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content

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artists

Remembering Chris Lighty Kid Ink im Interview Lupe Fiasco Raquel Castro im Interiew Trey Songz DJ Bedtyme im Interview Termanology im Interview Solomon im Interview Waka Flocka Flame im Interview Jake&Papa im Interview

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Seite 06 Seite 10 Seite 16 Seite 18 Seite 24 Seite 26 Seite 18 Seite 32 Seite 26 Seite 32

entertainment Inside Out Reviews Mixtapes Resident Evil 5 Der Chaos Dad Das Bourne Verm채chtnis The Watch Events

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lifestyle

SMS Audio by 50 Cent Nintendo Wii U Ride of the month: Ford Edge 2013

Seite 04 Seite 38 Seite 44 Seite 46 Seite 48 Seite 49 Seite 49 Seite 50

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authoren dieser ausgabe

Timothy Morrell, GiaGetsItAll & Nosa. -Korrektur: Judith Friedrich

intro

Wir hatten bereits Künstler aus Miami, New York, Atlanta, Texas, Chicago und ein paar weiteren Städten.. Wie auch immer, gab es mal eine Zeit, in welcher der Sound des sonnigen Kalifornien den Hip Hop dominiert hat. Der Cali Sound gab uns einen recht abgerundeten Sound und Vibe in Sachen Hip Hop. Mit neuen Sounds von Dr. Dre und mit der Transformation von „Snoop Lion“ ist der Cali Sound wieder am Start.. aber was gibt es wirklich Neues? Gute Nachrichten. In die Fussstapfen tritt ein junger Mann mit dem Namen Kid Ink, welcher es geschafft hat, den Cali Sound wieder in unsere Anlagen zu bringen. So überzeugt er uns nicht nur produktions-technisch, sondern auch lyrisch. Dabei stellt er uns seinen „California Snap Back Tatooed Swaaga“ vor.. Es sieht so als, als ob die Westcoast zwar etwas von der Bildfläche verschwunden war, sich jetzt aber wirklich stark wie eh und je zurück meldet. Wir sind erfreut euch Kid Ink in diesem Monat auf dem Cover präsentieren zu dürfen. - Ron-Lo

fotos dieser ausgabe S Dot B, Reid Rolls, Warner Music, Constantin Film, Sony Pictures, Universal Pictures, Fox, SMS Audio, Nintende, Ford Motor Company und alle die wir vergessen haben! Alle Fotos, auch die ohne Nennung, sind und bleiben Copyright des jeweiligen Urhebers! Alle mit Namen gekennzeichneten Artikel spiegeln die Meinung des Autors und müssen nicht umbedingt die, des Herrausgebers sein. FLAVOR MAGAZINE übernimmt keine Haftung für ungefragt eingesendete Fotos, Texte und sonstiges Material. Für Anfragen, Interviews, Reviews, Gewinnspiele oder Sonstiges, einfach eine EMail an info@flavormag.de senden, oder das Kontaktformular auf unserer Website nutzen. Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Themen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

impressum

archiv

Alle Ausgaben des Flavor Magazine findet ihr weiterhin auf Abruf unter www.flavormag.de/ausgaben

Flavor Magazine Forchheimer Str. 15 91358 Kunreuth Germany


Rapper Juicy J, bekannt von Three 6 Mafia, hat ein neues zuhause gefunden. Der Rapper hat einen Deal bei Dr. Luke’s Kemosabe Records unter Columbia Records unterschrieben. Und auch der erste Release bei seinem neuen Zuhause soll nicht mehr lange auf sich warten lassen. So bereitet er sich aktuell schon auf die Veröffentlichung seines Debüt-Albums bei dem Label vor. Die erste Single aus dem Album, “Banz A Make Her Dance” featuring Lil Wayne und 2 Chainz, ist bereits online erhältlich. Einen Termin gibt es aber bis jetzt noch nicht.

DMX: „Es ist respektlos. Es macht nicht einmal Sinn, es ist einfach Falsch. Man, ich wünschte es wäre vor zehn Jahren passiert. Dann hätte ich den Typen im Aufzug erwischt. Egal ob er alleine wäre oder nicht.” So denkt Rapper DMX über Drake‘s Pläne, ein neues Aaliyah Album zu veröffentlichen. Mal schauen was noch kommt.

WINNER & LOSER

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Ja, ist denn schon Weihnachten?! Nein, noch nicht ganz aber Cee-Lo Green kündigt schon einmal ein Weihnachts Album an. Erscheinen soll „Cee-Lo‘s Magic Moment“ am 30. Oktober.

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Dr. Dre findet sich unter Forbes highest paid Celebrity‘s List. Den größten Teil seiner Kohle hat er aber nicht mit der Musik gemacht, sondern mit Beats by Dre.

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Eine Klage nach der anderen. Jetzt hat Lil Wayne‘s Label wohl einige Produzenten nicht bezahlt. Grund genug für uns, das Label als Loser des Monats zu küren.


Im Juli zog die Polizei den Rapper Krayzie Bone während einer Routine Kontrolle in Los Angeles aus dem Verkehr. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass Krayzie getrunken hatte. Daraufhin durfte der Rapper die Nacht im Knast verbringen, bevor er am nächsten Tag wieder entlassen wurde. Jetzt plädierte Krayzie Bone während einer Anhörung zu dem Fall auf unschuldig. Er sei damals nicht betrunken gewesen. Letzten Endes darf dies jetzt wohl der Richter entscheiden. Die Verhandlung wurde für den 5. Oktober angesetzt.

Fans warten ja bereits geraume Zeit auf das Album von Rapper French Montana. Und so wie es aussieht, müssen sie sich noch ein wenig gedulden. Wie der Rapper jetzt in einem Interview mit Vibe verlauten ließ, soll Excuse My French im Dezember erscheinen.

Sänger Chris Brown sorgt momentan wieder für einiges an Aufsehen und Spekulationen. Der Grund hierfür: sein neues Tattoo am Hals. Eigentlich nichts besonderes allerdings zeigt Chris Brown’s neues Kunstwerk ein Portrait einer verprügelten Frau. Diese hat eine Art blaues Auge und eine Naht. Viele spekulieren ja jetzt darauf, dass es sich bei dem Portrait um seine Ex-Freundin und Sängerin Rihanna handeln soll.

Rapper Drake hat in seiner Laufbahn bereits mit ein paar der ganz großen Nummern zusammen gearbeitet. Von Jay-Z über Lil Wayne bis hin zu Kanye West und Nicki Minaj. Doch er hat noch immer ein paar Künstler, mit welchen er unbedingt einmal arbeiten möchte. Bei den MTV Video Music Awards, wo er einen Moonman mit “HYFR” für das Beste Hip Hop Video mitnehmen konnte, sprach er über seine Wünsche. So gab er an, dass er unbedingt mit Justin Timberlake und Sade ins Studio gehen möchte.

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CHRIS LIGHTY 8. Mai 1968 - 30. August 2012

********************************************* Neben dem eigentlichen K체nstler, welcher im Rampenlicht steht und jedem bekannt ist, gibt es noch die Leute im Hintergrund. Einer davon war auch Chris Lighty. Um genau zu sein, war er einer der einflussreichsten. Das Leben Geboren wurde Chris Lighty im Mai 1968 in der Bronx, New York. Dort ist er dann auch

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aufgewachsen. Aber die Bronx River Housing Projects war alles andere, als ein einfaches Pflaster. Seine Mutter war Single und lebte mit den sieben Kindern alleine. Ein College besuchte Chris Lighty nicht. Stattdessen hing er lieber mit der Gang ab. Diese waren dann auch sp채ter ausschlaggebend f체r den Namen seiner Firma: Violator.


Dew. Den größten Deal verschaffte er aber wohl unumstritten Rapper 50 Cent mit Coca Cola. Am Ende ging der Rapper dann mit $100 Millionen nach Hause. Doch Chris Lighty und seine Firma kümmerten sich noch um viele weitere Künstler. Aktuell sind das unter anderem Mariah Carey, Diddy, Swizz Beatz, Tony Yayo, Twista, Missy Elliott, N.O.R.E., Macy Gray und Three 6 Mafia. Früher zählten sich auch LL Cool J, Fat Joe, Ja Rule, Foxy Brown, Teairra Mari, Warren G und Big Pun zu seinen Klienten. 1999 erschien auch der erste Violator Sampler mit Beiträgen von unter anderem Q-Tip, Mobb Deep, Busta Rhymes und Ja Rule. 2001 folgte dann Volume 2 des Samplers. Hier bekamen wie Musik von Rah Digga, Cee-Lo, Busta Rhymes, LL Cool J und Noreaga zu hören. Violator wurde bis zum Tod von Chris Lighty von ihm selbst geleitet. Auch jetzt ist die Firma noch aktiv.

Der Anfang seiner Karriere Seinen Fuss setzte Chris Lighty erstmals als Plattenschlepper in das Musikgeschäft. Für DJ Red Alert trug er damals dessen Vinyl Koffer durch die Gegend. Später stellte ihn dann Russel Simmons in seiner Firma ein. In den frühen 90ern gründete Chris Lighty dann seine eigene Manegement Firma. Wie bereits erwähnt, nannte er diese nach seiner Gang Violator. Die Erfolgsgeschichte von Violator Als ersten, richtig großen Erfolg darf man wohl den Werbedeal mit Gap bezeichnen. 1997 verschaffte er Rapper LL Cool J einen Werbespot mit dem Klamotten Label. Er handelte jedoch auch einen Deal zwischen Sprite und A Tribe Called Quest aus. Später verhalf er dann noch Rapper Busta Rhymes zu einem Deal mit der Getränke Marke Mountain

Sein Tod Am 30. August ging dann die SchreckensMeldung um. Chris Lighty soll tot in seinem Appartment in der Bronx aufgefunden worden sein. Wie berichtet wurde, alarmierten Nachbaren die Polizei, nachdem sie einen Schuss gehört hatten. Als der Rettungsdienst dann eintraf, lag Chris Lighty tot auf dem Rücken. Neben ihm fanden die Beamten eine 9mm Pistole, mit welcher er sich wohl selbst in den Kopf geschossen hatte. Später wurde dann noch berichtet, dass sich Chris Lighty zuvor mit seiner Ex-Frau Veronica gestritten haben soll, bevor er nach Hause ging und sich erschoss. Bereits kurz nachdem die Meldung von seinem Tod rum ging, meldeten sich auch die ersten Freunde, Partner und Klienten zu Wort. Sie teilten ihr Beileid und ihr Bestürzen zum großen Teil via Twitter der Öffentlichkeit mit. Einige Aussagen findet ihr auf der nächsten Seite. Chris Lights verstarb im Alter von 44 Jahren. Vergessen werden wir ihn aber nicht. Besonders nicht die, welchen er mit seiner Firma zu Berühmtheit und dicken Deals verholfen hat. Text: Timothy Morrell

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REMEMBERING

CHRIS LIGHTY 8. Mai 1968 - 30. August 2012

********************************************* Als die Meldung von Chris Lighty‘s Tod rum ging, meldeten sich viele Kollegen, Partner, Künstler und Freunde via Twitter zu Wort. Wir haben hier nochmal ein paar der bekanntesten Personen raus gezogen.

DIDDY

R.I.P. Chris Lighty. Er war ein wahrer Freund von mir und ich kann noch immer nicht glauben, dass er tot ist.

GHOSTFACE KILLAH

Das ist eine harte Nummer.. Verdamt. Meine aufrechten Gebete an die Familie von Chris Lighty.

DJ DRAMA

Wow.. Mir fehlen die Worte.. RIP Chris Lighty.

