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H ERBST & MODE ROSEN & DUFT HEIDE & ROMANTIK


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Der Floral-Designer Nicolaus Peters aus Berlin wird für die neue Serie »Heimat« die Floristik gestalten.


heimat gestalten PERSÖNLICHKEITEN

Er stammt aus einer Berliner Floristen-Familie und ist studierter Gartenbau-Ingenieur. Er absolvierte nach der Hochschule eine Ausbildung zum Floristen sowie die Meisterprüfung und tauchte parallel dazu intensiv in die japanische Ikebana-Philosophie ein. Wobei er es 2004 bis zum höchsten Grad der Sogetsu-Schule von Tokio brachte. Kein Zweifel, Nicolaus Peters gehört zu den Menschen, die ihr Talent, ihr Faible in einen beruflichen Lebensweg einfließen lassen konnten. Und das sehr erfolgreich – 2008 wurde er für zwei Jahre zum Deutschen Meister der Floristen gekürt. Für die Leser von Fleurop-Feelings hat er schon einmal eine Floristik-Serie zum Thema »Emotionen« entworfen. Mit Beginn dieser Ausgabe beschäftigt er sich nun gestalterisch mit einem Begriff,der ebenfalls sehr individuell geprägt ist: Heimat. Wobei: Der Heimatbegriff wurde bekanntlich schon so oft von Propagandisten verschiedenster Ausrichtung missbraucht. Während etwa die »roots« in den USA absolut positiv belegt sind, schwingt für viele Deutsche beim Wort Heimat ein rückwärtsgewandter, volkstümlicher Klang mit. »Jüngere Menschen gehen mit dem Begriff Heimat unbefangen, offen, positiv um«, freut sich Nicolaus Peters, der nicht seine Geburtsstadt Berlin oder den Stadtteil seiner Kindheit als Heimat bezeichnet. »Ich bin vor allem stark in den Jahreszeiten verwurzelt, ich liebe die Unterschiedlichkeit der klimatischen Bedingungen. Heimat ist für mich persönlich nicht Stadt, Straße, Architektur, sondern Landschaft und

Natur in Brandenburg,die Saisonalität der Pflanzenwelt«,führt er aus.»Kulturhistorisch verbinde ich damit auch Daten und Rituale, das Weihnachtfest, den Frühlingsanfang, Osterfeuer.« Nicolaus Peters wohnt in der Metropole, in die es viele kreative Köpfe zieht. Doch ihn selbst treibt es oft ins Brandenburgische: »Wandern gehört zu meinemTagesablauf«.Nicht das BrandenburgerTor,sondern »die brandenburgische Kiefer« löst bei ihm Heimatgefühle aus. Und was ist, wenn er etwa beim jährlichen Italien-Urlaub im TV eine Berlin-Reportage sieht – kein Heimatgefühl, kein Anflug von Stolz? »Nein, Stolz empfinde ich nicht.Eher Dankbarkeit, es ist gut, in Deutschland leben zu können.« Heimat ist für den 42-Jährigen, der in Berlin-Schöneberg eine Floristik-Werkstatt für einen festen Kundenstamm betreibt, »nicht automatisch der Geburtsort. Heimat wird gemacht und macht sich selbst. Wahlheimat kann stärker sein als die örtliche Zufälligkeit erster Lebensjahre. Freundschaft ist sehr wichtig, ohne die gibt es keine Heimat, kein ehrliches Gefühl der Zugehörigkeit.« Seine Deutschlandreise, die floristische Interpretation der so ungemein vielfältigen Heimatregionen, beginnt Nicolaus Peters in Niedersachsen (Seite 8/9). Dort blühte kürzlich die Lüneburger Heide.

