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IHR KUNDENMAGAZIN VON FLEUROP – JEDEN MONAT NEU

I OSTERSYMBOLIK UND BRÄUCHE I LANDESGARTENSCHAUEN 2014 I FLEUROPS JUNGE WILDE


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PERSÖNLICHKEITEN:

1 0 FLEUROPS

CARSTEN WILKE

Bereits in seiner zweiten Amtszeit engagiert sich der gelernte Förster verantwortungsvoll als Präsident des Deutschen Forstvereins.

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FLEUROP-STRAUSS DES MONATS:

„SUNNY DAY“

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen die schönsten Blumensträuße aus dem FleuropOnlineshop.

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WIR HABEN POST

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OSTERFEST

Anregungen, Lob und Kritik zu Feelings können Sie auf Seite 5 nachlesen.

Symbole der Wiederkehr, des neuen Lebens und der Fruchtbarkeit spielen an den Osterfeiertagen eine ganz besondere Rolle.

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JUNGE WILDE

Das Team von engagierten Floral-Designern setzt sich bundesweit für den Berufsstand, die floristische Handwerkskunst und Nachwuchskräftegewinnung ein. LANDESGARTENSCHAUEN 2014

Schwäbisch Gmünd, Gießen, Papenburg, Deggendorf und Zülpich laden zum Besuch ihrer Landesgartenschau ein!

1 4 LESERSERVICE

Horoskop, Sudoku, Pflanzen-ABC und Vorschau

1 6 GEWINNSPIEL

Die Fleurop AG verlost in diesem Monat 20 Exemplare des Buchs „Flowers & Friends“ zusammen mit drei formschönen Minivasen aus mundgeblasenem, durchgefärbtem Glas.

IMPRESSUM Feelings erscheint zwölf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fleurop-Fachgeschäft erhältlich. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Her­ausgebers. Herausgeber: Fleurop AG, Lindenstraße 3 – 4, 12207 Berlin Magazin-Leitung: Winnie Maria Lechtape (v. i. S. d. P.) Redaktion: Yvonne Eißler, Sten Seliger Grafik: Antje Zickuhr, Sedef Tunc, Madlen Albrecht Druck: Evers Druck, Meldorf Fotos: Idris Kolodziej (Titel, S. 2, S. 9 und S. 11), Pecold / shutterstock.com (S. 2 und S. 8), Sonja Müller (S. 2 und S. 10 / 11), Heiner Lohmann / LGS Papenburg (S. 2), Deutscher Forstverein e.V. (S. 3), Oliver Ziebe (S. 4 und S. 9), Nancy Bauer / shutterstock.com (S. 6), Renata Sedmakova / shutterstock.com (S. 6), shutterstock.com (S. 6 und S. 9), Dunja Antic (S. 10), LAGA Zülpich 2014 (S. 12), Landesgartenschau Deggendorf 2014 GmbH (S. 12), LGS Papenburg (S. 13), Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 GmbH (S. 13), Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH (S. 13), Wendt & Kühn KG (S. 15), BLOOM’s GmbH (S. 15)

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FEELINGS  04 I 2014


PERSÖNLICHKEITEN

Der Wald fasziniert ihn schon von Kindesbeinen an. Um diesem wunderbaren Teil der Natur stets verbunden zu sein, fasste er früh den Entschluss, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Förster zu werden. Heute ist Carsten Wilke Präsident des Deutschen Forstvereins e.V. und Schirmherr des „Baum des Jahres 2014“, der Trauben-Eiche. Und obwohl Förstern gern nachgesagt wird, dass sie eher „fürs Grobe“ zuständig sind, schätzt Wilke durchaus auch die zarte Ästhetik von Blumen – sei es in Form von Orchideen oder Buschwindröschen auf dem Waldboden oder im kulturellen Umgang mit Blüten in der Floristik.