9TH WONDER

Mein Gott.. mein Gott.. Chris Lighty.. Ruhe in Frieden Bruder.. #Legend

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KID INK *********************************************

SMALL-TALK MIT DEM ÜBERFLIEGER

********************************************* Während seiner Tour in Deutschland, nahm sich der Rapper Kid Ink vor seinem Auftritt nochmal kurz Zeit um sich mit uns hinzusetzen und ein bisschen über Dies und Das zu sprechen. Jedoch wollten wir nicht wie alle anderen nur über sein Album labern. Dazu gibt es ja bereits genug Infos. Herausgekommen ist ein recht entspanntes Interview, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Basic Interview.. Ein bisschen etwas über Kid Ink. Du bist ja jetzt bereits das zweite mal hier in Deutschland. Beim ersten Mal warst du ja in Hamburg und Stuttgart. Die Shows gingen ja damals schon recht gut ab. Ja, es war echt crazy. Es waren ein paar richtig gute Shows. Was gefällt dir denn bislang besonders gut an Deutschland? Auf jeden Fall die Liebe. Ich bekomme hier in Deutschland soviel Liebe von den Fans. Auch das Album wurde hier sehr gut angenommen. In den deutschen iTunes Charts war das Album sogar auf Platz Eins. Man kann hier das Movement richtig spüren. Ich sehe hier sogar einige Leute mit Alumni Caps. Einfach alles, was die Fans hier für das Movement machen. Die ganze Energie, mit welcher sie es machen. Wenn wir gerade schon bei Alumni sind.. Es ist dein Platten Label,

richtig? Oder steckt hier mehr dahinter? Eigentlich ist es schon mehr eine Marke, als nur ein Label. Mein Album „Up & Away“ habe ich natürlich auch über Alumni veröffentlicht. Das ist dann der Label Teil, des Ganzen. Dann gibt es aber auch noch eine Video Seite bei Alumni. Aber natürlich auch eine Produktions Seite, wo wir die Produzenten wieder finden. Wenn wir schon beim Thema Marke sind. Du hast ja auch eine Partnerschaft mit Dope Courture.. Ja und wenn ich mich hier Heute Abend so um sehe, dann kann ich auch viel Dope Courture entdecken. Ja, die fangen so langsam an auch hier ein bisschen Promo zu machen.. Was für andere Marken findest du denn noch cool, sexy oder einfach nur toll? Ich meine, du bist ja dafür bekannt, dass du ein recht groSSes Fashion Fetisch hast..

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Im Moment rocke ich recht gerne die Naked & Famous Jeans (Anm. der Redaktion: Japinisches Fasion Label). Die sitzen einfach recht gut und man fühlt sich damit einfach wohl. Was meine Kicks angeht, da trage ich aktuell recht viel Jordan und allgemein recht viel Nike. Was T-Shirts angeht, trage ich aber wirklich recht viel Dope Courture und Alumni. Aber auch von Crooks & Castles trage ich recht gerne die Shirts und Caps. Wir arbeiten oft zusammen, teilen Ideen und ja, die Sachen sind recht fresh. Aber den Sommer über war ich total auf dem Socken Trip. Ich weis gar nicht, wieviele ich mir hier gekauft habe. Wenn wir aber nochmal schnell auf den Label Teil von Alumni zurück kommen. Wer ist denn hier noch alles mit auf dem Label? Ich weis DJ Ill Will ist dabei.. Ja, er ist dabei. Er ist auch der CEO dort. Dann haben wir den Produzenten Young Jerz. Matt Cameron, Sean Brown.. Young Jerz und Sean Brown sind zugleich aber auch Künstler. DJ Tech.. Alexis Chariensiri dreht Videos.. Es ist einfach ein recht großes Team. Wir haben auch eigene Fotografen. Wir haben viel am laufen und versuchen einfach alle

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Bereiche irgendwie selbst abzudecken. Wir versuchen einfach alles bei uns zu behalten. So haben wir am besten die Kontrolle über die Abläufe. Wäre man also auf der sicheren Seite, wenn man sagt, dass Alumni mehr eine Lifestyle Company ist? Ja, ganz genau. Wenn wir jetzt aber über Europa sprechen, besonders über Deutschland, dann kommen wir wohl auf den Punkt, dass deine Musik nicht wirklich viel im Radio gespielt wird. Dein Fame hier kommt also in erster Linie durch das Internet. So wie etwa durch YouTube Videos.. Ja, die Virale Promotion ist sehr wichtig. Hier machen wir natürlich sehr viel.. Was würdest du sagen, wie viel Energie steckst du in deine Videos und was denkst du, wie dies zu deinem Erfolg beigetragen hat?


„Ich stecke auf jeden Fall eine menge Energie in meine Videos. Ich versuche immer bei jedem Projekt, mindestens die Hälfte an Tracks auch als Video zu veröffentlichen. Wenn ich also 15 Tracks habe, dann versuche ich in etwa acht Videos zu veröffentlichen.“ Ich stecke auf jeden Fall eine menge Energie in meine Videos. Ich versuche immer bei jedem Projekt, mindestens die Hälfte an Tracks auch als Video zu veröffentlichen. Wenn ich also 15 Tracks habe, dann versuche ich in etwa acht Videos zu veröffentlichen. Auch wenn ich nur ein billiges Video habe wo wir zum Beispiel eine Show zusammen schneiden oder so. Ich versuche zumindest eines zu veröffentlichen. Von den acht sollten dann aber schon fünf bis sechs Stück richtige, major produzierte Clips sein. Ich denke aber, dass genau dies mich so weit gebracht hat. Einfach die Tatsache, zu den Songs auch etwas visuelles zu bringen. Das brachte mich dann natürlich auch Übersee, wie etwa hier nach Deutschland. Es ist echt verrückt. Ich habe den Eindruck, dass es einem so sehr hilft, den Leuten zu seiner Musik auch etwas visuelles zu bringen. Man zeigt ihnen zum Teil

auch einen Lifestyle, welchen sie vielleicht auch gerne selbst leben würden. Nach all der Musik, welche du bereits veröffentlicht hast, ich will jetzt nicht sagen: Was ist dein Lieblings Tracks.. Sondern vielmehr, welcher Track bedeutet dir denn am meisten? Sei es weil er recht persönlich ist oder dich an etwas besonderes erinnert? Ich denke, eine meiner größten Nummern ist „I Just Wan‘t It All“. Es ist ein Song, welcher immer gut ankommt wenn ich ihn spiele. Anfangs war es eigentlich nur ein privater Track von mir und ich hatte auch das Gefühl, dass Anfangs viele den Track verpennt haben. Irgendwann wurde ich aber immer öfter auf den Song angesprochen. Ich glaube in einer

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„Vor dem ganzen Musikgeschäft, hatte ich ganz normale Jobs. Ich habe in irgendwelchen Läden gearbeitet und verschiedene Stellen im Verkauf gehabt. Ich hatte aber schon immer eine Liebe für die Musik.“ Woche waren es sogar mal vier Fans, welche mich darauf angesprochen haben. Irgendwann fragte mich auch mal einer, weshalb der Song nicht auf iTunes ist. Ich dachte mir dann nur: Ja, warum ist er eigentlich nicht dort? Dann habe ich ihn auf iTunes eingestellt und obwohl der Song schon etwa ein Jahr lang erhältlich war, verkaufte er sich in der ersten Woche auf iTunes ganze 40.000 mal. Es ist einfach verrückt. Auch das Video zu dem Song hat mit die meisten Klicks von all meinen Clips. Es ist auch ein recht guter Song und er zeigt eigentlich genau, was ich repräsentiere. Es ist eigentlich eine recht persönliche Nummer. Wenn du dir jetzt deinen Erfolg mal anschaust. Ich würde sagen, ca. 90 Prozent daovn sind Independent.. Jap.. Lass uns doch mal zurück zu Kid Ink gehen, bevor du Kid Ink warst. Lass uns über Jobs sprechen. Was hattest du für Jobs, bevor du in die Musikbranche eingestiegen bist? Vor dem ganzen Musikgeschäft, hatte ich ganz normale Jobs. Ich habe in irgendwelchen Läden gearbeitet und verschiedene Stellen im Verkauf gehabt. Ich hatte aber schon immer eine Liebe für die Musik. Ich wollte nie ohne irgendetwas da stehen aber hab es natürlich nicht so ernst genommen. Die meiste Zeit war ich irgendwo im Fashion Bereich angestellt.

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Ich hätte dann noch eine Frage, bevor ich dich wieder ziehen lasse. Die Leute warten ja bereits auf dich.. Dein Name ist ja Kid Ink, spielt also bereits deine Tattoos an. Welches würdest du sagen, bedeutet dir denn am meisten und weshalb? Tattoo, welches mir am meisten bedeutet... Ja und du hast ja schlieSSlich eine menge.. (lacht) Ja, Millionen von Tattoos. Hast du den Überblick wohl schon verloren? Ja, den habe ich definitiv verloren. Ich glaube ich habe so bei rund 25 Stück aufgehört zu zählen und das waren nur meine Arme. Ich habe einfach irgendwo angefangen und nach und nach sind sie dann zusammen gewachsen. Dadurch habe ich auch irgendwann das Zählen aufgehört. Sie haben aber alle irgendeine Bedeutung für mich. Aber ich glaube meine Brust bedeutet mir am meisten. Hier haben mich meine Großeltern inspiriert. Das ist also wohl das wichtigste. Und vorallem war es auch das schmerzhafteste. Interview: Nosa Fotos: S Dot B


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LUPE FIASCO Food & Liquor 2: The Great American Rap Album Pt. 1 *********************************************

„Food & Liquor 2: The Great American Rap Album“ ist kein simples Sequel, sondern viel mehr jeweils zur Hälfte eine Dokumentation amerikanischer Geschichte und ein Showcase des enormen Rap-Talents von Lupe Fiasco. Das durchschnittliche Hip Hop-Album wartet zwar mit einer großen Liste von prominenten Gästen, aber dafür mit wenig Wahrheit auf. „F&L 2“ konzentriert sich mehr auf Fakten als auf Features. Während das Instrumental für „Lamborghini Angels“ an einem vorbeirauscht wie das Nachtleben, halten mit einander verwobene, wahre Geschichten die Aufmerksamkeit des Hörers auf einem hohen Level. Klar, der Track „Unforgivable Youth“ rockt, die Vergleiche zwischen dem aktuellen Gefängnis-System der Staaten und dem Sklavenhandel der Vergangenheit liefern hingegen echten „Hardcore“. Lupe nutzt sein aktuelles Werk, um die historischen Hässlichkeiten der amerikanischen Geschichte ans Licht zu zerren. Er spricht die Ungeheuerlichkeit von Pädophilie genauso an, wie schockierende Geschichten von amerikanischen Soldaten, die verstümmelte Gefangene fotografieren. „Ich versuchte die Essenz der amerikanischen Erfahrung zu identifizieren und über Amerika, seine Geschichte, seine Mythologie und seine kulturellen Bewegungen zu reflektieren“, sagt Lupe. „Natürlich ist das ein von Problemen behaftetes Unterfangen, schließlich stellt es nur die Sichtweise eines Mannes dar. Also versuchte ich mich auf allgemeinverständliche Themen zu konzentrieren, die jeder versteht. Viele sind abscheulich, aber historisch dokumentiert und lassen sich somit nicht widerlegen.“

inspirierten und später für zwei Grammys nominierten Single „Kick Push“ in die HipHopIndustrie hineinfand, behielt der Martial ArtsExperte sein Ziel bei, der fähigste MC überhaupt zu werden. Mit dem Wissen, dass die lyrische Dichte seines frühen Meisterstücks „Failure“ noch immer unerreicht bleibt, hält er sich seine aktuelle Konkurrenz („lyrical Zuckerberg(s)“) mit dem aufregenden „Audobon Ballroom“ und dem von The Runners produzierten „Bravehart“ vom Leib („Took wood from a slave ship to furnish my abode.. now that‘s a house of pain/ plus I use nooses to hang up all my clothes“).

