Issuu on Google+

MAI 2014

IHR KUNDENMAGAZIN VON FLEUROP – JEDEN MONAT NEU

SP INN

IEL:

EN SCH T U DE ER ZU R FT D E A S I H RE RSC AC H I ST E NN ME E T S RI F LO LIN BER

GEW

I AM 11. MAI IST MUTTERTAG I BLUMENKINDER AUS DEM ERZGEBIRGE I HEILSAME KLOSTERMEDIZIN


6

inhalt 3

1 0 KUNSTHANDWERK AUS DEM ERZGEBIRGE

SABINE HEINER-DRESSLER

FLEUROP-STRAUSS DES MONATS:

„DANKE FÜR DEIN LÄCHELN“

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen die schönsten Blumensträuße aus dem FleuropOnlineshop.

5

6

12

PERSÖNLICHKEITEN:

Jedes Jahr im Frühsommer locken ihre „Historischen Rosengärten“ tausende Besucher nach Hemmingen bei Hannover.

4

10

WIR HABEN POST

Anregungen, Lob und Kritik zu Feelings können Sie auf Seite 5 nachlesen. KLOSTERMEDIZIN

Schon vor vielen Jahrhunderten beschäftigten sich Nonnen und Mönche in Europa mit der Heilkraft von Pflanzen.

12

Die Blumenkinder der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn aus Sachsen werden weltweit von Liebhabern gesammelt. MUTTERTAG

Am 11. Mai freut sich jede Mutter über eine kleine Aufmerksamkeit! Ein absoluter Klassiker an diesem Tag sind Blumen.

1 4 LESERSERVICE

Horoskop, Sudoku, Pflanzen-ABC und Vorschau

1 6 GEWINNSPIEL

Ein ganz besonderer Preis wartet auf Sie: Die Fleurop AG verlost eine dreitägige Reise für zwei Personen zur Deutschen Meisterschaft der Floristen in Berlin.

IMPRESSUM Feelings erscheint zwölf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fleurop-Fachgeschäft erhältlich. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Her­ausgebers. Herausgeber: Fleurop AG, Lindenstraße 3 – 4, 12207 Berlin Magazin-Leitung: Winnie Maria Lechtape (v. i. S. d. P.) Redaktion: Yvonne Eißler, Sten Seliger Grafik: Antje Zickuhr, Sedef Tunc, Madlen Albrecht Druck: Evers Druck, Meldorf Fotos: istockphoto.com (Titel, S. 2, S. 6 – 9, S. 13, S. 15 und S. 16), S+M Rümmler (S. 2 und S. 10/11), Oliver Ziebe (S. 2, S. 4 und S. 12/13), Sabine Heiner-Dressler (S. 3), Ulla Meder (S. 5), shutterstock.com (S. 6), Dr. Johannes G. Mayer (S. 6/7), Dr. Heike Will / Forschergruppe Klostermedizin (S. 8/9), Wendt & Kühn (S. 11), Idris Kolodziej (S. 12), BLOOM’s GmbH (S. 15)

2

FEELINGS  05 I 2014


PERSÖNLICHKEITEN

„Das ist nicht zu beschreiben, das muss man erleben!“ Bei ihrer ersten Begegnung mit Historischen Rosen war Sabine Heiner-Dressler so angetan vom intensiven Duft der Blüten, dass sie das Erlebnis nicht mehr losließ. Die studierte Betriebswirtin gab dafür sogar ihren sicheren Arbeitsplatz im Büro auf und wagte eine neue Existenzgründung – komplett ohne fachspezifische Vorkenntnisse! Für ihren Mut und ihre Leidenschaft wurde sie belohnt: Aus ihrer Geschäftsidee, mit der sie vor 30 Jahren klein anfing, hat sich inzwischen eine der renommiertesten Spezialgärtnereien in Deutschland entwickelt.