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so FLORALE MODE Ob in Violett-Tönen, Schneeweiß, zartem Rosa oder tiefem Purpurrot – Heidepflanzen bringen Farbe in Gärten, auf Terrassen und Balkone. Erica gracilis mit ihren üppigen Blüten, die winterharten Erica darleyensis und auch die robusten Calluna vulgaris spiegeln im Frühherbst die tiefe Wärme der Jahreszeit wider. So kennen und schätzen viele Menschen diese Pflanzen. Doch sie können noch viel mehr.

heide

auf dem


Einen überraschend ungewöhnlichen Auftritt hatten Erica und Calluna während einer Modenschau – nicht als herbstliche Rahmendekoration,sondern als Stars auf dem Catwalk. Schülerinnen der privaten Modeschule Düsseldorf hatten die Idee, exklusive Kleidungsstücke in Verbindung mit Heidepflanzen zu entwerfen. Die angehenden Designerinnen konnten dabei ihr gestalterisches Geschick unter Beweis stellen, denn die farbenfrohen Ericen und Callunen lassen sich in nahezu jede Form bringen. So wurden etwa Bustiers mit Heidepflanzen besetzt oder eine aufwändige Stola aus Heidepflanzen genäht. Ebenso als Accessoires zeigten die Herbstblüher ihr Können – als Hut, Gürtel, Armband, Diadem oder Ring verarbeitet. »Man kann mit den Pflanzen ganz kreativ und auch verrückt umgehen«, schwärmt Annette Nonn, Lehrerin an der privaten Modeschule Düsseldorf. »Es ist mal etwas ganz anderes, mit Pflanzen Mode zu machen. Es hat den Schülern viel Spaß gemacht, auszubrechen und etwas Neues zu probieren.« Bei den Modellen kamen drei Heidearten zum Einsatz: die klassische Erica gracilis mit ihren filigranen perlenförmigen Blüten, verschiedene farbenfrohe Sorten der robusten Besenheide sowie Baumheide mit ihren langen, leuchtend grünen Zweigen.

An einen für sie ungewöhnlichen Werkstoff wagten sich die Schülerinnen der privaten Modeschule Düsseldorf. Sie designten mit Heide. Dabei entstanden elegante, peppige und witzige Kleider und Accessoires. FOTOS

catwalk

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EDEL TAFELN

Für die festliche herbstliche Tischdekoration ist Heide eine gute Wahl. Wirken Erica und Calluna in Rosa- und Violett-Tönen eher rustikal, so muten die weißen und grünen Sorten edel an. Das kuppelförmige Gesteck auf der edlen Tortenplatte wurde aus Erica darleyensis und Erica gracilis gestaltet. Akzente setzen Poliyantharosen, Hortensienblüten, Ziergurken und Chrysanthemen. Dazu passen schlichte, kleine Heidekränze und farblich abgestimmte Stumpenkerzen.

genussvoll speisen mH E R B S T L I C H D E K O R I E R T Nach einem nicht überall schönen Sommer bleibt die Hoffnung auf einen goldenen Herbst im Oktober. Dann nämlich kann man noch so manch schöne Stunde auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten verbringen – vorzugsweise beim gemeinsamen Speisen. Und wenn das Wetter doch nicht mitspielt, verlegt man die gesellige Runde kurzerhand in die Wohnung. Damit das Genusserlebnis drinnen wie draußen perfekt ist, darf eine herbstliche Tischdekoration nicht fehlen.


FÜ LLHÖRNCH EN A M STAB

Wenn man etwas mehr Zeit für die Vorbereitung der geselligen Runde hat, kann die Tischdekoration auch etwas aufwändiger ausfallen. Ein attraktiver Blickfang sind die herbstlichen Füllhörner, die nicht flach auf dem Tisch liegen, sondern dekorativ in die Höhe ragen. Kleine, spitz zulaufende, wasserfeste Kunststofftüten sind hier mit Heide umwickelt. Gefüllt sind sie mit Rosen, Hortensienblüten und kleinen Blättern sowie Fruchtständen. Diese floralen Kostbarkeiten kann man natürlich beim FleuropFloristen bestellen. Und wenn die Gästeschar etwas größer ist, nimmt man einfach ein paar mehr von den Füllhörnchen.