Lupes viertes Studioalbum entstand, um Hip Hop einen tieferen Blick in das Innere einer Nation zu gewähren. Zugleich stellt es eine Rückkehr zu seiner ursprünglichen Motivation dar. Seitdem er 2006 mit der Native Tongue-

Text: Warner Music Foto: Reid Rolls

Klar, „F&L 2“ geizt nicht mit Gastauftritten von Soul-Helden mit Breitenwirkung wie Bilal und Jamiroquai. Dennoch hat Lupe keinerlei Interesse daran, sich an die Geschmäcker der Programmgestalter der Radiostationen anzupassen. Viel lieber bespricht er seine Erfahrungen auf seiner ersten Single „Around My Way (Freedom Ain‘t Free)“, die dem Pete Rock and CL Smooth-Klassiker „T.R.O.Y.“ neues Leben einhaucht. Und wenn er die Ohren der Frauen anvisiert, dann möchte er sie nicht verführen, sondern durch das erleuchtende „Bitch Bad“ zu mehr Selbstvertrauen ermutigen. Erscheinen soll das neue Album Food & Liuor 2: The Great American Rap Album Part 1 am 28. September . Für das Cover sehen wir im wahrsten Sinne schwarz. Denn dieses, ist komlett schwarz. Ihr findet ihr es natürlich auf unseren Seiten von flavormag.de.

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Raquel Castro

Wir können uns an sie, in dem Film „Jersey Girl“ mit Ben Affleck und Jennifer Lopez erinnern. Jetzt ist der damals kleine, süße Star zu einer jungen Frau herangewachsen. Raquel Castro aus Long Island, New York hat die Herzen der Amis in der Hit Show „The Voice“ mit Promi Judges wie Christina Aguilara und Celo gewonnen. Ich hatte die Chance, mich mit der jetzt siebzehnjährigen zu unterhalten, um zu sehen was ihre Zukunftspläne in der Musik und Film Branche sind. Viele Leute kennen dich noch als das kleine, süSSe Mädchen aus dem Film „Jersey Girl“ und dann haben wir dich jetzt vor kurzem in der Show „The Voice“ gesehen. Du bist also dementsprechend von Film auf Musik umgestiegen? Ja, ich habe schon immer Musik und Gesang geliebt! Und dann, als ich ungefähr dreizehn war, wusste ich, dass ich damit Karriere machen will. Dann mit sechzehn bin ich für die Show “The Voice“ auf NBC ausgesucht worden. Ich habe es bis ins Mittelfinale geschafft, die 15 Besten, und war „Team Christina“. Du bist noch sehr jung und hast schon einiges erreicht. Wie war die Erfahrung für dich, zusammen mit jemandem wie Christina Aguilara, eine der berühmtesten Sängerinnen, direkt zusammenzuarbeiten? Seitdem ich sechs Jahre alt war, habe ich Christina bewundert. Wollte genau wie sie sein. Die Erfahrung selbst nur in der Show zu sein war der Hammer aber dass ich dann auch noch für „Team Christina“ ausgesucht wurde, hat dem ganzen noch einen extra Kick gegeben! Ich hatte so viel Spaß, wie noch nie zuvor und werde die Zeit nie vergessen.

Ich habe einfach so viel dabei gelernt und so viele wunderbare Leute kennengelernt. Würde ich es nochmal tun? Nein. Viele Leute fragen mich, ob ich jetzt Interesse hätte andere Reality Shows zu machen aber das war eine einmalige Erfahrung für mich, welche ich niemals missen wollte aber jetzt will ich mich auf meine Musik Karriere konzentrieren. Und du warst ja auch eine der Jüngsten in der Show, wie hast du das gemanaged mit Schule etc? Wie ist es generell, ein so junges Mädchen in der Musik und Film Branche zu sein? Das muss manchmal schwierig sein. Ja auf alle Fälle! Während den Dreharbeiten für die Show, wenn alle andern Pause hatten und sich einfach ausruhen konnten, musste ich dann Schulaufgaben und so machen. Es ist generell schwer, gerade wenn du in der Gegend rumreißen musst und dann kommst du zurück und bist nicht Uptodate und musst dann viel nachholen. Aber es ist jetzt viel einfacher, seitdem ich meinen Highschool Abschluss habe, jetzt kann ich mich einfach auf meine Arbeit konzentrieren. Wolltest du schon immer ein Star sein seit deiner Kindheit?

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Ja, seitdem ich ganz klein war, habe ich immer kleine Aufführungen für meine Familie gemacht. Ich wollte nie etwas anderes machen, ich weiß für viele Leute ist das naiv und unrealistisch aber für mich ist es das einzige was ich will in meinem Leben und ich denke, deswegen bin ich auch so leidenschaftlich meiner Musik gegenüber. Wenn du etwas wirklich willst, musst du alles geben, was du hast und positiv sein. Ich wusste erst gar nicht, dass du dasselbe kleine Mädchen bist aus „Jersey Girl“ als ich dich auf „The Voice“ gesehen habe. Du bist so groSS und erwachsen geworden. Wie sind die Reaktionen von andern, wenn sie herausfinden, dass du das bist? (lacht) Ich bin mir immer nicht so sicher,

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wie ich das finde. Einige Leute sagen, ich hätte mich kein Bisschen verändert und wäre immernoch das süße kleine Mädchen, andere meinen sie hätten mich überhaupt nicht mehr erkannt. Aber die Erfahrung war auch so toll, ich wünschte ich wäre jetzt in dem Film, anstatt damals als ich nur sieben war, ich könnte es jetzt einfach so viel mehr wertschätzen. Du weißt was ich meine, dich wirklich an jedes kleine Detail erinnern aber es war super cool, etwas was meine Karriere in Anschwung gebracht hat. Ja, es war wirklich ein goldiger Film und du hast deine Rolle so toll gespielt. Danke! Ja, es war echt ein süßer Film aber leider hat er nicht die Anerkennung bekommen, den er verdient hätte. Das ganze Negative im Fernsehn und Zeitschriften zu der


Ich konzentrier mich im Moment vollkommen auf meine Musik, schreibe viele Songs, bin ständig im Aufnahmestudio und arbeite mit vielen verschiedenen Leuten zusammen. bist, ob du ihm vertrauen kannst und noch nicht so viel Selbstbewusstsein hast und dir dann einfach viele dumme Dinge durch den Kopf gehen. Und meine Mama war eine der Produzenten für das Video. Was sind deine Zukunftspläne?

Zeit mit Jennifer Lopez und Ben Affleck hat die Aufmerksamkeit der Leute eher dahin geführt. Aber es war einfach ein toller Vater/ Tochter Film fand ich. Du bist zu einer jungen Frau herangewachsen und hast immer noch das hübsche Lächeln wie früher, wie wir in deinem neuen Video „Diary“ sehen können. Erzähl uns doch ein Bisschen mehr davon. (lacht) awwww danke! Und der Song selber kommt von einem Mädchen, dass ich auf „The Voice“ getroffen habe, ich kannte sie schon zuvor aber wir sind uns dort noch vertrauter geworden und sie hatte diesen Song, der mir super gut gefiel. Ich denke einfach jedes Mädchen in meinem Alter kann sich damit identifizieren. Wenn du einen Freund hast, dir aber nicht hundert prozentig sicher

Ich konzentrier mich im Moment vollkommen auf meine Musik, schreibe viele Songs, bin ständig im Aufnahmestudio und arbeite mit vielen verschiedenen Leuten zusammen, wie zum Beispiel Donnie Klang. Er war auf Puff Daddys Show „Makin The Band“. Das ist im Moment mein Haupt Team, er und sein Freund. Wir arbeiten zusammen in seinem Studio in Long Island. Er ist ein super Songwriter. Ich will einfach ein musikalisches Portofolio erschaffen, dass ich dann den Record Labels zeigen kann, um dann hoffentlich einen Deal in der Zukunft zu bekommen. Aber ich mag Schauspielen immernoch gerne. In der Zukunft werde ich wahrscheinlich wieder mehr in dem Bereich machen. Ich frage immer eine berüchtigte Frage.. normaler Weise interview ich viele Rapper aber du bist ein hübsches Mädel, ich werd meine Frage ein Bisschen für dich umstellen (lacht). Okay, anstatt in einem nassen, dreckigen, kalten Keller, stell dir vor du bist auf einer einsamen Insel für einen ganzen Monat. Welches Album würdest du mitnehmen? Oh Gott sei dank ich bin nicht in dem Keller. (lacht) Du wirst mich wahrscheinlich auslachen, wenn du meine Antwort hörst aber das

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wäre wahrscheinlich Justin Bieber.

Leser und deine Fans dich finden?

(lache) Nein du bist siebzehn, das ist komplett normal! Willst du ein paar Shout Outs geben?

Meine Webseite ist www.raquelcastro.com und mein Twitter ist dasselbe, @RaquelCastro. Wahrscheinlich die beste Art und Weise mich zu erreichen. Vielen Dank an dich und Flavormag für das Interview und alles Liebe an die Deutschen Fans.

Ja, an meine Mama und meinen Papa, die beiden welche einfach so hart gearbeitet haben, um mir dies zu ermöglichen. Und meine ganze Familie, welche mich zu jeder Zeit unterstützt haben und an meiner Seite waren und Shout Out an Lucas Prada, der derjenige war, der mir geholfen hat in die Show „The Voice“ zu gelangen. Dann natürlich Donnie Klang, mein guter Freund Matt und natürlich an all meine Fans. Ohne die wäre ich nie so weit gekommen und sie geben mir die Motivation, die ich brauche. Und natürlich Gott. Das hätte ich zuerst sagen sollen. (lacht) Letzte Frage, wo können unsere

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Danke an dich und viel Erfolg in der Zukunft, ich weiSS wir werden mehr von Raquel Castro hören und sehen. Danke dir vielmals. Interview: GiaGetsItAll


TREY SONGZ CHAPTER V

********************************************* „I Gotta Make It“, „Trey Day“, „Ready“, „Passion, Pain & Pleasure“ – die Erfolgsstory von US-Multiplatin-R`n B-Act Trey Songz ist die klassische Geschichte des Tellerwäschers, der zum absoluten Superstar aufsteigt. Die Geschichte von einem, der sich hoch kämpft, um seinen großen Traum zu verwirklichen. Eine Story über Entschlossenheit, Glaube, größte Mühen, harte Arbeit und jede Menge Inspiration. Mit jedem künstlerischen Kapitel hat Trey Songz das Beste gegeben, sein Bestes. Die Messlatte für sich selbst und auch andere immer noch ein kleines Stückchen höher gelegt und schließlich diverse bahnbrechende R `n B-Alben veröffentlicht. Jedes einzelne Kapital steckt voller Herzblut und Soul und zeigt Treys Größe als Künstler, als Geschäftsmann und vor allem: Als Mann. Mit seinem fünften, schlicht „Chapter V“ betitelten Album schlägt das Grammy-nominierte Ausnahmetalent nun das nächste Kapitel seiner unglaublichen Geschichte auf. Nicht weniger als sein „absolut bestes: Was die Musik angeht ebenso, wie gesanglich und auch songschreiberisch“, erklärt Trey. „`Chapter V` ist eine Reise an viele verschiedene Orte, emotional genauso wie auch sinnlich!“ Trotz vielschichtigster Einflüsse, die man auf Reisen rund um die Welt sammeln konnte, dominiert auch auf „Chapter V“ immer noch der unverwechselbare Trey-Sound. „Man findet alles wieder, was ich bisher von mir gegeben habe und alles, was die Leute lieben! Es gibt Stücke wie ´Love Faces` und `Say Aah`, aber auch viele neue Elemente“, beschreibt Mr. Songz die soundtechnische Facettenbreite von „Chapter V“ – eine Reflektion unzähliger musikalischer Einflüsse, wie auch der Dancetrack „Ladies Go Wild“ zeigt, den er über diverse frühmorgendliche Nightlife-Abenteuer während seiner Reisen

