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SEPTEMBER 2011

SEPTEMBER-FLORISTIK V I P - B L U M E N PAT E N DRESDENS GÄRTEN


junges engage

Anna Sturm engagiert sich als Pr채sidentin des saarl채ndischen Landesverbandes der Floristen ehrenamtlich f체r die Branche der Blumengestalter.

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ment PERSÖNLICHKEITEN

Allenthalben wird bemängelt, dass jüngere Menschen häufig nur schwer für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern sind. Quer durch die Gesellschaft zieht sich das von vielen beklagte Defizit – auch die Branche der Floristen ist in ihrem Berufsverband davon nicht gänzlich verschont. Um so wichtiger sind junge Persönlichkeiten, die sich jenseits monetärer Vorteile für den Berufsstand einsetzen. Wie Anna Sturm, die seit kurzem das Saarland im Fachverband Deutscher Floristen vertritt. Berufsständische Arbeit gilt vielen jungen Menschen als wenig cool, langweilig, verstaubt. Anna Sturm sieht das anders: »Meckern können viele, das hilft aber nichts. Man muss sich persönlich engagieren, wenn man etwas verändern will – und auch die Floristik, die Fachgeschäfte, müssen mit der Zeit gehen«, beteuert die 30-jährige Floristmeisterin. Einen wichtigen Aspekt in ihrer Verbandstätigkeit sieht sie im »Engagement für junge Leute«. Damit meint sie einerseits den Berufsnachwuchs, den es zu begeistern gilt. »Floristik ist ein tolles Berufsbild, für mich gibt es nichts Schöneres. Zugegeben, es ist viel Arbeit – aber kreativ, selbstbestimmt, mit Perspektiven«, ist die Mutter der zweijährigen Tochter Lotte überzeugt. Berufsnachwuchs einerseits – andererseits möchte Anna Sturm auch ein jüngeres Publikum für Floristik interessieren. »Gestaltungen mit Blumen haben keine Altersgrenzen, denn sie sind ja individuell abgestimmt, immer Unikate. Damit kann man auch junge Menschen begeistern«, ist sie überzeugt. Allerdings müssten dafür schon mal »überkommene Denkweisen über Bord geworfen und neue Konzepte gesucht werden.« In dieser Überlegung begrün-

det sich auch ihr Engagement im Floristenverband. »Junge Leute kriegt man nur mit jungen Leuten«, hat sie in ihrem eigenen Unternehmen festgestellt. Neue Konzepte wünscht sich die Verbandspräsidentin der Floristen des Saarlandes – und hat selbst solch ein neues Konzept in die Tat umgesetzt. Sie eröffnete jüngst ein gemeinsames Geschäft mit ihren Eltern, die schon länger ein auf asiatische, insbesondere indonesische Möbel spezialisiertes Einrichtungskontor führen. Nun geht zeitgenössische Floristik mit den exotischen Möbeln eine Symbiose ein. Anna Sturm sieht darin eine »Herausforderung, die zeigt, wie breit das Berufsspektrum ist. Wir sind ja häufig mehr als Floristen, wir sind Gestalter. Das möchte ich auch in meiner Verbandsarbeit vermitteln.« Teil ihres Engagements für den Fachverband der Floristen soll es ebenfalls sein, dass »unsere Leistungen stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.« Auch dabei setzt sie auf das kreative Können ihrer Generation. »Wer, wenn nicht wir, steht für die Zukunft«, fragt sie.

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EXKLUSIVE

FLORISTIK

Einer der schönsten Monate im Jahr ist der September. Die Meteorologen zählen ihn zwar schon zum Herbst, aber zumindest tagsüber ist es oft noch sommerlich warm. Gen Abend spürt man dann den nahenden Herbst deutlich. Die Natur verwöhnt uns in diesem Monat mit einer herrlichen Blütenpracht in einem fast unglaublichen Farbspektrum. Da gibt es das tiefe Ochsenblutrot, das samtene Violett, das erdige Orange, das fantastische Goldgelb, warme Brauntöne und eine Grünpalette, in der Olivnuancen überwiegen. Diese Farbsymphonie präsentieren wir Ihnen mit klassischeleganter September-Floristik. Unsere spätsommerlichen floralen Unikate passen wunderbar zu dem gediegenen Wohnstil, wie er gern in Landhaus-Magazinen gezeigt wird. Vorbild ist der britische Landadel mit seinen traditionellen Cottages. Farblich ist diese Wohnwelt durch Naturtöne geprägt, in der kräftige Farben Akzente setzen.