ÜBERRASCHUNGSGÄSTE

Das passiert immer mal wieder: Es klingelt, und überraschend steht das nette Pärchen, das man im Sommerurlaub kennengelernt hat, vor der Tür. Die Freude ist groß, und man möchte die Beiden gern mit allem Drum und Dran auf der Terrasse bewirten. Da ist Improvisation gefragt. Man kann kurzerhand Zimmerpflanzen von der Fensterbank zweckentfremden und als Tischdekoration nutzen. Etwa die Heidetöpfe und das Alpenveilchen. Die Tischdecke wird ersetzt durch eine Bahn violettfarbenes Papier aus der Bastelkiste, und mit wenigen Handgriffen ist auch für jeden Platz ein kleiner Gedeckschmuck gefertigt. Dazu benötigt man nur eine Serviette, etwas Band und einige Zweige, die man schnell aus den Heidepflanzen schneidet. Bleibt noch, einige Blüten dekorativ auf den Tisch zu streuen – und die Tafel ist blitzschnell dekoriert.

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heidschnucken H EIM AT: N I EDERSACHSEN

L A N D S C H A F T Die Lüneburger Heide, knapp 740 Quadratkilometer groß, liegt im Herzen Niedersachsens. Sie reicht vom Urstromtal der Elbe bis zur Aller. Die Landschaft beeindruckt mit weiten, sanft ansteigenden Flächen, die im Spätsommer über und über mit hellrosa-violett blühendem Heidekraut bedeckt sind. Den besonderen Reiz verleihen dunkle Wacholdergruppen, birkengesäumte Sandwege, romantische Flussläufe, geheimnisvolle Moore und Wälder. H I S T O R I E Lange Zeit waren

Heidschnucken und ihre Schäfer fast die einzigen Bewohner der Heide, die als ungute Wildnis galt. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts schnuckten sich 750 000 Schafe durch die von Menschen ungeliebte Gegend. Erst mit der Erfindung des Kunstdüngers verwandelten sich allmählich weite Heideflächen in Ackerland und Kiefernwald. Es ist wenigen aktiven Menschen zu verdanken, dass der Naturpark Lüneburger Heide als Erholungsgebiet für gestresste Städter erhalten blieb.

K U L I N A R I S C H Das zarte, nach Wild schmeckende Fleisch der Heidschnucken ist fester Bestandteil der Regionalküche. Bekannt ist die Lüneburger Heide auch als eines der wichtigsten Spargelanbaugebiete Deutschlands und für ihre leckeren Heidekartoffeln. Wer’s süß mag, genießt den berühmten Heidehonig.

üneburger L er d s u a e ß Grü

D I C H T E R & D E N K E R Theodor Storm, Hermann Löns, Christian Morgenstern und August Freudenthal sowie die Maler Eugen Bracht, de Bruycker und andere Künstler ließen sich von der romantischen Landschaft der Lüneburger Heide inspirieren. R E I S E T I P P Das Heimathaus »De Theeshof« in Schneverdingen gewährt einen anschaulichen Einblick in den Wohn- und Arbeitsbereich eines Heidjers zwischen 1850 und 1950 (Info: www.heimatbund-schneverdingen.de).

Heide


H E I M A T F L O R I S T I K Die Lüneburger Heide hat Floristmeister Nicolaus Peters (s. Seite 3) zu einem sehr naturverbundenen Werkstück inspiriert. Das florale Kleinod hat er für unser stimmungsvolles Foto in eine Landschaft aus Calluna vulgaris eingebettet. Gearbeitet hat er es in ein so genanntes »natürliches« Gefäß. Es ist aus den Blättern der Zimmerpflanze Cordyline australis »Red Star« gewoben. Darunter verstecken sich eine Halbkugel und ein Zylinder aus Trockensteckhilfe sowie Frischblumensteckhilfe, die die Floralien ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Verarbeitet hat er zarte, wunderschöne Blüten wie Mini-Alpenveilchen, Glockenheide, Anemonen, Kermesbeeren, Feldknöterich und Heuchera-Blätter.