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zu Papier brachte. Einmal mehr hat sich Trey Songz für sein neuestes Kapitel mit der A-Liste ausgesuchter Produzenten verbündet: Angefangen bei seinem alten Freund und bewährten CoProduzenten Troy Taylor (Boys II Men, Stevie Wonder, Whitney Houston...), Benny Bianco (Britney Spears, Justin Bieber, Katy Perry...), Eric Hudson (Kanye West, Chris Brown, NeJo...) sowie Rico Love (Nelly, Usher, Kelly Rowland...). Zusätzlich holte er sich seinen jüngeren Bruder Alex ins Boot, der für den Song „Don`t Be Scared“ am Mischpult saß. „Ich bin mindestens so aufgeregt wie er, zum ersten Mal seinen Namen auf der Credit-Liste eines Albums zu sehen! Es ist ja auch das erste Mal, dass unsere beiden Namen auf einer Platte nebeneinander stehen. Das macht mich unendlich stolz!“ Und noch weitere hochkarätige Gäste finden sich auf „Chapter V“: So geben sich diesmal T.I., Lil Wayne, Young Jeezy, Rick Ross, Diddy und Meek Mill das Mikro in die Hand – Allstar-Alarm! „Bisher gab es auf meinen Platte nie mehr Special Guests als drei oder vier Leute – auf diesem Album nutze ich meine Freundschaften und Connections, um ein paar gute gemeinsame Songs abzuliefern!“ Erscheinen soll Chapter V bei uns am 5. Oktober. In den Staaten ist das neue Album bereits erhältlich und rockt nicht nur in AmiLand die Charts. Auch bei uns ist er aktuell mit „Hail Mary“ featuring Lil Wayne und Young Jeezy vertreten. Zusätzlich wird Trey Songz im Januar auf Deutschland Tour kommen. Text: Warner Music Foto: Warner Music


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DJ BEDTYME REMY MA‘s OFFICIAL DJ

******************************** Ich habe mich mit Remy Mas treuen DJ und eng Vertrautem hingesetzt , um den neusten Stand der Dinge zu erfahren, während Remy noch eineinhalb Jahre im Gefängnis verbringen muss. DJ Bedtyme ist nicht nur ihr DJ, sondern einer ihrer engsten Freunde seit 7 Jahren und besucht sie fast jede Woche. NY Terror Squad Rapperin Remy Ma wurde wegen versuchten Mordes für 8 Jahre ins Gefängnis geschickt nach einer Auseinandersetzung mit einer ihrer ehemaligen Freundinnen, die mit einer Messerstecherei endete. Wie geht es Remy zur Zeit? Ihr geht es gut! Sie hat sich nicht ein Bisschen verändert! Immernoch das selbe feurige Attitude. Wenn ich nicht tatsächlich wüsste, dass sie im Gefängnis ist, würde ich das nie glauben! Ihre Aura ist so positiv und genauso wie zuvor, wenn nicht sogar besser. Sie ist so motiviert, schreibt einen Song nach dem andern. Jedes Mal wenn ich sie besuche, hat sie einen Remix zu einem Song der gerade im Radio ist. Sie kann Radio hören. Und ich muss unbedingt ihren Mann Papoose loben, welcher uns jeder Zeit über alles informiert und hundert Prozent für sie da ist, egal was kommt. Als Remy in den Knast musste, dachte jeder, dass ich keinen Job mehr bekommen würde, aber im Gegenteil, es war als ob ich durch die Situation noch berühmter geworden bin. Was war deine Reaktion damals, als du herausgefunden hast, was passiert ist und dass Remy ins Gefängnis muss? Wie hat das dein Leben verändert? Als sie in den Knast musste, war ich wahrscheinlich wütender als sonst jemand, einfach

aus dem Grund, dass ich sonst immer an ihrer Seite war. Wir sind wie Familie, das ist meine große, kleine Schwester! (lacht) Ich sage große, kleine Schwester, denn ich bin älter als sie, aber sie ist nicht klein (lacht). Sie ist eine große, starke Frau! Dann nur in dieser einen Nacht, entschließ ich mich zu Hause zu bleiben, weil sie mit Leuten abhing, die ich persönlich nicht mochte und dann passiert das alles! Dann um 6:45-7 Uhr morgens klingelte das Telefon. Und bevor ich den Anruf bekommen habe, hat mich eine Freundin angerufen und meinte, “Bedtyme schau dir sofort die Nachrichten an!” und jetzt vier einhalb, fünf Jahre später und wir sind immernoch sehr eng befreundet, wir arbeiten immernoch zusammen. Ja, ich respektier dich dafür! Du nennst dich sogar Remy Ma’s Loyal DJ Bedtyme. Das ist mein Homie!!! Ich besuche sie fast jede Woche, wenn ich aus irgendeinem Grund nicht kommen kann, weil ich arbeiten muss, sag ich ihr oder Papoose Bescheid. Manchmal geb ich mir selbst die Schuld, dass das alles passiert ist, ich war sonst immer und ich meine immer da!

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Du kannst dir nicht die Schuld zuschieben, du kannst nicht Überall, jedes einzelne Mal sein. Aber wie gesagt, Hut ab, dass du und Papoose euch beide um sie kümmert, sie besucht. Viele Leute waren überrascht, dass ihre Ehe gehalten hat. Die meisten Leute, Ehepaare, wenn jemand für mehrere Jahre eingesperrt ist, lassen sich scheiden oder vergessen den andern aber die beiden sind zusammengeblieben. Das muss man respektieren! Remy hat sich um viele Leute gekümmert, ihnen gewiße Dinge ermöglicht. Ich und Papoose, uns gings vor Remy schon gut und uns geht es jetzt immernoch gut aber es gab viele Leute, die auf sie angewiesen waren und als sie dann in den Knast musste, haben die ihr dann die kalte Schulter gezeigt, weil sie nichts mehr von ihr bekommen konnten. Oder sie haben sie nur besucht, um den Gossip und Gerüchte zu verbreiten. So sind die Menschen! Ich hab sie vor 2 Wochen auf Hot97 gehört, als das Gerücht herumging, dass sie im Gefängnis gestorben sei, wie kam es denn dazu, dass so ein Gerücht verbreitet wurde? Mann o Mann, mein Handy hat tagelang geklingelt, als das Gerücht verbreitet wurde! Jeder meinte: Bedtyme, Bedtyme stimmt das? Und ich dachte nur “What The Fuck?” Dann hab ich sofort Papoose angerufen, der meinte, “Das kann nicht sein, ich war gerade bei ihr!” Er rief dann sofort bei ihr an und alles war Gott sei dank ok mit ihr. Wir wissen immernoch nicht wer das war und warum diese Person das verbreitet hat aber im Grunde genommen hat es ihr nur geholfen! (lacht) Jetzt weiß jeder wieder, wer Remy Ma ist, falls es ein paar vergessen hatten und die neue Generation, die sich nicht an Remy erinnern können. Was hat sie denn vor, wenn sie entlassen wird? Sie hat ein komplettes Album fertig.Und sie

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hat “Punisher” fertig. Sie kommt im July 2014 raus und wahrscheinlich 2 Monate vorher wird sie ihre erste Single veröffentlichen. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie eine Show direkt im Gefängnis haben würde. (lacht) Sie hat 2 Mixtapes rausgebracht während sie im Knast war. Sie hat alles bestens geplant. Kanntest du Remy bevor du ihr DJ warst? Nein. Ich war damals einer der heißesten Underground Djs. Remy brauchte einen DJ für ihre tour und mein Freund und Mangager Jamal Meeks, welcher mit ihr zusammen arbeitete, rief mich an und fragt ob ich Zeit hätte für sie zu DJing. Die erste Show war im Hammerstein Ballroom von Hot 97 und ich hab das total verkackt! (lacht) (lacht) was hast du denn gemacht? Ihr Management hat mir eine Liste mit den falschen Songs gegeben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht mal Remy persönlich kennengelernt. Und hier sind wir auf der Stage, live vor tausenden Leuten und die falschen Songs laufen. Der einzigste Unterschied war, ich hab es wieder hingebogen, weil ich ihr zugehört habe und so haben die Fans es überhaupt nicht gepeilt. Dann nach der Show wollte Remy ein Meeting mit allen, um über die Fehler, welche während der Show entstanden sind, zu sprechen. Die wollten es mir in die Schuhe schieben aber Remy wusste, dass es nicht meine Schuld war, weil ich aus allen Djs die vorher deswegen rausgeflogen sind, der einzigste war, der es korrigiert hat. Danach hat sie mich persönlich angerufen und meinte: “fuck Management, von jetzt an sprichst du nur noch mit mir!” Danach konnte mir keiner mehr was sagen, ich hatte die geilste Rapperin aller Zeiten! Und das war der Anfang unserer Journey. Wann und wo war eine der verrücktesten Shows, welche ihr beiden zusammen hattet? Das war auf alle Fälle in Atlanta, Georgia. Schwulen Lesben Stolz Woche.. Und dazu

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muss ich sagen, wir sind beide hetero! (lacht) Ich liebe Frauen und Remy liebt Männer. (lacht) Ich bin eine Lesbe, seitdem ich 17 war. Aber das war ein hammergeiles Wochenende. Die homosexuellen Fans lieben Remy! Wir waren in unserem Hotelzimmer nach unserer Show, wir hatten getrunken und wir hören Leute im Pool, das Hotel Management sagte, dass der Pool geschlossen sei, aber Remy ist trotzdem hingegangen und die Tür war auf. Dann sind wir alle betrunken in den Pool gehüpft. Das einzige Problem war, dass auf einmal alle Leute von dem Lesben und Schwulen Club zurück ins Hotel kamen und uns im Pool sahen. Dann fingen sie alle an mit uns, einer nach dem anderen, in den Pool zu steigen. (lacht)

dir und allen andern Djs?

Lass uns jetzt mal ein Bisschen mehr Über dich sprechen. Wie kam es dazu, dass du angefangen hast zu DJing?

Die Frage, die wir immer stellen.. Wenn du für einen ganzen Monat in einem dunklen, nassen Keller eingesperrt wärst, die Ratten und Kakerlaken rennen durch die Gegend und du könntest nur ein Album mitnehmen, welches wäre das?

Ich hatte erst gar nicht vor ein DJ zu werden, ich war ein Rapper. Dann, eines Abends brauchte mein Cousin jemanden der für ihn und seine Gruppe den DJ macht und es wurde bezahlt, dann hab ich gemerkt, dass das ein einfacher Job für mich ist, bei dem ich jetzt gleich mein Geld verdienen kann und das war der Anfang meiner Karriere. Das war 2000. Ich bin jetzt in meinen dreißig. Ich bin aber super glücklich, ich hab in meinen dreiunddreißig Jahren mehr erreicht als viele Leute, die in ihren Sechzigern sind. Ich hab ein gutes Leben geführt, nicht verheiratet, keine Kinder bisher, gut bezahlt. Ich war im Militär und bin im Waisenhaus groß geworden. Die meisten Leuten haben viele Ausreden, warum sie in den Knast gewandert sind, warum sie kein Geld haben. Ich hab das als Motivation gesehen und nicht als Entschuldigung. Ich hatte mit 15 schon meine eigene Wohnung und alles. Selbst jetzt, wenn ich meine Eltern sehe, die mich als Kind abgegeben haben, denk ich nicht “fuck u” ich denk mir “Danke”. Dankeschön, dass ihr so scheiße wart, denn ansonsten hätte ich nie die Motivation gehabt und wäre wahrscheinlich nie den Weg gegangen, welchen ich gegangen bin. Was ist der Unterschied zwischen

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I’m a real dude! Wenn ich was verspreche, halte ich immer mein Wort. Du kannst mit mir klar reden, wenn du z.B. irgendwas brauchst wie ein Mixtape von mir und hast nicht genug Geld aber ich mag deine Musik, dann würde ich trotz allem sagen, komm lass uns das machen, wir bekommen das schon hin. Und dadurch lieben mich viele Leute von Gangstern bis zu Omas. (lacht) Wo kommst du denn her? Ich bin in Yonkers geboren und in Mount Vernon, New York aufgewachsen. Jetzt repräsentiere ich aber Westchester County 914.