Sabine Heiner-Dressler Im Frühsommer entpuppen sich Sabine HeinerDresslers „Historische Rosengärten“ zu einem wahren Besuchermagnet: Millionen von Rosenblüten sind dann auf dem Gelände der größten Rosengärtnerei Niedersachsens zu bestaunen. Mit bis zu 40.000 Rosen und rund 500 Sorten verfügt der Fachbetrieb in Hemmingen bei Hannover über ein außergewöhnlich breites Angebot. Dabei hat sich die Autodidaktin das nötige Fachwissen vollständig selbst angeeignet – was sich eindrucksvoll in ihrer etwa vier mal zweieinhalb Meter großen Bücherwand widerspiegelt. „Damals gab es noch kein Internet, und so habe ich mir über die Jahre eine stattliche Bibliothek mit Fachliteratur über Rosen angeschafft“, berichtet sie von den Anfängen. Neben der Arbeit in der Gärtnerei ist Sabine Heiner-Dressler viel unterwegs: Deutschlandweit berät sie ihre Kunden vor Ort und gestaltet Gartenanlagen nach deren individuellen Wünschen – egal, welcher Art. Als Quereinsteigerin hat sie sich ihren frischen Blick und ihre Unvoreingenommenheit bewahrt: „Man arbeitet viel freier und lässt sich nicht von den üblichen Gestaltungskonventionen unter Gärtnern beeinflussen.“ Sie weiß die Abwechslung in ihrem Beruf sehr zu schätzen und liebt die Vielfalt an Gärten und Menschen, mit denen sie es zu tun hat – vom kleinsten Privatgarten bis zur großen öffentlichen Parkanlage ist alles dabei. FEELINGS  05 I 2014

An Historischen Rosen fasziniert sie neben ihrem meist sehr intensiven Duft deren Ursprünglichkeit: Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Originale, also heimische Rosen aus der Zeit vor 1900. Die mittelalterliche Sorte ‚Rosa Gallica‘ stammt etwa aus dem Jahr 1581 und blieb bis heute unverändert. Man findet sie zum Beispiel in alten Klostergärten, wo sie auch zu medizinischen Zwecken kultiviert wurde. In Sabine Heiner-Dresslers Spezialgärtnerei sind 80 bis 100 Sorten Historischer Rosen zu bewundern. Ihre Favoritin ist die ‚Comte de Chambord‘ – eine rosafarbene, füllige Rosensorte von 1860 aus Frankreich. Mit ihrer Leidenschaft für die Königin der Blumen inspirieren die Rosenspezialistin und ihre inzwischen 20 Mitarbeiter die Kunden aus dem Herzen heraus. „Wer einmal unsere Gärtnerei besucht hat, kommt immer wieder“, erzählt sie schmunzelnd. Nicht zuletzt tragen dazu auch die Wohlfühlatmosphäre und die Angebote rund um die Gärtnerei bei: Ein Café und kleine Läden für Mode, Kosmetik und Geschenkartikel sprechen alle Sinne an und laden zum Verweilen ein. Und Sabine Heiner-Dressler sprüht weiterhin vor Ideen: „Ich habe vor, zusammen mit meinen Mitarbeitern eine eigene Rose zu züchten. Spätestens für den Ruhestand wäre noch ein Vorhaben, ein humorvolles Buch mit Anekdoten über meine Erfahrungen mit Rosen und Menschen zu veröffentlichen.“

3


danke für dein lächeln Am 11. Mai ist Muttertag

Ein Blumengruß über Fleurop erreicht jede Mutter – weltweit. Aber aufgepasst: Andere Länder, andere Sitten! In manchen europäischen Ländern fällt der Muttertag auf ein anderes Datum. 04. Mai: Dänemark, Spanien, Portugal 25. Mai: Frankreich, Schweden 01. Juni: Luxemburg

STRAUSS DES MONATS

Im Wonnemonat Mai fühlen wir uns neu beschwingt: Bunte Blüten, mildes Wetter und singende Vögel sorgen für gute Laune! Eine besondere Freude können Sie am 11. Mai allen Müttern machen: Im Alltag nehmen wir uns viel zu selten Zeit, um von Herzen „Danke!“ zu sagen. Doch was gibt es schöneres, als diesem Gefühl mit einem Blumengruß Ausdruck zu verleihen? Aus Rosen, Nerinen, Chrysanthemen und anderen zarten Blüten in kräftigen Pinktönen und weißen Akzenten ergibt sich ein wunderschöner Strauß. Fachgerecht gebunden vom Fleurop-Floristen wird er garantiert für ein großes Lächeln sorgen. Probieren Sie es aus! Auch erhältlich über www.fleurop.de.