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so DUFT & AROMA Sie begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden, sie sind unerlässlich in der Parfümerie, bei der Aromatisierung von Speisen und Getränken, bei speziellen Therapien und selbst bei Tabakwaren – Rosenöl und Rosenwasser. Die Erkenntnisse über die Destillation von Rosenblüten stammen ursprünglich aus dem alten Persien – und sind heute in vielen Ländern ein Wirtschaftsfaktor. Schließlich zeigt nicht nur der Parfüm-Klassiker Chanel N°5, dass sich neben Jasmin der Rosenduft größter Beliebtheit erfreut – weltweit ! Der Herr auf dem betagten Drahtesel stammt aus Lahore in Pakistan. Er radelt über eine der kostbarsten Straßen der Welt, denn bis zum Horizont liegen hier aufwändig von Hand gepflückte Rosenblüten zum Trocknen aus. Pro Kilogramm bringen die Blüten den Erzeugern etwa einen Euro ein – in Pakistan mehr als jede andere legale Pflanze. Rosenöl und Rosenwasser werden daraus hergestellt. Etwa drei Tonnen Blüten werden für einen Liter Rosenöl benötigt. Je nach Qualität und Anbauregion werden auf dem Weltmarkt pro Liter 3000 bis 5000 Euro bezahlt. Vorausgesetzt, die Ware kommt auf den internationalen Markt. Denn Rosenwasser, ein Nebenprodukt der Destillation von Rosenöl, wird in Nordindien, in Pakistan, im Irak und im Nahen Osten sowie in Arabien und in Nordafrika nicht nur als Duftstoff, sondern ebenfalls als Speise-Aroma genutzt.

Zur Herstellung von ätherischem Öl undWasser werden vor allem Rosa centifolia und Rosa damascena angebaut. Eine bedeutende Erzeugerregion liegt bei der »Rosenstadt« El-Kelaa M‘Gouna auf 1450 Meter Höhe in Marokko. Das »Tal der Rosen« wird von über 4 000 Kilometer langen Rosenhecken durchzogen, viele hundert Tonnen Rosenblüten werden in zwei Fabriken destilliert. Einmal jährlich, am ersten Freitag nach dem 1. Mai, wird ein dreitägiges Rosenfest gefeiert – auch in Marokko stilecht mit der Wahl einer Rosenkönigin. Noch bedeutender als Ursprungsort für Rosenöl und -wasser ist das »Rosental« in Bulgarien,rund 200 Kilometer östlich von Sofia. Etwa 70 Prozent der Weltproduktion an Rosenöl stammt aus Bulgarien, schon 1710 begann dort der professionelle Anbau. Hauptsächlich der Damaszener-Rosen, die schon 1689 als »Bulgarische Ölrose« erwähnt wurde. Kilometerlang ziehen sich heute die Rosenfelder durch das windgeschützte Tal, das in der Erntesaison von Mai bis Juni betörend duftet. Geerntet wird in den frühen Morgenstunden, da dann der Ölgehalt in den Blüten am stärksten ist. Und wie in anderen Weltteilen auch, gibt es nach der Ernte in den Dörfern und Kleinstädten ausgelassene Rosenfeste.


F O T O Die bis zum Horizont reichende Straße der Rosen bei Lahore in Pakistan ist zu lang, um sie abzusperren. Was dann einen uralten Luxus-Wunsch der Menschen ermöglicht: über ein Meer von Rosen zu schreiten. Oder zu radeln...

auf rosen ...

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Gartenstadt Graz: Auffahrt zur Baumschule Viellieber, die einzigartige Architektur des Botanischen Gartens (unten) und ein Blick in den »kunstGarten«.

FOTOS

klassisch und ... GARTENSTÄDTE V

Metropolen wie Amsterdam und Berlin, Kulturstädte wie Dresden und Salzburg haben wir in den vergangenen Monaten in unserer Serie über Gartenstädte portraitiert. Der letzte Beitrag vor der Winterpause beschäftigt sich mit Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs. Die Hauptstadt der Steiermark ist durch die geschützte Lage am Südostrand der Alpen klimatisch begünstigt, was sich deutlich in der Pflanzenvielfalt zeigt. Ein kleiner Garten-Rekord: Rund 70 Prozent des Stadtgebiets sind Grünflächen, ein großer Teil davon Privatgärten.