Hmmmmmm, da müsste ich sagen, ….Tupac “All Eyez On Me”. Das ist sogar im Moment in meinem Auto. Tupac’s Musik geht in viele verschiedene Richtungen und spricht über alle möglichen Probleme im Leben. Hast du ein paar Shout Outs? Shout Out zu all meinen offiziellen und an meine unoffiziellen Hater! (lacht) Shout Out zu Remy natürlich, FreeRemyMa, Shout Out an euch von Flavormag und dich Gia, danke für das super Interview, Shout Out an alle Deutschen Fans, Shout Out Jay Hatchman. Wo können dich unsere Fans und Leser finden? Überall! Ob Twitter oder Instagram, ist dasselbe @DjBedtyme357. Ich bin im Radio jede Woche zu hören, “Hatemoneyradio” matrixstudiosnetwork.com. Und dann bin ich jeden Samstag in SOB in New York City für die Unsigned Artist Showcases. Interview: GiaGetsItAll


New York Rapper, Sänger und Produzent Solomon, die neuste Sensation aus der Heavy Hitter Familie hat sich mit mir zusammengesetzt, und erklärt, warum er ein Alptraum für alle anderen MCs ist!

Solomon, erzähl den Fans und unseren Lesern, wer du bist and was du so alles machst.

Italienischer Oper?

Ich bin ein Musiker, ich singe, ich rappe, ich produziere und ich komponiere. Ich tue viele verschiedene Dinge im Business aber ich bin hauptsächlich ein Musiker.

Er singt, komme mir vor als ob ich mit Pavarotti im Zimmer bin. Kann nicht anders als zu klatschen. Wunderschöne Stimme! 5 Minuten später…

Du bist ein Multitalent!

Wenn ich weitersinge, musst du mich bezahlen! (lacht)

Ja ganz genau! Musik ist deine Leidenschaft? Ja Musik und Schauspiel

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(lacht) Ok leg los!

Ich würde dich wahrscheinlich bezahlen! (lacht) Und du sprichst Italienisch?

Kann ich denn mal was hören?

Italienisch, ein bisschen Russisch und Spanisch natürlich.

Na klar! Wie wäre es denn mit ein bisschen

Wow das ist crazy Wie ist deine


Liebe zur Musik entstanden? Und wann und wie hast du dich entschlossen, deinen Traum auszuleben?

Ja es ist wahr! Wie auch immer, danach fing ich an Auftritte mit Joel zu machen als sein Hypeman. Schau dir sein video “125 Gramm” an, du kannst mich da drin sehen!

Gute Frage! Ich habe als Kind angefangen Gedichte zu schreiben, dann Lieder. Aber was mich wirklich dazu bewegt hat, war Joel Ortiz. Ich habe ihn in einem Aufnahme Studio getroffen. Dann fing ich an mit ihm zu verschieden Radio Stationen zu gehen wie z.B. 91.9 FM in der Bronx. Da habe ich dann als nächstes Jackie getroffen, sie besorgte mir meinen ehemaligen Job für Puff Daddys Bad Boy Records, wo ich die Refrains für viele verschiedene Leute schrieb. In der Zwischenzeit habe ich weiterhin mit Joel zusammengearbeitet, gebattelt und meine eigene Musik eingeschickt. Dann habe ich den Job mit Bad Boy aufgegeben, weil Puff Daddy mich nicht bezahlt hat.

Ok mach ich auf alle Fälle!

Das habe ich schon öfters gehört…das ist krass!

Dann hab ich Jay getroffen, der mir geholfen hat einen meiner Songs, auf den Soundtrack für den Film “The Wrestler“ mit Mickey Rourke zu bekommen. Wir waren sogar für die Oscars nominiert aber leider hat “Slumdog Millionaire” letztendlich gewonnen. Es war ein 5 Millionen Dollar Project, Produzent Allan Naranovski brauchte einen letzten Song für den Soundtrack aber sie hatten kein Geld übrig in ihrem Budget. Also fragten sie mich, ob ich es unbezahlt tun würde. Ich liebe Mickey Rourke, er ist ein super Schauspieler, also habe ich es gemacht. Ja das war ein toller Film! Und wie ging es dann für dich weiter nach dem Soundtrack? Danach habe ich erst mal eine Pause einge-

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legt. Joel ist bei “Aftermath” untergekommen und machte dann sein eigenes Ding. Ich fing dann an mit Juganot abzuhaengen, nur als Kumpels um zu chillen. Er hatte sein eigenes Ding mit Strictly Live Films und der Heavy Hitter Familie wie Hot 97, Dj Camillo, Dj Enuff die alle weltweit bekannt sind. Eines Tages hat mir super Produzent Scram Jones einen Beat zugeschickt, ich hab den dann Juganot gezeigt und das war dann das erste Mal, dass wir zusammen gearbeitet haben. Das war dann die Zeit, wo wieder dein Interesse an Musik zurückkam? Ja! Joel war jetzt mit Eminems Slaughterhouse und brauchte mich nicht mehr. Ich kam

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dann mit meinem ersten Song raus “Bout dat money” mit Papoose. Davon kam mein Buzz, Leute fingen an meine Musik wirklich zu hören und zu lieben. Dann der nächste Song war “Dollar”. Ich hab in dem Video aber wirklich nur geschauspielert. (lacht) Dann kam “Soul”. Sein Handy klingelt… Mach dir deine Sorgen, ich hab nicht vor dranzugehen. Ich hab hier ne wunderschöne, Platinblonde Frau vor mir sitzen. (lacht) (lacht) na da bin ich ja beruhigt! Letztendlich haben wir hart gearbeitet, ein Video und einen Song nach dem anderen


dem Video von “Dollar”. Ich vertraue Jug er ist ein wahnsinnig talentierter Direktor. Ich liebe das Video! Endlich mal wieder eins wo eine Geschichte erzählt wird und nicht nur ein weiteres Rap Video, wo du nur die sexy, halbnackten Frauen, heiSSe Luxusautos und Villen zu sehen bekommst! Ganz genau! Ich will den ganzen Krempel nicht! Ich will nur eine Platinblonde Frau, ich gäbe alles dafür! (lacht) (lacht) die ist viel besser! Fängt an seinen Joint zu rauchen, die Amerikaner sagen Blunt. Ok jetzt kanns weitergehen. (lacht) (lacht) Was können wir weiterhin in der Zukunft von dir erwarten?

rausgebracht, die harte Arbeit nimmt nie ein Ende! Es ist einfach ein Wahnsinn, die Reaktionen, welche ich von Leuten bekommen habe! In jeder Show, die ich bisher hatte, waren 500 oder sogar mehr Leute. Das Video und mein Mixtape passten zusammen, “Free My Soul” ist da drauf hosted bei Dj Enuff und dann die Single “Lovely Day” von Bill Withers. Sub, der Produzent des Songs, rief mich an und meinte, ich hab diesen Song aber der ist scheiße, ich weiß nicht, was ich damit Anfangen soll. Ich meinte dann nur, “Gib ihn mir!” Ich hatte ein bisschen Geld für ein Video, Jug meinte er würde mir helfen, solange er seine Vision in das Video Einbringen könnte. Ich sagte, “Ja, na klar! Was hast du denn gedacht?” Jug meinte dann, “Du spielst einen Penner!” (lacht) Quasi wie ein zweiter Teil zu

Caroline Ledgin, hat einen Film für Michael Jackson produziert bevor er gestorben ist. “Jackson 5 Million” du kannst es im Internet googeln. Vor Michaels Tod hatte sie versucht Erlaubnis zu bekommen, seine Songs in ihrem Film zu spielen, sie wiesen sie ab und meinten nur, du hast kein richtiges Budget, wir haben kein Interesse. Sie hat mich dann gefragt, ob ich ihr acht meiner Songs geben würde. Das war ungefähr vier Jahre vor seinem Tod. Dann, sobald er starb, wollten sie auf einmal dann doch den Film! Wow! Das ist ja hammergeil! Super für dich! Ja, ich bin schon ganz aufgeregt! Meine Musik ist durch den gesamten Film zu hören. Und dann noch alles was ich mit Jug zusammen mache, wir wollen unseren eigenen Film drehen und mit unserer eigenen Reality Show rauskommen, die sich um meinen Hund dreht! “The Rambo Show” (macht ein ernstes Gesicht) (lacht) Deinen Hund? Derselbe Hund, der in deinem Video “Lovely Day” zu sehen ist?

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Ja! Das ist mein Hund. Er ist ein Pittbull, ein ganz Lieber, supertrainiert, sein richtiger Name ist Jean Luc Baptiste Demarco! (lacht) (lacht) Haha das ist ja ein geiler Name! Ich nenne ihn auch Rambo, das ist sein Street Name! (lacht) Der, den Leute sich tatsächlich merken können! (lacht) (lacht) Welcher Rapper würdest du sagen, hat dich am meisten inspiriert? Das war auf alle Fälle Biggie! Er war ein kräftiger Typ wie ich, der trotz allem Swagger hatte. Big and Sexy! (lacht) Als ich ihn zum ersten Mal gehört habe, bin ich gerade aus dem Knast gekommen, war 5 Jahre drinnen. Bevor Musik in mein Leben gekommen ist, war ich ein Gangster. Ich wusste es war Zeit, den Scheiß seinzulassen. Was hält du von der heutigen Musik? Wen hörst du dir an?? Es gibt einige Leute, die meiner Meinung nach sehr talentiert sind! Ich mag Jay Z, Eminem, Rick Ross, Meek Millz, Drake und Lil Wayne. Das sind alles Typen, wo du genau weißt, wenn die mit nem neuen Song rauskommen ist der geil. Qualität! Für mich muss Musik eine Emotion hervorrufen, dann ist es richtig gute Musik. Wo bist du geboren? Wo ist deine “Hood”? In Hell’s Kitchen.. In New York City. Dort bin ich geboren und aufgewachsen mit der Irischen Mafia. Das ist kein Geheimnis, das weiß jeder. Ich hatte mit Organisiertem Verbrechen zu tun. Heute ist Queens mein Zuhause, Jackson Heights, die lieben mich hier! Nächste Frage, unsere crazy Frage die wir stellen. Wenn du einen

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ganzen Monat in einem dunklen, feuchten, schmutzigen Keller eingesperrt wärst, welches Album würdest du mitnehmen, es darf nur eins sein? Biggies “Life After Death” das war sein bestes Album. Das war die crazy Frage? Ich dachte, du fragst mich irgendwas wie, “Was würdest du tun, um ausm Knast zu kommen? Würdest du Frauen Unterwäsche und High Heels tragen? (lacht) (lacht) Was war eine deiner verrücktesten Erfahrungen, seitdem du in dem Musik Business bist? Hmmm, da müsste ich sagen, das war mit Joel Ortiz zusammen, bevor er bei Slaughterhouse untergekommen ist, haben wir uns bei der 50ten Straße hingestellt, damals war dort die Office von Universal Records, und haben unsere Mixtapes verteilt und andere Rapper gebattelt. Zwei der größten Highschools befanden sich auch dort. Als dann die Schule aus war, kamen die ganzen Kids raus geströmt und wollten uns batteln. (lacht) Wir müssen an dem Tag wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Highschool Schüler gebattelt haben und haben jede einzelne gewonnen! Das war krass! (lacht) Also freestylst du auch? Aber klar! Lass mich mal was hören! She wants a freestyle but I ain’t gotta take a pull cuz when I freestyle it ain’t never no bull, cuz when I freestyle I like a real cutie, plantinum blonde beauty, from Germany b4 they never heard of me, but how they gon hear of me these MCs be fearing me off the top of the dome I do it in Jug’s home with no microphone, do this shit alone cuz I’m SOLOMON! Okkkkkkkkkkk Niccceeeeeee Danke, danke Wo können unsere Leser und deine Deutschen Fans dich finden?


