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feelings

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I SOMMERFLORISTI K

I BERLI N REISE GEWI N N EN I NATU R IM SPREEWALD


west

Floristmeisterin Eva Laakmann bei einem Ausflug in Jordanien (großes Foto) und die Skyline von Dubai sowie eine dort typische Hotel-Dekoration.

FOTOS

PERSÖNLICHKEITEN

Berufliche Auslandserfahrung – das ist in so manchem Lebenslauf ein wesentliches Kriterium. Nicht nur in akademischen Berufen, sondern auch in der Floristik kann im Ausland ein Erfahrungsschatz gewonnen werden, der berufliche und persönliche Entwicklung verbindet. Die Floristmeisterin Eva Laakmann aus Kleve war gemeinsam mit ihrem Freund, dem Braunschweiger Floristmeister Martin Linne, drei Jahre lang in Jordanien und Dubai bei einem der führenden Blumenunternehmen des Mittleren Ostens tätig. Neue Kulturen, neue Herausforderungen, neue Erfahrungen – Eva Laakmann ist um vieles reicher zurückgekommen.

J O R D A N I E N »Es gibt schon deutliche kulturelle Unterschiede.Die erste Zeit war schwierig, zumal als Frau in einer Ausbildungs-Position«,erinnert sich Eva Laakmann an ihre ersten Monate in Jordanien. Eines ihrer Aufgabenfelder beim Unternehmen »Alissar Flowers« war die Weiterbildung von etwa 15 Mitarbeitern, die bei der Ausstattung von Hotels, Events und Hochzeiten eingesetzt wurden. Eine floristische Ausbildung wie in Deutschland gibt es in Jordanien nicht,zugleich ist europäische Floristik en vogue.Das war das spannende und manchmal spannungsreiche Arbeitsumfeld der 30-jährigen Floristmeisterin in der jordanischen Hauptstadt Amman. »Blumenschmuck ist dort Ausdruck von Wohlstand und Pracht. Bei größeren Festen werden viele hun-


trifft ...ost dert Gäste eingeladen und für die Floristik wird schnell mal eine fünfstellige Summe ausgegeben«, umschreibt Eva Laakmann die orientalische Prachtentfaltung. Blumen und Pflanzen werden aus Europa eingeflogen – Rosen, Lilien und Nelken sind sehr beliebt. Heimische Flora wie das Löwenmäulchen gilt den wohlhabenden Jordaniern hingegen wenig. Sie bevorzugen rund gebundene Sträuße nach europäischem Muster und weniger die traditionellen gesteckten Körbe, wie sie in den rund 100 Blumengeschäften Ammans angeboten werden. D U B A I Nach einem Jahr Jordanien waren dann in Dubai verstärkt Manager-Qualitäten gefragt. Eva Laakmann hat in dem internationalenTouristen-HotSpot den Bereich Hotel-Ausstattung aufgebaut. Be-

ginnend mit einem Hotel und zwei philippinischen Floristen wurden nach zwei Jahren zwölf Mitarbeiter für die Betreuung von acht 4- und 5-Sterne-Hotels beschäftigt. Wobei die Hotel-Paläste in Dubai Full-Service voraussetzen, die Floristen sind ständig vor Ort. Als »Operation-Mananger« war Eva Laakmann für die Gesamtorganisation verantwortlich – vom Einkauf bis zu den Event-Ausstattungen. Die Floristmeisterin will »nicht verheimlichen, dass die Bezahlung sehr gut war – aber auch hohe zeitliche Anforderungen gestellt wurden«. Nach drei Jahren im Mittleren Osten, um viele Erfahrungen reicher, ist Eva Laakmann zurückgekehrt. Um ihre berufliche Perspektive macht sie sich keine Sorgen, denn »Floristik hat Zukunft«, sagt sie.

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romantik + landl SOMMERFLORISTIK

Es ist unverkennbar: Wir lieben das Landleben und sehnen uns nach Ursprünglichkeit und dem Einfachen. Altes Handwerk ist wieder angesagt. Zu den optisch-sinnlichen Genüssen in diesen warmen Monaten gehören Sommerblumen, die unseren vier Wänden einen romantischen, ländlich-natürlichen oder auch mal klassisch-edlen Touch verleihen.