»Eine der schönsten Gegenden, die ich bis jetzt gesehen habe«, notierte 1802 der Reiseschriftsteller Johann Gottfried Seume über seinen Aufenthalt in Graz. Schön ist es auch heute noch, doch die Stadt ist seither noch reicher an »Gegend«, an Park- und Gartenanlagen geworden. Der imposante 18 Hektar große Stadtpark, die größte öffentliche Parkanlage auf dem Gelände vor den Stadtmauern, war zu Seumes Zeiten noch Militärgebiet. Auch die Sammlung des Botanischen Gartens begann erst 1811.Wobei die Gewächshäuser, wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur international bekannt, erst 1995 eröffnet wurden. Und der Schlosspark Eggenberg, der als UNESCO-Weltkulturerbe und mit jährlich einer Million Besuchern zu den wichtigsten Gartenkunstwerken des Landes zählt, wurde erst ab 1993 neu belebt. So war der 1835 als Glanzstück der Anlage gepflanzte Rosenhügel von Nadelbäumen entstellt.Seit 2008 wachsen dort wieder 350 »historische« Rosen, rund 400 Gehölze und 2 500 Stauden.


Die Gartenstadt Graz besticht durch ihre Parkanlagen – und durch ihre Privatgärten. Beispielhaft sei der »kunstGarten« von Irmi und Reinfried Horn genannt. Einerseits ein privater Erholungsraum, andererseits gemeinnütziger Kunstraum, eine Bühne für ein umfangreiches Kulturprogramm mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen. Nicht nur durch die größte private Rosensammlung Österreichs (1 400 Sorten) ist »Giovannis Garden« ebenso außergewöhnlich. Auf 2,5 Hektar haben die Schwestern Eva Kotzmuth und Sonja Gringschl ihren persönlichenTraumgarten entworfen – der in den Sommermonaten öffentlich zugänglich ist. Eine »offene Gartenpforte« pflegt auch die Baumschule »Viellieber«, deren gepflanztes Areal harmonisch in die sanfte Berglandschaft bei Graz übergeht. Der Schauraum »Florarium« wurde dort jüngst neu angelegt. Ganz besonders empfehlenswert für Blumen- und Gartenfreunde ist die Steiermark östlich von Graz. Rund 40 öffentlich zugängliche Refugien finden sich

dort. Historische Gärten wie bei Schloss Herberstein, Landhausgärten, Kräutergärten, Rosarien, mediterrane Themengärten, Stiftsgärten, ein Gartenhotel und sogar ein japanischer Bonsai-Schaugarten – Gartenfreunde haben die Qual der Wahl. Zur Planung der Reiseroute empfiehlt sich der »Garten-Reiseführer Österreich« (Callwey-Verlag) mit genauen Öffnungszeiten.In die Tour einplanen sollte man auf jeden Fall den zur Internationalen Gartenschau 2000 entstandenen »Skulpturengarten« südlich von Graz. Auf sieben Hektar werden über 60 Werke internationaler Künstler wie Yoko Ono präsentiert. Zeitgenössische Kunst trifft auf aktuelle Gartengestaltung – eine gelungene Symbiose.

Elisabeth Plitzka und Karl Ploberger, »Garten-Reiseführer Österreich«, Callwey-Verlag, 400 Seiten, 100 Abb., ISBN 978-3-7667-1844-0

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Haben Sie unser Feelings-Sudoku im September lösen können? Hier sind die richtigen Zahlen.

NA MENSTAGE IM OKTOB ER 1 7 . Anselm

2 5 . Lutz

2 . Jakob

1 . Manuela

1 0 . Viktor

9 . Günter

1 8 . Lukas

2 6 . Witta

3 . Ewald

1 1 . Philipp

1 9 . Laura

2 7 . Sabine

4 . Franz

1 2 . Otto

2 0 . Wendelin

2 8 . Simon

5 . Meinolf

1 3 . Eduard

2 1 . Ursula

2 9 . Helene

6 . Bruno

1 4 . Burghard

2 2 . Kordula

3 0 . Dorothea

7 . Rosa

1 5 . Therese

2 3 . Ute

3 1 . Wolfgang

8 . Brigitta

1 6 . Hedwig

2 4 . Anton

Quelle: Namenstage gemäß J. Torsy »Der große Namenstagskalender« aus dem Herder Verlag