Auf meiner Webseite www.solomonnyc.com und natürlich auf Twitter und YouTube alles ist unter dem selben Namen, SolomonNYC und viele meiner Videos sind auch auf Worldstarhiphop zu sehen, Lovely Day haben sie gerade hochgeladen. Was wünscht du dir für die Zukunft? Ich bin Jahre lang unbekannt gewesen, war aber derjenige der so vielen anderen mit ihrer Karriere geholfen hat, Songs geschrieben hat, für Puffy, Craig Mack, Babz, Black Rob, Akon. Jetzt ist meine Zeit gekommen! Ich bin dran! Die hätten mir schon seit langer Zeit eine Blondine vorbeischicken sollen, dann hätte ich das hier schon längst gemacht. (lacht) (lacht) Wie ist es mit ein paar Shout Outs, wem willst du danken?

eigentliche Geld kommt von Endorsments wie Nike oder Reebok zum Beispiel. Die nehmen dir nur einen Prozentsatz ab, wenn du die nicht hast, bekommst du das ganze Geld, du braust nur ein solides Team, ich hab meine Heavy Hitter Familie und Strictly Live Films hinter mir. Ich versteh was du meinst. Willst du sonst noch was sagen oder wars das? Nein oh ja noch eine Sache, willst du mich heiraten? (lacht laut) (lacht) Jetzt weiSS ganz Deutschland Bescheid! Super Interview! Ja! Hat super viel Spaß gemacht. Vielen Dank nochmal an euch! Interview: GiaGetsItAll

Shout Out natürlich nach Deutschland.. Germany!!!! An euch Flavormag, danke für das hammergeile Interview, Shout Out an alle die mich unterstützt haben und meine Musik lieben, meine Peoples, meine Familie, die Heavy Hitter Familie, Juganot, Dj Enuff, Dj Camillo, Hot97, mein Hund Rambo (lacht) den kann ich nicht vergessen! Mein Homie Joel Ortiz und alle von Corona Queens, Jackson Heights und Hell’s Kitchen die mich unterstützen. Letzte Frage, was kannst du den jungen Leuten mitgeben, die auch den Traum von einer Musik Karriere haben? Den jungen Leuten kann ich nur eines raten, schreib ungefähr 12 solide, richtig gute Songs. Lern sie perfekt auswendig. Dann geh in ein Aufnahmestudio, nimm sie auf und lass 1000 Kopien pressen. Dann laßt euch professionelle Graphiken erstellen und verkauft eure eigenen Mixtapes auf der Straße! Selbst wenn ihr am Anfang nur 50 Cent verdient werdet ihr mehr Geld verdienen, als wenn ihr mit einem Record Label zu tun habt. Die beuten Rapper heutzutage nur aus! Das

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Careless World: Rise of the Last King Tyga

Neben Curren$y, der mittlerweile bekanntlich auch ohne YMCMB sehr gut leben kann, zählte Tyga zu den ersten Künstlern auf Lil Waynes Label Young Money. Der Kalifornier veröffentlichte dort bereits vor vier Jahren sein Debütalbum

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„No Introduction“, das allerdings nicht wirklich für Furore sorgte und das obwohl mit seinem Cousin Travis McCoy von den Gym Class Heroes und Patrick Stump von der Indie-Rockband Fall Out Boy durchaus namhafte Musiker an dem Projekt beteiligt waren. Es sollten einige Jahre vergehen, in denen nicht nur Plattenboss Lil Wayne zu weltweitem Erfolg aufstieg, sondern auch zwei weitere Künstler aus dem YMCMB-Camp: Nicki Minaj

und Drake. Das Roster des Labels wuchs zwar deutlich an, Tyga blieb Young Money aber treu und nutzte die Popularität zu seinem Vorteil. Mit „Careless World: Rise of the Last King“ veröffentlichte er nun sein zweites Album und debütierte damit sogar auf Platz vier der US-Album-Charts. Dass man von dem 22-Jährigen kein lyrisches Meisterwerk erwarten kann, war bereits vor der Veröffentlichung klar, auch die musikalische Richtung der Platte


schien durch die Hitsingle „Rack City“ bereits vorgegeben zu sein: Simple Beats, simple Reime. Songs wie „Faded“ und „Muthafucka Up“ schlagen auch exakt in diese Kerbe, doch überraschenderweise ist das Fazit der 21-Tracksstarken Scheibe doch nicht so schnell gefunden. Tyga liefert uns gemütliche Popnummern mit Pharrell („Lil Homie“), Chris Brown („For The Fame“) und Chris Richardson („Far Away“), die zumindest Fans von kommerziellem Hip-Hop gefallen sollten. „Lay You Down“ setzt auf ein Akustikgitarren-Instrumental und selbst traditionsbewusste Fans kommen beispielsweise bei „Do It All“ auf ihre Kosten, das mit Scratches und einem coolen Sample überzeugen kann. Dass sich Tyga bei vielen der Songs von Größen wie Kanye West oder seinen Label-Kollegen Drake und Lil Wayne inspirieren ließ, liegt auf der Hand, ist allerdings zu verkraften – besser gut kopiert als schlecht erfunden. „Careless World: Rise of the Last King“ ist ein grundsolides und abwechslungsreiches Album, das mit jenen von Wale oder Big Sean durchaus mithalten kann.

day“ ist die musikalische Entwicklung von Nicki allerdings ein Schlag ins Gesicht. Wir haben uns ihr Zweitwerk „Pink Friday: Roman Reloaded“ zwar dennoch angehört, können leider aber nicht behaupten ohne blaues Auge davongekommen zu sein. Waren die poppigen Melodien einst noch eine nette Abwechslung und das verrückte Stimmverstellen ein interessantes Gimmick, so treibt es Nicki Minaj diesmal jedoch auf die Spitze und macht das Album als solches kaum noch hörbar. Egal ob die verrückte Pop-Oper „Roman Reloaded“ gleich zu Beginn oder die zahlreichen grauenvollen Techno-Produktionen, die selbst Aquas „Barbie Girl“ aus den Neunzigern noch erträglich scheinen lassen, sind für ein Hip-Hop-Gehör einfach zu viel des „Guten“. Da helfen dann auch verhältnismäßig gute Tracks wie „I Am Your Leader“ mit Cam’ron und Rick Ross oder „Champion“ mit Nas, Drake und Young Jeezy nichts mehr. Einzelne Songs machen noch kein Album – selbst der aktuelle „Bravo Hits“-Sampler hat vermutlich einen roteren Faden als „Pink Friday: Roman Reloaded“. Schade.

PINK FRIDAY: ROMAN RELOADED

Fortune

Nicki Minaj

Von einer New Yorker Undergroundrapperin zur weltweiten Popkünstlerin: Nicki Minajs Karriere ist zweifelsohne beeindruckend. Für alle Fans von ihren ersten Mixtapes und selbst ihrem Debütalbum „Pink Fri-

Chris Brown

des elektronisch angehauchten Rhythm & Blues war Chris Brown, der sich bereits vor vier Jahren mit seiner Single „Forever“ im Dancebereich versuchte und auf seinen letzten beiden Alben „Graffiti“ (2009) und „F.A.M.E.“ (2011) eine bunte, aber auch grenzwertige Mischung ablieferte. Von seinem neuesten Werk „Fortune“ erwarteten wir uns daher erneut einen Sampler mit klassischem und modernem R’n’B, Hip-Hop, Techno und Pop und sollten zunächst auch Recht behalten. „Turn Up The Music“ lässt Urban-Fans eher das Gegenteil tun: Verzerrte Stimmen und ohrenbetäubende Synthie-Effekte sorgen gleich zu Beginn für Kopfschmerzen. Doch dann kommt alles anders. Nach dem poppigen Rapsong „Till I Die“ mit Big Sean und Wiz Khalifa folgen gleich zahlreiche Überraschungen. Das ruhige Duett „Mirage“ mit Nas hat das Zeug zu einer der besten R’n’B/RapKollaborationen des Jahres zu werden und auch danach bleibt Chris Brown der Tanzfläche fern. Romantische, schöne und fast schon klassische Balladen mit Piano und viel Schmalz und Gefühl erinnern an vergangen geglaubte Zeiten. Songs wie „Don’t Judge Me“ und „4 Years Old“ sorgen für knapp 40 Minuten R’n’B-Genuss – erst danach benötigt es für zwei Nummern eine weitere Aspirin-Tablette. Alles zwischen dem Eröffnungstrack und den beiden letzten Songs können wir R’n’B -Fans jedoch guten Gewissens empfehlen.

In den vergangenen Jahren wurde nicht nur im Hip-HopGeschäft der gefährliche SpaLooking 4 Myself gat zwischen elektronischer Usher Popmusik und urbanen Klängen gewagt, denn auch in der R’n’B-Szene wurde eifrig experimentiert. Einer der Vorreiter

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Auch an dem R’n’B-Veteranen ist die aktuelle Entwicklung der Musikszene nicht spurlos vorbeigegangen. Vor zwei Jahren streckte Usher daher erstmals sein Fühler in das für ihn bis dahin unbekannte Dance-Gewässer. Gemeinsam mit will.i.am feierte er mit dem Song „OMG“ prompt einen Riesenerfolg, immerhin verkaufte sich die Clubhymne alleine im Erscheinungsjahr knapp sieben Millionen Mal. Schon im Vorfeld seines neuen und mittlerweile insgesamt siebten Albums kündigte der Weltstar daher an sich noch mehr in

diese Richtung orientieren und auf „Looking 4 Myself“ einfach Spaß haben zu wollen. Mit der Single „Climax“ lieferte uns Usher kurz darauf auch schon den ersten Vorgeschmack und zeigte, dass es durchaus Möglichkeiten gibt sich neu zu orientieren ohne sich vollkommen zu verändern. Gefühlvoll, vertraut und dennoch irgendwie anders. Im Gegensatz zu vielen seiner Kolleginnen und Kollegen gelingt es dem Sänger selbst Songs wie der deutlich elektronischeren Nummer „Scream“ eine persönliche Note zu verleihen. Hochkaräti-

ge Produzenten wie Danja, Jim Jonsin, Pharrell Williams und Salaam Remi sorgen für einen soundtechnischen Flickenteppich, der aber zweifelsohne in Usher Raymonds Wohnzimmer liegt. Auf Ohrwurm-Balladen wie „Dive“, What Happend To U“ und „Sins Of My Father“ kommen Ushers Stimme und Talent zwar immer noch am besten zur Geltung, allerdings sind seine auch Ausflüge in die Dancepop-Welt Großteils auch zu ertragen.

Kickin‘ & Screamin‘

pher Watson benötigt um sich an der Seite von Tech N9ne zu einem gereiften Solokünstler zu entwickeln und sich dabei gleichzeitig auch aus dem Schafften seines Mentors zu befreien. Drei Studioalben

sowie eine EP hat Krizz Kaliko in dieser Zeit veröffentlicht und dabei spürbar an seinem Sound gearbeitet. Mal wollte er rappen, mal singen, mal rocken und manchmal einfach nur betrunken Party machen.