Klassische, schwere Tweet- und Wollstoffe sowie Patchwork und Quilt geben neben den obligatorischen Ledercouches den Ton an. Die Atmosphäre mutet edel und gleichzeitig rustikal an. S T I L V O L L E F L O R I S T I K Zum englischen Landhausstil passen klassisch-dekorative Floral-Unikate. Flippige, innovative oder modernistische Floristik wäre hier fehl am Platz. Wunderschön hingegen passt der rundgebundene Strauß aus Rosen, Chrysanthemen, Amaranthus und Hagebutten ins Ambiente. Ob diese Blütenfülle in einer edlen Glasvase oder einem mit Blättern besteckten Gefäß platziert wird, ist Geschmackssache. Eine schöne Dekoration sind auch Blütenkränze, die in England so beliebt sind wie bei uns die rund gebundenen Sträuße. Man kann sie auf Schalen präsentieren oder auf gläsernen, drehbaren Tortenplatten. In jedem Fall sind Blütenkränze ein stilvoller Hingucker auf Tischen, Sideboards oder in Regalen.

Genuss pur: ein fesselndes Buch, ein guter Rotwein und herrlicher Blumenstrauß (rechts). Sowohl das Blütengesteck in dem mit Blättern besteckten Gefäß (links) als auch der Blütenkranz (oben) passen wunderbar in ein klassisches Ambiente.

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PFLANZEN IM HAUS

minis

Wussten Sie eigentlich, dass es fast jede Zimmerpflanze auch im Miniformat gibt? Die XXSGewächse stehen meist in Töpfen mit einem Durchmesser von nur fünf oder sechs Zentimetern. Wer also ein kleines Geschenk benötigt, gern mit Pflanzen dekoriert oder einen Tisch originell schmücken möchte, findet im Minipflanzen-Sortiment sicherlich etwas Passendes. ROMANTISCH

Die charmant-liebenswerten Sammeltassen sind wieder »in«. Klar, selbst Mini-Pflanzen haben in diesen Porzellangefäßen keine dauernde Überlebenschance. Doch ein Präsent für romantische Gemüter sind die mit Grünlilien bestückten Tassen allemal. Pflanzen und Porzellan passen nämlich perfekt zur wiederentdeckten großmütterlichen Poesie. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, verschenkt das Minigewächs in der Sammeltasse gemeinsam mit einem farblich passenden Poesiealbum oder Tagebuch – und hat so ein perfektes Geschenkeduo.


WAN DSCHMUCK

GRÜNES IM GLAS

Kleine Pflanzen brauchen nicht unbedingt einen Platz, auf dem sie stehen können. Man kann sie auch an die Wand hängen und damit einfarbigen Flächen den gewissen Pfiff verleihen. Die kleinen Exacum, die den schönen Namen »Blaues Lieschen« tragen, wurden in kleine Spitztüten gepflanzt, die mit Folie ausgekleidet sind. Mit einem farblich passenden Schmuckband kann man sie problemlos an einem kleinen Wandgitter anbinden. Auch das Gießen ist nicht schwierig, wenn man eine Pipettenflasche (aus der Apotheke) zur Hilfe nimmt.

Omis Einmachgläser sind top-aktuell. Man serviert Suppen, Salate und Nachspeisen darin. Oder nutzt sie sogar zum Kuchenbacken.Wir haben die Gläsernen aus dem Hause Weck kurzerhand mit Minigrünpflanzen und zwar mit Spathiphyllum bestückt. Ein bisschen Moos hinein und ein Bändchen drum herum – und schon hat man ein besonderes Geschenk für die Einladung zum Abendessen parat. Wer mag, setzt die Gläser noch auf blecherne Törtchenformen, und wieder ist ein Geschenkeduo perfekt.