FLEUROP-FEELINGS-SUDOKU

Auch in diesem Monat gibt es wieder etwas zum Knobeln. Diese Lösung verraten wir im November-Feelings. IMPRESSUM Fleurop-Feelings erscheint zwölf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fleurop-Fachgeschäft erhältlich. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. H e r a u s g e b e r (v. i. S. d. P.) Fleurop AG 12200 Berlin Tel: 030/713 71-0 Fax: 030/713 71 198 Schriftleitung Winnie Maria Lechtape Redaktion Bahia Büro Angelica Langley, Martin Hein Gotenstr. 11 20097 Hamburg Tel: 040/430 54 38 Fax: 040/430 58 09 E-Mail: feelings@fleurop.de Grafik Esther Hartmann, Christof Brüggemann, Hamburg litho Druckerei in St. Pauli, Hamburg Druck Evers Druck, Meldorf Fotos Azerca (Titel, S. 4/5, S. 6/7, S. 16), Adele Marschner, Hamburg (S. 2), Stefan Albrecht/Adele Marschner, Hamburg (S. 8/9), HLPhoto/Fotolia (S. 10), ddp images/AP Photo/K.M. Chaudary (S. 11), Callwey-Verlag (S. 12/13)

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»Gartenpflanzen richtig überwintern«, Christa KlusNeufanger/Brigitte Goss,BLV Verlag,München,16,7 x 22 cm,96 Seiten broschiert,69 Fotos,EUR 9,95, ISBN 978-3-8354-0681-0

BUCHTIPP

S E L B E R M AC H E N B L AT T U N D B L Ü T E

Eine bekannte Situation: Es ist ein Familien-Dinner geplant, und man weiß aus Erfahrung, dass sich nicht alle ganz grün sind. Da sind Diplomatie und Fingerspitzengefühl angesagt und man legt auf charmante, dekorative Art die Tischordung fest: Statt Namenskärtchen aus Papier – was immer etwas offiziell wirkt – leistet ein blumiger Gedeckschmuck gute Dienste als Platzanweiser. Hier wurde die Stoffserviette mit einem violettfarbenen Band fixiert, mit Amaranthus umwunden und einem Spiralbast akzentuiert. Flächige Blätter kann man dann mit dem Namen des Gastes beschriften. Das ist auch für eine große Runde schnell gemacht und sieht dekorativ aus.

TIPP ÜBERWINTERN

Für jeden Gärtner ist das Überwintern von Garten- und Kübelpflanzen ein wichtiges Thema. Die Fragen, die HobbyGärtner dazu haben, beantwortet das Buch »Gartenpflanzen richtig überwintern«. Die Autorinnen kennen sich aus: Christa Klus-Neufanger arbeitet als Redakteurin und freie Autorin auch für Gartenzeitschriften. Brigitte Goss ist für die Bayerische Gartenakademie und den MDR tätig – u.a. bei der Telefon-Beratung. Der Ratgeber beschreibt detailliert die richtige Vorbereitung auf den Winter, die Pflege, den Pflanzenschutz und Neustart im Frühling. Gehölze, Sträucher, Rosen, Stauden, Ziergräser, Gewürzkräuter, Zwiebel- und Knollenblumen sind Schwerpunkte, aber auch den Kübelpflanzen ist ein Kapitel gewidmet. Praxis-Tipps gibt’s ebenso zu den Themen Boden, Rasen, Teich und Tiere im Winter.

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heimelige herbst-heide ... im modernen Kleid verlosen die Fleurop-Partner in diesem Monat. Zehn Mal drei Heidepflanzen in witzigen Übertöpfen gehen an die Gewinner. Wer sich eine Chance darauf sichern will, sollte wissen: Mit welcher Region beschäftigt sich in diesem Heft der Floral-Designer Nicolaus Peters? Die Antwort lautet: _ _ _ E _ _ _ G _ _

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Mein Vor- und Nachname

Meine Adresse: Straße und Nr. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Coupon bitte ausschneiden, auf eine Postkarte kleben und einsenden an: Fleurop AG Stichwort Fleurop-Feelings 12200 Berlin

PLZ und Ort Mein Lieblingsflorist, bei dem ich Fleurop-Feelings erhalten habe, ist:

Name des Geschäfts

Straße und Ort

G E W I N N S P I E L


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