Krizz Kaliko

Vier Jahre hat Samuel Christo-

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Seine Versuche all das unter einen Hut zu bringen hören auf die Namen „Vitiligo“, „Genius“, „Shock Treatment“ und „S.I.C.“ und waren allesamt solide Veröffentlichungen, leider aber auch nicht mehr. Mit seinem neuen Werk „Kickin‘ & Screamin‘“ wollte der wuchtige MC das unbedingt ändern, stellte mit dem Opener „Dancin‘ With Myself“ allerdings gleich zu Beginn klar, was er von negativer Kritik hält. If they don’t understand my music, and no one else is dancing to it, I’m dancing with myself. Dazu wird es allerdings nicht kommen, denn Krizz Kaliko hat sein Versprechen gehalten und tatsächlich sein bis dato bestes Album abgeliefert. Bis auf wenige Ausnahmen wie „Kali Baby“ und die T-Pain-Grölerei „Dumb For You“, verzichtete Krizz auf Experimente und besinnt sich erstmals vorrangig auf sein Talent als Rapper. Mit Twista und Tech N9ne im Schlepptau nahm er die beiden Synthie-Kracher „Kill Shit“ und „Spaz“ regelrecht auseinander. Das rockige „Dixie Cup“ und „Mayday“ mit Chamillionaire und Yelawolf-Protegé Rittz setzen auf ein ähnliches Tempo und machen den ersten Teil des Albums zu einem adrenalingeschwängerten SilbenFeuerwerk. In der zweiten Hälfte wird Krizz Kaliko wieder häufiger als Sänger aktiv, die Stimmung deutlich düsterer und die Themen ernster, was dem Album aber zusätzlichen Charakter verleiht. In Liedern wie „Hello Walls“, „Unstable“ und „Created A Monster“ geht es um Depression, Selbstmord, Krizz‘ Hautkrankheit und seine damit verbundenen Gefühle

und negativen Erfahrungen. Mit „Kickin‘ & Screamin‘“ macht der Rap-Moppel fast alles richtig. Empfehlenswert!

haben es mit Evidence, Fashawn, Roc Marciano, Action Bronson, Guilty Simpson, Danny Brown oder Schoolboy Q doch zahlreiche Gäste auf Russian Roulette „Russian Roulette“ geschafft, The Alchemist die sich allesamt aber nie in den Vordergrund drängen, sondern sich höflich in das Gesamtwerk einreihen. Feinmechaniker The Alchemist lässt Russisches Roulette ist ein psychedelische Samples aus unsicheres und sehr gewagtes dem Ostblock, wuchtige Beats Spiel, das im schlimmsten Fall und fette Reime wie Zahnräder auch mit dem Tod enden kann. ineinander greifen und macht Mit seinem brandneuen Album das Album zu einem wahren hat Producer-Ikone The Alche- Ohrenschmaus. „Russian Roumist ebenfalls einiges gewagt, lette“ vielmehr ein klassisches denn die Platte ist spannend, Mixtape, das zeigt, dass es fesselnd und kann für poppigen immer noch echte DJs gibt und Dance-Rap durchaus tödlich sowjetische Musik zudem auch sein. Für alle Fans von echtem verdammt westlich klingen Hip-Hop ist „Russian Roulette“ kann. jedoch zweifelsohne ein sicherer Einkauf. Der zwischenzeit- iLL MANORS liche Tour-DJ von Eminem und Plan B Produzent zahlreicher namhafter Künstler fühlt sich trotz einiger Mainstream-Produktionen sehr stark mit dem rappenden Man sagt, dass Licht immer Untergrund verbunden und Schatten erzeugt, im Fall von veröffentlichte erst in diesem Frühjahr mit Gangrene, seinem Plan B ist das – zumindest Kollabo-Projekt mit Oh No, ein für alle Rap-Fans – irgendwie andersherum. Der Londoner neues und absolut Pop-loses MC hatte mit seinem DebütalAlbum. Doch der gebürtige Kalifornier kann das auch sehr bum „Who Needs Actions When You Got Words” (2006) gut alleine und hat mit „Ruseinst eine Platte abgeliefert, sian Roulette“ nun ein einzigdie zweifelsohne zu den besartiges Experimentalprojekt ten britischen Rapalben der veröffentlicht. Während einer letzten Dekade zählt. Nach vier Tournee hat Alchemist - zahlreiche russische Vinylplatten in Jahren Schaffenspause kehrte die Hände bekommen, darun- er vor zwei Jahren mit seinem ter progressive Pop-, Jazz- und Zweitling „The Defamation of Soulalben der UdSSR. Daraus Strickland Banks“ in die Charts zurück und landete mit dem hat der Produzent nun eine knapp dreiviertelstündige Col- Song „She Said“ sogar einen europaweiten Hit. Für seine lage erstellt, die ursprünglich ein reines Instrumental-Album wahren Fans gab es jedoch werden sollte. Schlussendlich keinen Grund zur Freude, denn der gebürtige Benjamin Paul

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Drew war mittlerweile vom harten Rapper zum weichgespülten Sänger verkommen. Ausgerechnet die letztjährigen, tragischen Aufstände in London inspirierten Plan B, der selbst in einem multikulturellen Brennpunkt der britischen Hauptstadt aufwuchs, erneut als Rapper zum Mikrofon zu greifen – Schatten können also auch Licht erzeugen. Er drehte den Kinofilm „iLL MANORS“, welcher die königliche Metropole von seiner dunkelsten und brutalsten Seite zeigt, und

God Forgives, I Don’t Rick Ross

In den vergangenen sechs Jahren hat sich Rick Ross vom ehemaligen Polizisten zu einer der bedeutendsten Kunstfiguren des Hip-Hop-

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produzierte dafür gemeinsam mit Grammy-Preisträger Al Shux („Empire State Of Mind“) auch noch einen passenden Soundtrack. Die musikalische Untermalung des urbanen Straßenalltags lässt neben den Mülltonnen und Autos auch die Tonspuren brennen und ist mit seiner beklemmenden Atmosphäre faszinierend und verstörend zugleich. Plan B gelingt es auf „iLL MANORS“ mit seiner Musik ein farbloses Bild des Ghettos zu zeichnen, wie es bislang selbst nur

Geschäfts hoch gearbeitet und sich mit Maybach Music ein beachtliches Imperium aufgebaut, welches eben so wenig mit Drogen zu tun hat, wie der schwergewichtige Wortakrobat selbst. Mit geschicktem Eigenmarketing und prominenten Unterstützern hat es Rick Ross geschafft von seiner falschen Vergangenheit

wenige US-amerikanische Rapkollegen geschafft haben. Seine Geschichten über Zwangsprostitution („Deepest Shame“), Gewalt („Great Day For A Murder“) und Drogensucht („Drug Dealer“) laufen vor dem inneren Auge wie ein Film ab und hinterlassen dort fast eine pervers-schöne Verwüstung. Womit wir erneut bei dem Spruch mit dem Licht und dem Schatten angekommen wären…

und seinen raptechnischen Mängeln abzulenken und zu einer weltweiten Musikgröße zu werden. Inhaltlich hat sich in all diesen Jahren kaum etwas verändert: Protzereien, Markenwerbung für Kleidung, Schmuck und Autos sowie Geschichten aus Tony Montanas ganz privatem Tagebuch sind nach wie vor omnipräsent. Und auch musikalisch hat Rick Ross seine Gangsterschiene nie verlassen. Irgendwo zwischen gemütlicher Yachtmusik, pseudokünstlerischem Gehabe und dem Klangbild legendärer Streifen wie „Casino“ und „GoodFellas“ fühlt sich der Rapper aus Miami richtig wohl. Bislang konnte man die Alben von „Ricky Rozay“ aus genau diesen Gründen hassen oder


auch feiern, denn wie einst bei Marlon Brando in „Der Pate“ konnte man auch bei der Musik von Rick Ross mitträumen, sich groß fühlen und die Laufzeit der Platte genießen. Doch irgendwie ist das bei „God Forgives, I Don’t“ anders, denn das Gefühl will sich einfach nicht mehr einstellen. Selbst bei der angesprochenen KultFilmreihe von Francis Ford Coppola, sank die Qualität mit jeder Fortsetzung, und auch Rick Ross ist davor meiner Meinung nach nicht gefeit. Die immer wiederkehrenden Geschichten, die gleichen Beats – egal ob wuchtige SynthieKracher wie „911“ oder ruhigere Tracks wie „Amsterdam“ – reißen den Hörer zu keinem Zeitpunkt aus dem Stuhl. Wer die ersten fünf Alben des Rappers besitzt, hat alles schon in ähnlicher oder sogar besserer Form zuhause. Rock Ross‘ sechstes Werk ist keinesfalls schlecht, aber schlichtweg langweilig.

Skelethon

Aesop Rock

600 Jahre v. Chr. erzählte der griechische Sklave Aesop düstere und mystische Geschichten in Reimform, seit mehr als 15 Jahren tut es der kalifornische Rapper Aesop Rock seinem Namensvetter gleich. Lange bevor Hip-Hop mit Popmelodien, Technoklängen und Synthies infiziert und in der Folge von vielen Seiten für tot erklärt wurde, zeigte der gebürtige Ian Bavitz bereits, wie vielseitig und vor allem lebendig das Rap-Genre im Untergrund sein kann. Daran

hat sich auch auf seinem mittlerweile sechsten Studioalbum nichts geändert, einzig der Terminus „lebendig“ ist diesmal absolut fehl am Platz. Mit „Skelethon“ serviert uns Aesop Rock nämlich eine Scheibe, deren ausführender Produzent der Sensenmann höchstpersönlich sein könnte. Fünfzehn Tracks voller Depressionen, Mordgelüste, Suizidgedanken, Trauer und Wut – Themen die eigentlich nicht unterhaltsam sein sollten, es aber im Fall von Aesop Rock irgendwie doch sind. Fünf Jahre nach seinem letzten Werk „None Shall Pass“ zeichnet der Rapper, der erstmals das gesamte Album selbst produziert hat, ein Bild, das selbst ein schwarzes Blatt Papier bunt erscheinen lässt. Wuchtig und kompromisslos hämmern die Drums aus den Lautsprechern und lassen keinen Zweifel daran, was Aesop mit ihnen aussagen möchte. Unzählige Details sorgen für eine fast schon perverse Atmosphäre: Knarrende, quickende Instrumente und Effekte, Samples und Rockeinflüsse sorgen für ein düsteres Potpourri des Irrsinns. Und auch textlich gab sich der Rapper wieder alle Mühe den Hörer Silbe für Silbe zu verwirren. Anleitungen zur Mumifizierung, Geschichten über Donuts, Gemüse und seine Mutter. Dabei bedient er sich Worten und Metaphern, die für einen normalen Verstand zwar kaum zu dechiffrieren sind, aber vermutlich gerade damit zu faszinieren wissen. „Skelethon“ ist definitiv kein Album für Jedermann, aber das ist abstrakte Kunst bekanntlich nie. Reviews by Daniel Gräbner


Es ist soweit und wir melden uns mit einem neuen Mixtape zurück. Dies ist aber nicht nur ein heißes Brett, sondern auch die Premiere unseres Flavor DJ’s, DJ Jokerface. So ist DJ Jokerface bereits einige Zeit im Flavor DJ Squad, dennoch war es noch etwas ruhig. Dies ändert sich jetzt allerdings, denn auf Got That Flavor? liefert er euch ein hammer Teil nach dem anderen. Partystimmung ist garantiert. Aber das Highlight kommt noch. Ihr könnt nicht nur mit einem mega Mix auf eurer nächsten Party glänzen, sondern auch mit dem dazu gehörigen Videomix! Es ist soweit und das Warten hat ein Ende! Waka Flocka Flame’s neues Mixtape ist da und erreichert seine Mixtape-Serie um den vierten Teil. Insgesamt erwarten euch auf Salute Me Or Shoot Me 4: Banned From America 15 Tracks mit Features von unter anderem Yo Gotti, Trae Tha Truth, Sony und Shawty Lo. Die Produktionen kommen von unter an-