Carsten Wilke

2009 wurde Carsten Wilke zum Präsidenten des Deutschen Forstvereins gewählt, was für ihn nicht nur ein Ehrenamt, sondern auch eine besondere Ehre darstellt. Denn mit den Erfahrungen und dem Wissen seiner knapp 7.000 Mitglieder ist der Verein seit 1899 der erste Ansprechpartner, wenn es um den deutschen Wald geht – sei es bei politischen Entscheidungen oder Umweltfragen allgemein. Entsprechend ernst nimmt Wilke auch die Verantwortung, sich für die Belange des Waldes einzusetzen und dem Forstverein ein repräsentatives Gesicht zu geben. „Der Wald hat Bedürfnisse, erfüllt aber auch die Bedürfnisse der Menschen“, sagt er. „Durch unsere Arbeit erhält er eine Stimme und einen Fürsprecher.“ Diese Aufgabe begeistert Wilke so sehr, dass er sich inzwischen bereits in der zweiten Amtsperiode als Forstvereinspräsident engagiert. Hauptamtlich ist er als Abteilungsleiter für den Bereich Forsten und Naturschutz im Hessischen Umweltministerium tätig. An seiner Arbeit reizen ihn die unendlich vielfältigen Fragestellungen rund um den Wald: Die rücksichtsvolle Nutzung und Bewirtschaftung, aber auch die Aufrechterhaltung eines harmonischen Ökosystems und Freizeitraums. „Dass wir kürzlich 300 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland feiern konnten, ist ein großes Glück. Es bedeutet aber auch, dass wir in Hinblick auf kommende Generationen Nachhaltigkeit weiFEELINGS  04 I 2014

ter ernst nehmen müssen, mit Substanz füllen und nicht nur als Worthülse benutzen“, beschreibt Wilke den Auftrag, die intakten Waldbestände langfristig aufrechtzuerhalten. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass sich der Stellenwert des Waldes als Lebensraum über die Jahre stark verändert hat: Während es früher durch ihre direkte Abhängigkeit von der Forstwirtschaft und Holznutzung für weite Teile der Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit war, sich im Wald aufzuhalten, ist inzwischen die Freizeitnutzung viel bedeutsamer. „Wir stehen heute ganz neuen, anderen Herausforderungen im Umgang mit dem Wald gegenüber“, bringt es Wilke auf den Punkt. Mit der Wahl der Trauben-Eiche zum „Baum des Jahres 2014“ erfährt der deutsche Waldbestand eine große Respektsbekundung. Wilke bestätigt als Schirmherr, dass unsere jahrhundertelange, kulturelle Entwicklung mit kaum einem anderen heimischen Baum so eng verbunden ist. Zudem gehören Trauben-Eichen zu den schönsten und wertvollsten Eichensorten überhaupt. Für einen Waldspaziergang in besonders beeindruckender Kulisse verrät Wilke ein wunderbares Ausflugsziel: Den „Urwald Sababurg“ im Reinhardswald, nördlich von Kassel gelegen. Dort können Naturfreunde in märchenhafter Kulisse die Schönheit und Pracht von über 800 Jahre alten Trauben-Eichen bestaunen.

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STRAUSS DES MONATS

April, April, der weiß nicht, was er will. Doch egal, wie das Wetter spielt – mit unserem Strauß des Monats „Sunny Day“ scheint für Sie immer die Sonne! In leuchtendem Gelb mit orangefarbenen Akzenten begegnet er charmant den Launen der Natur. An trüben Tagen können Sie sich an den frühlingshaften Tulpen erfreuen, die sich neugierig aus dem Strauß recken, während bei heiterem Wetter die fröhlichen Gerbera mit der Sonne um die Wette strahlen. Unsere Fleurop-Floristen binden Ihnen „Sunny Day“ zudem mit Ranunkeln sowie zum Beispiel Freesien und Mimosenblüten.

sunny Denken Sie an Ihre Lieben! Eine große Auswahl attraktiv gestalteter Frühlings- und Ostersträuße finden Sie auf www.fleurop.de – reinklicken lohnt sich!