4


Liebe Feelings-Leser, wir freuen uns auf Ihre Post! Teilen Sie uns mit, was Ihnen an Feelings gefällt, welche Themen oder Rubriken Sie vermissen und was wir noch besser machen können. Schicken Sie Ihre Zuschriften bitte per Post an: Fleurop AG, Feelings-Leserbriefe, 12200 Berlin oder per E-Mail an: feelings@fleurop.de, Betreff: Leserbriefe

Kürzlich erreichte unsere Redaktion eine ganz besondere Zuschrift: Mit der Botschaft „Fleurop ist immer noch da!“ meldete sich Ulla Meder aus Österreich bei uns. Sie hatte beim Aufräumen die August-Ausgabe der „Bunten Blumenwelt“ (so lautete der Titel unseres Kundenmagazins damals) von 1963 gefunden, in der sie auf der Rückseite als Fleurop-Mädchen abgebildet war. Seinerzeit lebte sie noch in Berlin, seit inzwischen vierzig Jahren ist nun Kufstein das Zuhause der rüstigen 73-Jährigen.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen mein Kompliment aussprechen. Sie schaffen es tatsächlich, mit Ihrem FeelingsMagazin Jung und Alt anzusprechen. So hat meine Enkeltochter mir zu meinem 83. Geburtstag den in Ihrer letzten Ausgabe vorgestellten Strauß des Monats mit Fleurop überbringen lassen. Ich habe mich über diesen wundervollen Blumengruß natürlich sehr gefreut und den Strauß gleich wiedererkannt. Ich war überrascht, als mein Enkelkind mir sagte, dass sie ihn tatsächlich im Feelings-Heft entdeckt hat. Herzlichen Dank dafür! Betty Bögner, Rangsdorf

F O T O S Links sehen Sie Ulla Meder uniformiert als Fleurop-Mädchen in der „Bunten Blumenwelt“ Nr. 8 von 1963, rechts ein Bild unserer Leserin aus heutiger Zeit.

Liebe Feelings-Redaktion, wieder einmal ist mir Ihr tolles Heft beim Blumenkauf in die Hände gefallen. Besonders gefiel mir dieses Mal Ihr Beitrag „Der Lenz kommt“. Bei den fröhlichen Bildern zum Artikel bekam man richtig

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Ihre Zuschriften zu kürzen. Die abgedruckten Leserbriefe sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen. FEELINGS  05 I 2014

Lust auf einen Frühlingspaziergang durch ein frisch erblühtes Blumenmeer. Vielleicht zeigen Sie uns Lesern in einer Ihrer nächsten Ausgaben einmal mit ein paar Tipps, wie man sich den Frühling auch ins Wohnzimmer holen kann. Sonnige Grüße aus dem bergischen Land! Marita Fritz, Burscheid

Haben Sie unser Feelings-Sudoku im April lösen können? Hier sind die richtigen Zahlen.

6 2 3 5 7 4 8 1 9 1 8 9 6 3 2 5 4 7 5 4 7 9 8 1 3 6 2 8 7 5 1 2 9 4 3 6 9 1 4 8 6 3 7 2 5 3 6 2 7 4 5 9 8 1 7 9 6 4 1 8 2 5 3 2 5 8 3 9 6 1 7 4 4 3 1 2 5 7 6 9 8

5


heilkraft 6

der pflanzen

FEELINGS  05 I 2014


F O T O S (v. l. n. r.) Abbildung der Minze aus einer Handschrift des 13. Jahrhunderts, die BenediktinerNonne und Universalgelehrte Hildegard von Bingen und der Kräutergarten des Klosters Oberzell (bei Würzburg) mit Schwester Leandra Ulsamer, die den Garten angelegt hat.

KLOSTERMEDIZIN

Unter dem Titel „Causae et Curae“ (dt. „Ursachen und Heilungen“) veröffentlichte die Benediktiner-Nonne Hildegard von Bingen bereits im 12. Jahrhundert ein Heilkundebuch. Sie beschreibt darin die Entstehung und Behandlung von verschiedenen Krankheiten. Dazu muss man wissen, dass die Pflanzenheilkunde in den Klöstern von jeher gepflegt wurde: Vielerorts kultivierten Mönche und Nonnen in ihren Klostergärten Arzneipflanzen, aus deren Wurzeln und Rinden, Blättern, Blüten und Samen sie heilsame Tees, Heilsude und Salben zubereiteten. Auch Jahrhunderte später können wir noch auf dieses ursprüngliche Wissen zurückgreifen, denn die schreibkundigen Ordensleute brachten ihre bewährten Mixturen in Rezeptform zu Papier. Weit darüber hinausgehend vertrat die Universalgelehrte Hildegard von Bingen jedoch eine viel umfassendere, ganzheitliche Lehre, die die Gesundheit von Körper und Geist als voneinander abhängig betrachtet. Ihre insgesamt 13 überlieferten natur- und heilkundlichen Abhandlungen befassen sich deshalb auch mit der biologischen Umwelt und geben Anweisungen für eine gesunde Lebensführung. Neben den mittelalterlichen Erkenntnissen über Krankheitsursachen, Naturheilmittel und Behandlungsmethoden spiegelt die Klosterheilkunde zugleich ein Stück europäischer Kulturgeschichte wider. KLOSTERMEDIZIN HEUTE