BUNT GEMISCHT

Gehören Sie auch zu den Menschen, die mit Vorliebe etwas sammeln? Wenn die Objekte groß sind, kann das schnell PlatzProbleme geben. Für Minipflanzen hingegen findet man immer eine Nische. Oder stellen Sie die Kleinen einfach auf ein großes Tablett mitten auf den Tisch. Es gibt Flammende Käthchen in vielen Farben, Blaue Gänseblümchen, romantische Margeriten oder Miniröschen. Wer die XXSPflanzen in bunte Übertöpfchen stellt, hat schnell eine Dekoration, die immer wieder anders ausschaut.e 7

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Vergänglichkeit, das Verrinnen der Zeit thematisiert die Langzeitbelichtung von Michael Wesely. R E C H T S Zur Ausstellung ist im DuMont Buchverlag als begleitende Publikation »Flower Power« (29,95 Euro) erschienen. Herausgeber ist der Ausstellungskurator Dr. Matthias Harder. LINKS

symbolkraft AUSSTELLUNG

Nur wenige andere Sujets haben die Kunstgeschichte so durchzogen wie Blumen. Von den weltberühmten Stillleben der holländischen Meister längst vergangener Jahrhunderte bis hin zur umjubelten Ausstellung »Lasst tausend Blumen sprechen« des zeitgenössischen Kunststars Anselm Kiefer – Blumen waren und sind als Kunst-Thema immer aktuell. Das trifft auch auf die Fotografie zu, wie eine noch bis zum 2. Oktober laufende Ausstellung in Berlin zeigt. Blüten sind bei vielen Hobby-Fotografen ein sehr beliebtes Motiv. Auch zahlreiche weltberühmte Starfotografen wie Ansel Adams, Helmut Newton oder Richard Avedon haben sich der Symbolkraft aus dem Reich der Flora bedient. Einen neuen, oft überraschenden Blick auf die Blumenfotografie bietet nun die Ausstellung »Blumen – Zeitgenössische Fotografie« in der Berliner Alfred Ehrhardt Stiftung (10117 Berlin, Auguststraße 75). Achtzehn Fotografen und Künstler versammelt diese erste Übersichtsausstellung zum Thema. Darunter auch das Künstlerpaar Fischli/Weiss, das schon 2008 im Mailänder Palazzo Litta einer Präsentation den programmatischen Titel »Weitere Blumen und weitere Fragen« gab. Es ist wohl der Blumen innewohnende Dualismus,

der die Künstler über Jahrhunderte zum Thema brachte. Liebe und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit, das Verrinnen der Zeit und die Beständigkeit der Erinnerung – Blumen stehen für extreme Emotionen, tiefe Wahrheiten. Das zeigen auch viele Aufnahmen der Berliner Ausstellung. Sie wollen nicht nur im üblichen Sinne »schön« sein, auch wenn etwa die auf Unschärfe basierende Nahaufnahme einer Tulpe von Christian Rothmann von hoher abstrakter Ästhetik ist. Kaum ein Lebewesen wird in der Symbolik so häufig zitiert wie die Blume. Insbesondere dann, wenn es um die Schönheit geht, die in der Vergänglichkeit liegt. Die hat Michael Wesely in einer den Prozess des Verblühens einfangenden Langzeitaufnahme festgehalten. Sein Tulpenstillleben wurde über mehrere Tage belichtet und stellt den Weg allen Irdischen in einen neuen Zusammenhang. Wie viele andere Künstler der Berliner Ausstellung hat auch Michael Wesely internationales Renommee. Er stellte unter anderem im »Museum of Modern Art« in New York und in den auf internationale Fotografie spezialisierten Deichtorhallen in Hamburg aus. Die Berliner Fotoausstellung wirft einen neuen Blick auf Blumen. Auf ein Kulturgut, das die Menschheit seit Anbeginn begleitet hat. Und weiter begleiten wird, denn auch Künstler zukünftiger Generationen werden sich ihrer Faszination kaum entziehen können.

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BLUMENNAMEN

Die schöne Tradition, Blumen nach Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu benennen, reicht bis in die Anfänge der Botanik zurück. Auch in diesem Sommer kam es wieder zu zahlreichen »Taufen«,wobei ganz unterschiedliche »Damen von Welt« ihren Namen zur Verfügung stellten. Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde eine Orchidee benannt, nach Bettina Wulff, Ehefrau des Bundespräsidenten, eine Tulpe und nach der britischen Schauspielerin Helen Mirren eine fleischfressende Pflanze. In Singapur wurde in Anwesenheit der deutschen Bundeskanzlerin eine erst kürzlich gezüchtete Or-

chideen-Hybride der Gattung Dendrobium »Angela Merkel« getauft (unser Titelfoto). Die Orchidee mit ihren hellviolettfarbenen Blüten kann bei guter Pflege meterhoch werden. Sie steht im »VIP Orchid Garden«, wo auch andere Orchideen nach Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Princess Diana oder Margret Thatcher benannt wurden. Kein Zufall, denn der Botanische Garten Singapurs ist für seine Orchideenzucht berühmt. Als Nationalblume wird in dem Stadtstaat die 1896 entdeckte natürliche Hybride Vanda Miss Joaquim verehrt. Auch auf der berühmten Chelsea Flower Show in London wurde in diesem Jahr getauft. Die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren stand Pate für eine fleischfressende Pflanze namens ›Ne-