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Liebe Feelings-Leser, wir freuen uns auf Ihre Post! Teilen Sie uns mit, was Ihnen an Feelings gefällt, welche Themen oder Rubriken Sie vermissen und was wir noch besser machen können. Schicken Sie Ihre Zuschriften bitte per Post an: Fleurop AG, Feelings-Leserbriefe, 12200 Berlin oder per E-Mail an: feelings@fleurop.de, Betreff: Leserbriefe

Hallo liebe Redaktion, letztens habe ich für eine Freundin Blumen geholt und fand zu meinem Erstaunen „feelings“ im Geschäft „3D-Flowers“ in Eilenburg vorrätig. Da ich in einer kleinen Stadt wohne und dort das entsprechende Heft schon länger nicht mehr zu haben ist, freute ich mich umso mehr. Besonders hat mich der Artikel über die Märchenerzählerin Frau Nieskens angesprochen. Auch ansonsten finde ich Ihr Heft sehr vielseitig, die schönen Gestecke und Kreationen wecken in mir neue Gestaltungsideen. Vielen Dank an all die kreativen Menschen!

denmagazin kleine Geschenkan- tolles Heft, was dazu noch völlig hänger mit verschiedenen Texten kostenfrei ist. Als aufmerksame und Blumen zum Ausschneiden Leserin ist mir natürlich auch der Arabdrucken könnten. Zum Beispiel tikel „Tag der Liebenden“ nicht entzur Genesung, zum Geburtstag und gangen. Ich fand es sehr spannend Namenstag, zu Ostern usw. Ich zu erfahren, dass der Valentinstag denke, so würden viele Kunden seinen Ursprung im italienischen dieses Magazin noch lieber lesen Terni hat. Den Text habe ich auch und mit nach Hause nehmen! gleich meinem Freund gezeigt, der Ursula Mäckeler, bisher immer meinte, dass sich Hannover Unternehmen wie Ihres den Valentinstag ausgedacht hätten. Sehr geehrte Damen und Franziska Lipps, per E-Mail Herren, Hiltrud-Maria Bräunig, ich habe mich sehr über Ihren Beiohne Ortsangabe trag über Sanddorn gefreut, da er Haben Sie unser Feelings-Sudoku zu meinen Lieblingsfrüchten gehört. im März lösen können? Sehr geehrtes Team, Ihre Mischung aus Persönlichkeiten, Hier sind die richtigen Zahlen. es macht immer wieder Blumen und Rezepten finde ich sehr 1 6 5 2 9 4 8 7 3 Freude, Ihre Zeitschrift „feelings“ zu gelungen. 4 2 8 7 3 6 1 9 5 Ruth Steinbach, lesen. An dem Gewinnspiel habe ich 7 3 9 5 1 8 2 6 4 Unterschleissheim mich schon oft beteiligt – vielleicht klappt es ja einmal mit dem Ge2 7 3 6 5 1 9 4 8 Hallo Feelings-Team, winn … Auch ich hätte für Sie einen 6 9 4 3 8 7 5 1 2 ich muss euch mal ein Verbesserungsvorschlag: Es wäre 8 5 1 4 2 9 7 3 6 doch schön, wenn Sie in Ihrem Kun- dickes Lob aussprechen für euer 3 8 7 9 6 5 4 2 1 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Ihre Zuschriften zu kürzen. Die abgedruckten Leserbriefe sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen. FEELINGS  04 I 2014

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DER IM DEUTSCH EN GEBRÄUCH LICH E NAME ­„ O S T E R N “ I S T A LTG E R M A N I S C H E N U R S P R U N G S UN D HÄNGT WOH L MIT DER H IMMELSRICHTU N G „ O STE N “ , D E M O RT D E R AU FG E H E N D E N SONNE, ZUSAMMEN.