SOMMERFARBEN GELB: SOLIDAGO PINK: NERINEN ROSA: EREMURUS WE I S S : AG A PA NTH U S BLAU: RITTERSPORN V I O L E T T: A L L I U M, V E RO N I K A

S O M M E R B L U M E N B U C H G E W I N N E N In diesem Monat können Sie bei unserem Gewinnspiel (Seite 16)

ein fantastisches Sommerblumen-Buch gewinnen, das man im Handel nicht kaufen kann. Es zeigt mehr als 165 Bilder – darunter 65 herrlich ländliche florale Arrangements – und ist in edlem Leinen gebunden. Außerdem erfahren Sie Wissenswertes vom Gärtner über den professionellen Anbau von Sommerblumen. Schwelgen Sie in Sommerblumen-Floristik und gönnen Sie sich einen herrlichen Strauß aus dem Fleurop-Fachgeschäft.


eben

Jetzt sind die Feld- und Wiesenblumen mit ihrer naturnahen Anmutung und Farbenvielfalt angesagt. Ob warme Sonnentöne, feminine Rosa-Nuancen, träumerisches Blau und Violett oder transparentes Weiß: Das Sommerblumen-Sortiment bietet für jedeVorliebe eine umfangreiche Auswahl. S OM M E R F R I S C H E -TI P P S

Sommerblumen – das bedeutet zarte Blüten und viele Blätter. Beides steht einer langen Haltbarkeit entgegen. Allerdings haben die Erzeuger die Qualität des Sommerflors in den vergangenen Jahren stark verbessert.Zum Standard gehören heuteVorbehandlungsmaßnahmen gleich nach dem Schnitt und der Transport vom Feld oder Gewächshaus bis zum Floristen auf Wasser. Damit die Frischeket-

te beim Verbraucher nicht unterbrochen wird, hier einige Tipps: + Stiele mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. + Das sommerliche Arrangement in sehr saubere Vasen mit handwarmem Wasser einstellen. Das Frischhaltemittel in der richtigen Dosierung nicht vergessen. Dieses besteht aus einer Kombination von Nährstoffen zur Erhaltung der Lebensfunktionen der Schnittblumen und Bakteriziden, die die Vermehrung von Schadorganismen im Wasser minimieren. + Ihr Florist hat die Blätter am unteren Stielende entfernt, so dass kein Laub ins Wasser gelangt. Die durch Blätter freigesetzten Phenole beeinträchtigen die Haltbarkeit der Blumen stark. + Sommerblumen brauchen viel frisches Wasser.

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NATURSCHUTZ

In der Gunst vieler Blumenfreunde stehen Orchideen weit oben auf der Rangliste der besonders beliebten Blüten. Die edlen Gewächse gelten als Synonym für die tropische und subtropische Vielfalt der Flora. Übersehen wird dabei oft, dass Orchideen in heimischen Gefilden nicht nur in Gewächshäusern, sondern auch in der Natur wachsen. Besonders artenreich auf kleinem Raum ist das Naturschutzgebiet »Leutratal-Cospoth« bei Jena. Immerhin 27 Orchideenarten blühen dort zwischen Mai und Juli. Behütet werden sie vom Naturschutzbund (NABU) Thüringen, der im Ortsteil Leutra seine Niederlassung hat.

bevor es im Jahr 2007 mit dem Die Helden tragen Namen wie et- Autobahnausbau der A 4 auf 583 wa ‘Kriechendes Netzblatt’, ‘Drei- Hektar erweitert wurde. zehnjähriges Knabenkraut’,‘Bocks- »Die Orchideenvielfalt begründet riemenzunge’ oder ‘Bienen-Rag- sich in den unterschiedlichsten wurz’. Solch kuriose deutsche Be- Biotop-Typen vom Buchenwald zeichnungen haben die 27 Orch- über Kiefernforst bis zumTrockenideenarten, die im Leutratal und rasen« erklärt Gisela Stang vom auf dem fast 400 Meter hohen NABU Thüringen die besonderen Berg Cospoth heimisch sind. Au- Wachstumsbedingungen. Die Reßergewöhnlich ist die Artenviel- gion ist zudem geprägt durch Mufalt auf kleiner Fläche. Nur knapp schelkalkhänge in Südlage – ideal 120 Hektar war das schon 1937 un- für die zahlreichen heimischen ter Schutz gestellte Gebiet groß, Orchideenarten. O R C H I D E E N V I E L FA LT