Oscar-Preisträgerin Helen Mirren mit der nach ihr benannten fleischfressenden Pflanze ›Nephentes Helen‹. Bettina Wulff taufte in den Niederlanden eine neugezüchtete Tulpensorte auf ihren Namen.

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vip-blumenpaten phentes Helen‹. Zu Gast auf der Blumen-Show war ebenfalls die Schauspielerin Vanessa Redgrave. Zu Ehren ihrer verstorbenen Tochter Natasha Richardson wurde dort eine Rose benannt. In den Niederlanden, bei der diesjährigen Eröffnung des Keuckenhofes, taufte Bettina Wulff eine neugezüchtete Tulpe. Sie führte dabei eine Tradition fort, denn die Bundespräsidenten-Gattinnen Marianne von Weizsäcker, Christiane Herzog, Christina Rau und Eva Luise Köhler waren ebenfalls schon Blumen-Namenspaten. Auch Bundespräsident Christian Wulff kennt sich mit Blumentaufen aus. Noch als Ministerpräsident Niedersachsens taufte er eine Hängegeranie auf den Namen »Stellena von Oldenburg«.

Zahlreiche weitere Persönlichkeiten gaben ihren Namen für Blumenzüchtungen. Bei den Rosen etwa Konrad Adenauer, der Volksschauspieler Willy Millowitsch, das Top-Model Heidi Klum oder die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Auch Dahlien tragen berühmte Namen. Sie wurden benannt nach der Schauspielerin Ilse Werner, dem Ballettdirektor und Chefchoreografen des Hamburg Balletts, John Neumeier, oder dem Tennis-Star Boris Becker. Die nach ihm benannte Sorte trägt den skurril anmutenden Namen »Boom-Boom«. Selbst der Blumenname Dahlie lässt sich zurückführen. Auf den schwedischen Botaniker Andreas Dahl.

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F O T O S Der Schlosspark Pillnitz (links) beherbergt auch die 200-jährige Kamelie, für die zur Überwinterung ein Glashaus gebaut wurde (großes Bild) und die zwischen Februar und April blüht (ganz rechts). Ein »Dauerblüher« sind auch die Steingärten im botanischen Garten.

Bitte beachten Sie unsere Buchbesprechung auf Seite 14

GARTENSTÄDTE IV

Noch vor wenigen Jahren verband man Gartenreisen in erster Linie mit Großbritannien, vielleicht noch mit Italien und Frankreich. Aber Deutschland? Auch wenn etwa der Nolde-Garten in Seebüll oder der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau beliebte Ziele waren, galt Deutschland doch in seiner Bedeutung vielen als Garten-Diaspora. Das hat sich gründlich geändert. Durch das neu erwachte Interesse am Thema Garten werden nun auch vermehrt deutsche Städte unter diesem Aspekt bereist, und »offene Gartenpforten« bei Privatgärten sind keine Seltenheit mehr. Überall entstehen auch neue Gärten, manchmal mit ungewöhnlichem Hintergrund. Wie etwa in Dresden. Er wird »Fremder Garten« genannt, und so fremd er erscheint, so klein ist er auch – 120 Quadratmeter. Die Künstlerin Ulrike Gärtner hat im Hof eines Wohnblocks im Bischofsweg den vielleicht skurrilsten Garten Dresdens konzipiert. Aus dem ehemaligen Wäscheplatz hat sie für das »Büro für Kunst« (Galerie Elly Brose-Eiermann) eine Symbiose europäischer und asiatischer Gartenarchitektur geschaffen. Ausschließlich Pflanzen, die einst in Japan und China beheimatet waren, wurden gepflanzt. Darunter Azaleen, Forsythien, Aprikosen, Rhododendren oder Hortensien – asiatische Gewächse, die längst wesentlichen Anteil an der europäischen Gartenkultur haben.