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K L E I N E F O T O S Das Kreuz spielt eine zentrale Rolle in der christlichen ­Ostersymbolik.

sinnbild natur

der erwachenden OSTERFEST

Wärmende Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher, knospende Bäume – so sieht ein Ostersonntag aus dem Bilderbuch aus. In diesem Jahr fällt er auf den 20. April und liegt damit kalendarisch relativ spät. Christen feiern am Ostersonntag die Auferstehung Jesu Christi, der als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Darauf Bezug nehmend spielen zu Ostern Symbole der Wiederkehr, des neuen Lebens und der Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. Wir feiern es immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond des Jahres – das früheste Datum ist demnach der 22. März, das späteste der 25. April. Mit Ausnahme des Buß- und Bettags lassen sich alle beweglichen christlichen Feiertage vom Ostersonntag aus berechnen. Christi Himmelfahrt ist zum Beispiel immer 39 Tage später, Fronleichnam 60 Tage danach. Der Aschermittwoch, an dem die Fastenzeit für Christen beginnt, liegt zudem immer 46 Tage vor dem Ostersonntag. FEELINGS  04 I 2014

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URSPRÜNGE UND SYMBOLIK

OBERLAUSITZER BRAUCHTUM

Vor allem Kinder lieben es, gemeinsam mit ihren Eltern hartgekochte Eier zu bemalen, die dann heimlich „vom Osterhasen“ abgeholt und am Morgen des Ostersonntags versteckt werden. Die Kleinen (und auch manch Großer) begeben sich anschließend mit großer Freude auf die Suche nach den Verstecken. Dieser Brauch beruht auf alten Ritualen: Im Christentum verkörpern Eier die Auferstehung. Früher galten sie als „flüssiges Fleisch“ und durften daher in der Fastenzeit nicht gegessen werden. Deshalb wurden sie erhitzt und haltbar gemacht – im Wasser mitgekochte Pflanzenteile verfärbten die Eierschalen. Anhand der unterschiedlich gewählten Farben hatten die Menschen nach der Fastenzeit einen Hinweis über die Genießbarkeit. Die schöne Legende, wonach „der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt“, wurde erstmals 1682 in einer schriftlichen Abhandlung des Naumburger Medizinprofessors Georg Franck von Franckenau erwähnt. Wahrscheinlich ist sie darauf zurückzuführen, dass Hasen (Weibchen können pro Jahr bis zu 20 Junge bekommen) seit jeher für Fruchtbarkeit stehen und so die erwachende Natur im Frühling repräsentieren.

Zwischen den sächsischen Städten Bautzen und Hoyerswerda, in der katholisch geprägten Oberlausitz, pflegt die dort lebende sorbische Minderheit schon seit mehreren Jahrhunderten das schöne Brauchtum des Osterreitens. Im Wittichenauer Pfarrbezirk besteht diese Tradition zum Beispiel schon seit 1541. Hunderte festlich gekleidete Männer reiten dabei am Ostersonntag von der heimatlichen Kirche zur Nachbargemeinde und verkünden die Botschaft von der Auferstehung Christi. Dazu singen die Reiter Kirchenlieder und beten außerhalb der Ortschaften den Rosenkranz oder eine Litanei. Wer zum ersten Mal am Osterreiten teilnimmt, trägt ein Myrtenkränzchen. Die Pferde sind liebevoll mit Ostergeschirr, Blumen und buntbestickten Schleifen geschmückt. In ihrer Prozession führen die Osterreiter das Kreuz, Kirchenfahnen und die Statue des auferstandenen Christus mit. Zahlreiche Schaulustige säumen die Straßen, wenn die Züge im gemächlichen Tempo durch die kleinen Ortschaften der Oberlausitz ziehen. In der besuchten Zielgemeinde werden die Reiter verköstigt und nach einem gemeinsamen Gebet vom Pfarrer gesegnet. Danach machen sie sich wieder auf den Heimweg.