orchi


deen

Blühende Landschaften bei Jena – da gehen die Herzen aller Orchideenfreunde auf.

FOTOS

berg ORCHIDEENTRADITION

ORCHIDEEN FÜHRUNGEN

Das schon 1348 erstmals in Urkunden erwähnte Leutra, 1994 nach Jena eingemeindet, ist sich der Orchideen-Kleinodien durchaus bewusst. Busreiseveranstalter bringen Orchideenliebhaber in den Ort, denn der Naturschutzbund Thüringen bietet im Mai und Juni an den Wochenenden und Feiertagen (darüber hinaus nach telefonischer Absprache) Orchideenführungen an. Es gibt einen Orchideenstammtisch, ein jährliches Orchideenfest und nicht selten Vorträge zu der Spezies mit den skurrilen Blüten.Seit 1989 kürt der Arbeitskreis Heimische Orchideen die Blume des Jahres. In diesem Jahr ist das ‘Blasse Knabenkraut’ gewählt worden.

Mindestens zwei Stunden dauern die Orichdeenführungen, bei denen es über steile Wege durch geschützte Natur geht. Die Blütezeit der botanischen Kostbarkeiten liegt zwischen Mai und Juli. Wer möchte, kann die Naturerlebnisse mit einem Besuch der um 1250 im romanisch-frühgotischen Stil erbauten Wehrkirche St. Nikolaus verbinden.Sie ist die älteste erhaltene Kirche Thüringens. ORCHIDEEN SCHUTZ

In absehbarer Zukunft wird die Region für Natur- und Orchideenfreunde noch attraktiver. Die Trasse der A4, die das Naturschutzgebiet teilt, wird in einen Tunnel verlegt. Ein Sieg der Naturschützer, die das schon lange forderten.

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H E I M AT F L O R I ST I K

Die zauberhafte sommerliche Spreewaldlandschaft hat unser Heimatflorist, Nicolaus Peters, perfekt eingefangen. Aufregende, laute Blütenfarben wären hier völlig fehl am Platz, passend hingegen sind zartes Vanillegelb, sanftes Creme, Weiß und natürlich die Grüntöne. Der Stehstrauß ruht auf einer Schale, die im Wasser zu schweben scheint – wie die Boote auf den vielen Spreewaldkanälen. Verarbeitet hat Nicolaus Peters in dem sehr naturhaften Arrangement zarte Androsaceen, die den deutschen Namen Mannsschild tragen, urwüchsige Bartnelken, grün-gelb blühende Hortensien, Kamillenblüten, Roggenähren, Akelei und Korallenfarn.

natur im spreew Grüße aus dem Spreewald

H EIM AT: BR AN DEN BURG

DAS BUNDESLAND

Mit seinen knapp 30000 Quadratkilometern ist Brandenburg, gelegen im Nordosten Deutschlands, das fünftgrößte Bundesland. Landeshauptstadt ist Potsdam. Es grenzt im Osten an Polen, im Süden an Sachsen, im Westen an Sachsen-Anhalt, im äußersten Westen an Niedersachsen und im Norden an MecklenburgVorpommern. Und mittendrin –

quasi wie die Perle in der Auster – liegt Berlin. Als Gründungsdatum der historischen Mark Brandenburg gilt der 11. Juni 1157, erst 1990 wurde das Bundesland Brandenburg als Land der Bundesrepublik Deutschland neu gegründet.