DIE BLÜTEZEIT DER KLOSTERHEILKUNDE LAG ZWISCHEN DEM 10. UND 13. JAHRHUNDERT. DIE GESAMTE MEDIZINISCHE VERSORGUNG DER GESELLSCHAFT OBLAG DAMALS DEN KLÖSTERN, DIE GEZIELT MÖNCHE UND NONNEN ZU HEILKUNDIGEN AUSBILDETEN. FEELINGS  05 I 2014

An der Universität Würzburg wurde vor 15 Jahren die bundesweit bislang einzige „Forschergruppe Klostermedizin“ ins Leben gerufen. Ziel des großangelegten Projekts am Institut für Geschichte der Medizin ist es, das historische Wissen über Heilpflanzen in Europa zu erforschen, zu bewahren und gegebenenfalls für heute nutzbar zu machen. Unter der Leitung des Medizinhistorikers Dr. Johannes Gottfried Mayer werden so auch sämtliche in den mittelalterlichen Schriften beschriebene Pflanzen systematisch in einer Datenbank erfasst. „Unsere Arbeit zeigt, dass die europäische Medizingeschichte mindestens so interessante Erkenntnisse zu Tage fördert wie die Erforschung der entsprechenden Traditionen in China oder Indien“, so Mayer. Doch hat die Klostermedizin aus dem Mittelalter für unsere heutige, moderne Medizin überhaupt noch eine Bedeutung? „In Bezug auf die Anwendung von Arzneipflanzen können wir viel von der Klostermedizin lernen“, ist der Historiker überzeugt. „Das Gebiet wurde in der modernen Medizin lange Zeit vernachlässigt.“

7


Tipps zum Selbermachen: SCHMACKHAFTE TEEMISCHUNG BEI HUSTEN (aus: „Das große Buch der Klosterheilkunde“ von Johannes Gottfried Mayer, Bernhard Uehleke und Pater Kilian Saum) Zutaten: 25 g Spitzwegerich 25 g Eibischwurzeln 25 g Königskerzenblüten 25 g Malvenblätter und -blüten Zubereitung: Zunächst die verschiedenen Kräuter genau abwiegen und miteinander vermengen. Dann einen Esslöffel der Kräutermischung auf eine Tasse kaltes Wasser geben und erwärmen. Den Tee fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Mit Honig gesüßt sehr langsam in kleinen Schlucken trinken. Tipp: Sollten Sie beim Kräutersammeln nicht fündig werden, erhalten Sie die Zutaten auch im Reformhaus oder in einer gut sortierten Apotheke.

HEILPFLANZEN UND IHRE WIRKUNG

Schnell wurde den Mitarbeitern des Projekt-Teams in Würzburg bewusst, dass sie sich einem Gebiet zuwandten, das noch kaum wissenschaftlich erforscht war. Inzwischen haben sie hunderte Heilpflanzen aus dem Mittelalter in einer Datenbank systematisiert, die gleichzeitig dokumentiert, gegen welche Krankheiten sie eingesetzt wurden. Zu den wichtigsten Heilpflanzen gehört der Thymian – insbesondere sein ätherisches Öl, dessen Inhaltsstoffe gegen Bakterien und Viren vor allem in den Atemwegen wirksam sind. Das ätherische Öl der Fenchelfrüchte wiederum wirkt lindernd bei Husten und Magenproblemen. Die wichtigsten Pflanzen bei Verletzungen sind Arnika, Ringelblume und Beinwell. Auch der Spitzwegerich zählt hier dazu, der gleichzeitig bei Husten hilft. Wer unter Verdauungsproblemen leidet, dem sei Engelwurz empfohlen, und bei Harnwegsinfektionen sind Teeaufgüsse aus Ackerschachtelhalm, Löwenzahn oder Brennnessel sehr gut geeignet.