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OSTERGRÜSSE VON FLEU ROP:

„Osterei“ Endlich mal ein Osterei aus Blumen! Und diesen besonderen Strauß mit Calendula und Narzissen in Orange und Weiß müssen Sie nicht einmal suchen. Als floristische Accessoires werden Eier verwendet. ATTRAKTIVE OSTERFLORISTIK

All die Bräuche und deren Bedeutungen, die wir mit Ostern verbinden, spiegeln sich auch in der Floristik wider. Blumensträuße und Gestecke mit Naturmaterialien, zum Beispiel getriebenen Obstbaumzweigen, Weidenkätzchen oder Eierschalen, setzen ganz auf den Aspekt des neu erwachenden Lebens. Neben der Narzisse als Osterblume schlechthin verwenden Floristen vorzugsweise weitere Frühjahrsblüher wie Primeln, Hyazinthen, Tulpen, Stiefmütterchen, Hornveilchen oder Ranunkeln. Gelb ist dabei ganz klar die dominierende Farbe, gefolgt von Orange und Weiß. Unter www.fleurop.de finden Sie eine Vielzahl wunderschöner Geschenkideen, die speziell für das Osterfest arrangiert wurden. Einen Vorgeschmack auf das Angebot bekommen Sie anhand der rechts abgebildeten Werkstücke.

F O T O S Zu Ostern gibt es vielerorts traditionelle Bräuche: von verzierten Eiern über festliche Dekorationen bis hin zum Osterreiten.

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„Osterbrunch“ Dieses zauberhafte Osterkörbchen mit Narzissen, Tulpen, Mimosen und Asparagus ist ein perfektes Mitbringsel zum Osterbrunch! Verziert wird das frühlingshafte Geschenk mit Schalen aus zarten Wachteleiern.

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sterne am floriste FLEUROPS JUNGE WILDE

Horst Lichter, Udo Walz oder Harald Glööckler – wer kennt sie nicht, diese Koryphäen aus den Bereichen Küche, Haar-Styling oder Design? In der Floristikbranche dagegen sind die Stars weitgehend unbekannt. Dabei gibt es sie auch hier. 2012 hat sich eine Gruppe von vier Meisterfloristen zusammengetan, um diesen Platz zu beanspruchen und auszufüllen. Sie nennen sich „Fleurops Junge Wilde“.

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Die „Jungen Wilden“ haben sich zum Ziel gesetzt, der Welt zu zeigen, was sie unter Floristik verstehen, was Floristik ausmacht und warum sie ihr Handwerk so sehr lieben. Denn Floristik ist große Kunst und weit mehr als klassische Blumenarrangements. Die vier Gründungsmitglieder sind Björn Kroner, Nicolaus Peters, Thomas Gröhbühl und Ilka Siedenburg. Etwas später kam der amtierende Deutsche Meister der Floristen, Jürgen Herold, hinzu. Das engagierte Team hat von Beginn an viel Aufmerksamkeit für den Berufsstand und die floristische Handwerkskunst erregt. So waren sie zum Beispiel FEELINGS  04 I 2014


„Fleurops Junge Wilde“ sind ein Zusammenschluss herausragender Floristen, die der Öffentlichkeit eindrucksvoll die Facetten der floristischen Handwerkskunst aufzeigen wollen. FOTO

enhimmel im Rahmen der „Berlin Fashion Week“ für das Floral-Design des Mode-Labels Augustin Teboul verantwortlich. Ebenfalls fertigten Sie einen aufwendigen Totenkopf aus Chrysanthemen für den Stardesigner Michael Michalsky an.

MIT VEREINTEN KRÄFTEN FÜR DEN NACHWUCHS

Anfang dieses Jahres konnten weitere hochambitionierte Floristen für die „Jungen Wilden“ gewonnen werden. Das junge, internationale Team besteht nun aus 14 Mitgliedern. Mit frischen Ideen und Visionen will die Gruppe nicht nur die breite FEELINGS  04 I 2014

Öffentlichkeit auf die außerordentliche Handwerkskunst der Floristik aufmerksam machen, sondern vor allem junge Menschen für den Ausbildungsberuf „FloristIn“ begeistern und damit den Beruf in die Zukunft führen. In dem Zusammenhang haben die 14 Spitzenfloristen in diesem Jahr fünf Aktionen zum bundesweiten „Tag der Ausbildung“ geplant: Am 14. April werden sie in Zusammenarbeit mit Berufsschulklassen aus ganz Deutschland verschiedene florale Projekte realisieren. Der Fachverband Deutscher Floristen unterstützt die Aktivitäten der „Jungen Wilden“ vor Ort.