DIE REGION

Nur 120 Kilometer trennen die pulsierende, quirlige Bundeshauptstadt Berlin vom Spreewald – und

doch liegen Welten dazwischen. Man sagt: »Der Spreewald bildet ein einzigartiges Sanatorium für nervenüberreizte Großstädter.« Das liegt an den vielen natürlichen Flusslaufverzweigungen der Spree, die durch angelegte Kanäle deutlich erweitert wurden. Als Auen- und Moorlandschaft besitzt das rund 3 000 Quadratkilometer große Gebiet für den Naturschutz überregionale Bedeutung und ist


wald als Biosphärenreservat geschützt. Übrigens: Die Kulturlandschaft Spreewald wurde entscheidend durch die Sorben geprägt. DI E SPREEWALDKRIMIS

Packende Mordfälle in der magisch-märchenhaften Landschaft des Spreewaldes, verpackt in intensive Liebesdramen und spannende Politthriller bieten die als DVD erhältlichen Spreewald-

krimis »Der Tote im Spreewald« und »Das Geheimnis im Moor«. Beim Schauen verliebt man sich unweigerlich in diese fantastische Wasserlandschaft. Und jenseits aller Spannung vermitteln beide Filme den Wunsch, selbst einmal die vielen Kanäle dort zu erkunden und Abenteuer zu erleben. DIE REGIONALE KÜCHE

Die bodenständige Brandenburger

Küche ist wegen der zahlreichen Gewässer sehr reich an Fisch. Unverzichtbar sind Kartoffeln, seit Friedrich der Große der braunen Knolle in Brandenburg per Kartoffelbefehl zum Durchbruch verhalf. Eine Spezialität der Niederlausitz sind Plinsen, eine Form von Eierkuchen. Überregional bekannt sind das Fürst-Pückler-Eis, der Beelitzer Spargel und natürlich die Spreewälder Gurken.

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blüten

pektakel gewinnen

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT DER FLORISTEN 2012

Am 17. und 18. August steht Berlin ganz im Zeichen der Blumengestaltung. Dann wird in einer der TopLocations der Hauptstadt, den Potsdamer Platz Arkaden, die Deutsche Meisterschaft der Floristen in Zusammenarbeit des Fachverbandes Deutscher Floristen e.V. und der Fleurop AG veranstaltet. Es ist das wichtigste floristische Ereignis des Jahres, und die Fleurop-Partner verlosen aus diesem Anlass unter den Feelings-Lesern eine Wochenendreise in die deutsche Hauptstadt.

Gestaltung mit Blumen – das ist ein unendlich weites Feld. Schließlich begleiten uns Blumen in allen wichtigen Lebenslagen. Vom Strauß für Mutter und Kind nach der Geburt über floristische Präsente zu Feier- und Ehrentagen oder blühende Tischdekorationen zu festlichen Anlässen bis hin zur Trauerfloristik. Nahezu alle Völker der Erde schmücken ihr Lebensumfeld mit Blumen und haben dabei ganz eigene Gestaltungsvorlieben entwickelt. Bezogen auf florale Gestaltungen nimmt die deutsche Floristik international eine Spitzenposition ein. Das ist nicht zuletzt der fundierten Ausbildung und konsequenten Nachwuchsförderung zu verdanken.


Zur Nachwuchsarbeit gehört ganz zentral die Deutsche Meisterschaft der Floristen,die im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Die Teilnehmer müssen sich zuvor in ihren Bundesländern qualifizieren. Die Gewinner des Fleurop-Gewinnspiels in diesem Monat (Seite 16) werden also einige der besten Floristinnen und Floristen Deutschlands bei ihrer kreativen Arbeit live erleben. Die Wochenendreise beginnt am 17. August, und schon an dem Freitag kann man in den Potsdamer Platz Arkaden die Entstehung der ersten Wettbewerbsarbeiten erleben. Am zweiten Wettbewerbstag wird es dann noch spannender, denn nach insgesamt fünf Werkstücken pro Akteur muss die neue deutsche Meisterin (oder der Meister) der Floristen feststehen. Unterkunft finden die Gewinner des floristisch geprägten Wochenendtrips im Grand Hyatt Berlin. Das 5-Sterne-Hotel liegt sehr zentral gleich gegenüber der Philharmonie und damit nur einen Steinwurf von vielen weiteren Attraktionen der »neuen Mitte« entfernt. Das Grand Hyatt hebt sich von anderen Top-Hotels der Hauptstadt durch sein spektakuläres Innendesign ab. Akzentuiert wird die noble Einrichtung durch zeitgenössische Kunst, die dem Ambiente einen metropolen Charakter verleiht. Der Gewinn umfasst neben einem reichhaltigen Frühstücksbuffet auch die Anreise mit der Bundesbahn. Ein Top-Hotel mit allem Komfort in der interessantesten Stadt Europas zum Anlass des wichtigsten floristischen Ereignisses in diesem Jahr – es lohnt sich, bei der Verlosung auf Seite 16 mitzumachen.