8

DIE KLOSTERMEDIZIN AUS DEM MITTELALTER SCHUF DIE GRUNDLAGE FÜR DIE HEILPFLANZENKUNDE IN MITTELEUROPA. IN FORM ZAHLREICHER HAUSREZEPTE SOWIE ÜBER DIE NATURHEILKUNDE WIRKT DIESES WISSEN BIS IN UNSERE HEUTIGE ZEIT WEITER. FEELINGS  05 I 2014


OFT VERKANNT UND NEU ENTDECKT

„Zu den am meisten verkannten Heilpflanzen gehören wohl der Andorn und die Betonika“, berichtet Mayer. „Beide gehörten zu den beliebtesten Arzneipflanzen unserer Vorfahren, heute sind sie der Allgemeinheit fast völlig unbekannt.“ Was sich schon allein daran zeigt, dass ihre Namen unseren Ohren zunächst fremd klingen. Allerdings zeichnet sich aus Mayers Sicht ab, dass der Andorn langsam wiederentdeckt wird. Ähnlich verhält es sich mit Weihrauch: Dem aromatischen Harz der Boswellia-Bäume wird nachgesagt, dass es entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt – weshalb es in jüngster Zeit wieder mehr Beachtung findet. WELLNESS UND WIRKSAMKEIT

Selbst was wir heute als „Wellness“ bezeichnen, findet seine Ursprünge in der Klostermedizin: So spielten zum Beispiel schon immer Tees eine große Rolle, die eine Entgiftung des Körpers über vermehrte Harnausscheidung bewirken. Daneben schätzte man bereits damals die positive Wirkung von Bädern. Auch der sehr regelmäßige Tagesablauf und das häufige, gemeinsame Singen sorgten für Glücksgefühle und erwiesen sich als äußerst förderlich für das allgemeine Wohlbefinden. „Mönche haben bis heute eine deutlich höhere Lebenserwartung als die Männer außerhalb des Klosters, das haben Studien eindeutig bewiesen“, berichtet Mayer. „In unserer Forschergruppe Klostermedizin widmen wir uns jedoch vor allem der Wirksamkeit der einzelnen Pflanzen, und dies muss wirklich von Fall zu Fall geprüft werden.“

SUD GEGEN LEIBSCHMERZEN (Originalrezept nach Hildegard von Bingen) Zutaten:

10 g Fenchelfrüchte 10 g Dillfrüchte 3 g Andornkraut 1/4 l Wein Zubereitung: Fenchelfrüchte, Dillfrüchte und Andornkraut genau abwiegen, zusammen in den Mörser geben und etwas zerstoßen. Einen gehäuften Teelöffel davon in einen Viertelliter Wein geben, kurz aufkochen lassen, abseihen und trinken. Achtung: Der Sud schmeckt etwas bitter! Tipp: Wirkt auch wohltuend bei Husten. FEELINGS  05 I 2014

9


blumenkinder KUNSTHANDWERK AUS DEM ERZGEBIRGE

Mit ihren kleinen, runden Händen balancieren sie große Blüten und blicken stolz zu den farbenfrohen Kelchen empor. Die Mädchen und Jungen strahlen dabei kindlich-fröhliche Unbeschwertheit aus und bringen mit Schneeglöckchen und Glockenblume, Margerite und Sonnenblume den Frühling und Sommer ins Haus. Bereits seit über 80 Jahren erfreuen sich die Blumenkinder aus den Grünhainichener Werkstätten Wendt & Kühn größter Beliebtheit und zieren als zeitlose Klassiker so manche Kaffeetafel. Firmengründerin Grete Wendt (1887-1979) nahm bei der Gestaltung der Blumenkinder jenes Thema auf, das den Inhalt ihres Schaffens bestimmte: die Sehnsucht nach einem Paradies für Kinder, nach Güte und Geborgenheit. Die bis heute nach ihren über-

bereits im Jahr 1929 die ersten Blumenkinder in der Manufaktur in Grünhainichen. Die sächsische Gemeinde liegt nur knapp 40 Kilometer entfernt vom bekannten Kurort Seiffen, dem wichtigsten Zentrum der Holzspielwarenherstellung im Erzgebirge.

lieferten Originalentwürfen angefertigten figürlichen Miniaturen vermitteln Harmonie und Leichtigkeit und spiegeln die Natürlichkeit und Freude unbeschwerter Kindertage wider. Ihre präzisen Naturbeobachtungen dokumentierte Grete Wendt in zahlreichen Studien und Handskizzen, die die Grundlage für ihre Entwürfe bildeten. Mit ausgeklügelten Technologien gelang es ihr, die Natürlichkeit der Blumen in Holz zu verewigen. So entstanden

KUNSTFERTIGE HANDARBEIT

10

Mustertreue ist in der Traditionsmanufaktur oberstes Gebot. Auf diese Weise bleibt der unverwechselbare Charakter der Figuren erhalten. Jedes Blumenkind ist ein Unikat: In meisterlicher Handarbeit gefertigt, gleicht keines dem anderen. Nachdem der Rohling aus Holz gedrechselt und die Einzelteile der Miniaturen zusammengeleimt sind, werden die Figuren dreimal in ein Farbbad getaucht FEELINGS  05 I 2014