FLORISTISCHE HANDWERKSKUNST STÄRKEN

Mit ihrer Arbeit bieten die „Jungen Wilden“ dem Berufsstand eine völlig neue Plattform. Jedes Teammitglied ist ein preisgekrönter Meister seines Fachs. Die wahre Stärke der Gruppe entfaltet sich jedoch in der gemeinsamen, inspirierenden Teamarbeit. „Wir verstehen uns als Zusammenschluss von enthusiastischen Floral-Designern, die gemeinsam etwas bewegen möchten – für den Berufsstand, für die floristische Handwerkskunst und über Ländergrenzen hinaus“, so Floristmeister und WM-Teilnehmer Björn Kroner.

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fahrt ins

AUSF LU G S TIPPS -

LANDESGARTENSCHAUEN 2014

In diesem Sommer öffnen gleich fünf Städte ihre Tore für Landesgartenschauen: Von April bis Oktober können sich Gartenliebhaber bundesweit die verschiedenen Ausstellungen ansehen. Die Austragungsorte liegen in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Neben zahlreichen Attraktionen rund um die Gartengestaltung werden den Besuchern verschiedene kulturelle Veranstaltungen, floristische Wettbewerbe und viele weitere Highlights geboten. In unserer Übersicht haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengetragen.

LANDESGARTENSCHAU DEGGENDORF

LANDESGARTENSCHAU ZÜLPICH

Bundesland: Nordrhein-Westfalen Dauer: 16. April – 12. Oktober 2014 Einlass: 9:00 – 19:00 Uhr Preise*: Tageskarte: 15,50 €, Dauerkarte: 90 € Fläche: 25 Hektar Besonderheit: Unter dem Motto „Zülpicher Jahrtausendgärten – von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“ erleben die Besucher täglich Greifvogelflugschauen, Kultur- und Naturerlebnisse. Website: www.laga2014.de

Bundesland: Bayern Dauer: 25. April – 5. Oktober 2014 Einlass: Mo. – Do.: 8:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr, Fr.: 8:00 – 12:00 Uhr Preise*: Tageskarte: 15 €, Dauerkarte: 65 € (VVK), 75 € (regulär) Fläche: 17 Hektar Besonderheit: Einmal pro Stunde fährt die MS „Siebnerin“ die Donau entlang und bietet den Fahrgästen einen Blick auf die Attraktionen der Landesgartenschau vom Wasser aus. Website: www.donaugartenschau.de


LANDESGARTENSCHAU PAPENBURG

Bundesland: Niedersachsen Dauer: 16. April – 19. Oktober 2014 Einlass: 9:00 – 19:00 Uhr Preise*: Tageskarte: 15 €, Dauerkarte: 80 € (VVK), 90 € (regulär) Fläche: 12 Hektar Besonderheit: Die Landesgartenschau zündet ein imposantes Blütenfeuerwerk und verzaubert ihre Besucher zudem mit dem einzigartigen Flair der Stadt und ihren Kanälen. Website: www.landesgartenschau-papenburg.de

LANDESGARTENSCHAU GIESSEN

Bundesland: Hessen Dauer: 26. April – 5. Oktober 2014 Einlass: April / Mai und September / Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr, Juni bis August: 10:00 – 20:00 Uhr Preise*: Tageskarte: 15 €, Dauerkarte: 100 € Fläche: 35 Hektar Besonderheit: Im Rahmen der Landesgartenschau wird der hessische Landesmeister der Floristen gesucht. Die Meisterschaft findet am 26. April unter dem Motto „Meilensteine der Wissenschaft“ statt. Website: www.landesgartenschaugiessen.de

LANDESGARTENSCHAU SCHWÄBISCH GMÜND

Bundesland: Baden-Württemberg Dauer: 30. April – 12. Oktober 2014 Einlass: 9:00 – 19:00 Uhr Preise*: Tageskarte: 16 €, Dauerkarte: 95 € (VVK), 100 € (regulär) Fläche: 15 Hektar Besonderheit: Die Landesgartenschau erstreckt sich von der historischen Stauferstadt über ein angrenzendes Waldgebiet bis hinauf zum höhergelegenen Landschaftspark. Website: www.gmuend2014.de

*Alle Preisangaben gelten für Erwachsene ohne Ermäßigung.