In den Potsdamer Platz Arkaden wird die Deutsche Meisterschaft der Floristen 2012 ausgetragen. Letztmalig fand dort vor vier Jahren anlässlich des 100. Jubiläums von Fleurop solch ein floristisches Top-Ereignis statt. Oben eine Arbeit aus dem Meisterschaftsjahr 2010. F O T O S M I T T E Spektakulär sind die Dachterrasse und die Empfangshalle des Hotels Grand Hyatt Berlin. FOTOS LINKS UND OBEN

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daheim

urlaubslaune


S O M M E R L I C H E R P F L E G E T I P P Zimmerpalmen zeigen sich generell dankbar, wenn

sie hin und wieder ein Duschbad im Freien genießen können. Ein warmer Sommerregen wirkt sich anregend auf das Wachstum aus und befreit die Pflanzen von Staub. Die meisten Palmen können während der Sommermonate draußen stehen – man sollte allerdings das Substrat täglich prüfen und nach Bedarf gießen. Im Zimmer kann man sich mit dem Gießen eher zurückhalten, denn auch Palmen sind empfindlich gegenüber Staunässe.

erst nach vielen Jahren erreicht. Dann besitzt sie auch den verholzten Palmenstamm. K E N T I E N sind ebenfalls sehr beliebt und pflegeleicht. Sie können jedoch im Zimmer eine stattliche Höhe von zwei bis drei Metern erreichen. Kaufen kann man sie in zahlreichen Größen: vom winzigen, preisgünstigen Jungpflänzchen bis zum ausgewachsenen Prachtexemplar, das seinen Preis unbedingt wert ist. Kentien begleiten ihre Besitzer viele Jahre – ihre Lebensdauer ist nahezu unbegrenzt. Da sie jedoch langsam wachsen, braucht man sich so schnell keine Gedanken zu machen, wo so ein ausgewachsenes Exemplar von zwei, drei MeZIMMERPFLANZE DES MONATS tern Platz findet. Außer der übliPalmen, die Zimmerpflanzen des Monats Juli, bringen ein Quäntchen chen Pflanzenpflege stellt die KenExotik und viel Urlaubsstimmung ins Haus. Die Grünpflanzen mit den tie keine besonderen Ansprüche. dekorativen Blättern sind recht robust und trotz ihres imposanten Äu- Mit ihrem gleichmäßigen,dichten ßeren auch für Anfänger unter den Pflanzenfans geeignet. Viele Arten Wuchs und den schmalen Fiederbieten einen nützlichen Mehrwert – sie reinigen die Luft und sorgen blättern,die auf langen Stielen sitso für ein angenehmes Raumklima. Eigentlich sollte in jedem Haus- zen, ist sie wahrhaft ein Schmuckhalt mindestens ein stattliches Palmenexemplar gute Dienste leisten. stück im Topf. G O L D F R U C H T P A L M E N wachB E R G P A L M E N (Chamaedorea) me: Schon junge Pflanzen bekom- sen ebenfalls recht langsam, könzählen zu den beliebtesten Pal- men Rispen mit kleinen gelben nen aber im Laufe der Jahre memen – dekorativ, aber eher zierlich. Blüten, die an Akazien erinnern. terhoch werden.Dann sind sie mit Sie können im Zimmer viele Jahre Früchte allerdings kann man im ihren ausladenden, überhängenalt werden, und auch Menschen Zimmer kaum erwarten: Männli- den Wedeln in einem geräumigen ohne den berühmten grünen Dau- che und weibliche Blüten sitzen Wintergarten besser aufgehoben men kommen mit diesen Pflanzen nämlich auf verschiedenen Pflan- als im Wohnzimmer. Ältere Palgut zurecht. Normalerweise blü- zen. Die Bergpalme wächst recht men machen sich im Sommer gut hen Palmen im Zimmer nicht. Die langsam und hat ihre endgültige als Kübelpflanzen auf der Terrasse Bergpalme macht eine Ausnah- Größe von 80 bis 100 Zentimetern oder dem Balkon.