Unser Veranstaltungstipp: Schautage in Grünhainichen

Wie entsteht eigentlich aus einem einfachen Stück Holz so ein liebenswertes Blumenkind? Bei den Schautagen haben Sie die Gelegenheit, die Fertigung der Figuren aus nächster Nähe zu erleben: Vor Ort in den Werkstätten von Wendt & Kühn können Sie vom Drechseln der vielen Einzelteile über das Leimen bis hin zum Bemalen beobachten, mit welcher Sorgfalt und unverwechselbaren künstlerischen Handschrift die kleinen Miniaturen Gestalt annehmen. und bekommen so ihre meist weiße Grundierung. Von den speziell ausgebildeten Malerinnen erhalten die kleinen Geschöpfe dann ihr charakteristisches Gesicht und ihre bunte, mit liebevollen Details verzierte Kleidung. Neben einem feinen Pinselstrich ist hier vor allem eine ruhige Hand gefragt! SAMMLER UND LIEBHABER IN ALLER WELT

Derzeit umfasst das Sortiment 20 verschiedene Blumenkinder – vom frühlingshaft zarten Schneeglöckchen bis hin zur spätsommerlich prächtigen Sonnenblume sind die beliebtesten Blüten dabei. Als zeitlose Blumenboten überdauerten die Figuren die Jahre und sind angesichts der Schnelllebigkeit und Trendwechsel unserer heutigen Zeit begehrter denn je. Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz, den USA, in Frankreich und vielen anderen Ländern werden die kleinen Meisterwerke von Liebhabern gesammelt. Im Februar dieses Jahres kam der Junge mit Krokus neu hinzu – und aufgrund der großen Nachfrage dürfen Sie sich auch 2015 auf ein weiteres Blumenkind freuen! Im Jahr 1915 gründeten Margarete Wendt (Foto) und Margarete Kühn die Traditionsmanufaktur in Grünhainichen. Sie befindet sich bis heute im Besitz der Familie Wendt, mittlerweile in der dritten Generation. FOTO

FEELINGS  05 I 2014

Öffnungszeiten: 29. Mai bis 1. Juni 2014 (Christi Himmelfahrt), jeweils von 10 bis 17 Uhr (Eintritt frei)

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort: Wendt & Kühn KG Chemnitzer Straße 40 09579 Grünhainichen Kontakt: Tel.: 037294 / 86 0 E-Mail: info@wendt-kuehn.de Website: www.wendt-kuehn.de

11


zeit für ein

dankeschön

SEINEN URSPRUNG HAT DER MUTTERTAG IN DEN USA, WO ER 1908 ERSTMALS GEFEIERT WURDE.

AM 11. MAI IST MUTTERTAG

Auch dieses Jahr stellt sich Anfang Mai für kleine wie große Kinder wieder die Frage: Womit kann ich Mutti eine Freude bereiten? Am wichtigsten dabei ist, dass die Überraschung von Herzen kommt! Viel mehr als das Geschenk selbst zählt, dass sich der Sohn oder die Tochter Gedanken gemacht hat, was gerade zu seiner oder ihrer Mutter am besten passt.

„Danke für dein großes Herz“ Dieser Blumengruß kommt von ganzem Herzen! In den Farbtönen Rosa und Pink füllen Rosen und Gerbera dieses zauberhafte Gesteck. Umspielt wird es mit zarten Efeuranken.

„Danke, dass du immer für mich da bist“ Die Liebe einer Mutter ist bedingungslos und stark. Geben Sie ihr mit diesem Strauß ein kleines Stück Liebe zurück! Vom fachkundigen Fleurop-Floristen wird er kurzrund gebunden in den Farben Gelb und Grün mit Rosen und Ranunkeln, umringt von einem Kranz aus Efeu.

12

FEELINGS  05 I 2014


Blumen sind der absolute Klassiker unter den Muttertagsgeschenken: Sie bringen nicht nur Farbe und Natürlichkeit ins Haus, sondern duften auch wunderbar! Gerade junge Mütter freuen sich zum Beispiel, wenn der Papa mit seinem Sprössling loszieht und beide für diesen besonderen Anlass gemeinsam einen bunten Wiesenblumenstrauß pflücken. Aber auch werdende Mütter bekommen leuchtende Augen, wenn sie ihr Liebster mit einer floristisch edel dekorierten Rose überrascht. Neben Schnittblumen bieten Topfpflanzen eine ebenso schöne Alternative: Über eine anmutige Orchidee oder ein Rosenstöckchen freuen sich nicht nur Großmütter, sondern alle Frauen, die einen grünen Daumen haben und ihr Geschenk gerne hegen und pflegen. KLEINE AUFMERKSAMKEITEN VON HERZEN