LESERSERVICE: HOROSKOP, SUDOKU, PFLANZEN-ABC & VORSCHAU

W I D D E R 2 1 .3 .-2 0. 4 .

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Geburtstag! Wie gut, dass Sie eine Kämpfernatur sind, denn an Herausforderungen mangelt es nicht in diesem Frühlingsmonat. So sind ausgerechnet zu Ostern die spannungsreichsten Tage mit hohem Konfliktpotential zu erwarten. Nehmen Sie sich an den Feiertagen nicht zu viel vor und versuchen Sie, cool zu bleiben.

STIER 21.4.-20.5.

ZWILLING 21.5.-21.6.

Lassen Sie sich bloß nicht von den explosiven Konstellationen in diesem Monat provozieren. Versuchen Sie, ruhig zu bleiben und Probleme einfach auszusitzen.

Bringen wir ihn hinter uns, den schwierigsten Monat des Jahres! Streit und Auseinandersetzungen sind leider vorprogrammiert, bitte jedes unnötige Risiko vermeiden!

KRE BS 2 2 .6.-2 2 .7.

Planen Sie nicht zu viel in diesem schwierigsten Monat des Jahres und folgen Sie bei allem lieber Ihrem Bauchgefühl. Gerade zu Ostern sollten Sie die Latte nicht zu hoch hängen, sonst folgt der Nervosität und dem übergroßen Druck am Ende die Resignation. LÖWE 23 .7.-23 . 8.

Der April ist generell ein sehr gefährlicher Monat mit hohem Konflikt- und Gewaltpotenzial. Die gute Nachricht lautet, dass Sie als Löwe nicht direkt von diesen Konstellationen betroffen sind, also: Halten Sie sich aus dem Streit der Anderen unbedingt heraus! J U N G F R AU 2 4 .8.-23.9.

FEELINGS-SUDOKU

Auch in diesem Monat gibt es wieder etwas zum Knobeln. Die Lösung verraten wir Ihnen im Mai-Feelings.

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Sehr schöne und erfolgreiche Tage erwarten Sie am 3., 18., 19. und vom 27. bis 30., wenn Ihnen fast alles gelingt, während andere unter schwierigen Sternen leiden. Ihre angeborene Hilfsbereitschaft verleitet Sie dazu, sich in fremder Leute Probleme hineinziehen zu lassen. WA AGE 24 .9.-23.10.

Passen Sie jetzt gut auf sich auf, denn der April wird zum anstrengendsten Monat des gesamten Jahres. Frieden und Harmonie können Sie leider vergessen, vor allem vom 1. bis 4., um den 15. und vom 21. bis 26. Verzichten Sie bis Anfang Mai auf Vermittlungsversuche! SKORPION 24 .10.-22 .11.

Vermeiden Sie Eskalationen und schütten Sie nicht noch Öl ins Feuer, wenn andere streiten. Sie selbst sind nicht FEELINGS  04 I 2014


PFLANZEN-ABC

direkt betroffen von den schlimmen Streitsternen und können sogar viel erreichen, wenn Sie auf den 18., 19. oder den 27. bis 30. April setzen. S C H Ü T Z E 23 .11.-21.12 .

Versuchen Sie, darüber zu stehen, wenn allerorten die Konflikt- und Gewaltbereitschaft zunimmt. Wenn Sie nicht Partei ergreifen und sich auf Ihre eigenen, anspruchsvollen Ziele konzentrieren, erreichen Sie garantiert unbeschadet den sehr viel angenehmeren Mai.