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NA MENSTAGE IM J U LI

IMPRESSUM Feelings erscheint zwölf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fleurop-Fachgeschäft erhältlich. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers.

H e r a u s g e b e r (v. i. S. d. P.) Fleurop AG 12200 Berlin Tel: 030/713 71-0 Fax: 030/713 71 198 Schriftleitung Winnie Maria Lechtape Redaktion Bahia Büro Angelica Langley, Martin Hein Gotenstr. 11 20097 Hamburg Tel: 040/430 54 38 Fax: 040/430 58 09 E-Mail: feelings@fleurop.de Grafik Esther Hartmann, Christof Brüggemann, Hamburg litho Druckerei in St. Pauli, Hamburg Druck Evers Druck, Meldorf Fotos Blumenbüro Holland (Titel, S. 4 o.l., S. 5 u.l., S. 12/13), Blumenbüro Holland/Kristian Schuller (S. 16), Martin Linne (S. 2/3), iBulb (S. 4/5 großes Foto, u.l, M., u.r.), Frank Leo (S. 6/7),

1 7 . Marina

2 5 . Valentina

2 . Wiltrud

1 . Eckart

1 0 . Erik

9 . Leonore

1 8 . Berta

2 6 . Achim

3 . Ramon

1 1 . Donata

1 9 . Bernold

2 7 . Natascha

4 . Beata

1 2 . Siegbert

2 0 . Leon

2 8 . Innozenz

5 . Antonius

1 3 . Sara

2 1 . Lorenz

2 9 . Lucilla

6 . Mariele

1 4 . Karolina

2 2 . Lene

3 0 . Bea

7 . Norbert

1 5 . Donald

2 3 . Jacqueline

3 1 . Ignaz

8 . Bettina

1 6 . Carmen

2 4 . Christoph

Quelle: Namenstage gemäß J. Torsy »Der große Namenstagskalender« aus dem Herder Verlag

FEELINGS-SUDOKU

Auch in diesem Monat gibt es wieder etwas zum Knobeln. Diese Lösung verraten wir Ihnen dieses Mal erst in der September-Ausgabe. Aus gutem Grund, denn unser August-Feelings ist voll und ganz der Deutschen Meisterschaft der Floristen gewidmet. (Beachten Sie dazu bitte die Seiten 10/11 und unser Gewinnspiel auf Seite 16.)

Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 8/9), Fleurop/Michael Fahrig (S. 10 u.l.), FDF/Jörg Manegold (S. 11 r.),

8

Grand Hyatt Berlin (S. 10 u.r., S. 11 u.l.), igs Hamburg 2013 (S. 15 o., u.)

9 6 4 9 6 5

8

1 5 2 7 9 3 6 8 4

4 3 7 6 8 2 1 5 9

6 8 9 4 1 5 2 3 7

7 4 1 3 2 8 9 6 5

5 6 8 1 7 9 4 2 3

2 9 3 5 6 4 8 7 1

9 2 4 8 5 7 3 1 6

8 1 5 9 3 6 7 4 2

3 7 6 2 4 1 5 9 8

Haben Sie unser Feelings-Sudoku im Juni lösen können? Hier sind die richtigen Zahlen.