Auf eine ganz andere Weise ungewöhnlich ist der »Supergarten von Deutschland« – 2004 durch eine Fernsehsendung so geadelt. Blühende Gehölze, durch Dachplatanen beschattete Sitzplätze und ein Schwimmteich sind zentrale Elemente. Beide Gärten sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Beide Gärten sind auch recht ungewöhnlich für die eher klassisch geprägte Gartenstadt Dresden – insbesondere in der Blütezeit mit Recht »Elbflorenz« genannt. Ein Synonym historischer Gartenkultur ist der Park Pillnitz mit barocken und britischen Elementen, einem holländischen und einem chinesischen Garten, dem Palmen-Haus und der weltberühmten 200-jährigen Kamelie, die zwischen Februar und April bis zu 35 000 Blüten trägt. Auch der »Große Garten« auf der Altstädter Elbseite hat barocke Grundstrukturen. Die Rosen- und Staudengärten am Neustädter Elbufer wurden hingegen nach Gestaltungsideen der 1930er Jahre angelegt, der Leutewitzer Park im Westen der Stadt ist von der Volksparkbewegung der Gründerzeit geprägt und die Bürgerwiese von den Gestaltungsideen des preußischen Gartendirektors Peter Joseph Lenné. Schon diese Beispiele zeigen etwas von der Vielfalt der Gartenstadt Dresden, eine der grünsten Städte Europas. 300 Hektar öffentliche Grünanlagen und 300 Hektar Wald im Stadtgebiet können erlaufen werden. Dabei kann man rund 300 Brunnen, Wasserspielen und Fontänen begegnen, die sicherlich viel zum klassischen Flair beisteuern.


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B LÜ TE N S P E K TA K E L D E S JA H R E S

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Floristische Kreationen mit Wasserpflanzen, koreanische Blumenkunst, florale Juwelen des Regenwaldes und vieles mehr – die BUGA in Koblenz präsentierte schon bis jetzt das breiteste Spektrum floristischer und gärtnerischer Leistungen im Jahr 2011. Traditionell ein Höhepunkt jeder Bundesgartenschau ist die Hallenschau unter dem Motto »Floristen gestalten mit Blumen«. Mehrere Teams aus verschiedenen Teilen Deutschlands werden an dem hochkarätigen Wettbewerb teilnehmen, und vom Tischschmuck bis zum Trauerkranz Werkstücke zum Thema »Alte Räume – neue Ideen« präsentieren (16. bis 25. September). Eine Fachjury vergibt auf diesem Blütenspektakel Medaillen, die in der Floristen-Branche einem Ritterschlag gleich kommen.

Der Blick über den Gartenzaun – diese Formulierung steht sprichwörtlich für neue Erkenntnisse und wörtlich für den GartenReiseführer Deutschland. Aktualisiert und erweitert beschreibt das Nachschlagewerk von Roland Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, 1500 Gärten und Parks. Wobei Gartentyp, Geschichte und Gestaltungen erläutert werden. Aufgeteilt nach Bundesländern, ergänzt um Landkarten zur schnellen Orientierung,sind jeweils auch Öffnungszeiten, Führungen, Eintrittspreise und Kontaktadressen angegeben – sehr praktisch! Im Anhang wurden die wichtigsten Gartenfestivals sowie die »Offenen Gartenpforten« aufgelistet. Unter den beschriebenen Refugien finden sich 550 Privatgärten, die Besuchern offen stehen. Ein Hinweis darauf, wie sich Gartenkultur in Deutschland verändert. Für alle Liebhaber der gestalteten Natur ist der von der »Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur« herausgegebene Band ein unerlässlicher Reisebegleiter, der so manche Überraschung bereit hält.

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Roland Clark, Garten Reiseführer Deutschland, Callwey Verlag, ISBN 978-3-7667-1852-5, EUR 19,95

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FLEUROP-FEELINGS-SUDOKU

Auch in diesem Monat gibt es wieder etwas zum Knobeln. Die Lösung verraten wir im Oktober-Feelings.