Das schönste Geschenk für eine Mutter, die sich tagtäglich und wie selbstverständlich um das Wohlergehen ihrer Familie kümmert, ist, wenn sie einmal von ihren Liebsten verwöhnt wird. Kinder und Papa können beispielsweise in aller Frühe still und heimlich einen liebevoll dekorierten Frühstückstisch für den Sonntagsbrunch herrichten. Mit etwas Glück öffnen sich rechtzeitig zum Muttertag die prächtigen Blütendolden der Pfingstrosen, die nicht nur als Strauß, sondern auch einzeln in wassergefüllten Schalen mit Schwimmkerzen eine schöne Stimmung erzeugen. Gelingt es dann noch, mit vereinten Kräften einen Kuchen selbst zu backen, ist der Muttertag perfekt!

Übrigens: Weitere Sträuße, Arrangements und Geschenkideen zum Muttertag finden Sie unter www.fleurop.de – oder lassen Sie sich von Ihrem Fleurop-Floristen im Fachgeschäft persönlich beraten!

FEELINGS  05 I 2014

13


LESERSERVICE: HOROSKOP, SUDOKU, PFLANZEN-ABC & VORSCHAU

ST IER 21 . 4 .-20.5

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Geburtstag im Wonnemonat! Leider bleiben Spannungen und ein zum Teil immenser Druck in der ersten Monatshälfte noch erhalten. Andererseits fließen Ihnen aber auch enorme Energien zu – vor allem vom 3. bis 10. Mai könnte daher buchstäblich alles, was Sie anfassen, „zu Gold werden“! Dauerhaftes Glück kann in der 2. Monatshälfte beginnen.

ZWILLING 21.5.-21.6.

KRE BS 2 2 .6.-2 2 .7.

Entspannung ist besonders in der zweiten Monatshälfte angesagt und auch schon in den ersten acht Tagen in Sicht. Und wenn Sie auf Teamwork setzen, können Sie sogar wieder Erfolge verbuchen.

Langsam lächelt Ihnen das Glück wieder zu, der schlimmste Monat ist überstanden! Nur in der Woche nach dem 10. sollten Sie noch vorsichtig sein. Viel günstiger für Neuanfänge ist die zweite Monatshälfte.

LÖWE 23 .7.-23 . 8.

„Alles neu macht der Mai!“ – auch für Sie wird es jetzt endlich friedlicher. Um den 7. haben sich die schlimmsten Spannungen gelöst und die zweite Mai-Hälfte wird einfach traumhaft: Mit tollen beruflichen und privaten Chancen, die sich auch langfristig nutzen lassen. J U N G F R AU 2 4 .8.-23.9.

Endlich lässt sich mit Anderen wieder vernünftig arbeiten, Ihr Umfeld gibt sich nach und nach etwas berechenbarer. Vor allem vom 4. bis 7. und vom 21. bis 28. Mai unterstützen die Sterne nachhaltig Ihre beruflichen und privaten Pläne. Halten Sie jetzt ihr Glück fest! WA AGE 24 .9.-23.10.

FEELINGS-SUDOKU

Auch in diesem Monat gibt es wieder etwas zum Knobeln. Die Lösung verraten wir Ihnen im Juni-Feelings.

6

4 5

2

3 5 2

1

1

2 8

6 4 9 9

9 6 14

SKORPION 24 .10.-22 .11.

4

7

3 8 7

Allmählich kehrt wieder Harmonie ein. Vom 15. bis 17. sind zwar noch einmal Eifersuchtsrückfälle möglich, aber jetzt sind Sie ja gewarnt und lassen sich auf keinen Fall provozieren. Denn spätestens ab dem 13. Mai stehen wieder tolle Kontakte und anregende Flirts auf der Tagesordnung.

1 7 4

Schon zwischen dem 4. und 7. können Sie die Welt wieder viel erfolgreicher nach Ihren Vorstellungen formen, denn die schlimmsten Konflikte sind vorbei. Endlich haben Sie wieder den richtigen Riecher, ein gutes Händchen für günstige Gelegenheiten und – Liebe! S C H Ü T Z E 23 .11.-21.12 .

Ihr Optimismus war begründet, denn es geht wieder bergauf! Wenn Sie nicht FEELINGS  05 I 2014


 

P C BC AB N -- A Z EE N NZ AN P FF LL A

auf die Täuschungsgefahr am 11. und 29. hereinfallen, wird es ein echter Glücksmonat: Sie sind zur richtigen Zeit am rechten Ort, machen einfach alles richtig und haben auch noch Ihren Spaß! STEINBOCK 22.12.-20.1.