3 6

7

2

8

4

2 3 1 3 7 6 9 8

4 5


B U C H T I P P: N AT U R L U ST

TO R Z U R W E LT B L Ü H T 2 0 1 3

Es fließt zwar noch viel Wasser die Elbe hinunter bis die »Internationale Gartenschau Hamburg« (IGS) ihre Pforten öffnet. Doch angesichts der Bedeutung dieser nur alle zehn Jahre stattfindenden Großveranstaltung ist ein Hinweis schon jetzt berechtigt. Frei nach Jules Verne lautet ein Slogan der IGS »In 80 Gärten um die Welt« – und nicht weniger als die Welt ist inhaltlicher Angelpunkt der Präsentation. Die Welt der Kontinente, des Wassers, der Bewegungen und der Natur werden thematisiert. Die in Hamburg vertretenen Konsulate haben Bäume für den »Park Vereinte Nationen« gespendet, ein Sinnbild für die Weltoffenheit der Hansestadt, dem »Tor zur Welt«. Beim Thema »Welt der Religionen« werden Vertreter von fünf Weltreligionen unterschiedliche Gärten entwerfen, die – über einen Springbrunnen verbunden – in eine gemeinsame Gartengestaltung aufgehen. Das sind nur einige der in Hamburg geplanten Ideen zur gärtnerischen Landschaftsgestaltung, die dem Stadtteil auf der Elbinsel Wilhelmsburg ein neues Gesicht geben werden. Die IGS beginnt am 26. April 2013, der Verkauf von Dauerkarten hat längst begonnen. Mehr Informationen unter www.igs-hamburg.de.

Wer draußen mit seinen Kindern mehr sehen, hören, riechen und mehr entdecken möchte, findet in »Naturlust« Anleitungen für lebendige und dazu lehrreiche Streifzüge durch die vier Jahreszeiten, vom Frühlingserwachen bis zur Winterstille. Das abwechslungsreiche Buch ist bebildert mit stimmungsvoller Tier-, Mensch- und Pflanzenfotografie, vermittelt interessante Beobachtungstipps, Wissenswertes zu Flora und Fauna, Rezepte aus der Naturküche, Spiele und Bastelideen. »Naturlust«, geschrieben von der Biologin Bärbel Oftring, ist ein Buch für die ganze Familie, ein hübsches Geschenk für große und kleine Naturfreunde und alle, die es werden wollen.

»Naturlust. Draußen mehr erleben!« von Bärbel Oftring im Kosmos Verlag, Broschur, 144 Seiten, 200 Farbfotos, 8 Farbillustrationen, ISBN 978-3-440-13148-0, EUR 16,99.

A B B.

BERICHTIGUNG

In der Mai-Ausgabe, Seite 15, hatte sich leider ein Fehler eingeschlichen. Der Veranstaltungsort der »Tatton Park Flower Show« Knutsford (Grafschaft Cheshire) liegt im Nordwesten Englands, nicht in Schottland.

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GEWI N NSPI EL

die blühende hauptstadt ...

Berlin ist Ziel einer Wochenendreise für zwei Personen (17. bis 19. August), die von den Fleurop-Partnern neben 30 exklusiven Sommerblumen-Büchern in diesem Monat verlost wird. Anlass ist die Deutsche Meisterschaft der Floristen, die Reisegewinner residieren im 5-Sterne-Hotel Grand Hyatt Berlin. Wer gewinnen möchte, sollte wissen: Wo in Berlin findet die Deutsche Meisterschaft der Floristen statt ? Die Antwort lautet: P _ _ _ D _ _ _ R

P _ _ _ Z

A _ K _ _ _ _

Mein Vor- und Nachname

Meine Adresse: Straße und Nr.

PLZ und Ort Mein Lieblingsflorist, bei dem ich Fleurop-Feelings erhalten habe:

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Coupon bitte ausschneiden, auf eine Postkarte kleben und einsenden an: Fleurop AG Stichwort Feelings 12200 Berlin

Name des Geschäfts

Straße und Ort


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ISOMMERFLORISTIK INATUR IM SPREEWALD IBERLINREISE GEWINNEN PERSÖNLICHKEITEN FOTOS Floristmeisterin Eva Laakmann bei einem Ausflug in Jordani...

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