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derem Sizzle, Londonondatrack, Terryondabeats und Van Camp. Auf diesen Moment haben Fans bereits lange gewartet. Seit 2010 ist es sein erster Release und kommt mit 17 Tracks daher. Features gibt es auf Big Sean‘s Detroit von unter anderem French Montana, J. Cole, Key Wayne, Young Chop, Lex Luger, Chris Brown, Kendrick Lamar, King Chip, Don Cannon und Juicy J. Darauf haben wohl einige bereits gewartet. Die Rede ist von Lil Wayne’s neuem Mixtape Dedication 4. Gehosted wird das Mixtape von DJ Drama und Features gibt es auf den 15 Tracks von Young Jeezy, Jae Millz, J Cole und weiteren. Nach zwei Verschiebungen ist das neue Mixtape von Rapper Twista endlich erschienen. Gehosted wird Reloaded von Don Canon und kommt mit 15 Tracks daher. Features kommen darauf von unter anderem Shawnna, Future, Do

Or Die und Juicy J. Wie wir berichtet hatten, kündigte Rapper Busta Rhymes für seine Fans ein kostenloses Album an. Jetzt ist Year Of The Dragon da. So folgt er den Spuren von David Banner, welcher auch erst kürzlich sein kostenloses Sex, Drugs & Video Games veröffentlicht hat. So bietet uns Busta Rhymes 14Track starkes Album auch Features von unter anderem Lil Wayne, Rick Ross, Trey Songz, Gucci Mane, Camron, Maino und Robin Thicke. Natürlich gab es in der Flavor Magazine Mixtape Series ein weiteres, tolles Mixtape. Die Rede ist von Summer R&B Part 2. Dieses findet ihr ebenfalls auf unseren Seiten oder Facebook Page der Mixtape Serie. Ach ja, und vergesst nicht unsere Flavor Magazine Mixtape Series. facebook.com/ FlavorMixtapeSeries Text: Timothy Morrell


RESIDENT EVIL 5 In der Fortsetzung der äußerst erfolgreichen RESIDENT EVIL-Reihe, die weltweit bisher knapp 700 Millionen Dollar einspielte, nimmt Milla Jovovich als Heldin Alice erneut den Kampf gegen die Untoten auf. Ein Wiedersehen gibt es mit Michelle Rodriguez in ihrer Paraderolle als Rain („Resident Evil“, „Avatar – Aufbruch nach Pandora“) und Sienna Guillory alias Jill Valentine („Resident Evil: Apocalypse“, „Tintenherz“). Ebenfalls wieder mit dabei: Shawn Roberts

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als Umbrella-Vorsitzender Albert Wesker („Resident Evil: Afterlife“, „Auftrag Rache“), Boris Kodjoe als Luther West („Resident Evil: Afterlife“, „Surrogates – Mein zweites Ich“), die Musikerin Mika Nakashima („Resident Evil: Afterlife“) sowie Oded Fehr als Carlos („Resident Evil: Apocalypse“, „Resident Evil: Extinction“). Ergänzt wird der Cast mit neuen Figuren aus dem beliebten Resident Evil-Videospiel: Kevin Durand („Robin Hood“, „Real Steel – Stahlharte Gegner“) überzeugt als Barry Burton, die Figur Leon Kennedy wird


von Johann Urb („2012“) dargestellt und die chinesische Schauspielerin Li Bing Bing („The Forbidden Kingdom“) schlüpft in die Rolle der Ada Wong.

KINOSTART: 20. September 2012 Fotos: Constantin Film

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DER CHAOS DAD Donny (ADAM SANDLER) ist ein verantwortungsloser Playboy, der sein Leben in vollen Zügen genießt. Schon als Teenager hatte er es faustdick hinter den Ohren: Er zeugte ein Kind mit seiner Lehrerin, das er anschließend alleine aufzog – allerdings auf recht unkonventionelle Art. An seinem 18. Geburtstag zog Todd (ANDY SAMBERG) bei seinem Vater aus. Danach trennten sich ihre Wege für mehrere Jahre. Jetzt, am Vorabend seiner Hochzeit, hat Todd ein Problem: Denn sein chaotischer Vater taucht plötzlich uneingeladen bei ihm und seiner Verlobten (LEIGHTON MEESTER) auf und setzt damit eine unvorhersehbare Kettenreaktion in Gang. Weil Donny hohe Steuerschulden hat, hofft er, sein Sohn, aus dem ein erfolgreicher Hedgefonds-Manager geworden ist, könne ihm aus der Patsche helfen. Daher versucht er alles, um wieder ein gutes Verhältnis zu Todd aufzubauen. Doch das ist nicht so einfach, denn Donny muss sich eingestehen, dass er in der Vaterrolle eine ziemliche Fehlbesetzung war.

KINOSTART: 27. September 2012 Fotos: Sony Pictures

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DAS BOURNE VERMÄCHTNIS Vor 10 Jahren ging der erste Streifen der „Bourne“ Reihe an den Start. Es sollten eigentlich zwei weitere Teile folgen doch jetzt kommt bereits der vierte. Allerdings ist Matt Damon nicht mehr dabei. Er wurde jetzt durch Jeremy Renner. Im vierten Teil dringt das streng geheime Outcome Programm der CIA an die Öffentlichtkeit. Durch die Medien werden die Menschen natürlich immer aufmerksamer. Byer, Initiator dieses und anderer Programme, alle Agenten und Mitarbeiter des Programs auslöschen zu lassen. Damit ist die aktion reiche Flucht eröffnet.

KINOSTART: Jetzt im Kino Foto: Universal

THE WATCH Vier Durchschnittstypen aus der Vorstadt (Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill und Richard Ayoade) gründen für ihre Nachbarschaft eine nächtliche Bürgerwache. Dabei dient sie den Männern zunächst als willkommene Entschuldigung, an einem Abend pro Woche ihrem eintönigen Alltagstrott zu Hause zu entfliehen.

Als sie jedoch zufällig entdecken, dass die gesamte Stadt sich in fremden Händen befindet, schreiten sie notgedrungen zur Tat, um ihre Stadt bzw. die ganze Welt zu retten.

KINOSTART: Jetzt im Kino Fotos: Fox

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WO GEHT WAS?! **********************

Ryan Leslie

30.10. Dresden, Eventwerk 31.10. Bochum, Taksim 02.11. Bingen, Alte Stadthalle 04.11. Berlin, ASTRA Kulturhaus 07.11. Hamburg, Uebel & Gefährlich 08.11. Düsseldorf, Nachtresidentz 10.11. Heidelberg, Halle O2 14.11. Frankfurt, Gibson 15.11. München, Backstage 18.11. Nürnberg, Löwensaal

TREY SONGZ

08.01. Hamburg, Große Freiheit 09.01. Berlin, C-Halle 11.01. Oberhausen, Turbinenhalle 12.01. Mannheim, Maimarktclub 12.01. München, Tonhalle

LIONELL RICHIE

24.11. Stuttgart, Zapata

Jennifer Lopez live

13.10. Berlin, o2 World 25.10. München, Olympiahalle 28.10. Hamburg, o2 World 31.10. Oberhausen, KöPi-Arena

08.10. Frankfurt, Festhalle 09.10. Halle, Gerry Weber Stadion 22.10. Leipzig, Arena Leipzig 23.10. München, Olympiahalle 24.11. Stuttgart, Hanns-Martin Schleyer-Halle 26.11. Berlin, o2 World Berlin 01.12. Oberhausen, König Pilsner-Arena 03.12. Hamburg, o2 World Hamburg 06.12. Köln, Lanxess Arena

Asher Roth

18.11. Heidelberg, Halle O2

FLER

11.11. Frankfurt, Sky Club

Fatman Scoop

03.11. Mainz, Lokhalle

Alle Events auch immer unter flavormag.de/events 50


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SMS AUDIO BY 50 CENT

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Dr. Dre hat seine eigenen und jetzt auch Rapper 50 Cent. Die Rede ist von den eigenen Kopfhöreren. Und während Dr. Dre seine Beats by Dre hat, kommt Kollege 50 Cent jetzt mit SMS Audio um die Ecke. Und wer jetzt denkt, „die bekomme ich hier eh nicht“, der irrt. Denn 50 Cent höchst persönlich war auf der IFA um seine neuen, zugegeben nicht gerade günstigen, Kopfhörer vorzustellen.

auch seine eigenen Kopfhörer.

Aber Rapper 50 Cent betritt hier nicht wirklich Neuland. Schon lange dreht sich nicht mehr alles nur um die Musik. Hier hat der Rapper ja bereits genug erreicht. Ob man ihn jetzt mag oder nicht, dies muss man ihm zugestehen. Neben seinem eigenen Label hat er auch sein Vitamin Water, sein eigenes Mode Label, sein eigenen Energy Shot, Videospiel, Filmproduktion und und und. Und jetzt eben

Kopfhörer erschaffen haben. So gibt es die Kopfhörer jetzt in drei verschiedenen Ausführungen. Die Wireless, Wired und Earbuds. Preislich bewegt man sich hier zwischen 120 Euro für die Earbuds und 400 Euro für die kabellosen Kopfhörer.

„Es muss einfach einen besseren Weg geben - Wenn ich keinen finden kann, dann werde ich einen kreieren...“ So ließt man auf der Webseite zu SMS Audio. Und damit meinte der Rapper die Kombination aus perfekter Technik, Funktion und Style. Und dies will er mit seinen neuen

Text: Timothy Morrell Fotos: SMS Audio

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NINTENDO WII U Das Konsolen Highlight

Als Nintendo damals die Wii vorstellte, dachten wohl die wenigsten, dass diese eine große Konkurrenz werden könnte. Zumal sie technisch gesehen, nicht wirklich an die Konkurrenz XBox und PlayStation 3 ran kam. Doch sie zogen die Gelegenheitsspieler auf ihre Seite, und machten die Konsole so zum Verkaufsschlager.

So ließt man es auf der offiziellen Webseite der Konsoloe. So soll ein Videochat möglich sein, das surfen im Netz zur Verfügung stehen und den Wii U-Gamepad kann man gleich als Fernbedienung für seinen TV nutzen. Ach ja, spielen kann man auf der Konsoloe auch noch. Alle Spiele der Wii sollen auch auf der neuen Konsole laufen.

Im November soll jetzt der Nachfolger in Form der Wii U erscheinen. So soll sie die Interaktion mit dem Fernseher revolutionieren. „Wii U ist eine brandneue Heim-Videospielkonsole von Nintendo, die für immer verändern wird, wie du mit dem Fernseher interagierst und wie deine Freunde und Familienmitglieder miteinander verbunden sind. Sie ist ein leistungsstarkes HDSpielsystem mit einem außergewöhnlichen neuen Controller, der die Dynamik des gemeinsamen Spielens ganz neu definiert: Das ist das Wii U GamePad.“

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Zu haben ist die Konsoloe in schwarz mit 32 GB für rund 350 Euro. Die weise Konsoloe, mit 8 GB Speicher, bekommt man für rund 200 Euro.

Text: Timothy Morrell Fotos: Nintendo


Der Verkaufs-Liebling aus den USA.

FORD 2013 EDGE Amerika ist ja bekanntlich das Land der SUV‘s. Aber auch bei uns werden die großen Straßenkreuzer immer beliebter. Einer der Hersteller, welcher sich auf dem Gebiet bestens auskennt, ist Ford. Und von genau diesem Hersteller kommt unser Ride of the month: Der Ford Edge. Während Ende des Jahres der neue Ford Kuga kommen soll, rundet der Edge die Produktpalette nach oben ab. Unser Favorit ist der 3,7l V6 Motor mit satten 305 PS. Zumal dieses Modell gleich mit polierten 22 Zoll Felgen daher kommt. Auf Leder muss man natürlich im Innenraum auch nicht verzichten. Allerdings kostet der 4,72 Meter lange SUV rund 40.000 Dollar. Die günstigere Ausstattungslinie kostet um die 30.000 Dollar. Text: Timothy Morrell Fotos: Ford Motor Company

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FLAVOR MAGAZINE

URBAN MUSIC & LIFESTYLE MAGAZINE

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Flavor Magazine September 2012 - Ausgabe #27