Es gibt wieder ein paar Lichtblicke – auch wenn noch längst nicht alles nach Plan läuft. So fängt der Monat zwar ganz harmonisch an, aber schon am 15. und 17. Mai können überflüssige Eifersuchtsattacken und emotionsgeladene Dramen den Ablauf stören – Vorsicht!

Tanacetum parthenium FA MILIE

Asteraceae (Korbblütler) DEUTSCHER NAME, HAND ELSNAME

WASSER M ANN 21.1.-19. 2 .

Mut Muttterkr erkraaut, ut, gefü gefü llte llte Form Form en werd en werd en auch en auch Hemdenknöpfchen genannt, (fälsc hlich: Kamille)

Wie versprochen gestaltet sich der Monat wesentlich ruhiger und harmonischer als noch vor kurzem. Vor allem die zweite Mai-Hälfte bietet günstige Gelegenheiten für wichtige, langfristig angelegte Entscheidungen. Ende des Monats werden Sie sogar körperlich aktiv!

BLÜTENFARBE

weiß, creme, gelb FLORISTISCHE ASPEKTE   

N AT Ü R L I C H E B LÜ T E Z E IT

Mai – September

F I S C H E 20.2.-20.3.

Jetzt können Sie aus Ihrer Deckung kommen, denn der Mai hält tolle Chancen für Sie bereit. Besonders vom 4. bis 7. und vom 21. bis 28. lohnt es sich, in die Gänge zu kommen und Ihr Glück beim Schopf zu packen. Gefahr droht höchstens vor einer kleinen Neptun-Erkältung. WIDDER 21.3.-20.4.

Ihr Einsatz hat sich gelohnt, langsam wird es etwas einfacher: Zwischen dem 3. und 10. Mai sind sogar echte Glückstage zu erwarten. Ihr Herrscherplanet Mars wird wieder direktläufig und Sie können echte Neuanfänge wagen. FEELINGS  05 I 2014

Bewegungsform: bis Geltungsanspruch: Gemeinschaft liebend nebe nebennden denanan Kam Kam illeille erinn erinn erndernd en en auch auch dichtdicht gefüllte gefüPom llte ponPomponFormForm en erhä en erhä ltlichltlich

ANGEBOTSZEITRAUM

Q U E L L E „Die 100 wichtigsten Schnittblumen, Vol. I + II“ (www.blooms.de)

ganzjährig

VORSCHAU JUNI-FEELINGS

OFFEN E GARTEN PFORTE Zu Besuch in Nachbars Garten

ERDBEEREN Heimische Leckereien

KI RCH EN FLORISTI K Blumenschmuck zu Pfingsten und Fronleichnam

15


GEWINNSPIEL

meisterschaft der floristen Besuchen Sie die Deutsche Meisterschaft der Floristen 2014 in Berlin! Am 22. und 23. August kommen die Landesmeister der Floristen aus allen Bundesländern zusammen und zeigen ihr floristisches Können. Die Fleurop AG verlost eine Reise für 2 Personen (22. bis 24. August) zur Meisterschaft inklusive Anfahrt und Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel nhow Berlin. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen Sie folgende Frage richtig beantworten: Welchem Orden gehörte die Nonne Hildegard von Bingen an?

Die Antwort lautet: _ _ N _ _ _ K _ _ N _ _ Mein Vor- und Nachname

Meine Adresse: Straße und Nr.

PLZ und Ort Mein Lieblingsflorist, bei dem ich Fleurop-Feelings erhalten habe:

Senden Sie diesen Gewinnspiel-Coupon auf dem Postweg an: Fleurop AG Stichwort: Feelings 12200 Berlin oder eine E-Mail mit dem Lösungswort in der Betreffzeile, Ihrem Namen sowie dem Namen und der Anschrift des Fleurop-Floristen, bei dem Sie Feelings erhalten haben, an: gewinnspiel@fleurop.de Einsendeschluss ist der 31. Mai 2014.

Name des Geschäfts

Straße und Ort Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Veranstalter des Gewinnspiels ist die Fleurop AG. Teilnahme ab 18 Jahren. Unter mehreren richtigen Einsendern entscheidet das Los. Die Gewinner werden per E-Mail oder Post benachrichtigt, die Gewinne per Post versandt. Die angegebenen Daten werden nur für die Aktion gespeichert und genutzt und anschließend gelöscht.


Ff 1405 0