sind und Lob ernten, sind die Basteltipps sehr einfach gehalten. Benötigt werden pro Gedeckschmuck lediglich zwei Ringelblumen, ein Stiel Beiwerk, rund 30 Zentimeter Vliesband und 50 Zentimeter Schmuckband. Wenn die Blüten gut mit Wasser versorgt werden sollen, kommt ein mit Kappe verschließbares Röhrchen hinzu. Übrigens: Die Rezepte für Kaffee, Kuchen und Vanilleeis stehen im neuen MerkurPortal als Download bereit.

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