Ranunculus asiaticus FA MILIE

Ranunculaceae (Hahnenfußgewäch se) DEUTSCHER NAME, HAND ELSNAME

Ranunkel

STEINBOCK 22.12.-20.1.

Geben Sie jetzt die Kontrolle auf und beschränken Sie sich aufs Wesentliche, denn diesen aufreibenden Monat gilt es, erst einmal zu überstehen. Einige von Ihnen sind direkt von Konflikten und Schwierigkeiten betroffen, Versöhnungsgespräche gelingen vom 27. bis 30. April.

BLÜTENFARBE

weiß, rosa, apricot, gelb, orange, lachs, signalrot, purpur, schwarzrot, z. T. gestrichelt mehrfarbig FLORISTISCHE ASPEKTE  

 

WA S S E R M A N N 21.1.-19. 2 .

Freundschaften könnten in diesem herausfordernden Monat auf dem Spiel stehen. Legen Sie nicht auf die Goldwaage, was andere jetzt so von sich geben, und üben Sie sich in Ihrer Königsdisziplin, der Toleranz. Zur Belohnung wird der Mai wieder erfreulicher. F I S C H E 20.2.-20.3.

Auf Streit lassen Sie sich schon von Haus aus nicht gern ein – warum also jetzt? Zumal Sie sich auf ein paar wirklich glückliche Phasen freuen können, in denen Ihnen so gut wie alles gelingt. Wie zum Beispiel am 18., 19. und in den Tagen vom 27. bis 30. April. FEELINGS  04 I 2014

„Die 100 wichtigsten Schnittblumen, Vol. I“ (www.blooms.de) QUELLE

Bewegungsform: Geltungsanspruch: geltend, sehr große Formen auch prunkend Textur: seidig können getrocknet werden; Stiele dann vorher möglichst von innen drahten

N AT Ü R L I C H E B LÜ T E Z E IT

Mai – Juli

ANGEBOTSZEITRAUM

Oktober – Mai

VORSCHAU MAI-FEELINGS

M U T T E R TA G Zeit für kleine Aufmerksamkeiten

BLUMENKINDER Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge

SCHNITTBLUMENVERSORGUNG Frischetipps für eine bessere Haltbarkeit

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GEWINNSPIEL

Sie kennen Björn Kroner als schlagfertigen Fernsehfloristen aus der ZDF-Ratgebersendung „Volle Kanne“. Zusammen mit vier weiteren international renommierten Kollegen hat er das Buch „Flowers & Friends“ veröffentlicht. Die Fleurop AG verlost in diesem Monat 20 Exemplare zusammen mit jeweils drei formschönen Minivasen in den Farben Gelb, Grün und Weiß. Wenn Sie gewinnen möchten, sollten Sie folgende Frage richtig beantworten: Wie heißt der Baum des Jahres 2014?

Die Antwort lautet: _ _ _ U B _ _ - _ _ C _ _ Mein Vor- und Nachname

Meine Adresse: Straße und Nr.

PLZ und Ort Mein Lieblingsflorist, bei dem ich Fleurop-Feelings erhalten habe:

Senden Sie diesen Gewinnspiel-Coupon auf dem Postweg an: Fleurop AG Stichwort: Feelings 12200 Berlin oder eine E-Mail mit dem Lösungswort in der Betreffzeile, Ihrem Namen sowie dem Namen und der Anschrift des Fleurop-Floristen, bei dem Sie Feelings erhalten haben, an: gewinnspiel@fleurop.de Einsendeschluss ist der 30. April 2014.

Name des Geschäfts

Straße und Ort Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Veranstalter des Gewinnspiels ist die Fleurop AG. Teilnahme ab 18 Jahren. Unter mehreren richtigen Einsendern entscheidet das Los. Die Gewinner werden per E-Mail oder Post benachrichtigt, die Gewinne per Post versandt. Die angegebenen Daten werden nur für die Aktion gespeichert und genutzt und anschließend gelöscht.

Ff 1404  
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