Haben Sie unser Feelings-Sudoku im August lösen können? Hier sind die richtigen Zahlen. 9 3 6 8 1 4 5 7 2

5 1 4 6 7 2 8 9 3

2 8 7 5 9 3 1 6 4

3 9 5 7 4 8 6 2 1

6 4 2 3 5 1 9 8 7

1 7 8 2 6 9 3 4 5

7 6 9 1 2 5 4 3 8

8 2 1 4 3 6 7 5 9

4 5 3 9 8 7 2 1 6

VORSCHAU OKTOBER 2011 ERIKA & CALLUNA

Der Herbst ist da und mit ihm die typischen Saisonblumen und Saisonpflanzen wie Erika und Calluna. Wir zeigen die Heidepflanzen von ihren schönsten und außergewöhnlichsten Seiten. Können Sie sich vorstellen, ein modisches Heidehütchen zu tragen? Oder mit einem Heidebustier beim Herbstball Furore einzulegen? Im OktoberFeelings zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Floralmode zum Hingucker jeder Party werden können.

N A M E N STAG E I M S E P TE M B E R 1. Ruth

13. Tobias

25. Gottfried

2. Stephan

14. Irma

26. Meinhard

3. Gregor

15. Roland

27. Vincenz

4. Ida

16. Cornelius

28. Konrad

5. Roswitha

17. Hildegard

29. Michael

6. Magnus

18. Lambert

30. Hieronymus

7. Regina

19. Lucia

8. Adrian

20. Andreas

9. Otmar

21. Matthäus

10. Theo

22. Moritz

11. Daniel

23. Thekla

12. Maria

24. Rupert

Quelle: Namenstage gemäß J. Torsy »Der große Namenstagskalender« aus dem Herder Verlag

GEWINNEN MIT DANKESCHÖN

Fleurop und City Night Line, der Nachtreisezug der Deutschen Bahn, nehmen den Dankeschöntag am 29. September zum Anlass und suchen gemeinsam die schönste Dankesnachricht. Ab 5. September können Sie Ihren Gruß auf w w w . f l e u r o p . d e / c i t y n i g h t l i n e oder w w w . b a h n . d e / c i t y n i g h t l i n e eintragen und tolle Preise gewinnen!

IMPRESSUM Fleurop-Feelings erscheint zwölf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fleurop-Fachgeschäft erhältlich. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. H e r a u s g e b e r (v. i. S. d. P.) Fleurop AG 12200 Berlin Tel: 030/713 71-0 Fax: 030/713 71 198 Schriftleitung Winnie Maria Lechtape Redaktion Bahia Büro Angelica Langley, Martin Hein Gotenstr. 11 20097 Hamburg Tel: 040/430 54 38 Fax: 040/430 58 09 E-Mail: feelings@fleurop.de Grafik Christof Brüggemann, Esther Hartmann, Hamburg litho Druckerei in St. Pauli, Hamburg Druck Evers Druck, Meldorf Fotos picture alliance/dpa (Michael Kappeier) (Titel) Blumenbüro Holland (S. 3) FDF-Inspirationen 2011/FDF/BBH (S. 4, 5, 16) Flora Press (S. 6, 7 links, S. 7 oben rechts) Flora Dania (S. 7 unten rechts) picture alliance/empics (Lewis Whyld) (S. 10) Callwey Verlag (S. 12 oben links) Callwey Verlag (S. 13 oben links) R_K_by_UdoSodeikat_pixelio.de (S. 13 oben links) Kolossos (S. 13 großes Foto) Buga Koblenz (Seite 14 oben links) www.azerca.de (Seite 15 oben)

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leuchtende farben … sind charakteristisch für die Floristik des Spätsommers und des bald beginnenden Herbstes. Daher verlosen die Fleurop-Partner in diesem Monat 30 prachtvolle Sträuße in aktuellen kräftigen Farben und für drei Gewinner noch zusätzlich je einen Gartenführer Deutschland. Aus dem Gartenbereich kommt auch unsere Frage. In welchem Park steht die weltberühmte 200-jährige Kamelie? Die Antwort lautet:

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Mein Vor- und Nachname

Meine Adresse: Straße und Nr.

PLZ und Ort

Einsendeschluss ist der 30. September 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Coupon bitte ausschneiden, auf eine Postkarte kleben und einsenden an: Fleurop AG Stichwort Fleurop-Feelings 12200 Berlin

Mein Lieblingsflorist, bei dem ich Fleurop-Feelings erhalten habe, ist:

Name des Geschäfts

Straße und Ort

G E W I N N S P I E L


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